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Pasta

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Tortellini-Auflauf mit Karotten & Gorgonzola

13. Mai 2019
Tortellini-Auflauf mit Karotte & Gorgonzola | Rezept auf www.wallygusto.de

Obwohl es eigentlich schon fast wieder Sommer ist und die Temperaturen unaufhörlich steigen, kommt bei Herrn Wallygusto und mir doch das ein oder andere deftige Soulfood auf den Tisch. Warum? Weil es ab und an nicht schadet, das Kalorienzählen sein zu lassen und Schlemmen glücklich macht.

Neben Pizza oder dicken Eintöpfen mit Linsen zählen für mich auch deftige Aufläufe zu Soulfood! Warum? Nun, ich esse einfach furchtbar gerne mit Käse überbackene Nudelgerichte. Diesen Tortellini-Auflauf mit Karotten & Gorgonzola habe ich im Spezial-Heft Party-Hits von kochen & genießen entdeckt. Seitdem habe ich ein bisschen mit der Zusammensetzung der Zutaten experimentiert. Entstanden ist dabei diese tolle vegetarische Variante.

Der Tortellini-Auflauf mit Karotten & Gorgonzola macht mich wahrscheinlich deswegen ganz besonders glücklich, weil er eine Überdosis an Kohlehydraten und Fett enthält. Aber egal, zusätzliche Energie kann der Körper eigentlich ja in jeder Jahreszeit immer gut gebrauchen. Und wenn das Gericht noch dazu gut schmeckt und den Bauch wärmt – umso besser :-)

Tortellini-Auflauf mit Karotten & Gorgonzola

Kategorie: Hauptgericht

Cuisine: Italienisch

Menge: 2 Personen

Tortellini-Auflauf mit Karotte & Gorgonzola | Rezept auf www.wallygusto.de

Zutaten

  • 75 g Sojaschnetzel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 Spritzer Balsamico
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, in feinen Würfeln
  • 130 g Cocktailtomaten, halbiert
  • 1 Karotte, in kleinen Würfeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL frische Thymianblättchen
  • 250 g Sahne
  • etwas gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Packung Tortellini aus dem Kühlregal (ca. 250 g)
  • 45 g Gorgonzola, in Würfeln
  • 1 Kugel Büffelmozzarella, in Scheiben

Zubereitung

  1. Sojaschnetzel in eine Schüssel geben und mit warmer Gemüsebrühe übergießen, umrühren und ca. 5 min ziehen lassen. Nach Belieben einen Spritzer Balsamicoessig dazu geben.
  2. Zwiebel, Knoblauch und Sojaschnetzeln in Olivenöl bei mittlerer Hitze andünsten. Sahne zusammen mit der gekörnten Brühe einrühren, Soße aufkochen. Tomaten und Karotten untermischen und ca. 5 Minuten köcheln. Dabei ab und zu umrühren.
  3. Gorgonzola unter Rühren in der Soße schmelzen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
  4. Tortellini in Auflaufform geben, mit Soße bedecken und Mozzarella belegen.
  5. Auflauf im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: Stufe 3) ca. 25 Minuten backen, bis der Käse zu bräunen beginnt.
https://wallygusto.de/2019/05/13/tortelliniauflauf-mit-gorgonzola/

Mein Tipp

Anstelle von Tortellini aus dem Kühlregal könnt Ihr auch getrocknete Tortellini verwenden. Diese müsste Ihr dann allerdings vorkochen, sonst werden sie nicht gar.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Pastinaken-Pesto mit gerösteten Haselnüssen

8. April 2019
Pastinaken Pesto mit gerösteten Haselnüssen | Rezept auf www.wallygusto.de

Pesto ist unbestritten ein Klassiker der italienischen Küche! Für das allseits bekannte Pesto alla genovese werden Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Olivenöl, Salz und Käse mit einander vermengt. Um das Aroma der Zutaten zu bewahren, sollten diese per Hand mit einem Mörser zerstoßen werden. Der Name “Pesto” ist also Programm, denn er stammt vom italienischen Wort “pestare”, (“zerstampfen”). Einfacher und schneller kann man kein köstliches Essen zubereiten! Kein Wunder also, dass sich unter unseren Lieblingsrezepten gleich 9 Pesto-Rezepte finden. Darunter auch etwas ausgefallenere Varianten mit Schwarzkohl oder Rosenkohl. Unsere neuste – auch nicht ganz alltägliche – Kreation ist ein aromatisches Pastinaken-Pesto mit gerösteten Haselnüssen.

