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Mitbringsel

Eingemachtes Lieblingsrezepte Mitbringsel

Orangen-Senf mit Rum

21. Dezember 2017

Seit Herr Wallygusto und ich festgestellt haben, dass Senf machen alles andere als ein Drama ist, stellen wir das scharfe Gewürz regelmäßig selbst her. Inzwischen hat sich auf dem Blog auch schon eine ordentliche Anzahl an Senf-Rezepten angesammelt: Die Auswahl reicht dabei vom einfachen, mittelscharfen bis scharfen Senf bis hin zu einer Variante mit Kräutern aus der Provence & Lavendel. Ein weiter Grund ist, dass uns gekaufter Senf einfach nicht mehr schmeckt. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um französische Feinkost, die Bio-Variante oder bayrischen Bier-Senf mit dem Lieblings-Craftbier handelt: Dem Senf aus dem Supermarkt fehlt das Aroma, er schmeckt seifig und langweilig.

Euch scheint es da ganz ähnlich zu gehen, denn eines der beliebtesten Rezepte dieses Jahres war Whisky-Honig-Senf! Ganz besonders häufig wurde das Rezept in der Vorweihnachtszeit angeklickt – was aber auch kein Wunder ist, denn so ein Glas selbstgemachter Senf ist ein wirklich schönes Weihnachtsgeschenk! Da Herr Wallygusto und ich ein halbes Päckchen Lebkuchengewürz vom Plätzchenbacken übrig hatten, entstand daher die Idee, weihnachtlichen Orangen-Senf mit Rum herzustellen. Ein besseres Last-Minute-Rezept zu Weihnachten oder Silvester gibt es nicht! ;-)

Orangen-Senf mit Rum

Menge: 4 Gläser (à ca. 180 ml)

Orangen-Senf mit Rum

Zutaten

  • 300 ml Weißweinessig
  • 100 ml Orangensaft
  • 125 g Senfsaat gelb, gewaschen und abgetropft
  • 125 g Senfsaat braun, gewaschen und abgetropft
  • 25 ml brauner Rum
  • 3 EL Honig
  • 7 EL Wasser
  • 2 EL grobes Meersalz
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung

  1. Weißweinessig und Orangensaft kurz aufkochen.
  2. Anschließend mit Senfsaat, Rum, Honig, Wasser und Gewürzen in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab so lange zerkleinern, bis je nach Vorliebe ein leicht grober bis glatter Brei entstanden ist.
  3. Senf in saubere, sterile Gläser füllen und im Kühlschrank mindestens eine Woche ziehen lassen. Je länger der Senf durchzieht, desto besser kann sich sein Geschmack entfalten.
https://wallygusto.de/2017/12/21/orangen-senf-mit-rum/

Mein Tipp

Nach dem Öffnen lagert Ihr den Senf am besten mit geschlossenem Deckel im Kühlschrank – er verliert sonst an Geschmack! Frischer Senf wird übrigens milder, wenn man ihn einen Tag bei Zimmertemperatur stehen lässt.

Eingemachtes Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Mitbringsel

Kürbis-Chutney mit Ingwer & rosa Pfeffer

4. Dezember 2017
Kürbis-Chutney mit Ingwer & rosa Pfeffer

Ich werde nicht müde zu betonen, dass mir Einmachen sehr viel Spaß bereitet! Dabei handelt es sich allerdings nicht um Marmelade (die im Hause Wallygusto nur ich regelmäßig esse). Nein, ich rede von Senf und Chutneys, die ich inzwischen regelmäßig selbst zubereite. Ganz besonders gerne probiere ich neue Rezepte für Chutneys aus – ganz egal, ob mit Äpfeln, Birnen, Quitten oder Zwetschgen. Witzigerweise habe ich es die Jahre aber immer wieder versäumt, ein Chutney mit Kürbis zu machen. Dieses Jahr habe ich die Gelegenheit endlich beim Schopf gepackt und mich auf die Suche nach einem geeigneten Rezept begeben. Nachdem erfolglosem Studium meiner Kochbuchsammlung bin ich – wie schon so oft – im Internet fündig geworden: Das Kürbis-Ingwer-Chutney der Küchengötter entspricht am ehesten meiner Wunschvorstellung von einem perfekten Kürbis-Chutney.

