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Käsespätzle

bayerisch Restaurants

Aindorfer Hof | Laim

26. Juni 2017
Aindorfer Hof | Käsespätzle

Auch wenn es oft anders aussehen mag und Herr Wallygusto und ich Euch hier viele, viele Lokale vorstellen: Wir sind bequem! Wenn es uns irgendwo schmeckt, gehen wir dort immer und immer wieder hin. Und essen durchaus häufig das gleiche Gericht. Was allerdings oft der nur eingeschränkt für Vegetarier geeigneten Speisekarte geschuldet ist – vor allem, wenn es um bayrische Schmankerl geht! Das ist ja auch der Grund, warum wir so gerne asiatisch essen gehen! Darum wundert es auch nicht, dass wir bis vor einigen Monaten immer einen großen Bogen um den Aindorfer Hof gemacht haben. Man sollte hierzu vielleicht noch erwähnen, dass die bayrische Wirtschaft nur 10 Minuten von unserer Wohnung entfernt liegt. Diesen Missstand haben wir nun aus der Welt geräumt!

Drinnen 

Wie es sich für ein richtiges Stadtteilwirtshaus gehört, ist der Aindorfer Hof angenehm schlicht eingerichtet: Rot-weiße Gardinen, ein paar Schwarz-weiß Bilder an der Wand und Blümchen auf der Fensterbank – das war’s! Da der Gastraum aber eine recht überschaubare Größe hat, ist es trotzdem gemütlich. Auch gibt es einen kleinen Gastgarten, der im Sommer zum Verweilen einlädt. Das Publikum ist bunt gemischt, hier sitzt alt neben jung, Pärchen neben Familienfeiern.

Aindorfer Hof | Laim

Speisekarte 

Neben Klassikern aus der Bayerischen Küche wie „Aindorfer“ Schweinebraten und „Münchner“ Tafelspitz gibt es mit Käsespätzle und Spinatstrudel auch zwei vegetarische Hauptgerichte. Natürlich werden auch Vorspeisen, Salate, kleine Gerichte für zwischendurch und Dessert angeboten. Witzig finden Herr Wallygusto und ich die Idee mit dem bayrisch inspirierten Burger mit dem Schweinbraten-Patty. Für Kinder gibt es übrigens eine separate Karte mit kindgerechten Hauptgerichten und Eis.

Geschmack 

Herr Wallygusto und ich haben – wie könnte es auch anders sein – im Aindorfer Hof bisher nur die Käsespätzle probiert. Diese sind unserer Meinung nach aber auch extrem köstlich, da sie in einer cremigen Sauce und mit ordentlich Bergkäse serviert werden. Dazu noch ein großer Berg Röstzwiebeln und ein frischer Salat und wir sind zufrieden. Aber auch das Münchner Schnitzel und der Zwiebelrostbraten der Schwiegereltern sind anscheinend sehr gut, zumindest kommen von dieser Seite des Tisches keine Klagen. Und die Portionen sind sowieso riesig! Das trifft übrigens auch auf das Kinderschnitzel mit Pommes zu.

Aindorfer Hof | Essen

Service 

Der Service im Aindorfer Hof ist freundlich und sehr aufmerksam. So wird dem Neffen beispielsweise die Wartezeit auf sein Eis mit ein paar weißen Schaumgummi-Mäusen versüßt. Dass das Eis dann kurz darauf und somit früher als erwartet kam, spielt dabei keine Rolle. Bei den Hauptgerichten muss man sich bei gut gefülltem Lokal auf eine etwas längere Wartezeit einstellen, aber so haben wir mehr Zeit, uns in Ruhe zu unterhalten.

Preise

Die Preise sind unserer Meinung nach – gemessen an Geschmack und Portionsgröße – absolut fair. So kosten zum Beispiel Käsespätzle mit Salat € 10,40.

Fazit 

Inzwischen waren wir schon drei Mal im Aindorfer Hof und nach jedem Besuch rundum zufrieden. Wenn wir das nächste Mal zu Gast sind, werden wir auf alle Fälle den Kaiserschmarrn probieren – der sieht nämlich auch sehr, sehr appetitlich aus! Mal sehen, ob wir diesen guten Vorsatz umsetzen können, denn normalerweise sind wir nach der Portion Käsespätzle schon pappsatt. Was wiederum bestätigt, dass wir eigentlich nicht sonderlich experimentierfreudig sind. 😉

Adresse: Guido-Schneble-Straße 36, 80689 München

Café Restaurants

Max Eatery | Altstadt 

28. April 2017
Max Eatery Rischart | München

Wo es duftet und schmeckt – dieses Motto hat das Max Rischart’s Backhaus mit der neuen Max Eatery völlig neu interpretiert. In dem im August letzten Jahres eröffneten Café am Stachus sind Genuss & Design vereint: Bei einer Vielfalt von feinen Speisen und Getränken, serviert in modernem Wohlfühlambiente sollen die Gäste mit allen Sinnen genießen. Ich durfte damals bei der Eröffnung der Max Eatery dabei sein und habe Euch auf Facebook schon die ersten köstlichen Eindrücke gezeigt. Weil es mir wirklich sehr gut gefallen hat, wollte ich kurz danach eigentlich gleich wieder hin, um mir eine große Portion des legendären Kaiserschmarrns zu gönnen. Aber irgendwie hat es bis jetzt nicht geklappt – Ihr wisst ja, wie das ist. 😉

Drinnen 

Die Räumlichkeiten des etwas angestaubten Stacherias sind nicht wieder zu erkennen: Statt altmodischem Blümchenmuster und Eisdielen-Flair findet der (meist) weibliche Gast in der Max Eatery Macaron-Hocker und Tomaten-Sessel unter Besteck-Kronleuchtern. Das Ambiente ist trotz der modernen Einrichtung sehr gemütlich!

