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Biergarten Restaurants

Schinderstadl | Thalkirchen | Kurz vorgestellt 

27. März 2017
Der Schinderstadl in den Münchner Isarauen

Nach einem Besuch beim Eisbärbaby im Tierpark Hellbrunn landen Herr Wallygusto und ich Ende Februar im kleinen Biergarten des Schinderstadls. Und da das Wetter trotz der noch frühen Jahreszeit einfach wunderbar ist, bleibt es nicht bei einem Kaltgetränk. Außerdem gesellen sich noch eine frische, weiche Breze und eine duftende Apfel-Zimtschnecke dazu. Die Zimtschnecken kommen übrigens nicht von irgendeinem x-beliebigen Bäcker sondern von der Giesinger Zimtschneckenfabrik. Super, oder? Überhaupt ist der Schinderstadl eine tolle Einkehrmöglichkeit, wenn man an der Isar unterwegs ist. Und da das auch andere Leute entdeckt haben, ist die Location auch schon lange kein Geheimtipp mehr und entsprechend gut besucht.

Adresse:
Isarauern 2, 81379 München

bayerisch Deutschland Restaurants Unterwegs

Riegele WirtsHaus | Augsburg | Kurz vorgestellt

6. März 2017

Vor kurzer Zeit habe ich in den Untiefen meines Bildarchives Bilder von unserem Besuch des Riegele Wirtshauses in Augsburg gefunden. Da Herr Wallygusto und ich dort letzten Sommer wirklich sehr gut verköstigt wurden, möchte ich Euch diese Aufnahmen natürlich nicht vorenthalten. Neben Aechten Kasspatzen mit kernigem (= richtig stinkigem) Räßkas und geschmorten Weißbierzwiebeln und einem (etwas langweiligem) vegetarischen Brauhausfladen haben wir uns ein sagenhaft schokoladiges Craft Beer-Malz-Mousse gegönnt.  Wir schwärmen heute – ein halbes Jahr später – noch immer von dieser süßen Köstlichkeit, die mit Riegele Malz und karamellisierten Braumalz verfeinert wird. Klar, dass wir natürlich auch ein paar Sorten der süffigen Riegele Biere probiert haben! 🙂

Natürlich waren wir nicht nur wegen dem Riegele in Augsburg. Ein bisschen was angeschaut haben wir uns auch – besonders angetan waren wir vom Botanischen Garten! Und ein Besuch am Kultstrand musste natürlich auch sein!

 

 

bayerisch Restaurants

Franzz | Pasing

23. Februar 2017
Franzz Pasing

Eines der Lokale in der näheren Umgebung, dass Herr Wallygusto und ich schon lange einmal besuchen wollten, ist das Franzz in Pasing. Warum wir bis dato dort nur ein Bierchen im gemütlichen Biergarten trinken und nie essen waren, mag vielleicht ein bisschen an der Lage liegen: Die Bäckerstr. 89 liegt am äußersten Rand von Pasing, dort wo die grüne Wiese beginnt und gefühlt nur noch eine Buslinie die Stadt München zusammenhält.

Zwischen den Jahren hat es nun endlich mit einem Besuch geklappt! Und da Essen in Gesellschaft noch mehr Spaß macht, haben wir auch gleich noch ein paar liebe Freunde mitgebracht.

Drinnen

Das Franzz besticht durch sein klassisch-stilvolles Ambiente und einem schönen, hellen Wintergarten. Im Sommer genießt der Gast sein Bier unter dicken Kastanien im bereits erwähnten Biergarten.

Speisekarte

Neben einer umfangreichen Standardkarte mit bayrischen Spezialitäten und internationalen Gerichten wird im Franzz eine wechselnde Tageskarte angeboten. Und wie es sich für eine bayrische Wirtschaft gehört, gibt es noch eine extra Schnitzelkarte. Aber auch Vegetarier haben erfreulicherweise genug Auswahl!

Geschmack

Bei unserem ersten Besuch bestellen schließlich zweimal das Mediterrane Pfannengemüse mit Schafskäse & Weißbrot von der Tageskarte, Allgäuer Käsespätzle und das Schwammerlragout in Kräuterrahm. Dazu gönnen wir uns paarweise jeweils einen kleinen Beilagensalat. Meine Portion Käsespätzle sind klein aus, macht aber ordentlich satt. Die fluffigen Spätzle werden im Pfännchen in einer cremigen, nicht zu flüssigen Sauce mit deftigen Käse und vielen knusprigen Röstzwiebeln obendrauf serviert. Meiner Meinung nach schmecken sie einfach toll! Der Beilagensalat ist frisch und knackig, das weiße Balsamico-Dressing nicht zu aufdringlich. Hunger habe ich danach keinen mehr! Das Schwammerlragout wird mit zwei kleinen Semmelknödeln serviert und scheint ebenfalls sehr gut zu schmecken, Beschwerden höre ich auf jeden Fall keine. Einzig das Mediterrane Pfannengemüse enttäuscht ein wenig – und zwar sowohl von der Portionsgröße als auch vom Geschmack her.

