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Tomaten

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

12. Juni 2017
Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

Beim Mitbringseleinkauf auf dem Rückweg von unserer kurzen Südtirol-Auszeit ist unter anderem ein kleiner Laib geräucherter Ricotta in unseren Einkaufswagen gewandert. Kaum zuhause zerbrachen sich Wallygusto und ich die Köpfe, was wir denn nun mit dem guten Stück anfangen sollten. Von den vielen Ideen können wir folgende vier uneingeschränkt empfehlen: Einfach ein Stück pur genießen, als Scheibe auf einem leckerem Brot essen, gerieben zu Gnocchi und zerlassener Salbeibutter servieren und eine fantastisch leckere Pizza alle melanzane fritte, cipolle e ricotta affumicata machen. Letztere Idee wollen wir Euch hier im Detail vorstellen.

Rezept für 1 Blech leckere Pizza

Für den Pizzateig:
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 400 g Pizzamehl (Typ 00)
  • 4 El Olivenöl
  • 1 TL Salz
Für den Belag:
  • 1 Dose Tomaten
  • Knoblauch gepresst
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Aubergine in Scheiben
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel in Halbringe
  • 1 Büffelmozzarella
  • 55 g geräucherter Ricotta, geraspelt

Zubereitung

Zunächst für den Teig die Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.

Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich heize dafür die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vor und lasse den Teig dann bei ausgeschaltetem Ofen gehen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

In der Zwischenzeit die Auberginen in Scheiben schneiden, ausbreiten und mit Salz bestreuen. Nun die Dosentomaten in eine kleine Schüssel geben, den Knoblauch sowie den getrockneten Rosmarin dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach 15 Minuten die Auberginenscheiben abspülen und trocken tupfen. Olivenöl in eine (Grill-) Pfanne geben und die Auberginenscheiben darin anbraten bis sie deutlich an Farbe gewonnen haben und richtig schlabbrig sind.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.

Auf den ausgerollten Teig die vorbereitete Sauce gleichmäßig verteilen und mit den Auberginenscheiben und den Zwiebeln belegen. Den Mozzarella zerrupfen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Nun das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach 12 Minuten auch den geriebenen Ricotta darauf verteilen und die Pizza in weiteren ca. 12 Minuten fertig backen.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Indisches Dal mit geräucherten Auberginen

5. Mai 2017
Dal mit geräucherte Aubergine

Als Beilage zum Grillen gab es bei uns vor einiger Zeit ein unglaublich leckeres Baba Ganoush. Da ich den Geschmack der geräucherten Auberginen nicht aus dem Kopf bekommen konnte, sollte es also unbedingt mal wieder diese Creme geben! Jedoch jammert mir Wallygusto ständig die Ohren voll, dass wir so viele Linsen in der Abstellkammer haben. Also stand fest, es gibt statt der Auberginencreme ein Auberginen-Dal! Schade, aber könnte man nicht vielleicht? Ja, man kann! Das leckere Resultat stelle ich Euch hier und heute vor: Indisches Dal mit geräucherten Auberginen!

Eigentlich war dieses Rezept gar nicht für ein Blogevent vorgesehen, aber dann ist Wallygusto letzte Woche bei Isabella & ihrem Lebkuchengeflüster über das Blogevent Gewürzgeflüster gestolpert. Und da in unserem indischen Dal wirklich alles an Gewürzen verwendet wird, die wir gerne essen, passt es hier einfach perfekt!

Dal mit geräucherte Aubergine

Zutaten für 2-3 Personen

Für die Auberginen:
  • 2 mittlere Auberginen
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 grüne Chili, klein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Ingwer, fein gerieben
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver (für E-Herd ein Muss, für Gasherd evtl. durch normales Paprikapulver ersetzen)
  • 1 TL Salz
  • Pflanzenöl
Für das Dal:
  • 175 g rote oder gelbe Linsen
  • 3 Tomaten, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Ingwer, fein gerieben
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 1/2 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 3 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 2 Kardomomkapseln, Samen zerstoßen
  • 2 Nelken, zerstoßen
  • 1 TL frische oder getrocknete Minze, zerbröselt
  • 1 EL Limettenblätter
  • 1 TL Salz
  • Pflanzenöl

Zubereitung

Geräucherte Auberginen:

Auberginen waschen und mit der Gabel einstechen. Sollte man einen Gasherd haben, die Auberginen über der offenen Gasflamme von allen Seiten her solange rösten, bis die Haut verbrannt ist und die Auberginen innen weich sind. Durch die offene Flamme erhält man die gewünschten Röst- bzw. Raucharomen.

