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Kürbis | Season Special

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Pesto mit Salbei & Ingwer

6. Oktober 2017
Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer (3)

Es gibt Leute, die freuen sich das ganze Jahr auf Spargel – ich hingegen kann es kaum erwarten bis die ersten Kürbisse am Feldrand bzw. im Supermarkt liegen. Das eigentlich Erstaunliche daran ist, dass es zuhause bei meinen Eltern nie Kürbis gab. Mein einziger Berührungspunkt mit diesen Gewächsen war damals der süß-sauer eingelegte Kürbis meiner Oma. Der ist mir anscheinend so gut in Erinnerung geblieben, um den Grundstein für meine jetzige Leidenschaft zu legen!

Was wiederum kein wirkliches Wunder ist – Kürbis ist unglaublich vielseitig! Und so lag es für Herrn Wallygusto und mich auch nahe, ihn mal zu einem cremigen Kürbis-Pesto zu verarbeiten. Für das besondere Geschmackserlebnis sorgen frischer Ingwer und eine Handvoll Salbeiblätter.

Hokkaido-Kürbis schmeckt übrigens nicht nur gut, sondern weist zudem eine hohe Nährstoffdichte aus: Neben Beta-Karotin – dem er seine leuchtend orangerote Farbe verdankt – hat der Hokkaido noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten. Ursprünglich aus Japan stammend wjrd er inzwischen seit über 20 Jahren auch in Deutschland angebaut. Er ist also ein richtiges „heimisches Superfood“ und wie gemacht für das gleichnamige Blogevent von Giftigeblonde und The Apricot Lady! 😉

Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer

Zutaten für 2 Personen:

  • nach Bedarf Olivenöl
  • 25 g + 10 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe, in dünnen Scheiben
  • 1 großes Stück Ingwer, in dünnen Scheiben
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 100 ml heißes Wasser
  • 30 g Parmesan, grob zerkleinert
  • 6-8 große Salbeiblätter
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben Pfeffer

Zubereitung:

Kürbiskerne in einer tiefen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Nun etwas Olivenöl in die Pfanne geben und Kürbiswürfel sowie Knoblauch ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Ingwer dazugeben und kurz mit braten. Mit dem heißen Wasser ablöschen, bei niedriger Hitze köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz vor Ende der Garzeit die Salbeiblätter zugeben.

Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (am besten Spaghetti oder Linguine) darin al dente kochen.

Parallel die Kürbismischung, 25 g Kürbiskerne, Parmesan und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kürbis-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Kürbiskernen bestreut servieren.

Blogevent „heimisches Superfood“

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Vegan

Indisches Kürbis-Kartoffel Curry

22. September 2017
Indisches Kürbis-Kartoffel Curry | Rezept auf www.wallygusto.de

Wallygusto hat es in der Kürbisrezeptsammlung schon so schön beschrieben: Es ist Herbst … und damit Kürbis-Zeit. Gleichzeitig beginnt mit dem Herbst auch die Zeit, in der es oft kühl und feucht ist. Also die ideale Zeit um mit Hilfe heißer und feuriger Gerichte dem Körper wieder ein bisschen einzuheizen. Und was eignet sich dazu besser als ein würziges, indisches Curry? Nicht viel – und daher möchte Ich Euch auch nicht eines unserer Lieblings-Herbst-Kürbis-Gerichte vorenthalten, unser Indisches Kürbis-Kartoffel Curry.

Ich verwende für dieses Gericht gerne einen Hokkaido-Kürbis, da er nicht nur sehr schmackhaft ist und auch dem Curry eine schöne Farbe gibt, sondern vor allem weil man ihn mit Schale zubereiten kann. Der Hokkaido ist aber nicht die einzige Kürbis-Sorte, die man mit Schale essen kann: Eine Übersicht über mögliche Alternativen findet Ihr z.B. auf Utopia.de.

Indisches Kürbis-Kartoffel Curry | Rezept auf www.wallygusto.de

Zutaten für 3 Personen:

  • 350 g Zwiebeln, gehackt
  • 40 g Kokosraspeln
  • 3 – 5 Chilis, rot (getrocknet oder frisch).
  • 3 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 1 EL Ingwer, grob gechackt
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1/3 TL schwarze Senfkörner
  • 2/3 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 2 cm Zimstange
  • 10 Pfefferkörner
  • 5 Nelken
  • 3 Kardamomkapseln, Samen zerstoßen
  • 1/4 TL Mangopulver
  • 3/4 TL Kurkuma (Tumeric), gemahlen
  • 3/4 TL Paprikapulver, mild
  • 250 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend, geschält und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten
  • 1 TL Salz
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 480 g Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne, ca. ein kleiner Kürbis), in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 2 Loorbeerblätter
  • 4 Curryblätter
  • Pflanzenöl

Zubereitung:

