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Kiosk an der Reichenbachbrücke | Isarvorstadt

10. November 2016
Kiosk an der Reichenbachbrücke

Wer kennt das nicht? Man entschließt sich spotan an die Isar zu gehen und hat nichts, aber auch rein gar nichts zu trinken oder knabbern dabei. Also was tun? Entweder man sucht sich in den Straßenschluchten von Glockenbach oder Au einen Supermarkt. Oder man steuert gleich den Kiosk an der Reichenbachbrücke an! Diese kleine, bunte Bude ist seit Jahren eine absolute Bereicherung des Nachtlebens in dieser Gegend. Sogar die Süddeutsche Zeitung hat dem Kiosk vor einigen Monaten einen umfangreichen Artikel gewidmet, dessen Titel Die Schlange der Durstigen an der Reichenbachbrücke an schönen Tagen Programm ist. Mich würde wirklich brennend interessieren, wie viele Flaschen Bier hier in einer lauen Sommernacht so über die Theke wandern!

Auswahl

Beim Kiosk an der Reichenbachbrücke gibt es tatsächlich (fast) nichts, was es nicht gibt: Neben Klassikern wie Zeitschriften, Getränken und Zigaretten gibt es hier unter anderem auch viele Dinge des täglichen Gebrauchs, wie beispielsweise Eier oder Olivenöl. Wenn man also spät abends feststellt, dass man vergessen hat einzukaufen, muss man sich keine Sorgen um das geplante 4-Gänge-Menü oder sein geliebtes Frühstücksei machen! Noch beeindruckender finde ich allerdings die Auswahl an Bier! Insgesamt 117 Sorten Bier werden vom Kiosk an der Reichenbachbrücke angeboten! Darunter auch so einige Craft Beer – Schmankerl! Kein Wunder also, dass der Kiosk auch schon eine der Münchner Bierinseln war.

Service

Der Service ist sehr freundlich, routiniert und flott. Es ist immer wieder erstaunlich wie die Jungs es schaffen, den Überblick über dieses wahnsinnige Sortiment (vor allem an Bier) zu behalten.

Preise

Sicher ein wenig teurer als im Supermarkt um’s Eck – aber die langen Öffnungszeiten und die große Auswahl machen das allemal locker wett!

Fazit

Definitiv ein Must Do für den Sommer. Oder die ersten warmen Tage im Frühling. Oder die letzten sonnigen Tage im Herbst. Herr Wallygusto und ich versorgen uns jedenfalls schon seit etlichen Jahren am Kiosk an der Reichenbachbrücke mit Handbieren – um dann stundenlang an der Isar zu sitzen.

Und? Seid Ihr jetzt durstig geworden?! Dann schaut doch mal auf www.muenchen.de vorbei – da gibt’s noch mehr Tipps für Kioske an der Isar. 😉

Internet: www.kiosk-muenchen.de
Adresse:
Fraunhoferstr. 46, 80469 München

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Impressionen | VeggieWorld 2016

2. Mai 2016
VeggieWorld2016

Letztes Wochenende war die VeggieWorld das erste Mal in München zu Gast! Klar, dass Herr Wallygusto und ich diese Gelegenheit beim Schopf gepackt haben, um die neusten veganen Spezialitäten zu probieren! Am besten hat es uns beim Wheaty (Spacebars sind toll!), Rapunzel (Haselnussmus ist allererste Klasse!!) & Taifun (Wahnsinn, der CURRY MANGO Tofu) geschmeckt, wohingegen die vegane Schokolade überhaupt nicht munden konnte. Und bei Sonnentor musste ich unbedingt zwei Gewürzmischungen (Kurkuma-Latte Ingwer & Adios Salz!) zum Probieren mitnehmen! Alles in allem ein schöner Nachmittag mit vielen veganen Eindrücken! 😉

 

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Kusmi Tea | Pasing | Shopping-Tipp

24. Januar 2016
{Shopping Tipp} Kusmi Tea in den Pasing Arcaden

Das Traditionsunternehmen Kusmi Tea ist bekannt für seine schwarzen und grünen Tees sowie Teemischungen, die nach historischen Rezepten hergestellt werden. Noch bekannter dürfte Kusmi Tea aber für seine farbenfrohen, barocken Dosen sein. Umso schöner, dass es seit geraumer Zeit in den Pasing Arcaden einen Shop der 1867 von Pavel Kousmichoff in St. Petersburg gegründeten Firma gibt.

