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Aus dem Ofen

Aus dem Ofen Brot | Brötchen

Wurzelbrot mit Thymian

8. Februar 2019
Wurzelbrot mit Thymian | Rezept auf www.wallygusto.de

Egal ob zum Grillen, zu Salaten, Raclette, zu Suppen oder Eintöpfen, ein Baguette ist wohl die am häufigsten verwendete Brotsorte, welche als Beilage gereicht wird. Das liegt sicherlich an der Form, die sich ja so schön in kleine Häppchen schneiden oder rupfen lässt. Sicherlich aber auch an der Verwendung von “weißem” Weizenmehl, wodurch es einen eher neutralen Geschmack erhält und daher quasi immer passt. Ich persönlich finde es jedoch ein wenig langweilig. Daher bin ich auch ein großer Fan davon, mit verschiedenen “Weiß-” und Vollkornmehlen aus unterschiedlichen Getreidesorten mehr Abwechslung in Brot und Brötchen zu bekommen. In diesem Rezept möchte ich mit einem wirklich knusprigen Wurzelbrot mit Thymian dazu anregen nicht nur mit der Mehlsorte, sondern auch mal mit der Form zu spielen. Das Wurzelbrot mit Thymian bleibt zwar weiterhin eine Stange, bekommt durch das Eindrehen des Teiges aber zusätzlich noch eine interessante Form.

Wurzelbrot mit Thymian

Menge: 2 kurze Stangen

Wurzelbrot mit Thymian

Zutaten

  • 250 g Dinkelmehl 630
  • 1/2 Packung Trockenhefe
  • 4 g Zucker
  • 6 g Salz
  • 1 EL Thymian, getrocknet
  • 180 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung

  1. Mehl, Trockenhefe, Zucker, Salz und Thymian in eine Rührschüssel geben und vermischen.
  2. Das Wasser hinzugeben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.
  3. Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
  4. Nun den Teig in 2 Teile teilen und jeweils zu Stangen formen, dabei die Stangen in sich leicht eindrehen. Wer möchte, kann natürlich auch eine lange Stange formen.
  5. Als nächstes die Stangen mit etwas Wasser bespritzen und nochmal ca. 10 Minuten gehen lassen.
  6. Abschließend das Brot im vorheizten Backofen auf mittlerer Stufe bei 240 Grad backen. Nach 15 Minuten die die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und nochmal für ca 10 Minuten fertigbacken.
https://wallygusto.de/2019/02/08/wurzelbrot-mit-thymian/

Mein Tipps

Wer lieber frische als trockene Hefe verwendet: 1/2 Päckchen Trockenhefe entspricht etwa 10 g (1/4 Würfel) frische Hefe. Dazu die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen und etwa 10 Minuten stehen lassen. Wenn die Hefe zu Arbeiten beginnt, bildet sich ein Schaum auf der Flüssigkeit. Dann ist die Hefe bereit, um sie mit dem Mehl zu einem Teig zu verarbeiten.

Sollte es in der Wohnung keinen wirklich warmen Ort geben, um den Hefeteiges gehen zu lassen, dann habe ich einen Kniff für Euch! Einfach die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vorheizen und den Teig mit der Schüssel in den Ofen geben. Bei ausgeschaltetem Ofen für 1 Stunde darin gehen lassen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

Auch bei diesem Brot lohnt es sich mit verschiedenen Mehlsorten zu experimentieren. Eine Mischung aus Dinkel- und Dinkelvollkornmehl lässt es zum Beispiel noch herzhafter werden.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit Birne, Provolone & Walnüssen

4. Januar 2019
Pizza mit Birne, Provolone & Walnüssen | Rezept auf www.wallygusto.de

Jeden Freitag und Sonntag macht ein ganz besonderer Hashtag im Internet die Runde: #pizzaday! Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung, warum das so ist. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man sich nach einer harten Arbeitswoche am Freitagabend einfach mit einer großen, fettigen Pizza belohnen möchte. Schließlich gibt es kaum ein besseres Soulfood – mit Käse überbackene Dinge machen einfach glücklich. Zumindest ist das bei Herrn Wallygusto und mir so. Woher allerdings die Idee kam, Pizza ausgerechnet mit Provolone zu überbacken, wissen wir nicht mehr. Fest steht aber, dass Pizza mit Birne, Provolone & Walnüssen mit die beste Kombination ist, die wir je entworfen haben. Zumal auch noch Salbei und Honig im Spiel sind.

Was ist Provolone?

Provolone, auch Provola genannt, ist ein Schnittkäse aus Italien, der früher aus Schafskäse und heute vorwiegend aus roher Kuhmilch hergestellt wird. Provolone gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: Milden, sahnigen „Dolce“ sowie den sehr kräftigen „tipo piccante“. Provolone ist sehr vielseitig einsetzbar: Da er sehr gut schmilzt, ist er ideal für die warme Küche. Außerdem wird Provolone gerne zum Würzen von Vorspeisen, Hauptgerichten und Gemüse verwendet. Kalt zu oder auf Brot ist er aber auch nicht zu verachten!

