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Nudeln | Reis

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

18. Januar 2018
Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone | Rezept auf www.wallygusto.de

Auberginen im Dezember, Erdbeeren im Januar? Klar, kein Problem – die Auswahl an Obst und Gemüse in deutschen Supermärkten ist immer gleich umfangreich. Es gibt einfach immer alles, egal welche Jahreszeit wir haben. Ich muss gestehen, dass ich auch oft nicht darüber nachdenke, wenn ich sommerliche Gemüsesorten in meinen Einkaufskorb lege: Wenn ich Lust auf Zucchini & Paprika habe, kaufe ich sie mir einfach. Mich plagen dabei oft Gewissensbisse, denn diese vermeintliche Freiheit beim Einkaufen macht uns komplett abhängig von Importen. Welche wiederum durch die Emissionen ihrer teilweise irrsinnig langen Transportwege das Klima zerstören.

Dabei wäre dies gar nicht nötigt, denn jede Saison für sich hat ihren ganz eigenen Reiz. Außerdem – und darum sollte man eigentlich beim Einkauf darauf achten – ist Saisongemüse- und Obst am besten für Umwelt und Gesundheit. Wer so wie ich manchmal unsicher ist, was man denn mit gutem Gewissen essen kann, findet im Internet entsprechende Saisonkalender für Gemüse & Obst.

Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Saisonkalender

Saisonale Küche ist natürlich auch unter Foodbloggern ein großes Thema: Im Janaur startet daher die erste Runde bei „Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Saisonkalender“! Zusammen mit vielen anderen Bloggern werde ich Euch nun jeden Monat ein neues Rezept mit einem ausgewählten Saisongemüse präsentieren: Den Anfang macht Rosenkohl!

Die Entscheidung, was ich damit kochen soll, fiel mir sehr leicht! Ich liebe Rosenkohl und will schon sehr lange ein Pesto damit machen. Das Rezept für mein Rosenkohl-Pesto ist an das Rosenkohl-Risotto von Ottolenlenghi angelehnt: Thymian & Estragon sind einfach perfekte Begleiter für die grünen Kerlchen! Ich bin mir sicher, mit diesem Rezept könnt Ihr auch den größten Rosenkohlhasser umstimmen. 😉

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

Menge: 2 Personen

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

Zutaten

  • 500 g Rosenkohl, geputzt
  • 60 g Pinienkerne
  • 220 g Spaghetti oder Linguine
  • 60 g Pecorino,in groben Stücken
  • 4 Zweige Estragon, Blätter abgezupft
  • 1 TL Thymianblättchen
  • 1/2 Bio-Zitrone, die Schale fein gerieben und den Saft
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Rosenkohl in kochendem Salzwasser 10 - 15 Min. blanchieren. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und Pasta darin al dente kochen.
  2. Währenddessen Rosenkohl, 2/3 der Pinienkerne, Pecorino, Estragonblätter, Thymianblättchen, Zitronensaft und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Rosenkohl-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Pinienkernen und Zitronenabrieb bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/01/18/rosenkohl-pesto-mit-thymian-estragon-zitrone/

Mein Tipp

Rosenkohl ist sehr vielseitig und passt auch gut zu Tortellini oder Gnocchi. Oder Ihr probiert einfach eines dieser köstlichen Gerichte:

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Mac-and-Cheese | Halloween Special

30. Oktober 2017
Kürbis-Mac-and-Cheese | Rezept auf www.wallygusto.de

Das Bier ist kalt gestellt, die Chips stehen bereit, die Filmauswahl getroffen und die Fenster und Türen sind verriegelt – man weiß ja nie wer oder was an so einem Abend zu Besuch kommt? Das einzige was Euch noch fehlt ist das passende Abendessen für Euren Halloween-Abend? Here we go … typisch US, typisch Halloween … Kürbis-Mac-and-Cheese!