Zunächst die Hälfte der Zwiebeln mit etwas Öl in einer Pfanne für ca. 5 Minuten andünsten, herausnehmen und in ein Püriergefäß geben. Nun die Kokosraspeln für 3 Minuten anrösten bis sie leicht braun werden und dann ebenfalls in das Gefäß geben. Anschließend die Gewürze – bis auf Mango-, Paprikapulver und Kurkuma – mit dem Ingwer, Chilischoten und dem Knoblauch für ca. 30 Sekunden scharf anbraten. Die angebratenen Gewürze jetzt mit dem Mango-, Paprikapulver und Kurkuma in das Püriergefäß geben und mit 175 ml Wasser mit Hilfe eines Stabmixers zu einer dickflüssigen Currypaste verarbeiten. Fertige Currypaste auf die Seite stellen.

Nun die restlichen Zwiebeln in einem großen Topf glasig anbraten, die Currypaste hinzugeben, und unter gelegentlichem umrühren für 2 Minuten mit anschwitzen. Jetzt die Kartoffelstücke mit etwas Wasser hinzugeben, so dass die Kartoffeln leicht bedeckt sind und für weitere 5 Minuten köcheln lassen. Das Salz und ca. 125 ml Wasser hinzufügen und bei kleiner bis mittlerer Hitze im zugedeckten Topf für etwa 5-6 Minuten kochen.

Zuletzt noch den Kürbis, Kokosmilch, Lorbeer- und Curryblätter und bei Bedarf etwas Wasser (Kürbis und Kartoffeln sollen mit Flüssigkeit bedeckt sein, das Curry aber leicht dickflüssig sein) dazu und bei kleiner Hitze kochen bis Kürbis und Kartoffeln gar sind.

Was gibt’s dazu?

Chawal (Reis) oder auch ein leicht gewürzter Reis: Zum kochenden Reis 1 TL Koriandersamen, 3 Nelken, 1 Sternanis und 3 Kardamomkapseln (die Schale leicht angedrückt) hinzugeben.

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Kürbis-Kichererbsen-Suppe | Zu Gast in Marokko | Buchvorstellung 

16. November 2015

Schon seit ich denken kann, möchte Herr Wallygusto in Marokko Urlaub machen. Von beeindruckender Landschaft, dem sagenhaften Atlas-Gebirge und unglaublicher Gastfreundschaft ist dann immer die Rede. Trotzdem konnte ich diesen Wunsch nie nachvollziehen: Marokko ist doch nur ein langweiliger Sandhaufen mit vielen, vielen Steinen, oder? Oder gibt es da etwas noch mehr zu entdecken als einsame Oasen mit Kamelen?

Seit ich nun aber das erste Mal das fantastische Buch Zu Gast in Marokko in Händen hielt, denke ich ein wenig anders darüber: Sophia und Rob Palmer präsentieren in ihrem Werk die ganze Vielfalt Marokkos – von turbulenten Großstädten zu abgelegenen Orten mitten in der Wüste. Nebenbei werden kulinarischen Klassiker zusammen mit marokkanischen Freunden und der Familie genussvoll zubereitet und neue Speisen probiert. Ihre Abenteuer haben die beiden auf so betörende Weise festgehalten, dass aus Zu Gast in Marokko weit mehr als nur ein Kochbuch geworden ist.

Marokko 01

Autoren

Der australische Food- und Lifestyle-Fotograf Rob Palmer ist mit seiner Frau Sophia Palmer, gebürtige Marokkanerin, durch das schillernde, kontrastreiche Marokko gereist. Die Marokkanische Küche war dabei ihr Leitfaden.

Optik

Die Bücher von Callwey haben mir schon immer gefallen, aber mit Zu Gast in Marokko hat sich der Verlag nun selbst übertroffen. Schon der farbenfrohe, geschmackvolle Einband begeistert mich auf den ersten Blick! Und der positive Eindruck setzt sich fort: Auf 288 Seiten werde ich mit stimmungsvollen Bildern auf die kulinarische Reise durch Marokko genommen. Dabei stehen aber weniger die Gerichte, sondern viel mehr Land und Leute im Vordergrund. Und so bietet das Buch ein einmaliges Potpourri aus exotischen Leckerbissen, wunderschönen Landschaften und interessanten Portraits.


Rezepte

Eines gleich vorweg: Viele Hauptgerichte ohne Fisch oder Fleisch gibt es Zu Gast in Marokko nicht. Das ist aber gar nicht schlimm, denn es gibt trotzdem so einige exotische Leckerbissen zu entdecken! Graupen-Gemüse-Pilaf mit Kreuzkümmeldressing, einige Salate und Rezepte für rote und grüne Harissa warten darauf, nachgekocht zu werden. Genauso wie zahlreiche Nachspeisen. Oder findet Ihr Mandel-Honig-Teigtaschen, Milchpudding mit Orangenblütenwasser und Mandeln oder Apfel-Karamell-Türme etwa nicht einfach unwiderstehlich?

