Browsing Category

Süßes

Lieblingsrezepte Süßes

Karottenkuchen mit Kokos & Walnüssen | Blogevent Osterliebe

5. April 2017
Karottenkuchen mit Kokos & Walnüssen / Carrot Cake

Könnt Ihr Euch noch an meinen Bericht über das Be-glückert in Obergiesing erinnern? Dieses zauberhafte Café beglückte Herrn Wallygusto und ich mich bei unserem Besuch nicht nur mit seiner freundlichen, modernen Atmosphäre und dem netten Service! Unvergessen ist auch der unglaublich köstliche Karottenkuchen, der sich wirklich ganz, ganz fest in unser kulinarisches Gedächtnis eingebrannt hat. Seit diesem Nachmittag wollte ich unbedingt wieder selbst einen Karottenkuchen backen. Mein erster (und bis dato auch letzter) Versuch liegt nämlich immerhin schon 20 (!) Jahre zurück! Ich kann mich dabei weniger an den Geschmack des Rüblikuchens als an das Pfund Karotten erinnern, das ich dafür mit der Handreibe in stundenlanger Arbeit zerkleinern musste. Küchenmaschine? Fehlanzeige! Die Zeiten haben sich zum Glück geändert und ein passendes Rezept für eine Kastenform (mein Lieblingskuchen!) war auf Zucker, Zimt und Liebe auch schnell gefunden. Und da Herr Wallygusto Geburtstag hatte, war auch ein passender Anlass gegeben!

Karottenkuchen mit Kokos & Walnüssen / Carrot Cake

Zutaten für eine kleine Kastenform (20 cm)

Für den Teig
  • 150 g Dinkel Vollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise gemahlener Ingwer
  • 1 kleine Prise frisch gemahlener Muskat
  • 45 g Kokosflocken
  • 2 Eier
  • 130 ml Rapsöl
  • 130 g Rohrzucker
  • 240 g Karotten, fein geraspelt
  • 60 g Walnüsse, grob gehackt
Für den Guss & oben drauf
  • 100 g Puderzucker
  • 6 EL Wasser
  • nach Belieben Marzipankarotten

Zubereitung 

Den Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Kastenform ordentlich mit Rapsöl auspinseln.

Das Dinkel-Vollkornmehl mit Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskat und Kokosflocken vermischen, dann zur Seite stellen.

Eier, Rapsöl und Zucker mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer cremig schlagen. Anschließend die Mehlmischung nach und nach zugeben und so lange rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Karotten und Walnüsse zum Teig geben und anschließend in die vorbereitete Kastenform gießen.

Den Kuchen im Backofen 60-70 Minuten backen. Vor dem Stürzen aus der Form gut auskühlen lassen!

Puderzucker und Wasser in eine kleine Schüssel geben und mit einem Schneebesen zu einer glatten Masse verarbeiten.

Den Zuckerguss über den Karottenkuchen geben und mit Marzipankarotten verzieren.

Karottenkuchen macht aber nicht nur Geburtstagskinder wie Herrn Wallygusto glücklich, sondern passt auch vorzüglich auf ein Osterbrunch-Buffet. Darum ist er auch der perfekte Kandidat für die Blogparty von Liebe & Kochen: Unter dem Motto Osterliebe sammelt Tanja noch bis 09.04.2017 Rezepte, Ideen und DIY zum Thema Ostern. 


Lieblingsrezepte Süßes

Erdnuss-Schoko-Fudge mit dunkler Schokolade | Geschenk aus meiner Küche

30. Januar 2017
Erdnuss-Fudge mit Schokolade

Das letzte Plätzchen ist schon lange verdrückt, die guten Vorsätze geraten langsam in Vergessenheit. Die Motivation, die liebevoll angefutterten Fettpölsterchen wieder schwitzend in der Muckibude oder an der Boulderwand abzutrainieren, schwindet jeden Tag ein bisschen mehr. Es ist also wieder allerhöchste Zeit, dem Schoko-Jieper nachzugeben – finden zumindest Herr Wallygusto und ich.

Für den Wiedereinstieg in das sündige Schlemmen sind kleine Naschereien wie Erdnuss-Schoko-Fudge hervorragend geeignet: Schließlich nimmt man nur winzige Häppchen zu sich und kann so ein eventuell schlechtes Gewissen ganz leicht im Keim ersticken. Sogar Herr Wallygustos sogenannter „Marathon-, Ironman- und Triatlon-Kollege“, der immerhin fast jeden Tag 90 Minuten joggt, Fahrrad fährt oder mal für einen guten Zweck 2 Stunden Spinning macht, konnte der Versuchung nicht widerstehen. Und das obwohl er gerade in der sogenannten „Haltephase“ ist. Ein schöneres Kompliment habe ich noch nie für eine von mir hergestellte Süßigkeit bekommen! 😉

Die Idee für dieses herrliche Rezept stammt übrigens aus der LECKER Christmas 2014.

