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Salate | kleine Gerichte

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Gröstl mit Spinatknödeln & Tomaten

12. Dezember 2016
Gröstl mit Spinatknödeln & Tomaten

Bei uns gibt es wirklich selten Reste – das liegt entweder daran, dass wir immer viel zu viel essen oder aber, dass wir einfach inzwischen perfekt im Portionieren sind. 😉 Wenn dann aber doch mal etwas übrig bleibt, verschwindet es im Gefrierfach. Sehr oft gerät das leckere Überbleibsel dann für sehr, sehr lange Zeit in Vergessenheit. Ein Rest, den dieses traurige Schicksal nie ereilen würde, ist der Spinatknödel!!! Warum? Was für eine Frage! Ich liebe diese runden Dinge über alles!

An meinem letzten sturmfreien Abend war die Freude also groß, als ich eine Dose mit 3 kleinen Spinatknödeln im Gefrierfach entdeckte. Da ich keine Lust auf die klassische Variante mit zerlassener Butter und Parmsanspäne hatte, entschied ich mich für ein Gröstl! Dieses typische Resteessen hat viele Vorteile, denn es ist schnell und einfach zubereitet. Außerdem sind fast alle der benötigten Zutaten immer vorrätig!
Vielleicht verratet Ihr uns ja was Euer liebstes Resteessen ist?

Zutaten für 1 – 2 Portionen

  • Rapsöl
  • 1 kleine Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 3 kleine Spinatknödel, in halben Scheiben
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 Rispentomaten, klein gewürfelt

Zubereitung

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze andünsten. Anschließend Knoblauch dazu, kurz mit dünsten.

Temperatur erhöhen, Knödelscheiben in die Pfanne geben, kräftig anbraten.

Eier aufschlagen und in einer Tasse verklöppeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und über die Knödel geben. Solange rühren, bis das Ei stockt.

Einen Teil der Tomatenwürfel in die Pfanne geben, kurz mit braten.

Gröstl in einen Teller geben und mit den restlichen Tomaten bestreuen, nochmal nach Belieben salzen und pfeffern.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen

12. September 2016
Hüttenfeeling für zu Hause: Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen

Nach einer Party haben wir eine Tüte voll übriggebliebener Semmeln mit nach Hause bekommen. Nachdem das Gefrierfach schon proppenvoll war, mussten die Semmeln schnell verzehrt werden. Was eignet sich dazu besser als wieder einmal das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept hervorzuziehen? Nachdem auch noch Tiefkühlspinat vorhanden ist, steht schnell fest: Es gibt heute Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen. Netter Nebeneffekt: Man holt sich auch gleich noch ein bisschen Berge & Hütten-Feeling in die Wohnung. 🙂

Ursprünglich wollten wir dieses Rezept gar nicht auf dem Blog veröffentlichen, aber die Resonanz auf Instagram war so überwältigend, dass wir uns schließlich doch dazu haben überreden lassen. Aus diesem Grund gibt es aber nur Fotos mit dem Smartphone. Als große Knödelfans haben wir die Spinatknödel aber bestimmt nicht das letzte Mal gemacht und werden sicher bald bessere Fotos für diesen Beitrag haben.

Hüttenfeeling für zu Hause: Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen

Rezept für 8-10 Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspäne für 3 hungrige Personen

Für das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept:

  • 10 alte Semmeln, ca. 400-450g (es dürfen ruhig auch ein paar Vollkornsemmeln dabei sein)
  • 3 Eier
  • 125 ml Milch
  • 1-2 EL Peterle gehackt
  • evtl. Semmelbrösel (falls die Masse zu feucht wird)
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Prise Pfeffer (ich mag ihn auch in Semmelknödel durchaus grob gemahlen)
  • 1/4 TL Salz

Zusätzlich für die Spinatknödel:

  • 300 g Tiefkühlspinat gehackt
  • 40 g Bergkäse gehobelt
  • 60 g Parmesan gehobelt
  • 70 g Butter

Zubereitung

Den TK-Spinat auftauen. Wenn Ihr frischen Spinat verwendet, diesen sorgfältig putzen und gründlich waschen.

Für die Spinatknödel zunächst die Semmeln halbieren und die Hälften in dünne Scheiben schneiden (je trockener die Semmeln sind, desto einfacher geht das). Die Semmelscheiben zusammen mit den 3 Eiern in eine Schüssel geben. Die Hälfte der Milch erhitzen (ich mache das immer mit dem Milchaufschäumer der Espressomaschine, das geht einfach und schnell für eine solch kleine Menge Milch) und darüber gießen. Die andere Hälfte der Milch zusammen mit dem Spinat kurz pürieren und ebenfalls dazugeben. Den Bergkäse zusammen mit Peterle, Salz und Pfeffer untermischen. Nun das Ganze einige Minuten ordentlich durchkneten bis eine schöne Masse entsteht, welche nur noch relativ kleine Semmelstücke aufweist. Falls die Masse zu feucht ist, so lange Semmelbrösel hinzugeben bis die Masse nur noch leicht an den Händen klebt.

Aus der Masse 8-10 Knödel formen. Wasser kurz zum Kochen bringen, Salz hinzugeben und die Knödel ca. 20 Minuten im Wasser gar ziehen lassen. Das Wasser soll dabei nicht mehr kochen!

