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Erbsen-Zitronen-Soße

8. August 2013
Erbsen-Zitronen-Soße

Erbsen (Pisum sativum) sind zart und süß – je frischer sie sind, desto besser. Sie schmecken als Gemüsebeilage, im Salat, in Eintöpfen und vielen anderen köstlichen Speisen. Besonders lecker sind auch Zuckerschoten, bei denen es sich um eine Erbsensorte handelt.

In China liebte man besonders die Zuckerschoten und dort, im asiatischen Raum, finden sich auch die ersten geschichtlichen Nachweise. Die wahre Herkunft der Erbse liegt allerdings mehr oder weniger im Dunkeln. Weder bei den Griechen noch bei den Römern oder Ägyptern finden sich Aufzeichnungen oder Hinweise, die darauf schließen lassen, dass sie ihnen bekannt war. In Europa wird sie nachweislich ca. seit dem 12. Jh. angebaut, zuerst in Klöstern und ab dem 15. Jh. wird sie sogar „hoffähig“ – Sonnenkönig Ludwig XIV. soll vernarrt in die kleinen Erbsen gewesen sein. In vielen alten Volkssagen finden wir die Erbse wieder – sei es bei den Zwergen, deren Lieblingsspeise sie war, beim Aschenputtel, das sie auslesen musste oder bei der hochempfindsamen „Prinzessin auf der Erbse“. Das zeigt uns, dass die Erbse eine wichtige Bedeutung hatte – sie war ein Symbol der Fruchtbarkeit.

Die Saison der Erbse ist kurz – die meisten essen Erbsen aber das ganze Jahr aus der Dose, denn diese sind eben das ganze Jahr verfügbar. Auch gegen tiefgekühlte Produkte ist nichts einzuwenden. Von Mai bis August aber, wenn die Gartenerbsen ihre Hochsaison haben, sollte man die eingefrorene Verwandtschaft ebenso vergessen wie diejenige aus Dosen. Die frisch aus den Schoten geholten Erbsen haben mehr Aroma, sie sind zarter und verfügen über die delikatere Fruchtsüße. Nur die frischesten Erbsen sind so unvergleichlich zart und süß und sollten deshalb auch sofort verbraucht werden! Beim Lagern reifen Erbsen nach. Sie holen sich ihre Nahrung aus den Schoten, mit denen sie quasi durch eine Nabelschnur verbunden sind. Dabei wandelt sich der den Geschmack der Erbsen bestimmende Zucker in Stärke um, was unweigerlich dazu führt, dass auch die zarteste und süßeste Erbse bitter und mehlig wird. Wie bei vielen anderen Gemüsesorten gilt auch hier, dass der Geschmack nicht vom guten Aussehen abhängt. Die Markerbse z. B. sieht gar nicht gut aus – sie steckt in einer plattgedrückten Schote und ist selber eher eckig als rund und ziemlich runzlig. Trotzdem ist sie der weitaus hübscheren Palerbse im Geschmack weit überlegen. Die Markerbse ist von Natur aus süß, die Palerbse eher mehlig, weil in ihr die Kohlenhydrate in Form von Stärke abgelagert sind, während die Markerbse Zuckerstoffe speichert (Quelle: chefkoch.de).

Eines meiner absoluten Lieblingsrezepte mit Erbsen ist diese Soße mit Zitrone und Sahne. Ich habe das Rezept vor Jahren im Internet gefunden und seit dem gibt es das regelmässig bei uns. Probiert sie mal aus – Ihr werdet erstaunt sein, wie lecker so ein einfaches Gericht sein kann!

Erbsen Zitronen Soße

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Zitrone
  •  Olivenöl
  • 1 Dose Erbsen sehr fein gerne auch Tiefkühl
  • 1 Knoblauchzehe in feinen Streifen
  • 200 g Sahne
  • 50 ml Gemüsebrühe
  •  Salz
  •  Pefffer
  •  Basiklikumblättchen

Zubereitung

Saft von einer Zitrone auspressen.
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Erbsen abtropfen lassen, mit dem Knoblauch zur Butter geben und in 1 bis 2 Minuten dünsten.

Zitroneschale, Sahne und Brühe zugeben, alles in 5 bis 6 Minuten cremig einkochen lasssen.

Mit Salz, Pfeffer und 2 bis 3 EL Zitronensaft abschmecken.

Erbsen-Zitronen-Sugo nach Belieben mit frittierten Basilikumblättchen servieren.

Wer mag kann das ganze auch noch ordentlich mit Parmesan bestreuen! Dazu schmecken alle Formen von Nudeln!! Ich mag am liebsten Farfalle!

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