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Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen

12. September 2016
Hüttenfeeling für zu Hause: Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen

Nach einer Party haben wir eine Tüte voll übriggebliebener Semmeln mit nach Hause bekommen. Nachdem das Gefrierfach schon proppenvoll war, mussten die Semmeln schnell verzehrt werden. Was eignet sich dazu besser als wieder einmal das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept hervorzuziehen? Nachdem auch noch Tiefkühlspinat vorhanden ist, steht schnell fest: Es gibt heute Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen. Netter Nebeneffekt: Man holt sich auch gleich noch ein bisschen Berge & Hütten-Feeling in die Wohnung. :-)

Ursprünglich wollten wir dieses Rezept gar nicht auf dem Blog veröffentlichen, aber die Resonanz auf Instagram war so überwältigend, dass wir uns schließlich doch dazu haben überreden lassen. Aus diesem Grund gibt es aber nur Fotos mit dem Smartphone. Als große Knödelfans haben wir die Spinatknödel aber bestimmt nicht das letzte Mal gemacht und werden sicher bald bessere Fotos für diesen Beitrag haben.

Hüttenfeeling für zu Hause: Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspänen

Rezept für 8-10 Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesanspäne für 3 hungrige Personen

Für das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept:

  • 10 alte Semmeln, ca. 400-450g (es dürfen ruhig auch ein paar Vollkornsemmeln dabei sein)
  • 3 Eier
  • 125 ml Milch
  • 1-2 EL Peterle gehackt
  • evtl. Semmelbrösel (falls die Masse zu feucht wird)
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Prise Pfeffer (ich mag ihn auch in Semmelknödel durchaus grob gemahlen)
  • 1/4 TL Salz

Zusätzlich für die Spinatknödel:

  • 300 g Tiefkühlspinat gehackt
  • 40 g Bergkäse gehobelt
  • 60 g Parmesan gehobelt
  • 70 g Butter

Zubereitung

Den TK-Spinat auftauen. Wenn Ihr frischen Spinat verwendet, diesen sorgfältig putzen und gründlich waschen.

Für die Spinatknödel zunächst die Semmeln halbieren und die Hälften in dünne Scheiben schneiden (je trockener die Semmeln sind, desto einfacher geht das). Die Semmelscheiben zusammen mit den 3 Eiern in eine Schüssel geben. Die Hälfte der Milch erhitzen (ich mache das immer mit dem Milchaufschäumer der Espressomaschine, das geht einfach und schnell für eine solch kleine Menge Milch) und darüber gießen. Die andere Hälfte der Milch zusammen mit dem Spinat kurz pürieren und ebenfalls dazugeben. Den Bergkäse zusammen mit Peterle, Muskat, Pfeffer und Salz untermischen. Nun das Ganze einige Minuten ordentlich durchkneten bis eine schöne Masse entsteht, welche nur noch relativ kleine Semmelstücke aufweist. Falls die Masse zu feucht ist, so lange Semmelbrösel hinzugeben bis die Masse nur noch leicht an den Händen klebt.

Aus der Masse 8-10 Knödel formen. Wasser kurz zum Kochen bringen, Salz hinzugeben und die Knödel ca. 20 Minuten im Wasser gar ziehen lassen. Das Wasser soll dabei nicht mehr kochen!

Kurz vor Ende der Garzeit die Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen (Achtung: Nicht zu heiß werden lassen, denn sie soll nicht braun werden) und den Parmesan hobeln.

Nun die garen Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen, je 2-3 Knödel auf einen Teller anrichten, mit etwas zerlassener Butter übergießen und mit Parmesanhobeln bestreuen. Fertig ist das einfach(e) leckere Gericht! Dazu passt Salat (z.B. Red Chard) mit Balsamico-Senf-Dressing!

Die Knödel, die Ihr nicht gleich verdrückt, einfach kalt werden lassen und einfrieren (um so den durch den Tiefkühlspinat freigewordenen Platz gleich wieder sinnvoll zu nutzen ;-)).

Eine weitere leckere Möglichkeit der Semmelverwertung sind z.B. Kaspressknödel.

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3 Kommentare

  • Reply Vom Spinatknödel zum rosafarbenen Leibgericht der Prinzessin | Portionsdiät 26. September 2016 at 16:44

    […] Spinatknödel mit Parmesanspänen / Spinatknödel mit Ofentomaten / Spinatknödel mit Champignons / Spinatknödel mit Salbeibutter / oder einfach nur: Spinatknödel (von der “Mädchenküche”; hier gefällt mir das Foto am Besten). […]

  • Reply Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola – Wallygusto Der Blog, der durch den Magen geht 23. Oktober 2018 at 12:54

    […] Übrigens wird vermutet, dass Spinat ursprünglich von den Persern kultiviert wurde. Über die Araber gelangte er dann irgendwann nach Spanien und schließlich auch zu uns. Aus heimischen Anbau bekommt Ihr Spinat von März bis Dezember – seine Hochsaison hat er im April und Mai. Spinat ist übrigens sehr vielseitig und macht sich auch ganz hervorragend im Kichererbseneintopf oder als Knödel! […]

  • Reply Semmelknödel mit Rahmschwammerl – Wallygusto Der Blog, der durch den Magen geht 21. Dezember 2018 at 10:01

    […] das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept schon erfolgreich bei Spinatknödeln mit zerlassener Butter und Parmesanspänen und Kaspressknödeln mit Sauerkraut und Zwiebelsauce zum Einsatz kam, darf es heute der […]

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