Wie bewahre ich Provolone auf?

Der Provolone ist recht lange haltbar. Im wärmsten Fach des Kühlschranks kann er daher bis zu maximal 2 Wochen gelagert werden. Bitte achtet dabei darauf, die Schnittflächen mit Frischhaltefolie vor dem Austrocknen zu bewahren. Im unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr dann immer noch Reste haben solltet, könnt Ihr Provolone sogar einfrieren. Das ist normalerweise bei Käse ja nicht empfehlenswert, da er an Geschmack verliert.

Pizza mit Birne, Provolone & Walnüssen

Menge: 1 Backblech

Pizza mit Birne, Provolone & Walnüssen

Zutaten

    Für den Pizzateig:
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 4 El Olivenöl
  • 1 TL Salz
    Für den Belag:
  • 100 g Sauerrahm
  • 1-2 Birnen (je nach Größe), in dünnen Scheiben
  • 1-2 rote Zwiebeln (je nach Größe), in dünnen Scheiben
  • 40 g Walnusskerne, grob gehackt
  • Salbei
  • 100 g Provolone, in dünnen Scheiben
  • Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zunächst für den Teig die Hefe in 200 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet.
  2. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.
  3. Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
  4. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, auf einem Backblech dünn ausrollen und noch ein wenig gehen lassen.
  5. Anschließend gleichmäßig mit Sauerrahm bestreichen und Birnenscheiben, Zwiebeln, Walnusskerne, Salbei und Provolone darauf verteilen. Mit Honig beträufeln.
  6. Pizza auf der mittleren Schiene bei 220 (Ober Unterhitze) etwa 25 Minuten fertig backen und servieren.
https://wallygusto.de/2019/01/04/pizza-mit-birne-provolone-walnuessen/

Mein Tipp

Solltet Ihr keinen Provolone bekommen, könnt Ihr auch Büffelmozzarella verwenden. Wer es gern intensiver mag, kann auch Ziegenkäse oder Gorgonzola zu Birne & Co. kombinieren. Und wem so gar nicht der Sinn nach Obst auf der Pizza steht, dem möchte ich Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone wärmstens ans Herz legen.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Zwiebelkuchen vom Blech

12. November 2018
Zwiebelkuchen | Rezept auf www.wallygusto.de

Zwiebelkuchen gehört zum Federweißen wie Brezen zum Bier. Weniger eindeutig ist allerdings die Art der Zubereitung sowie seine Form. Ob viereckig oder rund, als Blechkuchen aus Hefeteig oder Tarte auf Basis von Mürbeteig – der Zwiebelkuchen ist flexibel. Auch seinen Namen sieht der herzhafte Kuchen nicht so eng! In Schwaben und Baden kennt man ihn als Zwiebelwähe, Franken als Zwiebelplootz.

Der Boden des Zwiebelkuchens wird klassisch aus Hefeteig hergestellt. Wie auch für viele unserer Rezepte für Pizza verwenden wir auch hier eine Mischung aus Dinkel- und Dinkelvollkornmehl. Für den Belag werden neben den Zwiebeln häufig Sauerrahm oder süße Sahne, Eier und Speckwürfel verwendet. Natürlich gibt es unzählige Varianten, beispielsweise mit Kürbis oder Tomaten. Auch lässt sich der Speck sehr gut durch Räuchertofu oder rote Paprikastücke ersetzen. Und wenn Federweißer gerade keine Saison hat, schmeckt auch ein trockener Weißwein ganz vorzüglich dazu!

Zwiebelkuchen vom Blech

Menge: 1 Backblech

Zwiebelkuchen vom Blech

Zutaten

    Für den Pizzateig:
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 4 El Olivenöl
  • 1 TL Salz
    Für den Belag
  • 650 g Zwiebeln, in feinen Ringen
  • 2 EL Butter
  • 3 Eier
  • 100 g Sauerrahm
  • 1 TL Kümmel, gehäuft
  • 1/2 Bund Petersilie, klein gehackt
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • Paprika edelsüß

Zubereitung

  1. Zunächst für den Teig die Hefe in 200 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.
  2. Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit Butter in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe darin bei schwacher Hitze glasig dünsten. Abschließend zur Seite stellen und abkühlen lassen.
  4. Eier verquirlen und mit Sauerrahm, Kümmel und Petersilie verrühren.
  5. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, auf einem Backblech dünn ausrollen und noch ein wenig gehen lassen.
  6. Zwiebelmasse mit Eiercreme verrühren, mit Pfeffer, Salz und Paprika pikant würzen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  7. Zwiebelkuchen auf der mittleren Schiene bei 210 (Ober Unterhitze) oder 190 Grad Umluft etwa 35 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. In Stücke schneiden und ofenwarm servieren.
https://wallygusto.de/2018/11/12/zwiebelkuchen-vom-blech/

Mein Tipp

Zwiebelkuchen schmeckt warm am allerbesten! Ihr könnt ihn aber auch in einem geeigneten Gefäß im Kühlschrank lagern oder einfrieren. Und wenn Ihr wieder Appetit haben solltet, wärmt Ihr den Zwiebelkuchen einfach entweder im Ofen bei 200 Grad oder in einer Pfanne ohne Fett auf. Wir selbst haben das allerdings noch nie ausprobiert, denn wir haben nie Reste, die es aufzuheben gilt! ;-)

