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Lieblingsrezepte

Eingemachtes Lieblingsrezepte Mitbringsel

Apfel-Chili-Chutney mit Ingwer

10. Februar 2017
Apfel-Chili-Chutney mit Ingwer

Eigentlich habe ich nicht viel für’s Einmachen übrig: Klar essen Herr Wallygusto und ich ab und an Marmelade. Jedoch reicht uns ein kleines Glas gefühlt ein ganzes Jahr – weswegen ich auch keine Lust habe, stundenlang in der Küche zu stehen und Obst einzukochen. Und überhaupt Obst – können andere kaum einen Tag ohne überleben, kommen bei mir nur ganz selten Apfel & Co. in die Tüte. Viel, viel lieber esse ich da schon Gemüse! Und das am liebsten roh und mehrmals die Woche.

Aber wenn ich an etwas einen richtigen Namen gefressen habe, dann ist es Chutney! Und da darf es dann auch ruhig fruchtiges, süßes Obst sein. Vor allem Chutneys mit Äpfeln haben es mir besonders angetan! Das könnte aber daran liegen, dass mein erstes Werk ein Apfel-Salbei-Chutney war. Oder aber, dass süß-säuerlicher Apfel einfach ganz hervorragend zu Käse passt. 😉

Natürlich einmachen

Mein neuester Versuch ist ein fruchtig-scharfes Apfel-Chili-Chutney mit Ingwer aus Natürlich einmachen, dass ich Euch bereits vor einiger Zeit ausführlich vorstellen durfte. Wie schon so oft habe ich das Rezept hier und da ein wenig an meine Bedürfnisse angepasst.

Wer auf der Suche nach weiteren Ideen ist, wie man Obst haltbar machen kann, sollte unbedingt einen Blick in dieses tolle Kochbuch werfen – ich persönlich werde auf jeden Fall noch ganz viele Rezepte ausprobieren.

Apfel-Chili-Chutney mit Ingwer

Für 5-6 Gläser (ca. 180 ml)

  • 1 kg süß-säuerliche Äpfel (z.B Boskop)
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 150 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 30 g Ingwerwürfelchen
  • 1 – 2 rote Chilis, aufgeschnitten, entkernt, in Streifchen
  • 180 g Zucker
  • 1 Zitrone, Saft
  • 1 Prise Paprikapulver scharf
  • 1 Prise Salz
  • nach Belieben frisch gemahlener Pfeffer

Vorbereitung

Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Anschließend Apfelviertel in ca. 5 mm Würfelchen schneiden.

Zubereitung

Weißwein, Apfelsaft, Ingwer und Chili in einem kleinen Topf aufkochen.

Zucker in einen separaten großen Kochtopf geben und bei mittlerer Hitze karamellisieren. Weißwein-Apfelsaft-Gemisch zugeben und Karamell unter Rühren auflösen. Nun Apfelwürfel zugeben und in 20 – 30 Minuten weich garen. Dann vom Herd nehmen und pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Zitronensaft zugeben, mit scharfem Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

Apfel-Chili-Chutney in vorgewärmte Gläser füllen und diese sofort verschließen.

 

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten | Produkttest

4. Februar 2017
Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten

Kichererbsen kannte man schon vor 8.000 Jahren in Vorderasien. In der Antike gelangte sie über Nordafrika und Indien bis ins alte Rom. Noch heute wachsen sie wild wie Unkraut im Orient und in südeuropäischen Ländern. Angebaut werden Kichererbsen in vielen Ländern, allen voran Indien und Pakistan, Nordafrika, Spanien und in der Türkei. Kichererbsen sind aber nicht nur lecker, sie sind auch eine wichtige Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer. Außerdem liefern sie mit rund 6 mg Eisen pro 100 g eine dicke Portion des bei Veggies oft fehlenden Mineralstoffes. Besonders interessant speziell für Veganer ist außerdem der Kalzium-Gehalt von Kichererbsen, der mit 124 mg ungefähr dem von Milch entspricht. Auch Figurbewusste sollten ruhig öfter zu Kichererbsen greifen: Die leckeren Hülsenfrüchte enthalten zwar relativ viele Kalorien, machen aber dafür mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt schnell und lange satt. (Quelle: eatsmarter.de)

