Burger Restaurants

Hans im Glück | Neuhausen

14. Juni 2011

Das  Hans im Glück ist mir schon vor längerer Zeit aufgefallen, aber irgendwie hat sich bis jetzt nie die Gelegenheit ergeben, dort einen Burger zu essen.

Drinnen

Man muss schon sagen, dass sich die Macher bei der Einrichtung des Lokals sehr viel Mühe gegeben haben, denn die Birkenstämme, die aus den Esstischen ragen, sehen toll aus. Auch ansonsten ist das Konzept sehr stimmig, von der Hans-im-Glück-Foto-Tapete über die grünen blattförmigen Teller und bunten Schälchen bis hin zu den fantasievollen Namen für die Speisen, wie z.B. Hupf im Hemd (Schokogugelhupf) oder Hahn im Korb (Chicken Wings).

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Speisekarte

Die Speisekarte bietet neben einer Vielzahl von Burger-Varianten, die man sich wahlweise mit Beef, Chicken oder Gemüsepflanzerl (sehr erfreulich) machen lassen kann und im knusprig getoastetem Weizenbrötchen mit knackigem Eisbergsalat, roten Zwiebeln, sonnengereiften Tomaten und hausgemachter Hans im Glück Sauce (was genau das ist, wird leider nicht näher erörtert) serviert werden, die üblichen Verdächtigen wie Salat, Fritten und Zwiebelringe. Für die Kalorienzähler unter uns gibt es Gemüsestreifen mit Dip. Da wir aber keine Lust auf figurbewussten Genuss, orderten wir die Burger Wilder Westen (Käse, BBQ Sauce & Röstzwiebeln) und Burgund (Brie, Cumberlandsauce , Gewürzzwiebeln) und eine Portion Fritten dazu. Zum Runterspülen bestellten wir große Saftschorlen.

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Geschmack

Der Wilde Westen war nicht schlecht, enttäuschte aber ein wenig bei den Röstzwiebeln: Da eh auf dem Tisch schon ein Glas mit trockenen Röstzwiebeln stand, hatten wir die Erwartung, das man für den Beleg frische, selbstgeröstete bekommen würde. Dem war leider nicht so. Der Burgund konnte ebenfalls nicht ganz überzeugen, denn der Geschmack vom Brie ging in der sehr süßen Cumberlandsauce fast komplett unter. Auch das verwendete Gemüsepflanzerl war nicht so pikant wie erhofft, das bekommt man anderswo interessanter zubereitet. Für den der’s nicht weiß, anbei eine kurze Erklärung, um was genau es sich bei Cumberlandsauce handelt: Zur Zubereitung werden Johannisbeergelee, Orangen- und Zitronensaft sowie Senf verrührt, feine Streifen von Orangenschale und Schalotten, je nach Rezept auch Ingwer, in Rotwein gedünstet, alles vermischt und mit Portwein und Cayennepfeffer abgeschmeckt. Das absolute Highlight aber waren die Fritten: Hand geschnitzt und schön dick, außen kross und goldgelb, innen weich.

Service

Das Servicemeedl war freundlich, wenn auch leicht verträumt.

Preise

Am besten bestellt man ein Menü, was einen Aufschlag von € 4,00 auf den Burgerpreis von ca. € 7,00 ausmacht.

Fazit

Ein kompletter Reinfall war der Besuch beim Hans im Glück also nicht, aber nur wegen der Burger würde ich nicht wiederkommen. Schon eher wegen der lecker Fritten! 🙂

Adresse: Nymphenburger Str. 69, 80335 München

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