Erdnuss-Fudge mit Schokolade

Zutaten für ca. 66 Stück

  • etwas Rapsöl
  • 150 g Zartbitterschokolade, in Stücke gebrochen
  • 15 g Butter
  • 1 Dose (400 g) gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
  • 100 g geröstete und gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
  • 250 g Erdnusscreme*

*Wir haben Erdnussmus aus dem Reformhaus verwendet.

Zubereitung

Quadratische Form (20 x 20 cm) mit einem Streifen Backpapier auslegen. Beide Längsseiten mit Rapsöl einstreichen.

Für die Schoko-Fudgemasse Schokoladenstücke zusammen mit Butter und der halben Dose Kondensmilch in einen Topf geben. Alles unter Rühren schmelzen. Anschließend Schokomasse in der Form glatt streichen und 15 Minuten kalt stellen.

Für die Erdnuss-Fudgemasse restliche Kondensmilch mit Erdnusscreme/-mus bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. Gehackte Erdnüsse untermischen und die Mischung auf die Schoko-Fudgemasse streichen. Anschließend mindestens 6 Stunden kalt stellen.

Festes Fudge mit einem Messer von den Längsseiten der Form lösen, mit Hilfe des Backpapieres aus der Form heben und in ca. 2 x 2 cm große Würfel schneiden.

Lieblingsrezepte Süßes

Banana Bread mit Walnüssen und dunkler Schokolade

17. Oktober 2016
Banana Bread mit Walnüssen und dunkler Schokolade

Seit ich entdeckt habe, dass Backen eigentlich gar nicht so schwer ist, wie ich immer dachte, beglücke ich Herrn Wallygusto öfter mal am Wochenende mit einem Kuchen. Besonders gerne – gerade weil es so kinderleicht ist – mache ich Rührteig. Andere Teige gehen auch, benötigen aber ein wenig Hilfestellung von Herrn Wallygusto: Mir fehlt einfach die Geduld, gefühlt stundenlang mit dem Nudelholz zu hantieren und Teig flach und gleichmäßig auf dem Backblech zu verteilen. Für Rührteig gebe ich einfach alles in eine Schüssel und lasse meine Küchenmaschine den Rest erledigen. Nur das Einfüllen in die Form, das kann sie mir noch nicht abnehmen. 😉

Da ich die Kombination aus süßen Bananen, knackigen Nüssen und herber Schokolade unwiderstehlich finde, war der nächste logische Schritt, mal ein Banana Bread in den Ofen zu schieben. Dieses einfache Rezept für Walnuss-Bananenkuchen mit Schokostückchen aus der LECKER 1/2011 habe ich auf dem wunderbaren Blog Katharina kocht gefunden. Da ich eine etwas kleinere Kastenform verwendet habe, wurden die Mengenangaben ein wenig von mir angepasst.

Der erste Versuch war gleich ein voller Erfolg – Banana Bread wird es jetzt also öfter im Hause Wallygusto geben! Zumal man es super als Proviant zum Wandern mitnehmen kann – so geschehen bei unserer Staffelsee-Umrundung Ende September! Und natürlich hoffe ich auch, dass der ein oder andere Minion davon Wind bekommt und uns mal besuchen kommt! So ein kleines Ständchen wäre wirklich nett! 😉

Zutaten für 1 kleine Kastenform (20 cm)

  • Butter für die Form
  • 115 g Walnusskerne, gehackt
  • 60 g Zartbitterschokolade, gehackt
  • 190 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Msp. Zimt
  • 1 Ei
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen (Bourbon-) Vanillezucker
  • 55 ml Rapsöl
  • 2 reife Bananen, geschält und in Scheiben
  • 115 ml Milch

Zubereitung

Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Backform einfetten.

Walnusskerne und Schokolade mischen. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in einer anderen Schüssel ebenfalls mischen.

Ei, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine aufschlagen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat und weißlich und fluffig ist. Anschließend Rapsöl zugießen und unterrühren.

Bananenscheiben dazu und gut verrühren.

Dann abwechselnd Mehlmischung und Milch unterrühren: 1/3 Mehlmischung, 1/2 Milch, 1/3 Mehlmischung, 1/2 Milch, final 1/3 Mehlmischung. Am Schluss Schokostückchen und gehackte Walnüsse unterheben.

Teig in die Kastenform füllen und ca. 1 Stunde backen.

Fertiges Banana Bread in der Form ca. 15 Minuten auskühlen lassen, dann stürzen und komplett auskühlen lassen. Am besten schmeckt das Banana Bread, wenn Ihr es einen Tag durchziehen lasst.