Speisekarte 

Das Speisenangebot fällt meiner Meinung nach ein wenig unspektakulärer als die Einrichtung aus: Burger mit Mango-BBQ-Dip und knusprigen Kartoffelspalten und Surf-and-Turf Salat mit Black-Tiger-Garnelenspieß gibt es in München inzwischen gefühlt an jeder Ecke. Leider gibt es nur eine überschaubare Auswahl an vegetarischen Gerichten – darunter auch die obligatorischen Käsespätzle und vegetarische Flammkuchenvariationen.

Natürlich ist die Max Eatery auch eine gute Location zum Frühstücken: Frischgepresster Orangensaft, Eiern von freilaufenden bayerischen Hühnern, handgemachte Croissants und Semmeln aus der Rischart Backstube und eine große Auswahl an Frühstücksspezialitäten garantieren einen entspannten Start in den Tag.

Geschmack 

Da ich ein wenig auf die schlanke Linie achten möchte, entscheide ich mich für Salat. Die Gratinierte Ziege (karamellisierter französischer Ziegenkäse an buntem Wildkräutersalat) überzeugt mich dabei vor allem durch die kandierten Walnüsse, die reichlich über den Salat gestreut wurden und einfach köstlich sind! Vom Balsamico-Senf-Dressing ist meiner Meinung nach ein wenig zu viel drauf. Der Salat war alles in allem nicht schlecht, aber das hatte ich auch schon besser!

Herr Wallygusto entscheidet sich für den Flammkuchen mit Schmand, Ziegenkäse & Honig. Darauf finden sich erfreulicher Weise die süßen, knackigen Walnüsse wieder. Sie verleihen dem eher einfachen Gericht das gewisse Etwas und wir können gar nicht genug von ihnen bekommen. Erwähnenswert ist auch der dünne, knusprige Teig. Alles in allem nicht schlecht!

Ein absolutes Highlight ist aber der kleine Gruß aus der Küche – Baguette mit blumigen, aber doch herben Olivenöl. Ich habe wirklich selten so ein Olivenöl probiert, das so dermaßen komplex im Geschmack war. Einfach toll!

Die Portionen sind übrigens ordentlich, Hunger haben Herr Wallygusto und ich nach dem Essen keinen mehr. Wer jedoch trotzdem noch ein kleines Hüngerchen verspüren sollte, der kann sich ja im Rischart-Backshop im Erdgeschoss noch ein Stück Datschi oder Apfelkuchen mitnehmen. 😉

Service 

Bei unserem letzten Besuch werden die Speisen von einer rustikal-freundlichen Bedienung mit bayrischem Dialekt serviert. Die Wartezeiten sind kurz und wir fühlen uns während unseres kurzen Besuches gut aufgehoben.

Preise 

Die Preise der Max Eatery entsprechen der prominenten Lage am Stachus: Helles gibt’s für € 4,40, Essen für € 13,20 (Gratinierte Ziege) bzw. € 9,80 (Flammkuchen Ziegenkäse-Walnuss).

Fazit 

Wieder können die Gerichte in der Max Eatery optisch und geschmacklich überzeugen. Und da die Portion Kaiserschmarrn ja immer noch aussteht, werde ich also bald wieder kommen! Hoffe ich zumindest! 😉

Adresse: Stachus 8, 80335 München

bayerisch Restaurants

Riegele WirtsHaus | Augsburg

6. März 2017

Vor kurzer Zeit habe ich in den Untiefen meines Bildarchives Bilder von unserem Besuch des Riegele Wirtshauses in Augsburg gefunden. Da Herr Wallygusto und ich dort letzten Sommer wirklich sehr gut verköstigt wurden, möchte ich Euch diese Aufnahmen natürlich nicht vorenthalten. Neben Aechten Kasspatzen mit kernigem (= richtig stinkigem) Räßkas und geschmorten Weißbierzwiebeln und einem (etwas langweiligem) vegetarischen Brauhausfladen haben wir uns ein sagenhaft schokoladiges Craft Beer-Malz-Mousse gegönnt.  Wir schwärmen heute – ein halbes Jahr später – noch immer von dieser süßen Köstlichkeit, die mit Riegele Malz und karamellisierten Braumalz verfeinert wird. Klar, dass wir natürlich auch ein paar Sorten der süffigen Riegele Biere probiert haben! 🙂

Natürlich waren wir nicht nur wegen dem Riegele in Augsburg. Ein bisschen was angeschaut haben wir uns auch – besonders angetan waren wir vom Botanischen Garten! Und ein Besuch am Kultstrand musste natürlich auch sein!