Wie schön, dass man diese lustigen Gesellen in Kalabrien zu Pasta isst, denn diese Kombination ist einfach unschlagbar! Dieses Rezept ist eine Mischung verschiedener Rezepte, die Herr Wallygusto und ich im Internet gefunden haben. Es entspricht zwar nicht ganz der Kichererbsen-Sauce, die wir im Urlaub gegessen haben, ist aber trotzdem sehr, sehr lecker. Zu dieser Sauce könnt Ihr normale Pasta servieren – oder Ihr probiert mal die Gewürznudeln Arabische Art von Pastatelli aus.

Gewürznudeln von Pastatelli

Gewürznudeln – was soll das sein?

Jeder Nudelsorte wird beim Herstellungsprozess eine ausgewählte Gewürzmischung aus bis zu 10 Gewürze & Kräuter direkt in den rohen Nudelteig gegeben. So ist sicher, dass jede Nudelsorte ihren ganz eigenen, unverwechselbar aromatischen Geschmack hat. Dabei ist jede Nudel in wochenlanger Arbeit auf die Gerichte perfekt abgestimmt, für sie vermutlich verwendet werden kann: Die Erfinder von haben jede erdenkliche Nudel-Gericht-Kombination bedacht und geben nur die Gewürze & Kräuter in die jeweilige Nudelsorte, die den Geschmack unseres Lieblingsgerichtes besser zur Geltung bringt.

Toll ist, dass das Ganze ohne Zusatzstoffe funktioniert! Alle Nudeln sind hausgemacht und es werden nur Hartweizengries und besondere Gewürz- und Kräutermischungen verwendet. E-Stoffe, Hefe-Geschmacksverstärker und „naturnahe“ Aromen werdet Ihr auf der Liste der Inhaltsstoffe – zum Glück – vergeblich suchen!

Und wie schmeckt’s?

Im Webshop von Pastatelli könnt Ihr zwischen 16 verschiedenen Sorten wählen: Neben Gewürznudeln mit Tomate-Paprika, Waldpilz oder Kräuter der Provence gibt es süße Nudeln mit Schokolade. Was gleich beim Kochen auffällt: Die Nudeln verbreiten schon nach kurzer Zeit im heißen Wasser einen atemberaubenden Duft nach Kräutern und Gewürzen. Darum schmecken die Nudeln auch am besten a la Aglio e oglio – so kommen die verschiedenen Aromen am besten zur Geltung.

Was uns nicht so gut gefällt, dass keine Kochzeit auf den Nudelpäckchen angeben ist. Aber wir finden ohne Probleme durch ausprobieren heraus, dass diese Recht kurz ist und je nach Sorte bei 3-5 Minuten liegt.

Vielen Dank an dieser Stelle an Eva und Andreas von Pastatelli., die uns das Testpaket kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt haben. Die Fotos ohne Wasserzeichen wurden mir freundlicherweise ebenfalls von den beiden zur Verfügung gestellt.

Aber jetzt genug gelabert – hier ist das Rezept für Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten! 😉

Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten

Zutaten für 2 Personen

  • 130 g getrocknete Kichererbsen (braun & weiß)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 4 Stangen Staudensellerie, in Scheiben
  • 2 Tomaten, klein gewürfelt
  • 1 frische rote Chili, fein gehackt
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • nach Belieben Basilikumblätter

Kichererbsen mit lauwarmem Wasser bedeckt über Nacht einweichen.

Eingeweichte Kichererbsen abgießen. Topf auswaschen, Kichererbsen zusammen mit Knoblauch, Rosmarin, Zwiebel, Staudensellerie, Tomate und Chili wieder zurück in den Topf geben. Alle Zutaten großzügig mit Wasser bedecken. Zugedeckt zum Kochen bringen und ca. 45-60 Minuten leise köcheln, bis die Kichererbsen gar sind.

Wer die Kichererbsen-Sauce dicker mag, püriert einfach ein Drittel davon und gibt dieses wieder zurück in den Topf. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Basilikum abschmecken.