Lieblingsrezepte Süßes

Marmorkuchen (fast) wie bei Oma 

7. März 2016
Marmorkuchen fast wie bei Oma

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, dann sind es eigentlich immer dieselben, schönen Erinnerungen: Ferien auf dem Bauernhof meiner Großeltern. Der viele Blödsinn, den mein halbes Dutzend Cousins & Cousinen und ich dort zusammen angestellt haben. Und der unglaublich saftige Marmorkuchen mit viel, viel Kakao von meiner Oma. Der Kuchen war kaum fertig, da stürzten wir Kinder uns darauf, um ihn in kürzester Zeit bis auf den letzten Krümel zu verputzen.

Meine Großeltern sind inzwischen leider verstorben, die Erinnerungen sind aber noch sehr lebhaft – genau wie das schlechte Gewissen! Mit dem Erwachsenwerden rückten nämlich andere Dinge in den Vordergrund und die Fahrt in die (eigentlich nahe) Oberpfalz wurde gefühlt zur Weltreise. Ich bereue dies nun zutiefst und würde am liebsten die Zeit zurück drehen, um viel mehr Zeit mit diesen geliebten Menschen verbringen zu können.

Und so ist der Marmorkuchen ein Stück intensive Kindheitserinnerung für mich. Leider handelt es sich bei diesem Rezept nicht um das Original meiner Oma sondern um ein Fundstück auf LECKER.de. Außerdem hatte meine Oma – aus welchen Gründen auch immer – nie Guglhupf gebacken sondern immer eine Kastenform verwendet. Das Rezept habe ich wie immer ein wenig angepasst.

Marmorkuchen fast wie bei Oma

Zutaten für eine Gugelhupf-Form (ca. 2,5 l)

Für den Rührteig:
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (Größe M)
  • 375 g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125 ml fettarme Milch
Außerdem:
  • 2 EL Kakao (schwach entölt)
  • 1 Päckchen (Bourbon-) Vanillezucker
  • 2 EL fettarme Milch
  • Butter für die Form

Zubereitung

Butter, Zucker und Salz in mit dem Schneebesen der Küchenmaschine cremig schlagen. Eier nach und nach zufügen und unterrühren.

Dinkelmehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Milch zur Butter-Ei-Masse geben und unterrühren. Teig halbieren und unter die eine Hälfte Kakao, (Bourbon-)Vanillezucker und 2 Esslöffel Milch rühren.

Gugelhupf-Form fetten, dann zuerst mit hellem Teig befüllen. Anschließend dunklen Teig darauf geben, mit einer Gabel spiralförmig in den hellen Teig ziehen und glatt streichen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C) ca. 45 – 60 Minuten backen. Dann in der Form etwas auskühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig erkalten lassen.

Lieblingsrezepte Süßes

Knackige Weihnachtsschokolade mit Nüssen, Gewürzen & einem Hauch Chili | Weihnachtsgeschenk aus meiner Küche

18. Dezember 2015

Ich liebe Gewürze! Kein Wunder also, dass ich auch Fan der Weihnachtsschokolade eines namhaften Schweizer Herstellers bin. Ein Glück, dass meine Mutter diese Leckerei mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr auf den Plätzchenteller legt. Als ich beim Durchblättern der Zeitschrift Schrot & Korn ein Rezept für Weihnachtsschokolade mit kandierten Orangen entdeckte, war mein Ehrgeiz geweckt: Warum eigentlich nicht mal selbst Schokolade machen? Schließlich habe ich dieses Jahr sogar meine Scheu vor dem Backen fast vollständig überwunden! Gesagt, getan! Da ich kandierte Orange nicht leiden kann, flogen diese – zusammen mit dem Orangenöl – schnell aus dem Rezept. Stattdessen kommen bei mir Koriander und Chili zum Einsatz! Das Schöne an Weihnachtsschokolade ist, dass sie einfach & schnell zubereitet ist – das perfekte Last Minute Weihnachtsgeschenk!

Weihnachtsschokolade mit Nuessen, Gewuerzen, Chili

Für 1 Backblech

  • 100 g Haselnüsse
  • 100 g Pecannüsse
  • 140 g Puderzucker
  • 400 g Zartbitterkuvertüre
  • 400 g Vollmilch-Kuvertüre
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Chilipulver

Zubereitung

Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sich die Haut ablöst. Nüsse in ein Küchentuch geben und die Haut abreiben.

