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Nudeln | Reis

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Auberginen-Pesto mit geräuchertem Ricotta & Estragon

24. September 2018
Auberginen-Pesto mit geräuchertem Ricotta & Estragon | Rezept auf www.wallygusto.de

Ein beliebtes Mitbringsel aus Italien – neben Pasta und Pralinen mit Haselnussfüllung – ist geräucherter Ricotta. Aber was erzähle ich Euch, das habe ich Euch ja schon im Rahmen des Rezeptes für Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta erzählt. Leider hat es uns schon länger nicht mehr nach Italien zum Einkaufen verschlagen und in München gibt es den geliebten Käse auch nicht an jeder Ecke. Zum Glück hat Herr Wallygusto einen italienischen Kollegen, der uns letzthin mit einem großen Stück „Ricotta affumicato“ aus seiner Heimat beglückte. Und so stand unserem Auberginen-Pesto mit geräuchertem Ricotta & Estragon nichts mehr im Weg.

Zugegeben, diese Kreation war ein bisschen aus der Not geboren, denn der kleine Kräutergarten auf unserem Balkon fängt langsam an, uns über den Kopf zu wuchern. Außerdem habe ich diesen Sommer wirklich und wahrhaftig Estragon für mich entdeckt! Es lohnt sich also, bewusst Kräuter anzupflanzen, mit denen man vorher nicht viel anfangen konnte. Wenn Ihr so wollt, habe ich damit quasi meine eigene kleine „Food Challenge“ ins Leben gerufen – mal sehen, was ich mir nächstes Jahr in den Kräutertopf hole. Also her mit Euren Empfehlungen!!!

Auberginen-Pesto mit geräuchertem Ricotta & Estragon

Menge: 2 Personen

Auberginen-Pesto mit geräuchertem Ricotta & Estragon

Zutaten

  • 1 mittelgroße Aubergine, in mittelgroßen Würfeln
  • Rapsöl
  • 25 g Walnusskerne
  • 2 Knoblauchzehen, geschält & in Scheiben
  • 1 Handvoll Estragon, Blätter
  • 1 rote Chilischote, entkernt & in Scheiben
  • 2 EL Olivenöl
  • 60 g geräucherter Ricotta, grob zerteilt
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Auberginenwürfel in einer hohen Pfanne mit etwas Rapsöl andünsten. Knoblauch dazugeben und so lange braten, bis die Auberginen die gewünschte Bräune erreicht haben.
  2. Gemüse zusammen mit allen anderen Zutaten zu einer glatten Masse pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!!
https://wallygusto.de/2018/09/24/auberginen-pesto-mit-geraeuchertem-ricotta-estragon/

Meine Tipps

Mehr Frische bekommt das Auberginen-Pesto durch die Zugabe von ein wenig Zitronensaft.

Um das Pesto optimal mit der Pasta zu vermengen, hebt man am besten ein wenig Nudelwasser auf und verdünnst das Pesto damit.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

17. September 2018
Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella | Rezept auf www.wallygusto.de

Eines der Dinge, die in unserer Küche nicht fehlen dürfen, ist die Reine. Den sogenannten „Bayrischer Bräter“, auf bayrisch liebevoll „Reindl“ genannt, kenne ich schon seit Kindesbeinen an, hat doch meine Oma früher darin ganz klassisch ihren bayrischen Schweinebraten zubereitet. Da wir es lieber eher mediterran & vegetarisch mögen, befüllen Herr Wallygusto und ich es mit Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella.

Der sogenannte „Bayrischer Bräter“, auf bayrisch liebevoll „Reindl“ genannt, unterscheidet sich vom normalen Bräter durch die eckige Form und das Fehlen eines Deckels. Im Gegensatz zu einer Auflaufform ist es nicht aus Ton oder Keramik, sondern aus Metall. Meine Reine ist inzwischen leider ein wenig in die Jahre gekommen, weswegen ich sie schon ersetzen wollte. Zugeben hatte das aber eher optische als funktionelle Gründe: Der abgeplatzte Rand sieht auf Rezeptfotos für den Foodblog einfach nicht so appetitlich aus. Aber was soll ich sagen: Mein Herz hängt an dem Ding!

