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Lieblingslinks | Mai

15. Juni 2018
Lieblingslinks | Mail mit Pasta, Craftbier & einem neuen Café für Giesing

Der Mai macht nicht nur alles neu, sondern beglückt uns auch mit den ersten Erdbeeren! Da ich die süßen Früchtchen leider nicht besonders gut vertrage, konzentriere ich mich lieber auf grünen Spargel. Oder Rhabarber, den ich dieses Jahr erstmals zu Chutney verarbeitet habe. Aber auch sonst haben Herr Wallygusto und ich im Mai so einiges entdeckt und sogar schon ausprobiert. Und weil wir so fleißig waren, machen wir jetzt erst mal ein bisschen Pause – aber schon im Juli gibt’s hier wieder viele Lieblingsrezepte!

  • Ich leide an Perfektionismus und Harmoniesucht. Dass mich diese Eigenschaften weder persönlich noch beruflich wirklich weiterbringen, merke ich in zunehmenden Alter immer mehr. Wenn es Dir ähnlich geht, kann ich Dir diesen lesenswerten Artikel aus dem Business Punk wärmstens ans Herz legen: Sechs Eigenschaften, von denen ihr euch trennen solltet, um erfolgreich zu sein.
  • Ab Juni gibt es einen weiteren Grund, öfter mal in Giesing auf Kneipentour zu gehen: Die Betreiber des Riffraff eröffnen ein Café am Nockherberg. In dem ehemaligen Toilettenhäuschen warten ab Juni Craft Beer, hausgemachte Pizza & frische Waffeln am Stiel auf die hungrigen Gäste.
  • Auf der Braukunst Live konnten wir mit dem neuen Bier der Munich Brew Maffia nicht viel anfangen: In zwischen finden wir Das Kriminelle aber richtig gut.
  • Es geht wieder los! Endlich startet die zweite Staffel des Podcasts Talk Big! Janina und Sabine blicken zurück auf ihre Erfahrungen mit der ersten Blog Big. Zudem gibt es einen Einblick und kurze Ausschnitte der ersten Podcastepisoden, die die beiden Mädels für uns uns aufgenommen haben. Und: Trommelwirbel – ein erster Teaser für die zweite Blog Big – euere Bloggerkonferenz in München – die am Samstag, den 23. Juni in München stattfinden wird.
  • Endlich gibt es auch ein Pasing eine richtig schicke Eisdiele! Die Sweet Monkeys verführen uns mit handgemachten Eiskreationen und frischen, heißen Waffeln. Das Schöne daran: Die kleinen Köstlichkeiten sind frei von künstlichen Aromen, Konservierungsstoffen, Farbstoffen und allem anderen Schnickschnack.
  • Einfache & schnelle Gerichte finden Herr Wallygusto und ich einfach toll – was unschwer an unseren Lieblingsrezepten zu erkennen ist. Ganz besonders gut gefällt und daher Cacio e Pepe con Limone. Ihr könnt Euch sicher denken, dass diese Pasta inzwischen ganz, ganz oft bei uns auf den Tisch kommt.
  • Dank meines Fußpflegers und seinem umfangreichen Sortiments an Klatschzeitschriften bin ich meistens umfassend über das Treiben des europäischen Hochadels informiert. Klar, dass ich mich im Mai auch für die Hochzeit von Harry & seiner Megan interessiert habe. Sandra war in Windsor live vor Ort und verrät uns gerne ihre persönlichen Highlights der Royal Wedding.

Die hübschen Früchtchen für diese Beitrag habe ich – wie schon so viele hübsche Bilder – bei Jez Timms auf Unsplash gefunden.

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Lieblingslinks | April

2. Mai 2018
Lieblingslinks | April mit türkischen Vorspeise & neuen Erkenntnissen zum Bierbauch! ;-)

Der April began recht schleppend, denn ein grippaler Infekt fesselte mich eine Woche lang auf die Couch. Schlechter hätte der Frühling nicht beginnen können! Aber zum Glück ging es danach aufwärts – sowohl mit der Gesundheit als auch mit dem Wetter! Und auch kulinarisch war dann wieder so einiges geboten!

  • Yeah – endlich ist der da, der Frühling! Zeit, sich in die Sonne zu setzen und ein Eis zu schlecken. Zum Glück für alle Naschkatzen gibt es gleich 11 Eisdielen in München, in denen wir 2018 unbedingt Eis essen wollen.
  • Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist in aller Munde. Und je mehr darüber gesprochen wird, desto panischer werden die Leute. Sara hat mir mit ihrem Blogbeitrag DSGVO für Hobby-Blogger sehr geholfen, meinen Blog an die neue Verordnung anzupassen. Seitdem kann ich auch wieder ruhiger schlafen.
  • Wir haben es ja schon längst gewusst: Ein dicker Bauch durch Craft Beer wirkt 30 Mal attraktiver als ein herkömmlicher Bierbauch! Schade nur, dass der Artikel nicht ernst gemeint ist.
  • Viele Flüchtlinge aus Syrien eröffnen in der Hauptstadt ihre eigene Gastronomie und bringen den Berlinern so den Geschmack der Heimat näher. Bald werden syrische Lokale die Esskultur der Berliner ebenso prägen wie zuvor die von Griechen, Türken oder Inder. Und wir Wallygustos hoffen, dass auch die Münchner Gastronomie hier ein bisschen profitiert.
  • Eine Kombination, der ich einfach nicht widerstehen kann, ist Spinat mit Blätterteig. Da ich mit dieser Leidenschaft nicht allein bin, finden sich im Netz sehr viele Rezepte damit – so wie dieser griechische Spinatkuchen mit Namen Spanakopita.
  • Fast könnte man meinen, die Leute hätten Angst, dass sie versehentlich etwas ohne Fleisch essen und elendig daran zugrunde gehen könnten. Anders kann ich es mir wirklich nicht erklären, dass Frankreich Begriffe wie Tofuwürstchen bei Strafe verbietet.
  • Eine liebgewonnene Routine ist für mich inzwischen der Foodbloggerstammtisch: Einmal im Monat trifft sich eine sympathische Runde Münchner Foodies in einem anderen Lokal und tauscht sich über Essen und Bloggen aus. Im April waren wir in der Taverna Diyar in Haidhausen. Bei bunten Vorspeisentellern und anderen türkischen Köstlichkeiten lässt es sich gleich viel besser fachsimpeln!

Das Foto für diesen Blogbeitrag stammt von Maarten van den Heuvel auf Unsplash.

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Lieblingslinks | März

2. April 2018

Mit einem Tag Verspätung lege ich Euch keine Eier sondern meine Lieblingslinks ins Osternest! Wie Ihr seht, gab es auch im März kulinarisch so einiges zu entdecken. So habe ich beispielsweise meinen Wunsch, einmal Jackfruit zu probieren, endgültig zu Grabe getragen. Und ich machte die erfreuliche Erfahrung, dass Frühstücken gehen doch nicht so schlecht ist.

  • Gutes Brot zu bekommen ist echt schwierig – und nicht jeder hat Zeit, sich um einen vor sich hin pupsenden Sauerteig zu kümmern. Zum Glück gibt es aber auch in München noch Bäckereien, die ihr Brot noch selber backen.
  • Im März waren wir ein langes Wochenende lang in der Steiermark zum Schneeschuhwandern. Die dort erfahrene Entspannung haben wir ein wenig mit Kürbiskernöl-Spaghetti konserviert: Einfacher & leckerer kann man Pasta fast nicht zubereiten!
  • Nicht nur Herr Wallygusto und ich hatten ambitionierten Pläne für die Braukunst Live! Zwei, denen es ähnlich ging, berichten nun über ihre trinkfesten Erlebnisse.  Bei der Gelegenheit stellen uns Sabrina und Steffen auch gleich ihre persönlichen Biertrends 2018 vor.
  • Sehr schön – München bekommt mit dem Münchner Kindl-Bräu eine neue Brauerei. Am Rande der ehemaligen Ami-Siedlung in Giesing will der Traunsteiner Gastronom Dietrich Sailer ein Stück Stadtgeschichte wiederauferstehen lassen. Geplant ist eine Produktion von 10 000 Hektolitern,  was knapp unter der Größe des Giesinger Bräu liegen würde. Herr Wallygusto & ich sind schon sehr gespannt, ob und was aus diesen Plänen wird!
  • Nachdem Freunde in den höchsten Tönen von der Vielseitigkeit und dem Geschmack der Jackfruit geschwärmt haben, wollten wir den Hippster-Fleischersatz auch mal probieren. Eine kurze Recherche im Internet hat uns dann aber doch davon abgehalten: Fleischähnliche Konsistenz mit dem Nährwert einer Kartoffel rechtfertigen unserer Meinung nach nicht den recht großen ökologischen Fußabdruck, den der Transport der Tropenfrucht mit sich bringt.
  • Herr Wallygusto & ich gehen nicht oft zum Frühstücken. Und wenn, muss es a bisserl was Besonderes sein. Insofern hat uns die umfangreiche Frühstückskarte im Heinrich Matters in der Münchner Maxvorstadt voll überzeugt! Avocadobrot mit pochiertem Ei, griechischer Joghurt mit Granola, Peanutbutter-Pancakes & ein klassisches Frühstück mit toller Käseauswahl lassen keine Wünsche offen. Leider war danach kein Platz mehr für eine der köstlich aussehenden Zimtschnecken – aber so haben wir zumindest einen guten Grund, bald mal wieder in dem tollen, modernen Lokal vorbeizukommen! 😉
  • Und last, but not least gibt’s noch ein paar Tipps zu Thema Ernährung von Verena Franke, ihres Namens Diätassistentin und Oecotrophologin. Verena, die ich erfreulicherweise auch schon privat treffen durfte, redet mit ihrem Podcast Herz auf der Zunge Klartext in Sachen Ernährung – mit einem Augenzwinkern und ganz viel Humor. Das Leben soll schließlich nicht nur gesund sein, sondern auch schmecken!
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Lieblingslinks | Februar

2. März 2018
Lieblingslinks | Februar

Der Februar überraschte uns zum Ende hin mit jeder Menge Schnee und Eiseskälte. Kein Wunder, dass meine Lust auf fettige Käsespätzle kaum zu bändigen war. Demzufolge waren Herr Wallygusto und ich auch dreimal unsere Leib-und Magenspeise essen – mit unterschiedlichen Geschmackserlebnissen. Zwischendurch hatte ich – wie so viele – mit einem grippalen Infekt zu kämpfen. Und mit aufkeimendem Fernweh – diesmal wieder einmal ganz extrem nach Japan, genauer gesagt Tokio.

  • Im Guido Al Duomo esse ich die teuersten Spaghetti Napoli meines Lebens. Zugeben, gut war die Sauce ja, aber ob knapp 13 Euro für ein so simples Gericht wirklich sein müssen? Zumal die Pasta meiner Meinung nach noch nicht einmal selbst gemacht war.
  • Im beschaulichen Untererthal bei Hammelburg gibt´s seit einiger Zeit in und rund um den Landgasthof zum Goldenen Kreuz gutes, neues (Craft-)Bier. Herr Wallygusto und ich haben das unterfränkische Craftbier schon ausgiebig getestet – und für gut befunden.
  • Stapeln sich daheim bei Euch auch überflüssige Stofftaschen in den Schubladen? Ein Bioladen (bisher leider nur) in Berlin hat eine sinnvolle Lösung! Wäre schön, wenn sich diese Idee auch anderorts durchsetzen würde!
  • Der Klang von Zuckerwatte ist zurück – und mit ihm die Sehnsucht nach fernen Ländern: Nach Ost-Tokio, von Akihabara zum Imperial Palace.
  • Warum #healthyfood auch #hirnfrei ist – diese These hätte auch von mir sein können!
  • Da musste ich über 40 Jahre alt werden, um zu erfahren, warum ich Pizza falsch esse! Egal, ob wahr oder falsch: Ich empfehle für unsere Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitronen trotzdem den Gebrauch von Messer & Gabel. 😉
  • Auch im Februar habe ich ein (für mich neues) Lokal für den gemütlichen Verzehr von Käsespätzle aufgetan:  Die Variante im Rumpler im Münchner Glockenbachviertel ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack ein klein wenig zu trocken. Als selbsternannter Käsespätzle-Experte würde ich in diesem Fall respektable 7 von 10 Punkten vergeben.
  • Nachdem mein Rezept für Linsen-Bolognese nicht bei allen meinen italienischen Mitmenschen auf Gegenliebe gestoßen ist, finde ich den Twitter-Channel Italians mad at food noch amüsanter als ich es ohnehin getan hätte.

Das Beitragsfoto stammt von Sticker Mule; entdeckt auf Unsplash.

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Lieblingslinks | Januar

5. Februar 2018
Lieblingslinks | Januar

Das große Fressen hat ein Ende, alle Raketen sind verschossen, alles geht wieder seinen normalen Gang. Zumindest fast – auch im Januar haben es sich Herr Wallygusto und ich es uns nicht nehmen lassen, neue Locations auszuprobieren. Unsere guten Vorsätze wie etwa “weniger Alkohol”, “weniger Kalorien” und “nicht zu viel Süßes” haben wir daher erst einmal auf Eis gelegt. Wäre ja zu schade, zu indischen Köstlichkeiten oder Spinatkäsespätzle nein zu sagen, oder? Wie haltet Ihr es mit den guten Vorsätzen?

  • 2018 geht schon gut los – so zaubert mir die #KyloRenChallenge auf Instagram schon recht früh im Jahr ein breites Lächeln auf die Lippen.
  • An unserem 17. Jahrestag probieren wir einen (für uns) neuen Inder aus: Das Ashoka in Haidhausen überzeugt uns mit frischen Pakoras, dicken Samosas & aromatischen Curries. Nur der Service war ein wenig enttäuschend – höflich ja, aber ein wenig mehr Aufmerksamkeit würden wir uns beim nächsten Besuch schon wünschen.
  • Kaum zu glauben, aber München soll tatsächliche so etwas wie eine Kaffeehauskultur besitzen! Wir werden uns im Laufe des Jahres die Tipps der SZ mal näher anschauen und Euch berichten, was tatsächlich dran ist. ;-)
  • Natürlich geht es Anfang des Jahres vor allem um eines – die Trends des neuen Jahres! Als Foodblogger interessieren mich natürlich zum einen die Gastronomie-Trends 2018 als auch die Spirituosen-Trends 2018. Wobei ich gestehen muss, dass mir Trends meistens schnurzpiepegal sind – und Herrn Wallygusto sowieso.
  • Der Ederwirt stand schon lange auf meiner To-Do-Liste – im Januar klappt es endlich mit einem Besuch: Spinatkäsespätzle und Kaspressknödel sind einfach köstlich, das Craftbier vom Fass ist ein weiteres Plus für das moderne Wirtshaus im Westend.
  • Herr Wallygusto und ich essen für unser Leben gern Linsen – dass man die nicht nur mit Pasta sondern auch mit Pilzen und Rahm kombinieren kann, war uns bisher neu. Zum Glück gibt es Sabine, die uns mit ihren Rezept für Spaghetti mit Linsen-Pilz-Rahm-Sauce eines besseren belehrt hat.
  • Wie wir alle wissen, hat es die Subkultur in München nicht (immer) leicht. Zwischennutzungen sind deswegen optimale Alternativen für Künstler und Veranstalter. Die SZ hat den Überblick über diese besonderen Orte in der Stadt – hier wird gefeiert bis zum Abriss. Im wahrsten Sinne des Wortes.
  • Lust auf Kiwi-Vögel oder Bananen-Pinguine? Dann solltet Ihr mal auf dem Instagram-Channel von Foodbites vorbeischauen!
  • Wir haben aber nicht nur viel geschlemmt, sondern waren auch kulturell unterwegs: Die Ausstellung Souvenir – A Photographic Journey von Martin Parr zieht uns im Kunstfoyer in ihren Bann. Von seinem schonungslosen Blick auf die Realität waren wir schwer begeistert.
  • Ein Meister seines Fachs, der französische Starkoch Paul Bocuse, ist mit 91 Jahren gestorben. Aber mal ehrlich – er wird unsterblich sein. Vor allem, bei so einem Nachruf wie dem von Stevan Paul: Seine “Begegnung mit Gott” ist witzig, zeugt aber gleichzeitig auch von dem großen Respekt, den er für den “König der Köche” empfindet.

Das Beitragsfoto stammt von Bethany Newman, entdeckt auf Unsplash.

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Braukunst Live! 2018 – Meister der Braukunst treffen Liebhaber guten Geschmacks

29. Januar 2018
Braukunst Live! 2018 - Meister der Braukunst treffen Liebhaber guten Geschmacks

Nächsten Freitag ist es endlich wieder soweit – die Braukunst Live! beweist in München zum siebten Mal, dass sie als branchenprägendes Event immer wieder neue Maßstäbe setzt. Die international etablierte Messe ist inzwischen eine der größten ihrer Art in Europa und in der kreativen Branche der Biergenusskultur nicht mehr wegzudenken.

Die Braukunst Live! begrüßt dieses Jahr im MVG Museum mehr als 100 Aussteller, die ihre Leidenschaft zum handwerklich gebrauten Bier präsentieren. Nationale, speziell regionale wie internationale Persönlichkeiten der Brauszene treffen ein ganzes Wochenende lang auf echte Liebhaber guter Braukunst.

Auch Herr Wallygusto und ich werden wieder zu Gast sein, um Biere in höchster Qualität, unverkäufliche Jahrgangssude und Versuchssude zu verkosten. Letztes Jahr standen Der Himbeer Toni von Hopfmeister und das Weißbier des Matthäserbräu ganz hoch in unserer Gunst. Welches Bier wird wohl diesmal unsere Herzen im Sturm erobern?

Rückbesinnung auf deutsche Bierstile

Das offizielle Schwerpunkt-Thema der Braukunst Live! 2018 ist das Revival deutscher Bierstile: Nach starkgehopften India Pale Ales, hocharomatischen Stouts und alkoholreichen Barley Wines, geht der Trend der hiesigen Bierszene nun wieder zu unkomplizierten und traditionellen Bieren. Kein Wunder also, dass Helles, Weißbier oder Pils ein Schwerpunkt der diesjährigen Braukunst Live sind.

Immer mehr Kreativ-Brauer setzen neben ihrem bestehenden Programm auch auf klassische Stile wie Pils, Helles oder Weißbier – und interpretieren diese dabei völlig neu. Hohe Trinkbarkeit, überraschende Geschmacksvielfalt und Innovationskraft zeichnen die Ergebnisse aus. Diese Entwicklung ist aus mehreren Gründen spannend: Die Verbraucher (ganz besonders Craftbier-Neulinge) erhalten trinkbare, gefällige Biere, die dennoch einem hohen qualitativen wie kreativen Anspruch genügen.

IPA, Porter und Stout werden natürlich weiterhin angesagt sein. In der Neuinterpretation der eigenen kulturellen Basis liegt für deutsche Spezialitäten-Szene aber die große Chance, im internationalen Vergleich eine eigenständige Richtung zu etablieren.

Braukunst Live! 2018 - Meister der Braukunst treffen Liebhaber guten Geschmacks

Alkoholarme und -freie Leichtbiere – ein neuer Trend?

Herr Wallygusto und ich wissen es schön längst, aber alkoholfreie Biere sind „the next big thing“!
Bei uns hat alkoholarmes- und freies Bier schon immer einen festen Platz im Kühlschrank. Denn egal ob zum Grillen oder bei der abendlichen Bar-Tour: Diese Biere passen perfekt, wenn man gerne ein Bier trinken, dabei aber auf (zuviel) Alkohol verzichten möchte.

Großes Potential haben künftig aber auch geschmacklich überzeugende, alkoholarme Leichtbiere. Als Beispiel seien das Hop Junkie von Crew Republic (3,4% Alc./Vol.) oder das Hopfenspiel von Trumer, mit nur 2,9% Alc./Vol., genannt.

Alkoholarme und -freie Leichtbiere sind handwerklich extrem anspruchsvoll zu brauen, da Alkohol ein Geschmacksträger ist. Diese Biere sind eine große Chance für die Brauer. Daher greift die Braukunst Live! dieses Thema bewusst auf.

Frauen brauen

Die Brau-Szene wird von Männern dominiert, Ladys sind stark unterrepräsentiert. Ob jedoch in der Biersommelier-Ausbildung von Doemens, im Bereich der akademischen Brauer-Ausbildung der international renommierten TU München oder vor Ort in den Sudhäusern: Tanja Leidgschwendner (Brauerei im Eiswerk) und Ulrike Genz (Schneeeule Berlin) belegen, dass auch Frauen in der kreativen Bierszene Hervorragendes leisten. Beide könnt Ihr auf der kommenden BKL treffen. Das interessante Thema “Power- und Brauer-Frauen“ wird auf der Braunkunst Live durch Masterclasses aufgegriffen.

Weitere Informationen zur Braukunst Live sowie Öffnungszeiten und Eintrittspreise findet Ihr auf der www.braukunst-live-muenchen.de.

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Lieblingslinks | Dezember

5. Januar 2018
Lieblingslinks Dezember

Keine Ahnung, was Ihr so im Dezember gemacht habt, aber Herr Wallygusto und ich waren mit Plätzchen backen und dem Verzehr der selbigen beschäftigt. Außerdem haben wir den ein oder anderen Christkindlmarkt besucht und dabei jede Menge Glühwein getrunken. Aber auch ansonsten haben wir es uns kulinarisch so richtig gut gehen lassen!

  • Hast Du den Gin Deines Lebens schon gefunden? Falls nein, brauchst Du keine Angst zu haben: Der Gin-Hype geht auch 2018 weiter!
  • Eine absolute Empfehlung: Das köstliche indische Essen im Electric Elephant Restaurant! Ganz besonders gut hat uns der marinierte rote Blumenkohl geschmeckt. Was uns auch gefallen hat: Das Ambiente ist für München untypisch entspannt – das und die verstecke Lage könnten auch der Grund sein, dass für einen Samstagabend sehr wenig los war!
  • In der Crowbar stellen wir fest, dass es um die Kneipenszene in München doch nicht so schlecht bestellt ist, wie wir bisher immer dachten. Bei 22 verschiedenen Craftbieren im Angebot fällt uns die Auswahl erst einmal schwer, probiert haben wir letzten Endes den Märzenbock “La Dolce Vita” von Varionica und “Habemus Cervesiam Smokey Double” (Achtung – sehr süffig!!!) von der Munich Brew Mafia.
  • Im Leben braucht man Ziele – und darum soll es dieses Jahr mal wieder auf eine Mehrtages-Hüttentour gehen. Klar sind die Thannheimer Berge nicht das ganze große Abenteuer. Mich, die nicht gerne mit Fremden in einem Zimmer schläft, kostet es aber einiges an Überwindung.
  • Dass man kein Braumeister sein muss, um ein richtig geiles Bier zu kreieren, beweisen Franz von Tilmans Biere & Max von Yankee & Kraut: Die beiden sympathischen Typen sind bei ihrer jeweiligen Brauerei normalerweise für die Vermarktung zuständig, haben also mit dem eigentlichen Brauen nix am Hut. Nun präsentieren sie mit Sidekick ein hammerhartes Imperial Stout mit nachtschwarzer Optik.
  • Als Herr Wallygusto & ich noch in der Münchner Maxvorstadt gewohnt haben, hatten wir hier unser 2. Wohnzimmer: Nach 18 Monaten Sanierung sind das Café Puck & die alte Bahnhofsuhr endlich wieder zurück!

Was hat Euch im Dezember bewegt? Welche Blogs habt Ihr besucht, in welchen Lokalen gespeist? Verratet es mir!

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Lieblingslinks | November

1. Dezember 2017

Im November war er leider vorbei, der goldene Herbst! Und, was ich persönlich ganz schlimm finde, man verlässt das Haus im Dunkeln und kommt abends im Dunkeln wieder nach Hause. Ich kann es ehrlich gesagt jetzt schon kaum erwarten, bis es endlich wieder Frühling wird: Es ist einfach viel schöner zu sehen, wenn die Natur wieder zum Leben erwacht. Außerdem ist das Wetter freundlicher und wärmer. Aber jammern hilft ja nicht, man muss das Beste aus jeder Jahreszeit machen. In unserem Falle war das Spazierengehen, Geld in eine neue Craftbier-Kneipe investieren und neue Restaurants ausprobieren. Und Ihr, wie macht Ihr Euch die kalte Jahreszeit schön?

  • Mein Lieblingsbrauer Tilman Ludwig & der Geyerwally-Wirt Maximilian Heisler eröffnen ein Kneipe im Münchner Schlachthofviertel. Frei nach dem Motto “Frisches Bier” soll aus 14 Zapfhähnen wechselndes Bier aus Bayern und der ganzen Welt ausgeschenkt werden. Klar, dass Herr Wallygusto und ich uns am Crowdfunding für dieses tolle Projekt beteiligt haben. Wer mag, kann selbst noch noch bis 07.12.2017 ein paar Moneten in frisches Bier investieren!
  • Japan rutscht in unserer (immer länger werdenden) Bucket List wieder ein Stück nach oben! Schuld daran ist der kulinarische Reisebericht über Streetfood in Tokyo auf TYFE.
  • Schon gewusst? Im Nymphenburger Schlosspark in München wohnen Käuzchen: Herr Wallygusto und ich haben leider keines in Natura gesehen, so dass wir uns leider mit einem Video der putzigen Käuzchen begnügen müssen.
  • Ines beglückt uns in ihrer Münchner Küche mit flammenden Herzen: Herr Wallygusto und ich durften diese glücklicherweise persönlich verkosten und sind seitdem große Fans des feinen Sandgebäcks aus dem Schwäbischen.
  • Guckt Ihr auch so gerne Filme, in denen es um’s Essen geht? Meine kulinarischen Lieblingsfilme sind Kiss the Cook, Choclat & Mallory. Noch mehr Sehenswertes zum Thema kochen findet Ihr bei den Gourmistas unter dem passenden Motto Was zu Naschen holen, zurücklehnen und genießen!
  • Obwohl Hashtags wie #notjustsad und #ausderklapse großes mediales Interesse für dieses wichtige Thema geweckt haben, werden sie leider immer noch nicht richtig verstanden. Auch ist vielen Menschen nicht klar, dass man keineswegs schwach ist, wenn man Depressionen hat: Sie machen sich oft einfach mehr Gedanken als andere.
  • Nach einem vorzüglichem mexikanischem Abendessen im vegetarischen Blitz Restaurant ging es Mitte November auf das Konzert von TORRES. Und das war nicht von dieser Welt: TORRES’ Bühnenpräsenz ist sehr eigen, die Stimme einfach unglaublich! Und Strange Hellos ist ein Ohrwurm der Extraklasse – zumindest für mich!
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Lieblingslinks | Oktober

3. November 2017
Lieblingslinks Oktober

Der Oktober wird – zumindest im Hause Wallygusto – kulinarisch vom Kürbis bestimmt. Außerdem wieder ganz groß: Der Wunsch alles stehen und liegen zu lassen & für unbestimmte Zeit auf eine einsame Alm zu verschwinden. Lacht nicht, aber irgendwann wird uns der ganz große Rappel packen! ;-)

  • Das Internet feiert das Münchner Oktoberfest – unter den besten Tweets zur Wiesn findet sich auch einer von Wallygusto. ;-)
  • Kürbis kann nicht nur Suppe sondern kann auch gut mit Pasta. Besonders gut macht sich das Gewächs als feuriges Kürbis-Pesto.
  • Unser letzter Jazzabends ist schon ewig her! Zeit, dass zu ändern – vielleicht mit einem Besuch des neuen Münchner Jazzclubs Jazzkombinat?
  • Bis zur Adventszeit ist es zwar noch ein bisschen hin, Jasmin hat auf ihrem Blog aber trotzdem schon mal passende Adventskalender für Foodies gesammelt.
  • Die neue Bio-Bewertungsgrundlage für Feste wie das Oktoberfest in München ist unserer Meinung nach die Augenwischerei des Monats: Es ist einfach ein Unding, dass zukünftig Fleisch aus Massentierhaltung, solange es regional produziert wurde, Bio-Produkten in der Bewertung gleichgestellt werden kann.
  • Das kleine Uhrmacherhäusl in der Gietlstraße soll wieder aufgebaut werden! Es scheint also tatsächlich noch so etwas wie Gerechtigkeit zu geben!
  • Eine liebe Kollegin hatte vor Kurzem Geburtstag und hat uns mit einer köstlichen Ricetta Caprese al Limone beglückt.
  • Peggy hat diesen Sommer den Stecker gezogen: Auf ihrem Blog schildert sie, wie das #sommeroffline auf der Rötalm in Südtirol war.
  • Im Oktober waren Herr Wallygusto und ich mal wieder in Südtirol unterwegs: Bei strahlendem Sonnenschein haben wir es uns dort mit Schlutzkrapfen, Pizza & Kastanienbier vom Gassl Bräu so richtig gut gehen lassen.
  • An Halloween haben wir uns nicht nur richtig gegruselt, sondern auch lecker gespeist: Käsespätzle & dunkles Bier vom Maierbräu schmecken im urgemütlichen Wirtshaus Hohenwart besonders gut.
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Schiller Bräu | Ludwigvorstadt

23. Oktober 2017
Schiller Bräu | Ludwigvorstadt

Die großen Brauereien Münchens kennt jedes Kind – und das weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Kein Wunder, ist doch das Münchner Hell im Großen und Ganzen eine recht gefällige Biersorte. Das Augustiner ist gar so beliebt, dass in heißen Sommern regelmäßig das Leergut ausgeht, die lückenlose Versorgung also nicht immer gegeben ist. Umso schöner ist es, dass es inzwischen eine ganze Reihe kleinerer Brauereien gibt, die dem Einheitsgebräu ordentlich Paroli bieten – laut tz gilt München sogar als „bayerische Mekka der Craft Biere“ . Darum wundert es auch nicht, dass seit Juni 2017 mit dem Schiller Bräu eine weitere, kleine Brauerei in der bayrischen Landeshauptstadt gibt.

Der junge Gastronomiebetrieb – bestehend aus Hausbrauerei, Wirtshaus und Hotel – ist Teil der familiengeführten Lindner Group, einem Bauunternehmen aus Arnstorf, zu der auch eine kleine, aber stetig wachsende Hotelkette mk | hotel gehört. Ursprünglich für die Mitarbeiter der Lindner Group als hochwertige, zentrale Unterkünfte während ihren Dienstreisen gedacht, werden die Zimmer inzwischen auch Reisenden und Touristen aus aller Welt angeboten.

Herr Wallygusto und ich haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, dass Schiller Bräu kurz nach der Eröffnung auf Herz und Nieren zu prüfen.

Schiller Bräu | Ludwigvorstadt

Drinnen

Die Einrichtung des Schiller Bräu ist eine gelungene Mischung aus modernen und rustikalen Elementen. Ein absoluter Blickfang ist der kupferne Sudkessel, in dem die naturtrüben Bierspezialitäten hausgebraut werden. Das Publikum ist bunt gemischt: Hier sitzt jung neben alt und Touristen neben Einheimischen.

Speisekarte

Die Speisekarte verspricht traditionelle Leibspeisen wie aus Omas Küche. Für Vegetarier bedeutet das eine kleine, aber feine Auswahl an Gerichten wie z.B. Obazda mit ofenfrischer Brezn, Essigknödel, Käsespätzle, Weißbiergraupensotto (sogar vegan) und Waldrahmschwammerl mit Brezenknödel. Ergänzt wird die Standardkarte durch „Oma’s Wochenklassiker“.

Schiller Bräu | Ludwigvorstadt

Biere

Weit interessanter als die Speisekarte sind die hausgebrauten Biere, bei deren Herstellung viel Wert auf die die sorgfältige Auswahl und regionale Herkunft der verwendeten Rohstoffe gelegt wird. Hier die vier Standardsorten im Überblick:

  • Schep’s
    Der Schep’s erhält seine rötlich-braune Farbe und Vollmundigkeit durch eine spezielle Malzmischung und Aromahopfengabe. Toll ist, dass hier trotz niedrigem Alkoholgehalt echter Biergenuss geboten wird.
  • Helles
    Die traditionelle goldgelbe Bierspezialität ist naturtrüb und vollmundig im Geschmack mit sehr feinen Hopfenaromen.
  • Dunkles
    Das ehrliche dunkle Exportbier gefällt mit kräftigen Malz- und feinen Röstaromen.
  • Weißbier
    Mein absoluter Favorit ist aber das bernsteinfarbene Weißbier! Mit seinem intensiven Geruch nach Nelken-, Bananen- und Erdbeeraromen sucht es wirklich seinesgleichen!

Zusätzlich zu den oben genannten regulären Bierspezialitäten werden monatlich wechselnde Sondersude angeboten. Je nach Saison gibt‘s dann beispielsweise eine leichte Sommer-Weiße mit dem kecken Namen „Dorfratschn“ oder das Festbier „Schützenkönig“.

Anstich der Monatsbiere ist jeder erste Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr in der Braustube. Ausgeschenkt wird, bis das Fass leer ist. Damit Ihr auch wisst, welchen Monat es welches Bier gibt, hat das Schiller Bräu einen Bierkalender online gestellt.

Geschmack

Wie so oft entscheide ich mich auch im Schiller Bräu für Käsespätzle! Die Portion sieht auf den ersten Blick recht übersichtlich aus, ist aber auch für einen guten Esser wie mich eine Herausforderung und letzten Endes nur schwer zu bezwingen. Im Nachhinein bin ich echt froh, dass es nicht automatisch einen kleinen Salat als Beilage dazu gibt. Die Spätzle werden nicht nur mit Bergbauernkäse – der schön würzig ist – überbacken, sondern können auch mit einer cremigen Sauce aufwarten. Die Röstzwiebeln sind lecker und könnten ruhig ein wenig großzügiger vorhanden sein.

Service

Unsere männliche Bedienung ist sehr freundlich und aufmerksam. Erstaunlicherweise stellt er sich uns sogar mit Namen vor und verspricht, den ganzen Abend für uns da zu sein – das kenne ich sonst nur aus amerikanische Restaurants. In einer bayrischen Wirtschaft ist mir das bisher noch nie passiert!

Preise

Vegetarische Vorspeisen – die sogenannten „ Mongdratzerl“ – kosten im Schiller Bräu zwischen € 5,75 und € 8,95, für Hauptspeisen bezahlt man maximal € 13,00. Die Halbe Bier gibt’s für € 3,90 bzw. € 4,10.
Wer sich beim Bier übrigens nicht entscheiden kann, bestellt sich ein „ProBIERtragerl“ für € 4,50 und bekommt fünf Sorten hausgebrautes Bier in der praktischen Probiergröße von 0,1 Liter.

Fazit

Nach bisher drei Besuchen im Schiller Bräu kann ich zweifelsfrei eine Empfehlung aussprechen – und zwar egal, ob es um Service, Essen oder Trinken geht!

Adresse: Schillerstr. 23, 80336 München