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Max Eatery | Altstadt 

28. April 2017
Max Eatery Rischart | München

Wo es duftet und schmeckt – dieses Motto hat das Max Rischart’s Backhaus mit der neuen Max Eatery völlig neu interpretiert. In dem im August letzten Jahres eröffneten Café am Stachus sind Genuss & Design vereint: Bei einer Vielfalt von feinen Speisen und Getränken, serviert in modernem Wohlfühlambiente sollen die Gäste mit allen Sinnen genießen. Ich durfte damals bei der Eröffnung der Max Eatery dabei sein und habe Euch auf Facebook schon die ersten köstlichen Eindrücke gezeigt. Weil es mir wirklich sehr gut gefallen hat, wollte ich kurz danach eigentlich gleich wieder hin, um mir eine große Portion des legendären Kaiserschmarrns zu gönnen. Aber irgendwie hat es bis jetzt nicht geklappt – Ihr wisst ja, wie das ist. 😉

Drinnen 

Die Räumlichkeiten des etwas angestaubten Stacherias sind nicht wieder zu erkennen: Statt altmodischem Blümchenmuster und Eisdielen-Flair findet der (meist) weibliche Gast in der Max Eatery Macaron-Hocker und Tomaten-Sessel unter Besteck-Kronleuchtern. Das Ambiente ist trotz der modernen Einrichtung sehr gemütlich!

Speisekarte 

Das Speisenangebot fällt meiner Meinung nach ein wenig unspektakulärer als die Einrichtung aus: Burger mit Mango-BBQ-Dip und knusprigen Kartoffelspalten und Surf-and-Turf Salat mit Black-Tiger-Garnelenspieß gibt es in München inzwischen gefühlt an jeder Ecke. Leider gibt es nur eine überschaubare Auswahl an vegetarischen Gerichten – darunter auch die obligatorischen Käsespätzle und vegetarische Flammkuchenvariationen.

Natürlich ist die Max Eatery auch eine gute Location zum Frühstücken: Frischgepresster Orangensaft, Eiern von freilaufenden bayerischen Hühnern, handgemachte Croissants und Semmeln aus der Rischart Backstube und eine große Auswahl an Frühstücksspezialitäten garantieren einen entspannten Start in den Tag.

Geschmack 

Da ich ein wenig auf die schlanke Linie achten möchte, entscheide ich mich für Salat. Die Gratinierte Ziege (karamellisierter französischer Ziegenkäse an buntem Wildkräutersalat) überzeugt mich dabei vor allem durch die kandierten Walnüsse, die reichlich über den Salat gestreut wurden und einfach köstlich sind! Vom Balsamico-Senf-Dressing ist meiner Meinung nach ein wenig zu viel drauf. Der Salat war alles in allem nicht schlecht, aber das hatte ich auch schon besser!

Herr Wallygusto entscheidet sich für den Flammkuchen mit Schmand, Ziegenkäse & Honig. Darauf finden sich erfreulicher Weise die süßen, knackigen Walnüsse wieder. Sie verleihen dem eher einfachen Gericht das gewisse Etwas und wir können gar nicht genug von ihnen bekommen. Erwähnenswert ist auch der dünne, knusprige Teig. Alles in allem nicht schlecht!

Ein absolutes Highlight ist aber der kleine Gruß aus der Küche – Baguette mit blumigen, aber doch herben Olivenöl. Ich habe wirklich selten so ein Olivenöl probiert, das so dermaßen komplex im Geschmack war. Einfach toll!

Die Portionen sind übrigens ordentlich, Hunger haben Herr Wallygusto und ich nach dem Essen keinen mehr. Wer jedoch trotzdem noch ein kleines Hüngerchen verspüren sollte, der kann sich ja im Rischart-Backshop im Erdgeschoss noch ein Stück Datschi oder Apfelkuchen mitnehmen. 😉

Service 

Bei unserem letzten Besuch werden die Speisen von einer rustikal-freundlichen Bedienung mit bayrischem Dialekt serviert. Die Wartezeiten sind kurz und wir fühlen uns während unseres kurzen Besuches gut aufgehoben.

Preise 

Die Preise der Max Eatery entsprechen der prominenten Lage am Stachus: Helles gibt’s für € 4,40, Essen für € 13,20 (Gratinierte Ziege) bzw. € 9,80 (Flammkuchen Ziegenkäse-Walnuss).