Aus dem Ofen Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte

Kürbis-Zucchini-Auflauf mit Nudeln

22. Oktober 2018
Kürbis-Zucchini-Auflauf mit Nudeln | Rezept auf www.wallygusto.de

Während andere das ganz Jahr auf Spargel warten, freuen Herr Wallygusto und ich uns auf den Beginn der Kürbis-Saison! Wir können es kaum erwarten, wenn der Herbst Einzug hält und die ersten Kürbisse an den Verkaufsständen am Straßenrand zu haben sind. Dabei muss ich zu meiner Schande gestehen, dass wir am liebsten Hokkaido verwenden. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Man muss ihn nicht schälen. Und so wundert es nicht, dass der orange Kerl auch im ersten Kürbisrezept des Jahres zum Einsatz kommt: Kürbis-Zucchini-Auflauf mit Nudeln.

Angesicht dieses deftigen Gerichtes ist es kaum zu glauben, aber der Kürbis zählt zu den Beerenfrüchten! Wegen seiner harten Schale bezeichnet man ihn genau genommen als Panzerbeere. Seine Saison beginnt im September und endet im Januar. Somit habt ihr mehr als genug Zeit, seine Vielseitigkeit kennenzulernen: Denn egal, ob als Pesto oder im Gemüseeintopf – Kürbis schmeckt einfach immer! Wer noch mehr Inspiration braucht, wird in unserem Kürbis-Special fündig!

Kürbis-Zucchini-Auflauf mit Nudeln

Menge: 2 Personen

Kürbis-Zucchini-Auflauf mit Nudeln

Zutaten

  • 220 g Rigatoni aus Dinkel (oder eine andere Röhrennudel)
  • Olivenöl
  • 1 große rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, klein gewürfelt
  • 1 große Zucchini, klein gewürfelt
  • 1 Karotte, klein gewürfelt
  • 1 rote Chilischote, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Tomaten (400g), stückig
  • Petersilie, Basilikum , Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • Büffelmozzarella, grob gewürfelt

Zubereitung

  1. Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und Pasta gemäß Packungsangabe darin garen.
  2. In der Zwischenzeit in einer tiefen Pfanne Olivenöl erhitzen und Zwiebel darin glasig dünsten. Kürbis, Zucchini, Karotte, Chilischote und Knoblauch dazu geben und 10 Minuten anschwitzen.
  3. Dosentomaten hinzufügen und die Sauce ein paar Minuten leicht köcheln lassen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.
  4. Fertige Pasta abgießen und zusammen mit den Kräutern in die Pfanne zur Sauce geben – alles gut miteinander vermengen! Pfanne von der Hitze nehmen und die Hälfte der Mozzarellawürfel unterheben.
  5. Alles in eine Auflaufform geben, mit dem restlichen Mozzarella bestreuen und ca. 20 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (180 Grad Umluft) auf der mittleren Schiene im Backofen gratinieren.
https://wallygusto.de/2018/10/22/kuerbis-zucchini-auflauf-mit-nudeln/

Meine Tipps

Statt Hokkaido könnte Ihr natürlich auch einen anderen Kürbis verwenden.
Und wer mag, kann die Tomatensauce mit etwas geriebenen Parmesan (50 g) verfeinern

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

17. September 2018
Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella | Rezept auf www.wallygusto.de

Eines der Dinge, die in unserer Küche nicht fehlen dürfen, ist die Reine. Den sogenannten „Bayrischer Bräter“, auf bayrisch liebevoll „Reindl“ genannt, kenne ich schon seit Kindesbeinen an, hat doch meine Oma früher darin ganz klassisch ihren bayrischen Schweinebraten zubereitet. Da wir es lieber eher mediterran & vegetarisch mögen, befüllen Herr Wallygusto und ich es mit Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella.

Der sogenannte „Bayrischer Bräter“, auf bayrisch liebevoll „Reindl“ genannt, unterscheidet sich vom normalen Bräter durch die eckige Form und das Fehlen eines Deckels. Im Gegensatz zu einer Auflaufform ist es nicht aus Ton oder Keramik, sondern aus Metall. Meine Reine ist inzwischen leider ein wenig in die Jahre gekommen, weswegen ich sie schon ersetzen wollte. Zugeben hatte das aber eher optische als funktionelle Gründe: Der abgeplatzte Rand sieht auf Rezeptfotos für den Foodblog einfach nicht so appetitlich aus. Aber was soll ich sagen: Mein Herz hängt an dem Ding!