Beim nächsten zweiten Mal mit meinen Eltern haben wir leider weniger Glück: Die Spinatknödel meiner Mutter sind blass, da zu wenig Spinat verwendet wurde und schmeckt eher nach Semmelknödel. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, liegen die Knödel auch in einer dicken, nahezu ungenießbaren die Gorgonzolarahmsauce. Anscheinend hat es der Koch hier viel zu gut mit Weißwein und Soßenbinder gemeint. Mein Salat mit gegrilltem Ziegenkäse & Honig ist zwar frisch, aber nicht besonders bunt und das Dressing hat zu viel Essig erwischt. Außerdem wird kein Toscanabrot sondern sehr trocknes Weißbrot dazu serviert. Etwas besser hat es da Herr Wallygusto mit den Ravioli mit Steinpilzen erwischt, die er als „ganz okay“ bezeichnet. Einzig meine Vater ist mit seiner Wahl zufrieden – das Schnitzel Münchner Art schmeckt ihm sehr gut und es bleibt auch kein noch so kleines Stückchen davon übrig.

Service

Schon beim Betreten der Wirtschaft werden wir freundlich begrüßt und an unseren Tisch geleitet. Auch den Rest des Abends ist die Bedienung sehr freundlich und aufmerksam. Auch als meine Mutter ihr Essen reklamiert, wird sehr professionell und höflich darauf reagiert.

Preise

Vegetarische Hauptgerichte kosten im Franzz zwischen € 7,20 und € 8,80, einen kleinen Beilagensalat gibt es für € 3,40 dazu. Für das alkoholfreie Weißbier und das Schlossberg Dachau Bio Bier zahlen wir € 3,90, für Dunkles und Radler € 3,70.

Fazit

Kaum zu glauben, dass es am äußersten Zipfel von Laim so gute Käsespätzle gibt – die würde ich auch auf jeden Fall wieder im Franzz bestellen! Nachdem unser zweiter Besuch aber leider etwas durchwachsen war, werden wir höchstens mal wieder auf ein Bierchen im Biergarten vorbeikommen. Schade!

Adresse:
Bäckerstr. 89, 81241 München

 

Österreich Unterwegs

Salzburg | Impressionen 

16. Februar 2017

Traditionell machen Herr Wallygusto und ich in der ersten Januarwoche Urlaub – entspannter kann man das neue Jahr einfach nicht beginnen. Und zu einem gelungenen Urlaub gehört eigentlich immer ein kleiner Städtetrip. Nachdem wir die Jahre zuvor Augsburg, Rosenheim und Ulm unsicher gemacht haben, zog es uns diesmal nach Salzburg.

Essen & Trinken

Für ein Bierchen zwischendurch empfehlen wir den Bärenwirt (wobei auch die Knödel mit Rahmschwammerl einfach köstlich aussehen) und den Stiegl-Keller mit seiner tollen Aussicht auf Altstadt & Dom. Nett ist es auch in Kastner’s Schenke, die Salzburgs kleinste Brauerei beherbergt. Da uns die Köstlichkeiten der berühmten Konditoreien nicht anmachen, holen wir uns bei einem Bäckerstand vor der Kollegienkirche zwei knusprige Topfentascherl auf die Hand. Besser schmeckt es auch in einem Kaffeehaus nicht! Köstliche Pinzgauer Kasnocken mit Bierkas und ordentlich Röstzwiebeln und ein schokoladig-herbes Dunkles Weißbier gibt’s in Österreichs ältester Weissbierbrauerei Die Weisse. Außerdem ist es dort einfach urgemütlich!

Allgegenwärtig ist übrigens die Mozartkugel – man könnte fast meinen, die Salzburger würden sich nur davon ernähren. Im Supermarkt werden sie sogar in einem Spender an der Kasse angeboten. Das ist auch kein Wunder, denn Salzburg ist schließlich die Geburtsstätte der berühmten Süßigkeit. Wir können nicht widerstehen und kaufen uns in einer der Filialen der Konditorei Fürst ein paar Mozartkugeln.

Highlights

Der Aufstieg auf den Mönchsberg und zur Festung Hohensalzburg ist nur halb so wild und lohnt aufgrund der traumhaften Aussicht auf die Salzburger Altstadt. Neben der schneeweißen, recht ungewöhnlichen Kollegienkirche gefällt uns auch die Franziskanerkirche mit ihren unterschiedlichen Baustilen sehr gut. Ein Bummel durch die Getreidegasse ist ebenso ein Muss wie der Besuch des Salzburger Doms. In der  uralten Steingasse bekommen wir einen kleinen Eindruck davon, wie Salzburg im Mittelalter ausgesehen hat.

Mehr Informationen über Salzburgs Sehenswürdigkeiten findet Ihr auf www.salzburg.info.

bayerisch Restaurants

Wirtshaus Maxvorstadt | Maxvorstadt

13. Februar 2017
Wirtshaus Maxvorstadt München

Bevor Herr Wallygusto und ich nach Laim zogen, haben wir uns ein klitzekleines 1-Zimmer-Apparement im wuseligen Maxvorstadt geteilt. Und natürlich genossen wird damals das reichhaltige Angebot an Restaurants und Kneipen in vollen Zügen. Inzwischen sind wir nur noch selten dort unterwegs – gemütlich sind wir geworden, fast schon Stubenhocker. Einzig im Café Puck und dem Türkenhof sind wir zwar nicht oft, aber doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu finden.