Wenn Ihr extra für dieses Rezept einen Kürbis gekauft habt, und noch etwas übrig habt, macht einfach noch ein paar Kürbis-Blätterteig-Teilchen mit Ziegenkäse daraus! Oder Ihr stöbert in unseren anderen Kürbis-Rezepten – vielleicht ist ja da noch was für Euch dabei! 😉

Zutaten für 2 Zombies:

  • 220 g Makkaroni / Hörnchennudeln (ich nehme meist Vollkorn-Hörnchennudeln)
  • 60 g Parmesan (frisch gerieben)
  • 120 g Cheddar (frisch gerieben)
  • 200g Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 40 g Butter
  • 20 g Mehl
  • 1 EL Senf
  • 1/2 TL geräuchertes (scharfes) Paprikapulver
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 200 ml Milch
  • 90 ml Sahne
  • 1 EL Soja- oder Worcestersauce
  • 25 g Paniermehl
  • 1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Zunächst den Kürbis in ca. 5-10 mm große Würfel hacken und anschließend eine Mehlschwitze zubereiten. Dazu 25 g Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze klären, auf niedrige Temperatur stellen und das Mehl einrühren bis alle Klümpchen weg sind. Erst dann die Sahne unter ständigem Rühren nach und nach auch die Milch und die Soja- bzw. Worcestersauce hinzugeben und das Ganze kurz aufkochen. Senf, Paprikapulver, Pfeffer und Kürbisstücke unterrühren und ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen.

Während die Sauce vor sich herköchelt, die Nudeln bissfest kochen und das Topping vorbereiten. Dazu die restliche Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und darin das Paniermehl zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe für ca. 3 Minuten rösten bis das Paniermehl leicht gebräunt ist. Fertiges Topping zur Seite stellen.

Sobald die Nudeln bissfest sind, abgießen und zusammen mit dem geriebenem Käse in den Topf geben und gut vermengen. Die so entstandene Masse in eine Auflaufform geben und gleichmäßig mit dem Paniermehl bedecken.

Das Ganze bei 185°C Ober-/Unterhitze im vorgeheiztem Backofen für ca. 25 Minuten überbacken bis es schön goldbraun ist.

Damit solltet Ihr eine gute Grundlage haben um auch den härtesten Horrorfilm gut zu verdauen!

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Pesto mit Salbei & Ingwer

6. Oktober 2017
Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer (3)

Es gibt Leute, die freuen sich das ganze Jahr auf Spargel – ich hingegen kann es kaum erwarten bis die ersten Kürbisse am Feldrand bzw. im Supermarkt liegen. Das eigentlich Erstaunliche daran ist, dass es zuhause bei meinen Eltern nie Kürbis gab. Mein einziger Berührungspunkt mit diesen Gewächsen war damals der süß-sauer eingelegte Kürbis meiner Oma. Der ist mir anscheinend so gut in Erinnerung geblieben, um den Grundstein für meine jetzige Leidenschaft zu legen!

Was wiederum kein wirkliches Wunder ist – Kürbis ist unglaublich vielseitig! Und so lag es für Herrn Wallygusto und mich auch nahe, ihn mal zu einem cremigen Kürbis-Pesto zu verarbeiten. Für das besondere Geschmackserlebnis sorgen frischer Ingwer und eine Handvoll Salbeiblätter.

Hokkaido-Kürbis schmeckt übrigens nicht nur gut, sondern weist zudem eine hohe Nährstoffdichte aus: Neben Beta-Karotin – dem er seine leuchtend orangerote Farbe verdankt – hat der Hokkaido noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten. Ursprünglich aus Japan stammend wjrd er inzwischen seit über 20 Jahren auch in Deutschland angebaut. Er ist also ein richtiges „heimisches Superfood“ und wie gemacht für das gleichnamige Blogevent von Giftigeblonde und The Apricot Lady! 😉

Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer

Zutaten für 2 Personen:

  • nach Bedarf Olivenöl
  • 25 g + 10 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe, in dünnen Scheiben
  • 1 großes Stück Ingwer, in dünnen Scheiben
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 100 ml heißes Wasser
  • 30 g Parmesan, grob zerkleinert
  • 6-8 große Salbeiblätter
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben Pfeffer

Zubereitung:

Kürbiskerne in einer tiefen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Nun etwas Olivenöl in die Pfanne geben und Kürbiswürfel sowie Knoblauch ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Ingwer dazugeben und kurz mit braten. Mit dem heißen Wasser ablöschen, bei niedriger Hitze köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz vor Ende der Garzeit die Salbeiblätter zugeben.

Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (am besten Spaghetti oder Linguine) darin al dente kochen.

Parallel die Kürbismischung, 25 g Kürbiskerne, Parmesan und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kürbis-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Kürbiskernen bestreut servieren.

Blogevent „heimisches Superfood“

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Auberginen nach Sichuan-Art

15. September 2017
Auberginen nach Sichuan-Art | www.wallygusto.de

Nachdem ich vor einiger Zeit wieder leckere Auberginen nach Sichuan-Art im Mai Garten gegessen habe, musste ich gleich auf der Website von essen & trinken ein wenig zum Thema Sichuan Küche recherchieren. Der Sichuan Küche eilt – dank des berühmten Sichuanpfeffers – der Ruf voraus sehr, sehr scharf zu sein. Im Pure Veggie House in Hongkong konnten Herr Wallygusto und ich uns davon überzeugen, dass die Sichuan Küche tatsächlich eine sehr schweißtreibende Angelegenheit sein kann. Doch wusste sie uns auch durch ihre vielen verschiedenen Aromen zu beeindrucken! Beliebte Zubereitungsmethoden der Sichuan Küche sind Braten, Beizen, Räuchern und Lufttrocknen. Eingelegtes Gemüse, wie etwa Bambus oder Kohl, ist ebenfalls typisch für diese Region. Die Gerichte werden gerne kräftig mit Sichuan Pfeffer (ach ne), Ingwer, Knoblauch, Sternanis, Chili und vergorene Sojabohnen gewürzt.

Neben scharfen Geschmacksnoten werden süße und saure Aromen mit verschiedenen Zubereitungstechniken zu Gerichten wie eben dieser leckeren Auberginen vereint. Was eigentlich schon fast erstaunlich ist, denn in dieser Region wird überdurchschnittlich viel Fleisch verzehrt. Dieses Rezept stammt übrigens von dem Blog Gusto & Aroma. Vielen Dank an dieser Stelle dafür! Ich habe nur ein paar kleine Änderungen vorgenommen: Anstelle der Chillipaste mit Knoblauch habe ich rote Currypaste verwendet. Manchmal muss man eben ein wenig improvisieren! 😉

Auberginen nach Sichuan-Art

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 EL Erdnussöl oder Rapsöl
  • 500 g Auberginen gewürfelt
  • 4 Knoblauchzehen in dünnen Scheiben
  • 1 EL Ingwer, klein gewürfelt
  • 1 rote Chili, in feinen Ringen
  • 6 Frühlingszwiebeln, in dünnen Ringen
  • 3 TL rote Currypast
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1/2 TL Zucker
  • 2 EL chinesischer weißer Reiswein
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 EL Sesamöl

Zubereitung:

Die Auberginen in ein Sieb geben und mit Wasser abspülen, gut abtropfen lassen!

Für die Sauce rote Currypaste, Sojasauce, Zucker, Reiswein, Gemüsebrühe und Sesamöl mit Gemüsebrühe mischen, beiseite stellen.

Öl in einem Wok oder einer tiefen Pfanne erhitzen, Aubergine anbraten. Knoblauch, Ingwer, Chili und Frühlingszwiebeln zufügen und bei starker Hitze 3 Minuten rühren.