Lieblingsrezepte Mitbringsel Süßes

Erdnuss-Schoko-Fudge mit dunkler Schokolade | Geschenk aus meiner Küche

30. Januar 2017
Erdnuss-Fudge mit Schokolade

Das letzte Plätzchen ist schon lange verdrückt, die guten Vorsätze geraten langsam in Vergessenheit. Die Motivation, die liebevoll angefutterten Fettpölsterchen wieder schwitzend in der Muckibude oder an der Boulderwand abzutrainieren, schwindet jeden Tag ein bisschen mehr. Es ist also wieder allerhöchste Zeit, dem Schoko-Jieper nachzugeben – finden zumindest Herr Wallygusto und ich.

Für den Wiedereinstieg in das sündige Schlemmen sind kleine Naschereien wie Erdnuss-Schoko-Fudge hervorragend geeignet: Schließlich nimmt man nur winzige Häppchen zu sich und kann so ein eventuell schlechtes Gewissen ganz leicht im Keim ersticken. Sogar Herr Wallygustos sogenannter „Marathon-, Ironman- und Triatlon-Kollege“, der immerhin fast jeden Tag 90 Minuten joggt, Fahrrad fährt oder mal für einen guten Zweck 2 Stunden Spinning macht, konnte der Versuchung nicht widerstehen. Und das obwohl er gerade in der sogenannten „Haltephase“ ist. Ein schöneres Kompliment habe ich noch nie für eine von mir hergestellte Süßigkeit bekommen! 😉

Die Idee für dieses herrliche Rezept stammt übrigens aus der LECKER Christmas 2014.

Erdnuss-Fudge mit Schokolade

Zutaten für ca. 66 Stück

  • etwas Rapsöl
  • 150 g Zartbitterschokolade, in Stücke gebrochen
  • 15 g Butter
  • 1 Dose (400 g) gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
  • 100 g geröstete und gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
  • 250 g Erdnusscreme*

*Wir haben Erdnussmus aus dem Reformhaus verwendet.

Zubereitung

Quadratische Form (20 x 20 cm) mit einem Streifen Backpapier auslegen. Beide Längsseiten mit Rapsöl einstreichen.

Für die Schoko-Fudgemasse Schokoladenstücke zusammen mit Butter und der halben Dose Kondensmilch in einen Topf geben. Alles unter Rühren schmelzen. Anschließend Schokomasse in der Form glatt streichen und 15 Minuten kalt stellen.

Für die Erdnuss-Fudgemasse restliche Kondensmilch mit Erdnusscreme/-mus bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. Gehackte Erdnüsse untermischen und die Mischung auf die Schoko-Fudgemasse streichen. Anschließend mindestens 6 Stunden kalt stellen.

Festes Fudge mit einem Messer von den Längsseiten der Form lösen, mit Hilfe des Backpapieres aus der Form heben und in ca. 2 x 2 cm große Würfel schneiden.

KochBuchvorstellungen

Neu im Kochbuchregal – auf diese Buchvorstellungen dürft Ihr Euch 2017 freuen!

20. Januar 2017
Neu im Kochbuchregal

Auch 2017 hat unser Kochbuchregal wieder Zuwachs bekommen – auch wenn ich zugegeben muss, dass ich die Bücher eigentlich bereits 2016 bekommen habe. Dass ich mich bisher noch nicht intensiv damit beschäftig habe, liegt daran, dass das letzte Jahr irgendwie ein bisschen verkorkst war. Obwohl ich gefühlt nicht wirklich viel gemacht habe, gab es nicht viel Zeit zum Ausprobieren & Rezensieren. Ich werde dies aber nachholen und Euch alle Bücher in den nächsten Monaten ausführlich vorstellen. Versprochen! 😉

HANS IM GLÜCK Das Burger Buch | Dorling Kindersley | ISBN 978-3-8310-2938-9
Im HANS IM GLÜCK Das Burger Buch findet Ihr alle Rezepte der beliebten Gerichte aus den Restaurants. Ob Burger namens Gaumenfreude, Stiefel oder Heuernte – hier ist für Fleischliebhaber ebenso wie für Vegetarier der perfekte Burger dabei. Neben den schmackhaften Burgerrezepten gibt es auch die vielen Beilagen, wie Süßkartoffel-Fritten oder die leckeren und die fantastischen Soßen zum Nachkochen für Zuhause.