Da es dort auch Tee von Løv Organic gibt, konnte ich natürlich nicht widerstehen und musste mir sofort eine große Dose weißen Tee mit Blaubeere-Kokos-Geschmack kaufen. Einfach toll! 🙂

 Adresse: Pasing Arcaden, Pasinger Bahnhofsplatz, 81241 München

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Impressionen | Eataly

6. Januar 2016

Seit einigen Wochen gibt es nun auch in München einen Eataly – und zwar in der bisher wenig glücklichen Schrannenhalle. Anfang Dezember habe ich bereits einen ersten, leider sehr kurzen Blick hineingeworfen und war fast ein wenig enttäuscht: Irgendwie hatte ich mir ein wenig mehr erwartet. Warum genau ich erst enttäuscht war, vermag ich gar nicht zu sagen.

Delikatessen, wohin das Auge reicht

An der Auswahl kann es auf jeden Fall nicht liegen, denn im Eataly werden allein 50 Sorten Pasta und Reis angeboten. Von den ganzen anderen leckeren Dingen in Form von Schokolade, Käse, Brot, Salz, Öl, Essig, Wein, Bier, Keksen und Knabberzeugs ganz zu schweigen! Damit man sich ob der ganzen Vielfalt nicht verlaufen kann, gibt es inzwischen sogar einen Lageplan!

Kurz nach Weihnachten war ich nochmal dort – diesmal in Begleitung von Herrn Wallygusto, der das neue Schlaraffenland auch endlich besuchen wollte. Diesmal hat es mir im Eataly richtig gut gefallen! Und ein bisschen was gekauft haben wir auch: Nudeln von Garofalo, unseren geliebten Scamorza Affumicata, scharfe Chili-Sauce und ein Gläschen grüne Oliven.

Das neue Konzept geht auf

Und eines scheint sicher: Das Eataly ist wohl das erste Konzept, das in der Schrannenhalle zu funktionieren scheint. Hier finden hungrige Stadtbummler leckere Pizza, Cappuccino-Muttis ein Heißgetränk mit aufgeschäumter Milch und Prosecco-Schlampen (zu denen ich mich auch zähle) belebenden Schaumwein. Es sollte also für jeden Münchner & Touristen etwas dabei sein!

Und damit Ihr wisst, von was ich hier schwärme, hier ein paar Impressionen unserer beiden Besuche im Eataly!

Adresse: Viktualienmarkt 15, 80331 München

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Rote-Bete-Suppe | Alles Gute zu seiner Zeit | Buchvorstellung

4. Januar 2016

Erdbeeren im November? Grünkohl im September? Und wann haben eigentlich Bohnen Saison? Der Besuch der Obst-und Gemüseabteilung eines heimischen Supermarktes sorgt – zumindest bei mir – immer häufiger für Irritationen. Klar kaufen auch Herr Wallygusto und ich im Winter Gemüse, dass man eigentlich nur im Sommer essen sollte: Zucchini, Aubergine und Tomaten kommen bei uns auch in der kalten Jahreszeit häufig auf den Tisch. Aber muss ich wirklich auch das ganze Jahr über die bereits erwähnten Erdbeeren oder Spargel essen können? Ganz ehrlich? Nein!

Immer häufiger stellen wir uns daher inzwischen die Frage, ob es nicht wieder möglich wäre, sich saisonal zu ernähren. Schließlich gibt es auch im Herbst und Winter genug einheimisches Gemüse, um auch als Vegetarier gut – soll heißen „abwechslungsreich“ – über die Runden zu kommen. Einen richtig saisonalen Jahreskalender für frisches Obst und Gemüse habe ich bisher leider nicht finden können. Zum Glück gibt es aber seit März 2015 den praktischen Ratgeber Alles Gute zu seiner Zeit von LV-Buch!

Autoren

Marcus Reckewitz ist freier Autor, Lektor, Ghostwriter und Werbetexter. Neben Alles Gute zu seiner Zeit hat er noch eine ganze Reihe andere Bücher über Kulinaria herausgebracht. Eine Übersicht seiner Werke findet Ihr auf seiner Website www.reckewitz.de.

