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Pasta mit Kichererbsen & getrockneten Tomaten

13. April 2018
Pasta mit Kichererbsen | Rezept auf www.wallygusto.de

Wie es sich für einen ordentlichen Foodblogger gehört, besitze ich eine recht ansehnliche Anzahl an Kochbüchern. Die Auswahl reicht dabei von Alpenküche vegetarisch bis hin zu Tapas vegetarisch. Seltsamerweise probiere ich aber sehr wenig daraus aus: Viel lieber gehe ich im Internet auf die Suche nach neuen Rezepten. Das mag oft daran liegen, dass wir die ein oder anderen Reste zuhause haben. Und das Internet einfach schneller ein geeignetes Gericht parat hat. Wenn ich dann doch mal etwas aus Kochbüchern koche, sind es oft dieselben Rezepte. Eines dieser besagten Kochbücher ist aus Das große Pasta-Buch. Ich habe bisher genau zwei Rezepte daraus ausprobiert – welche ich aber regelmäßig immer wieder gerne auf den Tisch bringe: Sauce aus gebackenem Gemüse und Pasta mit Kichererbsen. Letzteres Rezept ist mein absolutes Highlight – und das möchte ich Euch heute gerne vorstellen!

Natürlich habe ich dieses Gericht ein bisschen angepasst: So kommen bei uns Herr Wallygustos wunderbare Salzzitronen zum Einsatz, die für das gewisse Etwas sorgen. Auch verwende ich keine Conchiglie (kleine Muschelnudeln), sondern Orechiette. „Orecchiette“ bedeutet auf Italienisch „Öhrchen“. Den Namen verdankt die Pasta ihrer Form: Durch den verdickten umlaufenden Rand und der leicht gerunzelten Oberfläche erinnern Orechiette tatsächlich ein wenig an kleine Ohren. Sie stammen übrigens aus Apulien und sind dort so etwas wie ein Nationalgericht.

Kichererbsen passen übrigens nicht nur ganz hervorragend zu Pasta sondern machen als Veggie-Burger eine gute Figur. Und geröstete Kichererbsen sind ein köstlicher und gesunder Snack.

Pasta mit Kichererbsen

Menge: 2 Personen

Pasta mit Kichererbsen

Zutaten

  • 250 g Orecchiette
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, halbiert und in feine Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht), abgebraust und abgetropft
  • 40 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und in dünnen Streifen
  • 1 rote Chili
  • 1/8 Salzzitrone, abgewaschen und fein gewürfelt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL frischen (oder getrockneten) Oregano
  • 1 EL Petersilie, feingehackt
  • Pfeffer
  • Salz
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und Orecchiette darin al dente kochen. Abtropfen lassen und wieder in den Topf geben.
  2. Während die Pasta kocht, Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln weich und goldbraun dünsten.
  3. Knoblauch ebenfalls in die Pfanne geben und 1 Minute dünsten. Kichererbsen, getrocknete Tomaten, Chili und Salzzitrone dazugeben und bei starker Hitze erwärmen. Anschließend Zitronensaft, Oregano und Petersilie untermischen.
  4. Pasta zu der fertigen Sauce in die Pfanne geben und gut verrühren, mit Pfeffer und ggf. noch etwas Salz abschmecken. Mit Parmesan bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/04/13/pasta-mit-kichererbsen-getrockneten-tomaten/

Mein Tipp

Und wenn Ihr keine Salzzitronen im Haus haben solltet, verwendet einfach ein bisschen mehr Zitronensaft und Salz! Und wenn Ihr es vegan mögt, lässt den Parmesan einfach weg bzw. verwendet eine Alternative Eurer Wahl!

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Spinat-Salzzitronen-Risotto

29. März 2018
Spinat-Salzzitronen-Risotto | Rezept auf www.wallygusto.de

Risotto wird in Italien ja meist “nur” als Vorspeise oder Beilage serviert. Wallygusto und ich finden jedoch, dass Risotto auch als Hauptspeise eine durchaus gute Figur macht. Und zwar nicht nur für Vegetarier. Das liegt vor allem auch an der Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Gemüse, Kräuter und Gewürze. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Rosenkohl-Risotto mit Estragon, Thymian & Zitrone aus dem Kochbuch Vegetarische Köstlichkeiten von Yotam Ottolenghi. Und nachdem in der Regel keine Tomaten zum Einsatz kommen ist Risotto auch eines der italienischen Gerichte bei dem man sich auch außerhalb des Sommers mit saisonalen Zutaten nicht schwer tut. Unser Halloween Kürbis-Risotto lässt Grüßen! Das hier vorgestellte Spinat-Salzzitronen-Risotto kombiniert sogar beides: Saisonalität mit einem außergewöhnlichem Gewürz!

