Browsing Category

Kartoffeln | Hülsenfrüchte

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Pasta mit Kichererbsen & getrockneten Tomaten

13. April 2018
Pasta mit Kichererbsen | Rezept auf www.wallygusto.de

Wie es sich für einen ordentlichen Foodblogger gehört, besitze ich eine recht ansehnliche Anzahl an Kochbüchern. Die Auswahl reicht dabei von Alpenküche vegetarisch bis hin zu Tapas vegetarisch. Seltsamerweise probiere ich aber sehr wenig daraus aus: Viel lieber gehe ich im Internet auf die Suche nach neuen Rezepten. Das mag oft daran liegen, dass wir die ein oder anderen Reste zuhause haben. Und das Internet einfach schneller ein geeignetes Gericht parat hat. Wenn ich dann doch mal etwas aus Kochbüchern koche, sind es oft dieselben Rezepte. Eines dieser besagten Kochbücher ist aus Das große Pasta-Buch. Ich habe bisher genau zwei Rezepte daraus ausprobiert – welche ich aber regelmäßig immer wieder gerne auf den Tisch bringe: Sauce aus gebackenem Gemüse und Pasta mit Kichererbsen. Letzteres Rezept ist mein absolutes Highlight – und das möchte ich Euch heute gerne vorstellen!

Natürlich habe ich dieses Gericht ein bisschen angepasst: So kommen bei uns Herr Wallygustos wunderbare Salzzitronen zum Einsatz, die für das gewisse Etwas sorgen. Auch verwende ich keine Conchiglie (kleine Muschelnudeln), sondern Orechiette. „Orecchiette“ bedeutet auf Italienisch „Öhrchen“. Den Namen verdankt die Pasta ihrer Form: Durch den verdickten umlaufenden Rand und der leicht gerunzelten Oberfläche erinnern Orechiette tatsächlich ein wenig an kleine Ohren. Sie stammen übrigens aus Apulien und sind dort so etwas wie ein Nationalgericht.

Kichererbsen passen übrigens nicht nur ganz hervorragend zu Pasta sondern machen als Veggie-Burger eine gute Figur. Und geröstete Kichererbsen sind ein köstlicher und gesunder Snack.

Pasta mit Kichererbsen

Menge: 2 Personen

Pasta mit Kichererbsen

Zutaten

  • 250 g Orecchiette
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, halbiert und in feine Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht), abgebraust und abgetropft
  • 40 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und in dünnen Streifen
  • 1 rote Chili
  • 1/8 Salzzitrone, abgewaschen und fein gewürfelt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL frischen (oder getrockneten) Oregano
  • 1 EL Petersilie, feingehackt
  • Pfeffer
  • Salz
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und Orecchiette darin al dente kochen. Abtropfen lassen und wieder in den Topf geben.
  2. Während die Pasta kocht, Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln weich und goldbraun dünsten.
  3. Knoblauch ebenfalls in die Pfanne geben und 1 Minute dünsten. Kichererbsen, getrocknete Tomaten, Chili und Salzzitrone dazugeben und bei starker Hitze erwärmen. Anschließend Zitronensaft, Oregano und Petersilie untermischen.
  4. Pasta zu der fertigen Sauce in die Pfanne geben und gut verrühren, mit Pfeffer und ggf. noch etwas Salz abschmecken. Mit Parmesan bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/04/13/pasta-mit-kichererbsen-getrockneten-tomaten/

Mein Tipp

Und wenn Ihr keine Salzzitronen im Haus haben solltet, verwendet einfach ein bisschen mehr Zitronensaft und Salz! Und wenn Ihr es vegan mögt, lässt den Parmesan einfach weg bzw. verwendet eine Alternative Eurer Wahl!

Frühstück Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Rote Linsen-Aufstrich mit Salzzitrone

19. März 2018
Rote Linsen-Aufstrich mit Salzzitrone | Rezept auf www.wallygusto.de

Wallygustos und die Hülsenfrüchte … eine Liebe, welche sich auch hier auf dem Blog schon in einer Vielzahl von Rezepten niedergeschlagen hat. Bisher jedoch zumeist in Form von vollwertigen Gerichten. Zum Frühstück oder Brotzeit kamen lange Zeit “nur” diverse Käsesorten und immer wieder mal ein vegetarischer Aufstrich auf den Tisch. Sei es eine selbstgemachte Feta-Creme oder ein leckerer Aufstrich vom Markt. Bis Wallygusto glücklicherweise auf Mia’s Blog Küchenchaotin über einen Rote Linsen-Aufstrich gestolpert ist.

Inzwischen gibt es den Rote Linsen-Aufstrich in etwas abgewandelter Form (z.B. ohne Currypulver, dafür mit zerstoßenem Kardamom) immer wieder bei uns: Sei es zum Frühstück, zur Brotzeit oder auch für einen Besuch im Biergarten. Nachdem wir vor kurzem auch den genialen Geschmack von Salzzitronen für uns entdeckt haben, musste natürlich auch der Aufstrich, der bislang mit normaler Zitrone auskommen musste, daran glauben. Und was soll ich sagen: Ein tolles Rezept wurde perfekt! Aber probiert es am besten selbst aus!

Rote Linsen-Aufstrich mit Salzzitrone

Rote Linsen-Aufstrich mit Salzzitrone

Zutaten

  • 100g rote Linsen, wahlweise auch eine andere schnell kochende Linsensorte z.B. gelbe Linsen
  • 1/8 Salzzitrone, klein geschnitten
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1 TL Kreuzkümmelsammen (Cumin), zerstoßen
  • 1 TL getrocknete Minzblätter
  • 3 Pfefferkörner
  • 1 Kardamomkapsel, Körner zerstoßen
  • 2 Nelken, zerstoßen
  • 1/4 TL gelbe Senfkörner, zerstoßen
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/4 TL Chillipulver
  • 1 Prise Zimt
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Zunächst die Linsen nach Anweisung kochen.
  2. Die Linsen sofern notwendig abgießen und alle übrigen Zutaten hinzufügen.
  3. Nun das Ganze in einem hohem Gefäß mit dem Pürierstab oder in der Küchenmaschine zu einer feinen Paste pürieren.
  4. Abschließend die Masse auskühlen lassen und fertig ist der Linsenaufstrich.
https://wallygusto.de/2018/03/19/rote-linsen-aufstrich-mit-salzzitrone/

Mein Tipps:

Wer keine Salzzitronen zu Hause hat nimmt einfach 2 TL Saft einer Zitrone und fügt noch ein paar Zitronenschalenzesten hinzu.
Der Linsenaufstrich hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenem Gefäß einige Tage.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Saure Linsensuppe mit Kartoffeln & einem Touch Italien

12. März 2018
Saure Linsensuppe mit Kartoffeln & einem Touch Italien

Linsen – wer kennt sie nicht als Nationalgericht der Schwaben! Immer leicht bis mittelschwer gesäuert machen sie als Begleitung zu Spätzle und Saitenwürstchen -“Soida mit Lensa und Schpätzleeine” wie der Schwabe sagt – eine gute Figur. Als Linsen-Bolognese oder Linsensalat kommen die kleinen Kerle auch häufig bei Herrn Wallygusto und mir auf den Tisch. Ganz besonders gerne essen wir aber Linsensuppe mit Kartoffeln. In der kalten Jahreszeit gibt es kein besseres Essen! Besonders Ende Februar, als es nochmal so richtig zapfig (wie wir in Bayern so sagen) war, hätten wir uns am liebsten jeden Abend Linsensuppe gekocht! Und weil auch Klassiker irgendwann mal langweilig werden, haben wir dem Gericht einen Touch Italien verpasst.

Bei der Zubereitung habe ich mich mal wieder an einem Rezept von Tim Mälzer orientiert – denn wenn der Tim eines kann, dann ist es bodenständige, ehrliche Küche. Die Saure Linsensuppe mit Lyoner Wurst stammt aus dem Kochbuch HEIMAT. In der Kochfibel mit dem auffälligen goldenen Cover hat Tim Mälzer seine Lieblingsrezepte gesammelt – darunter auch genial-simplen Blumenkohl mit Kräuter-Käsesauce.

Dank Tim Mälzer weiß ich jetzt auch, dass Linsen ursprünglich gar nicht im „Ländle“ daheim waren! Ursprünglich in Ägypten und Palästina beheimatet, fanden sie auf den wasserarmen Höhen und auf den kargen Steinböden der Schwäbischen Alb ideale Wachstumsbedingungen vor. Der Linsenanbau hatte bis in die Wirtschaftswunderjahre hinein eine lange Tradition auf der Schwäbischen Alb. Ernte und Reinigung der Linsen waren aber sehr aufwendig, die Erträge vergleichsweise niedrig. So wundert es nicht, dass der Linsenanbau beständig zurück ging und die »Albleisa« (Alblinsen) in Vergessenheit gerieten. Dies ging sogar soweit, dass einige Sorten bis vor wenigen Jahren als verschollen galten. Dank einer Gruppe von engagierten Ökobauern, Wissenschaftlern und Slow-Food-Aktivisten werden die Alblinsen heute wieder auf der Schwäbischen Alb angebaut.

Saure Linsensuppe mit Kartoffeln & einem Touch Italien

Saure Linsensuppe mit Kartoffeln & einem Touch Italien

Zutaten

  • Rapsöl
  • 1 Stück Knollensellerie (ca. 120 g), in kleinen Würfeln
  • 1 Karotte, in kleinen Würfeln
  • 1 Stück Lauch (ca. 170 g), in kleinen Würfeln
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 rote Zwiebel, in kleinen Würfeln
  • 150 g Berglinsen
  • 2 EL g Tomatenmark
  • 1 Lorbeerblatt
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 2 Kartoffeln (ca. 350 g), in kleinen Würfeln
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Balsamico

Zubereitung

  1. Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und Knollensellerie, Karotte, Lauch, Knoblauch und Zwiebeln dazugeben und hell anbraten.
  2. Linsen, Tomatenmark und Lorbeerblatt zugeben und unterrühren. 5 Minuten schmoren.
  3. Mit Brühe auffüllen, Kartoffeln dazu, Deckel drauf und 30 Minuten leise köcheln.
  4. Thymian unter die Suppe rühren. Mit Salz, Pfeffer und Essig kräftig abschmecken.
  5. Suppe in tiefen, vorgewärmten Tellern mit der Suppe anrichten. Wer mag isst, (vegane) Würstchen dazu.
https://wallygusto.de/2018/03/12/saure-linsensuppe-mit-kartoffeln-einem-touch-italien/

Mein Tipp

Statt Berglinsen könnt Ihr natürlich auch andere kleine Linsen, zum Bespiel Puy, verwenden. Und im unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr keinen Balsamico im Haus haben solltet, tut es ein Schuss Rotwein- oder Weißweinessig auch.

Aus dem Ofen Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Rosenkohl-Gratin mit Kartoffeln & Ziegenkäse

5. März 2018
Rosenkohl-Gratin mit Kartoffeln und Ziegenkäse | Rezept auf www.wallygusto.de

Wie sieht’s aus? Habt Ihr noch Bock auf Rosenkohl? Oder könnt Ihr mit der grünen Knolle trotz meines tollen Rezepts für Rosenkohl-Pesto immer noch nichts anfangen? Wenn Ihr von Rosenkohl – so wie ich – nicht genug gekommen könnt, schiebt Euch doch mal einen Rosenkohl-Gratin mit Kartoffeln in’s Rohr!

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber normalerweise könnte ich mich täglich von Salat und Käsebroten ernähren. Nur dieses Jahr tickt meine biologische Uhr anders! Mein Körper verlangt fast täglich nach fettigen, deftigen Gerichten – wie beispielsweise Apfel-Kartoffel-Auflauf oder Pizza mit Birne, Gorgonzola & roten Zwiebeln. Oder eben diesem Rosenkohlgratin von Was Du nicht kennst. Vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Inspiration! Das Besondere an diesem Gratin ist, dass der Rosenkohl durch das Backen im Ofen ein unglaublich nussiges Aroma bekommt. In Kombination mit der würzigen Käsesauce – ein absoluter Traum!

Rosenkohlgratin mit Kartoffeln & Ziegenkäse

Menge: 2 Personen

Rosenkohlgratin mit Kartoffeln & Ziegenkäse

Zutaten

  • 500 g Rosenkohl, geputzt, geschält und halbiert
  • 275 g festkochende Kartoffeln, geputzt, geschält und geviertelt
  • 30 g Butter
  • 100 g Quark (Rahmstufe)
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 200 ml Milch
  • 75g Bergkäse, gerieben
  • 1/2 TL Thymian
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1/3 TL Chiliflocken

Zubereitung

  1. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kartoffeln und den Rosenkohl in eine Auflaufform geben und Butter in Flocken darüber verteilen.
  3. Auflaufform in den Backofen schieben und ca. 20 Minuten backen. Nach ca. 10 Minuten einmal umrühren.
  4. Währenddessen Quark mit Ziegenfrischkäse und Milch vermengen. Gewürze unterrühren und abschmecken. Quark-Ziegenkäse-Mischung in einem Topf erhitzen und kurz aufkochen lassen.
  5. Sauce über Kartoffeln und Rosenkohl geben und Bergkäse darüber verteilen. Nochmal für ca. 5-10 Minuten im Ofen backen. Der Rosenkohlgratin ist fertig, wenn der Käse geschmolzen und leicht braun geworden ist.
https://wallygusto.de/2018/03/05/rosenkohlgratin-mit-kartoffeln-ziegenkaese/

Mein Tipp

Statt Ziegenfrischkäse könnt Ihr auch mal Gorgonzola probieren. Und statt Bergkäse eignen sich auch Gruyère, Appenzeller oder Raclette. Wer es nicht so intensive möchte, sollte auf eine mildere Sorte, wie beispielsweise Emmentaler, zurückgreifen.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen

26. Februar 2018
Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen | Rezept auf www.wallygusto.de

Ich hasse dieses Wetter! Diesen sogenannten Winter, der dieses Jahr mit viel Regen und noch mehr Sturm einhergeht. Und wenn es mal schneit, dann ist es ekelhafter, pappiger Schnee, der die Schuhe innerhalb kürzester Zeit komplett durchweicht. Am liebsten würde ich jeden Morgen das Klingeln des Weckers ignorieren, denn draußen ist es eh noch dunkel. Außerdem macht es mir die Kälte sowieso fast unmöglich, das warme Bett zu verlassen und ins Büro zu gehen. Gleichzeitig steigt die Lust auf Kalorienbomben. Und zwar grenzenlos! Schokolade? Oh ja, am liebsten gleich morgens zum Cappuccino! Käsespätzle? Natürlich, am besten täglich! Pizza? Die geht eh immer! Zum Glück nimmt auch der Appetit auf deftige Eintopfgerichte zu – die machen auch lange satt und nicht dick! Eine enorme Bereicherung in diesem Bereich ist der Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen, der meine “Winter-Diät” kulinarisch ungemein bereichert. Hinter den Hülsenfrüchten verbirgt sich eine ordentliche Portion Kichererbsen und Linsen – zusammen mit Kartoffeln & Erdnussmus DIE perfekte Eintopf-Mischung!

Die Idee für dieses absolut perfekte Soulfood stammt von Eat this, dem Blog von Nadin & Jörg. Bei den beiden werden Herr Wallygusto und ich eigentlich immer fündig, wenn ich ein tolles Rezept mit Linsen oder Kichererbsen suche. Und nach den Kidneybohnen á la Afrika sind wir beide ohnehin süchtig! Hülsenfrüchte sind – ich werde es nicht müde zu betonen – nicht nur köstlich, sondern auch eine wichtige Eiweißquelle! Vor allem, wenn Ihr Euch vegetarisch oder sogar vegan ernährt, solltet Ihr also ruhig öfter zu Linsen, Kichererbsen und Bohnen greifen!

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen

Menge: 2 Personen

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen

Zutaten

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, in feinen Ringen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 350 g Süßkartoffel, in 2 cm großen Würfeln
  • 2 Stangen Sellerie, in 2 cm großen Würfeln
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 1/2 Jalapeño, fein gehackt
  • 90 g Berglinsen
  • 150 g Kirschtomaten, gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/8 Salzzitrone, abgespült und fein gehackt
  • 1/2 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 EL Rosinen
  • 1 EL Erdnussmus
  • 1/2 Dose oder 130 g gekochte Kichererbsen
  • Salz
    Zum Servieren
  • nach Belieben Koriander
  • nach Belieben Joghurt

Zubereitung

  1. Olivenöl in einen heißen Topf geben und Zwiebelringe sowie Lorbeerblätter darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten schmoren. Damit nichts anbrennt, ab und zu umrühren.
  2. Süßkartoffel, Sellerie, Knoblauch und Jalapeño dazugeben, weitere 5 Minuten schmoren.
  3. Berglinsen ebenfalls in den Topf geben, 2 Minuten braten. Mit Tomaten, Tomatenmark und 450 ml heißem Wasser aufgießen. Mit Salzzitronen, Pfeffer und Kreuzkümmelsamen würzen, dann Rosinen und Erdnussbutter unterrühren.
  4. Alles aufkochen, anschließend mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze 30 Minuten kochen lassen. Immer wieder mal umrühren. 10 Minuten vor Ende der Garzeit Kichererbsen unterrühren.
  5. Eintopf mit frisch gehacktem Koriander und Joghurt servieren.
https://wallygusto.de/2018/02/26/suesskartoffel-erdnuss-eintopf-mit-huelsenfruechten-salzzitronen/

Mein Tipp

Im Original kommt das Rezept ohne Salzzitrone aus. Wer keine Salzzitrone zur Hand hat, würzt den Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf vor dem Kochen stattdessen mit Salz und gibt am Ende der Garzeit den Saft einer 1/2 Limette in den Eintopf.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Marokkanischer Kichererbsen-Eintopf mit Salzzitronen

16. Februar 2018
Marokkanischer Kichererbsen-Eintopf mit Salzzitronen

Auf Salzzitronen warten ist schon so eine Sache: Die Vorfreude ist groß und so möchte man am liebsten täglich mal das Glas rausholen und nachschauen, wie sie den mittlerweile aussehen. Aber das Warten auf diese marokkanische Köstlichkeit lohnt wirklich! Als Belohnung für Eure Geduld habe ich das perfekte Rezept, um die ersten selbst eingelegten Salzzitronen zu testen: Der Marokkanischer Kichererbseneintopf wird Euch dank der Salzzitronen die eingemachte Sonne auf Eure Teller zaubern.

Geteilte Freude ist doppelte Freude – oder wie ein Marokkanisches Sprichwort so schön sagt: “Essen für einen reicht für zwei und Essen für zwei reicht für drei.”
Dieser Eintopf eignet sich auch ideal, um auch eine größere Anzahl an Freunden auf recht einfache Weise mit den unglaublichen vielfältigen Aromen der Marokkanischen Küche zu beglücken und mit dem gewissen Etwas der Salzzitronen zu verzaubern. Probiert es aus!

Marokkanischer Kichererbsen-Eintopf mit Salzzitronen

Menge: 2 Personen

Marokkanischer Kichererbsen-Eintopf mit Salzzitronen

Zutaten

  • 180g Kichererbsen getrocknet, über Nacht in Wasser mit etwas Natron eingeweicht (oder 1 Dose)
  • 1 Aubergine, geviertelt und in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Karotte, in Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1/6 - 1/4 Salzzitrone, abgespült und gehackt
  • 1 Chilischote, gehackt
  • 1 Dose Tomaten
  • 2 TL Tomatenmark
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen, zerstoßen
  • 2 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 2 Pimentkörner, zerstoßen
  • 1 TL Minze, getrocknet
  • 5 Nelken, zerstoßen
  • 10 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1 TL Paprikapulver, süß
  • 1/2 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1/4 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • Pflanzenöl

Zubereitung

  1. Zunächst die Zwiebeln bei mittlerer Hitze in einen großen Topf mit etwas Öl ca. 3 Minuten andünsten. Dann die Auberginen hinzugeben und bei gelegentlichem Umrühren solange mit anbraten bis sie weich werden.
  2. Die Karottenscheiben hinzugeben und ebenfalls ca. 3 Minuten mit anbraten.
  3. Jetzt die Gewürze, die Hälfte der Salzzitronen und das Tomatenmark hinzufügen und kurz mit anbraten, anschließend mit den Dosentomaten ablöschen. Nun Kichererbsen, den Zimt und ca. 75 ml Wasser dazugeben und für ca. 20 Minuten bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Umrühren im geschlossenem Topf vor sich hin köcheln lassen.
  4. Abschließend die restlichen Salzzitronen hinzugeben und nochmal ca. 5 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse und die Kichererbsen weich sind.
https://wallygusto.de/2018/02/16/marokkanischer-kichererbsen-eintopf-mit-salzzitronen/

Mein Tipp:

Die klassisch marokkanische Beilage schlecht hin ist natürlich Couscous. Als Alternative eignet sich jedoch auch hervorragend Hirse.
Auch wenn Hirse das wohl älteste Nahrungs-Getreide der Menschheit ist, passt es gut zur modernen und gesunden Küche. Sie ist eiweiß- und mineralstoffreich und auch B-Vitamine kommen nicht zu kurz. Und quasi als i-Tüppfelchen bekommt man Hirse oft auch aus der Region, bzw. zumindest aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Das macht Hirse auch zu einer echten Alternative zu Getreide und Reis aus fernen Ländern.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

26. Januar 2018
Spaghetti mit Linsen-Bolognese | Rezept auf www.wallygusto.de

Herr Wallygusto und ich haben ein Problem: Wir haben eine Speisekammer. Und diese Speisekammer ist voll. Sehr voll. Dort stapelt sich nämlich nicht nur Pasta-Päckchen auf Pasta-Päckchen, auch die Menge an Hülsenfrüchten hat inzwischen ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Keine Ahnung wieso, aber die kleinen, runden Dinger üben eine unheimliche Anziehungskraft auf uns beide aus! Eigentlich jedes Mal, wenn wir einen Bioladen betreten (und das ist ziemlich oft) wandert eine Packung bunte Linsen oder Bohnen in unserem Einkaufswagen. Keine Wunder also, das bei uns häufig Linsen-Kartoffel-Eintopf und Honiglinsen auf den Tisch kommen. Oder seit neuestem auch mal Spaghetti mit Linsen-Bolognese.

Eigentlich eine Fleischsauce, ist die Bolognese einer DER Klassiker der italienischen Küche. Die beliebte Sauce stammt ursprünglich aus dem norditalienischen Bologna. Dort serviert man sie traditionell mit Eiernudeln, vorzugsweise Tagliatelle. Obwohl die Zutatenliste recht übersichtlich ist, braucht die Zubereitung ein wenig Zeit: Eine gute Sauce Bolognese wird bei niedriger Temperatur nämlich mehrere Stunden gegart. Wenn es also mal schnell gehen soll und zudem vegan sein darf, ist Linsen-Bolognese mit roten Linsen ist eine gute Alternative: Die Kochzeit ist kurz, sie beträgt knapp eine halbe Stunde!

Linsen sind übrigens nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund: Trotz eines niedrigen Fettanteils enthalten sie viel Eiweiß und Kohlenhydrate. Somit sind sie vor allem für Vegetarier eine wichtige Eiweißquelle. Nicht vergessen sollte man auch den recht hohen Anteil an B-Vitaminen, denen eine positive Auswirkung auf Nerven- und Gehirnzellen nachgesagt wird. Linsen-Bolognese kann also ruhig öfter auf die Teller kommen! Wem unsere Variante dann zu langweilig werden sollte, der kann mit dieser vegetarischen Bolognese auf Blumenkohlbasis wieder ein wenig Abwechslung auf den Speiseplan bringen.

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Menge: 2 Personen

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Zutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 große Karotte, klein gewürfelt
  • 1 Stange Staudensellerie, klein gewürfelt
  • 125 g Rote Linsen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomatenstücke
  • 5 getrocknete Tomaten, gewürfelt
  • nach Belieben getrockneten Oregano, Rosmarin, Thymian
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 getrocknete Chili
  • Salz
  • Pfeffer
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin kurz andünsten.
  2. Knoblauch, Karotte, Sellerie, Linsen und Tomatenmark hinzufügen. Kurz anbraten, dann mit Gemüsebrühe und gehackten Tomaten ablöschen. Getrocknete Tomaten, Kräuter, Paprikapulver und Chili zugeben.
  3. Linsenbolognese 10 Minuten köcheln lassen, dann weitere 5 ohne Deckel reduzieren. Sollte es zu dick werden, etwas Nudelwasser hinzugeben. Die Linsen sollten weich, aber nicht matschig sein.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Spaghetti genießen. Wer mag, hobelt jetzt noch ein wenig Parmesan darüber.
https://wallygusto.de/2018/01/26/spaghetti-mit-linsen-bolognese/

Mein Tipp

Wenn Ihr frische Kräuter verwendet, gibt diese erst am Ende der Garzeit dazu – sie verlieren ansonsten ihr Aroma.

Buchvorstellungen Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

30-Minuten-Süßkartoffelchili | Buchvorstellung

27. November 2017
Süßkartoffelchili | A Modern Way To Cook (1)

Erinnert Ihr Euch noch an das köstliche Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio aus A Modern Way To Eat? Dies ist nur eines von vielen interessanten vegetarischen Rezepte aus Anna Jones‘ Erstlingswerk. Jetzt hat der Shootingstar der vegetarischen Küche nachgelegt: In A Modern Way to Cook präsentiert Anna Jones 150 schnelle Rezepte, die im Handumdrehen zubereitet sind und einfach köstlich schmecken. Rezepte, deren Zubereitung nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, klingen für Herrn Wallygusto und mich natürlich sehr interessant! Schließlich kochen wir auch unter der Woche fast jeden Abend und sind daher ständig auf der Suche nach köstlichen Gerichten, für die wir nicht ewig am Herd stehen müssen.

Autor

Anna Jones ist Köchin, Foodjournalistin und Foodstylistin. Bevor sie sich selbstständig gemacht hat, war sie in Jamie Olivers Team. Hinter den Kulissen stylte, schrieb und arbeitete sie mit an seinen Büchern, Fernsehshows und Food-Kampagnen. Mit A Modern Way to Eat hat sie ihr erstes eigenes Kochbuch geschrieben. Sie lebt, schreibt und kocht in London.

Optik

Wie schon der Vorgänger ist A Modern Way To Cook ein kompakter Schmöker und auf dickem Apfelpapier gedruckt. Auch das praktische Lesebändchen fehlt natürlich nicht. Obwohl es in A Modern Way To Cook ca. 125 Fotos gibt, wurde leider wieder nicht jedem Rezept ein eigenes gewidmet. Wie immer finde ich das sehr schade, denn die Speisen werden auch in diesem Kochbuch wirklich sehr ansprechend in Szene gesetzt.

Aus dem Inhalt

  • Einleitung (u. a. mit Vorwort, “Zubehör für die schnelle Küche” und “Ein paar Anmerkungen zu den Zutaten”)
  • Bis der Tisch gedeckt ist – 10-15 Minuten
  • Fertig in 20 Minuten
  • Auf dem Tisch in einer halben Stunde 25-30 Minuten
  • Vierzig-Minuten-Festessen
  • Vorratsküche
  • Fix gefrühstückt
  • Schnelle Desserts und Süßigkeiten
  • Rezeptregister
  • Zutatenregister
  • Register für vegane Rezepte
  • Register für glutenfreie Rezepte
One Pot Spaghetti Anna Jones

© Mosaik Verlag One Pot Spaghetti.jpg

Rezepte

In ihrem neusten Werk präsentiert uns der Shootingstar der vegetarischen Küche 150 schnelle Rezepte, die im Handumdrehen zubereitet sind und einfach köstlich schmecken. Anna Jones raffinierte Gerichte sind für jeden Tag geeignet und in nur 15, 20, 30 oder 40 Minuten auf dem Tisch. Dazu gibt es jede Menge schnelle Frühstücksideen, Desserts und Rezepte für die Vorratsküche.

Anna Jones beweist uns mal wieder, dass unglaublich guter Geschmack keine komplizierte Zubereitung voraussetzt. Ein gutes Beispiel dafür sind die One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone! Schnell und einfach zubereite, setzt der intensive Geschmack des Grünkohls einen interessanter Kontrast zu den fruchtigen Tomaten und der Säure der Zitrone. Herr Wallygusto und ich sind begeistert von diesem simplen Gericht und hätten am liebsten unsere Teller ausgeschleckt!

 

Kurzprofil

Titel: A Modern Way to Cook
Autor: Anna Jones
Herausgeber: Mosaik Verlag
ISBN: 978-3-442-39312-1
Preis: € 22,00

Ausprobiert

Nachdem Herr Wallygusto und ich schon lange kein Sojagranulat mehr für Chili verwenden und wir schon gefühlt 1.000 Mamas Gemüsechili gekocht haben, fiel unser Wahl schnell auf das Süßkartoffelchili. Da wir nicht alle Zutaten im Hause hatten, haben wir das Rezept natürlich mal wieder ein bisschen angepasst. Die Kombination aus aromatischen Süßkartoffeln, intensiven Gewürzen und Sauce aus frischen Kräutern ist einfach bombastisch! Wir werden dieses Gericht auf jeden Fall noch häufiger nachkochen!

30-Minuten-Süßkartoffelchili

Menge: 2 Personen

30-Minuten-Süßkartoffelchili

Zutaten

  • 1 Dose Tomatenstücken
  • 2 TL Tomatenflocken*
  • 100 g Puy-Linsen, getrocknet
  • 100 g Adzuki-Bohnen, getrocknet, nach Zubereitungshinweis eingeweicht und abgetropft
  • 50 g Quinoa (dreierlei)
  • 200 ml kaltes Wasser
  • 1 EL Chipotle-Paste*
  • 1 mittelgroße Süßkartoffel, geschält, geviertelt und in feinen Scheiben
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, in Ringen
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • Kokosöl oder Olivenöl
  • 1 EL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • ½ Glas eingelegte geröstete rote Paprika (110 g), abgetropft, in groben Streifen
    Zum Servieren
  • 1 grüne Chilischote, Samen entfernt
  • 1 kleiner Bund Koriandergrün
  • einige Zweige frische Oregano oder Thymian
  • 1 Limette, ausgepresst
  • 2 EL natives Olivenöl extra
  • 4 EL Wasser
  • nach Bedarf Meersalz
  • 1 Becher griechischer Joghurt
    *Tipp:
  • Gerichte mit Tomaten ergänzen wir gerne mit Tomatenflocken, denn sie sorgen für fruchtigen Geschmack und eine schöne Farbe.
  • Wir haben 1 – 2 EL Chilipulver sowie 1 EL süßes Paprikapulver verwendet.

Zubereitung

  1. Tomatenstücke, Linsen, Bohnen und Quinoa in einen großen Topf schütten und Wasser zugießen. Chilipulver und Paprika zugeben und alles bei hoher Temperatur 10 bis 15 Minuten garen.
  2. Süßkartoffeln und Frühlingszwiebeln in einer Pfanne mit etwas Kokosöl 5 Minuten anbraten. Mit dem geräucherten Paprikapulver würzen und nochmal 5 Minuten garen.
  3. Knoblauch in die Tomaten-Quinoa-Mischung pressen, Kreuzkümmel und Koriander zugeben und verrühren.
  4. Eine Kelle Chili über die Süßkartoffeln in die Pfanne schöpfen und gut verrühren, so dass sich der aromatische Bratensatz vom Boden löst. Anschließend alles in den Chilitopf geben und zugedeckt weitere 10 Minuten leise köcheln lassen. Paprikaschotenstreifen unterrühren. Bei der Verwendung von getrockneten Adzuki-Bohnen, verlängert sich die Kochzeit bis die Bohnen gar sind.
  5. Während das Chili gart, grüne Chili, Koriandergrün, Oregano oder Thymian, Limettensaft, Olivenöl sowie Wasser und eine Prise Salz in einem Mixer glatt pürieren.
  6. Süßkartoffel-Chili auf Schüsseln verteilen, mit Joghurt und Chili-Kräuter-Würze abrunden und servieren.
https://wallygusto.de/2017/11/27/30-minuten-suesskartoffelchili-buchvorstellung/

Fazit

Auch das zweite Buch von Anna Jones hinterlässt einen eher zwiespältigen Eindruck: Beim ersten Durchblättern von A Modern Way To Cook möchte ich auf Anhieb alles nachkochen, ich klebe Post-it um Post an die Rezept. Leider werde ich nicht fündig, wenn ich mich konkret entscheiden muss und koche lieber eines unserer zahlreichen Alltagsrezepte. Das geht am schnellstens, da ich hierfür kein Kochbuch wälzen muss und die Zutaten auswendig kenne. Wieder ist es also keine Liebe auf den ersten Blick, aber vielleicht wird meine Begeisterung für A Modern Way To Cook ja noch endgültig entfacht? Genug Potential ist schließlich vorhanden.

Vielen Dank an den Mosaik Verlag, der mir das Buch kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt hat.

Indisch Kartoffeln | Hülsenfrüchte Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Vegan

Indisches Kürbis-Kartoffel Curry

22. September 2017
Indisches Kürbis-Kartoffel Curry | Rezept auf www.wallygusto.de

Wallygusto hat es in der Kürbisrezeptsammlung schon so schön beschrieben: Es ist Herbst … und damit Kürbis-Zeit. Gleichzeitig beginnt mit dem Herbst auch die Zeit, in der es oft kühl und feucht ist. Also die ideale Zeit um mit Hilfe heißer und feuriger Gerichte dem Körper wieder ein bisschen einzuheizen. Und was eignet sich dazu besser als ein würziges, indisches Curry? Nicht viel – und daher möchte Ich Euch auch nicht eines unserer Lieblings-Herbst-Kürbis-Gerichte vorenthalten, unser Indisches Kürbis-Kartoffel Curry.

Ich verwende für dieses Gericht gerne einen Hokkaido-Kürbis, da er nicht nur sehr schmackhaft ist und auch dem Curry eine schöne Farbe gibt, sondern vor allem weil man ihn mit Schale zubereiten kann. Der Hokkaido ist aber nicht die einzige Kürbis-Sorte, die man mit Schale essen kann: Eine Übersicht über mögliche Alternativen findet Ihr z.B. auf Utopia.de.