Da wir leider nur einen E-Herd haben, muss hier etwas improvisiert werden! Die eingestochenen Auberginen auf ein Backblech legen und für etwa 30-40 Minuten bei 250°C im Backofen bei Umluft oder mit Grillstufe backen, bis die Haut schön schwarz ist und die Auberginen innen ganz weich sind. Dabei fallen die Auberginen etwas in sich zusammen.

Die Auberginen aus dem Backofen holen und abkühlen lassen. Das Fruchtfleisch aus den abgekühlten Auberginen kratzen und grob zerteilen. Wenn möglich, die eventuell austretende Flüssigkeit aufheben!

Dal:

Als nächstes etwas Öl in einen Topf geben und die gehackten Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Nun die Chili und alle Gewürze – bis auf das Salz und das geräucherte Paprikapulver dazugeben – und ca. 1 Minuten bei stetigen Umrühren mit andünsten. Die Tomaten dazugeben, weitere 2 Minuten umrühren. Anschließend das Fruchtfleisch und die Flüssigkeit der Auberginen unterrühren und für etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Sollte die Masse am Topfboden ankleben, etwas Wasser hinzugeben.

Nun zum Raucharoma: Für uns E-Herdkocher wird ein wenig geschummelt, indem man nun das geräucherte Paprikapulver unterrührt. Gasherdbesitzer ersetzen evtl. das geräucherte Paprikapulver durch normales. Herd ausstellen und das Ganze mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen und kurz ziehen lassen.

Mit dem Dal kann man anfangen, wenn die Auberginen im Backofen sind (bzw. im Anschluss ans Rösten während der Abkühlphase). Hierfür etwas Öl in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen und die Gewürze bis auf Minze, Limettenblätter und Salz hinzugeben und ca. 1 Minute anrösten. Die Linsen hinzugeben und mit Wasser aufgießen bis die Linsen alle gut bedeckt sind. Die Linsen bei kleiner Hitze für 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Minze sowie die Limettenblätter und das Salz hinzugeben. Weitere 10-15 Minuten kochen bis die Linsen nahezu zerfallen.

Jetzt die Auberginenmasse zu den Linsen hinzugeben und alles verrühren. Fertig ist dieses leckere Gericht!

Was gibt’s dazu?

Neben Roti (indisches Fladenbrot) oder Chawal (Reis) passt als Beilage auch ein leicht gewürzter Reis: Zum kochenden Reis geben wir gerne 1 TL Koriandersamen, 3 Nelken, 1 Sternanis und 3 Kardamomkapseln (die Schale leicht angedrückt) hinzu.

Gewürzgeflüster Blogevent

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Gröstl mit Spinatknödeln & Tomaten

12. Dezember 2016
Gröstl mit Spinatknödeln & Tomaten

Bei uns gibt es wirklich selten Reste – das liegt entweder daran, dass wir immer viel zu viel essen oder aber, dass wir einfach inzwischen perfekt im Portionieren sind. 😉 Wenn dann aber doch mal etwas übrig bleibt, verschwindet es im Gefrierfach. Sehr oft gerät das leckere Überbleibsel dann für sehr, sehr lange Zeit in Vergessenheit. Ein Rest, den dieses traurige Schicksal nie ereilen würde, ist der Spinatknödel!!! Warum? Was für eine Frage! Ich liebe diese runden Dinge über alles!

An meinem letzten sturmfreien Abend war die Freude also groß, als ich eine Dose mit 3 kleinen Spinatknödeln im Gefrierfach entdeckte. Da ich keine Lust auf die klassische Variante mit zerlassener Butter und Parmsanspäne hatte, entschied ich mich für ein Gröstl! Dieses typische Resteessen hat viele Vorteile, denn es ist schnell und einfach zubereitet. Außerdem sind fast alle der benötigten Zutaten immer vorrätig!
Vielleicht verratet Ihr uns ja was Euer liebstes Resteessen ist?

Zutaten für 1 – 2 Portionen

  • Rapsöl
  • 1 kleine Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 3 kleine Spinatknödel, in halben Scheiben
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 Rispentomaten, klein gewürfelt

Zubereitung

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze andünsten. Anschließend Knoblauch dazu, kurz mit dünsten.

Temperatur erhöhen, Knödelscheiben in die Pfanne geben, kräftig anbraten.