 

 

bayerisch Restaurants

Franzz | Pasing

23. Februar 2017
Franzz Pasing

Eines der Lokale in der näheren Umgebung, dass Herr Wallygusto und ich schon lange einmal besuchen wollten, ist das Franzz in Pasing. Warum wir bis dato dort nur ein Bierchen im gemütlichen Biergarten trinken und nie essen waren, mag vielleicht ein bisschen an der Lage liegen: Die Bäckerstr. 89 liegt am äußersten Rand von Pasing, dort wo die grüne Wiese beginnt und gefühlt nur noch eine Buslinie die Stadt München zusammenhält.

Zwischen den Jahren hat es nun endlich mit einem Besuch geklappt! Und da Essen in Gesellschaft noch mehr Spaß macht, haben wir auch gleich noch ein paar liebe Freunde mitgebracht.

Drinnen

Das Franzz besticht durch sein klassisch-stilvolles Ambiente und einem schönen, hellen Wintergarten. Im Sommer genießt der Gast sein Bier unter dicken Kastanien im bereits erwähnten Biergarten.

Speisekarte

Neben einer umfangreichen Standardkarte mit bayrischen Spezialitäten und internationalen Gerichten wird im Franzz eine wechselnde Tageskarte angeboten. Und wie es sich für eine bayrische Wirtschaft gehört, gibt es noch eine extra Schnitzelkarte. Aber auch Vegetarier haben erfreulicherweise genug Auswahl!

Geschmack

Bei unserem ersten Besuch bestellen schließlich zweimal das Mediterrane Pfannengemüse mit Schafskäse & Weißbrot von der Tageskarte, Allgäuer Käsespätzle und das Schwammerlragout in Kräuterrahm. Dazu gönnen wir uns paarweise jeweils einen kleinen Beilagensalat. Meine Portion Käsespätzle sind klein aus, macht aber ordentlich satt. Die fluffigen Spätzle werden im Pfännchen in einer cremigen, nicht zu flüssigen Sauce mit deftigen Käse und vielen knusprigen Röstzwiebeln obendrauf serviert. Meiner Meinung nach schmecken sie einfach toll! Der Beilagensalat ist frisch und knackig, das weiße Balsamico-Dressing nicht zu aufdringlich. Hunger habe ich danach keinen mehr! Das Schwammerlragout wird mit zwei kleinen Semmelknödeln serviert und scheint ebenfalls sehr gut zu schmecken, Beschwerden höre ich auf jeden Fall keine. Einzig das Mediterrane Pfannengemüse enttäuscht ein wenig – und zwar sowohl von der Portionsgröße als auch vom Geschmack her.

Beim nächsten zweiten Mal mit meinen Eltern haben wir leider weniger Glück: Die Spinatknödel meiner Mutter sind blass, da zu wenig Spinat verwendet wurde und schmeckt eher nach Semmelknödel. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, liegen die Knödel auch in einer dicken, nahezu ungenießbaren die Gorgonzolarahmsauce. Anscheinend hat es der Koch hier viel zu gut mit Weißwein und Soßenbinder gemeint. Mein Salat mit gegrilltem Ziegenkäse & Honig ist zwar frisch, aber nicht besonders bunt und das Dressing hat zu viel Essig erwischt. Außerdem wird kein Toscanabrot sondern sehr trocknes Weißbrot dazu serviert. Etwas besser hat es da Herr Wallygusto mit den Ravioli mit Steinpilzen erwischt, die er als „ganz okay“ bezeichnet. Einzig meine Vater ist mit seiner Wahl zufrieden – das Schnitzel Münchner Art schmeckt ihm sehr gut und es bleibt auch kein noch so kleines Stückchen davon übrig.

Service

Schon beim Betreten der Wirtschaft werden wir freundlich begrüßt und an unseren Tisch geleitet. Auch den Rest des Abends ist die Bedienung sehr freundlich und aufmerksam. Auch als meine Mutter ihr Essen reklamiert, wird sehr professionell und höflich darauf reagiert.

Preise

Vegetarische Hauptgerichte kosten im Franzz zwischen € 7,20 und € 8,80, einen kleinen Beilagensalat gibt es für € 3,40 dazu. Für das alkoholfreie Weißbier und das Schlossberg Dachau Bio Bier zahlen wir € 3,90, für Dunkles und Radler € 3,70.

Fazit

Kaum zu glauben, dass es am äußersten Zipfel von Laim so gute Käsespätzle gibt – die würde ich auch auf jeden Fall wieder im Franzz bestellen! Nachdem unser zweiter Besuch aber leider etwas durchwachsen war, werden wir höchstens mal wieder auf ein Bierchen im Biergarten vorbeikommen. Schade!

