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Chili sin Carne mit Sojaschnetzel

28. August 2013

Chili con Carne, kurz auch nur Chili genannt, ist die Bezeichnung eines scharfen Gerichtes das aus Fleisch, Chilischoten und anderen Zutaten besteht und seinen Ursprung im Süden der Vereinigten Staaten hat.

Irrtümlich wird es immer wieder der mexikanischen Küche zugeschrieben, dort ist es jedoch nur im Grenzgebiet zu den USA oder in großen Touristenzentren verbreitet. Dies mag auch mit der Neufestlegung der Südgrenze der USA im Vertrag von Guadalpe Hidalgo 1848 zu Ungunsten Mexikos zusammenhängen. Wie bei zahlreichen anderen Gerichten wird auch im Fall von Chili con Carne über die ursprüngliche Herkunft, die richtigen Zutaten und die Schreibweise gestritten (Quelle: wikipedia.de).

Meine fleischfreie Variante (darum „sin Carne“) wird mit Sojaschnetzeln gemacht. Man kann aber genauso gut Bulgur oder Kartoffeln nehmen. Gut dazu schmeckt Reis und ein Klecks Sauerrahm. Wenn Kartoffeln für die Zubereitung verwendet werden, würde ich auf eine kohlenhydratreiche Beilage verzichten – die ist ja dann quasi schon im Chili.

Zutaten für 2 Personen

  • 70 g Sojaschnetzel
  • 1 Dose Tomaten gehackt
  • 2 Dosen Kidneybohnen
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 10 Cocktailtomaten
  • 2 kleine Chilis
  •  süßes Paprikapulver
  •  Cumin gemahlen
  •  Koriander gemahlen
  •  Zimt
  •  Majoran getrocknet
  •  Salz, Pfeffer
  •  Tomatenmark
  • 250 ml Gemüsebrühe

Zubereitung

Sojaschnetzel mit Gemüsebrühe aufgießen und ziehen lassen. Kidneybohnen und Mais in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch fein haken. Paprikaschote, Cocktailtomaten und Chilis würfeln.

Zwiebel in etwas Rapsöl anschwitzen, dann Paprika, Cocktailtomaten, Chili und Knoblauch dazu geben, alles kurz anbraten. Die Sojaschnetzel in einem Sieb abtropfen lassen und dann ebenfalls in den Topf geben. Gut umrührenn, denn die Sojasschnetzel brennen gerne an!

Dosentomaten, Kidneybohnen und Mais dazugeben. Nach der Zugabe von Tomatenmark und allen Gewürzen eine halbe Stunde köcheln lassen. Mit Reis oder Baguette servieren. Toll schmeck das Chili auch mit einem Kleks Sauerrahm.

Da ich leider kein fotogenes Chili gekocht habe, musste ich mir ein Foto bei www.emilysalomon.dk ausborgen. Ich hoffe, ich kann bald ein eigenes, hübsches Bild für diesem Beitrag machen.

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2 Comments

  • Reply Silvia P. 2. Juli 2015 at 15:36

    Sehr gut, man kann die Zutaten auch etwas abändern!
    Zwiebel u. Knoblauch wurde bei der Zutatenliste vergessen.

    • Reply Karin 11. Juli 2015 at 20:54

      Vielen Dank für den Hinweis! Das werde ich bei Gelegenheit natürlich korrigieren. 🙂

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