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Indisch Lieblingsrezepte Vegan

Lobia Aloo Masala Curry – Schwarzaugenbohnen-Kartoffel-Curry

15. Oktober 2018
Lobia Aloo Masala Curry - Schwarzaugenbohnen-Kartoffel-Curry | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn ich auf Reisen bin, halte ich natürlich meine Augen immer nach kulinarischen Besonderheiten offen! Im wirklich schön eingerichteten Restaurant Nepali Kitchen in Shanghai bin ich über ein super leckeres Lobia Aloo Masala Curry gestolpert. Und nachdem ich ja ein ausgesprochener Fan von Hülsenfrüchten bin, sind die erkennbaren und erschmeckbaren Zutaten gleich auf meine Nachkochliste gelandet. Nach ein bisschen Recherche habe ich dann noch eine “Geheimzutat” gefunden, die in diesem Rezept (sowie in vielen anderen indischen bzw. indisch-angehauchten Rezepten) auf keinen Fall fehlen sollte: Bockshornkleeblätter. Probiert es mal aus!

Lobia Aloo Masala Curry – Schwarzaugenbohnen-Kartoffel Curry

Menge: 2-3 Personen

Lobia Aloo Masala Curry – Schwarzaugenbohnen-Kartoffel Curry

Zutaten

    Für die Zwiebel-Tomaten-Paste:
  • 2 TL Öl
  • 1 kleine Zwiebeln, gehackt
  • 3 Tomaten, gehackt
  • 1 cm Ingwer, gehackt
  • 1 Knoblauchzehen, gehackt
    Für das Curry:
  • 90 g Schwarzaugenbohnen, black eyed beans (lobia)
  • 2 mittlere Kartoffeln, vorwiegend festkochend, in kleinen Würfel
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1-2 grüne Chilis, fein gehackt
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 1/2 TL Korianderpulver
  • 1/2 TL Kurkumapulver (Tumeric)
  • 1/2 TL Chillipulver
  • 400 ml Wasser
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1 TL Bockshornkleeblätter, getrocknet (Kasuri Methi)
  • 1 TL Zitronensaft (oder 1 TL Salzzitronenlacke ==> dann Salz weglassen)
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL Öl

Zubereitung

  1. Bohnen wachen und für mindestens 6 Stunden (am besten über Nacht) einweichen und dann abgießen.
  2. Zunächst die Zwiebel-Tomaten-Paste zubereiten, indem man das Öl zusammen mit den Gemüse in einem Mixer zu einer glatten Paste püriert.
  3. Nun in einem Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebeln zusammen mit den Kreuzkümmelsamen hinzufügen. Für einige Minuten unter Rühren andünsten bis die Zwiebeln weich sind.
  4. Jetzt die Kartoffeln und die Chillis hinzugeben und weitere 2-3 Minuten mit anbraten.
  5. Anschließend die Zwiebel-Tomaten-Paste und die Bohnen hinzufügen und für etwa 4 Minuten unter ständigem Rühren schmoren lassen.
  6. Als nächstes bei niedriger Hitze Koriander-, Kurkuma- und Chillipulver sowie Salz unterrühren und kurz mit anschmoren.
  7. Nun das Wasser hinzufügen (je nach gewünschter Konsistenz etwas mehr oder weniger Wasser) und das Ganze bei geschlossenem Topf 10 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  8. Garam Masala unterühren und nochmals für etwa 10 Minuten bei geschlossenem Topf kochen bis die Bohnen weich sind.
  9. Abschließend Bockshornkleeblätter und Zitronensaft (bzw. Salzzitronenlacke) unterrühren und servieren.
https://wallygusto.de/2018/10/15/lobia-aloo-masala-curry-schwarzaugenbohnen-kartoffel-curry/

Meine Tipps

Als Beilage eignet sich sowohl Naan als auch einfacher Reis.

Bockshornkleeblätter bekommt man in indischen Lebensmittelläden sowie in den meisten gut sortierten Asia-Lebensmittelmärkten. Der indische Name ist “Kasuri Methi”oder “Kasoori Methi” und im Englischen sind sie als “fenugreek leaves” bekannt.

Brot | Brötchen Indisch Lieblingsrezepte

Knoblauch Naan – ein herzhaftes indisches Fladenbrot

11. Mai 2018
Knoblauch Naan garlic | Rezept auf www.wallygusto.de

Knoblauch ist, mit Ausnahme der vedischen Küche, ja ein sehr häufiger Bestandteil der indischen Küche. Man könnte meinen, neben Zwiebeln und Chilis sogar einer der wichtigsten. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es vom auch so schon recht leckerem Naan auch eine Variante mit Knoblauch gibt. Knoblauch Naan eignet sich nicht nur als Beilage für Currys, sondern auch als Begleiter zum Dippen von eher milden Joghurtsaucen und feurigen Chutneys.

Unsere Variante wird noch durch Frühlingszwiebel und schwarzem Sesam aufgepeppt, was dem Knoblauch Naan einen gewissen Twist gibt. Es wird Euch sicher genauso gut schmecken wie uns. Falls Ihr dennoch lieber ein gewöhnliches Naan sucht, dann schaut mal hier.

