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Lieblingsrezepte Soja | Tempeh | Seitan Vegan

Seitanrolle für Seitan-Gulasch, Geschnetzeltes und andere vegane Köstlichkeiten

11. Dezember 2017
Seitanrolle für Seitan-Gulasch, Geschnetzeltes und andere vegane Köstlickeiten

Seitan, Weizen-Gluten oder Weizenkleber ist eine wirklich vielfältige und richtig zubereitet auch sehr schmackhafte Eiweißquelle. Er ist daher auch ideal für Vegetarier und Veganer. Und Seitan ist bei Weitem kein neumodischer Fleischersatz. Vielmehr wurde es laut Wiki schon im 6. Jahrhundert in Asien verwendet, wo es auch heute noch anstelle oder zusätzlich zu Fleisch eingesetzt wird. Seitan wird aus Mehl gewonnen und kann auch selber aus solchem ausgewaschen werden. Da dies jedoch relativ aufwendig ist, greife ich für meinen Seitan auf fertiges Seitanpulver zurück.

Seitanrolle für Seitan-Gulasch, Geschnetzeltes und andere vegane Köstlichkeiten

Menge: 2 Seitanrollen, je ca. 550 g

Seitanrolle für Seitan-Gulasch, Geschnetzeltes und andere vegane Köstlichkeiten

Zutaten

  • 500g Seitan-Pulver
  • 3 TL Paprikapulver, süß
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver, süß
  • 1/2 TL Chillipulver
  • 1/2 TL TL Kurkuma (Tumeric), gemahlen
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Szechuanpfeffer, gemahlen
  • 4 Pimentkörner, gemahlen
  • 1 TL Senfkörner, gemahlen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), gemahlen
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 8 EL Hefeflocken
  • 6 EL Tomatenmark
  • 6 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 großes Stück Ingwer, ca. 4 cm gehackt
  • 4 EL Sojasauce
  • 400ml kaltes Wasser
  • 4 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Zunächst alle trockenen Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einem Löffel gut vermengen. Dann das Tomatenmark, Knoblauch und Ingwer sowie die flüssigen Zutaten dazugeben und mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig nun noch mit der Hand ein bis zwei Minuten durchkneten und in zwei Teile teilen.
  2. Die Teigteile zu ca. 15-20 cm langen Rollen formen und jeweils fest mit Backpapier umwickeln. Anschließend die Backpapier-Rollen fest in Alufolie einrollen und die Enden fest verzwirbeln.
  3. Die beiden Rollen auf ein Backblech- oder Rost geben und auf mittlerer Schiene bei 180° C Ober-/Unterhitze für 70 Minuten backen. Nach dem Backen die Rollen herausnehmen und für ca. 20 Minuten abkühlen lassen und von der Ummantelung befreien.
  4. Der Seitan ist nun bereit um zum Wunschgericht weiterverarbeitet zu werden.
https://wallygusto.de/2017/12/11/seitanrolle-fuer-seitan-gulasch-geschnetzeltes-und-andere-vegane-koestlickeiten/

Mein Tipp

Dieses Rezept gibt 2 Seitanrollen die in Scheiben, Würfel, Stifte etc. geschnitten die Grundlage für so leckere Gerichte wie Seitan-Gulasch, Seitan-Scheiben in dunkler Sauce mit Kartoffelknödel oder Seitangeschnetzeltes ist. Das was man nicht gleich verbraucht, einfach am Stück oder gleich in der gewünschten Form geschnitten, einfrieren.

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Bayerischer Gemüseeintopf

20. November 2017
Bayerischer Gemüseeintopf – Wallygusto Der Blog, der durch den Magen geht

Es lässt sich nicht länger leugnen, der Winter steht vor der Tür! Die Tage werden immer kürzer, es ist kalt und der Nieselregen unser ständiger Begleiter. Diese Jahreszeit, ich mag sie einfach nicht. Ich bin daher froh, dass Herr Wallygusto und ich im Oktober die Gelegenheit hatten, in Südtirol eine Woche lang Sonne zu tanken. Tröstlich ist auch, dass es bald auf diversen Christkindlmärkten in München die Gelegenheit gibt, sich die eisigen Finger mit einem Becher heißem Glühwein zu wärmen. Ein weiterer Gedanke, der mich aufrecht hält, ist die Aussicht auf einen deftigen Gemüseeintopf. Für mich und alle, denen es ähnlich geht, hat Birgit Fazis in ihrem Kochbuch Bayerisch vegetarisch einen bunten Bayerischen Gemüseeintopf kreiert.

Birgit liebt, genau wie ich, Eintöpfe! Sie sind herrlich einfach zuzubereiten, machen satt und zufrieden und versorgen uns besonders in der kalten Jahreszeit im Nu mit einer geballten Ladung Vitamine und Mineralstoffe.

Mir gefällt der Bayrische Gemüseeintopf ganz besonders gut, weil er eine fröhliche Mischung aus Kürbis, Kartoffeln, Paprika und Zucchini ist. Wir haben dem eh schon bunten Gericht mit einer Karotte noch ein wenig Biss verliehen. Für eine besonders aromatische Note sorgen bei uns ein wenig Honig und getrocknete Chili.

Bayerischer Gemüseeintopf

Menge: 2 Portionen

Bayerischer Gemüseeintopf

Zutaten

  • Rapsöl
  • 350 g Hokkaido-Kürbis, in mundgerechten Stücken
  • 150 g überwiegend mehlig kochende Kartoffeln, in mundgerechten Würfeln
  • 1 Karotte, in kleinen Würfeln
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Zucchini, in 2 cm großen Stücken
  • 1 rote Paprika, in 2 cm großen Stücken
  • 1 TL Honig
  • 1 getrocknete Chili, zerkrümelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomaten gestückelt
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie, gehackt

Zubereitung

  1. Rapsöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauchwürfel kurz darin dünsten.
  2. Dann das restliche Gemüse, Honig und Chilischote hinzufügen und etwa 5 Minuten mit andünsten. Tomatenmark dazugeben und unterrühren.
  3. Gemüse mit Gemüsebrühe ablöschen. Anschließend Tomaten und Lorbeerblatt zugeben und alles etwa 20-35 Minuten angenehm bissfest garen.
  4. Lorbeerblatt entfernen und den Gemüseeintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit etwas gehackter Petersilie bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2017/11/20/bayerischer-gemueseeintopf/

Mein Tipp

Wer es cremig mag, soll laut Birgit Fazis den Eintopf mit einem Klecks saurer Sahne servieren! Für mehr Würze hingegen sorgt ein 1 EL Pesto (z. B. Bärlauchpesto).

Und wer noch Kürbis übrig hat, kann sich ja mal dieses Rezept für Kürbis-Spinat-Curry anschauen!

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Schiller Bräu | Ludwigvorstadt

23. Oktober 2017
Schiller Bräu | Ludwigvorstadt

Die großen Brauereien Münchens kennt jedes Kind – und das weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Kein Wunder, ist doch das Münchner Hell im Großen und Ganzen eine recht gefällige Biersorte. Das Augustiner ist gar so beliebt, dass in heißen Sommern regelmäßig das Leergut ausgeht, die lückenlose Versorgung also nicht immer gegeben ist. Umso schöner ist es, dass es inzwischen eine ganze Reihe kleinerer Brauereien gibt, die dem Einheitsgebräu ordentlich Paroli bieten – laut tz gilt München sogar als „bayerische Mekka der Craft Biere“ . Darum wundert es auch nicht, dass seit Juni 2017 mit dem Schiller Bräu eine weitere, kleine Brauerei in der bayrischen Landeshauptstadt gibt.

Der junge Gastronomiebetrieb – bestehend aus Hausbrauerei, Wirtshaus und Hotel – ist Teil der familiengeführten Lindner Group, einem Bauunternehmen aus Arnstorf, zu der auch eine kleine, aber stetig wachsende Hotelkette mk | hotel gehört. Ursprünglich für die Mitarbeiter der Lindner Group als hochwertige, zentrale Unterkünfte während ihren Dienstreisen gedacht, werden die Zimmer inzwischen auch Reisenden und Touristen aus aller Welt angeboten.

Herr Wallygusto und ich haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, dass Schiller Bräu kurz nach der Eröffnung auf Herz und Nieren zu prüfen.

Schiller Bräu | Ludwigvorstadt

Drinnen

Die Einrichtung des Schiller Bräu ist eine gelungene Mischung aus modernen und rustikalen Elementen. Ein absoluter Blickfang ist der kupferne Sudkessel, in dem die naturtrüben Bierspezialitäten hausgebraut werden. Das Publikum ist bunt gemischt: Hier sitzt jung neben alt und Touristen neben Einheimischen.

Speisekarte

Die Speisekarte verspricht traditionelle Leibspeisen wie aus Omas Küche. Für Vegetarier bedeutet das eine kleine, aber feine Auswahl an Gerichten wie z.B. Obazda mit ofenfrischer Brezn, Essigknödel, Käsespätzle, Weißbiergraupensotto (sogar vegan) und Waldrahmschwammerl mit Brezenknödel. Ergänzt wird die Standardkarte durch „Oma’s Wochenklassiker“.

Schiller Bräu | Ludwigvorstadt

Biere

Weit interessanter als die Speisekarte sind die hausgebrauten Biere, bei deren Herstellung viel Wert auf die die sorgfältige Auswahl und regionale Herkunft der verwendeten Rohstoffe gelegt wird. Hier die vier Standardsorten im Überblick:

  • Schep’s
    Der Schep’s erhält seine rötlich-braune Farbe und Vollmundigkeit durch eine spezielle Malzmischung und Aromahopfengabe. Toll ist, dass hier trotz niedrigem Alkoholgehalt echter Biergenuss geboten wird.
  • Helles
    Die traditionelle goldgelbe Bierspezialität ist naturtrüb und vollmundig im Geschmack mit sehr feinen Hopfenaromen.
  • Dunkles
    Das ehrliche dunkle Exportbier gefällt mit kräftigen Malz- und feinen Röstaromen.
  • Weißbier
    Mein absoluter Favorit ist aber das bernsteinfarbene Weißbier! Mit seinem intensiven Geruch nach Nelken-, Bananen- und Erdbeeraromen sucht es wirklich seinesgleichen!

Zusätzlich zu den oben genannten regulären Bierspezialitäten werden monatlich wechselnde Sondersude angeboten. Je nach Saison gibt‘s dann beispielsweise eine leichte Sommer-Weiße mit dem kecken Namen „Dorfratschn“ oder das Festbier „Schützenkönig“.

Anstich der Monatsbiere ist jeder erste Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr in der Braustube. Ausgeschenkt wird, bis das Fass leer ist. Damit Ihr auch wisst, welchen Monat es welches Bier gibt, hat das Schiller Bräu einen Bierkalender online gestellt.

Geschmack

Wie so oft entscheide ich mich auch im Schiller Bräu für Käsespätzle! Die Portion sieht auf den ersten Blick recht übersichtlich aus, ist aber auch für einen guten Esser wie mich eine Herausforderung und letzten Endes nur schwer zu bezwingen. Im Nachhinein bin ich echt froh, dass es nicht automatisch einen kleinen Salat als Beilage dazu gibt. Die Spätzle werden nicht nur mit Bergbauernkäse – der schön würzig ist – überbacken, sondern können auch mit einer cremigen Sauce aufwarten. Die Röstzwiebeln sind lecker und könnten ruhig ein wenig großzügiger vorhanden sein.

Service

Unsere männliche Bedienung ist sehr freundlich und aufmerksam. Erstaunlicherweise stellt er sich uns sogar mit Namen vor und verspricht, den ganzen Abend für uns da zu sein – das kenne ich sonst nur aus amerikanische Restaurants. In einer bayrischen Wirtschaft ist mir das bisher noch nie passiert!

Preise

Vegetarische Vorspeisen – die sogenannten „ Mongdratzerl“ – kosten im Schiller Bräu zwischen € 5,75 und € 8,95, für Hauptspeisen bezahlt man maximal € 13,00. Die Halbe Bier gibt’s für € 3,90 bzw. € 4,10.
Wer sich beim Bier übrigens nicht entscheiden kann, bestellt sich ein „ProBIERtragerl“ für € 4,50 und bekommt fünf Sorten hausgebrautes Bier in der praktischen Probiergröße von 0,1 Liter.

Fazit

Nach bisher drei Besuchen im Schiller Bräu kann ich zweifelsfrei eine Empfehlung aussprechen – und zwar egal, ob es um Service, Essen oder Trinken geht!

Adresse: Schillerstr. 23, 80336 München

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Aindorfer Hof | Laim

26. Juni 2017
Aindorfer Hof | Käsespätzle

Auch wenn es oft anders aussehen mag und Herr Wallygusto und ich Euch hier viele, viele Lokale vorstellen: Wir sind bequem! Wenn es uns irgendwo schmeckt, gehen wir dort immer und immer wieder hin. Und essen durchaus häufig das gleiche Gericht. Was allerdings oft der nur eingeschränkt für Vegetarier geeigneten Speisekarte geschuldet ist – vor allem, wenn es um bayrische Schmankerl geht! Das ist ja auch der Grund, warum wir so gerne asiatisch essen gehen! Darum wundert es auch nicht, dass wir bis vor einigen Monaten immer einen großen Bogen um den Aindorfer Hof gemacht haben. Man sollte hierzu vielleicht noch erwähnen, dass die bayrische Wirtschaft nur 10 Minuten von unserer Wohnung entfernt liegt. Diesen Missstand haben wir nun aus der Welt geräumt!

Drinnen 

Wie es sich für ein richtiges Stadtteilwirtshaus gehört, ist der Aindorfer Hof angenehm schlicht eingerichtet: Rot-weiße Gardinen, ein paar Schwarz-weiß Bilder an der Wand und Blümchen auf der Fensterbank – das war’s! Da der Gastraum aber eine recht überschaubare Größe hat, ist es trotzdem gemütlich. Auch gibt es einen kleinen Gastgarten, der im Sommer zum Verweilen einlädt. Das Publikum ist bunt gemischt, hier sitzt alt neben jung, Pärchen neben Familienfeiern.

Aindorfer Hof | Laim

Speisekarte 

Neben Klassikern aus der Bayerischen Küche wie „Aindorfer“ Schweinebraten und „Münchner“ Tafelspitz gibt es mit Käsespätzle und Spinatstrudel auch zwei vegetarische Hauptgerichte. Natürlich werden auch Vorspeisen, Salate, kleine Gerichte für zwischendurch und Dessert angeboten. Witzig finden Herr Wallygusto und ich die Idee mit dem bayrisch inspirierten Burger mit dem Schweinbraten-Patty. Für Kinder gibt es übrigens eine separate Karte mit kindgerechten Hauptgerichten und Eis.

Geschmack 

Herr Wallygusto und ich haben – wie könnte es auch anders sein – im Aindorfer Hof bisher nur die Käsespätzle probiert. Diese sind unserer Meinung nach aber auch extrem köstlich, da sie in einer cremigen Sauce und mit ordentlich Bergkäse serviert werden. Dazu noch ein großer Berg Röstzwiebeln und ein frischer Salat und wir sind zufrieden. Aber auch das Münchner Schnitzel und der Zwiebelrostbraten der Schwiegereltern sind anscheinend sehr gut, zumindest kommen von dieser Seite des Tisches keine Klagen. Und die Portionen sind sowieso riesig! Das trifft übrigens auch auf das Kinderschnitzel mit Pommes zu.

Aindorfer Hof | Essen

Service 

Der Service im Aindorfer Hof ist freundlich und sehr aufmerksam. So wird dem Neffen beispielsweise die Wartezeit auf sein Eis mit ein paar weißen Schaumgummi-Mäusen versüßt. Dass das Eis dann kurz darauf und somit früher als erwartet kam, spielt dabei keine Rolle. Bei den Hauptgerichten muss man sich bei gut gefülltem Lokal auf eine etwas längere Wartezeit einstellen, aber so haben wir mehr Zeit, uns in Ruhe zu unterhalten.

Preise

Die Preise sind unserer Meinung nach – gemessen an Geschmack und Portionsgröße – absolut fair. So kosten zum Beispiel Käsespätzle mit Salat € 10,40.

Fazit 

Inzwischen waren wir schon drei Mal im Aindorfer Hof und nach jedem Besuch rundum zufrieden. Wenn wir das nächste Mal zu Gast sind, werden wir auf alle Fälle den Kaiserschmarrn probieren – der sieht nämlich auch sehr, sehr appetitlich aus! Mal sehen, ob wir diesen guten Vorsatz umsetzen können, denn normalerweise sind wir nach der Portion Käsespätzle schon pappsatt. Was wiederum bestätigt, dass wir eigentlich nicht sonderlich experimentierfreudig sind. 😉

Adresse: Guido-Schneble-Straße 36, 80689 München

Biergarten Restaurants

Schinderstadl | Thalkirchen

27. März 2017
Der Schinderstadl in den Münchner Isarauen

Nach einem Besuch beim Eisbärbaby im Tierpark Hellbrunn landen Herr Wallygusto und ich Ende Februar im kleinen Biergarten des Schinderstadls. Und da das Wetter trotz der noch frühen Jahreszeit einfach wunderbar ist, bleibt es nicht bei einem Kaltgetränk. Außerdem gesellen sich noch eine frische, weiche Breze und eine duftende Apfel-Zimtschnecke dazu. Die Zimtschnecken kommen übrigens nicht von irgendeinem x-beliebigen Bäcker sondern von der Giesinger Zimtschneckenfabrik. Super, oder? Überhaupt ist der Schinderstadl eine tolle Einkehrmöglichkeit, wenn man an der Isar unterwegs ist. Und da das auch andere Leute entdeckt haben, ist die Location auch schon lange kein Geheimtipp mehr und entsprechend gut besucht.

Adresse:
Isarauern 2, 81379 München

bayerisch Restaurants

Riegele WirtsHaus | Augsburg

6. März 2017

Vor kurzer Zeit habe ich in den Untiefen meines Bildarchives Bilder von unserem Besuch des Riegele Wirtshauses in Augsburg gefunden. Da Herr Wallygusto und ich dort letzten Sommer wirklich sehr gut verköstigt wurden, möchte ich Euch diese Aufnahmen natürlich nicht vorenthalten. Neben Aechten Kasspatzen mit kernigem (= richtig stinkigem) Räßkas und geschmorten Weißbierzwiebeln und einem (etwas langweiligem) vegetarischen Brauhausfladen haben wir uns ein sagenhaft schokoladiges Craft Beer-Malz-Mousse gegönnt.  Wir schwärmen heute – ein halbes Jahr später – noch immer von dieser süßen Köstlichkeit, die mit Riegele Malz und karamellisierten Braumalz verfeinert wird. Klar, dass wir natürlich auch ein paar Sorten der süffigen Riegele Biere probiert haben! 🙂

Natürlich waren wir nicht nur wegen dem Riegele in Augsburg. Ein bisschen was angeschaut haben wir uns auch – besonders angetan waren wir vom Botanischen Garten! Und ein Besuch am Kultstrand musste natürlich auch sein!

 

 

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Franzz | Pasing

23. Februar 2017
Franzz Pasing

Eines der Lokale in der näheren Umgebung, dass Herr Wallygusto und ich schon lange einmal besuchen wollten, ist das Franzz in Pasing. Warum wir bis dato dort nur ein Bierchen im gemütlichen Biergarten trinken und nie essen waren, mag vielleicht ein bisschen an der Lage liegen: Die Bäckerstr. 89 liegt am äußersten Rand von Pasing, dort wo die grüne Wiese beginnt und gefühlt nur noch eine Buslinie die Stadt München zusammenhält.

Zwischen den Jahren hat es nun endlich mit einem Besuch geklappt! Und da Essen in Gesellschaft noch mehr Spaß macht, haben wir auch gleich noch ein paar liebe Freunde mitgebracht.

Drinnen

Das Franzz besticht durch sein klassisch-stilvolles Ambiente und einem schönen, hellen Wintergarten. Im Sommer genießt der Gast sein Bier unter dicken Kastanien im bereits erwähnten Biergarten.

Speisekarte

Neben einer umfangreichen Standardkarte mit bayrischen Spezialitäten und internationalen Gerichten wird im Franzz eine wechselnde Tageskarte angeboten. Und wie es sich für eine bayrische Wirtschaft gehört, gibt es noch eine extra Schnitzelkarte. Aber auch Vegetarier haben erfreulicherweise genug Auswahl!

Geschmack

Bei unserem ersten Besuch bestellen schließlich zweimal das Mediterrane Pfannengemüse mit Schafskäse & Weißbrot von der Tageskarte, Allgäuer Käsespätzle und das Schwammerlragout in Kräuterrahm. Dazu gönnen wir uns paarweise jeweils einen kleinen Beilagensalat. Meine Portion Käsespätzle sind klein aus, macht aber ordentlich satt. Die fluffigen Spätzle werden im Pfännchen in einer cremigen, nicht zu flüssigen Sauce mit deftigen Käse und vielen knusprigen Röstzwiebeln obendrauf serviert. Meiner Meinung nach schmecken sie einfach toll! Der Beilagensalat ist frisch und knackig, das weiße Balsamico-Dressing nicht zu aufdringlich. Hunger habe ich danach keinen mehr! Das Schwammerlragout wird mit zwei kleinen Semmelknödeln serviert und scheint ebenfalls sehr gut zu schmecken, Beschwerden höre ich auf jeden Fall keine. Einzig das Mediterrane Pfannengemüse enttäuscht ein wenig – und zwar sowohl von der Portionsgröße als auch vom Geschmack her.

Beim zweiten Mal mit meinen Eltern haben wir leider weniger Glück: Die Spinatknödel meiner Mutter sind blass, da zu wenig Spinat verwendet wurde und schmecken eher nach Semmelknödel. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, liegen die Knödel auch in einer dicken, nahezu ungenießbaren Gorgonzolarahmsauce. Anscheinend hat es der Koch hier viel zu gut mit Weißwein und Soßenbinder gemeint. Mein Salat mit gegrilltem Ziegenkäse & Honig ist zwar frisch, aber nicht besonders bunt und das Dressing hat zu viel Essig erwischt. Außerdem wird kein Toscanabrot sondern sehr trocknes Weißbrot dazu serviert. Etwas besser hat es da Herr Wallygusto mit den Ravioli mit Steinpilzen erwischt, die er als „ganz okay“ bezeichnet. Einzig meine Vater ist mit seiner Wahl zufrieden – das Schnitzel Münchner Art schmeckt ihm sehr gut und es bleibt auch kein noch so kleines Stückchen davon übrig.

Service

Schon beim Betreten der Wirtschaft werden wir freundlich begrüßt und an unseren Tisch geleitet. Auch den Rest des Abends ist die Bedienung sehr freundlich und aufmerksam. Auch als meine Mutter ihr Essen reklamiert, wird sehr professionell und höflich darauf reagiert.

Preise

Vegetarische Hauptgerichte kosten im Franzz zwischen € 7,20 und € 8,80, einen kleinen Beilagensalat gibt es für € 3,40 dazu. Für das alkoholfreie Weißbier und das Schlossberg Dachau Bio Bier zahlen wir € 3,90, für Dunkles und Radler € 3,70.

Fazit

Kaum zu glauben, dass es am äußersten Zipfel von Pasing so gute Käsespätzle gibt – die würde ich auch auf jeden Fall wieder im Franzz bestellen! Nachdem unser zweiter Besuch aber leider etwas durchwachsen war, werden wir höchstens mal wieder auf ein Bierchen im Biergarten vorbeikommen. Schade!

Adresse:
Bäckerstr. 89, 81241 München

Österreich Unterwegs

Salzburg | Impressionen 

16. Februar 2017

Traditionell machen Herr Wallygusto und ich in der ersten Januarwoche Urlaub – entspannter kann man das neue Jahr einfach nicht beginnen. Und zu einem gelungenen Urlaub gehört eigentlich immer ein kleiner Städtetrip. Nachdem wir die Jahre zuvor Augsburg, Rosenheim und Ulm unsicher gemacht haben, zog es uns diesmal nach Salzburg.

Essen & Trinken

Für ein Bierchen zwischendurch empfehlen wir den Bärenwirt (wobei auch die Knödel mit Rahmschwammerl einfach köstlich aussehen) und den Stiegl-Keller mit seiner tollen Aussicht auf Altstadt & Dom. Nett ist es auch in Kastner’s Schenke, die Salzburgs kleinste Brauerei beherbergt. Da uns die Köstlichkeiten der berühmten Konditoreien nicht anmachen, holen wir uns bei einem Bäckerstand vor der Kollegienkirche zwei knusprige Topfentascherl auf die Hand. Besser schmeckt es auch in einem Kaffeehaus nicht! Köstliche Pinzgauer Kasnocken mit Bierkas und ordentlich Röstzwiebeln und ein schokoladig-herbes Dunkles Weißbier gibt’s in Österreichs ältester Weissbierbrauerei Die Weisse. Außerdem ist es dort einfach urgemütlich!

Allgegenwärtig ist übrigens die Mozartkugel – man könnte fast meinen, die Salzburger würden sich nur davon ernähren. Im Supermarkt werden sie sogar in einem Spender an der Kasse angeboten. Das ist auch kein Wunder, denn Salzburg ist schließlich die Geburtsstätte der berühmten Süßigkeit. Wir können nicht widerstehen und kaufen uns in einer der Filialen der Konditorei Fürst ein paar Mozartkugeln.

Highlights

Der Aufstieg auf den Mönchsberg und zur Festung Hohensalzburg ist nur halb so wild und lohnt aufgrund der traumhaften Aussicht auf die Salzburger Altstadt. Neben der schneeweißen, recht ungewöhnlichen Kollegienkirche gefällt uns auch die Franziskanerkirche mit ihren unterschiedlichen Baustilen sehr gut. Ein Bummel durch die Getreidegasse ist ebenso ein Muss wie der Besuch des Salzburger Doms. In der  uralten Steingasse bekommen wir einen kleinen Eindruck davon, wie Salzburg im Mittelalter ausgesehen hat.

Mehr Informationen über Salzburgs Sehenswürdigkeiten findet Ihr auf www.salzburg.info.

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Wirtshaus Maxvorstadt | Maxvorstadt

13. Februar 2017
Wirtshaus Maxvorstadt München

Bevor Herr Wallygusto und ich nach Laim zogen, haben wir uns ein klitzekleines 1-Zimmer-Apparement im wuseligen Maxvorstadt geteilt. Und natürlich genossen wird damals das reichhaltige Angebot an Restaurants und Kneipen in vollen Zügen. Inzwischen sind wir nur noch selten dort unterwegs – gemütlich sind wir geworden, fast schon Stubenhocker. Einzig im Café Puck und dem Türkenhof sind wir zwar nicht oft, aber doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu finden.

Auf der Suche nach einem Restaurant, dass verkehrsgünstig auf dem Weg ins Zenith in Freimann liegt, stieß Herr Wallygusto im November letzten Jahres auf das Wirtshaus Maxvorstadt. In den ehemaligen Räumen des Pauls servieren Boris Pachov und Thomas Winkler ihren Gästen seit 2014 feine bayrische Köstlichkeiten. Da die umfangreiche Speisekarte auch eine große Auswahl für Vegetarier bietet, haben wir natürlich gleich einen Tisch im Wirtshaus Maxvorstadt reserviert. Und wir wurden nicht enttäuscht!

Drinnen

Das Wirtshaus Maxvorstadt verbindet urgemütliche Atmosphäre mit modernem Ambiente – das liegt zum einen an der großen Fensterfront, die ein luftiges, helles Ambiente schafft; zum anderen am Verzicht an übermäßig rustikalen Dekorationselementen. Das Bodenständigkeit im Wirtshaus Maxvorstadt groß geschrieben wird, beweist die hauseigene Kegelbahn. Da die Bahn und das Kegelstüberl vom Gastraum getrennt sind, findet sich hier der ideale Raum für kleine Feiern mit bis zu 20 Personen.

Speisekarte

Laut eigener Aussage werden die Speisen mit viel Liebe und Herzblut, aber vor allen Dingen mit frischesten Produkten und Zutaten aus dem direkten Umland zubereitet. Grundlage der unverwechselbaren, bodenständigen Landhausküche sind das richtige Rezept und perfektes Handwerk. Und da die Jahreszeiten kommen und gehen, wechselt auch die Speisekarte im Wirtshaus Maxvorstadt und passt sich der Jahreszeit an. Und so kommt es, dass die Speisekarte feine bayerische Köstlichkeiten bietet – allen voran alpenländische Klassiker, die doch irgendwie anders sind. Erfreulicher Weise gibt es eine Vielzahl an vegetarischen Speisen und großen Salaten.

 

Geschmack

Das Essen wird schnell serviert und die Portionen sind riesig. Die Bestandteile meines großes Pflücksalates sind sehr, sehr frisch und die vegetarische Maultasche ist sehr schmackhaft. Dazu gibt es fruchtiges Kürbischutney mit einer leichten Anisnote, dass wider Erwarten sehr gut mit dem Rest des Essens harmoniert. Ein Highlight sind auch die Haselnussspätzle mit Traubengelee – meiner Meinung nach eine sehr eigenwillige Kombination, die aber hervorragend funktioniert. Auch bei unserem zweiten Besuch, ein paar Monate später, sind wir hin und weg vom Knödelduo von Spinat-und Bergkäseknödel & Vollkorn-Dinkel-Käsespätzle mit leicht geräuchertem Käse. Das Wirtshaus Maxvorstadt hat uns mit seinen Speisen also voll und ganz überzeugt!

Service

Der Service im Wirtshaus Maxvorstadt ist freundlich und aufmerksam – und a bisserl g’schert. Herr Wallygusto erntet aufgrund seiner Unentschlossenheit bei der Wahl seines Getränkes einen spöttischen Blick und wird gleich liebevoll auf „Zauderer“ getauft. Ein Missverständnis bei der Bestellung – ich bekam erst die Maultauschen mit Tomatensauce serviert – wird ohne Gejammer professionell behoben. Und eine charmante Entschuldigung gab’s noch dazu!

Preise

Der große Pflücksalat mit vegetarischen Maultaschen kostet € 13,90, die Haselnussspätzle mit Traubengelee einen Euro weniger. Für Helles und Dunkles Weißbier (beides 0,5) zahlen wir jeweils € 3,90.

Fazit

Toller, aufmerksamer Service, umfangreiche Auswahl an (vegetarischen) Speisen, leckeres Essen & gemütliche Atmosphäre! Einfach super!

Adresse: Augustenstr. 53, 80333 München

italienisch Restaurants

Taormina | Schwanthalerhöhe 

6. Februar 2017
Taormina München Westend

​Wenn es in München eines wie Sand am Meer gibt, dann sind es italienische Lokale. Und so erstaunt es nicht, dass wir immer wieder neue Perlen der italienischen Küche entdecken. So wie das Toarmina, das wir erst letzten Dezember auf unserem Weg ins La Kaz entdeckt haben. Ein kurzer Blick auf die Speisekarte reichte aus, um uns zu überzeugen bald mal hier auf eine Pizza vorbeizukommen. Zusammen mit drei experimentierfreudigen und hungrigen Freunden ließ dieser Besuch auch tatsächlich nicht lange auf sich warten.

Drinnen

Herr Wallygusto und ich finden, dass das Taormina von außen wie viele Lokale in Italien aussieht – ein bisschen unscheinbar und so gar nicht schick. So gar nicht typisch für München – was wir sehr gut finden. Aber schließlich zählen ja die inneren Werte, der Service und der Geschmack. Als wir das italienische Lokal betreten, erwartet uns trotz der großen Fensterfront eine sehr gemütliche Atmosphäre. Das Licht ist gedämpft, für stimmungsvolle Beleuchtung sorgen dicke Kerzen.

Speisekarte

Das Taormina wartet mit einer umfangreichen Speisekarte mit allerlei Vorspeisen, Fleisch- und Pastagerichten sowie Pizza auf. Dazu kommt eine tolle Tageskarte, die uns von der Bedienung ausführlich und mit viel Hingabe präsentiert wird. Darauf finden sich unter anderem solche Schmankerl wie Tortelacci gefüllt mit Käse, Trüffel und Steinpilz, Kürbiscarpaccio mit Ziegenkäse und Linguine mit Meeresfrüchten. Klar, dass bei dieser Auswahl keiner am Tisch Pizza bestellt!😉

Geschmack

Bei der Bestellung verkündete unser Ober vollmundig, dass heute keiner hungrig nach Hause gehen würde. Und so gibt es erst einmal einen Gruß aus der Küche in Form von knusprigen Bruschetta mit Tomaten.

Die Hauptgerichte, die anschließend serviert werden, sind üppig portioniert und machen ordentlich satt. Auch geschmacklich gibt es (fast) nichts zu beanstanden. Meine Bandnudeln mit schwarzem Trüffel & Walnüssen sind einfach köstlich – die knackigen Nüsse harmonieren perfekt mit dem erdigen Aroma des Trüffels. Das Tortellini-Tris könnte ein bisschen wärmer sein, auch fehlt es ein wenig an Salz.

Und ja, hungrig sind wir wirklich nicht mehr! Schade eigentlich, aber so müssen wir bald wieder kommen, um den Nachtisch zu probieren!  😉

Service

Der Service im Taormina ist sehr zuvorkommend, auch wenn die Getränkebestellungen ein wenig zügiger hätten erledigt werden können. Toll finde ich, dass man sich für seine Gäste viel Zeit nimmt – das fängt bei der Vorstellung der Tagesgerichte an und hört beim Feedback auf.

Preise

Meine Bandnudeln mit Trüffel kosten mit € 19,90 etwas mehr, als ich normalerweise für einen Teller Pasta auszugeben bereit bin. Sie waren aber jeden Cent wert! Alle anderen Preise für Speisen und Getränke sind moderat.

Fazit

Alles in allem war es aber ein gelungener Abend – wir kommen wieder! Übrigens – wer nach einem Besuch im Taormina noch Lust auf einen Absacker hat, dem sei das Kilombo schräg gegenüber empfohlen! 😉

Adresse: Parkstr. 12, 80339 München