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indisch | pakistanisch Restaurants

Mataji’s Kitchen | Schwabing 

16. Juni 2017

Lacht mich bitte nicht aus, aber für mich ist indisches Essen Foodporn pur! Schon allein beim Gedanken an sämige, aromatische Curries & duftendes Naan lässt mir das Wasser im Munde zusammen. Herrn Wallygusto geht es da nicht besser! Ein Glück, dass es in München genügend indische Lokale gibt, in denen wir diese kulinarischen Gelüste stillen können. Eines davon ist mataji’s kitchen in Schwabing.

Drinnen

Das Lokal ist klein und modern eingerichtet. Schreiend bunte Wände und kitschige Deko, wie beim Inder gerne üblich, sucht man in matajis kitchen vergeblich. Dass es sich um ein indisches Lokal handelt, sehen wir nur anhand der Landschaftsbilder und den vereinzelten Götterstatuen. Die Atmosphäre ist schick und modern, aber ohne unterkühlt zu wirken. Das Publikum an diesem Sonntagabend besteht vorrangig aus jungen Päarchen und solchen in den besten Jahren.

Speisekarte

Beim Studium der Speisekarte erfahren wir, dass mataji auf Hindi die respektvolle Anrede für Mutter und Großmutter ist. In Indien ist es Tradition, dass sich die Mutter um das leibliche Wohl der Familie kümmert. In matajis kitchen hat man sich anscheinend viel von den Müttern angeschaut, denn gekocht wird nach der indischen Familienrezepten. Zum Glück hat die mataji neben Fleisch- und Fisch-Spezialitäten auch eine große Anzahl an vegetarischen und veganen Rezepten überliefert. Ganz besonders toll finden wir, dass davon einige hausgemachten Frischkäse beinhalten, den wir sehr gerne essen, aber aus Faulheit nie zuhause machen.;-)

Geschmack

Auch in mataji’s kitchen grüßt die Küche mit knusprigen Waffeln aus Linsenmehl, den so genannten Papadam. Dazu werden drei aromatische Saucen gereicht, bei denen wir sofort sehen, dass bei der Herstellung erfreulicherweise keine künstlichen Farbstoffe verwendet wurden. Auch spricht man sich in der Speisekarte ausdrücklich gegen Geschmacksverstärker aus.

Die Pakoras sind dünn paniert und nicht zu fettig. Dazu gibt’s frischen Salat mit Joghurtdressing. Der im Tandoori gegrillte, hausgemachte Frischkäse mit Cashew, frischem Koriander und der fruchtigen Tomaten-Masalasoße (Paneer Tikka Masala) ist einfach ein Traum! Die frischen, im Tandoori-Ofen gegrillten und mit Zwiebeln und Tomaten pürierten Auberginen (Baigan Ka Bharta), sind kräftig gewürzt und überzeugen durch ihre feine Textur. Das Garlic Naan, auf das wir in letzter Zeit nicht verzichten können, ist herrlich weich und fluffig.

Der Weissburgunder ist schön kühl und süffig, der Blaue Zweigelt war ganz okay, jedoch leider ein bisschen zu warm.

Service

Wir werden den ganzen Abend sehr freundlich und aufmerksam bedient. Und beim Bezahlen fragt uns der Chef persönlich, wie es uns geschmeckt hat. Natürlich lautet unsere Antwort: „Alles super!“.

Preise

Vorspeisen gibt es in matajis kitchen für € 5,00 – € 6,00, die vegetarischen Curries kosten zwischen € 10,00 – € 12,00. Zusätzliche Beilagen wie unser Naan mit Knoblauch kosten € 2,50 — € 3,50. Auch an den Weinen gibt es preislich nichts auszusetzen (Weissburgunder 0,2 € 4,50 / Blauer Zweigelt 0,2 € 4,90).

Fazit

mataji’s kitchen ist ohne Zweifel einer der besten Inder der Stadt. Und unglaublich beliebt, denn ständig waren verschiedenste Lieferdienste da, um hungrige Menschen daheim mit indischen Köstlichkeiten versorgen. Da Laim wahrscheinlich eher nicht zum Liefergebiet gehört, werden wir auf jeden Fall wieder persönlich vorbei kommen. Der Weg quer durch die Stadt lohnt definitiv!

Adresse: Schleißheimer Str. 121, 80797 München

Italien | Malta Unterwegs

Südtirol | Impressionen

22. März 2017
Südtirol Impressionen

Vor einigen Jahren haben Herr Wallygusto und ich das Schneeschuhwandern für uns entdeckt – da wir beide nicht Skifahren können also DIE Alternative zum Tourengehen. Nach zwei Jahren Kurzurlaub im Allgäu hat es uns dieses Jahr das erste Mal ins winterliche Südtirol verschlagen. Und was soll ich sagen? Es war einfach traumhaft – und das nicht nur wegen der tollen Landschaft. 😉