Kurz vor Ende der Garzeit die Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen (Achtung: Nicht zu heiß werden lassen, denn sie soll nicht braun werden) und den Parmesan hobeln.

Nun die garen Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen, je 2-3 Knödel auf einen Teller anrichten, mit etwas zerlassener Butter übergießen und mit Parmesanhobeln bestreuen. Fertig ist das einfach(e) leckere Gericht! Dazu passt Salat (z.B. Red Chard) mit Balsamico-Senf-Dressing!

Die Knödel, die Ihr nicht gleich verdrückt, einfach kalt werden lassen und einfrieren (um so den durch den Tiefkühlspinat freigewordenen Platz gleich wieder sinnvoll zu nutzen ;-)).

Eine weitere leckere Möglichkeit der Semmelverwertung sind z.B. Kaspressknödel.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Paprika-Feta-Creme à la Herr Wallygusto | Foodblogparade

1. August 2016
Paprika-Feta-Creme à la Herr Wallygusto

Obwohl der Viktualienmarkt in München viele kulinarische Verlockungen bietet, schaffen es Herr Wallygusto und ich nur selten hierher. Zu gering ist die Lust nach der Arbeit oder – noch schlimmer – am Wochenende in die volle Münchner Innenstadt zu fahren. Wenn wir den Viktualienmarkt doch mal besuchen, steuern wir zielstrebig den Stand von Olivenhandel Sadak: Die mediterranen Aufstriche aus Käse und Kräutern sind nämlich der ABSOLUTE Wahnsinn. Aber warum eigentlich nicht mal selber machen? Da Herr Wallygusto nicht nur der Meister der Knödel, sondern inzwischen auch der Brotaufstriche ist, gibt’s inzwischen regelmäßig hausgemachte Paprika-Feta-Creme. Die schmeckt natürlich ganz besonders gut, weil sie mit Liebe gemacht wird. 🙂

Zutaten für 4 – 6 Portionen

  • 1 Schafskäse/Feta
  • 1 Paprika rot
  • 4 getrocknete Tomaten
  • Je 1 kl. Zweig Rosmarin, Thymian, Zitronenmelisse, Minze (geht auch getrocknet) oder andere Kräuter
  • 2 Knoblauchzehen
  • Samen von 2 Kardamomkapseln
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 1/2 TL braune Senfsaat
  • 1-2 getrocknete oder frische Chilis (je nach gewünschter schärfe)
  • Salz (abhängig vom Salzgehalt des Schafskäse)
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung

Paprika waschen, vierteln und entkernen, Schafskäse grob zerbröseln.

Kräuter, Knoblauch, getrocknete Tomaten und Gewürze in einer Gewürzmühle zerkleinern

Alles zusammen mit Öl in einer Küchenmaschine oder mit Pürierstab zu einer Paste verarbeiten

Blogparade-Picknick

Herr Wallygusto und ich essen die Paprika-Feta-Creme am liebsten zum Frühstück. Aber ich persönlich finde ja, dass sie auch bei keinem Picknick fehlen darf! Oder im Biergarten! Grund genug, diese Leckerei bei der Foodblogparade der wundervollen Facebook-Gruppe Gesund und lecker für jeden Tag aufmarschieren zu lassen. Und Ihr? Was packt Ihr in euren Korb? 😉

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Bunter Hirsesalat mit Minze | Blogevent

18. Juli 2016
Bunter Hirsesalat mit Minze für Picknick, Biergarten & Lunchbox {Blogevent}

Hirse, Quinoa, Couscous und Buchweizen waren bis vor kurzem seltene Gäste in unserer Küche. Seit ich im Frühjahr eine strenge Diät machen musste, die unter anderem auch den Konsum von Nudeln und Reis (egal, ob weiß oder Vollkorn) verbot, hat sich das aber (zum Glück) stark geändert! Inzwischen experimentieren Herr Wallygusto und ich gerne mit diesen leckeren Körnern. Zum Bespiel ersetzen diese nun häufig die geliebte Pasta als Beilage. Oder es gibt für die Lunchbox öfter einen sättigenden, gesunden Salat – so wie diesen bunten Hirsesalat mit Minze!

Hirse ist übrigens nicht nur sehr lecker, sondern auch gesund! So ist sie mineralstoffreichste Getreide überhaupt. Auch ihr Eisengehalt ist unschlagbar – zumindest unter den pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie ist daher für Veganer und Vegetarier eine wichtige Eisenquelle! Aber die gelben Körner haben noch viel mehr drauf – Hirse liefert nämlich überdurchschnittlich viel Zink Magnesium, Kalium, Kalzium und die  Vitamine B1, B6 sowie das Spurenelement Fluor, welches genau wie Kalzium wichtig für gesunde Knochen und Zähne ist. Darüber hinaus soll Hirse im Organismus basisch wirken. (Quelle: lifeline) Ihr seht also, Hirse ist viel mehr als Vogelfutter! 😉

Bunter Hirsesalat mit Minze für Picknick, Biergarten & Lunchbox {Blogevent}

Zutaten für 2 Personen

  • 100 g Hirse
  • Salz
  • ½ Salatgurke, klein gewürfelt
  • 8 Cocktailtomaten, geviertelt
  • ½ rote Paprika, klein gewürfelt
  • 4 EL Petersilie, Blättchen abzupft und gehackt
  • 3 Stiele Minze, Blättchen abgezupft und gehackt
  • Nach Belieben Tomatenflocken
  • ½ Zitrone, Saft
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer

Zubereitung

Hirse in einem Sieb heiß waschen und anschließend mit der 3-4-fachen Menge Wasser 7 Minuten bei kleinster Hitze kochen. Damit die Hirse dabei nicht anbrennt, mehrmals umrühren. Topf vom Herd nehmen und die Körner weitere 12 Minuten zugedeckt quellen lassen. In eine Schüssel füllen, salzen und zur Seite stellen.