Sugar Girls | Meike Werkmeister & Jana Henschel | Callwey | ISBN: 978-3-7667-2211-9
In Sugar Girls geht es um 20 Frauen und ihren Traum vom eigenen Café. Alle haben sie vorher etwas ganz anderes gemacht: Beamtin, Lehrerin, Stewardess. Aber sie hatten alle einen Traum, den sie eines Tages wahr gemacht haben. In „Sugar Girls“ erzählen Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie sie ihr eigenes Café eröffnet haben. Sie stellen ihre Einrichtung und ihr Stil-Geheimnis vor, zeigen genial einfache Do-It-Yourself-Ideen, verraten ihre Lieblingsrezepte und geben Gründer-Tipps für alle, die gerade selbst träumen. Denn wer hat nicht schon einmal diesen Satz gesagt: „Irgendwann mache ich ein Café auf…“

The Bread Exchange | Malin Elmlid | Prestel | ISBN: 978-3-7913-8211-1
Die schwedische Autorin Malin Elmid berichtet in The Bread Exchange  von den Abenteuern, die sie mit ihrem Sauerteig im Gepäck erlebt hat. Ihr selbstgebackenes Brot tauschte sie gegen Familienrezepte, alltägliche Hilfe und kostbare Erfahrungen. Das Brot wird so zu einem Türöffner, der herzliche und einmalige Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt ermöglicht. Dieses Buch begleitet Malin Elmlid und ihr „Brot-Tausch-Projekt“ von Antwerpen nach Kabul, von Warschau nach New York, von Stockholm nach Berlin und noch viel weiter.

Brot – Brötchen | Marianne Buser | FONA | ISBN: 978-3-03780-590-9
Was gibt es Schöneres als Brot und Brötchen aus dem eigenen Ofen? Denn was aus der Hausbäckerei kommt, ist aus natürlichen Zutaten entstanden und unwiderstehlich gut. Wenn Ihr das ähnlich seht, findet Ihr in dem handlichen Rezeptbuch Brot – Brötchen eine große Brotvielfalt zum Selberbacken. Und das für jeden Anlass!

Vielen Dank an dieser Stelle an die Verlagshäuser, die mir die Bücher kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt haben.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Gröstl mit Spinatknödeln & Tomaten

12. Dezember 2016
Gröstl mit Spinatknödeln & Tomaten

Bei uns gibt es wirklich selten Reste – das liegt entweder daran, dass wir immer viel zu viel essen oder aber, dass wir einfach inzwischen perfekt im Portionieren sind. 😉 Wenn dann aber doch mal etwas übrig bleibt, verschwindet es im Gefrierfach. Sehr oft gerät das leckere Überbleibsel dann für sehr, sehr lange Zeit in Vergessenheit. Ein Rest, den dieses traurige Schicksal nie ereilen würde, ist der Spinatknödel!!! Warum? Was für eine Frage! Ich liebe diese runden Dinge über alles!

An meinem letzten sturmfreien Abend war die Freude also groß, als ich eine Dose mit 3 kleinen Spinatknödeln im Gefrierfach entdeckte. Da ich keine Lust auf die klassische Variante mit zerlassener Butter und Parmsanspäne hatte, entschied ich mich für ein Gröstl! Dieses typische Resteessen hat viele Vorteile, denn es ist schnell und einfach zubereitet. Außerdem sind fast alle der benötigten Zutaten immer vorrätig!
Vielleicht verratet Ihr uns ja was Euer liebstes Resteessen ist?

Zutaten für 1 – 2 Portionen

  • Rapsöl
  • 1 kleine Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 3 kleine Spinatknödel, in halben Scheiben
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 Rispentomaten, klein gewürfelt

Zubereitung

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze andünsten. Anschließend Knoblauch dazu, kurz mit dünsten.

