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Kichererbsen

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten | Produkttest

4. Februar 2017
Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten

Kichererbsen kannte man schon vor 8.000 Jahren in Vorderasien. In der Antike gelangte sie über Nordafrika und Indien bis ins alte Rom. Noch heute wachsen sie wild wie Unkraut im Orient und in südeuropäischen Ländern. Angebaut werden Kichererbsen in vielen Ländern, allen voran Indien und Pakistan, Nordafrika, Spanien und in der Türkei. Kichererbsen sind aber nicht nur lecker, sie sind auch eine wichtige Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer. Außerdem liefern sie mit rund 6 mg Eisen pro 100 g eine dicke Portion des bei Veggies oft fehlenden Mineralstoffes. Besonders interessant speziell für Veganer ist außerdem der Kalzium-Gehalt von Kichererbsen, der mit 124 mg ungefähr dem von Milch entspricht. Auch Figurbewusste sollten ruhig öfter zu Kichererbsen greifen: Die leckeren Hülsenfrüchte enthalten zwar relativ viele Kalorien, machen aber dafür mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt schnell und lange satt. (Quelle: eatsmarter.de)

Wie schön, dass man diese lustigen Gesellen in Kalabrien zu Pasta isst, denn diese Kombination ist einfach unschlagbar! Dieses Rezept ist eine Mischung verschiedener Rezepte, die Herr Wallygusto und ich im Internet gefunden haben. Es entspricht zwar nicht ganz der Kichererbsen-Sauce, die wir im Urlaub gegessen haben, ist aber trotzdem sehr, sehr lecker. Zu dieser Sauce könnt Ihr normale Pasta servieren – oder Ihr probiert mal die Gewürznudeln Arabische Art von Pastatelli aus.

Gewürznudeln von Pastatelli

Gewürznudeln – was soll das sein?

Jeder Nudelsorte wird beim Herstellungsprozess eine ausgewählte Gewürzmischung aus bis zu 10 Gewürze & Kräuter direkt in den rohen Nudelteig gegeben. So ist sicher, dass jede Nudelsorte ihren ganz eigenen, unverwechselbar aromatischen Geschmack hat. Dabei ist jede Nudel in wochenlanger Arbeit auf die Gerichte perfekt abgestimmt, für sie vermutlich verwendet werden kann: Die Erfinder von haben jede erdenkliche Nudel-Gericht-Kombination bedacht und geben nur die Gewürze & Kräuter in die jeweilige Nudelsorte, die den Geschmack unseres Lieblingsgerichtes besser zur Geltung bringt.

Toll ist, dass das Ganze ohne Zusatzstoffe funktioniert! Alle Nudeln sind hausgemacht und es werden nur Hartweizengries und besondere Gewürz- und Kräutermischungen verwendet. E-Stoffe, Hefe-Geschmacksverstärker und „naturnahe“ Aromen werdet Ihr auf der Liste der Inhaltsstoffe – zum Glück – vergeblich suchen!

Und wie schmeckt’s?

Im Webshop von Pastatelli könnt Ihr zwischen 16 verschiedenen Sorten wählen: Neben Gewürznudeln mit Tomate-Paprika, Waldpilz oder Kräuter der Provence gibt es süße Nudeln mit Schokolade. Was gleich beim Kochen auffällt: Die Nudeln verbreiten schon nach kurzer Zeit im heißen Wasser einen atemberaubenden Duft nach Kräutern und Gewürzen. Darum schmecken die Nudeln auch am besten a la Aglio e oglio – so kommen die verschiedenen Aromen am besten zur Geltung.

Was uns nicht so gut gefällt, dass keine Kochzeit auf den Nudelpäckchen angeben ist. Aber wir finden ohne Probleme durch ausprobieren heraus, dass diese Recht kurz ist und je nach Sorte bei 3-5 Minuten liegt.

Vielen Dank an dieser Stelle an Eva und Andreas von Pastatelli., die uns das Testpaket kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt haben. Die Fotos ohne Wasserzeichen wurden mir freundlicherweise ebenfalls von den beiden zur Verfügung gestellt.

Aber jetzt genug gelabert – hier ist das Rezept für Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten! 😉

Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten

Zutaten für 2 Personen

  • 130 g getrocknete Kichererbsen (braun & weiß)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 4 Stangen Staudensellerie, in Scheiben
  • 2 Tomaten, klein gewürfelt
  • 1 frische rote Chili, fein gehackt
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • nach Belieben Basilikumblätter

Kichererbsen mit lauwarmem Wasser bedeckt über Nacht einweichen.

Eingeweichte Kichererbsen abgießen. Topf auswaschen, Kichererbsen zusammen mit Knoblauch, Rosmarin, Zwiebel, Staudensellerie, Tomate und Chili wieder zurück in den Topf geben. Alle Zutaten großzügig mit Wasser bedecken. Zugedeckt zum Kochen bringen und ca. 45-60 Minuten leise köcheln, bis die Kichererbsen gar sind.

Wer die Kichererbsen-Sauce dicker mag, püriert einfach ein Drittel davon und gibt dieses wieder zurück in den Topf. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Basilikum abschmecken.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Indisches Kichererbsencurry mit Raita | #blogeventhülsenfrüchte

21. März 2016
(Veganes) Kichererbsencurry mit Raita

Herr Wallygusto und ich sind bekennende Liebhaber von Kichererbsen, Linsen & Co.. Kein Wunder, dass dieses vegane Kichererbsencurry aus Das große Buch der Vegetarischen Küche (Affiliate Link) seit Jahren zu unseren absoluten Lieblingsrezepten gehört: Es ist einfach, relativ schnell zubereitet und eignet sich auch hervorragend für Gäste. „Aufhübschen“ lässt sich das Kichererbsencurry übrigens hervorragend mit indischem Gurkensalat in Joghurt, dem so genannten Raita. Wer es vegan mag, lässt das Raita einfach weg oder verwendet eine Alternative aus Sojamilch.

