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Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Dezember

7. Januar 2019
Lieblingslinks | Dezember mit Pizza, Pasta & Urlaubsplanung

Der Dezember steht bei Herrn Wallygusto und mir für unzählige Tassen Glühwein und fettiges Langos auf dem Christkindlmarkt. Genug Zeit für eine ausgiebige kulinarische Recherche im Internet blieb aber trotzdem! Zwischendurch haben wir sogar ein neues italienisches Lokal ausprobiert und unsere nächsten Urlaubsreisen geplant: Nächstes Jahr soll es zum Wandern an den Gardasee und nach Japan zum (vegetarischen) Sushi-Essen gehen.

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Eigentlich haben wir die Rosenkohl-Zitronen-Pasta schon Ende November ausprobiert – aber auch im Dezember waren die grünen Kerlchen bei uns immer wieder gerne willkommen. Zumal die Kombination mit Zitrone und Pasta einfach top ist!
  • Im Dezember haben wir uns intensiv mit dem Thema Urlaub auseinandergesetzt: Nach drei Jahren Wandern auf der britischen Insel soll es nächstes Jahr an den Gardasee gehen.
  • Und noch ein weiteres Urlaubsziel steht fest: Nachdem Herr Wallygusto regelmäßig in Japan auf Dienstreise ist, werden wir das Land der aufgehenden Sonne dieses Jahr gemeinsam unsicher machen. Die Route für unsere Japan-Reise steht zwar noch nicht fest, aber ich bin mir sicher, langweilig wird es uns nicht werden.
  • Wenn ich ein Gemüse über alles Liebe, dann ist es der Kürbis! Meinetwegen könnte es den das ganze Jahr über geben! In allen Variationen! Ein ungewöhnliche Mischung der Zutaten stehen bei diesem Rezept für Kürbisravioli im Focus: Amarettini und Senffrüchten geben zusammen einen wunderbar pikanten Geschmack.
  • Was darf eine Bäckerei am Sonntag anbieten? Ist eine Semmel ohne Belag eine zubereitete Speise? Und was hat das alles mit Bier von der Tankstelle zu tun? Fragen über Fragen, mit denen sich Münchner Richter nun schon in zweiter Instanz beschäftigen. Im Streit um die Öffnungszeiten wird vermutlich im Zweifel für den Brezenkauf entschieden werden. Aber das wird sich in zwei Monaten zeigen.
  • Die Osteria Bianchi im Westend besticht mit moderner, aber dennoch gemütlicher Atmosphäre. Die Klassikerkarte ist vollgepackt mit Pizza, Pasta, Amore und Co. Dazu gibt’s 1a Veneto Spritzer und einen passablen weißen Hauswein. Und am flotten und sehr höflichen Service haben wir nichts auszusetzen. Hier besteht definitiv viel Potential zum Lieblingsitaliener!
  • In Giesing gibt’s einen neuen Plattenladen: Mit dem Rille und Promille hat sich Frank Bergmayer – ein Tausendsassa – seinen lang gehegten Traum erfüllt. In dem kleinen Plattenladen in der Unterweidenstraße werdet Ihr nicht nur mit gebrauchten Vinyl und CDs sondern auch mit Merch und einer kleinen, erlesenen Auswahl an Weinen versorgt.

Das winterliche Foto von freestocks.org habe ich (natürlich) auf Unsplash gefunden.

Events Magazin

Meine persönliche #foodblogbilanz18 – das war unser kulinarisches Jahr 2018!

31. Dezember 2018
Kaum zu glauben, aber schon wieder ist ein Jahr rum -  Zeit für unsere persönliche #foodblogbilanz18! Natürlich kommt auch diese nicht ohne Rezepte aus! ;-)

Kaum zu glauben, aber schon wieder ist ein Jahr rum –  Zeit für unsere persönliche #foodblogbilanz18! 2014 hat die liebe Sabine von Schmeckt nach mehr [Unbeauftragte Werbung | Verlinkung] das erste Mal dazu aufgerufen. Dieses Jahr hat Sina von Giftigeblonde [Unbeauftragte Werbung | Verlinkung] den Staffelstab wieder übernommen und feiert mit ihr gemeinsam ein kleines Jubiläum. Als großer Fan von Jahresrückblicken bin ich auch dieses Jahr wieder gerne dabei, die letzten 12 Monate kulinarisch und blogtechnisch Revue passieren zu lassen.

Was war 2018 dein erfolgreichster Blogartikel

In 2018 hat das Quitten-Chutney mit Chili den Whisky-Honig-Senf vom Thron gestoßen! Was auch nicht verwundert, denn „Quitten-Chutney“ ist der beste Suchbegriff, der die meisten Besucher zu uns gelockt hat.

Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Reiseberichte bedeuten mir immer viel! Komisch nur, dass ich immer sehr lange brauche, sie zu schreiben. Ganz besonders gerne habe ich nämlich meinen Bericht über unseren letztjährigen Urlaub im Snowdonia-Nationalpark, der erst im Mai 2018 online gegangen ist. Entspannter kann man wirklich nicht reisen! Und auch wenn die Berge dort nicht besonders hoch sind, ergeben sich immer schöne Aussichten!

Das Rezept für Tortellini mit Tomatensauce & Mozzarella mag ich besonders gern, weil es super einfach zubereitet und sehr, sehr lecker ist. Aufgrund des ansprechenden Fotos hat sich eine Kollegin an’s Nachkochen gemacht und anschließend in den höchsten Tönen davon geschwärmt. Das sind die Moment, für die es sich lohnt, weiter zu bloggen!

Mit der Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten hat Herr Wallygusto uns – und auch Gäste – schon oft beglückt: Die Kombination aus Auberginen und Salzzitrone ist einfach traumhaft. Das Gericht lässt sich außerdem ohne das klassische Schmorgefäß aus Lehm zubereiten.

Wanderung zum Cadair Idris | Travel Guide Snowdonia Nationalpark

Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Auch dieses Jahr ist es mir nicht möglich, drei Blogartikel aus der Menge an tollen geistigen Ergüssen herauszupicken. Ich verweise daher wieder auf meine Rubrik Lieblingslinks. Dort stelle ich Euch seit einem Jahr die Themen vor, die mir besonders interessant und/oder wichtig vorkamen.

Welches der Rezepte, die du 2018 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Diesen Herbst haben wir uns ein wenig am Kürbis-Pesto ausgetobt. Kürbis ist einfach wahnsinnig vielseitig und bietet bei Rezepten für Pesto ungeahnte Kombinationsmöglichkeiten. Und so hat Herr Wallygusto fleißig mit verschiedenen Zutaten experimentiert. Herausgekommen ist ein zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss, welches wir 2018 wohl am häufigsten immer wieder und wieder zubereitet haben.

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss | Rezept auf www.wallygusto.de

Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2018 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Das große Angstthema des Jahres war sicherlich die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), die mit 25.05.2018 anzuwenden war. Reihenweise verkündeten Blogs ihren Rückzug aus dem öffentlichen Leben, da man sich nicht sicher war, die Vorgaben umsetzen zu können. Da ich selbst auch kein großer Fan rechtlicher Themen bin, war auch ich kurz am Überlegen, ob ich nicht hinschmeiße und den Blog Blog sein lasse. Aber dank Internetrecherche,  akribischer Vorbereitung und einer umfangreichen Checkliste habe ich das Thema DSGVO dann doch generalstabsmäßig gelöst.

Ähnlich erfolgreich sah es auch hinter dem Herd aus: Kochprobleme gab es auch dieses Jahr keine. Wenn man mal von dem Rezept für Buchweizen-Gemüsepflanzerl mit Selleriepüree absieht, das Herrn Wallygusto und mir komplett in die Hose gegangen ist. Vegetarische Pflanzerl wird es so schnell also nicht auf dem Blog geben. Wie heißt es doch so schön? Schuster bleib’ bei Deinen Leisten! In unserem Falle sind das wohl indische Curries. Da klappt es dann auch  witzigerweise mit den Soja-Linsenbällchen. ;-)

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry | Vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

 

Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Für Foodblogger gibt es immer viel zu entdecken und auszuprobieren. So war auch 2018 wieder voller kulinarischer Offenbarungen:

Im Sommer wurde in Cornwall unsere Liebe für eine der dortigen Spezialitäten entfacht: Cornish Pasty! Die kleinen Pasteten wurden früher von den Minenarbeitern während der Arbeit gegessen. Klassisch gefüllt mit Rindfleisch, Kartoffeln, Steckrüben und Zwiebeln, erfreuen sich inzwischen auch etliche vegetarische und vegane Varianten großer Beliebtheit.

Sehr oft und gerne kam auch Estragon zum Einsatz: Das nahe mit dem Wermut verwandte Kraut landete unter anderem in Pestos, Spaghetti und Nudelpfannen. Kaum zu glauben, denn früher empfand ich Estragon immer als notwendiges Übel, da mir sein Anis-Geschmack eigentlich viel zu penetrant ist.

Nachdem ich mich die letzten Jahre erfolgreich an Chutneys versucht habe, wagte ich mich 2018 das erste Mal an das Einkochen von Marmelade! Herausgekommen sind eine Erdbeer-Rhabarber-Marmelade mit toller Vanillenote und eine fruchtige Quitten-Marmelade mit herbstlichen Gewürzen. Neue Sorten für nächstes Jahr sind schon in Planung – Ihr dürft also gespannt sein!

Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Immer wenn ich denke, es gab gar keine lustigen Suchbegriffe, stoße ich in den Untiefen meiner Blogstatistik doch auf ein paar richtige Schenkelklopfer:

  • Fränkische Brotzeit lustige – Eine Brotzeit wird in Franken lustig, wenn man ein paar „Seidla“ dazu trinkt. Bei der guten Bierauswahl sollte das – zumindest in der Fränkischen Schweiz – kein großes Problem sein.
  • Käsespätzle gesund – Dieser Suchbegriff ist wirklich sehr beliebt, taucht er doch alle Jahre wieder in der Statistik auf. Aber glaubt mir, so oft Ihr auch danach googelt: Wirklich gesund sind Käsespätzle wohl (leider) nicht! ;-)

Was wünschst du dir und deinem Blog für 2019?

Wie jedes Jahr wünsche ich mir wieder viel Inspiration & interessierte Leser, die meine Blogartikel gerne und regelmäßig lesen. Auch möchte ich mir weiterhin wenig Druck beim Bloggen machen: Das Schreiben und Fotografieren ist mein Hobby, nicht mein Broterwerb. Der Blog ist und bleibt ein großes Hobby von mir!

Travel Guide | Oxford

Das war sie wieder, meine persönliche #foodblogbilanz18!

Solltet Ihr auch eine Foodblogbilanz veröffentlicht haben, hinterlasst gerne einen Link hierauf in den Kommentaren! Der kleine Blog macht jetzt ein bisschen Winterschlaf, Mitte Januar geht es aber munter weiter! Herr Wallygusto und ich wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr & freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Euch!

Das Foto von Erwan Hesry habe ich auf Unsplash gefunden.

Buchvorstellungen Magazin

Münchner Weiberwirtschaften – Refugien für Leib & Seele | Kurzvorstellung

17. Dezember 2018
Münchner Weiberwirtschaften - Refugien für Leib & Seele | Kurze Buchvorstellung auf www.wallygusto.de

Mein Kochbuchregal hat mit Münchner Weiberwirtschaften mal wieder Zuwachs bekommen. Wie der Name schon richtig vermuten lässt, geht es aber um viel mehr: Lese- und Kochbuch, Reise- und Wochenend-Genussverführer mit Porträts, Adressen, Ausflugstipps und Lieblingsrezepten von 30 Münchner Wirtinnen und ihren Weiberwirtschaften.

Disclaimer: Das Buch wurde mir freundlicherweise kostenlos und unverbindlich vom HÄDECKE Verlag zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag enthält zudem unbezahlte & nicht beauftragte Werbung in Form von Verlinkungen! Meine Meinung bleibt davon unberührt, und ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.

Im 7. Band der erfolgreichen Reihe geht‘s auf kulinarische Entdeckungsreise quer durch die bayerische Metropole: Im Lehel, der Ludwigsvorstadt, Maxvorstadt, in Schwabing, Haidhausen, Sendling und der Schwanthaler Höhe sowie in Nymphenburg, Freimann, Ober- und Untergiesing, Thalkirchen und Untermenzing laden überall Lokale zum genussvollen Verweilen ein. Auf den Spuren weiblicher Gastronomie stellen kurzweilige Texte und einladende Bilder Münchner Gastgeberinnen und ihre Weiberwirtschaften vor.

Natürlich waren Herr Wallygusto und ich in einigen der Münchner Weiberwirtschaften schon selbst zu Gast: So trinken wir gerne das Monatsbier im Schiller Bräu oder stimmen uns im BLITZ Restaurant mit trendiger mexikanischer Küche auf Konzertabende ein.

Die Lieblingsrezepte der Wirtinnen bringen auf den Tisch, was Region und Jahreszeit bieten: Schrobenhausener Spargel, Fleisch, Fisch und Wild aus der Umgebung, frisches Gemüse und aromatische Kräuter aus dem Küchengarten. Hier wird gekocht, gebacken, Bier gebraut, Wein ausgeschenkt und vor allem mit viel Liebe für das Wohlbefinden der Gäste gesorgt. Sobald ich eines oder mehrere der Rezepte ausprobiert habe, dürft Ihr Euch auf eine ausführliche Rezension der Münchner Weiberwirtschaften freuen.

