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Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

12. Juni 2017
Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

Beim Mitbringseleinkauf auf dem Rückweg von unserer kurzen Südtirol-Auszeit ist unter anderem ein kleiner Laib geräucherter Ricotta in unseren Einkaufswagen gewandert. Kaum zuhause zerbrachen sich Wallygusto und ich die Köpfe, was wir denn nun mit dem guten Stück anfangen sollten. Von den vielen Ideen können wir folgende vier uneingeschränkt empfehlen: Einfach ein Stück pur genießen, als Scheibe auf einem leckerem Brot essen, gerieben zu Gnocchi und zerlassener Salbeibutter servieren und eine fantastisch leckere Pizza alle melanzane fritte, cipolle e ricotta affumicata machen. Letztere Idee wollen wir Euch hier im Detail vorstellen.

Rezept für 1 Blech leckere Pizza

Für den Pizzateig:
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 400 g Pizzamehl (Typ 00)
  • 4 El Olivenöl
  • 1 TL Salz
Für den Belag:
  • 1 Dose Tomaten
  • Knoblauch gepresst
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Aubergine in Scheiben
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel in Halbringe
  • 1 Büffelmozzarella
  • 55 g geräucherter Ricotta, geraspelt

Zubereitung

Zunächst für den Teig die Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.

Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich heize dafür die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vor und lasse den Teig dann bei ausgeschaltetem Ofen gehen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

In der Zwischenzeit die Auberginen in Scheiben schneiden, ausbreiten und mit Salz bestreuen. Nun die Dosentomaten in eine kleine Schüssel geben, den Knoblauch sowie den getrockneten Rosmarin dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach 15 Minuten die Auberginenscheiben abspülen und trocken tupfen. Olivenöl in eine (Grill-) Pfanne geben und die Auberginenscheiben darin anbraten bis sie deutlich an Farbe gewonnen haben und richtig schlabbrig sind.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.

Auf den ausgerollten Teig die vorbereitete Sauce gleichmäßig verteilen und mit den Auberginenscheiben und den Zwiebeln belegen. Den Mozzarella zerrupfen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Nun das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach 12 Minuten auch den geriebenen Ricotta darauf verteilen und die Pizza in weiteren ca. 12 Minuten fertig backen.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit grünem Spargel, Tomaten & roten Zwiebeln

24. April 2017
Pizza mit grünem Spargel / Pizza with green Asparagus

Frühlingszeit ist Spargelzeit. In unseren Breiten fiebert man traditionell dem weißen Spargel entgegen und auch wenn wir Wallygustos auch gerne mal die feinen weißen Stangen verzehren, ist uns jedoch meist eher nach etwas herzhaften. Und für herzhafte Speisen eignet sich der grüne Spargel einfach besser. Mit etwas Öl bestrichen auf dem Grill gelegt, zu Pasta in einer Sauce oder Nudelpfanne, in einem leckeren Frühlings-Risotto oder wie in diesem Rezept als Pizza mit grünem Spargel, Tomaten & roten Zwiebeln. Grüner Spargel passt mit seiner leicht bitteren, aber auch nussigen Note einfach perfekt zu solch herzhaften Gerichten!

Nicht nur dank des Spargels ist der Frühling kulinarisch ziemlich weit vorne!  Und darum dreht sich auch das Thema des 130. Blog-Events: Genuss des Frühlings! Ganz egal ob süß oder salzig, kalt oder warm, Jeanette von Cuisine Violette möchte sehen, wie wir den Frühling auf unsere Teller zaubern! Da Jeannette Saisonalität und Regionalität der Zutaten besonders wichtig sind stehen sie auch bei diesem Event an erster Stelle: Spargel, Bärlauch oder Rhabarber könnten daher perfekte Hauptdarsteller für tolle Frühlingsgerichte sein! Und was kommt bei Euch um diese Jahreszeit auf den Teller? Zeigt es uns!

Pizza mit grünem Spargel / Pizza with green Asparagus

Zutaten für ein Backblech

Für den Pizzateig:
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 400 g Pizzamehl (Typ 00 oder alternativ Typ 405)
  • 4 El Olivenöl
  • 1 TL salz
Für den Belag:
  • 1/2 Becher Schmand
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 rote Zwiebel
  • 12 Stangen grüner Spargel
  • 6 Cocktailtomaten
  • 1 Kugel Büffelmozzarella

Zubereitung

Zunächst für den Teig die Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.

Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich heize dafür die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vor und lasse den Teig dann bei ausgeschaltetem Ofen gehen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

In der Zwischenzeit die Zwiebel in dünne Ringe und die Tomaten in dicke Scheiben schneiden. Am Spargel die holzigen Enden abschneiden und dann die Stangen längs in möglichst feine Streifen schneiden. Für die Schmand-Mischung den Schmand mit Zitronensaft und Pfeffer verrühren.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Schmand-Mischung auf den ausgerollten Teig streichen und mit Zwiebelringen, Spargelstreifen und Tomatenscheiben belegen. Den Mozzarella zerrupfen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Nun das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Pizza in 20 – 25 Minuten backen.