Wenn die Hirse abgekühlt ist, mit den restlichen vorbereiteten Zutaten mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!
Wer mag, streut noch ordentlich frische Kresse darüber! 😉

Blogevent 07/16 – Sommerzeit – Picknick-Zeit

Den Hirsesalat könnt Ihr übrigens prima zum Picknicken oder in den Biergarten mitnehmen. Ich packe ihn daher für Kathy’s Blogevent Sommerzeit – Picknickzeit in meinen Picknickkorb. Seit 2013 blogt die liebe Kathy auf Kathys Küchenkampf über mehr oder weniger histaminarme Rezepte und ihre kulinarischen Erlebnisse und Entdeckungen. Seit 2016 dreht sich bei ihr außerdem alles um das Thema Low-Carb. Wenn Ihr also ein (vielleicht sogar Low-Carb??) Rezept habt, das für Euch bei keinem Picknick fehlen darf könnt Ihr noch bis 25.07.2016 selbst noch etwas zu ihrem Blogevent beisteuern.

 

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Knüppel mit Gerümpel (vegan)

22. Januar 2016

Eigentlich sollte man meinen, dass Currywurst mit Pommes einfach und ohne Rezept zuzubereiten ist. Von Zuhause kenne ich die Soße dazu allerdings nur bestehend aus heißem Ketchup und Currypulver. Die Pommes kamen aus dem Plastikbeutel einer amerikanisch klingenden Firma. Ihr seht also, hier bestand dringender Nachholbedarf Bei meiner Recherche im Internet bin ich auf chefkoch.de bzw. www.kochbar.de auf zwei sehr brauchbare Anleitungen gestoßen. Beide Gerichte sind ohne viel Aufwand und relativ schnell zu zubereiten. Und vegan! Langsam frage ich mich wirklich, warum ich hierfür jemals ein Rezept gebraucht habe :-)! Der Begriff „Knüppel mit Gerümpel“ stammt übrigens aus Niedersachsen und hört sich doch viel besser an als nur „Currywurst mit Pommes“, oder?

Currywurst vegan

Zutaten für 2 Personen

Kartoffelspalten
  • 700 g fest kochende Kartoffeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 gepresste Knoblauchzehe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
Currysoße
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Curry
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 5 getrocknete Tomaten
  • 1 Spritzer dunkle Sojasoße
  • Paprikapulver edelsüß, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwerpulver, Mangopulver, Pfeffer, Zimt, Chili, Tabasco

Zubereitung

Für die Kartoffelspalten die Kartoffeln gründlich abwaschen und bürsten, abtrocknen und vierteln.

In einer großen Schüssel das Öl, gepresste Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und Paprikapulver oder Cayennepfeffer verrühren. Die Kartoffelspalten in die Schüssel geben und gut mit der Öl-Gewürzmischung vermischen

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, ca. 40 – 50 Minuten backen. Ab und zu die Kartoffeln wenden.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, kann man schon mal die Soße zubereiten:
Getrocknete Tomaten grob hacken und mit den restlichen Soßenzutaten pürieren und etwa 10 min einkochen.

Nebenbei hat man wunderbar Zeit, die Würschtel anzubraten :-).

Vegetarisches Würschtel mit Currysoße und Kartoffelspalten servieren.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Falafel mit Tomatensalat und Joghurt-Minz-Dip | Blogger für Flüchtlinge

4. September 2015

Kotzt es Euch auch so dermaßen an, dass jede Nacht Anschläge auf Flüchtlingsheime passieren? Dass Menschen, die aus Armut oder vor Bomben und Terror geflohen sind und hier bei uns Zuflucht suchen, nun weiter in Angst leben müssen? Herr Wallygusto und ich sind schockiert über die aktuellen Zustände in Deutschland.

Da wir beide keine großen Meister im Schwingen politischer Reden sind, aber trotzdem ein kleines Statement setzen wollen, sind wir gerne bei der Aktion Blogger für Flüchtlinge dabei. Die Initiative von Nico LummaStevan PaulKarla Paul und Paul Huizing will Augen öffnen und versuchen, gemeinsam die Flüchtlingshilfe zu unterstützen.

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Herr Wallygusto und ich möchten Euch an einem ganz einfachen Bespiel zeigen, wie andere Kulturen positiven Einfluss auf unser Leben haben und wir keineswegs Angst vor „Überfremdung“ ect. haben müssen. Wir haben daher heute nicht nur ein orientalisches Rezept im Gepäck, sondern möchten Euch auch zeigen, wie furchtbar langweilig ein Foodblog wie Wallygusto wäre, wenn es keine kulinarischen Einflüsse aus anderen Ländern geben würde:

Auberginenauflauf mit Ricotta
Auberginen-Polenta-Strudel
Apfel-Kartoffel-Auflauf
Fenchel-Auberginen-Lasagne à la Jamie Oliver
Harti’s Kürbisgratin
Kürbislasagne
Ofengemüse
Pasta mit einer cremigen Sauce aus gebackenem Gemüse
Pizza Garden Delight
Pizza mit Birne, Gorgonzola & roten Zwiebeln
Spinat-Gnocchi-Auflauf mit Pinienkernen
Tarte mit Zwiebeln, Pilzen und Salbei
Tortelliniauflauf

Burger Bavarese
Greek Style Burger mit Zaziki
Guacamole
Hummus
Kichererbsen-Panisses
Knüppel mit Gerümpel
Mojo Verde
Veggie Burger mit Kürbis & Joghurt-Sesam-Soße
Würstchen im Schlafrock

Apfel-Salbei-Chutney
Rhabarber-Sirup
Chiapudding mit Schokolade & Himbeeren
Karotten-Apfel-Overnight Oats
Kokos-Vanille-Chiapudding mit Beeren & „Knusper-Effekt“
Overnight Oats mit Mandel, Chia & Beerenmix
Schnelle Quarkbrötchen

Auberginen nach Sichuan Art
Blumenkohl mit Kräuter-Käsesauce
Buntes Gemüse-Curry mit Kokosmilch
Fenchelpizza mit Walnüssen und Ziegenkäse
Frühlingsrisotto mit grünen Erbsen, Spargel & Ingwer
Kuku mit Aubergine, Safran und Minze

Tempeh süß-sauer mit gelber Paprika
Bombardino
Gin & Tonic mit Rhabarber
Orangen-Gewürz-Punsch
Pumpkin-Spice-Martini 

Alu paratha
Palak baingan aur channa – Spinat mit Auberginen, Tomaten und Kichererbsen
Samosa

Bunter Herbstknödel mit Kürbis, Parmesan & Salbeibutter
Kaspressknödel mit Sauerkraut und Zwiebelsauce

Kürbisragout mit Mini-Knödeln
Aglio, olio e peperoncino
Bunte One Pot Pasta mit Zucchini & Cocktailtomaten
Erbsen-Zitronen-Soße
Famous Spaghetti rot-weiß
Hot & smokey Sojabolognese
Käsespätzle
Kichernde Pasta aus Kalabrien
Mac & Cheese Deluxe mit Spinat & Cocktailtomaten
Bunte Nudelpfanne mit grünem Spargel
Pasta all‘ Arrabiatta
Pasta mit Auberginen & zweierlei Tomaten
Pasta mit Avocado-Basilikum-Pesto
Räuchertofunudeln
Sahniges Linsensugo
Soße Bella Italia
Scharfes Auberginenragout mit Sojaschnetzel
Scharfe feuergeröstete Ballerine mit Kichererbsen & Tomaten
Scharfes Karotten-Pesto mit Walnüssen
Seitangeschnetzeltes mit Rahmschwammerl und Spinatspätzle
Sommer-Sonnen-Pesto mit Zitronenmelisse, Rosmarin & Chili
Spaghetti aglio olio
Tomatensauce mit Kichererbsen und Pilzen
Tortellini mit Rosenköhlchen & getrockneten Tomaten
Weiberpasta à la Tim Mälzer
Zucchini-Erdnuss-Sauce

Antipasti-Salat
Kichererbsen – Oliven – Salat
Nudelsalat mit Pesto
Saurer Graukäse
Tomaten-Mango-Salat

Bunter Gemüse-Eintopf aus der Provence
Chili sin Carne mit Sojaschnetzel
Höllisches Seitan-Gulasch mit Paprika und Spirellis
Rote Linsen-Tomaten-Suppe

Süßkartoffelcurry mit Aubergine, Erbsen & Bohnen
Banana-Pancakes mit Ahornsirup & Walnüssen
Beerenquark
Himbeer-Joghurteis am Stiel
Mascarpone-Creme mit Erdbeeren
Mini-Gugl mit Apfel & Zimt
No-Bake-Erdnuss-Butter-Cheesecake im Glas
Vegane Schokomuffins
Zwetschgen-Streusel-Muffins

Na, fällt Euch was auf? Von knapp 100 leckeren Rezepten bleiben nicht mal 10 übrig, wenn wir alle Rezepte streichen, die irgendwie italienisch, indisch oder anderweitig „ausländisch“ inspiriert sind. Oder die, deren wesentliche Zutaten nicht aus Deutschland kommen, wie beispielsweise Mangos oder Chia. Auch „eingedeutschtes“ Gemüse wie Auberginen fallen so dem Rotstift zum Opfer. Sicher könnte jeder darauf verzichten, aber ist es nicht schön, wenn sich die kulturellen Unterschiede auch auf den Tellern widerspiegeln? Und heißt es nicht auch, man soll mal über seinen Tellerrand schauen? Wir denken, dieser Ausspruch hat eine weit tiefere Bedeutung, als man ihm oft zugesteht.

Und damit Wallygusto auch weiterhin schön bunt bleibt, haben wir uns gedacht, wir machen heute mal Falafal mit Tomatensalat und Jogurt-Minz-Dip für Euch.

Falafel

Zutaten für 2 Personen

  • 150 g getrocknete Kichererbsen
  • 30 g Petersilie (TK)
  • 400 g Tomaten
  • 2 EL Zitronensaft
  • Paprikapulver edelsüß
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zweig Minze
  • 200 g Sahnejoghurt griechischer Art
  • Zucker
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Ei
  • 2 EL Paniermehl
  • 1 Zweig Zitronenmelisse
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Chilipulver
  • Pflanzenöl zum Frittieren

Zubereitung

Kichererbsen über Nacht einweichen, dann in einem Sieb abgießen und gut spülen. Anschließend in einen Topf geben, mit ausreichend Wasser bedecken und eine halbe Stunde kochen. Am Ende der Garzeit abgießen und zur Seite stellen.

Tomaten waschen, putzen und in Würfel schneiden.

Zitronensaft, Paprika, Salz und Pfeffer verrühren. Olivenöl unterrühren und gut mit Tomatenwürfeln und 10 g Petersilie vermischen. Beiseite stellen.

Für den Dip Minze waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Joghurt, Minzestreifen und je 1 Prise Salz und Zucker verrühren.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln, Zitronenmelisse waschen und Blätter abzupfen.

Kichererbsen zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Zitronenmelisse und restlicher Petersilie fein pürieren. Mit Ei und Paniermehl vermengen, mit Salz, Kreuzkümmel und Chilipulver würzen und anschließend kleine Bällchen daraus formen.

Im heißen Pflanzenöl portionsweise 4-5 Minuten goldbraun backen. Fertige Falafelbällchen auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Falafel mit Tomatensalat und Joghurt-Minz-Dip auf einen Teller geben und mit Minze garniert servieren.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Würstchen im Schlafrock | Blogevent Glücksküche 

13. April 2015

Was ist Glück?“ Eine eindeutige Antwort darauf gibt es wohl nicht, denn jeder definiert „sein“ Glück anders. Als Kind war ich jedenfalls immer besonders glücklich, wenn ich die Ferien auf dem kleinen Bauernhof meiner Großeltern verbringen durfte. Dort tobte ich zusammen mit meinen drei jüngeren Vettern wochenlang zwischen Gänsen, Schweinen und Kühen herum. Und erfreute mich an den leckeren Kleinigkeiten, die Oma mit viel Liebe zubereiten wusste. Neben dem allseits beliebten Marmorkuchen waren es besonders Würstchen im Schlafrock, die damals unsere Kinderherzen höher schlagen ließen! Welches Gericht könnte also besser zu einem Blogevent mit Namen Glücksküche passen? Um das Glück zu feiern, sammelt Julia hier anlässlich des dritten Kochliebe-Geburtstages Rezepte, die uns glücklich machen.

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Leider kann ich meine Oma nicht mehr nach dem Rezept für Würstchen im Schlafrock fragen. Und meine Mutter hat sie leider nie zubereitet. Da Herr Wallygusto und ich aber keine Lust auf schnöden Fertigteig hatten, haben wir uns im Internet auf die Suche nach einem geeignet Rezept, am besten mit Brotteig gemacht. Auf Subnetmask.de haben wir dann endlich ein Rezept gefunden, dass wir leicht verändert adaptiert haben.

Würstchen im Schlafrock

Zutaten für 8 Würstchen

Für den Teig

  • 400 g Weizenmehl
  • 200 g Dinkel – Vollkornmehl
  • 25 g zimmerwarme Frischhefe
  • 240 ml lauwarmes Wasser
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 gehäufter TL Kräutersalz

Für die Füllung

  • 8 vegane Würstchen (Weenie von Wheaty)
  • nach Belieben Senf
  • nach Belieben Bergkäse in Scheiben (wenn es nicht vegan sein soll)

Für die Schlafrock – Accessoires

  • 1 Ei (kann für eine vegane Variante natürlich weggelassen werden)
  • Sesam

Zubereitung

Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen und Olivenöl dazugeben. Nun eine kleine Mulde in die Mitte des Mehls drücken und Hefe hinein bröseln.

Lauwarmes Wasser dazu geben und mit der Küchenmaschine und den Händen kneten, bis ein homogener Teig entsteht. Diesen mit einem feuchtwarmen Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den aufgegangenen Teig in acht gleich große Portionen aufteilen und auf einer leicht bemehlten Fläche oder einem Backpapier länglich ausrollen.

Mit Käse belegen oder / und Senf bestreichen und Würstchen einrollen. Teig dabei an den Nahtstellen gut zusammendrücken! Fertige Teigrollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Ei aufschlagen und gründlich verquirlen.

Teigrollen mit Eimasse bestreichen, nach Belieben mit Sesam bestreuen und auf der mittleren Schiene 35 Minuten backen.

Dazu passt Feldsalat mit Kürbiskern-Apfelessig-Dressing und diverse Grillsaucen oder Senf. Wenn Würstchen übrig bleiben, könnte Ihr diese prima im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag kalt essen.

KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Veggie Burger mit Kürbis & Joghurt-Sesam-Sauce | Veggie Burger | Buchvorstellung 

1. Dezember 2014

Herr Wallygusto und ich gestehen: Wir sind süchtig nach Veggieburgern. Wie Ihr auch unschwer an unseren Besuchen in diversen Münchner Burgerbuden wie dem Rotkäppchen oder der Hamburgerei oder unserer regen Teilnahme an Blog’n’Burger erkennen könnt. Klar, dass wir das Buch von Clea & Estérelle Payana ganz schnell haben mussten! Denn in Veggie Burger ist der Name Programm! Und liefert neben veganen und vegetarischen Burgern auch noch Rezepte für Saucen Brötchen und Beilagen.

Nachdem ich Euch vor einigen Wochen bereits einen kurzen Blick in diese tolle Kochbuch gegönnt habe, geht es jetzt ran an die „Buletten“.

Veggie Burger Hädecke

Autor

Hinter dem Pseudonym CLEA (Blog Clea Cuisine, cleacuisine.fr) steht eine der bekanntesten französischen Bloggerinnen für die Bioküche. In Frankreich sind bereits zahlreiche Kochbücher der studierten Ernährungswissenschaftlerin erschienen. Bei Veggie Burger handelt es sich um ihr zweites deutschsprachiges Buch.

Estérelle Payana ist Kochbuchautorin und Kulinarik-Journalistin. Die Pariserin schreibt auf dem französischen Kochblog esterkitchen.com über das einzige Thema, das sie interessiert – das Kochen! Neben namhaften Magazinen wie ELLE schreibt sie für zahlreiche Kochbuchverlage in Frankreich.

Optik

Veggie Burger ist klein und handlich. Auch in der kleinsten Küche findet sich somit eine geeignete Ablagefläche für das Buch, was das Nachschlagen ungemein erleichtert. Die Gestaltung ist freundlich und modern, fast schon schnörkellos. Jedes Rezept hat ein eigenes Foto, das sehr ansprechend gestaltet ist. Vor allem die Burger sehen so appetitlich aus, ich möchte am liebsten in das Buch selbst hineinbeißen.

Veggie Burger Patties

Rezepte

Wie bereits eingangs erwähnt, gibt es in Veggie Burger nicht nur Rezepte für Gemüsebratlinge. Auch Saucen, Brötchen und Beilagen kommen nicht zu kurz. Toll finde ich, dass es im Buch einen Überblick aller Burger gibt. So sehe ich auf einen Blick, welches Buns zu welchem Burger und welcher Soße passen. Und was ich sonst noch dazu essen könnte. Sehr verführerisch klingt zum Bespiel die Kombination aus veganem Bun (also ohne Milch und Butter), Auberginen-Burger und Joghurt-Sesam-Soße. Oder glutenfreies Bun mit Portobello-Burger und Avocado-Creme mit Algen. Oooder aaaber… Ihr seht schon, die Auswahl ist groß und verlockend.

Auch wenn wir ein paar kleine Schwierigkeiten (dazu komme ich noch) bei der Zubereitung haben, würde ich dennoch sagen, dass die Rezepte in Veggie Burger allesamt einfach sind. Und mit ein wenig mehr Übung sollten diese zukünftig auch schneller von der Hand gehen.

Veggie Burger Saucen

Kurzprofil

Titel: Veggie Burger (Leseprobe)
Autor: Clea & Estérelle Payany
Herausgeber: HÄDECKE Verlag
ISBN: 9-783775-006712
Preis: € 12,95

Ausprobiert

Aufgrund der Vielfalt an Gemüseburgern hatten Herr Wallygusto und ich wirklich die Qual der Wahl. Wir haben uns schließlich für Kürbis-Burger mit Käse und selbstgebackene Buns mit Körnern und Gewürzen entschieden. Gebackene Kürbisspalten ergeben in diesem Rezept für Kürbis-Burger ein wunderbar cremiges Püree, das sich mit Käse und Semmelbröseln ganz einfach zu Bratlingen formen lässt.

Veggie Burger

 Zutaten für 4 Burger

Für die Kürbis-Burger:

  • 500 g Hokkaidokürbis (ca. ½ mittelgroßer Kürbis)
  • ½ rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Gomasio (Sesamsalz) oder normales Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl
  • 100 g Cheddar oder ein anderer Hartkäse (Bergkäse, Pecorino)
  • 70 g Semmelbrösel
  • 3 EL frische Kräuter oder TK (z.B. Petersilie)

Für die Joghurt-Sesam-Sauce:

  • 1 gehäufter TL Tahin
  • 250 Joghurt aus Schafsmilch
  • 1 TL Zatar oder Kreuzkümmelpulver
  • ½ TL Sojasauce
  • Salz
  • weißer oder schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Für den Rest:

  • 4 Buns
  • ½ rote Zwiebel in dünnen Ringen
  • 1 mittelgroße Tomate in dünnen Scheiben
Zubereitung

Backofen auf 180° C vorheizen. Kürbisschale unter fließendem Wasser gründlich abreiben, Kürbis vierteln und mithilfe eines Esslöffels die Kerne herausschaben. Gewünschte Menge abwiegen. Mit einem großen Messer den Kürbis mitsamt Schale in dünne Halbmonde schneiden.

Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, Knoblauch schälen und fein hacken. Beides mit den Kürbisstücken auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und großzügig mit Olivenöl beträufeln.

Etwa 25 Minuten im Ofen backen, Kürbisstücke nach 15 Minuten wenden. In der Zwischenzeit Käse reiben.

Kürbis in einer Schüssel mit Käse, Semmelbröseln und feingehackten Kräutern mischen. Kürbisstücke dabei mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Aus der Kürbismasse mit angefeuchteten Händen vier flache Gemüseburger formen. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Burger darin braten, bis sie schön braun sind.

Für die Joghurt-Sesam-Sauce alle Zutaten in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel verquirlen.

Buns aufschneiden, Bürger-Patty auf die untere Hälfte legen und mit Zwiebelringen und Tomatenscheiben belegen. Obere Hälfte mit Joghurtsauce bestreichen. Zusammenklappen & genießen.

Fazit

Bei der Zubereitung haben wir allerdings ein paar Probleme, denn die Kürbis-Burger sollen eigentlich im Ofen zubereitet werden. Da Herr Wallygusto und ich gleichzeitig Buns zubereiten wollen und die Kapazität unsere Küche beschränkt ist, kommen wir arg ins Rotieren. Die Burger werden bei uns im Ofen nicht fest, so dass wir uns letzten Endes entschließen, diese in der Pfanne anzubraten. Auch reicht uns der Teig nur für vier, nicht für sechs Patties.

Bei der Joghurt-Sesam-Sauce läuft alles nach Plan, allerdings verwenden wir die doppelte Menge an Joghurt. Ich finde die Farbe ansonsten zu dunkel und wenig ansprechend.

Die Zubereitung der Buns mit Körnern und Kräutern ist problemlos, wenn auch zeitintensiv. Die Brötchen müssen nämlich insgesamt zwei (!) Stunden ruhen. Das Rezept hierfür reichen wir natürlich noch nach. 🙂

Schmecken tun uns die Kürbis-Burger ganz hervorragend! Wir sind dadurch richtig auf den Geschmack gekommen und werden uns auf jeden Fall von vorne nach hinten durch Veggie Burger probieren. Einfach toll, dieses kleine Kochbuch!

Vielen Dank an den HÄDECKE Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Mojo Verde | Tapas vegetarisch | Buchvorstellung

1. September 2014

Herr Wallygusto und ich lieben es, Tapas essen zu gehen. Mindestens einmal im Jahr landen wir vor der langen Theke im Teatro und schlagen uns die Bäuche mit den kleinen spanischen Köstlichkeiten voll. Kein Wunder also, dass uns das kleine, aber feine Kochbuch Tapas vegetarisch von Margit Kunzke aus dem HÄDECKE Verlag sofort gefallen hat.

Die Journalistin und Kochbuchautorin Margit Kunzke lebt und arbeitet seit 1985 in Spanien. Sie ist Mitglied der Plataforma de Información Gastronómica in Valencia, ein Verein u.a. von Gastronomie-Journalisten, Köchen und Kochbuchautoren, der die echte spanische Küche – traditionell und modern – zum Ziel hat. Ihr zuletzt erschienenes Buch über die andalusische Küche wurde mit der Silbermedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands und der Schweizer Goldlorbeeren Medaille der Historia Gastronomica Helvetica ausgezeichnet. Als Foodbloggerin schreibt sie auf kochbuchfuermaxundmoritz.blogspot.de über aktuelle Genussthemen.

Tapas vegetarisch

In ihrem neuen Werk Tapas vegetarisch nimmt sie uns mit ins Reich der kleinen Appetithäppchen aus Spanien. Tapas werden dort üblicherweise in Tapas-Bars und Bodegas serviert, wo man sie im Stehen verzehrt. Dazu wird üblicherweise Wein, aber auch Bier gereicht (Quelle Wikipedia.de).

Das handliche Kochbuch (19,4 x 19,2 x 1,6 cm) ist klar und strukturiert aufgemacht. Tapas vegetarisch beginnt mit einem kurzem Vorwort, das uns die Philosophie, die hinter den Tapas steckt, nahe bringt. Dann wird kurz der Unterschied zwischen Tapas und Fingerfood erläutert: Beides sind zwar feine Kleinigkeiten, Fingerfood isst man tatsächlich mit den Fingern, Tapas eher mit der Gabel. Bevor es dann mit den Rezepten losgeht, gibt es aber noch eine Erläuterung spanischer Spezialitäten und besonderer Zutaten, wie zum Beispiel Pimentón de la Vera (geräuchertes Paprikapulver) oder Tomates negras (schwarze Tomaten).

Die Rezepte in Tapas vegetarisch sind in mehrere Kategorien aufgeteilt, die davon abhängen, welches Gemüse oder welche Frucht gerade im Vordergrund steht. Als Beispiel seien hier Tapas mit Aubergine, Datteln und Feigen oder Pilzen genannt. Aber auch Süppchen, Beilagen und weitere Tapas wie dicke Bohnen in Weißwein mit Kräutern und Knoblauch haben ein eigenes Abteil. Leider hat nicht jedes Tapas ein eigenes Foto, aber ich gebe zu, ich bin ein sehr visueller Mensch und diesbezüglich wohl etwas eigen.

Tapas vegetarisch Inhalt

Die Zubereitung ist einfach und übersichtlich dargestellt. Zu jedem Rezept gibt es zudem einen Tipp, also zum Beispiel eine alternative Zutat oder welche Tapas oder Beilagen dazu passen.

Mir hat Tapas vegetarisch sehr, sehr gut gefallen! Schon nach dem ersten Durchblättern waren 2/3 der Rezepte als To Do markiert. Und das passiert nicht oft. Eine richtig ausschweifende Tapas-Party ist aber erst für den Herbst geplant :-).

Herr Wallygusto und ich stellen Euch hier die berühmte grüne Soße Mojo Verde vor. Die ist ruckzuck zubereitet und passt hervorragend zu jeglicher Art von Grillgut! Da der Sommer ja noch ein wenig Zeit hat, solltet Ihr diese leckere Soße unbedingt mal ausprobieren!

