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Mataji’s Kitchen | Schwabing 

16. Juni 2017

Lacht mich bitte nicht aus, aber für mich ist indisches Essen Foodporn pur! Schon allein beim Gedanken an sämige, aromatische Curries & duftendes Naan lässt mir das Wasser im Munde zusammen. Herrn Wallygusto geht es da nicht besser! Ein Glück, dass es in München genügend indische Lokale gibt, in denen wir diese kulinarischen Gelüste stillen können. Eines davon ist mataji’s kitchen in Schwabing.

Drinnen

Das Lokal ist klein und modern eingerichtet. Schreiend bunte Wände und kitschige Deko, wie beim Inder gerne üblich, sucht man in matajis kitchen vergeblich. Dass es sich um ein indisches Lokal handelt, sehen wir nur anhand der Landschaftsbilder und den vereinzelten Götterstatuen. Die Atmosphäre ist schick und modern, aber ohne unterkühlt zu wirken. Das Publikum an diesem Sonntagabend besteht vorrangig aus jungen Päarchen und solchen in den besten Jahren.

Speisekarte

Beim Studium der Speisekarte erfahren wir, dass mataji auf Hindi die respektvolle Anrede für Mutter und Großmutter ist. In Indien ist es Tradition, dass sich die Mutter um das leibliche Wohl der Familie kümmert. In matajis kitchen hat man sich anscheinend viel von den Müttern angeschaut, denn gekocht wird nach der indischen Familienrezepten. Zum Glück hat die mataji neben Fleisch- und Fisch-Spezialitäten auch eine große Anzahl an vegetarischen und veganen Rezepten überliefert. Ganz besonders toll finden wir, dass davon einige hausgemachten Frischkäse beinhalten, den wir sehr gerne essen, aber aus Faulheit nie zuhause machen.;-)

Geschmack

Auch in mataji’s kitchen grüßt die Küche mit knusprigen Waffeln aus Linsenmehl, den so genannten Papadam. Dazu werden drei aromatische Saucen gereicht, bei denen wir sofort sehen, dass bei der Herstellung erfreulicherweise keine künstlichen Farbstoffe verwendet wurden. Auch spricht man sich in der Speisekarte ausdrücklich gegen Geschmacksverstärker aus.

Die Pakoras sind dünn paniert und nicht zu fettig. Dazu gibt’s frischen Salat mit Joghurtdressing. Der im Tandoori gegrillte, hausgemachte Frischkäse mit Cashew, frischem Koriander und der fruchtigen Tomaten-Masalasoße (Paneer Tikka Masala) ist einfach ein Traum! Die frischen, im Tandoori-Ofen gegrillten und mit Zwiebeln und Tomaten pürierten Auberginen (Baigan Ka Bharta), sind kräftig gewürzt und überzeugen durch ihre feine Textur. Das Garlic Naan, auf das wir in letzter Zeit nicht verzichten können, ist herrlich weich und fluffig.

Der Weissburgunder ist schön kühl und süffig, der Blaue Zweigelt war ganz okay, jedoch leider ein bisschen zu warm.

Service

Wir werden den ganzen Abend sehr freundlich und aufmerksam bedient. Und beim Bezahlen fragt uns der Chef persönlich, wie es uns geschmeckt hat. Natürlich lautet unsere Antwort: „Alles super!“.

Preise

Vorspeisen gibt es in matajis kitchen für € 5,00 – € 6,00, die vegetarischen Curries kosten zwischen € 10,00 – € 12,00. Zusätzliche Beilagen wie unser Naan mit Knoblauch kosten € 2,50 — € 3,50. Auch an den Weinen gibt es preislich nichts auszusetzen (Weissburgunder 0,2 € 4,50 / Blauer Zweigelt 0,2 € 4,90).

Fazit

mataji’s kitchen ist ohne Zweifel einer der besten Inder der Stadt. Und unglaublich beliebt, denn ständig waren verschiedenste Lieferdienste da, um hungrige Menschen daheim mit indischen Köstlichkeiten versorgen. Da Laim wahrscheinlich eher nicht zum Liefergebiet gehört, werden wir auf jeden Fall wieder persönlich vorbei kommen. Der Weg quer durch die Stadt lohnt definitiv!

Adresse: Schleißheimer Str. 121, 80797 München

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Indisches Dal mit geräucherten Auberginen

5. Mai 2017
Dal mit geräucherte Aubergine

Als Beilage zum Grillen gab es bei uns vor einiger Zeit ein unglaublich leckeres Baba Ganoush. Da ich den Geschmack der geräucherten Auberginen nicht aus dem Kopf bekommen konnte, sollte es also unbedingt mal wieder diese Creme geben! Jedoch jammert mir Wallygusto ständig die Ohren voll, dass wir so viele Linsen in der Abstellkammer haben. Also stand fest, es gibt statt der Auberginencreme ein Auberginen-Dal! Schade, aber könnte man nicht vielleicht? Ja, man kann! Das leckere Resultat stelle ich Euch hier und heute vor: Indisches Dal mit geräucherten Auberginen!

Eigentlich war dieses Rezept gar nicht für ein Blogevent vorgesehen, aber dann ist Wallygusto letzte Woche bei Isabella & ihrem Lebkuchengeflüster über das Blogevent Gewürzgeflüster gestolpert. Und da in unserem indischen Dal wirklich alles an Gewürzen verwendet wird, die wir gerne essen, passt es hier einfach perfekt!

Dal mit geräucherte Aubergine

Zutaten für 2-3 Personen

Für die Auberginen:
  • 2 mittlere Auberginen
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 grüne Chili, klein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Ingwer, fein gerieben
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver (für E-Herd ein Muss, für Gasherd evtl. durch normales Paprikapulver ersetzen)
  • 1 TL Salz
  • Pflanzenöl
Für das Dal:
  • 175 g rote oder gelbe Linsen
  • 3 Tomaten, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Ingwer, fein gerieben
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 1/2 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 3 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 2 Kardomomkapseln, Samen zerstoßen
  • 2 Nelken, zerstoßen
  • 1 TL frische oder getrocknete Minze, zerbröselt
  • 1 EL Limettenblätter
  • 1 TL Salz
  • Pflanzenöl

Zubereitung

Geräucherte Auberginen:

Auberginen waschen und mit der Gabel einstechen. Sollte man einen Gasherd haben, die Auberginen über der offenen Gasflamme von allen Seiten her solange rösten, bis die Haut verbrannt ist und die Auberginen innen weich sind. Durch die offene Flamme erhält man die gewünschten Röst- bzw. Raucharomen.

