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Kartoffeln

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Linsen-Kartoffel-Eintopf mit (Bergkräuter-) Pesto | ALPENKÜCHE vegetarisch | Buchvorstellung

13. April 2017
Linsen-Kartoffel-Eintopf mit (Bergkräuter-)Pesto | ALPENKÜCHE vegetarisch | Buchvorstellung

Neben Kochen und dem Verzehr von köstlichen Speisen gehört Wandern zu den liebsten Hobbies von Herrn Wallygusto und mir. Toll daran ist, dass wir oft beide Leidenschaften miteinander verbinden können, denn nicht selten kehren wir während einer Bergtour auf einer Hütte für einen Kaiserschmarrn oder eine Portion Spinatknödel ein. Leider können wir aber berufsbedingt nicht jeden Tag zum Wandern fahren und es gibt auch Wochenende, da mag das Wetter einfach nicht mitspielen. Wie gut, dass Cornelia Schinharl inzwischen das wundervolle Kochbuch ALPENKÜCHE vegetarisch herausgebracht hat – so können wir uns zukünftig zumindest einen Teil der Hüttengaudi nach Hause holen. 😉

ALPENKÜCHE vegetarisch

Autor

München, Hamburg, Berlin, Frankreich, Italien, Asien – ihre Neugier trieb Cornelia Schinharl durch die Welt. Mittlerweile ist sie aber sesshaft geworden und lebt in der Schweiz, ganz nah am Berg. Viele Erfahrungen später machte sich Cornelia Schinharl als Kochbuchautorin selbstständig. Über 50 Bücher sind bereits von ihr erschienen. Dabei bleibt sie ihren Idealen, der modernen, natürlichen Küche mit hochwertigen Zutaten, aber immer treu. Ihre Markenzeichen sind Kompetenz, Kreativität und Qualität.

Optik

Schon das Cover von ALPENKÜCHE vegetarisch gefällt mir sehr gut, denn das kleine Herzerl-Fenster ist liebenswert und rustikal – wie die Küche der Berge! Auch mag ich, dass der Einband nicht nur wie Holz aussieht, sondern sich durch die strukturierte Oberfläche auch ein wenig so anfüllt. Die vier außen abgebildeten Gerichte machen sofort Lust, das Buch aufzuschlagen und nach den jeweiligen Rezepten zu suchen.

Im Inneren überzeugt ALPENKÜCHE vegetarisch mit großen, ansprechenden Rezeptfotos – auch wenn leider nicht jedem Rezept eines gewidmet wurde! Sehr schade! Außerdem gibt’s ein paar tolle Landschaftsaufnahmen obendrauf, die Lust auf die nächste Wanderung in den Bergen machen.

ALPENKÜCHE vegetarisch

Aus dem Inhalt

  • Vorwort
  • Brotzeit und Jause
  • Aus dem Suppentopf
  • Knödel, Pasta & Co.
  • Deftiges aus dem Ofen
  • Mehlspeisen und Gebäck
  • Register

Rezepte

Von der Zugspitze in die Dolomiten, vom Aostatal nach Arosa: ALPENKÜCHE vegetarisch nimmt jeden mit auf eine kulinarische Entdeckungstour durch die Alpen. Denn auf die deftige Alpenküche sollte keiner verzichten, ob an der Küste oder in der Tiefebene. Wie schön, dass der Genuss auch ohne Gipfelklimmen zu erreichen ist: In der heimischen Küche mit den Sehnsuchts-Rezepten von Cornelia Schinharl. Die ist selbst durch die Berge gereist, um zu sehen, woher der Almkäs kommt, wie der Strudelteig perfekt gelingt und warum die Wildkräuter dieses unvergleichliche Aroma haben. Fotoreportagen direkt von den Almen geben dem Leser dabei das Gefühl, dabei selbst vor Ort gewesen zu sein.

Aber auch die vielen ansprechenden Rezepte versprechen Hüttengaudi für zuhause: Käsebrettl und Kaiserschmarren, Älplermagronen und Rote-Bete-Knödel mit Mohnbutter, Walliser Kartoffelkuchen und Rösti zum Beispiel. Und das Ganze ganz ohne Fleisch – denn ein Alpenkochbuch braucht kein Fleisch, um einfach der Gipfel des Genusses zu sein.

Herrn Wallygusto und mir gefallen die Rezepte sehr gut, denn wir mögen einfache, deftige Gerichte. Und wenn dann auch noch viel aromatischer Bergkäse im Spiel ist, umso besser! Schön ist auch, dass die Anleitungen kurz & knackig und leicht verständlich sind. Nicht, dass die Gerichte jetzt arg kompliziert zu zubereiten wären, aber ich möchte ein Rezept nicht zwei- oder gar dreimal lesen müssen, um auch nur ansatzweise zu verstehen, was ich mit den einzelnen Zutaten machen soll.

ALPENKÜCHE vegetarisch

Kurzprofil

Titel: Alpenküche vegetarisch
Autor: 
Cornelia Schinharl
Herausgeber: ZS Verlag
ISBN: ISBN 978-3-89883-632-6
Preis: € 24,90

Ausprobiert

Da in unserer Vorratskammer immer mehr als genug Linsen zu finden sind, fiel unsere erste Wahl auf den Linsen-Kartoffel-Eintopf mit Bergkräuter-Pesto. Da wir selten Rezepte 1:1 nachkochen, haben wir ein paar Anpassungen vorgenommen: Statt Möhre* und Knollensellerie* kam gleich ein ganzer Bund Suppengrün zum Einsatz und die Bergkräuter** wurden durch Basilikum und der Petersilie aus dem Suppengrün ersetzt. Geschmeckt hat der Eintopf trotzdem ganz wunderbar!

Linsen-Kartoffel-Eintopf mit (Bergkräuter-)Pesto | ALPENKÜCHE vegetarisch | Buchvorstellung

Zutaten für 2 Personen

  • 175 g Berglinsen (oder braune, grüne oder schwarze Linsen)
  • 6 Wacholderbeeren
  • 1 Bund Suppengrün* (Möhre, Knollensellerie, Petersilienwurzel, Lauch, Petersilie**), klein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 250 g festkochende Kartoffeln, geschält, gewaschen und in 1 cm große Würfel geschnitten
  • 10 g Butterschmalz
  • 1 TL Zucker
  • ¼ l Gemüsebrühe
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 2 EL Haselnusskerne, gehackt & geröstet
  • 3 EL Öl (z.B. Nussöl oder Rapsöl)
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • ca. 2 EL Nussessig (ersatzweise Apfelessig)

Zubereitung

Linsen in einem Sieb kalt abbrausen und abtropfen lassen, dann ein einen Topf geben und mit reichlich Wasser bedecken. Wacholderbeeren in ein Tee-Ei oder einen Papier-Teefilter füllen und dazugeben. Berglinsen mit halb aufgelegten Deckel bei schwacher bis mittlerer Temperatur etwa 20 Minuten nicht ganz weich köcheln.

Butterschmalz in einem großen Topf mit dem Zucker erhitzen, dann Suppengrün, Zwiebel und Kartoffeln zugeben und kurz mitbraten.

Berglinsen in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen, die Wacholderbeeren entfernen. Linsen zur Gemüsemischung geben und Brühe angießen. Alles mit geschlossenem Deckel 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, bis Linsen und Kartoffeln schön weich sind.

Fazit

ALPENKÜCHE vegetarisch ist ein tolles Buch für alle, die gerne deftig & vegetarisch essen. Die Älplermagronen mit Apfelschnitzen und der Linsen-Kartoffel-Eintopf waren ein Traum, mehr wird bald noch ausprobiert. Auch optisch überzeugt das kompakte Kochbuch, denn es gibt nicht nur ansprechende Bilder der Rezepte sondern auch schöne Landschaftsbilder.

Vielen Dank an den ZS Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Knüppel mit Gerümpel (vegan)

22. Januar 2016

Eigentlich sollte man meinen, dass Currywurst mit Pommes einfach und ohne Rezept zuzubereiten ist. Von Zuhause kenne ich die Soße dazu allerdings nur bestehend aus heißem Ketchup und Currypulver. Die Pommes kamen aus dem Plastikbeutel einer amerikanisch klingenden Firma. Ihr seht also, hier bestand dringender Nachholbedarf Bei meiner Recherche im Internet bin ich auf chefkoch.de bzw. www.kochbar.de auf zwei sehr brauchbare Anleitungen gestoßen. Beide Gerichte sind ohne viel Aufwand und relativ schnell zu zubereiten. Und vegan! Langsam frage ich mich wirklich, warum ich hierfür jemals ein Rezept gebraucht habe :-)! Der Begriff „Knüppel mit Gerümpel“ stammt übrigens aus Niedersachsen und hört sich doch viel besser an als nur „Currywurst mit Pommes“, oder?

Currywurst vegan

Zutaten für 2 Personen

Kartoffelspalten
  • 700 g fest kochende Kartoffeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 gepresste Knoblauchzehe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
Currysoße
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Curry
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 5 getrocknete Tomaten
  • 1 Spritzer dunkle Sojasoße
  • Paprikapulver edelsüß, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwerpulver, Mangopulver, Pfeffer, Zimt, Chili, Tabasco

Zubereitung

Für die Kartoffelspalten die Kartoffeln gründlich abwaschen und bürsten, abtrocknen und vierteln.

In einer großen Schüssel das Öl, gepresste Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und Paprikapulver oder Cayennepfeffer verrühren. Die Kartoffelspalten in die Schüssel geben und gut mit der Öl-Gewürzmischung vermischen

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, ca. 40 – 50 Minuten backen. Ab und zu die Kartoffeln wenden.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, kann man schon mal die Soße zubereiten:
Getrocknete Tomaten grob hacken und mit den restlichen Soßenzutaten pürieren und etwa 10 min einkochen.

Nebenbei hat man wunderbar Zeit, die Würschtel anzubraten :-).