Und den Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella ist es ehrlich gesagt egal, in welchem Gefäß sie überbacken werden. Hauptsache, sie bekommen an heißen Sommertagen mit einem Schwung Basilikum und Estragon ordentlich Frische verpasst! ;-)

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

Menge: 2 Personen

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

Zutaten

  • 1 Packung Tortellini aus dem Kühlregal (ca. 250 g)
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 kleine Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gewürfelt
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • nach Belieben Chiliflocken
  • 1 Dose Tomaten (400g), stückig
  • 150g Kirschtomaten, halbiert
  • 100 g Sahne
  • nach Belieben Estragon, Blätter abgezupft und grob gehackt
  • nach Belieben Basilikum, Blätter abgezupft und grob gehackt
  • 1 Packung Mini-Mozzi, abgetropft

Zubereitung

  1. Tortellini nach Packungsanleitung zubereiten. Anschließend in einem Sieb abtropfen lassen und zur Seite stellen.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Schalotten sowie Knoblauch darin unter Rühren anschwitzen. Tomatenmark dazu und kurz mitrösten.
  3. Dosentomaten und Tomatenstücke dazugeben und alles vorsichtig miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chiliflocken würzen und bei mittlerer Hitze für etwa 5-7 Minuten köcheln lassen.
  4. Sahne und einen Teil der Kräuter einrühren, Tortellini dazugeben und gut miteinander vermengen. Tortellini-Tomaten-Mischung in eine ofenfeste Form (am besten eine Reine :-)) geben.
  5. Mozzi-Kugeln darüber verteilen. Die Form in die Mitte des auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen schieben und für etwa 10 Minuten gratinieren. Der Käse sollte schön geschmolzen, aber nicht braun sein.
  6. Vor dem Servieren mit den restlichen Kräutern und eventuell noch etwas Chiliflocken bestreuen.
https://wallygusto.de/2018/09/17/tortellini-mit-tomatensauce-und-mozzarella/

Mein Tipp

Statt Mini-Mozzi könnt Ihr auch 1 Kugel Mozzarella oder Büffelmozzarella verwenden. Tortellini finden bei uns übrigens öfter Verwendung für Ofengerichte – so zum Beispiel in Tortelliniauflauf mit Gorgonzola.

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Magazin Nudeln | Reis

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

27. August 2018
Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung | Rezept auf www.wallyusto.de

Seid Ihr Team Obst oder Team Gemüse? Ich muss ja gestehen, dass ich mit Obst rein gar nichts anfangen kann. Es sei denn, es versteckt sich in Kuchen oder Desserts. Ganz klar. Schon als Kind konnte ich mit Obst nicht viel anfangen und da half es auch nichts, wenn meine Mutter mir frische Erdbeeren mit Zucker bestreut schmackhaft machen wollte. Inzwischen weiß ich, dass meine Abneigung gegen Obst gesundheitliche Gründe hat, denn der Fruchtzucker verursacht mir gerne mal mehr oder weniger große Probleme. Dafür esse ich aber sehr, sehr gerne Gemüse: Wenn man mir eine Karotte und einen Apfel unter die Nase halten würde, fiele meine Wahl daher auch immer auf die Karotte. Mit ihrem Buch Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte trifft Erica Bänziger also zu 100% meinen Geschmack.

Autor

Erica Bänziger ist diplomierte Ernährungs- und Gesundheitsberaterin. Sie arbeitet als selbständige Referentin, Ausbildnerin und Kochbuchautorin. Die Köchin aus Leidenschaft beweist mit ihren Rezepten immer wieder, wie lustvoll gesunder Genuss sein kann. Im Fona Verlag sind bereits zahlreiche erfolgreiche Kochbücher von Erica Bänzer erschienen.

Schon als Kind war sie ein Gemüsefan und hat diese Begeisterung offensichtlich an ihre beiden Söhne vererbt, die schon im Babyalter gute Gemüseesser waren. Die Rezepte sind also durchaus auch eine Einladung für Familien, die Vielseitigkeit von Gemüse zu entdecken.

Optik

Mit einem Format von 200 × 280 mm und 272 Seiten ist Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ein ordentlicher Wälzer geworden. Wie man es für ein Buch dieses Umfangs erwartet, ist die Verarbeitung sehr hochwertig: Der Einband ist robust, die Buchseiten haben eine angenehme Papierstärke.

Die 65 Food- und 50 Gemüsefotos von Andreas Thumm sind geradlinig, aber ansprechend. Aber mit zu wenig Chichi hatte ich noch nie ein Problem, im Gegenteil. Schade finde ich nur, dass nicht jedes Rezept ein eigenes Foto hat. Wer mich kennt weiß, dass das ein kleiner Spleen von mir ist.

Aus dem Inhalt

Gemüse und Rezepte | Artischocke | Aubergine | Blumenkohl | Bodenkohlrabi | grüne Bohne | Brokkoli | Catalogna | Chicorée | Chinakohl | Cima di Rapa | grüne Erbse | Fava | Feder-/Grünkohl | Fenchel | Gurke | Kardy | Karotte | Kefe/Zuckerschote | Knollensellerie | Kohlrabi| Kürbis | Lauch | Krautstiel/Stielmangold | Mönchsbart | Barba di Frate | Mairübe | Oka | Pak Choi | Pastinake | Peperone/Gemüsepaprika | Radicchio | Radieschen | Rande/ Rote Bete | Rettich | Rotkabis/-kohl | Rosenkohl | Schwarzwurzel | Spargel | Spinat | Stachy | Stangen-/Staudensellerie | Süsskartoffel | Tomate | Topinambur | Weisskabis/-kohl | Wirz/Wirsing | Zucchino | Zwiebel

Rezepte

200 Saisonrezepte zeigen Erica Bänzigers Liebe für Gemüse. Sie kommt ins Schwärmen, wenn sie von der Vielfalt, den gesunden Inhaltsstoffen und der einfachen Zubereitung erzählt.

