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bayerisch Restaurants

Aindorfer Hof | Laim

26. Juni 2017
Aindorfer Hof | Käsespätzle

Auch wenn es oft anders aussehen mag und Herr Wallygusto und ich Euch hier viele, viele Lokale vorstellen: Wir sind bequem! Wenn es uns irgendwo schmeckt, gehen wir dort immer und immer wieder hin. Und essen durchaus häufig das gleiche Gericht. Was allerdings oft der nur eingeschränkt für Vegetarier geeigneten Speisekarte geschuldet ist – vor allem, wenn es um bayrische Schmankerl geht! Das ist ja auch der Grund, warum wir so gerne asiatisch essen gehen! Darum wundert es auch nicht, dass wir bis vor einigen Monaten immer einen großen Bogen um den Aindorfer Hof gemacht haben. Man sollte hierzu vielleicht noch erwähnen, dass die bayrische Wirtschaft nur 10 Minuten von unserer Wohnung entfernt liegt. Diesen Missstand haben wir nun aus der Welt geräumt!

Drinnen 

Wie es sich für ein richtiges Stadtteilwirtshaus gehört, ist der Aindorfer Hof angenehm schlicht eingerichtet: Rot-weiße Gardinen, ein paar Schwarz-weiß Bilder an der Wand und Blümchen auf der Fensterbank – das war’s! Da der Gastraum aber eine recht überschaubare Größe hat, ist es trotzdem gemütlich. Auch gibt es einen kleinen Gastgarten, der im Sommer zum Verweilen einlädt. Das Publikum ist bunt gemischt, hier sitzt alt neben jung, Pärchen neben Familienfeiern.

Aindorfer Hof | Laim

Speisekarte 

Neben Klassikern aus der Bayerischen Küche wie „Aindorfer“ Schweinebraten und „Münchner“ Tafelspitz gibt es mit Käsespätzle und Spinatstrudel auch zwei vegetarische Hauptgerichte. Natürlich werden auch Vorspeisen, Salate, kleine Gerichte für zwischendurch und Dessert angeboten. Witzig finden Herr Wallygusto und ich die Idee mit dem bayrisch inspirierten Burger mit dem Schweinbraten-Patty. Für Kinder gibt es übrigens eine separate Karte mit kindgerechten Hauptgerichten und Eis.

Geschmack 

Herr Wallygusto und ich haben – wie könnte es auch anders sein – im Aindorfer Hof bisher nur die Käsespätzle probiert. Diese sind unserer Meinung nach aber auch extrem köstlich, da sie in einer cremigen Sauce und mit ordentlich Bergkäse serviert werden. Dazu noch ein großer Berg Röstzwiebeln und ein frischer Salat und wir sind zufrieden. Aber auch das Münchner Schnitzel und der Zwiebelrostbraten der Schwiegereltern sind anscheinend sehr gut, zumindest kommen von dieser Seite des Tisches keine Klagen. Und die Portionen sind sowieso riesig! Das trifft übrigens auch auf das Kinderschnitzel mit Pommes zu.

Aindorfer Hof | Essen

Service 

Der Service im Aindorfer Hof ist freundlich und sehr aufmerksam. So wird dem Neffen beispielsweise die Wartezeit auf sein Eis mit ein paar weißen Schaumgummi-Mäusen versüßt. Dass das Eis dann kurz darauf und somit früher als erwartet kam, spielt dabei keine Rolle. Bei den Hauptgerichten muss man sich bei gut gefülltem Lokal auf eine etwas längere Wartezeit einstellen, aber so haben wir mehr Zeit, uns in Ruhe zu unterhalten.

Preise

Die Preise sind unserer Meinung nach – gemessen an Geschmack und Portionsgröße – absolut fair. So kosten zum Beispiel Käsespätzle mit Salat € 10,40.

Fazit 

Inzwischen waren wir schon drei Mal im Aindorfer Hof und nach jedem Besuch rundum zufrieden. Wenn wir das nächste Mal zu Gast sind, werden wir auf alle Fälle den Kaiserschmarrn probieren – der sieht nämlich auch sehr, sehr appetitlich aus! Mal sehen, ob wir diesen guten Vorsatz umsetzen können, denn normalerweise sind wir nach der Portion Käsespätzle schon pappsatt. Was wiederum bestätigt, dass wir eigentlich nicht sonderlich experimentierfreudig sind. 😉

Adresse: Guido-Schneble-Straße 36, 80689 München

Biergarten Restaurants

Schinderstadl | Thalkirchen

27. März 2017
Der Schinderstadl in den Münchner Isarauen

Nach einem Besuch beim Eisbärbaby im Tierpark Hellbrunn landen Herr Wallygusto und ich Ende Februar im kleinen Biergarten des Schinderstadls. Und da das Wetter trotz der noch frühen Jahreszeit einfach wunderbar ist, bleibt es nicht bei einem Kaltgetränk. Außerdem gesellen sich noch eine frische, weiche Breze und eine duftende Apfel-Zimtschnecke dazu. Die Zimtschnecken kommen übrigens nicht von irgendeinem x-beliebigen Bäcker sondern von der Giesinger Zimtschneckenfabrik. Super, oder? Überhaupt ist der Schinderstadl eine tolle Einkehrmöglichkeit, wenn man an der Isar unterwegs ist. Und da das auch andere Leute entdeckt haben, ist die Location auch schon lange kein Geheimtipp mehr und entsprechend gut besucht.

Adresse:
Isarauern 2, 81379 München

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Riegele WirtsHaus | Augsburg

6. März 2017

Vor kurzer Zeit habe ich in den Untiefen meines Bildarchives Bilder von unserem Besuch des Riegele Wirtshauses in Augsburg gefunden. Da Herr Wallygusto und ich dort letzten Sommer wirklich sehr gut verköstigt wurden, möchte ich Euch diese Aufnahmen natürlich nicht vorenthalten. Neben Aechten Kasspatzen mit kernigem (= richtig stinkigem) Räßkas und geschmorten Weißbierzwiebeln und einem (etwas langweiligem) vegetarischen Brauhausfladen haben wir uns ein sagenhaft schokoladiges Craft Beer-Malz-Mousse gegönnt.  Wir schwärmen heute – ein halbes Jahr später – noch immer von dieser süßen Köstlichkeit, die mit Riegele Malz und karamellisierten Braumalz verfeinert wird. Klar, dass wir natürlich auch ein paar Sorten der süffigen Riegele Biere probiert haben! 🙂

Natürlich waren wir nicht nur wegen dem Riegele in Augsburg. Ein bisschen was angeschaut haben wir uns auch – besonders angetan waren wir vom Botanischen Garten! Und ein Besuch am Kultstrand musste natürlich auch sein!

 

 

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Franzz | Pasing

23. Februar 2017
Franzz Pasing

Eines der Lokale in der näheren Umgebung, dass Herr Wallygusto und ich schon lange einmal besuchen wollten, ist das Franzz in Pasing. Warum wir bis dato dort nur ein Bierchen im gemütlichen Biergarten trinken und nie essen waren, mag vielleicht ein bisschen an der Lage liegen: Die Bäckerstr. 89 liegt am äußersten Rand von Pasing, dort wo die grüne Wiese beginnt und gefühlt nur noch eine Buslinie die Stadt München zusammenhält.

Zwischen den Jahren hat es nun endlich mit einem Besuch geklappt! Und da Essen in Gesellschaft noch mehr Spaß macht, haben wir auch gleich noch ein paar liebe Freunde mitgebracht.

Drinnen

Das Franzz besticht durch sein klassisch-stilvolles Ambiente und einem schönen, hellen Wintergarten. Im Sommer genießt der Gast sein Bier unter dicken Kastanien im bereits erwähnten Biergarten.

Speisekarte

Neben einer umfangreichen Standardkarte mit bayrischen Spezialitäten und internationalen Gerichten wird im Franzz eine wechselnde Tageskarte angeboten. Und wie es sich für eine bayrische Wirtschaft gehört, gibt es noch eine extra Schnitzelkarte. Aber auch Vegetarier haben erfreulicherweise genug Auswahl!

