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Käse

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Kartoffelwaffeln mit Karotten & Joghurtdip

14. Mai 2018
Kartoffelwaffeln mit Karotten & Joghurtdip | Rezept auf www.wallygusto.de

Liebt Ihr Waffeln auch so sehr wie Herr Wallygusto und ich? Entfacht wurde unsere Liebe bereits vor etlichen Jahren in Norwegen. Kaum ein anderes Gebäck ist dort so verbreitet und beliebt wie die Waffel. Besonders bei Ausflügen in die norwegische Natur – egal, ob auf Skiern oder zu Fuß – kommt sie mit in den Rucksack. Auch auf (fast) jeder Berghütte ist sie erhältlich und wird dort mit Erdbeermarmelade und Sahne als fester Bestandteil des Nachmittagskaffees serviert. Die Waffel ist quasi die norwegische Antwort auf den Kaiserschmarrn. Ihr könnt Euch also vorstellen, dass wir unsere Wanderungen mit vielen luftigen Waffeln versüßt haben!

Aus diesem Grund haben wir uns nach dem Urlaub natürlich gleich ein eigenes Waffeleisen zugelegt! Neben süßen Waffeln wagen wir uns seit einigen Wochen auch an herzhafte Waffeln mit Gemüse und Käse heran. Dieses Rezept für Kartoffelwaffeln mit Karotten & Joghurtdip haben wir vor kurzem im Internet entdeckt und an unseren Gusto angepasst.

Durch die Kartoffeln im Teig erinnern diese Waffeln in Konsistenz und Geschmack ein wenig an Rösti: Die Karotten sorgen für eine leicht fruchtige Note, die perfekt durch den frischen Joghurtdip abgerundet wird.

Kartoffelwaffeln mit Karotten & Joghurtdip

Menge: 2 Personen

Kartoffelwaffeln mit Karotten & Joghurtdip

Zutaten

    Joghurtdip
  • 300 g Joghurt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Minze getrocknet
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
    Kartoffelwaffeln
  • 250 g Karotten, geschält und fein gerieben
  • 250 g Kartoffeln (überwiegend festkochend), geschält und fein gerieben
  • 1 Zwiebel, geschält und fein gerieben
  • 150 g Bergkäse, fein gerieben
  • 5 EL Dinkelvollkornmehl
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Szechuanpfeffer
  • Paprika edelsüß
  • Chili
  • Ingwerpulver
  • Thymian getrocknet
  • Minze getrocknet
    Zum Anrichten
  • Frische Sprossen nach Wahl

Zubereitung

  1. Für den Joghurtdip alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.
  2. Aus Karotten, Kartoffeln, Zwiebel, Bergkäse, Dinkelvollkornmehl und Eiern einen Teig herstellen. Dabei darauf achten, dass alle Zutaten gut miteinander vermengt sind. Kräftig mit den Gewürzen abschmecken.
  3. Waffeleisen vorheizen und mit so viel Teig befüllen, bis das Waffeleisen komplett bedeckt ist.
  4. Waffeln ca. 10 Minuten backen. Fertige Waffeln auf einen Teller geben und bei niedriger Temperatur im Backofen warm halten.
  5. Kartoffelwaffeln mit Joghurtdipp und Sprossen servieren.
https://wallygusto.de/2018/05/14/kartoffelwaffeln-mit-karotten-joghurtdip/

Mein Tipp

Zusätzlich zum Joghurtdip könnt Ihr auch Linsenaufstrich oder (selbstgemachtes) Ketchup zu den herzhaften Kartoffelwaffeln reichen.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Deftiger Käseschmarrn mit Lauchzwiebeln

16. April 2018
Deftiger Käseschmarrn mit Lauchzwiebeln | Ein tolles vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Das erste – und eigentlich einzige Mal – durfte ich Käseschmarrn auf der Albert-Link-Hütte am Spitzingsee verspeisen. Bis zu diesem Tag kannte ich nur den obligatorischen Kaiserschmarrn (gerne auch mit Apfel & Rosmarin). Die wohl bekannteste Mehlspeise der österreichischen Küche ist auch auf bayerischen Berghütten heimisch und erfreut sich bei hungrigen Wanderern großer Beliebtheit.

Herr Wallygusto und ich absolvierten bei besagter Hütte an einem eisig kalten Wintertag einen Lawinenrettungskurs. Nach einem Vormittag im tiefen Schnee waren wir entsprechend erschöpft und durchgefroren. In der Mittagspause musste also unbedingt etwas heißes, deftiges zu Essen her. Zwischen Käsespätzle, Spinatknödel und etlichen Kaiserschmarrn-Variationen erspähten meine gierigen Augen eben jenen Käseschmarrn. Wie bereits erwähnt, war mir dieses Gericht bis dato vollkommen unbekannt! Aber da ich eine Schwäche für (warmen) Käse habe, musste ich nicht lange überlegen, was mein Mittagessen sein sollte! Als der Käseschmarrn dann serviert wurde, fielen mir fast die Augen aus dem Kopf: Die Portion war riesig, die Teigfetzen goldbraun! Und der Geschmack – einfach himmlisch!

Wenn Ihr also mal bei der Albert-Link-Hütte halt machen solltet: UNBEDINGT den Käseschmarrn probieren! Oder einfach selbst machen! Es geht tatsächlich ganz einfach!

Deftiger Käseschmarrn mit Lauchzwiebeln

Menge: 2 Personen

Deftiger Käseschmarrn mit Lauchzwiebeln

Zutaten

  • 3 Eier (Größe M)
  • 120 ml Milch
  • 120 g Dinkelmehl
  • 75 g Bergkäse, gerieben
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskat, gemahlen
  • 1+1 EL Rapsöl
  • 4 Lauchzwiebeln, in dünnen Ringen

Zubereitung

  1. Eier trennen. Eigelbe, Milch, Mehl und Bergkäse miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Eiweiß mit dem Schneebesen der Küchenmaschine steif schlagen. Eischnee unter die Mehl-Eier-Milch-Mischung heben.
  2. 1 EL Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Teig hineingeben und bei mittlerer Hitze braten, bis er am Rand fest wird. Mit einem Pfannenwender vierteln und wenden. Wenn der Teig stockt, mit dem Pfannenwender oder zwei Gabeln in mundgerechte Stücke rupfen.
  3. Währenddessen in einer zweiten Pfanne 1 EL Rapsöl erhitzen, Lauchzwiebeln zugeben und 2–3 Minuten unter Wenden braten. Schmarrn auf zwei Tellern verteilen. Mit Lauchzwiebeln bestreut servieren. Dazu passt Feldsalat mit einer einfachen Vinaigrette.
https://wallygusto.de/2018/04/16/deftiger-kaeseschmarrn-mit-lauchzwiebeln/

Mein Tipp

Solltet Ihr – im Gegensatz zu Herrn Wallygusto und mir – im Besitz einer feuerfesten Pfanne sein, könnt Ihr den Käseschmarrn, wie im Originalrezept auf LECKER angegeben, zubereiten:

Hierfür das Rapsöl in der ofenfesten Pfanne erhitzen. Teigmischung hineingeben und bei mittlerer Hitze braten. Wenn er am Rand fest wird, mit einem Pfannenwender in der Mitte teilen und wenden. Anschließend in der Pfanne im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 10 Minuten backen. Käseschmarrn aus dem Ofen nehmen und mit zwei Gabeln in Stücke zupfen.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola

6. April 2018
Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola | Rezepte auf www.wallygusto.de

Als Kleinkind konnte ich Spinat nicht ab. Wenn meine Mutter mir liebevoll versuchte, einen kleinen Löffel mit dem grünen Blattgemüse in den Mund zu schieben, schaltete ich auf stur. Wenn sie es doch schaffte, etwas davon in mich hineinzukriegen, entledigte ich mich laut prustend wieder davon! Aber meine Mutter teilte damit sicher kein Einzelschicksal, mögen doch viele Kinder keinen Spinat. Diese Zeiten haben sich inzwischen glücklicherweise geändert! Inzwischen esse ich sehr gerne Spinat – vor allem, wenn es um Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola handelt. Die Kombination aus dem leicht bitteren Spinat, würzig-pikantem Gorgonzola & knusprigem Blätterteig ist einfach unschlagbar. ;-)

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola schmecken warm oder kalt. Zusammen mit einem einfachen Joghurt-Dip (Joghurt, Salz, Pfeffer, Kräuter nach Belieben – fertig) und/ oder einen Feldsalat ergeben sie eine perfekt kleine Mahlzeit. Oder Ihr reicht die Blätterteigtaschen auf Eurer nächsten Party als Fingerfood!

Spinat schmeckt aber nicht nur wunderbar, sondern ist noch dazu sehr gesund. Zwar ist sein hoher Eisenwert ein längst widerlegter Mythos – ein besonders wertvolles Gemüse ist der Spinat aber trotzdem! Spinat liefert alle Mineralstoffe in reichem Maße, allen voran das Spurenelement Zink, das an der Regulation vieler Stoffwechselmechanismen beteiligt ist. Auch reichliche Mengen an Vitaminen, wie etwa Beta-Carotin und Vitamin C und E kann das beliebte Grünzeug aufweisen.

Übrigens wird vermutet, dass Spinat ursprünglich von den Persern kultiviert wurde. Über die Araber gelangte er dann irgendwann nach Spanien und schließlich auch zu uns. Aus heimischen Anbau bekommt Ihr Spinat von März bis Dezember – seine Hochsaison hat er im April und Mai. Spinat ist übrigens sehr vielseitig und macht sich auch ganz hervorragend im Kichererbseneintopf oder als Knödel!

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola

Menge: 2 Personen

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola

Zutaten

  • 500 g Blattspinat
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 1 Knoblauchzehe, in feinen Würfeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • 1 Kugel Büffelmozzarella, in kleinen Würfeln
  • 65 g Gorgonzola, in groben Würfeln
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 Handvoll Basilikumblätter, grobgehackt
  • nach Belieben Paprikapulver edelsüß
  • 1 Packung Blätterteig
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch

Zubereitung

  1. Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch goldgelb andünsten. Spinat dazugeben und bei großer Hitze zusammenfallen lassen, salzen und pfeffern. Mehrmals gut umrühren und möglichst viel Flüssigkeit verdampfen lassen. Sollte noch zu viel Flüssigkeit vorhanden sein, Spinatmischung in ein Sieb geben und gut ausdrücken. In eine Schüssel geben und zur Seite stellen.
  2. Büffelmozzarella, Gorgonzola, Oregano und Basilikum unter den Spinat mischen. Kräftig mit Paprikapulver und Muskatnuss abschmecken, eventuell auch noch mal salzen und pfeffern!
  3. Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Blätterteig darauf ausrollen und in 6 etwa gleich große Quadrate schneiden. Ei trennen, Eigelb mit Milch verquirlen. Jeweils eine Portion Spinatmischung in die Mitte eines jeden Teigquadrates geben, die Ränder gut mit Eiweiß einpinseln.
  4. Nun vorsichtig die Seiten diagonal zu einem Dreieck zusammenklappen. Dabei achten, dass die Seiten gut zusammenkleben, ggf. die Kanten umschlagen. Blätterteigtaschen gleichmäßig mit Eigelbmischung bestreichen, in den Backofen schieben und ca. 20 Minuten goldgelb backen.
  5. Vor dem Servieren auskühlen lassen, Ihr verbrennt Euch sonst den Mund - wir sprechen aus Erfahrung! ;-)
https://wallygusto.de/2018/04/06/blaetterteigtaschen-mit-spinat-gorgonzola/

Mein Tipp

Statt frischen Spinat könnt Ihr auch 300 g Tiefkühl-Spinat verwenden! Diesen vorher auftauen und gut abtropfen lassen! Sollte Euch Gorgonzolo zu rass sein, ersetzt Ihn einfach durch 2 Esslöffel Ricotta – das schmeckt auch sehr fein!

Aus dem Ofen Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte

Rosenkohl-Gratin mit Kartoffeln & Ziegenkäse

5. März 2018
Rosenkohl-Gratin mit Kartoffeln und Ziegenkäse | Rezept auf www.wallygusto.de

Wie sieht’s aus? Habt Ihr noch Bock auf Rosenkohl? Oder könnt Ihr mit der grünen Knolle trotz meines tollen Rezepts für Rosenkohl-Pesto immer noch nichts anfangen? Wenn Ihr von Rosenkohl – so wie ich – nicht genug gekommen könnt, schiebt Euch doch mal einen Rosenkohl-Gratin mit Kartoffeln in’s Rohr!

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber normalerweise könnte ich mich täglich von Salat und Käsebroten ernähren. Nur dieses Jahr tickt meine biologische Uhr anders! Mein Körper verlangt fast täglich nach fettigen, deftigen Gerichten – wie beispielsweise Apfel-Kartoffel-Auflauf oder Pizza mit Birne, Gorgonzola & roten Zwiebeln. Oder eben diesem Rosenkohlgratin von Was Du nicht kennst. Vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Inspiration! Das Besondere an diesem Gratin ist, dass der Rosenkohl durch das Backen im Ofen ein unglaublich nussiges Aroma bekommt. In Kombination mit der würzigen Käsesauce – ein absoluter Traum!

Rosenkohlgratin mit Kartoffeln & Ziegenkäse

Menge: 2 Personen

Rosenkohlgratin mit Kartoffeln & Ziegenkäse

Zutaten

  • 500 g Rosenkohl, geputzt, geschält und halbiert
  • 275 g festkochende Kartoffeln, geputzt, geschält und geviertelt
  • 30 g Butter
  • 100 g Quark (Rahmstufe)
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 200 ml Milch
  • 75g Bergkäse, gerieben
  • 1/2 TL Thymian
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1/3 TL Chiliflocken

Zubereitung

  1. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kartoffeln und den Rosenkohl in eine Auflaufform geben und Butter in Flocken darüber verteilen.
  3. Auflaufform in den Backofen schieben und ca. 20 Minuten backen. Nach ca. 10 Minuten einmal umrühren.
  4. Währenddessen Quark mit Ziegenfrischkäse und Milch vermengen. Gewürze unterrühren und abschmecken. Quark-Ziegenkäse-Mischung in einem Topf erhitzen und kurz aufkochen lassen.
  5. Sauce über Kartoffeln und Rosenkohl geben und Bergkäse darüber verteilen. Nochmal für ca. 5-10 Minuten im Ofen backen. Der Rosenkohlgratin ist fertig, wenn der Käse geschmolzen und leicht braun geworden ist.
https://wallygusto.de/2018/03/05/rosenkohlgratin-mit-kartoffeln-ziegenkaese/

Mein Tipp

Statt Ziegenfrischkäse könnt Ihr auch mal Gorgonzola probieren. Und statt Bergkäse eignen sich auch Gruyère, Appenzeller oder Raclette. Wer es nicht so intensive möchte, sollte auf eine mildere Sorte, wie beispielsweise Emmentaler, zurückgreifen.

Eingemachtes Lieblingsrezepte Mitbringsel

Orangen-Senf mit Rum

21. Dezember 2017

Seit Herr Wallygusto und ich festgestellt haben, dass Senf machen alles andere als ein Drama ist, stellen wir das scharfe Gewürz regelmäßig selbst her. Inzwischen hat sich auf dem Blog auch schon eine ordentliche Anzahl an Senf-Rezepten angesammelt: Die Auswahl reicht dabei vom einfachen, mittelscharfen bis scharfen Senf bis hin zu einer Variante mit Kräutern aus der Provence & Lavendel. Ein weiter Grund ist, dass uns gekaufter Senf einfach nicht mehr schmeckt. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um französische Feinkost, die Bio-Variante oder bayrischen Bier-Senf mit dem Lieblings-Craftbier handelt: Dem Senf aus dem Supermarkt fehlt das Aroma, er schmeckt seifig und langweilig.

Euch scheint es da ganz ähnlich zu gehen, denn eines der beliebtesten Rezepte dieses Jahres war Whisky-Honig-Senf! Ganz besonders häufig wurde das Rezept in der Vorweihnachtszeit angeklickt – was aber auch kein Wunder ist, denn so ein Glas selbstgemachter Senf ist ein wirklich schönes Weihnachtsgeschenk! Da Herr Wallygusto und ich ein halbes Päckchen Lebkuchengewürz vom Plätzchenbacken übrig hatten, entstand daher die Idee, weihnachtlichen Orangen-Senf mit Rum herzustellen. Ein besseres Last-Minute-Rezept zu Weihnachten oder Silvester gibt es nicht! ;-)

Orangen-Senf mit Rum

Menge: 4 Gläser (à ca. 180 ml)

Orangen-Senf mit Rum

Zutaten

  • 300 ml Weißweinessig
  • 100 ml Orangensaft
  • 125 g Senfsaat gelb, gewaschen und abgetropft
  • 125 g Senfsaat braun, gewaschen und abgetropft
  • 25 ml brauner Rum
  • 3 EL Honig
  • 7 EL Wasser
  • 2 EL grobes Meersalz
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung

  1. Weißweinessig und Orangensaft kurz aufkochen.
  2. Anschließend mit Senfsaat, Rum, Honig, Wasser und Gewürzen in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab so lange zerkleinern, bis je nach Vorliebe ein leicht grober bis glatter Brei entstanden ist.
  3. Senf in saubere, sterile Gläser füllen und im Kühlschrank mindestens eine Woche ziehen lassen. Je länger der Senf durchzieht, desto besser kann sich sein Geschmack entfalten.
https://wallygusto.de/2017/12/21/orangen-senf-mit-rum/

Mein Tipp

Nach dem Öffnen lagert Ihr den Senf am besten mit geschlossenem Deckel im Kühlschrank – er verliert sonst an Geschmack! Frischer Senf wird übrigens milder, wenn man ihn einen Tag bei Zimmertemperatur stehen lässt.

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Mac-and-Cheese | Halloween Special

30. Oktober 2017
Kürbis-Mac-and-Cheese | Rezept auf www.wallygusto.de

Das Bier ist kalt gestellt, die Chips stehen bereit, die Filmauswahl getroffen und die Fenster und Türen sind verriegelt – man weiß ja nie wer oder was an so einem Abend zu Besuch kommt? Das einzige was Euch noch fehlt ist das passende Abendessen für Euren Halloween-Abend? Here we go … typisch US, typisch Halloween … Kürbis-Mac-and-Cheese!

Wenn Ihr extra für dieses Rezept einen Kürbis gekauft habt, und noch etwas übrig habt, macht einfach noch ein paar Kürbis-Blätterteig-Teilchen mit Ziegenkäse daraus! Oder Ihr stöbert in unseren anderen Kürbis-Rezepten – vielleicht ist ja da noch was für Euch dabei! ;-)

Zutaten für 2 Zombies:

  • 220 g Makkaroni / Hörnchennudeln (ich nehme meist Vollkorn-Hörnchennudeln)
  • 60 g Parmesan (frisch gerieben)
  • 120 g Cheddar (frisch gerieben)
  • 200g Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 40 g Butter
  • 20 g Mehl
  • 1 EL Senf
  • 1/2 TL geräuchertes (scharfes) Paprikapulver
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 200 ml Milch
  • 90 ml Sahne
  • 1 EL Soja- oder Worcestersauce
  • 25 g Paniermehl
  • 1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Zunächst den Kürbis in ca. 5-10 mm große Würfel hacken und anschließend eine Mehlschwitze zubereiten. Dazu 25 g Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze klären, auf niedrige Temperatur stellen und das Mehl einrühren bis alle Klümpchen weg sind. Erst dann die Sahne unter ständigem Rühren nach und nach auch die Milch und die Soja- bzw. Worcestersauce hinzugeben und das Ganze kurz aufkochen. Senf, Paprikapulver, Pfeffer und Kürbisstücke unterrühren und ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen.

Während die Sauce vor sich herköchelt, die Nudeln bissfest kochen und das Topping vorbereiten. Dazu die restliche Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und darin das Paniermehl zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe für ca. 3 Minuten rösten bis das Paniermehl leicht gebräunt ist. Fertiges Topping zur Seite stellen.

Sobald die Nudeln bissfest sind, abgießen und zusammen mit dem geriebenem Käse in den Topf geben und gut vermengen. Die so entstandene Masse in eine Auflaufform geben und gleichmäßig mit dem Paniermehl bedecken.

Das Ganze bei 185°C Ober-/Unterhitze im vorgeheiztem Backofen für ca. 25 Minuten überbacken bis es schön goldbraun ist.

Damit solltet Ihr eine gute Grundlage haben um auch den härtesten Horrorfilm gut zu verdauen!

Deutschland Unterwegs

Fränkische Schweiz – Wandern & Bier, das rate ich Dir

9. Oktober 2017
Fraenkische Schweiz | Spatzen im Bamberg | www.wallygusto.de

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Herr Wallygusto und ich denken uns das jedes Mal, wenn wir eine paar Tage in der Fränkischen Schweiz verbringen. Die Anreise von München aus liegt mit dem Auto bei unter drei Stunden, die Landschaft ist wunderschön und lädt zum Wandern und Radfahren ein. Außerdem gibt es jede Menge kulinarische Genüsse zu entdecken – und damit meine ich nicht nur die Biere von nicht weniger als 70 Brauereien.

Leider liegt unser letzter Besuch nun auch schon wieder fast ein Jahr zurück. Damals waren wir nicht nur zum Wandern in der Gegend von Egloffstein sondern haben uns auch die Teufelshöhle in Pottenstein, die Altstadt von Bamberg und den Kellerberg in Forchheim angeschaut. Ich hoffe, dass Euch mein Reisebericht ein wenig Lust auf einen Kurzurlaub in dieser wirklich ruhigen & einladenden Gegend machen kann! Mehr Informationen findet Ihr auf der Website der zuständigen Tourismuszentrale.

Wandern in der Fraenkischen Schweiz

Sehenswertes

Die Teufelshöhle in Pottenstein ist die größte der rund 1.000 Höhlen in der Fränkischen Schweiz. Sie hat eine Gesamtlänge von ca. 3.000 Metern, von denen ca. die Hälfte der Öffentlichkeit zugänglich ist. Die Führung dauert rund 45 Minuten. Man sollte allerdings nicht vergessen warme Kleidung einzupacken, denn rund 400 Stufen führen tief ins Erdreich hinab. Ganz unten angekommen erkunden wir bei 9°C das wunderbare Ausmaß der Tropfsteinhöhle. Besonders beeindruckend ist der größte Höhlenraum, der 45x18x15 Meter große “Barbarossadom”. Im Höhlensystem gibt es aber auch noch diverse Knochenfunde und kreidezeitliche Sediment zu entdecken. Nach der „anstrengenden“ Tour durch die Unterwelt lockt uns das Terrassencafé mit leckerem Käse-und Apfelkuchen.

Fraenkische Schweiz | Terrassencafe Teufelshoehle | www.wallygusto.de

Nachdem es von unserer Unterkunft nur ein Katzensprung nach Bamberg ist, statten wir unserer fränkischen Lieblingsstadt ebenfalls einen kurzen Besuch ab. Der in einer Talmulde gelegene Bischofs-und ehemalige Kaisersitz hat bereits über 1.000 Jahre auf dem Buckel. Bamberg kann Deutschlands größte intakte mittelalterliche Altstadt ihr eigen nennen. Tatsächlich ist diese wunderschön und lohnt immer wieder aufs Neue einen Besuch. Es macht einfach unglaublich Spaß, durch die kleinen alten Gassen zu flanieren und sich vorzustellen, wie das Leben wohl früher ausgesehen haben mag.

Das Alte Rathaus ist nicht nur wegen seiner mit Fresken verzierten Fassade ist ein echtes Kuriosum: Um seine Entstehungsgeschichte rankt sich die Sage, dass der Bischof von Bamberg den Bürgern keinen Platz für den Bau eines Rathauses gewähren wollte. Die Bamberger fackelten daraufhin nicht lange und rammten Pfähle in die Regnitz. Auf der so geschaffenen künstlichen Insel errichteten sie anschließend das beeindruckende Rathaus.

Fraenkische Schweiz | Neues Rathaus in Bamberg

Ein weiteres Highlight ist die ehemalige Fischersiedlung Klein Venedig. Das Bild des pittoresken Stadtteils wird von dicht gedrängten Fachwerkbauten und winzigen Gärten bestimmt. Die Fachwerkhäuser – für die ich generell ein Faible habe – stammen überwiegend aus dem Mittelalter. Vor den Anlagestellen in den Vorgärten dümpeln Kähne und immer wieder schwimmen Entchen und Schwäne vorbei. Für Menschen wie Herrn Wallygusto und ich, die schon lange ihren Traum von einem kleinen, windschiefen Häuschen hegen, ist diese Ecke von Bamberg natürlich das reinste Paradies.

Fraenkische Schweiz | Klein Venedig in Bamberg

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in der Fränkischen Schweiz steht ein Ausflug nach Forchheim auf dem Plan. Das Stadtbild wird durch pittoreske Fachwerk-Ensembles und viele historische Gebäude geprägt. Das Forchheimer Rathaus stammt aus dem späten Mittelalter und ist ein echter Blickfang: Der zweigeschossige Hauptbau mit seinem beeindruckenden Fachwerk stammt aus dem Jahr 1402. Der Magistratsbau mit seinen geschnitzten Figuren und Szenen, die alle der Ursprung kleiner Geschichten und Anekdoten sind, folgte später. Das kleine Männchen im Gebälk des Magistratsbaus beispielsweise praktiziert eine sehr eigenwillige Abwehrmaßnahme gegen mögliche Angreifer: es streckt ihnen sein entblößtes Hinterteil entgegen.

Fraenkische Schweiz | Forchheimer Rathaus | www.wallygusto.de

Die Kammerersmühle in der Wiesentstraße ist nicht nur wegen des hübschen Fachwerks sehenswert: Das 1698 erbaute Gebäude hat sich nämlich im Laufe der Jahre einseitig zur Wiesent hin abgesenkt und bekam daher von den Forchheimern den Spitznamen “Schiefes Haus” verpasst. Die Mühle ist seit dem Jahr 1920 außer Betrieb und beherbergt heute eine Gaststätte. An den stilecht belassenen Räumlichkeiten können sich auch heute noch Besucher erfreuen.

Fraenkische Schweiz | Kammerersmuehle | Forchheim | www.wallygusto.de

Aktivitäten

Unser erster Tag in der Fränkischen Schweiz beglückt uns gleich mit ergiebigen Dauerregen. Was für ein Glück, dass es in Bamberg eine Boulderhalle der Blockhelden gibt. Hier warten die Blockhelden in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1918 mit allerlei kniffligen Boulderproblemen auf uns. Das besondere an der 12 Meter hohen Halle ist, dass sie Rundbögen wie ein Kirchenschiff hat. Im Vergleich zu Bouldern- oder Kletterhallen in München geht es hier in Bamberg sehr entspannt zu – zumindest ist bei unserem Besuch an einem frühen Sonntagnachmittag relativ wenig los. Entspanntes Bouldern und ein guter Milchkaffee danach sind hier also garantiert. https://blockhelden.de/

Die Wanderung zu Burg Rabenstein & Sophienhöhle stammt aus dem Rother Wanderführer Fränkische Schweiz (Tour 16). Ausgangspunkt der recht langen Tour ist das kleine, von Felsen überragte Örtchen Tüchersfeld, das ein Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz ist. Von hier aus wandern wir zum wunderschönen Ailsbachtal, wo uns romantische Pfaden an der Sophienhöhle vorbei hinauf zur Burg Rabenstein führen. Die Sophienhöhle gilt als eine der schönsten, aktiven Tropfsteinhöhlen Frankens. Die Entstehung der Tropfsteingebilde in der Höhle habt Jahrtausende gedauert: Dazu zählen Stalagmiten, wie der riesige “Millionär”, oder bis zu drei Meter lange Sinterfahnen. Im Vorhöhlenraum gibt es zudem eines der vollständigsten Höhlenbärenskelette weltweit zu bewundern. Die hochmittelalterliche Adelsburg Rabenstein thront auf einem Hochplateau über dem Ailsbachtal. Klar, dass so ein beeindruckendes Bauwerk schon Hauptschauplatz für ein interaktives PC-Spiel und Filmkulisse war. In der urigen Gutsschenke warten Zwetschgenstreuselkuchen mit Sahne, eine ordentliche Portion Obazda & Hüttenkäse mit Brot und süffiges dunkles Bauernbier der Brauerei Held auf uns.

Fraenkische Schweiz | Burg Rabenstein | www.wallygusto.de

Der Fünf-Seidla-Steig ist der Brauereiwanderweg in der südlichen Fränkischen Schweiz. Wie der Name schon sagt, führt er zu den fünf Privatbrauereien in den Gemeinden Gräfenberg und Weißenohe. Da uns die normale Wegstrecke von insgesamt 10 Kilometern zu kurz ist, schwingen wir uns in Egloffstein auf unsere Fahrräder und holen ein wenig weiter aus. Durch wunderbare Wald-und Wiesenlandschaften radelnd klappern wir so Brauerei um Brauerei ab: Weißenohe, Lindenbräu (unbedingt Romadur mit Musik & Obazda probieren!) und Hofmann. Zum Glück gibt es nicht nur Seidla, also Halbe Biere, sondern auch kleinere Gebinde – andernfalls wären wir am Ende unserer Tour wohl vom Fahrrad gefallen. Das Elchbräu müssen wir allerdings sowieso auslassen, denn der Gasthof hat seinen verdienten Ruhetag. Überhaupt lohnt es sich, vor Antritt des Fünf-Seidla-Steig die Öffnungszeiten der Brauereigaststätten zu prüfen: Jede hat nämlich an einem anderen Tag Ruhetag!

Fraenkische Schweiz | Elchbraeu | www.wallygusto.de

Aus dem bereits erwähnten Rother Wanderführer (Tour 24) stammt auch die Wanderung zum Druidenhain und zur Ruine Neudeck. Bevor es aber zu der verwunschen und moosüberwitterten Felslandschaft und der malerisch gelegenen Burgruine Neideck geht, bringen wir erst einmal den größte Steigung hinter uns. Die führt uns völlig unspektakulär durch dichten Wald auf den 520 m hohen Zuckerhut, der außer dem Namen nichts mit seinem berühmten Bruder in Brasilien gemeinsam hat. Obwohl ich zugeben muss, dass die Aussicht von hier wirklich nicht schlecht ist: Die Sicht reicht ins Wiesenttal nach Westen und bis zum Walberla kurz vor Forchheim, nach Osten endet sie im engen und gewundenen Tal nach Streitberg, gegenüber liegt der imposante Hummerstein mit dem nach Norden verlaufenden Leinleitertal mit Burg Greifenstein im Hintergrund. Etwas später entzückt uns dann der Druidenhain mit seinen merkwürdigen Felsformationen, zwischen denen wir uns gut Druiden vorstellen können, wie sie mit ihren Sicheln auf der Suche nach Misteln sind. Nicht minder beeindruckend ist der Blick von der Burgruine Neudeck hinab ins Tal, den wir bei strahlendem Sonnenschein genießen dürfen.

Fraenkische Schweiz | Druidenhain | www.wallygusto.de

Fraenkische Schweiz | Ruine Neudeck | www.wallygusto.de

Eines der Hauptziele unseres diesjährigen Urlaubes in der Fränkischen ist ein Besuch der Brauerei Meister in Unterzaunsbach – zu gut ist uns das dunkle Vollbier dort in Erinnerung geblieben. Da eine Wanderung von Egloffstein nach Unterzaunsbach weder zeitlich noch vom Weg her eine große Herausforderung ist, strickt uns Herr Wallygusto nochmal eine große Rundtour zusammen. Das schier nicht enden wollende Netz aus Wanderwegen rund um Egloffstein will schließlich ausgiebig genutzt werden. Der kleine Gastgarten der Brauerei Meister ist sehr gemütlich und falls die Wirtschaft einmal geschlossen hat, gibt es einen Kühlschrank, aus dem sich der durstige Wanderer bedienen darf. Nachdem wir unsere trockenen Kehlen gründlich gespült haben, geht es hinauf zum Schlossberg bei Haidhof. Von dort geht es an Kirschgärten vorbei tief in den Wald zum Burgstall Burgstein. Von der verfallenen, vermutlich hochmittelalterlichen Burg, die sich auf einer felsigen Bergecke über zwei kleinen Tälern erhob, sind heute leider nur noch Reste übrig. Nach einer kleinen Stärkung mit unserer mitgebrachten Brotzeit geht es auch schon weiter zur nächsten Einkehr nach Thuisbrunn. Im gemütlichen Biergarten des Elchbräu verweilen wir bei Pils und Weißbier ein wenig länger als gedacht. Bevor wir uns auch noch die Bäuche mit fränkischer Hausmannskost vollschlagen, brechen wir auf und wanken zufrieden zurück nach Egloffstein.

Fraenkische Schweiz | Meisterbraeu | www.wallygusto.de

Einkaufen

Immer wieder eine einzige Verführung ist Inges Lädchen in Egloffstein! Auf lediglich 75 m² Ladenfläche werden über 3.000 Artikel angeboten: Neben Dingen des täglichen Bedarfs, also Konserven, Klopapier und Zahnpasta, findet man hier auch Wein, Gemüse und Obst aus der Region. Auch frische Milch und ausgewählte Käsesorten sowie eine große Auswahl an BIO Produkten umfasst das Sortiment. Besonders empfehlenswert ist die tolle Bruch-Schokolade der Confiserie Storath aus Stübig. Die Schokoladen werden nach eigenen Rezepten in Handarbeit hergestellt.

Beim Egloffsteiner Mühlbeck gibt es leckeres Brot aus Dinkelvollkorn, knusprige Schweinsohren und saftige Quarktaschen. Aber auch alle anderen Brot und Gebäckstücke sehen wirklich unglaublich gut aus! Schade, dass wir nur eine Woche in Egloffstein sind und uns daher nicht durch das gesamte Sortiment probieren können. Ich hoffe sehr, dass Helmut Windisch aller Unkenrufe zum Trotz seinen Laden immer noch betreibt. Zumindest gibt es noch aktuelle Google-Bewertungen.

Fraenkische Schweiz | Egloffsteiner Mühlbeck | www.wallygusto.de

Schlafen

Die wohl bekannteste Ortschaft im beschaulichen Trubachtal ist Egloffstein. Kein Wunder, denn sie hat neben ein paar Geschäften und Lokalen so einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten: Auf dem Berg über dem Ortskern sitzt die wundervolle Burg, unweit der der Aussichtspunkt Wilhelmsfelsen und ein Felsentor liegen. Vom Aussichtspunkt Pfarrfelsen auf der anderen Talseite kann man den Blick auf Egloffstein genießen und nur ca. 1 km südlich der Ortschaft auf einem anderen Berg gelegen findet man die Kirchenruine Dietersberg. Außerdem ist Egloffstein – wie wir inzwischen wissen – der optimale Ausgangsort für Wanderungen in der Fränkischen Schweiz.

Wie schon beim letzten Mal quartieren wir uns dort in einer der gemütlichen Ferienwohnungen der sympathischen Familie Porisch ein. Wir beziehen erneut die schöne „Ritterburg“: Sie hat 2 Schlafzimmer, einen Wohnraum mit gut ausgestatteter Küchenzeile und ein großes, modernes Bad mit Fenster. Natürlich genießen wir auch diesmal wieder mit einem kühlen Bier in der Hand den tollen Ausblick vom eigenen Balkon ins Trubachtal. Direkt von der Haustür aus können wir mit dem Wandern und Radfahren loslegen.

Fraenkische Schweiz | Wandern rund um Egloffstein | www.wallygusto.de

Essen

Das Café am Dom ist der letzte Vertreter der ehemals reichen Kaffeehauskultur rund um den Bamberger Dom. Die Einrichtung ist stilvoll und versprüht gediegenen Flair. Die Auswahl am Kuchenbuffet ist vielfältig: Egal ob Sahnetorten, Obstkuchen, Teegebäck oder Petit Fours – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Klar, dass Herr Wallygusto und ich da nicht widerstehen können und uns ein ordentliches frischen, hausgemachten Kuchen zum Kaffee gönnen.

Fraenkische Schweiz | Bamberg | www.wallygusto.de

Das Bräustüberl der Brauerei Friedmann in Gräfenberg gehört zum Fünf-Seidla-Steig. Die moderne, gemütliche Gaststube wartet bei unserem Besuch mit jungem Service und toller, moderner Mucke auf. Zu fairen Preisen gibt es hier leckere, große Käsespätzle und süffiges dunkles und helles Bier sowie Pils. Alles erfreulicherweise auch in probierfreundlichen kleinen Gläsern (0,3).

In der Gaststube des bodenständigen Gasthauses Drei Linden werden nicht nur Wild aus den fränkischen Wäldern rund um Bärnfels, lebendfrischer Fisch und das „fränkische Hummerla“ direkt aus dem Bassin am Haus serviert. Die Speisekarte bietet auch eine unglaublich große Auswahl an vegetarischen und vegane Gerichten. Und das wichtigste: Veganer Linsen-Pilzbraten, Semmel-Lasagne und selbstgemachte Nudeln schmecken auch sehr, sehr gut! Die Portionen sind groß und rechtfertigen einen kleinen, regionalen Schnaps zum Verdauen.

Die Einkehr in der romantisch in einem Tal gelegenen Schlehenmühle lässt sich gut mit einer kleinen Wanderung von Egloffstein über das Affalterthal oder das Trubachtal verbinden. Die Baggers (Kartoffelpuffer) mit Apfelmus sind uns noch vom letzten Mal in der Fränkischen Schweiz zu Recht in guter Erinnerung geblieben. Und das nicht nur, weil die Portion aus gleich vier dicken Stück besteht. Am besten genießt man sie zusammen mit dem tollen Bier von Veldensteiner.

Fraenkische Schweiz | Schlehenmühle | www.wallygusto.de

Ein Gasthof ist der Eichler schon lange nicht mehr. Martha, die Tochter der berühmten “Oma Eichler”, betreibt hier inzwischen nur noch den einfachen Campingplatz bei “Oma Eichler” Obwohl das arg untertrieben ist: In Kletterkreisen ist es DER Campingpatz. Kletterer aus aller Welt schlagen hier ihre Zelte auf, leihen sich Kletterführer und oder essen den traumhaften Zwetschgenkuchen von Martha!

Immer für ein ordentliches Essen gut ist der Gasthof zur Post in Egloffstein, den wir schon von unserem letzten Urlaub kennen. Die Speisekarte bietet einige vegetarische Gerichte, wie Pfifferlinge mit Semmelkloß und Käsespätzle, die wirklich gut schmecken. Sehr zu empfehlen sind auch die Fruchtsäfte der lokalen Kelterei Pretzfeld, die hier ausgeschenkt werden.

Natürlich darf auch in Forchheim das obligatorische Stück Kuchen nicht fehlen! Im Café Schmitt gibt es neben Retro-Eisdielencharme auch eine große Auswahl an Kuchen und Torten. Obwohl ich bestimmt seit meiner Kindheit keine Erdbeer-Biskuitrolle mehr gegessen habe, entscheide ich mich für eben diese – der Anblick ist einfach zu verführerisch. Für Herrn Wallygusto gibt es den obligatorischen Apfelkuchen mit Sahne. Da das Wetter traumhaft ist, lassen wir uns im ruhigen Garten im Hinterhof bedienen: Bei Sonnenschein schmeckt es einfach nochmal so gut! Das Café Schmitt ist übrigens bereits seit 1913 in Forchheim ansässig und gehört damit nach eigener Aussage zu den ältesten Cafés der Stadt.

Fraenkische Schweiz | Cafe Schmitt in Forchheim | www.wallygusto.de

Trinken

Die bekannteste Brauerei Bambergs dürfte mit Abstand das Schlenkerla sein. Im historischen Fachwerkhaus mit seinen Butzenscheiben werden an weiß gescheuerten Holztischen fränkische Spezialitäten wie „Bamberger Zwiebel“ und Bambergs extremstes Rauchbier serviert: Der starke Rauchgeschmack hat mich schon immer an Räucherschinken erinnert – was ich auch schon als Nicht-Vegetarier als sehr anstrengend empfunden habe. Eilige holen sich ihr Bier übrigens an der Straßenschenke und trinken es im Stehen vor der Gaststätte.

Fraenkische Schweiz | Schlenkerla in Bamberg | www.wallygusto.de

In Forchheim geht man nicht in den Biergarten sondern „auf die Keller“ im Wald am östlichen Stadtrand. Als es noch keine Kühlschränke gab, hielten hier die Forchheimer Traditionsbrauereien in riesigen Gewölben aus Natursandstein ihr Bier kühl. Obwohl die Lagerstätten inzwischen längst der Vergangenheit angehören, sind die über 20 Keller-Wirtschaften geblieben. Acht fränkische Brauereien lassen in dem riesigen Eichen- und Buchenwald ihre Biere ausschenken. Es ist also kein Wunder, dass der Kellerberg als größter Biergarten der Welt gilt. Bevor wir uns also aufmachen, die kleine aber feine Forchheimer Altstadt zu erkunden, gönnen wir uns auf dem Neder-Keller ein Bierchen. Leider ist zur frühen Mittagsstunde noch recht wenig los, so dass der Funke nicht ganz überspringen will.

Fraenkische Schweiz | Neder-Keller in Forchheim | www.wallygusto.de

Liste der oben genannten Lokale, Läden & Unterkünfte und deren Adressen

Einkaufen Magazin

Lieblingsläden | Teil II

11. September 2017

Im ersten Teil meiner zweiteiligen Serie habe ich Euch meine Lieblingsläden für Bier & Wein und Brot & Gebäck vorgestellt. Jetzt verrate ich Euch, wo ich mich und Herrn Wallygusto mit Kaffeebohnen, Käse, schönem Krimskrams und Feinkost im Allgemeinen versorge.

Kaffee

  • Caffè Fausto | Birkenleiten 41 | 81543 München
    In dem Ladencafé in einer umgebauten Mühle werden vor Ort geröstete Kaffeespezialitäten sowie verschiedene frische Kuchen und Snacks serviert. Die Espressobohnen sind allesamt empfehlenswert, der normale Filterkaffee hat uns leider nicht vom Hocker gehauen.
  • Dallmayr Delikatessenhaus | Dienerstrasse 14-15 | 80331 München
    Wie jetzt, Dallmayr? Ja, genau! Dallmayr kann nämlich viel mehr als den weltberühmten Prodomo! Die Kaffeesorten der Reihe GRAND CRU sind ganz große Klasse und landen inzwischen regelmäßig in unserem Handfilter.

Käse

  • Käsladl Pfisterer | Willibaldstraße 19, 80687 München
    Die Auswahl in diesem kleinen Käseladen ist einfach unglaublich! Jedes Mal, wenn Herr Wallygusto und ich dort sind, müssen wir uns echt am Riemen reißen, nicht zu viel zu kaufen!
  • Käsespezialitäten und Feinkost Fürmetz | Waldfriedhofstraße 76 | 81377 München
    Bei der tollen Auswahl kommen Käseliebhaber voll auf ihre Kosten! Es gibt sogar norwegischen Gudbrandsdalsost und Graukas aus Tirol, was wirklich nicht überall der Fall ist. Die Inhaber sind sehr nett und wenn man Glück hat, gibt’s ein Probierstückchen.

Krimskrams

  • Schöne Sörgelei | Reutterstraße 40 | 80687 München-Laim
    In dem kleinen Laden am Willibaldplatz findet Ihr besondere Geschenk- und Wohnideen. Neben bekannten Marken wie beispielsweise Rice und Bloomingville werden auch viele Kleinlabels angeboten. Ich komme gerne hierher, wenn ich schönes Geschenkpapier oder Grußkarten suche.
  • Kaufhauskollektiv | Sendlinger Str. 10 | 80331 München
    Wer ein kleines Mitbringsel für einen lieben Menschen sucht oder sich einfach selbst beschenken möchte, ist im Kaufhauskollektiv in der schicken Hofstatt genau richtig! Hier präsentieren lokale Designer, Künstler und Handwerker ihre Produkte. Besonders schön finde ich das liebevoll gestaltete Geschirr von Fanteria.

Feinkost

  • Götterspeise Chocolaterie & Cafe | Jahnstraße 30 | 80469 München
    Jedes Mal, wenn ich im Glockenbachviertel unterwegs bin, mache ich einen Abstecher bei der Götterspeise. Anders als es der Name vermuten lässt, gibt es hier keinen Wackelpudding, sondern Schokolade aus aller Welt und andere köstliche Süßigkeiten. Das dazugehörige, bunte und liebevoll dekorierte Café serviert feine Tartes, Kuchen und Gebäck.
  • DELICE Delikatessen | Pasinger Bahnhofspl. 2 | 81241 München
    Lebensmittel sollten authentisch sein – aus dieser Überzeugung heraus werden bei DELICE Delikatessen nur Produkte verkauft, die frei von chemischen Zusätzen, Bindemitteln und Konservierungsstoffen sind. Dabei schafft es das kleine Geschäft in Pasing sage und schreibe 600 hochwertige Produkte aus vielen Teilen Europas im Angebot zu haben. Ich kaufe dort sehr gerne Kaffeebohnen und Süßigkeiten, die ich im „normalen“ Einzelhandel vergeblich suche.
  • Eataly München | Blumenstraße 4 | 80331 München
    Bewerft mich ruhig mit Steinen, aber ich bin ein großer Fan des Eataly in der Münchner Schrannenhalle! Hier kann man nicht nur in die Welt erstklassiger italienischer Produkte eintauchen, sondern diese auch gleich in den verschiedenen Restaurants in italienisch-gelassener Atmosphäre genießen. Ich schaue gerne bei Eataly vorbei, um das ein oder andere Päckchen ganz besondere Pasta zu kaufen.

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert – ich wollte Euch einfach mal zeigen, in welchen Läden in München ich gerne einkaufen gehe!

Imbiss Restaurants

Wasserberghaeusl – Der Kiosk am Weßlinger See | Weßling

8. September 2017

Zugegeben, die kleine Wanderung um den Weßlinger See und durch den Altinger Wildpark birgt für geübte Wanderer wie Herrn Wallygusto und mich keine großen Herausforderungen. Trotzdem machen wir diese Tour seit ein paar Jahren regelmäßig – und zwar egal, ob im Sommer oder Winter. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Die Anreise von München aus ist kurz und man steht nicht ewig im Stau (vor allem, wenn man die S-Bahn nimmt). Außerdem ist die Gegend selten überlaufen und angenehm ruhig – und zwar so ruhig, dass man mit ein wenig Glück im Wald ein paar Wildschweine aufspüren kann. Den damals eher spießig anmutenden Kiosk am Weßlinger See haben wir dabei immer ignoriert und uns lieber beim Cafe am See mit Kuchen eingedeckt.

Das hat sich dieses Jahr aber schlagartig geändert: Seit Silvester ist das Wasserberghaeusl – der Kiosk am Weßlinger See unter neuer Regie. Claudius Brudnjak heißt der neue 30-jährige Pächter, der ordentlich frischen Wind an das Seeufer gebracht hat.

Wasserberghaeusl - Der Kiosk am Weßlinger See | Weßling

Draußen

Am Wasserberghäusl sitzt man entweder auf der sonnigen Terrasse oder auf einem Steg mitten im Weßlinger See. Angeblich gibt es für die kältere Jahreszeit auch Sitzplätze im Inneren, welche Herr Wallygusto und ich aber bisher nicht entdeckt haben. Zugegeben war bei unseren letzten Besuchen auch kein Bedarf, denn die Sonne hat uns immer mit ihren warmen Strahlen verwöhnt.

Speisekarte

Neun Jahre lang soll es im Kiosk am Weßlinger See die „die geilste Fischsemmel weit und breit“ gegeben haben. Damit ist jetzt Schluss! Die neue Speisenauswahl fällt ein bisschen moderner aus und bietet neben Obazda mit Breze auch Pastrami Sandwich und Antipasti auf Röstbrot. Natürlich gibt es auch selbstgemachten Kuchen und Gebäck sowie Eis am Stiel. Dabei wird viel Wert auf regionale Produkte gelegt. Das Angebot ist nicht groß, aber das erwarte ich von einem Kiosk auch nicht.

Wasserberghaeusl - Der Kiosk am Weßlinger See | Weßling

Geschmack

Obzada wird hier in zwei dicken Kugeln serviert, die für nur eine Brezen viel zu viel sind. Mit einer weiteren Brezen reicht die Portion locker für zwei Personen. Die Käsecreme ist schön cremig und würzig, die Brezen frisch – beides also sehr köstlich! Der Mandelbutterkuchen ist laut Aussage von Herrn Wallygusto ebenfalls sehr gut und enthält bestimmt kaum Kalorien – sind ja schließlich nur Mehl, Butter und Zucker drin. Die paar Mandeln oben drauf zählen nicht. ;-)

Service

Die jungen Leute, die unsere Bestellung durch das Fenster des Kiosk entgegen nehmen, sind gut drauf und sehr freundlich. Service am Tisch gibt es nicht, fertiges Essen wird ausgerufen und muss selbst abgeholt werden. Übrigens hat das Wasserberghaeusl – Der Kiosk am Weßlinger während des ganzen Jahres geöffnet: Während der Sommersaison täglich von 10 – 19.00 Uhr, während der Wintersaison bei Eis-Tragfähigkeit von 10 – 17.00 Uhr. Die Öffnungszeiten sind natürlich vom Wetter abhängig – ist das schlecht, bleibt der Kiosk geschlossen!

Wasserberghaeusl - Der Kiosk am Weßlinger See | Weßling

Preise

Der Aperol Spritz kostet € 5,00, das Glas Wein (0,2) € 4,00 – beides wird großzügig eingeschenkt. Bier gibt’s aus der Flasche für € 3,00. Die riesige Portion Obzada mit Breze ist mit € 4,50 echt günstig, den Preis für den Kuchen haben wir vor lauter Hunger leider vergessen.

Fazit

Was soll ich sagen? Auf der gemütlichen Terrasse des Wasserberghaeusl zu sitzen und den Blick über den Weßlinger See schweifen zu lassen ist einfach unglaublich entspannend. Kein Wunder also, dass Herr Wallygusto und ich immer wieder auf eine Kleinigkeit zu essen und ein Kaltgetränk einkehren.

Adresse: Obere Seefeldstr. 20, Weßling

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Radicchio-Pesto

14. August 2017
Rezept für Radicchio-Pesto | www.wallygusto.de | Der Blog, der durch den Magen geht

Das letzte Wochenende im Juli war eines voller Premieren: Ich habe das erste Mal in meinem Leben mit Pinsel & Farbe einen Fotountergrund erstellt. Das mag jetzt nach nichts Besonderem klingen, aber mit meinen beschränkten handwerklichen Fähigkeiten ist das wirklich eine große Leistung. Auch wenn ich zugeben muss, dass mich Herr Wallygusto tatkräftig beim Streichen unterstützt hat. Natürlich bin ich nicht alleine auf so eine Idee gekommen, sondern war in Gesellschaft vieler lieber BloggerkollegINNEN.

Die zweite Premiere stellt Radicchio-Pesto dar. Wie das kommt? Obwohl ich fast alles an Gemüse und Salat gerne esse, hasse ich Radicchio wie die Pest. Der bittere Geschmack ist mir ein Graus! Ausnahmen machte ich bei dem purpurnen Gewäschs bisher nur selten – zum Beispiel in Südtirol auf Pizza oder bei Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio. Nachdem Herr Wallygusto von seiner letzten Dienstreise aus Italien aber die Lust auf Radicchio-Pesto “mitbrachte” und es eh zu heiß für ein anderes Essen war, haben wir ein wenig in der heimischen Küche experimentiert. Herausgekommen ist dieses tolle, herbe Pesto, das auch ganz hervorragend zu Vollkornspaghetti passt!

Natürlich nutze ich gleich die Gelegenheit, um Euch nicht nur dieses köstliche Gericht sondern auch gleich meinen neuen Fotountergrund zu präsentieren. Wie findet Ihr das Gesamtarrangement? Meiner Meinung nach ist es wirklich sehr gelungen! ;-)

Rezept für Radicchio-Pesto | www.wallygusto.de | Der Blog, der durch den Magen geht

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel, geviertelt und in feinen Streifen
  • 1 kleiner Kopf Radicchio, halbiert und in feinen Streifen
  • 1 Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 1/2 EL Zucker
  • 1 Hand Walnusskerne
  • 50 g Parmesan, in mittelgroßen Stücken
  • nach Belieben frische Kräuter (z.B. Zitronenmelisse, Rosmarin, Thymian, Basilikum)
  • 1/2 TL Salz
  • 4 Pfefferkörner
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Anschließend Radicchio, Knoblauch, und Walnüsse zugeben und ebenfalls anbraten. Wenn der Radicchio zusammenfällt, mit Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen.

Nun den Inhalt der Pfanne in einen Mixbecher geben und zusammen mit den restlichen Zutaten fein pürieren. Falls nötig, noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

Radicchio hat gerade Saison, weswegen das Radicchio-Pesto beim Blog-Event World Wide Summerfood auf kochtopf.me mitmachen darf, dass die liebe Birgit von Backen mit Leidenschaft gerade dort ausrichtet. Ob es in Italien regelmäßig im Sommer gegessen wird, weiß ich allerdings nicht, aber wenn es warm ist, müssen zumindest meine Speisen schnell und einfach sein. ;-)