Gerade beim Gemüse ist weniger oft mehr! Gemüse soll sein typisches Aroma behalten oder dieses idealerweise noch verstärkt werden. In vielen Rezepten schwingt die mediterrane Küche mit, denn Olivenöl und Kräuter sind wichtige Zutaten. Auch ermuntert die Autorin dazu, Gemüse öfter roh zu essen. Dazu eignen sich nicht nur Kohlrabi, Karotten und Sellerie. Auch das kommt mir sehr entgegen, esse ich doch in der Mittagspause bevorzugt Rohkost mit Hüttenkäse oder bunte Salate.

Dass saisonal zu kochen keine Hexerei ist, weiß ich. Leider bin ich selbst oft zu bequem und zu verwöhnt ob der allzeit umfangreichen Auswahl im Supermarkt. Dank Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte könnte damit jetzt endlich Schluss sein. Die saisonale Zuteilung der Gemüse basiert hier auf der Tabelle des Verbandes der Schweizer Gemüseproduzenten. Kleine und größere Zeitabweichungen diktiert die Natur respektive das Wetter. Ich persönlich orientiere mich gerne am Saisonkalender von Alnatura. Selbstverständlich gibt es auch Gemüse, das natürlicherweise eine längere Saison hat oder sogar ganzjährig im Angebot ist.

Kurzprofil

Titel: Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte
Autor: Erica Bänziger
Herausgeber: Fona
ISBN: 978-3-03780-633-3
Preis: € 38,00

Ausprobiert

Herr Wallygusto und mich hat gleich das erste Rezept, das wir ausprobiert haben, schwer begeistert: Das Auberginen-Tomaten-Ragout ist einfach und schnell zubereitet. Außerdem passt es hervorragend zu Pasta. Das Originalrezept haben wir ein klein wenig verändert, denn bei uns kommt statt Büffelmozzarella Burrata zum Einsatz. Die Autorin empfiehlt, statt Auberginen auch mal Kürbis auszuprobieren. Oder einfach nur Tomaten zu verwenden.

Auch das Rezept für Blumenkohl mediterranhat hervorragend funktioniert und geschmacklich voll überzeugt. Kaum zu glauben, wie vielseitig diese weißen Röschen sein können!

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

Menge: 2 Personen

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

Zutaten

  • 220 g Penne
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 kleine rote Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, klein gewürfelt
  • 1 Peperoncino
  • 1 mittelgroße Aubergine, klein gewürfelt
  • etwas Gemüsebrühe
  • 200 g Cherrytomaten, halbiert
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Kugel Burrata, zerpfückt
  • Nach Belieben Basilikumblätter, in feinen Streifen

Zubereitung

  1. Penne nach Packungsanleitung kochen, abgießen, zurück in den Topf geben und zugedeckt zur Seite stellen.
  2. Zwiebeln, Knoblauch, Peperoncino und Auberginen im Öl einige Minuten andünsten, mit Gemüsebrühe ablöschen, Tomatenhälften zugeben und 10 bis 15 Minuten weiterdünsten. Wenn die Auberginen gar sind, mit Salz und Pfeffer würzen, Penne zugeben und erhitzen.
  3. Burrata unterrühren und sofort mit Basilikum bestreut servieren.
  4. Wer mag, gibt jetzt auch noch ein wenig Sbrinz (Hartkäse aus der Schweiz) und Olivenöl darüber.
https://wallygusto.de/2018/08/27/auberginen-tomaten-ragout-buchvorstellung/

Fazit

Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ist eine praktische Hilfe, um den täglichen Gemüsekonsum genussvoll, saisonal und abwechslungsreich zu gestalten. Und das mit einfachen Rezepten, die unglaublich gut schmecken. Herr Wallygusto und ich sind von dem Kochbuch schwer angetan. Ich bin mir sicher, dass wir noch lange Freude ob der Vielfalt der Gemüsesorten und Rezepte darin haben werden.

