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Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Januar

4. Februar 2019
Lieblingslinks Januar 2019

Kaum zu glauben, aber im Januar kam er endlich, der Winter! Und zwar so, wie man ihn sich vorstellt: Ziemlich kalt, mit viel (mancher Orts schon zu viel) Schnee und der wieder erwachten Lust auf Glühwein! Leider war der Monat auch geprägt von einer lästigen Erkältung, die es sich erst mit Fieber, später dann mit Halsschmerzen und Husten bei mir bequem gemacht hat. Ein bisschen was unternommen haben Herr Wallygusto und ich aber trotzdem – auch kulinarisch! Schließlich hatten wir die erste Woche Urlaub und unser 18. Jahrestag war auch zu feiern!

  • München hat es tatsächlich in die New York Times gepracht! Dank einfallsreichen, neuen Locations wie der Alten Utting stellt sie sich und ihren Lesern die Frage “Is Munich Getting Cool“? Die klare Antwort: Ja, ein bisschen! Städte wie Hamburg oder Berlin sind einfach meilenweit voraus, was den Coolness-Faktor angeht! Sorry, München!
  • Ende des Jahres blickt man nicht nur gerne zurück, sondern naturlich auch voraus um darüber zu sinieren was so das neue Jahr wohl bringen mag! So wie die Food-Pilots, die versuchen, den Food Trends in 2019 auf die Spur zukommen. Sie haben verschiedene Berichte, Dokus, Statements und Statistiken betrachtet und um eigene Prognosen bereichert. Wenn sie von Food Trends reden, sind in diesem Artikel keine Einzelprodukte wie ein neues Superfood-Müsli oder ähnliches gemeint. Viel mehr soll der Beitrag zeigen, wie wir uns in 2019 ernähren werden oder welche Themen von Bedeutung sind.
  • Der Dänische Fotograf SØREN SOLKÆR hat mehr als 160 Künstler der Graffiti- und Streetart-Szene fotografiert, in Städten auf der ganzen Welt, die u.a. auch die künstlerischen Schaffensorte der Portraitierten umspannen. Seine einzigartige Poträt-Show SURFACE zeigt noch bis 07.04.2019 eine große Auswahl von Streetart-Persönlichkeiten, die die Bewegung und Szene aktiv prägen. Herr Wallygusto und ich fanden die Ausstellung im m|u|c|a sehr sehenswert!
  • Eine Offenbarung für Schleckermäuler und Coffeenerds ist ein neuer Coffeeshop auf der Schwanthalerhöhe! Das Team von Bean Batter verführt seine hungrigen Gäste mit unwiderstehlichen Kaffee- und Waffelgeruch. Und überzeugt natürlich auch geschmacklich! Sehr zu empfehlen sind die pikanten Waffeln, wie beispielsweise mit marinierten Pilzen und Feta. Dazu ein Cappuccino und der nächste Schneesturm kann kommen!
  • München ist ein teures Pflaster. Das merkt inzwischen auch die Gastronomie, der es immer schwerer fällt, hier die “unpopulären Jobs” als Spüler und Hilfskräfte zu finden. Vom Tellerwäscher zum Millionär? Nicht in München.
  • Die Zustände in der britischen Politik kann man wirklich nur noch als chaotisch bezeichnen! Aber wie das immer so ist: Wer den Schaden hat, braucht für den Spot nicht zu sorgen! (Nicht ganz ernst zunehmende) Lästermäuler flüstern sich schon zu, dass die Queen die absolute Monarchie wieder einführen will. ;-)
  • Warum Herr Wallygusto und ich so gerne gemeinsam um die Häuser ziehen? Paare, die sich gemeinsam betrinken, sind glücklicher! Es sei denn, man ist danach so betrunken, dass man sich sinnlos streitet: Das wäre dann ein klarer Fall von Themaverfehlung.

Das winterliche Foto für diesen Betrag stammt von Galina N, gefunden auf Unsplash.

Großbritannien Unterwegs

Dartmoor-Nationalpark – Ein Roadtrip durch Südengland (3)

14. Januar 2019

Ein weiteres Sehnsuchtsziel – nach dem New-Forest-Nationalpark – von Herrn Wallygusto und mir ist das Dartmoor. Was eventuell daran liegen könnte, dass auch hier halbwilde Ponyherden durch die Gegend ziehen. Die robusten und freundlichen Dartmoor Ponies ziehen in mehr oder weniger großen Herden halbwild durch das raue Dartmoor. Leider ist auch diese Haustierrase inzwischen vom Aussterben bedroht: Weltweit geht man von einem Bestand von nur noch 3.000 Tieren aus.

Wegen seiner kargen und mysteriösen Atmosphäre ranken sich viele Legenden um das Dartmoor. In der über 950 qkm großen Moor- und Heidelandschaft soll neben dem berühmten kopflosen Reiter auch ein geisterhafter Hund sein Unwesen treiben. Auch ging Sherlock Holmes aus den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle hier auf die Suche nach dem Hund der Baskervilles. Uns verwöhnt während unseres Aufenthalts die Sonne mit viel Licht und Wärme. Böse Geister werden also von uns abgehalten – von den lästigen Mücken einmal abgesehen!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten, Restaurants & Übernachtungsmöglichkeiten und Verlinkungen darauf. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.

Sehenswertes

Das Dartmoor hat schon etliche Jahre auf dem Buckel: Ähnlich wie das Exmoor besteht auch hier der Untergrund aus Gestein, das mehrere hunderte Millionen Jahre alt ist. So wundert es auch nicht, dass es im Dartmoor mehr Artefakte aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit als in jeder anderen Region von England zu entdecken gibt.