Indisches Kürbis-Kartoffel Curry | Rezept auf www.wallygusto.de

Zutaten für 3 Personen:

  • 350 g Zwiebeln, gehackt
  • 40 g Kokosraspeln
  • 3 – 5 Chilis, rot (getrocknet oder frisch).
  • 3 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 1 EL Ingwer, grob gechackt
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1/3 TL schwarze Senfkörner
  • 2/3 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 2 cm Zimstange
  • 10 Pfefferkörner
  • 5 Nelken
  • 3 Kardamomkapseln, Samen zerstoßen
  • 1/4 TL Mangopulver
  • 3/4 TL Kurkuma (Tumeric), gemahlen
  • 3/4 TL Paprikapulver, mild
  • 250 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend, geschält und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten
  • 1 TL Salz
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 480 g Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne, ca. ein kleiner Kürbis), in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 2 Loorbeerblätter
  • 4 Curryblätter
  • Pflanzenöl

Zubereitung:

Zunächst die Hälfte der Zwiebeln mit etwas Öl in einer Pfanne für ca. 5 Minuten andünsten, herausnehmen und in ein Püriergefäß geben. Nun die Kokosraspeln für 3 Minuten anrösten bis sie leicht braun werden und dann ebenfalls in das Gefäß geben. Anschließend die Gewürze – bis auf Mango-, Paprikapulver und Kurkuma – mit dem Ingwer, Chilischoten und dem Knoblauch für ca. 30 Sekunden scharf anbraten. Die angebratenen Gewürze jetzt mit dem Mango-, Paprikapulver und Kurkuma in das Püriergefäß geben und mit 175 ml Wasser mit Hilfe eines Stabmixers zu einer dickflüssigen Currypaste verarbeiten. Fertige Currypaste auf die Seite stellen.

Nun die restlichen Zwiebeln in einem großen Topf glasig anbraten, die Currypaste hinzugeben, und unter gelegentlichem umrühren für 2 Minuten mit anschwitzen. Jetzt die Kartoffelstücke mit etwas Wasser hinzugeben, so dass die Kartoffeln leicht bedeckt sind und für weitere 5 Minuten köcheln lassen. Das Salz und ca. 125 ml Wasser hinzufügen und bei kleiner bis mittlerer Hitze im zugedeckten Topf für etwa 5-6 Minuten kochen.

Zuletzt noch den Kürbis, Kokosmilch, Lorbeer- und Curryblätter und bei Bedarf etwas Wasser (Kürbis und Kartoffeln sollen mit Flüssigkeit bedeckt sein, das Curry aber leicht dickflüssig sein) dazu und bei kleiner Hitze kochen bis Kürbis und Kartoffeln gar sind.

Was gibt’s dazu?

Chawal (Reis) oder auch ein leicht gewürzter Reis: Zum kochenden Reis 1 TL Koriandersamen, 3 Nelken, 1 Sternanis und 3 Kardamomkapseln (die Schale leicht angedrückt) hinzugeben.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Linsensalat mit Karotten, gelber Paprika & Staudensellerie 

5. Juni 2017
Veganer Linsensalat mit Karotten, gelber Paprika & Staudensellerie 

Der Urlaub ist leider schon vorbei, der Büroalltag hat uns also bald wieder. Vorbei sind jetzt die Zeiten von fettigen Mac & Cheese und dicken Veggieburgern! Im Büro gibt es eher schmale Kost, die aber nicht minder lecker ist. Immer wieder gern gegessen ist Salat in allen möglichen Variationen – besonders häufig gibt es Antipasti-Salat, denn der ist superschnell zubereitet. Oder Kichererbsen-Oliven-Salat – der fällt ebenfalls in die schnelle, einfache Kategorie. Wenn wir am Vorabend ein wenig mehr Zeit (und Lust) zur Verfügung haben, gibt es für die Mittagspause eine große Portion Linsensalat! Der ist nicht minder simpel und noch dazu unglaublich gesund: Linsen kombinieren viel Eiweiß und Kohlenhydrate mit wenig Fett! Da sie zudem reichlich Ballaststoffe enthalten, machen sie lange satt und verhindern Heißhungerattacken, die bevorzugt nachmittags im Büro auftreten! Was besseres könnt Ihr also gar nicht in Eure Lunchbox packen! 😉

 

Veganer Linsensalat mit Karotten, gelber Paprika & Staudensellerie 

Zutaten

  • 85 g Berglinsen
  • 1 gelbe Paprika, klein gewürfelt
  • 1 Karotte, klein gewürfelt
  • 4 Stangen Staudensellerie, klein gewürfelt
  • 1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt
  • 2 TL Zatar
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Die Linsen in einem Sieb waschen, dann in einem kleinen Topf geben und in ausreichend Wasser in 30 Minuten gar kochen.

In der Zwischenzeit aus Balsamico, Olivenöl, Petersilie, Zatar, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen.

Die Linsen in einem Sieb abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen. Anschließend mit Gemüsewürfeln und Frühlingszwiebeln und dem Dressing vermischen.

Damit der Linsensalat ordentlich durchzieht, stellt Ihr ihn am besten über Nacht in den Kühlschrank. Bei Bedarf könnt Ihr ihn dann am nächsten Tag mit Salz und Pfeffer abschmecken.