Sauce dazugeben, Hitze reduzieren und zugedeckt ca. 20 Minuten schmoren, dabei ab und zu umrühren. Mit gedämpften Jasminreis servieren.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone

21. August 2017
One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone

Vor einigen Jahren machte ein Trend die Runde, dem auch ich mich nicht ganz entziehen konnte: One-Pot-Pasta! Man nehmen einen Topf, fülle ihn mit Pasta, Gemüse und Parmesan und köchle das Ganze, bis es gar ist. Ich muss gestehen, dass ich mich bisher nur 2, 3 mal daran versucht habe und fast eben so oft kläglich daran gescheitert bin. Wie ich so ein simples Gericht vergeigen konnte? Ganz einfach! Ich habe mich nicht an den ehernen Grundsatz gehalten, das Wasser genau abzumessen und habe meine Zutaten darin ertränkt. 😉

Inzwischen hat die Begeisterung für dieses schnelle, einfache Gericht aber ohnehin abgenommen. Umso erstaunlicher ist es, dass Anna Jones in ihrem neuen Kochbuch A Modern Way To Cook ein eben solches Gericht in petto hat. Weil wir noch Grünkohl im Tiefkühlfach hatten, haben Herr Wallygusto und ich die One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone einfach mal ausprobiert. Und Anna Jones hat nicht zuviel versprochen: Dieses Gericht ist wirklich eine Offenbarung und hat sich deswegen spontan (daher auch das Balkonfoto) noch einen Platz unter unseren Lieblingsrezepten verdient.

Für 2 Personen

  • 200 g Spaghetti
  • 200 g Kirschtomaten, halbiert
  • abgeriebene Schale von 1 großen unbehandelten Zitrone
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 gehäufter TL Meersalz (bei feinem Tafelsalz etwas weniger)
  • 200 g Spinat oder Grünkohl, von harten Stielen und Blattrippen befreit & grob zerpflückt*

*Gemüse aus der Tiefkühltruhe geht auch, jedoch solltet Ihr es vorher auftauen

Zubereitung

Wasserkocher füllen und einschalten. Alle Zutaten und Gerätschaften bereitlegen. Am besten verwendet Ihr eine große, tiefe Pfanne mit Deckel, damit die rohen Spaghetti „ausgestreckt“ bequem Platz haben.

Spaghetti in die Pfanne legen. Tomatenhälften darüber verteilen, mit Zitronenschale bestreuen, Olivenöl darübergießen und salzen. Nun 1/2 Liter heißes Wasser zugeben, Deckel auflegen und das Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser aufwallt, Deckel abnehmen und alles 6 Minuten sprudelnd vor sich hin kochen lassen. Pasta alle 30 Sekunden mit einer Küchenzange wenden.

Kohl nach Ablauf der 6 Minuten in die Pfanne geben und 2 Minuten mitgaren.

Wenn das Wasser fast vollständig verkocht ist, die Pfanne vom Herd nehmen. Pasta mit der Sauce auf zwei Schüsseln verteilen und nach Belieben mit Pecorino bestreuen.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Radicchio-Pesto

14. August 2017
Rezept für Radicchio-Pesto | www.wallygusto.de | Der Blog, der durch den Magen geht

Das letzte Wochenende im Juli war eines voller Premieren: Ich habe das erste Mal in meinem Leben mit Pinsel & Farbe einen Fotountergrund erstellt. Das mag jetzt nach nichts Besonderem klingen, aber mit meinen beschränkten handwerklichen Fähigkeiten ist das wirklich eine große Leistung. Auch wenn ich zugeben muss, dass mich Herr Wallygusto tatkräftig beim Streichen unterstützt hat. Natürlich bin ich nicht alleine auf so eine Idee gekommen, sondern war in Gesellschaft vieler lieber BloggerkollegINNEN.

Die zweite Premiere stellt Radicchio-Pesto dar. Wie das kommt? Obwohl ich fast alles an Gemüse und Salat gerne esse, hasse ich Radicchio wie die Pest. Der bittere Geschmack ist mir ein Graus! Ausnahmen machte ich bei dem purpurnen Gewäschs bisher nur selten – zum Beispiel in Südtirol auf Pizza oder bei Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio. Nachdem Herr Wallygusto von seiner letzten Dienstreise aus Italien aber die Lust auf Radicchio-Pesto „mitbrachte“ und es eh zu heiß für ein anderes Essen war, haben wir ein wenig in der heimischen Küche experimentiert. Herausgekommen ist dieses tolle, herbe Pesto, das auch ganz hervorragend zu Vollkornspaghetti passt!