Adresse:
Bäckerstr. 89, 81241 München

 

Österreich Unterwegs

Salzburg | Impressionen 

16. Februar 2017

Traditionell machen Herr Wallygusto und ich in der ersten Januarwoche Urlaub – entspannter kann man das neue Jahr einfach nicht beginnen. Und zu einem gelungenen Urlaub gehört eigentlich immer ein kleiner Städtetrip. Nachdem wir die Jahre zuvor Augsburg, Rosenheim und Ulm unsicher gemacht haben, zog es uns diesmal nach Salzburg.

Essen & Trinken

Für ein Bierchen zwischendurch empfehlen wir den Bärenwirt (wobei auch die Knödel mit Rahmschwammerl einfach köstlich aussehen) und den Stiegl-Keller mit seiner tollen Aussicht auf Altstadt & Dom. Nett ist es auch in Kastner’s Schenke, die Salzburgs kleinste Brauerei beherbergt. Da uns die Köstlichkeiten der berühmten Konditoreien nicht anmachen, holen wir uns bei einem Bäckerstand vor der Kollegienkirche zwei knusprige Topfentascherl auf die Hand. Besser schmeckt es auch in einem Kaffeehaus nicht! Köstliche Pinzgauer Kasnocken mit Bierkas und ordentlich Röstzwiebeln und ein schokoladig-herbes Dunkles Weißbier gibt’s in Österreichs ältester Weissbierbrauerei Die Weisse. Außerdem ist es dort einfach urgemütlich!

Allgegenwärtig ist übrigens die Mozartkugel – man könnte fast meinen, die Salzburger würden sich nur davon ernähren. Im Supermarkt werden sie sogar in einem Spender an der Kasse angeboten. Das ist auch kein Wunder, denn Salzburg ist schließlich die Geburtsstätte der berühmten Süßigkeit. Wir können nicht widerstehen und kaufen uns in einer der Filialen der Konditorei Fürst ein paar Mozartkugeln.

Highlights

Der Aufstieg auf den Mönchsberg und zur Festung Hohensalzburg ist nur halb so wild und lohnt aufgrund der traumhaften Aussicht auf die Salzburger Altstadt. Neben der schneeweißen, recht ungewöhnlichen Kollegienkirche gefällt uns auch die Franziskanerkirche mit ihren unterschiedlichen Baustilen sehr gut. Ein Bummel durch die Getreidegasse ist ebenso ein Muss wie der Besuch des Salzburger Doms. In der  uralten Steingasse bekommen wir einen kleinen Eindruck davon, wie Salzburg im Mittelalter ausgesehen hat.

Mehr Informationen über Salzburgs Sehenswürdigkeiten findet Ihr auf www.salzburg.info.

bayerisch Restaurants

Wirtshaus Maxvorstadt | Maxvorstadt

13. Februar 2017
Wirtshaus Maxvorstadt München

Bevor Herr Wallygusto und ich nach Laim zogen, haben wir uns ein klitzekleines 1-Zimmer-Apparement im wuseligen Maxvorstadt geteilt. Und natürlich genossen wird damals das reichhaltige Angebot an Restaurants und Kneipen in vollen Zügen. Inzwischen sind wir nur noch selten dort unterwegs – gemütlich sind wir geworden, fast schon Stubenhocker. Einzig im Café Puck und dem Türkenhof sind wir zwar nicht oft, aber doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu finden.

Auf der Suche nach einem Restaurant, dass verkehrsgünstig auf dem Weg ins Zenith in Freimann liegt, stieß Herr Wallygusto im November letzten Jahres auf das Wirtshaus Maxvorstadt. In den ehemaligen Räumen des Pauls servieren Boris Pachov und Thomas Winkler ihren Gästen seit 2014 feine bayrische Köstlichkeiten. Da die umfangreiche Speisekarte auch eine große Auswahl für Vegetarier bietet, haben wir natürlich gleich einen Tisch im Wirtshaus Maxvorstadt reserviert. Und wir wurden nicht enttäuscht!

Drinnen

Das Wirtshaus Maxvorstadt verbindet urgemütliche Atmosphäre mit modernem Ambiente – das liegt zum einen an der großen Fensterfront, die ein luftiges, helles Ambiente schafft; zum anderen am Verzicht an übermäßig rustikalen Dekorationselementen. Das Bodenständigkeit im Wirtshaus Maxvorstadt groß geschrieben wird, beweist die hauseigene Kegelbahn. Da die Bahn und das Kegelstüberl vom Gastraum getrennt sind, findet sich hier der ideale Raum für kleine Feiern mit bis zu 20 Personen.

Speisekarte

Laut eigener Aussage werden die Speisen mit viel Liebe und Herzblut, aber vor allen Dingen mit frischesten Produkten und Zutaten aus dem direkten Umland zubereitet. Grundlage der unverwechselbaren, bodenständigen Landhausküche sind das richtige Rezept und perfektes Handwerk. Und da die Jahreszeiten kommen und gehen, wechselt auch die Speisekarte im Wirtshaus Maxvorstadt und passt sich der Jahreszeit an. Und so kommt es, dass die Speisekarte feine bayerische Köstlichkeiten bietet – allen voran alpenländische Klassiker, die doch irgendwie anders sind. Erfreulicher Weise gibt es eine Vielzahl an vegetarischen Speisen und großen Salaten.

 

Geschmack

Das Essen wird schnell serviert und die Portionen sind riesig. Die Bestandteile meines großes Pflücksalates sind sehr, sehr frisch und die vegetarische Maultasche ist sehr schmackhaft. Dazu gibt es fruchtiges Kürbischutney mit einer leichten Anisnote, dass wider Erwarten sehr gut mit dem Rest des Essens harmoniert. Ein Highlight sind auch die Haselnussspätzle mit Traubengelee – meiner Meinung nach eine sehr eigenwillige Kombination, die aber hervorragend funktioniert. Auch bei unserem zweiten Besuch, ein paar Monate später, sind wir hin und weg vom Knödelduo von Spinat-und Bergkäseknödel & Vollkorn-Dinkel-Käsespätzle mit leicht geräuchertem Käse. Das Wirtshaus Maxvorstadt hat uns mit seinen Speisen also voll und ganz überzeugt!

Service

Der Service im Wirtshaus Maxvorstadt ist freundlich und aufmerksam – und a bisserl g’schert. Herr Wallygusto erntet aufgrund seiner Unentschlossenheit bei der Wahl seines Getränkes einen spöttischen Blick und wird gleich liebevoll auf „Zauderer“ getauft. Ein Missverständnis bei der Bestellung – ich bekam erst die Maultauschen mit Tomatensauce serviert – wird ohne Gejammer professionell behoben. Und eine charmante Entschuldigung gab’s noch dazu!

Preise

Der große Pflücksalat mit vegetarischen Maultaschen kostet € 13,90, die Haselnussspätzle mit Traubengelee einen Euro weniger. Für Helles und Dunkles Weißbier (beides 0,5) zahlen wir jeweils € 3,90.

Fazit

Toller, aufmerksamer Service, umfangreiche Auswahl an (vegetarischen) Speisen, leckeres Essen & gemütliche Atmosphäre! Einfach super!

Adresse: Augustenstr. 53, 80333 München

bayerisch Restaurants

Haidhauser Augustiner | Haidhausen 

23. Januar 2017
Haidhauser Augustiner München

Eigentlich kann ich mich an den  Haidhauser Augustiner nur so gut erinnern, weil es dort Augustiner – na klar – gibt und ich vor etlichen Jahren dort mal einen arg versalzenen Schweinebraten gegessen habe. Und ab und an waren Herr Wallygusto und ich schon mal auf ein Bierchen da – gegessen haben wir bei dieser Gelegenheit aber nie etwas. An einem Mittwochabend hat es uns vor einem Konzertbesuch in der nahen Tonhalle zum Abendessen mal wieder in das gemütliche Lokal in meinem Lieblingsstadtteil Haidhausen verschlagen.

Drinnen

Bei unseren früheren Besuchen im Haidhauser Augustiner saßen wir immer draußen. Dort zu sitzen ist ganz nett, trotz der auch sonntags stark befahrenen Pariser Straße. Die Grünanlage gegenüber bietet genug Möglichkeiten Leute zu beobachten und ab und an fährt auch ein Oldtimer vorbei. Bei unserem aktuellen Besuch im November nehmen wir dann doch lieber im gemütlich-rustikalen Inneren Platz. Zum Glück haben wir reserviert, denn alle Tische sind trotz der recht frühen Abendstunde schon belegt oder reserviert.

Das Publikum ist bunt gemischt: Hier stehen Geschäftsleute in dunklen Anzügen zwischen Rentnern am Tresen und Stammtischbrüder sitzen neben Pärchen jedes Alters.

Speisekarte

Die Speisekarte im Haidhauser Augustiner bietet die üblichen Wirthausschmankerl wie Schweinebraten, Käsespätzle, aber auch Ofenkartoffeln, Salate und Burger. Ergänzend gibt es eine Wochenkarte mit ordentlichen Anzahl weiterer Gerichte.

Geschmack

Herr Wallygusto und ich sind uns einig: Die Käsespätzle im Haidhauser Augustiner schmecken hervorragend und gehören für uns zu den besten Münchens! Der Käse ist schön pikant, ohne zu extrem zu sein, und die Spätzle selbst sind schön fluffig. Bei den Röstzwiebeln gehen die Meinungen auseinander – Herr Wallygusto denkt, dass sie aus dem Glas kommen, ich bin anderer Ansicht und mag ihre Konsistenz.

Die Portion ist um einiges größer als sie aussieht und wir sind auch Stunden später noch pappsatt. Auch der kleine Salat, den ich mir dazu bestellt habe, ist riesig. Und sehr bunt und knackig – genauso, wie ich es mag!

Service

Unsere Bedienung ist alles andere als rustikal sondern eher der Typ „Im -schönen-München-hängengebliebene-Touristin“. Und sie ist sehr nett, aufmerksam und flink.