Pastinaken zählen wie Möhren, Topinambur oder Steckrüben zum Wurzelgemüse. Sie werden ab September geerntet und sind den ganzen Winter über im Biomarkt, dem Wochenmarkt und manchen Supermarkt erhältlich. Früher ein Grundnahrungsmittel, geriet die würzig-nussige Wurzel zwischendurch komplett in Vergessenheit. Aber dank der Biobewegung hat sich die Pastinake wieder einen festen Platz in der Küche zurückerobert! Sie ist vielseitig einsetzbar und macht in Suppen, zu Pasta, als Gratin und Ofengemüse eine unglaublich gute Figur.

Pastinaken-Pesto mit gerösteten Haselnüssen

Menge: 2 - 3 Personen

Pastinaken Pesto mit gerösteten Haselnüssen | Rezept auf www.wallygusto.de

Zutaten

    Für das Pesto
  • 300 g Pastinake, in groben Stücken
  • 50 g Haselnusskerne, in groben Scheiben
  • 55 g Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe, geviertelt
  • nach Belieben Petersilie
  • nach Belieben Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
    Für obendrauf
  • 30 g Haselnusskerne, in groben Scheiben
  • nach Belieben Petersilie, grob gehackt
  • nach Belieben Parmesan

Zubereitung

  1. Pastinake in kochendem Salzwasser circa 15 Minuten garen. Etwas Kochwasser abschöpfen, dann Pastinake abgießen und zur Seite stellen.
  2. Haselnusskerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.
  3. Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (bei uns Fettucine) darin al dente kochen.
  4. Parallel Pastinaken, 50 g Haselnusskerne, Parmesan, Knoblauch, Kräuter und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf das Pastinaken-Kochwasser zugeben. Sollte das Pastinaken-Pesto immer noch zu dickflüssig sein, könnt Ihr es zusätzlich mit Nudelwasser verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Pastinaken-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Haselnüssen, Petersilie und Parmesan bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2019/04/08/pastinaken-pesto-mit-geroesteten-haselnuessen/

Mein Tipp

Ihr habt Pastinaken-Pesto übrig? Kein Problem! Pesto hält sich in einem gut verschlossenen Glas und mit Öl bedeckt im Kühlschrank bis zu 2 Wochen. Vor dem Gebrauch solltet Ihr es nur nochmal gut durchrühren!

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | März

5. April 2019
Lieblingslinks | März

Der März startet mit dem Hammer-Konzert von „Florence and the Machine“ in der von uns so verhassten Olympiahalle. Aber wenn wir schon mal die Möglichkeit hat, der Wahnsinnsstimme von Florence Welch zu lauschen, machen wir gerne ein paar kleine Abstriche. Aber auch ansonsten hatte der Frühling so einiges (kulinarisch) zu bieten:

