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Hotels & Co. Unterwegs

Hotel Schloss Wehrburg | Prissian | Italien

18. September 2017
Hotel Schloss Wehrburg | Prissian - www.wallygusto.de

Südtirol wurde von Herrn Wallygusto und mir die letzten Jahre sträflich vernachlässigt! Erst Anfang des Jahres haben wir unsere Liebe zu diesem schönen Streifen Erde mit einem verlängerten Wochenende wieder belebt – nicht nur Wandern & Törggelen im Herbst sondern auch Schneeschuhwandern in Südtirol macht nämlich unglaublich viel Spaß! Was für ein Glück, dass uns ein lieber Bekannter einen Besuch des Hotel Schloss Wehrburg in Prissian ans Herz gelegt hat! So konnten wir feststellen, dass auch der Südtiroler Sommer durchaus seine Reize hat!

Lage

Das Burgendorf Prissian und die Dörfer Tisens, Naraun, Gfrill, Platzers und Grissian auf dem Sonnenplateau der Gemeinde Tisens über dem Etschtal sind wahre Kleinode aus längst vergangener Zeit. Zahlreiche Adelsitze und Burgen zeugen davon, dass die Dörfer schon lange vor dem Aufkommen des Tourismus im Alpenraum für die Sommerfrische und zum Wandern dienten.

Neben der mittelalterlichen Wehrburg gibt es noch die Fahlburg, die Zwingenburg, das Schloss Katzenzungen sowie die Ruinen Pfeffersburg und Schloss Holz zu entdecken. Sie sind allesamt in Privatbesitz und werden auch heute noch aktiv genutzt. Die Renaissance-Residenzen Schloss Katzenzungen und der Fahlburg, wo einst Minnesänger Oswald von Wolkenstein in Gefangenschaft war, können zum Beispiel für Hochzeiten oder Firmenfeiern gemietet werden. Vor Castel Katzenzungen wächst darüber hinaus die größte und wohl älteste Weinrebe der Welt, die Versoaln-Rebe.

Hotel Schloss Wehrburg | Prissian - www.wallygusto.de

Hotelausstattung

Schon vom Auto aus ergreift die mittelalterliche Schlossromantik von uns Besitz: Es ist schon ein unbeschreiblicher Anblick, wie sich die stattliche Wehrburg über den Weinbergen und Apfelwiesen erhebt. Der hohe Burgfried, dicke Wehrmauer und trutzige Zinnen warten förmlich darauf, von uns erobert zu werden. Wir lassen uns nicht zweimal bitten und betreten frohen Mutes den Burghof durch das rot-weiße Tor. Was wir dort entdecken, ist Romantik pur: Der Innenhof ist liebevoll mit bunten Blumen gestaltet, dazwischen stehen kleine Tische, die zum Verweilen einladen. Hier werden bei schönem Wetter auch Frühstück und Abendessen serviert. Bei dem grandiosen Panoramablick über das Etschtal bis in die Dolomiten schmeckt es gleich nochmal so gut!

Der Weg auf unser Zimmer im Turm führt an einer kleinen Bibliothek vorbei, die bei schlechtem Wetter auch als Lesezimmer genutzt werden kann. Die tiefen Fensterbänke machen richtig Lust, sich mit einem Buch einzukuscheln.

Auch ansonsten lässt die Hotelausstattung nichts zu wünschen übrig: Neben einem ungeheizten Außenpool gibt es zusätzliche Freizeitangebot in Form eines Fahrradverleihs, Tischtennis und Sonnenliegen. Außerdem lädt das sonnige Mittelgebirge rund um das Schloss zu mehr oder weniger ausgedehnten Wanderungen ein. Talaufwärts grüßt die Kurstadt Meran vor der Texelgruppe, auf der anderen Seite erstrahlt der Rosengarten in all seiner Pracht. Wir nutzen die hervorragende Lage des Hotels Schloss Wehrburg für Wanderungen auf dem Leiferer Höhenweg, auf den Großen Laugen und die Tschaufenhöhe.

Tschaufenhaus - www.wallygusto.de

Zimmerausstattung

Unser Zimmer ist im Turm gelegen und nur über eine schmale Wendeltreppe zu erreichen. Wir sind daher froh, dass wir keinen großen Koffer dabei haben. Der Raum selbst ist in drei Bereiche aufgeteilt und vereint zeitgemäßen Komfort mit der schlichten Eleganz mittelalterlichen Flairs: Durch ein kleines Vorzimmer mit Sitzecke und Garderobe gelangen wir durch einen Rundbogen zu unserem bequemen (leicht knarzendem) Doppelbett und einen Bauernschrank. Hier findet sich auch ein nachträglich eingebautes, modernes Badzimmer mit Haartrockner, Dusche und WC. An den Wänden findet sich ein wunderschönes Fresko mit Rosenranken. Einen Fernseher gibt es erfreulicherweise nicht und auch das WLAN hat sich in dieser Höhe bereits verabschiedet. Das einzige Multimedia-Equipment stellt ein Telefon dar. Ich fühle mich sofort wie ein Burgfräulein und bin vor Freude ganz aus dem Häuschen.