Pfanne ausreiben und Puderzucker vorsichtig darin erhitzen, bis er karamellisiert. Hasel- und Pecannüsse zum Karamell geben und mit einem Holzkochlöffel darin wenden. Wenn alle Nüsse karamellisiert sind, auf ein Backpapier schütten und mit dem Holzkochlöffel voneinander trennen. Tipp: Unbedingt den Löffel sofort nach Gebrauch auswaschen, sonst bekommt Ihr das Karamell nie wieder ab! Backblech mit Backpapier auslegen. Zartbitter-und Vollmilchkuvertüre grob hacken. 2/3 davon über einem Wasserbad schmelzen. Restliche Kuvertüre noch feiner hacken. Geschmolzene Kuvertüre vom Wasserbad nehmen und die fein gehackten Schokoladenstücke sowie die Gewürze unterrühren.

Kuvertüre auf das Backblech gießen und durch Schwenken gleichmäßig darin verteilen. Anschließend ausgekühlte Nüsse darauf verstreuen und mindestens 3 Stunden abkühlen lassen.

Wenn die Weihnachtsschokolade vollständig abgekühlt und richtig fest geworden ist, in gleich große Stücke brechen und hübsch verpacken. Fertig ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für Naschkatzen! Und weil ein Hauch Zimt drin ist, darf die knackige Weihnachtsschokolade noch dazu am Blog-Event CXV – Zimt, Kardamom & Nelke teilnehmen, dass Tina von Foodina gerade ausrichten darf.

Blog-Event CXV - Zimt, Kardamom, Nelke (Einsendeschluss 15. Januar 2016)

Lieblingsrezepte Süßes

Süße Waffeln

9. November 2015

Soll ich Euch mal was verraten? Herr Wallygusto und ich fahren mitnichten seit Jahren nach Norwegen & Schweden, weil die Landschaft atemberaubend und die Leute so nett sind. Eigentlich ist der wahre Grund die leckeren Waffeln, die es dort für hungrige Wandersleute auf den Hütten gibt. Und ob Ihr es nun glaubt oder nicht: Waffeln sind dort so beliebt wie kaum ein anderes Gebäck.

Zugegeben, dieses Rezept ist keine kulinarische Offenbarung und besonders kreativ ist es auch nicht. Dafür schmecken die Waffeln einfach unglaublich gut. Und vielseitig sind sie auch:

Ihr könnt die Waffeln mit Marmelade, Puderzucker, Nutella, heißen Kirschen & Schlagsahne, frischen Beeren (oder wie hier auf dem Foto tiefgekühlt) servieren….also einfach mit allem, was Euch schmeckt. 😉

Süße Waffeln für kalte Herbsttage

Zutaten für 5 Waffeln

  • 115 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 60 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 55 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 115 ml Milch

Zubereitung

Weiche Butter mit Eiern, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Mehl mit Salz und Backpulver vermischen und abwechselnd mit Milch in die Buttermasse einrühren. Wenn der Teig dickflüssig vom Löffel fällt, hat er die richtige Konsistenz und Ihr könnt die Waffeln ausbacken.

Und weil uns diese süße Leckerei (neben Kanelbullar und Go ‚morgen Joghurt) so richtig ans Herz gewachsen ist, machen wir damit nur zu gerne bei der Blogparade von Fräulein Müller kocht von Dila vs. Kitchen mit. Außerdem haben wir manchmal tatsächlich einen an der Waffel! 😉

Blog-Parade-Waffeln-Banner

Lieblingsrezepte Süßes

Pflaumenkuchen mit Streusel | Küchenplausch Event

7. September 2015

Es gibt Leute, die warten das ganze Jahr über auf Spargel. Andere freuen sich auf Kürbis (Ich! Ich!). Und Herr Wallgusto freut sich auf Pflaumenkuchen. Mit Streusel. Wie Ihr vielleicht noch wisst, habe ich bis letztes Jahr alles gemieden, was auch nur entfernt mit Pflaumen oder Zwetschgen UND Teig zu tun hatte. Mit den Zwetschgenmuffins mit Streuseln habe ich mich schließlich vorsichtig an dieses Steinobst herangetastet. Herr Wallygusto musste also sehr, sehr lange auf einen selbstgebackenen Pflaumenkuchen warten. Pflaumen haben bei uns übrigens von Juli bis Oktober Saison. Also noch genug Zeit, um mal diese leckere Variante mit Streuseln auszuprobieren! Die Idee habe ich übrigens auf LECKER.de gefunden – wie schon so vieles andere auch. Einfach lecker eben! 🙂

Pflaumenkuchen mit Streuseln

Zutaten für ca. 24 Stück

  • 1,6 kg Pflaumen
  • 550 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 2 Päckchen Bourbonvanille-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g weiche Butter
  • 250 g Speisequark (20 % Fett)
  • 6 EL Milch
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100 g Mandelstifte
  • 4 EL Zimt zum Bestäuben
  • Frischhaltefolie

Zubereitung

Fettpfanne (ca. 32 x 39 cm) mit Backpapier auslegen. Alternativ könnt Ihr die Fettpfanne auch ausbuttern und mit Mehl ausstäuben.