Übernachten

Da das Hotel, dass uns Freunde empfohlen haben, den Winter über leider geschlossen ist, entscheiden wir uns für eine Ferienwohnung. Bei AirBnB werden wir zum Glück auch schnell fündig: Unsere Wohnung heißt FörsterSepp und ist sehr hell und liebevoll im Vintage-Style eingerichtet. Wir fühlen uns ein bisschen wie in einem Museum, denn in jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Sogar das Bad mit seinen großgemusterten Fließen ist außergewöhnlich. Ein weiterer Pluspunkt ist die zentrale Lage, denn die Meraner Altstadt ist in nicht mal 10 Minuten Fußmarsch zu erreichen. Die 70qm große Wohnung mit der voll eingerichteten Küche gefällt uns sehr gut. Beim nächsten Abstecher nach Meran würden wir auf jeden Fall gerne wieder beim FörsterSepp zu Gast sein!

Essen & Trinken

Fantasievolle Pizzakreationen – auf Wunsch auch mit Vollkornteig – gibt es in der modernen Pizzeria Mediterraneo. Das Engel Kellerbier, das wir uns dazu bestellen, kommt witziger Weise nicht aus Italien sondern aus Franken. Was uns ein wenig ärgert, denn wir versuchen immer, regionales Bier auszuprobieren. Na ja, zumindest war es kein Fehlgriff und schön süffig.

Köstliche neapolitanische Pizza mit duftendem Boden verspeisen wir im La Smorfia. Meine Empfehlung: Weiße Pizza mit Radicchio, Parmesanspänen & Oregano. Und dazu ein Aperol Spritz – zwar total untypisch für die Region, aber halt einfach genau das richtige Getränk nach einem anstrengenden Wandertag ;-). Ihr solltet hier übrigens unbedingt reservieren, denn zumindest am Wochenende ist das La Smorfia sehr gut besucht.

Wandern & Einkehr

Unsere erste Schneeschuhwanderung führt uns auf den kaum begangenen Jägersteig – wir begegnen hier tatsächlich nur einem anderen Pärchen. Ansonsten haben wir die verschneite Landschaft ganz für uns allein und können die Ruhe genießen. Leider ist die Seeberghütte im Winter(???) nicht bewirtschaftet, aber da wir Studentenfutter und Müsliriegel im Gepäck haben, müssen wir nicht hungern. Die Einkehr holen wir im Anschluss an unsere Wanderung im Gasthof Innerwalten nach, wo wir uns einen großen Käseteller (der wirklich für zwei reicht) und einen kleinen Rotwein gönnen.

Ein Highlight ist ohne Frage die Wanderung zu den Stoarnanen Mandln – wo hat man schon an einem Fleck ein traumhaftes 360 Grad Panorama und mystische Steinmännchen? Da wir nach dem Abstieg noch keine Lust auf Pause haben, lassen wir die Wurzer Alm kurz nach dem Gipfel links liegen und laufen weiter zur Sattlerhütte. Dort erwartet uns der Tschögglbergteller mit köstlichen Spinat- und Käseknödeln und – natürlich – Südtiroler Rotwein.  Schöner kann man wirklich nicht einkehren!

An unserem letzten Tag in Südtirol unternehmen wir eine kurze und einsame Wanderung auf die Laugenalm, die im Winter leider nicht bewirtschaftet ist. Aber wir haben auch hier wieder gut vorgesorgt und können so die beeindruckende Aussicht mit einem Käsebrot genießen.

orientalisch Restaurants

Kismet | Altstadt

27. Februar 2017
Kismet München

Für einen Foodblogger ist es ein Traum in einer Stadt wie München zu leben! Nicht nur, dass ich auch eher seltene Lebensmittel ohne große Probleme kaufen kann – auch die Auswahl an Restaurants und Kneipen ist unwahrscheinlich groß. Und fast jede Woche kommen interessante Neueröffnungen dazu. Kein Wunder also, dass der Restaurantindex auf Wallygusto seit Jahren wächst und gedeiht. Erfreulicherweise gibt’s inzwischen auch eine gute Auswahl an vegetarischen und sogar veganen Restaurants. Die Herr Wallygusto und ich normalerweise nicht besuchen, da uns das Speisenangebot – gemessen an den zu zahlenden Preisen – selten verhältnismäßig vorkommt. Eine Ausnahme haben wir im Januar anlässlich unseres 16. Jahrestages gemacht und uns einen kulinarischen – rein vegetarischen – Rundumschlag im orientalischen Restaurant Kismet in der Münchner Altstadt gegönnt.

Drinnen

Dass sich in den Räumlichkeiten des Kismet gegenüber des Polizeipräsidiums einmal eine Konditorei befunden haben soll, merkt man nicht mehr. Die ehemalige Backstube mit ihrer hohen Decke und dem Oberlicht ist der Speisesaal und damit das Herzstück des vegetarischen Restaurants. Um dem ganzen einen schicken, aber dennoch Touch zu verpassen, wurden die Kacheln der Backstube mit satter smaragdgrüner Farbe überpinselt und auf dem Boden Holzdielen verlegt. Die vielen dicken Kerzen hinter den eckigen Glasscheiben verleihen dem Raum zusätzlichen Glanz.