Eier aufschlagen und in einer Tasse verklöppeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und über die Knödel geben. Solange rühren, bis das Ei stockt.

Einen Teil der Tomatenwürfel in die Pfanne geben, kurz mit braten.

Gröstl in einen Teller geben und mit den restlichen Tomaten bestreuen, nochmal nach Belieben salzen und pfeffern.

Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Rote Linsen-Tomaten-Suppe | #blogeventhülsenfrüchte

28. November 2016
Rote Linsen-Tomaten-Suppe

Diese Rote Linsen-Tomaten-Suppe nach einem (leicht abgewandelten) Rezept der Küchengötter zeigt, dass es nicht immer Saure Linsen mit Würschtel oder Dal sein müssen. Das wirklich Tolle an roten Linsen ist, dass sie relativ schnell gar werden. Das liegt daran, dass sie bereits geschält sind. Ein weiteres Plus ist, dass sie eine sehr gute Nährstoffkombination haben. Trotz eines niedrigen Fettanteils sind sie reich an Eiweiß und Kohlenhydraten. Nicht vergessen sollte man auch den recht hohen Anteil an B-Vitaminen. Diesen wird eine positive Auswirkung auf Nerven- und Gehirnzellen nachgesagt. Diese kleinen Dinger sind somit richtige Alleskönner und nicht nur für Vegetarier sehr gut geeignet. 🙂

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Zwiebeln, fein gehackt
  • 20 g frischer Ingwer, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 100 g rote Linsen
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Rote oder Panang Curry Paste
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Pizzatomaten (400 g)
  • 15 g Koriandergrün
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL Crème légère oder Skyr

Zubereitung

Linsen in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen.

Öl erhitzen, die Zwiebeln darin in 5 Min. glasig dünsten. Ingwer und Knoblauch zugeben und unter Rühren 1 Min. mitdünsten. Tomatenmark und Currypaste zugeben und unter Rühren 2 Min. anrösten. Linsen zufügen und 2 Min. andünsten. Brühe zugießen und 3 Min. köcheln lassen. Tomaten zufügen und alles zugedeckt 15-18 Min. köcheln lassen.

Inzwischen Koriandergrün abbrausen und trocken schütteln, die zarten Stängel und die Blätter hacken und mischen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. In tiefe Teller oder Schalen füllen mit jeweils einen Klecks Crème légère oder Skyr und Koriandergrün servieren.

Blogevent – International Year of Pulses 2016

Und da Hülsenfrüchte wie Rote Linsen nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund sind, haben die Vereinten Nationen 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ernannt. Matthias von Culinary Farm hat diese Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und den kleinen Kerlchen ein ganz besonderes Blogevent spendiert: Jeder, der einen Blog betreibt, kann das GANZE Jahr über Rezepte mit Hülsenfrüchten als Hauptzutat einreichen. 

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella | Mozzarella originale | Buchvorstellung

22. August 2016
Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella - Mozzarella originale

Weiß und eher unscheinbar kommt er daher, der Büffelmozzarella. Ich für meinen Teil LIEBE  Büffelmozzarella – seine Frische, Saftigkeit und cremige Konsistenz machen ihn zu einem kulinarisch-sinnlichen Genuss und etwas wirklich Einzigartigem. „Normalen“ Mozzarella kaufen wir wirklich nur noch, wenn wir im Laden keinen aus Büffelmilch bekommen. Ein Kochbuch, in dem die leckere „weiße Kugel“ DIE Hauptrolle spielt, kommt also (eigentlich) wie gerufen!!!

Autor

Rosanna Marziale aus Caserta (Kampanien) ist eine der angesehensten Frauen am Herd in Italien. Mit großer Leidenschaft, Kenntnis und Begeisterung für die Produkte ihrer Region kocht sie in zweiter Generation im Restaurant ihrer Familie.  Für ihre frische und regionale Küche wurde Rosanna bereits mit einem Stern ausgezeichnet. Ihre ganz besondere Liebe gilt dabei dem Original-Büffelmozzarella, dem Mozzarella di bufala campana DOP.

Optik

Das tolle, kompakte Format der Kochbücher von HÄDECKE habe ich ja bereits mehrfach lobend erwähnt. Mozzarella originale stellt in dieser Hinsicht keine Ausnahme dar. Positiv fällt mir auf, dass jedem Rezept ein eigenes Foto gewidmet wurde – so finden sich auf 168 Seiten 56 Farbfotos. Die Optik der Fotos wirkt auf mich sehr modern, allerdings fast ein wenig unterkühlt. Was aber auf keinen Fall heißen soll, dass die Gerichte in Mozzarella originale nicht appetitlich wirken!

Mozzarella originale von Rosanna Marziale

Rezepte

In ihrer vorliegenden Sammlung herzhafter und süßer Rezepte beweist uns die Autorin auf sehr genussvolle Art und Weise, dass Büffelmozzarella weit mehr sein kann als Begleiter sonnengereifter Tomaten – wobei er auch dafür natürlich wunderbar geeignet ist. Vor allem im Sommer ist Caprese ein willkommenes, leichtes Abendessen!

Die Rezepte  in Mozzarella originale sind in folgende Kapitel aufgeteilt:

  • Salate für Genießer
  • Brot & Sandwich einmal anders
  • Suppenglück
  • Genussvoll vegetarisch
  • Raffiniertes mit Reis
  • Pasta! Pasta! Pasta!
  • Pizza mit Pfiff
  • Fisch & Meeresfrüchte für Gourmets
  • Feines mit Fleisch, Wurst & Geflügel
  • Süße Überraschungen
  • Grundrezepte

Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella - Mozzarella originale
Kurzprofil

Titel:  Mozzarella originale Die Vielfalt eines Klassikers
Autor:  Rosanna Marziale
Herausgeber:  HÄDECKE Verlag
ISBN:  978-3-7750-0691-0
Preis:  € 22,00

Ausprobiert

Die Auswahl an vegetarischen Gerichten mit Hauptspeisen-Charakter, die mich wirklich ansprechen, ist leider nicht so groß. Und Vorspeise oder Nachtisch gibt es bei Herrn Wallygusto und mir wirklich nur ganz, ganz selten. Ich habe mich daher an einem heißen Freitagabend dazu entschlossen, die cremige Tomatensuppe einfach als Hauptgericht zu kredenzen.

Das hier vorgestellte Rezept reicht also für 4 Personen als Vorspeise oder eben (wie hier angegeben) für 2 Personen als leichtes Hauptgericht, wenn man etwas Ciabatta dazu reicht.

Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella - Mozzarella originale

Zutaten für 2 Personen

  • 8 Strauchtomaten
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Knoblauchöl*
  • 1 Kugel (Büffel-)Mozzarella, gewürfelt
  • 8 Basilikumblätter
  • 8 grüne oder schwarze Oliven ohne Kern, in Scheiben
  • natives Olivenöl extra

Zubereitung

Strauchtomaten waschen, den Stielansatz entfernen und an der Oberseite kreuzförmig einschneiden. Kurz in heißem Wasser blanchieren, danach in Wasser mit Eiswürfeln tauchen und häuten. Jede Tomate achteln und Samen entfernen. Tomaten mit dem Stabmixer pürieren. Wer mag, streicht die Masse anschließend noch durch ein feines Sieb. Wir haben diesen Schritt ausgelassen und fanden das Ergebnis trotzdem ansprechend.

Tomatencreme in einem kleinen Topf erhitzen, mit Salz und Pfeffer würzen und das Knoblauchöl hinzufügen.

Anschließend Tomatencreme auf vier tiefe Teller verteilen, Mozzarellawürfel obenauf setzen und mit Basilikumblättern und Olivenscheiben garnieren.

Wer mag, beträufelt die Tomatencremesuppe jetzt noch mit etwas Olivenöl.

*Für das Knoblauchöl eine geschälte Knoblauchzehe in Scheiben schneiden und über Nacht im Kühlschrank in Olivenöl ziehen lassen.

**Eigentlich werden die Basilikumblätter in 200 ml Erdnussöl frittiert. Da wir frittierte Basilikumblätter aber nicht besonders mögen, haben wir das Basilikum so auf die Suppe gegeben.

Fazit

Leider sind Mozzarella originale und ich noch nicht richtig warm miteinander geworden. Irgendwie habe ich auch nach mehrmaligen Durchblättern nur wenig vegetarische (Haupt-)Gerichte gefunden, bei denen ich auf Anhieb gedacht habe, „das muss ich unbedingt nachkochen“. Dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Bei Dorothe von Bushcooks kitchen hat Mozzarella originale durchaus für mehr Begeisterung gesorgt. Aber vielleicht kommt das ja noch, wenn ich mal wieder mehr Zeit habe und ich mich nochmal damit auseinandersetzen kann.

Vielen Dank an den HÄDECKE Verlag, der mir das Buch und die Bilder ohne Wasserzeichen freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Bunter Hirsesalat mit Minze | Blogevent

18. Juli 2016
Bunter Hirsesalat mit Minze für Picknick, Biergarten & Lunchbox {Blogevent}

Hirse, Quinoa, Couscous und Buchweizen waren bis vor kurzem seltene Gäste in unserer Küche. Seit ich im Frühjahr eine strenge Diät machen musste, die unter anderem auch den Konsum von Nudeln und Reis (egal, ob weiß oder Vollkorn) verbot, hat sich das aber (zum Glück) stark geändert! Inzwischen experimentieren Herr Wallygusto und ich gerne mit diesen leckeren Körnern. Zum Bespiel ersetzen diese nun häufig die geliebte Pasta als Beilage. Oder es gibt für die Lunchbox öfter einen sättigenden, gesunden Salat – so wie diesen bunten Hirsesalat mit Minze!

Hirse ist übrigens nicht nur sehr lecker, sondern auch gesund! So ist sie mineralstoffreichste Getreide überhaupt. Auch ihr Eisengehalt ist unschlagbar – zumindest unter den pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie ist daher für Veganer und Vegetarier eine wichtige Eisenquelle! Aber die gelben Körner haben noch viel mehr drauf – Hirse liefert nämlich überdurchschnittlich viel Zink Magnesium, Kalium, Kalzium und die  Vitamine B1, B6 sowie das Spurenelement Fluor, welches genau wie Kalzium wichtig für gesunde Knochen und Zähne ist. Darüber hinaus soll Hirse im Organismus basisch wirken. (Quelle: lifeline) Ihr seht also, Hirse ist viel mehr als Vogelfutter! 😉

Bunter Hirsesalat mit Minze für Picknick, Biergarten & Lunchbox {Blogevent}

Zutaten für 2 Personen

  • 100 g Hirse
  • Salz
  • ½ Salatgurke, klein gewürfelt
  • 8 Cocktailtomaten, geviertelt
  • ½ rote Paprika, klein gewürfelt
  • 4 EL Petersilie, Blättchen abzupft und gehackt
  • 3 Stiele Minze, Blättchen abgezupft und gehackt
  • Nach Belieben Tomatenflocken
  • ½ Zitrone, Saft
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer

Zubereitung

Hirse in einem Sieb heiß waschen und anschließend mit der 3-4-fachen Menge Wasser 7 Minuten bei kleinster Hitze kochen. Damit die Hirse dabei nicht anbrennt, mehrmals umrühren. Topf vom Herd nehmen und die Körner weitere 12 Minuten zugedeckt quellen lassen. In eine Schüssel füllen, salzen und zur Seite stellen.

Wenn die Hirse abgekühlt ist, mit den restlichen vorbereiteten Zutaten mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!
Wer mag, streut noch ordentlich frische Kresse darüber! 😉

Blogevent 07/16 – Sommerzeit – Picknick-Zeit

Den Hirsesalat könnt Ihr übrigens prima zum Picknicken oder in den Biergarten mitnehmen. Ich packe ihn daher für Kathy’s Blogevent Sommerzeit – Picknickzeit in meinen Picknickkorb. Seit 2013 blogt die liebe Kathy auf Kathys Küchenkampf über mehr oder weniger histaminarme Rezepte und ihre kulinarischen Erlebnisse und Entdeckungen. Seit 2016 dreht sich bei ihr außerdem alles um das Thema Low-Carb. Wenn Ihr also ein (vielleicht sogar Low-Carb??) Rezept habt, das für Euch bei keinem Picknick fehlen darf könnt Ihr noch bis 25.07.2016 selbst noch etwas zu ihrem Blogevent beisteuern.

 

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spaghetti mit Grünkernbällchen | Blogg den Suchbegriff III 

4. April 2016
Spaghetti mit vegetarischen Fleischbällchen aus Grünkern

Es gibt Gerichte, die haben sogar in Hollywood eine steile Karriere hingelegt. Spaghetti mit Fleischbällchen sind ein solcher Klassiker! Schon in „Der Pate“ – und natürlich in vielen anderen Mafiafilmen – verdrückten böse Schurken schon seit Ewigkeiten große Berge würziger Fleischbällchen mit Spaghetti und herzhafter Sauce. Die wohl bekannteste Szene stammt aber aus dem Zeichentrickfilm Susi & Strolch: Unvergessen, wie Strolch seiner Liebsten das letzte Fleischbällchen liebevoll mit der Schnauze auf ihre Seite des Tellers rollt. Und zu guter letzter outeten sich auch die Minions in einem Trailer zu Ich – Einfach unverbesserlich als wahre Meatball- Fans:

Soviel geballte Hollywood-Prominenz kann einfach nicht irren! Und so kamen Herr Wallygusto und ich auf die Idee, dieses beliebte Gericht zu „vegetarisieren“. Als optimale Zutat für die vegetarischen Fleischbällchen erwies sich der altbewährte Grünkern, der bei uns auch gerne für gefüllte Paprika oder Burger-Patties zum Einsatz kommt. Wobei Ihr für die Bällchen auch super Tofuschnetzel oder Bulgur verwenden könnt! Und um gleich jede (fruchtlose) Vegetarier-Fleischesser-Diskussion zu vermeiden: Ja, es ist uns klar, dass es sich dann nicht um Fleischbällchen handelt. Und nein, wir haben dieses Gericht nicht „erfunden“, weil wir Fleisch so arg vermissen. Grünkern schmeckt nämlich gar nicht wie Hackfleisch. So, jetzt wisst Ihr Bescheid.

Da die Zubereitung dieser vegetarischen Version nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt, bleibt im Anschluss genug Zeit, sich einen der alten Klassiker wie „Der Pate“ oder „Goodfellas“ anzuschauen. 😉

Spaghetti mit vegetarischen Fleischbällchen aus Grünkern

Zutaten für 2 Personen

Für die Bällchen:
  • 140 g Grünkern
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 Schalotten, ganz fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Oregano
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • Ei
  • Semmelbrösel
  • Pflanzenöl
Für die Sauce:
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Dose Kirschtomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • 1 – 2 getrocknete Chilischoten, zerkrümelt
  • Olivenöl
Für darüber:
  • Pecorino, grob gerieben

Zubereitung

Für die Bällchen Gemüsebrühe aufkochen, Grünkernschrot und Oregano einrühren und 15-20 Minuten quellen lassen. Zwiebelwürfel, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Paprika untermischen und auskühlen lassen. Anschließend Ei und – falls der Teig zu feucht sein sollte – Semmelbrösel untermischen. Walnussgroße Bällchen formen und in heißem Pflanzenöl rausbraten. Fertige Bällchen auf Küchenpapier abtropfen lassen und zur Seite stellen.

Jetzt die Sauce zubereiten: Zwiebel in Olivenöl in einer tiefen Pfanne glasig dünsten, dann Knoblauch zugeben und kurz mit braten. Kirschtomaten, etwas Wasser und Tomatenmark dazu und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chilischoten würzen. Aufkochen und dann die Hitze reduzieren. Kirschtomaten zerdrücken, Bällchen hineingeben und bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.
Sollten es für Euren Geschmack zu viele sein, könnt Ihr den Rest einfach einfrieren. Oder Ihr lasst sie einfach so im Mund verschwinden. 😉

In der Zwischenzeit das Wasser für die Nudeln aufsetzen und diese nach Packungsanleitung zubereiten. Spaghetti abgießen und mit Nudelsauce und geriebenen Pecorino servieren.

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff III (Abgabe bis zum 10. April 2016)

Ich möchte dieses Rezept Tim Mälzer widmen, der lange Zeit mein Lieblings-Fernsehkoch war. Und Sabrina & Steffen von Feed Me Up Before You go-go, die mit ihrem Blog-Event Blog den Suchbegriff mittlerweile in die 3. Runde gehen. Warum? Das ist eigentlich ganz einfach:

1. Auch Tim Mälzer bereitete in seiner Sendung „Tim Mälzer kocht“ (natürlich) selbst schon mal Spaghetti mit Fleischbällchen  zu.

2. Mit „Greenbox“ hat der gute Tim selbst vor einigen Jahren ein vegetarisches Kochbuch herausgebracht. Er ist also fleischloser Kost gegenüber nicht abgeneigt.

3. Und es gibt tatsächlich Leute, die sich über den Suchbegriff „War Tim Mälzer früher ein Mädchen“ auf meinen Blog verirren. Welcher Suchbegriff würde besser zum aktuellen Blog-Event von Feed Me Up passen, als dieser? Schräger geht’s schließlich (fast) nimmer!
Außerdem finden Mädchen Spaghetti mit (fleischlosen) Fleischbällchen bestimmt ganz, ganz toll.;-)

P.S. Tim Mälzer war früher natürlich kein Mädchen. Aber meine vegetarischen Fleischbällchen fände er bestimmt gut – sage ich jetzt einfach mal so.

 

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Indisches Kichererbsencurry mit Raita | #blogeventhülsenfrüchte

21. März 2016
(Veganes) Kichererbsencurry mit Raita

Herr Wallygusto und ich sind bekennende Liebhaber von Kichererbsen, Linsen & Co.. Kein Wunder, dass dieses vegane Kichererbsencurry aus Das große Buch der Vegetarischen Küche (Affiliate Link) seit Jahren zu unseren absoluten Lieblingsrezepten gehört: Es ist einfach, relativ schnell zubereitet und eignet sich auch hervorragend für Gäste. „Aufhübschen“ lässt sich das Kichererbsencurry übrigens hervorragend mit indischem Gurkensalat in Joghurt, dem so genannten Raita. Wer es vegan mag, lässt das Raita einfach weg oder verwendet eine Alternative aus Sojamilch.

(Veganes) Kichererbsencurry mit Raita

Zutaten für 2 Personen

Für das Kichererbsencurry:
  • 1 große Zwiebel, in feinen Ringen
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • 125 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
  • 1 Dose Tomaten, gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Garam Masala
Für das Raita:
  • 1/2 Salatgurke, geschält und grob geraspelt
  • 150 g Natur- oder Sojajoghurt
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Salz
  • etwas schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Kichererbsen ca. eine Viertelstunde kochen, dann abgießen. Anschließend Öl in einem tiefen Topf erhitzen und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze anbraten. Nach etwas 5 Minuten Knoblauch dazugeben und so lange anbraten, bis die Zwiebeln schön weich sind.

Alle Gewürze außer Garam Masala in den Topf geben und ca. 1 Minute rühren.

Jetzt Kichererbsen, Tomatenstücke und Tomatenmark dazugeben und gut miteinander verrühren. Kichererbsencurry bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf 20 Minuten garen; gelegentlich umrühren.

Nun ist genug Zeit, um das Raita zu zu breiten: Hierfür einfach die Gurke mit Joghurt und Gewürzen vermischen. Das Raita im Kühlschrank lagern, bis das restliche Essen fertig ist.

Anschließend Garam Masala in des Kichererbsencurry einrühren und nochmal 10 Minuten garen, bis die Kichererbsen durch sind.

Mit Reis oder selbst gebackenem Naan oder Fladenbrot servieren, das Raita dazu reichen.

Blogevent – International Year of Pulses 2016

Und da Hülsenfrüchte wie Kichererbsen nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund sind, haben die Vereinten Nationen 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ernannt. Matthias von Culinary Farm hat diese Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und den kleinen Kerlchen ein ganz besonderes Blogevent spendiert: Jeder, der einen Blog betreibt, kann das GANZE Jahr über Rezepte mit Hülsenfrüchten als Hauptzutat einreichen. 

 

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry

29. Januar 2016

Es ist ja kein Geheimnis mehr, wir Wallygustos lieben die indische Küche. Das liegt natürlich auch an dem sehr hohen Anteil an vegetarischen Gerichten. Aber auch an den vielen tollen Gewürzen wie Kardamom, Senfsaat, Nelken, Sternanis, Zimt und viele mehr, die hier Verwendung finden und einem schon bei der Zubereitung der Gerichte das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Das wir gerne auch scharf bis sehr scharf essen, ist bei der indischen Küche meist ebenso von Vorteil, auch wenn es natürlich auch herrlich milde Gerichte gibt.

Das hier vorgestellte Soja-Linsenbällchen-Curry gehört jedoch eher in die Kategorie würzig-scharf und kommt in dieser oder anderer Form immer wieder bei uns auf den Tisch. Inspiriert wurden wir hierbei durch das Curry mit Sojabällchen aus dem tollen Kochbuch Indische Currys von Camellia Panjabi* aus dem Kaleidoskop Buch Verlag.

Zutaten für 2 bis 3 Personen als Hauptspeise

Für die Bällchen:
  • 50 g Soja-Schnetzel
  • 30 g rote Linsen
  • 1,5 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 2 grüne Kardamomkapseln, zerstoßen
  • 10 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1/2 TL Senfsaat braun, zerstoßen
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 20-30 Blätter Koriandergrün
  • 10 Minzblätter
  • 4 grüne Chilis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3/4 TL Salz
  • 1 Ei
  • ca. 2-3 EL Kichererbsenmehl (oder Semmelbrösel)
  • Pflanzenöl
Für die Sauce:
  • 3 Tomaten, klein gewürfelt
  • Tomatenmark
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1/2-1 TL Chilipulver
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 10 Blatt Koriandergrün
  • Pflanzenöl

Zubereitung

Zunächst die Sojaschnetzel und die roten Linsen in ca 300 ml Wasser einige Stunden einweichen (am besten 6 bis 12 Stunden). Dann in einem Topf kochen bis das Wasser vollständig aufgenommen ist und die Linsen weich sind.

Die Masse zusammen mit dem Ei, Knoblauch, Koriandergrün und den Gewürzen in eine Küchenmaschine (oder mit einem Zauberstab) zu einer glatten Masse verarbeiten. Soviel Kicherbsenmehl dazugeben bis die Masse nur noch leicht feucht ist und sich gut mit der Hand zu etwa walnussgroßen Bällchen formen lässt (Tipp: Lieber etwas kleinere als zu große Bällchen formen).

Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Soja-Linsenbällchen goldbraun braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf Seite stellen.

Für die Sauce zunächst die Zwiebeln fein hacken und in einem hohen Topf in etwas Öl glasig andünsten. Dann den Ingwer, Knoblauch, Koriandersamen, Kurkuma, Kardamom, Chilipulver und das Lorbeerblatt hinzugeben und unter ständigem Rühren ca. 1-2 Minuten mit anschwitzen. Tomatenmark hinzufügen und weitere 30 Sekunden unter Rühren anschwitzen. Nun die Tomaten hinzugeben, kurz kräftig mit anschwitzen und dann 5 Minuten bei niedriger Hitze und geschlossenem Topf schmoren lassen. Sollte es zu dickflüssig sein und zum Ansetzen neigen, ein klein wenig Wasser hinzufügen. Nun das Wasser und das Salz hinzugeben. Zum Kochen bringen, Garam Masala hinzugeben und für 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Jetzt die Bällchen in die Sauce geben und bei niedriger Hitze für 5 Minuten ziehen lassen. Abschließend mit Koriandergrün bestreuen und das Soja-Linsenbällchen-Curry zugedeckt bei ausgeschalteter Herdplatte für weitere 30 Minuten ziehen lassen.

Dazu passen Raita (Gurkensalat in Joghurt) mit Roti (indisches Fladenbrot) oder Chawal (Reis).

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Knüppel mit Gerümpel (vegan)

22. Januar 2016

Eigentlich sollte man meinen, dass Currywurst mit Pommes einfach und ohne Rezept zuzubereiten ist. Von Zuhause kenne ich die Soße dazu allerdings nur bestehend aus heißem Ketchup und Currypulver. Die Pommes kamen aus dem Plastikbeutel einer amerikanisch klingenden Firma. Ihr seht also, hier bestand dringender Nachholbedarf Bei meiner Recherche im Internet bin ich auf chefkoch.de bzw. www.kochbar.de auf zwei sehr brauchbare Anleitungen gestoßen. Beide Gerichte sind ohne viel Aufwand und relativ schnell zu zubereiten. Und vegan! Langsam frage ich mich wirklich, warum ich hierfür jemals ein Rezept gebraucht habe :-)! Der Begriff „Knüppel mit Gerümpel“ stammt übrigens aus Niedersachsen und hört sich doch viel besser an als nur „Currywurst mit Pommes“, oder?

Currywurst vegan

Zutaten für 2 Personen

Kartoffelspalten
  • 700 g fest kochende Kartoffeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 gepresste Knoblauchzehe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
Currysoße
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Curry
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 5 getrocknete Tomaten
  • 1 Spritzer dunkle Sojasoße
  • Paprikapulver edelsüß, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwerpulver, Mangopulver, Pfeffer, Zimt, Chili, Tabasco

Zubereitung

Für die Kartoffelspalten die Kartoffeln gründlich abwaschen und bürsten, abtrocknen und vierteln.

In einer großen Schüssel das Öl, gepresste Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und Paprikapulver oder Cayennepfeffer verrühren. Die Kartoffelspalten in die Schüssel geben und gut mit der Öl-Gewürzmischung vermischen

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, ca. 40 – 50 Minuten backen. Ab und zu die Kartoffeln wenden.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, kann man schon mal die Soße zubereiten:
Getrocknete Tomaten grob hacken und mit den restlichen Soßenzutaten pürieren und etwa 10 min einkochen.

Nebenbei hat man wunderbar Zeit, die Würschtel anzubraten :-).

Vegetarisches Würschtel mit Currysoße und Kartoffelspalten servieren.