Natürlich nutze ich gleich die Gelegenheit, um Euch nicht nur dieses köstliche Gericht sondern auch gleich meinen neuen Fotountergrund zu präsentieren. Wie findet Ihr das Gesamtarrangement? Meiner Meinung nach ist es wirklich sehr gelungen! 😉

Rezept für Radicchio-Pesto | www.wallygusto.de | Der Blog, der durch den Magen geht

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel, geviertelt und in feinen Streifen
  • 1 kleiner Kopf Radicchio, halbiert und in feinen Streifen
  • 1 Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 1/2 EL Zucker
  • 1 Hand Walnusskerne
  • 50 g Parmesan, in mittelgroßen Stücken
  • nach Belieben frische Kräuter (z.B. Zitronenmelisse, Rosmarin, Thymian, Basilikum)
  • 1/2 TL Salz
  • 4 Pfefferkörner
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Anschließend Radicchio, Knoblauch, und Walnüsse zugeben und ebenfalls anbraten. Wenn der Radicchio zusammenfällt, mit Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen.

Nun den Inhalt der Pfanne in einen Mixbecher geben und zusammen mit den restlichen Zutaten fein pürieren. Falls nötig, noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

Radicchio hat gerade Saison, weswegen das Radicchio-Pesto beim Blog-Event World Wide Summerfood auf kochtopf.me mitmachen darf, dass die liebe Birgit von Backen mit Leidenschaft gerade dort ausrichtet. Ob es in Italien regelmäßig im Sommer gegessen wird, weiß ich allerdings nicht, aber wenn es warm ist, müssen zumindest meine Speisen schnell und einfach sein. 😉

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten | Gastbeitrag auf pastamaniac

24. Juli 2017
Schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten | Gastbeitrag auf pastamaniac

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich süchtig nach Pasta bin? Selbst jetzt, mitten im Hochsommer, kommt mindestens einmal die Woche ein großer Teller Nudeln auf den Tisch. Ganz egal, ob es draußen 30 Grad hat oder gerade gewittert! Jemand, dem es da ganz ähnlich geht, ist Sabine.

Unter dem Motto „Pasta ist Liebe und Liebe muss man teilen“ frönt sie auf PASTAMANIAC ihrer Lust nach High Carb. Und zwar in Form vieler, unglaublich leckerer Pastarezepte: Mit Gemüse, mit Fleisch, mit beidem, vegetarisch, ganz puristisch mit wenigen Zutaten, schnell zubereitet , lange dauernd, ausgefallen, altbekannt, nachgekocht, verändert, selbst kreiert und saisonal. Ihre Kochkünste hat sie mir mit Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus bereits hinreichend bewiesen.

Jetzt war es dann endlich soweit: Ich habe Sabines Küche in Beschlag genommen & ganz wild den Kochlöffel geschwungen! Passend zur Jahreszeit habe ich eine schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Tomaten für sie gezaubert. Die Idee für dieses Rezept ist der Zucchinischwemme geschuldet und wurde  quasi aus einer Not herausgeboren: Am Wochenende waren die Schwiegereltern zu Besuch und haben uns Zucchini aus ihrem Garten mitgebracht, die schnell einer schmackhaften Verwendung zugeführt werden wollten. Und was passt besser zu Zucchini als Pasta? Richtig! Nichts!

Lust auf Pasta bekommen? Dann schaut mal bei Sabine vorbei – auf PASTAMANIAC gibt’s das komplette Rezept für die schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten!

Schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten | Gastbeitrag auf pastamaniac

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Zucchini-Pesto mit Basilikum & Rosmarin

6. Oktober 2016
Zucchini Pesto mit Basilikum & Rosmarin

Mein Lieblingsgemüse sind Zucchini! An dem engen Verwandten von Gurke & Kürbis habe ich schon seit Jahren einen Narren gefressen. Das mag vor allem auch daran liegen, dass Zucchini unglaublich vielseitig einsetzbar sind! Sie können gebraten, gedünstet, gegrillt, gebacken und gefüllt werden. Sie können auch roh als Salat gegessen werden. Ich persönlich esse sie am liebsten zu Pasta. Und da ich gerade in einer Pesto-Phase bin – ich verarbeite so ungefähr alles zu ungekochter Nudelsauce – habe ich heute ein aromatisches Pesto mit meinen grünen „Freunden“ und ordentlich Basilikum & Rosmarin für Euch. Das Pesto schmeckt übrigens auch super, wenn Ihr statt Pinienkerne Walnüsse verwendet. Und da die leckeren Zucchini noch bis Oktober aus heimischer Erzeugung auf den Markt kommen und jetzt noch Hauptsaison haben, habt Ihr noch reichlich Zeit, es einmal selbst auszuprobieren! Da die Grundidee für dieses Zucchini-Pesto wieder mal von Sabine von Pastamaniac stammt, werde ich mich bald einmal mit einem Gastbeitrag bei Ihr revanchieren. Ihr dürft also gespannt sein! 😉

Zutaten für 2 – 3 Personen

  • 2 mittelgroße Zucchini, in Scheiben
  • 25 g Pinienkerne
  • 2 Knoblauchzehen, geschält & in Scheiben
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 Zweige Rosmarin, nur die Nadeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 g Parmesan, grob zerteilt
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Backofen (180 Grad, Umluft, Ober-/Unterhitze) vorheizen, Zucchinischeiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 20 Minuten grillen. Anschließend Knoblauch dazu geben und weitere 5-10 Minuten im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl rösten und dann zur Seite stellen.

Wenn Zucchini und Knoblauch die gewünschte Bräune erreicht haben, zusammen mit allen anderen Zutaten zu einer glatten Masse pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!!

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus von Pastamaniac | Gastbeitrag

12. August 2016
Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus von Pastamaniac

Als bekennender Pasta-Fan bin ich ständig auf der Suche nach neuen Inspirationen für einfache, schnelle Pasta. Dabei durchforste ich mit Leidenschaft unzählige Kochbücher, Zeitschriften und natürlich auch die Weiten des Internets. Ein Blog, auf dem ich dabei immer fündig werde, wenn ich Lust auf eine Extraportion Kohlenhydrate habe, ist PASTAMANIAC.

Unter dem Motto „Pasta ist Liebe und Liebe muss man teilen“ frönt hier Sabine (die ich auch schon persönlich kennenlernen durfte :-)) ihrer Lust nach High Carb. Und zwar in Form vieler, wahnsinnig leckerer Pastarezepte:  Mit Gemüse, mit Fleisch, mit beidem, vegetarisch, ganz puristisch mit wenigen Zutaten, schnell zubereitet , lange dauernd, ausgefallen, altbekannt, nachgekocht, verändert, selbst kreiert und saisonal. Ihr seht also, Ihr habt die berühmte Qual der Wahl.  Umso mehr freut es mich, dass ich Sabine jetzt für einen Gastbeitrag gewinnen konnte! Und ich hoffe natürlich, dass es  nicht das letzte Rezept war, dass sie exklusiv mit mir teilt! 😉

Vielen Dank, liebe Sabine, für dieses tolle Rezept, dass sicher bald seinen Weg in unsere Kochtöpfe finden wird!