Fazit 

Wieder können die Gerichte in der Max Eatery optisch und geschmacklich überzeugen. Und da die Portion Kaiserschmarrn ja immer noch aussteht, werde ich also bald wieder kommen! Hoffe ich zumindest! 😉

Adresse: Stachus 8, 80335 München

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Be-glückert | Obergiesing 

20. März 2017
Das Be-glückert in München-Giesing

Kuchen gehört bei Herrn Wallygusto und mir zum Wochenende wie der Wohnungsputz und eine gemütliche Runde Bouldern. Auf der Suche nach besonders gutem Süßkram landeten wir Ende Januar das allererste Mal im Be-glückert. Ohne Janina von Jäger & Sammler wären wir wohl nie darauf gekommen, dass es im eher spröden Obergiesing so ein hübsches Café gibt! Vielen Dank an dieser Stelle für den tollen Tipp!

Innen

Hell, genau die richtige Menge an pastellfarbenem Schnickschnack und ein paar frische Tulpen – schon rein optisch sind wir ganz be-glückert.

Speisekarte

Schon ein kurzer Blick in die Kuchenvitrine lässt unsere Herzen höher schlagen: Apfelkuchen, Karottenkuchen, Zimtschnecken… angesichts der ansprechenden Auswahl können wir uns kaum entscheiden. Neben allerlei süßen Leckereien bietet das Be-glückert übrigens auch eine kleine, aber feine Speisekarte mit belegten Broten. Und Frühstück gibt’s natürlich auch!

Geschmack

Wenn es einen Kuchenhimmel gib, dann ist es das Be-glückert! Der Karottenkuchen ist schön saftig und das Frischkäse-Frosting setzt einen schönen, frischen Akzent zu den Karotten und Nüssen im Teig. Aber auch der Apfelkuchen ist saftig und sehr köstlich – kein Wunder bei den vielen Äpfeln! Und wisst Ihr was? Die Kuchen werden von richtigen Omas und Opas aus München gebacken! Ist das nicht schön? Dazu gibt’s fruchtige Saftschorle mit Granatapfelkernen, stilsicher in einem Mason Jar mit Strohhalm serviert.

Service

Bestellt und bezahlt wird im Be-glückert direkt an der verführerisch gefüllten Kuchentheke, serviert werden die süßen Leckereien dann von den freundliche Damen am Tisch.

Preise

Ein großes Stück Kuchen kostet € 3,40, die Saftschorle (0,4) € 3,90. Unser Meinung sind die Preise absolut fair – die Qualität stimmt halt einfach auch!

Fazit

Herr Wallygusto und ich kommen wieder, kleine Frage! Das Be-glückert ist nämlich nicht nur hübsch, sondern kann uns auch geschmacklich voll überzeugen! Wir können zwar bisher nur vom Kuchen sprechen, aber der macht definitiv Lust auf mehr (Kuchen). 😉

Adresse: Deisenhofener Str. 40, 81539 München

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Die Waldmeister | Maxvorstadt 

17. März 2017
Die Waldmeister | Maxvorstadt

Im Januar waren Herr Wallygusto und ich das erste Mal seit langer Zeit mal wieder beim Frühstücken. Und da Essen in Gesellschaft lieber Menschen noch viel mehr Spaß macht, hatten wir noch Sabine von Pastamaniac, Ines von münchnerküche und Sabrina und Steffen von Feed me up before you go-go im Schlepptau. Und da wir alle schon viel über das Frühstück im Waldmeister gehört hatten, stand eine geeignete Location schnell fest.

Innen

Schon beim Betreten des des kleinen Lokals läuft uns das Wasser im Mund zusammen: In der Vitrine im Eingangsbereich warten knusprige Croissants und dicke Schokoladenmuffins darauf, den hungrigen Gästen serviert zu werden. In den Wandregalen findet sich eine kleine, aber feine Auswahl an Delikatessen: Nudeln von RUMMO meine Lieblingspasta), Espressobohnen…

Die Einrichtung im Waldmeister ist spartanisch. Dazu passend sind die blaugrauen Wände mit den puristischen Bildern mit den Initialen des Lokals. Einziger – und dafür umso auffälliger – Schnickschnack sind die riesigen Kronleuchter an der Decken.Zum Sitzen gibt’s große Holztische mit Sitzbänken und einfachen Stühlen. Leider ist es bei unserem Besuch ein wenig zugig, so dass ich mich schnell in meine dicke Winterjacke kuschle.

Speisekarte

Im Waldmeister gibt Frühstück zum Ankreuzen. Und obwohl die Frühstückskarte im Waldmeister sehr übersichtlich ist, gehen uns die Kreuzchen nicht leicht von der Hand: Nehme ich jetzt Rührei mit Kräutern oder Tomaten? Oder doch lieber Natur? Und was dazu? Bircher Müsli? Guacamole? Und braucht es noch Käse zum Rührei? Oder werde ich so satt? Natürlich gibt es auch Klassiker wie Marmelade, Nutella, Honig und Frischkäse, was die Auswahl noch zusätzlich erschwert. Wir haben also (auch als Vegetarier) die Qual der Wahl und lassen uns richtig viel Zeit, um alle nur erdenklichen Frühstücksvariationen durchzuspielen.

Geschmack

Das Rührei von freilaufenden Hühnern hat eine ordentliche Größe, ist fluffig und sehr lecker. Die Guacamole ist für meinen Geschmack nicht dick genug und ein wenig zu säuerlich – anscheinend wird ihr im Waldmeister großzügig Zitronensaft zugesetzt. Richtig toll ist der üppige Brotkorb, der Ciabatta mit und ohne Tomaten und Bauernbrot enthält. Herr Wallygusto ist außerdem schwer begeistert von seinem Bircher Müsli, das im Weckglas serviert wird und größer ist, als es auf den ersten Blick aussieht. Auch an Ziegenkäse, Scamorza und Marmelade gibt’s nichts auszusetzen.

Service

Nett sind sie ja, die Mädels im Service. Und unsere erste Bestellung wird fix aufgenommen und serviert. Auch wenn das Hin und Her mit dem Ziegenkäse von Teller zu Teller etwas befremdlich ist. Aber kaum ist der erste Cappuccino geschlürft und unsere Tellerchen leer, interessiert sich niemand mehr für uns. Und als wir dann endlich wieder Beachtung geschenkt bekommen, erfahren wir, dass wir eh am Tresen zu zahlen haben.

Preise

Rührei kostet € 3,90 , die Extras wie Tomaten bis zu € 1,00. Die Portion Käse gibt’s für € 2,30, den Brotkorb für € 2,00. Dazu ein Cappuccino für € 2,80 und das Frühstück ist perfekt.

Da Qualität und Menge nicht wirklich etwas zu wünschen übrig lassen, finden wir die Preise im Waldmeister angesichts der tollen Lage mitten in der Maxvorstadt angemessen.

Fazit

Das Frühstück ist schmackhaft, aber nichts besonderes, wie Herr Wallygusto und ich finden. Dazu kommen das angenehme Ambiente und der nette Service, der leider etwas an Aufmerksamkeit fehlen lässt. Für uns als Nicht-auswärts-Frühstücker ist das Waldmeister daher eine Empfehlung für alle, die zu Gast in München und auf der Suche nach einem kleinen, unkomplizierten Frühstück sind.

Adresse: Barerstr. 74, 80799 München

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Kaffee Rösterei Viktualienmarkt | Altstadt

10. März 2017
Kaffee Rösterei Viktualienmarkt

Schon vor einer Ewigkeit schwärmte Herr Wallygusto von der Kaffee Rösterei Viktualienmarkt und schickte mir über WhatsApp das Foto eines unglaublich appetitlich aussehenden Florentiners. In unserem letzten Urlaub konnte ich mich persönlich davon überzeugen, dass das kleine Gebäck nicht nur gut aussieht sondern auch so schmeckt. Außerdem ist auch der Cappuccino sehr gut! Kein Wunder: Bei der Kaffee Rösterei Viktualienmarkt werden nur beste Arabica und Robusta-Bohnen verwendet und schonend im Trommelröster nach traditioneller Rezeptur geröstet. Und in den Kaffee kommt nur frische Biomilch. Übrigens gibt’s den großen Cappuccino und einen Florentiner (wahlweise mit dunkler, heller oder weißer Schokolade) quasi als „Menü“ für € 5,10. 😉

Adresse: Viktualienmarkt, Abteilung III / Stand 3/26

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Sugar Girls | Buchvorstellung 

26. Januar 2017
Sugar Girls - Callwey Verlag

Kennt Ihr das auch? Ihr verdient gutes Geld mit einem Job, der eigentlich gar nicht so übel ist, habt obendrein noch nette Kollegen & einen recht coolen Chef – aber Ihr fragt trotzdem immer wieder, ob Ihr das wirklich bis zur Rente machen wollt? Tag ein, Tag aus, mit allen positiven wie auch negativen Begleiterscheinungen? Richtige Erfüllung sieht in meinen Augen dennoch etwas anders aus – zum Beispiel könnte ich mir sehr gut vorstellen, irgendwann einmal ein kleines Café zu eröffnen. Dort würde ich dann selbstgemachte Kuchen und liebevoll belegte Sandwiches verkaufen. Dazu noch ein bisschen Salat, deftige Eintöpfe und Suppe – natürlich alles rein vegetarisch. Ergänzen würde ich mein Angebot um eine kleine, aber feine Auswahl an Craftbeer sowie Kaffee von kleinen Röstereien aus der Region. Natürlich dürfen auch ein paar auswählte Zeitschriften und ein Kulturprogramm in Form von Krimilesungen nicht fehlen. Klingt gut? Finde ich auch!  Warum also verwirkliche ich mir diesen Lebenstraum nicht? Ganz einfach – ich bin zu feige. Außerdem sind mir meine Freizeit und regelmäßige, lange Urlaube sehr wichtig. Und meine Freunde möchte ich nicht nur dann sehen können, wenn sie gerade Gäste bei mir im Café sind.

Es lohnt sich aber durchaus, den inneren Schweinehund zu überwinden – Beispiele gibt es schließlich genug! So wie die 20 mutigen und kreativen Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in Sugar Girls erzählen, wie sie sich ihren Traum vom eigenen Café verwirklicht haben.

Autor

Jana Henschel arbeitet nach Stationen wie „Der Tagesspiegel“, „Die Welt“ und „Bild“ als Reporterin bei einer großen deutschen Frauenzeitschrift. 2008 hat sie ein Buch mit dem Titel „Telefonate mit Denise“ herausgebracht.

Meike Werkmeister
schreibt als freie Autorin für verschiedene große Magazine. In der Frauenzeitschrift „Maxi“ veröffentlicht sie seit 2010 ihre Kolumne „So viel zum Thema“. Im Frühjahr 2016 erschien ihr Roman „Nachspielzeit in Sachen Liebe“.

Die Fotografin Ulrike Schacht arbeitet als freie Fotografin für viele namhafte Magazine und große Unternehmen.

Sugar Girls - Callwey Verlag

White Rabbit’s Room | München

Optik

Schon das Cover von Sugar Girls fällt sofort ins Auge – schuld daran ist der rosafarbene Schutzumschlag, in diesen Mitte ein kleines Kuchendeckchen prangt, seinerseits flankiert von zwei freundlich lächelnden Cafébesitzerinnen, süßen Cookies und bunten Blumen.

Klappt man das Buch auf, geht es auf 192 Seiten ansprechend und (teilweise) zuckersüß weiter. Auf insgesamt 343 farbigen Abbildungen darf der Leser einen Blick in die Kuchentheke der wunderschönen, sehr individuellen Cafés werfen und sich in Gedanken schon mal einen Tisch in einer gemütlichen Ecke aussuchen. Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich bekomme beim Durchblättern von Sugar Girls sofort Lust auf ein Stück Waikikikuchen in der Wiener Pure Living Bakery. Oder auf einen Carrot Cake im Café eliza in Berlin.

Sugar Girls - Callwey Verlag

Christina Doms | White Rabbit’s Room

Inhalt

Sie waren Beamtin, Lehrerin, Stewardess – und sie hatten alle einen Traum. Eines Tages haben sie ihn wahr gemacht. In dem wunderbaren Buch Sugar Girls erzählen Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie sie ihr eigenes Café eröffnet haben. Gegen alle Widerstände und Zweifel! Sie kündigten, übernahmen einen kleinen, runtergekommenen Laden und machten ihn zu ihrem, mit eigenen Händen und oft monatelanger Knochenarbeit. Die Ergebnisse sind vollkommen verschieden, aber jedem Café sieht man heute an, wie viel Zeit und Liebe in ihm steckt.

Das transportieren die Reportagen von Jana Henschel und Meike Werkmeister, illustriert mit den wunderschönen Fotos von Ulrike Schacht. Jedes Café – darunter auch der White Rabbits Room in München – wird mit der kurzen Geschichte seiner Besitzerinnen und vielen ansprechenden Fotos vorgestellt.  Neben ihrer Einrichtung und ihren Stil-Geheimnissen stellen uns die Sugar Girls natürlich auch ihre Lieblingsrezepte vor, beispielsweise Schbundekäs-Kiesch von Brit aus Mainz. Das Buch ist also nicht nur Café-Führer sondern auch Deko-Fibel und Rezeptbuch. Last but not least: Am Ende des Buches geben die Cafébesitzerinnen in einem ausführlichen Service-Teil ihre persönlichen Gründer-Tipps für alle, die nach der Lektüre selbst Lust bekommen haben, ein Café zu eröffnen. Denn schließlich habe nicht nur ich schon einmal diesen Satz gesagt: „Irgendwann mache ich ein Café auf …“

Die Sugar Girls findet Ihr auch online auf www.facebook.com/SugarGirlsBuch.

Sugar Girls

Kurzprofil

Titel:  Sugar Girls
Autor:  Jana Hentschel / Meike Werkmeister
Herausgeber:  CALLWEY
ISBN: 978-3-7667-2211-9
Preis:  € 29,95

Fazit

Sugar Girls ist ein tolles Buch für jeden, der vom eigenen Café träumt, aber bisher nie den Mut hatte, diesen zu verwirklichen. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja nach der ausgiebigen Leküre? Außerdem ist es tolle Inspiration für den nächsten Kaffeeklatsch! Ich persönlich kann Euch einen Besuch im White Rabbits Room in München wärmstens empfehlen – die Zimtschnecken und der Apfelkuchen sind einfach köstlich!

Vielen Dank an den CALLWEY Verlag, der mir das Buch – sowie das Cover & die Fotos daraus – freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

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Café Habersetzer | Grafenaschau

31. Oktober 2016
Café Habersetzer – Kuchenparadies mitten im Murnauer Moos

Neben Wandern ist Radfahren IMMER eine gute Entschuldigung, um irgendwo auf ein großes Stück Kuchen einzukehren. So geschehen auch bei unserer Tour durch das Blaue Land im August. Das Cafè unserer Wahl ist das Habersetzer im beschaulichen Aschau, das mitten im Murnauer Moos gelegen ist. Von der Sonnenterrasse genießen wir nicht nur ein leckeres Stück Kuchen und einen dicken Windbeutel mit Kirschen sondern auch einen einzigartigem Panoramablick. Für Gäste ohne „süßen Zahn“ gibt es deftige bayrische Brotzeit und einen warmen Imbiss. Wer also Lust auf täglich frische, ohne künstliche Zusätze und Fertigmasse, in der eigenen Konditorei hergestellte Kuchen und Torten hat, sollte also unbedingt mal im Cafè Habersetzer vorbeischauen!

Adresse: Aschauer Str. 1, 82445 Grafenaschau

 

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Stubencafé Zum Giggerer | Kochel am See

24. Oktober 2016

Solltet Ihr mal in Kochel am See sein, ist ein Besuch des Stubencafés Zum Giggerer ein absolutes Muss! Die Auswahl an Kuchen ist unglaublich, die Stücke selbst riesig und der Geschmack – was soll ich sagen??? – einfach göttlich! Ich habe noch nie einen Vanille-Mohn-Kuchen gegessen, bei dem der Teig so fluffig und die Mohnfüllung so saftig war. Auch die Spanische Vanille Torte mit den vielen knusprigen Schokoladenstückchen war der Hammer! Dazu werden Kaffeespezialitäten aus den Bohnen vom Dinzler serviert – besser geht es eigentlich nicht mehr! Und für alle, die es gerne deftig mögen, gibt es eine frische Auswahl an Brotzeiten und ein kühles Bier dazu. Der Service ist sympathisch und schnell, die Atmosphäre zünftig und gemütlich. Eine unserer nächsten Wanderungen wird uns also sicher bald wieder an den Kochelsee und zum leckeren Süßkram führen. 😉

Adresse: Kalmbachstraße 13, 82431 Kochel am See

 

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Café Gans am Wasser | Sendling

10. Oktober 2016
Cafe Gans am See - das PopUp-Café im Münchner Westpark

Seit August ist der Münchner Westpark um eine Attraktion reicher: Am Mollsee gibt es endlich wieder ein Café! Zugegeben, das Café Gans am Wasser besteht eigentlich nur aus einem Verkaufswagen. Und mit seiner Baucontainer-Toilette und dem kleinen Zirkuszelt, das als Sonnenschutz dient, ist es ein wenig unkonventionell. Auch gibt es nicht wirklich viel Auswahl – die üblichen Kaffeespezialitäten, frisch gepresste Säfte, Bier, Wein, ein bisschen Kuchen und Pommes. Dafür sind die süßen Sachen vom legendären Café Kubitschek und dementsprechend lecker. Und die Pommes werden frisch zubereitet und haben eine feine Rosmarinnote. Herr Wallygusto und ich finden’s einfach toll! Und das bunt gemischte Publikum aus jungen Familien, Rentnern und jungen Damen auch!

Mehr Hintergrundinformationen findet Ihr auf sueddeutsche.de und Isarblog. Die Öffnungszeiten sind wetterabhängig – am besten schaut Ihr kurz vor Eurem Besuch auf der Facebook-Seite des Café Gans am Wasser nach, ob es auch tatsächlich geöffnet hat.

Bis Dezember läuft die Lizenz des Cafe Gans noch. Und nächstes Jahr soll es weiter gehen – wenn denn die Stadt München die Genehmigung erteilt! Wir drücken die Daumen! Und kommen bestimmt noch ein paar Mal vorbei!

Adresse:
Mollsee im Westpark, 81373 München

 

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Das Maria | Isarvorstadt 

3. Oktober 2016
Das Maria - das bayrisch-orientalische Café im Münchner Glockenbackviertel

Herr Wallygusto und ich lieben es, gemeinsam und in aller Ruhe zu frühstücken. Vor allem am Wochenende zelebrieren wir die erste Mahlzeit des Tages ausgiebig mit frisch gemahlenem Filterkaffee, einer großen Auswahl an Käse und Marmelade sowie – ganz wichtig – selbstgebackenen Vollkornsemmeln. Trotzdem gehen wir sehr, sehr selten auswärts essen – irgendwie passt es zeitlich nie und bei der vegetarischen Auswahl stimmen Preis-Leistung leider nicht immer. Darum packe ich jede Gelegenheit, mal in einem Lokal zu frühstücken sofort beim Schopf – vor allem wenn die Speisen so verlockend sind wie im Das Maria im Münchner Glockenbachviertel.

Drinnen Draußen

Da es bei unserem Besuch Ende August auch morgens schon schön warm ist, nehmen wir an einem der Vierertische vor dem Maria Platz. Obwohl (oder gerade weil?) wir mitten im Glockenbachviertel sitzen ist es hier schön ruhig und gemütlich. Auf dem Weg zum stillen Örtchen kann ich auch einen Blick ins Innere des Lokals erhaschen, das mit hellem Landhaus-Ambiente und orientalischen Leuchten ebenfalls zum Verweilen einlädt. Vor allem die Kuchentheke direkt am Eingang sieht sehr einladend aus.

Obwohl es unter der Woche und noch vor 12 Uhr ist, kann Das Maria bereits viele hungrige Gäste begrüßen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um schicke Damen in den Zwanzigern oder junge Familien.

Speisekarte

Die Frühstückskarte wartet mit sage und schreibe 10 vegetarischen Variationen auf, so dass Herr Wallygusto und ich die Qual der Wahl haben! Und am Wochenende gäbe es sogar noch 3 Wochenend+Sonnenschein-Specials extra! Schön ist auch, dass man im Maria von Montag bis Sonntag einfach bis 18.00 Uhr in Ruhe frühstücken kann. Wir entscheiden uns schließlich für das Käsefrühstück Maria auf der Alm und das orientalische angehauchte Maria bei Fatima. Auf Nachfrage der Bedienung bestellen wir noch hausgemachte Erdbeermarmelade dazu.

Aber bei Maria kann man nicht nur frühstücken! Abends wird hier mit bayrisch-orientalischen Mezze, Salaten und Hauptgerichten wie ägyptischen Fladenbrot-Burger oder Schinkennudeln für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Zusätzlich zur Standardkarte wartet Das Maria durch eine Mittagskarte auf: Montags gibt es Schnitzel, donnerstags den anscheinend über das Stadtviertel hinaus bekannten und legendären Krustenbraten. Aber auch die weniger Fleischeslustigen kommen auf ihre Kosten, denn dienstags gibt es im Das Maria inzwischen immer ein veganes Gericht.

Geschmack

Das Frühstück wird nach kurzer Wartezeit serviert und sieht ganz hervorragend aus!