(Veganes) Kichererbsencurry mit Raita

Zutaten für 2 Personen

Für das Kichererbsencurry:
  • 1 große Zwiebel, in feinen Ringen
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • 125 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
  • 1 Dose Tomaten, gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Garam Masala
Für das Raita:
  • 1/2 Salatgurke, geschält und grob geraspelt
  • 150 g Natur- oder Sojajoghurt
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Salz
  • etwas schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Kichererbsen ca. eine Viertelstunde kochen, dann abgießen. Anschließend Öl in einem tiefen Topf erhitzen und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze anbraten. Nach etwas 5 Minuten Knoblauch dazugeben und so lange anbraten, bis die Zwiebeln schön weich sind.

Alle Gewürze außer Garam Masala in den Topf geben und ca. 1 Minute rühren.

Jetzt Kichererbsen, Tomatenstücke und Tomatenmark dazugeben und gut miteinander verrühren. Kichererbsencurry bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf 20 Minuten garen; gelegentlich umrühren.

Nun ist genug Zeit, um das Raita zu zu breiten: Hierfür einfach die Gurke mit Joghurt und Gewürzen vermischen. Das Raita im Kühlschrank lagern, bis das restliche Essen fertig ist.

Anschließend Garam Masala in des Kichererbsencurry einrühren und nochmal 10 Minuten garen, bis die Kichererbsen durch sind.

Mit Reis oder selbst gebackenem Naan oder Fladenbrot servieren, das Raita dazu reichen.

Blogevent – International Year of Pulses 2016

Und da Hülsenfrüchte wie Kichererbsen nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund sind, haben die Vereinten Nationen 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ernannt. Matthias von Culinary Farm hat diese Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und den kleinen Kerlchen ein ganz besonderes Blogevent spendiert: Jeder, der einen Blog betreibt, kann das GANZE Jahr über Rezepte mit Hülsenfrüchten als Hauptzutat einreichen. 

 

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Falafel mit Tomatensalat und Joghurt-Minz-Dip | Blogger für Flüchtlinge

4. September 2015

Kotzt es Euch auch so dermaßen an, dass jede Nacht Anschläge auf Flüchtlingsheime passieren? Dass Menschen, die aus Armut oder vor Bomben und Terror geflohen sind und hier bei uns Zuflucht suchen, nun weiter in Angst leben müssen? Herr Wallygusto und ich sind schockiert über die aktuellen Zustände in Deutschland.

Da wir beide keine großen Meister im Schwingen politischer Reden sind, aber trotzdem ein kleines Statement setzen wollen, sind wir gerne bei der Aktion Blogger für Flüchtlinge dabei. Die Initiative von Nico LummaStevan PaulKarla Paul und Paul Huizing will Augen öffnen und versuchen, gemeinsam die Flüchtlingshilfe zu unterstützen.

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Herr Wallygusto und ich möchten Euch an einem ganz einfachen Bespiel zeigen, wie andere Kulturen positiven Einfluss auf unser Leben haben und wir keineswegs Angst vor „Überfremdung“ ect. haben müssen. Wir haben daher heute nicht nur ein orientalisches Rezept im Gepäck, sondern möchten Euch auch zeigen, wie furchtbar langweilig ein Foodblog wie Wallygusto wäre, wenn es keine kulinarischen Einflüsse aus anderen Ländern geben würde:

Auberginenauflauf mit Ricotta
Auberginen-Polenta-Strudel
Apfel-Kartoffel-Auflauf
Fenchel-Auberginen-Lasagne à la Jamie Oliver
Harti’s Kürbisgratin
Kürbislasagne
Ofengemüse
Pasta mit einer cremigen Sauce aus gebackenem Gemüse
Pizza Garden Delight
Pizza mit Birne, Gorgonzola & roten Zwiebeln
Spinat-Gnocchi-Auflauf mit Pinienkernen
Tarte mit Zwiebeln, Pilzen und Salbei
Tortelliniauflauf

Burger Bavarese
Greek Style Burger mit Zaziki
Guacamole
Hummus
Kichererbsen-Panisses
Knüppel mit Gerümpel
Mojo Verde
Veggie Burger mit Kürbis & Joghurt-Sesam-Soße
Würstchen im Schlafrock

Apfel-Salbei-Chutney
Rhabarber-Sirup
Chiapudding mit Schokolade & Himbeeren
Karotten-Apfel-Overnight Oats
Kokos-Vanille-Chiapudding mit Beeren & „Knusper-Effekt“
Overnight Oats mit Mandel, Chia & Beerenmix
Schnelle Quarkbrötchen

Auberginen nach Sichuan Art
Blumenkohl mit Kräuter-Käsesauce
Buntes Gemüse-Curry mit Kokosmilch
Fenchelpizza mit Walnüssen und Ziegenkäse
Frühlingsrisotto mit grünen Erbsen, Spargel & Ingwer
Kuku mit Aubergine, Safran und Minze

Tempeh süß-sauer mit gelber Paprika
Bombardino
Gin & Tonic mit Rhabarber
Orangen-Gewürz-Punsch
Pumpkin-Spice-Martini 

Alu paratha
Palak baingan aur channa – Spinat mit Auberginen, Tomaten und Kichererbsen
Samosa

Bunter Herbstknödel mit Kürbis, Parmesan & Salbeibutter
Kaspressknödel mit Sauerkraut und Zwiebelsauce

Kürbisragout mit Mini-Knödeln
Aglio, olio e peperoncino
Bunte One Pot Pasta mit Zucchini & Cocktailtomaten
Erbsen-Zitronen-Soße
Famous Spaghetti rot-weiß
Hot & smokey Sojabolognese
Käsespätzle
Kichernde Pasta aus Kalabrien
Mac & Cheese Deluxe mit Spinat & Cocktailtomaten
Bunte Nudelpfanne mit grünem Spargel
Pasta all‘ Arrabiatta
Pasta mit Auberginen & zweierlei Tomaten
Pasta mit Avocado-Basilikum-Pesto
Räuchertofunudeln
Sahniges Linsensugo
Soße Bella Italia
Scharfes Auberginenragout mit Sojaschnetzel
Scharfe feuergeröstete Ballerine mit Kichererbsen & Tomaten
Scharfes Karotten-Pesto mit Walnüssen
Seitangeschnetzeltes mit Rahmschwammerl und Spinatspätzle
Sommer-Sonnen-Pesto mit Zitronenmelisse, Rosmarin & Chili
Spaghetti aglio olio
Tomatensauce mit Kichererbsen und Pilzen
Tortellini mit Rosenköhlchen & getrockneten Tomaten
Weiberpasta à la Tim Mälzer
Zucchini-Erdnuss-Sauce

Antipasti-Salat
Kichererbsen – Oliven – Salat
Nudelsalat mit Pesto
Saurer Graukäse
Tomaten-Mango-Salat

Bunter Gemüse-Eintopf aus der Provence
Chili sin Carne mit Sojaschnetzel
Höllisches Seitan-Gulasch mit Paprika und Spirellis
Rote Linsen-Tomaten-Suppe

Süßkartoffelcurry mit Aubergine, Erbsen & Bohnen
Banana-Pancakes mit Ahornsirup & Walnüssen
Beerenquark
Himbeer-Joghurteis am Stiel
Mascarpone-Creme mit Erdbeeren
Mini-Gugl mit Apfel & Zimt
No-Bake-Erdnuss-Butter-Cheesecake im Glas
Vegane Schokomuffins
Zwetschgen-Streusel-Muffins

Na, fällt Euch was auf? Von knapp 100 leckeren Rezepten bleiben nicht mal 10 übrig, wenn wir alle Rezepte streichen, die irgendwie italienisch, indisch oder anderweitig „ausländisch“ inspiriert sind. Oder die, deren wesentliche Zutaten nicht aus Deutschland kommen, wie beispielsweise Mangos oder Chia. Auch „eingedeutschtes“ Gemüse wie Auberginen fallen so dem Rotstift zum Opfer. Sicher könnte jeder darauf verzichten, aber ist es nicht schön, wenn sich die kulturellen Unterschiede auch auf den Tellern widerspiegeln? Und heißt es nicht auch, man soll mal über seinen Tellerrand schauen? Wir denken, dieser Ausspruch hat eine weit tiefere Bedeutung, als man ihm oft zugesteht.

Und damit Wallygusto auch weiterhin schön bunt bleibt, haben wir uns gedacht, wir machen heute mal Falafal mit Tomatensalat und Jogurt-Minz-Dip für Euch.

Falafel

Zutaten für 2 Personen

  • 150 g getrocknete Kichererbsen
  • 30 g Petersilie (TK)
  • 400 g Tomaten
  • 2 EL Zitronensaft
  • Paprikapulver edelsüß
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zweig Minze
  • 200 g Sahnejoghurt griechischer Art
  • Zucker
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Ei
  • 2 EL Paniermehl
  • 1 Zweig Zitronenmelisse
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Chilipulver
  • Pflanzenöl zum Frittieren

Zubereitung

Kichererbsen über Nacht einweichen, dann in einem Sieb abgießen und gut spülen. Anschließend in einen Topf geben, mit ausreichend Wasser bedecken und eine halbe Stunde kochen. Am Ende der Garzeit abgießen und zur Seite stellen.

Tomaten waschen, putzen und in Würfel schneiden.

Zitronensaft, Paprika, Salz und Pfeffer verrühren. Olivenöl unterrühren und gut mit Tomatenwürfeln und 10 g Petersilie vermischen. Beiseite stellen.

Für den Dip Minze waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Joghurt, Minzestreifen und je 1 Prise Salz und Zucker verrühren.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln, Zitronenmelisse waschen und Blätter abzupfen.

Kichererbsen zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Zitronenmelisse und restlicher Petersilie fein pürieren. Mit Ei und Paniermehl vermengen, mit Salz, Kreuzkümmel und Chilipulver würzen und anschließend kleine Bällchen daraus formen.

Im heißen Pflanzenöl portionsweise 4-5 Minuten goldbraun backen. Fertige Falafelbällchen auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Falafel mit Tomatensalat und Joghurt-Minz-Dip auf einen Teller geben und mit Minze garniert servieren.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Tomatensauce mit Kichererbsen und Pilzen 

17. August 2015

Zugegeben, als Vegetarier kochen Herr Wallgusto und ich oft Nudel mit Sauce…und Nudeln mit Sauce. Und wenn uns nichts besseres einfällt, dann gibt es eben Nudeln mit Sauce. Wir sind unter der Woche nach der Arbeit einfach zu faul und oft auch zu einfallslos, um mal was Neues auszuprobieren. Wir greifen also sehr, sehr häufig auf Dosentomaten und Zucchini oder Aubergine zurück.