Preise

Die sättigende Portion Käsepätzle kostet € 10,90, einen kleinen gemischten Salat gibt‘s für € 4,90 dazu. Der Bierpreis ist auch okay, bei € 3,40 für die Halbe gibt’s inzwischen nix mehr zu meckern. Wir sind ja schließlich in München. 😉

Fazit

Die Käsespätzle des Haidhauser Augustiners sind top – und haben daher einen Platz in meiner persönlichen Top 5 verdient! Und zwar ganz weit vorne!

Adresse: Wörthstr. 34, 81667 München

 

Christkindlmarkt Restaurants

Sendlinger Christkindlmarkt | Sendling 

21. Dezember 2016
Sendlinger Christkindlmarkt am Harras

Ein weiterer Münchner Christkindlmarkt, der 3 Jahre von Herrn Wallygusto und mir unbemerkt geblieben ist, war der Sendlinger Christkindlmarkt am Harras. Dabei ist er unbedingt einen Besuch wert, denn das Glühbier mit dem possierlichen Namen Flöff ist ein echtes Schmankerl unter den weihnachtlichen Heißgetränken. Und auch die Feuerzangenbowle ist besser als viele andere. Sehr gut gefällt uns auch die Auswahl an Speisen, die neben Klassikern wie Käsespätzle und Currywurst auch italienische Süßigkeiten, (vegane) Burger und Falafel-Sabdwiches beinhaltet. Und wer mag, kann hier auch Weihnachtsschmuck und mehr oder weniger attraktive Geschenkideen entdecken.

Adresse: Am Harras, 81373 München

Deutschland Unterwegs

Fränkische Schweiz | Impressionen

19. Dezember 2016
Fränkische Schweiz

Im Herbst legen Herr Wallygusto und ich gerne noch eine Woche Wanderurlaub ein. Nachdem wir diesen letztes Jahr zugunsten eines ausgedehnten Städtetrips nach Hongkong haben ausfallen lassen, war diesmal wieder sportliche Betätigung im Freien angesagt. Da wir schon länger nicht mehr in der Fränkischen Schweiz gewesen sind, war auch schnell ein passender Ort hierfür gefunden. Natürlich wird es auch über diesen Urlaub einen ausführlichen Bericht mit allen (vegetarischen) Restaurantempfehlungen & den besten Wanderungen geben.

Österreich Unterwegs

Graz | Nudelminze, Lendwirbel & Weltkulturerbe

5. Dezember 2016
Nudelminze, Lendwirbel & Weltkulturerbe - ein Wochenende in Graz

Wenn man an Österreich denkt, fallen einem als erstes Berge und Skifahren ein. Oder Mozartkugeln. Und dann kommt eigentlich schon Wien. Freunde von uns fahren seit Jahren regelmäßig nach Wien – ganz begeistert sind sie von den Hochglanzfassaden der ehemals kaiserlich-könglichen Stadt, den Heurigen und dem Wiener Schmäh. Herrn Wallygusto und mir hat sich der Charme der österreichischen Hauptstadt leider nie so richtig erschlossen – zu aufgesetzt erscheint uns dieses „Vienna“: Schweift man nur kurz von den ausgetretenen Touristenpfaden ab – und da reicht schon ein kurzer Blick um die nächste Hausecke – ist es aus und vorbei mit der Pracht.

Dies mögen viele anders sehen, aber uns zog es dieses Jahr motiviert durch einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung in Wiens hippe kleine Städte-Schwester Graz. Ein paar Impressionen aus Graz habe ich Euch vor einiger Zeit ja bereits gezeigt, jetzt folgt der ausführliche Bericht mit Übernachtungstipp und den (kulinarischen) Highlights.

Lipizzanerheimat in Köflach

Zu geil für Sterne – das Hotel Wiesler

Zum Übernachten hat uns Herr Wallygusto ein ganz besonderes Hotel ausgesucht: Das mitten in Graz gelegene Hotel Wiesler. Das Wiesler ist schon seit 1909 ein Ort voller Inspiration, denn man hat hier nie aufgehört, nach neuen Dingen zu suchen, um seine Gäste angenehm zu überraschen. Seit 2010 lässt Unternehmer Florian Weitzer den ehrwürdigen Jugendstilmauern kontinuierlich neues Leben einhauchen, sehr behutsam, damit die natürliche Patina, die schönen Erinnerungen und Geschichten der vergangenen Jahre erhalten bleiben. Das Ergebnis ist ein wirklich spannender Mix aus Vintage und Neuem mit einem Schuss Soul, der auf Pomp und (man höre und staune) 5 Sterne-Klassifizierung verzichtet und viel Raum für erfrischend Unkonventionelles schafft.

Nicht dass Florian Weitzer etwas gegen Hotelsterne hätte. First Class-Service ist im Wiesler sowieso seit jeher eine Selbstverständlichkeit. Für ihn ist der eingeschlagene Weg „from 5 stars to independance“ vielmehr der einzig gehbare, um frische Ideen umzusetzen. Denn es sind die feinen überraschenden Details, die das Besondere im Wiesler ausmachen: So ist  das Hotelrestaurant für jeden – egal ob Hotelgast oder nicht –  von früh bis spät in der Nacht, 365 Tage im Jahr, zugänglich. Das ganztägige Angebot wird von Frühstücksbuffet, Mittagstisch und Café-Betrieb am Nachmittag abgerundet. Ganz besonders fasziniert war ich von dem Barbiersalon mitten im Treppenhaus, in dem männliche Gäste eine Handrasur genießen können.