Maria bei Fatima entpuppt sich als eine große Scheibe Krustenbrot, das dick mit aromtischem Ziegenkäse vom Grill, Walnüsse und Dattelcreme belegt ist. Die Zusammenstellung – und dabei vor allem der Ziegenkäse – ist einfach nur köstlich! Obwohl wir uns die Portion teilen, sind wir eigentlich schon satt. Aber es wartet ja noch Maria auf der Alm mit würzigem Blauschimmelkäse, cremigem Brie, feinem Ziegenkäse, Schweizer Emmentaler, handgerührtem Kräuterfrischkäse mit getrockneter Tomate auf uns. Dazu gibt es Melone und bunt gemischtes Obst sowie ein ordentliches Stück Butter und einen Korb mit frischem, knusprigem Brot. Wir finden alle Käsesorten (besonders wieder den Ziegenkäse) hervorragend und auch die ansonsten so ungeliebte Erdbeermarmelade kann uns überzeugen: Ihre Farbe erinnert uns ein wenig an Tomatenketchup und sie schmeckt herrlich fruchtig! Und hab ich schon erwähnt, dass der Cappuccino genauso war, wie ich ihn am liebsten trinke? Milder Espresso und mit fluffigem Schaum?

Obwohl die Portionen im Maria recht übersichtlich aussehen, sind wir danach pappsatt. Mehr hätte es wirklich nicht gebraucht! Das nächste Mal werden wir jeder nur eine Schale Müsli mit Obst essen und uns wieder Maria bei Fatima teilen – das reicht wirklich vollkommen aus!

Service

Gut finde ich, dass gleich auf der Website darauf hingewiesen wird, dass es keine Kartenzahlung, keine Wickelmöglichkeit und keinen Kinderwagenparkplatz gibt. So weiß der Gast gleich, woran er bei Maria ist. Ansonsten sind wir mit dem Service im Maria anfangs nicht zufrieden, denn vom Erhalt der Speisekarte bis zur Bestellung müssten wir eine gefühlte Ewigkeit warten. Wir sind schon kurz davor zu gehen, da bekommt der junge Mann aber noch die Kurve. Nach diesen kleinen Anfangsschwierigkeiten werden wir freundlich und schnell bedient. Auch die Wartezeit auf das Frühstück ist erfreulich kurz.

Preise

Die Maria auf der Alm kostet € 10,90, Maria bei Fatima € 6,90. Heißgetränke gibt es für € 2,50 ( € 3,50 (Cappuccino / Cappuccino groß) bzw. € 4,90 (Kännchen Tee). Für die große Rhabarberschorle (0,4) gegen den Durst bezahlen wir € 3,50 x.

Fazit

Das Maria bietet beim Frühstück ein wirklich sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Und nachdem Herr Wallygusto am Nachbartisch die Pankcakes erspäht hat und auch die Kuchen sehr, sehr verführerisch aussehen, werden wir auf jeden Fall wieder im Maria vorbeikommen!

Adresse: Klenzestraße 97, 80469 München

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Cotidiano | Isarvorstadt 

26. September 2016
Cotidiano Gärtnerplatz München Waldbeer Sprizz

Einen Münchner Stadtteil, den ich schon seit Jahren sträflich vernachlässige, ist das Gärtnerplatzviertel. Dabei gibt es hier schicke und gemütliche Lokale in Hülle und Fülle! Eines davon ist das Bakery-Restaurant Cotidiano von dem man immer wieder liest, dass es hier tolles Frühstück gibt! Auch Karo von Lina Luftig schwärmte mir schon des Öfteren davon vor! Und als ich dann bei Bianca auf Essen gehen ist auch ein Hobby gelesen habe, dass es seit Juni diesen Jahres inzwischen in Schwabing auch schon ein Cotidiano gibt, war schnell klar: „Da muss ich mal hin!“

Kurzentschlossen habe ich mir also Ende August einfach besagte Karo geschnappt, um mal das abendliche Speisenangebot im Cotidiano am Gärtnerplatz auszuprobieren! Warum Gärtnerplatz und nicht gleich das neue Lokal? Ganz einfach – die Lage erschien mir persönlich verkehrsgünstiger.