Vielen Dank an den Fona Verlag, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos & unverbindlich für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Pasta mit Zucchini-Erdnuss-Sauce

13. August 2018
Pasta mit Zucchini-Erdnuss-Sauce | Rezept auf www.wallygusto.de

Dieses Rezept beginnt mit einem Geständnis: Als Kind kannte ich Spaghetti nur mit der berühmt-berüchtigten Fertig-Tomatensauce eines US-amerikanischen Lebensmittelkonzerns. Das hat sich zum Glück inzwischen geändert – wie Ihr an Pasta mit Kichererbsen & getrockneten Tomaten oder Avocado-Basilikum-Pesto sehen könnt! Ein ganz besonders interessantes Rezept ist aber diese Pasta mit Zucchini-Erdnuss-Sauce. Das erste Mal durfte ich dieses ausgefallene Gericht vor etlichen Jahren auf der Geburtstagsfeier vom Luftschubser kosten. Das ursprüngliche Rezept stammt von den Küchengöttern – ich habe dieses ein wenig angepasst.

Als Vegetarier kochen wir sowieso oft mit Zucchini – warum also nicht mal mit Erdnuss? Und dazu ein wenig Petersilienwurzel, die kommt in unserer Küche eh immer ein wenig zu kurz. Die Kombination mag im ersten Augenblick ein wenig befremdlich klingen, ist jedoch perfekt! Das würzige Aroma der Petersilienwurzel ist eine optimale Ergänzung zur milden, nussigen Zucchini, wunderbar abgerundet durch die Erdnussbutter.

Ein weiteres, meiner Meinung nach geniales Rezept mit Erdnussbutter und Spaghetti ist Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce! Oder Ihr wagt Euch gleich an bunte Gemüsenudeln mit Tofu & Tamarinden-Erdnusssoße! Lasst Euch auf keinen Fall von ungewöhnlichen Mischungen abschrecken!

Pasta mit Zucchini-Erdnuss-Sauce

Menge: 2 Personen

Pasta mit Zucchini-Erdnuss-Sauce

Zutaten

  • Salz
  • 220 g Vollkorn-Linguine oder Spaghetti
  • 1 großer Zucchino
  • 2 kleine Petersilienwurzeln oder Pastinaken
  • 1/2 Bund Koriandergrün
  • Rapsöl
  • 2 EL helle Sojasauce
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Erdnussmus
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Sambal Oelek

Zubereitung

  1. Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen lassen. Linguine darin nach Packungsangabe kochen.
  2. Zucchino und Pastinake waschen, Pastinake schälen. Beides mit einem Sparschäler in Streifen schneiden. Koriander waschen, trocken schütteln und die Blättchen fein hacken.
  3. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und Gemüsestreifen darin ca. 5 Min. anbraten. Mit Sojasauce und Brühe ablöschen, Deckel drauf und aufkochen lassen.
  4. Erdnussmus einrühren. Sauce mit Salz, Pfeffer und Sambal Oelek würzen. Kurz vor dem Servieren einen Teil des Koriandergrüns untermischen.
  5. Nudeln abgießen, mit der Sauce vermischen und Koriander bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/08/13/zucchini-erdnuss-sauce/

Mein Tipp

Wer keinen Koriander mag, kann stattdessen auch Petersilie verwenden. Als Ersatz für das Erdnussmus geht natürlich auch Erdnussbutter (creamy oder crunchy).

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Pasta mit Ofentomaten, Mozzarella und Salzzitrone

16. Juli 2018

Das Schöne an Pasta ist ja, dass es sich in der Regel um eher einfache und schnelle Rezepte handelt. Die meist auch noch sehr gut schmecken! Diese Pasta mit Ofentomaten, Mozzarella und Salzzitrone ist auf jeden Fall unglaublich lecker. Denn durch das Schmoren der Tomaten zusammen mit etwas Honig oder Zucker kommt deren Eigengeschmack toll zur Geltung. Unterstrichen wird das Ganze noch durch den tollen Geschmack der Salzzitronen. Das Gericht ist dafür nicht ganz so einfach und schnell wie unser “Schnellkochklassiker” Pasta aglio, olio e peperoncino. Bei uns kommt die Pasta dennoch häufig auf den Tisch, auch weil der leckere Geruch beim Schmoren einem schon das Wasser im Munde zerlaufen lässt!