Ich habe es leider auch dieses Jahr nicht geschafft, meinen Vorsatz mehr neue Rezepte auszuprobieren. Irgendwie lief alles anderes als geplant und überhaupt ging die Zeit wieder einmal viel zu schnell vorbei. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich zur nächsten Grillsaison bestimmt den einen oder anderen Salat aus Zu Gast in Marokko zubereiten werde. Und ich bin mir absolut sicher, dass meine Gäste von der marokkanischen Küche schwer begeistert sein werden!

Marokko 02

Kurzprofil

Titel:                          Zu Gast in Marokko
Autor:                        Sophia & Rob Palmer
Herausgeber:           Callwey
ISBN:                        978-3-7667-2143-3
Preis:                        € 39,95

Ausprobiert

Wie bereits erwähnt, ist die Auswahl an vegetarischen Gerichten mit Hauptspeisen-Charakter auf den ersten Blick nicht allzu groß. Aber zum Glück liebt Rob Kürbis, und Sofia Suppen, so dass es für die beiden naheliegend war, eine eigene Version dieses marokkanischen Klassikers zu erfinden. Und so kommt auch Ihr in den Genuss dieser deftigen Kürbis-Kichererbsen-Suppe.

Marokko 03

Zutaten für 4 Personen
  • 1,5 kg Butternusskürbis, längs halbiert*
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • ½TL gemahlenes Piment
  • ½ TL gemahlener Koriander
  • ½ TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 EL Harissa
  • 1,25 l Hühnerfond**
  • ½ TL feines Meersalz
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgespült abgetropft
  • Naturjoghurt und Korianderblätter zum Garnieren

*Wir haben 1,6 kg Hokkaido-Kürbis verwendet. Da die Schale dieser Sorte essbar ist, müsst Ihr den Kürbis lediglich waschen, entkernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Wenn Ihr es uns gleich tun wollt, entfällt also der 1. Arbeitsschritt.

**Für die vegetarische Variante Gemüsebrühe verwenden.

Zubereitung

Backofen auf 180 °C vorheizen. Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen, Kürbis darauflegen und 1 Stunde weich garen. Aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten abkühlen lassen. Nun die Kürbiskeren mit einem Löffel entfernen, Kürbis schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.*

In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen und hacken.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelstücke darin unter Rühren 5 Minuten glasig dünsten. Dann Gewürze und Harissa einrühren und 1—2 Minuten anbraten, bis sie duften.

Gemüsebrühe, Salz und Kürbis hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren 15-20 Minuten kochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Stabmixer oder in der Küchenmaschine glatt pürieren. Den Topf wieder auf den Herd stellen, Kichererbsen hinzugeben und bei geringer Hitze 3—5 Minuten köcheln lassen. Falls die Suppe zu dick wird, einfach noch etwas Wasser einrühren.
Wer mag, serviert die Suppe mit Joghurt und Korianderbättern garniert.

Fazit

Zu Gast in Marokko hat mich schwer begeistert. Und auch Herr Wallygusto, der kein großer Fan von Kochbüchern ist, war sehr angetan. Für uns ist es aber eh viel mehr als nur ein Kochbuch! So haben wir völlig neue Seiten von  Marokko entdeckt und konnten so tief in die atemberaubende Welt der marokkanischen Lebensweise eintauchen. Die Lust auf einen Urlaub in diesem faszinierenden Land ist jetzt also auch in mir geweckt!

Vielen Dank an den Callwey Verlag der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte

Herbstzeit ist Kürbiszeit! Und hier gibt’s die Rezepte dazu!

2. November 2015

Hab‘ ich eigentlich die letzte Zeit schon einmal erwähnt, dass es Herbst ist? Die Zeit, in der sich die Blätter so schön rot verfärben und das Kakao trinken wieder Spaß macht! Außerdem gibt es wieder Kürbis, was mich ganz besonders freut! Und das jedes Jahr wieder auf’s Neue. Und vielleicht sogar immer ein bisschen mehr! Euch geht es genauso? Und Ihr sucht Anregungen, was Ihr mit den dicken Dingern anfangen sollt? Dann habe ich hier was für Euch: Eine ganze Reihe an leckeren & einfachen Rezepten mit Kürbis!

Viel Spaß beim Stöbern & Nachkochen! Und einen (hoffentlich) goldenen Herbst Euch allen!

Das Foto ohne unser Wasserzeichen stammt von pixabay. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbisrisotto | Halloween Special 

31. Oktober 2015

Heute ist Halloween, die Nacht der Geister! In den USA ist es schon lange Usus, sich an diesem Tag wild zu verkleiden und ausschweifende Partys zu feiern. Nicht zu vergessen, die Horden von Kindern, die als Vampire oder Monster verkleidet von Tür zu Tür ziehen und lauthals nach „Trick or treat“ verlangen.