Optik

Alles Gute zu seiner Zeit ist ein gebundenes Buch mit Hardcover. Das Format mit den Maßen von 20 x 24,5 cm ist handlich und kompakt. Die Seiten sind schön dick, schon allein das Blättern wird so zum Genuss.

Wie auch schon für das Cover, kommen im inneren kräftige Farben zum Einsatz. Die Fotos bei den Sortenporträts der einzelnen Obst-und Gemüsesorten wirken auf mich sehr natürlich. Was ich persönlich auch sehr ansprechend finde ist, dass jedes der saisonalen Rezepte ein Foto hat. Ihr wisst ja, ich bin der Das-Auge-isst-mit-Typ. Zumindest, was die Auswahl der Gerichte angeht. 😉

Alles Gute zu seiner Zeit Rezepte

Inhalt

Verantwortungsvoll und gesund essen ist gar nicht so schwer: Mit diesem Obst- und Gemüse-Frischekalender erkennt Ihr dank des praktischen Ampel-Prinzips, welche Sorten Saison haben. So werden die Transportwege des Essens verkürzt und Geschmack auf dem Teller gewonnen. Aber nicht nur die Umwelt freut sich, sondern auch der Buy-Local-Gedanke gewinnt an Raum, und regionale Vermarkter können zur Saison von den Konsumenten besser unterstützt werden.

Wie es sich für ein Ampel-Prinzip gehört, ist die Darstellung einfach und übersichtlich: Für jeden Monat gibt es eine Übersicht aller verfügbaren Obst- und Gemüsesorten mit eindeutiger Kennzeichnung: Grün für regionale Verfügbarkeit, Gelb für europäische Ware und Rot für alles, was in dem Monat ausschließlich aus Übersee zu bekommen ist.

Angereichert ist der Band mit saisonalen Rezepten, Wissenswertem über die verschiedenen Sorten sowie einer Übersicht wichtiger Inhaltsstoffe.

Alle Gute zu seiner Zeit Ampel

Kurzprofil

TitelAlles Gute zu seiner Zeit
Autor: Marcus Reckewitz
Herausgeber: LV-Buch
ISBN: 978-3-7843-5366-1
Preis: € 14,95

Ausprobiert

Wenn es schon Rezepte gibt, dann probieren wir die auch aus! Das für mich ansprechendste Rezept ist die Rote-Beete-Suppe. Die Rote Bete bekommt Ihr im Januar als heimische Lagerware oder als Import aus europäischen Nachbarländern.

Leider zeigt sich bei der Zubereitung, dass Kochbuch-Optik und Realität weit auseinander liegen: Durch das Pürieren und die Zugabe von Sahne sieht unsere Suppe natürlich ganz anders aus als die auf der Abbildung in Alles Gute zu seiner Zeit. Ich würde fast sagen, sie ist fast schon unansehnlich – aber immerhin sehr lecker! Für das echt hässliche Foto möchte ich Euch daher um Entschuldigung bitten.

Alles Gute zu seiner Zeit Rote Bete Suppe

Zutaten für 4 (oder 2 hungrige) Personen
  • ca. 500 g Rote Bete*
  • 3 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Orangensaft
  • 200 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer

*Wir sind faul und haben vorgekochte Rote Bete verwendet.

Zubereitung

Wenn Ihr frische Rote Bete verwendet, diese schälen und in Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauch ebenfalls schälen und würfeln bzw. fein hacken.

Alles in einem großen Topf in Butter andünsten. Ingwer schälen, reiben und dazugeben. Gemüsebrühe, Saft un Sahne zugießen, gut verrühren und im geschlossenen Topf ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Anschließend pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fazit

Alles zu seiner Zeit ist ein praktischer und schöner Ratgeber für alle, die sich bewusst mit ihrem Essen und – vor allem – seiner Herkunft auseinander setzten wollen.