Geschmack

Bei unserem ersten Besuch bestellen schließlich zweimal das Mediterrane Pfannengemüse mit Schafskäse & Weißbrot von der Tageskarte, Allgäuer Käsespätzle und das Schwammerlragout in Kräuterrahm. Dazu gönnen wir uns paarweise jeweils einen kleinen Beilagensalat. Meine Portion Käsespätzle sind klein aus, macht aber ordentlich satt. Die fluffigen Spätzle werden im Pfännchen in einer cremigen, nicht zu flüssigen Sauce mit deftigen Käse und vielen knusprigen Röstzwiebeln obendrauf serviert. Meiner Meinung nach schmecken sie einfach toll! Der Beilagensalat ist frisch und knackig, das weiße Balsamico-Dressing nicht zu aufdringlich. Hunger habe ich danach keinen mehr! Das Schwammerlragout wird mit zwei kleinen Semmelknödeln serviert und scheint ebenfalls sehr gut zu schmecken, Beschwerden höre ich auf jeden Fall keine. Einzig das Mediterrane Pfannengemüse enttäuscht ein wenig – und zwar sowohl von der Portionsgröße als auch vom Geschmack her.

Beim nächsten zweiten Mal mit meinen Eltern haben wir leider weniger Glück: Die Spinatknödel meiner Mutter sind blass, da zu wenig Spinat verwendet wurde und schmeckt eher nach Semmelknödel. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, liegen die Knödel auch in einer dicken, nahezu ungenießbaren die Gorgonzolarahmsauce. Anscheinend hat es der Koch hier viel zu gut mit Weißwein und Soßenbinder gemeint. Mein Salat mit gegrilltem Ziegenkäse & Honig ist zwar frisch, aber nicht besonders bunt und das Dressing hat zu viel Essig erwischt. Außerdem wird kein Toscanabrot sondern sehr trocknes Weißbrot dazu serviert. Etwas besser hat es da Herr Wallygusto mit den Ravioli mit Steinpilzen erwischt, die er als „ganz okay“ bezeichnet. Einzig meine Vater ist mit seiner Wahl zufrieden – das Schnitzel Münchner Art schmeckt ihm sehr gut und es bleibt auch kein noch so kleines Stückchen davon übrig.

Service

Schon beim Betreten der Wirtschaft werden wir freundlich begrüßt und an unseren Tisch geleitet. Auch den Rest des Abends ist die Bedienung sehr freundlich und aufmerksam. Auch als meine Mutter ihr Essen reklamiert, wird sehr professionell und höflich darauf reagiert.

Preise

Vegetarische Hauptgerichte kosten im Franzz zwischen € 7,20 und € 8,80, einen kleinen Beilagensalat gibt es für € 3,40 dazu. Für das alkoholfreie Weißbier und das Schlossberg Dachau Bio Bier zahlen wir € 3,90, für Dunkles und Radler € 3,70.

Fazit

Kaum zu glauben, dass es am äußersten Zipfel von Laim so gute Käsespätzle gibt – die würde ich auch auf jeden Fall wieder im Franzz bestellen! Nachdem unser zweiter Besuch aber leider etwas durchwachsen war, werden wir höchstens mal wieder auf ein Bierchen im Biergarten vorbeikommen. Schade!

Adresse:
Bäckerstr. 89, 81241 München

 

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Wirtshaus Maxvorstadt | Maxvorstadt

13. Februar 2017
Wirtshaus Maxvorstadt München

Bevor Herr Wallygusto und ich nach Laim zogen, haben wir uns ein klitzekleines 1-Zimmer-Apparement im wuseligen Maxvorstadt geteilt. Und natürlich genossen wird damals das reichhaltige Angebot an Restaurants und Kneipen in vollen Zügen. Inzwischen sind wir nur noch selten dort unterwegs – gemütlich sind wir geworden, fast schon Stubenhocker. Einzig im Café Puck und dem Türkenhof sind wir zwar nicht oft, aber doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu finden.

Auf der Suche nach einem Restaurant, dass verkehrsgünstig auf dem Weg ins Zenith in Freimann liegt, stieß Herr Wallygusto im November letzten Jahres auf das Wirtshaus Maxvorstadt. In den ehemaligen Räumen des Pauls servieren Boris Pachov und Thomas Winkler ihren Gästen seit 2014 feine bayrische Köstlichkeiten. Da die umfangreiche Speisekarte auch eine große Auswahl für Vegetarier bietet, haben wir natürlich gleich einen Tisch im Wirtshaus Maxvorstadt reserviert. Und wir wurden nicht enttäuscht!

Drinnen

Das Wirtshaus Maxvorstadt verbindet urgemütliche Atmosphäre mit modernem Ambiente – das liegt zum einen an der großen Fensterfront, die ein luftiges, helles Ambiente schafft; zum anderen am Verzicht an übermäßig rustikalen Dekorationselementen. Das Bodenständigkeit im Wirtshaus Maxvorstadt groß geschrieben wird, beweist die hauseigene Kegelbahn. Da die Bahn und das Kegelstüberl vom Gastraum getrennt sind, findet sich hier der ideale Raum für kleine Feiern mit bis zu 20 Personen.

Speisekarte

Laut eigener Aussage werden die Speisen mit viel Liebe und Herzblut, aber vor allen Dingen mit frischesten Produkten und Zutaten aus dem direkten Umland zubereitet. Grundlage der unverwechselbaren, bodenständigen Landhausküche sind das richtige Rezept und perfektes Handwerk. Und da die Jahreszeiten kommen und gehen, wechselt auch die Speisekarte im Wirtshaus Maxvorstadt und passt sich der Jahreszeit an. Und so kommt es, dass die Speisekarte feine bayerische Köstlichkeiten bietet – allen voran alpenländische Klassiker, die doch irgendwie anders sind. Erfreulicher Weise gibt es eine Vielzahl an vegetarischen Speisen und großen Salaten.

 

Geschmack

Das Essen wird schnell serviert und die Portionen sind riesig. Die Bestandteile meines großes Pflücksalates sind sehr, sehr frisch und die vegetarische Maultasche ist sehr schmackhaft. Dazu gibt es fruchtiges Kürbischutney mit einer leichten Anisnote, dass wider Erwarten sehr gut mit dem Rest des Essens harmoniert. Ein Highlight sind auch die Haselnussspätzle mit Traubengelee – meiner Meinung nach eine sehr eigenwillige Kombination, die aber hervorragend funktioniert. Auch bei unserem zweiten Besuch, ein paar Monate später, sind wir hin und weg vom Knödelduo von Spinat-und Bergkäseknödel & Vollkorn-Dinkel-Käsespätzle mit leicht geräuchertem Käse. Das Wirtshaus Maxvorstadt hat uns mit seinen Speisen also voll und ganz überzeugt!

Service

Der Service im Wirtshaus Maxvorstadt ist freundlich und aufmerksam – und a bisserl g’schert. Herr Wallygusto erntet aufgrund seiner Unentschlossenheit bei der Wahl seines Getränkes einen spöttischen Blick und wird gleich liebevoll auf „Zauderer“ getauft. Ein Missverständnis bei der Bestellung – ich bekam erst die Maultauschen mit Tomatensauce serviert – wird ohne Gejammer professionell behoben. Und eine charmante Entschuldigung gab’s noch dazu!

Preise

Der große Pflücksalat mit vegetarischen Maultaschen kostet € 13,90, die Haselnussspätzle mit Traubengelee einen Euro weniger. Für Helles und Dunkles Weißbier (beides 0,5) zahlen wir jeweils € 3,90.

Fazit

Toller, aufmerksamer Service, umfangreiche Auswahl an (vegetarischen) Speisen, leckeres Essen & gemütliche Atmosphäre! Einfach super!

Adresse: Augustenstr. 53, 80333 München

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Haidhauser Augustiner | Haidhausen 

23. Januar 2017
Haidhauser Augustiner München

Eigentlich kann ich mich an den  Haidhauser Augustiner nur so gut erinnern, weil es dort Augustiner – na klar – gibt und ich vor etlichen Jahren dort mal einen arg versalzenen Schweinebraten gegessen habe. Und ab und an waren Herr Wallygusto und ich schon mal auf ein Bierchen da – gegessen haben wir bei dieser Gelegenheit aber nie etwas. An einem Mittwochabend hat es uns vor einem Konzertbesuch in der nahen Tonhalle zum Abendessen mal wieder in das gemütliche Lokal in meinem Lieblingsstadtteil Haidhausen verschlagen.

Drinnen

Bei unseren früheren Besuchen im Haidhauser Augustiner saßen wir immer draußen. Dort zu sitzen ist ganz nett, trotz der auch sonntags stark befahrenen Pariser Straße. Die Grünanlage gegenüber bietet genug Möglichkeiten Leute zu beobachten und ab und an fährt auch ein Oldtimer vorbei. Bei unserem aktuellen Besuch im November nehmen wir dann doch lieber im gemütlich-rustikalen Inneren Platz. Zum Glück haben wir reserviert, denn alle Tische sind trotz der recht frühen Abendstunde schon belegt oder reserviert.

