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Lobia Aloo Masala Curry – Schwarzaugenbohnen-Kartoffel-Curry

15. Oktober 2018
Lobia Aloo Masala Curry - Schwarzaugenbohnen-Kartoffel-Curry | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn ich auf Reisen bin, halte ich natürlich meine Augen immer nach kulinarischen Besonderheiten offen! Im wirklich schön eingerichteten Restaurant Nepali Kitchen in Shanghai bin ich über ein super leckeres Lobia Aloo Masala Curry gestolpert. Und nachdem ich ja ein ausgesprochener Fan von Hülsenfrüchten bin, sind die erkennbaren und erschmeckbaren Zutaten gleich auf meine Nachkochliste gelandet. Nach ein bisschen Recherche habe ich dann noch eine “Geheimzutat” gefunden, die in diesem Rezept (sowie in vielen anderen indischen bzw. indisch-angehauchten Rezepten) auf keinen Fall fehlen sollte: Bockshornkleeblätter. Probiert es mal aus!

Lobia Aloo Masala Curry – Schwarzaugenbohnen-Kartoffel Curry

Menge: 2-3 Personen

Lobia Aloo Masala Curry – Schwarzaugenbohnen-Kartoffel Curry

Zutaten

    Für die Zwiebel-Tomaten-Paste:
  • 2 TL Öl
  • 1 kleine Zwiebeln, gehackt
  • 3 Tomaten, gehackt
  • 1 cm Ingwer, gehackt
  • 1 Knoblauchzehen, gehackt
    Für das Curry:
  • 90 g Schwarzaugenbohnen, black eyed beans (lobia)
  • 2 mittlere Kartoffeln, vorwiegend festkochend, in kleinen Würfel
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1-2 grüne Chilis, fein gehackt
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 1/2 TL Korianderpulver
  • 1/2 TL Kurkumapulver (Tumeric)
  • 1/2 TL Chillipulver
  • 400 ml Wasser
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1 TL Bockshornkleeblätter, getrocknet (Kasuri Methi)
  • 1 TL Zitronensaft (oder 1 TL Salzzitronenlacke ==> dann Salz weglassen)
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL Öl

Zubereitung

  1. Bohnen wachen und für mindestens 6 Stunden (am besten über Nacht) einweichen und dann abgießen.
  2. Zunächst die Zwiebel-Tomaten-Paste zubereiten, indem man das Öl zusammen mit den Gemüse in einem Mixer zu einer glatten Paste püriert.
  3. Nun in einem Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebeln zusammen mit den Kreuzkümmelsamen hinzufügen. Für einige Minuten unter Rühren andünsten bis die Zwiebeln weich sind.
  4. Jetzt die Kartoffeln und die Chillis hinzugeben und weitere 2-3 Minuten mit anbraten.
  5. Anschließend die Zwiebel-Tomaten-Paste und die Bohnen hinzufügen und für etwa 4 Minuten unter ständigem Rühren schmoren lassen.
  6. Als nächstes bei niedriger Hitze Koriander-, Kurkuma- und Chillipulver sowie Salz unterrühren und kurz mit anschmoren.
  7. Nun das Wasser hinzufügen (je nach gewünschter Konsistenz etwas mehr oder weniger Wasser) und das Ganze bei geschlossenem Topf 10 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  8. Garam Masala unterühren und nochmals für etwa 10 Minuten bei geschlossenem Topf kochen bis die Bohnen weich sind.
  9. Abschließend Bockshornkleeblätter und Zitronensaft (bzw. Salzzitronenlacke) unterrühren und servieren.
https://wallygusto.de/2018/10/15/lobia-aloo-masala-curry-schwarzaugenbohnen-kartoffel-curry/

Meine Tipps

Als Beilage eignet sich sowohl Naan als auch einfacher Reis.

Bockshornkleeblätter bekommt man in indischen Lebensmittelläden sowie in den meisten gut sortierten Asia-Lebensmittelmärkten. Der indische Name ist “Kasuri Methi”oder “Kasoori Methi” und im Englischen sind sie als “fenugreek leaves” bekannt.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Ratatouille – das provenzialische Nationalgericht

12. Oktober 2018
Ratatouille - das provenzialische Nationalgericht | Rezept auf www.wallygusto.de

Kaum zu glauben, aber ich habe heute ein Rezept ohne Pasta für Euch! Da Gemüseeintopf auch im Herbst eine feine Sache ist, tische ich Euch heute das provenzalische Nationalgericht Ratatouille auf. Das besondere an Ratatouille ist, dass es sowohl kalt als auch warm gegessen werden kann.

Die Basis bilden verschiedene, geschmorte Gemüsesorten aus den Sommermonaten. Da Zucchini, Auberginen, Paprika und Tomaten auch im Oktober noch Saison haben, habt Ihr also noch ein wenig Zeit zum Nachkochen. Natürlich kommt ein gutes Ratatouille nicht ohne gutes Olivenöl, frische Kräuter der Provence, Zwiebeln und Knoblauch aus – sie verstärken die Aromen.

Ob mein Rezept hier viel mit dem französischen Original-Rezept gemein hat, vermag ich nicht sagen, denn ich war leider noch nie in Frankreich. Aber eines ist sicher: Schmecken tut meine Version auf jeden Fall!