Knoblauch Naan - ein herzhaftes indisches Fladenbrot

Menge: 4 Naan

Knoblauch Naan - ein herzhaftes indisches Fladenbrot

Zutaten

  • 80 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 80 g Dinkelmehl
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 1-2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feinen Scheiben
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1,5 TL Joghurt
  • 1 TL Öl
  • 1/2 TL Salz
  • 50 ml Wasser, lauwarm
  • 2 TL schwarzer Sesam
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung

  1. Zunächst die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen und etwa 10 Minuten stehen lassen bis die Hefe zu Arbeiten beginnt und sich ein Schaum auf der Flüssigkeit bildet.
  2. Dann Mehl, die zerdrückte Knoblauchzehe, Joghurt, Salz und Öl in eine Rührschüssel geben und die Hefe-Flüssigkeit hinzufügen. Das Ganze in einer Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verrühren. Sollte der Teig zu trocken, d.h. bröselig, sein, noch etwas Wasser hinzufügen.
  3. Anschließend den Teig mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen.
  4. Nachdem der Teig schön aufgegangen ist, er sollte sich im Volumen etwa verdoppelt haben, den Teig in 4 Teile zerteilen und die Teile zu Kugeln formen. Die Teigkugeln nochmal für 30 min gehen lassen.
  5. Als nächstes die Frühlingszwiebeln mit dem Knoblauch und dem Sesam vermischen.
  6. Jetzt Öl bei mittlerer bis hoher Stufe in einer Pfanne erhitzen und parallel dazu die erste Teigkugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte zu einem etwa 5mm dünnen Fladen ausrollen.
  7. Den Fladen mit der Frühlingszwiebel-Knoblauch-Sesam-Mischung bestreuen und diese mit dem Nudelholz leicht in den Fladen drücken.
  8. Sobald das Öl heiß ist, den ersten Fladen hineingeben und solange anbraten, bis sich auf der Oberfläche Blasen bilden und die Unterseite schön gebräunt ist. Nun den Fladen wenden und die andere Seite ebenfalls schön braun anbraten.
  9. Mit den übrigen Teigkugeln entsprechend fortfahren.
https://wallygusto.de/2018/05/11/knoblauch-naan-ein-herzhaftes-indisches-fladenbrot/

Mein Tipp

Wer lieber frische als trockene Hefe verwendet: 1 TL trocken Hefe entspricht etwa der Wirkung von 8 g frischer Hefe.

Sollte es in der Wohnung keinen wirklich warmen Ort geben, um den Hefeteiges gehen zu lassen, dann habe ich einen Kniff für Euch! Einfach die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vorheizen und den Teig mit der Schüssel in den Ofen geben. Bei ausgeschaltetem Ofen für 1 Stunde darin gehen lassen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

Natürlich muss nicht Dinkel- und auch kein Vollkornmehl verwendet werden. Jedoch passt meines Erachtens die Mischung super zu Naan und den Speißen zu denen man Naan bzw. Fladenbrot isst.

Aus dem Ofen Indisch Lieblingsrezepte

Bharwan Mirch – Indische gefüllte Paprika in Cashew-Masala Sauce

4. Mai 2018
Bharwan Mirch stuffed chili | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn wir auf Reisen sind halten wir natürlich immer die Augen nach neuen Köstlichkeiten und Geschmackssensationen auf. Als ich dieses Jahr für ein paar Tage nach Singapur reisen durfte, war schnell klar, dass ich auch eines der zahlreichen indischen Restaurants in “Little India” aufsuchen muss. Denn die indischen Restaurants in Singapur – und vor allem die im indischen Viertel – zählen gemeinhin als sehr gute Orte um authentische indische Küche außerhalb Indiens essen zu können.

Nachdem ich nur einen Nachmittag zur freien Verfügung hatte, konnte ich leider nur ein Restaurant besuchen und ich wurde mit meiner Wahl zum Glück nicht enttäuscht. Im Khansama Tandoori Restaurant habe ich zum ersten mal Bharwan Mirch genießen dürfen. Noch vor Ort habe ich mir die wichtigsten Bestandteile, die ich erkennen und erschmecken konnte, notiert. Ergänzt um ein bisschen Recherche habe ich mich daran gemacht, dieses Geschmackserlebnis zuhause nach zu kochen. Und was soll ich sagen- das Ergebnis kann sich durchaus mit dem Erlebnis im Khansama Tandoori messen. Also wenn ihr nicht extra nach Nord-Indien oder Singapur reisen möchtet um Bharwan Mirch zu probieren, dann findet Ihr hier zumindest das Rezept zum selber ausprobieren.

