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Pizza

italienisch Magazin München Restaurants

Primafila | Laim

11. August 2017
Primafila | Laim

Die Zeiten, in denen es in der Vereinsgaststätte am Fußballplatz nur Currywurst und Pommes gab, sind vorbei. Im Süden des Nymphenburger Schlossparks hat vor einigen Jahren das Primafila eröffnet, das neben den Sportanlagen des ESV Laim leckere italienische Küche serviert. Dazu gibt’s Aperol Spritz und einen 1a Ausblick auf das Beachvolleyball-Feld.

Drinnen 

Das Primafila präsentiert sich modern und elegant: Eine einladende Lounge-Area vor der riesigen Bar, viel Licht und der Blick durch lange Fensterfronten. Dazu moderne Hängeleuchten, aber auch einen Kronleuchter. Kühles Grau triff dabei auf rote Wände, an denen Schwarzweißfotos hängen. Das eigentliche Highlight ist aber die grandiose Terrasse, die an warmen Tagen zum Verweilgen einlädt. Da die Terrasse überdacht ist, kann man auch bei einem Sommergewitter seine Pasta weiter im Freien genießen.

Speisekarte 

Das Menü bietet neben Pizza und Pasta auch einige Fleisch- und Fischgerichte. Ergänzt wird das Angebot durch eine wechselnde Tageskarte, die ganz altmodisch auf eine Tafel geschrieben wird.

Primafila | Laim

Geschmack 

Die vegetarischen Pizzen im Primafila schmecken immer sehr gut geschmeckt, denn der Boden ist dünn und knusprig, der Belag nicht übermächtig. Gut finde ich auch, dass die Pizza eine „normale“ Größe hat und nicht so ein überdimensionierter Lappen ist, der irgendwann vollkommen durchweicht und kalt ist. Bei den Spaghetti Aglio-Olio e Peperoncino ist der Name Programm: Als der Teller mit dem Berg Nudeln vor mir steht, denke ich im ersten Augenblick, dass Pilze dabei wären. Aber die großen, braunen Scheiben entpuppen sich als Knoblauch. Einfach herrlich! Für meinen Geschmack hätte es allerdings etwas weniger Olivenöl sein können! Ich mag es nicht so gerne, wenn mein Essen im Öl schwimmt. Optisch und geschmacklich ebenfalls sehr gut finde ich den Tomatensalat mit Zwiebeln, was ja leider nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist.

Service 

Die Bedienung ist flott und aufmerksam. Ich habe mich bisher bei jedem Besuch sehr wohl gefühlt.

Primafila | Laim

Preise

Das Preis-Leistungs-Verhältnis im Primafila stimmt meiner Meinung nach: Pizzen kosten zwischen € 6 für Margherita und € 13,50 für die „Luxusversion“ mit Vitello Tonato oder Carpaccio. Für meine Aglio-Oglio bezahle ich € 7,20, für die große Portion Tomatensalat und Aperol Spritz (0,2) jeweils € 5,60.

Fazit 

Wir waren seit der Eröffnung im Jahr 2012 schon ein paar Mal hier und wurden nie enttäuscht. Ein Abendessen im Primfila ist aufgrund der tollen Terrasse vor allem im Sommer immer ein Vergnügen!

Adresse: Margarete-Danzi-Str. 25, 80639 München

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

12. Juni 2017
Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

Beim Mitbringseleinkauf auf dem Rückweg von unserer kurzen Südtirol-Auszeit ist unter anderem ein kleiner Laib geräucherter Ricotta in unseren Einkaufswagen gewandert. Kaum zuhause zerbrachen sich Wallygusto und ich die Köpfe, was wir denn nun mit dem guten Stück anfangen sollten. Von den vielen Ideen können wir folgende vier uneingeschränkt empfehlen: Einfach ein Stück pur genießen, als Scheibe auf einem leckerem Brot essen, gerieben zu Gnocchi und zerlassener Salbeibutter servieren und eine fantastisch leckere Pizza alle melanzane fritte, cipolle e ricotta affumicata machen. Letztere Idee wollen wir Euch hier im Detail vorstellen.

Rezept für 1 Blech leckere Pizza

Für den Pizzateig:
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 400 g Pizzamehl (Typ 00)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
Für den Belag:
  • 1 Dose Tomaten
  • Knoblauch gepresst
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Aubergine in Scheiben
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel in Halbringe
  • 1 Büffelmozzarella
  • 55 g geräucherter Ricotta, geraspelt

Zubereitung

Zunächst für den Teig die Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.

Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich heize dafür die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vor und lasse den Teig dann bei ausgeschaltetem Ofen gehen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

In der Zwischenzeit die Auberginen in Scheiben schneiden, ausbreiten und mit Salz bestreuen. Nun die Dosentomaten in eine kleine Schüssel geben, den Knoblauch sowie den getrockneten Rosmarin dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach 15 Minuten die Auberginenscheiben abspülen und trocken tupfen. Olivenöl in eine (Grill-) Pfanne geben und die Auberginenscheiben darin anbraten bis sie deutlich an Farbe gewonnen haben und richtig schlabbrig sind.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.

Auf den ausgerollten Teig die vorbereitete Sauce gleichmäßig verteilen und mit den Auberginenscheiben und den Zwiebeln belegen. Den Mozzarella zerrupfen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Nun das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach 12 Minuten auch den geriebenen Ricotta darauf verteilen und die Pizza in weiteren ca. 12 Minuten fertig backen.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit grünem Spargel, Tomaten & roten Zwiebeln

24. April 2017
Pizza mit grünem Spargel / Pizza with green Asparagus

Frühlingszeit ist Spargelzeit. In unseren Breiten fiebert man traditionell dem weißen Spargel entgegen und auch wenn wir Wallygustos auch gerne mal die feinen weißen Stangen verzehren, ist uns jedoch meist eher nach etwas herzhaften. Und für herzhafte Speisen eignet sich der grüne Spargel einfach besser. Mit etwas Öl bestrichen auf dem Grill gelegt, zu Pasta in einer Sauce oder Nudelpfanne, in einem leckeren Frühlings-Risotto oder wie in diesem Rezept als Pizza mit grünem Spargel, Tomaten & roten Zwiebeln. Grüner Spargel passt mit seiner leicht bitteren, aber auch nussigen Note einfach perfekt zu solch herzhaften Gerichten!

Nicht nur dank des Spargels ist der Frühling kulinarisch ziemlich weit vorne!  Und darum dreht sich auch das Thema des 130. Blog-Events: Genuss des Frühlings! Ganz egal ob süß oder salzig, kalt oder warm, Jeanette von Cuisine Violette möchte sehen, wie wir den Frühling auf unsere Teller zaubern! Da Jeannette Saisonalität und Regionalität der Zutaten besonders wichtig sind stehen sie auch bei diesem Event an erster Stelle: Spargel, Bärlauch oder Rhabarber könnten daher perfekte Hauptdarsteller für tolle Frühlingsgerichte sein! Und was kommt bei Euch um diese Jahreszeit auf den Teller? Zeigt es uns!

Pizza mit grünem Spargel / Pizza with green Asparagus

Zutaten für ein Backblech

Für den Pizzateig:
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 400 g Pizzamehl (Typ 00 oder alternativ Typ 405)
  • 4 El Olivenöl
  • 1 TL salz
Für den Belag:
  • 1/2 Becher Schmand
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 rote Zwiebel
  • 12 Stangen grüner Spargel
  • 6 Cocktailtomaten
  • 1 Kugel Büffelmozzarella

Zubereitung

Zunächst für den Teig die Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.

Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich heize dafür die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vor und lasse den Teig dann bei ausgeschaltetem Ofen gehen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

In der Zwischenzeit die Zwiebel in dünne Ringe und die Tomaten in dicke Scheiben schneiden. Am Spargel die holzigen Enden abschneiden und dann die Stangen längs in möglichst feine Streifen schneiden. Für die Schmand-Mischung den Schmand mit Zitronensaft und Pfeffer verrühren.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Schmand-Mischung auf den ausgerollten Teig streichen und mit Zwiebelringen, Spargelstreifen und Tomatenscheiben belegen. Den Mozzarella zerrupfen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Nun das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Pizza in 20 – 25 Minuten backen.

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

Italien | Malta Unterwegs

Südtirol | Impressionen

22. März 2017
Südtirol Impressionen

Vor einigen Jahren haben Herr Wallygusto und ich das Schneeschuhwandern für uns entdeckt – da wir beide nicht Skifahren können also DIE Alternative zum Tourengehen. Nach zwei Jahren Kurzurlaub im Allgäu hat es uns dieses Jahr das erste Mal ins winterliche Südtirol verschlagen. Und was soll ich sagen? Es war einfach traumhaft – und das nicht nur wegen der tollen Landschaft. 😉

Übernachten

Da das Hotel, dass uns Freunde empfohlen haben, den Winter über leider geschlossen ist, entscheiden wir uns für eine Ferienwohnung. Bei AirBnB werden wir zum Glück auch schnell fündig: Unsere Wohnung heißt FörsterSepp und ist sehr hell und liebevoll im Vintage-Style eingerichtet. Wir fühlen uns ein bisschen wie in einem Museum, denn in jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Sogar das Bad mit seinen großgemusterten Fließen ist außergewöhnlich. Ein weiterer Pluspunkt ist die zentrale Lage, denn die Meraner Altstadt ist in nicht mal 10 Minuten Fußmarsch zu erreichen. Die 70qm große Wohnung mit der voll eingerichteten Küche gefällt uns sehr gut. Beim nächsten Abstecher nach Meran würden wir auf jeden Fall gerne wieder beim FörsterSepp zu Gast sein!

Essen & Trinken

Fantasievolle Pizzakreationen – auf Wunsch auch mit Vollkornteig – gibt es in der modernen Pizzeria Mediterraneo. Das Engel Kellerbier, das wir uns dazu bestellen, kommt witziger Weise nicht aus Italien sondern aus Franken. Was uns ein wenig ärgert, denn wir versuchen immer, regionales Bier auszuprobieren. Na ja, zumindest war es kein Fehlgriff und schön süffig.

Köstliche neapolitanische Pizza mit duftendem Boden verspeisen wir im La Smorfia. Meine Empfehlung: Weiße Pizza mit Radicchio, Parmesanspänen & Oregano. Und dazu ein Aperol Spritz – zwar total untypisch für die Region, aber halt einfach genau das richtige Getränk nach einem anstrengenden Wandertag ;-). Ihr solltet hier übrigens unbedingt reservieren, denn zumindest am Wochenende ist das La Smorfia sehr gut besucht.

Wandern & Einkehr

Unsere erste Schneeschuhwanderung führt uns auf den kaum begangenen Jägersteig – wir begegnen hier tatsächlich nur einem anderen Pärchen. Ansonsten haben wir die verschneite Landschaft ganz für uns allein und können die Ruhe genießen. Leider ist die Seeberghütte im Winter nicht bewirtschaftet, aber da wir Studentenfutter und Müsliriegel im Gepäck haben, müssen wir nicht hungern. Die Einkehr holen wir im Anschluss an unsere Wanderung im Gasthof Innerwalten nach, wo wir uns einen großen Käseteller (der wirklich für zwei reicht) und einen kleinen Rotwein gönnen.

Ein Highlight ist ohne Frage die Wanderung zu den Stoarnanen Mandln – wo hat man schon an einem Fleck ein traumhaftes 360 Grad Panorama und mystische Steinmännchen? Da wir nach dem Abstieg noch keine Lust auf Pause haben, lassen wir die Wurzer Alm kurz nach dem Gipfel links liegen und laufen weiter zur Sattlerhütte. Dort erwartet uns der Tschögglbergteller mit köstlichen Spinat- und Käseknödeln und – natürlich – Südtiroler Rotwein.  Schöner kann man wirklich nicht einkehren!

An unserem letzten Tag in Südtirol unternehmen wir eine kurze und einsame Wanderung auf die Laugenalm, die im Winter leider nicht bewirtschaftet ist. Aber wir haben auch hier wieder gut vorgesorgt und können so die beeindruckende Aussicht mit einem Käsebrot genießen.

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Al Cuore | Laim

20. Februar 2017
Al Cuore - Laim

Vor einiger Zeit habe ich die Behauptung aufgestellt, die beste Pizza Laims würde es im Meraviglia geben. Dies trifft (leider) nicht mehr zu – und das hat nicht einmal nur mit den neuen Betreibern zu tun. Viel mehr ist mit dem Al Cuore ein neuer Stern am Laimer Gastrohimmel aufgegangen. Das mag jetzt arg blumig klingen, aber das Essen hier ist echt klasse!

Drinnen

Die Einrichtung wurde nahezu komplett vom Vorgänger Lamora übernommen. Sie ist sehr modern, fast ein wenig steril, durch die Holzwände wirkt alles aber sehr, sehr edel. Dazu noch ein paar schicke Leuchten und fertig ist ein Restaurant, dass nach wie vor besser ins hippe Glockenbachviertel als in das gutbürgerliche Laim passen würde.

Speisekarte

Die Auswahl an (vegetarischen) Pizzen ist immer noch hervorragend, aber natürlich gibt es auch im Al Cuore Fisch, Fleisch und Pasta. Die ohnehin schon umfangreiche Angebot wird durch eine Tageskarte ergänzt. Erwähnenswert sind auch die vielen Varianten des allseits beliebten Spritz.

Nachdem meine Lieblingspizza italienischen Frischkäse leider nicht mehr angeboten wird, entscheide ich mich für eine Vegetariana mit allerlei Gemüse. Herr Wallygustos Wahl fällt auf die Caprese mit Kirschtomaten, Babymozzarella & Basilikum. Dazu bestellen wir leichtes Weißbier und Helles.

Geschmack

Die Pizzen im Al Cuore haben immer noch einen Durchmesser von 32 cm und sind also weiterhin ziemlich riesig. Der Boden ist zwar nicht ganz so dünn wie ich es mag, dafür aber sehr luftig und nicht zu trocken. Der Belag aus frischem Gemüse fällt sehr üppig aus und lässt keinerlei Wünsche offen.

 Service

Der Service ist sehr freundlich und aufmerksam, wenn auch noch ein wenig unkoordiniert. Aber sowohl Pizzen als auch Getränke wurden den ganzen Abend über fix serviert. So lange Wartezeiten wie beim Vorgänger gibt es also nicht mehr – zum Glück! 😉

Preise

Die vegetarischen Pizzen kosten zwischen € 5,50 und € 10,50. Die Bierpreise sind ebenfalls noch im Rahmen.

Fazit

Das Al Cuore ist immer für eine Pizza und einen entspannten Abend gut! Hier gib es vielleicht nicht die beste Pizza Münchens, aber wer viel Käse darauf mag, ist hier auf jeden Fall richtig. Wir kommen recht gerne hierher – und zwar ganz egal, ob allein oder mit Freunden. Unbedingt besuchen müssen wir auch noch einen Jazzabende, die hier in unregelmäßigen Abständen angeboten werden.

Adresse: Helmpertstr. 2, 80687 München

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Taormina | Schwanthalerhöhe 

6. Februar 2017
Taormina München Westend

​Wenn es in München eines wie Sand am Meer gibt, dann sind es italienische Lokale. Und so erstaunt es nicht, dass wir immer wieder neue Perlen der italienischen Küche entdecken. So wie das Toarmina, das wir erst letzten Dezember auf unserem Weg ins La Kaz entdeckt haben. Ein kurzer Blick auf die Speisekarte reichte aus, um uns zu überzeugen bald mal hier auf eine Pizza vorbeizukommen. Zusammen mit drei experimentierfreudigen und hungrigen Freunden ließ dieser Besuch auch tatsächlich nicht lange auf sich warten.

Drinnen

Herr Wallygusto und ich finden, dass das Taormina von außen wie viele Lokale in Italien aussieht – ein bisschen unscheinbar und so gar nicht schick. So gar nicht typisch für München – was wir sehr gut finden. Aber schließlich zählen ja die inneren Werte, der Service und der Geschmack. Als wir das italienische Lokal betreten, erwartet uns trotz der großen Fensterfront eine sehr gemütliche Atmosphäre. Das Licht ist gedämpft, für stimmungsvolle Beleuchtung sorgen dicke Kerzen.

Speisekarte

Das Taormina wartet mit einer umfangreichen Speisekarte mit allerlei Vorspeisen, Fleisch- und Pastagerichten sowie Pizza auf. Dazu kommt eine tolle Tageskarte, die uns von der Bedienung ausführlich und mit viel Hingabe präsentiert wird. Darauf finden sich unter anderem solche Schmankerl wie Tortelacci gefüllt mit Käse, Trüffel und Steinpilz, Kürbiscarpaccio mit Ziegenkäse und Linguine mit Meeresfrüchten. Klar, dass bei dieser Auswahl keiner am Tisch Pizza bestellt!😉

Geschmack

Bei der Bestellung verkündete unser Ober vollmundig, dass heute keiner hungrig nach Hause gehen würde. Und so gibt es erst einmal einen Gruß aus der Küche in Form von knusprigen Bruschetta mit Tomaten.

Die Hauptgerichte, die anschließend serviert werden, sind üppig portioniert und machen ordentlich satt. Auch geschmacklich gibt es (fast) nichts zu beanstanden. Meine Bandnudeln mit schwarzem Trüffel & Walnüssen sind einfach köstlich – die knackigen Nüsse harmonieren perfekt mit dem erdigen Aroma des Trüffels. Das Tortellini-Tris könnte ein bisschen wärmer sein, auch fehlt es ein wenig an Salz.

Und ja, hungrig sind wir wirklich nicht mehr! Schade eigentlich, aber so müssen wir bald wieder kommen, um den Nachtisch zu probieren!  😉

Service

Der Service im Taormina ist sehr zuvorkommend, auch wenn die Getränkebestellungen ein wenig zügiger hätten erledigt werden können. Toll finde ich, dass man sich für seine Gäste viel Zeit nimmt – das fängt bei der Vorstellung der Tagesgerichte an und hört beim Feedback auf.

Preise

Meine Bandnudeln mit Trüffel kosten mit € 19,90 etwas mehr, als ich normalerweise für einen Teller Pasta auszugeben bereit bin. Sie waren aber jeden Cent wert! Alle anderen Preise für Speisen und Getränke sind moderat.

Fazit

Alles in allem war es aber ein gelungener Abend – wir kommen wieder! Übrigens – wer nach einem Besuch im Taormina noch Lust auf einen Absacker hat, dem sei das Kilombo schräg gegenüber empfohlen! 😉

Adresse: Parkstr. 12, 80339 München

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Lamora | Laim | Leider inzwischen für immer geschlossen 

7. April 2016
Lamora München

Es gibt Räumlichkeiten, da hält sich keine Geschäftsidee lange. Die Gründe warum das so ist, sind manchmal schwer zu erkennen. In Laim gibt es an der Ecke Fürstenrieder-/Helmpertstrasse genauso eine Räumlichkeit. Als wir vor über 10 Jahren hierherzogen, gab es hier mit der Teufelsküche eine unglaublich gemütliche Kneipe mit gutem Essen. Leider war irgendwann Schluss damit und ein Südtiroler – dessen Kochkunst wir leider nie ausprobiert haben – zog ein. Nach ein paar Monaten folgte mit Mamas Küche wieder eine sehr gemütliche Kneipe – die leider auch nicht blieb. Nach der deftigen Balkanküche des Fürstenrieder Hofes versucht nun seit Herbst 2015 ein italienisches Restaurant sein Glück.

Aufgrund einer Empfehlung aus dem Freundeskreis haben Herr Wallygusto und ich das Lamora besucht. Zusammen mit einem befreundeten Pärchen haben wir an einem Wochenende im Februar das relativ neue italiensche Restaurant intensiv auf Pizza & Pasta…äääh…Herz & Nieren geprüft.

Drinnen

Die Einrichtung im Lamora ist sehr modern, fast ein wenig steril. Durch die Holzwände wirkt alles aber sehr, sehr edel. Dazu noch ein paar schicke Leuchten und fertig ist ein Restaurant, dass eher ins hippe Glockenbachviertel als in das gutbürgerliche Laim passen würde. Sehr witzig finde ich das Fenster, durch das man dem Pizzabäcker bei seiner Arbeiten zugucken kann.

Speisekarte

Die Speisekarte bietet eine schier unglaubliche Auswahl an Pizza. Natürlich gibt es auch Fisch, Fleisch und Pasta. Ergänzt wird das eh schon umfangreiche Angebot des Lamora durch eine Tageskarte. Wer diese lesen möchte, sollte dies gleich zu Beginn seines Besuches tun: Die Gerichte stehen nämlich nur auf einer Kreidetafel draußen am Eingang zur Auswahl. Bisschen unpraktisch, vor allem wenn es – wie bei unserem Besuch – stark regnet. 😉

Bei insgesamt – wenn man das Pizzabrot mitzählt – 12 fleisch-und fischlosen Varianten stehen Herr Wallygusto und ich vor der Qual der Wahl. Er entscheidet sich schließlich für die Contadina mit Auberginen, Rucola und Parmesan. Und da ich ein großer Fan von Ricotta auf Pizza bin, nehme ich Romeo und Julia mit Kirschtomaten, Blattspinat und dem italienischen Frischkäse. Unsere Begleitung nimmt ein Fleischgericht von der Tageskarte und Pizza Tarfutata mit Champignons, Rucola, Parmesan und Trüffelöl. Dazu bestellen wir Bier von Paulaner, Aperol Spritz und einen alkoholfreien Cocktail.

Geschmack

Der kulinarische Teil des Abends startet mit einem kleinen Gruß aus der Küche: Knusprige Bruschetta mit fruchtigen Tomatenstücken. Die Pizzen haben einen Durchmesser von 32 cm und sind dementsprechend riesig. Der Belag ist frisch und reichlich, der Boden schön dünn – wie ich es mag. Erfreulicherweise ist dieser auch nicht durchgeweicht, sondern noch recht knusprig. Das Fleischgericht sieht ebenfalls sehr gut aus, allerdings kommt mir die Portion recht übersichtlich vor. Beschwerden von meinem Gegenüber über Größe und Geschmack gibt es aber keine.

Service

Bei unserem ersten Besuch im Lamora ist nur eine Bedienung zu sehen. Diese wirkt auf uns zwar ein bisschen unkoordiniert, macht dies aber mit viel Humor und Charme wieder wett. Wir müssen aber auf alles ein klein wenig länger warten…egal ob es sich um die Speisekarte, Getränke oder das Essen handelt. Aber wir bleiben entspannt und nutzen die Zeit, um uns angeregt zu unterhalten.

Preise 

Ab 17 Uhr scheint es im Lamora nur noch die großen Pizzen mit einem Durchmesser von 32 cm zu geben. Unsere vegetarischen Riesen-Pizzen kosten um die € 10,00. Und wenn ich mich recht erinnere, liegt das Gericht von der Tageskarte bei knapp € 16,00. Die Halbe Helles kostet € 3,20, das Weißbier € 3,30.

Fazit

Uns hat’s im Lamora bei leckerer Pizza und schicker Atmosphäre sehr gut gefallen. Wir hoffen nur, dass sich die Wartezeiten zukünftig ein wenig verkürzen! Denn wir kommen auf jeden Fall bald mal wieder.

Das Lamora ist inzwischen leider Vergangenheit. Oder soll ich sagen zum Glück? Es gibt bereits neue , sehr nette und hoch motivierte Betreiber, die unter dem Namen AL CUORE ebenfalls sehr gute Pizza servieren. Außerdem gibt es eine umfangreiche Auswahl an Spritz-Variationen. Von deren Geschmack haben Herr Wallygusto und ich uns bei unserem ersten Besuch Mitte September 2016 zwar noch nicht überzeugt, aber was nicht ist, kann ja noch werden! Uns hat es im AL CUORE auf jeden Fall sehr gut gefallen – wir waren also nicht zum letzten Mal da!

Adresse:
Helmpertstr. 2, 80687 München

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Best Pizza in Town | Meine persönliche TOP 10

30. März 2016
Best Pizza in Town - meine persönliche TOP 10

Schon als Kind habe ich gerne Pizza gegessen. Damals gab es die aber meist nur aus der Tiefkühltruhe – dafür aber mit viel Liebe aufgebacken. So wie übrigens häufig heute noch, wenn ich meine Eltern besuchen komme.  Natürlich waren wir ab und an auch beim Italiener – wo mein Vater dann regelmäßig Cotoletta alla Milanese bestellt. Bis er irgendwann Pizza Quattro Stagioni für sich entdeckte. Ich persönlich muss ja gestehen, dass Herr Wallygusto und ich beim Italiener selbst auch meistens Pizza bestellen: Pasta gibt es mehrmals die Woche zuhause und die klassischen italienischen Hauptgerichte sind meist sehr fleisch-oder fischlastig. Daher definiert sich für uns die Qualität eines italienischen Lokals logischerweise über den Geschmack der dort servierten Pizza. 😉

Wie ich seit einiger Zeit weiß, gibt es in München sage und schreibe 700 italienische Lokale, mit dem Großraum München sind es sogar stolze 1.000 (Quelle:  sueddeutsche.de).Um Euch die Auswahl ein wenig zu erleichtern, stelle ich Euch hier meine persönliche TOP 10  – und noch ein bisschen mehr vor:

  1. Im Locanda Busento gibt’s eine Pizza mit ordentlich Ricotta drauf: Mehr braucht’s für mich nicht, um glücklich zu sein!
  2. Für mich ist das Dal Cavaliere einer der besten Italiener der Stadt! Sogar mein ehemaliger Chef war hier Stammgast: Und der ist immerhin selbst Italiener!
  3. Ihr habt keinen Bock auf schnöde Pizza Caprese oder Funghi? Dann ist das Italian Shot mit seinen fantasievollen Kreationen genau das Richtige für Euch! Außerdem tragen die Pizzen nirgends so wohlklingende Namen wie hier!
  4. Der Alpenhof in Giesing ist modern und hat ein paar spannende Pizza-Varianten auf der Karte, die auch die Herzen eines jeden Vegetariers höher schlagen lassen.
  5. Lange Zeit war das Pinocchio für mich nur eine schnöde Eisdiele. Inzwischen weiß ich aber, dass es dort auch eine kleine, aber feine Auswahl an Pizza und Pasta gibt. Das kleine Cafè ist somit die perfekte Gelegenheit, sich vor einem Kinobesuch im Cinema zu stärken.
  6. Wenn die Schwiegereltern bei der Schwägerin zu Besuch sind, gehen wir meistens zu Da Bruno. Der kleine Italiener in Ottobrunn besticht durch leckere Pizza und unschlagbar guten Service.
  7. Wer öfter im Kletter-und Boulderzentrum luftige Höhen erklimmt, dem sollte das Bella Vista schon lange ein Begriff sein: Während man leckere Pizza isst, kann man anderen Leuten ganz entspannt beim Klettern zusehen.
  8. Ein neuer Stern am Pizzahimmel war meiner Meinung nach das Lamora in Laim! Die Auswahl an (vegetarischen) Varianten war einfach unglaublich. Leider inzwischen für immer geschlosssen! 🙁
  9. Okay, die ebenmäßige Form der Pizzen im Meraviglia legte die Vermutung nahe, dass der Boden nicht per Hand gemacht wurde. Dafür war er aber schön dünn und knusprig, der Belag bunt und frisch. Leider inzwischen für immer geschlosssen! 🙁
  10. Man kann von SB-Restaurants halten, was man will, aber die Pizza im Gast ist einfach toll: Handgemacht, groß und mit frischen Zutaten belegt – was will man mehr?

Nicht in der TOP 10, aber trotzdem (mindestens) einen Besuch wert:

Das Foto für diesen Beitrag stammt von PEXELS. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

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Dal Cavaliere | Haidhausen 

24. Februar 2016

Das Restaurant Dal Cavaliere wurde 1980 von Anna Arpino mitten in Haidhausen eröffnet und ist zwischenzeitlich eine Institution, wenn es um italienische Küche geht. Wie man auf der Homepage nachlesen kann, war in die italienische Gastronomieszene in München eine absolute Domäne der Männer. Es gab nur wenige Frauen, die in diesem Bereich arbeiteten und unter ihnen waren noch weniger Frauen als Unternehmerinnen tätig. Frau Arpino nahm die schwierige Herausforderung an, und das – wie man immer noch sieht – mit großem Erfolg. Inzwischen wird sie allerdings von ihrer Tochter Sandra und deren Ehemann Vincenzo unterstützt.

Drinnen

Das Lokal ist größer als es von außen aussieht, denn es gibt neben dem vorderen Gastraum und dem Durchgangszimmer noch ein großes Hinterzimmer. Die Einrichtung ist rustikal und gemütlich. Aber auch für große Anlässe ist man gerüstet, denn bei unserem Besuch waren einige Tische festlich eingedeckt.

Witzig finde ich nach wie vor, dass unsere Bundeskanzlerin fröhlich von der Tür der Damentoilette lächelt und die Herren von Silvio Berlusconi in Empfang genommen werden.

Speisekarte

Obwohl ich weiß, dass man hier wirklich ganz vorzügliche Pasta essen kann, bestelle ich im Dal Cavaliere immer Pizza: Die Auswahl ist einfach zu verführerisch! Wo bekommt man schon Pizza mit Radicchio, Taleggio & schwarzem Trüffel? Sehr zu empfehlen ist hierbei die CAPRESE mit Büffelmozzarella, frischen Kirschtomaten und Basilikum.

Pizza Radicchio im Dal Cavaliere

Geschmack

Bei unserem letzten Besuch 2013 war die Pizza relativ klein für das doch recht „große“ Geld, dafür aber mit dünnem Boden und genau der richtigen Menge an Belag. Ich hasse nichts mehr als „American Style“ mit so viel Zeug drauf, so dass der Boden lapprig wird und nach Pappe schmeckt. Diesmal waren die Pizzas um einiges größer (oder die Augen kleiner :-)) – 32 cm Durchmesser sag‘ ich nur! Beide Pizze waren sehr, sehr lecker.

Auch der Beilagensalat wusste durch eine gute Mischung an frischen Zutaten zu überzeugen. Toll fand ich dabei, dass auch ein wenig Fenchel drin war. Kaum zu glauben, aber diese Knolle schmeckt sogar im Salat :-).

Unbedingt probieren solltet Ihr übrigens das Dunkle der Schlossbrauerei Au-Hallertau! Wir fanden es einfach umwerfend lecker, da es schön malzig schmeckt und tolle Röstaromen hat.

Insalata Mista im Dal CavaliereService

Der Service ist sehr charmant und aufmerksam. Außerdem – Herr Wallygusto, hör‘ mal ganz kurz weg! – sehen die Jungs verdammt gut aus! 😉

Preise

Die günstigste Pizza (Margherita) kostet € 8,50, die teuerste € 12,90 (Jetzt ratet mal, wer die bestellt hat?). Das kleine Lemon Soda gibt es für € 3,50 und ein Bier (0,5) für € 3,90 dazu.

Fazit

Da mal wieder den ganzen Abend über große Teller mit lecker aussehenden Antipasti an uns vorbei getragen wurden und die Pasta wirklich vorzüglich ist, werden wir bald mal wieder kommen. Bei einem Fläschchen Wein werden wir dann in Urlaubserinnerungen schwelgen…

AdresseWeissenburger Str. 6, 81667 München

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Alpenhof | Obergiesing 

10. Februar 2016
Alpenhof Damentoilette

Wenn es in München eines wie Sand am Meer gibt, dann sind es italienische Restaurants. Das mag zum Einem daran liegen, dass Monaco die nördlichste Stadt Italiens ist. Und zum anderen, dass sich die mediterrane Küche seit Jahren großer Beliebtheit erfreut. Ein besonders leckerer Vertreter seiner Art ist der Alpenhof im ehemaligen Arbeiter- und Handwerkerviertel Obergiesing.

Der Alpenhof steht seit 1901 zwischen Giesinger Berg und Tegernseer Landstraße. Bereits in den 80er-Jahren – damals noch eher rustikal eingerichtet – konnte er sich als beliebter Nachbarschafts-Italiener etablieren. Vor einigen Jahren hat der Alpenhof einen neuen Anstrich bekommen und präsentiert sich seitdem gemütlich-modern und gleichzeitig einen Tick nostalgisch. Mit ein paar lieben Freunden haben Herr Wallygusto und ich den schicken Italiener Anfang des Jahres auch mal einen Besuch abgestattet.

Drinnen

Der vordere Teil des Alpenhofes wirkt mit den hellen Bistrostühlen und den roten Lederbarhockern auf mich eher wie ein Italian American Diner als ein Ristorante. An den weißen Holzwänden hängen Wandleuchten mit runden Rattanschirmchen und große Plakate von proppevollen italienischen Stränden. Im hinteren Teil mit seinen dunklen Holzischen und den rot-weiß karierten Tischdecken ist der Alpenhof der klassische Nachbarschafts-Italiener geblieben. Verstärkt wird der eher rustikale Eindruck durch die hölzernen Lampenschirme. Die Beschallung durch Italo-Schlager ist leise und unaufdringlich.

Ein kleines Highlight (klingt jetzt vielleicht komisch, ist aber so) sind die Toiletten: Bei den Herren lassen gerahmte Fußball-Sammelbildchen von Panini an den Wänden die Herzen höher schlagen und die Damen werden von Ornella Muti und anderen Bikinischönheiten daran erinnert, vielleicht doch kein Tiramisu mehr zu bestellen. 😉

Obwohl das neue Jahr erst zwei Tage alt ist, Silvester mit den vielen Raclettepfännchen also noch nicht lange zurückliegt, ist wirklich jeder Tisch im Alpenhof besetzt. Reservieren ist also ratsam! Das Publikum besteht zum großen Teil aus jungen Familien mit oder ohne Großeltern, und Pärchen. Und eben unsere hungrige Meute, die aus acht Personen besteht.

Alpenhof Panini

Speisekarte

Im Alpenhof gibt es täglich durchgehend warme Küche. Die Standardkarte durch eine Wochenkarte mit besonders spannenden Gerichten und Montag bis Freitag durch eine Mittagskarte ergänzt.

Die Auswahl an Pizza und Pasta ist auch für Vegetarier ausreichend groß. Da es aber zwei Pizzen im Angebot gibt, die man genauso nicht unbedingt an jeder Ecke bekommt, fällt unsere Wahl dann doch recht schnell auf Terra mit Zwiebeln, Rosmarin, Thymian und Chili und Parmigiana mit gegrillter Aubergine und Parmesan. Davor gönnen wir uns zweimal Bruschetta di Pomodoro. Und ich mir noch einen Aperol Spritz. 😉

Alpenhof Pizza Terra

Geschmack

Da wir mit einer recht großen Gruppe da sind, bekomme ich natürlich nicht bei allen mit, wie das Essen im Einzelen aussieht oder schmeckt. Beschwerden gab es aber auf jeden Fall keine – und das, was ich gesehen habe, machte auf mich einen sehr appetitlichen Eindruck.

Der Insalata mista ist auf jeden Fall riesig und schön bunt. Dazu wird ein sehr gutes, nach Zitrone schmeckendes Olivenöl serviert. Auch wenn ich keinen Fisch (mehr) esse muss ich zugeben, dass die Tagliatelle mit Tuna und Schwertfisch sehr gut aussehen. Das gilt auch für den Seeteufelspieß mit Shrimppflanzerl, Kräuterkartoffeln und lauwarmen Zuckerschottensalat – alles übrigens seeehr deliziös, habe ich mir sagen lassen.

Aber auch die Pizzen wissen zu überzeugen: Der Boden ist schön dünn und knusprig, der Belag nicht zu üppig. Denn was gibt es schlimmeres als einen durchweichten Pizzaboden??? Vor allem die Pizza Terra kann uns begeistern: Schon erstaunlich, wie gut eine Pizza schmecken kann, die nur mit Zwiebeln und ein bisschen Kräutern belegt ist. Bei der Variante Parmigiana sind die Auberginenscheiben unserer Meinung nach ein klein wenig zu dick. Außerdem hätten sie noch ein bisschen mehr angebraten sein können. Gemundet hat es uns aber trotzdem.

Übrigens ist das scharfe Olivenöl trotz nur einer Chili sehr, sehr scharf. Aber wer weiß schon, wie viele Schoten insgesamt ihr Leben hierfür lassen mussten. Auf jeden Fall ist die Substanz mit Vorsicht zu genießen. 😉

Alpenhof Shrimppflanzerl

Service

Der Service ist freundlich, ein bisschen „gschert“ (wie wir in Bayern so sagen) und aufmerksam. Wir müssen nicht lange auf das Essen warten und auch nie lange vor leeren Gläsern sitzen. Wir fühlen uns also folgerichtig den ganzen Abend sehr gut aufgehoben.

Preise

Die Preise für die Vorspeisen liegen zwischen € 2 (Bruschetta) und € 4,90 (Salat), unsere vegetarischen Pizzen kosten knapp € 10. Für die Halbe Löwenbräu vom Fass werden € 3,50 und für den Spritz € 5,50 fällig.

Für Münchner Verhältnisse sind die Preise unser Meinung nach absolut in Ordnung.

Fazit

Ein wirklich gutes italienisches Lokal mit modernen Ambiente – nicht nur für Giesinger lohnenswert!

Adresse: Alpenplatz 1, 81541 München