Vielen Dank an der Verlag LV-Buch der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

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Ein Besuch auf der FOOD & LIFE – dem Treffpunkt für Genießer

2. Dezember 2015

Die FOOD & LIFE ist der Treffpunkt für Genießer – inzwischen stellen hier rund 200 Manufakturen, Käsemeister, Kaffeeröster, Winzer oder Brauer stellen ihre Produkte aus. Uns erwarten Köstlichkeiten von einer neuen Brotbackmischung und einer einzigartigen Honig-Verkostung über Weißbierpralinen und Hopfensekt bis hin zu einem der weltbesten Gins, der am Bodensee hergestellt wird. Kaum zu glauben, dass es bei Gründung der Messe vor circa 10 Jahren knapp 90 Aussteller waren! Und das Interesse an den auf der FOOD & LIFE vorstellten Köstlichkeiten ist weiter steigend!

2015 steht die FOOD & LIFE ganz unter dem Trend-Thema Kaffee. Aufgrund der Barista-Meisterschaften gibt es auf der Messe einen eigenen Kaffeemarktplatz. Hier präsentieren sich unter anderem Filter-, Kaffee- und Mühlenhersteller bis hin zu Kaffeeproduzenten. In der Mitte dieses Marktplatzes steht dann die Arena für die Wettbewerbe. Diese Bühne ermöglicht der Jury, den Zuschauern und den Fans hautnah das Geschehen mit zu verfolgen.

FOOD&LIFE 2015

Und Herr Wallygusto und ich sind hautnah dabei, denn wir wurden zu einem exklusiven Foodblogger-Rundgang zu einigen ausgesuchten Austellern aus der Region eingeladen! Wie es uns gefallen hat, könnt Ihr den nachfolgenden Zeilen entnehmen! Ich hoffe, ich erschlage ich nicht mit Informationen, aber die Treffen mit den einzelnen Herstellern waren unglaublich interessant und aufschlussreich!

Bevor wir uns aber ins Getümmel stürzen, werden wir noch mit einem reichhaltigen Frühstück und reichlich Kaffee verwöhnt! Ein Teil der Leckereien stammt übrigens direkt von den Ausstellern – wir sind also schon vor dem offiziellen Beginn voll dabei!

FOOD&LIFE Foodblogger Frühstück

    • 1. Station – Dallmayr Acadamy

Die erste Station unserer Tour über die FOOD & LIFE ist der Stand der Dallmayr Acadamy. Dort lernen wir von Gwilym Davies, einem ehemaligen Barista-Weltmeister, wie wir Kaffee ganz traditionell mit dem Handfilter aufbrühen. So ist es zum Beispiel wichtig, dass das Filterpapier mit reichlich Wasser durchgespült wird, bevor das Kaffeepulver reinkommt. Nur so kann der Kaffee sein Aroma ungestört entfalten und schmeckt nicht nach Papier. Klar, dass Herr Wallygusto und ich jetzt einen Kaffeefilter aus Porzellan haben wollen müssen. Und zwar am besten einen aus Japan: Die haben nur ein großes Loch in der Mitte des Filters, um eine Stauung des Kaffee-und Wassergemisches zu vermeiden. Die fruchtigen Aromen kommen so besser zur Geltung. Interessant ist auch das Goodie Bag, das wir am Ende des Besuches in die Hand gedrückt bekommen.

FOOD&LIFE Dallmayr Acadamy 2015

Weit spektakulärer sieht hingegen die Zubereitung mit einem Kaffeesyphon aus: Ein bisschen Star Wars, ein bisschen italienische Espressokanne. Oder wie ließe sich diese Apparatur sonst besser beschreiben?

FOOD&LIFE Dallmayr

Und natürlich ist Dallmayr im Bereich Kaffee mehr als nur Prodomo: Inzwischen werden unter der Bezeichnung Grand Cru Café neun besonders kostbare und herausragende Kaffees aus faszinierenden Ursprungsländern angeboten.

FOOD&LIFE Dallmayr

  • 2. Station – Honigschlecken

Da wir schon lange auf der Suche nach einem regionalen Anbieter für Honig sind, kommt uns der anschließende Besuch bei Honigschlecken gerade recht. Das Unternehmen von Annika Singer sitzt quasi um’s Eck in Nymphenburg und verkaufen neben verfeinerten Honigspezialitäten aus dem Piemont auch Münchner Stadthonig. Leider reicht unsere Zeit nicht aus, um uns durch die unterschiedlichen Sorten zu probieren. Wir bekommen aber das aktuelle Verkostungssortiment sowie ein ein paar Hinweise zu typischen Kennzeichen und Aromen der Honigsorten, die sich möglicherweise dahinter verbergen. Herr Wallygusto und ich sind schon auf unsere häusliche Blindverkostung gespannt.