Auf der Suche nach einem Restaurant, dass verkehrsgünstig auf dem Weg ins Zenith in Freimann liegt, stieß Herr Wallygusto im November letzten Jahres auf das Wirtshaus Maxvorstadt. In den ehemaligen Räumen des Pauls servieren Boris Pachov und Thomas Winkler ihren Gästen seit 2014 feine bayrische Köstlichkeiten. Da die umfangreiche Speisekarte auch eine große Auswahl für Vegetarier bietet, haben wir natürlich gleich einen Tisch im Wirtshaus Maxvorstadt reserviert. Und wir wurden nicht enttäuscht!

Drinnen

Das Wirtshaus Maxvorstadt verbindet urgemütliche Atmosphäre mit modernem Ambiente – das liegt zum einen an der großen Fensterfront, die ein luftiges, helles Ambiente schafft; zum anderen am Verzicht an übermäßig rustikalen Dekorationselementen. Das Bodenständigkeit im Wirtshaus Maxvorstadt groß geschrieben wird, beweist die hauseigene Kegelbahn. Da die Bahn und das Kegelstüberl vom Gastraum getrennt sind, findet sich hier der ideale Raum für kleine Feiern mit bis zu 20 Personen.

Speisekarte

Laut eigener Aussage werden die Speisen mit viel Liebe und Herzblut, aber vor allen Dingen mit frischesten Produkten und Zutaten aus dem direkten Umland zubereitet. Grundlage der unverwechselbaren, bodenständigen Landhausküche sind das richtige Rezept und perfektes Handwerk. Und da die Jahreszeiten kommen und gehen, wechselt auch die Speisekarte im Wirtshaus Maxvorstadt und passt sich der Jahreszeit an. Und so kommt es, dass die Speisekarte feine bayerische Köstlichkeiten bietet – allen voran alpenländische Klassiker, die doch irgendwie anders sind. Erfreulicher Weise gibt es eine Vielzahl an vegetarischen Speisen und großen Salaten.

 

Geschmack

Das Essen wird schnell serviert und die Portionen sind riesig. Die Bestandteile meines großes Pflücksalates sind sehr, sehr frisch und die vegetarische Maultasche ist sehr schmackhaft. Dazu gibt es fruchtiges Kürbischutney mit einer leichten Anisnote, dass wider Erwarten sehr gut mit dem Rest des Essens harmoniert. Ein Highlight sind auch die Haselnussspätzle mit Traubengelee – meiner Meinung nach eine sehr eigenwillige Kombination, die aber hervorragend funktioniert. Auch bei unserem zweiten Besuch, ein paar Monate später, sind wir hin und weg vom Knödelduo von Spinat-und Bergkäseknödel & Vollkorn-Dinkel-Käsespätzle mit leicht geräuchertem Käse. Das Wirtshaus Maxvorstadt hat uns mit seinen Speisen also voll und ganz überzeugt!

Service

Der Service im Wirtshaus Maxvorstadt ist freundlich und aufmerksam – und a bisserl g’schert. Herr Wallygusto erntet aufgrund seiner Unentschlossenheit bei der Wahl seines Getränkes einen spöttischen Blick und wird gleich liebevoll auf „Zauderer“ getauft. Ein Missverständnis bei der Bestellung – ich bekam erst die Maultauschen mit Tomatensauce serviert – wird ohne Gejammer professionell behoben. Und eine charmante Entschuldigung gab’s noch dazu!

Preise

Der große Pflücksalat mit vegetarischen Maultaschen kostet € 13,90, die Haselnussspätzle mit Traubengelee einen Euro weniger. Für Helles und Dunkles Weißbier (beides 0,5) zahlen wir jeweils € 3,90.

Fazit

Toller, aufmerksamer Service, umfangreiche Auswahl an (vegetarischen) Speisen, leckeres Essen & gemütliche Atmosphäre! Einfach super!

Adresse: Augustenstr. 53, 80333 München

italienisch Restaurants

Taormina | Schwanthalerhöhe 

6. Februar 2017
Taormina München Westend

​Wenn es in München eines wie Sand am Meer gibt, dann sind es italienische Lokale. Und so erstaunt es nicht, dass wir immer wieder neue Perlen der italienischen Küche entdecken. So wie das Toarmina, das wir erst letzten Dezember auf unserem Weg ins La Kaz entdeckt haben. Ein kurzer Blick auf die Speisekarte reichte aus, um uns zu überzeugen bald mal hier auf eine Pizza vorbeizukommen. Zusammen mit drei experimentierfreudigen und hungrigen Freunden ließ dieser Besuch auch tatsächlich nicht lange auf sich warten.

Drinnen

Herr Wallygusto und ich finden, dass das Taormina von außen wie viele Lokale in Italien aussieht – ein bisschen unscheinbar und so gar nicht schick. So gar nicht typisch für München – was wir sehr gut finden. Aber schließlich zählen ja die inneren Werte, der Service und der Geschmack. Als wir das italienische Lokal betreten, erwartet uns trotz der großen Fensterfront eine sehr gemütliche Atmosphäre. Das Licht ist gedämpft, für stimmungsvolle Beleuchtung sorgen dicke Kerzen.