Natürlich kann man auch im Restaurant Cocktails bestellen, aber weil wir neugierig sind, nehmen wir diese in der Kasbah Bar im ersten Stock ein. Auch hier ist alles in Smaragdgrün gehalten. Die Möbel wirken dabei ein wenig wie in Liliput – Bar, Hocker und Tische sind ungewohnt niedrig.

Speisekarte

Die Speisekarte im Kismet ist ebenfalls in Türkis gehalten und passt somit farblich perfekt zur Einrichtung. Leider ist sie dadurch bei Kerzenlicht nur sehr schwer zu lesen, da sie in recht kleiner, weißer Schrift gedruckt ist.

Aus welcher Ecke des Orients die Gerichte im Kismet jetzt genau kommt, ist schwer zu sagen. Daher setzt sich aus Einflüssen aus der türkischen, marokkanischen, libanesischen & israelischen Küche eine übersichtliche, aber interessante Auswahl an Mezze, Gözleme (türkisches Fladenbrote mit diversen Füllungen), Tajine und Desserts zusammen. Figurbewusste können zudem zwischen drei Salatvariationen wählen. Auch werden zwei, drei wechselnde Tagesgerichte angeboten. Die Cocktailkarte bietet äußerst fantasievolle Kreationen und die Auswahl fällt echt schwer!

Da Herr Wallygusto und ich unseren 16. Jahrestag feiern, lassen wir es ordentlich krachen und stellen uns ein Drei-Gang-Dinner zusammen: Als Vorspeise gibt’s Kichererbsen Mousse mit gerösteten Pinienkernen und Berberitzen und geräuchertes Auberginenragout. Anschließend lassen wir zwei Tajines servieren: Black eyed peas mit roten Zwiebeln, Paprika, Pflaumen und Schafsjoghurt für Herrn Wallygusto und Kichererbsen, Paprika,  Salzzitronen und Halloumi für mich. Abschließend teilen wir uns noch einen Kokos-Milchreis mit Aprikosenkompott und Zimt.

Geschmack

Das Auberginenragout überrascht mit leichter, pfeffriger Schärfe und einem Hauch Zitrone. Das Kichererbsen Mousse war nicht besser oder schlechter als vom normalen orientalischen Imbiss um die Ecke oder das Fertigprodukt aus dem Biomarkt. Einzig die Berberitzen waren ein wenig außergewöhnlich. Beide Vorspeisen werden mit frischem Fladenbrot, Papadam und ein wenig Wildkräutersalat serviert.

Bei den Tajines handelt es sich um marokkanische Tontöpfe, in denen das Essen normalerweise auch zubereitet wird. Ich glaube, im Kismet werden die Gerichte im Topf zubereitet und nur in der Tajin serviert. Wie dem auf sei – auf jeden Fall werden dazu Cous Cous und Fladenbrot gereicht. Beide Gerichte überzeugen mit ihrer Mischung unterschiedlichster Aromen – vor allem die Salzzitronen haben es uns angetan!

Obwohl wir dank der üppigen Portionen schon längst satt sind, können wir uns ein Dessert nicht verkneifen! Wir sind dann auch froh, dass wir uns den Kokos-Milchreis teilen, denn es gibt zwei große Nocken mit ordentlich Aprikosenkompott, das fruchtig-süß ist eine eine zarte Zimtnote hat. Der heiße Mokka wird im Kupferkännchen serviert und schmeckt intensiv nach Kardamom.

Auch die Cocktails sorgen für tolle und unerwartete Geschmackserlebnisse – allen voran der Beirut Punch (Pine Nuts Infused Rhum, Grilled Lime, Honey, Nutmeg) und die Damaskus Daisy (Jasmine Tea-infused Gin, Lemon, Rose Sirup, Soda, Rose Water).

Service

Der Service im Kismet ist sehr professionell und aufmerksam. Unsere Bestellungen werden schnell aufgenommen und serviert – lange Wartezeiten gibt es nicht. Ein ganz besonderes dickes Lob geht an die beiden Jungs hinter dem Tresen der Kasbah Bar – die Cocktails sind einfach göttlich!!

Preise

Das Essen ist nicht günstig, jedoch stimmt unserer Meinung nach das Preis-Leistungsverhältnis: Für die Mezze zahlen wir € 5,50, für die Tajin-Gerichte je € 16,50. Der offene Wein (0,1) kostet zwischen 3,50 und 5,50, das kleine Kännchen Mokka € 3,80 und der Liter stilles Tafelwasser € 5,50. In der Bar legen wir für einen Cocktails jeweils € 10,50 hin.

Fazit

Die Gerichte im Kismet sind einfach, sorgen aber trotzdem (zumindest bei uns) für völlig neue Geschmackserlebnisse. Und auch die Cocktails sind meiner Meinung nach außergewöhnlich & sehr lecker! Beim nächsten Mal muss ich unbedingt ein Picon Beer probieren – ein karamellfarbenes Aperitifgetränk aus Orangen, dass mit Hellem aufgegossen wird. Bei ein paar Jungs an der Bar war dieser Cocktail auf jeden Fall sehr beliebt! Und da es auch am Service nichts zu meckern gab, werden wir auf jeden Fall mal wieder kommen!

