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Suppen | Eintöpfe

Kürbis | Season Special Magazin Suppen | Eintöpfe Vegan

Kürbissuppe mit Orange und Kokosmilch

29. Oktober 2018
Kürbissuppe mit Orange und Kokosmilch | Rezept auf www.wallygusto.de

Wisst Ihr noch wann Ihr das erste Mal Kürbis gegessen habt? Ich bin mir zwar nicht mehr sicher, aber ich habe bestimmt nicht mehr bei meinen Eltern gewohnt. Denn zuhause gab es leider nie Kürbis und die unterfränkische Gasthausküche hatte damals auch eher wenig bzw. keinen Kürbis auf der Karte.  Dafür weiß ich noch ganz sicher, dass es eine Kürbissuppe war. Auch nicht verwunderlich, ist eine Suppe wohl die häufigste und bekannteste Form in der Kürbis verarbeitet wird.

Und auch heute esse ich noch gerne Kürbissuppe, auch wenn ich bezüglich Kürbis schon lange über den Suppentellerrand hinausschaue. Dafür ist Kürbis einfach auch zu Vielseitig einsetzbar. Wenn Ihr wissen wollt was neben Suppe noch mit Kürbis bei uns Wallygustos auf den Teller kommt, dann schaut Euch doch mal in unserer Kürbisrezeptübersicht um.

Nichtsdestotrotz möchte ich Euch heute eine Suppe vorstellen – und zwar keine geringere als meine Lieblings-Kürbissuppe. Orangensaft und Kokosmilch ergänzen bei ihr auf perfekte Weise den leicht nussigen Geschmack von Hokkaidokürbis.

Kürbis-Orangen-Kokos-Suppe

Menge: 4 Personen als Vorspeise ODER 2 Personen als Hauptgang

Kürbis-Orangen-Kokos-Suppe

Zutaten

  • 1 Zwiebel, gehackt
  • Pflanzenöl
  • 500g Hokaido-Kürbis, grob gewürfelt
  • 1 Karotte, grob gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 rote Chili, gehackt
  • 1 cm Ingwer, gehackt
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 150 ml Orangensaft
  • ca. 400ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Bund (25 g) Koriandergrün, gehackt

Zubereitung

  1. Zunächst Zwiebeln in einem großen Topf mit etwas Öl glasig dünsten, dann Kürbisstücke, Karotten, Knoblauch, Chili und Ingwer hinzugeben und ca. 5 Minuten bei geschlossenem Topf unter gelegentlichem Umrühren andünsten.
  2. Das Gemüse mit Orangensaft ablöschen, Kokosmilch hinzugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen, bis das Gemüse gut bedeckt ist. Nun das Ganze bei geschlossenem Topf bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Kürbisstücke nur noch einen leichten Biss haben.
  3. Jetzt nur noch die Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/10/29/kuerbissuppe-mit-orange-und-kokosmilch/

Mein Tipp

Kürbiskernöl bildet einen sehr schmackhaften Kontrast zu dem frischen Geschmack der Orange. Kürbissuppe ist auch ein gutes Resteessen, da man sie auch gut mit von anderen Gerichten übrig gebliebenen und eingefrorenen Kürbisstücken zubereiten kann.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Saure Linsensuppe mit Kartoffeln & einem Touch Italien

12. März 2018
Saure Linsensuppe mit Kartoffeln & einem Touch Italien

Linsen – wer kennt sie nicht als Nationalgericht der Schwaben! Immer leicht bis mittelschwer gesäuert machen sie als Begleitung zu Spätzle und Saitenwürstchen -“Soida mit Lensa und Schpätzleeine” wie der Schwabe sagt – eine gute Figur. Als Linsen-Bolognese oder Linsensalat kommen die kleinen Kerle auch häufig bei Herrn Wallygusto und mir auf den Tisch. Ganz besonders gerne essen wir aber Linsensuppe mit Kartoffeln. In der kalten Jahreszeit gibt es kein besseres Essen! Besonders Ende Februar, als es nochmal so richtig zapfig (wie wir in Bayern so sagen) war, hätten wir uns am liebsten jeden Abend Linsensuppe gekocht! Und weil auch Klassiker irgendwann mal langweilig werden, haben wir dem Gericht einen Touch Italien verpasst.

Bei der Zubereitung habe ich mich mal wieder an einem Rezept von Tim Mälzer orientiert – denn wenn der Tim eines kann, dann ist es bodenständige, ehrliche Küche. Die Saure Linsensuppe mit Lyoner Wurst stammt aus dem Kochbuch HEIMAT. In der Kochfibel mit dem auffälligen goldenen Cover hat Tim Mälzer seine Lieblingsrezepte gesammelt – darunter auch genial-simplen Blumenkohl mit Kräuter-Käsesauce.

Dank Tim Mälzer weiß ich jetzt auch, dass Linsen ursprünglich gar nicht im „Ländle“ daheim waren! Ursprünglich in Ägypten und Palästina beheimatet, fanden sie auf den wasserarmen Höhen und auf den kargen Steinböden der Schwäbischen Alb ideale Wachstumsbedingungen vor. Der Linsenanbau hatte bis in die Wirtschaftswunderjahre hinein eine lange Tradition auf der Schwäbischen Alb. Ernte und Reinigung der Linsen waren aber sehr aufwendig, die Erträge vergleichsweise niedrig. So wundert es nicht, dass der Linsenanbau beständig zurück ging und die »Albleisa« (Alblinsen) in Vergessenheit gerieten. Dies ging sogar soweit, dass einige Sorten bis vor wenigen Jahren als verschollen galten. Dank einer Gruppe von engagierten Ökobauern, Wissenschaftlern und Slow-Food-Aktivisten werden die Alblinsen heute wieder auf der Schwäbischen Alb angebaut.

Saure Linsensuppe mit Kartoffeln & einem Touch Italien

Saure Linsensuppe mit Kartoffeln & einem Touch Italien

Zutaten

  • Rapsöl
  • 1 Stück Knollensellerie (ca. 120 g), in kleinen Würfeln
  • 1 Karotte, in kleinen Würfeln
  • 1 Stück Lauch (ca. 170 g), in kleinen Würfeln
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 rote Zwiebel, in kleinen Würfeln
  • 150 g Berglinsen
  • 2 EL g Tomatenmark
  • 1 Lorbeerblatt
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 2 Kartoffeln (ca. 350 g), in kleinen Würfeln
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Balsamico

Zubereitung

  1. Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und Knollensellerie, Karotte, Lauch, Knoblauch und Zwiebeln dazugeben und hell anbraten.
  2. Linsen, Tomatenmark und Lorbeerblatt zugeben und unterrühren. 5 Minuten schmoren.
  3. Mit Brühe auffüllen, Kartoffeln dazu, Deckel drauf und 30 Minuten leise köcheln.
  4. Thymian unter die Suppe rühren. Mit Salz, Pfeffer und Essig kräftig abschmecken.
  5. Suppe in tiefen, vorgewärmten Tellern mit der Suppe anrichten. Wer mag isst, (vegane) Würstchen dazu.
https://wallygusto.de/2018/03/12/saure-linsensuppe-mit-kartoffeln-einem-touch-italien/

Mein Tipp

Statt Berglinsen könnt Ihr natürlich auch andere kleine Linsen, zum Bespiel Puy, verwenden. Und im unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr keinen Balsamico im Haus haben solltet, tut es ein Schuss Rotwein- oder Weißweinessig auch.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen

26. Februar 2018
Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen | Rezept auf www.wallygusto.de

Ich hasse dieses Wetter! Diesen sogenannten Winter, der dieses Jahr mit viel Regen und noch mehr Sturm einhergeht. Und wenn es mal schneit, dann ist es ekelhafter, pappiger Schnee, der die Schuhe innerhalb kürzester Zeit komplett durchweicht. Am liebsten würde ich jeden Morgen das Klingeln des Weckers ignorieren, denn draußen ist es eh noch dunkel. Außerdem macht es mir die Kälte sowieso fast unmöglich, das warme Bett zu verlassen und ins Büro zu gehen. Gleichzeitig steigt die Lust auf Kalorienbomben. Und zwar grenzenlos! Schokolade? Oh ja, am liebsten gleich morgens zum Cappuccino! Käsespätzle? Natürlich, am besten täglich! Pizza? Die geht eh immer! Zum Glück nimmt auch der Appetit auf deftige Eintopfgerichte zu – die machen auch lange satt und nicht dick! Eine enorme Bereicherung in diesem Bereich ist der Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen, der meine “Winter-Diät” kulinarisch ungemein bereichert. Hinter den Hülsenfrüchten verbirgt sich eine ordentliche Portion Kichererbsen und Linsen – zusammen mit Kartoffeln & Erdnussmus DIE perfekte Eintopf-Mischung!

Die Idee für dieses absolut perfekte Soulfood stammt von Eat this, dem Blog von Nadin & Jörg. Bei den beiden werden Herr Wallygusto und ich eigentlich immer fündig, wenn ich ein tolles Rezept mit Linsen oder Kichererbsen suche. Und nach den Kidneybohnen á la Afrika sind wir beide ohnehin süchtig! Hülsenfrüchte sind – ich werde es nicht müde zu betonen – nicht nur köstlich, sondern auch eine wichtige Eiweißquelle! Vor allem, wenn Ihr Euch vegetarisch oder sogar vegan ernährt, solltet Ihr also ruhig öfter zu Linsen, Kichererbsen und Bohnen greifen!

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen

Menge: 2 Personen

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf mit Hülsenfrüchten & Salzzitronen

Zutaten

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, in feinen Ringen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 350 g Süßkartoffel, in 2 cm großen Würfeln
  • 2 Stangen Sellerie, in 2 cm großen Würfeln
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 1/2 Jalapeño, fein gehackt
  • 90 g Berglinsen
  • 150 g Kirschtomaten, gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/8 Salzzitrone, abgespült und fein gehackt
  • 1/2 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 EL Rosinen
  • 1 EL Erdnussmus
  • 1/2 Dose oder 130 g gekochte Kichererbsen
  • Salz
    Zum Servieren
  • nach Belieben Koriander
  • nach Belieben Joghurt

Zubereitung

  1. Olivenöl in einen heißen Topf geben und Zwiebelringe sowie Lorbeerblätter darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten schmoren. Damit nichts anbrennt, ab und zu umrühren.
  2. Süßkartoffel, Sellerie, Knoblauch und Jalapeño dazugeben, weitere 5 Minuten schmoren.
  3. Berglinsen ebenfalls in den Topf geben, 2 Minuten braten. Mit Tomaten, Tomatenmark und 450 ml heißem Wasser aufgießen. Mit Salzzitronen, Pfeffer und Kreuzkümmelsamen würzen, dann Rosinen und Erdnussbutter unterrühren.
  4. Alles aufkochen, anschließend mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze 30 Minuten kochen lassen. Immer wieder mal umrühren. 10 Minuten vor Ende der Garzeit Kichererbsen unterrühren.
  5. Eintopf mit frisch gehacktem Koriander und Joghurt servieren.
https://wallygusto.de/2018/02/26/suesskartoffel-erdnuss-eintopf-mit-huelsenfruechten-salzzitronen/

Mein Tipp

Im Original kommt das Rezept ohne Salzzitrone aus. Wer keine Salzzitrone zur Hand hat, würzt den Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf vor dem Kochen stattdessen mit Salz und gibt am Ende der Garzeit den Saft einer 1/2 Limette in den Eintopf.

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Bayerischer Gemüseeintopf

20. November 2017
Bayerischer Gemüseeintopf | Rezept auf www.wallygusto.de

Es lässt sich nicht länger leugnen, der Winter steht vor der Tür! Die Tage werden immer kürzer, es ist kalt und der Nieselregen unser ständiger Begleiter. Diese Jahreszeit, ich mag sie einfach nicht. Ich bin daher froh, dass Herr Wallygusto und ich im Oktober die Gelegenheit hatten, in Südtirol eine Woche lang Sonne zu tanken. Tröstlich ist auch, dass es bald auf diversen Christkindlmärkten in München die Gelegenheit gibt, sich die eisigen Finger mit einem Becher heißem Glühwein zu wärmen. Ein weiterer Gedanke, der mich aufrecht hält, ist die Aussicht auf einen deftigen Gemüseeintopf. Für mich und alle, denen es ähnlich geht, hat Birgit Fazis in ihrem Kochbuch Bayerisch vegetarisch einen bunten Bayerischen Gemüseeintopf kreiert.

Birgit liebt, genau wie ich, Eintöpfe! Sie sind herrlich einfach zuzubereiten, machen satt und zufrieden und versorgen uns besonders in der kalten Jahreszeit im Nu mit einer geballten Ladung Vitamine und Mineralstoffe.

Mir gefällt der Bayrische Gemüseeintopf ganz besonders gut, weil er eine fröhliche Mischung aus Kürbis, Kartoffeln, Paprika und Zucchini ist. Wir haben dem eh schon bunten Gericht mit einer Karotte noch ein wenig Biss verliehen. Für eine besonders aromatische Note sorgen bei uns ein wenig Honig und getrocknete Chili.

Bayerischer Gemüseeintopf

Menge: 2 Portionen

Bayerischer Gemüseeintopf

Zutaten

  • Rapsöl
  • 350 g Hokkaido-Kürbis, in mundgerechten Stücken
  • 150 g überwiegend mehlig kochende Kartoffeln, in mundgerechten Würfeln
  • 1 Karotte, in kleinen Würfeln
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Zucchini, in 2 cm großen Stücken
  • 1 rote Paprika, in 2 cm großen Stücken
  • 1 TL Honig
  • 1 getrocknete Chili, zerkrümelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomaten gestückelt
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie, gehackt

Zubereitung

  1. Rapsöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauchwürfel kurz darin dünsten.
  2. Dann das restliche Gemüse, Honig und Chilischote hinzufügen und etwa 5 Minuten mit andünsten. Tomatenmark dazugeben und unterrühren.
  3. Gemüse mit Gemüsebrühe ablöschen. Anschließend Tomaten und Lorbeerblatt zugeben und alles etwa 20-35 Minuten angenehm bissfest garen.
  4. Lorbeerblatt entfernen und den Gemüseeintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit etwas gehackter Petersilie bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2017/11/20/bayerischer-gemueseeintopf/

Mein Tipp

Wer es cremig mag, soll laut Birgit Fazis den Eintopf mit einem Klecks saurer Sahne servieren! Für mehr Würze hingegen sorgt ein 1 EL Pesto (z. B. Bärlauchpesto). Und wer noch Kürbis übrig hat, kann sich ja mal dieses Rezept für Kürbis-Spinat-Curry anschauen!

Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Rote Linsen-Tomaten-Suppe | #blogeventhülsenfrüchte

28. November 2016
Rote Linsen-Tomaten-Suppe

Diese Rote Linsen-Tomaten-Suppe nach einem (leicht abgewandelten) Rezept der Küchengötter zeigt, dass es nicht immer Saure Linsen mit Würschtel oder Dal sein müssen. Das wirklich Tolle an roten Linsen ist, dass sie relativ schnell gar werden. Das liegt daran, dass sie bereits geschält sind. Ein weiteres Plus ist, dass sie eine sehr gute Nährstoffkombination haben. Trotz eines niedrigen Fettanteils sind sie reich an Eiweiß und Kohlenhydraten. Nicht vergessen sollte man auch den recht hohen Anteil an B-Vitaminen. Diesen wird eine positive Auswirkung auf Nerven- und Gehirnzellen nachgesagt. Diese kleinen Dinger sind somit richtige Alleskönner und nicht nur für Vegetarier sehr gut geeignet. :-)

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Zwiebeln, fein gehackt
  • 20 g frischer Ingwer, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 100 g rote Linsen
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Rote oder Panang Curry Paste
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Pizzatomaten (400 g)
  • 15 g Koriandergrün
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL Crème légère oder Skyr

Zubereitung

Linsen in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen.

Öl erhitzen, die Zwiebeln darin in 5 Min. glasig dünsten. Ingwer und Knoblauch zugeben und unter Rühren 1 Min. mitdünsten. Tomatenmark und Currypaste zugeben und unter Rühren 2 Min. anrösten. Linsen zufügen und 2 Min. andünsten. Brühe zugießen und 3 Min. köcheln lassen. Tomaten zufügen und alles zugedeckt 15-18 Min. köcheln lassen.

Inzwischen Koriandergrün abbrausen und trocken schütteln, die zarten Stängel und die Blätter hacken und mischen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. In tiefe Teller oder Schalen füllen mit jeweils einen Klecks Crème légère oder Skyr und Koriandergrün servieren.

Blogevent – International Year of Pulses 2016

Und da Hülsenfrüchte wie Rote Linsen nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund sind, haben die Vereinten Nationen 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ernannt. Matthias von Culinary Farm hat diese Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und den kleinen Kerlchen ein ganz besonderes Blogevent spendiert: Jeder, der einen Blog betreibt, kann das GANZE Jahr über Rezepte mit Hülsenfrüchten als Hauptzutat einreichen. 

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella | Buchvorstellung

22. August 2016
Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella - Mozzarella originale

Weiß und eher unscheinbar kommt er daher, der Büffelmozzarella. Ich für meinen Teil LIEBE  Büffelmozzarella – seine Frische, Saftigkeit und cremige Konsistenz machen ihn zu einem kulinarisch-sinnlichen Genuss und etwas wirklich Einzigartigem. „Normalen“ Mozzarella kaufen wir wirklich nur noch, wenn wir im Laden keinen aus Büffelmilch bekommen. Ein Kochbuch, in dem die leckere „weiße Kugel“ DIE Hauptrolle spielt, kommt also (eigentlich) wie gerufen!!!

Autor

Rosanna Marziale aus Caserta (Kampanien) ist eine der angesehensten Frauen am Herd in Italien. Mit großer Leidenschaft, Kenntnis und Begeisterung für die Produkte ihrer Region kocht sie in zweiter Generation im Restaurant ihrer Familie.  Für ihre frische und regionale Küche wurde Rosanna bereits mit einem Stern ausgezeichnet. Ihre ganz besondere Liebe gilt dabei dem Original-Büffelmozzarella, dem Mozzarella di bufala campana DOP.

Optik

Das tolle, kompakte Format der Kochbücher von HÄDECKE habe ich ja bereits mehrfach lobend erwähnt. Mozzarella originale stellt in dieser Hinsicht keine Ausnahme dar. Positiv fällt mir auf, dass jedem Rezept ein eigenes Foto gewidmet wurde – so finden sich auf 168 Seiten 56 Farbfotos. Die Optik der Fotos wirkt auf mich sehr modern, allerdings fast ein wenig unterkühlt. Was aber auf keinen Fall heißen soll, dass die Gerichte in Mozzarella originale nicht appetitlich wirken!

Mozzarella originale von Rosanna Marziale

Rezepte

In ihrer vorliegenden Sammlung herzhafter und süßer Rezepte beweist uns die Autorin auf sehr genussvolle Art und Weise, dass Büffelmozzarella weit mehr sein kann als Begleiter sonnengereifter Tomaten – wobei er auch dafür natürlich wunderbar geeignet ist. Vor allem im Sommer ist Caprese ein willkommenes, leichtes Abendessen!

Die Rezepte  in Mozzarella originale sind in folgende Kapitel aufgeteilt:

  • Salate für Genießer
  • Brot & Sandwich einmal anders
  • Suppenglück
  • Genussvoll vegetarisch
  • Raffiniertes mit Reis
  • Pasta! Pasta! Pasta!
  • Pizza mit Pfiff
  • Fisch & Meeresfrüchte für Gourmets
  • Feines mit Fleisch, Wurst & Geflügel
  • Süße Überraschungen
  • Grundrezepte

Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella - Mozzarella originale
Kurzprofil

Titel:  Mozzarella originale Die Vielfalt eines Klassikers
Autor:  Rosanna Marziale
Herausgeber:  HÄDECKE Verlag
ISBN:  978-3-7750-0691-0
Preis:  € 22,00

Ausprobiert

Die Auswahl an vegetarischen Gerichten mit Hauptspeisen-Charakter, die mich wirklich ansprechen, ist leider nicht so groß. Und Vorspeise oder Nachtisch gibt es bei Herrn Wallygusto und mir wirklich nur ganz, ganz selten. Ich habe mich daher an einem heißen Freitagabend dazu entschlossen, die cremige Tomatensuppe einfach als Hauptgericht zu kredenzen.

Das hier vorgestellte Rezept reicht also für 4 Personen als Vorspeise oder eben (wie hier angegeben) für 2 Personen als leichtes Hauptgericht, wenn man etwas Ciabatta dazu reicht.

Cremige Tomatensuppe mit Büffelmozzarella - Mozzarella originale

Zutaten für 2 Personen

  • 8 Strauchtomaten
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Knoblauchöl*
  • 1 Kugel (Büffel-)Mozzarella, gewürfelt
  • 8 Basilikumblätter
  • 8 grüne oder schwarze Oliven ohne Kern, in Scheiben
  • natives Olivenöl extra

Zubereitung

Strauchtomaten waschen, den Stielansatz entfernen und an der Oberseite kreuzförmig einschneiden. Kurz in heißem Wasser blanchieren, danach in Wasser mit Eiswürfeln tauchen und häuten. Jede Tomate achteln und Samen entfernen. Tomaten mit dem Stabmixer pürieren. Wer mag, streicht die Masse anschließend noch durch ein feines Sieb. Wir haben diesen Schritt ausgelassen und fanden das Ergebnis trotzdem ansprechend.

Tomatencreme in einem kleinen Topf erhitzen, mit Salz und Pfeffer würzen und das Knoblauchöl hinzufügen.

Anschließend Tomatencreme auf vier tiefe Teller verteilen, Mozzarellawürfel obenauf setzen und mit Basilikumblättern und Olivenscheiben garnieren.

Wer mag, beträufelt die Tomatencremesuppe jetzt noch mit etwas Olivenöl.

*Für das Knoblauchöl eine geschälte Knoblauchzehe in Scheiben schneiden und über Nacht im Kühlschrank in Olivenöl ziehen lassen.

**Eigentlich werden die Basilikumblätter in 200 ml Erdnussöl frittiert. Da wir frittierte Basilikumblätter aber nicht besonders mögen, haben wir das Basilikum so auf die Suppe gegeben.

Fazit

Leider sind Mozzarella originale und ich noch nicht richtig warm miteinander geworden. Irgendwie habe ich auch nach mehrmaligen Durchblättern nur wenig vegetarische (Haupt-)Gerichte gefunden, bei denen ich auf Anhieb gedacht habe, „das muss ich unbedingt nachkochen”. Dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Bei Dorothe von Bushcooks kitchen hat Mozzarella originale durchaus für mehr Begeisterung gesorgt. Aber vielleicht kommt das ja noch, wenn ich mal wieder mehr Zeit habe und ich mich nochmal damit auseinandersetzen kann.

Vielen Dank an den HÄDECKE Verlag, der mir das Buch und die Bilder ohne Wasserzeichen freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe Vegan

Schwarzwurzeleintopf mit Gerste | Buchvorstellung 

9. Mai 2016
Schwarzwurzeleintopf mit Gerste

Wenn es eines gibt, was Herr Wallygusto und ich neben indischen Curries und feiner Pasta ganz besonders lieben, dann sind es Suppen und Eintöpfe. Und das nicht nur im Winter – wir finden nämlich, dass dicke Eintöpfe mit Kartoffeln und Linsen auch jetzt im Frühling super schmecken!

Für Leute wie uns hat der HÄDECKE Verlag letztes Jahr das kleine, aber feine Kochbuch Suppen, Aufläufe und Eintöpfe vegan & vollwertig herausgebracht. Und weil die Leute in dem Verlagshaus wissen, was uns schmeckt, haben sie auch gleich noch ein paar süße und deftige Aufläufe reingepackt.

Vegan & Vollwertig - Suppen, Aufläufe & Eintöpfe

Autor

Gleich drei Autoren sind für dieses schöne Kochbuch verantwortlich:

Annette Heimroth ist ärztlich geprüfte Gesundheitsberaterin GGB und Tierschutzlehrerin. Schon seit vielen Jahren leitet sie Kurse zur vegetarischen und veganen Vollwertkost, Fastenseminare und Frischkostwochen. Sie gibt Ernährungseinzelberatungen sowie individuelle Unterstützung zur Haut- und Haargesundheit. Außerdem ist sie in Schulen und Kindergärten aktiv und hält auf Wunsch diverse Fachvorträge. Brigitte Bornschein ist Hauswirtschafterin in einer Einrichtung der Gemeinschaftsverpflegung und in ihrer Freizeit engagierte Veganköchin. Beide ernähren sich seit vielen Jahren vegetarisch, inzwischen vegan und vollwertig. Sie unterstützen verschiedene Tierrechtsorganisationen und sind selbst häufig für Tierrechte aktiv. Markus Bonath ist hauptberuflich eigentlich Schreiner, der seinen Sinn für Ästhetik aber auch als begeisterter Hobbykoch in seinen veganen Kreationen auslebt. Wichtig sind ihm pure Rezepte, die in der Zubereitung ohne viel Equipment auskommen, dafür aber sensationell im Geschmack sind.

Optik

Suppen, Aufläufe & Eintöpfe hat mit den Maßen 16,4 x 1,5 x 22,1 cm ein sehr handliches Format.  Auf 80 Seiten finden sich 27 ansprechende Rezeptfotos und viele Tipps zu den einzelnen Rezepten.

Aber das ist genau das, was ich an den Kochbüchern aus dem HÄDECKE Verlag so liebe: Auf wenig Papier gibt es unglaublich viele leckere Rezepte und Informationen zu den dort verwendeten Zutaten. Wie ich es von HÄDECKE gewohnt bin, ist auch der neue Band der erfolgreichen Buchreihe „Vegan & vollwertig genießen“ sehr liebevoll und übersichtlich aufgemacht.

Vegan & Vollwertig - Suppen, Aufläufe & Eintöpfe

 

Rezepte

In Suppen, Aufläufe & Eintöpfe gibt’s veganes Soulfood ohne Soja und Seitan. Und wir lernen, dass vegane Küche ganz einfach sein kann. Zudem ist mit den vollwertigen Rezepten gewährleistet, dass der Körper alle wichtigen Stoffe erhält, die er braucht. Der neue Band der erfolgreichen Buchreihe Vegan & vollwertig genießen bietet dafür unkomplizierte und gesunde Wohlfühlgerichte, die Leib und Seele wärmen.

Die Zubereitung der Gerichte wird übersichtlich und gut erklärt, so dass auch weniger geübte Köche prima damit zurecht kommen sollten. Praktisch sind auch die Tipps, die es zu den einzelnen Rezepten gibt: Wir wären ohne dies wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, den Reis-Erbsen-Eintopf mit frischen Ananasstücken zu veredeln.

Das handliche Kochbuch ist in folgende Kapitel unterteilt:

  • Hinweise zu Rezepten

Hier finden sich praktische Tipps zu einigen Zutaten, z.B. dass die wenigsten Vollkornprodukte noch vollwertig sind. In Suppen, Aufläufe & Eintöpfe kommt Getreide daher nur frisch gemahlen, geschrotet oder geflockt zum Einsatz.

  • Grundrezepte

Wer noch nie selbst Gemüsebrühe, Cashewsahne oder vegane Käsecreme gemacht hat, wird hier fündig. Letztere eignen sich übrigens auch zum Überbacken.

  • Suppen

Ob früh morgens oder spät abends, warm oder kalt – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

  • Eintöpfe

Von Aubergine bis Zucchini, mit oder ohne herzhaftes Getreide – Eintöpfe sind ideale Rezepte für ein Essen mit Freunden.

  • Aufläufe

Aufläufe sind warme Seelenwärmer – egal, ob süß oder deftig, mit knusprigen Abschluss oder bunt gewürfelt. Ich muss zugegeben, dass ich dieses Kapitel bisher nur misstrauisch beäugt habe, denn für mich muss ein Auflauf mit Käse überbacken sein. Aber die Neugier wird siegen – sehr bald sogar! ;-)

Kurzprofil

Titel: Suppen, Aufläufe und Eintöpfe vegan & vollwertig
Autor: Annette Heimroth, Brigitte Bornschein, Markus Bonath
Herausgeber: HÄDECKE Verlag
ISBN: 978-3-7750-0697-2

Schwarzwurzeleintopf mit Gerste

Ausprobiert

Herr Wallygusto und ich haben leider erst zwei Gerichte aus diesem ansprechenden Kochbuch ausprobiert: Reis-Erbsen-Eintopf mit Ananas und Schwarzwurzeleintopf mit Gerste. Da ich bei dieser Gelegenheit das erste Mal überhaupt Schwarzwurzel gegessen habe, möchte ich Euch letzteres Gericht unbedingt vorstellen: Was nämlich recht bieder und langweilig klingt, überzeugt durch die Kombination der herzhaften Gerste mit fruchtiger Orange und frischem Dill. Wie immer haben wir das Rezept ein wenig an unsere Bedürfnisse und unseren (großen) Appetit angepasst.

Zutaten für 2 Personen

  • 140 g Gerste
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Karotte, klein gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, geputzt, in 5 cm langen Streifen
  • 500 g geputzte Schwarzwurzel, in mundgerechte Stücke geschnitten*
  • 1 Zitrone, ausgepresst
  • 2 EL natives Kokosöl
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • weißer oder schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • ½ Bund Dill, fein gehackt
  • 1 unbehandelte Bio-Orange, Saft und Schalenabrieb
  • Steinsalz**
  • Muskatnuss, (frisch) gerieben

*Damit sich die Schwarzwurzeln nicht dunkel verfärben, in eine Schüssel mit ausreichend Wasser und Zitronensaft einlegen.

**Meersalz aus der Mühle ist auch okay

Zubereitung

Gerste am Vortag waschen und in reichlich Wasser über Nacht einweichen. Im Einweichwasser aufkochen, 30-40 Minuten bissfest garen und anschließend abgießen.

Kokosöl in einen Topf erhitzen, Zwiebeln darin anschwitzen. Dann Knoblauch, Karotten und Lauch dazugeben und kurz mitbraten.

Schwarzwurzeln, Gemüsebrühe und Pfeffer dazugeben und aufkochen. Anschließend 12-15 Minuten bei niedriger Temperatur abgedeckt köcheln lassen.

Dill zusammen mit Orangensaft, Schalenabrieb und Gerste in die Suppe einrühren. Kurz erwärmen und mit Salz und Muskat abschmecken.

Fazit

Suppen, Aufläufe & Eintöpfe ist schon wieder ein Buch von HÄDECKE, das Herrn Wallygusto und mich begeistert! Auch wenn wir noch keinen der Aufläufe ausprobiert haben: Irgendwie haben wir da – weil ohne Käse – noch ein paar Berührungsängste. Ich bin mir aber sicher, dass wir diese bald überwinden werden. 

Vielen Dank an den HÄDECKE Verlag, der mir freundlicherweise das Buch sowie die Fotos ohne Wasserzeichen zur Verfügung gestellt hat. Wie immer meine Meinung davon natürlich unberührt. 

Einkaufen Lieblingsrezepte Magazin Suppen | Eintöpfe

Rote-Bete-Suppe | Alles Gute zu seiner Zeit | Buchvorstellung

4. Januar 2016

Erdbeeren im November? Grünkohl im September? Und wann haben eigentlich Bohnen Saison? Der Besuch der Obst-und Gemüseabteilung eines heimischen Supermarktes sorgt – zumindest bei mir – immer häufiger für Irritationen. Klar kaufen auch Herr Wallygusto und ich im Winter Gemüse, dass man eigentlich nur im Sommer essen sollte: Zucchini, Aubergine und Tomaten kommen bei uns auch in der kalten Jahreszeit häufig auf den Tisch. Aber muss ich wirklich auch das ganze Jahr über die bereits erwähnten Erdbeeren oder Spargel essen können? Ganz ehrlich? Nein!

Immer häufiger stellen wir uns daher inzwischen die Frage, ob es nicht wieder möglich wäre, sich saisonal zu ernähren. Schließlich gibt es auch im Herbst und Winter genug einheimisches Gemüse, um auch als Vegetarier gut – soll heißen “abwechslungsreich” – über die Runden zu kommen. Einen richtig saisonalen Jahreskalender für frisches Obst und Gemüse habe ich bisher leider nicht finden können. Zum Glück gibt es aber seit März 2015 den praktischen Ratgeber Alles Gute zu seiner Zeit von LV-Buch!

Autoren

Marcus Reckewitz ist freier Autor, Lektor, Ghostwriter und Werbetexter. Neben Alles Gute zu seiner Zeit hat er noch eine ganze Reihe andere Bücher über Kulinaria herausgebracht. Eine Übersicht seiner Werke findet Ihr auf seiner Website www.reckewitz.de.

Optik

Alles Gute zu seiner Zeit ist ein gebundenes Buch mit Hardcover. Das Format mit den Maßen von 20 x 24,5 cm ist handlich und kompakt. Die Seiten sind schön dick, schon allein das Blättern wird so zum Genuss.

Wie auch schon für das Cover, kommen im inneren kräftige Farben zum Einsatz. Die Fotos bei den Sortenporträts der einzelnen Obst-und Gemüsesorten wirken auf mich sehr natürlich. Was ich persönlich auch sehr ansprechend finde ist, dass jedes der saisonalen Rezepte ein Foto hat. Ihr wisst ja, ich bin der Das-Auge-isst-mit-Typ. Zumindest, was die Auswahl der Gerichte angeht. ;-)

Alles Gute zu seiner Zeit Rezepte

Inhalt

Verantwortungsvoll und gesund essen ist gar nicht so schwer: Mit diesem Obst- und Gemüse-Frischekalender erkennt Ihr dank des praktischen Ampel-Prinzips, welche Sorten Saison haben. So werden die Transportwege des Essens verkürzt und Geschmack auf dem Teller gewonnen. Aber nicht nur die Umwelt freut sich, sondern auch der Buy-Local-Gedanke gewinnt an Raum, und regionale Vermarkter können zur Saison von den Konsumenten besser unterstützt werden.

Wie es sich für ein Ampel-Prinzip gehört, ist die Darstellung einfach und übersichtlich: Für jeden Monat gibt es eine Übersicht aller verfügbaren Obst- und Gemüsesorten mit eindeutiger Kennzeichnung: Grün für regionale Verfügbarkeit, Gelb für europäische Ware und Rot für alles, was in dem Monat ausschließlich aus Übersee zu bekommen ist.

Angereichert ist der Band mit saisonalen Rezepten, Wissenswertem über die verschiedenen Sorten sowie einer Übersicht wichtiger Inhaltsstoffe.

Alle Gute zu seiner Zeit Ampel

Kurzprofil

TitelAlles Gute zu seiner Zeit
Autor: Marcus Reckewitz
Herausgeber: LV-Buch
ISBN: 978-3-7843-5366-1
Preis: € 14,95

Ausprobiert

Wenn es schon Rezepte gibt, dann probieren wir die auch aus! Das für mich ansprechendste Rezept ist die Rote-Beete-Suppe. Die Rote Bete bekommt Ihr im Januar als heimische Lagerware oder als Import aus europäischen Nachbarländern.

Leider zeigt sich bei der Zubereitung, dass Kochbuch-Optik und Realität weit auseinander liegen: Durch das Pürieren und die Zugabe von Sahne sieht unsere Suppe natürlich ganz anders aus als die auf der Abbildung in Alles Gute zu seiner Zeit. Ich würde fast sagen, sie ist fast schon unansehnlich – aber immerhin sehr lecker! Für das echt hässliche Foto möchte ich Euch daher um Entschuldigung bitten.

Alles Gute zu seiner Zeit Rote Bete Suppe

Zutaten für 4 (oder 2 hungrige) Personen
  • ca. 500 g Rote Bete*
  • 3 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Orangensaft
  • 200 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer

*Wir sind faul und haben vorgekochte Rote Bete verwendet.

Zubereitung

Wenn Ihr frische Rote Bete verwendet, diese schälen und in Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauch ebenfalls schälen und würfeln bzw. fein hacken.

Alles in einem großen Topf in Butter andünsten. Ingwer schälen, reiben und dazugeben. Gemüsebrühe, Saft un Sahne zugießen, gut verrühren und im geschlossenen Topf ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Anschließend pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fazit

Alles zu seiner Zeit ist ein praktischer und schöner Ratgeber für alle, die sich bewusst mit ihrem Essen und – vor allem – seiner Herkunft auseinander setzten wollen.

Vielen Dank an der Verlag LV-Buch der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Kürbis-Kichererbsen-Suppe | Zu Gast in Marokko | Buchvorstellung 

16. November 2015

Schon seit ich denken kann, möchte Herr Wallygusto in Marokko Urlaub machen. Von beeindruckender Landschaft, dem sagenhaften Atlas-Gebirge und unglaublicher Gastfreundschaft ist dann immer die Rede. Trotzdem konnte ich diesen Wunsch nie nachvollziehen: Marokko ist doch nur ein langweiliger Sandhaufen mit vielen, vielen Steinen, oder? Oder gibt es da etwas noch mehr zu entdecken als einsame Oasen mit Kamelen?

Seit ich nun aber das erste Mal das fantastische Buch Zu Gast in Marokko in Händen hielt, denke ich ein wenig anders darüber: Sophia und Rob Palmer präsentieren in ihrem Werk die ganze Vielfalt Marokkos – von turbulenten Großstädten zu abgelegenen Orten mitten in der Wüste. Nebenbei werden kulinarischen Klassiker zusammen mit marokkanischen Freunden und der Familie genussvoll zubereitet und neue Speisen probiert. Ihre Abenteuer haben die beiden auf so betörende Weise festgehalten, dass aus Zu Gast in Marokko weit mehr als nur ein Kochbuch geworden ist.

Marokko 01

Autoren

Der australische Food- und Lifestyle-Fotograf Rob Palmer ist mit seiner Frau Sophia Palmer, gebürtige Marokkanerin, durch das schillernde, kontrastreiche Marokko gereist. Die Marokkanische Küche war dabei ihr Leitfaden.

Optik

Die Bücher von Callwey haben mir schon immer gefallen, aber mit Zu Gast in Marokko hat sich der Verlag nun selbst übertroffen. Schon der farbenfrohe, geschmackvolle Einband begeistert mich auf den ersten Blick! Und der positive Eindruck setzt sich fort: Auf 288 Seiten werde ich mit stimmungsvollen Bildern auf die kulinarische Reise durch Marokko genommen. Dabei stehen aber weniger die Gerichte, sondern viel mehr Land und Leute im Vordergrund. Und so bietet das Buch ein einmaliges Potpourri aus exotischen Leckerbissen, wunderschönen Landschaften und interessanten Portraits.


Rezepte

Eines gleich vorweg: Viele Hauptgerichte ohne Fisch oder Fleisch gibt es Zu Gast in Marokko nicht. Das ist aber gar nicht schlimm, denn es gibt trotzdem so einige exotische Leckerbissen zu entdecken! Graupen-Gemüse-Pilaf mit Kreuzkümmeldressing, einige Salate und Rezepte für rote und grüne Harissa warten darauf, nachgekocht zu werden. Genauso wie zahlreiche Nachspeisen. Oder findet Ihr Mandel-Honig-Teigtaschen, Milchpudding mit Orangenblütenwasser und Mandeln oder Apfel-Karamell-Türme etwa nicht einfach unwiderstehlich?

Ich habe es leider auch dieses Jahr nicht geschafft, meinen Vorsatz mehr neue Rezepte auszuprobieren. Irgendwie lief alles anderes als geplant und überhaupt ging die Zeit wieder einmal viel zu schnell vorbei. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich zur nächsten Grillsaison bestimmt den einen oder anderen Salat aus Zu Gast in Marokko zubereiten werde. Und ich bin mir absolut sicher, dass meine Gäste von der marokkanischen Küche schwer begeistert sein werden!

Marokko 02

Kurzprofil

Titel:                          Zu Gast in Marokko
Autor:                        Sophia & Rob Palmer
Herausgeber:           Callwey
ISBN:                        978-3-7667-2143-3
Preis:                        € 39,95

Ausprobiert

Wie bereits erwähnt, ist die Auswahl an vegetarischen Gerichten mit Hauptspeisen-Charakter auf den ersten Blick nicht allzu groß. Aber zum Glück liebt Rob Kürbis, und Sofia Suppen, so dass es für die beiden naheliegend war, eine eigene Version dieses marokkanischen Klassikers zu erfinden. Und so kommt auch Ihr in den Genuss dieser deftigen Kürbis-Kichererbsen-Suppe.

Marokko 03

Zutaten für 4 Personen
  • 1,5 kg Butternusskürbis, längs halbiert*
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • ½TL gemahlenes Piment
  • ½ TL gemahlener Koriander
  • ½ TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 EL Harissa
  • 1,25 l Hühnerfond**
  • ½ TL feines Meersalz
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgespült abgetropft
  • Naturjoghurt und Korianderblätter zum Garnieren

*Wir haben 1,6 kg Hokkaido-Kürbis verwendet. Da die Schale dieser Sorte essbar ist, müsst Ihr den Kürbis lediglich waschen, entkernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Wenn Ihr es uns gleich tun wollt, entfällt also der 1. Arbeitsschritt.

**Für die vegetarische Variante Gemüsebrühe verwenden.

Zubereitung

Backofen auf 180 °C vorheizen. Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen, Kürbis darauflegen und 1 Stunde weich garen. Aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten abkühlen lassen. Nun die Kürbiskeren mit einem Löffel entfernen, Kürbis schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.*

In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen und hacken.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelstücke darin unter Rühren 5 Minuten glasig dünsten. Dann Gewürze und Harissa einrühren und 1—2 Minuten anbraten, bis sie duften.

Gemüsebrühe, Salz und Kürbis hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren 15-20 Minuten kochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Stabmixer oder in der Küchenmaschine glatt pürieren. Den Topf wieder auf den Herd stellen, Kichererbsen hinzugeben und bei geringer Hitze 3—5 Minuten köcheln lassen. Falls die Suppe zu dick wird, einfach noch etwas Wasser einrühren.
Wer mag, serviert die Suppe mit Joghurt und Korianderbättern garniert.

Fazit

Zu Gast in Marokko hat mich schwer begeistert. Und auch Herr Wallygusto, der kein großer Fan von Kochbüchern ist, war sehr angetan. Für uns ist es aber eh viel mehr als nur ein Kochbuch! So haben wir völlig neue Seiten von  Marokko entdeckt und konnten so tief in die atemberaubende Welt der marokkanischen Lebensweise eintauchen. Die Lust auf einen Urlaub in diesem faszinierenden Land ist jetzt also auch in mir geweckt!

Vielen Dank an den Callwey Verlag der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe Vegan

Vegane Tom Kha Gai mit Räuchertofu & viel Gemüse | Tierfreitag

8. Mai 2015

Da Herr Wallygusto und ich alles andere als ein Suppen-Kaspar sind, haben wir heute zum heutigen Tierfreitag eine vegane Variante der berühmten Tom Kha Gai für Euch! Lange habe ich das Kochen von Suppen vernachlässigt, bis ich in der aktuellen Ausgabe der mutti kocht am besten auf diesen Klassiker der thailändischen Küche gestoßen bin! Vielen Dank an dieser Stelle für die Inspiration!

Tom Kha Gai ist eine Hühnersuppe aus Thailand, die mit Galgant (statt Ingwer) und Kokosmilch (also komplett ohne Brühe) zubereitet wird. Eigentlich dachten wir ja, dass Tom Kha Gai übersetzt “Lecker Suppe, die glücklich macht” heißt. Aber weit gefehlt, denn der Name bezeichnet die Bestandteile: “Suppe Galgant Huhn”.

Unsere Suppe hier hat nicht viel mit dem Original zu tun, der Name ist also komplett entfremdet! Statt Hühnerbrust landet bei uns nämlich pikanter Räuchertofu im Kochtopf. Auch Galgant werdet Ihr darin nicht finden, stattdessen kommt eine ordentlich Portion Ingwer rein. Und Gemüsebrühe und noch mehr frisches Gemüse. Aber wie sagt Herr Wallygusto immer so schön? Man muss sich ja nicht immer an das Rezept halten. Hauptsache uns schmeckt es. In diesem Sinne viel Spaß beim Nachkochen dieser veganen Interpretation der Tom Kha Gai!

Vegane Tom Kha Gai

Zutaten für 2-3 Personen

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück (ca. 2 cm) frischer Ingwer
  • 3 Kaffir-Limettenblätter
  • 1 rote Chilischote
  • 1 Stangen Zitronengras
  • 2 Karotten Räuchertofu
  • 1 Dose ungesüßte Kokosmilch
  • 1 TL Gemüsebrühe (Instant)
  • 500 ml Wasser
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 4 Champignons
  • 1 Zucchini
  • 125 g Kirschtomaten
  • etwas Koriandergrün
  • Saft einer Limette
  • 3 EL Sojasoße hell

Zubereitung

Knoblauch und Ingwer schälen. Zwiebeln würfeln, Knoblauch fein hacken und Ingwer in dünne Scheiben schneiden. Limettenblätter waschen und in kaltes Wasser legen. Chilischote halbieren und in Ringe schneiden. Zitronengras waschen, putzen, leicht flach drücken und in ca. 5 cm lange Streifen schneiden. Karotten putzen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Tofu würfeln.

Kokosmilch, 500 ml Wasser und Brühe aufkochen. Knoblauch, Ingwer, Limettenblätter, Chili, Zitronengras, Karottenscheiben und Tofu zugeben. Erneut aufkochen und ca. 10 Minuten köcheln.

Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in 3 cm lange schräge Stücke schneiden. Champignons säubern, putzen und in Scheiben schneiden. Zucchini waschen, halbieren und ebenfalls in Scheiben schneiden. Tomaten waschen und halbieren.

Frühlingszwiebeln, Champignons, Zucchini und Tomaten zur Suppe geben. Etwa 5 Minuten weiterköcheln.

Suppe mit Limettensaft und Sojasoße abschmecken.

In Schalen füllen und nach Belieben mit Koriandergrün bestreuen.

tierfreitag