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Ein Test hat die Wahrheit an’s Licht gebracht: Es gibt nur eine wirklich gute Pflanzenmilch! Wie gut, dass ich nur ganz selten Pflanzenmilch konsumiere. Und wenn ich das tue, dann nur in Bio-Qualität.
  • Welsh Cakes haben Herr Wallygusto und ich das erste Mal in Cardiff gegessen. Und lieben gelernt! Ein Rezept zum Nachbacken hätte ich jetzt – 2 Jahre später – auch. Jetzt fehlen nur noch Zeit und Lust!
  • Schon gewusst? Auf dem Dach des Werks3 gibt es eine Stadtalm mit Schafen. Und diese Schafe haben Mitte Februar drei kleine Lämmer geboren. Theoretisch kann man die süßen Schäfchen auch besuchen, aber leider scheinen alle Touren bereits ausgebucht zu sein. Wenig erstaunlich, bekommt man sowas in der Stadt auch nicht oft zu sehen.
  • Herr Wallygusto und ich lieben Rosenkohl – und zwar am liebst zu Pasta! Diese Rosenkohl-Pasta mit Sahne-Sauce und Haselnüssen ist das perfekte Feierabendessen. Außerdem passen Haselnüsse perfekt zum nussigen Rosenkohl.
  • Käse und (fränkischer) Wein kommen in München – auch in unserem Haushalt – viel zu selten zusammen. Wie gut, dass es im „Lump, Stein und Küchenmeister“  interessante  Käse- und Weinseminare gibt, die Herrn Wallygusto und mir ein wenig auf die Sprünge helfen! Abgesehen davon lockt in der Weinbar eine riesige Auswahl an fränkischen Flaschenweinen und auch zahlreiche Weine im offenen Ausschank. Wir sind schon sehr gespannt, wie uns das Seminar gefallen wird! Details folgen auf Instagram!
  • Es soll ja tatsächlich Leute geben, für die gehört Laim nicht mehr zu München – warum auch immer. Ich kann diese Meinung nicht nachvollziehen, ist man doch gut an die Innenstadt angebunden und auch kulinarisch ist einiges im Münchner Westen geboten. Ab 30.04.2019 tut sich auch kulturell was Neues: Im ehemaligen Gewerbehof der Zschokkestraße 36 entsteht derzeit mit dem Z-Common Ground eine riesengroßes temporäre Aktionsfläche und Bühne für Künstler jeglicher Couleur.

Das Foto für diesen Beitrag stammt von Annie Spratt und ist nur eines von vielen tollen Fotos auf Unsplash.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Schwarzkohl-Pesto mit Zitrone

25. Februar 2019
Schwarzkohl Pesto mit Zitrone | Rezept auf www.wallygusto.de

Kohl kam in meiner Kindheit nur ganz selten auf den Tisch – wenn überhaupt, dann nur Weißkohl in Form von Sauerkraut aus der Dose. Die Zeiten haben sich inzwischen zum Glück geändert und Kohl ist ein gern gesehener Gast in unserer Küche: Rezepte für Blumenkohl mit Kichererbsen oder Pizza mit Grünkohl sind der Beweis! Unsere neueste Kreation mit dem leckeren Gemüse ist Schwarzkohl-Pesto.

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

Als traditionelle Kohlart wurde Schwarzkohl bereits zur Zeit der Römer erwähnt. In Italien wird er seit dem 18. Jahrhundert im größeren Stil angebaut. Hauptanbaugebiet ist der Norden des Landes insbesondere die Toskana. Wegen seiner hübschen Optik und seiner Widerstandsfähigkeit bauen Gärtner den Schwarzkohl inzwischen auch gerne in unseren Breiten an. Schwarzkohl ist aber nicht nur hübsch anzuschauen, sondern kommt auch in der Küche immer häufiger zum Einsatz. Palmkohl oder Toskanischer Kohl, wie der Schwarzkohl noch genannt wird, schmeckt milder als Grünkohl. Zudem ist er reich an wertvollen Inhaltsstoffen: Vitamin-C, Vitamin-B und Ballaststoffe sind nur einige seiner vielen Vorzüge.

Der aromatische Geselle schmeckt aber nicht nur gut im Pesto – auch als Chips oder in einer winterlichen Gemüsesuppe macht er eine gute Figur.

Schwarzkohl-Pesto mit Zitrone

Menge: 2 Personen

Schwarzkohl Pesto mit Zitrone | Rezept auf www.wallygusto.de

Zutaten

  • 300 g Schwarzkohl
  • 55 g Parmesan, in großen Stücken
  • 50 g Walnusskerne
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Olivenöl
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken

Zubereitung

  1. Schwarzkohl waschen, Blattrippen entfernen und in reichlich Salzwasser 10 – 15 Minuten weich kochen.
  2. In ein Sieb abgießen, kurz abkühlen lassen und zusammen mit den restlichen Zutaten mit einem Pürierstab oder Mixer zu einer cremigen Masse mixen.
https://wallygusto.de/2019/02/25/schwarzkohl-pesto-mit-zitrone/

Meins Tipps

Zu Schwarzkohl-Pesto passen am besten Spaghetti oder Tagliatelle aus Vollkornmehl.
Solltet Ihr Schwarzkohl übrig haben, kocht die Reste einfach weich und friert sie ein.