Spinat-Salzzitronen-Risotto

Menge: 2 Personen

Spinat-Salzzitronen-Risotto

Zutaten

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 200g Risotto Reis, z.B. Arborio
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Trockener Weißwein (oder ein Schuss Sherry, dann etwas mehr Gemüsebrühe)
  • 1/8 Salzzitrone, Schale fein gehackt
  • 80 g junger Spinat (Babyspinat), grob zerhackt
  • 1 Zweig Rosmarin, Nadeln grob zerhackt
  • 65 g frisch geriebener Parmesan
  • Olivenöl
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zunächst die Zwiebel in einem hohen Topf mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze 5 - 10 Minuten glasig anschwitzen.
  2. Anschließend Reis in den Topf schütten und unter Rühren mit anschwitzen, bis er glänzt.
  3. Jetzt den Reis mit Wein (oder Sherry) ablöschen und die Salzzitronen hinzufügen.
  4. Sobald der Wein verdunstet ist, einen Schöpfer heiße Brühe hinzugeben und nun unter regelmäßigem Rühren für etwa 15 - 20 Minuten köcheln. Sobald die Flüssigkeit aufgebraucht ist, wieder einen Schöpfer Brühe nachgießen - der Reis sollte nicht am Topfboden anbrennen.
  5. Sobald der Reis fertig ist - al dente - Spinat, Rosmarin und Parmesan hinzufügen und unterrühren, bis der Parmesan geschmolzen ist.
  6. Mit Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
https://wallygusto.de/2018/03/29/spinat-salzzitronen-risotto/

Meine Tipps

Risotto kochen ist eine Philosophie für sich. Im Internet gibt es tausend Tipps, was man zu tun und zu lassen hat. Ich kann jedoch nicht allen uneingeschränkt zustimmen.
Daher möchte ich hier zumindest einen Tipp aus unserer Küche geben:

Risotto kann auch gut gelingen, wenn nicht ständig gerührt wird. Probiert einfach mal Folgendes aus: Nach dem Ablöschen mit so viel heißer Brühe aufgießen, dass der Reis richtig in Flüssigkeit schwimmt (laut vieler Tipp-Geber ein absolutes No-Go). Kurz umrühren und dann bei geschlossenem Topf ca. 5-10 Minuten ohne Umrühren köcheln lassen. Sobald die Flüssigkeit aufgebraucht ist, Deckel ab und wie gewohnt unter häufigem Umrühren weitermachen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat. Mit ein bisschen Übung für die richtige Flüssigkeitsmenge gelingt das sehr gut und man hat zumindest mal für ein paar Minuten die Hände frei, um sich um etwas anderes zu kümmern.

Unter dem Motto „Saisonal schmeckt’s besser“ findet Ihr noch viel mehr köstliche saisonale Gerichte mit Spinat, Pastinake oder Bärlauch) bei diesen tollen Foodblogs:

Kleiner Kuriositätenladen – Agnolotti mit Bärlauch & Ricotta

Lebkuchennest – Getrüffeltes Pastinakenpüree mit Pastinakenstroh & Schweinefilet in Madeirasauce

NOM NOMS food – Süßkartoffel-Waffeln mit Spinat und Ei

Schlemmerkatze – Spinatrisotto mit Trüffelbutter

S-Küche – One pot Spinat Pasta

trickytine – würzige pastinaken pommes vom blech mit knoblauch crème fraîche dip

Dinner4Friends – grüner (Spinat)-Smoothie

Ye Olde Kitchen – Pastinakencrumble

Jankes*Soulfood – Bärlauch-Hummus

Möhreneck – Süßkartoffel-Gnocchi auf Rahmspinat

Kochen mit Diana – Bärlauchwaffeln

Madam Rote Rübe – Spinatsalat mit karamellisierten Honig-Radieschen und Linsen-Vinaigrette

