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Asien Unterwegs

Hongkong kulinarisch | Nudeln zum Frühstück (2)

22. September 2016

Glaubt es oder glaubt es nicht, aber meine größte Sorge im Vorfeld unseres Hongkong-Urlaubes war, dass wir verhungern könnten! Ich bin da aber vielleicht auch ein wenig erblich belastet, denn meine Eltern versorgen sich sogar im Vorfeld einer Familienfeier noch mit Proviant. Wie dem auch sei, ein Blick in den Reiseführer und ins Internet beruhigt mich dann ein wenig: Hongkong ist eine Stadt mit unglaublich hoher Restaurantdichte – und zwar weit über die chinesische Küche hinaus! Hier werden sogar auch Leute fündig, die Experimente in Bezug auf ihr Essen scheuen. Wenn einem also der Sinn nur nach einer Pizza oder einem Teller Pasta steht – in Hongkong überhaupt kein Problem! Auch als Vegetarier haben wir keinerlei Probleme, satt und glücklich zu werden!

Honkong Streetfood

Vegetarisch essen leichtgemacht

Unser Reiseführer ist außerordentlich Vegetarier-freundlich, denn er warnt uns nahezu eindringlich, dass die Chance in Hongkong sehr groß ist, versehentlich Fleisch zu essen. Gemüse wird gerne in Fleischbrühe gekocht und mit reichlich Austernsoße serviert. Außerdem wird vor allem in billigeren Restaurants anscheinend geradezu verschwenderisch mit Hühnchenpulver umgegangen. Wir halten uns daher (fast) ausschließlich an rein vegetarische Lokale und Restaurants – die es reichlich in Hongkong gibt! Oder gehen in einen der buddhistischen Tempel – dort gibt es oft Cafés, die ausschließlich vegetarische Gerichte & Snacks anbieten.

  • Gleich an unserem ersten Abend landen wir in The Light Vegetarian (G/F, New Lucky House, 13 Jordan Road / Kowloon, Jordan), wo es ein sehr umfangreiches und günstiges vegetarisches Büffet gibt. Dort sehe ich auch das erste Mal traditionell-chinesisches Mock Meat in Fischform.
  • Unser Ausflug in die amerikanische Fastfood-Welt geht ein wenig schief, denn das Veggie SF (10/F, 11 Stanley Street / Hong Kong Island, Central) ist zwar ein toll eingerichtetes Diner, der Burger jedoch recht fad. Immerhin lernen wir, dass Lokale in Hongkong nicht immer im Erdgeschoss, sondern auch durch aus im 11. Stock eines Hochhauses sein können.

    Hongkong Veggie SF

    Veggieburger mit Sproßen im Veggie SF

  • Im Branto Pure Veg Indian Food (1/F, Anson House, 9-11 Lock Road / Kowloon, Tsim Sha Tsui) wird – wie der Name schon sagt – nur vegetarisches Essen serviert. Und wie erwartet ist es noch dazu sehr, sehr lecker! Da es keinen Alkohol gibt bestellen wir würzigen Masala Tea zu unseren Thalis.
  • Im fensterlosen, aber exquisiten Pure Veggie House (3/F, Coda Plaza, 51 Garden Road / Hong Kong Island, Central) schmeckt es uns so gut, dass wir gleich zweimal dort zu Abend essen. Die superscharfe Sichuan-Küche in Form von gebratenem Tofu mit ordentlich Chili und Sichuan Green Noodles hat es uns echt angetan.
  • Dank einem Bericht auf Woanderssein.de trauen wir uns auch in die berühmt-berüchtigten Chungking Mansions. Dort werden wir im Khyber Pass Mess Club (Flat E2, 7/F, Chungking Mansion Block E, 36-44 Nathan Road / Kowloon, Tsim Sha Tsui) erst Mitglieder und genießen dann das beste indische Essen seit langem! Egal ob Pakora, Samosa, Malai Kofta oder Kichererbsencurry – alles ist sehr aromatisch und die Portionen sind riesig. Da auch hier kein Alkohol ausgeschenkt wird, trinken wir wieder Masala Tea.
  • Tolle vegetarische Snacks für auf die Hand gibt es bei dem kleinen Imbiss Three Virtues Restaurant (4/F, Jd Mall, 235 Nathan Road / Kowloon, Jordan). Wir sind experimentierfreudig und wählen Sojahaut mit Gemüse, dicke Dumplings mit PokChoi und roter Bohnenpaste sowie Salty Dumplings. Alles sehr lecker und unglaublich sättigend!

    Vegetarischer Dumpling vom Three Virtues Restaurant

    Vegetarischer Dumpling vom Three Virtues Restaurant

  • Zum Nachmittagstee gehen wir in das schrullige Tee-Café Lan Fung Yuen (2 Gage Street / Hong Kong Island, Central) in dem angeblich der berühmte Strumpfhosen-Milchtee erfunden wurde. Das starke Gebräu besteht aus einer Mischung verschiedener Schwarztees, die mit zerstoßenen Eierschalen vermischt werden. Das Getränk wird dann durch einen Strumpfhosen-ähnlichen Stoff gefiltert und mit Kondensmilch getrunken. Wie in Honkong manchmal üblich, trinken wir das Getränk mit drei Teilen Kaffee – auf Eis. Dazu bestellen wir reichhaltigen Hongkong-Style French Toast mit Kokos. Ein Geschmackserlebnis der besonderen Sorte, wie wir meinen! Und Hunger haben wir danach auch keinen mehr! 😉
  • Gegen den kleinen Hunger zwischendurch hilft ein Besuch der Paper Stone Bakery (Shop 4-5, G/F, FWD Financial Centre, 308 Des Voeux Road Central / Hong Kong Island, Sheung Wan), die mit knusprigen Roggensaftbrot und Roggenbaguette fast ein wenig Heimweh in uns weckt.

    Riese Auswahl an westlichen Backwaren in der Paper Stone Bakery

    Riese Auswahl an westlichen Backwaren in der Paper Stone Bakery

  • Mangels Zeit & Alternativen gehen wir an unserem letzten Abend bei Pizza Express (Shop 182, Level 1, MOKO, 193 Prince Edward Road West/ Mongkok, Kowloon) in der MOKO essen. Die Pizzen sind jedoch keineswegs schlecht, gut belegt und brauchen den Vergleich mit einer durchschnittlichen Pizzeria nicht zu scheuen.

Bier!

Dass in Honkong gerne Bier getrunken wird, wussten Herr Wallygusto und ich schon vorher – dem Internet sei Dank. Dass es aber eine so gute Auswahl an Bierkneipen und sogar Craft Beer gibt, war uns nicht klar.

  • Das viele Laufen durch die heißen Straßenschluchten von Hongkong macht durstig. Und so kehren wir bereits am späten Nachmittag in der Dickens Bar (281 Gloucester Road / Causeway Bay) ein, um unsere trockenen Kehlen ein wenig zu spülen. Die Bierauswahl in dem typsich-britischen Pub im Keller des Excelsior Hotels ist toll, die Gäste sind fast ausschließlich Europäer oder Amerikaner.
  • Eine Offenbarung für Bierliebhaber ist das T.A.P. (G/F, 15 Hak Po Street / Kowloon, MongKok). Die kleine Craft Beer Kneipe ist bei eher jungem, größtenteils europäischem Publikum sehr beliebt. Die Auswahl an Craft Beer ist hervorragend und lässt keine Wünsche offen.
  • Im Tipping Point (79 Wyndham Street / Hong Kong Island, Central) werden 8 in Hongkong gebraute Biere ausgeschenkt. Das Lokal ist recht nett, die Biere sind ordentlich, begeistern uns aber nicht. Auch hier ist eher europäisches Publikum anzutreffen!
  • Die größte Auswahl an Bier, die ich bis zu diesem Zeitpunkt gesehen habe, gibt es im The Globe (Garley Building, 45-53 Graham Street / Hongkong Island, Central). Aber auch die Burger sind – zumindest rein optisch – allererste Sahne. Wir setzen uns in der gemütlichen Bar ein wenig fest und probieren Bierchen um Bierchen.
Hongkong TAP Craft Beer

Das T.A.P. lockt mit Pumpkin Ale

Straßenmärkte & Dried Seafood Street und Tonic Food Street

Ein Highlight der besonderen Art ist unser Besuch der Dried Seafood Street and Tonic Food Street im Bezirk Sheung Wan: Getrocknete Meeresfrüchte sind nämlich ein häufiger Bestandteil der chinesischen Küche und traditioneller Elixiere. Und so wundert es nicht, dass sich rund um die Vouex Road West unzählige Läden tummeln in denen es also nicht nur Ginseng sondern auch getrocknete Seesterne und Seepferdchen sowie Vogelnester gibt. Wie Ihr Euch sicher denken könnt, sind Herr Wallygusto und ich davon schaurig-fasziniert. Dazwischen werden an Kiosken immer wieder flache Enten, scharfe Würste und dicke Speckschwarten feilgeboten.

Spannend finden wir auch den Besuch der ganz „normalen“ Straßenmärkte, auf denen frisch geschlachteter Fisch und Fleisch, Gemüse und Obst verkauft werden. So große Ingwerwurzeln gibt es bei uns in Deutschland (leider) nicht zu kaufen! Und auch generell stellen wir fest, dass Obst & Gemüse eine weitaus bessere Qualität (zumindest optisch) als bei uns zu haben scheinen.

Weitere Informationen zu diesen – für uns Europäer – speziell anmutenden Märkten findet Ihr auf www.hong-kong-traveller.com und www.discoverhongkong.com.

Fazit

Ein Besuch in Hongkong ist also auch in kulinarischer Sicht ein absolutes Erlebnis – auch für Vegetarier.  Die Auswahl an – auch absolut erstklassigen – Restaurants ist einfach gigantisch und lässt in keinerlei Hinsicht Wünsche offen. Und wenn Ihr euch nicht scheut, auch exotischere Gerichte auszuprobieren kommt Ihr so oder so auf Eure Kosten!

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Indisches Kichererbsencurry mit Raita | #blogeventhülsenfrüchte

21. März 2016
(Veganes) Kichererbsencurry mit Raita

Herr Wallygusto und ich sind bekennende Liebhaber von Kichererbsen, Linsen & Co.. Kein Wunder, dass dieses vegane Kichererbsencurry aus Das große Buch der Vegetarischen Küche (Affiliate Link) seit Jahren zu unseren absoluten Lieblingsrezepten gehört: Es ist einfach, relativ schnell zubereitet und eignet sich auch hervorragend für Gäste. „Aufhübschen“ lässt sich das Kichererbsencurry übrigens hervorragend mit indischem Gurkensalat in Joghurt, dem so genannten Raita. Wer es vegan mag, lässt das Raita einfach weg oder verwendet eine Alternative aus Sojamilch.

(Veganes) Kichererbsencurry mit Raita

Zutaten für 2 Personen

Für das Kichererbsencurry:
  • 1 große Zwiebel, in feinen Ringen
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • 125 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
  • 1 Dose Tomaten, gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Garam Masala
Für das Raita:
  • 1/2 Salatgurke, geschält und grob geraspelt
  • 150 g Natur- oder Sojajoghurt
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Salz
  • etwas schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Kichererbsen ca. eine Viertelstunde kochen, dann abgießen. Anschließend Öl in einem tiefen Topf erhitzen und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze anbraten. Nach etwas 5 Minuten Knoblauch dazugeben und so lange anbraten, bis die Zwiebeln schön weich sind.

Alle Gewürze außer Garam Masala in den Topf geben und ca. 1 Minute rühren.

Jetzt Kichererbsen, Tomatenstücke und Tomatenmark dazugeben und gut miteinander verrühren. Kichererbsencurry bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf 20 Minuten garen; gelegentlich umrühren.

Nun ist genug Zeit, um das Raita zu zu breiten: Hierfür einfach die Gurke mit Joghurt und Gewürzen vermischen. Das Raita im Kühlschrank lagern, bis das restliche Essen fertig ist.

Anschließend Garam Masala in des Kichererbsencurry einrühren und nochmal 10 Minuten garen, bis die Kichererbsen durch sind.

Mit Reis oder selbst gebackenem Naan oder Fladenbrot servieren, das Raita dazu reichen.

Blogevent – International Year of Pulses 2016

Und da Hülsenfrüchte wie Kichererbsen nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund sind, haben die Vereinten Nationen 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ernannt. Matthias von Culinary Farm hat diese Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und den kleinen Kerlchen ein ganz besonderes Blogevent spendiert: Jeder, der einen Blog betreibt, kann das GANZE Jahr über Rezepte mit Hülsenfrüchten als Hauptzutat einreichen. 

 

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry

29. Januar 2016

Es ist ja kein Geheimnis mehr, wir Wallygustos lieben die indische Küche. Das liegt natürlich auch an dem sehr hohen Anteil an vegetarischen Gerichten. Aber auch an den vielen tollen Gewürzen wie Kardamom, Senfsaat, Nelken, Sternanis, Zimt und viele mehr, die hier Verwendung finden und einem schon bei der Zubereitung der Gerichte das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Das wir gerne auch scharf bis sehr scharf essen, ist bei der indischen Küche meist ebenso von Vorteil, auch wenn es natürlich auch herrlich milde Gerichte gibt.

Das hier vorgestellte Soja-Linsenbällchen-Curry gehört jedoch eher in die Kategorie würzig-scharf und kommt in dieser oder anderer Form immer wieder bei uns auf den Tisch. Inspiriert wurden wir hierbei durch das Curry mit Sojabällchen aus dem tollen Kochbuch Indische Currys von Camellia Panjabi* aus dem Kaleidoskop Buch Verlag.

Zutaten für 2 bis 3 Personen als Hauptspeise

Für die Bällchen:
  • 50 g Soja-Schnetzel
  • 30 g rote Linsen
  • 1,5 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 2 grüne Kardamomkapseln, zerstoßen
  • 10 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1/2 TL Senfsaat braun, zerstoßen
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 20-30 Blätter Koriandergrün
  • 10 Minzblätter
  • 4 grüne Chilis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3/4 TL Salz
  • 1 Ei
  • ca. 2-3 EL Kichererbsenmehl (oder Semmelbrösel)
  • Pflanzenöl
Für die Sauce:
  • 3 Tomaten, klein gewürfelt
  • Tomatenmark
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1/2-1 TL Chilipulver
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 10 Blatt Koriandergrün
  • Pflanzenöl

Zubereitung

Zunächst die Sojaschnetzel und die roten Linsen in ca 300 ml Wasser einige Stunden einweichen (am besten 6 bis 12 Stunden). Dann in einem Topf kochen bis das Wasser vollständig aufgenommen ist und die Linsen weich sind.

Die Masse zusammen mit dem Ei, Knoblauch, Koriandergrün und den Gewürzen in eine Küchenmaschine (oder mit einem Zauberstab) zu einer glatten Masse verarbeiten. Soviel Kicherbsenmehl dazugeben bis die Masse nur noch leicht feucht ist und sich gut mit der Hand zu etwa walnussgroßen Bällchen formen lässt (Tipp: Lieber etwas kleinere als zu große Bällchen formen).

Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Soja-Linsenbällchen goldbraun braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf Seite stellen.

Für die Sauce zunächst die Zwiebeln fein hacken und in einem hohen Topf in etwas Öl glasig andünsten. Dann den Ingwer, Knoblauch, Koriandersamen, Kurkuma, Kardamom, Chilipulver und das Lorbeerblatt hinzugeben und unter ständigem Rühren ca. 1-2 Minuten mit anschwitzen. Tomatenmark hinzufügen und weitere 30 Sekunden unter Rühren anschwitzen. Nun die Tomaten hinzugeben, kurz kräftig mit anschwitzen und dann 5 Minuten bei niedriger Hitze und geschlossenem Topf schmoren lassen. Sollte es zu dickflüssig sein und zum Ansetzen neigen, ein klein wenig Wasser hinzufügen. Nun das Wasser und das Salz hinzugeben. Zum Kochen bringen, Garam Masala hinzugeben und für 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Jetzt die Bällchen in die Sauce geben und bei niedriger Hitze für 5 Minuten ziehen lassen. Abschließend mit Koriandergrün bestreuen und das Soja-Linsenbällchen-Curry zugedeckt bei ausgeschalteter Herdplatte für weitere 30 Minuten ziehen lassen.

Dazu passen Raita (Gurkensalat in Joghurt) mit Roti (indisches Fladenbrot) oder Chawal (Reis).

KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte

Kochbuch gefällig? Hier werdet Ihr fündig! | Buchvorstellung 

12. August 2015

Kaum zu glauben, aber das Jahr ist schon wieder halb rum! Aber keine Sorge, im zweiten Halbjahr warten wieder jede Menge Ausgehtipps und Rezepte auf Euch! Und natürlich jede Menge Buchvorstellungen.

Wie immer sind Herr Wallygusto und ich eifrig am Rezepte wälzen und ausprobieren. Damit Ihr nicht so lange warten müsste, zeige ich Euch jetzt schon, was Euch in den nächsten Wochen und Monate so erwarten wird!

Ein kleines Kochbuch, randvoll mit vielen leckeren vegetarischen Rezepten. Wir haben schon einiges daraus ausprobiert. eine ausführliche Rezension lässt also nicht mehr lange auf sich warten! Und ein Rezept daraus präsentiere ich Euch natürlich auch! Besonders lecker ist das Kartoffelgulasch mit Sauerrahm. Und eine ausführliche Rezension gibt’s inzwischen natürlich auch!

Kennt Ihr das? Es ist Winter und Ihr wisst nicht, welches Gemüse gerade Saison hat? Klar weiß ich, dass es im Februar keine Tomaten geben sollte, aber dass gerade da die Zeit für Rosenkohl ist? Alles Gute zu seiner Zeit enthält nicht nur ein Saisonkalender für frisches Obst und Gemüse – die passenden Rezepte gibt’s gleich dazu! Wir haben die Rote-Bete-Suppe ausprobiert und waren begeistert!

  • Amber Rose, Sadie Frost & Holly Davidson Für mich
    CALLWEY, ISBN 978-3-7667-2134-1, € 29,95

Je älter ich werde, desto weniger habe ich (gefühlt) Zeit für mich selbst. Und irgendwie bin ich immer angespannt. Und der Wunsch nach Wellness ist übermächtig. In Für mich gibt es zum Glück jede Menge Rezepte und Verwöhnideen für Körper, Geist und Seele – alles, um das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. Ich werde es ausprobieren und Euch über meine Vorschritte auf dem Laufenden halten! Herr Wallygusto und ich sind inzwischen Fans von Mamas Gemüsechili – einfach köstlich!

  • Toby Binder, Gabriela Herpell, Birthe Steinbeck, Nicola von Velsen Foodtrucks
    PRESTEL, ISBN 978-3-7913-8124-4,
     € 29,95

Mit Foodtrucks ist vor einiger Zeit ein Buch erschienen, dass sich ganz der kreativen Küche auf Rädern widmet. Obwohl der Trend nach wie vor ungebrochen ist, war ich bisher erst einmal bei einem Foodtruck essen. Und auf einem Street Food Market war ich dem zu folge auch noch nie. Kaum zu glauben, oder? Vielleicht bringt mich dieses wunderschön aufgemachte Buch dazu, zukünftig öfter mal einen Foodtruck aufzusuchen! Eine ausführliche Rezension gibt’s natürlich auch!

Wow…dieses Buch ist einfach traumhaft! Schon der Einband gefällt mir unglaublich gut! Im Inneren gibt es dann jede Menge tolle Fotos mit orientalischen Motiven. Und natürlich von den verführerischen Rezepten. Leider, leider sind sehr wenige vegetarische (Haupt-)speisen darunter. Ich bin aber zuversichtlich, dass Herr Wallygusto und ich noch etwas Leckeres finden werden, das wir Euch im Rahmen einer ausführlichen Rezension auftischen können. Ich stelle Euch im Rahmen der ausführlichen Rezension eine ganz hervorragende Kürbis-Kichererbsen-Suppe vor.

Die geballte Ladung vegetarischer Rezepte gibt es in Echt Indien vegetarisch. Das ist auch kaum verwunderlich, denn kaum ein Land hat so viele fleischlose Gaumenfreuden zu bieten, wie Indien. Wir haben bisher leider noch viel zu wenig daraus gekocht. Was aber nicht daran liegt, dass es in diesem hochwertig aufgemachten Buch nicht genug Inspirationen gibt!

Vielen Dank an den ZS Verlag Zabert Sandmann, LV-Buch, CALLWEY und PRESTEL, die mir die Bücher freundlicherweise kostenlos & unverbindlich zur Verfügung gestellt haben. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

KochBuchvorstellungen

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Asien | DVD Vorstellung 

2. Februar 2015

Schaut Ihr auch so gerne Dokumentationen wie Herr Wallygusto und ich? Wir lassen uns gerne mal für eine Dreiviertelstunde in ferne Länder oder einsame Wildnis entführen. Es gibt keine schönere und unkompliziertere Art, „Kurzurlaub“ zu machen und den Alltag mal kurz auszublenden. Am allerliebsten schaue ich aber – selbstredend – Dokus, in denen es ums Essen geht. Dabei ist es mir ganz egal, ob es um die 5-Sterne-Küche eines Nobelhotels auf den Seychellen oder Imbissbuden im Ruhrpott geht. Keine Wunder also, dass ich Sarah Wiener schon öfter auf ARTE auf ihren lukullischen Entdeckungsreisen durch ihre Heimat Österreich, aber auch Italien, Frankreich und Großbritannien begleitet habe. Daher hat es mich natürlich neugierig gemacht, was Sarah auf ihrer Reise durch Asien so alles erlebt und – GANZ wichtig – gekostet hat.

Autor (oder besser, Hauptdarstellerin?)

Sarah Wiener ist ein echtes Multitalent: Köchin (die wohl bekannteste Deutschlands), Gastronomin, Buchautorin mehrerer Kochbücher, Unternehmerin und engagierte Verfechterin gesunder Ernährung und artgerechter Tierzucht. Wenn Ihr mehr über Sarah Wiener wissen wollte, schaut am besten auf ihrer Homepage www.sarahwiener.de vorbei – da gibt’s jede Menge Neuigkeiten über die charmante Österreicherin.

Optik

COVER WURDE VON GLÜCKSSTERN PR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT

COVER WURDE VON GLÜCKSSTERN PR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT

Als ich die Buch-DVD das erste Mal sehe, denke ich nur: Bunt! Schrill! Fürchterlich! Auch das 36 Seiten starke Booklet ist schrecklich bunt und trifft so gar nicht meinen Geschmack! Immerhin ist es liebevoll illustriert und zeigt eine ganze Menge Impressionen von Sarah Wieners Reisen durch Asien. Alle Rezepte, die sie dort kosten darf, sind darin übrigens ebenfalls enthalten. Und auch die Verarbeitung der DVD-Box ist absolut hochwertig.

Ich kann nur sagen: Lasst Euch von der Optik nicht abschrecken! Die Reiseberichte von Sarah Wiener sind meiner Meinung nach absolut sehenswert!

Inhalt

In der neuesten 10-teiligen TV-Reihe Die Kulinarischen Abenteuer Der Sarah Wiener In Asien macht sie sich auf ihre bislang entfernteste Reise in die vier asiatischen Länder Indien, Japan, Vietnam und China. Dort guckt sie in jede Menge Kochtöpfe und geht diesen kulinarischen Fragen akribisch auf den Grund: Wann ist ein Essen für einen Inder scharf? Warum kochen die Vietnamesen immer frisch? Was verstehen die Japaner unter Sushi? Wieso wird Sichuan-Pfeffer in China „Taub-Pfeffer“ genannt?

Mit einer altmodischen roten Polaroid bewaffnet macht sie sich zwischen dem Chaos indischer Großstädte und ländlichen Kochplätzen in den Provinzen, im Schlamm des Mekong-Deltas und in den improvisierten Garküchen Vietnams, inmitten wohl geordneter japanischer Märkte und bei akribischen Kochmeistern auf die Suche nach Antworten. Dabei zeigt sie uns im wahrsten Sinne des Wortes, wo der Pfeffer wächst.

Wie bereits erwähnt, findet Ihr alle Rezepte, die sich Sarah Wiener auf ihrer Reise durch Asien zeigen lässt, in einem der DVD beiliegenden Booklet. Ich finde die Gerichte – beziehungsweise deren Zutaten – teilweise doch recht exotisch. Selbst in einer Großstadt wie München – mit einer großen Auswahl an Asialäden – werden wohl nicht alle Zutaten zu bekommen sein. Aber vielleicht täusche ich mich da ja, schließlich bin ich keine Expertin der asiatischen Küche. Ein eigenes Urteil könnt Ihr Euch auf arte.tv bilden, wo Ihr die Rezepte zum Download vorfindet.

Folgen

Die Reihe umfasst insgesamt 10 Folgen auf zwei DVDs:

  • Folge 1 Indien Und Chili
  • Folge 2 Indien Und Curry
  • Folge 3 Indien Vegetarisch
  • Folge 4 Vietnam Und Die Sommerrolle
  • Folge 5 Vietnam Und Reis
  • Folge 6 Japan Und Sushi
  • Folge 7 Japan Und Wild
  • Folge 8 Vietnam Und Meeresfrüchte
  • Folge 9 China Und Tofu
  • Folge 10 China Süß-Sauer

Verständlicherweise finde ich Folge 3 Indien Vegetarisch besonders interessant. Aber auch von Sarah Wieners Aufenthalt in Japan bin ich sehr angetan.

Kurzprofil

Titel: Die Kulinarischen Abenteuer Der Sarah Wieners In Asien
Veröffentlichung: 19.09.2014
Sprache: Deutsch
Ton: Dolby Digital 2.0
Lauflänge: 428 min
Bonus: 36-Seiten-Rezeptbuch
Bildformat: PAL 16:9
EAN Code: 4029759097921

Fazit

Was soll ich sagen? Ich war 7 (!) Stunden lang gut unterhalten. So gut, dass ich alle Folgen an nur 2 Tagen angeschaut habe. Auch wurde der letzte Zweifel, ob China oder Japan einen Besuch wert wären, ausgeräumt. Meine Reiselust auf Asien ist definitiv geweckt und die beiden Länder sind ganz weit nach oben auf meiner Bucket List gerutscht!

Wer also ein schönes Geschenk für einen begeisterten Foodie & Asien-Liebhaber sucht, sollte sich Die Kulinarischen Abenteuer Der Sarah Wiener In Asien auf jeden Fall einmal genauer anschauen.

Vielen Dank an Heike Glück von GLÜCKSSTERN PR , die mir die Buch-DVD freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Samosa – gefüllte indische Teigtaschen

3. März 2014
Samosa - gefüllte indische Teigtaschen

Wer indische bzw. pakistanische Küche mag, liebt sicherlich auch Samosas. Diese gefüllten und frittierten Teigtaschen gehören daher meist auch bei uns als Vorspeise dazu, wenn wir uns einen schönen Abend bei einem unserer Lieblings Indern gönnen.

Als Wallygusto mir mal wieder für ein Wochenende die Wohnung und damit auch die Küche allein überlassen hat (Anmerkung Frau Wallygusto: Ich war auf dem Foodbloggerbarcamp in Reutlingen!), war es an der Zeit sich selbst an diese leckeren Teigtaschen heranzuwagen. Inspiriert wurde ich bei meiner Version wieder von dem Buch Vedische Kochkunst von Adiraja Dasa (Affiliatelink).

Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise oder 4 Personen als Vorspeise

Für den Teig:

  • 200 g Mehl (1/2 Weizen, 1/2 Weizenvollkorn Mehl)
  • 40 g zerlassene Butter
  • 1 Messerspitze Salz
  • 80 ml kaltes Wasser
Für die Füllung:
  • 2-3 kleine Kartoffeln, mehlig oder mittelfest kochend
  • ½ kleinen Blumenkohl
  • 100 g TK Erbsen
  • 1 Messerspitze Salz
  • ½ TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • ¼ TL Bockshornkleesamen
  • ¼  TL  Kurkumapulver (Turmeric)
  • ¼ TL Zimt, gemahlen
  • ½ TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 2 grüne Kardamomkapseln, zerstoßen
  • 4 Nelken, zerstoßen
  • ½ TL Ingwer, geriebenen
  • 2-3 EL Öl (z.B. Rapsöl)

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, nach und nach die zerlassene Butter dazugeben und mit den Fingern vermengen bis das Mehl leicht bröselig wird. Als nächstes vorsichtig das Wasser hinzugeben und mit den Händen zu einem Teig vermischen. Den Teig ein paar Minuten durchkneten. Er sollte glatt und elastisch sein und nicht mehr an den Fingern kleben. Je nach Bedarf noch etwas Wasser (falls zu trocken) oder Mehl (falls zu klebrig) hinzufügen. Den Teig zu einer Kugelformen und mit einem feuchten Tuch bedecken.

Nun für die Füllung die Erbsen in etwas Wasser vorkochen und dann abtropfen lassen. Die Kartoffeln schälen und in ganz kleine Würfelchen schneiden. Die Blumenkohlröschen klein hacken.

In einem Topf das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Kreuz- und Bockshornkleesamen darin anrösten bis sie leicht anbräunen. Dann die Gewürze hinzugeben und ebenfalls einige wenige Sekunden mit anrösten. Jetzt zunächst die Kartoffeln für ca. 3 Minuten, danach den Blumenkohl ebenfalls für 2-3 Minuten anbraten. Das ganze nun mit etwas Wasser ca. 5-10 Minuten auf kleiner Stufe bei geschlossenem Topf dünsten, die Erbsen hinzufügen und noch mal ca. 5 Minuten weiterdünsten bis das Gemüse weich ist. Das ganze noch mit  Pfeffer und Salz abschmecken und etwas abkühlen lassen.

Für die Teigtaschen nun die Teigkugel zu einer Wurst formen und in 5 gleichgroße Stücke zerteilen und die einzelnen Teile wieder zu Kugeln formen. Anschließend die Kugeln zu ca. 15 cm großen Teigfladen ausrollen. Die Fladen in der Mitte mit einem Messer zerteilen.
Nun die Schnittkante eines dieser halben Fladen zur Hälfte mit etwas Wasser bestreichen und beide Enden der Schnittkante aufeinander legen so dass die mit Wasser bestrichene auf die unbestrichene Seite zu liegen kommt. Die so entstandene neue Kante durch festdrücken gut verschließen. Es sollte nun eine kegelförmige Tasche entstanden sein (siehe 3. Bild unten), die man nun zu ca. 2/3 mit der Gemüsefüllung füllt. Den offenen  Taschenrand ebenfalls mit etwas Wasser bestreichen und anschließend verschließen in dem man zunächst den Rand aufeinander drückt und dann etwas umschlägt und erneut aufeinander drückt, so dass ein Falz entsteht.

Nun reichlich Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Taschen darin unter mehrmaligem Wenden frittieren bis sie schön goldbraun sind. Das gelingt besonders gut wenn die Samosas eher etwas flacher als zu rund sind. Anschließend noch etwas abtropfen lassen und zu einem Chutney oder Curry servieren.

GewürzeTeigkugel und FladenTeigtascheSamosa in der Pfanne

Sowohl bei der Mehlmischung, als auch bei den Gewürzen und bei der Füllung kann man nach belieben und Geschmack herum experimentieren, so dass diese tollen Teigtaschen sicherlich nicht so schnell langweilig werden.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Aloo paratha – indisches Fladenbrot mit würziger Kartoffelfüllung

12. Januar 2014
Alu Paratha mit Chawal, raita zu Maha brinjal

Wir Wallygustos essen gerne indisch und so werden auch gerne indische Restaurants in anderen Städten ausprobiert. Bei einem Ausflug nach Hamburg sind wir auf Empfehlung im „Maharaja“ gelandet wo wir das erste Mal auf besagte „Aloo paratha“ bzw. „Alu paratha“ gestoßen sind.

Lange hat es gebraucht, bis ich mich an diese Fladen selbst herangewagt habe, ist doch indisch kochen auch ohne zusätzliche, relativ aufwendig erscheinende Beilagen, an sich schon immer recht zeitintensiv. Als eines Abends Wallygusto auf einem Bloggertreffen weilte und ich noch einen ordentlichen Rest eingefrorenes Curry im Gefrierfach entdeckte wurde nicht lange gefackelt und das quasi schon fertige Curry auf den Herd gestellt und die gewonnene Zeit genutzt um sich an „Alu paratha“ zu wagen.

Ein Rezept als Inspiration war schnell im Buch Vedische Kochkunst (Affiliatelink) von Adiraja Dasa gefunden. Da indische Küche sich sehr gut zum Variieren eignet, habe ich das Rezept jedoch an einigen Stellen nach meinen Vorstellungen verfeinert. Vor allem bei Art und Menge der Gewürze und beim verwendeten Mehl sollte man sich von seinen Wünschen leiten lassen und etwas rumexperimentieren. So verwende ich gerne eine Mischung aus Roggen und Dinkel Vollkornmehl da ich dies besonders herzhaft finde.

Nachdem aus diesem Experiment eine wahnsinnig leckere Beilage entstanden ist, gibt es diese im Hause Wallygusto immer mal wieder zu einen unsere indischen bzw. vedischen Curries.

Zutaten für 2 Personen

Für den Teig:
  • 150 g Mehl (z.B. Gemisch aus Roggen und Dinkel Vollkornmehl)
  • 2 EL Butter (am einfachsten gefroren)
  • 60 -75 ml Wasser lauwarm (Menge abhängig von der Mehlsorte)
  • Etwas Salz
Für die Füllung:
  • 2 kleine bis mittlere Kartoffeln, mehlig oder mittelfest kochend
  • ¼  – ½ TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • ¼ – ½ TL getrocknete Chilis, zerstoßen
  • ¼ – ½ TL  Kurkuma, gemahlen (Turmeric)
  • ¼ TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 2 grüne Kardamonkapseln, zerstoßen
  • 2 Nelken, zerstoßen
  • ½ TL Ingwer, geriebenem
  • 1 EL Koriander- oder Petersilienblätter, gehackt
  • ½ TL Salz
  • 2-3 EL Öl (z.B. Rapsöl) oder zerlassene Butter (ghee)

Zubereitung

Zunächst die Kartoffel(n) zum weichkochen aufsetzen. Nun für den Teig das Mehl und das Salz sorgfältig vermischen und die Butter hinein reiben. Das geht besonders gut, wenn die Butter noch leicht gefroren ist. Nun fügt man unter Rühren das Wasser vorsichtig hinzu bis ein Teig entsteht, der sich bereits von der Schüssel deutlich abhebt und eine geschmeidige Konsistenz erhält. Diesen Teig dann noch einige Minuten mit den Händen durchkneten. Er sollte möglichst glatt und elastisch sein. Sollte er zu trocken geraten sein und Risse bekommen, vorsichtig noch etwas Wasser hinzufügen. Den Teig als Klumpen in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch abdecken und ca. eine halbe bis eine Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die weichgekochten Kartoffeln abschrecken, schälen und mit einer Gabel zerdrücken. 1-2 EL Öl oder ghee in eine Pfanne geben und erhitzen. Zunächst die Kreuzkümmelsamen für einige Sekunden hineingeben und anrösten, dann die restlichen Gewürze inklusive Ingwer hinzugeben und ebenfalls für einige Sekunden mit rösten. Zu diesen Gewürzen nun die zerdrückten Kartoffeln geben und für zwei bis drei Minuten unter ständigem Rühren anbraten. Zuletzt noch das Salz und die Koriander- bzw. Petersilienblätter hineinrühren und die Kartoffelmischung zum Abkühlen beiseite stellen.

Sobald die Füllung weitestgehend kalt ist, aus dem Teig 6 Kugeln formen und diese zu ca. 15cm große Fladen ausrollen. Die Oberfläche mit etwas ghee oder Öl bestreichen und einen EL Kartoffelmischung in die Mitte des Fladens geben.

Den Fladen über die Füllung zusammenschlagen, verdrillen und den überstehenden Teig abreißen.
Diesen gefüllten Teigklumpen nun vorsichtig flachdrücken und so dünn wie möglich ausrollen ohne das der Teig reißt und die Füllung durch den Teig bricht. Sollte es dennoch geschehen, ist dies kein Beinbruch, schmecken die Fladen doch trotzdem herrlich, sehen jedoch eventuell nicht ganz so perfekt aus. Aus den übrig gebliebenen Teigresten noch einen kleinen, nicht gefüllten, Fladen ausrollen. Wir wollen doch nichts verschwenden.

Nun die Fladen in etwas Öl oder ghee in einer Pfanne langsam, unter mehrmaligem Wenden anbraten bis beide Seiten knusprig und goldbraun sind
01 Paratha Fladen 02 Alu Füllung 03_AP_kl   04 Alu paratha in der Pfanne

Jetzt lediglich noch mit dem Curry servieren und genießen. Dazu passt auch gut ein raita. Und wenn wir für Besuch kochen, dann gibt es auch gerne mal paratha, Reis (chawal) und raita als Beilage.

Und glaubt mir, wenn Ihr diese leckeren Fladen ein paarmal gemacht habt, dann funktioniert das auch neben der Curry Zubereitung leicht und ohne große Hektik.

indisch | pakistanisch Restaurants

Samrat | Altstadt

20. Oktober 2013

Meine neueste Entdeckung für ein gutes und günstiges Mittagessen in der Münchner City ist das „Samrat“ in der Papa-Schmidt-Strasse. Für € 6,50 bekommt man vegetarischen „Business Lunch“ mit Salat oder Tagessuppe und einem kleinen Getränk.

Okay, der Salat war recht lieblos angerichtet und ließ wirklich das Allerschlimmste für das Hauptgericht erwarten. Hier wurde ich jedoch eines besseren belehrt, denn das „Palak Shabsi“ aus gemischtem Gemüse mit orientalischen Spinat war pikant und lecker. Und schön satt machte es auch. Das traf übrigens laut meinen Kollegen auch auf das „Chicken Korma“ (Hähnchenbrustfilet in Joghurt-Sauce mit Kaschmir-Gewürzen) zu. Sehr gut war auch der Basmati-Reis, der mit irgendetwas (Lebensmittelfarbe? Kurkuma?) eingefärbt war und somit unsere Geschmacksknospen etwas verwirrt. Zu viert saßen wir da und probierten den Reis immer wieder, kamen aber nicht darauf, mit was oder ob überhaupt er gewürzt war.

Ein kleines Manko war allerdings der Service: Für die Mittagspause dauerte es vom Bestellen bis zum Bezahlen einfach zu lange. Außerdem bekam ich statt Cola eine Apfelschorle serviert. Und mit viel Begeisterung war die Dame leider auch nicht zu Gange.

Da Preis-Leistung aber auf jeden Fall stimmen, will ich mal nicht so sein und drücke ein Auge zu :-). Auf jeden Fall war das bestimmt nicht meine letzte Mittagspause im „Samrat“.

Internet: www.samrat-muenchen.de
Adresse: Papa-Schmid-Str. 1, 80469 München

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Sidhartha | Obermenzing

17. September 2013
Sidharta

Traditionell gehen wir am Vorabend eines jeden Urlaubs bei unserem kleinen Thai um die Ecke zum Essen. Leider wurde daraus diesmal nichts, denn auch Restaurants gönnen sich eine Sommerpause. So mussten wir uns nach einer geeigneten, sprich leckeren und nah gelegenen, Alternative umsehen. Da wir ein paar Tage zuvor mit dem Fahrrad beim Sidhartha vorgefahren sind und ein Blick durchs Fenster sehr vielversprechend aussah, war eine Ausweichlösung sehr schnell gefunden. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich hierbei von den Kronleuchtern habe beeinflussen lassen :-).

Das Sidhartha ist ein nordindisches Restaurant und direkt an der Würm gelegen. Eigentlich würde man in diesem Teil von Obermenzing eine eher rustikale Gaststätte erwarten, schließlich sind der Alte Wirt und der Weichandhof in unmittelbarer Nachbarschaft. Leider war es bei unserem Besuch schon etwas kühler, so dass wir nicht in dem traumhaften Gastgarten am Flusslauf sondern im eleganten Innenraum nahmen. Die Einrichtung ist sehr schlicht, den sonst gerne in indischen Lokalen verwendeten Schnickschnack sucht man hier vergeblich. Die Wände sind in dunkelrot gehalten, einige wenige Bilder mit indischen Motiven sowie ein paar Holzfiguren sorgen für schöne Akzente. Auch besagte Kronleuchter tragen zum stilvollen Ambiente bei. Auf den kleinen Tischen liegen dicke Stoffservietten und kunstvoll arrangiertes Geschirr.

Sidharta Pakora

Wie erhofft bot uns die Speisekarte eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten, so dass wir tatsächlich die Qual der Wahl hatten. Da Wallygustos bekennende „Wiederholungstäter“ sind, bestellten wir – wie immer beim Inder – Pakora (Gemüse in Kichererbsenteig, € 4,60) und Samosa (Teigtaschen mit Gemüse, € 4,60). Besonders die Gemüsetaschen waren sehr pikant gewürzt und in der Füllung waren sogar Cashewkerne . Eigentlich hätte es die Vorspeise ja gar nicht gebraucht, denn vorneweg wurde Chapati mit dreierlei Soßen serviert. Da alles aber so unglaublich lecker war, haben wir unsere Entscheidung nicht allzu stark bereut :-). Weiter ging es nun mit Karahi Paneer und Taj Mahal Koftas  (jedes Gericht € 12,50). Dazu bestellten wir Weizenbrot, das ordentlich mit angebratenen Knoblauch bestreut war (Lassan Klucha, € 3,20). Das in Nordindien sehr bekannte Gericht Karahi Paneer bestand hauptsächlich aus Tomatensoße mit großen Käsestücken und war sehr interessant gewürzt. Ich glaube, wir haben nie zuvor bewusst schwarzen Kardamom gegessen. Um herauszufinden, um was es sich bei dieser komischen „Blüte“ eigentlich genau handelt, mussten wir sogar erst beim hilfsbereiten Ober nachfragen. Die Koftas schwammen in einer feinen Tomaten-Sahne-Soße und schmeckten ebenfalls herrlich. Bisher dachte ich, die Gemüsebällchen im Swagat wären die besten meines Lebens gewesen, aber an diesem Abend wurde ich eines besseren belehrt. Normalerweise bekommt man standardmäßig normalen gekochten Reis serviert, so dass der zum Hauptgericht gereichte Gewürzreis ein besonderes Highlight war.

Der Service hat uns anfangs ein wenig links liegen gelassen, agierte dann aber sehr schnell und professionell. Generell waren alle Bedienungen etwas unterkühlt.

Alles in allem ist das Sidhartha eine Offenbarung für die Sinne und deswegen auch längst kein Geheimtipp mehr! Das Lokal selbst sowie der Gastgarten waren an diesem Freitagabend sehr gut besucht, man sollte also wohl auf jeden Fall reservieren. Zumindest, wenn man an einem Wochenende hier speisen möchte. Da wir nach unserem Abend hier glücklich und zufrieden nach Hauser rollten, werden wir dies auf jeden Fall bald wieder tun!

Adresse: Zehentstadelweg 12, 81247 München

Deutschland Unterwegs

Hamburg

30. Juli 2013

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Hamburg ist mit über 1,7 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Der Hamburger Hafen ist der größte Seehafen Deutschlands und unter den zwanzig größten Containerhäfen weltweit.

Neben dem Hafen hat Hamburg aber unzählige weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zu unseren persönlichen Highlights zählen:

  • Speicherstadt
  • Landungsbrücken
  • Övelgönne & der „Alte Schwede“
  • HafenCity
  • Planten Un Blomen
  • Chilehaus

Wir waren 2007 das 1. Mal in der hanseatischen Metropole und waren so begeistert, dass wir schon kurz mit dem Gedanken einer räumlichen Veränderung hierher spielten. Leider fehlt Hamburg aber ein wichtiges Kriterium: Die Berge! Ohne die geht es für uns Wallygustos einfach nicht und so sind wir in München geblieben :-).

Nachts

Nachdem unser „Stammhotel“ dieses Jahr leider ausgebucht war, hatte Herr Wallygusto ein Zimmer im City Appartment Hotel gebucht. Das Hotel bewirbt sich selbst als „Wohlfühlhotel im Herzen Hamburgs“. Nach 2 Nächten dort können wir dies nur bestätigen, denn schon der Empfang war sehr freundlich.

Der 1. Eindruck wurde dann auch durch die Zimmer bestätigt. Unseres war sehr groß und sauber, die Möblierung einfach. Durch die Lage in einer wenig befahrenen Seitenstraße und die Ausrichtung zum Innenhof hin war es nachts sehr ruhig. Leider waren die Vorhänge arg lichtdurchlässig, so dass es bereits am frühen Morgen taghell im Zimmer war. Das war aber schon der einzige Kritikpunkt, den wir hatten.

Aber auch die Verkehrsanbindung war für unsere Zwecke ideal., denn zur U-Bahnstation „Lübecker Straße“ brauchten wir zu Fuß keine 10 Minuten. So waren wir recht schnell in der Innenstadt und bei ihren Sehenswürdigkeiten.

Schön war auch, dass es im bereits erwähnen Innenhof ein paar Bänke und Tische gab. Hier gönnten wir uns am letzten Tag zum Abschied noch ein kleines Bier.

Internet: www.cityhotel-hamburg.de
Adresse: Schröderstr. 35 – 35a, 22087 Hamburg

Morgens

Obwohl das Frühstücksbuffet im Hotel nicht so übel ausgesehen hat, entschieden wir uns dafür, auswärts zu frühstücken.

Über ein „Gefällt mir“ auf der Facebook-Timeline einer lieben Freundin (Danke, Bine!) bin ich auf das Mamalicious (Max-Brauer-Allee 277) im Schanzenviertel aufmerksam geworden. Nach kurzer Recherche im Internet war klar, dass es hier leckeres amerikanisches Frühstück geben könnte. Wir haben dies in Form von Pancakes und French Toast ausprobiert und können nur sagen: „Sehr lecker!“. Besonders toll war der frische Obstsalat, den es dazu gab. Der Cappuccino kam uns allerdings ein wenig kleiner als im Menü angeben vor. Aber hier könnten wir uns auch getäuscht haben.20130707_102251

Am 2. Morgen wurden wir zu „Wiederholungstätern“, denn das Sehrschmeck (Marktstraße 102, Karolinenviertel) kannten wir schon von unserem letzten Besuch. Aber da man gute Bagels und Cappuccini nicht vergisst, war dies auch durchaus legitim. Ich kann den Bagel mit Rucola-Frischkäse und getrockneten Tomaten wirklich wärmstens empfehlen! Leider gibt es drinnen nur wenige Sitzplätze, so dass man auf schönes Wetter hoffen bzw. TO GO nutzen sollte.

Tagsüber

Natürlich waren wir auch auf der Internationalen Gartenschau (IGS). Leider konnten wir uns nicht für die teilweise recht seltsamen Installationen der IGS erwärmen. Vieles wirkte so, als wäre es einfach mal gebaut worden und jemand hätte sich anschließend eine möglichst kreative Beschreibung hierzu einfallen lassen (müssen). Vielleicht sind wir auch einfach nicht intellektuell genug. Das Gelände ist auf jeden Fall sehr weitläufig, so dass wir uns trotz des Wochenendansturms nie wirklich bedrängt fühlten. Am besten haben uns übrigens die stinknormalen lila Blumen gefallen, die in gefühlt in jedem 3. Beet gepflanzt wurden :-). Der Eintritt ist mit € 21 recht hoch, ist aber angesichts des betriebenen Aufwandes gerechtfertigt. Die IGS könnte Ihr noch bis 13. Oktober 2013 besuchen. Mehr Infos findet Ihr auf www.igs-hamburg.de.

Aber es gibt auch eine wirklich gute und kostenlose Alternative zur IGS, so dass wir auchdiesmal wieder Planten un Blomen einen Besuch abstatteten. Diese Parkanlage ist Planten un Blomentwa 47 Hektar groß und liegt im Herzen von Hamburg. Der Name ist plattdeutsch und bedeutet „Pflanzen und Blumen“. Der erste Baum des Parks war ein Plantane. Der Gründer und erste Direktor des Botanischen Gartens in den Hamburger Wallanlagen, Johann Georg Christian Lehmann, pflanzte sie am 06. November 1821. Der Baum ist bis heute am Eingang Dammtor erhalten geblieben (Quelle: wikipedia.de). Ein Spaziergang durch die schönen Anlagen von „Planten un Blomen“ immer sehr entspannend. Toll ist auch, dass der Eintritt – auch zu den Gewächshäusern – gratis ist!

Natürlich fuhren wir auch dieses Mal wieder mit der Fähre nach Övelgönne und machten einen kleinen Spaziergang am Elbufer. Beim Alten Schweden angekommen, hockten wir uns an den Sandstrand und beobachteten bei einem – nicht mehr ganz kühlen – Astra das rege Treiben an Hamburgs „Flaucher“. Hier zu sitzen, mit Blick auf den Containerhafen, ist – wie bereits erwähnt – eines unserer ganz persönlichen Highlights.

Lucky Speed & Andrasch Starke Das 2. Highlight war der Besuch des SPARDA 144. Deutsche Derby. Hier trifft sich jedes Jahr die Elite der dreijährigen Galopprennpferde, um den Jahrgangsbesten zu ermitteln. Ich sage ja immer, das Derby wird nicht vom besten, sondern vom glücklichsten Pferd gewonnen :-). Wie dem auch sei, dieses Meeting auf der Rennbahn in Hamburg-Horn ist für die Fans dieses Sports schon etwas ganz besonders. Zusammen mit 23.000 anderen Zuschauern fieberten wir bei jedem Rennen mit und hofften auf den großen Gewinn. Bei unseren maximalen € 2 Einsatz blieb es allerdings bei der Hoffnung :-). Das Hauptrennen wurde übrigens von einem Pferd mit dem passenden Namen „Lucky Speed“ gewonnen. Mehr Infos zum gibt es auf www.galopp-hamburg.de.

Auch in der Hafencity mit ihren stylischen Wohn- und Geschäftshäusern schauten wir wieder vorbei, denn wir finden es immer wieder schön, durch diese Anlage zu laufen.

Diesmal waren wir auch in den Stadtteilen Ottensen und Altona, die beide etwas außerhalb liegen. Da wir beide gerne Fähre fahren, war das kein Problem. Man kann auch den Bus oder die Bahn nehmen, aber bei dem sonnigen Wetter ist man auf dem Wasser weitaus spaßiger unterwegs. Wir fahren also bis nach „Dockland“, von wo aus wir erst einmal das Elbhochufer erklommen. Oben angekommen ging esdurch das lauschig Ottensen. Unterwegs in OttensenIm Internet war ich auf einem Blog auf das Cafe Lillisu (Große Rainstraße 18, Hamburg-Ottensen) aufmerksam geworden. Da wir zur Mittagszeit dort ankamen, nutzten wir die Gunst der Stunde. Während sich Herr Wallgusto ein kleine Portion Nudeltaschen mit Gorgonzola und Walnüssen in Salbeibutter bestellte, probierte ich den Salat mit Räuchertofu aus. Die Nudeltaschen lassen sich in einem Wort beschreiben, nämlich SUPER. Der Salat war nicht schlecht, wäre aber auch mit etwas weniger Essig ausgekommen. Das Brot, dass dazu serviert wurde, war genauso schmackhaft wie der Karottensalat, der mit der Pasta serviert wurde. Erwähnen sollte man noch, dass alles Bio ist.

Nach der kleinen Pause marschierten wir weiter zum „Platz der Rebublik“ mit dem beeindruckendem „Stuhlmannbrunnen“. Dieser Brunnen zeigt zwei Zentauren im Kampf um einen riesigen Fisch. Sie symbolisieren die Rivalität zwischen Hamburg und Altona in der Frage, welcher Fischmarkt der führende ist. Ganz in der Nähe ist auch das schöne weiße Altoaner Rathaus, das wir natürlich ebenfalls gebührend bewunderten.

Dann war es Zeit für ein Eis, für das wir wieder ins Schanzenviertel fuhren. Bei der Eisbande (Bartelsstr. 1) waren wir nämlich schon mal. Und außerdem kriegt man Sojaeis nicht überall. Die Kugel kostet € 1 – 1,20 und ist ihren Preis wert.

Abends

Da wir Wallgustos bekennende Wiederholungstäter sind, kehrten wir an unserem 1. Abend wieder im Maharaja (Detlev-Bremer-Str. 25, Hamburg-St. Pauli). Das Maharaja gilt als bester Inder der Stadt und schon aus der Ferne konnten wir die herrlichen Gewürze riechen. Dort waren wir vor drei Jahren schon mal und das Essen war uns in sehr guter Erinnerung geblieben. Auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht! Samosa (Teigtaschen mit Gemüse) und Pakora (in Kichererbsenteig frittiertes Gemüse) waren mit Kreuzkümmel bzw. Kurkuma verfeinert und daher viel spannender als bei den Münchner Indern die wir kennen. Zum Hauptgang gab es Himalaya Kofta (Gemüsebällchen mit hausgemachten indischen Käse und Lotuswurzel in Früchtesoße) und Regenbogen Korma (Gemüsecurry mit Sojafleisch und Fruchtstücken). Beides war einfach köstlich! Dazu gab es noch ein erfrischendes, leicht scharfes Kräuterlassi und wir waren fit für das Hamburger Nachtleben.

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Sehr zu empfehlen ist die Kopiba (Beim Grünen Jäger 24) im Schanzenviertel! Hier gibt es neben leckeren St. Pauli Deathpresso, der so stark ist, dass er Tote erwecken kann, auch hervorragende Cocktails. Herr Wallygusto teste einen Planter’s Punch und ich einen Mai Thai. Der Mai Thai ist hier wohl etwas ganz besonderes, denn er wird geschichtet serviert und muss daher vor dem Trinken gerührt werden. Den Ananassaft gibt es extra dazu. Wir fanden’s toll! Noch ein Wort zum Kaffee: Der ist angeblich der beste Hamburgs und ganze 5% vom Umsatz gehen an die Hamburger Tafel! Mehr Infos und einen Online-Shop (den ich bald mal nutzen werde) gibt es auf  www.kopiba.de.

Auch in der Karoecke (Marktstr. 92) waren wir schon mal zu Gast. Es handelt sich hierbei um eine gemütliche kleine Kellerkneipe, die auch einen kleine Speisekarte und „Augustiner“ im Angebot hat. Wir saßen diesmal draußen und tranken noch einen kleinen Absacker (KEIN „Augustiner“ :-)). Dabei beobachteten wir das nächtliche Treiben im Karo(linen)viertel.

Auch im Mangold (Ohlmüle 30, Hamburg-Karonlinenviertel) gibt es gute Cocktails und interessante Longdrink-Kreationen. Herr Wallygusto trank hier eine ganz abgefahrene Mischung aus Melonenlimonade und Gurken. Das Publikum ist entspannt und gut gemischt, draußen lässt es sich herrlich sitzen und Leute beobachten.

Überhaupt gefällt uns das Karoviertel viel besser als die „Schanze“. Irgendwie geht es hier viel entspannter und alternativer zu!

Ein wenig enttäuscht waren wir von Doris Diner (Grindelhof 43, Hamburg-Rotherbaum). Die Zwiebelringe waren noch sehr gut, aber die angeblich „Best burgers in town“ konnten uns nicht überzeugen. Der Bratling auf dem Veggie Burger schmeckte leider ein wenig wie ein Fertigprodukt aus der Tiefkühltruhe und sah auch so aus. Die „American Twisters“ mit ihrer Spiralform sahen lustig aus, waren jedoch sehr, sehr fettig. Immerhin waren die „Home Fries“ sehr gut. Ein Plus ist, dass man draußen trotz der Straße schön ruhig sitzen kann.

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Fazit

Auch wenn wir jetzt schon das 3. Mal in Hamburg waren, wir kommen wieder. Und das bald. Eindeutig!

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