Pflaumen erst waschen und eventuell vorhandene Stiele enfternen, dann halbieren und entsteinen.

150 g Mehl, 100 g Zucker, 1 Päckchen Bourbonvanille-Zucker, 1 Prise Salz und Butter in Flöckchen in eine große Rührschüssel geben. Anschließend erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann kurz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Fertigen Teig mit Frischhaltefolie bedecken und im Kühlschrank kalt stellen.

In einer Schüssel Quark, Milch, Rapsöl, Ei, 100 g Zucker und 1 Prise Salz verrühren. 400 g Mehl und Backpulver mischen und mit den Knethaken des Handrühres nach und nach unter die Quarkmasse rühren.

Nun den Teig auf der Fettpfanne gleichmäßig ausrollen. Am besten verwendet Ihr dafür eine Teigrolle mit abgewinkelten Griffen. Oder Ihr macht es wie Herr Wallygusto und schraubt die Griffe einfach ab. 😉

Wenn der Teig gleichmässig ausgerollt ist, die Pflaumen dachziegelartig dicht an dicht auf den Teig legen. Nun den Streuselteig aus dem Kühlschrank holen und gleichmäßig auf den Pflaumen zerkrümeln.

Mit Mandelstiften und etwas Zimt bestreuen und Im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 200 °C) 25-35 Minuten backen.

Und weil dieser Pflaumenkuchen mit Streuseln so unglaublich lecker ist, darf er beim aktuellen {Küchenplausch Event} mitmachen. Dort werden noch bis 30.09.2015 Rezepte mit Früchten gesucht! Dabei ist es ganz egal, ob es sich um Rezepte für Marmeladen, Kuchen, Auflauf oderr salziges handelt! Hauptsache es passt zum Thema Süße Früchte!

 

fruchtige Rezepte

 

Lieblingsrezepte Süßes

Gute-Laune-Käsekuchen 

8. Juni 2015

Was hatten wir für Pläne, als Herr Wallygusto und ich das letzte Mal auf den Lieblingsneffen aufpassen sollten: In den Zoo oder in den Wildpark wollten wir. Und eine Runde mit dem Laufrad drehen. Und natürlich rotes Erbeereis (O-Ton Lieblingsneffe) essen gehen. Geworden ist aus all dem Dank viel Regen leider nichts. Dafür gab es dann einen wilden Spielnachmittag mit einem süßen Mädel gleichen Alters. Und diesen leckeren Käsekuchen nach einem Rezept der aktuellen LECKER Bakery.

P.S. Den Käsekuchen durften wir Erwachsenen dann übrigens alleine aufessen: Erst waren Herumtollen und Malen wichtiger, dann ist der junge Mann erschöpft im Kinderwagen eingeschlafen. 🙂

LECKER Bakery Kaesekuchen

Zutaten für 1 Springform (25 cm Durchmesser)

  • 225 g + etwas Dinkelmehl
  • 75 g + 100 g + 100 g Zucker
  • Salz
  • 5 Eier (Gr. M)
  • 125 g + etwas Butter
  • 1 kg Speisequark
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 2 Päckchen (Bourbon-) Vanillezucker

Zubereitung

Los geht’s mit dem Mürbteig: Hierfür 225 g Dinkelmehl, 75 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei und 125 g Butter in Stückchen erst in der Küchenmaschine, dann mit leicht bemehlten Häden zu einem homogenen Teig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt ca. 30 Minuten kalt stellen.

Backofen auf 175 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen. Springform mit Butter einstreichen. 4 Eier trennen. Anschließend Eiweiß steif schlagen, dabei 100 g Zucker einrieseln lassen.

Eigelb in Quark einrühren. Puddingpulver, 100 g Zucker, 1 Prise Salz und (Bourbon-) Vanillezucker vermischen und unter die Quarkmasse rühren. Dann Eischnee unterheben.

Mürbteig auf bemehlter Arbeitsfläche auf ca. 34 cm Durchmesser ausrollen. Springform damit auslegen, Rand leicht andrücken. Nun Quarkmasse in die Form geben, glatt streichen.

Käsekuchen im heißen Ofen ca. 1 1\4 Stunden auf unterer Schiene backen. Backofen ausschalten und nochmal geduldig sein: Denn der Kuchen muss nun bei leicht geöffneter Backofenklappe ca. 15 Minuten ruhen. Danach herausnehmen und mit einem Messer vorsichtig vom Rand der Form schneiden. Noch lauwarm vertilgen oder auskühlen lassen.

Buchvorstellungen Dies und Das Lieblingsrezepte Süßes

Grüne Apfelmuffins mit Marzipan | Matcha – der grüne Genuss | Buchvorstellung 

27. April 2015

Einer meiner großen Vorsätze für dieses Jahr ist es, mehr zu backen. Zu Herrn Wallygustos Leidwesen hatte ich diesen aber schon letztes Jahr. Und das Jahr davor. Wie gut, dass am im Januar 2015 im Hädecke-Verlag ein Buch erschienen ist, dass mich unglaublich zum Backen animiert. Matcha – der grüne Genuss heißt dieses kleine Meisterwerk und es platzt schier vor leckeren Rezepten.

Autor

Die Rezepte in Matcha – der grüne Genuss stammen von Lena Knudsen. Die französische Originalausgabe erschien 2014 unter dem Titel Gourmandises au Thé Matcha bei Hachette Livre – Marabout.

Optik

Das Kochbuch Matcha – der grüne Genuss  hat ein kompaktes Format (20 x 20) und ist sehr hochwertig. Wie bei allen Kochbüchern aus dem HÄDECKE Verlag ist die Optik auch hier wunderbar aufgeräumt. Jedes Rezept nimmt zwei Seiten ein, eine davon ist dem appetitlichen Foto gewidmet. Um die Herkunft des Matcha-Teepulvers zu unterstreichen ist jeder Rezeptname (schwarz) nochmal in japanischen Schriftzeichen (grün) abgedruckt.

Matcha _Der grüne Genuss

Rezepte

In heißem Wasser aufgeschlagen sind die die pulverisierten Blätter hochwertigen Grüntees bekanntermaßen besonders gesund. Nicht zu vergessen der exquisite Geschmack, der zugleich mild und leicht bitter ist. Kein Wunder also, dass Matcha auch hierzulande schon lange die Teetassen erobert hat. Neu ist aber, dass sich sein Aroma und seine intensive grüne Farbe auch wunderbar für Kuchen und Cookies, Eis, Cremes und Smoothies eignen. Sie erstrahlen in leuchtendem Grün und überraschen mit neuen Geschmackserlebnissen.

Bevor es aber mit den Rezepten losgeht, wartet Matcha – der grüne Genuss aber noch mit einer kleinen Matcha-Teekunde und Foodpairing-Informationen auf. Ich lerne, dass Matcha in den buddhistischen Klöstern Japans von Zen-Mönchen zubereitet wird und wurde. Spezielle Teezeremonien dienen als Unterstützung bei der traditionellen Meditation und sind zugleich eine Huldigung an die universelle Weisheit.

Kleine Matcha-Kunde

Bei den Rezepten angekommen, stelle ich schnell fest, eines ist unwiderstehlicher als das andere! Dabei ist es ganz egal, ob Klassiker, Snack, Frühstück, kleine Nascherei oder Dessert. Schon nach dem ersten Durchblättern war die kompakte Sammlung gespickt mit vielen bunten Post-its. In Matcha – der grüne Genuss gibt es meiner Meinung nach keine wirklich neuen Rezepte, sondern altbewährtes wird einfach durch die Zugabe von Matcha neuinterpretiert.

Beim Auswählen der Rezepte fällt mir auf, dass die Autorin offenbar eine Vorliebe für Backformen hat, die nicht dem mir bekannte Standard entsprechen. Ein Muffinblech hat meiner Meinung nach normalerweise 12 Mulden und eine Kastenform 25 oder 30 cm Länge. Herrn Wallygusto und mir ist das jedoch ganz recht, dann so hat der Kuchen genau die richtige Größe für uns zwei. Bei „normalen“ Kastenformen brauchen wir zum Vertilgen oft eine ganze Woche – es sei denn, es kommt Besuch.

Matcha-Marmorkuchen 1

Kurzprofil

Titel: Matcha – der grüne Genuss
Autor: Lene Knudsen
Herausgeber: HÄDECKE Verlag
ISBN: 978-3-7750-0685-9
Preis: € 12,95

Ausprobiert

Bei der Vielzahl ansprechender Rezepte viel es uns am Anfang wirklich schwer, eine Auswahl zu treffen. Wir haben uns schließlich zuerst am Matcha-Marmorkuchen mit Schokolade versucht – und waren begeistert! Die herbe Schokolade harmoniert perfekt mit dem grünen Matcha. Und das nicht nur optisch!

Als nächstes waren dann die Apfelmuffins mit Marzipan dran. Auch diese sind ganz hervorragend geworden! Wir haben allerdings satt einer viertel gleich eine ganze Vanillestange verwendet und den Apfel nicht in kleine Stücke geschnitten. Der ist durch das Pochieren nämlich so weich geworden, dass ihn die Küchenmaschine ohne Mühe vollständig zerkleinern konnte.

