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Spinat

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen

12. September 2016
Hüttenfeeling für zu Hause: Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen

Nach einer Party haben wir eine Tüte voll übriggebliebener Semmeln mit nach Hause bekommen. Nachdem das Gefrierfach schon proppenvoll war, mussten die Semmeln schnell verzehrt werden. Was eignet sich dazu besser als wieder einmal das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept hervorzuziehen? Nachdem auch noch Tiefkühlspinat vorhanden ist, steht schnell fest: Es gibt heute Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen. Netter Nebeneffekt: Man holt sich auch gleich noch ein bisschen Berge & Hütten-Feeling in die Wohnung. 🙂

Ursprünglich wollten wir dieses Rezept gar nicht auf dem Blog veröffentlichen, aber die Resonanz auf Instagram war so überwältigend, dass wir uns schließlich doch dazu haben überreden lassen. Aus diesem Grund gibt es aber nur Fotos mit dem Smartphone. Als große Knödelfans haben wir die Spinatknödel aber bestimmt nicht das letzte Mal gemacht und werden sicher bald bessere Fotos für diesen Beitrag haben.

Hüttenfeeling für zu Hause: Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen

Rezept für 8-10 Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspäne für 3 hungrige Personen

Für das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept:

  • 10 alte Semmeln, ca. 400-450g (es dürfen ruhig auch ein paar Vollkornsemmeln dabei sein)
  • 3 Eier
  • 125 ml Milch
  • 1-2 EL Peterle gehackt
  • evtl. Semmelbrösel (falls die Masse zu feucht wird)
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Prise Pfeffer (ich mag ihn auch in Semmelknödel durchaus grob gemahlen)
  • 1/4 TL Salz

Zusätzlich für die Spinatknödel:

  • 300 g Tiefkühlspinat gehackt
  • 40 g Bergkäse gehobelt
  • 60 g Parmesan gehobelt
  • 70 g Butter

Zubereitung

Den TK-Spinat auftauen. Wenn Ihr frischen Spinat verwendet, diesen sorgfältig putzen und gründlich waschen.

Für die Spinatknödel zunächst die Semmeln halbieren und die Hälften in dünne Scheiben schneiden (je trockener die Semmeln sind, desto einfacher geht das). Die Semmelscheiben zusammen mit den 3 Eiern in eine Schüssel geben. Die Hälfte der Milch erhitzen (ich mache das immer mit dem Milchaufschäumer der Espressomaschine, das geht einfach und schnell für eine solch kleine Menge Milch) und darüber gießen. Die andere Hälfte der Milch zusammen mit dem Spinat kurz pürieren und ebenfalls dazugeben. Den Bergkäse zusammen mit Peterle, Salz und Pfeffer untermischen. Nun das Ganze einige Minuten ordentlich durchkneten bis eine schöne Masse entsteht, welche nur noch relativ kleine Semmelstücke aufweist. Falls die Masse zu feucht ist, so lange Semmelbrösel hinzugeben bis die Masse nur noch leicht an den Händen klebt.

Aus der Masse 8-10 Knödel formen. Wasser kurz zum Kochen bringen, Salz hinzugeben und die Knödel ca. 20 Minuten im Wasser gar ziehen lassen. Das Wasser soll dabei nicht mehr kochen!

Kurz vor Ende der Garzeit die Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen (Achtung: Nicht zu heiß werden lassen, denn sie soll nicht braun werden) und den Parmesan hobeln.

Nun die garen Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen, je 2-3 Knödel auf einen Teller anrichten, mit etwas zerlassener Butter übergießen und mit Parmesanhobeln bestreuen. Fertig ist das einfach(e) leckere Gericht! Dazu passt Salat (z.B. Red Chard) mit Balsamico-Senf-Dressing!

Die Knödel, die Ihr nicht gleich verdrückt, einfach kalt werden lassen und einfrieren (um so den durch den Tiefkühlspinat freigewordenen Platz gleich wieder sinnvoll zu nutzen ;-)).

Eine weitere leckere Möglichkeit der Semmelverwertung sind z.B. Kaspressknödel.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Spinat-Gnocchi-Auflauf mit Pinienkernen

6. Oktober 2014

Wer von Euch hat schon als Kind gerne Spinat gegessen? Hände hoch! Wie, keiner?