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Magazin Nudeln | Reis Soja | Tempeh | Seitan

Spaghetti mit buntem Gemüse und Räuchertofu | Buchvorstellung

28. Januar 2019
Spaghetti mit buntem Gemüse und Räuchertofu | Rezept & Buchvorstellung von "Tofu, Seitan & Tempeh für Altag und Feste" auf www.wallygusto.de

Vor einigen Jahren undenkbar, heute ganz normal: Immer mehr vegetarische Produkte auf Getreide- und Sojabasis sind in den Supermärkten erhältlich, darunter auch viele Fertiggerichte. Was man aber mit den Grundprodukten Tofu, Seitan und Tempeh alles zaubern kann, müssen viele erst für sich entdecken. Dabei sind die drei aus einer gesunden, ausgewogenen und vegetarischen Ernährung heute kaum mehr wegzudenken und zeigen, dass hochwertiges Eiweiß auch aus Pflanzen – Sojabohnen (Tofu und Tempeh) und Weizen (Seitan) – kommen kann. Ein bisschen Unterstützung für Neueinsteiger gibt das Kochbuch Tofu, Seitan & Tempeh für Alltag und Feste aus dem Fona-Verlag.

Disclaimer: Das Buch wurde mir freundlicherweise kostenlos und unverbindlich vom Fona Verlag zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag enthält zudem unbezahlte & nicht beauftragte Werbung in Form von Verlinkungen! Meine Meinung bleibt davon unberührt, und ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.

Autoren

Die Rezepte in Tofu, Seitan & Tempeh für Alltag und Feste stammen aus der Feder von Beatrice Aepli, Claudia Albisser Hund, Freddy Christandl, Mirjam Hirano-Curtet, Lucas Rosenblatt und Erica Bänziger. Vom vegetarischen Ideenreichtum von letzterer habe ich Euch schon im Rahmen der Rezension von Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ausführlich vorgeschwärmt.

"Tofu, Seitan & Tempeh für Altag und Feste" | Buchvorstellung auf www.wallygusto.de Optik

Mit den Maßen von 170 × 230 mm hat Tofu, Seitan & Tempeh für Alltag und Feste ein sehr handliches Format. Das Hardcover ist matt laminiert, die Seiten haben eine angenehme Stärke. Die hochwertige Aufwertung überzeugt schon beim ersten Durchblättern. Auf insgesamt 96 Seiten gibt es 35 Farbfotos zu bewundern. Die Rezepte werden hierauf ohne viel Schnickschnack, aber ansprechend präsentiert.

Aus dem Inhalt

• Kleine Warenkunde: Tofu, Seitan und Tempeh
• Rezepte: Snacks – Suppen – Vorspeisen – Drinks – Mahlzeiten – Desserts – Gebäck

Rezepte

Ursprünglich aus Asien kommend, sind Tofu, Seitan, Tempeh inzwischen rund um den Erdball zuhause. Die gesunden, ausgewogenen Lebensmittel aus Sojabohne und Weizen sind mit ihrem Reichtum an hochwertigem Eiweiß eine gute Ergänzung in der vegetarischen Küche und ein ebenso guter Fleischersatz.

Tofu, Seitan und Tempeh sind Verwandlungskünstler par excellence und prädestiniert für eine kreative vegetarische Küche: Herr Wallygusto und ich konnten uns während unseres Aufenthalts in Hongkong vor einigen Jahren mehrmals davon überzeugen. Und so gibt es auch in Tofu, Seitan & Tempeh für Alltag und Feste allerlei Rezepte für Snacks, Suppen, Vorspeisen, Drinks, Mahlzeiten, Desserts und Gebäck. Ihr seht also, der Geschmacksrichtung sind keine Grenzen gesetzt. Mal pikant, mal süßsauer oder süß, mal traditionell, mal fernöstlich, mal südamerikanisch – die drei Grundprodukten Tofu, Seitan und Tempeh sind unglaublich vielseitig. Unter den Rezepten finden sich auch daher auch so gewagte Geschmackskombinationen wie Kohlrabi mit Banane.