Drinnen Draußen

Weil das Wetter Ende August endlich wieder so ist, wie man das um diese Jahreszeit erwartet, nehmen wir draußen Platz. Bei unserer Ankunft am frühen Abend ist es noch relativ leicht, einen freien Tisch zu ergattern, später sieht die Sache schon anders aus. Witziger Weise sind 95% der Gäste Frauen – was laut meiner Freundin wohl daran liegt, dass das Cotidiano keine typische Kneipe (für Männer) ist. Ich muss kurz überlegen und komme zu dem Schluss, dass sie wohl recht hat, da ich Herrn Wallygusto auch nicht mit hierher bringen würde.

Speisekarte

Das Cotidiano bezeichnet sich selbst als eine Mischung aus New York Bakery und Patisserie. Egal ob Frühstück, Brunch, Caféspezialitäten oder leichte Gerichte zum Dinner – im Cotidiano gibt es zu jeder Tageszeit das passende Gericht. Dementsprechend umfangreich ist die Speisekarte, die neben einem reichhaltigen Frühstücksangebot auch diverse Kleinigkeiten (besonders lecker klingt das Alpen Croissant – ein ofenwarmes Laugencroissant gefüllt mit Rührei, Ziegenkäse und Schnittlauch) für zwischendurch, Flammkuchen, Marktsalate und herzhafte (teilweise vegetarische) Platten mit Käse oder Humus & Tabouleh umfasst. Als Dessert locken warme dänische Waffeln mit Beeren und hausgemachten Muffins. Daneben gibt es noch zwei Theken mit diversen süßen Leckereien. Die Tartes und Kuchen darin stammen aus der hauseigenen Patisserie und sehen allesamt köstlich aus! Das Cotidiano ist ein Paradies für Süßschnäbel und somit wohl doch ein Lokal für Herrn Wallygusto! 😉

Ich entscheide mich schließlich für einen großen Ziege-Rucola Salat, dazu genehmige ich mir einen hausgemachten Waldbeer Sprizz. Meine Freundin stimmt mir in der Wahl des Getränkes zu, bestellt aber statt eines Salates die Spinat-Fetakäse-Quiche. Und als Nachtisch eine Käsekuchen-Tarte mit Beeren. 😉

Geschmack

Der Waldbeer Sprizz ist schön erfrischend und passt wirklich perfekt zum Ziege-Rucola Salat mit Ziegenkäse, Parmesan und Pinienkernen. Der Salat ist frisch und knackig, hätte jedoch ein wenig mehr von der Hausvinaigrette vertragen können. Außerdem fand ich die Portion ein wenig zu klein – aber ich bin halt auch ein sehr guter Esser! Gut geschmeckt haben auch die zwei Scheiben Brot, die zum Salat gereicht werden. Vor allem das würzige Körnerbrot fand ich einfach toll! Die Spinat-Fetakäse-Quiche wird mit einer riesigen Salatgarnitur serviert und sieht köstlich aus. Nachdem meine Freundin alles brav aufisst, schmeckt sie wohl auch so. 😉 Auch die Käsekuchen-Tarte ist optisch sehr ansprechend und ist laut ihrer Aussage köstlich und jede der geschätzt 3.500 Kalorien wert.

Service

Unsere Bedienung ist sehr freundlich und aufmerksam und wir müssen nie lange auf unsere Bestellung – sei es Essen oder Getränke – warten. Auch dem Wunsch meiner Freundin nach mehr Beeren im Sprizz wird gerne nachgekommen. Am Service im Cotidiano finde ich wirklich nichts auszusetzen.

Preise

Der große Ziege-Rucola Salat kostet € 9,90 (kleine Portion € 2,00 weniger) und die Quiche € 7,50. Der Waldbeer Sprizz (0,44) schlägt mit € 4,20 zu Buche, das Tafelwasser (0,5) mit € 3,90 und das Paulaner vom Fass (0,4) mit € 3,60. Meiner Meinung nach sind die Preise noch moderat – wir sind hier schließlich im angesagten Gärtnerplatzviertel. 😉

Fazit

Mir hat es im Cotidiano sehr gut gefallen – ein erneuter Besuch ist also nicht ausgeschlossen! Zumal ich unbedingt eines der süßen Teilchen kosten möchte! Aber vielleicht tue ich das auch im neuen Lokal am Hohenzollernplatz…mal sehen!

Adresse: Gärtnerplatz 6, 80469 München

Copyright und Quelle der Bilder ohne mein Wasserzeichen: Cotidiano GmbH – Vielen Dank, dass ich die Bilder für diesen Beitrag kostenlos und unverbindlich verwenden darf!

 

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