Das Publikum ist bunt gemischt: Hier stehen Geschäftsleute in dunklen Anzügen zwischen Rentnern am Tresen und Stammtischbrüder sitzen neben Pärchen jedes Alters.

Speisekarte

Die Speisekarte im Haidhauser Augustiner bietet die üblichen Wirthausschmankerl wie Schweinebraten, Käsespätzle, aber auch Ofenkartoffeln, Salate und Burger. Ergänzend gibt es eine Wochenkarte mit ordentlichen Anzahl weiterer Gerichte.

Geschmack

Herr Wallygusto und ich sind uns einig: Die Käsespätzle im Haidhauser Augustiner schmecken hervorragend und gehören für uns zu den besten Münchens! Der Käse ist schön pikant, ohne zu extrem zu sein, und die Spätzle selbst sind schön fluffig. Bei den Röstzwiebeln gehen die Meinungen auseinander – Herr Wallygusto denkt, dass sie aus dem Glas kommen, ich bin anderer Ansicht und mag ihre Konsistenz.

Die Portion ist um einiges größer als sie aussieht und wir sind auch Stunden später noch pappsatt. Auch der kleine Salat, den ich mir dazu bestellt habe, ist riesig. Und sehr bunt und knackig – genauso, wie ich es mag!

Service

Unsere Bedienung ist alles andere als rustikal sondern eher der Typ „Im -schönen-München-hängengebliebene-Touristin“. Und sie ist sehr nett, aufmerksam und flink.

Preise

Die sättigende Portion Käsepätzle kostet € 10,90, einen kleinen gemischten Salat gibt‘s für € 4,90 dazu. Der Bierpreis ist auch okay, bei € 3,40 für die Halbe gibt’s inzwischen nix mehr zu meckern. Wir sind ja schließlich in München. 😉

Fazit

Die Käsespätzle des Haidhauser Augustiners sind top – und haben daher einen Platz in meiner persönlichen Top 5 verdient! Und zwar ganz weit vorne!

Adresse: Wörthstr. 34, 81667 München

 

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Best Käsespätzle in Town | Meine persönliche TOP 5

3. November 2016
Best Käsespätzle in München - meine persönliche TOP 5

München hat meiner Meinung nach ein Problem – ein sehr großes Problem sogar! In vielen bayrischen Wirtshäusern gibt es nur ein vegetarisches Gericht auf der Karte – wenn man Obazda & Gemüseplatte mal außen vorlässt: Käsespätzle! Ob unsere Leidenschaft für Käsespätzle nun aus der Not herausgeboren wurde oder ob diese auch auf „natürlichem“ Wege entstanden wäre, sei mal dahingestellt: Herr Wallygusto und ich sind auf jeden Fall ganz vernarrt in dieses deftige Gericht aus heißen Spätzle und pikantem Käse. Entsprechend viele Lokale in & um München haben wir diesbezüglich auch bereits getestet!

Hier unsere persönliche TOP 5:

  1. Ganz besonders lecker sind die Vollkorn-Dinkel-Käsespätzle im Wirtshaus Maxvorstadt. Außerdem ist die Kombination mit Birnenkompott so ungewöhnlich, dass sie einfach Platz 1 verdient! 😉
  2. Im Aindorfer Hof sin die Käsespätzle so, wie sie sein sollen: Fluffige Spätzle, cremige Sauce & raßer Käse!
  3. Der Koch vom Gotthardgarten ist fleißig und schabt die Spätzle für seine Käsespätzle immer frisch! Dementsprechend lecker sind sie hier auch!
  4. Im Haidhauser Augustiner schmecken die Käsespätzel ebenfalls hervorragend. Der Käse ist schön pikant, ohne zu extrem zu sein, und die Spätzle selbst sind schön fluffig.
  5. Erst Käsespätzle im Gasthaus essen und dann in den wunderschönen Biergarten wechseln – die Aubinger Einkehr ist einfach pefekt!

Nicht in der TOP 5, aber trotzdem (mindestens) eine Portion Käsespätzle wert:

Diese Liste ist natürlich rein subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sagt mir also ruhig, wo Ihr gerne Käsespätzle essen geht. Schmackhafte Tipps sind uns immer willkommen!

P.S. Am besten schmecken Käsespätzle natürlich im Allgäu. Oder bei Herrn Wallygusto – die werden nämlich mit extra viel Liebe & Hingabe zubereitet! 🙂

Das Foto für diesen Beitrag stammt – wie schon oft – von pixabay!

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Augustiner am Dom | Altstadt

20. Oktober 2016
Augustiner am Dom – bayerische Schmankerl im Schatten der Frauenkirche {Kurz vorgestellt}

Im Sommer – lang, lang ist’s her – war ich das erste Mal im Augustiner am Dom – kaum zu glauben, oder? Für € 9,90 gibt es eine riesige Portion Obazda (mit zwei Scheiben Brot). Wer lieber Brezen mag, zahlt € 1,70 extra. Der hausgemachte Obazde nach einem alten Familienrezept ist hervorragend: Cremige Konsistenz, der verwendete Käse nicht zu raß und trotzdem aromatisch. Über das Augustiner vom Fass (0,5 für € 3,90) brauche ich Euch ja nicht viel zu erzählen! Klasse ist auch der Aperol Sprizz – der wird zwar ohne Orange und Eiswürfel serviert, ist dafür über für € 3,90 für 0,4 sehr günstig. Der Service ist flott und sehr freundlich. Der Augustiner am Dom ist also auf jeden Fall eine Empfehlung wert!

Adresse: Frauenplatz 8, 80331 München

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Wilder Hirsch | Gräfelfing

15. September 2016
Wilder Hirsch in Gräfelfing – eine Oase der Gemütlichkeit {Kurz vorgestellt}

Schon vor Jahren hat mir eine Kollegin den Wilden Hirsch in Gräfelfing an’s Herz gelegt. Kein Wunder, denn der kleine Gastgarten ist einfach die Schau! Mit seiner Lage direkt an der Würm und der liebevollen Dekoration erreicht er in Sachen Gemütlichkeit die volle Punktzahl! Auch das Innere der dazugehörigen Gaststätte ist urig und lädt zum Verweilen ein. Wir waren im Juli nur auf ein Bierchen (neben Augustiner vom Fass sei das Altbier empfohlen) da, werden aber bald einen ausgedehnten Besuch folgen lassen: Das Essen – vor allem die Käsespätzle – müssen nämlich der absolute Wahnsinn sein!

Adresse: Pasinger Str. 1B, 82166 Gräfelfing

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Fiedler & Fuchs | Untergiesing

1. September 2016
Fiedler & Fuchs – moderne alpenländische Küche zu Füßen des Giesinger Berges

Wenn zwei Personen unabhängig voneinander in den höchsten Tönen von einem Restaurant schwärmen, dann kann es eigentlich nur gut sein. Und aus diesem Grund reservierten Herr Wallygusto & ich kurzentschlossen einen Tisch für zwei im Fiedler & Fuchs. Das sogenannte „alpenländische“ Lokal liegt an der Ecke Cannabich-und Voßstraße – woher auch sein eher ungewöhnlicher Name kommt:

Namensgeber einerseits ist der bedeutendste Sohn des Komponisten und Flötisten Martin Friedrich Cannabich (um 1700 – 1773), Christian Cannabich. Er trat bereits mit 12 Jahren als Geiger (bayerisch Fiedler) in das berühmte Mannheimer Hoforchester unter Johann Stamitz ein, der auch sein Lehrer wurde. Schnell stieg er zum Konzertmeister auf, übernahm 1757 die Stelle des Kapellmeisters und wurde Leiter des zur damaligen Zeit berühmtesten Orchesters. Als Vertreter der jüngeren Mannheimer Generation hatte er großen Einfluss auf das spätere Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart und seinen Zeitgenossen. Der zweite Teil des Namens „Fuchs“ bezieht sich auf die Voßstraße. Voß bedeutet nämlich auf Alt- oder Plattdeutsch nichts anderes als „Fuchs“. Von denen leben in München übrigens geschätzte 2.000 – 3.000 Exemplare.

