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Großbritannien Unterwegs

Oxford – Eine Reise nach Wales (7)

7. Mai 2018
Travel Guide Oxford

Schweren Herzens lassen wir den Snowdonia Nationalpark hinter uns und machen uns auf dem Rückweg nach London. Vorher legen wir aber noch eine Übernachtung in Oxford ein. Oxford? Warum ausgerechnet Oxford? Ganz einfach: Auf dem Weg nach London kommt man eh dort vorbei – und als große Fans der Fernsehserie “Lewis – Der Oxford Krimi” lassen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen! Oxford ist vor allem als Sitz der ältesten Universität in der englischsprachigen Welt bekannt. Von den knapp 135.000 Einwohnern sind ca. 18.000 eingeschriebene Studenten, die an den sage und schreibe 39 Colleges der Universität studieren. Die im Jahre 1167 gegründete Universität hat im Laufe der Zeit viele berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht. So haben in den letzten Jahrhunderten sechs Könige, fünf Staatspräsidenten, 46 Nobelpreisträger und 25 britische Premierminister in Oxford studiert.

Travel Guide | Oxford

Leider sind wir (natürlich) nicht die einzigen Touristen, die uns die pittoreske Stadt anschauen wollen: Oxford platzt gefühlt aus allen Nähten, gemütliches Bummeln durch die geschichtsträchtigen Straßen ist quasi nicht möglich. Wir beschließen daher recht schnell, uns eher früher als später den bereits erwähnten Pubs zuzuwenden.

Travel Guide | Oxford

Sehenswertes

Tatsächlich sieht es in der Universitätsstadt genauso aus, wie wir sie aus dem Fernsehen zu kennen glauben: Universität reiht sich an Universität. Oxford ist nicht umsonst bekannt als „city of dreaming spires“ – ein Begriff, den Matthew Arnold aufgrund der harmonischen Architektur der Universitätsgebäude prägte. Wo Universitäten sind, braucht es auch Bibliotheken: Und so wundert es nicht, dass die beeindruckende Radcliffe Camera ursprünglich eine Bibliothek beherbergte. Heute wird das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gebäude als Lesesaal verwendet.

Travel Guide | Oxford

Travel Guide Oxford | Radcliffe Camera

Mit richtig viel Elan gehen wir die Stadtbesichtigung allerdings nicht an: Wir lassen uns einfach durch die Menschenmassen treiben bzw. schieben. Etwas anderes bleibt uns bei den vielen Menschen, die die Straße von Oxford bevölkern, auch nicht übrig. Vielleicht sind wir auch aufgrund der vielen Wanderungen, die wir die letzten Tage gemacht haben, ein wenig erschöpft: Trotzdem ist es uns gelungen, ein wenig „Universitätsluft“ zu schnuppern und schöne Eindrücke von Oxford festzuhalten. Ganz besonders einprägsam ist dabei sicherlich das freche Hörnchen, das Herrn Wallygusto in den University Parks förmlich in die Kameralinse springt.

Travel Guide | Oxford

Essen & Trinken

Die Dichte der Pubs in Oxford ist wirklich beeindruckend – aber irgendwo müssen sich die armen Studierenden ja von den Strapazen des Bücherwälzens erholen! Fast jedes Pub hat einen mehr oder weniger großen Gastgarten, in dem es sich bei schönem Wetter sehr gut aushalten lässt. Weil Herr Wallygusto und ich gerne draußen sitzen, finden wir das natürlich wunderbar. Das Royal Oak und The Cape of Good Hope – die beide auch über eine gute Auswahl an Fassbieren verfügen – und das The Head of the River seien hier nur als Bespiele genannt.

Travel Guide Oxford | The Cape of Good Hope

Travel Guide Oxford | The Head of the River

Den ganzen Urlaub über habe ich von Macaroni and Cheese geträumt und war sehr enttäuscht, dass sie in ganz Wales in keinem einzigen Pub auf der Speisekarte zu finden waren. Meiner ganz persönlichen Meinung nach ist dieses Gericht einfach unwiderstehlich! In der gut versteckten Turf Tavern ist es dann endlich soweit: Ich kann endlich meine heißgeliebten Mac ‘n’ Cheese essen, auf die ich mich schon die ganze Zeit wie ein kleines Kind gefreut habe. Legendär ist „The Turf“ natürlich nicht wegen der mit Käse mit überbackenen Pasta! Vielmehr ist es das älteste Pub Oxfords, in dem schon viele Prominente zu Gast waren – so speisten & tranken hier schon Richard Burton und Elisabeth Taylor. Und außerdem stillte der durstige Cast der Harry-Potter-Filme hier während der Drehpausen seinen Durst.

Travel Guide Oxford | The Turf Tavern

Travel Guide Oxford | Macaroni Cheese in der Turf Tavern

Das Pub The Gardeners Arms entdecken wir leider erst nach dem Abendessen und mit vollen Bäuchen. Die Speisekarte hier ist nämlich rein vegetarisch – teilweise sind die Gerichte sogar vegan. So begnügen wir uns lediglich mit einem Bierchen und einer kleinen Tüte Chips, während an den Nebentischen dicke Veggieburger und köstlich aussehende indische Thalis verzehrt werden. Wir verbringen leider nur einen Abend in Oxford, so dass wir leider keine Gelegenheit haben, das Versäumte nachzuholen. Beim nächsten Mal werden wir diesen Fehler nicht machen! Aber auch so ist es im idyllischen Gastgarten des The Gardeners Arms sehr gemütlich.

Travel Guide Oxford | The Gardeners Arms

Schlafen

Über Expedia entdeckt Herr Wallygusto zu einem superduper Angebotspreis das exklusive Cotswold Lodge Hotel. Untergebracht in einem imposanten viktorianischen Herrenhaus befindet es sich in einem pittoresken Wohngebiet, das zum Bummeln und Häuser gucken einlädt. Vor dem Gebäude befindet sich ein großer, hauseigener Parkplatz. Positiv zu erwähnen ist auch die Nähe zum Stadtzentrum Oxfords, das nur 13 Gehminuten entfernt liegt. Auch viele andere Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Pitts Rivers Museum, das Oxford University Museum of Natural History oder Sheldonian Theatre sind fußläufig schnell erreichbar. In der Nähe gibt es mehrer Pubs, Cafés und kleine Läden für Dinge des täglichen Bedarfs.

Travel Guide Oxford | Rund um das Cotswold Lodge Hotel

Die eleganten Zimmer mit ihren Strukturtapeten und den vielen bunten Bildern sind typisch englisch. Wer auf Kitsch steht, ist hier richtig! Unser Zimmer ist zwar nicht groß, aber mit edlen Möbeln ausgestattet und sehr, sehr sauber. Außerdem verfügt es über kostenloses WLAN und Satelliten-TV sowie eine Möglichkeit, Tee und Kaffee zu kochen. Erfreulicherweise wartet pro Person auch eine Flasche Mineralwasser, die wir nach der langen Autofahrt gierig hinunterstürzen.

Das Frühstück wird in einem mondänen Restaurant mit Erkerfenstern serviert. An einem Buffet versorgen wir uns mit Obst, Cerealien, Quark, Käse, Brötchen und Croissants. Erfreulicherweise ist es auch möglich, warmes Frühstück am Tisch zu bestellen: Full Englisch Breakfast – auch als vegetarische Variante, Eggs Benedict und – der Klassiker des englischen Frühstücks schlechthin – Porridge. Alles wird frisch zubereitet und vom freundlichen Service heiß serviert. Auch geschmacklich gibt’s nichts auszusetzen.

Travel Guide Oxford | Frühstück im Cotswold Lodge Hotel

Liste der oben genannten Lokale & Unterkünfte und deren Adressen

Wer jetzt Lust auf einen Urlaub in Wales bekommen hat, sollte unbedingt auch meine anderen Reiseberichte lesen:

London Travel Guide
London Food Guide
Brecon Breacons Nationalpark
Cardiff
Pembrokeshire Coast Nationpark
Snowdonia Nationalpark

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Erbsen-Zitronen-Sauce

27. April 2018
Erbsen-Zitronen-Sauce | Rezept auf www.wallygusto.de

Erbsen sind zart und süß – je frischer sie sind, desto besser. Sie schmecken als Gemüsebeilage, im Salat, in Eintöpfen und vielen anderen köstlichen Speisen. Besonders lecker sind auch Zuckerschoten, bei denen es sich um eine Erbsensorte handelt. Eines unserer absoluten Lieblingsrezepte ist diese Erbsen-Zitronen-Sauce. Ich habe das Rezept vor Jahren im Internet gefunden und eine Zeitlang gab es dieses wunderbare Gericht mindestens 1x im Monat bei uns. Probiert sie mal aus – Ihr werdet erstaunt sein, wie lecker so ein einfaches Gericht sein kann!

Die Saison der Erbse ist übrigens kurz. Aber die meisten essen Erbsen das ganze Jahr aus der Dose, denn diese sind eben das ganze Jahr verfügbar. Herr Wallygusto und ich bevorzugen die tiefgekühlte Variante, von der wir immer einen Beutel im Gefrierschrank haben. Von Mai bis August aber, wenn die Gartenerbsen ihre Hochsaison haben, sollte man die eingefrorene Verwandtschaft aber ebenso vergessen wie diejenige aus Dosen. Die frisch aus den Schoten geholten Erbsen haben mehr Aroma, sie sind zarter und verfügen über die delikatere Fruchtsüße. Nur die frischsten Erbsen sind so unvergleichlich zart und süß und sollten deshalb auch sofort verbraucht werden! Beim Lagern reifen Erbsen nach. Sie holen sich ihre Nahrung aus den Schoten, mit denen sie quasi durch eine Nabelschnur verbunden sind. Dabei wandelt sich der den Geschmack der Erbsen bestimmende Zucker in Stärke um, was unweigerlich dazu führt, dass auch die zarteste und süßeste Erbse bitter und mehlig wird. (Quelle: chefkoch.de).

Erbsen-Zitronen-Sauce

Erbsen-Zitronen-Sauce

Zutaten

  • Rapsöl
  • 250 g Erbsen (Tiefkühl)
  • 1 Knoblauchzehe, in feinen Streifen
  • 200 g Sahne
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 - 3 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Rapsöl in einem Topf erhitzen. Erbsen und Knoblauch dazu geben, 1 bis 2 Minuten dünsten.
  2. Sahne und Brühe zugeben, alles in 5 bis 6 Minuten cremig einkochen lasssen.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  4. Erbsen-Zitronen-Sugo mit Pasta nach Wahl servieren. Wer mag, streut noch ein wenig geriebenen Parmesan darüber.
https://wallygusto.de/2018/04/27/erbsen-zitronen-sauce/

Mein Tipp

Zu Erbsen-Zitronen-Sauce schmecken alle Formen von kurzen Nudeln! Herr Wallygusto und ich verwenden am liebsten Torchiette oder Fusilli.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Pasta mit Kichererbsen & getrockneten Tomaten

13. April 2018
Pasta mit Kichererbsen | Rezept auf www.wallygusto.de

Wie es sich für einen ordentlichen Foodblogger gehört, besitze ich eine recht ansehnliche Anzahl an Kochbüchern. Die Auswahl reicht dabei von Alpenküche vegetarisch bis hin zu Tapas vegetarisch. Seltsamerweise probiere ich aber sehr wenig daraus aus: Viel lieber gehe ich im Internet auf die Suche nach neuen Rezepten. Das mag oft daran liegen, dass wir die ein oder anderen Reste zuhause haben. Und das Internet einfach schneller ein geeignetes Gericht parat hat. Wenn ich dann doch mal etwas aus Kochbüchern koche, sind es oft dieselben Rezepte. Eines dieser besagten Kochbücher ist aus Das große Pasta-Buch. Ich habe bisher genau zwei Rezepte daraus ausprobiert – welche ich aber regelmäßig immer wieder gerne auf den Tisch bringe: Sauce aus gebackenem Gemüse und Pasta mit Kichererbsen. Letzteres Rezept ist mein absolutes Highlight – und das möchte ich Euch heute gerne vorstellen!

Natürlich habe ich dieses Gericht ein bisschen angepasst: So kommen bei uns Herr Wallygustos wunderbare Salzzitronen zum Einsatz, die für das gewisse Etwas sorgen. Auch verwende ich keine Conchiglie (kleine Muschelnudeln), sondern Orechiette. „Orecchiette“ bedeutet auf Italienisch „Öhrchen“. Den Namen verdankt die Pasta ihrer Form: Durch den verdickten umlaufenden Rand und der leicht gerunzelten Oberfläche erinnern Orechiette tatsächlich ein wenig an kleine Ohren. Sie stammen übrigens aus Apulien und sind dort so etwas wie ein Nationalgericht.

Kichererbsen passen übrigens nicht nur ganz hervorragend zu Pasta sondern machen als Veggie-Burger eine gute Figur. Und geröstete Kichererbsen sind ein köstlicher und gesunder Snack.

Pasta mit Kichererbsen

Menge: 2 Personen

Pasta mit Kichererbsen

Zutaten

  • 250 g Orecchiette
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, halbiert und in feine Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht), abgebraust und abgetropft
  • 40 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und in dünnen Streifen
  • 1 rote Chili
  • 1/8 Salzzitrone, abgewaschen und fein gewürfelt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL frischen (oder getrockneten) Oregano
  • 1 EL Petersilie, feingehackt
  • Pfeffer
  • Salz
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und Orecchiette darin al dente kochen. Abtropfen lassen und wieder in den Topf geben.
  2. Während die Pasta kocht, Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln weich und goldbraun dünsten.
  3. Knoblauch ebenfalls in die Pfanne geben und 1 Minute dünsten. Kichererbsen, getrocknete Tomaten, Chili und Salzzitrone dazugeben und bei starker Hitze erwärmen. Anschließend Zitronensaft, Oregano und Petersilie untermischen.
  4. Pasta zu der fertigen Sauce in die Pfanne geben und gut verrühren, mit Pfeffer und ggf. noch etwas Salz abschmecken. Mit Parmesan bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/04/13/pasta-mit-kichererbsen-getrockneten-tomaten/

Mein Tipp

Und wenn Ihr keine Salzzitronen im Haus haben solltet, verwendet einfach ein bisschen mehr Zitronensaft und Salz! Und wenn Ihr es vegan mögt, lässt den Parmesan einfach weg bzw. verwendet eine Alternative Eurer Wahl!

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Februar

2. März 2018
Lieblingslinks | Februar

Der Februar überraschte uns zum Ende hin mit jeder Menge Schnee und Eiseskälte. Kein Wunder, dass meine Lust auf fettige Käsespätzle kaum zu bändigen war. Demzufolge waren Herr Wallygusto und ich auch dreimal unsere Leib-und Magenspeise essen – mit unterschiedlichen Geschmackserlebnissen. Zwischendurch hatte ich – wie so viele – mit einem grippalen Infekt zu kämpfen. Und mit aufkeimendem Fernweh – diesmal wieder einmal ganz extrem nach Japan, genauer gesagt Tokio.

  • Im Guido Al Duomo esse ich die teuersten Spaghetti Napoli meines Lebens. Zugeben, gut war die Sauce ja, aber ob knapp 13 Euro für ein so simples Gericht wirklich sein müssen? Zumal die Pasta meiner Meinung nach noch nicht einmal selbst gemacht war.
  • Im beschaulichen Untererthal bei Hammelburg gibt´s seit einiger Zeit in und rund um den Landgasthof zum Goldenen Kreuz gutes, neues (Craft-)Bier. Herr Wallygusto und ich haben das unterfränkische Craftbier schon ausgiebig getestet – und für gut befunden.
  • Stapeln sich daheim bei Euch auch überflüssige Stofftaschen in den Schubladen? Ein Bioladen (bisher leider nur) in Berlin hat eine sinnvolle Lösung! Wäre schön, wenn sich diese Idee auch anderorts durchsetzen würde!
  • Der Klang von Zuckerwatte ist zurück – und mit ihm die Sehnsucht nach fernen Ländern: Nach Ost-Tokio, von Akihabara zum Imperial Palace.
  • Warum #healthyfood auch #hirnfrei ist – diese These hätte auch von mir sein können!
  • Da musste ich über 40 Jahre alt werden, um zu erfahren, warum ich Pizza falsch esse! Egal, ob wahr oder falsch: Ich empfehle für unsere Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitronen trotzdem den Gebrauch von Messer & Gabel. 😉
  • Auch im Februar habe ich ein (für mich neues) Lokal für den gemütlichen Verzehr von Käsespätzle aufgetan:  Die Variante im Rumpler im Münchner Glockenbachviertel ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack ein klein wenig zu trocken. Als selbsternannter Käsespätzle-Experte würde ich in diesem Fall respektable 7 von 10 Punkten vergeben.
  • Nachdem mein Rezept für Linsen-Bolognese nicht bei allen meinen italienischen Mitmenschen auf Gegenliebe gestoßen ist, finde ich den Twitter-Channel Italians mad at food noch amüsanter als ich es ohnehin getan hätte.

Das Beitragsfoto stammt von Sticker Mule; entdeckt auf Unsplash.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Pasta mit Rote Bete, Ziegenkäse und Salbei

22. Februar 2018
Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei | Vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn ich früher mit Rote Bete in Berührung kam, dann war das eigentlich immer die vorgekochte Variante in irgendwelchen langweiligen Beilagensalaten. Erst später lernte ich Rote Bete auch als tolles Gemüse für diverse Gerichte (zum Beispiel Rote-Bete-Suppe) kennen. Denn Geschmack und natürlich die Farbe sind wirklich fast einzigartig! Vor allem als frische Variante, welche deutlich roter und aromatischer daherkommt als die gekochte. Die vielseitige Verwendbarkeit dieses Wurzelgemüse stellt die “Barbabietola rossa” auch in der italienischen Küche unter Beweis: Sei es in einem leckeren Rote-Bete-Risotto oder wie in dieser leckeren Pasta mit Rote Bete, Ziegenkäse und Salbei.

Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei

Menge: 2 Personen

Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei

Zutaten

  • 150 g frische Rote Bete
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 55 g getrocknete Kichererbsen (oder 1/2 Dose gekochte)
  • 1 rote Zwiebel, in feinen Ringen
  • 5 Salbeiblätter
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 220 g Pasta, z.B. Strociapretti

Zubereitung

  1. Kichererbsen für 12 -24 Stunden in Wasser einweichen. Wer etwas Natron zur Hand hat, kann auch noch etwas Natron hinzufügen - das verkürzt die anschließende Garzeit.
  2. Zunächst Rote Beete abwaschen sowie Wurzel und Blätter entfernen. Dabei aufpassen, dass man die Schale möglichst nicht beschädigt. Ansonsten verliert sie beim Kochen ihre schöne Farbe. Die Rote Bete im kochenden Salzwasser für ca. 35 - 40 Minuten gar kochen. Anschließend aus dem Wasser holen und etwas abkühlen lassen, Enden abschneiden, Haut entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Parallel zum Kochen der Rote Bete auch die Kichererbsen in ca. 20 Minuten gar kochen.
  4. Jetzt die Zwiebel mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig andünsten.
  5. Während die Zwiebeln andünsten, die Pasta aufsetzen.
  6. Als nächstes die Rote Bete und die Kichererbsen zu den Zwiebeln geben und für ca. 5 Minuten mit braten.
  7. Dann das Ganze mit einem Schöpfer Nudelwasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze köcheln lassen.
  8. Kurz bevor die Pasta al dente ist, den Ziegenfrischkäse und den Salbei zum Gemüse geben und unterrühren.
  9. Abschließend Pasta abtropfen lassen, ebenfalls in die Pfanne geben, gut umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
https://wallygusto.de/2018/02/22/pasta-mit-rote-bete-ziegenkaese-und-salbei/

Meine Tipps

Es gibt “Rote” Bete noch in einigen anderen interessanten Varianten. Optisch wirklich toll ist die weiß-rot geringelte „Tonda di Chioggia“ aus Italien. Aber auch die verwandte gelbe Bete ist eine schöne Variante. So kann man auch in Gerichte mit Rote Bete auf einfache Art und Weise, zumindest optisch, Abwechslung bringen.

Wer die frische Bete nicht erhält, kann natürlich auch auf die vorgekochte Variante zurückgreifen. Die Pasta ist dann aber nicht ganz so farbintensiv und auch der typische Rote Bete Geschmack kommt nicht so gut zur Geltung.

Weitere köstliche Gerichte mit Roter Bete (oder Lauch) findet Ihr heute auch bei diesen tollen Foodblogs:

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Januar

5. Februar 2018
Lieblingslinks | Januar

Das große Fressen hat ein Ende, alle Raketen sind verschossen, alles geht wieder seinen normalen Gang. Zumindest fast – auch im Januar haben es sich Herr Wallygusto und ich es uns nicht nehmen lassen, neue Locations auszuprobieren. Unsere guten Vorsätze wie etwa “weniger Alkohol”, “weniger Kalorien” und “nicht zu viel Süßes” haben wir daher erst einmal auf Eis gelegt. Wäre ja zu schade, zu indischen Köstlichkeiten oder Spinatkäsespätzle nein zu sagen, oder? Wie haltet Ihr es mit den guten Vorsätzen?

  • 2018 geht schon gut los – so zaubert mir die #KyloRenChallenge auf Instagram schon recht früh im Jahr ein breites Lächeln auf die Lippen.
  • An unserem 17. Jahrestag probieren wir einen (für uns) neuen Inder aus: Das Ashoka in Haidhausen überzeugt uns mit frischen Pakoras, dicken Samosas & aromatischen Curries. Nur der Service war ein wenig enttäuschend – höflich ja, aber ein wenig mehr Aufmerksamkeit würden wir uns beim nächsten Besuch schon wünschen.
  • Kaum zu glauben, aber München soll tatsächliche so etwas wie eine Kaffeehauskultur besitzen! Wir werden uns im Laufe des Jahres die Tipps der SZ mal näher anschauen und Euch berichten, was tatsächlich dran ist. ;-)
  • Natürlich geht es Anfang des Jahres vor allem um eines – die Trends des neuen Jahres! Als Foodblogger interessieren mich natürlich zum einen die Gastronomie-Trends 2018 als auch die Spirituosen-Trends 2018. Wobei ich gestehen muss, dass mir Trends meistens schnurzpiepegal sind – und Herrn Wallygusto sowieso.
  • Der Ederwirt stand schon lange auf meiner To-Do-Liste – im Januar klappt es endlich mit einem Besuch: Spinatkäsespätzle und Kaspressknödel sind einfach köstlich, das Craftbier vom Fass ist ein weiteres Plus für das moderne Wirtshaus im Westend.
  • Herr Wallygusto und ich essen für unser Leben gern Linsen – dass man die nicht nur mit Pasta sondern auch mit Pilzen und Rahm kombinieren kann, war uns bisher neu. Zum Glück gibt es Sabine, die uns mit ihren Rezept für Spaghetti mit Linsen-Pilz-Rahm-Sauce eines besseren belehrt hat.
  • Wie wir alle wissen, hat es die Subkultur in München nicht (immer) leicht. Zwischennutzungen sind deswegen optimale Alternativen für Künstler und Veranstalter. Die SZ hat den Überblick über diese besonderen Orte in der Stadt – hier wird gefeiert bis zum Abriss. Im wahrsten Sinne des Wortes.
  • Lust auf Kiwi-Vögel oder Bananen-Pinguine? Dann solltet Ihr mal auf dem Instagram-Channel von Foodbites vorbeischauen!
  • Wir haben aber nicht nur viel geschlemmt, sondern waren auch kulturell unterwegs: Die Ausstellung Souvenir – A Photographic Journey von Martin Parr zieht uns im Kunstfoyer in ihren Bann. Von seinem schonungslosen Blick auf die Realität waren wir schwer begeistert.
  • Ein Meister seines Fachs, der französische Starkoch Paul Bocuse, ist mit 91 Jahren gestorben. Aber mal ehrlich – er wird unsterblich sein. Vor allem, bei so einem Nachruf wie dem von Stevan Paul: Seine “Begegnung mit Gott” ist witzig, zeugt aber gleichzeitig auch von dem großen Respekt, den er für den “König der Köche” empfindet.

Das Beitragsfoto stammt von Bethany Newman, entdeckt auf Unsplash.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

26. Januar 2018
Spaghetti mit Linsen-Bolognese | Rezept auf www.wallygusto.de

Herr Wallygusto und ich haben ein Problem: Wir haben eine Speisekammer. Und diese Speisekammer ist voll. Sehr voll. Dort stapelt sich nämlich nicht nur Pasta-Päckchen auf Pasta-Päckchen, auch die Menge an Hülsenfrüchten hat inzwischen ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Keine Ahnung wieso, aber die kleinen, runden Dinger üben eine unheimliche Anziehungskraft auf uns beide aus! Eigentlich jedes Mal, wenn wir einen Bioladen betreten (und das ist ziemlich oft) wandert eine Packung bunte Linsen oder Bohnen in unserem Einkaufswagen. Keine Wunder also, das bei uns häufig Linsen-Kartoffel-Eintopf und Honiglinsen auf den Tisch kommen. Oder seit neuestem auch mal Spaghetti mit Linsen-Bolognese.

Eigentlich eine Fleischsauce, ist die Bolognese einer DER Klassiker der italienischen Küche. Die beliebte Sauce stammt ursprünglich aus dem norditalienischen Bologna. Dort serviert man sie traditionell mit Eiernudeln, vorzugsweise Tagliatelle. Obwohl die Zutatenliste recht übersichtlich ist, braucht die Zubereitung ein wenig Zeit: Eine gute Sauce Bolognese wird bei niedriger Temperatur nämlich mehrere Stunden gegart. Wenn es also mal schnell gehen soll und zudem vegan sein darf, ist Linsen-Bolognese mit roten Linsen ist eine gute Alternative: Die Kochzeit ist kurz, sie beträgt knapp eine halbe Stunde!

Linsen sind übrigens nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund: Trotz eines niedrigen Fettanteils enthalten sie viel Eiweiß und Kohlenhydrate. Somit sind sie vor allem für Vegetarier eine wichtige Eiweißquelle. Nicht vergessen sollte man auch den recht hohen Anteil an B-Vitaminen, denen eine positive Auswirkung auf Nerven- und Gehirnzellen nachgesagt wird. Linsen-Bolognese kann also ruhig öfter auf die Teller kommen! Wem unsere Variante dann zu langweilig werden sollte, der kann mit dieser vegetarischen Bolognese auf Blumenkohlbasis wieder ein wenig Abwechslung auf den Speiseplan bringen.

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Menge: 2 Personen

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Zutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 große Karotte, klein gewürfelt
  • 1 Stange Staudensellerie, klein gewürfelt
  • 125 g Rote Linsen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomatenstücke
  • 5 getrocknete Tomaten, gewürfelt
  • nach Belieben getrockneten Oregano, Rosmarin, Thymian
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 getrocknete Chili
  • Salz
  • Pfeffer
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin kurz andünsten.
  2. Knoblauch, Karotte, Sellerie, Linsen und Tomatenmark hinzufügen. Kurz anbraten, dann mit Gemüsebrühe und gehackten Tomaten ablöschen. Getrocknete Tomaten, Kräuter, Paprikapulver und Chili zugeben.
  3. Linsenbolognese 10 Minuten köcheln lassen, dann weitere 5 ohne Deckel reduzieren. Sollte es zu dick werden, etwas Nudelwasser hinzugeben. Die Linsen sollten weich, aber nicht matschig sein.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Spaghetti genießen. Wer mag, hobelt jetzt noch ein wenig Parmesan darüber.
https://wallygusto.de/2018/01/26/spaghetti-mit-linsen-bolognese/

Mein Tipp

Wenn Ihr frische Kräuter verwendet, gibt diese erst am Ende der Garzeit dazu – sie verlieren ansonsten ihr Aroma.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

18. Januar 2018
Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone | Rezept auf www.wallygusto.de

Auberginen im Dezember, Erdbeeren im Januar? Klar, kein Problem – die Auswahl an Obst und Gemüse in deutschen Supermärkten ist immer gleich umfangreich. Es gibt einfach immer alles, egal welche Jahreszeit wir haben. Ich muss gestehen, dass ich auch oft nicht darüber nachdenke, wenn ich sommerliche Gemüsesorten in meinen Einkaufskorb lege: Wenn ich Lust auf Zucchini & Paprika habe, kaufe ich sie mir einfach. Mich plagen dabei oft Gewissensbisse, denn diese vermeintliche Freiheit beim Einkaufen macht uns komplett abhängig von Importen. Welche wiederum durch die Emissionen ihrer teilweise irrsinnig langen Transportwege das Klima zerstören.

Dabei wäre dies gar nicht nötigt, denn jede Saison für sich hat ihren ganz eigenen Reiz. Außerdem – und darum sollte man eigentlich beim Einkauf darauf achten – ist Saisongemüse- und Obst am besten für Umwelt und Gesundheit. Wer so wie ich manchmal unsicher ist, was man denn mit gutem Gewissen essen kann, findet im Internet entsprechende Saisonkalender für Gemüse & Obst.

Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Saisonkalender

Saisonale Küche ist natürlich auch unter Foodbloggern ein großes Thema: Im Janaur startet daher die erste Runde bei „Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Saisonkalender“! Zusammen mit vielen anderen Bloggern werde ich Euch nun jeden Monat ein neues Rezept mit einem ausgewählten Saisongemüse präsentieren: Den Anfang macht Rosenkohl!

Die Entscheidung, was ich damit kochen soll, fiel mir sehr leicht! Ich liebe Rosenkohl und will schon sehr lange ein Pesto damit machen. Das Rezept für mein Rosenkohl-Pesto ist an das Rosenkohl-Risotto von Ottolenlenghi angelehnt: Thymian & Estragon sind einfach perfekte Begleiter für die grünen Kerlchen! Ich bin mir sicher, mit diesem Rezept könnt Ihr auch den größten Rosenkohlhasser umstimmen. ;-)

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

Menge: 2 Personen

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

Zutaten

  • 500 g Rosenkohl, geputzt
  • 60 g Pinienkerne
  • 220 g Spaghetti oder Linguine
  • 60 g Pecorino,in groben Stücken
  • 4 Zweige Estragon, Blätter abgezupft
  • 1 TL Thymianblättchen
  • 1/2 Bio-Zitrone, die Schale fein gerieben und den Saft
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Rosenkohl in kochendem Salzwasser 10 - 15 Min. blanchieren. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und Pasta darin al dente kochen.
  2. Währenddessen Rosenkohl, 2/3 der Pinienkerne, Pecorino, Estragonblätter, Thymianblättchen, Zitronensaft und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Rosenkohl-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Pinienkernen und Zitronenabrieb bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/01/18/rosenkohl-pesto-mit-thymian-estragon-zitrone/

Mein Tipp

Rosenkohl ist sehr vielseitig und passt auch gut zu Tortellini oder Gnocchi. Oder Ihr probiert einfach eines dieser köstlichen Gerichte:

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Mac-and-Cheese | Halloween Special

30. Oktober 2017
Kürbis-Mac-and-Cheese | Rezept auf www.wallygusto.de

Das Bier ist kalt gestellt, die Chips stehen bereit, die Filmauswahl getroffen und die Fenster und Türen sind verriegelt – man weiß ja nie wer oder was an so einem Abend zu Besuch kommt? Das einzige was Euch noch fehlt ist das passende Abendessen für Euren Halloween-Abend? Here we go … typisch US, typisch Halloween … Kürbis-Mac-and-Cheese!

Wenn Ihr extra für dieses Rezept einen Kürbis gekauft habt, und noch etwas übrig habt, macht einfach noch ein paar Kürbis-Blätterteig-Teilchen mit Ziegenkäse daraus! Oder Ihr stöbert in unseren anderen Kürbis-Rezepten – vielleicht ist ja da noch was für Euch dabei! ;-)

Zutaten für 2 Zombies:

  • 220 g Makkaroni / Hörnchennudeln (ich nehme meist Vollkorn-Hörnchennudeln)
  • 60 g Parmesan (frisch gerieben)
  • 120 g Cheddar (frisch gerieben)
  • 200g Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 40 g Butter
  • 20 g Mehl
  • 1 EL Senf
  • 1/2 TL geräuchertes (scharfes) Paprikapulver
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 200 ml Milch
  • 90 ml Sahne
  • 1 EL Soja- oder Worcestersauce
  • 25 g Paniermehl
  • 1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Zunächst den Kürbis in ca. 5-10 mm große Würfel hacken und anschließend eine Mehlschwitze zubereiten. Dazu 25 g Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze klären, auf niedrige Temperatur stellen und das Mehl einrühren bis alle Klümpchen weg sind. Erst dann die Sahne unter ständigem Rühren nach und nach auch die Milch und die Soja- bzw. Worcestersauce hinzugeben und das Ganze kurz aufkochen. Senf, Paprikapulver, Pfeffer und Kürbisstücke unterrühren und ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen.

Während die Sauce vor sich herköchelt, die Nudeln bissfest kochen und das Topping vorbereiten. Dazu die restliche Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und darin das Paniermehl zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe für ca. 3 Minuten rösten bis das Paniermehl leicht gebräunt ist. Fertiges Topping zur Seite stellen.

Sobald die Nudeln bissfest sind, abgießen und zusammen mit dem geriebenem Käse in den Topf geben und gut vermengen. Die so entstandene Masse in eine Auflaufform geben und gleichmäßig mit dem Paniermehl bedecken.

Das Ganze bei 185°C Ober-/Unterhitze im vorgeheiztem Backofen für ca. 25 Minuten überbacken bis es schön goldbraun ist.

Damit solltet Ihr eine gute Grundlage haben um auch den härtesten Horrorfilm gut zu verdauen!

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Pesto mit Salbei & Ingwer

6. Oktober 2017
Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer (3)

Es gibt Leute, die freuen sich das ganze Jahr auf Spargel – ich hingegen kann es kaum erwarten bis die ersten Kürbisse am Feldrand bzw. im Supermarkt liegen. Das eigentlich Erstaunliche daran ist, dass es zuhause bei meinen Eltern nie Kürbis gab. Mein einziger Berührungspunkt mit diesen Gewächsen war damals der süß-sauer eingelegte Kürbis meiner Oma. Der ist mir anscheinend so gut in Erinnerung geblieben, um den Grundstein für meine jetzige Leidenschaft zu legen!

Was wiederum kein wirkliches Wunder ist – Kürbis ist unglaublich vielseitig! Und so lag es für Herrn Wallygusto und mich auch nahe, ihn mal zu einem cremigen Kürbis-Pesto zu verarbeiten. Für das besondere Geschmackserlebnis sorgen frischer Ingwer und eine Handvoll Salbeiblätter.

Hokkaido-Kürbis schmeckt übrigens nicht nur gut, sondern weist zudem eine hohe Nährstoffdichte aus: Neben Beta-Karotin – dem er seine leuchtend orangerote Farbe verdankt – hat der Hokkaido noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten. Ursprünglich aus Japan stammend wjrd er inzwischen seit über 20 Jahren auch in Deutschland angebaut. Er ist also ein richtiges “heimisches Superfood” und wie gemacht für das gleichnamige Blogevent von Giftigeblonde und The Apricot Lady! ;-)

Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer

Zutaten für 2 Personen:

  • nach Bedarf Olivenöl
  • 25 g + 10 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe, in dünnen Scheiben
  • 1 großes Stück Ingwer, in dünnen Scheiben
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 100 ml heißes Wasser
  • 30 g Parmesan, grob zerkleinert
  • 6-8 große Salbeiblätter
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben Pfeffer

Zubereitung:

Kürbiskerne in einer tiefen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Nun etwas Olivenöl in die Pfanne geben und Kürbiswürfel sowie Knoblauch ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Ingwer dazugeben und kurz mit braten. Mit dem heißen Wasser ablöschen, bei niedriger Hitze köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz vor Ende der Garzeit die Salbeiblätter zugeben.

Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (am besten Spaghetti oder Linguine) darin al dente kochen.

Parallel die Kürbismischung, 25 g Kürbiskerne, Parmesan und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kürbis-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Kürbiskernen bestreut servieren.

Blogevent „heimisches Superfood“