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

italienisch Restaurants

Al Cuore | Laim

20. Februar 2017
Al Cuore - Laim

Vor einiger Zeit habe ich die Behauptung aufgestellt, die beste Pizza Laims würde es im Meraviglia geben. Dies trifft (leider) nicht mehr zu – und das hat nicht einmal nur mit den neuen Betreibern zu tun. Viel mehr ist mit dem Al Cuore ein neuer Stern am Laimer Gastrohimmel aufgegangen. Das mag jetzt arg blumig klingen, aber das Essen hier ist echt klasse!

Drinnen

Die Einrichtung wurde nahezu komplett vom Vorgänger Lamora übernommen. Sie ist sehr modern, fast ein wenig steril, durch die Holzwände wirkt alles aber sehr, sehr edel. Dazu noch ein paar schicke Leuchten und fertig ist ein Restaurant, dass nach wie vor besser ins hippe Glockenbachviertel als in das gutbürgerliche Laim passen würde.

Speisekarte

Die Auswahl an (vegetarischen) Pizzen ist immer noch hervorragend, aber natürlich gibt es auch im Al Cuore Fisch, Fleisch und Pasta. Die ohnehin schon umfangreiche Angebot wird durch eine Tageskarte ergänzt. Erwähnenswert sind auch die vielen Varianten des allseits beliebten Spritz.

Nachdem meine Lieblingspizza italienischen Frischkäse leider nicht mehr angeboten wird, entscheide ich mich für eine Vegetariana mit allerlei Gemüse. Herr Wallygustos Wahl fällt auf die Caprese mit Kirschtomaten, Babymozzarella & Basilikum. Dazu bestellen wir leichtes Weißbier und Helles.

Geschmack

Die Pizzen im Al Cuore haben immer noch einen Durchmesser von 32 cm und sind also weiterhin ziemlich riesig. Der Boden ist zwar nicht ganz so dünn wie ich es mag, dafür aber sehr luftig und nicht zu trocken. Der Belag aus frischem Gemüse fällt sehr üppig aus und lässt keinerlei Wünsche offen.

 Service

Der Service ist sehr freundlich und aufmerksam, wenn auch noch ein wenig unkoordiniert. Aber sowohl Pizzen als auch Getränke wurden den ganzen Abend über fix serviert. So lange Wartezeiten wie beim Vorgänger gibt es also nicht mehr – zum Glück! 😉

Preise

Die vegetarischen Pizzen kosten zwischen € 5,50 und € 10,50. Die Bierpreise sind ebenfalls noch im Rahmen.

Fazit

Das Al Cuore ist immer für eine Pizza und einen entspannten Abend gut! Hier gib es vielleicht nicht die beste Pizza Münchens, aber wer viel Käse darauf mag, ist hier auf jeden Fall richtig. Wir kommen recht gerne hierher – und zwar ganz egal, ob allein oder mit Freunden. Unbedingt besuchen müssen wir auch noch einen Jazzabende, die hier in unregelmäßigen Abständen angeboten werden.

Adresse: Helmpertstr. 2, 80687 München

italienisch Restaurants

Taormina | Schwanthalerhöhe 

6. Februar 2017
Taormina München Westend

​Wenn es in München eines wie Sand am Meer gibt, dann sind es italienische Lokale. Und so erstaunt es nicht, dass wir immer wieder neue Perlen der italienischen Küche entdecken. So wie das Toarmina, das wir erst letzten Dezember auf unserem Weg ins La Kaz entdeckt haben. Ein kurzer Blick auf die Speisekarte reichte aus, um uns zu überzeugen bald mal hier auf eine Pizza vorbeizukommen. Zusammen mit drei experimentierfreudigen und hungrigen Freunden ließ dieser Besuch auch tatsächlich nicht lange auf sich warten.

Drinnen

Herr Wallygusto und ich finden, dass das Taormina von außen wie viele Lokale in Italien aussieht – ein bisschen unscheinbar und so gar nicht schick. So gar nicht typisch für München – was wir sehr gut finden. Aber schließlich zählen ja die inneren Werte, der Service und der Geschmack. Als wir das italienische Lokal betreten, erwartet uns trotz der großen Fensterfront eine sehr gemütliche Atmosphäre. Das Licht ist gedämpft, für stimmungsvolle Beleuchtung sorgen dicke Kerzen.

