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Zum Kloster | Haidhausen

27. November 2011

Da freut man sich auf einen Glühwein auf dem Christkindlmarkt, und was passiert? Man landet im bzw. vorm „Kloster“ und geniest draußen an den Bistrotischen die Spätherbstsonne?! Irgendwie schon seltsam, denn gestern Abend gab es noch weihnachtlichen Most. Nett war’s trotzdem – oder gerade deswegen – und irgendwann muss ich hier auch mal was essen, denn zu verführerisch riecht es hier nach Knoblauch…. 🙂 Die Preysingstrasse ist einfach eine Schau, denn die Häuser hier sind putzig und es ist wahnsinnig ruhig….und das mitten in Haidhausen.

Revisited Januar 2013

Das Restaurant „Zum Kloster“ ist in einer ganz besonderen Ecke Haidhausens zu finden, denn umgeben von historischen Herbergshäusern vergisst man schnell, dass man sich in einer Großstadt des 21. Jahrhunderts befindet. Früher fristeten hier Handwerker und Tagelöhner ihr kärgliches Dasein, heutzutage gibt es für hungrige Spaziergänger den Luxus handgemachter Fingernudeln mit Apfel-Kraut und Powidlknödel mit Quittenmus. Trotz der richtig interessanten Speisekarte haben Herr Wallygusto und ich noch nie, aber wirklich nie etwas anderes außer Bier im „Kloster“ zu uns genommen. Dabei sieht das Essen auch in Natura immer sehr, sehr lecker aus und wir nehmen uns immer wieder auf’s Neue vor, beim nächsten Mal was zu schnabulieren. 🙂

Aber auch die Einrichtung ist unserer Meinung nach sehr ansprechend, denn wir mögen Kneipen mit holzvertäfelten Wänden und Bierfilzl unter den Tischbeinen. Auf sinnlosen Schickschnack wird hier verzichtet, der Zahn der Zeit, der an der Einrichtung genagt hat, sorgt für ausreichend Atmosphäre. Das Publikum ist bunt gemischt, hier sitzt der Akademiker neben der Mutti mit Kinderwagen und der Großfamilie. Alles herrlich entspannt und unaufgeregt, so wie es sein soll.

Die Getränkepreise sind okay, das Helle kostet € 3,10 und die Biersorte der Saison – jaaa…richtig!!! – „Winterbier“ – etwas mehr, nämlich € 3,30.

Da auch der Service echt nett und flott ist, wird’s jetzt wahrscheinlich wirklich nicht mehr lang bis zum ersten „richtigen“ Besuch dieser urigen Lokalität dauern. 🙂

Revisited November 2013

Endlich waren wir mal zum Essen im „Kloster“! Die handgeschriebene Tageskarte bietet solide Hausmannskost – zumindest, was die Fleischgerichte wie Schweinebraten und Tafelspitz angeht. Für die Vegetarier gab es bei unserem Besuch so feine Kompositionen wie Petersilienwurzel-Kartoffel-Gratin mit Salat und Kichererbsenpolenta mit Nüssen und Fenchelgemüse (beide Gerichte € 8,90). Vorne weg hatten wir übrigens noch fruchtige Tomatensuppe (€ 3,90) und Auberginensuppe mit Grünkern (€ 4,70). Alle Gerichte waren außergewöhnlich lecker, die Portionen von ordentlicher Größe.  Vor allem die Auberginensuppe war sehr reichhaltig und sättigend.

Das „Kloster“ hat somit eindrucksvoll bewiesen, dass das Essen hier nicht nur gut aussieht, sondern auch noch schmeckt! Und endlich mal macht mal jemand was anderes Vegetarisches als immer nur Käsespätzle oder griechischer Hirtensalat :-)!

Adresse: Preysingstr. 77, 81667 München

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