Temperatur erhöhen, Knödelscheiben in die Pfanne geben, kräftig anbraten.

Eier aufschlagen und in einer Tasse verklöppeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und über die Knödel geben. Solange rühren, bis das Ei stockt.

Einen Teil der Tomatenwürfel in die Pfanne geben, kurz mit braten.

Gröstl in einen Teller geben und mit den restlichen Tomaten bestreuen, nochmal nach Belieben salzen und pfeffern.

Lieblingsrezepte Vegan

Weihnachtsgeschenke aus der Küche | Ein paar kleine Ideen

1. Dezember 2016
Mitbringsel

Kennt Ihr das auch? Die Adventszeit ist in vollem Gange, an jeder Ecke gibt’s Glühwein und Maronen, aber Ihr habt noch keine Weihnachtsgeschenke für Eure Lieben? Und auch nicht mal einen blassen Schlimmer, was Ihr ihnen schenken könnt? Wie wäre es denn mal mit einem Weihnachtsgeschenk aus der Küche? Das geht schnell, ist individuell und – ganz wichtig – es steckt viel Liebe drin! Und da es nicht nur bei mir Geschenke aus meiner Küche gibt, habe ich mich mal bei meinen Bloggerfreunden umgeschaut und die leckersten Rezepte für Euch zusammengetragen:

Ich hoffe, ich konnte Euch ein bisschen dazu inspirieren, Euren Lieben mal etwas Selbstgemachtes zu schenken! Aber vergesst mir bitte bei dem ganzen Werkeln in der Küche nicht das Plätzchen essen & Glühwein trinken! 🙂

Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Rote Linsen-Tomaten-Suppe | #blogeventhülsenfrüchte

28. November 2016
Rote Linsen-Tomaten-Suppe

Diese Rote Linsen-Tomaten-Suppe nach einem (leicht abgewandelten) Rezept der Küchengötter zeigt, dass es nicht immer Saure Linsen mit Würschtel oder Dal sein müssen. Das wirklich Tolle an roten Linsen ist, dass sie relativ schnell gar werden. Das liegt daran, dass sie bereits geschält sind. Ein weiteres Plus ist, dass sie eine sehr gute Nährstoffkombination haben. Trotz eines niedrigen Fettanteils sind sie reich an Eiweiß und Kohlenhydraten. Nicht vergessen sollte man auch den recht hohen Anteil an B-Vitaminen. Diesen wird eine positive Auswirkung auf Nerven- und Gehirnzellen nachgesagt. Diese kleinen Dinger sind somit richtige Alleskönner und nicht nur für Vegetarier sehr gut geeignet. 🙂

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Zwiebeln, fein gehackt
  • 20 g frischer Ingwer, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 100 g rote Linsen
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Rote oder Panang Curry Paste
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Pizzatomaten (400 g)
  • 15 g Koriandergrün
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL Crème légère oder Skyr

Zubereitung

Linsen in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen.

Öl erhitzen, die Zwiebeln darin in 5 Min. glasig dünsten. Ingwer und Knoblauch zugeben und unter Rühren 1 Min. mitdünsten. Tomatenmark und Currypaste zugeben und unter Rühren 2 Min. anrösten. Linsen zufügen und 2 Min. andünsten. Brühe zugießen und 3 Min. köcheln lassen. Tomaten zufügen und alles zugedeckt 15-18 Min. köcheln lassen.

Inzwischen Koriandergrün abbrausen und trocken schütteln, die zarten Stängel und die Blätter hacken und mischen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. In tiefe Teller oder Schalen füllen mit jeweils einen Klecks Crème légère oder Skyr und Koriandergrün servieren.

Blogevent – International Year of Pulses 2016

Und da Hülsenfrüchte wie Rote Linsen nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund sind, haben die Vereinten Nationen 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ernannt. Matthias von Culinary Farm hat diese Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und den kleinen Kerlchen ein ganz besonderes Blogevent spendiert: Jeder, der einen Blog betreibt, kann das GANZE Jahr über Rezepte mit Hülsenfrüchten als Hauptzutat einreichen. 

