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Lieblingsrezepte

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Auberginen nach Sichuan-Art

15. September 2017
Auberginen nach Sichuan-Art | www.wallygusto.de

Nachdem ich vor einiger Zeit wieder leckere Auberginen nach Sichuan-Art im Mai Garten gegessen habe, musste ich gleich auf der Website von essen & trinken ein wenig zum Thema Sichuan Küche recherchieren. Der Sichuan Küche eilt – dank des berühmten Sichuanpfeffers – der Ruf voraus sehr, sehr scharf zu sein. Im Pure Veggie House in Hongkong konnten Herr Wallygusto und ich uns davon überzeugen, dass die Sichuan Küche tatsächlich eine sehr schweißtreibende Angelegenheit sein kann. Doch wusste sie uns auch durch ihre vielen verschiedenen Aromen zu beeindrucken! Beliebte Zubereitungsmethoden der Sichuan Küche sind Braten, Beizen, Räuchern und Lufttrocknen. Eingelegtes Gemüse, wie etwa Bambus oder Kohl, ist ebenfalls typisch für diese Region. Die Gerichte werden gerne kräftig mit Sichuan Pfeffer (ach ne), Ingwer, Knoblauch, Sternanis, Chili und vergorene Sojabohnen gewürzt.

Neben scharfen Geschmacksnoten werden süße und saure Aromen mit verschiedenen Zubereitungstechniken zu Gerichten wie eben dieser leckeren Auberginen vereint. Was eigentlich schon fast erstaunlich ist, denn in dieser Region wird überdurchschnittlich viel Fleisch verzehrt. Dieses Rezept stammt übrigens von dem Blog www.gustoaroma.at. Vielen Dank an dieser Stelle dafür! Ich habe nur ein paar kleine Änderungen vorgenommen: Anstelle der Chillipaste mit Knoblauch habe ich rote Currypaste verwendet. Manchmal muss man eben ein wenig improvisieren! 😉

Auberginen nach Sichuan-Art

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 EL Erdnussöl oder Rapsöl
  • 500 g Auberginen gewürfelt
  • 4 Knoblauchzehen in dünnen Scheiben
  • 1 EL Ingwer, klein gewürfelt
  • 1 rote Chili, in feinen Ringen
  • 6 Frühlingszwiebeln, in dünnen Ringen
  • 3 TL rote Currypast
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1/2 TL Zucker
  • 2 EL chinesischer weißer Reiswein
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 EL Sesamöl

Zubereitung:

Die Auberginen in ein Sieb geben und mit Wasser abspülen, gut abtropfen lassen!

Für die Sauce rote Currypaste, Sojasauce, Zucker, Reiswein, Gemüsebrühe und Sesamöl mit Gemüsebrühe mischen, beiseite stellen.

Öl in einem Wok oder einer tiefen Pfanne erhitzen, Aubergine anbraten. Knoblauch, Ingwer, Chili und Frühlingszwiebeln zufügen und bei starker Hitze 3 Minuten rühren.

Sauce dazugeben, Hitze reduzieren und zugedeckt ca. 20 Minuten schmoren, dabei ab und zu umrühren. Mit gedämpften Jasminreis servieren.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Kichererbsensalat mit Kidneybohnen

4. September 2017
Rezept für Kichererbsensalat mit Kidneybohnen | www.wallygusto.de

Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und Bohnen sind nicht nur köstlich sondern auch wahre Kraftpakete: Die kleinen Kerlchen enthalten jede Menge wertvolles pflanzliches Eiweiß, reichlich gut sättigende Kohlenhydrate und bis zu 20 Prozent Ballaststoffe. Noch dazu sind Hülsenfrüchte sehr reich an Eisen. Im Rahmen einer vegetarischen Ernährung ist es daher besonders gut, viele Hülsenfrüchte zu sich zu nehmen. Die Frooteria, wo ich mich ab und an mal mit einem Salat eindecke, nennt ihren Kichererbsensalat mit Kidneybohnen also nicht umsonst „Proteinbombe“. Und weil die echt lecker ist, habe ich mir erlaubt, einen ähnlichen Salat für meine Lunchbox nachzumachen. Der Kichererbsensalat ist aber auch eine hervorragende Beilage für den nächsten Grillabend oder die Brotzeit im Biergarten. P.S. Natürlich findet Ihr auf dem Blog noch viel mehr Rezepte für köstliche & einfache Salate! 😉

Rezept für Kichererbsensalat mit Kidneybohnen | www.wallygusto.de

Zutaten

Für den Salat
  • 1 Dose Kichererbsen, gewaschen und abgetropft
  • 1 Dose Kidneybohnen, gewaschen und abgetropft
  • 1/2 Gurke, in kleinen Würfeln
  • 7 Cocktailtomaten, geviertelt
  • Petersilie, fein gehackt
Für das Dressing
  • Saft von 1 Zitrone
  • 4 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz
  • Kreuzkümmel

Zubereitung

Zutaten für den Salat in eine Schüssel geben und gut vermischen.

Für Dressing das Dressing alle Zutaten mit einem Schneebesen miteinander verrühren.

Das fertige Dressing über den Salat geben und alles gut umrühren. Den fertigen Salat im Kühlschrank (mindestens 1 Stunde) durchziehen lassen und ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Wer mag, richtet den Kichererbsensalat mit Kidneybohnen noch mit einem Klecks Joghurt und einem bisschen Petersilie an. Ohne schmeckt er aber auch so ganz hervorragend! 😉

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone

21. August 2017
One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone

Vor einigen Jahren machte ein Trend die Runde, dem auch ich mich nicht ganz entziehen konnte: One-Pot-Pasta! Man nehmen einen Topf, fülle ihn mit Pasta, Gemüse und Parmesan und köchle das Ganze, bis es gar ist. Ich muss gestehen, dass ich mich bisher nur 2, 3 mal daran versucht habe und fast eben so oft kläglich daran gescheitert bin. Wie ich so ein simples Gericht vergeigen konnte? Ganz einfach! Ich habe mich nicht an den ehernen Grundsatz gehalten, das Wasser genau abzumessen und habe meine Zutaten darin ertränkt. 😉

Inzwischen hat die Begeisterung für dieses schnelle, einfache Gericht aber ohnehin abgenommen. Umso erstaunlicher ist es, dass Anna Jones in ihrem neuen Kochbuch A Modern Way To Cook ein eben solches Gericht in petto hat. Weil wir noch Grünkohl im Tiefkühlfach hatten, haben Herr Wallygusto und ich die One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone einfach mal ausprobiert. Und Anna Jones hat nicht zuviel versprochen: Dieses Gericht ist wirklich eine Offenbarung und hat sich deswegen spontan (daher auch das Balkonfoto) noch einen Platz unter unseren Lieblingsrezepten verdient.

Für 2 Personen

  • 200 g Spaghetti
  • 200 g Kirschtomaten, halbiert
  • abgeriebene Schale von 1 großen unbehandelten Zitrone
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 gehäufter TL Meersalz (bei feinem Tafelsalz etwas weniger)
  • 200 g Spinat oder Grünkohl, von harten Stielen und Blattrippen befreit & grob zerpflückt*

*Gemüse aus der Tiefkühltruhe geht auch, jedoch solltet Ihr es vorher auftauen

Zubereitung

Wasserkocher füllen und einschalten. Alle Zutaten und Gerätschaften bereitlegen. Am besten verwendet Ihr eine große, tiefe Pfanne mit Deckel, damit die rohen Spaghetti „ausgestreckt“ bequem Platz haben.

Spaghetti in die Pfanne legen. Tomatenhälften darüber verteilen, mit Zitronenschale bestreuen, Olivenöl darübergießen und salzen. Nun 1/2 Liter heißes Wasser zugeben, Deckel auflegen und das Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser aufwallt, Deckel abnehmen und alles 6 Minuten sprudelnd vor sich hin kochen lassen. Pasta alle 30 Sekunden mit einer Küchenzange wenden.

Kohl nach Ablauf der 6 Minuten in die Pfanne geben und 2 Minuten mitgaren.

Wenn das Wasser fast vollständig verkocht ist, die Pfanne vom Herd nehmen. Pasta mit der Sauce auf zwei Schüsseln verteilen und nach Belieben mit Pecorino bestreuen.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Radicchio-Pesto

14. August 2017
Rezept für Radicchio-Pesto | www.wallygusto.de | Der Blog, der durch den Magen geht

Das letzte Wochenende im Juli war eines voller Premieren: Ich habe das erste Mal in meinem Leben mit Pinsel & Farbe einen Fotountergrund erstellt. Das mag jetzt nach nichts Besonderem klingen, aber mit meinen beschränkten handwerklichen Fähigkeiten ist das wirklich eine große Leistung. Auch wenn ich zugeben muss, dass mich Herr Wallygusto tatkräftig beim Streichen unterstützt hat. Natürlich bin ich nicht alleine auf so eine Idee gekommen, sondern war in Gesellschaft vieler lieber BloggerkollegINNEN.

Die zweite Premiere stellt Radicchio-Pesto dar. Wie das kommt? Obwohl ich fast alles an Gemüse und Salat gerne esse, hasse ich Radicchio wie die Pest. Der bittere Geschmack ist mir ein Graus! Ausnahmen machte ich bei dem purpurnen Gewäschs bisher nur selten – zum Beispiel in Südtirol auf Pizza oder bei Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio. Nachdem Herr Wallygusto von seiner letzten Dienstreise aus Italien aber die Lust auf Radicchio-Pesto „mitbrachte“ und es eh zu heiß für ein anderes Essen war, haben wir ein wenig in der heimischen Küche experimentiert. Herausgekommen ist dieses tolle, herbe Pesto, das auch ganz hervorragend zu Vollkornspaghetti passt!

Natürlich nutze ich gleich die Gelegenheit, um Euch nicht nur dieses köstliche Gericht sondern auch gleich meinen neuen Fotountergrund zu präsentieren. Wie findet Ihr das Gesamtarrangement? Meiner Meinung nach ist es wirklich sehr gelungen! 😉

Rezept für Radicchio-Pesto | www.wallygusto.de | Der Blog, der durch den Magen geht

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel, geviertelt und in feinen Streifen
  • 1 kleiner Kopf Radicchio, halbiert und in feinen Streifen
  • 1 Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 1/2 EL Zucker
  • 1 Hand Walnusskerne
  • 50 g Parmesan, in mittelgroßen Stücken
  • nach Belieben frische Kräuter (z.B. Zitronenmelisse, Rosmarin, Thymian, Basilikum)
  • 1/2 TL Salz
  • 4 Pfefferkörner
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Anschließend Radicchio, Knoblauch, und Walnüsse zugeben und ebenfalls anbraten. Wenn der Radicchio zusammenfällt, mit Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen.

Nun den Inhalt der Pfanne in einen Mixbecher geben und zusammen mit den restlichen Zutaten fein pürieren. Falls nötig, noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

Radicchio hat gerade Saison, weswegen das Radicchio-Pesto beim Blog-Event World Wide Summerfood auf kochtopf.me mitmachen darf, dass die liebe Birgit von Backen mit Leidenschaft gerade dort ausrichtet. Ob es in Italien regelmäßig im Sommer gegessen wird, weiß ich allerdings nicht, aber wenn es warm ist, müssen zumindest meine Speisen schnell und einfach sein. 😉

Lieblingsrezepte Soja | Tempeh | Seitan Vegan

Vegane Grillzylinder oder wie auch immer vegane Grillwürste heißen dürfen

31. Juli 2017
Vegane Bratzylinder oder wie auch immer vegane Bratwürste heißen dürfen

Wir Wallygustos haben schon mehrfach mit Seitanpulver herumexperimentiert, aber irgendwie sind wir nicht besonders warm damit geworden. Das hat sich in diesem Sommer grundsätzlich geändert. Mit den ersten schönen Abenden wurde auch bei uns der Grill angeschürt und neben das für uns schon obligatorische, marinierte Gemüse sollten diesmal auch ein paar vegane Bratwürste Bratzylinder mit auf den Grill. Und da es ja Dank unseres Ernährungs- bzw. Verbraucherministeriums nicht so ganz einfach ist, bei Fertigprodukten sicher zu sein, dass kein Sche.. also keine unnötigen bzw. von uns ungewollten Inhaltsstoffe enthalten sind, sind wir dazu übergegangen immer mehr Lebensmittel selbst herzustellen – sei es Senf, Chutney, Semmeln oder eben die hier vorgestellten Brat- bzw. Grillzylinder.

Vegane Bratzylinder oder wie auch immer vegane Bratwürste heißen dürfen

Zutaten für 12 vegane Bratzylinder:

  • 300 g Seitanpulver (Weizengluten-Pulver)
  • 300 ml Wasser
  • 3 Knoblauchzehen, püriert
  • 1 Zwiebel, püriert
  • 1/2 TL Brühe
  • 3/4 TL Ingwerpulver
  • 2 TL Paprikapulver süß
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver süß
  • 3/4 TL Senfkörner schwarz, zerstoßen
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen, zerstoßen
  • 2 Pimentkörner, zerstoßen
  • 6 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1 TL Chilipulver bzw. 4 getrocknete Chili zerstoßen
  • 4 Kardamom, zerstoßen
  • 3 TL getrockneter Majoran
  • 30 g Hefeflocken (eventuell durch die Zugabe von etwas mehr Salz und Gewürzen ersetzen)
  • 6 EL Öl
  • 3 TL Salz
  • 5 EL Tomatenmark
  • 1 Bogen Backpapier
  • Alufolie

Zubereitung:

Zunächst das Seitanpulver mit allen anderen Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine zu einem relativ zähen und „gummeligen“ (kommt vom Klebereiweis) Teig verkneten. Den Teig in 12 gleiche Portionen teilen und mit Hilfe des Backpapiers zu einem ca. 2-2,5 cm dicken Zylinder rollen. Den Zylinder fest in Alufolie wickeln, die Enden verzwirbeln und auf ein Backblech geben. Im Ofen bei 180°C 50 Minuten backen und dann im ausgeschalteten Rohr noch 15 Minuten ruhen lassen. Schließlich die Zylinder aus dem Ofen nehmen und auswickeln. Die Alufolie kann mehrfach verwendet werden.

Zuletzt die Zylinder nur noch auf den Grill geben, damit es auch wirklich Brat- bzw. Grillzylinder werden. Solltet Ihr nicht alle gleich grillen wollen, lassen sich die Zylinder auch gut bis zum nächsten Grillabend einfrieren.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten | Gastbeitrag auf pastamaniac

24. Juli 2017
Schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten | Gastbeitrag auf pastamaniac

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich süchtig nach Pasta bin? Selbst jetzt, mitten im Hochsommer, kommt mindestens einmal die Woche ein großer Teller Nudeln auf den Tisch. Ganz egal, ob es draußen 30 Grad hat oder gerade gewittert! Jemand, dem es da ganz ähnlich geht, ist Sabine.

Unter dem Motto „Pasta ist Liebe und Liebe muss man teilen“ frönt sie auf PASTAMANIAC ihrer Lust nach High Carb. Und zwar in Form vieler, unglaublich leckerer Pastarezepte: Mit Gemüse, mit Fleisch, mit beidem, vegetarisch, ganz puristisch mit wenigen Zutaten, schnell zubereitet , lange dauernd, ausgefallen, altbekannt, nachgekocht, verändert, selbst kreiert und saisonal. Ihre Kochkünste hat sie mir mit Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus bereits hinreichend bewiesen.

Jetzt war es dann endlich soweit: Ich habe Sabines Küche in Beschlag genommen & ganz wild den Kochlöffel geschwungen! Passend zur Jahreszeit habe ich eine schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Tomaten für sie gezaubert. Die Idee für dieses Rezept ist der Zucchinischwemme geschuldet und wurde  quasi aus einer Not herausgeboren: Am Wochenende waren die Schwiegereltern zu Besuch und haben uns Zucchini aus ihrem Garten mitgebracht, die schnell einer schmackhaften Verwendung zugeführt werden wollten. Und was passt besser zu Zucchini als Pasta? Richtig! Nichts!

Lust auf Pasta bekommen? Dann schaut mal bei Sabine vorbei – auf PASTAMANIAC gibt’s das komplette Rezept für die schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten!

Schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten | Gastbeitrag auf pastamaniac

Buchvorstellungen Eingemachtes Lieblingsrezepte Mitbringsel

Grober Senf | WÜRZIG!| Buchvorstellung

14. Juli 2017
WÜRZIG Grober Senf

Noch vor einiger Zeit haben Herr Wallygusto und ich unseren Senf schnell im Supermarkt mitgenommen. Trotz der Eile immer im Blick – die Inhaltsstoffe. Geschmacksverstärker etc. haben unserer Meinung nach im Senf nichts zu suchen. Gleiches gilt für die Grillsaucen und Chutneys, die im Sommer großzügig zu Tofuwurst und Grillgemüse auf dem Teller landen. Vor einiger Zeit haben wir aber festgestellt, dass die Herstellung von Senf und Chutneys ein echtes Kinderspiel ist. Seit dem stellen wir regelmäßig selbst Whisky-Honig-Senf oder Chutney aus Birnen oder Äpfeln her. Außerdem sind wir ständig auf der Suche nach neuen, schmackhaften Rezepten. Wie gut, dass es jetzt WÜRZIG! aus dem HÄDECKE VERLAG gibt!

Autoren

Die Autorin Caroline Dafgard Widnersson ist Profiköchin und Foodstylisten. In WÜRZIG! plaudert sie in wunderbar lockerem Stil über ihre Faszination, würzige Köstlichkeiten mit tollem Aroma in Gläsern oder Flaschen haltbar zu machen.

Die Bilder in WÜRZIG! stammen von Mathilda Lindeblad, die zu Schwedens bekanntesten Foodfotografinnen gehört. Kein Wunder, denn sie verwandelt einfache Lebensmittel oder Getränke in geschmackvolle und verlockend schöne Kompositionen. Ihr genaues Auge und ihr Sinn für Trends und Qualität prägen ihre klare, moderne Bildsprache.

Optik

Das veredelte Hardcover WÜRZIG! kommt mit einer Größe von 18,9 x 23,8 cm angenehm kompakt daher und besticht durch hochwertiges, dickes Papier. Schon der Einband lässt nicht den geringsten Zweifel zu, um was es im Inneren geht: Senf, Ketchup und Mayonnaise, von Würz- und Grillsaucen, Essig, Pickles und Würzmischungen. Nicht jedes Rezept hat ein eigenes Foto, aber das macht in diesem Fall sogar Sinn, denn wer will schon Dutzende von Einmachgläsern oder Flaschen sehen? Wenn es aber Bilder von den Saucen etc. gibt, sind diese ansprechend und modern inszeniert. Insgesamt 53 Stück verteilen sich auf 136 Seiten.

Würzig! Rezension

Aus dem Inhalt

  • Vorwort
  • Senf, Ketchup und Mayonnaise
  • Scharfe Chilisaucen
  • Würzsaucen
  • Essig
  • Pickles und Eingelegtes
  • Gewürzmischungen
  • Hilfsmittel und Tipps
  • Zutatenlexikon A-Z
  • Register
  • Danksagung

Rezepte

WÜRZIG! enthält über 100 Rezepte zum Selbermachen von Senf, Ketchup und Mayonnaise, von Würz- und Grillsaucen, Essigen, Pickles und Würzmischungen. Und das alles ohne Zusatzstoffe! Das Buch steckt voller Ideen und Anregungen, bei denen auch die Haltbarkeit beim Anlegen oder Aufstocken des eigenen Vorratslagers kein Problem ist. Auch auf Würzmischungen, Saucen oder Pickles zum selbstgemachten Burger müssen Herr Wallygusto und ich ihn Zukunft nicht mehr verzichten – wir machen diese in Zukunft einfach selbst! Besonders gut gefällt uns auch die Auswahl an Senfrezepten – seit wir Senf selbst herstellen schmeckt uns kein fertiges Produkt mehr. Egal, ob aus dem Biomarkt oder französische Feinkost. Zwischendrin gibt es eine Handvoll Gerichte, bei denen die selbst hergestellten Saucen und Würzmischungen gleich zum Einsatz kommen. Rezepte wie Buttermilch-Brathähnchen mit Mayonnaise und Sesam BBQ Sauce oder Blaukrabben aus dem Wok mit Sambal Badjak klingen dabei sehr gut, sind aber – wie die restlichen Empfehlungen auch – nicht für Vegetarier geeignet. Dafür sind die eigentlichen Rezepte in Würzig! bis auf wenige Ausnahmen vegetarisch oder sogar vegan.

Kurzprofil

Titel: WÜRZIG! ohne Geschmacksverstärker 100% natürlich & selbst gemacht
Autor:
Caroline Dafgard Widnersson
Herausgeber:
HÄDECKE VERLAG
ISBN:
978-3-7750-0752-8
Preis:
€ 24,00

Ausprobiert

Weil unsere Senfvorräte sich dem Ende neigten und die Grillsaison bevorstand, fiel unsere Wahl auf den groben Senf. Die Zubereitung ist denkbar einfach und geht wirklich schnell von der Hand. Statt Apfelcidre-Essig* habe ich allerdings Apfelessig verwendet und die Honigmenge** von 3 auf 2 EL reduziert. Beim zweiten Mal habe ich das Rezept auch noch mit getrockneten Rosmarin verfeinert. Der grobe Senf ist angenehm süß, besitzt aber trotzdem eine dezente Schärfe. Er passt somit perfekt zu Käse oder (vegetarischem) Grillgut.

WÜRZIG Grober Senf

Zutaten für 1 Glas (ca. 180 ml):
  • 30 g gelbe Senfkörner
  • 30 g braune Senfkörner
  • 60 ml Apfelcidre-Essig oder Apfelbalsam-Essig*
  • 60 ml Wasser, abgekocht
  • 3 EL flüssiger Honig**
  • 1 Prise Salz
Zubereitung:

Alle Zutaten in ein großes, verschließbares Glas füllen und über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Mischung in einen Pürierbecher geben und mit dem Pürierstab zu einem groben Senf mixen.
In ein gründlich gereinigtes Glas mit dicht schließendem Deckel füllen. Vor dem Öffnen mindestens eine Woche kühl stellen. Im Kühlschrank aufbewahrt ist der Senf etwa 6 Monate haltbar.

Fazit

WÜRZIG! ist ein tolles Buch für alle, die keine Lust mehr auf künstliche Geschmacksverstärker und Farbstoffe in Fertigsaucen und Würzmischungen haben und sich bewusst ernähren wollen. Außerdem macht es viel mehr Spaß, selbst zum Kochlöffel zu greifen als ellenlange unverständliche Zusatzstoff-Listen zu lesen. Wir werden noch viele Rezepte aus WÜRZIG! ausprobieren, da bin ich mir sehr sicher!

Vielen Dank an dieser Stelle an den HÄDECKE Verlag, der mir das Buch kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt hat.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Mozzarella-Tomaten-Salat mit Avocado

30. Juni 2017
Mozzarella-Tomaten-Salat mit Avocado

Wenn ich gefragt werde, ob ich im Sommer andere Gerichte esse als im Winter, antworte ich meistens mit „Nein“. Mir ist es im großen und ganzen egal, ob es 10, 20 oder 30 Grad hat – Nudeln und deftige Gerichte schmecken mir eigentlich immer. Und obwohl ich wirklich gerne Salat und Rohkost esse, gibt es abends bei Herrn Wallygusto und mir eigentlich immer warmes Essen. Wichtig ist nur, dass die Gerichte einfach und schnell zu zubereiten sind, denn wer steht denn schon gerne bei strahlendem Sonnenschein in der Küche?

Als wir Ende Mai aus dem Urlaub aus Wales in ein sommerlich warmes München zurück gekommen sind, habe ich selbst ein wenig Abstand von meiner eigenen Aussage genommen: Nach zwei Wochen Burgern, indischem Essen und sahnigen Nudelpfannen war mir irgendwie nach etwas „Leichtem“ zu Essen. Da Büffelmozzarella und Avocado in meiner Gunst ganz, ganz oben stehen, habe ich mir zusammen mit Rispentomaten ganz schnell ein gar köstliches Salätchen daraus gezaubert. Und weil es gar so gut war, hat sich der Mozzarella-Tomaten-Salat mit Avocado spontan einen Platz in der Kategorie Lieblingsrezepte verdient. 😉

Mozzarella-Tomaten-Salat mit Avocado ist übrigens auch ein perfektes Essen für unterwegs! Er darf deshalb auch in  meinem (virtuellen) Picknickkorb hüpfen, den ich zum Blogevent PICKNICKGLÜCK von Corinna mitnehme. 😉 

Zutaten für eine große Portion

  • 125 g Mini-Mozzarellas aus Büffelmilch
  • 10 Mini-Rispentomaten, halbiert
  • 1 reife Avocado, grob gewürfelt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL  (weißer) Balsam oder
  • Salz
  • Pfeffer
  • nach Belieben Kresse, Basilikum…

Zubereitung 

Mini-Mozzarellas, Tomatenhälften und Avocado in eine Schüssel  geben. Aus Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen. Dressing in die Schüssel geben und alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Kresse bestreut servieren. Und schon ist der Mozzarella-Tomaten-Salat mit Avocado fertig! 😉

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

12. Juni 2017
Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

Beim Mitbringseleinkauf auf dem Rückweg von unserer kurzen Südtirol-Auszeit ist unter anderem ein kleiner Laib geräucherter Ricotta in unseren Einkaufswagen gewandert. Kaum zuhause zerbrachen sich Wallygusto und ich die Köpfe, was wir denn nun mit dem guten Stück anfangen sollten. Von den vielen Ideen können wir folgende vier uneingeschränkt empfehlen: Einfach ein Stück pur genießen, als Scheibe auf einem leckerem Brot essen, gerieben zu Gnocchi und zerlassener Salbeibutter servieren und eine fantastisch leckere Pizza alle melanzane fritte, cipolle e ricotta affumicata machen. Letztere Idee wollen wir Euch hier im Detail vorstellen.

Rezept für 1 Blech leckere Pizza

Für den Pizzateig:
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 400 g Pizzamehl (Typ 00)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
Für den Belag:
  • 1 Dose Tomaten
  • Knoblauch gepresst
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Aubergine in Scheiben
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel in Halbringe
  • 1 Büffelmozzarella
  • 55 g geräucherter Ricotta, geraspelt

Zubereitung

Zunächst für den Teig die Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.

Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich heize dafür die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vor und lasse den Teig dann bei ausgeschaltetem Ofen gehen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

In der Zwischenzeit die Auberginen in Scheiben schneiden, ausbreiten und mit Salz bestreuen. Nun die Dosentomaten in eine kleine Schüssel geben, den Knoblauch sowie den getrockneten Rosmarin dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach 15 Minuten die Auberginenscheiben abspülen und trocken tupfen. Olivenöl in eine (Grill-) Pfanne geben und die Auberginenscheiben darin anbraten bis sie deutlich an Farbe gewonnen haben und richtig schlabbrig sind.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.

Auf den ausgerollten Teig die vorbereitete Sauce gleichmäßig verteilen und mit den Auberginenscheiben und den Zwiebeln belegen. Den Mozzarella zerrupfen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Nun das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach 12 Minuten auch den geriebenen Ricotta darauf verteilen und die Pizza in weiteren ca. 12 Minuten fertig backen.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Linsensalat mit Karotten, gelber Paprika & Staudensellerie 

5. Juni 2017
Veganer Linsensalat mit Karotten, gelber Paprika & Staudensellerie 

Der Urlaub ist leider schon vorbei, der Büroalltag hat uns also bald wieder. Vorbei sind jetzt die Zeiten von fettigen Mac & Cheese und dicken Veggieburgern! Im Büro gibt es eher schmale Kost, die aber nicht minder lecker ist. Immer wieder gern gegessen ist Salat in allen möglichen Variationen – besonders häufig gibt es Antipasti-Salat, denn der ist superschnell zubereitet. Oder Kichererbsen-Oliven-Salat – der fällt ebenfalls in die schnelle, einfache Kategorie. Wenn wir am Vorabend ein wenig mehr Zeit (und Lust) zur Verfügung haben, gibt es für die Mittagspause eine große Portion Linsensalat! Der ist nicht minder simpel und noch dazu unglaublich gesund: Linsen kombinieren viel Eiweiß und Kohlenhydrate mit wenig Fett! Da sie zudem reichlich Ballaststoffe enthalten, machen sie lange satt und verhindern Heißhungerattacken, die bevorzugt nachmittags im Büro auftreten! Was besseres könnt Ihr also gar nicht in Eure Lunchbox packen! 😉

 

Veganer Linsensalat mit Karotten, gelber Paprika & Staudensellerie 

Zutaten

  • 85 g Berglinsen
  • 1 gelbe Paprika, klein gewürfelt
  • 1 Karotte, klein gewürfelt
  • 4 Stangen Staudensellerie, klein gewürfelt
  • 1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt
  • 2 TL Zatar
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Die Linsen in einem Sieb waschen, dann in einem kleinen Topf geben und in ausreichend Wasser in 30 Minuten gar kochen.

In der Zwischenzeit aus Balsamico, Olivenöl, Petersilie, Zatar, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen.

Die Linsen in einem Sieb abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen. Anschließend mit Gemüsewürfeln und Frühlingszwiebeln und dem Dressing vermischen.

Damit der Linsensalat ordentlich durchzieht, stellt Ihr ihn am besten über Nacht in den Kühlschrank. Bei Bedarf könnt Ihr ihn dann am nächsten Tag mit Salz und Pfeffer abschmecken.