Speisekarte

Das Taormina wartet mit einer umfangreichen Speisekarte mit allerlei Vorspeisen, Fleisch- und Pastagerichten sowie Pizza auf. Dazu kommt eine tolle Tageskarte, die uns von der Bedienung ausführlich und mit viel Hingabe präsentiert wird. Darauf finden sich unter anderem solche Schmankerl wie Tortelacci gefüllt mit Käse, Trüffel und Steinpilz, Kürbiscarpaccio mit Ziegenkäse und Linguine mit Meeresfrüchten. Klar, dass bei dieser Auswahl keiner am Tisch Pizza bestellt!😉

Geschmack

Bei der Bestellung verkündete unser Ober vollmundig, dass heute keiner hungrig nach Hause gehen würde. Und so gibt es erst einmal einen Gruß aus der Küche in Form von knusprigen Bruschetta mit Tomaten.

Die Hauptgerichte, die anschließend serviert werden, sind üppig portioniert und machen ordentlich satt. Auch geschmacklich gibt es (fast) nichts zu beanstanden. Meine Bandnudeln mit schwarzem Trüffel & Walnüssen sind einfach köstlich – die knackigen Nüsse harmonieren perfekt mit dem erdigen Aroma des Trüffels. Das Tortellini-Tris könnte ein bisschen wärmer sein, auch fehlt es ein wenig an Salz.

Und ja, hungrig sind wir wirklich nicht mehr! Schade eigentlich, aber so müssen wir bald wieder kommen, um den Nachtisch zu probieren!  😉

Service

Der Service im Taormina ist sehr zuvorkommend, auch wenn die Getränkebestellungen ein wenig zügiger hätten erledigt werden können. Toll finde ich, dass man sich für seine Gäste viel Zeit nimmt – das fängt bei der Vorstellung der Tagesgerichte an und hört beim Feedback auf.

Preise

Meine Bandnudeln mit Trüffel kosten mit € 19,90 etwas mehr, als ich normalerweise für einen Teller Pasta auszugeben bereit bin. Sie waren aber jeden Cent wert! Alle anderen Preise für Speisen und Getränke sind moderat.

Fazit

Alles in allem war es aber ein gelungener Abend – wir kommen wieder! Übrigens – wer nach einem Besuch im Taormina noch Lust auf einen Absacker hat, dem sei das Kilombo schräg gegenüber empfohlen! 😉

Adresse: Parkstr. 12, 80339 München

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten | Produkttest

4. Februar 2017
Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten

Kichererbsen kannte man schon vor 8.000 Jahren in Vorderasien. In der Antike gelangte sie über Nordafrika und Indien bis ins alte Rom. Noch heute wachsen sie wild wie Unkraut im Orient und in südeuropäischen Ländern. Angebaut werden Kichererbsen in vielen Ländern, allen voran Indien und Pakistan, Nordafrika, Spanien und in der Türkei. Kichererbsen sind aber nicht nur lecker, sie sind auch eine wichtige Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer. Außerdem liefern sie mit rund 6 mg Eisen pro 100 g eine dicke Portion des bei Veggies oft fehlenden Mineralstoffes. Besonders interessant speziell für Veganer ist außerdem der Kalzium-Gehalt von Kichererbsen, der mit 124 mg ungefähr dem von Milch entspricht. Auch Figurbewusste sollten ruhig öfter zu Kichererbsen greifen: Die leckeren Hülsenfrüchte enthalten zwar relativ viele Kalorien, machen aber dafür mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt schnell und lange satt. (Quelle: eatsmarter.de)

Wie schön, dass man diese lustigen Gesellen in Kalabrien zu Pasta isst, denn diese Kombination ist einfach unschlagbar! Dieses Rezept ist eine Mischung verschiedener Rezepte, die Herr Wallygusto und ich im Internet gefunden haben. Es entspricht zwar nicht ganz der Kichererbsen-Sauce, die wir im Urlaub gegessen haben, ist aber trotzdem sehr, sehr lecker. Zu dieser Sauce könnt Ihr normale Pasta servieren – oder Ihr probiert mal die Gewürznudeln Arabische Art von Pastatelli aus.

Gewürznudeln von Pastatelli

Gewürznudeln – was soll das sein?

Jeder Nudelsorte wird beim Herstellungsprozess eine ausgewählte Gewürzmischung aus bis zu 10 Gewürze & Kräuter direkt in den rohen Nudelteig gegeben. So ist sicher, dass jede Nudelsorte ihren ganz eigenen, unverwechselbar aromatischen Geschmack hat. Dabei ist jede Nudel in wochenlanger Arbeit auf die Gerichte perfekt abgestimmt, für sie vermutlich verwendet werden kann: Die Erfinder von haben jede erdenkliche Nudel-Gericht-Kombination bedacht und geben nur die Gewürze & Kräuter in die jeweilige Nudelsorte, die den Geschmack unseres Lieblingsgerichtes besser zur Geltung bringt.

Toll ist, dass das Ganze ohne Zusatzstoffe funktioniert! Alle Nudeln sind hausgemacht und es werden nur Hartweizengries und besondere Gewürz- und Kräutermischungen verwendet. E-Stoffe, Hefe-Geschmacksverstärker und „naturnahe“ Aromen werdet Ihr auf der Liste der Inhaltsstoffe – zum Glück – vergeblich suchen!