FOOD&LIFE Honigschlecken

  • 3. Station – Pastareich

Von edel bis abgefahren: Ravioli mit weißen Trüffeln, mit Gartengemüse oder mit einer Füllung aus Pfirsich-Rosmarin und Ricotta – die Kreationen von Pastareich  lassen das Herz eines jeden Pastaliebhabers höher schlagen.

FOOD&LIFE Pastareich 01

Die Manufaktur aus Krailing bei München wurde erst vor einem Jahr von Chiara Stöckle gegründet. Wir finden Chiara sofort sympathisch, denn sie uns lebhaft und mit viel Herzblut, wie sie neue Rezepte kreiert. Außerdem gibt sie uns Tipps, wie wir Pasta selber machen können.

FOOD&LIFE Pastareich

  • 4. Station – Holled’Aue Hopfen-Secco

Da unsere Kehlen zwischenzeitlich ein wenig ausgedörrt sind, genießen wir die kleine Verkostung bei Holled’Auer Hopfen-Secco um so mehr. Wir dürfen den leckeren Doldenprickla, erfrischend-spritzigen Hopfen-Secco und Dunkelbierlikör probieren. Außerdem erfahren wir von Erfinderin Hildegard Heindl, dass dank dem grünen Bitterlikör Hopfagschbusi oranger Aperitif von gestern ist.

FOOD&LIFE Hopfenprickla

  • 5. Station – my ChipsBox

Dass Gemüse ein sehr schmackhafter Snack sein kann, beweisen die Münchner Manufaktur my ChipsBox. Hier gibt es keine faden Kartoffelchips, sondern Chips-Duetts mit luftgetrockneten Bio-Gemüse wie Tomate und Basilikum, Wirsing, Zucchini oder Rote Beete. Besonders toll finde ich die Sorte SMOKED PAPRIKA mit feinen Paprikastücken. Klasse ist auch, dass Ökotrophologin Ebru Kaynak und ihr Mann Erol die Gemüsechips in der Manufaktur fertigen und in Bio-Qualität erhältlich sind.

FOOD&LIFE myChipsBox

  • 6. Station – kneidl fisch & mehr

Unser anschließender Besuch bei kneidl fisch & mehr interessiert uns aus bekannten Gründen nicht so sehr. Auch wenn ich zugeben muss, dass die Brötchen mit geräucherter Forelle oder Saibling ziemlich ansprechend aussehen. Zum Glück werden aber auch Gemüsepflanzerl und Spinat-Käse-Knödel angeboten, die wir gerne probieren.
FOOD&LIFE Kneidl fisch & mehr

  • 7. Station – Back dein Bier! 

Ob Helles, Dunkles, Pils oder Weißbier, die Kunstmühle Hofmeir hat das garantiert passende Brot zum jeweiligen Bier. Wie das geht? Ganz einfach, das Bier wird einfach mitgebacken! Mit der neuen Brotbackmischung BackDeinBier ist die Herstellung ganz leicht: Einfach die Zutaten mit dem Lieblingsbier vermischen, den Teig gehen lassen und anschließend backen. Eine extra Portion Hopfen und Malz in der Mehlmischung sorgen für den charakteristischen Biergeschmack. Außerdem erfahre ich hier endlich, warum es „Kunstmühle“ heißt: „Kunst“ bedeutet nichts anderes als „Technik“, denn die Müller sind seit jeher bemüht, immer auf dem aktuellen Stand der Ingenieurskunst zu sein.

FOOD&LIFE BackDeinBier

Und damit endet der offizielle Besuch auf der FOOD & LIFE auch leider schon! 

Natürlich sind Herr Wallygusto und ich nocht nicht gleich nach Hause gegangen. 😉 Erst mussten wir noch einen Gin bei Genussbotschafter Christian Kretschmar verkosten. Sein aromatischer GIN FL3UR hat uns auf Anhieb so gut gefallen, dass wir ohne Zögern eine kleine Flasche gekauft haben.