Adresse: Löwengrube 10, 80333 München

Events

Münchner Weininseln | Die schönsten (portugiesischen) Weinorte Deiner Stadt

14. November 2016
Münchner Weininseln 2016

Ihr trinkt gerne Wein? Ja? Dann möchte ich Euch dieses Event am nächsten Wochenende nahelegen: Die Münchner Weininseln! Dieses Jahr präsentieren sich neun Winzer aus Portugal in neun Weinhandlungen mit Affinität zur portugiesischen Weinregion im Zentrum, Neuhausen und Schwabing. Erlebt Portugal so wie Ihr es noch nie geschmeckt habt!

Nachdem Herr Wallygusto und ich uns die letzten Jahre immer „nur“ auf den Bierinseln rumgetrieben haben, wollen wir dieses Jahr unbedingt auch einmal die Weininseln besuchen! Wir haben uns den Termin schon rot im Kalender angestrichen und hoffen, dass uns nicht wieder etwas dazwischen kommt!

Wann?

Die Weininseln öffnen am 19. November 2016 von 12 bis 20 Uhr ihre Pforten. Der Preis pro Location beträgt 5€ für die Verkostung von mindestens 3 verschiedenen, charakterstarken, handwerklich produzierten Weinen.

Wer mag kann aber schon einen Abend früher vorglühen: Unter dem Motto Wine & Dine pop goes Portugal könnt Ihr ausgewählte Weine zu einem leckeren Drei-Gang-Menü genießen. Dabei habt Ihr die Gelegenheit, auch die portugiesischen Winzer persönlich kennen zu lernen. Ab 20 Uhr steigt dann die Abschlussparty  im portugiesischen pop-up Store in der Holzstrasse 1!

 

Wo?

In den folgenden Münchner Weinhandlungen könnt Ihr :

Mehr Informationen zu den  Münchner Weininsel und das vollständige Programm findet Ihr auf www.muenchner-weininseln.de!

 

Café Restaurants

Café Gans am Wasser | Sendling

10. Oktober 2016
Cafe Gans am See - das PopUp-Café im Münchner Westpark

Seit August ist der Münchner Westpark um eine Attraktion reicher: Am Mollsee gibt es endlich wieder ein Café! Zugegeben, das Café Gans am Wasser besteht eigentlich nur aus einem Verkaufswagen. Und mit seiner Baucontainer-Toilette und dem kleinen Zirkuszelt, das als Sonnenschutz dient, ist es ein wenig unkonventionell. Auch gibt es nicht wirklich viel Auswahl – die üblichen Kaffeespezialitäten, frisch gepresste Säfte, Bier, Wein, ein bisschen Kuchen und Pommes. Dafür sind die süßen Sachen vom legendären Café Kubitschek und dementsprechend lecker. Und die Pommes werden frisch zubereitet und haben eine feine Rosmarinnote. Herr Wallygusto und ich finden’s einfach toll! Und das bunt gemischte Publikum aus jungen Familien, Rentnern und jungen Damen auch!

Mehr Hintergrundinformationen findet Ihr auf sueddeutsche.de und Isarblog. Die Öffnungszeiten sind wetterabhängig – am besten schaut Ihr kurz vor Eurem Besuch auf der Facebook-Seite des Café Gans am Wasser nach, ob es auch tatsächlich geöffnet hat.

Bis Dezember läuft die Lizenz des Cafe Gans noch. Und nächstes Jahr soll es weiter gehen – wenn denn die Stadt München die Genehmigung erteilt! Wir drücken die Daumen! Und kommen bestimmt noch ein paar Mal vorbei!

Adresse:
Mollsee im Westpark, 81373 München

 

bayerisch Restaurants

Fiedler & Fuchs | Untergiesing

1. September 2016
Fiedler & Fuchs – moderne alpenländische Küche zu Füßen des Giesinger Berges

Wenn zwei Personen unabhängig voneinander in den höchsten Tönen von einem Restaurant schwärmen, dann kann es eigentlich nur gut sein. Und aus diesem Grund reservierten Herr Wallygusto & ich kurzentschlossen einen Tisch für zwei im Fiedler & Fuchs. Das sogenannte „alpenländische“ Lokal liegt an der Ecke Cannabich-und Voßstraße – woher auch sein eher ungewöhnlicher Name kommt:

Namensgeber einerseits ist der bedeutendste Sohn des Komponisten und Flötisten Martin Friedrich Cannabich (um 1700 – 1773), Christian Cannabich. Er trat bereits mit 12 Jahren als Geiger (bayerisch Fiedler) in das berühmte Mannheimer Hoforchester unter Johann Stamitz ein, der auch sein Lehrer wurde. Schnell stieg er zum Konzertmeister auf, übernahm 1757 die Stelle des Kapellmeisters und wurde Leiter des zur damaligen Zeit berühmtesten Orchesters. Als Vertreter der jüngeren Mannheimer Generation hatte er großen Einfluss auf das spätere Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart und seinen Zeitgenossen. Der zweite Teil des Namens „Fuchs“ bezieht sich auf die Voßstraße. Voß bedeutet nämlich auf Alt- oder Plattdeutsch nichts anderes als „Fuchs“. Von denen leben in München übrigens geschätzte 2.000 – 3.000 Exemplare.