Kürbis-Chutney mit Ingwer & rosa Pfeffer

Menge: 5 - 6 Gläser (ca. à 180 ml)

Kürbis-Chutney mit Ingwer & rosa Pfeffer

Zutaten

  • 70 g Ingwer, geschält, grob gehackt
  • 1 große Knoblauchzehe, geschält, grob gehackt
  • 140 g Zucker
  • 1 große Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 TL Chiliflocken
  • 875 g Hokaido-Kürbis, klein gewürfelt
  • 2 EL Rapsöl
  • 350 ml Orangensaft
  • 1 Zitrone, Saft
  • 2 EL rosa Pfefferkörner (nur die SCHALE)
  • nach Belieben Salz

Zubereitung

  1. Ingwer, Knoblauch, Zucker und Chiliflocken im Blitzhacker oder Mörser zu einer Paste pürieren.
  2. Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel- und Kürbiswürfel darin 5 Minuten dünsten. Ingwerpaste untermischen und alles 3 Minuten kochen lassen, anschließend Orangensaft dazu gießen. Chutney ca. 20 Minuten einkochen. Zitronensaft dazugeben und weiter einkochen, bis die Konsistenz ähnlich einer Marmelade entsteht.
  3. Fertiges Chutney salzen und Häute vom rosa Pfeffer unterrühren. Nochmals abschmecken, in heiße, sterilisierte Schraubdeckelgläser füllen und sofort verschließen.
https://wallygusto.de/2017/12/04/kuerbis-chutney-mit-ingwer-rosa-pfeffer/

Mein Tipp

Die Schalen gewinnt Ihr, in dem Ihr die Pfefferkörner in ein Sieb gebt und mit einem Kochlöffel in dem Sieb rührt, bis sich die Außenhaut von den Körner löst. Die Körner werden NICHT benötigt. Das macht zwar ein wenig Arbeit, aber es lohnt sich – versprochen! ;-)

Buchvorstellungen Eingemachtes Lieblingsrezepte Mitbringsel

Grober Senf | Buchvorstellung

14. Juli 2017
WÜRZIG Grober Senf

Noch vor einiger Zeit haben Herr Wallygusto und ich unseren Senf schnell im Supermarkt mitgenommen. Trotz der Eile immer im Blick – die Inhaltsstoffe. Geschmacksverstärker etc. haben unserer Meinung nach im Senf nichts zu suchen. Gleiches gilt für die Grillsaucen und Chutneys, die im Sommer großzügig zu Tofuwurst und Grillgemüse auf dem Teller landen. Vor einiger Zeit haben wir aber festgestellt, dass die Herstellung von Senf und Chutneys ein echtes Kinderspiel ist. Seit dem stellen wir regelmäßig selbst Whisky-Honig-Senf oder Chutney aus Birnen oder Äpfeln her. Außerdem sind wir ständig auf der Suche nach neuen, schmackhaften Rezepten. Wie gut, dass es jetzt WÜRZIG! aus dem HÄDECKE VERLAG gibt!

Autoren

Die Autorin Caroline Dafgard Widnersson ist Profiköchin und Foodstylisten. In WÜRZIG! plaudert sie in wunderbar lockerem Stil über ihre Faszination, würzige Köstlichkeiten mit tollem Aroma in Gläsern oder Flaschen haltbar zu machen.

Die Bilder in WÜRZIG! stammen von Mathilda Lindeblad, die zu Schwedens bekanntesten Foodfotografinnen gehört. Kein Wunder, denn sie verwandelt einfache Lebensmittel oder Getränke in geschmackvolle und verlockend schöne Kompositionen. Ihr genaues Auge und ihr Sinn für Trends und Qualität prägen ihre klare, moderne Bildsprache.

Optik

Das veredelte Hardcover WÜRZIG! kommt mit einer Größe von 18,9 x 23,8 cm angenehm kompakt daher und besticht durch hochwertiges, dickes Papier. Schon der Einband lässt nicht den geringsten Zweifel zu, um was es im Inneren geht: Senf, Ketchup und Mayonnaise, von Würz- und Grillsaucen, Essig, Pickles und Würzmischungen. Nicht jedes Rezept hat ein eigenes Foto, aber das macht in diesem Fall sogar Sinn, denn wer will schon Dutzende von Einmachgläsern oder Flaschen sehen? Wenn es aber Bilder von den Saucen etc. gibt, sind diese ansprechend und modern inszeniert. Insgesamt 53 Stück verteilen sich auf 136 Seiten.