Und wie schmeckt’s?

Im Webshop von Pastatelli könnt Ihr zwischen 16 verschiedenen Sorten wählen: Neben Gewürznudeln mit Tomate-Paprika, Waldpilz oder Kräuter der Provence gibt es süße Nudeln mit Schokolade. Was gleich beim Kochen auffällt: Die Nudeln verbreiten schon nach kurzer Zeit im heißen Wasser einen atemberaubenden Duft nach Kräutern und Gewürzen. Darum schmecken die Nudeln auch am besten a la Aglio e oglio – so kommen die verschiedenen Aromen am besten zur Geltung.

Was uns nicht so gut gefällt, dass keine Kochzeit auf den Nudelpäckchen angeben ist. Aber wir finden ohne Probleme durch ausprobieren heraus, dass diese Recht kurz ist und je nach Sorte bei 3-5 Minuten liegt.

Vielen Dank an dieser Stelle an Eva und Andreas von Pastatelli., die uns das Testpaket kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt haben. Die Fotos ohne Wasserzeichen wurden mir freundlicherweise ebenfalls von den beiden zur Verfügung gestellt.

Aber jetzt genug gelabert – hier ist das Rezept für Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten! 😉

Kichererbsen-Sauce mit Stangensellerie, Karotten & Tomaten

Zutaten für 2 Personen

  • 130 g getrocknete Kichererbsen (braun & weiß)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 4 Stangen Staudensellerie, in Scheiben
  • 2 Tomaten, klein gewürfelt
  • 1 frische rote Chili, fein gehackt
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • nach Belieben Basilikumblätter

Kichererbsen mit lauwarmem Wasser bedeckt über Nacht einweichen.

Eingeweichte Kichererbsen abgießen. Topf auswaschen, Kichererbsen zusammen mit Knoblauch, Rosmarin, Zwiebel, Staudensellerie, Tomate und Chili wieder zurück in den Topf geben. Alle Zutaten großzügig mit Wasser bedecken. Zugedeckt zum Kochen bringen und ca. 45-60 Minuten leise köcheln, bis die Kichererbsen gar sind.

Wer die Kichererbsen-Sauce dicker mag, püriert einfach ein Drittel davon und gibt dieses wieder zurück in den Topf. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Basilikum abschmecken.

bayerisch Restaurants

Haidhauser Augustiner | Haidhausen 

23. Januar 2017
Haidhauser Augustiner München

Eigentlich kann ich mich an den  Haidhauser Augustiner nur so gut erinnern, weil es dort Augustiner – na klar – gibt und ich vor etlichen Jahren dort mal einen arg versalzenen Schweinebraten gegessen habe. Und ab und an waren Herr Wallygusto und ich schon mal auf ein Bierchen da – gegessen haben wir bei dieser Gelegenheit aber nie etwas. An einem Mittwochabend hat es uns vor einem Konzertbesuch in der nahen Tonhalle zum Abendessen mal wieder in das gemütliche Lokal in meinem Lieblingsstadtteil Haidhausen verschlagen.

Drinnen

Bei unseren früheren Besuchen im Haidhauser Augustiner saßen wir immer draußen. Dort zu sitzen ist ganz nett, trotz der auch sonntags stark befahrenen Pariser Straße. Die Grünanlage gegenüber bietet genug Möglichkeiten Leute zu beobachten und ab und an fährt auch ein Oldtimer vorbei. Bei unserem aktuellen Besuch im November nehmen wir dann doch lieber im gemütlich-rustikalen Inneren Platz. Zum Glück haben wir reserviert, denn alle Tische sind trotz der recht frühen Abendstunde schon belegt oder reserviert.

Das Publikum ist bunt gemischt: Hier stehen Geschäftsleute in dunklen Anzügen zwischen Rentnern am Tresen und Stammtischbrüder sitzen neben Pärchen jedes Alters.

Speisekarte

Die Speisekarte im Haidhauser Augustiner bietet die üblichen Wirthausschmankerl wie Schweinebraten, Käsespätzle, aber auch Ofenkartoffeln, Salate und Burger. Ergänzend gibt es eine Wochenkarte mit ordentlichen Anzahl weiterer Gerichte.

Geschmack

Herr Wallygusto und ich sind uns einig: Die Käsespätzle im Haidhauser Augustiner schmecken hervorragend und gehören für uns zu den besten Münchens! Der Käse ist schön pikant, ohne zu extrem zu sein, und die Spätzle selbst sind schön fluffig. Bei den Röstzwiebeln gehen die Meinungen auseinander – Herr Wallygusto denkt, dass sie aus dem Glas kommen, ich bin anderer Ansicht und mag ihre Konsistenz.

Die Portion ist um einiges größer als sie aussieht und wir sind auch Stunden später noch pappsatt. Auch der kleine Salat, den ich mir dazu bestellt habe, ist riesig. Und sehr bunt und knackig – genauso, wie ich es mag!

Service

Unsere Bedienung ist alles andere als rustikal sondern eher der Typ „Im -schönen-München-hängengebliebene-Touristin“. Und sie ist sehr nett, aufmerksam und flink.

Preise

Die sättigende Portion Käsepätzle kostet € 10,90, einen kleinen gemischten Salat gibt‘s für € 4,90 dazu. Der Bierpreis ist auch okay, bei € 3,40 für die Halbe gibt’s inzwischen nix mehr zu meckern. Wir sind ja schließlich in München. 😉

Fazit

Die Käsespätzle des Haidhauser Augustiners sind top – und haben daher einen Platz in meiner persönlichen Top 5 verdient! Und zwar ganz weit vorne!

Adresse: Wörthstr. 34, 81667 München

 

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Gröstl mit Spinatknödeln & Tomaten

12. Dezember 2016
Gröstl mit Spinatknödeln & Tomaten

Bei uns gibt es wirklich selten Reste – das liegt entweder daran, dass wir immer viel zu viel essen oder aber, dass wir einfach inzwischen perfekt im Portionieren sind. 😉 Wenn dann aber doch mal etwas übrig bleibt, verschwindet es im Gefrierfach. Sehr oft gerät das leckere Überbleibsel dann für sehr, sehr lange Zeit in Vergessenheit. Ein Rest, den dieses traurige Schicksal nie ereilen würde, ist der Spinatknödel!!! Warum? Was für eine Frage! Ich liebe diese runden Dinge über alles!

An meinem letzten sturmfreien Abend war die Freude also groß, als ich eine Dose mit 3 kleinen Spinatknödeln im Gefrierfach entdeckte. Da ich keine Lust auf die klassische Variante mit zerlassener Butter und Parmsanspäne hatte, entschied ich mich für ein Gröstl! Dieses typische Resteessen hat viele Vorteile, denn es ist schnell und einfach zubereitet. Außerdem sind fast alle der benötigten Zutaten immer vorrätig!
Vielleicht verratet Ihr uns ja was Euer liebstes Resteessen ist?

Zutaten für 1 – 2 Portionen

  • Rapsöl
  • 1 kleine Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 3 kleine Spinatknödel, in halben Scheiben
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 Rispentomaten, klein gewürfelt

Zubereitung

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze andünsten. Anschließend Knoblauch dazu, kurz mit dünsten.

Temperatur erhöhen, Knödelscheiben in die Pfanne geben, kräftig anbraten.

Eier aufschlagen und in einer Tasse verklöppeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und über die Knödel geben. Solange rühren, bis das Ei stockt.

Einen Teil der Tomatenwürfel in die Pfanne geben, kurz mit braten.

Gröstl in einen Teller geben und mit den restlichen Tomaten bestreuen, nochmal nach Belieben salzen und pfeffern.

Österreich Unterwegs

Graz | Nudelminze, Lendwirbel & Weltkulturerbe

5. Dezember 2016
Nudelminze, Lendwirbel & Weltkulturerbe - ein Wochenende in Graz

Wenn man an Österreich denkt, fallen einem als erstes Berge und Skifahren ein. Oder Mozartkugeln. Und dann kommt eigentlich schon Wien. Freunde von uns fahren seit Jahren regelmäßig nach Wien – ganz begeistert sind sie von den Hochglanzfassaden der ehemals kaiserlich-könglichen Stadt, den Heurigen und dem Wiener Schmäh. Herrn Wallygusto und mir hat sich der Charme der österreichischen Hauptstadt leider nie so richtig erschlossen – zu aufgesetzt erscheint uns dieses „Vienna“: Schweift man nur kurz von den ausgetretenen Touristenpfaden ab – und da reicht schon ein kurzer Blick um die nächste Hausecke – ist es aus und vorbei mit der Pracht.

Dies mögen viele anders sehen, aber uns zog es dieses Jahr motiviert durch einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung in Wiens hippe kleine Städte-Schwester Graz. Ein paar Impressionen aus Graz habe ich Euch vor einiger Zeit ja bereits gezeigt, jetzt folgt der ausführliche Bericht mit Übernachtungstipp und den (kulinarischen) Highlights.

Lipizzanerheimat in Köflach

Zu geil für Sterne – das Hotel Wiesler

Zum Übernachten hat uns Herr Wallygusto ein ganz besonderes Hotel ausgesucht: Das mitten in Graz gelegene Hotel Wiesler. Das Wiesler ist schon seit 1909 ein Ort voller Inspiration, denn man hat hier nie aufgehört, nach neuen Dingen zu suchen, um seine Gäste angenehm zu überraschen. Seit 2010 lässt Unternehmer Florian Weitzer den ehrwürdigen Jugendstilmauern kontinuierlich neues Leben einhauchen, sehr behutsam, damit die natürliche Patina, die schönen Erinnerungen und Geschichten der vergangenen Jahre erhalten bleiben. Das Ergebnis ist ein wirklich spannender Mix aus Vintage und Neuem mit einem Schuss Soul, der auf Pomp und (man höre und staune) 5 Sterne-Klassifizierung verzichtet und viel Raum für erfrischend Unkonventionelles schafft.

Nicht dass Florian Weitzer etwas gegen Hotelsterne hätte. First Class-Service ist im Wiesler sowieso seit jeher eine Selbstverständlichkeit. Für ihn ist der eingeschlagene Weg „from 5 stars to independance“ vielmehr der einzig gehbare, um frische Ideen umzusetzen. Denn es sind die feinen überraschenden Details, die das Besondere im Wiesler ausmachen: So ist  das Hotelrestaurant für jeden – egal ob Hotelgast oder nicht –  von früh bis spät in der Nacht, 365 Tage im Jahr, zugänglich. Das ganztägige Angebot wird von Frühstücksbuffet, Mittagstisch und Café-Betrieb am Nachmittag abgerundet. Ganz besonders fasziniert war ich von dem Barbiersalon mitten im Treppenhaus, in dem männliche Gäste eine Handrasur genießen können.

Bei unserem Zimmer haben wir ein wenig Pech, denn wir bekommen leider keinen der renovierten, superschicken Räume. Der Nachtruhe tut dies aber keinen Abbruch, denn das Bett ist sehr bequem und alles sehr sauber. Ein Traum ist auch das reichhaltige Frühstücksbüffet, das mit seiner guten Käseauswahl auch bei Vegetariern keinerlei Wünsche offenlässt.

Das Wiesler ist definitiv das schickste Hotel, in dem ich bisher abgestiegen bin! Und ich würde es wirklich jeder Zeit wieder tun!

Adresse: Grieskai 4-8, 8020 Graz
Internet: www.hotelwiesler.com

Highlights

Graz hat wirklich viele, viele Sehenswürdigkeiten zu bieten – eigentlich ist die ganze Stadt eine einzige, große Sehenswürdigkeit. Im Nachhinein fiel es Herrn Wallygusto und mir ganz schwer zu sagen, was uns jetzt am besten gefallen hat. Stellvertretend für die vielen schönen Ecken in Graz seien aber diese Sehenswürdigkeiten genannt:

Gleich an unserem ersten Tag erklimmen wir den Grazer Schloßberg, einen wuchtigen Felsen aus Dolomitgestein, der den Kern der historischen Altstadt bildet. Neben dem fantastischen Ausblick auf Graz finden wir hier oben mit dem Grazer Uhrturm das älteste Gebäude der Stadt vor.

Eine einzige große Sehenswürdigkeit ist die historische Grazer Altstadt! Nicht umsonst wurde sie zusammen mit der Dachlandschaft 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und 2010 sogar auf Stadt Graz – Historisches Zentrum und Schloss Eggenberg erweitert. Unbedingt anschauen solltet Ihr Euch hier die spätgotische Doppelwendeltreppe – sie ist ein Meisterwerk der Steinmetzkunst und befindet sich in der Grazer Burg.

Nicht weit von Graz entfernt liegt das Lippizanergestüt Piber. Dieses traditionsreiche Gestüt hat die Aufgabe, die älteste Kulturpferderasse Europas – eben die Lipizzaner – zu züchten, deren Ursprung in die imperiale Zeit, auf das Jahr 1580, zurückgeht. Schon als Kind war es ein Traum von mir, diesen Ort zu besuchen. Da auch Herr Wallygusto gleich Feuer und Flamme ist, nehmen wir also den Zug nach Köflach und wandern eine gute Stunde nach Piber. Dort angekommen nehmen wir an einer sehr interessanten Führung über das Gestütsgelände und durch die Ställe teil. Anschließend lernen wir in der Schauschmiede alles über Hufeisen. Außerdem dürfen wir noch mit den halbwüchsigen Lippizaner-Hengsten auf Tuchfühlung gehen – ganz schön verschmust, die Kleinen! Mehr Informationen zum Lipizzanergestüt Piber und seinen edlen Bewohnern findet Ihr auf www.lipizzanerheimat.com. Wie es sich für ordentliche Foodblogger gehört, machen wir auf dem Rückweg beim Buschenschank Schachner halt. Dort genießen wir bei strahlendem Sonnenschein ein Viertel rosèfarbenen Schilcher, pikanten Käferbohnensalat und einen riesigen Käseteller.

Was für ein Glück, dass bei unserem Besuch das Nachbarschaftsfest Lendwirbel stattfindet! Eine der Bühnen steht sogar hinter unserem Hotel, und das unter unserem Fenster. Gestört werden wir dadurch freilich nicht, denn Herr Wallygusto und ich wirbeln ja selbst eifrig mit! Und zwar von Bierstand zu Bierstand und von Konzert zu Konzert! Und wir machen bei unserem ersten (und bisher letztem) Tanzkaraoke mit! Was für eine irre Wirbelei!

Der Botanische Garten in Graz ist – verglichen mit dem in München – recht klein. Sehenswert ist er vor allem wegen der drei Gewächshäuser von Volker Giencke. Sie wirken aufgrund ihrer schuppigen Architektur wie drei riesige Gürteltiere und ermöglichen aufgrund ihrer idealen Ausrichtung im Inneren üppiges Wachstum von Pflanzen aus vier verschiedenen Klimazonen.

Mehr Informationen zu den Sehenswürdigkeiten gibt es im Internet auf www.graztourismus.at oder Wikipedia.