Gruene Apfelmuffins mit Marzipan 1
Zutaten für 9 Muffins:

Für den pochierten Apfel:

  • 1 Vanillestange
  • 1 großer Apfel
  • 1 l Wasser
  • 1 Zitrone (Saft)
  • 70 g Zucker

Für den Teig:

  • 50 g Butter
  • 25 g Rohmarzipan
  • 180 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml Sahne
  • 2 TL Matcha-Teepulver

Für die Dekoration:

  • dünne Apfelscheiben
  • 1 Muffinblech
  • 9 Muffinformen aus Papier
Zubereitung:

Vanillestange längs aufschneiden, Mark herauskratzen. Apfel schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen.

Wasser zum Kochen bringen, Zitronensaft, Zucker und Vanillemark hineingeben und Apfelschnitze sieben Minuten garen. Dann abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden.

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Butter vorsichtig zerlassen und Marzipan reiben, Mehl mit Backpulver vermischen. Zucker mit Ei, Vanille und Salz aufschlagen. Anschließend Sahne und zerlassen Butter unterrühren, bis sich alles gut verbindet.

Für den weißen Teig Marzipan, Apfel und die Hälfte der Mehl-Backpulver-Mischung in der Küchenmaschine verrühren. Die Hälfte der Eiersahne damit vermengen, dabei aufpassen, dass die Mischung nicht zu glatt wird.

Für den grünen Teig Matcha-Teepulver unter die restliche Mehl-Backpulver-Mischung rühren und die übrige Eiersahne mit einem Esslöffel unterheben.

Neun Muffinformen in ein Muffinblech geben und bis zur Hälfe mit dem hellen Teig befüllen, dann mit der grünen auffüllen. Mit ein paar dünnen Apfelscheiben garnieren.

Muffins 25 – 30 Minuten im Ofen auf der mittleren Schiene backen.

Vor dem Servieren etwas abkühlen lassen, dann lassen sich die Muffins besser aus der Form lösen.

Fazit

Die Rezepte sind einfach und werden gut erläutert. Etwas seltsam fand ich – wie bereits erwähnt – nur die Vorliebe für Backformen in Nicht-Standardgrößen. Aber uns ist das eigentlich ganz recht so, denn so bleibt der Kuchen auch in einem kleinen Haushalt schön frisch!

Alles in allem ist Matcha – der grüne Genuss einfach ein (Back-)Buch zum Verlieben. Ich bin hin und weg. Und Herr Wallygusto auch, denn der kriegt jetzt regelmäßig süßes Backwerk. 🙂

Vielen Dank an den HÄDECKE Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt.  JTEB_logo_300x300px

Buchvorstellungen Dies und Das Lieblingsrezepte Süßes

Süße Schokomuffins |  Vegan verführt | Buchvorstellung

26. Februar 2015

Anfang des Jahres habe ich (mal wieder) einen Entschluss gefasst: Ich will mehr backen. Obwohl sich in unserem Haushalt nämlich Backform über Backform stapelt, sind Herr Wallygusto und ich am Wochenende regelmäßig zu Gast bei den Konditoren in unserer Nachbarschaft. Da kam das Angebot, ein veganes Backbuch zu testen, gerade recht, diesen Vorsatz schnell in die Tat umzusetzen.

Zugegeben, erst war ich ein wenig skeptisch, denn Backen ohne Kuhmilch, Butter und Eier war für mich bisher einfach unvorstellbar. Und das, obwohl ich selbst sehr gerne Soja-oder Mandelmilch trinke. Aber schon beim ersten Durchblättern von Vegan verführt wurde ich eines besseren belehrt! Und was soll ich sagen? Ich werde jetzt öfter vegan backen!

Autor

Elvira Glöckner hat vor Vegan verführt bereits zwei andere Bücher herausgebracht, eines davon ebenfalls ein veganes Backbuch. Leider gibt es in ihrem aktuellen Buch keine Informationen über sie, was ich persönlich als ein wenig lieblos empfinde.

Optik

Zugegeben, die Optik von Vegan verführt spricht mich nicht wirklich an. Das mag daran liegen, dass ich die Orangen Pie auf dem Cover einfach nicht appetitlich finden will. Vielleicht wäre hier ein anderes Rezeptfoto besser gewesen. Aber immerhin ist es schön bunt und strahlt Frische aus. Ja, man könnte fast ein wenig Lust auf Sommer bekommen.

Vegan verführt hat eine angenehm kompakte Größe und nimmt somit auch auf der kleinsten Arbeitsfläche nicht allzu viel Platz weg. Die praktische Metallspiralbindung finde ich persönlich auch nicht so schön, denn ich stehe einfach auf klassische Bücher. Immerhin lässt sich das Buch damit mühelos durchblättern und die Rezepte bleiben aufgeschlagen.