Herbs & Chocolate – Pastinaken-Reiberdatschi

Feed me up before you go-go – Pastinakenkuchen mit Pekannuss, Orange und Anis

feines gemüse – Bärlauch Monkey Bread

Wunderbrunnen – Pastinaken-Spinat-Ravioli

Emilies Treats – Spinatsalat mit Süßkartoffeln und Oliven

ZimtkeksundApfeltarte – Spinat-Bärlauch-Frittata

Münchner Küche – Pasta mit Spinat und Walnusscrunch

Haut Gôut – selbst gemachte Wildschweinbratwurst mit Bärlauch

Raspberrysue – Spinat-Süßkartoffel-Strudel

pastasciutta – Die Superspinatsuppe
https://pastasciuttablog.blogspot.com/2018/03/superspinatsuppe.html

moey’s kitchen – Bärlauch-Ricotta-Gnocchi

Cuisine Violette – Kräuter-Zupfbrot mit Bärlauch

ninastrada – Herzhafte Waffeln mit Spinat und Ei

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Pasta mit Rote Bete, Ziegenkäse und Salbei

22. Februar 2018
Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei | Vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn ich früher mit Rote Bete in Berührung kam, dann war das eigentlich immer die vorgekochte Variante in irgendwelchen langweiligen Beilagensalaten. Erst später lernte ich Rote Bete auch als tolles Gemüse für diverse Gerichte (zum Beispiel Rote-Bete-Suppe) kennen. Denn Geschmack und natürlich die Farbe sind wirklich fast einzigartig! Vor allem als frische Variante, welche deutlich roter und aromatischer daherkommt als die gekochte. Die vielseitige Verwendbarkeit dieses Wurzelgemüse stellt die “Barbabietola rossa” auch in der italienischen Küche unter Beweis: Sei es in einem leckeren Rote-Bete-Risotto oder wie in dieser leckeren Pasta mit Rote Bete, Ziegenkäse und Salbei.

Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei

Menge: 2 Personen

Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei

Zutaten

  • 150 g frische Rote Bete
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 55 g getrocknete Kichererbsen (oder 1/2 Dose gekochte)
  • 1 rote Zwiebel, in feinen Ringen
  • 5 Salbeiblätter
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 220 g Pasta, z.B. Strociapretti

Zubereitung

  1. Kichererbsen für 12 -24 Stunden in Wasser einweichen. Wer etwas Natron zur Hand hat, kann auch noch etwas Natron hinzufügen - das verkürzt die anschließende Garzeit.
  2. Zunächst Rote Beete abwaschen sowie Wurzel und Blätter entfernen. Dabei aufpassen, dass man die Schale möglichst nicht beschädigt. Ansonsten verliert sie beim Kochen ihre schöne Farbe. Die Rote Bete im kochenden Salzwasser für ca. 35 - 40 Minuten gar kochen. Anschließend aus dem Wasser holen und etwas abkühlen lassen, Enden abschneiden, Haut entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Parallel zum Kochen der Rote Bete auch die Kichererbsen in ca. 20 Minuten gar kochen.
  4. Jetzt die Zwiebel mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig andünsten.
  5. Während die Zwiebeln andünsten, die Pasta aufsetzen.
  6. Als nächstes die Rote Bete und die Kichererbsen zu den Zwiebeln geben und für ca. 5 Minuten mit braten.
  7. Dann das Ganze mit einem Schöpfer Nudelwasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze köcheln lassen.
  8. Kurz bevor die Pasta al dente ist, den Ziegenfrischkäse und den Salbei zum Gemüse geben und unterrühren.
  9. Abschließend Pasta abtropfen lassen, ebenfalls in die Pfanne geben, gut umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
https://wallygusto.de/2018/02/22/pasta-mit-rote-bete-ziegenkaese-und-salbei/

Meine Tipps

Es gibt “Rote” Bete noch in einigen anderen interessanten Varianten. Optisch wirklich toll ist die weiß-rot geringelte „Tonda di Chioggia“ aus Italien. Aber auch die verwandte gelbe Bete ist eine schöne Variante. So kann man auch in Gerichte mit Rote Bete auf einfache Art und Weise, zumindest optisch, Abwechslung bringen.

Wer die frische Bete nicht erhält, kann natürlich auch auf die vorgekochte Variante zurückgreifen. Die Pasta ist dann aber nicht ganz so farbintensiv und auch der typische Rote Bete Geschmack kommt nicht so gut zur Geltung.

Weitere köstliche Gerichte mit Roter Bete (oder Lauch) findet Ihr heute auch bei diesen tollen Foodblogs:

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Spaghetti mit Linsen-Bolognese

26. Januar 2018
Spaghetti mit Linsen-Bolognese | Rezept auf www.wallygusto.de

Herr Wallygusto und ich haben ein Problem: Wir haben eine Speisekammer. Und diese Speisekammer ist voll. Sehr voll. Dort stapelt sich nämlich nicht nur Pasta-Päckchen auf Pasta-Päckchen, auch die Menge an Hülsenfrüchten hat inzwischen ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Keine Ahnung wieso, aber die kleinen, runden Dinger üben eine unheimliche Anziehungskraft auf uns beide aus! Eigentlich jedes Mal, wenn wir einen Bioladen betreten (und das ist ziemlich oft) wandert eine Packung bunte Linsen oder Bohnen in unserem Einkaufswagen. Keine Wunder also, das bei uns häufig Linsen-Kartoffel-Eintopf und Honiglinsen auf den Tisch kommen. Oder seit neuestem auch mal Spaghetti mit Linsen-Bolognese.

Eigentlich eine Fleischsauce, ist die Bolognese einer DER Klassiker der italienischen Küche. Die beliebte Sauce stammt ursprünglich aus dem norditalienischen Bologna. Dort serviert man sie traditionell mit Eiernudeln, vorzugsweise Tagliatelle. Obwohl die Zutatenliste recht übersichtlich ist, braucht die Zubereitung ein wenig Zeit: Eine gute Sauce Bolognese wird bei niedriger Temperatur nämlich mehrere Stunden gegart. Wenn es also mal schnell gehen soll und zudem vegan sein darf, ist Linsen-Bolognese mit roten Linsen ist eine gute Alternative: Die Kochzeit ist kurz, sie beträgt knapp eine halbe Stunde!

Linsen sind übrigens nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund: Trotz eines niedrigen Fettanteils enthalten sie viel Eiweiß und Kohlenhydrate. Somit sind sie vor allem für Vegetarier eine wichtige Eiweißquelle. Nicht vergessen sollte man auch den recht hohen Anteil an B-Vitaminen, denen eine positive Auswirkung auf Nerven- und Gehirnzellen nachgesagt wird. Linsen-Bolognese kann also ruhig öfter auf die Teller kommen! Wem unsere Variante dann zu langweilig werden sollte, der kann mit dieser vegetarischen Bolognese auf Blumenkohlbasis wieder ein wenig Abwechslung auf den Speiseplan bringen.

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Menge: 2 Personen

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Zutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 große Karotte, klein gewürfelt
  • 1 Stange Staudensellerie, klein gewürfelt
  • 125 g Rote Linsen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomatenstücke
  • 5 getrocknete Tomaten, gewürfelt
  • nach Belieben getrockneten Oregano, Rosmarin, Thymian
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 getrocknete Chili
  • Salz
  • Pfeffer
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin kurz andünsten.
  2. Knoblauch, Karotte, Sellerie, Linsen und Tomatenmark hinzufügen. Kurz anbraten, dann mit Gemüsebrühe und gehackten Tomaten ablöschen. Getrocknete Tomaten, Kräuter, Paprikapulver und Chili zugeben.
  3. Linsenbolognese 10 Minuten köcheln lassen, dann weitere 5 ohne Deckel reduzieren. Sollte es zu dick werden, etwas Nudelwasser hinzugeben. Die Linsen sollten weich, aber nicht matschig sein.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Spaghetti genießen. Wer mag, hobelt jetzt noch ein wenig Parmesan darüber.
https://wallygusto.de/2018/01/26/spaghetti-mit-linsen-bolognese/

Mein Tipp

Wenn Ihr frische Kräuter verwendet, gibt diese erst am Ende der Garzeit dazu – sie verlieren ansonsten ihr Aroma.

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Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

18. Januar 2018
Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone | Rezept auf www.wallygusto.de

Auberginen im Dezember, Erdbeeren im Januar? Klar, kein Problem – die Auswahl an Obst und Gemüse in deutschen Supermärkten ist immer gleich umfangreich. Es gibt einfach immer alles, egal welche Jahreszeit wir haben. Ich muss gestehen, dass ich auch oft nicht darüber nachdenke, wenn ich sommerliche Gemüsesorten in meinen Einkaufskorb lege: Wenn ich Lust auf Zucchini & Paprika habe, kaufe ich sie mir einfach. Mich plagen dabei oft Gewissensbisse, denn diese vermeintliche Freiheit beim Einkaufen macht uns komplett abhängig von Importen. Welche wiederum durch die Emissionen ihrer teilweise irrsinnig langen Transportwege das Klima zerstören.

Dabei wäre dies gar nicht nötigt, denn jede Saison für sich hat ihren ganz eigenen Reiz. Außerdem – und darum sollte man eigentlich beim Einkauf darauf achten – ist Saisongemüse- und Obst am besten für Umwelt und Gesundheit. Wer so wie ich manchmal unsicher ist, was man denn mit gutem Gewissen essen kann, findet im Internet entsprechende Saisonkalender für Gemüse & Obst.

Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Saisonkalender

Saisonale Küche ist natürlich auch unter Foodbloggern ein großes Thema: Im Janaur startet daher die erste Runde bei „Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Saisonkalender“! Zusammen mit vielen anderen Bloggern werde ich Euch nun jeden Monat ein neues Rezept mit einem ausgewählten Saisongemüse präsentieren: Den Anfang macht Rosenkohl!

Die Entscheidung, was ich damit kochen soll, fiel mir sehr leicht! Ich liebe Rosenkohl und will schon sehr lange ein Pesto damit machen. Das Rezept für mein Rosenkohl-Pesto ist an das Rosenkohl-Risotto von Ottolenlenghi angelehnt: Thymian & Estragon sind einfach perfekte Begleiter für die grünen Kerlchen! Ich bin mir sicher, mit diesem Rezept könnt Ihr auch den größten Rosenkohlhasser umstimmen. ;-)

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

Menge: 2 Personen

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

Zutaten

  • 500 g Rosenkohl, geputzt
  • 60 g Pinienkerne
  • 220 g Spaghetti oder Linguine
  • 60 g Pecorino,in groben Stücken
  • 4 Zweige Estragon, Blätter abgezupft
  • 1 TL Thymianblättchen
  • 1/2 Bio-Zitrone, die Schale fein gerieben und den Saft
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Rosenkohl in kochendem Salzwasser 10 - 15 Min. blanchieren. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und Pasta darin al dente kochen.
  2. Währenddessen Rosenkohl, 2/3 der Pinienkerne, Pecorino, Estragonblätter, Thymianblättchen, Zitronensaft und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Rosenkohl-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Pinienkernen und Zitronenabrieb bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/01/18/rosenkohl-pesto-mit-thymian-estragon-zitrone/

Mein Tipp

Rosenkohl ist sehr vielseitig und passt auch gut zu Tortellini oder Gnocchi. Oder Ihr probiert einfach eines dieser köstlichen Gerichte:

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Mac-and-Cheese | Halloween Special

30. Oktober 2017
Kürbis-Mac-and-Cheese | Rezept auf www.wallygusto.de

Das Bier ist kalt gestellt, die Chips stehen bereit, die Filmauswahl getroffen und die Fenster und Türen sind verriegelt – man weiß ja nie wer oder was an so einem Abend zu Besuch kommt? Das einzige was Euch noch fehlt ist das passende Abendessen für Euren Halloween-Abend? Here we go … typisch US, typisch Halloween … Kürbis-Mac-and-Cheese!

Wenn Ihr extra für dieses Rezept einen Kürbis gekauft habt, und noch etwas übrig habt, macht einfach noch ein paar Kürbis-Blätterteig-Teilchen mit Ziegenkäse daraus! Oder Ihr stöbert in unseren anderen Kürbis-Rezepten – vielleicht ist ja da noch was für Euch dabei! ;-)

Zutaten für 2 Zombies:

  • 220 g Makkaroni / Hörnchennudeln (ich nehme meist Vollkorn-Hörnchennudeln)
  • 60 g Parmesan (frisch gerieben)
  • 120 g Cheddar (frisch gerieben)
  • 200g Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 40 g Butter
  • 20 g Mehl
  • 1 EL Senf
  • 1/2 TL geräuchertes (scharfes) Paprikapulver
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 200 ml Milch
  • 90 ml Sahne
  • 1 EL Soja- oder Worcestersauce
  • 25 g Paniermehl
  • 1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Zunächst den Kürbis in ca. 5-10 mm große Würfel hacken und anschließend eine Mehlschwitze zubereiten. Dazu 25 g Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze klären, auf niedrige Temperatur stellen und das Mehl einrühren bis alle Klümpchen weg sind. Erst dann die Sahne unter ständigem Rühren nach und nach auch die Milch und die Soja- bzw. Worcestersauce hinzugeben und das Ganze kurz aufkochen. Senf, Paprikapulver, Pfeffer und Kürbisstücke unterrühren und ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen.

Während die Sauce vor sich herköchelt, die Nudeln bissfest kochen und das Topping vorbereiten. Dazu die restliche Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und darin das Paniermehl zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe für ca. 3 Minuten rösten bis das Paniermehl leicht gebräunt ist. Fertiges Topping zur Seite stellen.

Sobald die Nudeln bissfest sind, abgießen und zusammen mit dem geriebenem Käse in den Topf geben und gut vermengen. Die so entstandene Masse in eine Auflaufform geben und gleichmäßig mit dem Paniermehl bedecken.

Das Ganze bei 185°C Ober-/Unterhitze im vorgeheiztem Backofen für ca. 25 Minuten überbacken bis es schön goldbraun ist.

Damit solltet Ihr eine gute Grundlage haben um auch den härtesten Horrorfilm gut zu verdauen!

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Pesto mit Salbei & Ingwer

6. Oktober 2017
Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer (3)

Es gibt Leute, die freuen sich das ganze Jahr auf Spargel – ich hingegen kann es kaum erwarten bis die ersten Kürbisse am Feldrand bzw. im Supermarkt liegen. Das eigentlich Erstaunliche daran ist, dass es zuhause bei meinen Eltern nie Kürbis gab. Mein einziger Berührungspunkt mit diesen Gewächsen war damals der süß-sauer eingelegte Kürbis meiner Oma. Der ist mir anscheinend so gut in Erinnerung geblieben, um den Grundstein für meine jetzige Leidenschaft zu legen!

Was wiederum kein wirkliches Wunder ist – Kürbis ist unglaublich vielseitig! Und so lag es für Herrn Wallygusto und mich auch nahe, ihn mal zu einem cremigen Kürbis-Pesto zu verarbeiten. Für das besondere Geschmackserlebnis sorgen frischer Ingwer und eine Handvoll Salbeiblätter.

Hokkaido-Kürbis schmeckt übrigens nicht nur gut, sondern weist zudem eine hohe Nährstoffdichte aus: Neben Beta-Karotin – dem er seine leuchtend orangerote Farbe verdankt – hat der Hokkaido noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten. Ursprünglich aus Japan stammend wjrd er inzwischen seit über 20 Jahren auch in Deutschland angebaut. Er ist also ein richtiges “heimisches Superfood” und wie gemacht für das gleichnamige Blogevent von Giftigeblonde und The Apricot Lady! ;-)

Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer

Zutaten für 2 Personen:

  • nach Bedarf Olivenöl
  • 25 g + 10 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe, in dünnen Scheiben
  • 1 großes Stück Ingwer, in dünnen Scheiben
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 100 ml heißes Wasser
  • 30 g Parmesan, grob zerkleinert
  • 6-8 große Salbeiblätter
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben Pfeffer

Zubereitung:

Kürbiskerne in einer tiefen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Nun etwas Olivenöl in die Pfanne geben und Kürbiswürfel sowie Knoblauch ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Ingwer dazugeben und kurz mit braten. Mit dem heißen Wasser ablöschen, bei niedriger Hitze köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz vor Ende der Garzeit die Salbeiblätter zugeben.

Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (am besten Spaghetti oder Linguine) darin al dente kochen.

Parallel die Kürbismischung, 25 g Kürbiskerne, Parmesan und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kürbis-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Kürbiskernen bestreut servieren.

Blogevent „heimisches Superfood“

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Auberginen nach Sichuan-Art

15. September 2017
Auberginen nach Sichuan-Art | www.wallygusto.de

Nachdem ich vor einiger Zeit wieder leckere Auberginen nach Sichuan-Art im Mai Garten gegessen habe, musste ich gleich auf der Website von essen & trinken ein wenig zum Thema Sichuan Küche recherchieren. Der Sichuan Küche eilt – dank des berühmten Sichuanpfeffers – der Ruf voraus sehr, sehr scharf zu sein. Im Pure Veggie House in Hongkong konnten Herr Wallygusto und ich uns davon überzeugen, dass die Sichuan Küche tatsächlich eine sehr schweißtreibende Angelegenheit sein kann. Doch wusste sie uns auch durch ihre vielen verschiedenen Aromen zu beeindrucken! Beliebte Zubereitungsmethoden der Sichuan Küche sind Braten, Beizen, Räuchern und Lufttrocknen. Eingelegtes Gemüse, wie etwa Bambus oder Kohl, ist ebenfalls typisch für diese Region. Die Gerichte werden gerne kräftig mit Sichuan Pfeffer (ach ne), Ingwer, Knoblauch, Sternanis, Chili und vergorene Sojabohnen gewürzt.

Neben scharfen Geschmacksnoten werden süße und saure Aromen mit verschiedenen Zubereitungstechniken zu Gerichten wie eben dieser leckeren Auberginen vereint. Was eigentlich schon fast erstaunlich ist, denn in dieser Region wird überdurchschnittlich viel Fleisch verzehrt. Dieses Rezept stammt übrigens von dem Blog Gusto & Aroma. Vielen Dank an dieser Stelle dafür! Ich habe nur ein paar kleine Änderungen vorgenommen: Anstelle der Chillipaste mit Knoblauch habe ich rote Currypaste verwendet. Manchmal muss man eben ein wenig improvisieren! ;-)

Auberginen nach Sichuan-Art

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 EL Erdnussöl oder Rapsöl
  • 500 g Auberginen gewürfelt
  • 4 Knoblauchzehen in dünnen Scheiben
  • 1 EL Ingwer, klein gewürfelt
  • 1 rote Chili, in feinen Ringen
  • 6 Frühlingszwiebeln, in dünnen Ringen
  • 3 TL rote Currypast
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1/2 TL Zucker
  • 2 EL chinesischer weißer Reiswein
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 EL Sesamöl

Zubereitung:

Die Auberginen in ein Sieb geben und mit Wasser abspülen, gut abtropfen lassen!

Für die Sauce rote Currypaste, Sojasauce, Zucker, Reiswein, Gemüsebrühe und Sesamöl mit Gemüsebrühe mischen, beiseite stellen.

Öl in einem Wok oder einer tiefen Pfanne erhitzen, Aubergine anbraten. Knoblauch, Ingwer, Chili und Frühlingszwiebeln zufügen und bei starker Hitze 3 Minuten rühren.

Sauce dazugeben, Hitze reduzieren und zugedeckt ca. 20 Minuten schmoren, dabei ab und zu umrühren. Mit gedämpften Jasminreis servieren.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone

21. August 2017
One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone

Vor einigen Jahren machte ein Trend die Runde, dem auch ich mich nicht ganz entziehen konnte: One-Pot-Pasta! Man nehmen einen Topf, fülle ihn mit Pasta, Gemüse und Parmesan und köchle das Ganze, bis es gar ist. Ich muss gestehen, dass ich mich bisher nur 2, 3 mal daran versucht habe und fast eben so oft kläglich daran gescheitert bin. Wie ich so ein simples Gericht vergeigen konnte? Ganz einfach! Ich habe mich nicht an den ehernen Grundsatz gehalten, das Wasser genau abzumessen und habe meine Zutaten darin ertränkt. ;-)

Inzwischen hat die Begeisterung für dieses schnelle, einfache Gericht aber ohnehin abgenommen. Umso erstaunlicher ist es, dass Anna Jones in ihrem neuen Kochbuch A Modern Way To Cook ein eben solches Gericht in petto hat. Weil wir noch Grünkohl im Tiefkühlfach hatten, haben Herr Wallygusto und ich die One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone einfach mal ausprobiert. Und Anna Jones hat nicht zuviel versprochen: Dieses Gericht ist wirklich eine Offenbarung und hat sich deswegen spontan (daher auch das Balkonfoto) noch einen Platz unter unseren Lieblingsrezepten verdient.

Für 2 Personen

  • 200 g Spaghetti
  • 200 g Kirschtomaten, halbiert
  • abgeriebene Schale von 1 großen unbehandelten Zitrone
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 gehäufter TL Meersalz (bei feinem Tafelsalz etwas weniger)
  • 200 g Spinat oder Grünkohl, von harten Stielen und Blattrippen befreit & grob zerpflückt*

*Gemüse aus der Tiefkühltruhe geht auch, jedoch solltet Ihr es vorher auftauen

Zubereitung

Wasserkocher füllen und einschalten. Alle Zutaten und Gerätschaften bereitlegen. Am besten verwendet Ihr eine große, tiefe Pfanne mit Deckel, damit die rohen Spaghetti “ausgestreckt” bequem Platz haben.

Spaghetti in die Pfanne legen. Tomatenhälften darüber verteilen, mit Zitronenschale bestreuen, Olivenöl darübergießen und salzen. Nun 1/2 Liter heißes Wasser zugeben, Deckel auflegen und das Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser aufwallt, Deckel abnehmen und alles 6 Minuten sprudelnd vor sich hin kochen lassen. Pasta alle 30 Sekunden mit einer Küchenzange wenden.

Kohl nach Ablauf der 6 Minuten in die Pfanne geben und 2 Minuten mitgaren.

Wenn das Wasser fast vollständig verkocht ist, die Pfanne vom Herd nehmen. Pasta mit der Sauce auf zwei Schüsseln verteilen und nach Belieben mit Pecorino bestreuen.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Radicchio-Pesto

14. August 2017
Rezept für Radicchio-Pesto | www.wallygusto.de | Der Blog, der durch den Magen geht

Das letzte Wochenende im Juli war eines voller Premieren: Ich habe das erste Mal in meinem Leben mit Pinsel & Farbe einen Fotountergrund erstellt. Das mag jetzt nach nichts Besonderem klingen, aber mit meinen beschränkten handwerklichen Fähigkeiten ist das wirklich eine große Leistung. Auch wenn ich zugeben muss, dass mich Herr Wallygusto tatkräftig beim Streichen unterstützt hat. Natürlich bin ich nicht alleine auf so eine Idee gekommen, sondern war in Gesellschaft vieler lieber BloggerkollegINNEN.

Die zweite Premiere stellt Radicchio-Pesto dar. Wie das kommt? Obwohl ich fast alles an Gemüse und Salat gerne esse, hasse ich Radicchio wie die Pest. Der bittere Geschmack ist mir ein Graus! Ausnahmen machte ich bei dem purpurnen Gewäschs bisher nur selten – zum Beispiel in Südtirol auf Pizza oder bei Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio. Nachdem Herr Wallygusto von seiner letzten Dienstreise aus Italien aber die Lust auf Radicchio-Pesto “mitbrachte” und es eh zu heiß für ein anderes Essen war, haben wir ein wenig in der heimischen Küche experimentiert. Herausgekommen ist dieses tolle, herbe Pesto, das auch ganz hervorragend zu Vollkornspaghetti passt!

Natürlich nutze ich gleich die Gelegenheit, um Euch nicht nur dieses köstliche Gericht sondern auch gleich meinen neuen Fotountergrund zu präsentieren. Wie findet Ihr das Gesamtarrangement? Meiner Meinung nach ist es wirklich sehr gelungen! ;-)

Rezept für Radicchio-Pesto | www.wallygusto.de | Der Blog, der durch den Magen geht

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel, geviertelt und in feinen Streifen
  • 1 kleiner Kopf Radicchio, halbiert und in feinen Streifen
  • 1 Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 1/2 EL Zucker
  • 1 Hand Walnusskerne
  • 50 g Parmesan, in mittelgroßen Stücken
  • nach Belieben frische Kräuter (z.B. Zitronenmelisse, Rosmarin, Thymian, Basilikum)
  • 1/2 TL Salz
  • 4 Pfefferkörner
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Anschließend Radicchio, Knoblauch, und Walnüsse zugeben und ebenfalls anbraten. Wenn der Radicchio zusammenfällt, mit Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen.

Nun den Inhalt der Pfanne in einen Mixbecher geben und zusammen mit den restlichen Zutaten fein pürieren. Falls nötig, noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

Radicchio hat gerade Saison, weswegen das Radicchio-Pesto beim Blog-Event World Wide Summerfood auf kochtopf.me mitmachen darf, dass die liebe Birgit von Backen mit Leidenschaft gerade dort ausrichtet. Ob es in Italien regelmäßig im Sommer gegessen wird, weiß ich allerdings nicht, aber wenn es warm ist, müssen zumindest meine Speisen schnell und einfach sein. ;-)