Damit seid Ihr nicht allein, denn als Kind habe mich heftig gegen das grüne Zeug gewehrt! Wenn es sein musste, sogar wieder ausgespuckt! Erst später habe ich festgestellt, dass Spinat gar nicht so schlecht schmeckt. Erst mit Spiegelei und Salzkartoffeln, viel später dann bevorzugt in Lasagne oder Spätzle…der gute Spinat erfreute sich zunehmender Beliebtheit bei mir. Natürlich war daran der starke Seemann Popeye nicht ganz unbeteiligt. 🙂

Spinat ist nicht nur lecker, sonder auch gesund! Zwar längst nicht so gesund, wie uns die Gerüchte glauben machen wollen, aber innerhalb der Gemüsearten ist der Eisengehalt hoch. Ganze 3,5 Milligramm finden sich in 100 Gramm frischen Spinat!

Aber zurück zum Verzehr und somit zum Geschmack! Eine Kombination, die an Perfektion nicht zu übertreffen ist, ist Spinat mit Gorgonzola. Die beiden im Geschmack sehr eigenen Lebensmittel harmonieren einfach zu gut miteinander, als dass ich Euch diesen tollen Auflauf mit Gnocchi vorenthalten könnte!

Dieses leckere Rezept stammt im Original von LECKER.de und wurde von mir geringfügig adaptiert.

Spinat-Gnocchi-Auflauf mit Pinienkernen2

Zutaten für 2 Personen

  • 220 g gehackter Blattspinat (TK)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 70 g Sojaschnetzel
  • etwas heiße Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 leicht gehäufter EL Mehl
  • gekörnte Brühe
  • 250 g Sahne zum Kochen
  • 50 g Gorgonzola
  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • 1 Päckchen Gnocchi (Kühlregal)
  • 18 g Pinienkerne

Zubereitung

Sojaschnetzel in eine Schüssel geben und mit heißer Brühe übergießen und 15 – 20 Minuten einweichen. Anschließens Sojaschnetzel in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

100 ml Wasser und tiefgefrorenen Spinat in einen Topf geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze 15–20 Minuten erwärmen. Dabei mehrmals umrühren und zum Schluss kurz aufkochen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Olivenöl in einer Schmorpfanne erhitzen, Sojaschnetzel vorsichtig darin anbraten. Zum Schluss Zwiebel und Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Mit etwas Mehl bestäuben, unter Rühren anschwitzen, mit Sahne ablöschen und gekörnte Brühe zugeben. Unter Rühren aufkochen und zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren.

Gorgonzola in Stücke schneiden, in die Soße geben und unter Rühren darin schmelzen. Spinat in die Sojaschnetzelsoße geben, nochmals kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Büffelmozzarella abtropfen lassen und in Scheiben schneiden.

Gnocchi in kochendes Salzwasser geben und gemäß Packungsanleitung darin gar ziehen lassen. Anschließend in ein Sieb gießen, abtropfen lassen und in eine ofenfeste Form geben. Gnocchi mit Spinat-Sojaschnetzelsoße begießen, mit Büffelmozzarella belegen und Pinienkernen darüber streuen.

Nun im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 25–30 Minuten überbacken.

Buchvorstellungen Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Couscous und Kichererbseneintopf mit Spinat und Safran | Filmrezepte | Buchvorstellung

22. September 2014

Das Kochen und Kino viel gemeinsam haben, war mir bisher nicht bewusst. Tatsächlich verbindet diese beiden Bereiche aber sehr viel, nämlich Emotion und Leidenschaft, Sinnlichkeit und Kultur. Dieser besonderen Verbindung aus zwei unglaublich kreativen und emotionalen Bereichen hat der Callwey Verlagen bereits im Februar 2014 ein ganz besonders Kochbuch gewidmet.

Tatsächlich werden in Filmrezepte sage und schreibe 25 Filme vorgestellt, in denen Essen eine wichtige Rolle spielt. Darunter auch einige der größten Meisterwerke der Filmgeschichte, wie etwa “Das große Fressen”, “Bella Martha” oder “Ratatouille”. Die Themen Kochen und Essen werden dabei berührend und unvergesslich in Szene gesetzt.