Lieblingsrezepte Süßes

Banana Bread mit Walnüssen und dunkler Schokolade

17. Oktober 2016
Banana Bread mit Walnüssen und dunkler Schokolade

Seit ich entdeckt habe, dass Backen eigentlich gar nicht so schwer ist, wie ich immer dachte, beglücke ich Herrn Wallygusto öfter mal am Wochenende mit einem Kuchen. Besonders gerne – gerade weil es so kinderleicht ist – mache ich Rührteig. Andere Teige gehen auch, benötigen aber ein wenig Hilfestellung von Herrn Wallygusto: Mir fehlt einfach die Geduld, gefühlt stundenlang mit dem Nudelholz zu hantieren und Teig flach und gleichmäßig auf dem Backblech zu verteilen. Für Rührteig gebe ich einfach alles in eine Schüssel und lasse meine Küchenmaschine den Rest erledigen. Nur das Einfüllen in die Form, das kann sie mir noch nicht abnehmen. 😉

Da ich die Kombination aus süßen Bananen, knackigen Nüssen und herber Schokolade unwiderstehlich finde, war der nächste logische Schritt, mal ein Banana Bread in den Ofen zu schieben. Dieses einfache Rezept für Walnuss-Bananenkuchen mit Schokostückchen aus der LECKER 1/2011 habe ich auf dem wunderbaren Blog Katharina kocht gefunden. Da ich eine etwas kleinere Kastenform verwendet habe, wurden die Mengenangaben ein wenig von mir angepasst.

Der erste Versuch war gleich ein voller Erfolg – Banana Bread wird es jetzt also öfter im Hause Wallygusto geben! Zumal man es super als Proviant zum Wandern mitnehmen kann – so geschehen bei unserer Staffelsee-Umrundung Ende September! Und natürlich hoffe ich auch, dass der ein oder andere Minion davon Wind bekommt und uns mal besuchen kommt! So ein kleines Ständchen wäre wirklich nett! 😉

Zutaten für 1 kleine Kastenform (20 cm)

  • Butter für die Form
  • 115 g Walnusskerne, gehackt
  • 60 g Zartbitterschokolade, gehackt
  • 190 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Msp. Zimt
  • 1 Ei
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen (Bourbon-) Vanillezucker
  • 55 ml Rapsöl
  • 2 reife Bananen, geschält und in Scheiben
  • 115 ml Milch

Zubereitung

Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Backform einfetten.

Walnusskerne und Schokolade mischen. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in einer anderen Schüssel ebenfalls mischen.

Ei, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine aufschlagen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat und weißlich und fluffig ist. Anschließend Rapsöl zugießen und unterrühren.

Bananenscheiben dazu und gut verrühren.

Dann abwechselnd Mehlmischung und Milch unterrühren: 1/3 Mehlmischung, 1/2 Milch, 1/3 Mehlmischung, 1/2 Milch, final 1/3 Mehlmischung. Am Schluss Schokostückchen und gehackte Walnüsse unterheben.

Teig in die Kastenform füllen und ca. 1 Stunde backen.

Fertiges Banana Bread in der Form ca. 15 Minuten auskühlen lassen, dann stürzen und komplett auskühlen lassen. Am besten schmeckt das Banana Bread, wenn Ihr es einen Tag durchziehen lasst.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Zucchini-Pesto mit Basilikum & Rosmarin