Pasta mit Ofentomaten, Mozarella und Salzzitrone

Menge: 2 Personen

Pasta mit Ofentomaten, Mozarella und Salzzitrone

Zutaten

    Für die Ofentomaten
  • 12 Cocktailtomaten, halbiert
  • 1/8 Salzzitrone, Schale fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben
  • 2 Schalotten, in Ringe
  • 2 + 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • 1 TL Honig
  • 1 Chilli, getrocknet zerrieben
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Pfeffer
    Für die Pasta
  • 220 g Pasta
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 Büffel-Mozzarella
  • 2 Zweige Basilikum, frisch
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zunächst 2 EL Öl in eine backofenfeste Form geben und verteilen.
  2. Nun Rosmarinnadeln, Salzzitronen und die Knoblauchscheiben ebenfalls in der Form verteilen.
  3. Darauf nun die Cocktailtomaten mit der Schnittfläche nach unten plazieren und die Schalotten gleichmäßig darüber streuen.
  4. Das Ganze mit etwas Pfeffer bestreuen und mit Alufolie gut abdecken.
  5. Die Form nun für 25 Minuten auf die Mittlere Schiene in den nicht vorgeheizten Backofen bei 190°C Umluft geben.
  6. Parallel dazu nun den Honig mit dem restlichen Olivenöl, dem Chilli und dem Balsamico verrühren.
  7. Nach Ablauf der 25 Minuten die Alufolie entfernen und mit der Öl-Essig Mischung begießen und anschließend für weitere 20 Minuten ohne Folie im Ofen schmoren lassen.
  8. Während die Tomaten schmoren die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten und den Mozzarella in kleine Stücke rupfen.
  9. Rechtzeitig vor Ablauf die Nudeln kochen und kurz vor dem Abgießen der Nudeln 2-3 EL Nudelwasser entnehmen und in die Form im Backofen geben.
  10. Jetzt die Ofentomaten mit der Flüssigkeit zu den Nudeln geben und alles gut vermischen.
  11. Nun die Nudeln anrichten und mit darübergestreuten Mozzarella und Pinienkerne servieren.
https://wallygusto.de/2018/07/16/pasta-mit-ofentomaten-mozzarella-und-salzzitrone/

Meine Tipps

Für alles die es nicht so scharf mögen, auch die Pasta schmeckt auch ohne Chili super lecker.

Die Pasta lässt sich auch einfach vegan zuzubereiten: Man lässt einfach den Mozzarella weg und ersetzt den Honig durch eine vegane Variante. Gut eignet sich Agavendicksaft oder man bestäubt die Tomaten vor dem Schmoren mit Puderzucker.

Die Variante mit Puderzucker ist auch generell eine tolle Sache, da der Zucker beim Schmoren auf den Tomaten lecker karamellisiert.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce & Chili

9. Juli 2018
Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce & Chili | Rezept auf www.wallygusto.de

Es war einmal eine bekannte amerikanische Fernsehköchin mit dem Namen Martha Stewart. Die kam eines Tages auf die Idee, Pasta mit klein geschnittenen Zutaten in – man höre und staune – eine Pfanne zu geben und alles gemeinsam zu garen. Kaum zu glauben, aber das Rezept funktionierte und wurde darum auch gleich als “One-Pan Pasta” veröffentlicht. Das einfache und schnell zubereitete Nudelgericht fand großen Anklang bei ihren Fans. Und auch in die Küchen der Foodblogger hielt es bald darauf zahlreich Einzug. Ein neuer Trend war geboren! Und wenn sie nicht gestorben ist, dann köchelt die One Pot Pasta noch heute! ;-)

Wenn ich mich recht erinnere, begann das Märchen der One-Pot-Pasta bereits 2013 – und so richtig aus dem Netz verschwunden ist sie seitdem nicht mehr! Die Blogs und Kochzeitschriften sind inzwischen voll mit mehr oder weniger kreativen Rezepten für dieses simple Gericht, das nicht nur Geschirr sondern auch Zeit spart. Selbst hier auf dem Blog gibt es mit One-Pot-Pasta mit Zucchini & Cocktailtomaten und One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten- und Zitrone bereits zwei Varianten dieses – sagen wir mal – „Klassikers der modernen Küche“. Mit Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce & Chili bekommen diese Gerichte jetzt ausgefallene Gesellschaft!

Gefunden habe ich das Rezept bereits vor einiger Zeit bei der Küchenchaotin – gekocht wurde es bislang leider nur 2x mal. Was aber nicht etwa daran liegt, dass die Kombination aus Pasta, Erdnuss und Chili nicht schmecken würde! Vielmehr ist die Thai Style One Pot Pasta eine ganz besonders köstliche Vertreterin ihrer Art: Die Mischung aus cremigem Erdnussmus, fruchtiger Paprika, knackigen Karotten und würzigen Frühlingszwiebeln ist einfach unschlagbar!

Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce & Chili

Menge: 2 Personen

Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce & Chili

Zutaten

  • 1 kleine Karotte, in Scheiben
  • 1 rote Paprika, halbiert und in feinen Streifen
  • 3 Frühlingszwiebeln, längs aufgeschnitten und in Stücken
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, fein gewürftelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1-2 getrocknete Chilis, zerbröselt
  • 220 g Linguine
  • 1 EL Erdnussmus
  • 1 MSP Mangopulver
  • 1 Prise Zucker
  • 60 g geröstete, gesalzene Erdnüsse
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL helle Sojasauce
  • Saft einer Limette
  • Nach Belieben Thai-Basilikumblätter
    Für obendrauf
  • nach Belieben geröstete, gesalzene Erdnüsse
  • nach Belieben Korianderblätter, ganz oder grob gehackt