"Tofu, Seitan & Tempeh für Altag und Feste" | Buchvorstellung auf www.wallygusto.de

Kurzprofil

Titel: Tofu, Seitan & Tempeh für Alltag und Feste
Autoren: Beatrice Aepli, Claudia Albisser Hund, Freddy Christandl, Mirjam Hirano-Curtet, Lucas Rosenblatt und Erica Bänziger
Herausgeber: Fona
ISBN: 978-3-03780-645-6
Preis: € 14,90

Ausprobiert

Ich muss gestehen, dass mich die Rezepte bisher nicht vom Hocker gehauen haben. Nach dem ersten Durchblättern habe ich zwar einige Gerichte zum Nachkochen vorgemerkt, richtig Lust darauf hatte ich auf den 2. Blick dann aber nicht. Vorspeisen sind für Herrn Wallygusto und mich nicht interessant, da wir eigentlich immer nur einen Hauptgang essen. Zeitmangel und Bequemlichkeit tragen hier die Hauptschuld. Dennoch sind diese Rezepte teilweise für (Mitbring-)Parties interessant. Im Kapitel “Gerichte” hätte ich mir mehr Empfehlungen für Beilagen gewünscht.

Aus diesem Grund habe ich bisher nur Spaghetti mit buntem Gemüse und Räuchertofu ausprobiert. Das Rezept hat sehr gut funktioniert und Herrn Wallygusto und mich schwer begeistert: Die Kombination aus Spaghetti mit knackigem Gemüse und dem von uns so geliebten Räuchertofu hat ganz eindeutig das gewisse Etwas.

Natürlich habe ich Zutaten und Zubereitung mal wieder ein wenig angepasst: Die Portionsgröße der Nudeln habe ich verdoppelt und statt normaler Spaghetti eine Variante aus Vollkorn gewählt. Auch habe ich den Tofu nicht mit Sojasauce und Salz gewürzt, sondern nur gepfeffert. Die Sojasauce haben wir bei Tisch über das fertige Gericht gegeben.

Spaghetti mit buntem Gemüse und Räuchertofu

Menge: 2 Personen

Spaghetti mit buntem Gemüse und Räuchertofu | Rezept & Buchvorstellung von "Tofu, Seitan & Tempeh für Altag und Feste" auf www.wallygusto.de

Zutaten

  • 250 g Vollkorn-Spaghetti
  • Olivenöl
  • 1 mittelgroße Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Kohlrabi, klein gewürfelt
  • 1 Karotte, klein gewürfelt
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Sauerrahm oder Saure Sahne
  • Salz oder Kräutersalz
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Petersilie, gehackt
  • Olivenöl
  • 100 g Räuchertofu, klein gewürfelt
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Nudelwasser aufsetzen und Pasta al dente kochen.
  2. In der Zwischenzeit Zwiebeln in Olivenöl andünsten, Knoblauch und Gemüsewürfel dazu und mitdünsten. Anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen, Gemüse knackig dünsten und Sauerrahm unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, Petersilie unterrühren.
  3. Räuchertofu in Öl braten, mit Pfeffer würzen.
  4. Pasta abgießen und Gemüse und Räuchertofu untermischen. Sofort servieren.
https://wallygusto.de/2019/01/28/spaghetti-mit-buntem-gemuese-und-raeuchertofu-buchvorstellung/

Fazit

Mein Lieblingsbuch wird Tofu, Seitan & Tempeh für Alltag und Feste sehr wahrscheinlich nicht werden, aber was nicht wird, kann ja noch werden. Einige Rezepte sind auf jeden Fall spannend genug, noch nachgekocht zu werden. So wird es auf jeden Fall bei der nächsten Party Tofu-Kokos-Bällchen oder würzige Pflaumenmuffins geben. Und Chilikraut mit Seitan als Abendessen klingt auch nicht so übel, oder?

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Dezember

7. Januar 2019
Lieblingslinks | Dezember mit Pizza, Pasta & Urlaubsplanung

Der Dezember steht bei Herrn Wallygusto und mir für unzählige Tassen Glühwein und fettiges Langos auf dem Christkindlmarkt. Genug Zeit für eine ausgiebige kulinarische Recherche im Internet blieb aber trotzdem! Zwischendurch haben wir sogar ein neues italienisches Lokal ausprobiert und unsere nächsten Urlaubsreisen geplant: Nächstes Jahr soll es zum Wandern an den Gardasee und nach Japan zum (vegetarischen) Sushi-Essen gehen.

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Eigentlich haben wir die Rosenkohl-Zitronen-Pasta schon Ende November ausprobiert – aber auch im Dezember waren die grünen Kerlchen bei uns immer wieder gerne willkommen. Zumal die Kombination mit Zitrone und Pasta einfach top ist!
  • Im Dezember haben wir uns intensiv mit dem Thema Urlaub auseinandergesetzt: Nach drei Jahren Wandern auf der britischen Insel soll es nächstes Jahr an den Gardasee gehen.
  • Und noch ein weiteres Urlaubsziel steht fest: Nachdem Herr Wallygusto regelmäßig in Japan auf Dienstreise ist, werden wir das Land der aufgehenden Sonne dieses Jahr gemeinsam unsicher machen. Die Route für unsere Japan-Reise steht zwar noch nicht fest, aber ich bin mir sicher, langweilig wird es uns nicht werden.
  • Wenn ich ein Gemüse über alles Liebe, dann ist es der Kürbis! Meinetwegen könnte es den das ganze Jahr über geben! In allen Variationen! Ein ungewöhnliche Mischung der Zutaten stehen bei diesem Rezept für Kürbisravioli im Focus: Amarettini und Senffrüchten geben zusammen einen wunderbar pikanten Geschmack.
  • Was darf eine Bäckerei am Sonntag anbieten? Ist eine Semmel ohne Belag eine zubereitete Speise? Und was hat das alles mit Bier von der Tankstelle zu tun? Fragen über Fragen, mit denen sich Münchner Richter nun schon in zweiter Instanz beschäftigen. Im Streit um die Öffnungszeiten wird vermutlich im Zweifel für den Brezenkauf entschieden werden. Aber das wird sich in zwei Monaten zeigen.
  • Die Osteria Bianchi im Westend besticht mit moderner, aber dennoch gemütlicher Atmosphäre. Die Klassikerkarte ist vollgepackt mit Pizza, Pasta, Amore und Co. Dazu gibt’s 1a Veneto Spritzer und einen passablen weißen Hauswein. Und am flotten und sehr höflichen Service haben wir nichts auszusetzen. Hier besteht definitiv viel Potential zum Lieblingsitaliener!
  • In Giesing gibt’s einen neuen Plattenladen: Mit dem Rille und Promille hat sich Frank Bergmayer – ein Tausendsassa – seinen lang gehegten Traum erfüllt. In dem kleinen Plattenladen in der Unterweidenstraße werdet Ihr nicht nur mit gebrauchten Vinyl und CDs sondern auch mit Merch und einer kleinen, erlesenen Auswahl an Weinen versorgt.

Das winterliche Foto von freestocks.org habe ich (natürlich) auf Unsplash gefunden.

Events Magazin

Meine persönliche #foodblogbilanz18 – das war unser kulinarisches Jahr 2018!

31. Dezember 2018
Kaum zu glauben, aber schon wieder ist ein Jahr rum -  Zeit für unsere persönliche #foodblogbilanz18! Natürlich kommt auch diese nicht ohne Rezepte aus! ;-)

Kaum zu glauben, aber schon wieder ist ein Jahr rum –  Zeit für unsere persönliche #foodblogbilanz18! 2014 hat die liebe Sabine von Schmeckt nach mehr [Unbeauftragte Werbung | Verlinkung] das erste Mal dazu aufgerufen. Dieses Jahr hat Sina von Giftigeblonde [Unbeauftragte Werbung | Verlinkung] den Staffelstab wieder übernommen und feiert mit ihr gemeinsam ein kleines Jubiläum. Als großer Fan von Jahresrückblicken bin ich auch dieses Jahr wieder gerne dabei, die letzten 12 Monate kulinarisch und blogtechnisch Revue passieren zu lassen.

Was war 2018 dein erfolgreichster Blogartikel

In 2018 hat das Quitten-Chutney mit Chili den Whisky-Honig-Senf vom Thron gestoßen! Was auch nicht verwundert, denn „Quitten-Chutney“ ist der beste Suchbegriff, der die meisten Besucher zu uns gelockt hat.

Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Reiseberichte bedeuten mir immer viel! Komisch nur, dass ich immer sehr lange brauche, sie zu schreiben. Ganz besonders gerne habe ich nämlich meinen Bericht über unseren letztjährigen Urlaub im Snowdonia-Nationalpark, der erst im Mai 2018 online gegangen ist. Entspannter kann man wirklich nicht reisen! Und auch wenn die Berge dort nicht besonders hoch sind, ergeben sich immer schöne Aussichten!