Die in Filmrezepte präsentierten Filme reichen dabei von wahren Klassikern bis hin zu kleineren, feinen Produktionen. Ein Teil der Filme wurde bereits im “Kulinarischen Kino” auf der Berlinale gezeigt und hat dort großen Anklang gefunden.

Autoren

Die Autoren des Buches kennen sich bestens aus, wenn es um das Thema Kochen kocht. Thomas Struck arbeitet nicht nur als freier Regisseur und gehört zu den erfolgreichen deutschen Filmemacher, er ist auch Kurator für kulinarisches Kino bei mehreren europäischen Film Festivals.

Die Drehbuchautorin Karin Laudenbach hat mit Thomas Struck schon bei diversen Projekten zusammengearbeitet.

Jörg Lehmann fotografiert seit vielen Jahren für europaweite Buchproduktionen und bekannte deutsche Magazine wie „Der Feinschmecker“ und „essen & trinken“.

Optik

Schon der gold-glänzende Umschlag von Filmrezepte ist ein echter Hingucker! Filmrezepte hebt sich so ziemlich spektakulär von den vielen anderen Kochbüchern mit Nudeln, Gemüse oder Burgern auf dem Cover ab.

Cover wurde von CALLWEY zur Verfügung gestellt

Cover wurde von CALLWEY zur Verfügung gestellt

Und innen geht es ähnlich weiter! Sowohl Filme als auch die dazugehörigen Rezepte sind üppig und ansprechend bebildert. Die Schriftfarbe ist braun, was ich ein wenig ungewöhnlich, aber sehr edel finde. Hier könnt Ihr übrigens einen Blick in Filmrezepte werfen.

Praktisch finde ich das braune Leseband, mit dem sich das einmal ausgewählte Rezept leicht wieder finden lässt. Noch besser wäre es, wenn es noch 1,2 zusätzliche Lesebänder geben würde. Die Auswahl der Rezepte ist schließlich groß und so wäre es leichter, den Überblick zu behalten.

Rezepte

Zu jedem Film gibt es ein Gänge-Menü, dass von deutschen Spitzen-und Sternköchen präsentiert wird und die Atmosphäre der Geschichte widerspiegelt. Der gewillte Leser hat so die Möglichkeit, sein eigenes “Kulinarisches Kino” nachzuempfinden und den Film auf einer ganz neuen Ebene neu zu erfahren, für sich selbst oder gemeinsam mit anderen.

Obwohl die Rezepte sehr fleisch-und fischlastig sind, finden sich einige sehr exquisite vegetarische Gerichte darunter. Auch die Dessertvorschläge klingen sehr lecker und sehen einfach verführerisch aus.

Passend zu den Menüs gibt es eine Getränkeempfehlung. Ein sehr stimmiges Konzept, wie ich finde.

Die Gestaltung der Rezepte ist für meinen Geschmack etwas unglücklich geraten. Zwar wird eine Unterteilung in die verschiedenen Rezeptbestandteile vorgenommen, Absätze fehlen jedoch. Die Rezepte sind daher ein wenig unübersichtlich. Da ich beim Kochen gerne mal etwas hektisch werde, verliere ich dadurch leicht den Überblick.

Kurzprofil

Titel: Filmrezepte
Autor: Thomas Struck / Karin Laudenbach
Herausgeber: Callwey Verlag
ISBN: 978-3-7667-2075-7

Ausprobiert

Da ich die Kombination aus Spinat und Kichererbsen unwiderstehlich finde und wir Berge an Couscous in der Speisekammer haben, gibt es heute Couscous und Kichererbseneintopf mit Spinat und Safran für Euch. Edward Espe Brown hat das Rezept für den Film How to cook your Live von Doris Dörrie kreiert.

Kichererbsen-Eintopf mit Spinat 1

Zutaten für 4 – 6 Personen

Für den Kichererbseneintopf:

  • 200 g Kichererbsen (oder – falls ein Küchenmaleur passiert – 1 Dose)
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 20 Safranfäden (oder etwas gemahlener Safran)
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 450 g Spinat (alternativ TK, aufgetaut)

Für den Couscous:

  • 1 Prise Salz
  • 250 g Couscous

Zubereitung

Kichererbsen waschen und in 1,5 l Wasser über Nacht einweichen, mindestens aber 4-5 Stunden. Anschließend Kichererbsen im Einweichwasser zum Kochen bringen und etwa 1 Stunde lang leicht sprudelnd kochen, bis sie weich sind. Den Deckel dabei einen Spalt offen lassen und regelmäßig kontrollieren, ob die Kichererbsen noch mit genug Wasser bedeckt sind. Die regelmäßige Kontrolle ist sehr wichtig, wie ich feststellen durfte. Zum Glück hatte ich noch eine „Notfalldose“ Kichererbsen in der Vorratskammer. 🙂

Zwiebel schälen, würfeln und in einem großen Topf in Olivenöl glasig dünsten.

Knoblauch schälen, hacken und hinzufügen, 1-2 Minuten mitdünsten.

Gekochte Kichererbsen dazugeben und mit etwas Kochwasser angießen. Mit den Safranfäden sowie etwas Salz und Pfeffer würzen. Alles etwa 14 Minuten köcheln lassen.

Dicke Stiele vom Spinat entfernen, Blätter waschen und quer in etwa 2 cm breite Stücke schneiden. Den Spinat zu den Kichererbsen und Zwiebeln geben und zugedeckt 1-2 Minuten dünsten, bis er zusammenfällt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

250 ml Wasser in einem Topf mit dicht schließendem Deckel zum Kochen bringen. Salz hinzufügen, Couscous einrühren, Deckel auflegen und vom Herd nehmen. Nun Couscous 5 Minuten quellen lassen, anschließend mit einer Gable auflockern oder zwischen den Händen fein zerkrümeln. Bis zum Servieren ruhen lassen.

Couscous in tiefe Teller füllen und Kichererbseneintopf darauf verteilen.

Fazit                                    

Eigentlich mag ich ja keinen Safran, denn ich finde, dass er muffig und seltsam schmeckt. Der Kichererbseneintopf wird durch den Safran aber erst richtig interessant. Und schmeckt wirklich sehr, sehr gut! Einfach lecker!

Der Funke ist – obwohl ich Kochen und Kino gleichermaßen liebe – leider trotzdem nicht ganz übergesprungen. Für meinen Geschmack enthält das Buch zu wenig vegetarische Gerichte. Und Nachspeisen esse ich zwar sehr gerne, bereite sie aber zuhause eher selten zu.

Vielen Dank an den Callwey Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Lieblingsrezepte Soja | Tempeh | Seitan

Seitangeschnetzeltes mit Rahmschwammerl und Spinatspätzle

11. Juni 2014

Schon als Kind habe ich Geschnetzeltes Jägerart, wie es daheim genannt wurde, gerne gegessen. Damals noch mit Fleisch und Reis als Beilage. Heute genießen wir Wallygustos Geschnetzeltes natürlich nicht mehr mit Fleisch sondern mit Seitan. Bei der hier vorgestellten Variante gibt es dazu Spinatspätzle, welche schon rein optisch sehr gut zu diesem leckeren Gericht passen.

Zutaten für 2 Personen

Für die Spätzle:
  • 250 g Mehl (1/2 Weizen- oder Dinkelvollkornmehl, 1/2 Weizenmehl)
  • 3 Eier
  • 150 – 200 ml Wasser
  • 100 g Spinat (frisch oder TK)
  • Salz
  • Muskat
Für das Geschnetzelte:
  • 1 Seitan
  • 250 g Schwammerl (braun oder weiß, braun finde ich rein optisch schöner)
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Mehl
  • 1 Schluck Wein (rot oder weiß) bzw. einen Schwaps Cherry – kann auch weggelassen werden
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Sahne
  • Paprikapulver
  • Petersilie
  • Trüffelglück (Gewürz von Herbaria – ist natürlich nicht zwingend notwendig)
  • Pfeffer
  • Salz

Zubereitung

Zunächst den Teig für die Spätzle vorbereiten. Dazu den Spinat blanchieren bzw. den TK Spinat auftauen und mit etwas Wasser pürieren. Das Mehl mit den Eiern, Salz, Muskat und dem Spinat zu einer zähflüssigen Masse vermengen.

Nun Wasser zum Kochen aufstellen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln fein würfeln, die Pilze in dicke Scheiben schneiden und den Seitan nach Belieben schnetzeln. Das Öl in einer tiefen Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen und zunächst die Zwiebeln darin anschwitzen. Dann die Pilze und den Seitan dazugeben und ebenfalls für einige Minuten mit anbraten. Das ganze mit etwas Mehl bestäuben und unter Rühren noch ein paar Sekunden mit braten. Mit dem Wein oder Cherry ablöschen und solange rühren, bis die Flüssigkeit nahezu ganz verdampft ist. Nun Sahne und Gemüsebrühe hinzugeben umrühren und bei kleiner Stufe mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Sobald das Wasser kocht, eine ordentliche Priese Salz in das Wasser geben und nun nach und nach jeweils einen Schöpfer Spätzlemasse durch einen Spätzlehobel (oder Spätzlepresse) in das Wasser hobeln ca. 2 Minuten köcheln lassen und dann mittels einer Schaumkelle herausholen, abtropfen lassen und in eine bereitgestellte Schüssel geben.

Abschließend nun noch das Geschnetzelte mit Salz, Pfeffer, Trüffelglück und Peterle würzen und zusammen mit den Spätzle servieren.

 

 

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Weiberpasta à la Tim Mälzer

9. Juni 2014

Tim Mälzer war früher mein Lieblings-Fernsehkoch und seine Sendung „Schmeckt nicht gibt’s nicht“ habe ich regelmäßig verfolgt. Dabei habe ich mich immer sehr über den hohen Verbrauch von Salz gewundert und mich gefragt, ob die Gerichte wirklich so gut schmecken wie sie aussehen. Die Sendung gibt es leider schon lange nicht mehr und Tim inspiriert uns nun durch Kochbücher.

Die hier vorgestellte Weiberpasta stammt aus Tim Mälzers vegetarischen Kochbuch Greenbox (Affiliatelink). Es ist bereits im Oktober 2012 erscheinen, von brandaktuell kann also nicht die Rede sein. Gekauft habe ich es mir allerdings erst im Januar 2014 während einer großen Frustkaufattacke. Das Kochbuch selbst gefällt mir recht gut, denn es ist modern und bunt aufgemacht, die Food-Fotos sind ansprechend. Allerdings könnte es ein wenig übersichtlicher sein. Aber egal, die Rezepte lesen sich toll!

Die Weiberpasta war der Grund, warum ich mir Greenbox überhaupt gekauft habe. Das Gericht steht unter dem bezaubernden – und wahren – Motto „Frauen haben immer recht“ 🙂 . Aber weniger des Mottos wegen, sondern weil ich die Kombination aus Sahne, grünen Gemüse und Zitrone einfach lecker finde. Mein Rezept hier entspricht nicht ganz dem Original, schmeckt aber genauso gut.

Zutaten für 2 sehr hungrige Personen

  •  250 g Brokkoli
  • 100 g Blattspinat (TK)
  • 100 g Erbsen (TK)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Zitronensaft
  • Olivenöl
  • 250 g Schlagsahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 – 2 Stängel Basilikum (alternativ TK)
  • Parmesan
  • 220 g Pasta

 Zubereitung

Wenn TK-Spinat verwendet wird, diesen rechtzeitig auftauen.
Pasta nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen.

Brokkoli putzen und in feine Röschen schneiden.
Knoblauch schälen und fein würfeln, Zitrone auspressen.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Brokkoli darin 3 Minuten braten. Dann Knoblauch dazu und kurz mitbraten. Anschließend mit Sahne ablöschen, aufkochen und sämig einkochen lassen.

Erbsen und Spinat zugeben, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

Nudeln abgießen, abtropfen, heiß unter die Sauce mischen und 1–2 Minuten ohne Deckel kochen.

Basilikumblätter fein schneiden, unter die Soße rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Parmesan bestreut serviert schmecken lassen!

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Mac & Cheese Deluxe mit Spinat & Cocktailtomaten

6. Januar 2014

Schon lange hat mich die Gier nach einer großen Portion Mac & Cheese gepackt.  Damals, während unseren Trips durch Kanada und die USA fand ich dieses „leichte“ Gericht allerdings noch ziemlich abschreckend. Es begegnete uns dort regelmäßig als Fertiggericht in der Tiefkühltruhe oder in Tüten – und um so etwas machen Wallygustos einen großen Bogen. Mac &  Cheese sind in Nordamerika einfach DAS Familienessen, ähnlich wie bei uns Schinkennudeln.

Anfangs hatte ich keine konkrete Idee, aus was genau – außer Käse in rauen Mengen – Mac & Cheese eigentlich bestehen. Die Recherche im Internet brachte zwar viele Ergebnisse, aber keines der Rezepte konnte mich so recht überzeugen. Nicht einmal bei meinem Lieblings-Fernsehkoch Jamie wurde ich fündig. Ich beschloss daher die Zutaten, auf die ich gerade den größten Appetit hatte, aus den Rezepten heraus zu picken. Herausgekommen ist dabei diese mediterrane Variante mit Tomaten und Spinat. Der Gorgonzola ersetzt Cheddar, Gouda & Co. und sorgt somit für das gewisse Etwas.

 

Zutaten für 1 Person

  • 120 g Nudeln (z.B. Casarecce)
  • Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 8 Cocktailtomaten
  • 60 g Spinat (TK, vorher auftauen)
  • 120 ml Milch
  • 40 g Gorgonzola (wer den Geschmack und die Kalorien nicht scheut, kann ruhig auch mehr von dem Käse nehmen :-))
  • Paprikapulver edelsüß
  • Pfeffer

Zubereitung

Wasser zum Kochen bringen und die Nudeln gemäß Anleitung kochen. Danach abgießen und zugedeckt zur Seite stellen.

Cocktailtomaten waschen und halbieren, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel darin glasig dünsten.

Nun Knoblauch und Tomaten ebenfalls kurz dünsten.

Milch, Käse und Spinat dazu und aufkochen lassen. Wenn der Käse geschmolzen ist, die Nudeln unterrühren und mit Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Ich habe auf die Zugabe von Salz verzichtet, denn mir war der Gorgonzola bereits würzig genug.

Guten Appetit!

Und weil mir das Rezept so gut gefällt, mache ich damit beim Rezeptwettbewerb von COOKIN mit!  Vom 18.1. – 16.2.2014 heißt es dort nämlich  „Nur die Nudel zählt“! Drückt mir die Daumen!

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Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Palak baingan aur channa – Spinat mit Auberginen, Tomaten und Kichererbsen

30. März 2013

Die vedische Küche ist die ursprüngliche indische Kochkunst. Sie wird heute noch in vielen Tempelküchen und auch in Haushalten Indiens angewandt. Es gibt eine große Auswahl an vegetarischen Gerichte ohne Fisch, Fleisch oder Ei. Schön dabei ist, dass die vedische Küche weitestgehend fettfrei ist. Der Geschmack kommt aber dennoch nicht zu kurz, da eine Vielfalt an Gewürzen und Kräutern zum Einsatz kommt.

Da wir Wallygustos gerne Indisch kochen & essen, hat uns eine gute Freundin vor einigen Jahren das Kochbuch Vedische Kochkunst (Affiliatelink) von Adiraja Dasa geschenkt. Dieses Rezept ist nur eines von vielen, die es lohnt nachzukochen.

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2 Chilis entkernt & kleingeschnitten
  • 2 TL Ingwer gerieben
  • 1 TL Koriander gemahlen
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 kleine Auberginen grobgewürfelt
  • 6 Tomaten kleingeschnitten
  • 400 g Blattspinat (TK)
  • 4 EL Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Butter

Zubereitung

Das Pflanzenöl in einem mittleren Topf auf mittlerer Flamme erhitzen. Wenn es heiß ist, der Reihe nach Kreuzkümmelsamen, Chili, Ingwer, Koriander und Kurkuma hineingeben und für ca. 30 Sekunden unter Rühren andünsten.

Auberginenstücke hinzufügen und unter Wenden anbräunen.

Tomaten und gehackten Spinat dazugeben, anschließend noch Wasser und Salz. Die Flamme auf mittlere bis niedrige Stufe stellen, den Topf bedecken und für ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Kichererbsen unterrühren und Butter hinzufügen. Auf niedriger Temperatur ohne Deckel weiterkochen lassen, dabei immer wieder umrühren, bis der größte Teil der überschüssigen Flüssigkeit verkocht ist.

Mit „nimbu chawal“ (Zitronenreis) oder „alu paratha“ (indisches Fladenbrot) servieren. Einfacher Reis tut es aber auch. Wir haben es diesmal mit „masala bhat“, das ist ein Gewürzreis, gegessen.