Bharwan Mirch – Indische gefüllte Paprika in Cashew-Masala Sauce

Menge: 3 - 4 Personen

Bharwan Mirch – Indische gefüllte Paprika in Cashew-Masala Sauce

Zutaten

    Für die gefüllten Paprika
  • 8-12 süße/milde grüne Peperoni (z.B. Jalapenos) oder 5-6 Paprika (je nach Größe, ich verwende kleine grüne türkische Paprika bzwl. kleine grüne türkische Spitzpaprika)
  • 100 g Panneer (ersatzweise eignet sich auch Ricotta)
  • 1 mittlere Kartoffel, halb-festkochend
  • 1 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Senfkörner
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 1 Kardamomsamen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 3/4 EL Sultaninen
  • 1/4 TL Mango Pulver (kann auch weggelassen werden)
  • 1 EL Cashew Kerne
  • 1/2 TL Salz
    Für die Zwiebel-Tomaten-Paste:
  • 2 TL Öl
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 5 große Tomaten, fein gehackt
  • 2 cm Ingwer, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
    Für das Cashew-Masala (400ml)
  • 100 g Cashew-Kerne
  • 1,5 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 3 cm Zimtstange
  • 1 große Zwiebel, feingehackt
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Kurkuma (Tumeric), gemahlen
  • 1,5 TL Kashmiri Chilli Pulver (oder eine Mischung aus 1/2 TL Chillipulver und 1/2 TL mildes Paprikapulver)
  • 3/4 TL Koriander, gemahlen
  • 3/4 TL Garam Masala
  • 3/4 TL Salz
  • 450 ml Wasser
  • 1/2 Becher Schmand
  • 2 TL getrocknete Bockshornklee Blätter (kasuri methi), zerstoßen
  • 1 TL Koriandergrün, gehackt
  • Öl

Zubereitung

    Für die gefüllten Paprika
  1. Zunächst die Kartoffel in Wasser gar kochen, etwas abkühlen lassen und mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Dann den Deckel der Paprika abschneiden und die Kerne entfernen. Bei Spitzpaprika oder Peperoni die Schote der Länge nach aufschneiden und ebenfalls die Kerne entfernen.
  3. Nun in einer kleinen Pfanne die Cashew-Kerne ohne Öl bei mittlerer Hitze bräunen (am besten auch gleich die Cashew-Kerne für die Sauce mit anbraten).
  4. Als nächstes die Senfkörner, Koriander-, Kreuzkümmel- und Kardamomsamen in der Pfanne mit einem TL Öl anbraten bis die Senfkörner das springen beginnen. Die Gewürze in einem Mörser zerstoßen.
  5. Jetzt die Kartoffelmasse mit den übrigen Zutaten und Gewürzen gut vermischen. Die Masse in die Paprikas füllen und dabei richtig fest drücken.
  6. Nun die gefüllten Schoten in eine Auflaufform mit etwas Öl geben und zugedeckt (Deckel oder mit Alufolie) zunächst für 30 Minuten bei 175°C Umluft im Backofen garen.
  7. Dann den Deckel entfernen und nochmal 10 Minuten bei 200°C und eingeschaltetem Grill garen so dass die Paprika durchaus etwas anbräunt.
    Für das Cashew-Masala
  1. Zunächst die Zwiebel-Tomaten-Paste zubereiten. Dazu die Zwiebel, die Tomaten zusammen mit Knoblauch, Ingwer und dem Öl zu einer feinen Paste pürieren.
  2. Als nächstes die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten, aus der Pfanne nehmen und zur Seite Stellen.
  3. Nun 1 TL Öl in der Pfanne erhitzen und Kreuzkümmelsamen, Zimtstange und das Lorbeerblatt hinzugeben und kurz anbraten, die Zwiebeln hinzufügen und glasig andünsten.
  4. Als nächstes die vorbereitete Tomaten-Zwiebel-Paste hinzufügen und anschwitzen bis die Paste andickt.
  5. Jetzt bei niedriger Hitze Kurkuma, Chilipulver, Korianderpulver und Salz hinzufügen und für 1 Minute bei gelegentlichem Rühren mitköcheln.
  6. Als nächstes Wasser und Schmand dazugeben und solange rühren bis das Ganze homogen vermischt ist.
  7. Die Cashewkerne unterrühren und dann bei geschlossenem köcheln lassen. Nach 5 Minuten das Garam Masala hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  8. Abschließend Bockshornkleeblätter und Koriandergrün unterrühren und für 2 Minuten bei ausgeschaltetem Ofen ziehen lassen und zu den Barwan Mirch servieren.
https://wallygusto.de/2018/05/04/bharwan-mirch-indische-gefuellte-paprika-in-cashew-masala-sauce/

Meine Tipps

Als Beilage schmeckt uns dazu am besten ein indisches Naan oder Knoblauch-Naan.

Alternativ zum Garen der Paprika im Backofen kann man sie auch in der Pfanne zubereiten. Dazu etwas Öl bei mittlerer Hitze erhitzen und die Paprikas nach und nach für ca. 2 Minuten (bis die Haut leichte Blasen wirft) auf allen Seiten leicht anbraten. Die Paprika gibt man, nachdem man die Cashewkerne untergerührt hat, in die Sauce und lässt sie darin fertig garen.

Brot | Brötchen Indisch Lieblingsrezepte Vegan

Naan – ein universelles indisches Fladenbrot

30. April 2018
Naan indisches Fladenbrot | Rezept auf www.wallygusto.de

Naan kennt wahrscheinlich wirklich jeder, denn dieses indische Fladenbrot ist neben Reis sicherlich die häufigste Beilage, die in indischen Restaurants dazu bestellt wird. Und das durchaus zu Recht: Es gibt zwar eine Vielzahl von indischen Brotvarianten, aber das leicht gesäuerte und durchaus fluffige Brot ist ein universeller Begleiter zu den meisten indischen Speisen. Und nicht nur für diese, denn Naan ist auch eine häufige Beilage in anderen Regionen Süd- und Zentralasiens sowie dem des vorderen Orients.

Traditionell bereitet man Naan im Tandur, einem speziellen Backofen, zu, indem der Brotteig an die oberen Innenwände gedrückt wird. Ein Prozedur, der ich immer wieder gerne zuschaue – und bei der mir auch immer das Wasser im Munde zusammen läuft. Zum Glück lässt sich Naan aber auch leicht in Pfanne zubereiten. Unsere Version nutzt eine Mischung aus Dinkel- und Vollkorn-Dinkelmehl, was es meines Erachtens noch herzhafter macht.

Naan - ein universelles indisches Fladenbrot

Menge: 4 Naan

Naan - ein universelles indisches Fladenbrot

Zutaten

  • 80 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 80 g Dinkelmehl
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1,5 TL Joghurt
  • 1 TL Öl
  • 1/2 TL Salz
  • 50 ml Wasser, lauwarm
  • 1 TL Sesam
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung

  1. Zunächst die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen und etwa 10 Minuten stehen lassen bis die Hefe zu Arbeiten beginnt und sich Schaum auf der Flüssigkeit bildet.
  2. Dann Mehl, die zerdrückte Knoblauchzehe, Joghurt, Salz , Sesam und Öl in eine Rührschüssel geben und die Hefe-Flüssigkeit hinzufügen. Das Ganze in einer Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verrühren. Sollte der Teig zu trocken, d.h. bröselig, sein, noch etwas Wasser hinzufügen.
  3. Anschließend den Teig mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen.
  4. Nachdem der Teig schön gegangen ist - er sollte sich im Volumen etwa verdoppelt haben - den Teig in 4 Teile zerteilen. Die Teile zu Kugeln formen und diese nochmal für 30 Minuten gehen lassen.
  5. Jetzt Öl bei mittlerer bis hoher Stufe (das Öl soll nicht das rauchen anfangen) in einer Pfanne erhitzen und parallel dazu die erste Teigkugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte zu einem etwa 5 mm dünnen Fladen ausrollen.
  6. Sobald das Öl heiß ist, den ersten Fladen hineingeben und solange anbraten, bis sich auf der Oberfläche Blasen bilden und die Unterseite schön gebräunt ist. Nun den Fladen wenden und die andere Seite ebenfalls schön braun anbraten.
  7. Mit den weiteren Teigkugeln entsprechend fortfahren und die fertigen Naans möglichst warm servieren.
https://wallygusto.de/2018/04/30/naan-ein-indisches-universal-fladenbrot/

Mein Tipp

Wer lieber frische als trockene Hefe verwendet: 1 TL trocken Hefe entspricht etwa der Wirkung von 8 g frischer Hefe.

Sollte es in der Wohnung keinen wirklich warmen Ort geben, um den Hefeteiges gehen zu lassen, dann habe ich einen Kniff für Euch! Einfach die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vorheizen und den Teig mit der Schüssel in den Ofen geben. Bei ausgeschaltetem Ofen für 1 Stunde darin gehen lassen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

Indisch Kartoffeln | Hülsenfrüchte Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Vegan

Indisches Kürbis-Kartoffel Curry

22. September 2017
Indisches Kürbis-Kartoffel Curry | Rezept auf www.wallygusto.de

Wallygusto hat es in der Kürbisrezeptsammlung schon so schön beschrieben: Es ist Herbst … und damit Kürbis-Zeit. Gleichzeitig beginnt mit dem Herbst auch die Zeit, in der es oft kühl und feucht ist. Also die ideale Zeit um mit Hilfe heißer und feuriger Gerichte dem Körper wieder ein bisschen einzuheizen. Und was eignet sich dazu besser als ein würziges, indisches Curry? Nicht viel – und daher möchte Ich Euch auch nicht eines unserer Lieblings-Herbst-Kürbis-Gerichte vorenthalten, unser Indisches Kürbis-Kartoffel Curry.

Ich verwende für dieses Gericht gerne einen Hokkaido-Kürbis, da er nicht nur sehr schmackhaft ist und auch dem Curry eine schöne Farbe gibt, sondern vor allem weil man ihn mit Schale zubereiten kann. Der Hokkaido ist aber nicht die einzige Kürbis-Sorte, die man mit Schale essen kann: Eine Übersicht über mögliche Alternativen findet Ihr z.B. auf Utopia.de.