Hotel Schloss Wehrburg | Prissian - www.wallygusto.de

Gastronomie

Das Frühstücksbuffet ist üppig und besticht vor allem durch seine große Auswahl an Cerealien: Neben Knusper-und Früchtemüsli werden diverse Körner, Obst sowie Trockenfrüchte angeboten. Dank der kleinen Schrottmühle kann man Buchweizen & Co. frisch schroten, was ich persönlich sehr toll finde. Die Auswahl an Käse ist okay, aber nicht überragend. Sehr empfehlenswert ist auf jeden Fall der Kräuterquark, von dem ich mir jeden Morgen eine große Portion gönne. Auch die einheimischem Marmeladen sind köstlich. Sehr gut gefallen mir auch die vielen verschiedenen Semmeln, Kornspitz und Vinschgerl sowie die süßen Teilchen.

Der jeweilige Aperitif des Tages ist hervorragend gemischt und stimmt auf das Abendessen ein. Dieses wird jeden Abend um 19 Uhr als viergängiges, sehr stilvolles Menü serviert. Der Küchenchef garantiert mit frischen Zutaten aus Südtirol, schonenden Zubereitungsarten und raffinierten Kombinationen kulinarischen Genuss. Auf unsere vegetarischen Wünsche wird ohne viel Aufhebens eingegangen und auch laktose- und glutenfreie Speisen sind überhaupt kein Problem. Die lange Tradition des Hauses schmecken wir auch in den vom eigenen Weingut hergestellten Weinen. Ihr solltet unbedingt einmal den vorzüglichen Weißpfeffer probieren!

Hotel Schloss Wehrburg | Prissian - www.wallygusto.de

Service

Das Hotel Schloss Wehrgut wird familiär bereits in dritter Generation von Julia Holzner und ihrem Ehemann Manuel Wanker geführt. Schon die Begrüßung verläuft sehr, sehr herzlich und zuvorkommend. Und so bleibt es auch für die gesamte Dauer unseres Aufenthaltes. Auch werden wir während und zwischen der Mahlzeiten immer freundlich und aufmerksam bedient.

Preise

Das Doppelzimmer mit Halbpension kostet auf Schloss Wehrburg je nach Kategorie zwischen € 63 und € 85. Diese Preise verstehen sich pro Person und Tag, bei einem Mindestaufenthalt von 3 Tagen. Bei einem Aufenthalt unter 3 Übernachtungen wird ein Aufschlag von 10% berechnet. Das Flascherl hauseigener Wein kostet um die € 20, der Aperitif des Tages € 4,00. Für die gebotene Leistung ist dieser Preis mehr als fair, wie Herr Wallygusto und ich finden.

Hotel Schloss Wehrburg | Prissian - www.wallygusto.de

Fazit

Wir haben im Juli ein Wochenende auf Schloss Wehrburg verbracht und waren absolut begeistert von der gemütlichen und doch stilvollen Atmosphäre. Das köstliche Essen und der vorzügliche Wein, kombiniert mit dem tollen Service, haben das übrige dazu beigetragen. Natürlich haben wir auch gleich für das nächste Jahr angefragt.

Adresse: Prissian 7, 39010 Tisens (Italien)

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Mercure Mitte | Hamburg

18. August 2014

Im Mai 2014 war ich für ein paar Tage auf Schulung in Hamburg. Da diese im 4-Sterne Mercure Hotel Hamburg Mitte stattfand, war es das Naheliegendste, auch gleich hier ein Zimmer zu nehmen.

Toll ist auf jeden Fall die Lage! Das Mercure Mitte liegt in der Nähe von Rathaus, Alster, Hafen, Schanzenviertel – und direkt am CCH und der Messe. Die nächste U-Bahn-Haltestelle ist Schlump und in ca. 10 Gehminuten zu erreichen.

Hervorzuheben sind auf jeden Fall die extrem professionellen und stets freundlichen Mitarbeiter, egal ob an der Rezeption, der Bar oder im Restaurantservice. Die Tagungsräume sind hell und gut ausgestattet.

Toll fand ich auch das Frühstücksbüffet, welches im hellen und freundlichen Restaurant Olive Tree serviert wird. Es gab frischen Obstsalat und viele verschiedene Säfte sowie frisch gepressten Orangensaft. Dazu kam eine große Auswahl an Brot und Semmeln sowie süßen Teilchen. Am warmen Büffet wurden Rührei, Würstchen, Bohnen in Tomatensauce und Mini-Fleischpflanzerl angeboten. Das Angebot an Wurst und Käse wurde – wie man es von einer Stadt mit Seehafen erwartet – durch Lachs und Rollmops ergänzt. Sogar der Kaffee aus der Thermoskanne war genießbar. Ob das Büffet aber tatsächlich einen Preis von € 20 wert ist, muss jeder für sich selbst beurteilen. Großzügig war es auf alle Fälle.

 

Auch mit meinem Zimmer war ich sehr zufrieden. Es war zwar klein, aber für eine Person völlig ausreichend. Die Einrichtung ist modern und aus dunklem Holz Leider war das Zimmer nicht so sauber, wie es auf den ersten Blick wirkte. Schon nach kurzer Zeit klebte eine Rosine (wer weiß, wie alt die schon war??) an meiner Socke. Zweiter Kritikpunkt ist die leere Batterie der TV-Fernbedienung, die trotz Reklamation leider nicht erneuert wurde.

Sehr lobenswert ist, dass es WiFi kostenlos gibt. Allerdings ist der Zugang so langsam, dass es sich tatsächlich nicht lohnt. Zumindest in meinem Fall war es schneller, die reguläre Datenverbindung zu verwenden.

Das Mercure Mitte kann ich aber trotzdem jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem Business-Hotel in Hamburg ist. Ich glaube, für einen privaten Städtetrip wäre es mir persönlich wohl ein bisschen zu teuer.

Kleiner Tipp: Wer auf der Suche nach einem guten, schnellen Abendessen ist und keine Lust auf das Hotelrestaurant im Mercure Mitte hat, sollte dem Falafelstern (Schanzenstr. 11, Hamburg-Schanzenviertel) einen Besuch abstatten. Beim Falafelstern gibt es für € 3,50 die leckersten Falafel im Brot, die ich je gegessen haben. Es sind nämlich neben dem obligatorischen Salat auch Aubergine, ein ordentlicher Klecks Hommus und Sesamsauce drauf. Einfach ein Traum, sag ich Euch!

Internet: www.mercure.com
Adresse: Schroederstiftstr. 3, 20146 Hamburg

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Ambassador | Baunatal

23. April 2013

Eine Dienstreise hat mich nach Baunatal in der Nähe von Kassel verschlagen. Viel kann ich über diese Ortschaft nicht berichten, nur dass es ein großes VW-Werk dort gibt. Und dass das „Ambassador“ ein wirklich empfehlenswertes Hotel ist. Eigentlich habe ich es per Zufall gefunden, weil ich irgendeine Bleibe für nur eine Nacht gesucht habe. Die freundlichen Bilder von Lobby und Frühstücksraum trugen einiges zu der Entscheidung bei. In „echt“ war dann nicht alles ganz so freundlich und ein bisschen gemüffelt hat es auch, aber im Großen und Ganzen wusste das Hotel zu überzeugen.

Das Zimmer war relativ groß und modern eingerichtet. Sogar eine Ledercouch hatte ich drin! Nur die Vorhänge erinnerten eher an eine Nasszelle und das eigentliche Bad selbst wirkte schon ein wenig älter.

Das Restaurant hat eine kleine Speisekarte, die leider vorrangig fleischlastige Gerichte bietet. Mit Jumbo-Kartoffel mit Sauerrahm im Salatkranz wurde ich aber doch fündig und auch satt. Und geschmeckt hat es natürlich auch :-). Das Highlight war aber ohne Zweifel das Frühstück! Es gab eine mehr als ordentliche Käsewahl, leckere Vollkornsemmeln und sehr gutes Rührei. Auch die „Müsli-Bar“ wusste zu überzeugen. Und sogar der Kaffee war mehr als annehmbar. Einfach toll, hier könnten sich einige größere Hotels echt mal eine dicke Scheibe abschneiden. Obwohl ich kein großer Fan von einem üppigen Frühstück bin, habe ich hier ordentlich zugelangt!

Mehr Informationen und Bilder gibt es auf www.bestwestern.de.

Ich kann das „Ambassador“ in Baunatal jedenfalls uneingeschränkt empfehlen und würde jederzeit wieder dort übernachten, wenn ich auf der Durchreise wäre.

Adresse: Friedrich-Ebert-Allee 1, 34225 Kassel/Baunatal

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Flemings Deluxe Main-Riverside | Frankfurt

10. Dezember 2012

Zuerst muss ich mal ’ne Runde meckern: Drei Sorten Käse zum Frühstück gehen gar nicht, wenn man sich selbst „Deluxe“ nennt. Und es ist zwar eine witzige Idee, Senf und Ketchup in kleinen Gläschen zu servieren, aber gleichzeitig auch ein riesige Verschwendung: Wo soll man denn das alles drauf schmieren?! Lob gibt es für den frischen Obstsalat und die große Auswahl an süßen Teilchen und Bio-Joghurt. Dazu kann man zwischen vielen Marmeladen und Schokoladenaufstrich, ebenfalls im kleinen Schraubglas, wählen. Aber das kann natürlich gar nicht groß genug sein. 🙂

Wie es sich für ein gutes Tagungshotel gehört, ließ auch das Catering während der Pausen nichts zu wünschen übrig, auch wenn ich am 1. Seminartag vormittags statt Lachs und Roastbeef gern etwas Käse gehabt hätte. Aber da man es im Flemings offensichtlich nicht so mit Molkereiprodukten hat, blieb nur der Griff zum – zugegeben sehr leckeren – Croissant. Nachmittags gab es dann frisches Obst und Gebäck in Form von Muffins und Brownies. Super finde ich, dass man uns sogar Drachenfrucht servierte. Zum Lunch gab es einen Salat mit Crostinis & Tomatenpesto, gefolgt von einer riesigen Portion Ricotta-Tortellini mit Sahnesoße. Mächtig, mächtig, aber sehr gut, da ausschließlich frische Kräuter verwendet wurden. Gekrönt wurde das Menü von einer Creme Catalan mit Früchten und Erdbeersorbee. Der Nachtisch war geschmacklich das schwächste Gericht, denn mir war es zu säuerlich und ein Fan der spanischen Creme bin ich ohnehin nicht.

Am 2. Seminartag habe ich beim Frühstück doch glatt einen neuen, also dritten Käse entdeckt und war hin & weg vom weißen „Schoko-Bang“, der vorzüglich zum Croissant passte. Wer mehr über den „Schoko-Bang“ erfahren möchte schaut am besten mal auf der Website der „Goethe Schokoladentaler Manufaktur“ vorbei. Dort kann man diese Köstlichkeit natürlich auch bestellen…ich bin kurz davor, wie Ihr Euch denken könnt. 🙂

In der Pause am Vormittag wurden übrigens diesmal Käsebrote serviert und mittags gab es am Büffet einige Salatvariationen. Leider wurde außer Gemüse kein warmes vegetarisches Gericht angeboten. Dafür musste ich mich bei den leckeren Nachspeisen und den süßen Teilchen am Nachmittag zurückhalten…die Sachen waren einfach wieder zum Reinlegen!

Außer der wirklich sehr guten Qualität beim Essen sollte man noch anmerken, dass das Flemings ein sehr schönes, modernes Hotel ist, von dem aus man nicht weit zur „Zeil“, also DER Einkaufsstraße in Frankfurt, hat. Die Einrichtung der Zimmer ist außergewöhnlich, steht doch die Dusche mitten im Raum und die Aussicht aus dem 4. Stock auf die Skyline ist auch nicht zu verachten. Wer jetzt Lust auf einen Ausflug in die Main-Metropole hat, kann gleich online auf www.flemings-hotels.com ein Zimmer reservieren. Den Römer erreicht man übrigens in ca. 15 Minuten Fußmarsch und der Main ist auch nicht weit! 🙂

Adresse: Lange Str. 5-9, 60311 Frankfurt

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Hotel Goldener Adler | Bautzen

27. April 2012

Der „Goldene Adler“ ist ein kleines, aber feines 4-Sterne Hotel in der Bautzener Altstadt. Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde vor einigen Jahren aufwendig restauriert. Nur an der Fassade und den niedrigen Decken im Erdgeschoß ist das Alter noch zu erkennen. Ich hatte ein putziges Einzelzimmer unter der Mansarde mit einem Fenster, das einer Schießscharten nicht unähnlich war.Von dort hatte man einen tollen Blick auf den Hauptmarkt mit seinen historischen Gebäuden. Die Auswahl am Frühstücksbüffet ist gut, aber nicht überwältigend. Schön finde ich, dass es regionale Spezialitäten wie Käse- und Eiersalat sowie frischen Obstsalat gab. Der Kaffee hätte auch tote erwecken können. Netter Service an der Rezeption und beim Frühstück sowie moderate Zimmerpreise runden das Angebot ab. Zimmer kann online man auf www.goldeneradler.de  reservieren.

Adresse: Hauptmarkt 4, 02625 Bautzen