Und den Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella ist es ehrlich gesagt egal, in welchem Gefäß sie überbacken werden. Hauptsache, sie bekommen an heißen Sommertagen mit einem Schwung Basilikum und Estragon ordentlich Frische verpasst! ;-)

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

Menge: 2 Personen

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

Zutaten

  • 1 Packung Tortellini aus dem Kühlregal (ca. 250 g)
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 kleine Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gewürfelt
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • nach Belieben Chiliflocken
  • 1 Dose Tomaten (400g), stückig
  • 150g Kirschtomaten, halbiert
  • 100 g Sahne
  • nach Belieben Estragon, Blätter abgezupft und grob gehackt
  • nach Belieben Basilikum, Blätter abgezupft und grob gehackt
  • 1 Packung Mini-Mozzi, abgetropft

Zubereitung

  1. Tortellini nach Packungsanleitung zubereiten. Anschließend in einem Sieb abtropfen lassen und zur Seite stellen.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Schalotten sowie Knoblauch darin unter Rühren anschwitzen. Tomatenmark dazu und kurz mitrösten.
  3. Dosentomaten und Tomatenstücke dazugeben und alles vorsichtig miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chiliflocken würzen und bei mittlerer Hitze für etwa 5-7 Minuten köcheln lassen.
  4. Sahne und einen Teil der Kräuter einrühren, Tortellini dazugeben und gut miteinander vermengen. Tortellini-Tomaten-Mischung in eine ofenfeste Form (am besten eine Reine :-)) geben.
  5. Mozzi-Kugeln darüber verteilen. Die Form in die Mitte des auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen schieben und für etwa 10 Minuten gratinieren. Der Käse sollte schön geschmolzen, aber nicht braun sein.
  6. Vor dem Servieren mit den restlichen Kräutern und eventuell noch etwas Chiliflocken bestreuen.
https://wallygusto.de/2018/09/17/tortellini-mit-tomatensauce-und-mozzarella/

Mein Tipp

Statt Mini-Mozzi könnt Ihr auch 1 Kugel Mozzarella oder Büffelmozzarella verwenden. Tortellini finden bei uns übrigens öfter Verwendung für Ofengerichte – so zum Beispiel in Tortelliniauflauf mit Gorgonzola.

Aus dem Ofen Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten

3. September 2018
Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten | Rezept auf www.wallygusto.de

Die meisten von Euch kennen sicherlich die spitz zulaufenden Tongefäße, die in keinem nordafrikanischem Restaurant fehlen dürfen: Tajine. Bei uns wurde die nordafrikanische Küche bisher sträflich vernachlässigt – die einzige Ausnahme ist bisher Kichererbsen-Kürbis-Suppe aus Marokko. Zeit also für ein weiteres Köstliches Rezept: Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten.

Die Tajinie wird in Nordafrika für die Zubereitung von deftigen Schmorgerichten als auch Süßspeisen verwendet. Dabei stellt man sie klassischerweise auf ein Holzkohlefeuer. Solltet Ihr nicht über ein solches Feuerchen verfügen, könnt Ihr die Tajine auch im Backofen verwenden. Der Garprozess ähnelt dann dem im Römertopf. Wir besitzen weder noch und behelfen uns daher mit einer Auflaufform mit Deckel.

Zum Servieren kommt die Tajine einfach in die Tischmitte, so dass sich die Gäste direkt aus dem Keramiktopf bedienen können. Diese Form der Darreichung finden wir persönlich sehr schön, denn so kann der Gastgeber am Tisch bleiben und muss nicht die meiste Zeit geschäftig in der Küche herumrennen. Probiert es doch gleich mal mit unsere Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten aus!

Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten

Menge: 2 bis 3 Personen

Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten

Zutaten

  • 110g getrocknete Kichererbsen, über Nacht in Wasser mit etwas Natron eingeweicht
  • 2 kleine Auberginen, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, feingewürfelt
  • 1,5 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 Zimtstange
  • 8 Kirschtomaten, halbiert
  • 1 getrocknete Chili, zerrieben
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 2 Nelken
  • 1 TL getrocknete Minze
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Honig oder Zucker
  • 1/8  Salzzitrone, gut abgewaschen, Schale ohne Fruchtfleisch fein gehackt
  • 2 Zweige Thymian, Blätter
  • Pfeffer
  • Öl, z.B. Rapsöl
  • 100 g Joghurt

Zubereitung

  1. Zunächst das Einweichwasser der Kichererbsen abgießen und die Erbsen für ca. 20 Minuten mit frischem Wasser garkochen. Das Kochwasser abgießen, dabei ca. 100 ml auffangen und genauso wie die abgegossenen Kichererbsen auf Seite stellen.
  2. Als nächstes den Backofen auf 200 °C bei Ober-Unterhitze vorheizen. Kreuzkümmelsamen und die Zimtstange zusammen mit etwa 5 EL Öl in die Tajine geben und das Ganze für ca. 3-5 Minuten ohne Deckel in den Backofen stellen bis die Kreuzkümmelsamen etwas anbräunen.
  3. Jetzt auch die gewürfelten Auberginen hinzufügen gut umrühren. Die Auberginen für 25 Minuten bei geschlossenem Deckel und unter gelegentlichen Umrühren im Ofen schmoren.
  4. Nun den Knoblauch, die Gewürze, die Minze, sowie die Tomaten hinzufügen, gut umrühren und mit Honig beträufeln. Das Gemüse nun für weitere 15 Minuten im Ofen schmoren lassen.
  5. Abschließend die Kichererbsen, Salzzitrone und den Thymian unterrühren und alles zusammen noch einmal für 15 Minuten fertig garen.
  6. Sollte das Gemüse während des Schmorens zu trocken werden, etwas Kichererbsenkochwasser hineingießen.
  7. Jetzt nur noch die Tajine aus dem Ofen holen und das Gemüse zusammen mit einem Klecks Joghurt auf einem Teller servieren.
https://wallygusto.de/2018/09/03/kichererbsen-tajine-mit-auberginen-kirschtomaten/

Meine Tipps

Als Beilage eignet sich perfekt Fladenbrot oder Couscous.

Wer es gerne vegan möchte, tauscht einfach den Honig durch Zucker aus und lässt den Joghurt weg. Schmeckt auch ohne sehr gut.

Als weiteres bzw. alternatives Gemüse eignen sich auch hervorragend Karotten, Stangensellerie und Paprika.

Wer wie wir (noch) keine Tajine sein Eigen nennt, kann – wie bereits erwähnt – auch einen Römertopf oder eine gläserne Auflaufform mit Deckel verwenden.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Pasta mit Ofentomaten, Mozzarella und Salzzitrone

16. Juli 2018

Das Schöne an Pasta ist ja, dass es sich in der Regel um eher einfache und schnelle Rezepte handelt. Die meist auch noch sehr gut schmecken! Diese Pasta mit Ofentomaten, Mozzarella und Salzzitrone ist auf jeden Fall unglaublich lecker. Denn durch das Schmoren der Tomaten zusammen mit etwas Honig oder Zucker kommt deren Eigengeschmack toll zur Geltung. Unterstrichen wird das Ganze noch durch den tollen Geschmack der Salzzitronen. Das Gericht ist dafür nicht ganz so einfach und schnell wie unser “Schnellkochklassiker” Pasta aglio, olio e peperoncino. Bei uns kommt die Pasta dennoch häufig auf den Tisch, auch weil der leckere Geruch beim Schmoren einem schon das Wasser im Munde zerlaufen lässt!

Pasta mit Ofentomaten, Mozarella und Salzzitrone

Menge: 2 Personen

Pasta mit Ofentomaten, Mozarella und Salzzitrone

Zutaten

    Für die Ofentomaten
  • 12 Cocktailtomaten, halbiert
  • 1/8 Salzzitrone, Schale fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben
  • 2 Schalotten, in Ringe
  • 2 + 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • 1 TL Honig
  • 1 Chilli, getrocknet zerrieben
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Pfeffer
    Für die Pasta
  • 220 g Pasta
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 Büffel-Mozzarella
  • 2 Zweige Basilikum, frisch
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zunächst 2 EL Öl in eine backofenfeste Form geben und verteilen.
  2. Nun Rosmarinnadeln, Salzzitronen und die Knoblauchscheiben ebenfalls in der Form verteilen.
  3. Darauf nun die Cocktailtomaten mit der Schnittfläche nach unten plazieren und die Schalotten gleichmäßig darüber streuen.
  4. Das Ganze mit etwas Pfeffer bestreuen und mit Alufolie gut abdecken.
  5. Die Form nun für 25 Minuten auf die Mittlere Schiene in den nicht vorgeheizten Backofen bei 190°C Umluft geben.
  6. Parallel dazu nun den Honig mit dem restlichen Olivenöl, dem Chilli und dem Balsamico verrühren.
  7. Nach Ablauf der 25 Minuten die Alufolie entfernen und mit der Öl-Essig Mischung begießen und anschließend für weitere 20 Minuten ohne Folie im Ofen schmoren lassen.
  8. Während die Tomaten schmoren die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten und den Mozzarella in kleine Stücke rupfen.
  9. Rechtzeitig vor Ablauf die Nudeln kochen und kurz vor dem Abgießen der Nudeln 2-3 EL Nudelwasser entnehmen und in die Form im Backofen geben.
  10. Jetzt die Ofentomaten mit der Flüssigkeit zu den Nudeln geben und alles gut vermischen.
  11. Nun die Nudeln anrichten und mit darübergestreuten Mozzarella und Pinienkerne servieren.
https://wallygusto.de/2018/07/16/pasta-mit-ofentomaten-mozzarella-und-salzzitrone/

Meine Tipps

Für alles die es nicht so scharf mögen, auch die Pasta schmeckt auch ohne Chili super lecker.

Die Pasta lässt sich auch einfach vegan zuzubereiten: Man lässt einfach den Mozzarella weg und ersetzt den Honig durch eine vegane Variante. Gut eignet sich Agavendicksaft oder man bestäubt die Tomaten vor dem Schmoren mit Puderzucker.

Die Variante mit Puderzucker ist auch generell eine tolle Sache, da der Zucker beim Schmoren auf den Tomaten lecker karamellisiert.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit grünem Spargel & Kräuter-Frischkäsecreme

18. Mai 2018
Pizza mit grünem Spargel & Kräuter-Frischkäsecreme | Rezept auf www.wallygusto.de

Seit ich meine Abneigung gegen Spargel überwunden habe, freue ich mich jedes Jahr darauf, wenn die grünen und weißen Stangen wieder Saison haben. Ich muss allerdings gestehen, dass mich die klassische Kombination von weißem Spargel mit neuen Kartoffeln und Sauce hollandaise immer noch nicht wirklich anmacht. Auch zu Spargelsuppe sage ich weiterhin gerne nein.

Viel lieber packe ich grünen Spargel auf den Grill. Oder lasse mir von Herrn Wallgusto ein köstliches Frühlings-Risotto mit grünem Spargel, Erbsen & Ingwer zaubern. Aber es gab bei uns auch schon Spargel auf der Pizza – zusammen mit Cocktailtomaten und roten Zwiebeln eine unwiderstehliche Mischung. Als ich dann über dieses Rezept für White Pizza mit grünen Spargel gestolpert bin, das es auch simpler und dennoch lecker geht.

Das statt der von Monica verwendeten italienischen Kräuter Dill und Estragon in die Kräuter-Frischkäsecreme durften, hat folgenden Hintergrund: Herr Wallygusto und ich fragen uns nämlich schon lange, was außer Lachs noch zu Dill passen könnte. Ein Blick in unsere Vegetarische Aroma-Bibel (ein ganz tolles Buch!!) verriet uns, dass grüner Spargel und Dill perfekt zusammenpassen. Der Estragon kam ins Spiel, da er bei uns sowieso zu wenig ins Essen kommt. Die passende Kräutermischung war also gefunden!

Pizza mit grünem Spargel & Kräuter-Frischkäsecreme

Menge: 1 Backblech

Pizza mit grünem Spargel & Kräuter-Frischkäsecreme

Zutaten

    Für den Pizzateig:
  • • 200 ml lauwarmes Wasser
  • • 1 TL Zucker
  • • 21 g frische Hefe
  • • 200 g Dinkelmehl
  • • 200 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • • 4 El Olivenöl
  • • 1 TL Salz
    Für die Frischkäsekreme:
  • • 100 g Frischkäse (die leichte Variante)
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • • 1 TL Dill (TK)
  • • 1 TL Estragron (getrocknet)
  • • Salz
  • • Pfeffer
    Für den Belag:
  • • 12 Stangen grüner Spargel, längs halbiert
  • • 1 rote Zwiebel, in dünnen Ringen
  • • 1 Kugel Büffelmozzarella

Zubereitung

  1. Zunächst für den Teig die Hefe in 200 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.
  2. Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Kräuter-Frischkäsekreme zubereiten: Dafür einfach alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und gründlich miteinander vermengen.
  4. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.
  5. Die Kräuter-Frischkäsecreme auf den ausgerollten Teig streichen und mit Spargelstreifen und Zwiebelringen belegen. Den Mozzarella zerrupfen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Nun das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Pizza in 20 – 25 Minuten backen.
https://wallygusto.de/2018/05/18/pizza-mit-gruenem-spargel-kraeuter-frischkaesecreme/

Meine Tipps

Natürlich könnt Ihr auch nur Dinkel- oder Weizenmehl verwenden, wenn Euch Vollkorn zu „gesund“ schmeckt. Die Wassermenge verringert sich dann auf 175 ml. Auch bei den Kräutern könnt Ihr gerne auf die Standard-Pizzagewürze Oregano und Majoran zurückgreifen!

Sollte es in der Wohnung keinen wirklich warmen Ort zum Hefeteig gehen lassen geben, dann habe ich folgenden Kniff für Euch! Einfach die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vorheizen und den Teig mit der Schüssel in den Ofen geben. Bei ausgeschaltetem Ofen für 1 Stunde darin gehen lassen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

Aus dem Ofen Indisch Lieblingsrezepte

Bharwan Mirch – Indische gefüllte Paprika in Cashew-Masala Sauce

4. Mai 2018
Bharwan Mirch stuffed chili | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn wir auf Reisen sind halten wir natürlich immer die Augen nach neuen Köstlichkeiten und Geschmackssensationen auf. Als ich dieses Jahr für ein paar Tage nach Singapur reisen durfte, war schnell klar, dass ich auch eines der zahlreichen indischen Restaurants in “Little India” aufsuchen muss. Denn die indischen Restaurants in Singapur – und vor allem die im indischen Viertel – zählen gemeinhin als sehr gute Orte um authentische indische Küche außerhalb Indiens essen zu können.

Nachdem ich nur einen Nachmittag zur freien Verfügung hatte, konnte ich leider nur ein Restaurant besuchen und ich wurde mit meiner Wahl zum Glück nicht enttäuscht. Im Khansama Tandoori Restaurant habe ich zum ersten mal Bharwan Mirch genießen dürfen. Noch vor Ort habe ich mir die wichtigsten Bestandteile, die ich erkennen und erschmecken konnte, notiert. Ergänzt um ein bisschen Recherche habe ich mich daran gemacht, dieses Geschmackserlebnis zuhause nach zu kochen. Und was soll ich sagen- das Ergebnis kann sich durchaus mit dem Erlebnis im Khansama Tandoori messen. Also wenn ihr nicht extra nach Nord-Indien oder Singapur reisen möchtet um Bharwan Mirch zu probieren, dann findet Ihr hier zumindest das Rezept zum selber ausprobieren.

Bharwan Mirch – Indische gefüllte Paprika in Cashew-Masala Sauce

Menge: 3 - 4 Personen

Bharwan Mirch – Indische gefüllte Paprika in Cashew-Masala Sauce

Zutaten

    Für die gefüllten Paprika
  • 8-12 süße/milde grüne Peperoni (z.B. Jalapenos) oder 5-6 Paprika (je nach Größe, ich verwende kleine grüne türkische Paprika bzwl. kleine grüne türkische Spitzpaprika)
  • 100 g Panneer (ersatzweise eignet sich auch Ricotta)
  • 1 mittlere Kartoffel, halb-festkochend
  • 1 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Senfkörner
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 1 Kardamomsamen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 3/4 EL Sultaninen
  • 1/4 TL Mango Pulver (kann auch weggelassen werden)
  • 1 EL Cashew Kerne
  • 1/2 TL Salz
    Für die Zwiebel-Tomaten-Paste:
  • 2 TL Öl
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 5 große Tomaten, fein gehackt
  • 2 cm Ingwer, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
    Für das Cashew-Masala (400ml)
  • 100 g Cashew-Kerne
  • 1,5 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 3 cm Zimtstange
  • 1 große Zwiebel, feingehackt
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Kurkuma (Tumeric), gemahlen
  • 1,5 TL Kashmiri Chilli Pulver (oder eine Mischung aus 1/2 TL Chillipulver und 1/2 TL mildes Paprikapulver)
  • 3/4 TL Koriander, gemahlen
  • 3/4 TL Garam Masala
  • 3/4 TL Salz
  • 450 ml Wasser
  • 1/2 Becher Schmand
  • 2 TL getrocknete Bockshornklee Blätter (kasuri methi), zerstoßen
  • 1 TL Koriandergrün, gehackt
  • Öl

Zubereitung

    Für die gefüllten Paprika
  1. Zunächst die Kartoffel in Wasser gar kochen, etwas abkühlen lassen und mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Dann den Deckel der Paprika abschneiden und die Kerne entfernen. Bei Spitzpaprika oder Peperoni die Schote der Länge nach aufschneiden und ebenfalls die Kerne entfernen.
  3. Nun in einer kleinen Pfanne die Cashew-Kerne ohne Öl bei mittlerer Hitze bräunen (am besten auch gleich die Cashew-Kerne für die Sauce mit anbraten).
  4. Als nächstes die Senfkörner, Koriander-, Kreuzkümmel- und Kardamomsamen in der Pfanne mit einem TL Öl anbraten bis die Senfkörner das springen beginnen. Die Gewürze in einem Mörser zerstoßen.
  5. Jetzt die Kartoffelmasse mit den übrigen Zutaten und Gewürzen gut vermischen. Die Masse in die Paprikas füllen und dabei richtig fest drücken.
  6. Nun die gefüllten Schoten in eine Auflaufform mit etwas Öl geben und zugedeckt (Deckel oder mit Alufolie) zunächst für 30 Minuten bei 175°C Umluft im Backofen garen.
  7. Dann den Deckel entfernen und nochmal 10 Minuten bei 200°C und eingeschaltetem Grill garen so dass die Paprika durchaus etwas anbräunt.
    Für das Cashew-Masala
  1. Zunächst die Zwiebel-Tomaten-Paste zubereiten. Dazu die Zwiebel, die Tomaten zusammen mit Knoblauch, Ingwer und dem Öl zu einer feinen Paste pürieren.
  2. Als nächstes die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten, aus der Pfanne nehmen und zur Seite Stellen.
  3. Nun 1 TL Öl in der Pfanne erhitzen und Kreuzkümmelsamen, Zimtstange und das Lorbeerblatt hinzugeben und kurz anbraten, die Zwiebeln hinzufügen und glasig andünsten.
  4. Als nächstes die vorbereitete Tomaten-Zwiebel-Paste hinzufügen und anschwitzen bis die Paste andickt.
  5. Jetzt bei niedriger Hitze Kurkuma, Chilipulver, Korianderpulver und Salz hinzufügen und für 1 Minute bei gelegentlichem Rühren mitköcheln.
  6. Als nächstes Wasser und Schmand dazugeben und solange rühren bis das Ganze homogen vermischt ist.
  7. Die Cashewkerne unterrühren und dann bei geschlossenem köcheln lassen. Nach 5 Minuten das Garam Masala hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  8. Abschließend Bockshornkleeblätter und Koriandergrün unterrühren und für 2 Minuten bei ausgeschaltetem Ofen ziehen lassen und zu den Barwan Mirch servieren.
https://wallygusto.de/2018/05/04/bharwan-mirch-indische-gefuellte-paprika-in-cashew-masala-sauce/

Meine Tipps

Als Beilage schmeckt uns dazu am besten ein indisches Naan oder Knoblauch-Naan.

Alternativ zum Garen der Paprika im Backofen kann man sie auch in der Pfanne zubereiten. Dazu etwas Öl bei mittlerer Hitze erhitzen und die Paprikas nach und nach für ca. 2 Minuten (bis die Haut leichte Blasen wirft) auf allen Seiten leicht anbraten. Die Paprika gibt man, nachdem man die Cashewkerne untergerührt hat, in die Sauce und lässt sie darin fertig garen.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola

6. April 2018
Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola | Rezepte auf www.wallygusto.de

Als Kleinkind konnte ich Spinat nicht ab. Wenn meine Mutter mir liebevoll versuchte, einen kleinen Löffel mit dem grünen Blattgemüse in den Mund zu schieben, schaltete ich auf stur. Wenn sie es doch schaffte, etwas davon in mich hineinzukriegen, entledigte ich mich laut prustend wieder davon! Aber meine Mutter teilte damit sicher kein Einzelschicksal, mögen doch viele Kinder keinen Spinat. Diese Zeiten haben sich inzwischen glücklicherweise geändert! Inzwischen esse ich sehr gerne Spinat – vor allem, wenn es um Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola handelt. Die Kombination aus dem leicht bitteren Spinat, würzig-pikantem Gorgonzola & knusprigem Blätterteig ist einfach unschlagbar. ;-)

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola schmecken warm oder kalt. Zusammen mit einem einfachen Joghurt-Dip (Joghurt, Salz, Pfeffer, Kräuter nach Belieben – fertig) und/ oder einen Feldsalat ergeben sie eine perfekt kleine Mahlzeit. Oder Ihr reicht die Blätterteigtaschen auf Eurer nächsten Party als Fingerfood!

Spinat schmeckt aber nicht nur wunderbar, sondern ist noch dazu sehr gesund. Zwar ist sein hoher Eisenwert ein längst widerlegter Mythos – ein besonders wertvolles Gemüse ist der Spinat aber trotzdem! Spinat liefert alle Mineralstoffe in reichem Maße, allen voran das Spurenelement Zink, das an der Regulation vieler Stoffwechselmechanismen beteiligt ist. Auch reichliche Mengen an Vitaminen, wie etwa Beta-Carotin und Vitamin C und E kann das beliebte Grünzeug aufweisen.

Übrigens wird vermutet, dass Spinat ursprünglich von den Persern kultiviert wurde. Über die Araber gelangte er dann irgendwann nach Spanien und schließlich auch zu uns. Aus heimischen Anbau bekommt Ihr Spinat von März bis Dezember – seine Hochsaison hat er im April und Mai. Spinat ist übrigens sehr vielseitig und macht sich auch ganz hervorragend im Kichererbseneintopf oder als Knödel!

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola

Menge: 2 Personen

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola

Zutaten

  • 500 g Blattspinat
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 1 Knoblauchzehe, in feinen Würfeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • 1 Kugel Büffelmozzarella, in kleinen Würfeln
  • 65 g Gorgonzola, in groben Würfeln
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 Handvoll Basilikumblätter, grobgehackt
  • nach Belieben Paprikapulver edelsüß
  • 1 Packung Blätterteig
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch

Zubereitung

  1. Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch goldgelb andünsten. Spinat dazugeben und bei großer Hitze zusammenfallen lassen, salzen und pfeffern. Mehrmals gut umrühren und möglichst viel Flüssigkeit verdampfen lassen. Sollte noch zu viel Flüssigkeit vorhanden sein, Spinatmischung in ein Sieb geben und gut ausdrücken. In eine Schüssel geben und zur Seite stellen.
  2. Büffelmozzarella, Gorgonzola, Oregano und Basilikum unter den Spinat mischen. Kräftig mit Paprikapulver und Muskatnuss abschmecken, eventuell auch noch mal salzen und pfeffern!
  3. Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Blätterteig darauf ausrollen und in 6 etwa gleich große Quadrate schneiden. Ei trennen, Eigelb mit Milch verquirlen. Jeweils eine Portion Spinatmischung in die Mitte eines jeden Teigquadrates geben, die Ränder gut mit Eiweiß einpinseln.
  4. Nun vorsichtig die Seiten diagonal zu einem Dreieck zusammenklappen. Dabei achten, dass die Seiten gut zusammenkleben, ggf. die Kanten umschlagen. Blätterteigtaschen gleichmäßig mit Eigelbmischung bestreichen, in den Backofen schieben und ca. 20 Minuten goldbraun backen.
  5. Vor dem Servieren auskühlen lassen, Ihr verbrennt Euch sonst den Mund - wir sprechen aus Erfahrung! ;-)
https://wallygusto.de/2018/04/06/blaetterteigtaschen-mit-spinat-gorgonzola/

Mein Tipp

Statt frischen Spinat könnt Ihr auch 300 g Tiefkühl-Spinat verwenden! Diesen vorher auftauen und gut abtropfen lassen! Sollte Euch Gorgonzolo zu rass sein, ersetzt Ihn einfach durch 2 Esslöffel Ricotta – das schmeckt auch sehr fein!