Vegetarisches Würschtel mit Currysoße und Kartoffelspalten servieren.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte Vegan

Kartoffelgulasch mit Sauerrahm | Vegetarische Küche | Buchvorstellung 

24. August 2015

Vegetarische und vegane Ernährung boomen nach wie vor. Ein schöner Nebeneffekt davon ist, dass immer mehr einschlägige Kochbücher auf den Markt kommen. Denn machen wir uns doch nichts vor: „Normale“ Kochbücher sind meist nur bedingt für Vegetarier geeignet, denn nicht jedes Gericht lässt sich ohne Probleme „umbauen“. Und das ist genau der Grund, warum ich nur noch rein vegane oder vegetarische Kochbücher kaufe!

Der Münchner ZS Verlag Zabert Sandmann hat der vegetarischen Küche nun einen Band seiner Trendkochbücher gewidmet. Diese sind per se eine gute Wahl, denn sie wurden bei den Gourmand World Cookbook Awards als die beste Kochbuchserie Deutschlands ausgezeichnet! Die Erwartungen an dieses neue Trendkochbuch war also entsprechend hoch!

Optik

Für den unschlagbaren Preis von € 4,95 gibt es ein schönes, handliches Kochbuch mit Softcover. Und das auch noch in Hochglanzoptik! Da Vegetarische Küche recht schmal ist, findet es in  jedem noch so vollem Kochbuchregal locker noch ein Plätzchen!

In Vegetarische Küche wird jedem Rezept eine ganze Seite teilweise sogar zwei Seiten gewidmet Und – ein ganz großer Pluspunkt für mich – jedes Rezept hat ein Foto! Wie Ihr ja inzwischen wisst, ist es mir persönlich nämlich sehr, sehr wichtig zu sehen, was ich da so zusammenrühre.

Das Cover wurde freundlicherweise vom ZS-Verlag zur Verfügung gestellt.

Das Cover wurde freundlicherweise vom ZS-Verlag zur Verfügung gestellt.

Rezepte

Kochen wird ab jetzt bunt – mit knackigem Gemüse in allen Farbschattierungen, kernigem Bulgur, Reis oder Quinoa, allerlei Nudeln für die Seele und satt machenden Kartoffeln! Und das ganz ohne Fleisch, dafür aber gekonnt in Szene gesetzt, überzeugen die vegetarische Gerichte in Vegetarische Küche auf der ganzen Linie.

Ein paar der über 80 Rezepte kenne ich witziger Weise aus einem vegetarischen Kochbuch eines anderen Verlages. Die Gerichte sind in folgende Kategorien eingeteilt:

  • Vorspeisen & kleine Gerichte
  • Salate & Suppen
  • Nudeln, Reis & Co.
  • Kartoffeln & Gemüse

In Vegetarische Küche wird die Zubereitung aller Gerichte gut erklärt, große Kochkünste sind also nicht gefragt. Alle Rezepte, die wir bisher ausprobiert haben, funktionierten einwandfrei. Im Einband finden sich zudem ein kleines Gemüse-Einmaleins und Tipps, wie Ihr fleischlos glücklich werden könnt. Wenn Ihr denn wollt.

Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich jedoch: In dem Rezept für Topinamursuppe mit Kräuteröl wird Hühnerbrühe verwendet. Ich denke, bei der „Vegetarisierung“ des Rezeptes ist dies einfach übersehen worden. Ist also wirklich nicht weiter schlimm!

Kartoffelgulasch

Kurzprofil

Titel: Vegetarische Küche
Herausgeber:
ZS ZABERT SANDMANN
ISBN: 978-3-89883-4
Preis: € 4,95

Ausprobiert

Wir haben bisher Penne mit Gemüseragout (mit Fenchel, sehr lecker!!), Kartoffel-Auflauf mit Räuchertofu (deftig!) und Kartoffelgulasch mit Sauerrahm ausprobiert. Da mir das Gulasch bisher am besten geschmeckt hat, gibt’s das Rezept für Euch! Die Kombination aus weichen Kartoffeln, leichter Schärfe und frischem Sauerrahm ist einfach köstlich!

Gulasch_Kartoffeln_und_Sauerrahm

Zutaten für 2 Personen
  • 150 g Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 350 g festkochende Kartoffeln
  • 350 g Süßkartoffeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 frische rote Chili
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • Cayennepfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • Salz
  • 25 g saure Sahne oder Schmand
  • 2 EL gehackte Petersilie
Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Beide Kartoffelsorten schälen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten.

Kartoffelstücke ebenfalls in den Topf geben, Tomatenmark einrühren und so lange braten, bis die Kartoffeln leicht gebräunt sind.

Chili waschen, halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Mit Gemüsebrühe mischen und die Kartoffeln damit ablöschen. Alles zudeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Wenn die Flüssigkeit zu schnell verkocht, noch etwas mehr Gemüsebrühe angießen.

Gulasch mit Cayennepfeffer, Paprikapulver und Salz abschmecken. Saure Sahne oder Schmand unterrühren und Kartoffelgulasch auf tiefe Teller verteilen. Mit gehackter Petersilie bestreut servieren.

Fazit

Vegetarische Küche ist ein ansprechendes Buch nicht nur für Vegetarier. Schon beim ersten Durchblättern habe ich sehr viele Gerichte gefunden, die ich unbedingt ausprobieren möchte! Es besteht also durchaus Potential, ein Lieblingskochbuch zu werden! 🙂

Vielen Dank an den Verlag ZS Verlag Zabert Sandmann, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Süßkartoffel-Curry mit Aubergine, Erbsen & Bohnen | Tierfreitag 

3. April 2015

Was tun, wenn man Nudeln (ausnahmsweise) nicht mehr sehen kann? Richtig, man kocht was mit Reis! 🙂 Da der indische Chefkoch in Person von Herrn Wallygusto aus Zeitgründen nur am Wochenende aktiv wird, reicht es aber „nur“ für ein schnelles Thai-Curry. Weil ich jedoch unser Standard-Curry so langsam nicht mehr sehen kann, soll es diesmal was mit Süßkartoffel sein. Die dicken, roten Knollen sind mir mittlerweile fast lieber als normale Kartoffeln. Vor einigen Jahren noch Exoten, sind die entfernten Verwandten unserer Kartoffel inzwischen zum Glück in fast jedem Supermarkt zu haben. Geschmacklich erinnern mich Süßkartoffeln immer ein wenig an Karotten. Bei meiner Recherche im Internet stieß ich in der Kochnische der Süddeutschen Zeitung schnell auf ein lecker anmutendes Süßkartoffel-Auberginen-Curry. Da Fischsoße nicht vegetarisch / vegan ist und ich das Gericht noch ein wenig bunter haben wollte, habe ich es ein klitzeklein wenig angepasst. Wer es nicht so scharf mag, kann gelbe Currypaste verwenden und die Chili weglassen.

Zutaten für 2 Personen

  • 1 mittelgroße Süßkartoffel
  • 1 Aubergine
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Panang-Currypaste
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Stange Zitronengras
  • 6 Kaffirlimettenblätter
  • 1 grüne Chili
  • 170 g Erbsen (TK)
  • 30 g Prinzessbohnen (TK)
  • Zucker
  • Sojasoße

Zubereitung

Aubergine gründlich waschen und in Würfel von ca. 1 cm Kantenlänge schneiden. In ein Sieb geben, kräftig salzen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Süßkartoffel waschen, schälen und ebenfalls würfeln.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Currypaste einrühren und kurz anbraten. Anschließend nach und nach Kokosmilich einrühren und aufkochen lassen.

Zitronengras halbieren, äußere Schicht entfernen und je nach Länge nochmal halbieren. Chili waschen und in feine Ringe schneiden.

Limettenblättern und Zitronengras in die Kokosmilch geben. Auberginen abbrausen, gründlich abtropfen und zusammen mit Süßkartoffeln und Chiliringen in die Pfanne geben. Alles 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Erbsen und Bohnen dazugeben, mit Sojasoße und Zucker würzen und nochmal 5 Minuten köcheln lassen und mit Reis (am besten Jasmin oder Basmati) servieren.tierfreitag

Kartoffeln | Hülsenfrüchte KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte

Blumenkohl mit Kräuter-Käsesauce | HEIMAT | Buchvorstellung 

26. Januar 2015

Erinnert Ihr Euch noch an die Weiberpasta, die ich vor einiger Zeit für Euch gekocht habe? Dieses Rezept stammt aus Tim Mälzers GREENBOX. Auch wenn die Weiberpasta – und ein paar andere Gerichte auch – echt der Knaller sind, hat mich Tim Mälzers Ausflug in die vegetarische nicht zur Gänze überzeugt. Und das, obwohl ich den Hamburger Jung mit dem gigantischen Salzverbrauch sehr sympathisch finde.

Jetzt hat er ein neues Kochbuch HEIMAT herausgebracht, in dem er Deutschlands Kochgewohnheiten umkrempeln will. Denn Tim Mälzers Heimat Deutschland ist mehr als Bockwurst und Sauerkraut, Präzision und Lederhose.

Aber seht selbst und kommt mit mir auf die Reise durch Tim Mälzers kulinarisches Deutschland!

Autor

Tim Mälzer ist schon eine coole Socke! Ob als Küchenchef, TV-Koch, Buchautor oder Showmaster: Er hat keine Gelegenheit ausgelassen, Deutschlands Kochgewohnheiten umzukrempeln. Ähnliche wie Jamie Oliver ist er der mediale Star am deutschen Herd. Seine TV-Sendungen sind ebenso Kult wie Jamies und sein lässiger Kochstil hat tausende Fans zu begeisterten Hobbyköchen gemacht. Tim Mälzer steht für eine neue Generation am Herd, der er im Rahmen seiner TV-Dokus wichtige Themen rund um die Ernährung nahe bringt.

