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  1. Taverne Anti, München

    Mai 20, 2012 by Wally

    Die “Taverne Anti” ist ist mitten im Glockenbach, aber so klein und unscheinbar, dass man schon mal dran vorbeilaufen kann. Innen ist es ein wenig schummerig und ziemlich eng, fast kuschelig. Man sitzt an kleinen Holztischen und es ist schwierig einen  Stuhl zu finden, der nicht wackelt. Richtig viel Deko gibt es nicht, ein paar Flickenteppiche an den Wänden müssen reichen. Für Vegetarier gibt’s leider nicht wirklich viel zu essen, eine gemischte Vorspeisenplatte (ca. € 7) und ein Pita (€ 1,50) müssen reichen. Wirklich vom Hocker gehauen haben mich Tsatsiki und Bohnen in Tomatensoße hier nicht, das gibt’s woanders besser, aber für einen kleinen Weiberratsch mit kulinarischer Rahmenhandlung war’s gut genug. Und selbst schuld, wenn man kein “Gyros Mese” mag. :-)

    Adresse: Jahnstraße 36  80469 München


  2. Rajasthan, Unterhaching

    Mai 20, 2012 by Wally

    Der Sitz der Könige („Rajasthan“) befindet sich seit einigen Jahren am Rathausplatz in Unterhaching. Und wer keine Lust mehr hat auf Käsespätzle im „Althaching“ oder auf eine Pizza im „Barrissimo“ kann hier wahrlich königlich speisen. Schon allein der Empfang lässt gutes erahnen, denn er ist herzlich und zuvorkommend. Die Einrichtung selbst ist angenehm unaufdringlich, also nicht so schrecklich bunt wie man das vielleicht beim Inder erwarten würde. Auswahl – auch an vegetarischen Gerichten – gibt es genug und wir sich wie wir nicht entscheiden kann, ist mit einem “Vegetable Thali” gut beraten. Es besteht nämlich aus 6 verschiedenen Gemüsegerichten sowie Raita (Gurken – Joghurt) und Salat. Dazu gibt es Basmatireis. Lecker war’s – genauso übrigens wie die “Vegetable Samosa” (2 Pastetchen mit frischem Gemüse gefüllt). Preislich gibt’s auch nix zu meckern, denn Vorspeisen kosten um die € 5 und vegetarische Hauptgerichte zwischen € 9 und € 11. Mehr Infos und die umfangreiche Speisekarte findet Ihr unter Mehr Infos und die umfangreiche Speisekarte findet Ihr unter www.rajasthan-muc.de.

    Adresse: Rathausplatz 4, 82008 Unterhaching


  3. Brückenwirt, Pullach

    Mai 12, 2012 by Wally

    Der “Brückenwirt” an der Grünwalder Brücke war mir bisher nur als Zwischenstopp bei Flossfahrten und vom Vorbeiradeln bekannt, aber eine seltsame Begebenheit führte uns dieses Wochenende zum Abendessen dorthin. Das Gebäude wurde bereits  1835 von dem Steinmetzmeister Franz Höllriegel als Wohn- und Wirtschaftsgebäude errichtet. Höllriegel, nach dem auch der heutige Ortsteil benannt ist, legte am Isarhang Nagelfluhsteinbrüche an. Nach seinem Tod wurde wurde das Anwesen 1890 von den damaligen Isarwerken erworben, die es weiterhin als Wirtschaftsgebäude und Kantine für ihre Kanalbauarbeiter benützten. 1905, der Kanal und Werk II Pullach waren inzwischen fertiggestellt worden, wurde erstmals die Konzession für einen öffentlichen Wirtschaftsbetrieb erteilt. Der Rheinpfälzer Jakob Bosch war 1. Pächter der Gaststätte.  Im Januar 1920 übernahm Ludwig Zissel, ebenfalls ein Rheinpfälzer, die Wirtschaft. Er führte sie in guten und schlechten Zeiten 43 Jahre lang. “Beim Zissel” war ein Begriff, den ganz München kannte.Seine Nachfolger, das Ehepaar Erich und Maria Müller, original Münchner, übernahmen am 1. Mai 1964. Die beiden Müllers gestalteten durch viel Eigeninvestitionen neue Wirtschaftsräume, einen großen Veranstaltungssaal und einen wunderschönen Biergarten.  Diese Infos stammen übrigens von der wirtshauseigenen Website www.brueckenwirt.de. (weiterlesen …)


  4. Cafe Cocoa, München

    Mai 6, 2012 by Wally

    The Fudge

    Das “Cafe Cocoa” im Westend ist schon ein bisschen was besonderes, denn hier Trinkschokolade nicht nur serviert, sondern auch selbst hergestellt. Zudem ist es sehr gemütlich eingerichtet, man sitzt schon ganz nett hier. Bei der Kakaoherstellung geht man sehr kreativ vor, denn es gibt unzählige Sorten, die teilweisel recht abgefahren sind: Wer kann sich schon heisse Schoki mit Hopfen & Malz oder mit Macha vorstellen? Wir entschieden uns für die eher langweiligen Variaten mit Chili und Karamell, die von dem lieben Servicemeedl frisch mit heisser, aufgeschämter Milch zubereitet und mit Mini-Marshmellows wurden. Putzig sind die farblich zu den Kakaopackungen passenden Steingutbecher, aber auch der Inhalt für € 3,90 wusste zu überzeugen: Chili ist wirklich nix für &ringos, zumindest wenn sie extra-scharf bestellt. :-) “The Fudge” sollte nach Karamell schmecken, aber das ist mir nicht wirklich aufgefallen…schön süss war’s halt. Eigentlich waren wir ja eh nur da, um Kaffeebohnen zu kaufen, denn hier gibt es richtig gute von “Omkafe”. Vorbeischauen lohnt sich also auf jeden Fall – egal, ob man das süße Gebräu mag, oder nicht.

    Infos zu den zahlreichen Sorten gibt es unter www.cafecocoa.de.

    Adresse: Kazmairstr. 24, 80339 München


  5. Klosterschenke, Weltenburg

    April 28, 2012 by Wally

    Lecker Brotzeit

    Was gibt es Schöneres bei diesem sonnigen Wochenendwetter, als nach Kelheim zu fahren und eine Dampferfahrt auf der Donau zu machen? Na, danach in der Schenke des Kloster Weltenburg einkehren und im Gastgarten ein kühles Bier zu trinken! :-)   Bereits seit 1050 wird hier von den fleißigen Möchen Bier gebraut. Das Wasser dafür wird aus einem 80 Meter tiefen Brunnen im Jurakalk-Felsen unterhalb des Klosters geschöpft. Von der in das Klosterareal integrierten Brausätte gelangt das fertige Gebräu über eine Pipeline direkt in die Klosterschenke.  Dass hier tatsächlich wahre Meister der Braukunst am Werke sind, merkt man schon beim 1. Schluck vom “Barock Dunkel”, das sich selbst als das älteste Dunkel der Welt schimpft.   (weiterlesen …)