Reineke Fuchs haben wir bei unserem Besuch leider nicht gesehen, großen Gefallen haben wir am Fiedler & Fuchs aber dennoch gefunden.

Drinnen

Das Fiedler & Fuchs ist ein modernes Restaurant mit wenig Schnickschnack – auf den großen Holztischen gibt es nicht einmal Tischdecken. Von der Decke hängen wagenradgroße Leuchten und dank des Open-Kitchen-Konzepts kann man den Köchen bei der Arbeit zusehen. Mittelpunkt des großen Gastraumes bildet eine gut ausgestatte Bar.

Dank der sommerlich-warmen Temperaturen nehmen wir jedoch auf der großen Terrasse an einem der kleineren Tische (mit hübscher, türkiser Tischdecke!) Platz. Für größere Gruppen gäbe es übrigens auch Bierbänke. Durch die Lage in einem Wohngebiet kommen recht wenige Autos vorbei, so dass wir hier ruhig und gemütlich sitzen.

Speisekarte

Dass die alpenländische Küche im Fiedler & Fuchs, durchaus offen für kulinarische Einflüsse aus der ganzen Welt ist, zeigt sich an der vielseitigen Speisekarte. Und so reicht die Bandbreite von leichten Gerichten wie Avocado-Tatar über traditionelle Schlutzkrapfen bis hin zu Tiroler Brotzeitbrett und deftigem Krustenbraten. Und auf der Wochenkarte findet sich schon mal ein exotisches Tiramisu mit Ananas.

Für die Zubereitung der Speisen bevorzugt das Team vom Fiedler & Fuchs ökologische, regionale und saisonale Produkte. Dazu werden Tegernseer Biere und ausgesuchte Weine aus Deutschland und Österreich und anderen Alpenländern serviert. Erfreulicherweise wird auch Craftbeer von Tilmans und Crew Republic ausgeschenkt.

Wir entscheiden uns schließlich für Spinat- und Kasnocken und Gegrillten Ziegenkäse in Mandel-Haselnuss-Panade, dazu gibt es Helles von Tilman für den Herrn und erst einen Veneto Spritz und dann Riesling für die Dame. Zum Nachtisch teilen wir uns eine Portion Kaiserschmarrn.

Geschmack

Der gegrillter Ziegenkäse wird auf einem Bett aus Rauke und Kirschtomaten-Chili-Marmelade serviert. Die Mandel-Haselnuss-Panade ist schön knusprig, der Käse selbst angenehm aromatisch, schmeckt also nicht zu rass, und ist innen schön cremig. Die Spinat- und Kasnocken werden nicht nur mit Pinienkernen, brauner Butter und Bergkäse sondern zusätzlich mit geschmorten Kirschtomaten und Spinat serviert. Sie sind einfach ein Gedicht!

Die Portionen sind ordentlich, aber nicht riesig und so bleibt noch genug Platz für eine (halbe Portion) Kaiserschmarrn! Dieser kann mit einer traumhaften, fluffigen Konsistenz und ordentlich Rosinen und Mandelsplittern aufwarten. Die perfekte Ergänzung zu der dezente Süße des Teiges bildet das hausgemachte, leicht säuerliche Apfelkompott.

Service

Der Service ist freundlich, aufmerksam und flott. Die Wartezeiten auf das Essen sind kurz, nur der Kaiserschmarrn dauert etwas länger – was aber üblich und in der Speisekarte vermerkt ist. Und auch auf die Weinempfehlung kann man sich durchaus verlassen.

Preise

Unsere vegetarischen Gerichte kosten zwischen € 11,50 und € 11,90, der Kaiserschmarrn € 8,50. Für das Helle von Tilman zahlen wir € 3,60, für den Veneto Spritz € 5,50 und  den Riesling von Joh. Bapt. Schäfer aus Nahe (0,2) € 7,00. Das Tafelwasser gibt’s für faire € 3,10 die Halbe.

Fazit

Mich kann ja selten etwas richtig begeistern, aber das Fiedler & Fuchs hat mich auf Anhieb mit leckerem Essen, lockerer Atmosphäre und tollem Service überzeugt. Wenn es in Laim ein Lokal wie das Fiedler & Fuchs geben würde, wäre ich auf jeden Fall dort Stammgast! Wir kommen also wieder – keine Frage!

Adresse: Voßstraße 15, 81543 München

Österreich Unterwegs

Graz | Impressionen

16. Juli 2016

Bereits 2014 wurden Herr Wallygusto und ich aufgrund eines Zeitungsartikels auf Graz, Wiens hippe kleine Städte-Schwester aufmerksam. Leider hat es dann – aufgrund vieler anderer schöner Städtetripps 😉 – erst dieses Jahr mit einem kurzen Besuch geklappt. Und, was soll ich sagen? Graz ist einfach geil! Ein ausführlicher Bericht über unser langes Wochenende in Graz ist (natürlich) bereits fertig! :-)!

 

 

Einkaufen Events

Impressionen | VeggieWorld 2016

2. Mai 2016
VeggieWorld2016

Letztes Wochenende war die VeggieWorld das erste Mal in München zu Gast! Klar, dass Herr Wallygusto und ich diese Gelegenheit beim Schopf gepackt haben, um die neusten veganen Spezialitäten zu probieren! Am besten hat es uns beim Wheaty (Spacebars sind toll!), Rapunzel (Haselnussmus ist allererste Klasse!!) & Taifun (Wahnsinn, der CURRY MANGO Tofu) geschmeckt, wohingegen die vegane Schokolade überhaupt nicht munden konnte. Und bei Sonnentor musste ich unbedingt zwei Gewürzmischungen (Kurkuma-Latte Ingwer & Adios Salz!) zum Probieren mitnehmen! Alles in allem ein schöner Nachmittag mit vielen veganen Eindrücken! 😉

 

orientalisch Restaurants

NANA | Haidhausen

7. Oktober 2015

Nach dem Restaurant Day wollte ich eigentlich mindestens 3 Wochen nichts mehr essen – viel zu viel habe ich von den vielen Leckereien der Dirty X Break und Short’n’Sweet genascht. Da wäre eigentlich erstmal extremes Fasten und fünfmal am Tag Sport angesagt gewesen. Als ich dann aber ganz lieb gefragt wurde, ob ich denn auch zum Foodblogger Stammtisch kommen wolle, habe ich nicht lange überlegt: Für den August war nämlich das NANA in Haidhausen als Location auserkoren worden. Da ich dem NANA schon lange einen Besuch abstatten wollte, habe ich (natürlich) alle guten Vorsätze ganz schnell wieder über Bord geworfen. 😉

Drinnen

Das NANA ist ganz so, wie ich Restaurants mag: Klein, gemütlich & mit großer Fensterfront. Die türkisen und hellblauen Wände sind bis auf ein paar Schiefertafeln leer. Dafür gibt es zahlreiche Regale mit Weinflaschen, Büchern und Blumentöpfen.

Das Publikum ist etwas jünger und sieht etwas schicker aus, was wohl der durchaus exklusiven Lage mitten in Haidhausen zu verdanken ist. Das beliebteste Getränk im NANA ist Wein – das offenbar auch der erste Blick in die Speisekarte.

Obwohl wir unter der Woche da sind, ist der kleine Gastraum des NANA bald gut mit hungrigen Gästen gefüllt. Eine Reservierung ist also unbedingt erforderlich! Leider ist diese aktuell nur telefonisch möglich.

Speisekarte

Eines gleich vorweg: Die Auswahl an Meze ist unglaublich. Es gibt nämlich nicht nur eine Standardkarte, sondern auch noch täglich wechselnde Kleinigkeiten. Schon allein Hummus gibt es in verschiedenen Variationen (Natur, mit Tahina, Zaat’ar oder Fleisch), so dass wir die Qual der Wahl haben. Zum Glück gibt es Hummus Komplett mit den drei vegetarischen Sorten und einem hartgekochten Bio-Ei, damit man wirklich alles probieren kann.

Die Weinauswahl ist meiner Meinung nach beeindruckend und einen zweiten Blick wert. Außerdem gibt es hausgemachte Zitronen-Minz-Limonade, die sogenannte LimoNana. 🙂

Da ich gerne mal das würzige, typisch israelisches Gemüseragout mit Spiegelei probieren möchte, bestelle ich grünes Shakshuka mit Feta. Dazu gibt es israelisches Pitabrot aus dem Ofen. Dazu gönne ich mir ein Maccabi Lager (israelisches Pils) und später Hofbräu Pure (beides 0.3).

NANA Maccabi Lager

Geschmack

Das Shakshuka wird in einer gusseisernen Pfanne serviert und schmeckt unglaublich lecker. Das Pita ist noch warm und steckt hygienisch verpackt in einer Papiertüte. Es ist ebenfalls ganz hervorragend!

NANA Grünes Shakshuka mit Feta

Da meine Foodblogger-Kollegen von der lieben Sorte sind, darf ich auch noch Hummus, Mixed Pickles, israelische Gurken in Salzlake und Baba Ghanoush (geräucherte Aubergine in Sesam) probieren. Bis auf das Baba Ghanousch, das für meinen Geschmack ein wenig zu stark geräuchert ist, finde ich alles super!

NANA Hummus

Service

Der Service im NANA ist freundlich und aufmerksam. Professionell wird uns das Tagesangebot vorgestellt und die einzelnen Gerichte der regulären Speisekarte geduldig erläutert. Ich weiß jetzt zum Beispiel, dass Shakshuka eigentlich immer rot ist, grün wird es erst am Schluss durch die Zugabe von Spinat.

Preise

Für die Meze zahlen wir € 3,00 pro Stück, der gemischte Hummes-Teller mit frischen Brot kostet € 7,50 und das grüne Shakshuka mit Feta € 9,00. Absolut fair!

Einzig den Preis von € 2,90 (Hofbräu Pure) und € 3,50 (Maccabi) empfinde ich als ein wenig zu hoch. Aber wir sind ja schließlich in München, daran wird man sich wohl gewöhnen müssen.

Fazit

Das NANA ist einfach toll! Und das egal, ob man einen besonderen Abend mit seinem Liebsten, ein gemütliches Abendessen mit Freunden oder einen Ratschabend mit der besten Freundin machen möchte!

Das nächste Mal möchte ich aber unbedingt mehr Meze bestellen und das wahnsinnig gute Weinangebot ausprobieren!

Internet: www.nana-muenchen.de
Adresse:
Metzstr. 15, 81667 München

Italien | Malta Unterwegs

Südtirol | Schlemmer-Wander-Woche

8. Januar 2015

Letzten Herbst haben Herr Wallygusto und ich es wieder getan: Wir waren zum Törggelen in Südtirol! Wir haben uns dabei aber nicht nur die Bäuche vollgeschlagen und ordentlich dem edlen Rebensaft zu gesprochen. Nein, wir waren auch fleißig beim Wandern. Denn es gibt wohl keine Region, in der sich unsere beiden größten Hobbies Essen & Sport so gut verbinden lassen, wie hier!

Und da wir Euch gerne an dieser schönen Zeit teilhaben lassen wollen, nehmen wir Euch heute mit auf eine kurze Reise in das Land der Schlutzkrapfen & rauen Berge!

Nachts

Wir beziehen eine der drei Ferienwohnungen des Obermoserhofes in Schnauders. Der Hof der Familie Dorfmann liegt inmitten von Bergwiesen und blickt herab auf das Ferienörtchen Feldthurns. Das Wahrzeichen von Feldthurns sind die Kastanienbäume, die im Juni und Juli in voller Blüte stehen.

Unsere Ferienwohnung ist groß, modern und gut ausgestattet. Von unserem kleinen Balkon aus haben wir einen traumhaften Blick auf das gegenüberliegende Gebirgspanorama.

Im dazugehörigen Hofschank werden Südtiroler Leckereien serviert. Wir überzeugen uns von der Qualität der Speisen bei fruchtiger Kürbissuppe und leckerem Eisacktaler Tris mit Käse- und Spinatknödel, Schlutzkrapfen und Kartoffelteigtaschen mit Kraut. Dazu lassen wir uns Apfelsaft und Rotwein schmecken.

Südtirol Obermoserhof

Wir verpflegen uns ansonsten selbst und nehmen nur den Brötchenservice in Anspruch. Und wir nutzen es aus, dass die Dorfmanns auf ihrem Hof selbst Käse herstellen. Der Graukas ist einfach eine Wucht und macht sich ganz hervorragend in Herrn Wallygustos Kaspressknödeln.

Die Familie Dorfmann ist sehr nett und wir fühlen uns gut aufgehoben. In interessanten Gesprächen erfahren wir sehr viel über den Alltag der Südtiroler Bauern.

Mehr Infos zum Urlaub auf dem Bauernhof und den typischen Südtiroler Spezialitäten gibt es auf der Website des Roten Hahns. Diese Interessengemeinschaft hat es sich zum Ziel gemacht, langfristig vier Nebenerwerbsarten für die Südtiroler Bauern zu etablieren:

Tagsüber

Ein toller Reiseführer, um Südtirol zu erkunden, kommt aus dem Bruckmann Verlag. In Südtirol – Zeit für das Beste* finden sich viele Highlights, Geheimtipps und Wohlfühladressen zur optimalen Urlaubsplanung.

Schlemmerwandern in Südtirol

Da wir den Fokus klar auf Essen & Wandern haben, kommt die Kultur (leider) ein wenig zu kurz. Und ausgerechnet bei unserem Besuch in Bozen regnet es noch dazu stark. Die Altstadt kann uns so leider nicht ihre ganze Schönheit offenbaren. Wir bummeln daher nur eilig, mit Regenschirm bewaffnet, durch die kleinen Gassen. Am Obstmarkt trotzen wir dem Wetter mit einer dicken Kugel Eis. Neben leckerem Erdbeereis bietet die kleine Eisdiele dort unter anderem auch Kastanieneis an.

Wanderungen

Die Touren, die wir während unserer Schlemmer-Wander-Woche machen, stammen teilweise aus den Rother Wanderführern Bozen – Kaltern*(Tour 22) und Rund um Sterzing* (Tour 2,34 & 53):

  • Auf der Tour 22 folgen wir bequemen Pfaden hinauf zu Valser Joch und Hinterberg. Erst sind wir enttäuscht, dass das Restaurant an der Bergstation geschlossen ist. Doch dann entdecken wir die neueröffnete Ochsenhütte. Tris mit Spinatschlutzer, Käse- und Spinatknödel und Schwarzplentene (Buchweizenmehl) Knödel mit Salat schmecken einfach lecker. Ein Glaserl Rotwein rundet die Einkehr in der Ochsenhütte perfekt ab. Gestärkt geht es auf dem Aufstiegsweg wieder Richtung Auto.

Südtirol Ochsenhütte

  • Tour 53 führt uns zu den Erdpyramiden am Ritten und dann weiter zum Gasthaus Bad Siess.

Südtirol Erdpyramiden am Ritten

Das 1837 errichtete Gast- und Badhaus wurde 2008 bei einen Brand so stark beschädigt, dass es komplett neu aufgebaut werden musste. Die Fertigstellung des neuen Gasthauses erfolgte 2010. Aufgrund des starken Regens kehren wir dort ein und trinken eine leckere Apfelschorle (0,5 € 4,20). Dabei leistet uns der verschmuste Hofkater Pietro Gesellschaft. Der Weg zurück führt uns an am zauberhaften Wallfahrtskirchlein Maria Saal vorbei.

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  • Da irgendwie alle Wege auf die Radlseehütte führen, entscheiden wir uns gegen die Varianten in unseren Wanderführern. Stattdessen folgen wir ab dem Parkplatz Garner Wetterkreuz einfach der Wegmarkierung 10. Durch herbstliche Lerchenwälder und weite Wiesen geht es stetig aufwärts. Nach 800 Höhenmeter erreichen wir die im dicken Nebel liegende Radlseehütte.

Südtirol Radlseehütte

Dort vertilgen wir erstmal regionale Käseberge und eine Portion leckere vegetarische Pasta, die sich vor den Geislerspitzen nicht zu verstecken braucht. Als Nachtisch gönnen wir uns einen hervorragenden Topfenschmarrn mit hausgemachtem Apfelmus. Zurück geht’s über den Steig Nr. 14 nach Kühdorf und dann weiter über Nr. 17 zum Ausgangspunkt am Garner Wetterkreuz.

Südtirol Radlseehütte Essen

  • Unspektakuläre Waldwege führen uns von Jenesien aus um und über die Tschaufenhöhe (Tour 34). Das Highlight ist unsere Einkehr im Tschaufenhaus, das erstmals schon im Mittealter urkundlich erwähnt wurde. Dort verspeisen Herr Wallygusto und ich phänomenal gute Schlutzkrapfen und dicke Topfennocken. Ab und an lichten sich auch die Wolken und geben den Blick auf den Großen Laugen und das Hasenöhrl.

Tschaufenhaus Essen

  • Die Tour 2 von Tiers zur Grasleitenhütte steht ganz unter dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“. Nach knapp 1.000 erklommenen Höhenmetern kommen wir nämlich zu der Erkenntnis, dass die Grasleitenhütte geschlossen ist. Ohne auch nur einen Müsliriegel in der Tasche zu haben, bleibt uns „nur“ der traumhafte Blick auf den Rosengarten. Zugegeben, die Hütte selbst lohnt die Strapazen auch ohne Einkehr, denn ihr Platz unter den beindruckenden Wänden von Antermoiakogel und Seekogel macht schon einiges her.

Südtirol Rosengarten

Mahlzeit

Zu den typischen Südtiroler Spezialitäten gehören neben Südtiroler Speck und Vinschgerln vor allem Knödel in vielerlei Varianten. Diese werden – mit oder ohne Fleisch – in Suppe oder mit Salat serviert, aber auch als Beilage zu Gulasch oder Braten. Daneben zählen Schlutzer und Tirteln, Teigtaschen mit Topfen-, Spinat- oder Krautfüllung, zu den beliebtesten Gerichten. Aber der „süße Zahn“ kommt in Südtirol nicht zu kurz, denn nicht selten gibt es Apfelstrudel oder mit Marmelade gefüllte Krapfen.

Aber auch wir können wollen nicht jeden Tag Knödel essen. Was für ein Glück, dass es in Südtirol (fast) bessere Pizza als in Neapel gibt! Zum Hotel Oberwirt in Feldthurns gehört ein Restaurant, in dem neben Südtiroler Spezialitäten auch sehr leckere Pizza angeboten wird. Erfreulich ist die große Auswahl an vegetarischen Varianten. Und das die Pizza so groß wie ein Wagenrad ist. 😉

Fazit

Südtirol ist wirklich immer eine Reise wert! Und das liegt nicht nur am tollen Essen hier! Die Landschaft ist einfach ein Traum & die Leute sind sehr gastfreundlich. Außerdem ist auch kulturell einiges geboten.

Wie sieht es bei Euch aus? Wart Ihr schon in Südtirol? Und welche regionale Leckerei ist Ihr am liebsten? Verratet es uns!

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