Die Tomatensauce von den Küchengöttern, welche ich vor einiger Zeit auf einer Geburtstagsparty kosten durfte, ist daher eine willkommene und sehr leckere Abwechslung! Durch die Kichererbsen bekommt die Sauce einen ganz leichten orientalischen Touch. Und wer’s vegan mag, nimmt satt Honig einfach Agavendicksaft – schmeckt genauso gut!

Das Rezept für die Tomatensauce mit Kichererbsen und Pilzen ist schon länger auf dem Blog zu finden, aber erst jetzt gibt’s ein schickes Foto dazu! 🙂

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück frischer Ingwer (2 cm)
  • 150 g Champignons
  • 120 g Kichererbsen (aus der Dose)
  • 200 g Tomaten (aus der Dose)
  • Salz
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Honig
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Handvoll Basilikumblättchen

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Champignons putzen und in feine Streifen schneiden. Kichererbsen abgießen, abtropfen lassen und zusammen mit den Tomaten mit dem Pürierstab oder in einem Mixer fein pürieren. Für die Nudeln reichlich Salzwasser aufkochen lassen. Die Nudeln darin nach Packungsangabe kochen.

Währenddessen das Öl in einem Topf oder einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin scharf anbraten und glasig werden lassen. Ingwer und Knoblauch ca. 2 Min. mitbraten. Dann Pilze und Honig dazugeben und ca. 3 Min. anbraten.

Tomatenmasse auf die Pilze gießen, mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen und ein paar Min. einkochen lassen. Nudeln abgießen und abtropfen lassen. Basilikum waschen, trocken schütteln und grob zerkleinern und unter die Sauce rühren. Sofort mit den Nudeln servieren.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte

Couscous und Kichererbseneintopf mit Spinat und Safran | Filmrezepte | Buchvorstellung

22. September 2014

Das Kochen und Kino viel gemeinsam haben, war mir bisher nicht bewusst. Tatsächlich verbindet diese beiden Bereiche aber sehr viel, nämlich Emotion und Leidenschaft, Sinnlichkeit und Kultur. Dieser besonderen Verbindung aus zwei unglaublich kreativen und emotionalen Bereichen hat der Callwey Verlagen bereits im Februar 2014 ein ganz besonders Kochbuch gewidmet.

Tatsächlich werden in Filmrezepte sage und schreibe 25 Filme vorgestellt, in denen Essen eine wichtige Rolle spielt. Darunter auch einige der größten Meisterwerke der Filmgeschichte, wie etwa “Das große Fressen”, “Bella Martha” oder “Ratatouille”. Die Themen Kochen und Essen werden dabei berührend und unvergesslich in Szene gesetzt.

Die in Filmrezepte präsentierten Filme reichen dabei von wahren Klassikern bis hin zu kleineren, feinen Produktionen. Ein Teil der Filme wurde bereits im “Kulinarischen Kino” auf der Berlinale gezeigt und hat dort großen Anklang gefunden.

Autoren

Die Autoren des Buches kennen sich bestens aus, wenn es um das Thema Kochen kocht. Thomas Struck arbeitet nicht nur als freier Regisseur und gehört zu den erfolgreichen deutschen Filmemacher, er ist auch Kurator für kulinarisches Kino bei mehreren europäischen Film Festivals.

Die Drehbuchautorin Karin Laudenbach hat mit Thomas Struck schon bei diversen Projekten zusammengearbeitet.

Jörg Lehmann fotografiert seit vielen Jahren für europaweite Buchproduktionen und bekannte deutsche Magazine wie „Der Feinschmecker“ und „essen & trinken“.

Optik

Schon der gold-glänzende Umschlag von Filmrezepte ist ein echter Hingucker! Filmrezepte hebt sich so ziemlich spektakulär von den vielen anderen Kochbüchern mit Nudeln, Gemüse oder Burgern auf dem Cover ab.

Cover wurde von CALLWEY zur Verfügung gestellt

Cover wurde von CALLWEY zur Verfügung gestellt

Und innen geht es ähnlich weiter! Sowohl Filme als auch die dazugehörigen Rezepte sind üppig und ansprechend bebildert. Die Schriftfarbe ist braun, was ich ein wenig ungewöhnlich, aber sehr edel finde. Hier könnt Ihr übrigens einen Blick in Filmrezepte werfen.

Praktisch finde ich das braune Leseband, mit dem sich das einmal ausgewählte Rezept leicht wieder finden lässt. Noch besser wäre es, wenn es noch 1,2 zusätzliche Lesebänder geben würde. Die Auswahl der Rezepte ist schließlich groß und so wäre es leichter, den Überblick zu behalten.

Rezepte

Zu jedem Film gibt es ein Gänge-Menü, dass von deutschen Spitzen-und Sternköchen präsentiert wird und die Atmosphäre der Geschichte widerspiegelt. Der gewillte Leser hat so die Möglichkeit, sein eigenes “Kulinarisches Kino” nachzuempfinden und den Film auf einer ganz neuen Ebene neu zu erfahren, für sich selbst oder gemeinsam mit anderen.

Obwohl die Rezepte sehr fleisch-und fischlastig sind, finden sich einige sehr exquisite vegetarische Gerichte darunter. Auch die Dessertvorschläge klingen sehr lecker und sehen einfach verführerisch aus.

Passend zu den Menüs gibt es eine Getränkeempfehlung. Ein sehr stimmiges Konzept, wie ich finde.

Die Gestaltung der Rezepte ist für meinen Geschmack etwas unglücklich geraten. Zwar wird eine Unterteilung in die verschiedenen Rezeptbestandteile vorgenommen, Absätze fehlen jedoch. Die Rezepte sind daher ein wenig unübersichtlich. Da ich beim Kochen gerne mal etwas hektisch werde, verliere ich dadurch leicht den Überblick.

Kurzprofil

Titel: Filmrezepte
Autor: Thomas Struck / Karin Laudenbach
Herausgeber: Callwey Verlag
ISBN: 978-3-7667-2075-7

Ausprobiert

Da ich die Kombination aus Spinat und Kichererbsen unwiderstehlich finde und wir Berge an Couscous in der Speisekammer haben, gibt es heute Couscous und Kichererbseneintopf mit Spinat und Safran für Euch. Edward Espe Brown hat das Rezept für den Film How to cook your Live von Doris Dörrie kreiert.

Kichererbsen-Eintopf mit Spinat 1

Zutaten für 4 – 6 Personen

Für den Kichererbseneintopf:

  • 200 g Kichererbsen (oder – falls ein Küchenmaleur passiert – 1 Dose)
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 20 Safranfäden (oder etwas gemahlener Safran)
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 450 g Spinat (alternativ TK, aufgetaut)

Für den Couscous:

  • 1 Prise Salz
  • 250 g Couscous

Zubereitung

Kichererbsen waschen und in 1,5 l Wasser über Nacht einweichen, mindestens aber 4-5 Stunden. Anschließend Kichererbsen im Einweichwasser zum Kochen bringen und etwa 1 Stunde lang leicht sprudelnd kochen, bis sie weich sind. Den Deckel dabei einen Spalt offen lassen und regelmäßig kontrollieren, ob die Kichererbsen noch mit genug Wasser bedeckt sind. Die regelmäßige Kontrolle ist sehr wichtig, wie ich feststellen durfte. Zum Glück hatte ich noch eine „Notfalldose“ Kichererbsen in der Vorratskammer. 🙂

Zwiebel schälen, würfeln und in einem großen Topf in Olivenöl glasig dünsten.

Knoblauch schälen, hacken und hinzufügen, 1-2 Minuten mitdünsten.

Gekochte Kichererbsen dazugeben und mit etwas Kochwasser angießen. Mit den Safranfäden sowie etwas Salz und Pfeffer würzen. Alles etwa 14 Minuten köcheln lassen.

Dicke Stiele vom Spinat entfernen, Blätter waschen und quer in etwa 2 cm breite Stücke schneiden. Den Spinat zu den Kichererbsen und Zwiebeln geben und zugedeckt 1-2 Minuten dünsten, bis er zusammenfällt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

250 ml Wasser in einem Topf mit dicht schließendem Deckel zum Kochen bringen. Salz hinzufügen, Couscous einrühren, Deckel auflegen und vom Herd nehmen. Nun Couscous 5 Minuten quellen lassen, anschließend mit einer Gable auflockern oder zwischen den Händen fein zerkrümeln. Bis zum Servieren ruhen lassen.

Couscous in tiefe Teller füllen und Kichererbseneintopf darauf verteilen.

Fazit                                    

Eigentlich mag ich ja keinen Safran, denn ich finde, dass er muffig und seltsam schmeckt. Der Kichererbseneintopf wird durch den Safran aber erst richtig interessant. Und schmeckt wirklich sehr, sehr gut! Einfach lecker!

Der Funke ist – obwohl ich Kochen und Kino gleichermaßen liebe – leider trotzdem nicht ganz übergesprungen. Für meinen Geschmack enthält das Buch zu wenig vegetarische Gerichte. Und Nachspeisen esse ich zwar sehr gerne, bereite sie aber zuhause eher selten zu.

Vielen Dank an den Callwey Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Scharfe feuergeröstete Ballerine mit Kichererbsen & Tomaten

16. Juli 2014

Irgendwie werde ich immer, wenn es um Pasta geht, auf dem Blog von Sabine fündig. Das letzte Mal ist dabei die wohl schärfste Pasta all‘ Arrabiatta außerhalb Italiens herausgekommen. Diesmal hat es mir ein Gastbeitrag ganz besonders angetan: Die Tofutante hat vor Kurzem vegane Tagliatelle mit Kichererbsen gekocht. Es handelt sich hierbei um das gut gehütetes Familienrezept einer richtigen italienischen „Mamma“. Und so habe ich mich mal wieder ein wenig inspirieren lassen.

Dass es sich bei meinem Gericht um eine geheime Rezeptur handelt, kann ich nun zwar nicht behaupten, aber die Kombination Kichererbsen und Pasta geht immer. Und das Rezept ist schnell zubereitet und sooo lecker, dass wir es zwischenzeitlich schon zweimal gekocht haben.

Kichererbsen sind – neben Bulgur, Hirse, Polenta und Couscous – übrigens auch die Lieblinge der Herzensköchin. Die ist nun schon ein Jahr online und hat den kleinen Kerle zum 1. Bloggeburtstag gleich mal ein nettes Event spendiert.

Blogevent Herzensköchin

Zutaten für 2 Personen

  • 250 g Fire Roasted Ballerine von Ppura (oder beliebige andere Pasta)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 8 getrocknete Tomaten
  • 2 große Tomaten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • 2 getrocknete Peperoncini
  • nach Bedarf Tomatenmark
  • 1 Zweig Rosmarin

Zubereitung

Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein haken, Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen. Tomaten waschen und grob hacken, getrocknete Tomaten ebenfalls zerkleinern. Rosmarin waschen, trocken schütteln, Nadeln abstreifen und klein schneiden.

Zwiebel in einer tiefen Pfanne mit etwas Olivenöl glasig dünsten. Anschließend Tomaten, Knoblauch und Kichererbsen dazugeben und kurz mitdünsten.

Tomaten-Kichererbsen-Mischung mit Salz, Pfeffer, Peperoncini, Paprikpulver und Tomatenmark würzen und weiter braten, bis die Tomaten zerfallen sind.

Nudeln abgießen, in die Pfanne geben, gut untermischen und alles nochmal kurz erhitzen.

Wir haben uns diese Pasta mit Pecorino bestreut schmecken lassen. Wer keinen Käse mag, lässt ihn einfach weg und hat ein super veganes Gericht!

KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Hummus | Start vegan! | Buchvorstellung

7. Juli 2014

Viele Leute denken ja, dass Veganer nur Körner, Tofu und Gras essen. Das dem nicht so ist, beweist Start vegan! Die Kochschule aus dem BLV Verlag mit 130 Genuss-Rezepten für jeden Tag.

Mit Start vegan! hat der kreative, begeisterte, erfahrene Vegan-Profi Rose Marie Donhauser die erste und einzige vegane Kochschule geschaffen. Unterstützt wurde sie dabei von Jean Jury, dem Chefkoch des Vegan-Restaurants La Mano Verde, der ein paar geniale Geheimrezepte beigesteuert hat.

Bevor es aber mit den Rezepten losgeht, werden erst einmal alle Basics zur ausgewogenen, bewussten Ernährung ohne Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Ei vorgestellt. Dabei dürfen natürlich auch Tipps für Küchenausstattung und Einkauf sowie vegane Zutaten nicht fehlen. „Ersatzprodukte“ wie Tempeh und Tofu kommen nur sehr selten zum Einsatz, was auch für das von Herrn Hildmann geliebte Mandelmus gilt.

Alle Rezepte in Start vegan! sind 100% neu und speziell vegan entwickelt. So entstanden leckere Rezepte für jeden Tag – vom Frühstück über Deftiges bis Desserts. Sogar Anregungen für Menüs für Gäste sind zu finden. Ich meine allerdings, dass es zu wenige vollwertige Hauptgerichte gibt. Dafür werden sehr viele Rezepte für Snacks und kleine Gerichte vorgestellt. Hier ist mir die Abgrenzung zu den Hauptgerichten manchmal nicht ganz klar, denn vieles davon dürfte auch für den großen Hunger reichen. Was mir auch nicht so sehr zusagt – aber das ist Geschmackssache – ist das sogenannte „living food“ (Rohkost).

Start Vegan

Leider hat nicht jedes Rezept in Start vegan! ein Foto, was ich persönlich immer sehr schade finde. Ich bin einfach ein visueller Mensch und muss immer schon im Vorfeld sehen, wie das von mir ausgewählte Rezept später aussieht. Oder auszusehen hat. Ansonsten gefällt mir die Optik des Buches sehr gut, da kräftige Grün- und Rottöne überwiegen.

Die Rezepte sind sehr übersichtlich und die Zubereitung wird gut erklärt. Warum sich Herr Wallygusto bei der Menge an Olivenöl für den Hummus trotzdem vertan hat, ist mir ein Rätsel. Wir haben übrigens dieses simple Rezept nicht ausgesucht, weil uns nichts anderes gefallen hätte! Wir waren nur auf der Suche nach einem Dip, der gut zu Grillgut passt. Spannende Rezepte gibt es in Start vegan! nämlich zuhauf!

In Start vegan! werden zum Hummus übrigens gebratene Pfefferschoten gereicht. Wir haben uns aber für buntes Grillgemüse entschieden. Hierfür schneidet Ihr einfach Auberginen, Zucchini und Paprika in Streifen und mariniert es in Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chilischoten. Und ab auf den Grill damit!

Rose Marie Donhauser Start vegan!
BLV, ISBN 
978-3-8354-1238-5, € 29,99

Zutaten für 4 Portionen

  • 4 EL Olivenöl
  • Meersalz
  • grob geschrotteter schwarzer Pfeffer
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 100 g Sesampaste (Tahin)
  • Saft von 2 Zitronen
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • Paprikapulver edelsüß
  • 1 EL Petersilie, gehackt

Zubereitung

Kichererbsen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Anschließend mit Sesampaste, Zitronensaft und Olivenöl im Mixer pürieren.

Mit Meersalz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Paprikapulver würzen und mit Petersilie bestreut servieren.

Vielen Dank an den BLV Buchverlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Kartoffeln | Hülsenfrüchte KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte

Kichererbsen-Panisses | Ducasse Nature | Buchvorstellung #ducassetour

24. März 2014
Kichererbsen-Panisses

Wenn ich an die französische Küche denke, fallen mir zuerst Froschschenkel und Schildkrötensuppe ein. Ob das an den Plastiktüten einer deutsche Supermarktkette liegt, die bereits 1984 diese „Spezialitäten“ aus dem Angebot strich? Keine Ahnung. Jedenfalls war ich anfangs sehr skeptisch, als Sabrina und Steffen von Feed me up before you go-go fragten, ob ich an der Aktion Ducasse auf Reisen mitmachen wolle. Schließlich geht es hierbei um das neue Kochbuch Ducasse Nature von Alain Ducasse, seines Zeichens französischer Sternekoch. Und kochen die nicht immer mit viel Fleisch und Meeresfrüchten?

Ein erster Blick in das Buch belehrte mich schnell eines besseren, denn es geht auch anders. Nämlich mit Gemüse. Mit viel Gemüse sogar. Nachdem Alice im Kulinarsichen Wunderland und dann auch noch Herr Wallygusto sofort Feuer und Flamme waren, war die Sache schnell klar: Wir gehen also dank dem Hädecke-Verlag mit Herrn Ducasse auf die Reise :-).

Der Autor

Zugegeben, bis zu dieser Aktion haben Herr Wallygusto und ich nie zuvor von Alain Ducasse gehört. Dabei ist er tatsächlich der erste Koch, der mit je drei Michelin-Sternen für drei Restaurants gleichzeitig ausgezeichnet wurde. Dabei beweist Alain Ducasse immer wieder, dass man durchaus erfolgreicher, inspirierter Unternehmer, Sternekoch, Mentor und Autor in Einem sein kann. Die mediterrane Küche ist sein Markenzeichen!

Ducassetour

Das Buch

Der erste Band der neuen Reihe Ducasse Nature ist ein Grundlagen-Kochbuch. Insgesamt 190 Rezepten vereinen eine saisonale und gesunde Ernährung mit der Raffinesse der französischen Küche.

Die Aufmachung ist sehr hochwertig, vor allem der – sagen wir mal „gepolsterte“ Umschlag macht ordentlich was her. Ich habe es leider trotzdem geschafft, eine kleine Macke oben links hineinzumachen. Asche auf mein Haupt :-(!

Auch die Fotos zu den Rezepten sind sehr ansprechend gestaltet. Schade nur, dass nicht jedes Gericht bebildert ist. Ich gehe bei der Auswahl der Rezepte immer sehr stark nach der Optik, darum sind Rezeptfotos für mich ein sehr wichtiger Punkt. Als „Entschädigung“ gibt es aber einige witzige Illustrationen, die Ducasse Nature gewisse Leichtigkeit geben. Typisch französisch halt!

Die Zubereitung der Gerichte ist verständlich erklärt und wird durch praktische Tipps der Autoren ergänzt.

Ein nettes Extra ist die Einkaufsliste zum Buch in Form eines kleinen Booklets zum Herausnehmen. Ich verwende so etwas zwar nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es dem einen oder anderen Kochanfänger das Einkaufen wesentlich erleichtert.

Ducasse Nature erscheint Mitte April im HAEDECKE Verlag.

Die Rezepte

Herr Wallygusto und ich haben insgesamt drei Rezepte aus Ducasse Nature ausprobiert, die zwar sehr leicht, dafür aber recht zeitintensiv in der Zubereitung sind. Aber die Zeit ist gut investiert, denn alle Gerichte waren geschmacklich einfach hervorragend!

Die Mengenangaben kamen uns zum Teil allerdings ein wenig spanisch – oder soll ich sagen französisch? – vor. Eine ganze Knoblauchknolle finden wir für 4 Personen ein wenig übertrieben. Und wer kann schon sechs Auberginen in lediglich 1- 2 EL Olivenöl anbraten?

Sehr spannend fanden wir die Kichererbsen-Panisses! Eine geschmackliche Offenbarung war die Frischkäsecreme, die dazu gereicht wird. Die Kombination aus Ziegenfrischkäse, frischen Koriander und gerösteten Kürbiskernen gibt sicherlich auch eine optimale Brotzeit für den Biergarten ab.

Und damit auch Ihr in den Genuss kommen könnt, präsentieren wir Euch hier das Rezept für knusprige Kichererbsen-Panisses mit Frischkäsecreme!

Ducassetour

Zutaten für 4 Personen

Für den Teig:
  • 1 l Wasser
  • 25 g Butter
  • Olivenöl
  • 250 g Kichererbsenmehl
Für die Creme:
  • 125 g Ziegenfrischkäse
  • 1 Stängel Basilikum
  • 1 Stängel Koriander
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 1 kleine Handvoll Kürbiskerene
Für die Panisses:
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz und Peffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Panisses:

500 ml Wasser mit Butter und einem Faden Olivenöl erhitzen.

Kichererbsenmehl in eine Schüssel geben, unter ständigem Rühren nach und nach das restliche Wasser zugießen, bis eine glatte, aber durchaus recht flüssige, Paste entsteht.

Die Paste durch ein Sieb passieren und in das kochende Butterwasser geben. Die Paste wird nun relativ schnell dick(flüssig). 20 Minuten sanft köcheln lassen, dabei regelmäßig umrühren damit der Teig nicht am Topf anklebt bzw. anbrennt.

Eine rechteckige Kuchenbackform mit Öl auspinseln, gegarten Teig hineingeben und leicht andrücken, damit die Luft entweicht. Mit Frischhaltefolie abdecken, abkühlen lassen und anschließend für etwa sechs Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Das geht natürlich auch über Nacht.

Frischkäsecreme:

Ziegenfrischkäse mitsamt Flüssigkeit in eine Schüssel geben.

Kräuter waschen und trocknen, Blätter abzupfen und klein hacken. Knoblauchzehen mit einer Gabel zerdrücken und beides unter den Käse rühren. Einen Faden Olivenöl untermischen und Käsecreme kalt stellen.

Kürbiskerne in einer heißen Pfanne ohne Fett kurz rösten. Kerne abkühlen lassen und anschließend unter die Frischkäsecreme mischen.

Fertigstellen:

Nach der Ruhezeit Teig aus der Form stürzen, in Stäbchen schneiden und, falls er feucht ist, trocken tupfen.

Olivenöl  in einer Pfanne erhitzen und die Panisses darin unter mehrfachen Wenden knusprig ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und ordentlich mit Salz und Pfeffer bestreuen. Das ist wichtig, denn ansonsten schmecken die Panisses nach nicht viel.

Panisses zusammen mit Frischkäsecreme servieren.

Das Fazit

Ducase Nature ist ein modernes, schön aufgemachtes Kochbuch mit erfreulich vielen vegetarischen Rezepten. Die Zubereitung der Gerichte ist einfach und wird sehr anschaulich erklärt.

Uns hat die Zeit mit Monsieur Ducasse viel Freude bereitet und wir finden es sehr schade, dass er uns schon wieder verlässt. Aber vielleicht kommt er uns ja bald wieder besuchen, der Franzose mit den gesunden und natürlichen Rezepten!

Als nächstes darf sich Sandra von From-Snuggs-Kitchen auf seinen Besuch freuen. Mehr über die #ducassetour könnt Ihr dann bei Sandra auf dem Blog oder auf Mizzis Küchenblog, dem Genußverlagsblog von Hädecke, lesen.

In diesem Sinne: Bon voyage, mon cher Monsieur Ducasse!

Alain Ducasse Ducasse Nature – einfach, gesund und gut (Affliliatelink)
HÄDECKE VERLAG, ISBN 978-3-7750-0632-3, € 29,95 

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Kichererbsen – Oliven – Salat

14. August 2013

Über die „Geheimnisse“ der Kichererbsen habe ich ja bereits im Rahmen des Rezeptes für Kichernde Pasta aus Kalabrien berichtet. Und das wir Wallygustos diese frechen Kerlchen oft und gerne verspeisen, habt Ihr bestimmt auch schon mitbekommen. Heute möchte ich Euch dieses Rezept für einen leckeren Salat vorstellen, das ich so ähnlich auf chefkoch.de gefunden habe. Er passt super als Beilage zum Grillen!

Für die vegane Variante einfach den Honig durch Agavendicksaft ersetzen – schmeckt super!

Dieser Salat kann bis zu zwei Tage vor dem Verzehr vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir es den auch mal mittags im Büro geben wird.

Zutaten für 2 Personen

  • 150 g getrocknete Kichererbsen oder für Eilige Kichererbsen aus der Dose
  • 1 halbe Salatgurke
  • 10 Cocktailtomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • nach Bedarf Petersilie (TK)
  • 1 Glas grüne Oliven ohne Stein
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  •  Knoblauchzehe
  • 1 TL Honig oder Agavendicksaft
  • nach Bedarf Salz, Pfeffer

Zubereitung

Kichererbsen mit lauwarmem Wasser bedeckt über Nacht einweichen. Am nächsten Tag ca. eine halbe Stunde kochen, bis sie gar sind.

Die Salatgurke längs vierteln. Dann in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Tomaten fein würfeln (ca. 1 cm) und die Zwiebel fein hacken.

Kichererbsen, Salatgurke, Tomaten, Zwiebelwürfel und Oliven mit der gehackten Petersilie in eine Schüssel geben.

Den Knoblauch pressen. Aus Olivenöl, Zitronensaft, Honig (oder eben Agavendicksaft) und Knoblauch eine Marinade herstellen. Die Marinade unter die restlichen Zutaten heben. Gut durchziehen lassen und zimmerwarm servieren.

Das Original-Rezept kommt ohne Salz und Pfeffer aus. Wer es – wie ich – ein wenig „würziger“ mag, hilft also ein wenig nach.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Palak baingan aur channa – Spinat mit Auberginen, Tomaten und Kichererbsen

30. März 2013

Die vedische Küche ist die ursprüngliche indische Kochkunst. Sie wird heute noch in vielen Tempelküchen und auch in Haushalten Indiens angewandt. Es gibt eine große Auswahl an vegetarischen Gerichte ohne Fisch, Fleisch oder Ei. Schön dabei ist, dass die vedische Küche weitestgehend fettfrei ist. Der Geschmack kommt aber dennoch nicht zu kurz, da eine Vielfalt an Gewürzen und Kräutern zum Einsatz kommt.

Da wir Wallygustos gerne Indisch kochen & essen, hat uns eine gute Freundin vor einigen Jahren das Kochbuch Vedische Kochkunst (Affiliatelink) von Adiraja Dasa geschenkt. Dieses Rezept ist nur eines von vielen, die es lohnt nachzukochen.

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2 Chilis entkernt & kleingeschnitten
  • 2 TL Ingwer gerieben
  • 1 TL Koriander gemahlen
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 kleine Auberginen grobgewürfelt
  • 6 Tomaten kleingeschnitten
  • 400 g Blattspinat (TK)
  • 4 EL Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Butter

Zubereitung

Das Pflanzenöl in einem mittleren Topf auf mittlerer Flamme erhitzen. Wenn es heiß ist, der Reihe nach Kreuzkümmelsamen, Chili, Ingwer, Koriander und Kurkuma hineingeben und für ca. 30 Sekunden unter Rühren andünsten.

Auberginenstücke hinzufügen und unter Wenden anbräunen.

Tomaten und gehackten Spinat dazugeben, anschließend noch Wasser und Salz. Die Flamme auf mittlere bis niedrige Stufe stellen, den Topf bedecken und für ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Kichererbsen unterrühren und Butter hinzufügen. Auf niedriger Temperatur ohne Deckel weiterkochen lassen, dabei immer wieder umrühren, bis der größte Teil der überschüssigen Flüssigkeit verkocht ist.

Mit „nimbu chawal“ (Zitronenreis) oder „alu paratha“ (indisches Fladenbrot) servieren. Einfacher Reis tut es aber auch. Wir haben es diesmal mit „masala bhat“, das ist ein Gewürzreis, gegessen.

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