Da sich Halloween auch in Deutschland immer noch großer Beliebtheit erfreut, möchte ich dies zum Anlass nehmen, Euch mal meine absoluten Lieblings-Zombiegeschichten vorzustellen:

  • The Walking Dead

Polizist Rick Grimes erwacht aus dem Koma und muss feststellen, dass er die Zombie-Apokalypse verschlafen hat. Zusammen mit einer Gruppe anderer Überlebender sucht er nach einer sicheren Zuflucht. Das Format ist sehr erfolgreich, denn es gibt inzwischen 6 Staffeln.

  • Dawn Of The Dead

Und wieder eine Zombie-Apocalypse: Diesmal sucht eine Gruppe Überlebender in einem Einkaufszentrum Zuflucht. Alle Läden für sich zu haben ist eigentlich ein Traum – wenn da nicht ständig diese Zombies wären. Dawn Of The Dead wird auch nach dem 10. Mal nicht langweilig.

  • 28 Days

Bei 28 Days ist es ein Fahrradbote, der aus dem Koma erwacht und vor den Zombies flüchten muss. Richtig übel wird es aber erst, als er zusammen mit anderen Überlebenden auf eine Gruppe durchgedrehter Soldaten trifft.

  • Fear The Walking Dead

Das Spinn-Off zu The Walking Dead besticht weniger durch Zombies als durch die vielen zwischenmenschlichen Tragödien vor und während der Zombie-Apokalpyse. Fear The Walking Dead ist eigentlich mehr Drama als Horrofilm, denn es wanken nur sehr wenige Zombies über den Bildschirm.

  • Maggie

Nach seiner Karriere als Gouvernour von Kalifornien widmet sich Arnold Schwarzenegger wieder dem Schauspiel. Als Vater einer Tochter, die sich in einen Zombie verwandelt, beweist er in Maggie ungeahntes Talent. Für mich DIE Überraschung des Filmjahres 2015! Und anscheinend nicht nur für mich, denn Maggie lief auch auf dem diesjährigen Fantasy Film Fest!

Wahrscheinlich ist meine Vorliebe für blutige Horrogeschichten schuld daran, dass ich vor einigen Jahren Vegetarier geworden bin ;-). Für alle, denen jetzt auch der Appetit auf Steak & Co. vergangen

ist, habe ich jetzt ein tolles Rezept für ein Kürbisrisotto! Viel Spaß beim Nachkochen & ein gar gruseliges Halloween!

Halloween Kürbis Risotto

Zutaten für 2 hungrige Zombies

  • ca. 300 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 cm Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Grano Padano
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 3 EL Olivenöl
  • 200 g Risottoreis
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 Schuss Sherry Fino
  • 500 ml warme Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zweig Rosmarin

Zubereitung

Kürbisfleisch in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Knoblauchzehe und Ingwer schälen, fein hacken. Zwiebel häuten und in kleine Würfel schneiden. Chilischote zerkrümeln. Käse reiben.

Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen und Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten.

Ingwer und Knoblauch dazu geben und 2 Minuten unter Rühren dünsten. Anschließend Reis in den Topf schütten und unter Rühren ebenfalls andünsten, bis er glänzt. Anschließend Kurkuma unterrühren und mit einem Schuss Sherry Fino ablöschen.

Kürbisstücke dazugeben, mit Brühe aufgießen, so dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Deckel drauf, aufkochen lassen und einmal umrühren. Dann bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel 5 Minuten kochen lassen. Danach unter regelmäßigem Rühren für etwa weitere 15 Minuten köcheln und bei Bedarf Brühe nachgießen.

In der Zwischenzeit Rosmarin waschen und trockenschütteln. Anschließend Nadeln abstreifen und fein hacken.

Wenn der Reis fertig ist (außen weich und innen noch etwas biss), Parmesan unterrühren und Risotto mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen.

Mit diesem Kürbisrisotto möchte ich nicht nur Halloween feiern, sondern auch der lieben Cat zum 1. Bloggeburtstag gratulieren!

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Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbisspätzle mit Gorgonzola-Sauce & Frühlingszwiebeln 

26. Oktober 2015

Herbstzeit ist Kürbiszeit! So wie andere Leute sich das ganze Jahr über auf Spargel freuen, sehne ich mich nach dicken, orangen Kürbissen. Besonders gern verwenden Herr Wallgusto und ich übrigens Hokkaido: Den muss man nicht schälen, was uns beiden Faulen natürlich sehr entgegen kommt. Außerdem schmeckt er sehr lecker, wie wir meinen. Und zwar ganz egal ob als Nudelsoße, Gratin oder Knödelfüllung.

Unsere zweite, ganz große Leidenschaft gehört den Spätzle. Für eine Portion von Herrn Wallygustos berühmten Käsespätzle lasse ich alles stehen und liegen. Er ist einfach der Spätzlekönig und es inzwischen wirklich schwer geworden, auswärts vergleichsweise leckere Käsespätzle zu finden.