Zubereitung

  1. Alle Zutaten (bis auf Thai-Basilikum und Koriander) in einen großen Topf geben,
  2. Deckel drauf und Herd auf höchster Stufe anschalten. One Pot Pasta einmal sprudelnd aufkochen, anschließend für circa 10 Minuten mit Deckel leise köcheln lassen. Regelmäßiges Umrühren nicht vergessen!
  3. Thai-Basilikum zugeben und ohne Deckel weiterköcheln, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz und die Linguine die gewünschte Bissfestigkeit erreicht hat.
  4. One Pot Pasta mit Erdnüssen und Koriander bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/07/09/thai-style-one-pot-pasta-mit-erdnusssauce-chili/

Mein Tipp

Statt Mangopulver könnt Ihr auch 1 EL Tamarindenpaste verwenden. Und statt Erdnussmus natürlich “richtige” Erdnussbutter!

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Erbsen-Zitronen-Sauce

27. April 2018
Erbsen-Zitronen-Sauce | Rezept auf www.wallygusto.de

Erbsen sind zart und süß – je frischer sie sind, desto besser. Sie schmecken als Gemüsebeilage, im Salat, in Eintöpfen und vielen anderen köstlichen Speisen. Besonders lecker sind auch Zuckerschoten, bei denen es sich um eine Erbsensorte handelt. Eines unserer absoluten Lieblingsrezepte ist diese Erbsen-Zitronen-Sauce. Ich habe das Rezept vor Jahren im Internet gefunden und eine Zeitlang gab es dieses wunderbare Gericht mindestens 1x im Monat bei uns. Probiert sie mal aus – Ihr werdet erstaunt sein, wie lecker so ein einfaches Gericht sein kann!

Die Saison der Erbse ist übrigens kurz. Aber die meisten essen Erbsen das ganze Jahr aus der Dose, denn diese sind eben das ganze Jahr verfügbar. Herr Wallygusto und ich bevorzugen die tiefgekühlte Variante, von der wir immer einen Beutel im Gefrierschrank haben. Von Mai bis August aber, wenn die Gartenerbsen ihre Hochsaison haben, sollte man die eingefrorene Verwandtschaft aber ebenso vergessen wie diejenige aus Dosen. Die frisch aus den Schoten geholten Erbsen haben mehr Aroma, sie sind zarter und verfügen über die delikatere Fruchtsüße. Nur die frischsten Erbsen sind so unvergleichlich zart und süß und sollten deshalb auch sofort verbraucht werden! Beim Lagern reifen Erbsen nach. Sie holen sich ihre Nahrung aus den Schoten, mit denen sie quasi durch eine Nabelschnur verbunden sind. Dabei wandelt sich der den Geschmack der Erbsen bestimmende Zucker in Stärke um, was unweigerlich dazu führt, dass auch die zarteste und süßeste Erbse bitter und mehlig wird. (Quelle: chefkoch.de).

Erbsen-Zitronen-Sauce

Erbsen-Zitronen-Sauce

Zutaten

  • Rapsöl
  • 250 g Erbsen (Tiefkühl)
  • 1 Knoblauchzehe, in feinen Streifen
  • 200 g Sahne
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 - 3 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Rapsöl in einem Topf erhitzen. Erbsen und Knoblauch dazu geben, 1 bis 2 Minuten dünsten.
  2. Sahne und Brühe zugeben, alles in 5 bis 6 Minuten cremig einkochen lasssen.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  4. Erbsen-Zitronen-Sugo mit Pasta nach Wahl servieren. Wer mag, streut noch ein wenig geriebenen Parmesan darüber.
https://wallygusto.de/2018/04/27/erbsen-zitronen-sauce/

Mein Tipp

Zu Erbsen-Zitronen-Sauce schmecken alle Formen von kurzen Nudeln! Herr Wallygusto und ich verwenden am liebsten Torchiette oder Fusilli.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Pasta mit Kichererbsen & getrockneten Tomaten

13. April 2018
Pasta mit Kichererbsen | Rezept auf www.wallygusto.de

Wie es sich für einen ordentlichen Foodblogger gehört, besitze ich eine recht ansehnliche Anzahl an Kochbüchern. Die Auswahl reicht dabei von Alpenküche vegetarisch bis hin zu Tapas vegetarisch. Seltsamerweise probiere ich aber sehr wenig daraus aus: Viel lieber gehe ich im Internet auf die Suche nach neuen Rezepten. Das mag oft daran liegen, dass wir die ein oder anderen Reste zuhause haben. Und das Internet einfach schneller ein geeignetes Gericht parat hat. Wenn ich dann doch mal etwas aus Kochbüchern koche, sind es oft dieselben Rezepte. Eines dieser besagten Kochbücher ist aus Das große Pasta-Buch. Ich habe bisher genau zwei Rezepte daraus ausprobiert – welche ich aber regelmäßig immer wieder gerne auf den Tisch bringe: Sauce aus gebackenem Gemüse und Pasta mit Kichererbsen. Letzteres Rezept ist mein absolutes Highlight – und das möchte ich Euch heute gerne vorstellen!

Natürlich habe ich dieses Gericht ein bisschen angepasst: So kommen bei uns Herr Wallygustos wunderbare Salzzitronen zum Einsatz, die für das gewisse Etwas sorgen. Auch verwende ich keine Conchiglie (kleine Muschelnudeln), sondern Orechiette. „Orecchiette“ bedeutet auf Italienisch „Öhrchen“. Den Namen verdankt die Pasta ihrer Form: Durch den verdickten umlaufenden Rand und der leicht gerunzelten Oberfläche erinnern Orechiette tatsächlich ein wenig an kleine Ohren. Sie stammen übrigens aus Apulien und sind dort so etwas wie ein Nationalgericht.

Kichererbsen passen übrigens nicht nur ganz hervorragend zu Pasta sondern machen als Veggie-Burger eine gute Figur. Und geröstete Kichererbsen sind ein köstlicher und gesunder Snack.

Pasta mit Kichererbsen

Menge: 2 Personen

Pasta mit Kichererbsen

Zutaten

  • 250 g Orecchiette
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, halbiert und in feine Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht), abgebraust und abgetropft
  • 40 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und in dünnen Streifen
  • 1 rote Chili
  • 1/8 Salzzitrone, abgewaschen und fein gewürfelt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL frischen (oder getrockneten) Oregano
  • 1 EL Petersilie, feingehackt
  • Pfeffer
  • Salz
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und Orecchiette darin al dente kochen. Abtropfen lassen und wieder in den Topf geben.
  2. Während die Pasta kocht, Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln weich und goldbraun dünsten.
  3. Knoblauch ebenfalls in die Pfanne geben und 1 Minute dünsten. Kichererbsen, getrocknete Tomaten, Chili und Salzzitrone dazugeben und bei starker Hitze erwärmen. Anschließend Zitronensaft, Oregano und Petersilie untermischen.
  4. Pasta zu der fertigen Sauce in die Pfanne geben und gut verrühren, mit Pfeffer und ggf. noch etwas Salz abschmecken. Mit Parmesan bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/04/13/pasta-mit-kichererbsen-getrockneten-tomaten/

Mein Tipp

Und wenn Ihr keine Salzzitronen im Haus haben solltet, verwendet einfach ein bisschen mehr Zitronensaft und Salz! Und wenn Ihr es vegan mögt, lässt den Parmesan einfach weg bzw. verwendet eine Alternative Eurer Wahl!

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spinat-Salzzitronen-Risotto

29. März 2018
Spinat-Salzzitronen-Risotto | Rezept auf www.wallygusto.de

Risotto wird in Italien ja meist “nur” als Vorspeise oder Beilage serviert. Wallygusto und ich finden jedoch, dass Risotto auch als Hauptspeise eine durchaus gute Figur macht. Und zwar nicht nur für Vegetarier. Das liegt vor allem auch an der Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Gemüse, Kräuter und Gewürze. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Rosenkohl-Risotto mit Estragon, Thymian & Zitrone aus dem Kochbuch Vegetarische Köstlichkeiten von Yotam Ottolenghi. Und nachdem in der Regel keine Tomaten zum Einsatz kommen ist Risotto auch eines der italienischen Gerichte bei dem man sich auch außerhalb des Sommers mit saisonalen Zutaten nicht schwer tut. Unser Halloween Kürbis-Risotto lässt Grüßen! Das hier vorgestellte Spinat-Salzzitronen-Risotto kombiniert sogar beides: Saisonalität mit einem außergewöhnlichem Gewürz!

Spinat-Salzzitronen-Risotto

Menge: 2 Personen

Spinat-Salzzitronen-Risotto

Zutaten

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 200g Risotto Reis, z.B. Arborio
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Trockener Weißwein (oder ein Schuss Sherry, dann etwas mehr Gemüsebrühe)
  • 1/8 Salzzitrone, Schale fein gehackt
  • 80 g junger Spinat (Babyspinat), grob zerhackt
  • 1 Zweig Rosmarin, Nadeln grob zerhackt
  • 65 g frisch geriebener Parmesan
  • Olivenöl
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zunächst die Zwiebel in einem hohen Topf mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze 5 - 10 Minuten glasig anschwitzen.
  2. Anschließend Reis in den Topf schütten und unter Rühren mit anschwitzen, bis er glänzt.
  3. Jetzt den Reis mit Wein (oder Sherry) ablöschen und die Salzzitronen hinzufügen.
  4. Sobald der Wein verdunstet ist, einen Schöpfer heiße Brühe hinzugeben und nun unter regelmäßigem Rühren für etwa 15 - 20 Minuten köcheln. Sobald die Flüssigkeit aufgebraucht ist, wieder einen Schöpfer Brühe nachgießen - der Reis sollte nicht am Topfboden anbrennen.
  5. Sobald der Reis fertig ist - al dente - Spinat, Rosmarin und Parmesan hinzufügen und unterrühren, bis der Parmesan geschmolzen ist.
  6. Mit Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
https://wallygusto.de/2018/03/29/spinat-salzzitronen-risotto/

Meine Tipps

Risotto kochen ist eine Philosophie für sich. Im Internet gibt es tausend Tipps, was man zu tun und zu lassen hat. Ich kann jedoch nicht allen uneingeschränkt zustimmen.
Daher möchte ich hier zumindest einen Tipp aus unserer Küche geben:

Risotto kann auch gut gelingen, wenn nicht ständig gerührt wird. Probiert einfach mal Folgendes aus: Nach dem Ablöschen mit so viel heißer Brühe aufgießen, dass der Reis richtig in Flüssigkeit schwimmt (laut vieler Tipp-Geber ein absolutes No-Go). Kurz umrühren und dann bei geschlossenem Topf ca. 5-10 Minuten ohne Umrühren köcheln lassen. Sobald die Flüssigkeit aufgebraucht ist, Deckel ab und wie gewohnt unter häufigem Umrühren weitermachen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat. Mit ein bisschen Übung für die richtige Flüssigkeitsmenge gelingt das sehr gut und man hat zumindest mal für ein paar Minuten die Hände frei, um sich um etwas anderes zu kümmern.

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Pasta mit Rote Bete, Ziegenkäse und Salbei

22. Februar 2018
Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei | Vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn ich früher mit Rote Bete in Berührung kam, dann war das eigentlich immer die vorgekochte Variante in irgendwelchen langweiligen Beilagensalaten. Erst später lernte ich Rote Bete auch als tolles Gemüse für diverse Gerichte (zum Beispiel Rote-Bete-Suppe) kennen. Denn Geschmack und natürlich die Farbe sind wirklich fast einzigartig! Vor allem als frische Variante, welche deutlich roter und aromatischer daherkommt als die gekochte. Die vielseitige Verwendbarkeit dieses Wurzelgemüse stellt die “Barbabietola rossa” auch in der italienischen Küche unter Beweis: Sei es in einem leckeren Rote-Bete-Risotto oder wie in dieser leckeren Pasta mit Rote Bete, Ziegenkäse und Salbei.

Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei

Menge: 2 Personen

Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei

Zutaten

  • 150 g frische Rote Bete
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 55 g getrocknete Kichererbsen (oder 1/2 Dose gekochte)
  • 1 rote Zwiebel, in feinen Ringen
  • 5 Salbeiblätter
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 220 g Pasta, z.B. Strociapretti

Zubereitung

  1. Kichererbsen für 12 -24 Stunden in Wasser einweichen. Wer etwas Natron zur Hand hat, kann auch noch etwas Natron hinzufügen - das verkürzt die anschließende Garzeit.
  2. Zunächst Rote Beete abwaschen sowie Wurzel und Blätter entfernen. Dabei aufpassen, dass man die Schale möglichst nicht beschädigt. Ansonsten verliert sie beim Kochen ihre schöne Farbe. Die Rote Bete im kochenden Salzwasser für ca. 35 - 40 Minuten gar kochen. Anschließend aus dem Wasser holen und etwas abkühlen lassen, Enden abschneiden, Haut entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Parallel zum Kochen der Rote Bete auch die Kichererbsen in ca. 20 Minuten gar kochen.
  4. Jetzt die Zwiebel mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig andünsten.
  5. Während die Zwiebeln andünsten, die Pasta aufsetzen.
  6. Als nächstes die Rote Bete und die Kichererbsen zu den Zwiebeln geben und für ca. 5 Minuten mit braten.
  7. Dann das Ganze mit einem Schöpfer Nudelwasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze köcheln lassen.
  8. Kurz bevor die Pasta al dente ist, den Ziegenfrischkäse und den Salbei zum Gemüse geben und unterrühren.
  9. Abschließend Pasta abtropfen lassen, ebenfalls in die Pfanne geben, gut umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
https://wallygusto.de/2018/02/22/pasta-mit-rote-bete-ziegenkaese-und-salbei/

Meine Tipps

Es gibt “Rote” Bete noch in einigen anderen interessanten Varianten. Optisch wirklich toll ist die weiß-rot geringelte „Tonda di Chioggia“ aus Italien. Aber auch die verwandte gelbe Bete ist eine schöne Variante. So kann man auch in Gerichte mit Rote Bete auf einfache Art und Weise, zumindest optisch, Abwechslung bringen.

Wer die frische Bete nicht erhält, kann natürlich auch auf die vorgekochte Variante zurückgreifen. Die Pasta ist dann aber nicht ganz so farbintensiv und auch der typische Rote Bete Geschmack kommt nicht so gut zur Geltung.

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