Jedem Rezept wird in Vegan verführt eine eigene Doppelseite gewidmet: Eine Seite nimmt das Foto ein, auf der anderen wird das Rezept sehr übersichtlich präsentiert. Überhaupt wird auf jeglichen Schnickschnack verzichtet, das Layout ist sehr geradlinig. Die Fotos sind übrigens zum sehr großen Teil viel, viel ansprechender als besagtes Foto auf dem Cover.

Vegan verführt Backbuch

Rezepte

In Vegan verführt sind insgesamt 100 Backträume ohne Milch, Ei und Honig zu finden. Egal, ob saftige Kuchen, mal mit cremigem Belag, mal mit fruchtiger Füllung, Klassiker wie Marmorkuchen oder Zupfkuchen, fluffige Muffins, knusprige Waffeln, aromatische Kekse und anderes Kleingebäck – mit dieser bunten Sammlung von Rezepten soll das vegane Backen und Naschen zum reinen Vergnügen werden. Was ich bisher gesehen habe, sind alle Rezepte schnell und leicht zubereitet.

Gut finde ich auch, dass die Zutaten gleich zu Beginn in einer Art Einmaleins vorgestellt werden. Das ist vor allem für Diejenigen unter uns hilfreich, die noch nicht so viel Erfahrung mit der veganen Ernährung – und speziell dem Backen – haben. Gut finde ich dabei, dass keine fertigen Ei-Ersatzprodukte verwendet werden.

Schade dagegen ist, dass die Rezepte in Vegan verführt ohne eine für mich erkennbare Ordnung aufgeführt werden. Eine Aufteilung in „Obstkuchen“, „Weihnachtsgebäck“ und ähnliches wäre hier sicher praktisch. Auch wären Angaben über die Größe der Backformen nicht schlecht, denn da gibt es bekannterweise ja ganz schöne Unterschiede.

Kurzprofil

Titel:                          Vegan verführt!*

Autor:                        Elvira Glöckner

Herausgeber:           DIVYANAND Verlags-GmbH

ISBN:                         978-3-9266-9650-2

Preis:                         € 15,00

Ausprobiert

Die Auswahl an ansprechenden Gebäck und Kuchen ist wirklich groß. Da Herr Wallgusto und ich gerne Muffins essen und mich das Foto sofort angesprungen hat, habe ich mich für Schokomuffins entschieden.

Wenn Ihr streng vegan backen wollt, passt bei der Zartbitterschokolade auf! Für die Herstellung der meisten handelsüblichen Sorten kommt nämlich gerne Magermilchpulver zum Einsatz. Aber – wie meine Recherche im Internet ergab – ist Schokolade mit einem Kakaoanteil von 70% und mehr eigentlich immer vegan. Wie dem auch sei – ich bin trotzdem erst im Reformhaus fündig geworden.

Im Originalrezept werden lediglich 200 g Sojajoghurt verwendet. Da ich aber nur einen Becher mit 250 g Inhalt bekommen habe und den Rest weder essen noch wegwerfen wollte, habe ich eben mehr verwendet. Vielleicht sind deswegen auch die Muffins nicht so schön dunkel wie auf dem Rezeptfoto geworden? Hm.

Vegane Schokomuffins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 12 Muffins:
  • 200 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 1 EL Essig
  • 1 Msp. Salz
  • 180 g Zucker
  • 60 g fein geriebene Zartbitterschokolade
  • 80 ml Rapsöl
  • 250 g Sojajoghurt
  • 1 Muffinblech
  • 12 Muffinformen aus Papier
Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten in einer großen Rührschüssel gut miteinander vermengen.

Öl, Essig und Joghurt in einem Rührbecher verquirlen und zu den anderen Zutaten geben.

Muffinformen in das Muffinblech geben und zu 2/3 mit Teig füllen. Anschließend auf der mittleren Schiene bei 180 Grad ca. 20 – 25 Minuten backen.

Falls nur mit einem Muffinblech gebacken wird, die Muffins nach dem Herausnehmen aus dem Ofen erst einmal für 10 Minuten auskühlen lassen. Dann erst aus dem Blech lösen.

Fazit

Wer ein ehrliches Backbuch sucht, ist bei Vegan verführt richtig. Zwar fehlen eindeutig die moderne Optik und der Hippness-Faktor der Werke eines Attila Hildmanns, aber alles in allem ist Vegan verführt ein toller Einstieg in das vegane Backen. Und wer will schon immer ein Hipster sein?

Ich habe noch ganz viele Rezepte vorgemerkt, die ich unbedingt noch ausprobieren muss. Da es aber in der Faschingszeit überall so leckere Krapfen gibt gab, muss dieses Projekt also noch ein wenig warten. Man kann ja nicht immer nur naschen – und gute Vorsätze kann man schließlich auch noch im März umsetzen. 🙂

Vielen Dank an die DIVYANAND Verlags-GmbH und die Sandila GmbH, die mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Translate »