6. Oktober 2016
Zucchini Pesto mit Basilikum & Rosmarin

Mein Lieblingsgemüse sind Zucchini! An dem engen Verwandten von Gurke & Kürbis habe ich schon seit Jahren einen Narren gefressen. Das mag vor allem auch daran liegen, dass Zucchini unglaublich vielseitig einsetzbar sind! Sie können gebraten, gedünstet, gegrillt, gebacken und gefüllt werden. Sie können auch roh als Salat gegessen werden. Ich persönlich esse sie am liebsten zu Pasta. Und da ich gerade in einer Pesto-Phase bin – ich verarbeite so ungefähr alles zu ungekochter Nudelsauce – habe ich heute ein aromatisches Pesto mit meinen grünen „Freunden“ und ordentlich Basilikum & Rosmarin für Euch. Das Pesto schmeckt übrigens auch super, wenn Ihr statt Pinienkerne Walnüsse verwendet. Und da die leckeren Zucchini noch bis Oktober aus heimischer Erzeugung auf den Markt kommen und jetzt noch Hauptsaison haben, habt Ihr noch reichlich Zeit, es einmal selbst auszuprobieren! Da die Grundidee für dieses Zucchini-Pesto wieder mal von Sabine von Pastamaniac stammt, werde ich mich bald einmal mit einem Gastbeitrag bei Ihr revanchieren. Ihr dürft also gespannt sein! 😉

Zutaten für 2 – 3 Personen

  • 2 mittelgroße Zucchini, in Scheiben
  • 25 g Pinienkerne
  • 2 Knoblauchzehen, geschält & in Scheiben
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 Zweige Rosmarin, nur die Nadeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 g Parmesan, grob zerteilt
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Backofen (180 Grad, Umluft, Ober-/Unterhitze) vorheizen, Zucchinischeiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 20 Minuten grillen. Anschließend Knoblauch dazu geben und weitere 5-10 Minuten im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl rösten und dann zur Seite stellen.

Wenn Zucchini und Knoblauch die gewünschte Bräune erreicht haben, zusammen mit allen anderen Zutaten zu einer glatten Masse pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!!

Eingemachtes KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte

Zwetschgen-Chutney mit Korinthen | Natürlich einmachen | Buchvorstellung

29. September 2016
Einfach einmachen - Zwetscheng-Chutney mit Korinthen

Wenn ich an Eingemachtes denke, fällt mir als erstes der süße Kürbis meiner Oma ein – den gab es in meiner Kindheit immer in Kombination mit Mehlspeisen. Wie genau dieser Kürbis nun zubereitet oder was für ein Gericht das genau war, weiß ich heute leider nicht mehr – viel zu lange sind diese schönen, süßen Zeiten schon vorbei. Auch ist meine liebe Oma inzwischen verstorben, so dass ich sie nicht mehr nach ihrem Rezept fragen kann.

Zeit genug also, das Thema Einmachen endlich selbst anzugehen! Zu recht viel mehr als ein paar Gläsern Chutney hat es nämlich bisher leider nicht gereicht. Schon erstaunlich, denn eigentlich esse ich wirklich sehr gerne Marmelade oder süß-sauer eingelegtes Gemüse. Klar kann man diese Dinge auch ganz einfach und schnell im Supermarkt kaufen – was ich auch viel zu häufig tue. Aber man sollte dabei nicht vergessen: Nur frisch ist besser und gesünder.

Da ich mit diesem Denken nicht allein bin, kommt Einmachen inzwischen langsam wieder voll in Mode. Und zum Glück gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Büchern zu diesem Thema. Eines, dass auch für Anfänger wie mich sehr geeignet scheint, ist Natürlich einmachen von Anna Spreng.

Einfach-einmachen-Zwetschgen-Chutney mit Korinthen
Autor

Anna Spreng war früher Hauswirtschaftslehrerin und ist Gärtnerin aus Passion. Ihr Spezialgebiet ist das Haltbarmachen von Lebensmitteln, das sie auch in Kursen weitergibt.

Optik

Auf 189 Seiten bietet Natürlich einmachen geballtes Einmachwissen: Einsteiger werden so rasch vertraut mit den verschiedenen Einmachmethoden, für Leute mit Praxis ist es ein nützliches Nachschlagewerk. Das Hardcover ist mit einem Format von 185 x 240 mm schön handlich, die Aufmachung generell sehr hochwertig. Der positive Eindruck setzt sich beim Durchblättern von Natürlich einmachen (Leseprobe) fort: Viele Schritt für Schritt-Fotos zeigen, wie die Rezepte zubereitet werden, große Rezeptfotos machen Lust aufs Ausprobieren. Insgesamt finden sich in Einfach eingemacht 47 ganzseitige Foodfotos und 192 Step- und Produktfotos, also ein Kochbuch ganz nach meinem Geschmack!

Natürlich einmachen - FONA Verlag

 

Aus dem Inhalt

  • Die besten Einmachmethoden Step by Step
  • Kochend einfüllen Früchte und Beeren für Konfitüren, Saft, Sirup, Gelee, Kompott, Püree und Chutney
  • Sterilisieren Früchte, Gemüse, Pilze
  • Milchsäuregärung Gemüse
  • Trocknen – Dörren Früchte, Gemüse, Kräuter, Pilze
  • Tiefkühlen Früchte und Gemüse
  • Vorräte überwintern Früchte, Gemüse, Kräuter, Nüsse
  • Aromatisieren von und mit Salz, Öl und Essig

Rezepte

Ich habe mich bisher nie wirklich viel mit dem Einmachen beschäftigt – die bereits erwähnten Chutneys, zählen da ja auch eher nicht. Daher bin ich sehr erstaunt, wie viele Möglichkeiten es tatsächlich gibt, die Ernte aus dem Garten, Gesammeltes aus dem Wald und Wiese oder Saisonangebote vom Markt zu konservieren – Trocknen, Dörren, Pasteurisieren oder eben süß-sauer Einmachen. Sirup aus Holunderblüten, Zwetschgen dörren oder Lagergemüse überwintern sind dabei nur drei von Dutzenden von Rezepten/Anleitungen zum Haltbarmachen von Lebensmitteln.

In Natürlich einmachen wird jede Konservierungsart ausführlich und leicht verständlich vorgestellt – dabei kommen keinerlei Zusatzstoffe zum Einsatz! Da dabei auch schonend mit den Lebensmitteln umgegangen wird, werden die Kriterien einer modernen, vitalstoffreichen Ernährung erfüllt. Ergänzend gibt es noch einen nützlichen Saisonkalender, Hinweise zum Zeit und Energieaufwand, genauen Angaben zur Lagerdauer und den benötigten Utensilien.

Kurzprofil

Titel: Natürlich einmachen Beeren, Obst, Gemüse und Kräuter haltbar machen
Autor: 
Anna Spreng
Herausgeber:  FONA Verlag
ISBN:  978-3-03780-588-6
Preis: € 29,90

Ausprobiert

Weil ich inzwischen ein großer Fan von Zwetschgen bin, habe ich mich für das Zwetschgen-Chutney mit Korinthen entschieden. Außerdem passt das bestimmt ganz hervorragend zum heiß & innig geliebten Ziegenkäse. Oder zu Brie.  Oder Romadur. Das Rezept wird kurz und verständlich erläutert, die Zubereitung geht mir somit schnell und ohne Probleme von der Hand. Ich würde nur das nächste Mal die Zwetschgen etwas kleiner schneiden, denn beim Kochen sind die Stücke nicht richtig zerfallen und sind so auf dem Käsebrot etwas sperrig. 😉

Einfach einmachen - Zwetscheng-Chutney mit Korinthen
Zutaten

  • 1 kg Zwetschgen, halbiert und entsteint, Stielansatz keilförmig entfernt
  • 250 g Zwiebeln, geschält und fein gewürfelt
  • wenig frischer Ingwer, geschält und fein gewürfelt
  • 12 schwarze Pfefferkörner
  • 150 g Vollrohrzucker
  •  1 TL gelbe Senfkörner
  • Zimtstange
  • Gewürznelken
  • 200 ml Rotweinessig
  • 150 g Korinthen oder Rosinen

Zubereitung

Alle Zutaten aufkochen und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren dickflüssig einkochen; das hat bei mir etwa 40 Minuten gedauert. Zimtstange entfernen.

Heißes Zwetschgen-Chutney in sterilisierte, noch heiße Gläser füllen und anschließend sofort verschließen.

Fazit

Natürlich einmachen ist ein rundum praktisches Buch, dass meiner langsam erwachenden Lust auf das Einmachen noch mehr Feuer gibt! Schade nur, dass unsere Vorratskammer zu klein ist, um einen richtig großen Vorrat an Marmelade, Chutney und Essiggürkchen anzulegen.

Vielen Dank an den FONA Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

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