Bei unserem Zimmer haben wir ein wenig Pech, denn wir bekommen leider keinen der renovierten, superschicken Räume. Der Nachtruhe tut dies aber keinen Abbruch, denn das Bett ist sehr bequem und alles sehr sauber. Ein Traum ist auch das reichhaltige Frühstücksbüffet, das mit seiner guten Käseauswahl auch bei Vegetariern keinerlei Wünsche offenlässt.

Das Wiesler ist definitiv das schickste Hotel, in dem ich bisher abgestiegen bin! Und ich würde es wirklich jeder Zeit wieder tun!

Adresse: Grieskai 4-8, 8020 Graz
Internet: www.hotelwiesler.com

Highlights

Graz hat wirklich viele, viele Sehenswürdigkeiten zu bieten – eigentlich ist die ganze Stadt eine einzige, große Sehenswürdigkeit. Im Nachhinein fiel es Herrn Wallygusto und mir ganz schwer zu sagen, was uns jetzt am besten gefallen hat. Stellvertretend für die vielen schönen Ecken in Graz seien aber diese Sehenswürdigkeiten genannt:

Gleich an unserem ersten Tag erklimmen wir den Grazer Schloßberg, einen wuchtigen Felsen aus Dolomitgestein, der den Kern der historischen Altstadt bildet. Neben dem fantastischen Ausblick auf Graz finden wir hier oben mit dem Grazer Uhrturm das älteste Gebäude der Stadt vor.

Eine einzige große Sehenswürdigkeit ist die historische Grazer Altstadt! Nicht umsonst wurde sie zusammen mit der Dachlandschaft 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und 2010 sogar auf Stadt Graz – Historisches Zentrum und Schloss Eggenberg erweitert. Unbedingt anschauen solltet Ihr Euch hier die spätgotische Doppelwendeltreppe – sie ist ein Meisterwerk der Steinmetzkunst und befindet sich in der Grazer Burg.

Nicht weit von Graz entfernt liegt das Lippizanergestüt Piber. Dieses traditionsreiche Gestüt hat die Aufgabe, die älteste Kulturpferderasse Europas – eben die Lipizzaner – zu züchten, deren Ursprung in die imperiale Zeit, auf das Jahr 1580, zurückgeht. Schon als Kind war es ein Traum von mir, diesen Ort zu besuchen. Da auch Herr Wallygusto gleich Feuer und Flamme ist, nehmen wir also den Zug nach Köflach und wandern eine gute Stunde nach Piber. Dort angekommen nehmen wir an einer sehr interessanten Führung über das Gestütsgelände und durch die Ställe teil. Anschließend lernen wir in der Schauschmiede alles über Hufeisen. Außerdem dürfen wir noch mit den halbwüchsigen Lippizaner-Hengsten auf Tuchfühlung gehen – ganz schön verschmust, die Kleinen! Mehr Informationen zum Lipizzanergestüt Piber und seinen edlen Bewohnern findet Ihr auf www.lipizzanerheimat.com. Wie es sich für ordentliche Foodblogger gehört, machen wir auf dem Rückweg beim Buschenschank Schachner halt. Dort genießen wir bei strahlendem Sonnenschein ein Viertel rosèfarbenen Schilcher, pikanten Käferbohnensalat und einen riesigen Käseteller.

Was für ein Glück, dass bei unserem Besuch das Nachbarschaftsfest Lendwirbel stattfindet! Eine der Bühnen steht sogar hinter unserem Hotel, und das unter unserem Fenster. Gestört werden wir dadurch freilich nicht, denn Herr Wallygusto und ich wirbeln ja selbst eifrig mit! Und zwar von Bierstand zu Bierstand und von Konzert zu Konzert! Und wir machen bei unserem ersten (und bisher letztem) Tanzkaraoke mit! Was für eine irre Wirbelei!

Der Botanische Garten in Graz ist – verglichen mit dem in München – recht klein. Sehenswert ist er vor allem wegen der drei Gewächshäuser von Volker Giencke. Sie wirken aufgrund ihrer schuppigen Architektur wie drei riesige Gürteltiere und ermöglichen aufgrund ihrer idealen Ausrichtung im Inneren üppiges Wachstum von Pflanzen aus vier verschiedenen Klimazonen.

Mehr Informationen zu den Sehenswürdigkeiten gibt es im Internet auf www.graztourismus.at oder Wikipedia.