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | November

7. Dezember 2018
Lieblingslinks | Dezember 2018

Im November hab ich mich recht wenig im Internet rumgetrieben, zu viel war im richtigen Leben zu tun. Außerdem war das Wetter so schön, dass Herr Wallygusto und ich uns so oft wie möglich draußen aufgehalten haben. Kulinarische Entdeckungen gab es trotzdem so einige! Vor allem die bayrische Küche hat es mir diesen Monat extrem angetan!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Wir haben das gute Herbstwetter genutzt, um nochmal schön am Tegernsee wandern zu gehen. Eine Einkehr im Berggasthof Neureuth mit Spinatknödeln & Kaiserschmarrn bei bestem Ausblick gehört dabei zum Pflichtprogramm.
  • Süßkartoffeln sind köstliche Knollen – kein Wunder, dass inzwischen kaum ein Szenelokal und kaum ein Foodblog an einem Rezept mit Süßkartoffeln vorbeikommt. Doch der Genuss hat einen Haken – der Import der Süßkartoffel ist aufwendig. Zeit, sich zu fragen, ob die empfindliche Pflanze auch in Deutschland heimisch werden kann.
  • Der Herbst ist Kürbiszeit! Dass der Kürbis nicht nur deftig, sondern auch süß kann, zeigt uns Thomas mit seinem Rezept für Kürbis-Panacotta. Als wäre das nicht schon verführerisch genug, gibt es für den besonderen Kick noch ein paar karamellisierte Kürbiskerne dazu.
  • Die Vorweihnachtszeit – und mit ihr Christkindlmärkte, Glühwein und Plätzchen – steht mal wieder vor der Tür. Bei der Suche nach Eurem Lieblingsmarkt im Advent 2018 hilft Euch dieser praktische Weihnachtsmarkt-Kalender!
  • Das Irmi ist ein neues bayrisches Restaurant in der von mir bisher eher gemiedenen Gegend rund um den Hauptbahnhof. In schicker Atmosphäre wird hier bayerische Küche richtig gute serviert. Ein weitere Pluspunkt ist das Giesinger Bier vom Fass und der sehr freundliche und aufmerksame Service.
  • Ein Münchner Stadtteil, in dem es kulinarisch definitiv noch so einiges für mich zu entdecken gibt, ist die Schwanthaler Höhe. Gut gespeist habe ich hier im ebenfalls neu eröffneten Schwanthaler Wirtshaus! Hier werden auch Vegetarier glücklich – was nicht nur am süffigen Tegernseer Bier liegt!
  • Ein US-Unternehmen hat Braten und Burger aus den Kantinen verbannt und lässt die Angestellten auch keine Fleischgerichte mehr abrechnen. Als Vegetarier finde ich das natürlich voll okay. Wie findet Ihr das: Geht das zu weit?
  • Quinoa-Bowl, Moringa-Smoothie oder Heuschrecken-Spieß sind heutzutage in (fast) aller Munde: Aber wie entstehen Foodtrends eigentlich? Und warum gibt’s gar keinen Toast auf Hawaii?

Das kalorienhaltige Beitragsfoto von rawpixel habe ich auf Unsplash gefunden.

Buchvorstellungen Magazin

Tofu, Seitan & Tempeh für Alltag und Feste | Kurzvorstellung

23. November 2018
Tofu, Seitan & Tempeh für Alltag und Feste | Kurze Buchvorstellung auf www.wallygusto.de

Als Vegetarier werden Herr Wallygusto und ich oft gefragt, ob uns Fleisch und Fisch nicht fehlen würde. Die Antwort ist NEIN. Wenn wir dann aber erwähnen, dass wir ab und an gerne mit Tofu, Seitan und Tempeh kochen, ist das Unverständnis groß. Für viele Nicht-Vegetarier sind vegetarische Produkte auf Getreide- und Sojabasis nämlich nur schnöder Fleischersatz und völlig sinnbefreit.

Disclaimer: Das Buch wurde mir freundlicherweise kostenlos und unverbindlich vom Fona Verlag zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag enthält zudem unbezahlte & nicht beauftragte Werbung in Form von Verlinkungen! Meine Meinung bleibt davon unberührt, und ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.

Dabei sind die drei Grundprodukte Tofu, Seitan und Tempeh aus einer gesunden, ausgewogenen und vegetarischen Ernährung heute nicht mehr wegzudenken und zeigen, dass hochwertiges Eiweiß auch aus Pflanzen – Sojabohnen (Tofu und Tempeh) und Weizen (Seitan) – kommen kann.

In Tofu, Seitan und Tempeh für Alltag und Feste dürfen sich die pflanzlichen Eiweißlieferanten als Verwandlungskünstler par excellence prädestinieren: Mal pikant, mal süßsauer oder süß, mal traditionell, mal fernöstlich, mal südamerikanisch. In diesem Buch gibt es spannende Rezepte für Snacks, Suppen, Vorspeisen, Drinks, Mahlzeiten, Desserts und Gebäck. Natürlich werde ich Euch so schnell wie möglich mit einer ausführlichen Rezension von Tofu, Seitan und Tempeh für Alltag und Feste und einem köstlichen Rezept für eine kreative vegetarische Küche versorgen.