Tim Mälzers Küche ist frisch und kreativ. Alltagstauglich sind auch die Preise, denn wie er selbst sagt: „Es gibt Sachen, die einfach schweinelecker sind und nicht die Welt kosten müssen.“

Optik 

Das neue Kochbuch von Tim Mälzer hat ein schönes und kompaktes Format. Die hochwertige Ausstattung mit Leineneinband und Goldfolienprägung kann sich sehen lassen.

Heimat von Tim Maelzer

Durch die Gartenzwerge auf dem Cover wirkte HEIMAT zuerst wie ein Märchenbuch auf mich. Dieser Eindruck verstärkt sich nach dem ersten Durchblättern noch ein wenig, denn ich finde die Bilder alle recht bunt und plakativ, manchmal auch ein wenig albern. Inzwischen gefällt mir die Optik aber recht gut, denn sie ist modern und hebt sich ein wenig vom Standard vieler anderer Kochbücher ab.

Tim Mälzer HEIMAT

Lobenswert ist, das (fast) alle Rezepte ein eigenes Foto haben. Und die Rezepte ohne Foto sind teilweise illustriert. Wie Ihr ja wisst, ist mir das sehr wichtig. Ich koch irgendwie viel lieber Gerichte nach, von denen ich weiß, wie sie aussehen. Auch wenn sich mein Ergebnis oft vom Original abhebt.

Rezepte

Für Tim Mälzer ist Heimat überall, wo man sich zu Hause fühlt: im Fußballstadion, bei der Familie, am Meer wie in den Bergen, beim Camping, zu Lande und zu Wasser. Wie frisch und kreativ deutsche Küche sein kann, möchte uns der Autor in seinem neuen Kochbuch HEIMAT zeigen. Ich schreibe „möchte“, denn ich finde nicht alle der über 120 Rezepte überwältigend kreativ. Eher wie von Muttern, denn Reibekuchen und Milchreis gibt es in der von Tim Mälzer präsentierten Form meiner Meinung nach schon immer. So richtig entstaubt wurden die Klassiker also meiner Meinung nach nicht.

Auch gibt es nur wenige vegetarische Gerichte, die für mich „Hauptspeisencharakter“ haben. Dies ist aber nicht weiter schlimm, denn es handelt sich schließlich nicht um ein rein vegetarisches Kochbuch und in vielen Fällen kann man sich mit Alternativen behelfen oder beispielsweise Speck einfach weglassen.

In HEIMAT gibt es aber nicht nur Rezepte. Tim Mälzer machte sich für sein neues Werk auf eine kulinarische Reise quer durchs Land. Er kostete seltene Käsesorten, entdeckte eine neue Brotkultur, fuhr mit Fischern aufs Meer und sah zum ersten Mal in seinem Leben Schweine in freier Wildbahn vor Glück rennen. In HEIMAT berichtet er zudem von seinen Gesprächen mit Produzenten, Landwirten und Handwerkern und staunt dabei immer wieder über den kulinarischen Produktreichtum und die Leidenschaft für diese Vielfalt.

Tim Mälzer HEIMAT Alles Käse

Kurzprofil

Titel: HEIMAT
Autor: Tim Mälzer
Herausgeber: Mosaik Verlag
ISBN: 978-3-442-39274-2
Preis: € 19,99

Ausprobiert

Wie bereits erwähnt ist die Auswahl an vegetarischen Gerichten mit Hauptspeisen-Charakter nicht so groß. Und da wir (viel) zu selten Blumenkohl essen, fiel unsere Wahl daher ziemlich schnell auf Blumenkohl mit Kräutersauce. Dieses Gericht ist zwar recht einfach, aber sehr, sehr lecker!

Herr Wallygusto und ich haben die Mengen allerdings ein wenig angepasst, also zwei Kohlköpfe satt nur einem, etwas mehr Creme Fraiche und doppelt so viel Milch und Brühe verwendet. Auch haben wir den Blumenkohl nicht am Stück gelassen, dass fanden wir doof.

Als Beilage gab’s bei uns Salzkartoffeln! Tim Mälzer empfiehlt außerdem Kartoffelpüree.

HEIMAT Tim Mälzer Rezepte

Zutaten für 2 (hungrige) Personen:
  • Salz
  • 1 Zitrone
  • 2 kleine Blumenkohlköpfe
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Creme Fraiche
  • ½ TL Speisestärke
  • 100 g junger Bergkäse
  • ½ Bund Petersilie
  • 4 Zweige Dill
  • 2 Zweige Estragon
  • Cayennepfeffer
Zubereitung:

In einem großen Topf reichlich Salzwasser mit dem Saft einer halben Zitrone aufkochen. Blätter vom Blumenkohl lösen, in Röschen zerteilen und ins Kochwasser geben. Nun zugedeckt 10 bis 12 Minuten garen.

Milch mit Gemüsebrühe, Creme Fraiche und Speisestärke in einem Topf glatt rühren und anschließend unter Rühren erwärmen. Einmal aufkochen. In der Zwischenzeit Käse fein reiben, Petersilie hacken, Dill und Estragon fein schneiden. Käse zusammen mit den Kräutern zur Sauce geben und Käse unter Rühren in der heißen Sauce schmelzen.

Mit Salz, Cayennepfeffer und 1 – 2 Spritzern Zitronensaft abschmecken, dann – wer mag, muss aber nicht sein – mit einem Pürierstab schaumig pürieren. Blumenkohlröschen mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf Teller verteilen. Mit Sauce begossen servieren & an diesem einfachen, aber leckeren Gericht erfreuen!

Blumenkohl mit Käsesauce

Fazit

HEIMAT ist eher die Liebe auf den 2. Blick. Aber das neue Buch von Tim Mälzer hat eindeutig Potenzial, auch wenn viele der Rezepte leider nicht für Vegetarier geeignet sind. Zumindest kann ein Teil davon variiert werden. Und ich will ja nicht überkritisch sein, denn es handelt sich ja auch keineswegs um ein vegetarisches Kochbuch.

Wie bereits erwähnt sind längst nicht alle Rezepte wirklich originell – aber das sollen sie wohl auch nicht sein, geht es doch eher um die behutsame Modernisierung von Klassikern. Ich würde aber sagen, zumindest sind sehr viele sehr nett geraten – siehe mein Blumenkohl mit Käsesauce hier! Die Kräuterbutter, die wir ebenfalls ausprobiert haben, ist zum Beispiel ebenfalls sehr lecker, aber ob ich für die Zubereitung unbedingt Inspiration von Tim Mälzer gebraucht hätte?

Ich werde mich die nächste Zeit auf jeden Fall mehr mit meiner HEIMAT beschäftigen und Euch vielleicht noch das ein oder andere Gericht daraus vorstellen. Ich habe nämlich noch ein paar Rezepte auf meiner immer länger werdenden Liste. 🙂

Vielen Dank an den Mosaik Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Imbiss Restaurants

Pommesfreunde | Pasing 

27. Dezember 2014

Könnt Ihr schon wieder was essen? Oder seit Ihr immer noch vollgefuttert von Plätzchen & Seitanbraten? 🙂 Wenn Ihr ein kleines Hüngerchen verspürt, solltet Ihr mal bei den Pommesfreunden vorbeschauen! Dort gibt es die wohl leckersten Pommes in ganz München!

Inzwischen könnt Ihr in München zwei Filialen der Pommesfreunde – nämlich am Pasinger Bahnhof und im Stachus UG – finden. Vor allem am Stachus bin ich während der Mittagspause (zu) häufig Gast. Aber wenn sie halt so gut sind, diese fettigen Dinger!

Eine große Portion Dicke Freunde kostet € 2,85. Dazu könnt Ihr so viele belgische Dips nehmen, wie Ihr lustig seid. Ich empfehle die scharfe Samurai. Und dazu ein Kleck Senf.

Ich gestehe…gewisse Sucht-Tendenzen sind feststellbar!

Adresse Standort München 1: Stachus UG, 80335 München
Adresse Standort München 2: Bahnhofsplatz 6, 81241 München

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Apfel-Kartoffel-Auflauf  

22. Dezember 2014

Nach unserem Umzug Anfang November haben Herr Wallygusto und ich uns gefühlt nur noch von Pasta und Reis ernährt. Da wurde es langsam mal wieder Zeit, etwas mit Kartoffeln zu machen! Unsere hungrigen Überlegeungen gingen erst in Richtung (vegetarischer) Currywurst mit Pommes oder Eintopf. Dann aber erinnerten wir uns an diesen leckeren Apfel-Kartoffel-Schichtauflauf, der früher regelmässig bei uns auf den Tisch kam. Die Säure der Äpfel harmoniert ganz hervorragend mit dem eher ruhigen Temperament der Kartoffeln. Der Auflauf gewinnt so eine angenehme Frische, die einen die Kälte da draußen schnell vergessen und an Sommer denken lässt.

Und da uns dieser Auflauf, obwohl er uns so gut schmeckt, bisher ein Schattendasein führte, darf er sich nun ein bisschen im Rampenlicht sonnen. Und das 2. Blog-Event der lieben Ina von Ina Is(s)t dafür genau die richtige Bühne! Zusammen mit Tina von LECKER & Co möchte sie nämlich einen kleinen Blick in meinen Alltag erhaschen. und wissen, ob ich genauso gerne Aufläufe esse, wie sie. Und wie ich das tue! Neben diesem Kartoffelauflauf liebe ich übrigens ganz arg diesen vegetarischen Tortelliniauflauf mit Cocktailtomaten und Gorgonzola.

Die Idee zu dem Apfel-Kartoffel-Schichtauflauf stammt aus Das große Buch der Vegetarischen Küche*, das schon ziemlich lange bei uns das Kochbuchregal bewohnt, aber aus dem wir eigentlich bisher nur zwei Rezepte gekocht haben. Nachdem dieses Rezept aber ein absoluter Traum ist, sollte ich mich vielleicht wirklich einmal intensiver mit diesem schon etwas älterem Kochbuch auseinandersetzen.

Kartoffel-Schichtauflauf mit Äpfeln

Zutaten für 2 Personen

  • 3 große Kartoffeln
  • 3 mittelgroße grüne Äpfel (z.B. Granny Smith)
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 60 g fein geriebener Pecorino
  • 250 ml Sahne (gerne auch die fettarme Variante)
  • 1/4 TL gemahlener Muskat
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ein paar Zweige frischen Tymian

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad vorheizen. In der Zwischenzeit eine Auflaufform mit etwas Butter einreiben.

Kartoffeln und Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Gemüsezwiebel eventuell vorher noch halbieren. Äpfel ebenfalls schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Anschließend in dünne Scheiben schneiden.

Kartoffeln, Äpfel und Zwiebeln abwechselnd in die Auflaufform schichten. Mit einer Lage Kartoffeln abschließen, und diese gleichmässig mit Käse bestreuen.

Sahne mit Pfeffer und Muskat würzen, dann gleichmässig über den Auflauf gießen.

Apfel-Kartoffel-Schichtauflauf in den Backofen schieben und in ca. 45 Minuten goldbraun backen.

Nach einer kurzen Ruhezeit von 5 Minuten mit ein paar Blättchen Thymian bestreuen & genießen! 🙂

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Bunter Herbstknödel mit Kürbis, Parmesan & Salbeibutter | Produkttest

23. Oktober 2014

Schon als Kind habe ich gerne Kartoffelknödel gegessen! Damals – und viele Jahre später noch – allerdings bevorzugt zu Schweinebraten. Als ich Vegetarier wurde, gerieten die Kartoffelknödel (leider) ein wenig in Vergessenheit. Irgendwie mangelte es Herrn Wallygusto und mir an vegetarischen Ideen, zu denen diese runde Köstlichkeit passen würde. Dann hatten wir einen Geistesblitz – Seitan-Gulasch!  Und was soll ich sagen? Kartoffelknödel schmecken dazu fast noch besser als Spirelli-Nudeln!

Das Kartoffelknödel nicht nur eine tolle Beilage, sondern auch ein 1a Hauptgericht sind, möchte ich Euch mit diesem Gericht beweisen! Der Kartoffelspezialist Burgi’s hat mich nämlich zum Bloggerknödelevent eingeladen und haben gefragt, was ich aus einer Packung Burgis Knödelteig anstellen würde. Herausgekommen ist diese fantastische Variante mit einer Füllung aus Kürbis, Parmesan und Pinienkernen. Dazu gibt es eine „leichte“ Salbeibutter.

Und während ich am Wochenende auf dem Bloggerknödelevent alles über die Kunst der Knödelherstellung lerne, könnt Ihr daheim mit dem Rezept für den Bloggerknödel selbst eine Runde üben. 🙂

Burgis Kartoffelknödel mit Kürbis

Zutaten für 4 – 5 Knödel

Für die Knödel:
  • 1 Packung Burgis Knödelteig (750 g)
  • 150 g Hokkaido
  • 1 EL Pinienkerne
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g Parmesan
  • 1 EL Sherry
  • 40 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat gemahlen
Für die Salbeibutter:
  • 70 g Butter
  • 9 Salbeiblätter
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Kürbis in sehr kleine Würfelchen schneiden, Parmesan reiben.

Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne fett anrösten. Anschließend abkühlen lassen und klein hacken.

Zwiebel und Knoblauch häuten, fein hacken und in einer kleinen Pfanne mit Olivenöl glasig dünsten.

Burgis Kartoffelknödel mit Kürbis2

Kürbisfruchtfleisch zugeben, kurz mitschwitzen, mit Sherry ablöschen und die Brühe angießen. Kürbisgemüse bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel so lange köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.

Pinienkerne und die Hälfte des Parmesans untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Knödelteig in eine große Schüssel geben und kurz durchkneten. Kugeln formen, flach drücken und mit Kürbisgemüse füllen. Anschließend vorsichtig zu Knödeln formen.

Knödel in kochendes Salzwasser geben und 25 – 30 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit 75 g Butter in einer kleinen Pfanne aufschäumen, 9 Salbeiblättchen und 1 Prise Salz untermischen.

Burgis Kartoffelknödel mit Kürbis1

Fertige Knödel aus dem Salzwasser nehmen. Auf einem Teller mit Salbeibutter und mit Parmesan bestreut servieren.

Vielen Dank an dieser Stelle an Burgi’s, die mir ihre Produtke kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung bleibt davon natürlich wie immer unbeeinflusst.

PS: Herr Wallygusto und ich sind übrigens auch fähig, Knödel selbst zu machen. 🙂

asiatisch Restaurants

Manam | Haidhausen

30. Juli 2014

Dank des genialen Magazins DelikatEssen sind wir auf ein wahres Kleinod der thailändischen Küche gestoßen. Auf kleinstmöglichen Raum werden im Imbiss Manam leckerste Curries gezaubert! Es werden ausschließlich ausgewählte frische und natürliche Zutaten verwendet. Glutamat und andere künstliche Geschmacksverstärker kommen beim Team von Manam nicht in den Wok!