Für die kleine Pause zwischendurch

So viel Städtetrip macht hungrig – und vor allem durstig. Für eine kleine Pause zwischendurch oder um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, können Herr Wallygusto und ich die folgenden Lokale empfehlen:

In der Mehlschwalbe (Kapaunplatz 3) mitten im alten Franziskanerviertel stärken wir uns kurz nach unserer Ankunft in Graz mit Frittata und ein veganes Weckerl. Da es uns dort so gut gefällt, kommen wir eine paar Tage später nochmal auf ein Craft Beer vorbei. Das Flamberger Stout sagt uns aber leider nicht so zu – aber das ist schließlich Geschmackssache. Laut Website kann man die Mehlschwalbe im Moment (leider) nur für Events buchen.

Bei Greissler Eis in der Sporgasse gibt es neben Apfelkuchen, Graumohn und Erdnuss-Schoko so ausgefallene Sorten wie Ziegenkäse. Die Schlange im Laden ist lang – aber das Warten lohnt sich, denn alle von uns probierten Eiskreationen sind einfach köstlich!

Im Reinerhof, (Sackgasse 20)  zu Füßen des Schloßberges – ruhen wir unsere müden Füße aus und genießen dabei ein kühles Trumer Pils.

Ein ganz besonders entspannter Ort ist das Parkhouse (Stadtpark 2), das, wie der Name schon sagt, im malerischen Grazer Stadtpark zu finden ist. Wir trinken ein Murauer aus der Flasche und schauen den Entchen beim Baden zu. In den Sommermonaten finden hier im Gastgarten zahlreiche Live-Concerte statt. Angeblich ist hier auch schon so manches Talent entdeckt worden.

Das Glöckl Bräu (Glockenspielplatz 2) liegt im Herzen der Grazer Innenstadt, mitten am schönen Glockenspielplatz. Das steirische Wirtshaus besticht aber nicht nur durch seine prächtige Fassade und das gemütliche Ambiente der Räumlichkeiten, sondern auch mit sehr gutem Kellerbier aus dem Holzfass!

Nicht entgehen lassen sollte man sich die Leckereien der Bäckerei Martin Auer, die es in diversen Filialen in Graz zu kaufen gibt. Schon im Vorfeld unseres Aufenthaltes in Graz konnte ich mich kaum an den appetitlichen Broten, Feingebäck und Pausenbroten sattsehen!

Steirische Küche – auch für Vegetarier!

Die bekanntesten Schmackerln aus der Steiermark sind wohl Kernöl, Backhendl, Klachelsuppe (aus Schweinshaxe, Suppengrün und Gewürzen), verschiedene Kürbisrezepte, Apfelkren, Schmarrn, Krautfleckerln und steirisches Wurzelfleisch. Alles sehr bodenständige Gerichte! Und da Herr Wallygusto und ich genau das mögen, gehen wir natürlich jeden Abend in einem steirischen Lokal zum Essen! Auch als Vegetarier haben wir dort die Qual der Wahl!

Die Altsteirischen Schmankerlstuben (Sackstr. 10) ist eines der beliebtesten Restaurants in Graz. Kein Wunder, denn die Gasträume mit den Gewölbedecken und der rustikalen Möblierung sind heimlig und gemütlich. Und unsere Krautfleckerl und Erdäpfellaibchen mit grünem Salat sind einfach köstlich!

Ähnlich rustikal geht es im Lend Platzl (Lendplatz 11) zu – zumindest was wir auf dem Weg zum stillen Örtchen so vom Lokal zu sehen bekommen. Da die Temperaturen auch abends noch angenehm sind, nehmen wir im kleinen, verwinkelten Gastgarten Platz. Dort lassen wir uns Bärlauchlaibchen, und Käsenockerl schmecken – dazu gibt es ein kühles Gösser vom Fass.

Die Steirerstub’n (Lendplatz 8) sind ebenfalls urgemütlich, dementsprechend gut besucht sind auch die drei Gaststuben. Regionale Produkte sind hier ein Muss  – daher kommen Brot und Gemüse frisch vom gegenüberliegenden Bauernmarkt und das Fleisch von heimischen Bauern.

Nudelminze, Lendwirbel & Weltkulturerbe – ein Wochenende in Graz

Bauernmärkte

Auf dem Bauernmarkt auf dem Lendplatz erstehen wir einen Beutel Käferbohnen und eine kleine Flasche Kernöl. Das Angebot ist aber natürlich viel größer und reicht von Wein über Brot und Käse bis zum Speck und Selchwürsten. Außerdem gibt es eine unglaubliche Auswahl an frischen Kräutern – auch die berühmte Nudelminze findet sich darunter!

Nach einem Bummel über den Bauernmarkt auf dem Kaiser-Josef-Platz kehren wir auf einen Spritz und eine Weinschorle bei Rossian ein. Schade nur, dass wir dank des umfangreichen Frühstückbüffets im Hotel noch keinen Hunger haben, denn die kleinen Speisen und Kuchen, die in dem kleinen Lokal serviert werden, sehen einfach verführerisch aus. Und natürlich genießen wir trotzdem einen ausgedehnten Bummel zwischen den prall mit Brot, Gemüse und Käse gefüllten Marktständen!

Fazit

Graz ist einfach wunderbar! Warum? Weil es genau die richtige Mischung zwischen alternativ, schick und bodenständig ist! Genau die Adjektive, die mir selbst sehr wichtig sind!

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