Burger Restaurants

Holy Burger | Maxvorstadt | Leider inzwischen für immer geschlossen

8. September 2014

Immer neue Burgerbuden sprießen in München wie Pilze aus dem Erdboden. Seit einiger Zeit gibt es eine neue Pilgerstätte für Fans des Hamburgers: Holy Burger. Gleich in zwei Lokalen werden die „heilgen“ Burger serviert: Neben einem Holy Burger in der Wörthstraße in meinem Lieblingsviertel Haidhausen gibt es auch noch eine Filiale direkt neben dem Cafè Kosmos in der Dachauer Straße.

Da wir anschließend noch einen Absacker trinken wollen und das Café Kosmos absolut Kult ist, entscheiden wir uns aber für das Lokal in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs.

Drinnen

Das Holy Burger ist in der ehemaligen Location eines asiatischen Schnellimbisses zu finden und wirkt erstaunlich groß. Das könnte aber auch damit zu tun haben, dass die Wände teilweise roh sind und so wirken, als hätte man nach der Renovierung den Anstrich vergessen. Die einzige Dekoration neben den frischen Wiesenblumen auf den Tischen ist der Holy Burger Schriftzug, der an eine Wand projiziert wird. Die bestechend schlichte Möbilierung besteht nur aus einfachen Holztischen und ungepolsterten Stühlen und Barhockern.

Holy Burger

Da gegen 19 Uhr an diesem eher kühlen Samstagabend nur ein Tisch im Holy Burger besetzt ist, suchen wir uns ein schönes Plätzchen. Eine Stunde später gibt es übrigens kaum noch freie Stühle, so dass eine Reservierung auf jeden Fall sinnvoll ist.

Das Publikum ist bunt gemischt, es kommen Familien, Pärchen, Kumpels und sogar eine Bussi-Bussi-Clique verirrt sich im Laufe des Abends hierhier.

Speisekarte

Holy Heiliger Bimbam! Im Holy Burger werden sage und schreibe 23 verschiedene Burger angeboten, davon allein 6 vegetarische Varianten. Alle Burger bestehen aus den Grundzutaten Salat, Tomate, Holy-Sauce, gedünstete Zwiebeln, die sich auf ein Weizen-oder Dinkel-Bun kuscheln.

Holy Burger Speisekarte

Die Auswahl fällt uns angesichts so wohlklingenden Kombinationen wie dem Holy Halloumi (Gegrillter Halloumi mit hausgemachtemTomatenrelish und Oliven-Kapern-Tapenade) oder Holy Saitan (Geräuchterter Saitan, Gurke, Avocado und Mango-Chutney) auch alles andere als leicht. Als besonderes Schmankerl wird noch dazu ein Holy Triplet mit drei Mini Veggie Burgern angeboten, das sehr verlockend klingt.

Dazu können wir unterschiedliche Beilagen in Form verschiedener Fritten und Salat wählen.

Herr Wallygusto entscheidet sich schließlich für den Holy Chickpea, der mit einem Kichererbsen-Karotten-Kräuter Patty, Cheddar und Tomatenrelish belegt ist. Da ich unbändige Lust auf Avocado habe, nehme ich den Holy Blackbean mit schwarze Bohnen Patty, hausgemachter Tomatenrelish, Jalapeño, Cheddar und Avocado. Dazu gibt es Holy Sweet Fries (Süßkartoffelpommes) mit Mango-Chutney und Holy Trüffel Fries.

Geschmack

Wir haben (natürlich) einen Bärenhunger, aber zum Glück ist die Wartezeit wirklich sehr kurz. Die Optik unserer Mahlzeit ist schon mal sehr überzeugend, denn die Burger sind an sich nicht besonders groß, aber sehr üppig belegt. Das Hineinbeißen wird zu einer kleinen Herausforderung!