Herr Wallygusto und ich besuchen das Manam an einem Donnerstagabend und sind froh, einen kleinen Tisch für uns zu ergattern. Während wir eifrig die umfangreiche Speisekarte studieren, werden wir von kleinen Buddhas beobachtet, die überall auf Wandregalen sitzen. Knapp 50 Gerichte für € 7 – 10  stehen zur Auswahl. Und wenn kein Preis angeben wird, besteht zudem die Möglichkeit wischen Hühnerfleisch, Schweinefleisch, vegetarisch, Tintenfisch, Garnelen, Ente oder Meeresfrüchte zu entscheiden.

Manam Rotes Panaeng Curry

Wir wählen schließlich Gaeng Panaeng (Rotes Panaeng Curry Kokosnussmilch mit Kaffir-Limetten Blättern, thailändischen Bohnen und Erdnüssen) und  Gaeng Massaman (Massaman Curry Kokosnussmilch mit Kartoffeln, Zwiebel und Lorbeerblättern).

Die Gerichte werden in Windeseile frisch zubereitet und schmecken ganz hervorragend. Das Gaeng Panaeng bekommt noch ein paar extra Punkte, da die Zutaten ein wenig spannender, also bunter, als beim Gaeng Massaman  sind.

Das Team vom Manam ist nett und aufmerksam, wenn auch ein wenig ruppiger als wir das vom Lieblings-Thailänder ums Eck gewohnt sind. Wir finden’s trotzdem toll hier und kommen bestimmt bald wieder. Zumal das Manam die optimale Grundlage für einen Besuch im nahgelegenen Tap-House bietet.

Adresse: Rosenheimer Str. 34, 81669 München

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Buntes Gemüse-Curry mit Kokosmilch | LieblingsLöffelEssen

14. April 2014

Bei Herrn Wallygusto und mir gibt es neben diversen Nudelgerichten auch recht häufig Thai-Curries. Das liegt zum einen daran, dass es kaum etwas besseres gibt als viel buntes Gemüse in Kokosmilch. Zum anderen sind solche Gerichte schnell und einfach zu bereitet. Somit ist ein Gemüse-Curry ein perfektes Abendessen für unter der Woche!

An dieser Stelle mal ein Wort zu den Tischsitten in Thailand: Es wird nicht, wie oft irrtümlich angenommen, mit Stäbchen gegessen! Ursprünglich wurden thailändische Gerichte sogar nur mit den Fingern gegessen. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde am thailändischen Königshof die Sitte eingeführt, mit Löffel und Gabel zu speisen.

Wir essen thailändische Curries am liebsten nur mit dem Löffel. Und somit passt das Gemüse-Curry hervorragend zum Blog-Event bei Zorra, das Petra von Obers trifft Sahne dort gerade ausrichten darf.

Blog-Event XCVII - Lieblingslöffelessen (Einsendeschluss 15. April 2014)

Und nun komme ich endlich, endlich zum Rezept: Nachdem wir schon ziemlich lange das gleich Gemüse-Curry, nämlich mit Kartoffeln, Zucchini und Karotten, essen, war es mal an der Zeit für etwas Neues. Auf lecker.de auf dieses ähnliche, aber doch ein wenig andere Rezept gestoßen. Den Minz-Jogurt, der dort dazu gereicht wird, habe ich nicht gemacht. Ich mag Curries lieber ganz klassisch mit Basmatireis und mit ohne Schnickschnack. Auch ansonsten habe ich das Rezept ein klein wenig nach meinen Vorstellungen angepasst – Ihr kennt das ja :-).

Zutaten für 2 Personen

150 g Zuckerschoten
1 Bund Frühlingszwiebeln
2  mittelgroße Karotten
1 Knoblauchzehe
1 Stück (ca. 2 cm) Ingwer
400 g Kartoffeln
2 EL Rapsöl
2 EL Sojasoße
1 Prise (großzügig) Zucker
1–2 EL Masaman-Currypaste
1 Dose (400 ml) ungesüßte Kokosmilch
5 Kaffir-Limettenblätter
1 rote Chili

Zubereitung

Gemüse putzen bzw. schälen und waschen. Frühlingszwiebeln in breite Ringe, Karotten in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer schälen und fein hacken. Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. Chili in feine Ringe schneiden.

Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Alle Zutaten – außer die Zuckerschoten – darin unter Rühren andünsten. Currypaste dazu geben und kurz mit anschwitzen. Kokosmilch und 100 ml Wasser zugeben und aufkochen.

Kaffir-Limettenblätter, Chili, Zucker und Sojasoße hinzufügen und 15–20 Minuten köcheln. Zuckerschoten kurz vor Ende der Garzeit untermengen und mitgaren.

Mit Basmatireis servieren.

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