Speisekarte

Das Taormina wartet mit einer umfangreichen Speisekarte mit allerlei Vorspeisen, Fleisch- und Pastagerichten sowie Pizza auf. Dazu kommt eine tolle Tageskarte, die uns von der Bedienung ausführlich und mit viel Hingabe präsentiert wird. Darauf finden sich unter anderem solche Schmankerl wie Tortelacci gefüllt mit Käse, Trüffel und Steinpilz, Kürbiscarpaccio mit Ziegenkäse und Linguine mit Meeresfrüchten. Klar, dass bei dieser Auswahl keiner am Tisch Pizza bestellt!😉

Geschmack

Bei der Bestellung verkündete unser Ober vollmundig, dass heute keiner hungrig nach Hause gehen würde. Und so gibt es erst einmal einen Gruß aus der Küche in Form von knusprigen Bruschetta mit Tomaten.

Die Hauptgerichte, die anschließend serviert werden, sind üppig portioniert und machen ordentlich satt. Auch geschmacklich gibt es (fast) nichts zu beanstanden. Meine Bandnudeln mit schwarzem Trüffel & Walnüssen sind einfach köstlich – die knackigen Nüsse harmonieren perfekt mit dem erdigen Aroma des Trüffels. Das Tortellini-Tris könnte ein bisschen wärmer sein, auch fehlt es ein wenig an Salz.

Und ja, hungrig sind wir wirklich nicht mehr! Schade eigentlich, aber so müssen wir bald wieder kommen, um den Nachtisch zu probieren!  😉

Service

Der Service im Taormina ist sehr zuvorkommend, auch wenn die Getränkebestellungen ein wenig zügiger hätten erledigt werden können. Toll finde ich, dass man sich für seine Gäste viel Zeit nimmt – das fängt bei der Vorstellung der Tagesgerichte an und hört beim Feedback auf.

Preise

Meine Bandnudeln mit Trüffel kosten mit € 19,90 etwas mehr, als ich normalerweise für einen Teller Pasta auszugeben bereit bin. Sie waren aber jeden Cent wert! Alle anderen Preise für Speisen und Getränke sind moderat.

Fazit

Alles in allem war es aber ein gelungener Abend – wir kommen wieder! Übrigens – wer nach einem Besuch im Taormina noch Lust auf einen Absacker hat, dem sei das Kilombo schräg gegenüber empfohlen! 😉

Adresse: Parkstr. 12, 80339 München

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten | Produkttest

4. Februar 2017
Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten

Kichererbsen kannte man schon vor 8.000 Jahren in Vorderasien. In der Antike gelangte sie über Nordafrika und Indien bis ins alte Rom. Noch heute wachsen sie wild wie Unkraut im Orient und in südeuropäischen Ländern. Angebaut werden Kichererbsen in vielen Ländern, allen voran Indien und Pakistan, Nordafrika, Spanien und in der Türkei. Kichererbsen sind aber nicht nur lecker, sie sind auch eine wichtige Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer. Außerdem liefern sie mit rund 6 mg Eisen pro 100 g eine dicke Portion des bei Veggies oft fehlenden Mineralstoffes. Besonders interessant speziell für Veganer ist außerdem der Kalzium-Gehalt von Kichererbsen, der mit 124 mg ungefähr dem von Milch entspricht. Auch Figurbewusste sollten ruhig öfter zu Kichererbsen greifen: Die leckeren Hülsenfrüchte enthalten zwar relativ viele Kalorien, machen aber dafür mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt schnell und lange satt. (Quelle: eatsmarter.de)

Wie schön, dass man diese lustigen Gesellen in Kalabrien zu Pasta isst, denn diese Kombination ist einfach unschlagbar! Dieses Rezept ist eine Mischung verschiedener Rezepte, die Herr Wallygusto und ich im Internet gefunden haben. Es entspricht zwar nicht ganz der Kichererbsen-Sauce, die wir im Urlaub gegessen haben, ist aber trotzdem sehr, sehr lecker. Zu dieser Sauce könnt Ihr normale Pasta servieren – oder Ihr probiert mal die Gewürznudeln Arabische Art von Pastatelli aus.

Gewürznudeln von Pastatelli

Gewürznudeln – was soll das sein?

Jeder Nudelsorte wird beim Herstellungsprozess eine ausgewählte Gewürzmischung aus bis zu 10 Gewürze & Kräuter direkt in den rohen Nudelteig gegeben. So ist sicher, dass jede Nudelsorte ihren ganz eigenen, unverwechselbar aromatischen Geschmack hat. Dabei ist jede Nudel in wochenlanger Arbeit auf die Gerichte perfekt abgestimmt, für sie vermutlich verwendet werden kann: Die Erfinder von haben jede erdenkliche Nudel-Gericht-Kombination bedacht und geben nur die Gewürze & Kräuter in die jeweilige Nudelsorte, die den Geschmack unseres Lieblingsgerichtes besser zur Geltung bringt.

Toll ist, dass das Ganze ohne Zusatzstoffe funktioniert! Alle Nudeln sind hausgemacht und es werden nur Hartweizengries und besondere Gewürz- und Kräutermischungen verwendet. E-Stoffe, Hefe-Geschmacksverstärker und „naturnahe“ Aromen werdet Ihr auf der Liste der Inhaltsstoffe – zum Glück – vergeblich suchen!

Und wie schmeckt’s?

Im Webshop von Pastatelli könnt Ihr zwischen 16 verschiedenen Sorten wählen: Neben Gewürznudeln mit Tomate-Paprika, Waldpilz oder Kräuter der Provence gibt es süße Nudeln mit Schokolade. Was gleich beim Kochen auffällt: Die Nudeln verbreiten schon nach kurzer Zeit im heißen Wasser einen atemberaubenden Duft nach Kräutern und Gewürzen. Darum schmecken die Nudeln auch am besten a la Aglio e oglio – so kommen die verschiedenen Aromen am besten zur Geltung.

Was uns nicht so gut gefällt, dass keine Kochzeit auf den Nudelpäckchen angeben ist. Aber wir finden ohne Probleme durch ausprobieren heraus, dass diese Recht kurz ist und je nach Sorte bei 3-5 Minuten liegt.

Vielen Dank an dieser Stelle an Eva und Andreas von Pastatelli., die uns das Testpaket kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt haben. Die Fotos ohne Wasserzeichen wurden mir freundlicherweise ebenfalls von den beiden zur Verfügung gestellt.

Aber jetzt genug gelabert – hier ist das Rezept für Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten! 😉

Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten

Zutaten für 2 Personen

  • 130 g getrocknete Kichererbsen (braun & weiß)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 4 Stangen Staudensellerie, in Scheiben
  • 2 Tomaten, klein gewürfelt
  • 1 frische rote Chili, fein gehackt
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • nach Belieben Basilikumblätter

Kichererbsen mit lauwarmem Wasser bedeckt über Nacht einweichen.

Eingeweichte Kichererbsen abgießen. Topf auswaschen, Kichererbsen zusammen mit Knoblauch, Rosmarin, Zwiebel, Staudensellerie, Tomate und Chili wieder zurück in den Topf geben. Alle Zutaten großzügig mit Wasser bedecken. Zugedeckt zum Kochen bringen und ca. 45-60 Minuten leise köcheln, bis die Kichererbsen gar sind.

Wer die Kichererbsen-Sauce dicker mag, püriert einfach ein Drittel davon und gibt dieses wieder zurück in den Topf. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Basilikum abschmecken.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Zucchini-Pesto mit Basilikum & Rosmarin

6. Oktober 2016
Zucchini Pesto mit Basilikum & Rosmarin

Mein Lieblingsgemüse sind Zucchini! An dem engen Verwandten von Gurke & Kürbis habe ich schon seit Jahren einen Narren gefressen. Das mag vor allem auch daran liegen, dass Zucchini unglaublich vielseitig einsetzbar sind! Sie können gebraten, gedünstet, gegrillt, gebacken und gefüllt werden. Sie können auch roh als Salat gegessen werden. Ich persönlich esse sie am liebsten zu Pasta. Und da ich gerade in einer Pesto-Phase bin – ich verarbeite so ungefähr alles zu ungekochter Nudelsauce – habe ich heute ein aromatisches Pesto mit meinen grünen „Freunden“ und ordentlich Basilikum & Rosmarin für Euch. Das Pesto schmeckt übrigens auch super, wenn Ihr statt Pinienkerne Walnüsse verwendet. Und da die leckeren Zucchini noch bis Oktober aus heimischer Erzeugung auf den Markt kommen und jetzt noch Hauptsaison haben, habt Ihr noch reichlich Zeit, es einmal selbst auszuprobieren! Da die Grundidee für dieses Zucchini-Pesto wieder mal von Sabine von Pastamaniac stammt, werde ich mich bald einmal mit einem Gastbeitrag bei Ihr revanchieren. Ihr dürft also gespannt sein! 😉

Zutaten für 2 – 3 Personen

  • 2 mittelgroße Zucchini, in Scheiben
  • 25 g Pinienkerne
  • 2 Knoblauchzehen, geschält & in Scheiben
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 Zweige Rosmarin, nur die Nadeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 g Parmesan, grob zerteilt
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Backofen (180 Grad, Umluft, Ober-/Unterhitze) vorheizen, Zucchinischeiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 20 Minuten grillen. Anschließend Knoblauch dazu geben und weitere 5-10 Minuten im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl rösten und dann zur Seite stellen.

Wenn Zucchini und Knoblauch die gewünschte Bräune erreicht haben, zusammen mit allen anderen Zutaten zu einer glatten Masse pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!!

KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella | Mozzarella originale | Buchvorstellung

22. August 2016
Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella - Mozzarella originale

Weiß und eher unscheinbar kommt er daher, der Büffelmozzarella. Ich für meinen Teil LIEBE  Büffelmozzarella – seine Frische, Saftigkeit und cremige Konsistenz machen ihn zu einem kulinarisch-sinnlichen Genuss und etwas wirklich Einzigartigem. „Normalen“ Mozzarella kaufen wir wirklich nur noch, wenn wir im Laden keinen aus Büffelmilch bekommen. Ein Kochbuch, in dem die leckere „weiße Kugel“ DIE Hauptrolle spielt, kommt also (eigentlich) wie gerufen!!!