Für die kleine Pause zwischendurch

So viel Städtetrip macht hungrig – und vor allem durstig. Für eine kleine Pause zwischendurch oder um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, können Herr Wallygusto und ich die folgenden Lokale empfehlen:

In der Mehlschwalbe (Kapaunplatz 3) mitten im alten Franziskanerviertel stärken wir uns kurz nach unserer Ankunft in Graz mit Frittata und ein veganes Weckerl. Da es uns dort so gut gefällt, kommen wir eine paar Tage später nochmal auf ein Craft Beer vorbei. Das Flamberger Stout sagt uns aber leider nicht so zu – aber das ist schließlich Geschmackssache. Laut Website kann man die Mehlschwalbe im Moment (leider) nur für Events buchen.

Bei Greissler Eis in der Sporgasse gibt es neben Apfelkuchen, Graumohn und Erdnuss-Schoko so ausgefallene Sorten wie Ziegenkäse. Die Schlange im Laden ist lang – aber das Warten lohnt sich, denn alle von uns probierten Eiskreationen sind einfach köstlich!

Im Reinerhof, (Sackgasse 20)  zu Füßen des Schloßberges – ruhen wir unsere müden Füße aus und genießen dabei ein kühles Trumer Pils.

Ein ganz besonders entspannter Ort ist das Parkhouse (Stadtpark 2), das, wie der Name schon sagt, im malerischen Grazer Stadtpark zu finden ist. Wir trinken ein Murauer aus der Flasche und schauen den Entchen beim Baden zu. In den Sommermonaten finden hier im Gastgarten zahlreiche Live-Concerte statt. Angeblich ist hier auch schon so manches Talent entdeckt worden.

Das Glöckl Bräu (Glockenspielplatz 2) liegt im Herzen der Grazer Innenstadt, mitten am schönen Glockenspielplatz. Das steirische Wirtshaus besticht aber nicht nur durch seine prächtige Fassade und das gemütliche Ambiente der Räumlichkeiten, sondern auch mit sehr gutem Kellerbier aus dem Holzfass!

Nicht entgehen lassen sollte man sich die Leckereien der Bäckerei Martin Auer, die es in diversen Filialen in Graz zu kaufen gibt. Schon im Vorfeld unseres Aufenthaltes in Graz konnte ich mich kaum an den appetitlichen Broten, Feingebäck und Pausenbroten sattsehen!

Steirische Küche – auch für Vegetarier!

Die bekanntesten Schmackerln aus der Steiermark sind wohl Kernöl, Backhendl, Klachelsuppe (aus Schweinshaxe, Suppengrün und Gewürzen), verschiedene Kürbisrezepte, Apfelkren, Schmarrn, Krautfleckerln und steirisches Wurzelfleisch. Alles sehr bodenständige Gerichte! Und da Herr Wallygusto und ich genau das mögen, gehen wir natürlich jeden Abend in einem steirischen Lokal zum Essen! Auch als Vegetarier haben wir dort die Qual der Wahl!

Die Altsteirischen Schmankerlstuben (Sackstr. 10) ist eines der beliebtesten Restaurants in Graz. Kein Wunder, denn die Gasträume mit den Gewölbedecken und der rustikalen Möblierung sind heimlig und gemütlich. Und unsere Krautfleckerl und Erdäpfellaibchen mit grünem Salat sind einfach köstlich!

Ähnlich rustikal geht es im Lend Platzl (Lendplatz 11) zu – zumindest was wir auf dem Weg zum stillen Örtchen so vom Lokal zu sehen bekommen. Da die Temperaturen auch abends noch angenehm sind, nehmen wir im kleinen, verwinkelten Gastgarten Platz. Dort lassen wir uns Bärlauchlaibchen, und Käsenockerl schmecken – dazu gibt es ein kühles Gösser vom Fass.

Die Steirerstub’n (Lendplatz 8) sind ebenfalls urgemütlich, dementsprechend gut besucht sind auch die drei Gaststuben. Regionale Produkte sind hier ein Muss  – daher kommen Brot und Gemüse frisch vom gegenüberliegenden Bauernmarkt und das Fleisch von heimischen Bauern.

Nudelminze, Lendwirbel & Weltkulturerbe – ein Wochenende in Graz

Bauernmärkte

Auf dem Bauernmarkt auf dem Lendplatz erstehen wir einen Beutel Käferbohnen und eine kleine Flasche Kernöl. Das Angebot ist aber natürlich viel größer und reicht von Wein über Brot und Käse bis zum Speck und Selchwürsten. Außerdem gibt es eine unglaubliche Auswahl an frischen Kräutern – auch die berühmte Nudelminze findet sich darunter!

Nach einem Bummel über den Bauernmarkt auf dem Kaiser-Josef-Platz kehren wir auf einen Spritz und eine Weinschorle bei Rossian ein. Schade nur, dass wir dank des umfangreichen Frühstückbüffets im Hotel noch keinen Hunger haben, denn die kleinen Speisen und Kuchen, die in dem kleinen Lokal serviert werden, sehen einfach verführerisch aus. Und natürlich genießen wir trotzdem einen ausgedehnten Bummel zwischen den prall mit Brot, Gemüse und Käse gefüllten Marktständen!

Fazit

Graz ist einfach wunderbar! Warum? Weil es genau die richtige Mischung zwischen alternativ, schick und bodenständig ist! Genau die Adjektive, die mir selbst sehr wichtig sind!

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