Würzig! Rezension

Aus dem Inhalt

  • Vorwort
  • Senf, Ketchup und Mayonnaise
  • Scharfe Chilisaucen
  • Würzsaucen
  • Essig
  • Pickles und Eingelegtes
  • Gewürzmischungen
  • Hilfsmittel und Tipps
  • Zutatenlexikon A-Z
  • Register
  • Danksagung

Rezepte

WÜRZIG! enthält über 100 Rezepte zum Selbermachen von Senf, Ketchup und Mayonnaise, von Würz- und Grillsaucen, Essigen, Pickles und Würzmischungen. Und das alles ohne Zusatzstoffe! Das Buch steckt voller Ideen und Anregungen, bei denen auch die Haltbarkeit beim Anlegen oder Aufstocken des eigenen Vorratslagers kein Problem ist. Auch auf Würzmischungen, Saucen oder Pickles zum selbstgemachten Burger müssen Herr Wallygusto und ich ihn Zukunft nicht mehr verzichten – wir machen diese in Zukunft einfach selbst! Besonders gut gefällt uns auch die Auswahl an Senfrezepten – seit wir Senf selbst herstellen schmeckt uns kein fertiges Produkt mehr. Egal, ob aus dem Biomarkt oder französische Feinkost. Zwischendrin gibt es eine Handvoll Gerichte, bei denen die selbst hergestellten Saucen und Würzmischungen gleich zum Einsatz kommen. Rezepte wie Buttermilch-Brathähnchen mit Mayonnaise und Sesam BBQ Sauce oder Blaukrabben aus dem Wok mit Sambal Badjak klingen dabei sehr gut, sind aber – wie die restlichen Empfehlungen auch – nicht für Vegetarier geeignet. Dafür sind die eigentlichen Rezepte in Würzig! bis auf wenige Ausnahmen vegetarisch oder sogar vegan.

Kurzprofil

Titel: WÜRZIG! ohne Geschmacksverstärker 100% natürlich & selbst gemacht
Autor:
Caroline Dafgard Widnersson
Herausgeber:
HÄDECKE VERLAG
ISBN:
978-3-7750-0752-8
Preis:
€ 24,00

Ausprobiert

Weil unsere Senfvorräte sich dem Ende neigten und die Grillsaison bevorstand, fiel unsere Wahl auf den groben Senf. Die Zubereitung ist denkbar einfach und geht wirklich schnell von der Hand. Statt Apfelcidre-Essig* habe ich allerdings Apfelessig verwendet und die Honigmenge** von 3 auf 2 EL reduziert. Beim zweiten Mal habe ich das Rezept auch noch mit getrockneten Rosmarin verfeinert. Der grobe Senf ist angenehm süß, besitzt aber trotzdem eine dezente Schärfe. Er passt somit perfekt zu Käse oder (vegetarischem) Grillgut.

WÜRZIG Grober Senf

Zutaten für 1 Glas (ca. 180 ml):
  • 30 g gelbe Senfkörner
  • 30 g braune Senfkörner
  • 60 ml Apfelcidre-Essig oder Apfelbalsam-Essig*
  • 60 ml Wasser, abgekocht
  • 3 EL flüssiger Honig**
  • 1 Prise Salz
Zubereitung:

Alle Zutaten in ein großes, verschließbares Glas füllen und über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Mischung in einen Pürierbecher geben und mit dem Pürierstab zu einem groben Senf mixen.
In ein gründlich gereinigtes Glas mit dicht schließendem Deckel füllen. Vor dem Öffnen mindestens eine Woche kühl stellen. Im Kühlschrank aufbewahrt ist der Senf etwa 6 Monate haltbar.

Fazit

WÜRZIG! ist ein tolles Buch für alle, die keine Lust mehr auf künstliche Geschmacksverstärker und Farbstoffe in Fertigsaucen und Würzmischungen haben und sich bewusst ernähren wollen. Außerdem macht es viel mehr Spaß, selbst zum Kochlöffel zu greifen als ellenlange unverständliche Zusatzstoff-Listen zu lesen. Wir werden noch viele Rezepte aus WÜRZIG! ausprobieren, da bin ich mir sehr sicher!

Vielen Dank an dieser Stelle an den HÄDECKE Verlag, der mir das Buch kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt hat.

Eingemachtes Lieblingsrezepte Mitbringsel

Apfel-Chili-Chutney mit Ingwer

10. Februar 2017
Apfel-Chili-Chutney mit Ingwer

Eigentlich habe ich nicht viel für’s Einmachen übrig: Klar essen Herr Wallygusto und ich ab und an Marmelade. Jedoch reicht uns ein kleines Glas gefühlt ein ganzes Jahr – weswegen ich auch keine Lust habe, stundenlang in der Küche zu stehen und Obst einzukochen. Und überhaupt Obst – können andere kaum einen Tag ohne überleben, kommen bei mir nur ganz selten Apfel & Co. in die Tüte. Viel, viel lieber esse ich da schon Gemüse! Und das am liebsten roh und mehrmals die Woche.

Aber wenn ich an etwas einen richtigen Namen gefressen habe, dann ist es Chutney! Und da darf es dann auch ruhig fruchtiges, süßes Obst sein. Vor allem Chutneys mit Äpfeln haben es mir besonders angetan! Das könnte aber daran liegen, dass mein erstes Werk ein Apfel-Salbei-Chutney war. Oder aber, dass süß-säuerlicher Apfel einfach ganz hervorragend zu Käse passt. ;-)

Natürlich einmachen

Mein neuester Versuch ist ein fruchtig-scharfes Apfel-Chili-Chutney mit Ingwer aus Natürlich einmachen, dass ich Euch bereits vor einiger Zeit ausführlich vorstellen durfte. Wie schon so oft habe ich das Rezept hier und da ein wenig an meine Bedürfnisse angepasst.

Wer auf der Suche nach weiteren Ideen ist, wie man Obst haltbar machen kann, sollte unbedingt einen Blick in dieses tolle Kochbuch werfen – ich persönlich werde auf jeden Fall noch ganz viele Rezepte ausprobieren.

Apfel-Chili-Chutney mit Ingwer

Für 5-6 Gläser (ca. 180 ml)

  • 1 kg süß-säuerliche Äpfel (z.B Boskop)
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 150 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 30 g Ingwerwürfelchen
  • 1 – 2 rote Chilis, aufgeschnitten, entkernt, in Streifchen
  • 180 g Zucker
  • 1 Zitrone, Saft
  • 1 Prise Paprikapulver scharf
  • 1 Prise Salz
  • nach Belieben frisch gemahlener Pfeffer

Vorbereitung

Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Anschließend Apfelviertel in ca. 5 mm Würfelchen schneiden.

Zubereitung

Weißwein, Apfelsaft, Ingwer und Chili in einem kleinen Topf aufkochen.

Zucker in einen separaten großen Kochtopf geben und bei mittlerer Hitze karamellisieren. Weißwein-Apfelsaft-Gemisch zugeben und Karamell unter Rühren auflösen. Nun Apfelwürfel zugeben und in 20 – 30 Minuten weich garen. Dann vom Herd nehmen und pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Zitronensaft zugeben, mit scharfem Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

Apfel-Chili-Chutney in vorgewärmte Gläser füllen und diese sofort verschließen.

 

Lieblingsrezepte Mitbringsel Süßes

Erdnuss-Schoko-Fudge mit dunkler Schokolade | Geschenk aus meiner Küche

30. Januar 2017
Erdnuss-Fudge mit Schokolade

Das letzte Plätzchen ist schon lange verdrückt, die guten Vorsätze geraten langsam in Vergessenheit. Die Motivation, die liebevoll angefutterten Fettpölsterchen wieder schwitzend in der Muckibude oder an der Boulderwand abzutrainieren, schwindet jeden Tag ein bisschen mehr. Es ist also wieder allerhöchste Zeit, dem Schoko-Jieper nachzugeben – finden zumindest Herr Wallygusto und ich.

Für den Wiedereinstieg in das sündige Schlemmen sind kleine Naschereien wie Erdnuss-Schoko-Fudge hervorragend geeignet: Schließlich nimmt man nur winzige Häppchen zu sich und kann so ein eventuell schlechtes Gewissen ganz leicht im Keim ersticken. Sogar Herr Wallygustos sogenannter “Marathon-, Ironman- und Triatlon-Kollege”, der immerhin fast jeden Tag 90 Minuten joggt, Fahrrad fährt oder mal für einen guten Zweck 2 Stunden Spinning macht, konnte der Versuchung nicht widerstehen. Und das obwohl er gerade in der sogenannten “Haltephase” ist. Ein schöneres Kompliment habe ich noch nie für eine von mir hergestellte Süßigkeit bekommen! ;-)

Die Idee für dieses herrliche Rezept stammt übrigens aus der LECKER Christmas 2014.

Erdnuss-Fudge mit Schokolade

Zutaten für ca. 66 Stück

  • etwas Rapsöl
  • 150 g Zartbitterschokolade, in Stücke gebrochen
  • 15 g Butter
  • 1 Dose (400 g) gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
  • 100 g geröstete und gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
  • 250 g Erdnusscreme*

*Wir haben Erdnussmus aus dem Reformhaus verwendet.

Zubereitung

Quadratische Form (20 x 20 cm) mit einem Streifen Backpapier auslegen. Beide Längsseiten mit Rapsöl einstreichen.

Für die Schoko-Fudgemasse Schokoladenstücke zusammen mit Butter und der halben Dose Kondensmilch in einen Topf geben. Alles unter Rühren schmelzen. Anschließend Schokomasse in der Form glatt streichen und 15 Minuten kalt stellen.

Für die Erdnuss-Fudgemasse restliche Kondensmilch mit Erdnusscreme/-mus bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. Gehackte Erdnüsse untermischen und die Mischung auf die Schoko-Fudgemasse streichen. Anschließend mindestens 6 Stunden kalt stellen.

Festes Fudge mit einem Messer von den Längsseiten der Form lösen, mit Hilfe des Backpapieres aus der Form heben und in ca. 2 x 2 cm große Würfel schneiden.

Eingemachtes Lieblingsrezepte Mitbringsel

Selbstgemachter Senf mit Kräutern der Provence & Lavendel | Tierfreitag

29. April 2016
Senf mit Kräutern der Provence & Lavendel

Vielleicht habt Ihr es ja schon mitbekommen: Herr Wallygusto und ich sind süchtig! Süchtig nach Senf! Vor allem, nach unserem eigenen, selbstgemachten Senfsorten! Und da nicht nur simpler (mittel-)scharfer Senf sondern sogar Whisky-Honig-Senf einwandfrei funktioniert und hervorragend geschmeckt hat, sind wir nun mutiger geworden. Wir haben also unser Gewürzregal geplündert und einen fruchtigen Senf mit Kräutern der Provence kreiert. Ihr könnt natürlich auch frische Kräuter verwenden!

Übrigens: Die Gewürzmischung Kräuter der Provence kennt in der Provence anscheinend kein Mensch. Meine Internetrecherche hat ergeben, dass sie für Touristen erfunden wurde, damit diese eine wohlriechende Erinnerung an den Urlaub mit nach Hause nehmen können. Wie auch immer: Senf mit Kräutern der Provence & Lavendel  schmeckt auf jeden Fall ganz hervorragend – und zwar auf dem Käsebrot oder zu Räuchertofu. Wer mag, darf ihn aber gerne auch zu Bratwurst oder Steak essen. ;-)

Senf mit Kräutern der Provence & Lavendel

Rezept für 2 Gläser (ca. 180 ml)

  • 70 g Senfsaat gelb
  • 20 g Senfsaat braun
  • 10 g + 1 TL Senfsaat Oriental
  • 30 ml Weißweinessig
  • 40 ml Wasser
  • 5 g grobes Meersalz
  • 10 g Zucker
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Estragon
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Fenchelsamen
  • ½ TL Lavendelblüten
  • ½ TL Kurkuma

Zubereitung

Für den mittelscharfen Senf Senfsaat, Essig und Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab so lange zerkleinern, bis ein glatter Brei entstanden ist. Übrige Zutaten zugeben und so lange weiter pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Anschließend 1 TL Senfsaat Oriental unterrühren.

Aufbewahrung

Senf in saubere, sterile Gläser füllen und im Kühlschrank mindestens eine Woche ziehen lassen. Je länger der Senf durchzieht, desto besser kann sich sein Geschmack entfalten.

Nach dem Öffnen sollte der Senf mit geschlossenem Deckel im Kühlschrank gelagert werden, sonst verliert er an Geschmack. Frischer Senf wird übrigens milder, wenn man ihn einen Tag bei Zimmertemperatur stehen lässt.

tierfreitag

Lieblingsrezepte Mitbringsel Süßes

Knackige Weihnachtsschokolade mit Nüssen, Gewürzen & einem Hauch Chili | Weihnachtsgeschenk aus meiner Küche

18. Dezember 2015

Ich liebe Gewürze! Kein Wunder also, dass ich auch Fan der Weihnachtsschokolade eines namhaften Schweizer Herstellers bin. Ein Glück, dass meine Mutter diese Leckerei mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr auf den Plätzchenteller legt. Als ich beim Durchblättern der Zeitschrift Schrot & Korn ein Rezept für Weihnachtsschokolade mit kandierten Orangen entdeckte, war mein Ehrgeiz geweckt: Warum eigentlich nicht mal selbst Schokolade machen? Schließlich habe ich dieses Jahr sogar meine Scheu vor dem Backen fast vollständig überwunden! Gesagt, getan! Da ich kandierte Orange nicht leiden kann, flogen diese – zusammen mit dem Orangenöl – schnell aus dem Rezept. Stattdessen kommen bei mir Koriander und Chili zum Einsatz! Das Schöne an Weihnachtsschokolade ist, dass sie einfach & schnell zubereitet ist – das perfekte Last Minute Weihnachtsgeschenk!

Weihnachtsschokolade mit Nuessen, Gewuerzen, Chili

Für 1 Backblech

  • 100 g Haselnüsse
  • 100 g Pecannüsse
  • 140 g Puderzucker
  • 400 g Zartbitterkuvertüre
  • 400 g Vollmilch-Kuvertüre
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Chilipulver

Zubereitung

Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sich die Haut ablöst. Nüsse in ein Küchentuch geben und die Haut abreiben.

Pfanne ausreiben und Puderzucker vorsichtig darin erhitzen, bis er karamellisiert. Hasel- und Pecannüsse zum Karamell geben und mit einem Holzkochlöffel darin wenden. Wenn alle Nüsse karamellisiert sind, auf ein Backpapier schütten und mit dem Holzkochlöffel voneinander trennen. Tipp: Unbedingt den Löffel sofort nach Gebrauch auswaschen, sonst bekommt Ihr das Karamell nie wieder ab! Backblech mit Backpapier auslegen. Zartbitter-und Vollmilchkuvertüre grob hacken. 2/3 davon über einem Wasserbad schmelzen. Restliche Kuvertüre noch feiner hacken. Geschmolzene Kuvertüre vom Wasserbad nehmen und die fein gehackten Schokoladenstücke sowie die Gewürze unterrühren.

Kuvertüre auf das Backblech gießen und durch Schwenken gleichmäßig darin verteilen. Anschließend ausgekühlte Nüsse darauf verstreuen und mindestens 3 Stunden abkühlen lassen.

Wenn die Weihnachtsschokolade vollständig abgekühlt und richtig fest geworden ist, in gleich große Stücke brechen und hübsch verpacken. Fertig ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für Naschkatzen! Und weil ein Hauch Zimt drin ist, darf die knackige Weihnachtsschokolade noch dazu am Blog-Event CXV – Zimt, Kardamom & Nelke teilnehmen, dass Tina von Foodina gerade ausrichten darf.

Blog-Event CXV - Zimt, Kardamom, Nelke (Einsendeschluss 15. Januar 2016)

Eingemachtes Lieblingsrezepte Mitbringsel

Whisky-Honig-Senf | Weihnachtsgeschenk aus meiner Küche

7. Dezember 2015

Seit Herr Wallygusto das erste Mal – noch dazu gleich erfolgreich – Senf hergestellt hat, sind wir nicht mehr zu stoppen! Auf der Suche nach neuen Inspirationen für unseren zweit liebsten Brotbelag (der liebste ist & bleibt Käse) sind wir auf dieses Rezept für Whiskey-Honig-Senf von Der Gute Leben gestoßen. Vielen Dank für die tolle Idee, lieber Martin!!!

Whisky? Oder Whiskey?

Sicher habt Ihr Euch schön öfter gefragt, ob es nun “Whisky” oder “Whiskey” heißt. Herr Wallygusto beantwortet diese Frage – die ich ihm schon gefühlte 100 Mal gestellt habe – ganz lapidar:”Kommt halt darauf an, ob es Whisky oder Whiskey ist!” Aber ist es tatsächlich so einfach?

Die Antwort ist: JA! Tatsächlich unterscheidet man in seiner Schreibweise den schottischen und kanadischen WHISKY, von dem irischen bzw. amerikanischen WHISKEY. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Destillat noch in allen produzierenden Ländern ohne „e“ geschrieben. Dann begannen einige Brennereien in Dublin ihre Produkte „Whiskey“ zu nennen, um sich damit von der schottischen Konkurrenz zu unterscheiden. In den USA sind bis heute beide Schreibweisen in Gebrauch. (Quelle: Schottischer Whisky Shop)

Und da wir für unseren Senf schottischen Whisky verwendet haben, ist er ohne “e”. So einfach ist das. :-) Unser Whisky-Honig-Senf ist übrigens so delikat, den könnt Ihr ohne Weiteres einem lieben Menschen unter den Weihnachtsbaum legen!

Whisky Honig Senf

Zutaten für 4 Gläser (à ca. 180 ml)

  • 300 ml Apfelessig
  • 125 g Senfsaat gelb
  • 125 g Senfsaat braun
  • 135 ml Whisky
  • 3 EL Waldhonig
  • 8 EL Wasser
  • 2 EL Salz
  • 1/2 EL Kurkuma

Zubereitung

Apfelessig kurz aufkochen. Anschließend mit Senfsaat, Whisky, Waldhonig, Wasser und Gewürzen in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab so lange zerkleinern, bis ein glatter Brei entstanden ist.

Aufbewahrung

Senf in saubere, sterile Gläser füllen und im Kühlschrank mindestens eine Woche ziehen lassen. Je länger der Senf durchzieht, desto besser kann sich sein Geschmack entfalten.

Nach dem Öffnen sollte der Senf mit geschlossenem Deckel im Kühlschrank gelagert werden, sonst verliert er an Geschmack. Frischer Senf wird übrigens milder, wenn man ihn einen Tag bei Zimmertemperatur stehen lässt.

Eingemachtes Lieblingsrezepte Mitbringsel

Birnen-Chutney mit Rosmarin & Chili 

23. Oktober 2015

Soll ich Euch mal was verraten? Ich hasse Obst! Ihr habt richtig gelesen: Während andere kiloweise Äpfel, Ananas, Mango und ähnliches vertilgen, mache ich einen großen Bogen um all diese bunten Früchte. Ich bin eben ein richtiger Kostverächter – und das schon seit frühster Kindheit. Gemüse war irgendwie immer schon lieber, ich liebe nichts mehr zum Knabbern als Gemüsesticks und fruchtige Tomaten zur Brotzeit. Kleine Ausnahmen gibt es natürlich: Außer Bananen und im Sommer ein paar Erdbeeren, Himbeeren und Weinbergpfirsichen verzehre ich wirklich keine nennenswerten Mengen an Obst. Mit Zwetschgen habe ich letztes Jahr meinen Frieden geschlossen, Pflaumen waren dieses Jahr dran. Und Äpfel und Birnen nehme ich nur als Mus oder auf / in Kuchen zu mir. Oder eben als Chutney!

Dieses Birnen-Chutney mit Rosmarin und Chili passt hervorragend zu würzigen Käse und bringt durch seine dezente Schärfe wieder Schwung auf Euer Käsebrot. Die Idee für dieses Chutney stammt übrigens von Essen & Trinken. Ich habe jedoch statt Thymian Rosmarin verwendet.

Außerdem kommt das Birnen-Chutney mit Rosmarin und Chili jetzt – zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung – zu spätem Ruhm: Die liebe Britte von Brittas Kochtopf – Irrungen und Wirrungen in der Küche hat sich beim Blog-Event CXXXIV Konservieren auf kochtopf.me Rezepte zum Einmachen von Lebensmitteln gewünscht.

Birnen-Chutney mit Rosmarin & Chili

Zutaten für 4 Gläser (ca. 180 ml)

  • 1 Zitrone
  • 1 kg mittelreife Birnen
  • 1 großes Stück Ingwer (ca. 25 g)
  • 200 g Rohrohrzucker
  • 200 ml Weißweinessig
  • 2 kleine getrocknete Chilis
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz

Zubereitung

Zitrone auspressen, Chilis zerkrümeln.

Birnen waschen, vierteln und entkernen. Fruchtfleisch in 1/5 cm große Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und beiseite stellen.

Ingwer schälen und fein würfeln. Rosmarin waschen, trocken tupfen, Nadeln abstreifen und groß hacken.

Rohrohrzucker in einem großen Topf hellbraun karamellisieren. Mit Weißweinessig ablöschen und bei mittlerer Hitze solange köcheln, bis sich der Karamell auflöst.

Birnen, Ingwer, Rosmarin, Chili und 2 Prisen Salz in die Zucker-Weißweinessig-Mischung geben und aufkochen. Nun bei mittlerer Hitze bei gelegentlichem Rühren ca. 45 Minuten kochen. In der Zwischenzeit kleine Einmachgläser desinfizieren.

Fertiges Chutney in die Gläser füllen, mit dem Deckel verschließen, umdrehen und auf dem Deckel stehend auskühlen lassen.

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Eingemachtes Lieblingsrezepte Mitbringsel

Quitten-Chutney mit Chili 

9. Oktober 2015

Neben Senf passt nichts so gut aufs Käsebrot wie Chutney. Seit der erste Versuch mit dem Apfel-Salbei-Chutney so gut funktioniert hat, bin ich überzeugte und begeisterte Herstellerin der dicken Würzsoßen, die übrigens ursprünglich aus Indien stammen.

Eigentlich sollte es ja diesmal ein Chutney mit Birnen werden, aber als wir im Fruchtmarkt unseres Vertrauens Quitten entdeckten, musste ein neues Rezept her. Dem Smartphone sei Dank wurden wir bei Dorothée & ihrem Blog Bushcooks Kitchen schnell fündig! Das Quitten-Chutney mit Chili sagte uns sofort zu und so landeten die dicken, gelben Früchte ganz schnell in unserem Einkaufskörbchen.

Es handelt sich hierbei übrigens um eine absolute Premiere: Ich habe nämlich niemals zuvor Quitten probiert.  Kaum zu glauben, handelt es sich doch bei der Quitte um eine traditionelle Frucht, die noch dazu voller Vitamin C, Kalium, Natrium, Zink, Eisen, Kupfer, Mangan und Fluor steckt. Eine wahre Nährstoffbombe also, diese gelbe Frucht!

Das Chutney mit Quitten und Chili schmeckt angenehm scharf und passt somit ganz hervorragend zu kräftigen, würzigem Hartkäse aber auch zu reifem Camembert.

Außerdem kommt auch das Chutney mit Quitten und Chili jetzt – zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung – zu spätem Ruhm: Die liebe Annika hat sich für ihr Kulinarisch auf Vorrat – Blogevent Rezepte zum Haltbarmachen von Lebensmitteln gewünscht.

Chutney mit Quitten & Chili

Zutaten für 4 – 5 Gläser (ca. 180 ml)

  • 1 kg Quitten
  • 250 g Zucker
  • 2 TL Salz
  • 3 Schalotten
  • 1 Stück Ingwer (ca. 4 cm)
  • 2 scharfe Chilischoten
  • 250 ml Apfelessig
  • 1 Stange Zimt
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Quitten waschen und eventuell vorhandenen Flaum abreiben, dann schälen und entkernen. Anschließend in sehr kleine Würfel schneiden und mit 200 g Zucker und Salz vermischen. Quitten-Zucker-Mischung ca. 1 Stunden stehen lassen, damit sie Flüssigkeit ziehen kann.

In der Zwischenzeit Schalotten und Ingwer schälen und ebenfalls sehr klein würfeln. Chilischote entkernen und in feine Streifen schneiden.

Schalotten mit den restlichen 50 g Zucker in einer Pfanne leicht karamellisieren lassen.

Nun Schalotten, Ingwer, Chili, Essig und Zimt zu den Quittenwürfeln geben. Einmal aufkochen lassen und dann Quitten bei sehr kleiner Hitze und geschlossenem Deckel weich kochen. Anschließend das Chutney ohne Deckel langsam einkochen lassen. Da es leicht an brennt, sollte Ihr es gegen Schluss regelmäßig umrühren!

Am Schluss mit Salz, Zucker, Pfeffer abschmecken und Zimtstange entfernen.

Das noch heiße Chutney in saubere, sterilisierte Einmachgläser füllen und sofort verschließen.

An einem dunklen, kühlen Ort hält das Chutney mindestens 1 Jahr.

Kulinarisch-auf-Vorrat