Da wir leider nur einen E-Herd haben, muss hier etwas improvisiert werden! Die eingestochenen Auberginen auf ein Backblech legen und für etwa 30-40 Minuten bei 250°C im Backofen bei Umluft oder mit Grillstufe backen, bis die Haut schön schwarz ist und die Auberginen innen ganz weich sind. Dabei fallen die Auberginen etwas in sich zusammen.

Die Auberginen aus dem Backofen holen und abkühlen lassen. Das Fruchtfleisch aus den abgekühlten Auberginen kratzen und grob zerteilen. Wenn möglich, die eventuell austretende Flüssigkeit aufheben!

Dal:

Als nächstes etwas Öl in einen Topf geben und die gehackten Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Nun die Chili und alle Gewürze – bis auf das Salz und das geräucherte Paprikapulver dazugeben – und ca. 1 Minuten bei stetigen Umrühren mit andünsten. Die Tomaten dazugeben, weitere 2 Minuten umrühren. Anschließend das Fruchtfleisch und die Flüssigkeit der Auberginen unterrühren und für etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Sollte die Masse am Topfboden ankleben, etwas Wasser hinzugeben.

Nun zum Raucharoma: Für uns E-Herdkocher wird ein wenig geschummelt, indem man nun das geräucherte Paprikapulver unterrührt. Gasherdbesitzer ersetzen evtl. das geräucherte Paprikapulver durch normales. Herd ausstellen und das Ganze mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen und kurz ziehen lassen.

Mit dem Dal kann man anfangen, wenn die Auberginen im Backofen sind (bzw. im Anschluss ans Rösten während der Abkühlphase). Hierfür etwas Öl in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen und die Gewürze bis auf Minze, Limettenblätter und Salz hinzugeben und ca. 1 Minute anrösten. Die Linsen hinzugeben und mit Wasser aufgießen bis die Linsen alle gut bedeckt sind. Die Linsen bei kleiner Hitze für 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Minze sowie die Limettenblätter und das Salz hinzugeben. Weitere 10-15 Minuten kochen bis die Linsen nahezu zerfallen.

Jetzt die Auberginenmasse zu den Linsen hinzugeben und alles verrühren. Fertig ist dieses leckere Gericht!

Was gibt’s dazu?

Neben Roti (indisches Fladenbrot) oder Chawal (Reis) passt als Beilage auch ein leicht gewürzter Reis: Zum kochenden Reis geben wir gerne 1 TL Koriandersamen, 3 Nelken, 1 Sternanis und 3 Kardamomkapseln (die Schale leicht angedrückt) hinzu.

Gewürzgeflüster Blogevent

Asien Unterwegs

Hongkong kulinarisch | Nudeln zum Frühstück (2)

22. September 2016

Glaubt es oder glaubt es nicht, aber meine größte Sorge im Vorfeld unseres Hongkong-Urlaubes war, dass wir verhungern könnten! Ich bin da aber vielleicht auch ein wenig erblich belastet, denn meine Eltern versorgen sich sogar im Vorfeld einer Familienfeier noch mit Proviant. Wie dem auch sei, ein Blick in den Reiseführer und ins Internet beruhigt mich dann ein wenig: Hongkong ist eine Stadt mit unglaublich hoher Restaurantdichte – und zwar weit über die chinesische Küche hinaus! Hier werden sogar auch Leute fündig, die Experimente in Bezug auf ihr Essen scheuen. Wenn einem also der Sinn nur nach einer Pizza oder einem Teller Pasta steht – in Hongkong überhaupt kein Problem! Auch als Vegetarier haben wir keinerlei Probleme, satt und glücklich zu werden!

Honkong Streetfood

Vegetarisch essen leichtgemacht

Unser Reiseführer ist außerordentlich Vegetarier-freundlich, denn er warnt uns nahezu eindringlich, dass die Chance in Hongkong sehr groß ist, versehentlich Fleisch zu essen. Gemüse wird gerne in Fleischbrühe gekocht und mit reichlich Austernsoße serviert. Außerdem wird vor allem in billigeren Restaurants anscheinend geradezu verschwenderisch mit Hühnchenpulver umgegangen. Wir halten uns daher (fast) ausschließlich an rein vegetarische Lokale und Restaurants – die es reichlich in Hongkong gibt! Oder gehen in einen der buddhistischen Tempel – dort gibt es oft Cafés, die ausschließlich vegetarische Gerichte & Snacks anbieten.

  • Gleich an unserem ersten Abend landen wir in The Light Vegetarian (G/F, New Lucky House, 13 Jordan Road / Kowloon, Jordan), wo es ein sehr umfangreiches und günstiges vegetarisches Büffet gibt. Dort sehe ich auch das erste Mal traditionell-chinesisches Mock Meat in Fischform.
  • Unser Ausflug in die amerikanische Fastfood-Welt geht ein wenig schief, denn das Veggie SF (10/F, 11 Stanley Street / Hong Kong Island, Central) ist zwar ein toll eingerichtetes Diner, der Burger jedoch recht fad. Immerhin lernen wir, dass Lokale in Hongkong nicht immer im Erdgeschoss, sondern auch durch aus im 11. Stock eines Hochhauses sein können.

    Hongkong Veggie SF

    Veggieburger mit Sproßen im Veggie SF

  • Im Branto Pure Veg Indian Food (1/F, Anson House, 9-11 Lock Road / Kowloon, Tsim Sha Tsui) wird – wie der Name schon sagt – nur vegetarisches Essen serviert. Und wie erwartet ist es noch dazu sehr, sehr lecker! Da es keinen Alkohol gibt bestellen wir würzigen Masala Tea zu unseren Thalis.
  • Im fensterlosen, aber exquisiten Pure Veggie House (3/F, Coda Plaza, 51 Garden Road / Hong Kong Island, Central) schmeckt es uns so gut, dass wir gleich zweimal dort zu Abend essen. Die superscharfe Sichuan-Küche in Form von gebratenem Tofu mit ordentlich Chili und Sichuan Green Noodles hat es uns echt angetan.
  • Dank einem Bericht auf Woanderssein.de trauen wir uns auch in die berühmt-berüchtigten Chungking Mansions. Dort werden wir im Khyber Pass Mess Club (Flat E2, 7/F, Chungking Mansion Block E, 36-44 Nathan Road / Kowloon, Tsim Sha Tsui) erst Mitglieder und genießen dann das beste indische Essen seit langem! Egal ob Pakora, Samosa, Malai Kofta oder Kichererbsencurry – alles ist sehr aromatisch und die Portionen sind riesig. Da auch hier kein Alkohol ausgeschenkt wird, trinken wir wieder Masala Tea.
  • Tolle vegetarische Snacks für auf die Hand gibt es bei dem kleinen Imbiss Three Virtues Restaurant (4/F, Jd Mall, 235 Nathan Road / Kowloon, Jordan). Wir sind experimentierfreudig und wählen Sojahaut mit Gemüse, dicke Dumplings mit PokChoi und roter Bohnenpaste sowie Salty Dumplings. Alles sehr lecker und unglaublich sättigend!

    Vegetarischer Dumpling vom Three Virtues Restaurant

    Vegetarischer Dumpling vom Three Virtues Restaurant

  • Zum Nachmittagstee gehen wir in das schrullige Tee-Café Lan Fung Yuen (2 Gage Street / Hong Kong Island, Central) in dem angeblich der berühmte Strumpfhosen-Milchtee erfunden wurde. Das starke Gebräu besteht aus einer Mischung verschiedener Schwarztees, die mit zerstoßenen Eierschalen vermischt werden. Das Getränk wird dann durch einen Strumpfhosen-ähnlichen Stoff gefiltert und mit Kondensmilch getrunken. Wie in Honkong manchmal üblich, trinken wir das Getränk mit drei Teilen Kaffee – auf Eis. Dazu bestellen wir reichhaltigen Hongkong-Style French Toast mit Kokos. Ein Geschmackserlebnis der besonderen Sorte, wie wir meinen! Und Hunger haben wir danach auch keinen mehr! 😉
  • Gegen den kleinen Hunger zwischendurch hilft ein Besuch der Paper Stone Bakery (Shop 4-5, G/F, FWD Financial Centre, 308 Des Voeux Road Central / Hong Kong Island, Sheung Wan), die mit knusprigen Roggensaftbrot und Roggenbaguette fast ein wenig Heimweh in uns weckt.

    Riese Auswahl an westlichen Backwaren in der Paper Stone Bakery

    Riese Auswahl an westlichen Backwaren in der Paper Stone Bakery

  • Mangels Zeit & Alternativen gehen wir an unserem letzten Abend bei Pizza Express (Shop 182, Level 1, MOKO, 193 Prince Edward Road West/ Mongkok, Kowloon) in der MOKO essen. Die Pizzen sind jedoch keineswegs schlecht, gut belegt und brauchen den Vergleich mit einer durchschnittlichen Pizzeria nicht zu scheuen.

Bier!

Dass in Honkong gerne Bier getrunken wird, wussten Herr Wallygusto und ich schon vorher – dem Internet sei Dank. Dass es aber eine so gute Auswahl an Bierkneipen und sogar Craft Beer gibt, war uns nicht klar.

  • Das viele Laufen durch die heißen Straßenschluchten von Hongkong macht durstig. Und so kehren wir bereits am späten Nachmittag in der Dickens Bar (281 Gloucester Road / Causeway Bay) ein, um unsere trockenen Kehlen ein wenig zu spülen. Die Bierauswahl in dem typsich-britischen Pub im Keller des Excelsior Hotels ist toll, die Gäste sind fast ausschließlich Europäer oder Amerikaner.
  • Eine Offenbarung für Bierliebhaber ist das T.A.P. (G/F, 15 Hak Po Street / Kowloon, MongKok). Die kleine Craft Beer Kneipe ist bei eher jungem, größtenteils europäischem Publikum sehr beliebt. Die Auswahl an Craft Beer ist hervorragend und lässt keine Wünsche offen.
  • Im Tipping Point (79 Wyndham Street / Hong Kong Island, Central) werden 8 in Hongkong gebraute Biere ausgeschenkt. Das Lokal ist recht nett, die Biere sind ordentlich, begeistern uns aber nicht. Auch hier ist eher europäisches Publikum anzutreffen!
  • Die größte Auswahl an Bier, die ich bis zu diesem Zeitpunkt gesehen habe, gibt es im The Globe (Garley Building, 45-53 Graham Street / Hongkong Island, Central). Aber auch die Burger sind – zumindest rein optisch – allererste Sahne. Wir setzen uns in der gemütlichen Bar ein wenig fest und probieren Bierchen um Bierchen.
Hongkong TAP Craft Beer

Das T.A.P. lockt mit Pumpkin Ale

Straßenmärkte & Dried Seafood Street und Tonic Food Street

Ein Highlight der besonderen Art ist unser Besuch der Dried Seafood Street and Tonic Food Street im Bezirk Sheung Wan: Getrocknete Meeresfrüchte sind nämlich ein häufiger Bestandteil der chinesischen Küche und traditioneller Elixiere. Und so wundert es nicht, dass sich rund um die Vouex Road West unzählige Läden tummeln in denen es also nicht nur Ginseng sondern auch getrocknete Seesterne und Seepferdchen sowie Vogelnester gibt. Wie Ihr Euch sicher denken könnt, sind Herr Wallygusto und ich davon schaurig-fasziniert. Dazwischen werden an Kiosken immer wieder flache Enten, scharfe Würste und dicke Speckschwarten feilgeboten.

Spannend finden wir auch den Besuch der ganz „normalen“ Straßenmärkte, auf denen frisch geschlachteter Fisch und Fleisch, Gemüse und Obst verkauft werden. So große Ingwerwurzeln gibt es bei uns in Deutschland (leider) nicht zu kaufen! Und auch generell stellen wir fest, dass Obst & Gemüse eine weitaus bessere Qualität (zumindest optisch) als bei uns zu haben scheinen.

Weitere Informationen zu diesen – für uns Europäer – speziell anmutenden Märkten findet Ihr auf www.hong-kong-traveller.com und www.discoverhongkong.com.

Fazit

Ein Besuch in Hongkong ist also auch in kulinarischer Sicht ein absolutes Erlebnis – auch für Vegetarier.  Die Auswahl an – auch absolut erstklassigen – Restaurants ist einfach gigantisch und lässt in keinerlei Hinsicht Wünsche offen. Und wenn Ihr euch nicht scheut, auch exotischere Gerichte auszuprobieren kommt Ihr so oder so auf Eure Kosten!

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Indisches Kichererbsencurry mit Raita | #blogeventhülsenfrüchte

21. März 2016
(Veganes) Kichererbsencurry mit Raita

Herr Wallygusto und ich sind bekennende Liebhaber von Kichererbsen, Linsen & Co.. Kein Wunder, dass dieses vegane Kichererbsencurry aus Das große Buch der Vegetarischen Küche (Affiliate Link) seit Jahren zu unseren absoluten Lieblingsrezepten gehört: Es ist einfach, relativ schnell zubereitet und eignet sich auch hervorragend für Gäste. „Aufhübschen“ lässt sich das Kichererbsencurry übrigens hervorragend mit indischem Gurkensalat in Joghurt, dem so genannten Raita. Wer es vegan mag, lässt das Raita einfach weg oder verwendet eine Alternative aus Sojamilch.

(Veganes) Kichererbsencurry mit Raita

Zutaten für 2 Personen

Für das Kichererbsencurry:
  • 1 große Zwiebel, in feinen Ringen
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • 125 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
  • 1 Dose Tomaten, gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Garam Masala
Für das Raita:
  • 1/2 Salatgurke, geschält und grob geraspelt
  • 150 g Natur- oder Sojajoghurt
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Salz
  • etwas schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Kichererbsen ca. eine Viertelstunde kochen, dann abgießen. Anschließend Öl in einem tiefen Topf erhitzen und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze anbraten. Nach etwas 5 Minuten Knoblauch dazugeben und so lange anbraten, bis die Zwiebeln schön weich sind.

Alle Gewürze außer Garam Masala in den Topf geben und ca. 1 Minute rühren.

Jetzt Kichererbsen, Tomatenstücke und Tomatenmark dazugeben und gut miteinander verrühren. Kichererbsencurry bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf 20 Minuten garen; gelegentlich umrühren.

Nun ist genug Zeit, um das Raita zu zu breiten: Hierfür einfach die Gurke mit Joghurt und Gewürzen vermischen. Das Raita im Kühlschrank lagern, bis das restliche Essen fertig ist.

Anschließend Garam Masala in des Kichererbsencurry einrühren und nochmal 10 Minuten garen, bis die Kichererbsen durch sind.

Mit Reis oder selbst gebackenem Naan oder Fladenbrot servieren, das Raita dazu reichen.

Blogevent – International Year of Pulses 2016

Und da Hülsenfrüchte wie Kichererbsen nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund sind, haben die Vereinten Nationen 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ernannt. Matthias von Culinary Farm hat diese Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und den kleinen Kerlchen ein ganz besonderes Blogevent spendiert: Jeder, der einen Blog betreibt, kann das GANZE Jahr über Rezepte mit Hülsenfrüchten als Hauptzutat einreichen. 

 

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry

29. Januar 2016

Es ist ja kein Geheimnis mehr, wir Wallygustos lieben die indische Küche. Das liegt natürlich auch an dem sehr hohen Anteil an vegetarischen Gerichten. Aber auch an den vielen tollen Gewürzen wie Kardamom, Senfsaat, Nelken, Sternanis, Zimt und viele mehr, die hier Verwendung finden und einem schon bei der Zubereitung der Gerichte das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Das wir gerne auch scharf bis sehr scharf essen, ist bei der indischen Küche meist ebenso von Vorteil, auch wenn es natürlich auch herrlich milde Gerichte gibt.

Das hier vorgestellte Soja-Linsenbällchen-Curry gehört jedoch eher in die Kategorie würzig-scharf und kommt in dieser oder anderer Form immer wieder bei uns auf den Tisch. Inspiriert wurden wir hierbei durch das Curry mit Sojabällchen aus dem tollen Kochbuch Indische Currys von Camellia Panjabi* aus dem Kaleidoskop Buch Verlag.

Zutaten für 2 bis 3 Personen als Hauptspeise

Für die Bällchen:
  • 50 g Soja-Schnetzel
  • 30 g rote Linsen
  • 1,5 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 2 grüne Kardamomkapseln, zerstoßen
  • 10 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1/2 TL Senfsaat braun, zerstoßen
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 20-30 Blätter Koriandergrün
  • 10 Minzblätter
  • 4 grüne Chilis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3/4 TL Salz
  • 1 Ei
  • ca. 2-3 EL Kichererbsenmehl (oder Semmelbrösel)
  • Pflanzenöl
Für die Sauce:
  • 3 Tomaten, klein gewürfelt
  • Tomatenmark
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1/2-1 TL Chilipulver
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 10 Blatt Koriandergrün
  • Pflanzenöl

Zubereitung

Zunächst die Sojaschnetzel und die roten Linsen in ca 300 ml Wasser einige Stunden einweichen (am besten 6 bis 12 Stunden). Dann in einem Topf kochen bis das Wasser vollständig aufgenommen ist und die Linsen weich sind.

Die Masse zusammen mit dem Ei, Knoblauch, Koriandergrün und den Gewürzen in eine Küchenmaschine (oder mit einem Zauberstab) zu einer glatten Masse verarbeiten. Soviel Kicherbsenmehl dazugeben bis die Masse nur noch leicht feucht ist und sich gut mit der Hand zu etwa walnussgroßen Bällchen formen lässt (Tipp: Lieber etwas kleinere als zu große Bällchen formen).

Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Soja-Linsenbällchen goldbraun braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf Seite stellen.

Für die Sauce zunächst die Zwiebeln fein hacken und in einem hohen Topf in etwas Öl glasig andünsten. Dann den Ingwer, Knoblauch, Koriandersamen, Kurkuma, Kardamom, Chilipulver und das Lorbeerblatt hinzugeben und unter ständigem Rühren ca. 1-2 Minuten mit anschwitzen. Tomatenmark hinzufügen und weitere 30 Sekunden unter Rühren anschwitzen. Nun die Tomaten hinzugeben, kurz kräftig mit anschwitzen und dann 5 Minuten bei niedriger Hitze und geschlossenem Topf schmoren lassen. Sollte es zu dickflüssig sein und zum Ansetzen neigen, ein klein wenig Wasser hinzufügen. Nun das Wasser und das Salz hinzugeben. Zum Kochen bringen, Garam Masala hinzugeben und für 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Jetzt die Bällchen in die Sauce geben und bei niedriger Hitze für 5 Minuten ziehen lassen. Abschließend mit Koriandergrün bestreuen und das Soja-Linsenbällchen-Curry zugedeckt bei ausgeschalteter Herdplatte für weitere 30 Minuten ziehen lassen.

Dazu passen Raita (Gurkensalat in Joghurt) mit Roti (indisches Fladenbrot) oder Chawal (Reis).

KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte

Kochbuch gefällig? Hier werdet Ihr fündig! | Buchvorstellung 

12. August 2015

Kaum zu glauben, aber das Jahr ist schon wieder halb rum! Aber keine Sorge, im zweiten Halbjahr warten wieder jede Menge Ausgehtipps und Rezepte auf Euch! Und natürlich jede Menge Buchvorstellungen.

Wie immer sind Herr Wallygusto und ich eifrig am Rezepte wälzen und ausprobieren. Damit Ihr nicht so lange warten müsste, zeige ich Euch jetzt schon, was Euch in den nächsten Wochen und Monate so erwarten wird!

Ein kleines Kochbuch, randvoll mit vielen leckeren vegetarischen Rezepten. Wir haben schon einiges daraus ausprobiert. eine ausführliche Rezension lässt also nicht mehr lange auf sich warten! Und ein Rezept daraus präsentiere ich Euch natürlich auch! Besonders lecker ist das Kartoffelgulasch mit Sauerrahm. Und eine ausführliche Rezension gibt’s inzwischen natürlich auch!

Kennt Ihr das? Es ist Winter und Ihr wisst nicht, welches Gemüse gerade Saison hat? Klar weiß ich, dass es im Februar keine Tomaten geben sollte, aber dass gerade da die Zeit für Rosenkohl ist? Alles Gute zu seiner Zeit enthält nicht nur ein Saisonkalender für frisches Obst und Gemüse – die passenden Rezepte gibt’s gleich dazu! Wir haben die Rote-Bete-Suppe ausprobiert und waren begeistert!

  • Amber Rose, Sadie Frost & Holly Davidson Für mich
    CALLWEY, ISBN 978-3-7667-2134-1, € 29,95

Je älter ich werde, desto weniger habe ich (gefühlt) Zeit für mich selbst. Und irgendwie bin ich immer angespannt. Und der Wunsch nach Wellness ist übermächtig. In Für mich gibt es zum Glück jede Menge Rezepte und Verwöhnideen für Körper, Geist und Seele – alles, um das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. Ich werde es ausprobieren und Euch über meine Vorschritte auf dem Laufenden halten! Herr Wallygusto und ich sind inzwischen Fans von Mamas Gemüsechili – einfach köstlich!

  • Toby Binder, Gabriela Herpell, Birthe Steinbeck, Nicola von Velsen Foodtrucks
    PRESTEL, ISBN 978-3-7913-8124-4,
     € 29,95

Mit Foodtrucks ist vor einiger Zeit ein Buch erschienen, dass sich ganz der kreativen Küche auf Rädern widmet. Obwohl der Trend nach wie vor ungebrochen ist, war ich bisher erst einmal bei einem Foodtruck essen. Und auf einem Street Food Market war ich dem zu folge auch noch nie. Kaum zu glauben, oder? Vielleicht bringt mich dieses wunderschön aufgemachte Buch dazu, zukünftig öfter mal einen Foodtruck aufzusuchen! Eine ausführliche Rezension gibt’s natürlich auch!

Wow…dieses Buch ist einfach traumhaft! Schon der Einband gefällt mir unglaublich gut! Im Inneren gibt es dann jede Menge tolle Fotos mit orientalischen Motiven. Und natürlich von den verführerischen Rezepten. Leider, leider sind sehr wenige vegetarische (Haupt-)speisen darunter. Ich bin aber zuversichtlich, dass Herr Wallygusto und ich noch etwas Leckeres finden werden, das wir Euch im Rahmen einer ausführlichen Rezension auftischen können. Ich stelle Euch im Rahmen der ausführlichen Rezension eine ganz hervorragende Kürbis-Kichererbsen-Suppe vor.

Die geballte Ladung vegetarischer Rezepte gibt es in Echt Indien vegetarisch. Das ist auch kaum verwunderlich, denn kaum ein Land hat so viele fleischlose Gaumenfreuden zu bieten, wie Indien. Wir haben bisher leider noch viel zu wenig daraus gekocht. Was aber nicht daran liegt, dass es in diesem hochwertig aufgemachten Buch nicht genug Inspirationen gibt!

Vielen Dank an den ZS Verlag Zabert Sandmann, LV-Buch, CALLWEY und PRESTEL, die mir die Bücher freundlicherweise kostenlos & unverbindlich zur Verfügung gestellt haben. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

KochBuchvorstellungen

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Asien | DVD Vorstellung 

2. Februar 2015

Schaut Ihr auch so gerne Dokumentationen wie Herr Wallygusto und ich? Wir lassen uns gerne mal für eine Dreiviertelstunde in ferne Länder oder einsame Wildnis entführen. Es gibt keine schönere und unkompliziertere Art, „Kurzurlaub“ zu machen und den Alltag mal kurz auszublenden. Am allerliebsten schaue ich aber – selbstredend – Dokus, in denen es ums Essen geht. Dabei ist es mir ganz egal, ob es um die 5-Sterne-Küche eines Nobelhotels auf den Seychellen oder Imbissbuden im Ruhrpott geht. Keine Wunder also, dass ich Sarah Wiener schon öfter auf ARTE auf ihren lukullischen Entdeckungsreisen durch ihre Heimat Österreich, aber auch Italien, Frankreich und Großbritannien begleitet habe. Daher hat es mich natürlich neugierig gemacht, was Sarah auf ihrer Reise durch Asien so alles erlebt und – GANZ wichtig – gekostet hat.

Autor (oder besser, Hauptdarstellerin?)

Sarah Wiener ist ein echtes Multitalent: Köchin (die wohl bekannteste Deutschlands), Gastronomin, Buchautorin mehrerer Kochbücher, Unternehmerin und engagierte Verfechterin gesunder Ernährung und artgerechter Tierzucht. Wenn Ihr mehr über Sarah Wiener wissen wollte, schaut am besten auf ihrer Homepage www.sarahwiener.de vorbei – da gibt’s jede Menge Neuigkeiten über die charmante Österreicherin.

Optik

COVER WURDE VON GLÜCKSSTERN PR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT

COVER WURDE VON GLÜCKSSTERN PR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT

Als ich die Buch-DVD das erste Mal sehe, denke ich nur: Bunt! Schrill! Fürchterlich! Auch das 36 Seiten starke Booklet ist schrecklich bunt und trifft so gar nicht meinen Geschmack! Immerhin ist es liebevoll illustriert und zeigt eine ganze Menge Impressionen von Sarah Wieners Reisen durch Asien. Alle Rezepte, die sie dort kosten darf, sind darin übrigens ebenfalls enthalten. Und auch die Verarbeitung der DVD-Box ist absolut hochwertig.

Ich kann nur sagen: Lasst Euch von der Optik nicht abschrecken! Die Reiseberichte von Sarah Wiener sind meiner Meinung nach absolut sehenswert!

Inhalt

In der neuesten 10-teiligen TV-Reihe Die Kulinarischen Abenteuer Der Sarah Wiener In Asien macht sie sich auf ihre bislang entfernteste Reise in die vier asiatischen Länder Indien, Japan, Vietnam und China. Dort guckt sie in jede Menge Kochtöpfe und geht diesen kulinarischen Fragen akribisch auf den Grund: Wann ist ein Essen für einen Inder scharf? Warum kochen die Vietnamesen immer frisch? Was verstehen die Japaner unter Sushi? Wieso wird Sichuan-Pfeffer in China „Taub-Pfeffer“ genannt?

Mit einer altmodischen roten Polaroid bewaffnet macht sie sich zwischen dem Chaos indischer Großstädte und ländlichen Kochplätzen in den Provinzen, im Schlamm des Mekong-Deltas und in den improvisierten Garküchen Vietnams, inmitten wohl geordneter japanischer Märkte und bei akribischen Kochmeistern auf die Suche nach Antworten. Dabei zeigt sie uns im wahrsten Sinne des Wortes, wo der Pfeffer wächst.

Wie bereits erwähnt, findet Ihr alle Rezepte, die sich Sarah Wiener auf ihrer Reise durch Asien zeigen lässt, in einem der DVD beiliegenden Booklet. Ich finde die Gerichte – beziehungsweise deren Zutaten – teilweise doch recht exotisch. Selbst in einer Großstadt wie München – mit einer großen Auswahl an Asialäden – werden wohl nicht alle Zutaten zu bekommen sein. Aber vielleicht täusche ich mich da ja, schließlich bin ich keine Expertin der asiatischen Küche. Ein eigenes Urteil könnt Ihr Euch auf arte.tv bilden, wo Ihr die Rezepte zum Download vorfindet.

Folgen

Die Reihe umfasst insgesamt 10 Folgen auf zwei DVDs:

  • Folge 1 Indien Und Chili
  • Folge 2 Indien Und Curry
  • Folge 3 Indien Vegetarisch
  • Folge 4 Vietnam Und Die Sommerrolle
  • Folge 5 Vietnam Und Reis
  • Folge 6 Japan Und Sushi
  • Folge 7 Japan Und Wild
  • Folge 8 Vietnam Und Meeresfrüchte
  • Folge 9 China Und Tofu
  • Folge 10 China Süß-Sauer

Verständlicherweise finde ich Folge 3 Indien Vegetarisch besonders interessant. Aber auch von Sarah Wieners Aufenthalt in Japan bin ich sehr angetan.

Kurzprofil

Titel: Die Kulinarischen Abenteuer Der Sarah Wieners In Asien
Veröffentlichung: 19.09.2014
Sprache: Deutsch
Ton: Dolby Digital 2.0
Lauflänge: 428 min
Bonus: 36-Seiten-Rezeptbuch
Bildformat: PAL 16:9
EAN Code: 4029759097921

Fazit

Was soll ich sagen? Ich war 7 (!) Stunden lang gut unterhalten. So gut, dass ich alle Folgen an nur 2 Tagen angeschaut habe. Auch wurde der letzte Zweifel, ob China oder Japan einen Besuch wert wären, ausgeräumt. Meine Reiselust auf Asien ist definitiv geweckt und die beiden Länder sind ganz weit nach oben auf meiner Bucket List gerutscht!

Wer also ein schönes Geschenk für einen begeisterten Foodie & Asien-Liebhaber sucht, sollte sich Die Kulinarischen Abenteuer Der Sarah Wiener In Asien auf jeden Fall einmal genauer anschauen.

Vielen Dank an Heike Glück von GLÜCKSSTERN PR , die mir die Buch-DVD freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Samosa – gefüllte indische Teigtaschen

3. März 2014
Samosa - gefüllte indische Teigtaschen

Wer indische bzw. pakistanische Küche mag, liebt sicherlich auch Samosas. Diese gefüllten und frittierten Teigtaschen gehören daher meist auch bei uns als Vorspeise dazu, wenn wir uns einen schönen Abend bei einem unserer Lieblings Indern gönnen.

Als Wallygusto mir mal wieder für ein Wochenende die Wohnung und damit auch die Küche allein überlassen hat (Anmerkung Frau Wallygusto: Ich war auf dem Foodbloggerbarcamp in Reutlingen!), war es an der Zeit sich selbst an diese leckeren Teigtaschen heranzuwagen. Inspiriert wurde ich bei meiner Version wieder von dem Buch Vedische Kochkunst von Adiraja Dasa (Affiliatelink).

Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise oder 4 Personen als Vorspeise

Für den Teig:
  • 200 g Mehl (1/2 Weizen, 1/2 Weizenvollkorn Mehl)
  • 40 g zerlassene Butter
  • 1 Messerspitze Salz
  • 80 ml kaltes Wasser
Für die Füllung:
  • 2-3 kleine Kartoffeln, mehlig oder mittelfest kochend
  • ½ kleinen Blumenkohl
  • 100 g TK Erbsen
  • 1 Messerspitze Salz
  • ½ TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • ¼ TL Bockshornkleesamen
  • ¼  TL  Kurkumapulver (Turmeric)
  • ¼ TL Zimt, gemahlen
  • ½ TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 2 grüne Kardamomkapseln, zerstoßen
  • 4 Nelken, zerstoßen
  • ½ TL Ingwer, geriebenen
  • 2-3 EL Öl (z.B. Rapsöl)

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, nach und nach die zerlassene Butter dazugeben und mit den Fingern vermengen bis das Mehl leicht bröselig wird. Als nächstes vorsichtig das Wasser hinzugeben und mit den Händen zu einem Teig vermischen. Den Teig ein paar Minuten durchkneten. Er sollte glatt und elastisch sein und nicht mehr an den Fingern kleben. Je nach Bedarf noch etwas Wasser (falls zu trocken) oder Mehl (falls zu klebrig) hinzufügen. Den Teig zu einer Kugelformen und mit einem feuchten Tuch bedecken.

Nun für die Füllung die Erbsen in etwas Wasser vorkochen und dann abtropfen lassen. Die Kartoffeln schälen und in ganz kleine Würfelchen schneiden. Die Blumenkohlröschen klein hacken.

In einem Topf das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Kreuz- und Bockshornkleesamen darin anrösten bis sie leicht anbräunen. Dann die Gewürze hinzugeben und ebenfalls einige wenige Sekunden mit anrösten. Jetzt zunächst die Kartoffeln für ca. 3 Minuten, danach den Blumenkohl ebenfalls für 2-3 Minuten anbraten. Das ganze nun mit etwas Wasser ca. 5-10 Minuten auf kleiner Stufe bei geschlossenem Topf dünsten, die Erbsen hinzufügen und noch mal ca. 5 Minuten weiterdünsten bis das Gemüse weich ist. Das ganze noch mit  Pfeffer und Salz abschmecken und etwas abkühlen lassen.

Für die Teigtaschen nun die Teigkugel zu einer Wurst formen und in 5 gleichgroße Stücke zerteilen und die einzelnen Teile wieder zu Kugeln formen. Anschließend die Kugeln zu ca. 15 cm großen Teigfladen ausrollen. Die Fladen in der Mitte mit einem Messer zerteilen.
Nun die Schnittkante eines dieser halben Fladen zur Hälfte mit etwas Wasser bestreichen und beide Enden der Schnittkante aufeinander legen so dass die mit Wasser bestrichene auf die unbestrichene Seite zu liegen kommt. Die so entstandene neue Kante durch festdrücken gut verschließen. Es sollte nun eine kegelförmige Tasche entstanden sein (siehe 3. Bild unten), die man nun zu ca. 2/3 mit der Gemüsefüllung füllt. Den offenen  Taschenrand ebenfalls mit etwas Wasser bestreichen und anschließend verschließen in dem man zunächst den Rand aufeinander drückt und dann etwas umschlägt und erneut aufeinander drückt, so dass ein Falz entsteht.

Nun reichlich Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Taschen darin unter mehrmaligem Wenden frittieren bis sie schön goldbraun sind. Das gelingt besonders gut wenn die Samosas eher etwas flacher als zu rund sind. Anschließend noch etwas abtropfen lassen und zu einem Chutney oder Curry servieren.

GewürzeTeigkugel und FladenTeigtascheSamosa in der Pfanne

Sowohl bei der Mehlmischung, als auch bei den Gewürzen und bei der Füllung kann man nach belieben und Geschmack herum experimentieren, so dass diese tollen Teigtaschen sicherlich nicht so schnell langweilig werden.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Aloo paratha – indisches Fladenbrot mit würziger Kartoffelfüllung

12. Januar 2014
Alu Paratha mit Chawal, raita zu Maha brinjal

Wir Wallygustos essen gerne indisch und so werden auch gerne indische Restaurants in anderen Städten ausprobiert. Bei einem Ausflug nach Hamburg sind wir auf Empfehlung im „Maharaja“ gelandet wo wir das erste Mal auf besagte „Aloo paratha“ bzw. „Alu paratha“ gestoßen sind.

Lange hat es gebraucht, bis ich mich an diese Fladen selbst herangewagt habe, ist doch indisch kochen auch ohne zusätzliche, relativ aufwendig erscheinende Beilagen, an sich schon immer recht zeitintensiv. Als eines Abends Wallygusto auf einem Bloggertreffen weilte und ich noch einen ordentlichen Rest eingefrorenes Curry im Gefrierfach entdeckte wurde nicht lange gefackelt und das quasi schon fertige Curry auf den Herd gestellt und die gewonnene Zeit genutzt um sich an „Alu paratha“ zu wagen.

Ein Rezept als Inspiration war schnell im Buch Vedische Kochkunst (Affiliatelink) von Adiraja Dasa gefunden. Da indische Küche sich sehr gut zum Variieren eignet, habe ich das Rezept jedoch an einigen Stellen nach meinen Vorstellungen verfeinert. Vor allem bei Art und Menge der Gewürze und beim verwendeten Mehl sollte man sich von seinen Wünschen leiten lassen und etwas rumexperimentieren. So verwende ich gerne eine Mischung aus Roggen und Dinkel Vollkornmehl da ich dies besonders herzhaft finde.

Nachdem aus diesem Experiment eine wahnsinnig leckere Beilage entstanden ist, gibt es diese im Hause Wallygusto immer mal wieder zu einen unsere indischen bzw. vedischen Curries.

Zutaten für 2 Personen

Für den Teig:
  • 150 g Mehl (z.B. Gemisch aus Roggen und Dinkel Vollkornmehl)
  • 2 EL Butter (am einfachsten gefroren)
  • 60 -75 ml Wasser lauwarm (Menge abhängig von der Mehlsorte)
  • Etwas Salz
Für die Füllung:
  • 2 kleine bis mittlere Kartoffeln, mehlig oder mittelfest kochend
  • ¼  – ½ TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • ¼ – ½ TL getrocknete Chilis, zerstoßen
  • ¼ – ½ TL  Kurkuma, gemahlen (Turmeric)
  • ¼ TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 2 grüne Kardamonkapseln, zerstoßen
  • 2 Nelken, zerstoßen
  • ½ TL Ingwer, geriebenem
  • 1 EL Koriander- oder Petersilienblätter, gehackt
  • ½ TL Salz
  • 2-3 EL Öl (z.B. Rapsöl) oder zerlassene Butter (ghee)

Zubereitung

Zunächst die Kartoffel(n) zum weichkochen aufsetzen. Nun für den Teig das Mehl und das Salz sorgfältig vermischen und die Butter hinein reiben. Das geht besonders gut, wenn die Butter noch leicht gefroren ist. Nun fügt man unter Rühren das Wasser vorsichtig hinzu bis ein Teig entsteht, der sich bereits von der Schüssel deutlich abhebt und eine geschmeidige Konsistenz erhält. Diesen Teig dann noch einige Minuten mit den Händen durchkneten. Er sollte möglichst glatt und elastisch sein. Sollte er zu trocken geraten sein und Risse bekommen, vorsichtig noch etwas Wasser hinzufügen. Den Teig als Klumpen in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch abdecken und ca. eine halbe bis eine Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die weichgekochten Kartoffeln abschrecken, schälen und mit einer Gabel zerdrücken. 1-2 EL Öl oder ghee in eine Pfanne geben und erhitzen. Zunächst die Kreuzkümmelsamen für einige Sekunden hineingeben und anrösten, dann die restlichen Gewürze inklusive Ingwer hinzugeben und ebenfalls für einige Sekunden mit rösten. Zu diesen Gewürzen nun die zerdrückten Kartoffeln geben und für zwei bis drei Minuten unter ständigem Rühren anbraten. Zuletzt noch das Salz und die Koriander- bzw. Petersilienblätter hineinrühren und die Kartoffelmischung zum Abkühlen beiseite stellen.

Sobald die Füllung weitestgehend kalt ist, aus dem Teig 6 Kugeln formen und diese zu ca. 15cm große Fladen ausrollen. Die Oberfläche mit etwas ghee oder Öl bestreichen und einen EL Kartoffelmischung in die Mitte des Fladens geben.

Den Fladen über die Füllung zusammenschlagen, verdrillen und den überstehenden Teig abreißen.
Diesen gefüllten Teigklumpen nun vorsichtig flachdrücken und so dünn wie möglich ausrollen ohne das der Teig reißt und die Füllung durch den Teig bricht. Sollte es dennoch geschehen, ist dies kein Beinbruch, schmecken die Fladen doch trotzdem herrlich, sehen jedoch eventuell nicht ganz so perfekt aus. Aus den übrig gebliebenen Teigresten noch einen kleinen, nicht gefüllten, Fladen ausrollen. Wir wollen doch nichts verschwenden.

Nun die Fladen in etwas Öl oder ghee in einer Pfanne langsam, unter mehrmaligem Wenden anbraten bis beide Seiten knusprig und goldbraun sind
01 Paratha Fladen 02 Alu Füllung 03_AP_kl   04 Alu paratha in der Pfanne

Jetzt lediglich noch mit dem Curry servieren und genießen. Dazu passt auch gut ein raita. Und wenn wir für Besuch kochen, dann gibt es auch gerne mal paratha, Reis (chawal) und raita als Beilage.

Und glaubt mir, wenn Ihr diese leckeren Fladen ein paarmal gemacht habt, dann funktioniert das auch neben der Curry Zubereitung leicht und ohne große Hektik.

indisch | pakistanisch Restaurants

Samrat | Altstadt

20. Oktober 2013

Meine neueste Entdeckung für ein gutes und günstiges Mittagessen in der Münchner City ist das „Samrat“ in der Papa-Schmidt-Strasse. Für € 6,50 bekommt man vegetarischen „Business Lunch“ mit Salat oder Tagessuppe und einem kleinen Getränk.

Okay, der Salat war recht lieblos angerichtet und ließ wirklich das Allerschlimmste für das Hauptgericht erwarten. Hier wurde ich jedoch eines besseren belehrt, denn das „Palak Shabsi“ aus gemischtem Gemüse mit orientalischen Spinat war pikant und lecker. Und schön satt machte es auch. Das traf übrigens laut meinen Kollegen auch auf das „Chicken Korma“ (Hähnchenbrustfilet in Joghurt-Sauce mit Kaschmir-Gewürzen) zu. Sehr gut war auch der Basmati-Reis, der mit irgendetwas (Lebensmittelfarbe? Kurkuma?) eingefärbt war und somit unsere Geschmacksknospen etwas verwirrt. Zu viert saßen wir da und probierten den Reis immer wieder, kamen aber nicht darauf, mit was oder ob überhaupt er gewürzt war.

Ein kleines Manko war allerdings der Service: Für die Mittagspause dauerte es vom Bestellen bis zum Bezahlen einfach zu lange. Außerdem bekam ich statt Cola eine Apfelschorle serviert. Und mit viel Begeisterung war die Dame leider auch nicht zu Gange.

Da Preis-Leistung aber auf jeden Fall stimmen, will ich mal nicht so sein und drücke ein Auge zu :-). Auf jeden Fall war das bestimmt nicht meine letzte Mittagspause im „Samrat“.

Adresse: Papa-Schmid-Str. 1, 80469 München

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