Princetown

Princeton ist ein sehr schmuckloses Städtchen, das auch an sonnigen Tagen furchtbar grau und eintönig wirkt. Ein Besuch ist eigentlich nur interessant, weil hier das alte Gefängnis von Dartmoor zu finden ist. Die berüchtigte Haftanstalt ist eines der bekanntesten Gefängnisse Englands und kann heute als Museum besichtig werden kann. Ansonsten finden sich hier noch ein paar Cafés, Pubs und ein kleiner Supermarkt.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Postbridge

Postbridge besitzt eine alte Clapper Bridge, deren genaues Alter niemand kennt. Fest steht nur, dass die Brücke aus tonnenschweren Granitquadern bereits in frühgeschichtlicher Zeit errichtet wurde. Da sie ein beliebtes Postkartenmotiv ist, dauert es ein wenig länger, bis wir ein vorteilhaftes Foto im Kasten haben.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Steinringe & Steinkreis von Ringmoor

Die Steinreihe und der Steinkreis von Ringmoor sind prähistorische Steinsetzungen in Ringmoor Down, etwa fünf Kilometer östlich der A386, nordöstlich des Dorfes Shaugh Prior. Sie liegen etwa 300 Meter nördlich vom Steinkreis von Brisworthy im oberen Plym-Tal. Die Ringmoor-Steinreihe ist nur ein von 70 Steinreihen im Dartmoor.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Aktivitäten

Wandern, wandern, wandern – so könnte man unseren Aufenthalt im Dartmoor-Nationalpark ganz einfach zusammenfassen. Die „letzte Wildnis Englands“ eignet sich wirklich hervorragend dafür – auch wenn ein großer Teil des nördlichen Dartmoors militärisches Übungsgebiet ist. Da hier scharf geschossen wird, ist während der Übungen das Betreten streng verboten. Vor der Planung unserer Touren konsultieren wir also brav den Zeitplan über freien Zugang zu den drei Militärzonen. Gewaltige Gipfel gibt es im Dartmoor allerdings nicht zu bezwingen, denn der höchste Gipfel ist mit lediglich 621 m der High Willhays. Dennoch ist die Landschaft beeindruckend, erheben sich doch unvermittelt immer wieder große, freistehende verwitterte Felsen, aus dem Umland. Diese Steingebilde, die „Tor“ genannt werden, sind typisch für die Gegend und in der letzten Eiszeit durch Erosionen von Granitfelsen entstanden.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Haytor Rocks

Unsere erste Wanderung führt uns zu den Granitzacken der Haytor Rocks, dem „Matterhorn des Dartmoor“. Es ist wirklich kein Wunder, dass sie zu dem schönsten und meist begangenen Tors gehören. Verstreut in der Umgebung liegen weitere Felsenkuppen mit guter Aussicht. Die Wanderung ist anspruchslos, aber historisch nicht uninteressant: Unterhalb der Haytor Rocks offenbaren Granitsteinbrüche und alte Schienenstränge ein Kapitel Industriegeschichte.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Yes Tor & High Willhays

Der Dartmoor-Klassiker ist die „Besteigung“ der Granitspitzen von Yes Tor und High Willhays, Südenglands höchste Gipfel. Die weitreichende Sicht, die wir von beiden Gipfeln aus genießen können, ist trotz der geringen Höhe beeindruckend. Ein weiteres Highlight der Wanderung ist der Weg durch das traumhaft schöne Flusstal des West Okement und den knorrigen Märchenwald Black-a-tor-Copse.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Fur Tor

Die Wanderung zum Fur Tor stellt uns vor eine organisatorische Herausforderung, müssen wir doch gleich zwei militärische Übungsgebiete durchqueren. Natürlich sind beide an unterschiedlichen Tagen frei zugänglich und wir sind nur drei Tage in der Gegend. Schließlich finden wir aber doch noch einen geeigneten Tag, um die Einsamkeit von Wildnis und grandioser Mondlandschaft rund um das Fur Tor zu genießen. Auch lernen wir, dass auch Wanderungen ohne viele Höhenmeter durchaus anspruchsvoll sein können: Die Orientierung im Dartmoor ist aufgrund mangelnder Wegweiser nicht einfach, das Gelände schwierig. Aber eine große Portion Eis in Postbridge lässt uns diese Strapazen schnell wieder vergessen!

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Essen & Trinken

The Cafe on the green | Widecombe in the Moor, Newton Abbot TQ13 7TA 

Der in einem Talkessel gelegene Ort Widecomb-in-the-Moor hat neben seiner dominaten Pfarrkirche St Pancras auch kulinarisch etwas zu bieten! The Cafe on the green verführt uns mit einem Platz an der Sonne und Cream Tea for two. Die Portion umfasst 2 große Scones, Clotted Cream, Jam und Tee. Der Tee wird – wie man das in England erwartet – ganz klassisch aus losen Blättern zubereitet und schmeckt köstlich!

Warren House Inn | Postbridge, Yelverton PL20 6TA 

Weil Herr Wallygusto und ich nicht immer Lust haben, den Gaskocher anzuwerfen, verschlägt es uns auch im Dartmoor Nationalpark an einem Abend zum Essen in ein Pub. Das Warren House Inn lockt mit lokalen Bieren und einer großen Auswahl an vegetarischen Speisen wie hausgemachter Pie mit Kartoffeln, Chips, Salat und 3-Beans-Chilli mit Reis. Außerdem ist es eines der höchstgelegenen Pubs Englands. Bevor die Touristen das Dartmoor in Beschlag genommen haben, waren im Warren House Inn Minenarbeiter aus den umliegenden Zinnminen zu Gast.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Einkaufen

Chagford ist ein wahres Paradies für Foodies! So gibt es nicht nur den obligatorischen Supermarkt für Einkäufe des täglichen Bedarfs sondern auch eine Handvoll Feinkostläden! Außerdem findet der hungrige Reisende hier diverse Pubs und Cafés vor.

Devonshire Dairy | 36 The Square, Chagford, Newton Abbot TQ13 8AH

In der Devonshire Dairy finden wir eine große Auswahl an lokalem, aber auch kontinentalen Käse vor. Daneben werden selbstgebackenes Brot und jede Menge anderer Leckereien angeboten. Wir decken uns hier mit Käse ein, der normalerweise ganze Heerscharen von hungrigen Wanderern satt und glücklich machen würde. Außerdem wandert noch eine Packung Schokokekse in die Einkaufstüte.

Blacks Delicatessen | 28 The Square, Chagford, Newton Abbot TQ13 8AB 

Der kulinarische Himmel auf Erden ist aber der kleine Delikatessenladen Blacks: Beim Anblick der reichlich mit Leckereien gefüllten Regale und Vitrinen bereuen wir fast schon ein bisschen, dass wir vorher schon ordentlich zugeschlagen haben! Hier gibt es wirklich alles, was das Foodie-Herz begehrt: Käse, Brot, süßes Gebäck, … man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Da wir noch keinen Proviant für die nächste Wanderung haben, versorgen wir uns mit kleinen Pasteten, köstlich gefühlt mit Kürbis & Ziegenkäse und Blumenkohl-Linsen.