Nach unserm letzten Ausflug ins Allgäu dachten wir uns daher, warum nicht mal beide Leidenschaften kombinieren? Schließlich kann man doch in so einen Spätzleteig alles mögliche packen, wie zum Beispiel Spinat oder Karotten. Das sollte also eigentlich auch mit Kürbis gehen, oder? Herausgekommen sind diese leckeren Kürbisspätzle mit Gorgonzola-Sauce & Frühlingszwiebeln.

Kürbis

Vielen Dank an pixabay für dieses Foto!

Zutaten für 2 – 3 Portionen

Für die Spätzle:
  • 190 g Hokkaido-Kürbis
  • 300 g Mehl
  • 3 Eier
  • Salz
  • 1 Prise Muskat
  • ½ TL Kurkuma
Für die Sauce:
  • ½ Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Olivenöl
  • 200 g Sahne
  • Nach Belieben gekörnte Gemüsebrühe
  • 60 g Gorgonzola
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Für die Spätzle den Kürbis in Würfel schneiden. Kürbis knapp bedeckt in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen. Anschließend zusammen mit dem Kochwasser pürieren.

Abkühlen lassen und zusammen mit Mehl, Eiern, Salz Muskat und Kurkuma zu einem glatten Teil verarbeiten.

Spätzleteig ins kochende Salzwasser schaben, fertige Spätzle mit einer Schaumkelle herausheben und in eine Schüssel geben.

Für die Sauce Zucchini waschen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauchzehe häuten und fine würfeln.

Olivenöl in einem kleinem Topf erhitzen und Zucchiniwürfel und Knoblauch bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten andünsten. Sahne und etwas  gekörnte Brühe dazugeben, kurz aufkochen.

Gorgonzola grob würfeln und in die Sauce geben. Hitze reduzieren und den Gorgonzola langsam in der Sahne schmelzen lassen.

Frühlingszwiebeln waschen, putzen und den weißen und hellgrünen Teil in schmale Ringe schneiden. Den Großteil der Frühlingszwiebeln in die Sauce geben und kurz darin erwärmen. Mit Salz und Peffer abschmecken.

Kürbisspätzle in einen tiefen Teller geben, einen Schöpfer Sauce drauf und mit den restlichen Frühlingszwiebeln bestreuen.

Kürbisspätzle mit Gorgonzola-Sauce sind übrigens ein tolles Gericht, um den launischen Herbstblues zu vertreiben. Wie gut, dass die Kochmädchen Jule & Susie gerade ein passendes Blogevent laufen haben. 😉

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Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Lasagne mit Kürbis-Bolognese

16. Oktober 2015

Der Hokkaido-Kürbis stammt aus Japan und hat bei uns im Herbst Saison. Das Spannende am Hokkaido ist, dass man ihn nicht schälen muss und quasi mit „Haut & Haaren“ zubereiten kann. Er ist ziemlich klein, wiegt er doch nur ein bis zwei Kilogramm. Seine Schale ist meist orange und das hell- bis dunkelorange Fruchtfleisch ist fest und faserarm. Es schmeckt leicht nussig und in seiner Mitte befinden sich die Kerne, die man – anders als die Schale – allerdings entfernen sollte. 🙂 Wenn es also nach mir ginge, könnte es im Herbst nur Kürbis geben. Bei so einem leckeren Rezept wie dieser veganen Kürbis-Bolognese auch kein Wunder! Und das richtig Tolle daran: Die Bolo ist eine 1a Grundlage für unglaublich gute vegetarische Lasagne. Probiert es einfach mal aus!Dieses Rezept ist übrigens seit 2011 online – ein richtig hübsches Foto davon habe ich allerdings erst jetzt gemacht! Geschmeckt hat es uns aber trotzdem immer ganz hervorragend! 😉

Vegane Bolognese mit Soja & Kürbis

Vegane Kürbis-Bolognese mit Sojaschnetzel

Zutaten für 2 Personen

Für die Kürbis-Bolo:
  • 50 g Sojaschnetzel
  • nach Bedarf heiße Brühe
  • nach Bedarf Tomatenmark
  • 330 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 frische rote Pfefferoni
  • Olivenöl
  • 1 Dose Kirschtomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • 1 Zweig Rosmarin
Für die Lasagne:
  • 13 g Butter
  • 13 g Mehl
  • 80 ml Mehl
  • nach Bedarf Lasagneplatten
  • 80 g Käse gerieben

Zubereitung

Für die Füllung das Sojaschnetzel in einer Schüssel mit heißer Brühe übergießen, etwas Tomatenmark untermischen und ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Kürbis waschen, putzen und entkernen, dann das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.

Zwiebel schälen und hacken, Knoblauchzehen abziehen und pressen. Pfefferoni waschen, halbieren, entkernen und zerkleinern.

Sojaschnetzel abtropfen lassen, Einweichflüssigkeit auffangen und zur Seite stellen. Anschließend die Schnetzel zusammen mit den Zwiebeln in etwas Olivenöl anbraten. Kürbisfleisch, Knoblauchzehen und Pfefferoni dazugeben und 5 Minuten mit anbraten.

Kirschtomaten dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und ca. 20 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln. Dabei immer wieder etwas von der Einweichflüssigkeit angießen und einkochen lassen. Wer mag gibt nochmal Tomatenmark zu.

In der Zwischenzeit Rosmarin waschen, Nadeln abstreifen und klein hacken. Und natürlich Nudeln kochen!
Kurz vor Ende der Garzeit den Rosmarin zu der Bolo geben und gut umrühren.

Wer aus der Kürbis-Bolo noch Lasagne machen möchte, liest hier weiter – der Rest darf schon mal mit dem Essen anfangen! 🙂

Für die Bechamelsauce die Butter zerlassen. Mehl zugeben und so lange rühren, bis ein Kloß entsteht. Mit der Milch unter ständigem Rühren auffüllen.

Nun die Auflaufform ausbuttern und den Boden mit etwas Bechamelsauce bedecken. Darauf nach Bedarf Lasagneplatten schichten. Abwechselnd nun Kürbisfüllung, etwas Käse, Bechamelsauce, Lasagneplatten ect. einfüllen. Mit Nudelplatten abschließen, diese mit Käse bestreuen und mit ordentlich Bechamelsoße übergießen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° Ober-/Unterhitze (Umluft 180°) für ca. 25 Minuten überbacken, der Käse sollte leicht goldbraum sein. Noch heiß servieren.

Buchvorstellungen Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Veggie Burger mit Kürbis & Joghurt-Sesam-Sauce | Veggie Burger | Buchvorstellung 

1. Dezember 2014

Herr Wallygusto und ich gestehen: Wir sind süchtig nach Veggieburgern. Wie Ihr auch unschwer an unseren Besuchen in diversen Münchner Burgerbuden wie dem Rotkäppchen oder der Hamburgerei oder unserer regen Teilnahme an Blog’n’Burger erkennen könnt. Klar, dass wir das Buch von Clea & Estérelle Payana ganz schnell haben mussten! Denn in Veggie Burger ist der Name Programm! Und liefert neben veganen und vegetarischen Burgern auch noch Rezepte für Saucen Brötchen und Beilagen.

Nachdem ich Euch vor einigen Wochen bereits einen kurzen Blick in diese tolle Kochbuch gegönnt habe, geht es jetzt ran an die „Buletten“.

Veggie Burger Hädecke

Autor

Hinter dem Pseudonym CLEA (Blog Clea Cuisine, cleacuisine.fr) steht eine der bekanntesten französischen Bloggerinnen für die Bioküche. In Frankreich sind bereits zahlreiche Kochbücher der studierten Ernährungswissenschaftlerin erschienen. Bei Veggie Burger handelt es sich um ihr zweites deutschsprachiges Buch.

Estérelle Payana ist Kochbuchautorin und Kulinarik-Journalistin. Die Pariserin schreibt auf dem französischen Kochblog esterkitchen.com über das einzige Thema, das sie interessiert – das Kochen! Neben namhaften Magazinen wie ELLE schreibt sie für zahlreiche Kochbuchverlage in Frankreich.

Optik

Veggie Burger ist klein und handlich. Auch in der kleinsten Küche findet sich somit eine geeignete Ablagefläche für das Buch, was das Nachschlagen ungemein erleichtert. Die Gestaltung ist freundlich und modern, fast schon schnörkellos. Jedes Rezept hat ein eigenes Foto, das sehr ansprechend gestaltet ist. Vor allem die Burger sehen so appetitlich aus, ich möchte am liebsten in das Buch selbst hineinbeißen.

Veggie Burger Patties

Rezepte

Wie bereits eingangs erwähnt, gibt es in Veggie Burger nicht nur Rezepte für Gemüsebratlinge. Auch Saucen, Brötchen und Beilagen kommen nicht zu kurz. Toll finde ich, dass es im Buch einen Überblick aller Burger gibt. So sehe ich auf einen Blick, welches Buns zu welchem Burger und welcher Soße passen. Und was ich sonst noch dazu essen könnte. Sehr verführerisch klingt zum Bespiel die Kombination aus veganem Bun (also ohne Milch und Butter), Auberginen-Burger und Joghurt-Sesam-Soße. Oder glutenfreies Bun mit Portobello-Burger und Avocado-Creme mit Algen. Oooder aaaber… Ihr seht schon, die Auswahl ist groß und verlockend.

Auch wenn wir ein paar kleine Schwierigkeiten (dazu komme ich noch) bei der Zubereitung haben, würde ich dennoch sagen, dass die Rezepte in Veggie Burger allesamt einfach sind. Und mit ein wenig mehr Übung sollten diese zukünftig auch schneller von der Hand gehen.

Veggie Burger Saucen

Kurzprofil

Titel: Veggie Burger (Leseprobe)
Autor: Clea & Estérelle Payany
Herausgeber: HÄDECKE Verlag
ISBN: 9-783775-006712
Preis: € 12,95

Ausprobiert

Aufgrund der Vielfalt an Gemüseburgern hatten Herr Wallygusto und ich wirklich die Qual der Wahl. Wir haben uns schließlich für Kürbis-Burger mit Käse und selbstgebackene Buns mit Körnern und Gewürzen entschieden. Gebackene Kürbisspalten ergeben in diesem Rezept für Kürbis-Burger ein wunderbar cremiges Püree, das sich mit Käse und Semmelbröseln ganz einfach zu Bratlingen formen lässt.

Veggie Burger

 Zutaten für 4 Burger

Für die Kürbis-Burger:

  • 500 g Hokkaidokürbis (ca. ½ mittelgroßer Kürbis)
  • ½ rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Gomasio (Sesamsalz) oder normales Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl
  • 100 g Cheddar oder ein anderer Hartkäse (Bergkäse, Pecorino)
  • 70 g Semmelbrösel
  • 3 EL frische Kräuter oder TK (z.B. Petersilie)

Für die Joghurt-Sesam-Sauce:

  • 1 gehäufter TL Tahin
  • 250 Joghurt aus Schafsmilch
  • 1 TL Zatar oder Kreuzkümmelpulver
  • ½ TL Sojasauce
  • Salz
  • weißer oder schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Für den Rest:

  • 4 Buns
  • ½ rote Zwiebel in dünnen Ringen
  • 1 mittelgroße Tomate in dünnen Scheiben
Zubereitung

Backofen auf 180° C vorheizen. Kürbisschale unter fließendem Wasser gründlich abreiben, Kürbis vierteln und mithilfe eines Esslöffels die Kerne herausschaben. Gewünschte Menge abwiegen. Mit einem großen Messer den Kürbis mitsamt Schale in dünne Halbmonde schneiden.

Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, Knoblauch schälen und fein hacken. Beides mit den Kürbisstücken auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und großzügig mit Olivenöl beträufeln.

Etwa 25 Minuten im Ofen backen, Kürbisstücke nach 15 Minuten wenden. In der Zwischenzeit Käse reiben.

Kürbis in einer Schüssel mit Käse, Semmelbröseln und feingehackten Kräutern mischen. Kürbisstücke dabei mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Aus der Kürbismasse mit angefeuchteten Händen vier flache Gemüseburger formen. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Burger darin braten, bis sie schön braun sind.

Für die Joghurt-Sesam-Sauce alle Zutaten in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel verquirlen.

Buns aufschneiden, Bürger-Patty auf die untere Hälfte legen und mit Zwiebelringen und Tomatenscheiben belegen. Obere Hälfte mit Joghurtsauce bestreichen. Zusammenklappen & genießen.

Fazit

Bei der Zubereitung haben wir allerdings ein paar Probleme, denn die Kürbis-Burger sollen eigentlich im Ofen zubereitet werden. Da Herr Wallygusto und ich gleichzeitig Buns zubereiten wollen und die Kapazität unsere Küche beschränkt ist, kommen wir arg ins Rotieren. Die Burger werden bei uns im Ofen nicht fest, so dass wir uns letzten Endes entschließen, diese in der Pfanne anzubraten. Auch reicht uns der Teig nur für vier, nicht für sechs Patties.

Bei der Joghurt-Sesam-Sauce läuft alles nach Plan, allerdings verwenden wir die doppelte Menge an Joghurt. Ich finde die Farbe ansonsten zu dunkel und wenig ansprechend.

Die Zubereitung der Buns mit Körnern und Kräutern ist problemlos, wenn auch zeitintensiv. Die Brötchen müssen nämlich insgesamt zwei (!) Stunden ruhen. Das Rezept hierfür reichen wir natürlich noch nach. 🙂

Schmecken tun uns die Kürbis-Burger ganz hervorragend! Wir sind dadurch richtig auf den Geschmack gekommen und werden uns auf jeden Fall von vorne nach hinten durch Veggie Burger probieren. Einfach toll, dieses kleine Kochbuch!

Vielen Dank an den HÄDECKE Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte

Bunter Herbstknödel mit Kürbis, Parmesan & Salbeibutter | Produkttest

23. Oktober 2014

Schon als Kind habe ich gerne Kartoffelknödel gegessen! Damals – und viele Jahre später noch – allerdings bevorzugt zu Schweinebraten. Als ich Vegetarier wurde, gerieten die Kartoffelknödel (leider) ein wenig in Vergessenheit. Irgendwie mangelte es Herrn Wallygusto und mir an vegetarischen Ideen, zu denen diese runde Köstlichkeit passen würde. Dann hatten wir einen Geistesblitz – Seitan-Gulasch!  Und was soll ich sagen? Kartoffelknödel schmecken dazu fast noch besser als Spirelli-Nudeln!

Das Kartoffelknödel nicht nur eine tolle Beilage, sondern auch ein 1a Hauptgericht sind, möchte ich Euch mit diesem Gericht beweisen! Der Kartoffelspezialist Burgi’s hat mich nämlich zum Bloggerknödelevent eingeladen und haben gefragt, was ich aus einer Packung Burgis Knödelteig anstellen würde. Herausgekommen ist diese fantastische Variante mit einer Füllung aus Kürbis, Parmesan und Pinienkernen. Dazu gibt es eine „leichte“ Salbeibutter.

Und während ich am Wochenende auf dem Bloggerknödelevent alles über die Kunst der Knödelherstellung lerne, könnt Ihr daheim mit dem Rezept für den Bloggerknödel selbst eine Runde üben. 🙂

Burgis Kartoffelknödel mit Kürbis

Zutaten für 4 – 5 Knödel

Für die Knödel:
  • 1 Packung Burgis Knödelteig (750 g)
  • 150 g Hokkaido
  • 1 EL Pinienkerne
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g Parmesan
  • 1 EL Sherry
  • 40 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat gemahlen
Für die Salbeibutter:
  • 70 g Butter
  • 9 Salbeiblätter
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Kürbis in sehr kleine Würfelchen schneiden, Parmesan reiben.

Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne fett anrösten. Anschließend abkühlen lassen und klein hacken.

Zwiebel und Knoblauch häuten, fein hacken und in einer kleinen Pfanne mit Olivenöl glasig dünsten.

Burgis Kartoffelknödel mit Kürbis2

Kürbisfruchtfleisch zugeben, kurz mitschwitzen, mit Sherry ablöschen und die Brühe angießen. Kürbisgemüse bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel so lange köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.

Pinienkerne und die Hälfte des Parmesans untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Knödelteig in eine große Schüssel geben und kurz durchkneten. Kugeln formen, flach drücken und mit Kürbisgemüse füllen. Anschließend vorsichtig zu Knödeln formen.

Knödel in kochendes Salzwasser geben und 25 – 30 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit 75 g Butter in einer kleinen Pfanne aufschäumen, 9 Salbeiblättchen und 1 Prise Salz untermischen.

Burgis Kartoffelknödel mit Kürbis1

Fertige Knödel aus dem Salzwasser nehmen. Auf einem Teller mit Salbeibutter und mit Parmesan bestreut servieren.

Vielen Dank an dieser Stelle an Burgi’s, die mir ihre Produtke kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung bleibt davon natürlich wie immer unbeeinflusst.

PS: Herr Wallygusto und ich sind übrigens auch fähig, Knödel selbst zu machen. 🙂

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte

Kürbisragout mit Mini-Knödeln

6. Oktober 2012

Eigentlich mag ich keine Fertigprodukte, aber die beiden Packerl mit Mini-Knödeln waren noch vom Camping-Urlaub in Norwegen übrig und so habe ich aus der Not eine Tugend gemacht. Kürbis muss um diese Jahreszeit sowieso fast jede Woche auf den Tisch und der Kräuterquark passt gut zum scharfen Ragout. Die Zubereitung ist zudem sehr einfach und schnell zu bewerkstelligen.

Zutaten für 2 Personen

  • 1 – 2 Packerl Mini-Knödel (Semmel oder Kartoffel)
  • 1/2 Hokkaido
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • Kräuter nach Belieben
  • Salz
  • Pfeffer
  • süßes Paprikapulver
  • Chilipulver
  • 250 g Magerquark

Zubereitung

Kürbis in kleine Würfel schneiden, Knoblauch und Zwiebel schälen, fein würfeln.

Olivenöl in eine große Pfanne gießen, langsam heiß werden lassen und Zwiebel sanft glasig werden lassen, Kürbis und Knoblauch dazu geben und kurz anbraten, dann mit Brühe aufgießen und mit Chilipulver, Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Wer mag kann auch noch etwas Kräutermischung verwenden. Jetzt auch schon mal Wasser für die Knödel aufsetzen!

Knödel ins kochende Wasser geben und gemäß Anleitung auf der Packung zubereiten.

Jogurt mit Salz, Pfeffer, Kräutermischung und einem Schuß Olivenöl verrühren.

Knödel in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und dann zum Ragout geben, umrühren und ein wenig durchziehen lassen. Vielleicht braucht das ganze noch ein wenig Würze, aber im Großen und Ganzen war’s das schon! Auf Teller verteilen, mit einem Klacks Kräuterjoghurt garnieren und schmecken lassen!

Da ich damals kein schönes Foto gemacht habe, gibt es einen hübschen Platzhalter von pixabay.