Ratatouille

Menge: 2 Personen

Ratatouille

Zutaten

  • 3–4 EL Olivenöl
  • 2 kleine rote Zwiebeln, in kleinen Würfeln
  • 1 rote Paprikaschote, in kleinen Stücken
  • 1 gelbe Paprikaschote, in kleinen Stücken
  • 1 rote Chili, klein gehackt
  • 1–2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Zucchini, in kleinen Stücken
  • 1 kleine Aubergine, in kleinen Stücken
  • 400 g Tomaten, in kleinen Stücken
  • 1–2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 Stiele Estragon, Blätter grob gehackt
  • 3 Stiele Thymian, Blätter grob gehackt
  • 2 Zweige Rosmarin, Nadeln fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100–150 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Öl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebel- und Paprikawürfel darin 4–5 Minuten andünsten. Chili, Knoblauch, übriges Gemüse und 2 EL Tomatenmark einrühren und ebenfalls kurz andünsten.
  2. 100-150 ml Gemüsebrühe zugießen, mit einem Teil der gehackten Kräuter, Salz und Pfeffer würzen. Gemüse für ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen.
  3. Fertiges Ratatouille auf Tellern anrichten und mit den übrigen Kräutern garnieren.
https://wallygusto.de/2018/10/12/ratatouille-das-provenzialische-nationalgericht/

Mein Tipp

Ratatouille wird normalerweise mit Reis oder Baguette gegessen. Da ich habe aber jede Menge festkochende Kartoffeln zuhause hatte, habe ich ein wenig improvisiert. Kartoffelspalten aus dem Ofen und ein wenig Feta sind als Beilage perfekt. Und diejenigen unter Euch, für die ein Leben ohne Pasta zwar möglich, aber sinnlos ist, kann ich an dieser Stelle übrigens beruhigen: Ich bin mir sicher, dass Ratatouille auch sehr gut zu Pasta passt! [WERBUNG | Verlinkung | unbezahlt | unbeauftragt] Das Original kommt übrigens ganz ohne Chili aus – das ist bei mir leider nicht möglich! ;-)

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Nudelpfanne mit Zucchini & Kichererbsen

8. Oktober 2018
Nudelpfanne mit Zucchini & Kichererbsen | Rezept auf www.wallygusto.de

Zugegeben war der Sommer – zumindest auf dem Blog – bei Herrn Wallygusto und mir sehr Nudel lastig. In der Realität sah das ein wenig anders aus: Da gab es öfter mal indische Curries oder Tajine mit Reis als Beilage. Oder wir haben eine Veggie-Bratwurst auf den Grill geworfen. Auch Brotzeit im Biergarten oder auf dem Balkon stand öfter mal auf der Tagesordnung. Trotzdem möchte ich Euch mit einem weiteren Nudelgericht behelligen: Nudelpfanne mit Zucchini & Kichererbsen ist schnell und einfach zubereitet und somit perfekt für den Feierabend!

Auf die Idee bin ich gekommen, als ich das letzte Mal beim Grillen einen Pasta-Salat mit Kichererbsen [WERBUNG unbeauftragt & nicht bezahlt | Verlinkung] als Beilage serviert habe. Was als Salat funktioniert, kann als Nudelpfanne also so verkehrt nicht sein.  Und da wir sowieso immer genug Nudeln im Haus haben, stand einer neuen Kreation der Kategorie “Simpel, leicht & Nudel” nichts mehr im Weg.

Für Nudelpfannen sammeln wir normalerweise alles, was wir an Nudelresten haben. Das größte Problem dabei ist es, immer genügend Reste mit einheitlicher Kochdauer zu sammeln. Aber zur Not kann man die Nudeln ja auch in Etappen kochen. Oder man macht ein neues Päckchen auf – schließlich wollen wir ja ein hübsches Foto für den Blog haben! ;-)

Nudelpfanne mit Zucchini & Kichererbsen OKTOBER

Menge: 2 Personen

Nudelpfanne mit Zucchini & Kichererbsen OKTOBER

Zutaten

  • 220 g Rigatoni aus Dinkel (oder eine andere Röhrennudel)
  • 3 Schöpfkellen Nudelkochwasser
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel, in kleinen Würfeln
  • 1 große Zucchini, in kleinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, in feinen Scheiben
  • 1 rote Chilischote, klein gehackt
  • 110 g rote und/ oder gelbe Cocktailtomaten, halbiert
  • 180 g gekochte Kichererbsen (80 g getrocknet)
  • 1 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
  • nach Belieben Currypulver
  • Estragon, gehackt
  • Basilikum, gehackt

Zubereitung

  1. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, salzen und Nudeln darin nach Packungsanleitung kochen. Nudeln abgießen, Nudelwasser abfangen und beides zur Seite stellen.
  2. Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und Zwiebelwürfeln darin glasig dünsten.
  3. Zucchini, Knoblauch und Chilischoten dazugeben und ca. 5 Minuten unter Rühren garen.
  4. Nun Tomatenhälften, Kichererbsen, Brühe und Paprikapulver ebenfalls in die Pfanne geben. Nudelkochwasser dazu, alles gut miteinandervermischen und solange bei offenen Deckel köcheln, bis das Gemüse gar ist, aber noch leichten Biss hat.
  5. Nudeln und Kräuter unterrühren und Nudelpfanne kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
https://wallygusto.de/2018/10/08/nudelpfanne-mit-zucchini-kichererbsen/

Meine Tipps

Wer mag, gibt noch etwas Staudensellerie oder Karotte in kleinen Würfeln in die Nudelpfanne. Auch könnte ich mir vorstellen, dass ein wenig Salzzitrone ganz vorzüglich passen würde. Statt Estragon und Basilikum könnt Ihr nach Lust und Laune auch andere Kräuter verwenden.