Jaded Palates | 42 The Square, Chagford, Devon TQ13 8AH 

Last, but not least wartet im Jaded Platates Verführung pur in Form von Bier, Wein und Spirituosen auf uns. Denn eigentlich wollen wir uns ja nur mit lokalem Bier eindecken – beim Anblick der vielen Gin-Sorten werden wir aber doch schwach. Aber welcher Foodblogger kann beim Gedanken an einen gepflegten Gin & Tonic schon Nein sagen?

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Schlafen

Auch im Dartmoor-Nationalpark ist Camping angesagt. Nachdem es im New Forest Nationalpark auch nachts noch recht angenehme Temperaturen hatte, war ich anfangs recht positiv gestimmt. Leider habe ich in meiner Dartmoor-Pony-Euphorie ganz außer Acht gelassen, dass das Dartmoor ein Hochmoor ist und daher nach Sonnenuntergang auch im Frühsommer zapfige Temperaturen herrschen. Zapfig ist dabei natürlich relativ, denn ich friere im Schlafsack trotz großer Comfortzone sehr schnell. Aber da es nicht regnet und tagsüber immer die Sonne scheint, gestaltet sich auch hier der Aufenthalt alles in allem sehr angenehm.

Runnage Farm | Yelverton PL20 6TN 

Die Runnage Farm und ich, das war Liebe am dem zweiten Blick! Der sehr einfache Campingplatz auf der Wiese eines großen Bauernhofs macht es einem mit den eher einfachen Sanitäranlagen aber auch nicht einfach! Da die Betreiber aber sehr freundlich und die Atmosphäre sehr friedlich und idyllisch ist, mach ich schließlich doch meinen Frieden mit ihm. Nach ein paar Tagen fühle ich mich sogar so wohl, dass Herr Wallygusto und ich beschließen, sogar ein wenig länger als geplant zu bleiben.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Wer jetzt Lust auf einen Urlaub in Südengland bekommen hat, sollte unbedingt auch meine anderen Reiseberichte lesen:

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Dezember

7. Januar 2019
Lieblingslinks | Dezember mit Pizza, Pasta & Urlaubsplanung

Der Dezember steht bei Herrn Wallygusto und mir für unzählige Tassen Glühwein und fettiges Langos auf dem Christkindlmarkt. Genug Zeit für eine ausgiebige kulinarische Recherche im Internet blieb aber trotzdem! Zwischendurch haben wir sogar ein neues italienisches Lokal ausprobiert und unsere nächsten Urlaubsreisen geplant: Nächstes Jahr soll es zum Wandern an den Gardasee und nach Japan zum (vegetarischen) Sushi-Essen gehen.

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Eigentlich haben wir die Rosenkohl-Zitronen-Pasta schon Ende November ausprobiert – aber auch im Dezember waren die grünen Kerlchen bei uns immer wieder gerne willkommen. Zumal die Kombination mit Zitrone und Pasta einfach top ist!
  • Im Dezember haben wir uns intensiv mit dem Thema Urlaub auseinandergesetzt: Nach drei Jahren Wandern auf der britischen Insel soll es nächstes Jahr an den Gardasee gehen.
  • Und noch ein weiteres Urlaubsziel steht fest: Nachdem Herr Wallygusto regelmäßig in Japan auf Dienstreise ist, werden wir das Land der aufgehenden Sonne dieses Jahr gemeinsam unsicher machen. Die Route für unsere Japan-Reise steht zwar noch nicht fest, aber ich bin mir sicher, langweilig wird es uns nicht werden.
  • Wenn ich ein Gemüse über alles Liebe, dann ist es der Kürbis! Meinetwegen könnte es den das ganze Jahr über geben! In allen Variationen! Ein ungewöhnliche Mischung der Zutaten stehen bei diesem Rezept für Kürbisravioli im Focus: Amarettini und Senffrüchten geben zusammen einen wunderbar pikanten Geschmack.
  • Was darf eine Bäckerei am Sonntag anbieten? Ist eine Semmel ohne Belag eine zubereitete Speise? Und was hat das alles mit Bier von der Tankstelle zu tun? Fragen über Fragen, mit denen sich Münchner Richter nun schon in zweiter Instanz beschäftigen. Im Streit um die Öffnungszeiten wird vermutlich im Zweifel für den Brezenkauf entschieden werden. Aber das wird sich in zwei Monaten zeigen.
  • Die Osteria Bianchi im Westend besticht mit moderner, aber dennoch gemütlicher Atmosphäre. Die Klassikerkarte ist vollgepackt mit Pizza, Pasta, Amore und Co. Dazu gibt’s 1a Veneto Spritzer und einen passablen weißen Hauswein. Und am flotten und sehr höflichen Service haben wir nichts auszusetzen. Hier besteht definitiv viel Potential zum Lieblingsitaliener!
  • In Giesing gibt’s einen neuen Plattenladen: Mit dem Rille und Promille hat sich Frank Bergmayer – ein Tausendsassa – seinen lang gehegten Traum erfüllt. In dem kleinen Plattenladen in der Unterweidenstraße werdet Ihr nicht nur mit gebrauchten Vinyl und CDs sondern auch mit Merch und einer kleinen, erlesenen Auswahl an Weinen versorgt.

Das winterliche Foto von freestocks.org habe ich (natürlich) auf Unsplash gefunden.

Buchvorstellungen Magazin

Münchner Weiberwirtschaften – Refugien für Leib & Seele | Kurzvorstellung

17. Dezember 2018
Münchner Weiberwirtschaften - Refugien für Leib & Seele | Kurze Buchvorstellung auf www.wallygusto.de

Mein Kochbuchregal hat mit Münchner Weiberwirtschaften mal wieder Zuwachs bekommen. Wie der Name schon richtig vermuten lässt, geht es aber um viel mehr: Lese- und Kochbuch, Reise- und Wochenend-Genussverführer mit Porträts, Adressen, Ausflugstipps und Lieblingsrezepten von 30 Münchner Wirtinnen und ihren Weiberwirtschaften.

Disclaimer: Das Buch wurde mir freundlicherweise kostenlos und unverbindlich vom HÄDECKE Verlag zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag enthält zudem unbezahlte & nicht beauftragte Werbung in Form von Verlinkungen! Meine Meinung bleibt davon unberührt, und ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.

Im 7. Band der erfolgreichen Reihe geht‘s auf kulinarische Entdeckungsreise quer durch die bayerische Metropole: Im Lehel, der Ludwigsvorstadt, Maxvorstadt, in Schwabing, Haidhausen, Sendling und der Schwanthaler Höhe sowie in Nymphenburg, Freimann, Ober- und Untergiesing, Thalkirchen und Untermenzing laden überall Lokale zum genussvollen Verweilen ein. Auf den Spuren weiblicher Gastronomie stellen kurzweilige Texte und einladende Bilder Münchner Gastgeberinnen und ihre Weiberwirtschaften vor.

Natürlich waren Herr Wallygusto und ich in einigen der Münchner Weiberwirtschaften schon selbst zu Gast: So trinken wir gerne das Monatsbier im Schiller Bräu oder stimmen uns im BLITZ Restaurant mit trendiger mexikanischer Küche auf Konzertabende ein.

Die Lieblingsrezepte der Wirtinnen bringen auf den Tisch, was Region und Jahreszeit bieten: Schrobenhausener Spargel, Fleisch, Fisch und Wild aus der Umgebung, frisches Gemüse und aromatische Kräuter aus dem Küchengarten. Hier wird gekocht, gebacken, Bier gebraut, Wein ausgeschenkt und vor allem mit viel Liebe für das Wohlbefinden der Gäste gesorgt. Sobald ich eines oder mehrere der Rezepte ausprobiert habe, dürft Ihr Euch auf eine ausführliche Rezension der Münchner Weiberwirtschaften freuen.

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | November

7. Dezember 2018
Lieblingslinks | Dezember 2018

Im November hab ich mich recht wenig im Internet rumgetrieben, zu viel war im richtigen Leben zu tun. Außerdem war das Wetter so schön, dass Herr Wallygusto und ich uns so oft wie möglich draußen aufgehalten haben. Kulinarische Entdeckungen gab es trotzdem so einige! Vor allem die bayrische Küche hat es mir diesen Monat extrem angetan!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Wir haben das gute Herbstwetter genutzt, um nochmal schön am Tegernsee wandern zu gehen. Eine Einkehr im Berggasthof Neureuth mit Spinatknödeln & Kaiserschmarrn bei bestem Ausblick gehört dabei zum Pflichtprogramm.
  • Süßkartoffeln sind köstliche Knollen – kein Wunder, dass inzwischen kaum ein Szenelokal und kaum ein Foodblog an einem Rezept mit Süßkartoffeln vorbeikommt. Doch der Genuss hat einen Haken – der Import der Süßkartoffel ist aufwendig. Zeit, sich zu fragen, ob die empfindliche Pflanze auch in Deutschland heimisch werden kann.
  • Der Herbst ist Kürbiszeit! Dass der Kürbis nicht nur deftig, sondern auch süß kann, zeigt uns Thomas mit seinem Rezept für Kürbis-Panacotta. Als wäre das nicht schon verführerisch genug, gibt es für den besonderen Kick noch ein paar karamellisierte Kürbiskerne dazu.
  • Die Vorweihnachtszeit – und mit ihr Christkindlmärkte, Glühwein und Plätzchen – steht mal wieder vor der Tür. Bei der Suche nach Eurem Lieblingsmarkt im Advent 2018 hilft Euch dieser praktische Weihnachtsmarkt-Kalender!
  • Das Irmi ist ein neues bayrisches Restaurant in der von mir bisher eher gemiedenen Gegend rund um den Hauptbahnhof. In schicker Atmosphäre wird hier bayerische Küche richtig gute serviert. Ein weitere Pluspunkt ist das Giesinger Bier vom Fass und der sehr freundliche und aufmerksame Service.
  • Ein Münchner Stadtteil, in dem es kulinarisch definitiv noch so einiges für mich zu entdecken gibt, ist die Schwanthaler Höhe. Gut gespeist habe ich hier im ebenfalls neu eröffneten Schwanthaler Wirtshaus! Hier werden auch Vegetarier glücklich – was nicht nur am süffigen Tegernseer Bier liegt!
  • Ein US-Unternehmen hat Braten und Burger aus den Kantinen verbannt und lässt die Angestellten auch keine Fleischgerichte mehr abrechnen. Als Vegetarier finde ich das natürlich voll okay. Wie findet Ihr das: Geht das zu weit?
  • Quinoa-Bowl, Moringa-Smoothie oder Heuschrecken-Spieß sind heutzutage in (fast) aller Munde: Aber wie entstehen Foodtrends eigentlich? Und warum gibt’s gar keinen Toast auf Hawaii?

Das kalorienhaltige Beitragsfoto von rawpixel habe ich auf Unsplash gefunden.

Großbritannien Unterwegs

Brighton – Ein Roadtrip durch Südengland (1)

26. November 2018
Brighton – Ein Roadtrip durch Südengland | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Den ersten Zwischenstopp unseres Roadtrip durch Südengland legen Herr Wallygusto und ich in Brighton ein. Englands größtes Seebad ist von London aus in einer Stunde erreichbar, was es zu einem populären Ziel für Tagesausflügler macht.

Kein Wunder, dass Brighton deswegen auch liebevoll „Badewanne Londons“ genannt wird. Tatsächlich ist die Stadt in East Sussex inzwischen aber viel mehr als das: Sie bietet coole Festivals, innovative Shops, angesagte Restaurants und jede Menge Exzentriker. Kein Wunder, ist Brighton doch die Heimatstadt von so schillernden Persönlichkeiten wie Katie Price und Fat Boy Slim. Auch wenn das skurrilste Seebad der Welt nicht zu unseren Südengland –TOP 5 Highlights gehört, haben wir ein paar tolle Tipps für für Euch!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten, Restaurants & Übernachtungsmöglichkeiten und Verlinkungen darauf. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.

Strandspaziergang in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Sehenswertes

Die schönsten Sehenswürdigkeiten Brightons sind am breiten Kiesstand aufgereiht wie die Perlen an einer Halskette, was also förmlich nach einen Strandspaziergang schreit. Aber auch so lädt das nostalgische Seebad zum Shopping oder ausgedehnten Bummeln ein!

Brighton Pier & West Pier

Neben zahlreichen Spielhallen finden sich hier zahlreiche beeindruckende Gebäude aus der Regency-Ära, also dem Zeitraum von 1811 bis 1820. Der historische Brighton Pier im mittleren Küstenbereich eröffnete allerdings erst 1899 und lockt heute mit zwei riesigen Spielhallen, Geschäften, Fish & Chips-Buden, Eisdielen und einem Spielautomaten-Museum zum Besuch. Jährlich sollen bis zu viereinhalb Millionen Besucher über den Pier schlendern. Fast interessanter finden wir allerdings den denkmalgeschützen West Pier. Er ist der älteste (noch) erhaltene Pier Englands. Im Jahre 1866 von Eugenius Birch gebaut, ist die Seebrücke inzwischen nach zwei Bränden und mehreren Stürmen heute nicht mehr benutzbar. Die Ruine im Meer ist ein Lost Place der Extraklasse!

West Pier in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Bandstand & Beachhuts

Sehr pittoresk ist der Bandstand, der für mich eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Brightons ist! Der wunderschöne Musikpavillon liegt direkt am lebhaften Strand und feierte seine Ersteröffnung bereits im Jahre 1884. Er wurde 2009 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet. Seine kunstvolle Architektur macht den Musikpavillion nicht nur zu einem beliebten Fotomotiv, sondern auch zu einem gefragten Veranstaltungsort für Hochzeiten. Unser Spaziergang führt uns auch an den bunten Strandhütten, in denen das nötigste Zubehör für einen Strandtag verstaut werden kann, vorbei. Auch diese sind sehr pittoresk – leider hindern uns die Stadthäuser im Hintergrund an dem perfekten Foto.

Bandstand in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Beach Huts in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

The Lanes & North Laine

Bei unserem Bummel durch die Viertel The Lanes und North Laine entdecken wir nicht nur jede Menge unabhängige Designer- und Vintageshops mit Klamotten, Schmuck und Interieur sondern auch bunte, teileweise extrem ausgefallene Graffiti. Als großer Fan von Streetart können wir uns gar nicht daran sattsehen und knipsen uns die Finger wund.

The Lanes & North Laine in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

The Lanes & North Laine in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Royal Pavillon

Der exzentrischste Palast Großbritanniens und gleichzeitig die am häufigsten besuchte Sehenswürdigkeit des Königreichs ist ohne Zweifel Brightons Royal Palace. Der Prince of Wales, der spätere Georg IV., ließ den Royal Pavillon in den Jahren 1815 bis 1822 durch den Architekten John Nash erbauen. Wie unschwer zu erkennen ist, waren seine Vorbilder die indischen Mogulpaläste, mit seiner Innenausstattung im chinesischen Stil ist der Pavilion der exotischste Palast in Europa.

The Royal Palace in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Essen & Trinken

Da wir nur eine Nacht in Brighton verbringen, bleibt Herrn Wallygusto und mir leider nicht viel Zeit für viele kulinarische Entdeckungen. Solltet Ihr daher noch mehr Tipps benötigen, empfehle ich Euch den Brighton Veggie Guide von Transglobal Pan Party.

Bill‘s The Depot | 100 North Rd, Brighton BN1 1YE

Das gemütliche Restaurant ist wirklich kein Geheimtipp mehr, denn es wird in jedem unserer Reiseführer erwähnt. Wir lassen uns davon aber nicht abschrecken und werden mit einem ordentlichen Frühstück mit Granola und Porridge belohnt. Auch der Cappuccino im Bill‘s ist wirklich sehr gut und – was wir sehr gut finden – Fair Trade. Das in einer alten Lagerhalle untergebrachte Lokal kann zudem mit gemütlichem Ambiente und dem sehr aufmerksamen und freundlichen Service punkten.

Bill's The Depot in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Black Mocha | 103 Gloucester Rd, Brighton BN1 4AP

Zu jedem Städtetrip gehört auch ein Stück Kuchen – mindestens. Die Auswahl an kleinen, unabhängigen Coffee Shops in Brighton ist riesig. Wir entscheiden uns schließlich für das Black Mocha, wo wir uns süße Köstlichkeiten schmecken lassen: Der Peanut Butter Chocolate Cookie und das saftige Chocolate Chip Banana Bread sind wirklich ganz hervorragend. Ich frage mich nur zum wiederholten Male, warum ich eigentlich so lange kein Banana Bread gebacken habe. Bei den Heißgetränken sehen wir noch Luft nach oben, Cappuccino und White Mocha sind okay, reißen uns aber nicht vom Hocker.

North Laine Brewhouse | 27 Gloucester Pl, Brighton BN1 4AA

Für das North Laine Brewhouse brauchen wir doch glatt zwei Anläufe. Eigentlich wollen wir hier ja etwas essen, aber leider sind am späten Sonntagabend schon alle Gerichte aus. Und Bier trinken ohne ordentliche Grundlage geht gar nicht – zumal wir aufgrund der langen Anreise auch vollkommen ausgehungert sind. Wir ziehen also weiter, beschließen aber aufgrund der tollen Bierauswahl nochmal zu kommen. Was wir schließlich auch tun – und so in den Genuss des spannenden Chocolate Chili Porter aus der hauseigenen Mikrobrauerei kommen.

Brewdog | Hectors House, 52-54 Grand Parade, Brighton BN2 9QA

Weil im North Laine Brewhouse die Küche bereits kalt ist, verschlägt es uns zu Brewdog schräg gegenüber. Das Essen in den Brewpubs unserer liebsten schottischen Brauerei sind immer für ein schmackhaftes Essen gut – so auch in Brighton. Obwohl Herr Wallygusto und ich zuhause kaum noch Burger essen, munden uns die vegetarischen Varianten mit Seitan! Dazu ein frisch gezapftes Craft Beer und die Welt ist wieder in Ordnung.

Brew Dog in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Schlafen

Wenn man unserem Reiseführer Glauben schenken darf, hat keine andere Stadt in Südengland in den letzten Jahren einen größeren Wandel im Hotelgewerbe erlebt als Brighton. Jedes Jahr eröffnen anscheinend neue hippe Trend- und Designhotels. Auch ist das historische Seebad am Wochenende so beliebt, dass die Hotelpreise etwa 50 % höher sind als unter der Woche. Wir wollen nur eine Nacht hier verbringen und legen daher wenig Wert auf stylisches Ambiente und umfangreiches Frühstück: Sauberkeit, gute Erreichbarkeit und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis liegen im Fokus.

Kipps Backpacker Hostel | 76 Grand Parade, Brighton BN2 9JA

Wer ein zwangloses, preisgünstiges Hostel sucht, ist bei Kipps genau richtig. Der Empfang an der Rezeption ist jung und sehr freundlich, auch wenn uns das etwas schmuddelige Ambiente des Treppenhauses erst das Schlimmste befürchten lässt. Hier finden wir auch eine Bar, einen Loungebereich mit Flachbildfernseher und eine voll ausgestattete Küche vor.
Wer mag, kann gegen Aufpreis auch ein kontinentales Frühstück dazu buchen. Wir wollen nicht, denn jede Menge Cafés liegen nur wenige Gehminuten entfernt. Auch beliebte Sehenswürdigkeiten wie den Royal Pavilion und den Brighton Beach sind schnell zu Fuß erreichbar.

Unser kleines Zimmer verfügt über eine gemütliche Einrichtung im maritimen Stil und kostenloses WLAN. Komplettiert wird die Ausstattung durch eine Mini-Dusche direkt gegenüber vom Bett, ein kleines Waschbecken sowie ein separates WC. Da das Zimmer auf die ruhige Seitenstraße hinausgeht schlafe ich trotz der weichen Matratze sehr gut.

Möwen in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Wer jetzt Lust auf einen Urlaub in Südengland bekommen hat, sollte unbedingt auch meine anderen Reiseberichte lesen:

  • New-Forrest-Nationalpark
  • Dartmoor-Nationalpark
  • Dorset & Devon
  • Cornwall
  • Sussex
Lieblingsrezepte Magazin

Lieblingslinks | September

1. Oktober 2018
Lieblingslinks September

Jetzt ist auch der September rum – und das schneller, als gedacht! Gebracht hat er uns unerwartet viele schöne und sommerlich warme Tage. Nicht zu vergessen den Auftakt der Münchner Wiesn, die dieses Jahr in die 185. Runde geht und für mich nach wie vor kein Must-do ist. Auch wenn ich zugeben muss, inzwischen zumindest einmal auf das ein oder andere Weißbier rauszugehen. Was mich sonst noch so bewegt hat? Vietnamesisches Streetfood, Brezen & Bier – was auch sonst? ;-)

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Außerdem bescherte mir der September das erste Banh Mi meines Lebens. Wobei ich nicht sicher bin, ob das labbrige Baguette mit Tofu damals in einem asiatischen Imbiss in Calgary nicht auch ein vietnamesisches Sandwich war. Was ich auf jeden Fall weiß – es war lecker! Und das bnb – banh mi and beer im Münchner Westend ist definitiv eine Empfehlung wert!
  • Ja, ich gebe es zu: Eigentlich will ich ja nur nach New York, um Grilled Cheese Donuts und andere kulinarische Schweinereien zu probieren. Aber wenn Ihr einmal mit Feed me up before you gogo kulinarisch durch Brooklyn und Manhattan unterwegs gewesen wäret, könntet Ihr auch nicht mehr anders!
  • Ich bin süchtig nach Brezen. Ganz besonders schlimm ist die Gier, wenn noch dazu Butter im Spiel ist! Die Kombination aus salzigem Laugengebäck und weicher Butter übt einfach eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf mich aus. Warum der Biss in die Butterbreze aber nur in Bayern so richtig gut schmeckt? Eine gute Frage, der es sich lohnt, auf den Grund zu gehen!
  • Wer bei Bier die Vielfalt liebt, ist bei der Landbierzentrale in Germering genau richtig: 900 Biersorten von kleinen Brauereien in Deutschland, Europa, den USA und China stehen hier im Regal. Wichtig ist, dass das Getränk traditionell hergestellt wurde – dass manches dem Reinheitsgebot widerspricht, stört hier niemanden.
  • Kürbissuppe? Ach was, ein alter Hut! Pumpkin Toast heißt der neue Foodtrend, der uns durch den Herbst begleitet ! Denn wer hätte es gedacht, Kürbis kann man ganz einfach im Toaster zubereiten.
  • Herr Wallygusto und ich hassen große Kinopaläste wie die Pest und gehen so oft es geht, in kleine aber feine Programmkinos. Wem es ähnlich geht, dem empfiehlt das offizielle Stadtportal für München eine Handvoll Kinos für Cineasten.
  • Herrn Wallygusto hat es im September mal wieder beruflich nach Kyoto verschlagen. Japans einstige Hauptstadt ist nicht nur für ihren traditionellen Baumkuchen berühmt: Unbedingt Ausschau halten sollte man auch nach diesen beliebten (und ziemlich einzigartigen) Souvenirs aus Kyoto.

Das bunte Karussell, das hier – passend zur Wiesn – Beitragsfoto sein darf, habe ich bei  Scott Webb auf Unsplash gefunden.

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | August

7. September 2018
Lieblingslinks | August

Der August startet schön – Herr Wallygusto und ich verbringen gleich das erste Wochenende in Dublin. Ansonsten plätschert dieser Sommermonat dank der Hitze so dahin: Arbeit, Essen, Wandern, Sport. Ich bin selbst ganz erstaunt darüber, wie oft ich trotz der hohen Temperaturen in der Muckibude war. Anscheinend hat aber die Gewohnheit endgültig über die Faulheit gesiegt. Unabhängig davon blieb genug Zeit, ein paar interessante Sachen in Sachen Kulinarik für Euch zu sammeln! Wo kämen wir denn da hin, wenn es wegen dem bisschen Sommer keine Lieblingslinks geben würde! ;-)

[Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unbezahlte & nicht beauftragte Werbung in Form von Verlinkungen! Meine Meinung bleibt davon unberührt, und ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.]

  • Gastrotipps gibt’s auf Wallygusto ja inzwischen keine mehr: Wer dennoch in München ausgehen und anschließend satt und glücklich sein möchte, sollte sich das neue Ausgehportal der Süddeutschen Zeitung zu Gemüte führen. Das Foodportal bietet sogar einen kostenlosen Mail-Newsletter, der Euch jede Woche mit einem Update mit den neusten Nachrichten, Testberichten und Empfehlungen versorgt.
  • Die Pasta Grannies sind genial – die älteste Dame zählt sage und schreibe 95 Lenze! Hier könnt Ihr Frauen kennenlernen, die ihre Pasta noch per Hand herstellen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass diese Tradition leider auch in Italien immer mehr ausstirbt. Zeit, dem entgegenzuwirken und mal wieder selbst Pasta zu machen!
  • Ehrlich gesagt war mir bei der Hitze im August wenn überhaupt eher nach Wein. Aber meine Mitmenschen hatten angesichts des Mangels an Pfandflaschen Angst, kein Bier mehr zu bekommen. Als ob man verdursten würde, wenn man einmal kein Bier mehr trinkt – es gibt doch auch Leitungswasser. ;-)
  • Mit dem Essen über den Wolken ist es ja immer so eine Sache. Fakt ist, dass 85 Prozent der angebotenen Speisen in Airlines von den Passagieren verzehrt werden. Ist das Essen an Bord nun Zeitvertreib oder macht Fliegen tatsächlich hungrig? Hier gibt’s ein paar Fakten und Mythen zum Thema Bordverpflegung.
  • Noor Murad ist bei Ottolenghi für die Entwicklung neuer Rezepte zuständig. Ihre Kreationen könnt ihr regelmäßig auf Instagram bewundern – aber Vorsicht: Heißhunger garantiert! Ich sag nur: „Eat The Rainbow!“
  • Ich bin Fan von einfachen, aber dennoch raffinierten Gerichten: Diese Hummus-Pasta mit getrockneten Tomaten & Rucola ist also genau nach meinem Geschmack! So habt Ihr Spaghetti noch nie gegessen, versprochen! ;-)
  • Lange Zeit haben wir um das georgische Restaurant in der Nachbarschaft einen großen Bogen gemacht! Jetzt haben wir das Sabatono endlich ausprobiert & wurden positiv überrascht! 😊 Die gemütliche Sonnenterrasse, die vorzüglichen vegetarischen Vorspeisen und das mit Käse gefüllte & überbackene Brot ließen keine Wünsche offen. 🤗

Das Beitragsbild von Adam Wilson habe ich – mal wieder – auf Unsplash gefunden.

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Juli

3. August 2018
Lieblingslinks | Juli

Der Juli stand ganz unter dem Motto der „Wiedereingliederung“. Wieso? Herr Wallygusto und ich haben knapp drei wundervollen Urlaub in Südengland verbracht. Strahlender Sonnenschein & Cream Tea am laufenden Band können einen die Rückkehr nach Deutschland und ins Berufsleben schon erheblich erschweren. Aber irgendwo muss das Geld für den Nächsten Urlaub ja herkommen. Ansonsten fand ich unter anderem Fakten über die Avocado recht interessant. Und habe aus der Ferne das Ergebnis des Galopp-Derbys in Hamburg mitverfolgt. Unter anderem. ;-)

  • Als meine Mutter und ich vor über 20 Jahren das erste Mal eine Avocado auf dem Teller liegen hatten, wussten wir beide nicht, was wir damit tun sollen. Inzwischen erfreut sich die mexikanische Beere in Deutschland größter Beliebtheit – auch wenn ihre Energiebilanz erschütternd ist. Ich esse daher kaum noch Avocado, die bittere Wunderfrucht.
  • Dass The Lost Gardens of Heligan wunderschön sind, können Herr Wallygusto und ich inzwischen bestätigen. Ein Platz unter den 10 schönsten Gärten in Großbritannien ist also mehr als gerechtfertigt!
  • Eigentlich gucken Herr Wallygusto und ich keinen Fußball – demzufolge hat uns die Fußball-WM auch relativ kalt gelassen. Im Urlaub in Südengland haben wir uns im Pub durch ein Spiel der englischen Mannschaft ein wenig anfixen lassen. Kein Wunde also, dass wir auch danach das Treiben der „Three Lions“ rege verfolgt haben. Und so wurden wir beim Halbfinale gegen Kroatien auch Zeuge, wie ein jubelnde Kroaten einen Fotografen unter sich begruben. Dieser ließ sich – ganz Profi – davon allerdings nicht bange machen und schoss dabei die Fotos seines Lebens.
  • Was Herr Wallygusto & ich natürlich längst wissen, hat eine renommierte Münchner Zeitung jetzt auch festgestellt: Ein Besuch des Restaurants Mai Garten ist wie ein Kurztrip nach China. „Schuld“ an dieser Erkenntnis sind in beiden Fällen chinesische Arbeitskollegen – die kennen sich schließlich mit authentischer chinesische Küche in München aus.
  • Die Nachspeise scheint in München eine Art Religion zu sein! Auch wenn ich gerne nachmittags ein Stück Kuchen esse, kann ich dieses Ritual nur schwer nachvollziehen: Eine Vorspeise ist mir meist lieber als was Süßes danach. Wie sieht’s bei Euch aus?
  • Mein absolutes Highlight diesen Monate war die totale Mondfinsternis! Während einer Mondfinsternis durchquert der Mond den Schattenkegel, den die von der Sonne beleuchtete Erde in den Weltraum wirft. Dieses astronomische Ereignis findet nur dann statt, wenn Sonne, Erde und Mond genügend genau auf einer Linie liegen. Wer die Mondfinsternis verpasst hat, kann sich hier im Zeitraffer anschauen, wie sich der Mond blutrot verfärbt.

Das Photo stammt von Nur Afni Setiyaningrum , gefunden habe ich es (mal wieder) auf Unsplash.

 

 

Großbritannien Unterwegs

Oxford – Eine Reise nach Wales (7)

7. Mai 2018
Travel Guide Oxford

Schweren Herzens lassen wir den Snowdonia Nationalpark hinter uns und machen uns auf dem Rückweg nach London. Vorher legen wir aber noch eine Übernachtung in Oxford ein. Oxford? Warum ausgerechnet Oxford? Ganz einfach: Auf dem Weg nach London kommt man eh dort vorbei – und als große Fans der Fernsehserie “Lewis – Der Oxford Krimi” lassen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen! Oxford ist vor allem als Sitz der ältesten Universität in der englischsprachigen Welt bekannt. Von den knapp 135.000 Einwohnern sind ca. 18.000 eingeschriebene Studenten, die an den sage und schreibe 39 Colleges der Universität studieren. Die im Jahre 1167 gegründete Universität hat im Laufe der Zeit viele berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht. So haben in den letzten Jahrhunderten sechs Könige, fünf Staatspräsidenten, 46 Nobelpreisträger und 25 britische Premierminister in Oxford studiert.

Travel Guide | Oxford

Leider sind wir (natürlich) nicht die einzigen Touristen, die uns die pittoreske Stadt anschauen wollen: Oxford platzt gefühlt aus allen Nähten, gemütliches Bummeln durch die geschichtsträchtigen Straßen ist quasi nicht möglich. Wir beschließen daher recht schnell, uns eher früher als später den bereits erwähnten Pubs zuzuwenden.

Travel Guide | Oxford

Sehenswertes

Tatsächlich sieht es in der Universitätsstadt genauso aus, wie wir sie aus dem Fernsehen zu kennen glauben: Universität reiht sich an Universität. Oxford ist nicht umsonst bekannt als „city of dreaming spires“ – ein Begriff, den Matthew Arnold aufgrund der harmonischen Architektur der Universitätsgebäude prägte. Wo Universitäten sind, braucht es auch Bibliotheken: Und so wundert es nicht, dass die beeindruckende Radcliffe Camera ursprünglich eine Bibliothek beherbergte. Heute wird das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gebäude als Lesesaal verwendet.

Travel Guide | Oxford

Travel Guide Oxford | Radcliffe Camera

Mit richtig viel Elan gehen wir die Stadtbesichtigung allerdings nicht an: Wir lassen uns einfach durch die Menschenmassen treiben bzw. schieben. Etwas anderes bleibt uns bei den vielen Menschen, die die Straße von Oxford bevölkern, auch nicht übrig. Vielleicht sind wir auch aufgrund der vielen Wanderungen, die wir die letzten Tage gemacht haben, ein wenig erschöpft: Trotzdem ist es uns gelungen, ein wenig „Universitätsluft“ zu schnuppern und schöne Eindrücke von Oxford festzuhalten. Ganz besonders einprägsam ist dabei sicherlich das freche Hörnchen, das Herrn Wallygusto in den University Parks förmlich in die Kameralinse springt.

Travel Guide | Oxford

Essen & Trinken

Die Dichte der Pubs in Oxford ist wirklich beeindruckend – aber irgendwo müssen sich die armen Studierenden ja von den Strapazen des Bücherwälzens erholen! Fast jedes Pub hat einen mehr oder weniger großen Gastgarten, in dem es sich bei schönem Wetter sehr gut aushalten lässt. Weil Herr Wallygusto und ich gerne draußen sitzen, finden wir das natürlich wunderbar. Das Royal Oak und The Cape of Good Hope – die beide auch über eine gute Auswahl an Fassbieren verfügen – und das The Head of the River seien hier nur als Bespiele genannt.

Travel Guide Oxford | The Cape of Good Hope

Travel Guide Oxford | The Head of the River

Den ganzen Urlaub über habe ich von Macaroni and Cheese geträumt und war sehr enttäuscht, dass sie in ganz Wales in keinem einzigen Pub auf der Speisekarte zu finden waren. Meiner ganz persönlichen Meinung nach ist dieses Gericht einfach unwiderstehlich! In der gut versteckten Turf Tavern ist es dann endlich soweit: Ich kann endlich meine heißgeliebten Mac ‘n’ Cheese essen, auf die ich mich schon die ganze Zeit wie ein kleines Kind gefreut habe. Legendär ist „The Turf“ natürlich nicht wegen der mit Käse mit überbackenen Pasta! Vielmehr ist es das älteste Pub Oxfords, in dem schon viele Prominente zu Gast waren – so speisten & tranken hier schon Richard Burton und Elisabeth Taylor. Und außerdem stillte der durstige Cast der Harry-Potter-Filme hier während der Drehpausen seinen Durst.

Travel Guide Oxford | The Turf Tavern

Travel Guide Oxford | Macaroni Cheese in der Turf Tavern

Das Pub The Gardeners Arms entdecken wir leider erst nach dem Abendessen und mit vollen Bäuchen. Die Speisekarte hier ist nämlich rein vegetarisch – teilweise sind die Gerichte sogar vegan. So begnügen wir uns lediglich mit einem Bierchen und einer kleinen Tüte Chips, während an den Nebentischen dicke Veggieburger und köstlich aussehende indische Thalis verzehrt werden. Wir verbringen leider nur einen Abend in Oxford, so dass wir leider keine Gelegenheit haben, das Versäumte nachzuholen. Beim nächsten Mal werden wir diesen Fehler nicht machen! Aber auch so ist es im idyllischen Gastgarten des The Gardeners Arms sehr gemütlich.

Travel Guide Oxford | The Gardeners Arms

Schlafen

Über Expedia entdeckt Herr Wallygusto zu einem superduper Angebotspreis das exklusive Cotswold Lodge Hotel. Untergebracht in einem imposanten viktorianischen Herrenhaus befindet es sich in einem pittoresken Wohngebiet, das zum Bummeln und Häuser gucken einlädt. Vor dem Gebäude befindet sich ein großer, hauseigener Parkplatz. Positiv zu erwähnen ist auch die Nähe zum Stadtzentrum Oxfords, das nur 13 Gehminuten entfernt liegt. Auch viele andere Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Pitts Rivers Museum, das Oxford University Museum of Natural History oder Sheldonian Theatre sind fußläufig schnell erreichbar. In der Nähe gibt es mehrer Pubs, Cafés und kleine Läden für Dinge des täglichen Bedarfs.

Travel Guide Oxford | Rund um das Cotswold Lodge Hotel

Die eleganten Zimmer mit ihren Strukturtapeten und den vielen bunten Bildern sind typisch englisch. Wer auf Kitsch steht, ist hier richtig! Unser Zimmer ist zwar nicht groß, aber mit edlen Möbeln ausgestattet und sehr, sehr sauber. Außerdem verfügt es über kostenloses WLAN und Satelliten-TV sowie eine Möglichkeit, Tee und Kaffee zu kochen. Erfreulicherweise wartet pro Person auch eine Flasche Mineralwasser, die wir nach der langen Autofahrt gierig hinunterstürzen.

Das Frühstück wird in einem mondänen Restaurant mit Erkerfenstern serviert. An einem Buffet versorgen wir uns mit Obst, Cerealien, Quark, Käse, Brötchen und Croissants. Erfreulicherweise ist es auch möglich, warmes Frühstück am Tisch zu bestellen: Full Englisch Breakfast – auch als vegetarische Variante, Eggs Benedict und – der Klassiker des englischen Frühstücks schlechthin – Porridge. Alles wird frisch zubereitet und vom freundlichen Service heiß serviert. Auch geschmacklich gibt’s nichts auszusetzen.

Travel Guide Oxford | Frühstück im Cotswold Lodge Hotel

Liste der oben genannten Lokale & Unterkünfte und deren Adressen

Wer jetzt Lust auf einen Urlaub in Wales bekommen hat, sollte unbedingt auch meine anderen Reiseberichte lesen:

London Travel Guide
London Food Guide
Brecon Breacons Nationalpark
Cardiff
Pembrokeshire Coast Nationpark
Snowdonia Nationalpark