Holy Burger Trüffel Fries

Leider bleibt dabei das große Aha-Erlebnis aus. Zwar sind alle Zutaten sehr frisch, geschmacklich können uns die vegetarischen Patties leider trotzdem nicht überzeugen. Wir empfinden beide Varianten als relativ geschmacksneutral.

Holy Burger Sweet Fries

Dafür meinen wir, dass sowohl Holy Sweet Fries als auch Holy Trüffel Fries sehr, sehr salzig sind. Der Koch ist wohl im Moment extrem verliebt. 🙂 Die Süßkartoffelpommes sind ansonsten aber unglaublich lecker und auch das dazu gereichte Mango-Chutney schmeckt uns sehr gut. Bei den getrüffelten Pommes fällt ansonsten positiv auf, dass sehr viel Trüffelpaste untergemischt wurde, was für ein intensives Geschmackserlebnis sorgt.

Service

Unsere Bedienung ist zwar jung, aber auf „Zack“. Schnell und freundlich werden wir bedient, so soll es sein!

Preise

Die Preise im Holy Burger empfinden wir als okay. Die Flasche Limo von Fritz Kola (0,3) gibt’s für € 3,00, die vegetarischen Burger kosten zwischen € 7,80 und € 9,30 und Beilagen zwischen € 1,80 (kleine Skin Pommes) und € 5,50 (Chili Con Carne).

Fazit

Ob die Burger nun wirklich heilig sind oder wir nach dem Verlassen des Holy Burger tatsächlich einen Heiligenschein haben, vermag ich nicht zu sagen. Auf jeden Fall sind wir pappsatt und schweben ganz bestimmt nicht engelsgleich aus dem Lokal. 😉

Fakt ist auch, dass unsere hohen Erwartungen, die wir aufgrund der spannenden vegetarischen Burger-Varianten hatten, leider nicht ganz erfüllt werden.

Da aber jeder eine zweite Chance verdient und uns das Holy Triplet doch noch ziemlich reizt, kann es aber durchaus sein, dass wir trotzdem bald mal wieder im Holy Burger einschweben werden.

Adresse: Dachauer Straße 7a, 80335 München

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10 Comments

  • Reply Björn 8. September 2014 at 9:50

    Den woltle ich auch noch ausprobieren. Bisher waren die Meinungen meiner „Scouts“ aber in etwa so wie deine. Ich werde den wohl noch was nach hinten auf der Testliste stellen 🙂

    • Reply Karin 8. September 2014 at 21:24

      Und wer rutscht dann weiter vor auf Deiner Liste? 😉

  • Reply Björn 9. September 2014 at 10:26

    Gute Frage! Ich glaube im puncto Burger bin ich mit München bald durch 😉 Werde als nächstes defintiv ins Manam für den Blog gehen.

    • Reply Karin 9. September 2014 at 16:51

      Manam? Das ist sehr lecker!

      • Reply Björn 9. September 2014 at 17:03

        ne, eher nicht. Soll einer der, wenn nicht der beste Asia – Imbiss in Müc sein.

        • Reply Karin 9. September 2014 at 17:49

          Kann ich bestätigen, war vor ein paar Wochen dort. Nur arbeitet mein Gedächtnis heute nicht so gut. 😉

  • Reply Missmorti 14. September 2014 at 21:28

    Hai das sieht aber lecker aus 😉
    Da bekomme ich doch auf dem späten Abend richtig Hunger.
    Liebe Grüße vom Kommi Tag 🙂
    Missmorti

    • Reply Karin 14. September 2014 at 21:34

      Dankeschön! Ich wollte heute eigentlich auch ganz viel kommentieren, bin aber leider nicht dazugekommen. 🙁

  • Reply Evy 18. September 2014 at 12:14

    Dein Bericht ist so schön übersichtlich xD Und Süßkartoffeln… yummy!

    • Reply Karin 18. September 2014 at 16:58

      Dankeschön! Es freut mich sehr, dass Dir das neue Layout meiner Blogbeiträge gefällt. 🙂

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