FOOD&LIFE Geschmacksbotschafter

Anschließend probieren wir den Jubiläumssud vom Ingolstädter Herrenbräu, bevor wir zum großen Infostand von franken tourismus weiterziehen. Dort geben wir den Mitarbeitern erst mal ein paar Tipps für’s Abendessen – Wallygustos haben schließlich einen Ruf zu verlieren ;-). Anschließend lernen wir die Hollmanns, Eigentümer des Brauereigasthofes Drei Kronenkennen, deren Tochter (selbst Braumeisterin) die inzwischen sehr beliebte HolladieBierfee mit erfunden hat. Herr Hollmann ist Brauer mit Leib und Seele und erzählt uns viel über Biersorten und das Brauen an sich. Wir quatschen uns (natürlich) fest und machen eine sehr interessante Bierprobe mit. Wir beenden den schönen Tag auf der Messe mit einem der besten Rauchbiere, das wir bisher verkosten durften.

FOOD&LIFE DREI KRONEN

Vielen Dank an dieser Stelle an Mélanie Diss von der GHM für die Einladung & den schönen, informativen Tag auf der FOOD & LIFE! Das Gruppenbild wurde uns freundlicherweise von GHM zur Verfügung gestellt.

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Luiginos Bio Feinkost | Altstadt 

15. April 2015

Auf dem Münchner Viktualienmarkt gibt es viele, viele Verlockungen. Eine davon liegt gleich direkt neben der berühmten Münchner Suppenküche: Luginos Bio Feinkost. Der große Marktstand verkauft nämlich nicht nur leckeren Käse sondern auch riesige und sehr feine Sandwiches.

Die Auswahl wird dem hungrigen Kunden wirklich nicht leicht gemacht! Nebem normalen Weißbrot mit Mozzi und Tomate gibt es Fladenbrot mit Schafskäse Paprika, Artischocken Bergkäse und noch 1,2 andere (vegetarische) Varianten, die mir jetzt einfach nicht mehr einfallen wollen. Natürlich werden auch Sandwiches mit Salami oder Schinken angeboten. Preislich geht’s bei € 3,90 los.

Hat man sich erst entschieden, wird das Sandwich mit viel Kraft (jaaa…es soll schön platt werden) und Geduld (ein paar Minuten muss man leider schon warten) gegrillt. Ein bisschen blöd ist, dass man in der unmittelbaren Nähe keine Stehtischchen oder ähnliches findet und so seine Brotzeit im Stehen oder Gehen verschlingen muss. Dem Geschmack tut das natürlich keinen Abbruch! Das Sandwich ist wirklich schön heiß, sehr lecker und unglaublich reichhaltig. Danach noch Hunger zu haben ist nahezu unmöglich!

Wenn Ihr also mal nach einem längeren Stadtbummel ein leichtes Hungergefühl verspürt, dann solltet Ihr ruhig mal zum Viktualienmarkt marschieren!

Adresse: 
Käsestand links neben der Suppenküche, Viktualienmarkt, 80331 München

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Gutes Brot aus dem Warenhaus? Klar, bei Manufactum!

13. Oktober 2014

Wer wie wir Wallygustos zu faul ist, selbst Brot zu backen, ist immer auf der Suche nach DEM Brot. Bisher dachten wir, dass die Münchner Hofpfisterei eben dieses backen würde. Dank einer Kollegin wurden wir nun aber eines Besseren belehrt. Wenn Ihr also mal in München unterwegs seid, solltet Ihr mal bei Manufactum brot & butter im Alten Hof vorbeischauen. Dort wird in der ladeneigenen Steinofenbäckerei das allerbeste Sauerteigbrot gebacken! Es gibt sie also wirklich noch, die guten Dinge! Klar, selbstgebackenes Brot ist natürlich immer besser! Für backfaule Menschen wie Herrn Wallygusto und mich ist dieses Brot aber wirklich eine sehr leckere Alternative.

Internet: www.manufactum.de
Adresse: Dienerstr. 12, 80331 München

Da ich damals leider kein Foto gemacht habe, muss eben wieder ein hübscher Platzhalter von Pexels herhalten.

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Schon gesehen? München hat jetzt eine eigene Kategorie!

15. Mai 2014

Für viele ist München die schönste Stadt Deutschlands! Auch wenn München inzwischen gefühlt irgendwo zwischen Mietpreisirrsinn, billigen Dirndln & traumhaften Alpenpanorama liegt. Ich wohne Zeit meines Lebens hier und darf das behaupten. Mit einem Augenzwinkern natürlich.

Und weil dem nun mal so ist, habe ich unserer geliebten – und eben manchmal auch gehassten – Millionenstadt ihre eigene Kategorie gewidmet.

Dort findet Ihr zukünftig alle Beiträge, die irgendetwas mit München zu tun haben. Und das egal, ob es dabei um Essen, Trinken oder Einkaufen geht!

Schaut einfach mal rein & entdeckt München kulinarisch!

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Mahlefitz Kaffeerösterei & Kaffeebar | Neuhausen

11. Mai 2014

Seit Februar 2014 gibt es in München eine neue Kaffeerösterei mit Kaffeeausschank: Mahlefitz Münchner Präzisionskaffee. Mit einem herkömmlichen Kaffeehaus hat das Mahlefitz allerdings nur wenig gemein, denn kuschelig ist es hier ganz und gar nicht. Dafür aber sehr, sehr stylisch: Von der Decke hängen Betonleuchten und altmodische Plüschsessel sucht man hier vergeblich. Platz genommen wird auf ergonomisch geformten Holzstühlen an kleinen eckigen Tischen. Nur die bunte Stoffverkabelung der Leuchten und ein paar Tulpen sorgen für ein paar lebhafte Farbtupfer.

Kleiner Tipp am Rande: Unbedingt mal im Mahlefitz auf’s Klo gehen. Auf dem stillen Örtchen geht es nämlich zünftig zu. Es ist ganz mit Holz verkleidet und erinnert an ein Plumpsklo auf einer Berghütte. Und während man sein Geschäft verrichtet, guckt einem eine Kuh über die Schulter.

Mahlefiz Muenchen

Hauptdarsteller ist der Kaffee, der nur hell geröstet wird, um den Aromen nicht zu schaden, sondern herauszulocken. Neugierig linsten wir daher auch in die hauseigene Rösterei, die nur durch eine Glasscheibe vom Verkaufsraum getrennt ist.

Im Mahlefitz wird übrigens Brühkaffee (€ 4,00) serviert. Und das in vier spannenden Sorten. Die beiden Besitzer sind bei der Auswahl des Kaffees gerne behilflich und erläutern anschaulich die Verarbeitung der Bohnen. Man merkt dabei sofort, dass die Jungs mit Feuer und Flamme und vor allem viel, viel Herzblut bei der Sache sind! Wir entschieden uns schließlich für KOTOWA WINE PANAMA mit Aromen von Mango, Maracuja und Aprikose und KIWAMURURU aus Kenia mit dem Geschmack von Orange und Passionsfrucht. Ach ja, wer mag kann natürlich auch einen Espresso oder Cappcuccino bestellen. Und für die ganz Neugierigen gibt es Menüs, die tiefer in die Welt des Münchner Präzisionskaffees eintauchen.

Der Brühkaffee wird im Mahlefitz übrigens nicht in einem Porzellankännchen sondern in einer Glaskaraffe kredenzt, was wiederum gut zum Konzept passt. So soll man eben den Kaffee mit seinen Sinnen erleben können und dazu gehören natürlich auch die Augen. Dazu gibt es stilecht ein Glas Wasser. Und bei Herrn Wallygusto noch ein kleines, aber sehr feines Cheesecake-Törtchen mit Himbeeren (€ 3,50). Dieses wurde in weiser Voraussicht mit einer zweiten Gabel serviert. Und die wurde auch gebracht. Aber nur zum Probieren, versteht sich :-)!

Kaffee und auch Törtchen mundeten uns sehr. Jetzt muss ich eigentlich nur noch Herrn Wallygusto überreden, beim nächsten Besuch auch ein Päckchen Kaffee mitzunehmen!

Internet: www.mahlefitz.de
Adresse: Nymphenburger Str. 51, 80335 München

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