Margit Kunzke Tapas vegetarisch
HÄDECKE VERLAG, ISBN: 978-3-7750-0666-8

Mojo Verde 1

Zutaten für 4 Personen

  • 1 Bund Koriander
  • ½ Bund glattblättrige Petersile (oder ½ Päckchen TK)
  • 4 große Knoblauchzehen
  • 2 grüne Gemüseparikas
  • Grobes Meersalz
  • 300 – 350 ml fruchtiges Olivenöl, nativ extra
  • Feines Meersalz
  • Sherryessig (ersatzweise Weißweinessig)

 Zubereitung

Blätter von Koriander und Petersilie abzupfen, Stiele entfernen.

Knoblauch häuten und in Scheiben schneiden, Gemüsepaprikas waschen, halbieren, Samen und weiße Scheidewände entfernen. Rest in Streifen schneiden. Knoblauch, Paprika und Kräuter mit etwas Salz in einem Mixer zerkleinern. Wer einen Mörser sein Eigen nennt, verwendet natürlich diesen! Das ist eigentlich auch so im Original-Rezept vorgesehen, aber damit kann unser Haushalt leider nicht dienen! Und Vorsicht mit dem Salz, es könnte schnell zu viel sein!

Nach und nach Olivenöl dazugeben, bis die Sauce eine homogene Textur hat. Mit Essig – und falls noch nötig – feinem Salz abschmecken.

Vielen Dank an den HÄDECKE VERLAG, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Hummus | Start vegan! | Buchvorstellung

7. Juli 2014

Viele Leute denken ja, dass Veganer nur Körner, Tofu und Gras essen. Das dem nicht so ist, beweist Start vegan! Die Kochschule aus dem BLV Verlag mit 130 Genuss-Rezepten für jeden Tag.

Mit Start vegan! hat der kreative, begeisterte, erfahrene Vegan-Profi Rose Marie Donhauser die erste und einzige vegane Kochschule geschaffen. Unterstützt wurde sie dabei von Jean Jury, dem Chefkoch des Vegan-Restaurants La Mano Verde, der ein paar geniale Geheimrezepte beigesteuert hat.

Bevor es aber mit den Rezepten losgeht, werden erst einmal alle Basics zur ausgewogenen, bewussten Ernährung ohne Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Ei vorgestellt. Dabei dürfen natürlich auch Tipps für Küchenausstattung und Einkauf sowie vegane Zutaten nicht fehlen. „Ersatzprodukte“ wie Tempeh und Tofu kommen nur sehr selten zum Einsatz, was auch für das von Herrn Hildmann geliebte Mandelmus gilt.

Alle Rezepte in Start vegan! sind 100% neu und speziell vegan entwickelt. So entstanden leckere Rezepte für jeden Tag – vom Frühstück über Deftiges bis Desserts. Sogar Anregungen für Menüs für Gäste sind zu finden. Ich meine allerdings, dass es zu wenige vollwertige Hauptgerichte gibt. Dafür werden sehr viele Rezepte für Snacks und kleine Gerichte vorgestellt. Hier ist mir die Abgrenzung zu den Hauptgerichten manchmal nicht ganz klar, denn vieles davon dürfte auch für den großen Hunger reichen. Was mir auch nicht so sehr zusagt – aber das ist Geschmackssache – ist das sogenannte „living food“ (Rohkost).

Start Vegan

Leider hat nicht jedes Rezept in Start vegan! ein Foto, was ich persönlich immer sehr schade finde. Ich bin einfach ein visueller Mensch und muss immer schon im Vorfeld sehen, wie das von mir ausgewählte Rezept später aussieht. Oder auszusehen hat. Ansonsten gefällt mir die Optik des Buches sehr gut, da kräftige Grün- und Rottöne überwiegen.

Die Rezepte sind sehr übersichtlich und die Zubereitung wird gut erklärt. Warum sich Herr Wallygusto bei der Menge an Olivenöl für den Hummus trotzdem vertan hat, ist mir ein Rätsel. Wir haben übrigens dieses simple Rezept nicht ausgesucht, weil uns nichts anderes gefallen hätte! Wir waren nur auf der Suche nach einem Dip, der gut zu Grillgut passt. Spannende Rezepte gibt es in Start vegan! nämlich zuhauf!

In Start vegan! werden zum Hummus übrigens gebratene Pfefferschoten gereicht. Wir haben uns aber für buntes Grillgemüse entschieden. Hierfür schneidet Ihr einfach Auberginen, Zucchini und Paprika in Streifen und mariniert es in Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chilischoten. Und ab auf den Grill damit!

Rose Marie Donhauser Start vegan!
BLV, ISBN 
978-3-8354-1238-5, € 29,99

Zutaten für 4 Portionen

  • 4 EL Olivenöl
  • Meersalz
  • grob geschrotteter schwarzer Pfeffer
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 100 g Sesampaste (Tahin)
  • Saft von 2 Zitronen
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • Paprikapulver edelsüß
  • 1 EL Petersilie, gehackt

Zubereitung

Kichererbsen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Anschließend mit Sesampaste, Zitronensaft und Olivenöl im Mixer pürieren.

Mit Meersalz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Paprikapulver würzen und mit Petersilie bestreut servieren.

Vielen Dank an den BLV Buchverlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

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