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Klosterbräustüberl Reutberg | Sachsenkam

20. Oktober 2012

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Nach nur einer Stunde Fahrt mit der BOB und knapp 1,5 Stunden Wanderung erreicht man das Kloster Reutberg mit dem direkt angrenzenden Klosterbräustüberl. Die Lage ist sehr idyllisch, denn die Anlage ist auf einer kleinen Anhöhe gelegen und umgeben von weitläufigen Wiesen, Feldern und Wäldern. Auch die kleine Kirche des Klosters ist einen Besuch wert und wer mag macht anschließend noch eine Führung durch die klostereigene Brauerei mit.

Dem Klosterbräustüberl eilt ein guter Ruf voraus und so war es nicht einfach, Samstagmittag einen Platz für 10 Personen zu ergattern. Und dass, obwohl es innerhalb dieser geschichtsträchtigen Gemäuer insgesamt 3 Räume gibt: Das Klosterstüberl und das urige Jagdstüberl mit je 75 Plätzen sowie das kleinere Bräustüberl. Dank der super Bedienung konnten wir dann nach einer halben Stunde doch im Jagdstüberl Platz nehmen und die tolle Aussicht auf das prächtige Bergpanorama genießen. Auch die Einrichtung ist sehr schön, richtig urig, aber nicht altmodisch und teilweise sind die Tische eingedeckt wie im 5-Sterne-Restaurant.

Die Speisekarte bietet überwiegend rustikale Gerichte und ist sehr fleischlastig. Herr Wallygusto und ich wählten daher die in bayrischen Lokalen obligatorischen Käsespätzle mit Röstzwiebeln und einem kleinem Salat dazu. Die Spätzle schmeckten uns recht gut, waren aber nicht überwältigend. Der Beilagensalat war frisch und bunt, spitze! Vielleicht hätten wir aber doch lieber die hausgemachten Topfenpflanzerl bestellt – egal, wir kommen bestimmt nochmal her! Nachtisch hätte es nach den ordentlichen Portionen eigentlich nicht mehr gebraucht, jedoch konnten wir am Eingang einen Blick auf die Kuchentheke werfen und mussten uns einfach noch ein Stück Bayrischcreme-Torte und ein Haferl Kaffee bestellen. Lecker war’s, aber a bisserl mehr Vanille hätte schon in der Creme drin sein können. Anscheinend haben wir hier auch nicht ganz die richtige Wahl getroffen, denn Birnen-oder Zwetschgen-Schmandkuchen oder Dampfnudel mit Honigglasur oder Apfelstrudel hätte es auch noch gegeben. 🙂 Nix falsch gemacht haben wir hingegen beim Bier, das hier in zahlreichen Sorten gebraut und ausgeschenkt wird. Die Entscheidung, ob man nun ein Kloster Hell, Export Dunkel oder einen St. Aegidius Trunk, ein unfiltriertes Kellerbier, bestellt fällt schwer.

Die Preise sind hier echt okay, auch wenn sie fast schon Münchner Niveau haben. Und die Bedienung hier ist einfach top: Aufmerksam, freundlich & schnell!

Wer mehr über die Geschichte des Klosters und die verschiedenen Brauspezialitäten erfahren will, kann dies auf www.klosterbraeustueberl-reutberg.de tun.

Adresse: Am Reutberg 2, 83679 Sachsenkam

Das Foto für diesen Beitrag stammt von Pexels und bildet NICHT das hier vorgestellte Restaurant ab.

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