Pastamaniac-Spaghetti-mit-Avocado-Ricotta-Mus

Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus

Avocado und ich – ein späte Liebesgeschichte. Als Kind und Jugendliche konnte ich mit der grünen Frucht gar nichts anfangen. Ich fand Geschmack und Konsistenz seltsam und habe es nach erstmaligem Probieren schlichtweg abgelehnt, ihr eine weitere Chance zu geben. Erst als ich während meines Studiums mal eine richtig gute Guacamole gegessen habe, habe ich mich langsam an die grüne Powerfrucht rangetastet. Und jetzt, jetzt esse ich sie ständig: Im Salat, auf Brot, als Dip und natürlich auch mit Pasta.

Zutaten

  • Spaghetti
  • 1 Avocado
  • 4 EL Ricotta
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 getrocknete Chili oder Chiliflocken
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Abrieb einer Biozitrone
  • Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Spaghetti kochen
Ricotta mit Olivenöl und Zitronensaft glatt rühren
Knoblauch fein würfeln, Avocado würfeln, Chili zerbröseln
Alles unter die Ricottamasse rühren
Etwas von dem Nudelkochwasser unter die Ricottamasse rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken
Spaghetti unter die Masse rühren, mit viel Basilikum, frisch gemahlenen Pfeffer und etwas Zitronenabrieb servieren

 

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio | A Modern Way To Eat | Buchvorstellung 

13. Juli 2016
A Modern Way To Eat - Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio {Buchvorstellung}

Anna Jones erregte mit ihrem Kochbuch A Modern Way to Eat im vergangenen Jahr in Großbritannien großes Aufsehen. Die Londoner Times wählte Jones vegetarische und vegane Kreationen unter die Top 10 Food Trends 2015 und der Guardian feierte euphorisch ihre „einfache, saisonale, vegetarische Küche – so köstlich wie virtuos“. Kein Wunder, dass A Modern Way To Eat dort in kürzester Zeit zum Bestseller wurde! Der Erfolg schwappte schnell nach Deutschland über, denn auf fast keinem deutschen Foodblog kam man an A Modern Way To Eat vorbei! Gefühlt überall las ich von dem ersten Buch, dass auf umweltfreundlichem Apfelpapier gedruckt wird.

Klar, dass ich da neugierig geworden bin und unbedingt ein eigenes Exemplar haben musste!

A Modern Way To Eat

Autor

Anna Jones ist Köchin, Foodjournalistin und Foodstylistin. Sie war Teil von Jamie Olivers Team – sie stylte, schrieb und arbeitete hinter den Kulissen mit an seinen Büchern, Fernsehshows und Food-Kampagnen. Mittlerweile hat sie sich aber selbstständig gemacht und mit A modern way to eat ihr erstes eigenes Kochbuch geschrieben. Sie lebt, schreibt und kocht in London.

Optik

A Modern Way To Eat ist ein kompakter Schmöker mit einem praktischen Lesebändchen. Das Papier aus Apfelresten (Trester) ist schön dick und fühlt sich einfach toll an.

Obwohl es in A Modern Way to Eat 98 Fotos gibt, wurde leider nicht jedem Rezept ein eigenes gewidmet. Ich finde das sehr schade, denn die Speisen werden wirklich sehr ansprechend in Szene gesetzt.

Rezepte

A Modern Way To Eat verspricht über 200 vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag. Die Rezepte wirken auf den 1. Blick – ähnlich wie bei Ottolenghi – wegen der vielen, nicht immer ganz alltäglichen Zutaten ziemlich kompliziert. Hat man sich aber erst einmal eingelesen, klappt die Zubereitung dank der verständlichen Erläuterung schnell und unkompliziert. Ein wenig störend finde ich dennoch, dass die Beschreibungen teilweise recht lang geraten sind. Ich bin eben ein Freund kurzer und knapper Erläuterungen. Und auf die Idee, Fenchel mit dem Sparschäler zu schneiden – was irgendwo zwischen genial und dämlich liegt – kann nur ein Chefkoch kommen, der nie selbst schneiden musste. 😉

Ich finde zudem nicht,dass alle Rezepte alltagstauglich sind. Das liegt aber nicht daran, dass die Zubereitung der Gerichte arg kompliziert wäre. Als Berufstätige ist eher das Einkaufen ein Problem: Obwohl wir in München leben, bekommen wir nicht überall die große Auswahl an frischen Kräutern, die für manche Gerichte erforderlich sind. Auch ist oft von „einer Handvoll“ gemischten Gemüse die Rede, die es in diesen kleinen Mengen in keinem Supermarkt zu kaufen gibt. Balkongarten oder Viktualienmarkt sind leider nicht immer eine Alternative!