Reineke Fuchs haben wir bei unserem Besuch leider nicht gesehen, großen Gefallen haben wir am Fiedler & Fuchs aber dennoch gefunden.

Drinnen

Das Fiedler & Fuchs ist ein modernes Restaurant mit wenig Schnickschnack – auf den großen Holztischen gibt es nicht einmal Tischdecken. Von der Decke hängen wagenradgroße Leuchten und dank des Open-Kitchen-Konzepts kann man den Köchen bei der Arbeit zusehen. Mittelpunkt des großen Gastraumes bildet eine gut ausgestatte Bar.

Dank der sommerlich-warmen Temperaturen nehmen wir jedoch auf der großen Terrasse an einem der kleineren Tische (mit hübscher, türkiser Tischdecke!) Platz. Für größere Gruppen gäbe es übrigens auch Bierbänke. Durch die Lage in einem Wohngebiet kommen recht wenige Autos vorbei, so dass wir hier ruhig und gemütlich sitzen.

Speisekarte

Dass die alpenländische Küche im Fiedler & Fuchs, durchaus offen für kulinarische Einflüsse aus der ganzen Welt ist, zeigt sich an der vielseitigen Speisekarte. Und so reicht die Bandbreite von leichten Gerichten wie Avocado-Tatar über traditionelle Schlutzkrapfen bis hin zu Tiroler Brotzeitbrett und deftigem Krustenbraten. Und auf der Wochenkarte findet sich schon mal ein exotisches Tiramisu mit Ananas.

Für die Zubereitung der Speisen bevorzugt das Team vom Fiedler & Fuchs ökologische, regionale und saisonale Produkte. Dazu werden Tegernseer Biere und ausgesuchte Weine aus Deutschland und Österreich und anderen Alpenländern serviert. Erfreulicherweise wird auch Craftbeer von Tilmans und Crew Republic ausgeschenkt.

Wir entscheiden uns schließlich für Spinat- und Kasnocken und Gegrillten Ziegenkäse in Mandel-Haselnuss-Panade, dazu gibt es Helles von Tilman für den Herrn und erst einen Veneto Spritz und dann Riesling für die Dame. Zum Nachtisch teilen wir uns eine Portion Kaiserschmarrn.

Geschmack

Der gegrillter Ziegenkäse wird auf einem Bett aus Rauke und Kirschtomaten-Chili-Marmelade serviert. Die Mandel-Haselnuss-Panade ist schön knusprig, der Käse selbst angenehm aromatisch, schmeckt also nicht zu rass, und ist innen schön cremig. Die Spinat- und Kasnocken werden nicht nur mit Pinienkernen, brauner Butter und Bergkäse sondern zusätzlich mit geschmorten Kirschtomaten und Spinat serviert. Sie sind einfach ein Gedicht!

Die Portionen sind ordentlich, aber nicht riesig und so bleibt noch genug Platz für eine (halbe Portion) Kaiserschmarrn! Dieser kann mit einer traumhaften, fluffigen Konsistenz und ordentlich Rosinen und Mandelsplittern aufwarten. Die perfekte Ergänzung zu der dezente Süße des Teiges bildet das hausgemachte, leicht säuerliche Apfelkompott.

Service

Der Service ist freundlich, aufmerksam und flott. Die Wartezeiten auf das Essen sind kurz, nur der Kaiserschmarrn dauert etwas länger – was aber üblich und in der Speisekarte vermerkt ist. Und auch auf die Weinempfehlung kann man sich durchaus verlassen.

Preise

Unsere vegetarischen Gerichte kosten zwischen € 11,50 und € 11,90, der Kaiserschmarrn € 8,50. Für das Helle von Tilman zahlen wir € 3,60, für den Veneto Spritz € 5,50 und  den Riesling von Joh. Bapt. Schäfer aus Nahe (0,2) € 7,00. Das Tafelwasser gibt’s für faire € 3,10 die Halbe.

Fazit

Mich kann ja selten etwas richtig begeistern, aber das Fiedler & Fuchs hat mich auf Anhieb mit leckerem Essen, lockerer Atmosphäre und tollem Service überzeugt. Wenn es in Laim ein Lokal wie das Fiedler & Fuchs geben würde, wäre ich auf jeden Fall dort Stammgast! Wir kommen also wieder – keine Frage!

Adresse: Voßstraße 15, 81543 München