Autor

Rosanna Marziale aus Caserta (Kampanien) ist eine der angesehensten Frauen am Herd in Italien. Mit großer Leidenschaft, Kenntnis und Begeisterung für die Produkte ihrer Region kocht sie in zweiter Generation im Restaurant ihrer Familie.  Für ihre frische und regionale Küche wurde Rosanna bereits mit einem Stern ausgezeichnet. Ihre ganz besondere Liebe gilt dabei dem Original-Büffelmozzarella, dem Mozzarella di bufala campana DOP.

Optik

Das tolle, kompakte Format der Kochbücher von HÄDECKE habe ich ja bereits mehrfach lobend erwähnt. Mozzarella originale stellt in dieser Hinsicht keine Ausnahme dar. Positiv fällt mir auf, dass jedem Rezept ein eigenes Foto gewidmet wurde – so finden sich auf 168 Seiten 56 Farbfotos. Die Optik der Fotos wirkt auf mich sehr modern, allerdings fast ein wenig unterkühlt. Was aber auf keinen Fall heißen soll, dass die Gerichte in Mozzarella originale nicht appetitlich wirken!

Mozzarella originale von Rosanna Marziale

Rezepte

In ihrer vorliegenden Sammlung herzhafter und süßer Rezepte beweist uns die Autorin auf sehr genussvolle Art und Weise, dass Büffelmozzarella weit mehr sein kann als Begleiter sonnengereifter Tomaten – wobei er auch dafür natürlich wunderbar geeignet ist. Vor allem im Sommer ist Caprese ein willkommenes, leichtes Abendessen!

Die Rezepte  in Mozzarella originale sind in folgende Kapitel aufgeteilt:

  • Salate für Genießer
  • Brot & Sandwich einmal anders
  • Suppenglück
  • Genussvoll vegetarisch
  • Raffiniertes mit Reis
  • Pasta! Pasta! Pasta!
  • Pizza mit Pfiff
  • Fisch & Meeresfrüchte für Gourmets
  • Feines mit Fleisch, Wurst & Geflügel
  • Süße Überraschungen
  • Grundrezepte

Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella - Mozzarella originale
Kurzprofil

Titel:  Mozzarella originale Die Vielfalt eines Klassikers
Autor:  Rosanna Marziale
Herausgeber:  HÄDECKE Verlag
ISBN:  978-3-7750-0691-0
Preis:  € 22,00

Ausprobiert

Die Auswahl an vegetarischen Gerichten mit Hauptspeisen-Charakter, die mich wirklich ansprechen, ist leider nicht so groß. Und Vorspeise oder Nachtisch gibt es bei Herrn Wallygusto und mir wirklich nur ganz, ganz selten. Ich habe mich daher an einem heißen Freitagabend dazu entschlossen, die cremige Tomatensuppe einfach als Hauptgericht zu kredenzen.

Das hier vorgestellte Rezept reicht also für 4 Personen als Vorspeise oder eben (wie hier angegeben) für 2 Personen als leichtes Hauptgericht, wenn man etwas Ciabatta dazu reicht.

Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella - Mozzarella originale

Zutaten für 2 Personen

  • 8 Strauchtomaten
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Knoblauchöl*
  • 1 Kugel (Büffel-)Mozzarella, gewürfelt
  • 8 Basilikumblätter
  • 8 grüne oder schwarze Oliven ohne Kern, in Scheiben
  • natives Olivenöl extra

Zubereitung

Strauchtomaten waschen, den Stielansatz entfernen und an der Oberseite kreuzförmig einschneiden. Kurz in heißem Wasser blanchieren, danach in Wasser mit Eiswürfeln tauchen und häuten. Jede Tomate achteln und Samen entfernen. Tomaten mit dem Stabmixer pürieren. Wer mag, streicht die Masse anschließend noch durch ein feines Sieb. Wir haben diesen Schritt ausgelassen und fanden das Ergebnis trotzdem ansprechend.

Tomatencreme in einem kleinen Topf erhitzen, mit Salz und Pfeffer würzen und das Knoblauchöl hinzufügen.

Anschließend Tomatencreme auf vier tiefe Teller verteilen, Mozzarellawürfel obenauf setzen und mit Basilikumblättern und Olivenscheiben garnieren.

Wer mag, beträufelt die Tomatencremesuppe jetzt noch mit etwas Olivenöl.

*Für das Knoblauchöl eine geschälte Knoblauchzehe in Scheiben schneiden und über Nacht im Kühlschrank in Olivenöl ziehen lassen.

**Eigentlich werden die Basilikumblätter in 200 ml Erdnussöl frittiert. Da wir frittierte Basilikumblätter aber nicht besonders mögen, haben wir das Basilikum so auf die Suppe gegeben.

Fazit

Leider sind Mozzarella originale und ich noch nicht richtig warm miteinander geworden. Irgendwie habe ich auch nach mehrmaligen Durchblättern nur wenig vegetarische (Haupt-)Gerichte gefunden, bei denen ich auf Anhieb gedacht habe, „das muss ich unbedingt nachkochen“. Dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Bei Dorothe von Bushcooks kitchen hat Mozzarella originale durchaus für mehr Begeisterung gesorgt. Aber vielleicht kommt das ja noch, wenn ich mal wieder mehr Zeit habe und ich mich nochmal damit auseinandersetzen kann.

Vielen Dank an den HÄDECKE Verlag, der mir das Buch und die Bilder ohne Wasserzeichen freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus von Pastamaniac | Gastbeitrag

12. August 2016
Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus von Pastamaniac

Als bekennender Pasta-Fan bin ich ständig auf der Suche nach neuen Inspirationen für einfache, schnelle Pasta. Dabei durchforste ich mit Leidenschaft unzählige Kochbücher, Zeitschriften und natürlich auch die Weiten des Internets. Ein Blog, auf dem ich dabei immer fündig werde, wenn ich Lust auf eine Extraportion Kohlenhydrate habe, ist PASTAMANIAC.

Unter dem Motto „Pasta ist Liebe und Liebe muss man teilen“ frönt hier Sabine (die ich auch schon persönlich kennenlernen durfte :-)) ihrer Lust nach High Carb. Und zwar in Form vieler, wahnsinnig leckerer Pastarezepte:  Mit Gemüse, mit Fleisch, mit beidem, vegetarisch, ganz puristisch mit wenigen Zutaten, schnell zubereitet , lange dauernd, ausgefallen, altbekannt, nachgekocht, verändert, selbst kreiert und saisonal. Ihr seht also, Ihr habt die berühmte Qual der Wahl.  Umso mehr freut es mich, dass ich Sabine jetzt für einen Gastbeitrag gewinnen konnte! Und ich hoffe natürlich, dass es  nicht das letzte Rezept war, dass sie exklusiv mit mir teilt! 😉

Vielen Dank, liebe Sabine, für dieses tolle Rezept, dass sicher bald seinen Weg in unsere Kochtöpfe finden wird!

Pastamaniac-Spaghetti-mit-Avocado-Ricotta-Mus

Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus

Avocado und ich – ein späte Liebesgeschichte. Als Kind und Jugendliche konnte ich mit der grünen Frucht gar nichts anfangen. Ich fand Geschmack und Konsistenz seltsam und habe es nach erstmaligem Probieren schlichtweg abgelehnt, ihr eine weitere Chance zu geben. Erst als ich während meines Studiums mal eine richtig gute Guacamole gegessen habe, habe ich mich langsam an die grüne Powerfrucht rangetastet. Und jetzt, jetzt esse ich sie ständig: Im Salat, auf Brot, als Dip und natürlich auch mit Pasta.

Zutaten

  • Spaghetti
  • 1 Avocado
  • 4 EL Ricotta
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 getrocknete Chili oder Chiliflocken
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Abrieb einer Biozitrone
  • Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Spaghetti kochen
Ricotta mit Olivenöl und Zitronensaft glatt rühren
Knoblauch fein würfeln, Avocado würfeln, Chili zerbröseln
Alles unter die Ricottamasse rühren
Etwas von dem Nudelkochwasser unter die Ricottamasse rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken
Spaghetti unter die Masse rühren, mit viel Basilikum, frisch gemahlenen Pfeffer und etwas Zitronenabrieb servieren

 

italienisch Restaurants

Lamora | Laim | Leider inzwischen für immer geschlossen 

7. April 2016
Lamora München

Es gibt Räumlichkeiten, da hält sich keine Geschäftsidee lange. Die Gründe warum das so ist, sind manchmal schwer zu erkennen. In Laim gibt es an der Ecke Fürstenrieder-/Helmpertstrasse genauso eine Räumlichkeit. Als wir vor über 10 Jahren hierherzogen, gab es hier mit der Teufelsküche eine unglaublich gemütliche Kneipe mit gutem Essen. Leider war irgendwann Schluss damit und ein Südtiroler – dessen Kochkunst wir leider nie ausprobiert haben – zog ein. Nach ein paar Monaten folgte mit Mamas Küche wieder eine sehr gemütliche Kneipe – die leider auch nicht blieb. Nach der deftigen Balkanküche des Fürstenrieder Hofes versucht nun seit Herbst 2015 ein italienisches Restaurant sein Glück.

Aufgrund einer Empfehlung aus dem Freundeskreis haben Herr Wallygusto und ich das Lamora besucht. Zusammen mit einem befreundeten Pärchen haben wir an einem Wochenende im Februar das relativ neue italiensche Restaurant intensiv auf Pizza & Pasta…äääh…Herz & Nieren geprüft.

Drinnen

Die Einrichtung im Lamora ist sehr modern, fast ein wenig steril. Durch die Holzwände wirkt alles aber sehr, sehr edel. Dazu noch ein paar schicke Leuchten und fertig ist ein Restaurant, dass eher ins hippe Glockenbachviertel als in das gutbürgerliche Laim passen würde. Sehr witzig finde ich das Fenster, durch das man dem Pizzabäcker bei seiner Arbeiten zugucken kann.

Speisekarte

Die Speisekarte bietet eine schier unglaubliche Auswahl an Pizza. Natürlich gibt es auch Fisch, Fleisch und Pasta. Ergänzt wird das eh schon umfangreiche Angebot des Lamora durch eine Tageskarte. Wer diese lesen möchte, sollte dies gleich zu Beginn seines Besuches tun: Die Gerichte stehen nämlich nur auf einer Kreidetafel draußen am Eingang zur Auswahl. Bisschen unpraktisch, vor allem wenn es – wie bei unserem Besuch – stark regnet. 😉

Bei insgesamt – wenn man das Pizzabrot mitzählt – 12 fleisch-und fischlosen Varianten stehen Herr Wallygusto und ich vor der Qual der Wahl. Er entscheidet sich schließlich für die Contadina mit Auberginen, Rucola und Parmesan. Und da ich ein großer Fan von Ricotta auf Pizza bin, nehme ich Romeo und Julia mit Kirschtomaten, Blattspinat und dem italienischen Frischkäse. Unsere Begleitung nimmt ein Fleischgericht von der Tageskarte und Pizza Tarfutata mit Champignons, Rucola, Parmesan und Trüffelöl. Dazu bestellen wir Bier von Paulaner, Aperol Spritz und einen alkoholfreien Cocktail.

Geschmack

Der kulinarische Teil des Abends startet mit einem kleinen Gruß aus der Küche: Knusprige Bruschetta mit fruchtigen Tomatenstücken. Die Pizzen haben einen Durchmesser von 32 cm und sind dementsprechend riesig. Der Belag ist frisch und reichlich, der Boden schön dünn – wie ich es mag. Erfreulicherweise ist dieser auch nicht durchgeweicht, sondern noch recht knusprig. Das Fleischgericht sieht ebenfalls sehr gut aus, allerdings kommt mir die Portion recht übersichtlich vor. Beschwerden von meinem Gegenüber über Größe und Geschmack gibt es aber keine.

Service

Bei unserem ersten Besuch im Lamora ist nur eine Bedienung zu sehen. Diese wirkt auf uns zwar ein bisschen unkoordiniert, macht dies aber mit viel Humor und Charme wieder wett. Wir müssen aber auf alles ein klein wenig länger warten…egal ob es sich um die Speisekarte, Getränke oder das Essen handelt. Aber wir bleiben entspannt und nutzen die Zeit, um uns angeregt zu unterhalten.

Preise 

Ab 17 Uhr scheint es im Lamora nur noch die großen Pizzen mit einem Durchmesser von 32 cm zu geben. Unsere vegetarischen Riesen-Pizzen kosten um die € 10,00. Und wenn ich mich recht erinnere, liegt das Gericht von der Tageskarte bei knapp € 16,00. Die Halbe Helles kostet € 3,20, das Weißbier € 3,30.

Fazit

Uns hat’s im Lamora bei leckerer Pizza und schicker Atmosphäre sehr gut gefallen. Wir hoffen nur, dass sich die Wartezeiten zukünftig ein wenig verkürzen! Denn wir kommen auf jeden Fall bald mal wieder.

Das Lamora ist inzwischen leider Vergangenheit. Oder soll ich sagen zum Glück? Es gibt bereits neue , sehr nette und hoch motivierte Betreiber, die unter dem Namen AL CUORE ebenfalls sehr gute Pizza servieren. Außerdem gibt es eine umfangreiche Auswahl an Spritz-Variationen. Von deren Geschmack haben Herr Wallygusto und ich uns bei unserem ersten Besuch Mitte September 2016 zwar noch nicht überzeugt, aber was nicht ist, kann ja noch werden! Uns hat es im AL CUORE auf jeden Fall sehr gut gefallen – wir waren also nicht zum letzten Mal da!

Adresse:
Helmpertstr. 2, 80687 München

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spaghetti mit vegetarischen „Fleischbällchen“ aus Grünkern | Blogg den Suchbegriff III 

4. April 2016
Spaghetti mit vegetarischen Fleischbällchen aus Grünkern

Es gibt Gerichte, die haben sogar in Hollywood eine steile Karriere hingelegt. Spaghetti mit Fleischbällchen sind ein solcher Klassiker! Schon in „Der Pate“ – und natürlich in vielen anderen Mafiafilmen – verdrückten böse Schurken schon seit Ewigkeiten große Berge würziger Fleischbällchen mit Spaghetti und herzhafter Sauce. Die wohl bekannteste Szene stammt aber aus dem Zeichentrickfilm Susi & Strolch: Unvergessen, wie Strolch seiner Liebsten das letzte Fleischbällchen liebevoll mit der Schnauze auf ihre Seite des Tellers rollt. Und zu guter letzter outeten sich auch die Minions in einem Trailer zu Ich – Einfach unverbesserlich als wahre Meatball- Fans:

Soviel geballte Hollywood-Prominenz kann einfach nicht irren! Und so kamen Herr Wallygusto und ich auf die Idee, dieses beliebte Gericht zu „vegetarisieren“. Als optimale Zutat für die vegetarischen Fleischbällchen erwies sich der altbewährte Grünkern, der bei uns auch gerne für gefüllte Paprika oder Burger-Patties zum Einsatz kommt. Wobei Ihr für die Bällchen auch super Tofuschnetzel oder Bulgur verwenden könnt! Und um gleich jede (fruchtlose) Vegetarier-Fleischesser-Diskussion zu vermeiden: Ja, es ist uns klar, dass es sich dann nicht um Fleischbällchen handelt. Und nein, wir haben dieses Gericht nicht „erfunden“, weil wir Fleisch so arg vermissen. Grünkern schmeckt nämlich gar nicht wie Hackfleisch. So, jetzt wisst Ihr Bescheid.

Da die Zubereitung dieser vegetarischen Version nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt, bleibt im Anschluss genug Zeit, sich einen der alten Klassiker wie „Der Pate“ oder „Goodfellas“ anzuschauen. 😉

Spaghetti mit vegetarischen Fleischbällchen aus Grünkern

Zutaten für 2 Personen

Für die Bällchen:
  • 140 g Grünkern
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 Schalotten, ganz fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Oregano
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • Ei
  • Semmelbrösel
  • Pflanzenöl
Für die Sauce:
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Dose Kirschtomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • 1 – 2 getrocknete Chilischoten, zerkrümelt
  • Olivenöl
Für darüber:
  • Pecorino, grob gerieben

Zubereitung

Für die Bällchen Gemüsebrühe aufkochen, Grünkernschrot und Oregano einrühren und 15-20 Minuten quellen lassen. Zwiebelwürfel, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Paprika untermischen und auskühlen lassen. Anschließend Ei und – falls der Teig zu feucht sein sollte – Semmelbrösel untermischen. Walnussgroße Bällchen formen und in heißem Pflanzenöl rausbraten. Fertige Bällchen auf Küchenpapier abtropfen lassen und zur Seite stellen.

Jetzt die Sauce zubereiten: Zwiebel in Olivenöl in einer tiefen Pfanne glasig dünsten, dann Knoblauch zugeben und kurz mit braten. Kirschtomaten, etwas Wasser und Tomatenmark dazu und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chilischoten würzen. Aufkochen und dann die Hitze reduzieren. Kirschtomaten zerdrücken, Bällchen hineingeben und bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.
Sollten es für Euren Geschmack zu viele sein, könnt Ihr den Rest einfach einfrieren. Oder Ihr lasst sie einfach so im Mund verschwinden. 😉

In der Zwischenzeit das Wasser für die Nudeln aufsetzen und diese nach Packungsanleitung zubereiten. Spaghetti abgießen und mit Nudelsauce und geriebenen Pecorino servieren.

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff III (Abgabe bis zum 10. April 2016)

Ich möchte dieses Rezept Tim Mälzer widmen, der lange Zeit mein Lieblings-Fernsehkoch war. Und Sabrina & Steffen von Feed Me Up Before You go-go, die mit ihrem Blog-Event Blog den Suchbegriff mittlerweile in die 3. Runde gehen. Warum? Das ist eigentlich ganz einfach:

1. Auch Tim Mälzer bereitete in seiner Sendung „Tim Mälzer kocht“ (natürlich) selbst schon mal Spaghetti mit Fleischbällchen  zu.

2. Mit „Greenbox“ hat der gute Tim selbst vor einigen Jahren ein vegetarisches Kochbuch herausgebracht. Er ist also fleischloser Kost gegenüber nicht abgeneigt.

3. Und es gibt tatsächlich Leute, die sich über den Suchbegriff „War Tim Mälzer früher ein Mädchen“ auf meinen Blog verirren. Welcher Suchbegriff würde besser zum aktuellen Blog-Event von Feed Me Up passen, als dieser? Schräger geht’s schließlich (fast) nimmer!
Außerdem finden Mädchen Spaghetti mit (fleischlosen) Fleischbällchen bestimmt ganz, ganz toll.;-)

P.S. Tim Mälzer war früher natürlich kein Mädchen. Aber meine vegetarischen Fleischbällchen fände er bestimmt gut – sage ich jetzt einfach mal so.

 

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