Lieblingsrezepte Süßes

Zimtschneckenkuchen

5. Oktober 2018
Zimtschneckenkuchen | Rezept auf www.wallygusto.de

Ich liebe Kuchen. Nicht immer, aber bei jeder passenden Gelegenheit. Diese ergibt sich meist während einer Wanderung, einer Radtour oder eines Stadtbummels. Gute Ausreden, ein großes Stück Backwerk zu verspeisen sind auch immer Regentage. So eines der letzten Wochenenden, als ich einen Zimtschneckenkuchen in den Ofen geschoben habe. Eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes backen, aber da entdeckte Herr Wallgusto unter Jeannys Lieblingskuchen [Werbung | Verlinkung] diese herrliche Kreation. Als große Fans von Kanelbullar, Franzbrötchen & Co. konnten wir bei diesem einfachen Backrezept einfach nicht widerstehen.

Woher diese Liebe zu Zimtschnecken kommt? Ganz einfach! Vor einigen Jahren waren Herr Wallygusto und ich regelmäßig in Skandinavien im Urlaub. Dabei durften wir nicht nur die traumhalften Landschaft Norwegens und Schwedens sondern auch das überragende süße Gebäck dort kennenlernen. Ansonsten – das muss man leider so sagen – konnte uns die nordeuropäische Küche leider nicht wirklich für sich einnehmen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Zumindest habe ich mit Blaubeeren & Schneeflocken [Werbung | Buchvorstellung] schon mal das richtige Kochbuch im Regal stehen. ;-)

Zimtschneckenkuchen

Menge: 1 Backform (20 cm)

Zimtschneckenkuchen

Zutaten

  • 180 g weiche Butter, in großen Würfeln
  • 160 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 260 g Dinkelmehl
  • TL Weinstein-Backpulver
  • 3 EL Milch
    Außerdem
  • Butter und Mehl für die Form
  • 50 g Zucker
  • 2 TL Zimtpulver
  • 3 Kapseln schwarzer Kardamom, gemahlen

Zubereitung

  1. Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform gründlich mit Buttter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Alternativ könnt Ihr die Form auch gründlich mit Backpapier auslegen.
  2. Butter, Zucker und Salz mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät cremig rühren.
  3. Eier nach und nach untermischen. Achtet dabei darauf, dass Ihr das nächste Ei immer erst dazugebt, wenn das vorherige komplett eingerührt ist.
  4. Backpulver unter das Dinkelmehl mischen und zügig unter die Butter-Zucker-Masse mengen. Anschließend Milch zugeben.
  5. Zucker mit Zimt und Kardamom in einem kleinen Schälchen mischen. Dann ein Drittel des Teiges in die Kastenform geben, mit der Hälfte der Zuckermischung bestreuen. Das zweite Drittel Teig darauf verstreichen und die zweite Hälfte Zuckermischung darauf streuen. Hebt dabei unbedingt einen Esslöffel auf, der kommt oben drauf für die Kruste! Mit dem letzten Teigdrittel abschließen und mit der restlichen Zuckermischung bestreuen.
  6. Kuchen 45-60 Minuten im Ofen backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Abkühlen lassen, stürzen - und genüsslich verspeisen!
https://wallygusto.de/2018/10/05/zimtschneckenkuchen/

Mein Tipp

Ich habe das eh schon fantastische Backrezept mit einem Teelöffel Kardamom verfeinert: Der gehört nämlich in jedes gute Rezept für schwedische Kanelbullar und sollte daher auch in einem Zimtschneckenkuchen auf keinen Fall fehlen!

Lieblingsrezepte Magazin

Lieblingslinks | September

1. Oktober 2018
Lieblingslinks September

Jetzt ist auch der September rum – und das schneller, als gedacht! Gebracht hat er uns unerwartet viele schöne und sommerlich warme Tage. Nicht zu vergessen den Auftakt der Münchner Wiesn, die dieses Jahr in die 185. Runde geht und für mich nach wie vor kein Must-do ist. Auch wenn ich zugeben muss, inzwischen zumindest einmal auf das ein oder andere Weißbier rauszugehen. Was mich sonst noch so bewegt hat? Vietnamesisches Streetfood, Brezen & Bier – was auch sonst? ;-)

  • Außerdem bescherte mir der September das erste Banh Mi meines Lebens. Wobei ich nicht sicher bin, ob das labbrige Baguette mit Tofu damals in einem asiatischen Imbiss in Calgary nicht auch ein vietnamesisches Sandwich war. Was ich auf jeden Fall weiß – es war lecker! Und das bnb – banh mi and beer im Münchner Westend ist definitiv eine Empfehlung wert!
  • Ja, ich gebe es zu: Eigentlich will ich ja nur nach New York, um Grilled Cheese Donuts und andere kulinarische Schweinereien zu probieren. Aber wenn Ihr einmal mit Feed me up before you gogo kulinarisch durch Brooklyn und Manhattan unterwegs gewesen wäret, könntet Ihr auch nicht mehr anders!
  • Ich bin süchtig nach Brezen. Ganz besonders schlimm ist die Gier, wenn noch dazu Butter im Spiel ist! Die Kombination aus salzigem Laugengebäck und weicher Butter übt einfach eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf mich aus. Warum der Biss in die Butterbreze aber nur in Bayern so richtig gut schmeckt? Eine gute Frage, der es sich lohnt, auf den Grund zu gehen!
  • Wer bei Bier die Vielfalt liebt, ist bei der Landbierzentrale in Germering genau richtig: 900 Biersorten von kleinen Brauereien in Deutschland, Europa, den USA und China stehen hier im Regal. Wichtig ist, dass das Getränk traditionell hergestellt wurde – dass manches dem Reinheitsgebot widerspricht, stört hier niemanden.
  • Kürbissuppe? Ach was, ein alter Hut! Pumpkin Toast heißt der neue Foodtrend, der uns durch den Herbst begleitet ! Denn wer hätte es gedacht, Kürbis kann man ganz einfach im Toaster zubereiten.
  • Herr Wallygusto und ich hassen große Kinopaläste wie die Pest und gehen so oft es geht, in kleine aber feine Programmkinos. Wem es ähnlich geht, dem empfiehlt das offizielle Stadtportal für München eine Handvoll Kinos für Cineasten.
  • Herrn Wallygusto hat es im September mal wieder beruflich nach Kyoto verschlagen. Japans einstige Hauptstadt ist nicht nur für ihren traditionellen Baumkuchen berühmt: Unbedingt Ausschau halten sollte man auch nach diesen beliebten (und ziemlich einzigartigen) Souvenirs aus Kyoto.

Das bunte Karussell, das hier – passend zur Wiesn – Beitragsfoto sein darf, habe ich bei  Scott Webb auf Unsplash gefunden.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Auberginen-Pesto mit geräuchertem Ricotta & Estragon

24. September 2018
Auberginen-Pesto mit geräuchertem Ricotta & Estragon | Rezept auf www.wallygusto.de

Ein beliebtes Mitbringsel aus Italien – neben Pasta und Pralinen mit Haselnussfüllung – ist geräucherter Ricotta. Aber was erzähle ich Euch, das habe ich Euch ja schon im Rahmen des Rezeptes für Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta erzählt. Leider hat es uns schon länger nicht mehr nach Italien zum Einkaufen verschlagen und in München gibt es den geliebten Käse auch nicht an jeder Ecke. Zum Glück hat Herr Wallygusto einen italienischen Kollegen, der uns letzthin mit einem großen Stück „Ricotta affumicato“ aus seiner Heimat beglückte. Und so stand unserem Auberginen-Pesto mit geräuchertem Ricotta & Estragon nichts mehr im Weg.

Zugegeben, diese Kreation war ein bisschen aus der Not geboren, denn der kleine Kräutergarten auf unserem Balkon fängt langsam an, uns über den Kopf zu wuchern. Außerdem habe ich diesen Sommer wirklich und wahrhaftig Estragon für mich entdeckt! Es lohnt sich also, bewusst Kräuter anzupflanzen, mit denen man vorher nicht viel anfangen konnte. Wenn Ihr so wollt, habe ich damit quasi meine eigene kleine „Food Challenge“ ins Leben gerufen – mal sehen, was ich mir nächstes Jahr in den Kräutertopf hole. Also her mit Euren Empfehlungen!!!

Auberginen-Pesto mit geräuchertem Ricotta & Estragon

Menge: 2 Personen

Auberginen-Pesto mit geräuchertem Ricotta & Estragon

Zutaten

  • 1 mittelgroße Aubergine, in mittelgroßen Würfeln
  • Rapsöl
  • 25 g Walnusskerne
  • 2 Knoblauchzehen, geschält & in Scheiben
  • 1 Handvoll Estragon, Blätter
  • 1 rote Chilischote, entkernt & in Scheiben
  • 2 EL Olivenöl
  • 60 g geräucherter Ricotta, grob zerteilt
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Auberginenwürfel in einer hohen Pfanne mit etwas Rapsöl andünsten. Knoblauch dazugeben und so lange braten, bis die Auberginen die gewünschte Bräune erreicht haben.
  2. Gemüse zusammen mit allen anderen Zutaten zu einer glatten Masse pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!!
https://wallygusto.de/2018/09/24/auberginen-pesto-mit-geraeuchertem-ricotta-estragon/

Meine Tipps

Mehr Frische bekommt das Auberginen-Pesto durch die Zugabe von ein wenig Zitronensaft.

Um das Pesto optimal mit der Pasta zu vermengen, hebt man am besten ein wenig Nudelwasser auf und verdünnt das Pesto damit.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

17. September 2018
Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella | Rezept auf www.wallygusto.de

Eines der Dinge, die in unserer Küche nicht fehlen dürfen, ist die Reine. Den sogenannten „Bayrischer Bräter“, auf bayrisch liebevoll „Reindl“ genannt, kenne ich schon seit Kindesbeinen an, hat doch meine Oma früher darin ganz klassisch ihren bayrischen Schweinebraten zubereitet. Da wir es lieber eher mediterran & vegetarisch mögen, befüllen Herr Wallygusto und ich es mit Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella.

Der sogenannte „Bayrischer Bräter“, auf bayrisch liebevoll „Reindl“ genannt, unterscheidet sich vom normalen Bräter durch die eckige Form und das Fehlen eines Deckels. Im Gegensatz zu einer Auflaufform ist es nicht aus Ton oder Keramik, sondern aus Metall. Meine Reine ist inzwischen leider ein wenig in die Jahre gekommen, weswegen ich sie schon ersetzen wollte. Zugeben hatte das aber eher optische als funktionelle Gründe: Der abgeplatzte Rand sieht auf Rezeptfotos für den Foodblog einfach nicht so appetitlich aus. Aber was soll ich sagen: Mein Herz hängt an dem Ding!

Und den Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella ist es ehrlich gesagt egal, in welchem Gefäß sie überbacken werden. Hauptsache, sie bekommen an heißen Sommertagen mit einem Schwung Basilikum und Estragon ordentlich Frische verpasst! ;-)

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

Menge: 2 Personen

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

Zutaten

  • 1 Packung Tortellini aus dem Kühlregal (ca. 250 g)
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 kleine Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gewürfelt
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • nach Belieben Chiliflocken
  • 1 Dose Tomaten (400g), stückig
  • 150g Kirschtomaten, halbiert
  • 100 g Sahne
  • nach Belieben Estragon, Blätter abgezupft und grob gehackt
  • nach Belieben Basilikum, Blätter abgezupft und grob gehackt
  • 1 Packung Mini-Mozzi, abgetropft

Zubereitung

  1. Tortellini nach Packungsanleitung zubereiten. Anschließend in einem Sieb abtropfen lassen und zur Seite stellen.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Schalotten sowie Knoblauch darin unter Rühren anschwitzen. Tomatenmark dazu und kurz mitrösten.
  3. Dosentomaten und Tomatenstücke dazugeben und alles vorsichtig miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chiliflocken würzen und bei mittlerer Hitze für etwa 5-7 Minuten köcheln lassen.
  4. Sahne und einen Teil der Kräuter einrühren, Tortellini dazugeben und gut miteinander vermengen. Tortellini-Tomaten-Mischung in eine ofenfeste Form (am besten eine Reine :-)) geben.
  5. Mozzi-Kugeln darüber verteilen. Die Form in die Mitte des auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen schieben und für etwa 10 Minuten gratinieren. Der Käse sollte schön geschmolzen, aber nicht braun sein.
  6. Vor dem Servieren mit den restlichen Kräutern und eventuell noch etwas Chiliflocken bestreuen.
https://wallygusto.de/2018/09/17/tortellini-mit-tomatensauce-und-mozzarella/

Mein Tipp

Statt Mini-Mozzi könnt Ihr auch 1 Kugel Mozzarella oder Büffelmozzarella verwenden. Tortellini finden bei uns übrigens öfter Verwendung für Ofengerichte – so zum Beispiel in Tortelliniauflauf mit Gorgonzola.

Aus dem Ofen Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten

3. September 2018
Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten | Rezept auf www.wallygusto.de

Die meisten von Euch kennen sicherlich die spitz zulaufenden Tongefäße, die in keinem nordafrikanischem Restaurant fehlen dürfen: Tajine. Bei uns wurde die nordafrikanische Küche bisher sträflich vernachlässigt – die einzige Ausnahme ist bisher Kichererbsen-Kürbis-Suppe aus Marokko. Zeit also für ein weiteres Köstliches Rezept: Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten.

Die Tajinie wird in Nordafrika für die Zubereitung von deftigen Schmorgerichten als auch Süßspeisen verwendet. Dabei stellt man sie klassischerweise auf ein Holzkohlefeuer. Solltet Ihr nicht über ein solches Feuerchen verfügen, könnt Ihr die Tajine auch im Backofen verwenden. Der Garprozess ähnelt dann dem im Römertopf. Wir besitzen weder noch und behelfen uns daher mit einer Auflaufform mit Deckel.

Zum Servieren kommt die Tajine einfach in die Tischmitte, so dass sich die Gäste direkt aus dem Keramiktopf bedienen können. Diese Form der Darreichung finden wir persönlich sehr schön, denn so kann der Gastgeber am Tisch bleiben und muss nicht die meiste Zeit geschäftig in der Küche herumrennen. Probiert es doch gleich mal mit unsere Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten aus!

Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten

Menge: 2 bis 3 Personen

Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten

Zutaten

  • 110g getrocknete Kichererbsen, über Nacht in Wasser mit etwas Natron eingeweicht
  • 2 kleine Auberginen, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, feingewürfelt
  • 1,5 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 Zimtstange
  • 8 Kirschtomaten, halbiert
  • 1 getrocknete Chili, zerrieben
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 2 Nelken
  • 1 TL getrocknete Minze
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Honig oder Zucker
  • 1/8  Salzzitrone, gut abgewaschen, Schale ohne Fruchtfleisch fein gehackt
  • 2 Zweige Thymian, Blätter
  • Pfeffer
  • Öl, z.B. Rapsöl
  • 100 g Joghurt

Zubereitung

  1. Zunächst das Einweichwasser der Kichererbsen abgießen und die Erbsen für ca. 20 Minuten mit frischem Wasser garkochen. Das Kochwasser abgießen, dabei ca. 100 ml auffangen und genauso wie die abgegossenen Kichererbsen auf Seite stellen.
  2. Als nächstes den Backofen auf 200 °C bei Ober-Unterhitze vorheizen. Kreuzkümmelsamen und die Zimtstange zusammen mit etwa 5 EL Öl in die Tajine geben und das Ganze für ca. 3-5 Minuten ohne Deckel in den Backofen stellen bis die Kreuzkümmelsamen etwas anbräunen.
  3. Jetzt auch die gewürfelten Auberginen hinzufügen gut umrühren. Die Auberginen für 25 Minuten bei geschlossenem Deckel und unter gelegentlichen Umrühren im Ofen schmoren.
  4. Nun den Knoblauch, die Gewürze, die Minze, sowie die Tomaten hinzufügen, gut umrühren und mit Honig beträufeln. Das Gemüse nun für weitere 15 Minuten im Ofen schmoren lassen.
  5. Abschließend die Kichererbsen, Salzzitrone und den Thymian unterrühren und alles zusammen noch einmal für 15 Minuten fertig garen.
  6. Sollte das Gemüse während des Schmorens zu trocken werden, etwas Kichererbsenkochwasser hineingießen.
  7. Jetzt nur noch die Tajine aus dem Ofen holen und das Gemüse zusammen mit einem Klecks Joghurt auf einem Teller servieren.
https://wallygusto.de/2018/09/03/kichererbsen-tajine-mit-auberginen-kirschtomaten/

Meine Tipps

Als Beilage eignet sich perfekt Fladenbrot oder Couscous.

Wer es gerne vegan möchte, tauscht einfach den Honig durch Zucker aus und lässt den Joghurt weg. Schmeckt auch ohne sehr gut.

Als weiteres bzw. alternatives Gemüse eignen sich auch hervorragend Karotten, Stangensellerie und Paprika.

Wer wie wir (noch) keine Tajine sein Eigen nennt, kann – wie bereits erwähnt – auch einen Römertopf oder eine gläserne Auflaufform mit Deckel verwenden.

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Magazin Nudeln | Reis

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

27. August 2018
Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung | Rezept auf www.wallyusto.de

Seid Ihr Team Obst oder Team Gemüse? Ich muss ja gestehen, dass ich mit Obst rein gar nichts anfangen kann. Es sei denn, es versteckt sich in Kuchen oder Desserts. Ganz klar. Schon als Kind konnte ich mit Obst nicht viel anfangen und da half es auch nichts, wenn meine Mutter mir frische Erdbeeren mit Zucker bestreut schmackhaft machen wollte. Inzwischen weiß ich, dass meine Abneigung gegen Obst gesundheitliche Gründe hat, denn der Fruchtzucker verursacht mir gerne mal mehr oder weniger große Probleme. Dafür esse ich aber sehr, sehr gerne Gemüse: Wenn man mir eine Karotte und einen Apfel unter die Nase halten würde, fiele meine Wahl daher auch immer auf die Karotte. Mit ihrem Buch Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte trifft Erica Bänziger also zu 100% meinen Geschmack.

Autor

Erica Bänziger ist diplomierte Ernährungs- und Gesundheitsberaterin. Sie arbeitet als selbständige Referentin, Ausbildnerin und Kochbuchautorin. Die Köchin aus Leidenschaft beweist mit ihren Rezepten immer wieder, wie lustvoll gesunder Genuss sein kann. Im Fona Verlag sind bereits zahlreiche erfolgreiche Kochbücher von Erica Bänzer erschienen.

Schon als Kind war sie ein Gemüsefan und hat diese Begeisterung offensichtlich an ihre beiden Söhne vererbt, die schon im Babyalter gute Gemüseesser waren. Die Rezepte sind also durchaus auch eine Einladung für Familien, die Vielseitigkeit von Gemüse zu entdecken.

Optik

Mit einem Format von 200 × 280 mm und 272 Seiten ist Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ein ordentlicher Wälzer geworden. Wie man es für ein Buch dieses Umfangs erwartet, ist die Verarbeitung sehr hochwertig: Der Einband ist robust, die Buchseiten haben eine angenehme Papierstärke.

Die 65 Food- und 50 Gemüsefotos von Andreas Thumm sind geradlinig, aber ansprechend. Aber mit zu wenig Chichi hatte ich noch nie ein Problem, im Gegenteil. Schade finde ich nur, dass nicht jedes Rezept ein eigenes Foto hat. Wer mich kennt weiß, dass das ein kleiner Spleen von mir ist.

Aus dem Inhalt

Gemüse und Rezepte | Artischocke | Aubergine | Blumenkohl | Bodenkohlrabi | grüne Bohne | Brokkoli | Catalogna | Chicorée | Chinakohl | Cima di Rapa | grüne Erbse | Fava | Feder-/Grünkohl | Fenchel | Gurke | Kardy | Karotte | Kefe/Zuckerschote | Knollensellerie | Kohlrabi| Kürbis | Lauch | Krautstiel/Stielmangold | Mönchsbart | Barba di Frate | Mairübe | Oka | Pak Choi | Pastinake | Peperone/Gemüsepaprika | Radicchio | Radieschen | Rande/ Rote Bete | Rettich | Rotkabis/-kohl | Rosenkohl | Schwarzwurzel | Spargel | Spinat | Stachy | Stangen-/Staudensellerie | Süsskartoffel | Tomate | Topinambur | Weisskabis/-kohl | Wirz/Wirsing | Zucchino | Zwiebel

Rezepte

200 Saisonrezepte zeigen Erica Bänzigers Liebe für Gemüse. Sie kommt ins Schwärmen, wenn sie von der Vielfalt, den gesunden Inhaltsstoffen und der einfachen Zubereitung erzählt.

Gerade beim Gemüse ist weniger oft mehr! Gemüse soll sein typisches Aroma behalten oder dieses idealerweise noch verstärkt werden. In vielen Rezepten schwingt die mediterrane Küche mit, denn Olivenöl und Kräuter sind wichtige Zutaten. Auch ermuntert die Autorin dazu, Gemüse öfter roh zu essen. Dazu eignen sich nicht nur Kohlrabi, Karotten und Sellerie. Auch das kommt mir sehr entgegen, esse ich doch in der Mittagspause bevorzugt Rohkost mit Hüttenkäse oder bunte Salate.

Dass saisonal zu kochen keine Hexerei ist, weiß ich. Leider bin ich selbst oft zu bequem und zu verwöhnt ob der allzeit umfangreichen Auswahl im Supermarkt. Dank Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte könnte damit jetzt endlich Schluss sein. Die saisonale Zuteilung der Gemüse basiert hier auf der Tabelle des Verbandes der Schweizer Gemüseproduzenten. Kleine und größere Zeitabweichungen diktiert die Natur respektive das Wetter. Ich persönlich orientiere mich gerne am Saisonkalender von Alnatura. Selbstverständlich gibt es auch Gemüse, das natürlicherweise eine längere Saison hat oder sogar ganzjährig im Angebot ist.

Kurzprofil

Titel: Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte
Autor: Erica Bänziger
Herausgeber: Fona
ISBN: 978-3-03780-633-3
Preis: € 38,00

Ausprobiert

Herr Wallygusto und mich hat gleich das erste Rezept, das wir ausprobiert haben, schwer begeistert: Das Auberginen-Tomaten-Ragout ist einfach und schnell zubereitet. Außerdem passt es hervorragend zu Pasta. Das Originalrezept haben wir ein klein wenig verändert, denn bei uns kommt statt Büffelmozzarella Burrata zum Einsatz. Die Autorin empfiehlt, statt Auberginen auch mal Kürbis auszuprobieren. Oder einfach nur Tomaten zu verwenden.

Auch das Rezept für Blumenkohl mediterranhat hervorragend funktioniert und geschmacklich voll überzeugt. Kaum zu glauben, wie vielseitig diese weißen Röschen sein können!

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

Menge: 2 Personen

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

Zutaten

  • 220 g Penne
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 kleine rote Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, klein gewürfelt
  • 1 Peperoncino
  • 1 mittelgroße Aubergine, klein gewürfelt
  • etwas Gemüsebrühe
  • 200 g Cherrytomaten, halbiert
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Kugel Burrata, zerpfückt
  • Nach Belieben Basilikumblätter, in feinen Streifen

Zubereitung

  1. Penne nach Packungsanleitung kochen, abgießen, zurück in den Topf geben und zugedeckt zur Seite stellen.
  2. Zwiebeln, Knoblauch, Peperoncino und Auberginen im Öl einige Minuten andünsten, mit Gemüsebrühe ablöschen, Tomatenhälften zugeben und 10 bis 15 Minuten weiterdünsten. Wenn die Auberginen gar sind, mit Salz und Pfeffer würzen, Penne zugeben und erhitzen.
  3. Burrata unterrühren und sofort mit Basilikum bestreut servieren.
  4. Wer mag, gibt jetzt auch noch ein wenig Sbrinz (Hartkäse aus der Schweiz) und Olivenöl darüber.
https://wallygusto.de/2018/08/27/auberginen-tomaten-ragout-buchvorstellung/

Fazit

Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ist eine praktische Hilfe, um den täglichen Gemüsekonsum genussvoll, saisonal und abwechslungsreich zu gestalten. Und das mit einfachen Rezepten, die unglaublich gut schmecken. Herr Wallygusto und ich sind von dem Kochbuch schwer angetan. Ich bin mir sicher, dass wir noch lange Freude ob der Vielfalt der Gemüsesorten und Rezepte darin haben werden.

Vielen Dank an den Fona Verlag, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos & unverbindlich für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Italienischer Tortellini-Salat | Buchvorstellung

20. August 2018
Italienischer Tortellini-Salat aus Yummy! Ganz easy Pause

Wenn ich an meine Pausenbrote aus der Schulzeit zurückdenke, erfasst mich leichtes Schaudern – viel zu oft war es das ohnehin schon fade und labbrige Hausbrot, belegt mit Cervelatwurst vom Discounter. Fast noch schlimmer war, wenn es mit Schmelzkäse bestrichen daher kam. Zum Glück konnte ich meinem Eltern irgendwann Geld für den Brotzeitstand der Schule abringen, so dass meine Verpflegung bald aus knusprigen Leberkässemmeln oder überbackenden Käsesemmeln mit Salami bestand.

Zum Glück habe ich meine Verpflegung inzwischen schon lange selbst in der Hand und schnipple für Herrn Wallygusto und mich (fast) jeden Tag fröhlich Rohkost und Salate. Damit die Inspiration nicht erlischt, gibt es mit Yummy! Ganz easy Pause leckere Pausenbrot Rezepte, um dem Schulkiosk und der Kantine Lebewohl zu sagen! Hier findet jeder das Richtige zum snacken. Von Brotaufstrichen, Salaten und Wraps bis zu Suppen, Smoothies oder süßen Kleinigkeiten – einfache Pausenbrot Rezepte für jeden Geschmack.

Autor

Multitasking ist für Christiane Kührt ein Kinderspiel! Die freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt Ernährung, Essen & Trinken arbeitet als Redakteurin für die Zeitschriften Eltern und Eltern family. Daneben konzipiert sie Broschüren für Unternehmen der Lebensmittelbranche und schreibt für diverse Online-Verlage. Als leidenschaftliche Köchin und Bäckerin puzzelt sie gerne an neuen Rezeptideen.

Optik

Yummy! Ganz easy Pause überzeugt durch sein handliches Format und die qualitativ hochwertige Herstellung. Durch das Hardcover liegt das Buch gut in der Hand, die Seiten haben eine angenehme Dicke. Mir gefällt vor allem die klare, schnörkellose Optik, die sich konsequent durch die 96 Seiten zieht.

Leider hat nicht jedes Rezept ein Foto. Die Rezepte, die ein Foto abbekommen haben, wurden vom Fototeam aber sehr appetitlich in Szene gesetzt. Zwischen den Rezepten finden sich immer wieder auch Bastelideen, die gut verständlich erläutert werden und ebenfalls sehr hübsch sind. Das einzige, was mich ein wenig stört ist, dass Yummy! Ganz easy Pause ein bisschen zu rosa ausgefallen ist – aber das ist schließlich Geschmackssache.

Yummy! Ganz easy Pause | Buchvorstellung

Aus dem Inhalt

Gewusst wie
Belegt & gefüllt
Gerührt & geschnippelt
Süß & saftig
Register

Rezepte

Mit mehr als 50 kreativen, schnell gemachten Pausenbrot Rezepten von Christiane Kührt lässt Yummy! Ganz easy Pause keine Wünsche offen: Das Mittagessen wird sowohl für Süßmäuler als auch herzhafte Schlemmer zum wahren Genuss. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten, kommen doch viele der Rezepte ohne Fisch oder Fleisch aus.

Dabei interessieren mich weniger Pausenbrote und Süßkram – der Fokus liegt bei mir ganz klar auf der Rubrik „Gerührt & geschnippelt“. Diese Rubrik kann (wie der Name schon sagt) neben Suppen mit einigen rein vegetarischen Salaten aufwarten. Als Beispiel seien Bohnen-Tomaten-Salat, Couscous-Salat mit Minze oder (wirklich außergewöhnlich aromatisch) Spanischem Sommersalat genannt. Dazu werden jede Menge Variationsmöglichkeiten und Rezepte für Dressings aufgezeigt. Die Portionen – wie etwa beim Sommersalat – kommen mir teilweise recht übersichtlich vor. Aber hier kann ja jeder selbst schnell Abhilfe schaffen!

Neben den Rezepten gibt die Autorin in Yummy! Ganz easy Pause auch Tipps für die optimale Verpackung und den Transport der Pausensnacks. Um wertvolle Minuten am Morgen zu sparen (die zumindest ich gerne länger im Bett verbringe) rät sie, so viel wie möglich am Vorabend vorzubereiten. Ich muss gestehen, dass ich unsere Lunchboxen immer schon abends vorbereite, da mir morgens einfach die Nerven für Gemüse schneiden und Dressing machen fehlt.

Italienischer Tortellini-Salat aus Yummy! Ganz easy Pause

Kurzprofil

Titel: Yummy! Ganz easy Pause
Autor: Christiane Kührt
Herausgeber: ZS Verlag
ISBN: 978-3-89883-733-0
Preis: € 14,99

Ausprobiert

Wenn ich Salat für die Lunchbox vorbereite, ist neben dem Geschmack, vor allem eins wichtig: Schnell muss es gehen. Der Italienische Tortellini-Salat erfüllt diese Voraussetzung mit Leichtigkeit! Der Tortellini-Salat ist nicht nur super für die Mittagspause, sondern auch als schnelles Abendessen oder Mitbringsel für eine Grillfeier bestens geeignet! Da sich die Tortellini gerne voll saugen, sollte man den Salat allerdings nicht zu lange im Voraus zubereiten. Dann lieber die Sauce in einem extra Gefäß verpackt mitnehmen.

Wer mag verwendet, wie im Rezept angegeben, frische Tortellini. Ich finde allerdings, dass getrocknete Tortellini mehr in Form bleiben und daher besser für Salat geeignet sind. Wer mag, halbiert die Mini-Mozzarellakugeln noch, aber meiner Meinung nach ist das unnötig und kostet nur Zeit.

Italienischer Tortellini-Salat

Menge: 2 Personen

Italienischer Tortellini-Salat

Zutaten

  • 250 g Vollkorn Dinkel Tortellini mit Spinat-Ricotta-Füllung (z.B. von Alnatura)
  • Salz
  • 130 g Mini-Pflaumentomaten, halbiert oder geviertelt
  • 1 Becher Mini-Mozzarellakugeln (125 g Abtropfgewicht)
  • Nach Belieben Basilikum, in Streifen
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico Bianco oder Weißweinessig
  • 1 EL Orangensaft
  • 1 EL (grober) Senf
  • Zucker
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

  1. Tortellini in einem großen Topf mit Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest garen. Nudeln in ein Sieb gießen und abtropfen lassen.
  2. In einer großen Schüssel Olivenöl mit Essig, Orangesaft, Senf, einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer verquirlen.
  3. Tortellini, Tomaten, Mozzarellakugeln und Basilikumstreifen dazugeben und vorsichtig unter die Sauce heben. Salat in verschließbare Gläser oder Schüsseln füllen und kühl stellen.
https://wallygusto.de/2018/08/20/italienischer-tortellini-salat/

Fazit

Yummy! Ganz easy Pause hat mich mit alltagstauglichen, einfachen und dennoch köstlichen Ideen für die Lunchbox überzeugt: Ein dauerhafter Platz in meinem Kochbuchregal ist dem kleinen, aber feinen Kochbuch somit sicher!

Vielen Dank an den ZS Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt.