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Tomaten

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

17. September 2018
Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella | Rezept auf www.wallygusto.de

Eines der Dinge, die in unserer Küche nicht fehlen dürfen, ist die Reine. Den sogenannten „Bayrischer Bräter“, auf bayrisch liebevoll „Reindl“ genannt, kenne ich schon seit Kindesbeinen an, hat doch meine Oma früher darin ganz klassisch ihren bayrischen Schweinebraten zubereitet. Da wir es lieber eher mediterran & vegetarisch mögen, befüllen Herr Wallygusto und ich es mit Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella.

Der sogenannte „Bayrischer Bräter“, auf bayrisch liebevoll „Reindl“ genannt, unterscheidet sich vom normalen Bräter durch die eckige Form und das Fehlen eines Deckels. Im Gegensatz zu einer Auflaufform ist es nicht aus Ton oder Keramik, sondern aus Metall. Meine Reine ist inzwischen leider ein wenig in die Jahre gekommen, weswegen ich sie schon ersetzen wollte. Zugeben hatte das aber eher optische als funktionelle Gründe: Der abgeplatzte Rand sieht auf Rezeptfotos für den Foodblog einfach nicht so appetitlich aus. Aber was soll ich sagen: Mein Herz hängt an dem Ding!

Und den Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella ist es ehrlich gesagt egal, in welchem Gefäß sie überbacken werden. Hauptsache, sie bekommen an heißen Sommertagen mit einem Schwung Basilikum und Estragon ordentlich Frische verpasst! ;-)

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

Menge: 2 Personen

Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarella

Zutaten

  • 1 Packung Tortellini aus dem Kühlregal (ca. 250 g)
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 kleine Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gewürfelt
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • nach Belieben Chiliflocken
  • 1 Dose Tomaten (400g), stückig
  • 150g Kirschtomaten, halbiert
  • 100 g Sahne
  • nach Belieben Estragon, Blätter abgezupft und grob gehackt
  • nach Belieben Basilikum, Blätter abgezupft und grob gehackt
  • 1 Packung Mini-Mozzi, abgetropft

Zubereitung

  1. Tortellini nach Packungsanleitung zubereiten. Anschließend in einem Sieb abtropfen lassen und zur Seite stellen.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Schalotten sowie Knoblauch darin unter Rühren anschwitzen. Tomatenmark dazu und kurz mitrösten.
  3. Dosentomaten und Tomatenstücke dazugeben und alles vorsichtig miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chiliflocken würzen und bei mittlerer Hitze für etwa 5-7 Minuten köcheln lassen.
  4. Sahne und einen Teil der Kräuter einrühren, Tortellini dazugeben und gut miteinander vermengen. Tortellini-Tomaten-Mischung in eine ofenfeste Form (am besten eine Reine :-)) geben.
  5. Mozzi-Kugeln darüber verteilen. Die Form in die Mitte des auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen schieben und für etwa 10 Minuten gratinieren. Der Käse sollte schön geschmolzen, aber nicht braun sein.
  6. Vor dem Servieren mit den restlichen Kräutern und eventuell noch etwas Chiliflocken bestreuen.
https://wallygusto.de/2018/09/17/tortellini-mit-tomatensauce-und-mozzarella/

Mein Tipp

Statt Mini-Mozzi könnt Ihr auch 1 Kugel Mozzarella oder Büffelmozzarella verwenden. Tortellini finden bei uns übrigens öfter Verwendung für Ofengerichte – so zum Beispiel in Tortelliniauflauf mit Gorgonzola.

Aus dem Ofen Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten

3. September 2018
Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten | Rezept auf www.wallygusto.de

Die meisten von Euch kennen sicherlich die spitz zulaufenden Tongefäße, die in keinem nordafrikanischem Restaurant fehlen dürfen: Tajine. Bei uns wurde die nordafrikanische Küche bisher sträflich vernachlässigt – die einzige Ausnahme ist bisher Kichererbsen-Kürbis-Suppe aus Marokko. Zeit also für ein weiteres Köstliches Rezept: Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten.

Die Tajinie wird in Nordafrika für die Zubereitung von deftigen Schmorgerichten als auch Süßspeisen verwendet. Dabei stellt man sie klassischerweise auf ein Holzkohlefeuer. Solltet Ihr nicht über ein solches Feuerchen verfügen, könnt Ihr die Tajine auch im Backofen verwenden. Der Garprozess ähnelt dann dem im Römertopf. Wir besitzen weder noch und behelfen uns daher mit einer Auflaufform mit Deckel.

Zum Servieren kommt die Tajine einfach in die Tischmitte, so dass sich die Gäste direkt aus dem Keramiktopf bedienen können. Diese Form der Darreichung finden wir persönlich sehr schön, denn so kann der Gastgeber am Tisch bleiben und muss nicht die meiste Zeit geschäftig in der Küche herumrennen. Probiert es doch gleich mal mit unsere Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten aus!

Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten

Menge: 2 bis 3 Personen

Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten

Zutaten

  • 110g getrocknete Kichererbsen, über Nacht in Wasser mit etwas Natron eingeweicht
  • 2 kleine Auberginen, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, feingewürfelt
  • 1,5 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 Zimtstange
  • 8 Kirschtomaten, halbiert
  • 1 getrocknete Chili, zerrieben
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 2 Nelken
  • 1 TL getrocknete Minze
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Honig oder Zucker
  • 1/8  Salzzitrone, gut abgewaschen, Schale ohne Fruchtfleisch fein gehackt
  • 2 Zweige Thymian, Blätter
  • Pfeffer
  • Öl, z.B. Rapsöl
  • 100 g Joghurt

Zubereitung

  1. Zunächst das Einweichwasser der Kichererbsen abgießen und die Erbsen für ca. 20 Minuten mit frischem Wasser garkochen. Das Kochwasser abgießen, dabei ca. 100 ml auffangen und genauso wie die abgegossenen Kichererbsen auf Seite stellen.
  2. Als nächstes den Backofen auf 200 °C bei Ober-Unterhitze vorheizen. Kreuzkümmelsamen und die Zimtstange zusammen mit etwa 5 EL Öl in die Tajine geben und das Ganze für ca. 3-5 Minuten ohne Deckel in den Backofen stellen bis die Kreuzkümmelsamen etwas anbräunen.
  3. Jetzt auch die gewürfelten Auberginen hinzufügen gut umrühren. Die Auberginen für 25 Minuten bei geschlossenem Deckel und unter gelegentlichen Umrühren im Ofen schmoren.
  4. Nun den Knoblauch, die Gewürze, die Minze, sowie die Tomaten hinzufügen, gut umrühren und mit Honig beträufeln. Das Gemüse nun für weitere 15 Minuten im Ofen schmoren lassen.
  5. Abschließend die Kichererbsen, Salzzitrone und den Thymian unterrühren und alles zusammen noch einmal für 15 Minuten fertig garen.
  6. Sollte das Gemüse während des Schmorens zu trocken werden, etwas Kichererbsenkochwasser hineingießen.
  7. Jetzt nur noch die Tajine aus dem Ofen holen und das Gemüse zusammen mit einem Klecks Joghurt auf einem Teller servieren.
https://wallygusto.de/2018/09/03/kichererbsen-tajine-mit-auberginen-kirschtomaten/

Meine Tipps

Als Beilage eignet sich perfekt Fladenbrot oder Couscous.

Wer es gerne vegan möchte, tauscht einfach den Honig durch Zucker aus und lässt den Joghurt weg. Schmeckt auch ohne sehr gut.

Als weiteres bzw. alternatives Gemüse eignen sich auch hervorragend Karotten, Stangensellerie und Paprika.

Wer wie wir (noch) keine Tajine sein Eigen nennt, kann – wie bereits erwähnt – auch einen Römertopf oder eine gläserne Auflaufform mit Deckel verwenden.

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Magazin Nudeln | Reis

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

27. August 2018
Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung | Rezept auf www.wallyusto.de

Seid Ihr Team Obst oder Team Gemüse? Ich muss ja gestehen, dass ich mit Obst rein gar nichts anfangen kann. Es sei denn, es versteckt sich in Kuchen oder Desserts. Ganz klar. Schon als Kind konnte ich mit Obst nicht viel anfangen und da half es auch nichts, wenn meine Mutter mir frische Erdbeeren mit Zucker bestreut schmackhaft machen wollte. Inzwischen weiß ich, dass meine Abneigung gegen Obst gesundheitliche Gründe hat, denn der Fruchtzucker verursacht mir gerne mal mehr oder weniger große Probleme. Dafür esse ich aber sehr, sehr gerne Gemüse: Wenn man mir eine Karotte und einen Apfel unter die Nase halten würde, fiele meine Wahl daher auch immer auf die Karotte. Mit ihrem Buch Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte trifft Erica Bänziger also zu 100% meinen Geschmack.

Autor

Erica Bänziger ist diplomierte Ernährungs- und Gesundheitsberaterin. Sie arbeitet als selbständige Referentin, Ausbildnerin und Kochbuchautorin. Die Köchin aus Leidenschaft beweist mit ihren Rezepten immer wieder, wie lustvoll gesunder Genuss sein kann. Im Fona Verlag sind bereits zahlreiche erfolgreiche Kochbücher von Erica Bänzer erschienen.

Schon als Kind war sie ein Gemüsefan und hat diese Begeisterung offensichtlich an ihre beiden Söhne vererbt, die schon im Babyalter gute Gemüseesser waren. Die Rezepte sind also durchaus auch eine Einladung für Familien, die Vielseitigkeit von Gemüse zu entdecken.

Optik

Mit einem Format von 200 × 280 mm und 272 Seiten ist Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ein ordentlicher Wälzer geworden. Wie man es für ein Buch dieses Umfangs erwartet, ist die Verarbeitung sehr hochwertig: Der Einband ist robust, die Buchseiten haben eine angenehme Papierstärke.

Die 65 Food- und 50 Gemüsefotos von Andreas Thumm sind geradlinig, aber ansprechend. Aber mit zu wenig Chichi hatte ich noch nie ein Problem, im Gegenteil. Schade finde ich nur, dass nicht jedes Rezept ein eigenes Foto hat. Wer mich kennt weiß, dass das ein kleiner Spleen von mir ist.

Aus dem Inhalt

Gemüse und Rezepte | Artischocke | Aubergine | Blumenkohl | Bodenkohlrabi | grüne Bohne | Brokkoli | Catalogna | Chicorée | Chinakohl | Cima di Rapa | grüne Erbse | Fava | Feder-/Grünkohl | Fenchel | Gurke | Kardy | Karotte | Kefe/Zuckerschote | Knollensellerie | Kohlrabi| Kürbis | Lauch | Krautstiel/Stielmangold | Mönchsbart | Barba di Frate | Mairübe | Oka | Pak Choi | Pastinake | Peperone/Gemüsepaprika | Radicchio | Radieschen | Rande/ Rote Bete | Rettich | Rotkabis/-kohl | Rosenkohl | Schwarzwurzel | Spargel | Spinat | Stachy | Stangen-/Staudensellerie | Süsskartoffel | Tomate | Topinambur | Weisskabis/-kohl | Wirz/Wirsing | Zucchino | Zwiebel

Rezepte

200 Saisonrezepte zeigen Erica Bänzigers Liebe für Gemüse. Sie kommt ins Schwärmen, wenn sie von der Vielfalt, den gesunden Inhaltsstoffen und der einfachen Zubereitung erzählt.

Gerade beim Gemüse ist weniger oft mehr! Gemüse soll sein typisches Aroma behalten oder dieses idealerweise noch verstärkt werden. In vielen Rezepten schwingt die mediterrane Küche mit, denn Olivenöl und Kräuter sind wichtige Zutaten. Auch ermuntert die Autorin dazu, Gemüse öfter roh zu essen. Dazu eignen sich nicht nur Kohlrabi, Karotten und Sellerie. Auch das kommt mir sehr entgegen, esse ich doch in der Mittagspause bevorzugt Rohkost mit Hüttenkäse oder bunte Salate.

Dass saisonal zu kochen keine Hexerei ist, weiß ich. Leider bin ich selbst oft zu bequem und zu verwöhnt ob der allzeit umfangreichen Auswahl im Supermarkt. Dank Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte könnte damit jetzt endlich Schluss sein. Die saisonale Zuteilung der Gemüse basiert hier auf der Tabelle des Verbandes der Schweizer Gemüseproduzenten. Kleine und größere Zeitabweichungen diktiert die Natur respektive das Wetter. Ich persönlich orientiere mich gerne am Saisonkalender von Alnatura. Selbstverständlich gibt es auch Gemüse, das natürlicherweise eine längere Saison hat oder sogar ganzjährig im Angebot ist.

Kurzprofil

Titel: Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte
Autor: Erica Bänziger
Herausgeber: Fona
ISBN: 978-3-03780-633-3
Preis: € 38,00

Ausprobiert

Herr Wallygusto und mich hat gleich das erste Rezept, das wir ausprobiert haben, schwer begeistert: Das Auberginen-Tomaten-Ragout ist einfach und schnell zubereitet. Außerdem passt es hervorragend zu Pasta. Das Originalrezept haben wir ein klein wenig verändert, denn bei uns kommt statt Büffelmozzarella Burrata zum Einsatz. Die Autorin empfiehlt, statt Auberginen auch mal Kürbis auszuprobieren. Oder einfach nur Tomaten zu verwenden.

Auch das Rezept für Blumenkohl mediterran hat hervorragend funktioniert und geschmacklich voll überzeugt. Kaum zu glauben, wie vielseitig diese weißen Röschen sein können!

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

Menge: 2 Personen

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

Zutaten

  • 220 g Penne
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 kleine rote Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, klein gewürfelt
  • 1 Peperoncino
  • 1 mittelgroße Aubergine, klein gewürfelt
  • etwas Gemüsebrühe
  • 200 g Cherrytomaten, halbiert
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Kugel Burrata, zerpfückt
  • Nach Belieben Basilikumblätter, in feinen Streifen

Zubereitung

  1. Penne nach Packungsanleitung kochen, abgießen, zurück in den Topf geben und zugedeckt zur Seite stellen.
  2. Zwiebeln, Knoblauch, Peperoncino und Auberginen im Öl einige Minuten andünsten, mit Gemüsebrühe ablöschen, Tomatenhälften zugeben und 10 bis 15 Minuten weiterdünsten. Wenn die Auberginen gar sind, mit Salz und Pfeffer würzen, Penne zugeben und erhitzen.
  3. Burrata unterrühren und sofort mit Basilikum bestreut servieren.
  4. Wer mag, gibt jetzt auch noch ein wenig Sbrinz (Hartkäse aus der Schweiz) und Olivenöl darüber.
https://wallygusto.de/2018/08/27/auberginen-tomaten-ragout-buchvorstellung/

Fazit

Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ist eine praktische Hilfe, um den täglichen Gemüsekonsum genussvoll, saisonal und abwechslungsreich zu gestalten. Und das mit einfachen Rezepten, die unglaublich gut schmecken. Herr Wallygusto und ich sind von dem Kochbuch schwer angetan. Ich bin mir sicher, dass wir noch lange Freude ob der Vielfalt der Gemüsesorten und Rezepte darin haben werden.

Vielen Dank an den Fona Verlag, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos & unverbindlich für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Italienischer Tortellini-Salat | Buchvorstellung

20. August 2018
Italienischer Tortellini-Salat aus Yummy! Ganz easy Pause

Wenn ich an meine Pausenbrote aus der Schulzeit zurückdenke, erfasst mich leichtes Schaudern – viel zu oft war es das ohnehin schon fade und labbrige Hausbrot, belegt mit Cervelatwurst vom Discounter. Fast noch schlimmer war, wenn es mit Schmelzkäse bestrichen daher kam. Zum Glück konnte ich meinem Eltern irgendwann Geld für den Brotzeitstand der Schule abringen, so dass meine Verpflegung bald aus knusprigen Leberkässemmeln oder überbackenden Käsesemmeln mit Salami bestand.

Zum Glück habe ich meine Verpflegung inzwischen schon lange selbst in der Hand und schnipple für Herrn Wallygusto und mich (fast) jeden Tag fröhlich Rohkost und Salate. Damit die Inspiration nicht erlischt, gibt es mit Yummy! Ganz easy Pause leckere Pausenbrot Rezepte, um dem Schulkiosk und der Kantine Lebewohl zu sagen! Hier findet jeder das Richtige zum snacken. Von Brotaufstrichen, Salaten und Wraps bis zu Suppen, Smoothies oder süßen Kleinigkeiten – einfache Pausenbrot Rezepte für jeden Geschmack.

Autor

Multitasking ist für Christiane Kührt ein Kinderspiel! Die freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt Ernährung, Essen & Trinken arbeitet als Redakteurin für die Zeitschriften Eltern und Eltern family. Daneben konzipiert sie Broschüren für Unternehmen der Lebensmittelbranche und schreibt für diverse Online-Verlage. Als leidenschaftliche Köchin und Bäckerin puzzelt sie gerne an neuen Rezeptideen.

Optik

Yummy! Ganz easy Pause überzeugt durch sein handliches Format und die qualitativ hochwertige Herstellung. Durch das Hardcover liegt das Buch gut in der Hand, die Seiten haben eine angenehme Dicke. Mir gefällt vor allem die klare, schnörkellose Optik, die sich konsequent durch die 96 Seiten zieht.

Leider hat nicht jedes Rezept ein Foto. Die Rezepte, die ein Foto abbekommen haben, wurden vom Fototeam aber sehr appetitlich in Szene gesetzt. Zwischen den Rezepten finden sich immer wieder auch Bastelideen, die gut verständlich erläutert werden und ebenfalls sehr hübsch sind. Das einzige, was mich ein wenig stört ist, dass Yummy! Ganz easy Pause ein bisschen zu rosa ausgefallen ist – aber das ist schließlich Geschmackssache.

Yummy! Ganz easy Pause | Buchvorstellung

Aus dem Inhalt

Gewusst wie
Belegt & gefüllt
Gerührt & geschnippelt
Süß & saftig
Register

Rezepte

Mit mehr als 50 kreativen, schnell gemachten Pausenbrot Rezepten von Christiane Kührt lässt Yummy! Ganz easy Pause keine Wünsche offen: Das Mittagessen wird sowohl für Süßmäuler als auch herzhafte Schlemmer zum wahren Genuss. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten, kommen doch viele der Rezepte ohne Fisch oder Fleisch aus.

Dabei interessieren mich weniger Pausenbrote und Süßkram – der Fokus liegt bei mir ganz klar auf der Rubrik „Gerührt & geschnippelt“. Diese Rubrik kann (wie der Name schon sagt) neben Suppen mit einigen rein vegetarischen Salaten aufwarten. Als Beispiel seien Bohnen-Tomaten-Salat, Couscous-Salat mit Minze oder (wirklich außergewöhnlich aromatisch) Spanischem Sommersalat genannt. Dazu werden jede Menge Variationsmöglichkeiten und Rezepte für Dressings aufgezeigt. Die Portionen – wie etwa beim Sommersalat – kommen mir teilweise recht übersichtlich vor. Aber hier kann ja jeder selbst schnell Abhilfe schaffen!

Neben den Rezepten gibt die Autorin in Yummy! Ganz easy Pause auch Tipps für die optimale Verpackung und den Transport der Pausensnacks. Um wertvolle Minuten am Morgen zu sparen (die zumindest ich gerne länger im Bett verbringe) rät sie, so viel wie möglich am Vorabend vorzubereiten. Ich muss gestehen, dass ich unsere Lunchboxen immer schon abends vorbereite, da mir morgens einfach die Nerven für Gemüse schneiden und Dressing machen fehlt.

Italienischer Tortellini-Salat aus Yummy! Ganz easy Pause

Kurzprofil

Titel: Yummy! Ganz easy Pause
Autor: Christiane Kührt
Herausgeber: ZS Verlag
ISBN: 978-3-89883-733-0
Preis: € 14,99

Ausprobiert

Wenn ich Salat für die Lunchbox vorbereite, ist neben dem Geschmack, vor allem eins wichtig: Schnell muss es gehen. Der Italienische Tortellini-Salat erfüllt diese Voraussetzung mit Leichtigkeit! Der Tortellini-Salat ist nicht nur super für die Mittagspause, sondern auch als schnelles Abendessen oder Mitbringsel für eine Grillfeier bestens geeignet! Da sich die Tortellini gerne voll saugen, sollte man den Salat allerdings nicht zu lange im Voraus zubereiten. Dann lieber die Sauce in einem extra Gefäß verpackt mitnehmen.

Wer mag verwendet, wie im Rezept angegeben, frische Tortellini. Ich finde allerdings, dass getrocknete Tortellini mehr in Form bleiben und daher besser für Salat geeignet sind. Wer mag, halbiert die Mini-Mozzarellakugeln noch, aber meiner Meinung nach ist das unnötig und kostet nur Zeit.

Italienischer Tortellini-Salat

Menge: 2 Personen

Italienischer Tortellini-Salat

Zutaten

  • 250 g Vollkorn Dinkel Tortellini mit Spinat-Ricotta-Füllung (z.B. von Alnatura)
  • Salz
  • 130 g Mini-Pflaumentomaten, halbiert oder geviertelt
  • 1 Becher Mini-Mozzarellakugeln (125 g Abtropfgewicht)
  • Nach Belieben Basilikum, in Streifen
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico Bianco oder Weißweinessig
  • 1 EL Orangensaft
  • 1 EL (grober) Senf
  • Zucker
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

  1. Tortellini in einem großen Topf mit Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest garen. Nudeln in ein Sieb gießen und abtropfen lassen.
  2. In einer großen Schüssel Olivenöl mit Essig, Orangesaft, Senf, einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer verquirlen.
  3. Tortellini, Tomaten, Mozzarellakugeln und Basilikumstreifen dazugeben und vorsichtig unter die Sauce heben. Salat in verschließbare Gläser oder Schüsseln füllen und kühl stellen.
https://wallygusto.de/2018/08/20/italienischer-tortellini-salat/

Fazit

Yummy! Ganz easy Pause hat mich mit alltagstauglichen, einfachen und dennoch köstlichen Ideen für die Lunchbox überzeugt: Ein dauerhafter Platz in meinem Kochbuchregal ist dem kleinen, aber feinen Kochbuch somit sicher!

Vielen Dank an den ZS Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen

26. Februar 2018
Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen | Rezept auf www.wallygusto.de

Ich hasse dieses Wetter! Diesen sogenannten Winter, der dieses Jahr mit viel Regen und noch mehr Sturm einhergeht. Und wenn es mal schneit, dann ist es ekelhafter, pappiger Schnee, der die Schuhe innerhalb kürzester Zeit komplett durchweicht. Am liebsten würde ich jeden Morgen das Klingeln des Weckers ignorieren, denn draußen ist es eh noch dunkel. Außerdem macht es mir die Kälte sowieso fast unmöglich, das warme Bett zu verlassen und ins Büro zu gehen. Gleichzeitig steigt die Lust auf Kalorienbomben. Und zwar grenzenlos! Schokolade? Oh ja, am liebsten gleich morgens zum Cappuccino! Käsespätzle? Natürlich, am besten täglich! Pizza? Die geht eh immer! Zum Glück nimmt auch der Appetit auf deftige Eintopfgerichte zu – die machen auch lange satt und nicht dick! Eine enorme Bereicherung in diesem Bereich ist der Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen, der meine “Winter-Diät” kulinarisch ungemein bereichert. Hinter den Hülsenfrüchten verbirgt sich eine ordentliche Portion Kichererbsen und Linsen – zusammen mit Kartoffeln & Erdnussmus DIE perfekte Eintopf-Mischung!

Die Idee für dieses absolut perfekte Soulfood stammt von Eat this, dem Blog von Nadin & Jörg. Bei den beiden werden Herr Wallygusto und ich eigentlich immer fündig, wenn ich ein tolles Rezept mit Linsen oder Kichererbsen suche. Und nach den Kidneybohnen á la Afrika sind wir beide ohnehin süchtig! Hülsenfrüchte sind – ich werde es nicht müde zu betonen – nicht nur köstlich, sondern auch eine wichtige Eiweißquelle! Vor allem, wenn Ihr Euch vegetarisch oder sogar vegan ernährt, solltet Ihr also ruhig öfter zu Linsen, Kichererbsen und Bohnen greifen!

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen

Menge: 2 Personen

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen

Zutaten

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, in feinen Ringen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 350 g Süßkartoffel, in 2 cm großen Würfeln
  • 2 Stangen Sellerie, in 2 cm großen Würfeln
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 1/2 Jalapeño, fein gehackt
  • 90 g Berglinsen
  • 150 g Kirschtomaten, gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/8 Salzzitrone, abgespült und fein gehackt
  • 1/2 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 EL Rosinen
  • 1 EL Erdnussmus
  • 1/2 Dose oder 130 g gekochte Kichererbsen
  • Salz
    Zum Servieren
  • nach Belieben Koriander
  • nach Belieben Joghurt

Zubereitung

  1. Olivenöl in einen heißen Topf geben und Zwiebelringe sowie Lorbeerblätter darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten schmoren. Damit nichts anbrennt, ab und zu umrühren.
  2. Süßkartoffel, Sellerie, Knoblauch und Jalapeño dazugeben, weitere 5 Minuten schmoren.
  3. Berglinsen ebenfalls in den Topf geben, 2 Minuten braten. Mit Tomaten, Tomatenmark und 450 ml heißem Wasser aufgießen. Mit Salzzitronen, Pfeffer und Kreuzkümmelsamen würzen, dann Rosinen und Erdnussbutter unterrühren.
  4. Alles aufkochen, anschließend mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze 30 Minuten kochen lassen. Immer wieder mal umrühren. 10 Minuten vor Ende der Garzeit Kichererbsen unterrühren.
  5. Eintopf mit frisch gehacktem Koriander und Joghurt servieren.
https://wallygusto.de/2018/02/26/suesskartoffel-erdnuss-eintopf-mit-huelsenfruechten-salzzitronen/

Mein Tipp

Im Original kommt das Rezept ohne Salzzitrone aus. Wer keine Salzzitrone zur Hand hat, würzt den Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf vor dem Kochen stattdessen mit Salz und gibt am Ende der Garzeit den Saft einer 1/2 Limette in den Eintopf.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

26. Januar 2018
Spaghetti mit Linsen-Bolognese | Rezept auf www.wallygusto.de

Herr Wallygusto und ich haben ein Problem: Wir haben eine Speisekammer. Und diese Speisekammer ist voll. Sehr voll. Dort stapelt sich nämlich nicht nur Pasta-Päckchen auf Pasta-Päckchen, auch die Menge an Hülsenfrüchten hat inzwischen ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Keine Ahnung wieso, aber die kleinen, runden Dinger üben eine unheimliche Anziehungskraft auf uns beide aus! Eigentlich jedes Mal, wenn wir einen Bioladen betreten (und das ist ziemlich oft) wandert eine Packung bunte Linsen oder Bohnen in unserem Einkaufswagen. Keine Wunder also, das bei uns häufig Linsen-Kartoffel-Eintopf und Honiglinsen auf den Tisch kommen. Oder seit neuestem auch mal Spaghetti mit Linsen-Bolognese.

Eigentlich eine Fleischsauce, ist die Bolognese einer DER Klassiker der italienischen Küche. Die beliebte Sauce stammt ursprünglich aus dem norditalienischen Bologna. Dort serviert man sie traditionell mit Eiernudeln, vorzugsweise Tagliatelle. Obwohl die Zutatenliste recht übersichtlich ist, braucht die Zubereitung ein wenig Zeit: Eine gute Sauce Bolognese wird bei niedriger Temperatur nämlich mehrere Stunden gegart. Wenn es also mal schnell gehen soll und zudem vegan sein darf, ist Linsen-Bolognese mit roten Linsen ist eine gute Alternative: Die Kochzeit ist kurz, sie beträgt knapp eine halbe Stunde!

Linsen sind übrigens nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund: Trotz eines niedrigen Fettanteils enthalten sie viel Eiweiß und Kohlenhydrate. Somit sind sie vor allem für Vegetarier eine wichtige Eiweißquelle. Nicht vergessen sollte man auch den recht hohen Anteil an B-Vitaminen, denen eine positive Auswirkung auf Nerven- und Gehirnzellen nachgesagt wird. Linsen-Bolognese kann also ruhig öfter auf die Teller kommen! Wem unsere Variante dann zu langweilig werden sollte, der kann mit dieser vegetarischen Bolognese auf Blumenkohlbasis wieder ein wenig Abwechslung auf den Speiseplan bringen.

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Menge: 2 Personen

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Zutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 große Karotte, klein gewürfelt
  • 1 Stange Staudensellerie, klein gewürfelt
  • 125 g Rote Linsen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomatenstücke
  • 5 getrocknete Tomaten, gewürfelt
  • nach Belieben getrockneten Oregano, Rosmarin, Thymian
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 getrocknete Chili
  • Salz
  • Pfeffer
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin kurz andünsten.
  2. Knoblauch, Karotte, Sellerie, Linsen und Tomatenmark hinzufügen. Kurz anbraten, dann mit Gemüsebrühe und gehackten Tomaten ablöschen. Getrocknete Tomaten, Kräuter, Paprikapulver und Chili zugeben.
  3. Linsenbolognese 10 Minuten köcheln lassen, dann weitere 5 ohne Deckel reduzieren. Sollte es zu dick werden, etwas Nudelwasser hinzugeben. Die Linsen sollten weich, aber nicht matschig sein.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Spaghetti genießen. Wer mag, hobelt jetzt noch ein wenig Parmesan darüber.
https://wallygusto.de/2018/01/26/spaghetti-mit-linsen-bolognese/

Mein Tipp

Wenn Ihr frische Kräuter verwendet, gibt diese erst am Ende der Garzeit dazu – sie verlieren ansonsten ihr Aroma.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

12. Juni 2017
Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

Beim Mitbringseleinkauf auf dem Rückweg von unserer kurzen Südtirol-Auszeit ist unter anderem ein kleiner Laib geräucherter Ricotta in unseren Einkaufswagen gewandert. Kaum zuhause zerbrachen sich Wallygusto und ich die Köpfe, was wir denn nun mit dem guten Stück anfangen sollten. Von den vielen Ideen können wir folgende vier uneingeschränkt empfehlen: Einfach ein Stück pur genießen, als Scheibe auf einem leckerem Brot essen, gerieben zu Gnocchi und zerlassener Salbeibutter servieren und eine fantastisch leckere Pizza alle melanzane fritte, cipolle e ricotta affumicata machen. Letztere Idee wollen wir Euch hier im Detail vorstellen.

Rezept für 1 Blech leckere Pizza

Für den Pizzateig:
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 400 g Pizzamehl (Typ 00)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
Für den Belag:
  • 1 Dose Tomaten
  • Knoblauch gepresst
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Aubergine in Scheiben
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel in Halbringe
  • 1 Büffelmozzarella
  • 55 g geräucherter Ricotta, geraspelt

Zubereitung

Zunächst für den Teig die Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.

Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich heize dafür die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vor und lasse den Teig dann bei ausgeschaltetem Ofen gehen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

In der Zwischenzeit die Auberginen in Scheiben schneiden, ausbreiten und mit Salz bestreuen. Nun die Dosentomaten in eine kleine Schüssel geben, den Knoblauch sowie den getrockneten Rosmarin dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach 15 Minuten die Auberginenscheiben abspülen und trocken tupfen. Olivenöl in eine (Grill-) Pfanne geben und die Auberginenscheiben darin anbraten bis sie deutlich an Farbe gewonnen haben und richtig schlabbrig sind.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.

Auf den ausgerollten Teig die vorbereitete Sauce gleichmäßig verteilen und mit den Auberginenscheiben und den Zwiebeln belegen. Den Mozzarella zerrupfen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Nun das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach 12 Minuten auch den geriebenen Ricotta darauf verteilen und die Pizza in weiteren ca. 12 Minuten fertig backen.

Indisch Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Indisches Dal mit geräucherten Auberginen

5. Mai 2017
Dal mit geräucherten Auberginen - Dal with smoked Eggplant

Als Beilage zum Grillen gab es bei uns vor einiger Zeit ein unglaublich leckeres Baba Ganoush. Da ich den Geschmack der geräucherten Auberginen nicht aus dem Kopf bekommen konnte, sollte es also unbedingt mal wieder diese Creme geben! Jedoch jammert mir Wallygusto ständig die Ohren voll, dass wir so viele Linsen in der Abstellkammer haben. Also stand fest, es gibt statt der Auberginencreme ein Auberginen-Dal! Schade, aber könnte man nicht vielleicht? Ja, man kann! Das leckere Resultat stelle ich Euch hier und heute vor: Indisches Dal mit geräucherten Auberginen!

Eigentlich war dieses Rezept gar nicht für ein Blogevent vorgesehen, aber dann ist Wallygusto letzte Woche bei Isabella & ihrem Lebkuchengeflüster über das Blogevent Gewürzgeflüster gestolpert. Und da in unserem indischen Dal wirklich alles an Gewürzen verwendet wird, die wir gerne essen, passt es hier einfach perfekt!

Dal mit geräucherten Auberginen - Dal with smoked Eggplant

Zutaten für 2-3 Personen

Für die Auberginen:
  • 2 mittlere Auberginen
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 grüne Chili, klein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Ingwer, fein gerieben
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver (für E-Herd ein Muss, für Gasherd evtl. durch normales Paprikapulver ersetzen)
  • 1 TL Salz
  • Pflanzenöl
Für das Dal:
  • 175 g rote oder gelbe Linsen
  • 3 Tomaten, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Ingwer, fein gerieben
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 1/2 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 3 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 2 Kardomomkapseln, Samen zerstoßen
  • 2 Nelken, zerstoßen
  • 1 TL frische oder getrocknete Minze, zerbröselt
  • 1 EL Limettenblätter
  • 1 TL Salz
  • Pflanzenöl

Zubereitung

Geräucherte Auberginen:

Auberginen waschen und mit der Gabel einstechen. Sollte man einen Gasherd haben, die Auberginen über der offenen Gasflamme von allen Seiten her solange rösten, bis die Haut verbrannt ist und die Auberginen innen weich sind. Durch die offene Flamme erhält man die gewünschten Röst- bzw. Raucharomen.

Da wir leider nur einen E-Herd haben, muss hier etwas improvisiert werden! Die eingestochenen Auberginen auf ein Backblech legen und für etwa 30-40 Minuten bei 250°C im Backofen bei Umluft oder mit Grillstufe backen, bis die Haut schön schwarz ist und die Auberginen innen ganz weich sind. Dabei fallen die Auberginen etwas in sich zusammen.

Die Auberginen aus dem Backofen holen und abkühlen lassen. Das Fruchtfleisch aus den abgekühlten Auberginen kratzen und grob zerteilen. Wenn möglich, die eventuell austretende Flüssigkeit aufheben!

Dal:

Als nächstes etwas Öl in einen Topf geben und die gehackten Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Nun die Chili und alle Gewürze – bis auf das Salz und das geräucherte Paprikapulver dazugeben – und ca. 1 Minuten bei stetigen Umrühren mit andünsten. Die Tomaten dazugeben, weitere 2 Minuten umrühren. Anschließend das Fruchtfleisch und die Flüssigkeit der Auberginen unterrühren und für etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Sollte die Masse am Topfboden ankleben, etwas Wasser hinzugeben.

Nun zum Raucharoma: Für uns E-Herdkocher wird ein wenig geschummelt, indem man nun das geräucherte Paprikapulver unterrührt. Gasherdbesitzer ersetzen evtl. das geräucherte Paprikapulver durch normales. Herd ausstellen und das Ganze mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen und kurz ziehen lassen.

Mit dem Dal kann man anfangen, wenn die Auberginen im Backofen sind (bzw. im Anschluss ans Rösten während der Abkühlphase). Hierfür etwas Öl in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen und die Gewürze bis auf Minze, Limettenblätter und Salz hinzugeben und ca. 1 Minute anrösten. Die Linsen hinzugeben und mit Wasser aufgießen bis die Linsen alle gut bedeckt sind. Die Linsen bei kleiner Hitze für 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Minze sowie die Limettenblätter und das Salz hinzugeben. Weitere 10-15 Minuten kochen bis die Linsen nahezu zerfallen.

Jetzt die Auberginenmasse zu den Linsen hinzugeben und alles verrühren. Fertig ist dieses leckere Gericht!

Was gibt’s dazu?

Neben Roti (indisches Fladenbrot) oder Chawal (Reis) passt als Beilage auch ein leicht gewürzter Reis: Zum kochenden Reis geben wir gerne 1 TL Koriandersamen, 3 Nelken, 1 Sternanis und 3 Kardamomkapseln (die Schale leicht angedrückt) hinzu.

Gewürzgeflüster Blogevent

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Gröstl mit Spinatknödeln & Tomaten

12. Dezember 2016
Gröstl mit Spinatknödeln & Tomaten

Bei uns gibt es wirklich selten Reste – das liegt entweder daran, dass wir immer viel zu viel essen oder aber, dass wir einfach inzwischen perfekt im Portionieren sind. ;-) Wenn dann aber doch mal etwas übrig bleibt, verschwindet es im Gefrierfach. Sehr oft gerät das leckere Überbleibsel dann für sehr, sehr lange Zeit in Vergessenheit. Ein Rest, den dieses traurige Schicksal nie ereilen würde, ist der Spinatknödel!!! Warum? Was für eine Frage! Ich liebe diese runden Dinge über alles!

An meinem letzten sturmfreien Abend war die Freude also groß, als ich eine Dose mit 3 kleinen Spinatknödeln im Gefrierfach entdeckte. Da ich keine Lust auf die klassische Variante mit zerlassener Butter und Parmsanspäne hatte, entschied ich mich für ein Gröstl! Dieses typische Resteessen hat viele Vorteile, denn es ist schnell und einfach zubereitet. Außerdem sind fast alle der benötigten Zutaten immer vorrätig!
Vielleicht verratet Ihr uns ja was Euer liebstes Resteessen ist?

Zutaten für 1 – 2 Portionen

  • Rapsöl
  • 1 kleine Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 3 kleine Spinatknödel, in halben Scheiben
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 Rispentomaten, klein gewürfelt

Zubereitung

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze andünsten. Anschließend Knoblauch dazu, kurz mit dünsten.

Temperatur erhöhen, Knödelscheiben in die Pfanne geben, kräftig anbraten.

Eier aufschlagen und in einer Tasse verklöppeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und über die Knödel geben. Solange rühren, bis das Ei stockt.

Einen Teil der Tomatenwürfel in die Pfanne geben, kurz mit braten.

Gröstl in einen Teller geben und mit den restlichen Tomaten bestreuen, nochmal nach Belieben salzen und pfeffern.

Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Rote Linsen-Tomaten-Suppe | #blogeventhülsenfrüchte

28. November 2016
Rote Linsen-Tomaten-Suppe

Diese Rote Linsen-Tomaten-Suppe nach einem (leicht abgewandelten) Rezept der Küchengötter zeigt, dass es nicht immer Saure Linsen mit Würschtel oder Dal sein müssen. Das wirklich Tolle an roten Linsen ist, dass sie relativ schnell gar werden. Das liegt daran, dass sie bereits geschält sind. Ein weiteres Plus ist, dass sie eine sehr gute Nährstoffkombination haben. Trotz eines niedrigen Fettanteils sind sie reich an Eiweiß und Kohlenhydraten. Nicht vergessen sollte man auch den recht hohen Anteil an B-Vitaminen. Diesen wird eine positive Auswirkung auf Nerven- und Gehirnzellen nachgesagt. Diese kleinen Dinger sind somit richtige Alleskönner und nicht nur für Vegetarier sehr gut geeignet. :-)

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Zwiebeln, fein gehackt
  • 20 g frischer Ingwer, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 100 g rote Linsen
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Rote oder Panang Curry Paste
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Pizzatomaten (400 g)
  • 15 g Koriandergrün
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL Crème légère oder Skyr

Zubereitung

Linsen in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen.

Öl erhitzen, die Zwiebeln darin in 5 Min. glasig dünsten. Ingwer und Knoblauch zugeben und unter Rühren 1 Min. mitdünsten. Tomatenmark und Currypaste zugeben und unter Rühren 2 Min. anrösten. Linsen zufügen und 2 Min. andünsten. Brühe zugießen und 3 Min. köcheln lassen. Tomaten zufügen und alles zugedeckt 15-18 Min. köcheln lassen.

Inzwischen Koriandergrün abbrausen und trocken schütteln, die zarten Stängel und die Blätter hacken und mischen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. In tiefe Teller oder Schalen füllen mit jeweils einen Klecks Crème légère oder Skyr und Koriandergrün servieren.

Blogevent – International Year of Pulses 2016

Und da Hülsenfrüchte wie Rote Linsen nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund sind, haben die Vereinten Nationen 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ernannt. Matthias von Culinary Farm hat diese Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und den kleinen Kerlchen ein ganz besonderes Blogevent spendiert: Jeder, der einen Blog betreibt, kann das GANZE Jahr über Rezepte mit Hülsenfrüchten als Hauptzutat einreichen.