Indisches Kürbis-Kartoffel Curry | Rezept auf www.wallygusto.de

Zutaten für 3 Personen:

  • 350 g Zwiebeln, gehackt
  • 40 g Kokosraspeln
  • 3 – 5 Chilis, rot (getrocknet oder frisch).
  • 3 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 1 EL Ingwer, grob gechackt
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1/3 TL schwarze Senfkörner
  • 2/3 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 2 cm Zimstange
  • 10 Pfefferkörner
  • 5 Nelken
  • 3 Kardamomkapseln, Samen zerstoßen
  • 1/4 TL Mangopulver
  • 3/4 TL Kurkuma (Tumeric), gemahlen
  • 3/4 TL Paprikapulver, mild
  • 250 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend, geschält und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten
  • 1 TL Salz
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 480 g Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne, ca. ein kleiner Kürbis), in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 2 Loorbeerblätter
  • 4 Curryblätter
  • Pflanzenöl

Zubereitung:

Zunächst die Hälfte der Zwiebeln mit etwas Öl in einer Pfanne für ca. 5 Minuten andünsten, herausnehmen und in ein Püriergefäß geben. Nun die Kokosraspeln für 3 Minuten anrösten bis sie leicht braun werden und dann ebenfalls in das Gefäß geben. Anschließend die Gewürze – bis auf Mango-, Paprikapulver und Kurkuma – mit dem Ingwer, Chilischoten und dem Knoblauch für ca. 30 Sekunden scharf anbraten. Die angebratenen Gewürze jetzt mit dem Mango-, Paprikapulver und Kurkuma in das Püriergefäß geben und mit 175 ml Wasser mit Hilfe eines Stabmixers zu einer dickflüssigen Currypaste verarbeiten. Fertige Currypaste auf die Seite stellen.

Nun die restlichen Zwiebeln in einem großen Topf glasig anbraten, die Currypaste hinzugeben, und unter gelegentlichem umrühren für 2 Minuten mit anschwitzen. Jetzt die Kartoffelstücke mit etwas Wasser hinzugeben, so dass die Kartoffeln leicht bedeckt sind und für weitere 5 Minuten köcheln lassen. Das Salz und ca. 125 ml Wasser hinzufügen und bei kleiner bis mittlerer Hitze im zugedeckten Topf für etwa 5-6 Minuten kochen.

Zuletzt noch den Kürbis, Kokosmilch, Lorbeer- und Curryblätter und bei Bedarf etwas Wasser (Kürbis und Kartoffeln sollen mit Flüssigkeit bedeckt sein, das Curry aber leicht dickflüssig sein) dazu und bei kleiner Hitze kochen bis Kürbis und Kartoffeln gar sind.

Was gibt’s dazu?

Chawal (Reis) oder auch ein leicht gewürzter Reis: Zum kochenden Reis 1 TL Koriandersamen, 3 Nelken, 1 Sternanis und 3 Kardamomkapseln (die Schale leicht angedrückt) hinzugeben.

Indisch Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry

29. Januar 2016
Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry | Vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Es ist ja kein Geheimnis mehr, wir Wallygustos lieben die indische Küche. Das liegt natürlich auch an dem sehr hohen Anteil an vegetarischen Gerichten. Aber auch an den vielen tollen Gewürzen wie Kardamom, Senfsaat, Nelken, Sternanis, Zimt und viele mehr, die hier Verwendung finden. Sie lassen einem schon bei der Zubereitung der Gerichte das Wasser im Mund zusammen laufen. Das wir gerne auch scharf bis sehr scharf essen, ist bei der indischen Küche ebenso von Vorteil. Natürlich gibt es auch herrlich milde Gerichte gibt.

Das hier vorgestellte Soja-Linsenbällchen-Curry gehört jedoch eher in die Kategorie würzig-scharf und kommt in dieser oder anderer Form immer wieder bei uns auf den Tisch. Inspiriert wurden wir hierbei durch das Curry mit Sojabällchen aus dem tollen Kochbuch Indische Currys von Camellia Panjabi* aus dem Kaleidoskop Buch Verlag.

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry

Menge: 3 Personen

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry

Zutaten

    Für die Bällchen:
  • 50 g Soja-Schnetzel
  • 30 g rote oder gelbe Linsen
  • 1,5 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 2 grüne Kardamomkapseln, Samen zerstoßen
  • 10 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1/2 TL Senfsaat braun, zerstoßen
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 20 - 30 Blätter Koriandergrün
  • 10 Minzblätter
  • 4 grüne Chilis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3/4 TL Salz
  • 1 Ei
  • ca. 2-3 EL Kichererbsenmehl (oder Semmelbrösel)
  • Pflanzenöl
    Für die Sauce:
  • 3 Tomaten, klein gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 10 Blätter Koriandergrün
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 400 ml Wasser
  • Pflanzenöl

Zubereitung

  1. Zunächst die Sojaschnetzel und die Linsen in ca 300 ml Wasser einige Stunden einweichen (am besten 6 bis 12 Stunden). Dann in einem Topf kochen bis das Wasser vollständig aufgenommen ist und die Linsen weich sind.
  2. Die Masse zusammen mit dem Ei, Knoblauch, Koriandergrün und den Gewürzen in eine Küchenmaschine (oder mit einem Zauberstab) zu einer glatten Masse verarbeiten.
  3. Soviel Kicherbsenmehl dazugeben bis die Masse nur noch leicht feucht ist und sich gut mit der Hand zu etwa walnussgroßen Bällchen formen lässt (Tipp: Lieber etwas kleinere als zu große Bällchen formen).
  4. Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Soja-Linsenbällchen goldbraun braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf Seite stellen.
  5. Für die Sauce zunächst die Zwiebeln fein hacken und in einem hohen Topf in etwas Öl glasig andünsten.
  6. Anschließend Ingwer, Knoblauch, Koriandersamen, Kurkuma, Chilipulver und das Lorbeerblatt hinzugeben und unter ständigem Rühren ca. 1 - 2 Minuten mit anschwitzen.
  7. Tomatenmark hinzufügen und weitere 30 Sekunden unter Rühren anschwitzen.
  8. Nun die Tomaten hinzugeben, kurz kräftig mit anschwitzen und dann 5 Minuten bei niedriger Hitze und geschlossenem Topf schmoren lassen. Sollte es zu dickflüssig sein und zum Ansetzen neigen, ein klein wenig Wasser hinzufügen.
  9. Jetzt das Wasser und das Salz hinzugeben. Zum Kochen bringen, Garam Masala hinzugeben und für 10 Minuten bei geschlossenem Topf köcheln lassen.
  10. Jetzt die Bällchen in die Sauce geben und bei niedriger Hitze für 5 Minuten ziehen lassen. Abschließend mit Koriandergrün bestreuen und das Soja-Linsenbällchen-Curry zugedeckt bei ausgeschalteter Herdplatte für weitere 30 Minuten ziehen lassen.
  11. Währenddessen die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden
  12. Abschließend auf Teller servieren und mit den Frühlingszwiebeln bestreuen.
https://wallygusto.de/2016/01/29/indisches-soja-linsenbaellchen-curry/

Mein Tipp

Als Vorspeise eignen sich hervorragend selbstgemachte Samosa.

Zum Curry passen sehr gut Raita (Gurkensalat in Joghurt) mit Roti (indisches Fladenbrot) oder Chawal (Reis).

Dieses Curry lässt sich auch sehr gut am nächsten Tag aufwärmen oder einfrieren.

Indisch Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Samosa – gefüllte indische Teigtaschen

3. März 2014
Samosa - gefüllte indische Teigtaschen

Wer indische bzw. pakistanische Küche mag, liebt sicherlich auch Samosas. Diese gefüllten und frittierten Teigtaschen gehören daher meist auch bei uns als Vorspeise dazu, wenn wir uns einen schönen Abend bei einem unserer Lieblings Indern gönnen.

Als Wallygusto mir mal wieder für ein Wochenende die Wohnung und damit auch die Küche allein überlassen hat (Anmerkung Frau Wallygusto: Ich war auf dem Foodbloggerbarcamp in Reutlingen!), war es an der Zeit sich selbst an diese leckeren Teigtaschen heranzuwagen. Inspiriert wurde ich bei meiner Version wieder von dem Buch Vedische Kochkunst von Adiraja Dasa.

Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise oder 4 Personen als Vorspeise

Für den Teig:
  • 200 g Mehl (1/2 Weizen, 1/2 Weizenvollkorn Mehl)
  • 40 g zerlassene Butter
  • 1 Messerspitze Salz
  • 80 ml kaltes Wasser
Für die Füllung:
  • 2-3 kleine Kartoffeln, mehlig oder mittelfest kochend
  • ½ kleinen Blumenkohl
  • 100 g TK Erbsen
  • 1 Messerspitze Salz
  • ½ TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • ¼ TL Bockshornkleesamen
  • ¼  TL  Kurkumapulver (Turmeric)
  • ¼ TL Zimt, gemahlen
  • ½ TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 2 grüne Kardamomkapseln, zerstoßen
  • 4 Nelken, zerstoßen
  • ½ TL Ingwer, geriebenen
  • 2-3 EL Öl (z.B. Rapsöl)

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, nach und nach die zerlassene Butter dazugeben und mit den Fingern vermengen bis das Mehl leicht bröselig wird. Als nächstes vorsichtig das Wasser hinzugeben und mit den Händen zu einem Teig vermischen. Den Teig ein paar Minuten durchkneten. Er sollte glatt und elastisch sein und nicht mehr an den Fingern kleben. Je nach Bedarf noch etwas Wasser (falls zu trocken) oder Mehl (falls zu klebrig) hinzufügen. Den Teig zu einer Kugelformen und mit einem feuchten Tuch bedecken.

Nun für die Füllung die Erbsen in etwas Wasser vorkochen und dann abtropfen lassen. Die Kartoffeln schälen und in ganz kleine Würfelchen schneiden. Die Blumenkohlröschen klein hacken.

In einem Topf das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Kreuz- und Bockshornkleesamen darin anrösten bis sie leicht anbräunen. Dann die Gewürze hinzugeben und ebenfalls einige wenige Sekunden mit anrösten. Jetzt zunächst die Kartoffeln für ca. 3 Minuten, danach den Blumenkohl ebenfalls für 2-3 Minuten anbraten. Das ganze nun mit etwas Wasser ca. 5-10 Minuten auf kleiner Stufe bei geschlossenem Topf dünsten, die Erbsen hinzufügen und noch mal ca. 5 Minuten weiterdünsten bis das Gemüse weich ist. Das ganze noch mit  Pfeffer und Salz abschmecken und etwas abkühlen lassen.

Für die Teigtaschen nun die Teigkugel zu einer Wurst formen und in 5 gleichgroße Stücke zerteilen und die einzelnen Teile wieder zu Kugeln formen. Anschließend die Kugeln zu ca. 15 cm großen Teigfladen ausrollen. Die Fladen in der Mitte mit einem Messer zerteilen.
Nun die Schnittkante eines dieser halben Fladen zur Hälfte mit etwas Wasser bestreichen und beide Enden der Schnittkante aufeinander legen so dass die mit Wasser bestrichene auf die unbestrichene Seite zu liegen kommt. Die so entstandene neue Kante durch festdrücken gut verschließen. Es sollte nun eine kegelförmige Tasche entstanden sein (siehe 3. Bild unten), die man nun zu ca. 2/3 mit der Gemüsefüllung füllt. Den offenen  Taschenrand ebenfalls mit etwas Wasser bestreichen und anschließend verschließen in dem man zunächst den Rand aufeinander drückt und dann etwas umschlägt und erneut aufeinander drückt, so dass ein Falz entsteht.

Nun reichlich Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Taschen darin unter mehrmaligem Wenden frittieren bis sie schön goldbraun sind. Das gelingt besonders gut wenn die Samosas eher etwas flacher als zu rund sind. Anschließend noch etwas abtropfen lassen und zu einem Chutney oder Curry servieren.

GewürzeTeigkugel und FladenTeigtascheSamosa in der Pfanne

Sowohl bei der Mehlmischung, als auch bei den Gewürzen und bei der Füllung kann man nach belieben und Geschmack herum experimentieren, so dass diese tollen Teigtaschen sicherlich nicht so schnell langweilig werden.

Indisch Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Aloo paratha – indisches Fladenbrot mit würziger Kartoffelfüllung

12. Januar 2014
Alu Paratha mit Chawal, raita zu Maha brinjal

Wir Wallygustos essen gerne indisch und so werden auch gerne indische Restaurants in anderen Städten ausprobiert. Bei einem Ausflug nach Hamburg sind wir auf Empfehlung im „Maharaja“ gelandet wo wir das erste Mal auf besagte „Aloo paratha“ bzw. “Alu paratha” gestoßen sind.

Lange hat es gebraucht, bis ich mich an diese Fladen selbst herangewagt habe, ist doch indisch kochen auch ohne zusätzliche, relativ aufwendig erscheinende Beilagen, an sich schon immer recht zeitintensiv. Als eines Abends Wallygusto auf einem Bloggertreffen weilte und ich noch einen ordentlichen Rest eingefrorenes Curry im Gefrierfach entdeckte wurde nicht lange gefackelt und das quasi schon fertige Curry auf den Herd gestellt und die gewonnene Zeit genutzt um sich an „Alu paratha“ zu wagen.

Ein Rezept als Inspiration war schnell im Buch Vedische Kochkunst von Adiraja Dasa gefunden. Da indische Küche sich sehr gut zum Variieren eignet, habe ich das Rezept jedoch an einigen Stellen nach meinen Vorstellungen verfeinert. Vor allem bei Art und Menge der Gewürze und beim verwendeten Mehl sollte man sich von seinen Wünschen leiten lassen und etwas rumexperimentieren. So verwende ich gerne eine Mischung aus Roggen und Dinkel Vollkornmehl da ich dies besonders herzhaft finde.

Nachdem aus diesem Experiment eine wahnsinnig leckere Beilage entstanden ist, gibt es diese im Hause Wallygusto immer mal wieder zu einen unsere indischen bzw. vedischen Curries.

Zutaten für 2 Personen

Für den Teig:
  • 150 g Mehl (z.B. Gemisch aus Roggen und Dinkel Vollkornmehl)
  • 2 EL Butter (am einfachsten gefroren)
  • 60 -75 ml Wasser lauwarm (Menge abhängig von der Mehlsorte)
  • Etwas Salz
Für die Füllung:
  • 2 kleine bis mittlere Kartoffeln, mehlig oder mittelfest kochend
  • ¼  – ½ TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • ¼ – ½ TL getrocknete Chilis, zerstoßen
  • ¼ – ½ TL  Kurkuma, gemahlen (Turmeric)
  • ¼ TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 2 grüne Kardamonkapseln, zerstoßen
  • 2 Nelken, zerstoßen
  • ½ TL Ingwer, geriebenem
  • 1 EL Koriander- oder Petersilienblätter, gehackt
  • ½ TL Salz
  • 2-3 EL Öl (z.B. Rapsöl) oder zerlassene Butter (ghee)

Zubereitung

Zunächst die Kartoffel(n) zum weichkochen aufsetzen. Nun für den Teig das Mehl und das Salz sorgfältig vermischen und die Butter hinein reiben. Das geht besonders gut, wenn die Butter noch leicht gefroren ist. Nun fügt man unter Rühren das Wasser vorsichtig hinzu bis ein Teig entsteht, der sich bereits von der Schüssel deutlich abhebt und eine geschmeidige Konsistenz erhält. Diesen Teig dann noch einige Minuten mit den Händen durchkneten. Er sollte möglichst glatt und elastisch sein. Sollte er zu trocken geraten sein und Risse bekommen, vorsichtig noch etwas Wasser hinzufügen. Den Teig als Klumpen in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch abdecken und ca. eine halbe bis eine Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die weichgekochten Kartoffeln abschrecken, schälen und mit einer Gabel zerdrücken. 1-2 EL Öl oder ghee in eine Pfanne geben und erhitzen. Zunächst die Kreuzkümmelsamen für einige Sekunden hineingeben und anrösten, dann die restlichen Gewürze inklusive Ingwer hinzugeben und ebenfalls für einige Sekunden mit rösten. Zu diesen Gewürzen nun die zerdrückten Kartoffeln geben und für zwei bis drei Minuten unter ständigem Rühren anbraten. Zuletzt noch das Salz und die Koriander- bzw. Petersilienblätter hineinrühren und die Kartoffelmischung zum Abkühlen beiseite stellen.

Sobald die Füllung weitestgehend kalt ist, aus dem Teig 6 Kugeln formen und diese zu ca. 15cm große Fladen ausrollen. Die Oberfläche mit etwas ghee oder Öl bestreichen und einen EL Kartoffelmischung in die Mitte des Fladens geben.

Den Fladen über die Füllung zusammenschlagen, verdrillen und den überstehenden Teig abreißen.
Diesen gefüllten Teigklumpen nun vorsichtig flachdrücken und so dünn wie möglich ausrollen ohne das der Teig reißt und die Füllung durch den Teig bricht. Sollte es dennoch geschehen, ist dies kein Beinbruch, schmecken die Fladen doch trotzdem herrlich, sehen jedoch eventuell nicht ganz so perfekt aus. Aus den übrig gebliebenen Teigresten noch einen kleinen, nicht gefüllten, Fladen ausrollen. Wir wollen doch nichts verschwenden.

Nun die Fladen in etwas Öl oder ghee in einer Pfanne langsam, unter mehrmaligem Wenden anbraten bis beide Seiten knusprig und goldbraun sind
01 Paratha Fladen 02 Alu Füllung 03_AP_kl   04 Alu paratha in der Pfanne

Jetzt lediglich noch mit dem Curry servieren und genießen. Dazu passt auch gut ein raita. Und wenn wir für Besuch kochen, dann gibt es auch gerne mal paratha, Reis (chawal) und raita als Beilage.

Und glaubt mir, wenn Ihr diese leckeren Fladen ein paarmal gemacht habt, dann funktioniert das auch neben der Curry Zubereitung leicht und ohne große Hektik.

Indisch Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Palak baingan aur channa – Spinat mit Auberginen, Tomaten und Kichererbsen

30. März 2013

Die vedische Küche ist die ursprüngliche indische Kochkunst. Sie wird heute noch in vielen Tempelküchen und auch in Haushalten Indiens angewandt. Es gibt eine große Auswahl an vegetarischen Gerichte ohne Fisch, Fleisch oder Ei. Schön dabei ist, dass die vedische Küche weitestgehend fettfrei ist. Der Geschmack kommt aber dennoch nicht zu kurz, da eine Vielfalt an Gewürzen und Kräutern zum Einsatz kommt.

Da wir Wallygustos gerne Indisch kochen & essen, hat uns eine gute Freundin vor einigen Jahren das Kochbuch Vedische Kochkunst von Adiraja Dasa geschenkt. Dieses Rezept ist nur eines von vielen, die es lohnt nachzukochen.

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2 Chilis entkernt & kleingeschnitten
  • 2 TL Ingwer gerieben
  • 1 TL Koriander gemahlen
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 kleine Auberginen grobgewürfelt
  • 6 Tomaten kleingeschnitten
  • 400 g Blattspinat (TK)
  • 4 EL Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Butter

Zubereitung

Das Pflanzenöl in einem mittleren Topf auf mittlerer Flamme erhitzen. Wenn es heiß ist, der Reihe nach Kreuzkümmelsamen, Chili, Ingwer, Koriander und Kurkuma hineingeben und für ca. 30 Sekunden unter Rühren andünsten.

Auberginenstücke hinzufügen und unter Wenden anbräunen.

Tomaten und gehackten Spinat dazugeben, anschließend noch Wasser und Salz. Die Flamme auf mittlere bis niedrige Stufe stellen, den Topf bedecken und für ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Kichererbsen unterrühren und Butter hinzufügen. Auf niedriger Temperatur ohne Deckel weiterkochen lassen, dabei immer wieder umrühren, bis der größte Teil der überschüssigen Flüssigkeit verkocht ist.

Mit “nimbu chawal” (Zitronenreis) oder “alu paratha” (indisches Fladenbrot) servieren. Einfacher Reis tut es aber auch. Wir haben es diesmal mit “masala bhat”, das ist ein Gewürzreis, gegessen.