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Oktober

2. November 2018

Der Oktober begann für Herrn Wallygusto und mich sehr erfreulich mit einer Woche Urlaub in Unterfranken: Bei Federweißem und Zwiebelplootz lässt es sich wirklich ganz famos entspannen! Dazu noch ein paar schöne Wanderungen in Rhön und Spessart und der Arbeitsalltag kann ruhig wieder kommen! Ansonsten probieren wir Softeis aus schwarzen Waffeln, erfreuen uns an der weiterhin anhaltenden Beliebtheit des Gin & Tonics und wünschen uns ein paar Igel-Kekse!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Meine Lieblingspasta beim Italiener sind Tagliatelle aus dem Parmesanlaib mit schwarzem Trüffel. Wer keine Lust hat, dafür immer das Haus zu verlassen findet bei Volker ein herrliches Rezept für Spaghetti mit Sommertrüffeln zum Nachmachen.
  • Softeis ist irgendwie so 80er – und seit ich erwachsen bin, mache ich sowieso einen großen Bogen darum. Dass es auch anders geht, beweisen die ICE GUYS mit ihrem stylischen Softeis in der schwarzen Waffel. Besonders empfehlen kann ich Ube – das schmeckt nämlich verführerisch nach Mandeln und Kokos.
  • Seit Mitte Oktober ist auf dem Gelände des ehemaligen Tengelmann Hauptsitzes das KUNSTLABOR zuhause: 50 lokale und internationale Künstler durften sich auf 5.000 qm austoben und mit den schon vorhandenen Elementen und Räumen experimentieren, um diese neu zu interpretieren. Herr Wallygusto und ich waren schon vor Ort und schwer begeistert ob der kreativen Urban Art!
  • Bitter ist nach wie vor total in: Gin Tonic bleibt auch 2019 angesagt – allerdings anders, als wir ihn bislang kennen. Allerdings könnte sich eine Variante durchsetzen, die ganz anders ist, als wir sie bislang kennen. Und eine andere Spirituose erlebt derweil im Hintergrund ihr Comeback.
  • Wenn ich keine zwei linken Hände hätte, würde ich Herrn Wallygusto auch süße Igel Kekse mit Schokolade und Schokoladenstreusel backen. Aber so bleibt’s leider beim Angucken!
  • Das Craft Beer aus der Giesinger Brauerei ist aus München nicht mehr wegzudenken. Für MUCBOOK Grund genug, den Geschäftsführer des Giesinger Bräus, Steffen Marx mit den 8 wirklich wichtigsten Fragen des Lebens zu löchern.

Die herrliche hausgemachte Pasta auf dem Beitragsfoto habe ich bei  Sarah Boyle auf Unsplash gefunden.

Kürbis | Season Special Magazin Suppen | Eintöpfe Vegan

Kürbissuppe mit Orange und Kokosmilch

29. Oktober 2018
Kürbissuppe mit Orange und Kokosmilch | Rezept auf www.wallygusto.de

Wisst Ihr noch wann Ihr das erste Mal Kürbis gegessen habt? Ich bin mir zwar nicht mehr sicher, aber ich habe bestimmt nicht mehr bei meinen Eltern gewohnt. Denn zuhause gab es leider nie Kürbis und die unterfränkische Gasthausküche hatte damals auch eher wenig bzw. keinen Kürbis auf der Karte.  Dafür weiß ich noch ganz sicher, dass es eine Kürbissuppe war. Auch nicht verwunderlich, ist eine Suppe wohl die häufigste und bekannteste Form in der Kürbis verarbeitet wird.

Und auch heute esse ich noch gerne Kürbissuppe, auch wenn ich bezüglich Kürbis schon lange über den Suppentellerrand hinausschaue. Dafür ist Kürbis einfach auch zu Vielseitig einsetzbar. Wenn Ihr wissen wollt was neben Suppe noch mit Kürbis bei uns Wallygustos auf den Teller kommt, dann schaut Euch doch mal in unserer Kürbisrezeptübersicht um.

Nichtsdestotrotz möchte ich Euch heute eine Suppe vorstellen – und zwar keine geringere als meine Lieblings-Kürbissuppe. Orangensaft und Kokosmilch ergänzen bei ihr auf perfekte Weise den leicht nussigen Geschmack von Hokkaidokürbis.

Kürbis-Orangen-Kokos-Suppe

Menge: 4 Personen als Vorspeise ODER 2 Personen als Hauptgang

Kürbis-Orangen-Kokos-Suppe

Zutaten

  • 1 Zwiebel, gehackt
  • Pflanzenöl
  • 500g Hokaido-Kürbis, grob gewürfelt
  • 1 Karotte, grob gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 rote Chili, gehackt
  • 1 cm Ingwer, gehackt
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 150 ml Orangensaft
  • ca. 400ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Bund (25 g) Koriandergrün, gehackt

Zubereitung

  1. Zunächst Zwiebeln in einem großen Topf mit etwas Öl glasig dünsten, dann Kürbisstücke, Karotten, Knoblauch, Chili und Ingwer hinzugeben und ca. 5 Minuten bei geschlossenem Topf unter gelegentlichem Umrühren andünsten.
  2. Das Gemüse mit Orangensaft ablöschen, Kokosmilch hinzugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen, bis das Gemüse gut bedeckt ist. Nun das Ganze bei geschlossenem Topf bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Kürbisstücke nur noch einen leichten Biss haben.
  3. Jetzt nur noch die Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/10/29/kuerbissuppe-mit-orange-und-kokosmilch/

Mein Tipp

Kürbiskernöl bildet einen sehr schmackhaften Kontrast zu dem frischen Geschmack der Orange. Kürbissuppe ist auch ein gutes Resteessen, da man sie auch gut mit von anderen Gerichten übrig gebliebenen und eingefrorenen Kürbisstücken zubereiten kann.