A Modern Way To Eat - Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio {Buchvorstellung}

Das Buch ist in folgende Kapitel aufgeteilt:

  • A modern way to eat
  • (M)ein Grund zum Aufstehen
  • Für zwischendurch
  • Eine Schüssel Brühe, Suppe oder Eintopf
  • Salate zum Satt-und Glücklichessen
  • Einfaches für mittags, Entspanntes für abends
  • Herzhafte Gerichte und Ideen für hungrige Horden
  • Gemüse als Begleitung
  • Süßes Finale
  • Kuchen, Brot und mehr
  • Und was gibt’s zu trinken
  • Konfitüre, Chutney, Brühe und andere nützliche Dinge

Natürlich gibt es auch ein Rezepte-und Zutatenregister sowie eine Liste der veganen und glutenfreien Rezepte.

Kurzprofil

Titel: A Modern Way To Eat
Autor: 
Anna Jones
Herausgeber: Mosaik Verlag I
SBN:
978-3-442-39286-5

Ausprobiert

Alle Gerichte, die Herr Wallygusto und ich ausprobiert haben, funktionierten einwandfrei und waren sehr lecker. Allerdings haben wir teilweise die Mengen ein wenig angepasst – aber das machen wir bei fast jedem Rezept. Als Fans von einfacher und schneller Pasta fiel unsere allererste Wahl – natürlich – auf das Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio.

A Modern Way To Eat - Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio {Buchvorstellung}

Zutaten für 2 Personen

  • 220 g Fusilli
  • 120 g Radicchio, in schmale Streifen geschnitten

Für das Pesto:

  • 30 g Walnusskerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • Meersalz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 25 g Majoran, Blätter abgezupft
  • 1 Bund Petersilie, Blätter abgezupft
  • 3 EL Olivenöl
  • 25 g Pecorino, grob gerieben
  • 1 Zitrone, ausgepresst

Zubereitung

Walnusskerne einige Minuten in einer Pfanne goldbraun anrösten, dann mit Knoblauch und Meersalz in einem Mörser zu einer dicken Pasta zerstoßen. Die Paste sollte nicht zu fein sein, denn hier ist eine leicht grobkörnige Konsistenz erwünscht.

Kräuter hinzufügen und erneut zerstoßen. Olivenöl zugießen und alles zu einer geschmeidigen grünen Paste verarbeiten. Nach Geschmack Pecorino und Zitronensaft zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit Wasser zum Kochen bringen, Salz und Pasta zugeben und nach Packungsanweisung kochen. Unmittelbar vor dem Abgießen eine Schöpfkelle Wasser für später abnehmen.

Pasta zurück in den Topf geben, mit Pesto und dem Nudelwasser vermengen bis eine cremige Sauce entsteht. Anschließend Radicchiostreifen unterheben und mit Pecorino bestreut servieren.

Fazit

Ein wirklich tolles Buch, das nicht nur voller köstlicher Rezepte ist, sondern darüber hinaus Tipps zur Zusammenstellung von Rezepten gibt. Außerdem gibt’s noch ein wenig Warenkunde und man lernt ein paar wichtige Basics der gesunden, schnellen Küche kennen.

Bei A Modern Way To Eat und mir war es definitiv Liebe auf den 2. Blick – aber die soll ja bekanntlich sehr beständig sein. 😉

Das Copyright aller Bilder in diesem Blogpost ohne Wasserzeichen liegt bei Brian Ferry. Vielen Dank an den Mosaik Verlag, der mir freundlicherweise das Buch samt Bilder zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt.