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Kürbis

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss

10. Dezember 2018
Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn ich rückblickend auf den Speiseplan der letzten Monate blicke, stelle ich fest, dass es mindestens einmal die Woche ein Gericht mit Kürbis gegeben hat. Zweimal die Woche waren aber auch keine Seltenheit. Die Auswahl reichte dabei von Kürbissuppe über Kürbisrisotto bis hin zu  indischem Kürbis-Kartoffel-Curry. Gern gegessen haben wir auch One-Pot-Pasta mit Kürbis und Salbei  [Werbung | Verlinkung] – einfach traumhaft! Und wo wir schon bei Pasta sind: Kürbis-Pesto mit Walnuss ist immer ein kleines Highlight!

Bei der Kürbissorte sind wir weniger abwechslungsreich unterwegs! Bei uns landet eigentlich immer Hokkaido auf den Tellern. Warum ist schnell erzählt: Wir Wallygustos sind in der Küche meist sehr faul unterwegs und Hokkaido muss man nicht schälen. Dabei gibt es so viele andere Sorten, die es wert sind, probiert zu werden! Beispielsweise der Butternut-Kürbis, der sich super wie ein Schnitzel panieren lässt. Oder den Spaghetti-Kürbis, den Ihr als Ganzes garen könnt.

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss

Menge: 2 Personen

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss

Zutaten

  • 25 g + 15 g Walnusskerne, grob gehackt
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, grob gehackt
  • 100 ml heißes Wasser
  • 1 cm großes Stück Ingwer, in dünnen Scheiben
  • 1/8 Salzzitrone, abgespült, Schale gehackt
  • 5 Kaffir-Limettenblätter, eingeweicht
  • 20 g Pecorino, grob gehackt
  • 10 g Pecorino, gehobelt
  • 1 Pimentkorn, zerstoßen
  • 1 Kardomkapsel, Samen zerstoßen
  • 10 aromatische Pfefferkörner, z.B. Timut Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Walnusskerne in einer tiefen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.
  2. Nun etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze in die Pfanne geben und Zwiebel ca. 3 Minuten anschwitzen.
  3. Dann Kürbiswürfel für weitere 3 Minuten mit anbraten. Ingwer und Salzitrone dazugeben und kurz mitbraten. Mit dem heißen Wasser ablöschen, bei niedriger Hitze köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz vor Ende der Garzeit die eingeweichten Kaffir-Limettenblätter zugeben.
  4. Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (am besten Spaghetti oder Linguine) darin al dente kochen.
  5. Parallel die Kürbismischung, 25 g Walnusskerne, 20 g Pecorino, die Gewürze inklusive Salz und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Kürbis-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit gehobelten Pecorino und den restlichen Walnusskernen bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/12/10/zitroniges-kuerbis-pesto-mit-walnuss/

Mein Tipp

Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer und eine unserer Entdeckungen dieses Jahres ist der Timut-Pfeffer aus Nepal. Dieser, mit dem Szechuanpfeffer verwandte Pfeffer, weißt ein ein tolles und intensives Zitronen- bzw. Limettenaroma auf. Aber lasst Euch davon nicht täuschen: Der handverlesene, sonnengetrocknete und naturbelassene Timut-Pfeffer kann aber auch mit einer beißenden Schärfe aufwarten.

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | November

7. Dezember 2018
Lieblingslinks | Dezember 2018

Im November hab ich mich recht wenig im Internet rumgetrieben, zu viel war im richtigen Leben zu tun. Außerdem war das Wetter so schön, dass Herr Wallygusto und ich uns so oft wie möglich draußen aufgehalten haben. Kulinarische Entdeckungen gab es trotzdem so einige! Vor allem die bayrische Küche hat es mir diesen Monat extrem angetan!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Wir haben das gute Herbstwetter genutzt, um nochmal schön am Tegernsee wandern zu gehen. Eine Einkehr im Berggasthof Neureuth mit Spinatknödeln & Kaiserschmarrn bei bestem Ausblick gehört dabei zum Pflichtprogramm.
  • Süßkartoffeln sind köstliche Knollen – kein Wunder, dass inzwischen kaum ein Szenelokal und kaum ein Foodblog an einem Rezept mit Süßkartoffeln vorbeikommt. Doch der Genuss hat einen Haken – der Import der Süßkartoffel ist aufwendig. Zeit, sich zu fragen, ob die empfindliche Pflanze auch in Deutschland heimisch werden kann.
  • Der Herbst ist Kürbiszeit! Dass der Kürbis nicht nur deftig, sondern auch süß kann, zeigt uns Thomas mit seinem Rezept für Kürbis-Panacotta. Als wäre das nicht schon verführerisch genug, gibt es für den besonderen Kick noch ein paar karamellisierte Kürbiskerne dazu.
  • Die Vorweihnachtszeit – und mit ihr Christkindlmärkte, Glühwein und Plätzchen – steht mal wieder vor der Tür. Bei der Suche nach Eurem Lieblingsmarkt im Advent 2018 hilft Euch dieser praktische Weihnachtsmarkt-Kalender!
  • Das Irmi ist ein neues bayrisches Restaurant in der von mir bisher eher gemiedenen Gegend rund um den Hauptbahnhof. In schicker Atmosphäre wird hier bayerische Küche richtig gute serviert. Ein weitere Pluspunkt ist das Giesinger Bier vom Fass und der sehr freundliche und aufmerksame Service.
  • Ein Münchner Stadtteil, in dem es kulinarisch definitiv noch so einiges für mich zu entdecken gibt, ist die Schwanthaler Höhe. Gut gespeist habe ich hier im ebenfalls neu eröffneten Schwanthaler Wirtshaus! Hier werden auch Vegetarier glücklich – was nicht nur am süffigen Tegernseer Bier liegt!
  • Ein US-Unternehmen hat Braten und Burger aus den Kantinen verbannt und lässt die Angestellten auch keine Fleischgerichte mehr abrechnen. Als Vegetarier finde ich das natürlich voll okay. Wie findet Ihr das: Geht das zu weit?
  • Quinoa-Bowl, Moringa-Smoothie oder Heuschrecken-Spieß sind heutzutage in (fast) aller Munde: Aber wie entstehen Foodtrends eigentlich? Und warum gibt’s gar keinen Toast auf Hawaii?

Das kalorienhaltige Beitragsfoto von rawpixel habe ich auf Unsplash gefunden.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

“Cornish” Pasty mit Kürbis, Blauschimmelkäse & Walnüssen

19. November 2018
“Cornish” Pasty mit Kürbis, Blauschimmelkäse & Walnüssen | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn Wallygustos eine Reise tun, kommen sie meist ohne ein Souvenir zurück. Und wenn doch, ist es etwas Kulinarisches! So haben wir schon schottisches Craft Beer, italienische Pasta und norwegischen Käse aus dem Urlaub mitgebracht. Einmal hat ich sogar eine Elchsalami in’s Gepäck verirrt. Diese war natürlich nicht für uns – wir sind Vegetarier – aber als Geschenk für einen sehr guten Freund zum 40. Geburtstag gedacht. In Cornwall haben wir eine kleine Ausnahme gemacht und uns einen handgemalten Stein gekauft – bei dem kitschigen Motiv einer bunten Krake konnten wir einfach nicht widerstehen! Aber auch hier sind wir uns treu geblieben und haben die Idee eines eigenen Rezepts für Cornish Pasty mitgebracht. Souvenirs müssen nämlich in erster Linie nicht unbedingt zum Anfassen sein.

Eines gleich vorneweg: Diese Pastete hat wenig mit der originalen Cornish Pasty zu tun, wie wir sie im Urlaub fast täglich verdrückt haben. Vielmehr handelt es sich um ein Experiment – bedingt durch saisonales Angebot (Kürbis), persönliche Vorlieben (Blauschimmelkäse) und Mitbringsel aus dem letzten Urlaub in Unterfranken (Walnüsse).

Überhaupt gibt es klare Vorgaben, wie eine Cornish Pasty auszusehen und gefüllt zu sein hat: So schreibt die Cornish Pasty Association vor, dass eine echte Cornish Pasty eine unverkennbare D-Form hat und auf einer Seite, aber niemals oben, gekräuselt ist. Die traditionelle Füllung besteht aus Rinderhack, Kohl- oder Weißrüben, Kartoffeln, Zwiebeln und etwas Pfeffer. Auch muss die Cornish Pasty, um sich genauso bezeichnen zu dürfen, zwingend aus Cornwall kommen. Ihr seht also, unsere sogenannte “Cornish” Pasty mit Kürbis, Blauschimmelkäse & Walnüssen schlägt tatsächlich ganz schön aus der Art!

“Cornish” Pasty mit Kürbis, Blauschimmelkäse & Walnüssen

Menge: 6 Pastys

“Cornish” Pasty mit Kürbis, Blauschimmelkäse & Walnüssen

Zutaten

    Für den Teig
  • 175 g Dinkelmehl
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g kalte, ungesalzene Butter, gewürfelt
  • 1 Ei, zum Glasieren
    Für die Füllung
  • Rapsöl
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 2 Petersilienwurzeln, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, klein gewürfelt
  • 375 g Hokkaido, klein gewürfelt
  • 50 g Walnüsse, grob gehackt
  • 7 Salbeiblätter, in feinen Streifen
  • 100 g Blauschimmelkäse, zerkrümelt oder gewürfelt
  • scharfes Paprikapulver
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zuerst stellen wir den Teig her: Mehl, Zucker und Salz in eine Küchenmaschine geben und mischen. Butter hinzu geben und kurz durchkneten, bis die Mischung Brotkrumen ähnelt. In eine Schüssel geben und genügend Eiswasser unterrühren, um einen weichen, aber nicht zu nassen Teig zu bekommen (ca. 3-4 EL). Den Teig zu einer Kugel Formen und in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  2. In der Zwischenzeit bereiten wir die Füllung zu: Dafür Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Petersilienwurzel und Knoblauch zugeben und kurz anbraten. Kürbis dazu, Temperatur zurückdrehen und bei geschlossenem Deckel 15-20 Minuten schmorren, bis der Kürbis gar ist. Walnüsse und Salbei unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Kürbisgemüse zur Seite stellen und auskühlen lassen. Blauschimmelkäse untermischen.
  3. Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Teig auf einer bemehlten Fläche bis zu einer Dicke von 1-2 mm ausrollen und 4 Kreise mit ca. 16 cm Durchmesser ausschneiden. Anschließend die Reste verkneten, wieder ausrollen und weitere 2 Kreise ausschneiden. Ei trennen, Eigelb verquirlen. Jeweils eine Portion kaltes Kürbisgemüse in die Mitte der Teigkreise eines jeden Teigkreises geben, die Ränder gut mit Eiweiß einpinseln.
  4. Nun vorsichtig die Seiten zu einem großen „D“ zusammenklappen. Dabei darauf achten, dass die Seiten gut zusammenkleben, ggf. die Kanten umschlagen. Pasties gleichmäßig mit Eigelbmischung bestreichen, in den Backofen schieben und ca. 20 Minuten goldgelb backen.
https://wallygusto.de/2018/11/19/cornish-pasty-mit-kuerbis-blauschimmelkaese-walnuessen/

Unser Tipp

Wir haben den Teig sowie die Füllung bereits morgens zubereitet: So ist beides richtig kalt und kann gut verarbeitet werden. Außerdem kann man dann tagsüber noch die Herbstsonne genießen und braucht sich abends nicht mit der Zubereitung der „Cornish“ Pasties stressen.

Kürbis | Season Special Magazin Suppen | Eintöpfe Vegan

Kürbissuppe mit Orange und Kokosmilch

29. Oktober 2018
Kürbissuppe mit Orange und Kokosmilch | Rezept auf www.wallygusto.de

Wisst Ihr noch wann Ihr das erste Mal Kürbis gegessen habt? Ich bin mir zwar nicht mehr sicher, aber ich habe bestimmt nicht mehr bei meinen Eltern gewohnt. Denn zuhause gab es leider nie Kürbis und die unterfränkische Gasthausküche hatte damals auch eher wenig bzw. keinen Kürbis auf der Karte.  Dafür weiß ich noch ganz sicher, dass es eine Kürbissuppe war. Auch nicht verwunderlich, ist eine Suppe wohl die häufigste und bekannteste Form in der Kürbis verarbeitet wird.

Und auch heute esse ich noch gerne Kürbissuppe, auch wenn ich bezüglich Kürbis schon lange über den Suppentellerrand hinausschaue. Dafür ist Kürbis einfach auch zu Vielseitig einsetzbar. Wenn Ihr wissen wollt was neben Suppe noch mit Kürbis bei uns Wallygustos auf den Teller kommt, dann schaut Euch doch mal in unserer Kürbisrezeptübersicht um.

Nichtsdestotrotz möchte ich Euch heute eine Suppe vorstellen – und zwar keine geringere als meine Lieblings-Kürbissuppe. Orangensaft und Kokosmilch ergänzen bei ihr auf perfekte Weise den leicht nussigen Geschmack von Hokkaidokürbis.

Kürbis-Orangen-Kokos-Suppe

Menge: 4 Personen als Vorspeise ODER 2 Personen als Hauptgang

Kürbis-Orangen-Kokos-Suppe

Zutaten

  • 1 Zwiebel, gehackt
  • Pflanzenöl
  • 500g Hokaido-Kürbis, grob gewürfelt
  • 1 Karotte, grob gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 rote Chili, gehackt
  • 1 cm Ingwer, gehackt
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 150 ml Orangensaft
  • ca. 400ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Bund (25 g) Koriandergrün, gehackt

Zubereitung

  1. Zunächst Zwiebeln in einem großen Topf mit etwas Öl glasig dünsten, dann Kürbisstücke, Karotten, Knoblauch, Chili und Ingwer hinzugeben und ca. 5 Minuten bei geschlossenem Topf unter gelegentlichem Umrühren andünsten.
  2. Das Gemüse mit Orangensaft ablöschen, Kokosmilch hinzugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen, bis das Gemüse gut bedeckt ist. Nun das Ganze bei geschlossenem Topf bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Kürbisstücke nur noch einen leichten Biss haben.
  3. Jetzt nur noch die Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/10/29/kuerbissuppe-mit-orange-und-kokosmilch/

Mein Tipp

Kürbiskernöl bildet einen sehr schmackhaften Kontrast zu dem frischen Geschmack der Orange. Kürbissuppe ist auch ein gutes Resteessen, da man sie auch gut mit von anderen Gerichten übrig gebliebenen und eingefrorenen Kürbisstücken zubereiten kann.

Aus dem Ofen Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte

Kürbis-Zucchini-Auflauf mit Nudeln

22. Oktober 2018
Kürbis-Zucchini-Auflauf mit Nudeln | Rezept auf www.wallygusto.de

Während andere das ganz Jahr auf Spargel warten, freuen Herr Wallygusto und ich uns auf den Beginn der Kürbis-Saison! Wir können es kaum erwarten, wenn der Herbst Einzug hält und die ersten Kürbisse an den Verkaufsständen am Straßenrand zu haben sind. Dabei muss ich zu meiner Schande gestehen, dass wir am liebsten Hokkaido verwenden. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Man muss ihn nicht schälen. Und so wundert es nicht, dass der orange Kerl auch im ersten Kürbisrezept des Jahres zum Einsatz kommt: Kürbis-Zucchini-Auflauf mit Nudeln.

Angesicht dieses deftigen Gerichtes ist es kaum zu glauben, aber der Kürbis zählt zu den Beerenfrüchten! Wegen seiner harten Schale bezeichnet man ihn genau genommen als Panzerbeere. Seine Saison beginnt im September und endet im Januar. Somit habt ihr mehr als genug Zeit, seine Vielseitigkeit kennenzulernen: Denn egal, ob als Pesto oder im Gemüseeintopf – Kürbis schmeckt einfach immer! Wer noch mehr Inspiration braucht, wird in unserem Kürbis-Special fündig!

Kürbis-Zucchini-Auflauf mit Nudeln

Menge: 2 Personen

Kürbis-Zucchini-Auflauf mit Nudeln

Zutaten

  • 220 g Rigatoni aus Dinkel (oder eine andere Röhrennudel)
  • Olivenöl
  • 1 große rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, klein gewürfelt
  • 1 große Zucchini, klein gewürfelt
  • 1 Karotte, klein gewürfelt
  • 1 rote Chilischote, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Tomaten (400g), stückig
  • Petersilie, Basilikum , Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • Büffelmozzarella, grob gewürfelt

Zubereitung

  1. Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und Pasta gemäß Packungsangabe darin garen.
  2. In der Zwischenzeit in einer tiefen Pfanne Olivenöl erhitzen und Zwiebel darin glasig dünsten. Kürbis, Zucchini, Karotte, Chilischote und Knoblauch dazu geben und 10 Minuten anschwitzen.
  3. Dosentomaten hinzufügen und die Sauce ein paar Minuten leicht köcheln lassen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.
  4. Fertige Pasta abgießen und zusammen mit den Kräutern in die Pfanne zur Sauce geben – alles gut miteinander vermengen! Pfanne von der Hitze nehmen und die Hälfte der Mozzarellawürfel unterheben.
  5. Alles in eine Auflaufform geben, mit dem restlichen Mozzarella bestreuen und ca. 20 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (180 Grad Umluft) auf der mittleren Schiene im Backofen gratinieren.
https://wallygusto.de/2018/10/22/kuerbis-zucchini-auflauf-mit-nudeln/

Meine Tipps

Statt Hokkaido könnte Ihr natürlich auch einen anderen Kürbis verwenden.
Und wer mag, kann die Tomatensauce mit etwas geriebenen Parmesan (50 g) verfeinern

Eingemachtes Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Mitbringsel

Kürbis-Chutney mit Ingwer & rosa Pfeffer

4. Dezember 2017
Kürbis-Chutney mit Ingwer & rosa Pfeffer

Ich werde nicht müde zu betonen, dass mir Einmachen sehr viel Spaß bereitet! Dabei handelt es sich allerdings nicht um Marmelade (die im Hause Wallygusto nur ich regelmäßig esse). Nein, ich rede von Senf und Chutneys, die ich inzwischen regelmäßig selbst zubereite. Ganz besonders gerne probiere ich neue Rezepte für Chutneys aus – ganz egal, ob mit Äpfeln, Birnen, Quitten oder Zwetschgen. Witzigerweise habe ich es die Jahre aber immer wieder versäumt, ein Chutney mit Kürbis zu machen. Dieses Jahr habe ich die Gelegenheit endlich beim Schopf gepackt und mich auf die Suche nach einem geeigneten Rezept begeben. Nachdem erfolglosem Studium meiner Kochbuchsammlung bin ich – wie schon so oft – im Internet fündig geworden: Das Kürbis-Ingwer-Chutney der Küchengötter entspricht am ehesten meiner Wunschvorstellung von einem perfekten Kürbis-Chutney.

Kürbis-Chutney mit Ingwer & rosa Pfeffer

Menge: 5 - 6 Gläser (ca. à 180 ml)

Kürbis-Chutney mit Ingwer & rosa Pfeffer

Zutaten

  • 70 g Ingwer, geschält, grob gehackt
  • 1 große Knoblauchzehe, geschält, grob gehackt
  • 140 g Zucker
  • 1 große Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 TL Chiliflocken
  • 875 g Hokaido-Kürbis, klein gewürfelt
  • 2 EL Rapsöl
  • 350 ml Orangensaft
  • 1 Zitrone, Saft
  • 2 EL rosa Pfefferkörner (nur die SCHALE)
  • nach Belieben Salz

Zubereitung

  1. Ingwer, Knoblauch, Zucker und Chiliflocken im Blitzhacker oder Mörser zu einer Paste pürieren.
  2. Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel- und Kürbiswürfel darin 5 Minuten dünsten. Ingwerpaste untermischen und alles 3 Minuten kochen lassen, anschließend Orangensaft dazu gießen. Chutney ca. 20 Minuten einkochen. Zitronensaft dazugeben und weiter einkochen, bis die Konsistenz ähnlich einer Marmelade entsteht.
  3. Fertiges Chutney salzen und Häute vom rosa Pfeffer unterrühren. Nochmals abschmecken, in heiße, sterilisierte Schraubdeckelgläser füllen und sofort verschließen.
https://wallygusto.de/2017/12/04/kuerbis-chutney-mit-ingwer-rosa-pfeffer/

Mein Tipp

Die Schalen gewinnt Ihr, in dem Ihr die Pfefferkörner in ein Sieb gebt und mit einem Kochlöffel in dem Sieb rührt, bis sich die Außenhaut von den Körner löst. Die Körner werden NICHT benötigt. Das macht zwar ein wenig Arbeit, aber es lohnt sich – versprochen! ;-)

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Bayerischer Gemüseeintopf

20. November 2017
Bayerischer Gemüseeintopf | Rezept auf www.wallygusto.de

Es lässt sich nicht länger leugnen, der Winter steht vor der Tür! Die Tage werden immer kürzer, es ist kalt und der Nieselregen unser ständiger Begleiter. Diese Jahreszeit, ich mag sie einfach nicht. Ich bin daher froh, dass Herr Wallygusto und ich im Oktober die Gelegenheit hatten, in Südtirol eine Woche lang Sonne zu tanken. Tröstlich ist auch, dass es bald auf diversen Christkindlmärkten in München die Gelegenheit gibt, sich die eisigen Finger mit einem Becher heißem Glühwein zu wärmen. Ein weiterer Gedanke, der mich aufrecht hält, ist die Aussicht auf einen deftigen Gemüseeintopf. Für mich und alle, denen es ähnlich geht, hat Birgit Fazis in ihrem Kochbuch Bayerisch vegetarisch einen bunten Bayerischen Gemüseeintopf kreiert.

Birgit liebt, genau wie ich, Eintöpfe! Sie sind herrlich einfach zuzubereiten, machen satt und zufrieden und versorgen uns besonders in der kalten Jahreszeit im Nu mit einer geballten Ladung Vitamine und Mineralstoffe.

Mir gefällt der Bayrische Gemüseeintopf ganz besonders gut, weil er eine fröhliche Mischung aus Kürbis, Kartoffeln, Paprika und Zucchini ist. Wir haben dem eh schon bunten Gericht mit einer Karotte noch ein wenig Biss verliehen. Für eine besonders aromatische Note sorgen bei uns ein wenig Honig und getrocknete Chili.

Bayerischer Gemüseeintopf

Menge: 2 Portionen

Bayerischer Gemüseeintopf

Zutaten

  • Rapsöl
  • 350 g Hokkaido-Kürbis, in mundgerechten Stücken
  • 150 g überwiegend mehlig kochende Kartoffeln, in mundgerechten Würfeln
  • 1 Karotte, in kleinen Würfeln
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Zucchini, in 2 cm großen Stücken
  • 1 rote Paprika, in 2 cm großen Stücken
  • 1 TL Honig
  • 1 getrocknete Chili, zerkrümelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomaten gestückelt
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie, gehackt

Zubereitung

  1. Rapsöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauchwürfel kurz darin dünsten.
  2. Dann das restliche Gemüse, Honig und Chilischote hinzufügen und etwa 5 Minuten mit andünsten. Tomatenmark dazugeben und unterrühren.
  3. Gemüse mit Gemüsebrühe ablöschen. Anschließend Tomaten und Lorbeerblatt zugeben und alles etwa 20-35 Minuten angenehm bissfest garen.
  4. Lorbeerblatt entfernen und den Gemüseeintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit etwas gehackter Petersilie bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2017/11/20/bayerischer-gemueseeintopf/

Mein Tipp

Wer es cremig mag, soll laut Birgit Fazis den Eintopf mit einem Klecks saurer Sahne servieren! Für mehr Würze hingegen sorgt ein 1 EL Pesto (z. B. Bärlauchpesto). Und wer noch Kürbis übrig hat, kann sich ja mal dieses Rezept für Kürbis-Spinat-Curry anschauen!

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Oktober

3. November 2017
Lieblingslinks Oktober

Der Oktober wird – zumindest im Hause Wallygusto – kulinarisch vom Kürbis bestimmt. Außerdem wieder ganz groß: Der Wunsch alles stehen und liegen zu lassen & für unbestimmte Zeit auf eine einsame Alm zu verschwinden. Lacht nicht, aber irgendwann wird uns der ganz große Rappel packen! ;-)

  • Das Internet feiert das Münchner Oktoberfest – unter den besten Tweets zur Wiesn findet sich auch einer von Wallygusto. ;-)
  • Kürbis kann nicht nur Suppe sondern kann auch gut mit Pasta. Besonders gut macht sich das Gewächs als feuriges Kürbis-Pesto.
  • Unser letzter Jazzabends ist schon ewig her! Zeit, dass zu ändern – vielleicht mit einem Besuch des neuen Münchner Jazzclubs Jazzkombinat?
  • Bis zur Adventszeit ist es zwar noch ein bisschen hin, Jasmin hat auf ihrem Blog aber trotzdem schon mal passende Adventskalender für Foodies gesammelt.
  • Die neue Bio-Bewertungsgrundlage für Feste wie das Oktoberfest in München ist unserer Meinung nach die Augenwischerei des Monats: Es ist einfach ein Unding, dass zukünftig Fleisch aus Massentierhaltung, solange es regional produziert wurde, Bio-Produkten in der Bewertung gleichgestellt werden kann.
  • Das kleine Uhrmacherhäusl in der Gietlstraße soll wieder aufgebaut werden! Es scheint also tatsächlich noch so etwas wie Gerechtigkeit zu geben!
  • Eine liebe Kollegin hatte vor Kurzem Geburtstag und hat uns mit einer köstlichen Ricetta Caprese al Limone beglückt.
  • Peggy hat diesen Sommer den Stecker gezogen: Auf ihrem Blog schildert sie, wie das #sommeroffline auf der Rötalm in Südtirol war.
  • Im Oktober waren Herr Wallygusto und ich mal wieder in Südtirol unterwegs: Bei strahlendem Sonnenschein haben wir es uns dort mit Schlutzkrapfen, Pizza & Kastanienbier vom Gassl Bräu so richtig gut gehen lassen.
  • An Halloween haben wir uns nicht nur richtig gegruselt, sondern auch lecker gespeist: Käsespätzle & dunkles Bier vom Maierbräu schmecken im urgemütlichen Wirtshaus Hohenwart besonders gut.
Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Mac-and-Cheese | Halloween Special

30. Oktober 2017
Kürbis-Mac-and-Cheese | Rezept auf www.wallygusto.de

Das Bier ist kalt gestellt, die Chips stehen bereit, die Filmauswahl getroffen und die Fenster und Türen sind verriegelt – man weiß ja nie wer oder was an so einem Abend zu Besuch kommt? Das einzige was Euch noch fehlt ist das passende Abendessen für Euren Halloween-Abend? Here we go … typisch US, typisch Halloween … Kürbis-Mac-and-Cheese!

Wenn Ihr extra für dieses Rezept einen Kürbis gekauft habt, und noch etwas übrig habt, macht einfach noch ein paar Kürbis-Blätterteig-Teilchen mit Ziegenkäse daraus! Oder Ihr stöbert in unseren anderen Kürbis-Rezepten – vielleicht ist ja da noch was für Euch dabei! ;-)

Zutaten für 2 Zombies:

  • 220 g Makkaroni / Hörnchennudeln (ich nehme meist Vollkorn-Hörnchennudeln)
  • 60 g Parmesan (frisch gerieben)
  • 120 g Cheddar (frisch gerieben)
  • 200g Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 40 g Butter
  • 20 g Mehl
  • 1 EL Senf
  • 1/2 TL geräuchertes (scharfes) Paprikapulver
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 200 ml Milch
  • 90 ml Sahne
  • 1 EL Soja- oder Worcestersauce
  • 25 g Paniermehl
  • 1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Zunächst den Kürbis in ca. 5-10 mm große Würfel hacken und anschließend eine Mehlschwitze zubereiten. Dazu 25 g Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze klären, auf niedrige Temperatur stellen und das Mehl einrühren bis alle Klümpchen weg sind. Erst dann die Sahne unter ständigem Rühren nach und nach auch die Milch und die Soja- bzw. Worcestersauce hinzugeben und das Ganze kurz aufkochen. Senf, Paprikapulver, Pfeffer und Kürbisstücke unterrühren und ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen.

Während die Sauce vor sich herköchelt, die Nudeln bissfest kochen und das Topping vorbereiten. Dazu die restliche Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und darin das Paniermehl zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe für ca. 3 Minuten rösten bis das Paniermehl leicht gebräunt ist. Fertiges Topping zur Seite stellen.

Sobald die Nudeln bissfest sind, abgießen und zusammen mit dem geriebenem Käse in den Topf geben und gut vermengen. Die so entstandene Masse in eine Auflaufform geben und gleichmäßig mit dem Paniermehl bedecken.

Das Ganze bei 185°C Ober-/Unterhitze im vorgeheiztem Backofen für ca. 25 Minuten überbacken bis es schön goldbraun ist.

Damit solltet Ihr eine gute Grundlage haben um auch den härtesten Horrorfilm gut zu verdauen!

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Pesto mit Salbei & Ingwer

6. Oktober 2017
Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer (3)

Es gibt Leute, die freuen sich das ganze Jahr auf Spargel – ich hingegen kann es kaum erwarten bis die ersten Kürbisse am Feldrand bzw. im Supermarkt liegen. Das eigentlich Erstaunliche daran ist, dass es zuhause bei meinen Eltern nie Kürbis gab. Mein einziger Berührungspunkt mit diesen Gewächsen war damals der süß-sauer eingelegte Kürbis meiner Oma. Der ist mir anscheinend so gut in Erinnerung geblieben, um den Grundstein für meine jetzige Leidenschaft zu legen!

Was wiederum kein wirkliches Wunder ist – Kürbis ist unglaublich vielseitig! Und so lag es für Herrn Wallygusto und mich auch nahe, ihn mal zu einem cremigen Kürbis-Pesto zu verarbeiten. Für das besondere Geschmackserlebnis sorgen frischer Ingwer und eine Handvoll Salbeiblätter.

Hokkaido-Kürbis schmeckt übrigens nicht nur gut, sondern weist zudem eine hohe Nährstoffdichte aus: Neben Beta-Karotin – dem er seine leuchtend orangerote Farbe verdankt – hat der Hokkaido noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten. Ursprünglich aus Japan stammend wjrd er inzwischen seit über 20 Jahren auch in Deutschland angebaut. Er ist also ein richtiges “heimisches Superfood” und wie gemacht für das gleichnamige Blogevent von Giftigeblonde und The Apricot Lady! ;-)

Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer

Zutaten für 2 Personen:

  • nach Bedarf Olivenöl
  • 25 g + 10 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe, in dünnen Scheiben
  • 1 großes Stück Ingwer, in dünnen Scheiben
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 100 ml heißes Wasser
  • 30 g Parmesan, grob zerkleinert
  • 6-8 große Salbeiblätter
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben Pfeffer

Zubereitung:

Kürbiskerne in einer tiefen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Nun etwas Olivenöl in die Pfanne geben und Kürbiswürfel sowie Knoblauch ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Ingwer dazugeben und kurz mit braten. Mit dem heißen Wasser ablöschen, bei niedriger Hitze köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz vor Ende der Garzeit die Salbeiblätter zugeben.

Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (am besten Spaghetti oder Linguine) darin al dente kochen.

Parallel die Kürbismischung, 25 g Kürbiskerne, Parmesan und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kürbis-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Kürbiskernen bestreut servieren.

Blogevent „heimisches Superfood“