Lieblingsrezepte Magazin

Lieblingslinks | September

1. Oktober 2018
Lieblingslinks September

Jetzt ist auch der September rum – und das schneller, als gedacht! Gebracht hat er uns unerwartet viele schöne und sommerlich warme Tage. Nicht zu vergessen den Auftakt der Münchner Wiesn, die dieses Jahr in die 185. Runde geht und für mich nach wie vor kein Must-do ist. Auch wenn ich zugeben muss, inzwischen zumindest einmal auf das ein oder andere Weißbier rauszugehen. Was mich sonst noch so bewegt hat? Vietnamesisches Streetfood, Brezen & Bier – was auch sonst? ;-)

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Außerdem bescherte mir der September das erste Banh Mi meines Lebens. Wobei ich nicht sicher bin, ob das labbrige Baguette mit Tofu damals in einem asiatischen Imbiss in Calgary nicht auch ein vietnamesisches Sandwich war. Was ich auf jeden Fall weiß – es war lecker! Und das bnb – banh mi and beer im Münchner Westend ist definitiv eine Empfehlung wert!
  • Ja, ich gebe es zu: Eigentlich will ich ja nur nach New York, um Grilled Cheese Donuts und andere kulinarische Schweinereien zu probieren. Aber wenn Ihr einmal mit Feed me up before you gogo kulinarisch durch Brooklyn und Manhattan unterwegs gewesen wäret, könntet Ihr auch nicht mehr anders!
  • Ich bin süchtig nach Brezen. Ganz besonders schlimm ist die Gier, wenn noch dazu Butter im Spiel ist! Die Kombination aus salzigem Laugengebäck und weicher Butter übt einfach eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf mich aus. Warum der Biss in die Butterbreze aber nur in Bayern so richtig gut schmeckt? Eine gute Frage, der es sich lohnt, auf den Grund zu gehen!
  • Wer bei Bier die Vielfalt liebt, ist bei der Landbierzentrale in Germering genau richtig: 900 Biersorten von kleinen Brauereien in Deutschland, Europa, den USA und China stehen hier im Regal. Wichtig ist, dass das Getränk traditionell hergestellt wurde – dass manches dem Reinheitsgebot widerspricht, stört hier niemanden.
  • Kürbissuppe? Ach was, ein alter Hut! Pumpkin Toast heißt der neue Foodtrend, der uns durch den Herbst begleitet ! Denn wer hätte es gedacht, Kürbis kann man ganz einfach im Toaster zubereiten.
  • Herr Wallygusto und ich hassen große Kinopaläste wie die Pest und gehen so oft es geht, in kleine aber feine Programmkinos. Wem es ähnlich geht, dem empfiehlt das offizielle Stadtportal für München eine Handvoll Kinos für Cineasten.
  • Herrn Wallygusto hat es im September mal wieder beruflich nach Kyoto verschlagen. Japans einstige Hauptstadt ist nicht nur für ihren traditionellen Baumkuchen berühmt: Unbedingt Ausschau halten sollte man auch nach diesen beliebten (und ziemlich einzigartigen) Souvenirs aus Kyoto.

Das bunte Karussell, das hier – passend zur Wiesn – Beitragsfoto sein darf, habe ich bei  Scott Webb auf Unsplash gefunden.

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | August

7. September 2018
Lieblingslinks | August

Der August startet schön – Herr Wallygusto und ich verbringen gleich das erste Wochenende in Dublin. Ansonsten plätschert dieser Sommermonat dank der Hitze so dahin: Arbeit, Essen, Wandern, Sport. Ich bin selbst ganz erstaunt darüber, wie oft ich trotz der hohen Temperaturen in der Muckibude war. Anscheinend hat aber die Gewohnheit endgültig über die Faulheit gesiegt. Unabhängig davon blieb genug Zeit, ein paar interessante Sachen in Sachen Kulinarik für Euch zu sammeln! Wo kämen wir denn da hin, wenn es wegen dem bisschen Sommer keine Lieblingslinks geben würde! ;-)

[Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unbezahlte & nicht beauftragte Werbung in Form von Verlinkungen! Meine Meinung bleibt davon unberührt, und ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.]

  • Gastrotipps gibt’s auf Wallygusto ja inzwischen keine mehr: Wer dennoch in München ausgehen und anschließend satt und glücklich sein möchte, sollte sich das neue Ausgehportal der Süddeutschen Zeitung zu Gemüte führen. Das Foodportal bietet sogar einen kostenlosen Mail-Newsletter, der Euch jede Woche mit einem Update mit den neusten Nachrichten, Testberichten und Empfehlungen versorgt.
  • Die Pasta Grannies sind genial – die älteste Dame zählt sage und schreibe 95 Lenze! Hier könnt Ihr Frauen kennenlernen, die ihre Pasta noch per Hand herstellen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass diese Tradition leider auch in Italien immer mehr ausstirbt. Zeit, dem entgegenzuwirken und mal wieder selbst Pasta zu machen!
  • Ehrlich gesagt war mir bei der Hitze im August wenn überhaupt eher nach Wein. Aber meine Mitmenschen hatten angesichts des Mangels an Pfandflaschen Angst, kein Bier mehr zu bekommen. Als ob man verdursten würde, wenn man einmal kein Bier mehr trinkt – es gibt doch auch Leitungswasser. ;-)
  • Mit dem Essen über den Wolken ist es ja immer so eine Sache. Fakt ist, dass 85 Prozent der angebotenen Speisen in Airlines von den Passagieren verzehrt werden. Ist das Essen an Bord nun Zeitvertreib oder macht Fliegen tatsächlich hungrig? Hier gibt’s ein paar Fakten und Mythen zum Thema Bordverpflegung.
  • Noor Murad ist bei Ottolenghi für die Entwicklung neuer Rezepte zuständig. Ihre Kreationen könnt ihr regelmäßig auf Instagram bewundern – aber Vorsicht: Heißhunger garantiert! Ich sag nur: „Eat The Rainbow!“
  • Ich bin Fan von einfachen, aber dennoch raffinierten Gerichten: Diese Hummus-Pasta mit getrockneten Tomaten & Rucola ist also genau nach meinem Geschmack! So habt Ihr Spaghetti noch nie gegessen, versprochen! ;-)
  • Lange Zeit haben wir um das georgische Restaurant in der Nachbarschaft einen großen Bogen gemacht! Jetzt haben wir das Sabatono endlich ausprobiert & wurden positiv überrascht! 😊 Die gemütliche Sonnenterrasse, die vorzüglichen vegetarischen Vorspeisen und das mit Käse gefüllte & überbackene Brot ließen keine Wünsche offen. 🤗

Das Beitragsbild von Adam Wilson habe ich – mal wieder – auf Unsplash gefunden.

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Magazin Nudeln | Reis

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

27. August 2018
Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung | Rezept auf www.wallyusto.de

Seid Ihr Team Obst oder Team Gemüse? Ich muss ja gestehen, dass ich mit Obst rein gar nichts anfangen kann. Es sei denn, es versteckt sich in Kuchen oder Desserts. Ganz klar. Schon als Kind konnte ich mit Obst nicht viel anfangen und da half es auch nichts, wenn meine Mutter mir frische Erdbeeren mit Zucker bestreut schmackhaft machen wollte. Inzwischen weiß ich, dass meine Abneigung gegen Obst gesundheitliche Gründe hat, denn der Fruchtzucker verursacht mir gerne mal mehr oder weniger große Probleme. Dafür esse ich aber sehr, sehr gerne Gemüse: Wenn man mir eine Karotte und einen Apfel unter die Nase halten würde, fiele meine Wahl daher auch immer auf die Karotte. Mit ihrem Buch Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte trifft Erica Bänziger also zu 100% meinen Geschmack.

Autor

Erica Bänziger ist diplomierte Ernährungs- und Gesundheitsberaterin. Sie arbeitet als selbständige Referentin, Ausbildnerin und Kochbuchautorin. Die Köchin aus Leidenschaft beweist mit ihren Rezepten immer wieder, wie lustvoll gesunder Genuss sein kann. Im Fona Verlag sind bereits zahlreiche erfolgreiche Kochbücher von Erica Bänzer erschienen.

Schon als Kind war sie ein Gemüsefan und hat diese Begeisterung offensichtlich an ihre beiden Söhne vererbt, die schon im Babyalter gute Gemüseesser waren. Die Rezepte sind also durchaus auch eine Einladung für Familien, die Vielseitigkeit von Gemüse zu entdecken.

Optik

Mit einem Format von 200 × 280 mm und 272 Seiten ist Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ein ordentlicher Wälzer geworden. Wie man es für ein Buch dieses Umfangs erwartet, ist die Verarbeitung sehr hochwertig: Der Einband ist robust, die Buchseiten haben eine angenehme Papierstärke.

Die 65 Food- und 50 Gemüsefotos von Andreas Thumm sind geradlinig, aber ansprechend. Aber mit zu wenig Chichi hatte ich noch nie ein Problem, im Gegenteil. Schade finde ich nur, dass nicht jedes Rezept ein eigenes Foto hat. Wer mich kennt weiß, dass das ein kleiner Spleen von mir ist.

Aus dem Inhalt

Gemüse und Rezepte | Artischocke | Aubergine | Blumenkohl | Bodenkohlrabi | grüne Bohne | Brokkoli | Catalogna | Chicorée | Chinakohl | Cima di Rapa | grüne Erbse | Fava | Feder-/Grünkohl | Fenchel | Gurke | Kardy | Karotte | Kefe/Zuckerschote | Knollensellerie | Kohlrabi| Kürbis | Lauch | Krautstiel/Stielmangold | Mönchsbart | Barba di Frate | Mairübe | Oka | Pak Choi | Pastinake | Peperone/Gemüsepaprika | Radicchio | Radieschen | Rande/ Rote Bete | Rettich | Rotkabis/-kohl | Rosenkohl | Schwarzwurzel | Spargel | Spinat | Stachy | Stangen-/Staudensellerie | Süsskartoffel | Tomate | Topinambur | Weisskabis/-kohl | Wirz/Wirsing | Zucchino | Zwiebel

Rezepte

200 Saisonrezepte zeigen Erica Bänzigers Liebe für Gemüse. Sie kommt ins Schwärmen, wenn sie von der Vielfalt, den gesunden Inhaltsstoffen und der einfachen Zubereitung erzählt.

Gerade beim Gemüse ist weniger oft mehr! Gemüse soll sein typisches Aroma behalten oder dieses idealerweise noch verstärkt werden. In vielen Rezepten schwingt die mediterrane Küche mit, denn Olivenöl und Kräuter sind wichtige Zutaten. Auch ermuntert die Autorin dazu, Gemüse öfter roh zu essen. Dazu eignen sich nicht nur Kohlrabi, Karotten und Sellerie. Auch das kommt mir sehr entgegen, esse ich doch in der Mittagspause bevorzugt Rohkost mit Hüttenkäse oder bunte Salate.

Dass saisonal zu kochen keine Hexerei ist, weiß ich. Leider bin ich selbst oft zu bequem und zu verwöhnt ob der allzeit umfangreichen Auswahl im Supermarkt. Dank Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte könnte damit jetzt endlich Schluss sein. Die saisonale Zuteilung der Gemüse basiert hier auf der Tabelle des Verbandes der Schweizer Gemüseproduzenten. Kleine und größere Zeitabweichungen diktiert die Natur respektive das Wetter. Ich persönlich orientiere mich gerne am Saisonkalender von Alnatura. Selbstverständlich gibt es auch Gemüse, das natürlicherweise eine längere Saison hat oder sogar ganzjährig im Angebot ist.

Kurzprofil

Titel: Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte
Autor: Erica Bänziger
Herausgeber: Fona
ISBN: 978-3-03780-633-3
Preis: € 38,00

Ausprobiert

Herr Wallygusto und mich hat gleich das erste Rezept, das wir ausprobiert haben, schwer begeistert: Das Auberginen-Tomaten-Ragout ist einfach und schnell zubereitet. Außerdem passt es hervorragend zu Pasta. Das Originalrezept haben wir ein klein wenig verändert, denn bei uns kommt statt Büffelmozzarella Burrata zum Einsatz. Die Autorin empfiehlt, statt Auberginen auch mal Kürbis auszuprobieren. Oder einfach nur Tomaten zu verwenden.

Auch das Rezept für Blumenkohl mediterran hat hervorragend funktioniert und geschmacklich voll überzeugt. Kaum zu glauben, wie vielseitig diese weißen Röschen sein können!

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

Menge: 2 Personen

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

Zutaten

  • 220 g Penne
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 kleine rote Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, klein gewürfelt
  • 1 Peperoncino
  • 1 mittelgroße Aubergine, klein gewürfelt
  • etwas Gemüsebrühe
  • 200 g Cherrytomaten, halbiert
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Kugel Burrata, zerpfückt
  • Nach Belieben Basilikumblätter, in feinen Streifen

Zubereitung

  1. Penne nach Packungsanleitung kochen, abgießen, zurück in den Topf geben und zugedeckt zur Seite stellen.
  2. Zwiebeln, Knoblauch, Peperoncino und Auberginen im Öl einige Minuten andünsten, mit Gemüsebrühe ablöschen, Tomatenhälften zugeben und 10 bis 15 Minuten weiterdünsten. Wenn die Auberginen gar sind, mit Salz und Pfeffer würzen, Penne zugeben und erhitzen.
  3. Burrata unterrühren und sofort mit Basilikum bestreut servieren.
  4. Wer mag, gibt jetzt auch noch ein wenig Sbrinz (Hartkäse aus der Schweiz) und Olivenöl darüber.
https://wallygusto.de/2018/08/27/auberginen-tomaten-ragout-buchvorstellung/

Fazit

Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ist eine praktische Hilfe, um den täglichen Gemüsekonsum genussvoll, saisonal und abwechslungsreich zu gestalten. Und das mit einfachen Rezepten, die unglaublich gut schmecken. Herr Wallygusto und ich sind von dem Kochbuch schwer angetan. Ich bin mir sicher, dass wir noch lange Freude ob der Vielfalt der Gemüsesorten und Rezepte darin haben werden.

Vielen Dank an den Fona Verlag, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos & unverbindlich für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat.