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Nudeln | Reis

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Zucchini-Pesto mit Basilikum & Rosmarin

6. Oktober 2016
Zucchini Pesto mit Basilikum & Rosmarin

Mein Lieblingsgemüse sind Zucchini! An dem engen Verwandten von Gurke & Kürbis habe ich schon seit Jahren einen Narren gefressen. Das mag vor allem auch daran liegen, dass Zucchini unglaublich vielseitig einsetzbar sind! Sie können gebraten, gedünstet, gegrillt, gebacken und gefüllt werden. Sie können auch roh als Salat gegessen werden. Ich persönlich esse sie am liebsten zu Pasta. Und da ich gerade in einer Pesto-Phase bin – ich verarbeite so ungefähr alles zu ungekochter Nudelsauce – habe ich heute ein aromatisches Pesto mit meinen grünen „Freunden“ und ordentlich Basilikum & Rosmarin für Euch. Das Pesto schmeckt übrigens auch super, wenn Ihr statt Pinienkerne Walnüsse verwendet. Und da die leckeren Zucchini noch bis Oktober aus heimischer Erzeugung auf den Markt kommen und jetzt noch Hauptsaison haben, habt Ihr noch reichlich Zeit, es einmal selbst auszuprobieren! Da die Grundidee für dieses Zucchini-Pesto wieder mal von Sabine von Pastamaniac stammt, werde ich mich bald einmal mit einem Gastbeitrag bei Ihr revanchieren. Ihr dürft also gespannt sein! 😉

Zutaten für 2 – 3 Personen

  • 2 mittelgroße Zucchini, in Scheiben
  • 25 g Pinienkerne
  • 2 Knoblauchzehen, geschält & in Scheiben
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 Zweige Rosmarin, nur die Nadeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 g Parmesan, grob zerteilt
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Backofen (180 Grad, Umluft, Ober-/Unterhitze) vorheizen, Zucchinischeiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 20 Minuten grillen. Anschließend Knoblauch dazu geben und weitere 5-10 Minuten im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl rösten und dann zur Seite stellen.

Wenn Zucchini und Knoblauch die gewünschte Bräune erreicht haben, zusammen mit allen anderen Zutaten zu einer glatten Masse pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!!

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Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus von Pastamaniac | Gastbeitrag

12. August 2016
Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus von Pastamaniac

Als bekennender Pasta-Fan bin ich ständig auf der Suche nach neuen Inspirationen für einfache, schnelle Pasta. Dabei durchforste ich mit Leidenschaft unzählige Kochbücher, Zeitschriften und natürlich auch die Weiten des Internets. Ein Blog, auf dem ich dabei immer fündig werde, wenn ich Lust auf eine Extraportion Kohlenhydrate habe, ist PASTAMANIAC.

Unter dem Motto „Pasta ist Liebe und Liebe muss man teilen“ frönt hier Sabine (die ich auch schon persönlich kennenlernen durfte :-)) ihrer Lust nach High Carb. Und zwar in Form vieler, wahnsinnig leckerer Pastarezepte:  Mit Gemüse, mit Fleisch, mit beidem, vegetarisch, ganz puristisch mit wenigen Zutaten, schnell zubereitet , lange dauernd, ausgefallen, altbekannt, nachgekocht, verändert, selbst kreiert und saisonal. Ihr seht also, Ihr habt die berühmte Qual der Wahl.  Umso mehr freut es mich, dass ich Sabine jetzt für einen Gastbeitrag gewinnen konnte! Und ich hoffe natürlich, dass es  nicht das letzte Rezept war, dass sie exklusiv mit mir teilt! 😉

Vielen Dank, liebe Sabine, für dieses tolle Rezept, dass sicher bald seinen Weg in unsere Kochtöpfe finden wird!

Pastamaniac-Spaghetti-mit-Avocado-Ricotta-Mus

Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus

Avocado und ich – ein späte Liebesgeschichte. Als Kind und Jugendliche konnte ich mit der grünen Frucht gar nichts anfangen. Ich fand Geschmack und Konsistenz seltsam und habe es nach erstmaligem Probieren schlichtweg abgelehnt, ihr eine weitere Chance zu geben. Erst als ich während meines Studiums mal eine richtig gute Guacamole gegessen habe, habe ich mich langsam an die grüne Powerfrucht rangetastet. Und jetzt, jetzt esse ich sie ständig: Im Salat, auf Brot, als Dip und natürlich auch mit Pasta.

Zutaten

  • Spaghetti
  • 1 Avocado
  • 4 EL Ricotta
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 getrocknete Chili oder Chiliflocken
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Abrieb einer Biozitrone
  • Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Spaghetti kochen
Ricotta mit Olivenöl und Zitronensaft glatt rühren
Knoblauch fein würfeln, Avocado würfeln, Chili zerbröseln
Alles unter die Ricottamasse rühren
Etwas von dem Nudelkochwasser unter die Ricottamasse rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken
Spaghetti unter die Masse rühren, mit viel Basilikum, frisch gemahlenen Pfeffer und etwas Zitronenabrieb servieren

 

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Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio | A Modern Way To Eat | Buchvorstellung 

13. Juli 2016
A Modern Way To Eat - Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio {Buchvorstellung}

Anna Jones erregte mit ihrem Kochbuch A Modern Way to Eat im vergangenen Jahr in Großbritannien großes Aufsehen. Die Londoner Times wählte Jones vegetarische und vegane Kreationen unter die Top 10 Food Trends 2015 und der Guardian feierte euphorisch ihre „einfache, saisonale, vegetarische Küche – so köstlich wie virtuos“. Kein Wunder, dass A Modern Way To Eat dort in kürzester Zeit zum Bestseller wurde! Der Erfolg schwappte schnell nach Deutschland über, denn auf fast keinem deutschen Foodblog kam man an A Modern Way To Eat vorbei! Gefühlt überall las ich von dem ersten Buch, dass auf umweltfreundlichem Apfelpapier gedruckt wird.

Klar, dass ich da neugierig geworden bin und unbedingt ein eigenes Exemplar haben musste!

A Modern Way To Eat

Autor

Anna Jones ist Köchin, Foodjournalistin und Foodstylistin. Sie war Teil von Jamie Olivers Team – sie stylte, schrieb und arbeitete hinter den Kulissen mit an seinen Büchern, Fernsehshows und Food-Kampagnen. Mittlerweile hat sie sich aber selbstständig gemacht und mit A modern way to eat ihr erstes eigenes Kochbuch geschrieben. Sie lebt, schreibt und kocht in London.

Optik

A Modern Way To Eat ist ein kompakter Schmöker mit einem praktischen Lesebändchen. Das Papier aus Apfelresten (Trester) ist schön dick und fühlt sich einfach toll an.

Obwohl es in A Modern Way to Eat 98 Fotos gibt, wurde leider nicht jedem Rezept ein eigenes gewidmet. Ich finde das sehr schade, denn die Speisen werden wirklich sehr ansprechend in Szene gesetzt.

Rezepte

A Modern Way To Eat verspricht über 200 vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag. Die Rezepte wirken auf den 1. Blick – ähnlich wie bei Ottolenghi – wegen der vielen, nicht immer ganz alltäglichen Zutaten ziemlich kompliziert. Hat man sich aber erst einmal eingelesen, klappt die Zubereitung dank der verständlichen Erläuterung schnell und unkompliziert. Ein wenig störend finde ich dennoch, dass die Beschreibungen teilweise recht lang geraten sind. Ich bin eben ein Freund kurzer und knapper Erläuterungen. Und auf die Idee, Fenchel mit dem Sparschäler zu schneiden – was irgendwo zwischen genial und dämlich liegt – kann nur ein Chefkoch kommen, der nie selbst schneiden musste. 😉

Ich finde zudem nicht,dass alle Rezepte alltagstauglich sind. Das liegt aber nicht daran, dass die Zubereitung der Gerichte arg kompliziert wäre. Als Berufstätige ist eher das Einkaufen ein Problem: Obwohl wir in München leben, bekommen wir nicht überall die große Auswahl an frischen Kräutern, die für manche Gerichte erforderlich sind. Auch ist oft von „einer Handvoll“ gemischten Gemüse die Rede, die es in diesen kleinen Mengen in keinem Supermarkt zu kaufen gibt. Balkongarten oder Viktualienmarkt sind leider nicht immer eine Alternative!

A Modern Way To Eat - Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio {Buchvorstellung}

Das Buch ist in folgende Kapitel aufgeteilt:

  • A modern way to eat
  • (M)ein Grund zum Aufstehen
  • Für zwischendurch
  • Eine Schüssel Brühe, Suppe oder Eintopf
  • Salate zum Satt-und Glücklichessen
  • Einfaches für mittags, Entspanntes für abends
  • Herzhafte Gerichte und Ideen für hungrige Horden
  • Gemüse als Begleitung
  • Süßes Finale
  • Kuchen, Brot und mehr
  • Und was gibt’s zu trinken
  • Konfitüre, Chutney, Brühe und andere nützliche Dinge

Natürlich gibt es auch ein Rezepte-und Zutatenregister sowie eine Liste der veganen und glutenfreien Rezepte.

Kurzprofil

Titel: A Modern Way To Eat
Autor: 
Anna Jones
Herausgeber: Mosaik Verlag I
SBN:
978-3-442-39286-5

Ausprobiert

Alle Gerichte, die Herr Wallygusto und ich ausprobiert haben, funktionierten einwandfrei und waren sehr lecker. Allerdings haben wir teilweise die Mengen ein wenig angepasst – aber das machen wir bei fast jedem Rezept. Als Fans von einfacher und schneller Pasta fiel unsere allererste Wahl – natürlich – auf das Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio.

A Modern Way To Eat - Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio {Buchvorstellung}

Zutaten für 2 Personen

  • 220 g Fusilli
    120 g Radicchio, in schmale Streifen geschnitten

Für das Pesto:

  • 30 g Walnusskerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • Meersalz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 25 g Majoran, Blätter abgezupft
  • 1 Bund Petersilie, Blätter abgezupft
  • 3 EL Olivenöl
  • 25 g Pecorino, grob gerieben
  • 1 Zitrone, ausgepresst

Zubereitung

Walnusskerne einige Minuten in einer Pfanne goldbraun anrösten, dann mit Knoblauch und Meersalz in einem Mörser zu einer dicken Pasta zerstoßen. Die Paste sollte nicht zu fein sein, denn hier ist eine leicht grobkörnige Konsistenz erwünscht.

Kräuter hinzufügen und erneut zerstoßen. Olivenöl zugießen und alles zu einer geschmeidigen grünen Paste verarbeiten. Nach Geschmack Pecorino und Zitronensaft zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit Wasser zum Kochen bringen, Salz und Pasta zugeben und nach Packungsanweisung kochen. Unmittelbar vor dem Abgießen eine Schöpfkelle Wasser für später abnehmen.

Pasta zurück in den Topf geben, mit Pesto und dem Nudelwasser vermengen bis eine cremige Sauce entsteht. Anschließend Radicchiostreifen unterheben und mit Pecorino bestreut servieren.

Fazit

Ein wirklich tolles Buch, das nicht nur voller köstlicher Rezepte ist, sondern darüber hinaus Tipps zur Zusammenstellung von Rezepten gibt. Außerdem gibt’s noch ein wenig Warenkunde und man lernt ein paar wichtige Basics der gesunden, schnellen Küche kennen.

Bei A Modern Way To Eat und mir war es definitiv Liebe auf den 2. Blick – aber die soll ja bekanntlich sehr beständig sein. 😉

Das Copyright aller Bilder in diesem Blogpost ohne Wasserzeichen liegt bei Brian Ferry. Vielen Dank an den Mosaik Verlag, der mir freundlicherweise das Buch samt Bilder zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt.

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Spaghetti mit vegetarischen „Fleischbällchen“ aus Grünkern | Blogg den Suchbegriff III 

4. April 2016
Spaghetti mit vegetarischen Fleischbällchen aus Grünkern

Es gibt Gerichte, die haben sogar in Hollywood eine steile Karriere hingelegt. Spaghetti mit Fleischbällchen sind ein solcher Klassiker! Schon in „Der Pate“ – und natürlich in vielen anderen Mafiafilmen – verdrückten böse Schurken schon seit Ewigkeiten große Berge würziger Fleischbällchen mit Spaghetti und herzhafter Sauce. Die wohl bekannteste Szene stammt aber aus dem Zeichentrickfilm Susi & Strolch: Unvergessen, wie Strolch seiner Liebsten das letzte Fleischbällchen liebevoll mit der Schnauze auf ihre Seite des Tellers rollt. Und zu guter letzter outeten sich auch die Minions in einem Trailer zu Ich – Einfach unverbesserlich als wahre Meatball- Fans:

Soviel geballte Hollywood-Prominenz kann einfach nicht irren! Und so kamen Herr Wallygusto und ich auf die Idee, dieses beliebte Gericht zu „vegetarisieren“. Als optimale Zutat für die vegetarischen Fleischbällchen erwies sich der altbewährte Grünkern, der bei uns auch gerne für gefüllte Paprika oder Burger-Patties zum Einsatz kommt. Wobei Ihr für die Bällchen auch super Tofuschnetzel oder Bulgur verwenden könnt! Und um gleich jede (fruchtlose) Vegetarier-Fleischesser-Diskussion zu vermeiden: Ja, es ist uns klar, dass es sich dann nicht um Fleischbällchen handelt. Und nein, wir haben dieses Gericht nicht „erfunden“, weil wir Fleisch so arg vermissen. Grünkern schmeckt nämlich gar nicht wie Hackfleisch. So, jetzt wisst Ihr Bescheid.

Da die Zubereitung dieser vegetarischen Version nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt, bleibt im Anschluss genug Zeit, sich einen der alten Klassiker wie „Der Pate“ oder „Goodfellas“ anzuschauen. 😉

Spaghetti mit vegetarischen Fleischbällchen aus Grünkern

Zutaten für 2 Personen

Für die Bällchen:
  • 140 g Grünkern
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 Schalotten, ganz fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Oregano
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • Ei
  • Semmelbrösel
  • Pflanzenöl
Für die Sauce:
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Dose Kirschtomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • 1 – 2 getrocknete Chilischoten, zerkrümelt
  • Olivenöl
Für darüber:
  • Pecorino, grob gerieben

Zubereitung

Für die Bällchen Gemüsebrühe aufkochen, Grünkernschrot und Oregano einrühren und 15-20 Minuten quellen lassen. Zwiebelwürfel, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Paprika untermischen und auskühlen lassen. Anschließend Ei und – falls der Teig zu feucht sein sollte – Semmelbrösel untermischen. Walnussgroße Bällchen formen und in heißem Pflanzenöl rausbraten. Fertige Bällchen auf Küchenpapier abtropfen lassen und zur Seite stellen.

Jetzt die Sauce zubereiten: Zwiebel in Olivenöl in einer tiefen Pfanne glasig dünsten, dann Knoblauch zugeben und kurz mit braten. Kirschtomaten, etwas Wasser und Tomatenmark dazu und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chilischoten würzen. Aufkochen und dann die Hitze reduzieren. Kirschtomaten zerdrücken, Bällchen hineingeben und bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.
Sollten es für Euren Geschmack zu viele sein, könnt Ihr den Rest einfach einfrieren. Oder Ihr lasst sie einfach so im Mund verschwinden. 😉

In der Zwischenzeit das Wasser für die Nudeln aufsetzen und diese nach Packungsanleitung zubereiten. Spaghetti abgießen und mit Nudelsauce und geriebenen Pecorino servieren.

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff III (Abgabe bis zum 10. April 2016)

Ich möchte dieses Rezept Tim Mälzer widmen, der lange Zeit mein Lieblings-Fernsehkoch war. Und Sabrina & Steffen von Feed Me Up Before You go-go, die mit ihrem Blog-Event Blog den Suchbegriff mittlerweile in die 3. Runde gehen. Warum? Das ist eigentlich ganz einfach:

1. Auch Tim Mälzer bereitete in seiner Sendung „Tim Mälzer kocht“ (natürlich) selbst schon mal Spaghetti mit Fleischbällchen  zu.

2. Mit „Greenbox“ hat der gute Tim selbst vor einigen Jahren ein vegetarisches Kochbuch herausgebracht. Er ist also fleischloser Kost gegenüber nicht abgeneigt.

3. Und es gibt tatsächlich Leute, die sich über den Suchbegriff „War Tim Mälzer früher ein Mädchen“ auf meinen Blog verirren. Welcher Suchbegriff würde besser zum aktuellen Blog-Event von Feed Me Up passen, als dieser? Schräger geht’s schließlich (fast) nimmer!
Außerdem finden Mädchen Spaghetti mit (fleischlosen) Fleischbällchen bestimmt ganz, ganz toll.;-)

P.S. Tim Mälzer war früher natürlich kein Mädchen. Aber meine vegetarischen Fleischbällchen fände er bestimmt gut – sage ich jetzt einfach mal so.

 

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Ravioli mit Walnuss-Ricotta-Füllung | Blogevent „Black & White“

26. Februar 2016
Ravioli mit Walnuss-Ricotta-Füllung

Herr Wallygusto war in seinem letzten Leben ein Eichhörnchen. Ich kenne wirklich niemanden, der so gerne Nüsse knackt wie er. Dabei ist es ganz egal, um welche Sorte es sich handelt: Erdnüsse, Haselnüsse und Walnüsse werden gleich gern geknabbert. Was für ein Glück, dass die Schwiegereltern in ihrem Garten etliche Nussbäume ihr Eigen nennen dürfen. Dieses Jahr fiehl die Ernte besonders reichlich aus, so dass wir einen besonders großen Sack Walnüsse geschenkt bekommen haben.

Und so kam es, dass Herr Wallygusto nun schon seit Wochen hingebungsvoll beim Fernsehen Nuss um Nuss knackt. Aber irgendwann kapituliert selbst der größte Nager! Schmackhafte Alternativen mussten also her! Und da Nudelmaschine und Ravioliform (Affiliate Link) in unserem Haushalt chronisch vernachlässigt werden, haben wir uns für Ravioli mit einer Füllung aus Ricotta, Estragon und eben Walnüssen entschieden.

Ravioli mit Walnuss-Ricotta-Füllung

Zutaten für 2-3 Portionen

Für den Teig:
  • 200 g Weizenmehl (Herr Wallygusto schwört auf Type 812 von Unser Land)
  • 2 Eier
  • etwas Wasser
Für die Füllung:
  • 10 Walnusskerne, fein gehackt
  • 1 EL Thymianblättchen
  • 1 TL Estragon, fein gehackt
  • 25 g Parmesan, fein gerieben
  • 100 g Ricotta
  • 1 Eigelb
  • Salz aus der Mühle
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss, gemahlen
  • 1 Eiweiß zum Zukleben

Zubereitung

Mit der Küchenmaschine aus Mehl, Eiern und Wasser glatten Teig herstellen. Anschliessend mit den Händen nachkneten, eine Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt eine 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung herstellen.

Teig mit der Nudelmaschine oder einem Nudelholz zu flachen Platten rollen. Eine Platte auf die Ravioliform legen, sanft in die Kuhlen drücken und mit jeweils einem knappen Teelöffel Ricottamischung füllen.

Ränder mit Eiweiß bestreichen, mit einer zweiten Nudelplatte bedecken und mit einem Nudelholz festwalzen. Bei Bedarf die Ravioli vorsichtig mit einem Messer voneinander trennen. Nudeln auf einer bemehlten Fläche zwischenlagern.

Das geht jetzt solange, bis Teig & Füllung verbraucht sind.

Wasser zum Kochen bringen, Salzen und Hitze reduzieren. Ravioli hineingeben und nur wenige Minuten ziehen lassen.

Mit einer Schaumkelle herausheben und kurz in zerlassener Butter schwenken. Auf einen flachen Teller geben und mit grob geriebenen Parmesan bestreut servieren.

P.S. Mit einem Pastarad werden die Ravioli noch viiiel hübscher!

P.P.S. Wenn wir endlich eines haben, machen wir neue, todschicke Fotos. Versprochen!

{Blogevent "Black & White"} Ravioli mit Walnuss-Ricotta-Füllung

Ihr habt Euch sicher schon gefragt, warum die Fotos für diesen Blogbeitrag schwarz-weiß sind! Die liebe Ina von Ina is(s)t  hat ein ganz ein besonderes Blogevent am Start: BLACK & WHITE! Und weil ich ein großer Fan von Schwarz-Weiß-Fotos bin, dürfen unsere Ravioli mit Walnuss-Ricotta-Füllung dort ein wenig zu Ruhm und Ehre kommen. Hoffentlich. 😉

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Rosenkohl-Risotto mit Estragon, Thymian & Zitrone

8. Februar 2016
Risotto mit Rosenkohl, Zitrone & Estragon

Geburtstag haben ist schon was Schönes! Vor allem, wenn man auch in der Arbeit von den Kolleginnen beschenkt wird! Wie üblichen haben die Lieben gesammelt und mich mit einem Kochbuch beglückt! Wie der Zufall so will, war es eines, das ich mir schon lange, lange gewünscht habe: Vegetarische Köstlichkeiten (Affiliate Link) von Yotam Ottolenghi.

Schon beim ersten Durchblättern war ich hin & weg! Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass es Herrn Wallygusto ähnlich ging. Alle Gerichte (vor allem die mit Linsen, Bohnen & Kichererbsen) klingen danach, unbedingt ganz schnell mal ausprobiert zu werden. Die Auswahl des ersten Rezeptes aus diesem tollen Kochbuch fiel uns also denkbar schwer. Da wir aber schon ewig keinen Rosenkohl mehr hatten und Risotto ja eigentlich immer geht, haben wir uns schließlich für das Rosenkohl-Risotto mit Estragon, Thymian & Zitrone entschieden. Rosenkohl im italienischen „Breigericht“ mag zwar erst ein wenig befremdlich klingen, aber glaubt mir: Die Kombination ist einfach traumhaft lecker! Wie immer haben wir das Rezept natürlich ein wenig abgewandelt. 😉

Herr Wallygusto und ich sind nicht die einzigen, die gerne Köhlchen essen: Eva von evchenkocht ist so begeistert von dem ganzen Kraut, dass sie ihm das Blog-Event CXVI – German Krautköpfe gewidmet hat.

Risotto mit Rosenkohl, Zitrone & Estragon

Zutaten für 2 Personen

  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 große Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 EL Thymianblättchen
  • 1 Bio-Zitrone, von einer Hälfte die Schale in feine Streifen geschnitten, von der anderen Hälfte die Schale fein gerieben
  • 200 g Risottoreis
  • 250 g geputzter Rosenkohl, davon 1/3 in dünne Scheiben geschnitten, 2/3 geviertelt
  • 1 Schuss Sherry
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Rapsöl zum Frittieren
  • 25 g Parmesan, grob gerieben
  • 30 g Gorgonzola, grob gewürfelt
  • 4 Zweige Estragon, fein gehackt
  • Meersalz, frisch gemahlen
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung

Butter und Öl in einem großen Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen. Anschließend Zwiebeln zugeben und unter gelegentlichem Rühren ca. 10 Minuten andünsten, bis sie weich sind. Nun Knoblauch, Thymian und Zitronenschalen dazugeben und 2 Minuten mitbraten.

Reis zusammen mit den Rosenkohl-Scheiben zufügen unter häufigem Rühren 1 Minuten anbraten. Mit Sherry ablöschen und 1 Minute köcheln lassen, mit Brühe aufgießen, so dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Deckel drauf, aufkochen lassen und einmal umrühren. Dann bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel 5 Minuten kochen lassen. Weitere 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln und Bedarf Brühe nachgießen.

Während der Reis kocht, Rapsöl etwa 1 cm hoch in einen kleinen Topf gießen und bei hoher Temperatur erhitzen. Sobald das Rapsöl sehr heiß ist, vorsichtig die Rosenkohlviertel portionsweise hineingeben und ca. 2 Minuten frittieren. Bitte darauf achten, dass der Rosenkohl gut abgetrocknet ist, sonst spritzt es noch mehr als es das eh schon tut! Wenn der Rosenkohl goldbraun und knusprig ist, mit einer Schaumkelle herausholen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Parmesan zusammen mit Gorgonzola und Estragon unter das Risotto rühren. Wenn der Gorgonzola geschmolzen ist, vorsichtig die Hälfte des frittierten Rosenkohls unterrühren.

Risotto mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und auf Teller verteilen. Mit abgeriebener Zitronenschale und den restlichen Rosenkohlvierteln bestreut servieren.

 

Blog-Event CXVI - German Krautköpfe (Einsendeschluss 15. Februar 2016)

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbisrisotto | Halloween Special 

31. Oktober 2015

Heute ist Halloween, die Nacht der Geister! In den USA ist es schon lange Usus, sich an diesem Tag wild zu verkleiden und ausschweifende Partys zu feiern. Nicht zu vergessen, die Horden von Kindern, die als Vampire oder Monster verkleidet von Tür zu Tür ziehen und lauthals nach „Trick or treat“ verlangen.

Da sich Halloween auch in Deutschland immer noch großer Beliebtheit erfreut, möchte ich dies zum Anlass nehmen, Euch mal meine absoluten Lieblings-Zombiegeschichten vorzustellen:

  • The Walking Dead

Polizist Rick Grimes erwacht aus dem Koma und muss feststellen, dass er die Zombie-Apokalypse verschlafen hat. Zusammen mit einer Gruppe anderer Überlebender sucht er nach einer sicheren Zuflucht. Das Format ist sehr erfolgreich, denn es gibt inzwischen 6 Staffeln.

  • Dawn Of The Dead

Und wieder eine Zombie-Apocalypse: Diesmal sucht eine Gruppe Überlebender in einem Einkaufszentrum Zuflucht. Alle Läden für sich zu haben ist eigentlich ein Traum – wenn da nicht ständig diese Zombies wären. Dawn Of The Dead wird auch nach dem 10. Mal nicht langweilig.

  • 28 Days

Bei 28 Days ist es ein Fahrradbote, der aus dem Koma erwacht und vor den Zombies flüchten muss. Richtig übel wird es aber erst, als er zusammen mit anderen Überlebenden auf eine Gruppe durchgedrehter Soldaten trifft.

  • Fear The Walking Dead

Das Spinn-Off zu The Walking Dead besticht weniger durch Zombies als durch die vielen zwischenmenschlichen Tragödien vor und während der Zombie-Apokalpyse. Fear The Walking Dead ist eigentlich mehr Drama als Horrofilm, denn es wanken nur sehr wenige Zombies über den Bildschirm.

  • Maggie

Nach seiner Karriere als Gouvernour von Kalifornien widmet sich Arnold Schwarzenegger wieder dem Schauspiel. Als Vater einer Tochter, die sich in einen Zombie verwandelt, beweist er in Maggie ungeahntes Talent. Für mich DIE Überraschung des Filmjahres 2015! Und anscheinend nicht nur für mich, denn Maggie lief auch auf dem diesjährigen Fantasy Film Fest!

Wahrscheinlich ist meine Vorliebe für blutige Horrogeschichten schuld daran, dass ich vor einigen Jahren Vegetarier geworden bin ;-). Für alle, denen jetzt auch der Appetit auf Steak & Co. vergangen

ist, habe ich jetzt ein tolles Rezept für ein Kürbisrisotto! Viel Spaß beim Nachkochen & ein gar gruseliges Halloween!

Halloween Kürbis Risotto

Zutaten für 2 hungrige Zombies

  • ca. 300 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 cm Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Grano Padano
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 3 EL Olivenöl
  • 200 g Risottoreis
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 Schuss Sherry Fino
  • 500 ml warme Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zweig Rosmarin

Zubereitung

Kürbisfleisch in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Knoblauchzehe und Ingwer schälen, fein hacken. Zwiebel häuten und in kleine Würfel schneiden. Chilischote zerkrümeln. Käse reiben.

Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen und Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten.

Ingwer und Knoblauch dazu geben und 2 Minuten unter Rühren dünsten. Anschließend Reis in den Topf schütten und unter Rühren ebenfalls andünsten, bis er glänzt. Anschließend Kurkuma unterrühren und mit einem Schuss Sherry Fino ablöschen.

Kürbisstücke dazugeben, mit Brühe aufgießen, so dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Deckel drauf, aufkochen lassen und einmal umrühren. Dann bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel 5 Minuten kochen lassen. Danach unter regelmäßigem Rühren für etwa weitere 15 Minuten köcheln und bei Bedarf Brühe nachgießen.

In der Zwischenzeit Rosmarin waschen und trockenschütteln. Anschließend Nadeln abstreifen und fein hacken.

Wenn der Reis fertig ist (außen weich und innen noch etwas biss), Parmesan unterrühren und Risotto mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen.

Mit diesem Kürbisrisotto möchte ich nicht nur Halloween feiern, sondern auch der lieben Cat zum 1. Bloggeburtstag gratulieren!

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Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbisspätzle mit Gorgonzola-Sauce & Frühlingszwiebeln 

26. Oktober 2015

Herbstzeit ist Kürbiszeit! So wie andere Leute sich das ganze Jahr über auf Spargel freuen, sehne ich mich nach dicken, orangen Kürbissen. Besonders gern verwenden Herr Wallgusto und ich übrigens Hokkaido: Den muss man nicht schälen, was uns beiden Faulen natürlich sehr entgegen kommt. Außerdem schmeckt er sehr lecker, wie wir meinen. Und zwar ganz egal ob als Nudelsoße, Gratin oder Knödelfüllung.

Unsere zweite, ganz große Leidenschaft gehört den Spätzle. Für eine Portion von Herrn Wallygustos berühmten Käsespätzle lasse ich alles stehen und liegen. Er ist einfach der Spätzlekönig und es inzwischen wirklich schwer geworden, auswärts vergleichsweise leckere Käsespätzle zu finden.

Nach unserm letzten Ausflug ins Allgäu dachten wir uns daher, warum nicht mal beide Leidenschaften kombinieren? Schließlich kann man doch in so einen Spätzleteig alles mögliche packen, wie zum Beispiel Spinat oder Karotten. Das sollte also eigentlich auch mit Kürbis gehen, oder? Herausgekommen sind diese leckeren Kürbisspätzle mit Gorgonzola-Sauce & Frühlingszwiebeln.

Kürbis

Vielen Dank an pixabay für dieses Foto!

Zutaten für 2 – 3 Portionen

Für die Spätzle:
  • 190 g Hokkaido-Kürbis
  • 300 g Mehl
  • 3 Eier
  • Salz
  • 1 Prise Muskat
  • ½ TL Kurkuma
Für die Sauce:
  • ½ Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Olivenöl
  • 200 g Sahne
  • Nach Belieben gekörnte Gemüsebrühe
  • 60 g Gorgonzola
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Für die Spätzle den Kürbis in Würfel schneiden. Kürbis knapp bedeckt in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen. Anschließend zusammen mit dem Kochwasser pürieren.

Abkühlen lassen und zusammen mit Mehl, Eiern, Salz Muskat und Kurkuma zu einem glatten Teil verarbeiten.

Spätzleteig ins kochende Salzwasser schaben, fertige Spätzle mit einer Schaumkelle herausheben und in eine Schüssel geben.

Für die Sauce Zucchini waschen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauchzehe häuten und fine würfeln.

Olivenöl in einem kleinem Topf erhitzen und Zucchiniwürfel und Knoblauch bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten andünsten. Sahne und etwas  gekörnte Brühe dazugeben, kurz aufkochen.

Gorgonzola grob würfeln und in die Sauce geben. Hitze reduzieren und den Gorgonzola langsam in der Sahne schmelzen lassen.

Frühlingszwiebeln waschen, putzen und den weißen und hellgrünen Teil in schmale Ringe schneiden. Den Großteil der Frühlingszwiebeln in die Sauce geben und kurz darin erwärmen. Mit Salz und Peffer abschmecken.

Kürbisspätzle in einen tiefen Teller geben, einen Schöpfer Sauce drauf und mit den restlichen Frühlingszwiebeln bestreuen.

Kürbisspätzle mit Gorgonzola-Sauce sind übrigens ein tolles Gericht, um den launischen Herbstblues zu vertreiben. Wie gut, dass die Kochmädchen Jule & Susie gerade ein passendes Blogevent laufen haben. 😉

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Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Lasagne mit Kürbis-Bolognese

16. Oktober 2015

Der Hokkaido-Kürbis stammt aus Japan und hat bei uns im Herbst Saison. Das Spannende am Hokkaido ist, dass man ihn nicht schälen muss und quasi mit „Haut & Haaren“ zubereiten kann. Er ist ziemlich klein, wiegt er doch nur ein bis zwei Kilogramm. Seine Schale ist meist orange und das hell- bis dunkelorange Fruchtfleisch ist fest und faserarm. Es schmeckt leicht nussig und in seiner Mitte befinden sich die Kerne, die man – anders als die Schale – allerdings entfernen sollte. 🙂 Wenn es also nach mir ginge, könnte es im Herbst nur Kürbis geben. Bei so einem leckeren Rezept wie dieser veganen Kürbis-Bolognese auch kein Wunder! Und das richtig Tolle daran: Die Bolo ist eine 1a Grundlage für unglaublich gute vegetarische Lasagne. Probiert es einfach mal aus!Dieses Rezept ist übrigens seit 2011 online – ein richtig hübsches Foto davon habe ich allerdings erst jetzt gemacht! Geschmeckt hat es uns aber trotzdem immer ganz hervorragend! 😉

Vegane Bolognese mit Soja & Kürbis

Vegane Kürbis-Bolognese mit Sojaschnetzel

Zutaten für 2 Personen

Für die Kürbis-Bolo:
  • 50 g Sojaschnetzel
  • nach Bedarf heiße Brühe
  • nach Bedarf Tomatenmark
  • 330 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 frische rote Pfefferoni
  • Olivenöl
  • 1 Dose Kirschtomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • 1 Zweig Rosmarin
Für die Lasagne:
  • 13 g Butter
  • 13 g Mehl
  • 80 ml Mehl
  • nach Bedarf Lasagneplatten
  • 80 g Käse gerieben

Zubereitung

Für die Füllung das Sojaschnetzel in einer Schüssel mit heißer Brühe übergießen, etwas Tomatenmark untermischen und ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Kürbis waschen, putzen und entkernen, dann das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.

Zwiebel schälen und hacken, Knoblauchzehen abziehen und pressen. Pfefferoni waschen, halbieren, entkernen und zerkleinern.

Sojaschnetzel abtropfen lassen, Einweichflüssigkeit auffangen und zur Seite stellen. Anschließend die Schnetzel zusammen mit den Zwiebeln in etwas Olivenöl anbraten. Kürbisfleisch, Knoblauchzehen und Pfefferoni dazugeben und 5 Minuten mit anbraten.

Kirschtomaten dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und ca. 20 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln. Dabei immer wieder etwas von der Einweichflüssigkeit angießen und einkochen lassen. Wer mag gibt nochmal Tomatenmark zu.

In der Zwischenzeit Rosmarin waschen, Nadeln abstreifen und klein hacken. Und natürlich Nudeln kochen!
Kurz vor Ende der Garzeit den Rosmarin zu der Bolo geben und gut umrühren.

Wer aus der Kürbis-Bolo noch Lasagne machen möchte, liest hier weiter – der Rest darf schon mal mit dem Essen anfangen! 🙂

Für die Bechamelsauce die Butter zerlassen. Mehl zugeben und so lange rühren, bis ein Kloß entsteht. Mit der Milch unter ständigem Rühren auffüllen.

Nun die Auflaufform ausbuttern und den Boden mit etwas Bechamelsauce bedecken. Darauf nach Bedarf Lasagneplatten schichten. Abwechselnd nun Kürbisfüllung, etwas Käse, Bechamelsauce, Lasagneplatten ect. einfüllen. Mit Nudelplatten abschließen, diese mit Käse bestreuen und mit ordentlich Bechamelsoße übergießen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° Ober-/Unterhitze (Umluft 180°) für ca. 25 Minuten überbacken, der Käse sollte leicht goldbraum sein. Noch heiß servieren.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Sauce aus gebackenem Gemüse & Tomaten | Blogevent Tomaten

10. August 2015

Freut Ihr Euch auch immer so richtig auf den Sommer? Und die ersten „richtigen“ Tomaten? Für Melli von Tomateninsel.de gibt es nichts besseres als eine sonnengereifte Tomate zu essen, wenn sie noch sonnenwarm ist und gerade eben vom Strauch geerntet wurde. Der Blogname ist bei ihr Programm, denn die Tomate ist ihr liebstes Lebensmittel, das in vielerlei Gerichten zum Einsatz kommt.

Da ich auch sehr gerne Tomaten esse, ist es mir daher eine große Freude, ein Rezept zu ihrem gleichnamigen Blogevent beizusteuern. Das Rezept, dass ich hierzu ausgewählt habe, stammt aus Das große Pasta-Kochbuch*. Und eigentlich ist es nur Zufall, dass ich es hier heute poste. Denn wenn nicht ein Kumpel diese leckere Sauce mit gebackenen Gemüse & Tomaten vor Jahren mal für mich gekocht hätte, wäre ich nie im Leben auf die Idee gekommen, es mal auszuprobieren. Dem Rezept wurde nämlich kein Foto gewidmet und – zugegeben – liest es sich auch ein wenig langweilig. Aber seid versichert: Es ist zwar einfach, aber unglaublich köstlich!

Blogevent - Tomaten

Dieses Rezept könnt Ihr natürlich auch mit frischen Tomaten (250 g) machen. Achtet nur darauf, dass diese fest und schön reif sind! Ich verwende aus reiner Bequemlichkeit die Variante aus der Dose. Und außerdem ist es leider nicht immer leicht, richtig aromatische Tomaten zu bekommen.

Pasta mit einer Sauce aus gebackenem Gemüse

Zutaten für 2 Personen

  • 1 große gelbe oder rote Paprika
  • 1 gelbe oder rote Chili
  • 1 große Zwiebel
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 20 g getrocknete Tomaten
  • 1 Dose Tomaten
  • Balsamico-Essig
  • Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 220 g Pasta nach Wahl
  • Parmesan nach Belieben
  • Oliven nach Belieben

Zubereitung

Backofen auf Mittelhitze 180 Grad vorheizen. Paprika und Chilischote waschen, halbieren und Kerne samt Rippen entfernen. Anschließend in grobe Stücke schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen und ebenfalls zerteilen. Getrocknete Tomaten halbieren.

Gemüse in eine ausreichend großen Auflaufform geben und so gut es geht mit den Dosentomaten bedecken. Mit je einem ordentlichen Schuß Olivenöl und Balsamico beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Nach 50 Minuten Backzeit in der Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab glattpürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor Garende des Gemüses die Pasta gemäß Packungsanleitung kochen. Oliven in halbieren, Parmesan reiben.

Pasta abgießen, portionsweise in einen Teller geben und mit Parmesan und den Oliven garnieren.

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