Das Rezept für Tortellini mit Tomatensauce & Mozzarella mag ich besonders gern, weil es super einfach zubereitet und sehr, sehr lecker ist. Aufgrund des ansprechenden Fotos hat sich eine Kollegin an’s Nachkochen gemacht und anschließend in den höchsten Tönen davon geschwärmt. Das sind die Moment, für die es sich lohnt, weiter zu bloggen!

Mit der Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten hat Herr Wallygusto uns – und auch Gäste – schon oft beglückt: Die Kombination aus Auberginen und Salzzitrone ist einfach traumhaft. Das Gericht lässt sich außerdem ohne das klassische Schmorgefäß aus Lehm zubereiten.

Wanderung zum Cadair Idris | Travel Guide Snowdonia Nationalpark

Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Auch dieses Jahr ist es mir nicht möglich, drei Blogartikel aus der Menge an tollen geistigen Ergüssen herauszupicken. Ich verweise daher wieder auf meine Rubrik Lieblingslinks. Dort stelle ich Euch seit einem Jahr die Themen vor, die mir besonders interessant und/oder wichtig vorkamen.

Welches der Rezepte, die du 2018 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Diesen Herbst haben wir uns ein wenig am Kürbis-Pesto ausgetobt. Kürbis ist einfach wahnsinnig vielseitig und bietet bei Rezepten für Pesto ungeahnte Kombinationsmöglichkeiten. Und so hat Herr Wallygusto fleißig mit verschiedenen Zutaten experimentiert. Herausgekommen ist ein zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss, welches wir 2018 wohl am häufigsten immer wieder und wieder zubereitet haben.

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss | Rezept auf www.wallygusto.de

Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2018 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Das große Angstthema des Jahres war sicherlich die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), die mit 25.05.2018 anzuwenden war. Reihenweise verkündeten Blogs ihren Rückzug aus dem öffentlichen Leben, da man sich nicht sicher war, die Vorgaben umsetzen zu können. Da ich selbst auch kein großer Fan rechtlicher Themen bin, war auch ich kurz am Überlegen, ob ich nicht hinschmeiße und den Blog Blog sein lasse. Aber dank Internetrecherche,  akribischer Vorbereitung und einer umfangreichen Checkliste habe ich das Thema DSGVO dann doch generalstabsmäßig gelöst.

Ähnlich erfolgreich sah es auch hinter dem Herd aus: Kochprobleme gab es auch dieses Jahr keine. Wenn man mal von dem Rezept für Buchweizen-Gemüsepflanzerl mit Selleriepüree absieht, das Herrn Wallygusto und mir komplett in die Hose gegangen ist. Vegetarische Pflanzerl wird es so schnell also nicht auf dem Blog geben. Wie heißt es doch so schön? Schuster bleib’ bei Deinen Leisten! In unserem Falle sind das wohl indische Curries. Da klappt es dann auch  witzigerweise mit den Soja-Linsenbällchen. ;-)

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry | Vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

 

Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Für Foodblogger gibt es immer viel zu entdecken und auszuprobieren. So war auch 2018 wieder voller kulinarischer Offenbarungen:

Im Sommer wurde in Cornwall unsere Liebe für eine der dortigen Spezialitäten entfacht: Cornish Pasty! Die kleinen Pasteten wurden früher von den Minenarbeitern während der Arbeit gegessen. Klassisch gefüllt mit Rindfleisch, Kartoffeln, Steckrüben und Zwiebeln, erfreuen sich inzwischen auch etliche vegetarische und vegane Varianten großer Beliebtheit.

Sehr oft und gerne kam auch Estragon zum Einsatz: Das nahe mit dem Wermut verwandte Kraut landete unter anderem in Pestos, Spaghetti und Nudelpfannen. Kaum zu glauben, denn früher empfand ich Estragon immer als notwendiges Übel, da mir sein Anis-Geschmack eigentlich viel zu penetrant ist.

Nachdem ich mich die letzten Jahre erfolgreich an Chutneys versucht habe, wagte ich mich 2018 das erste Mal an das Einkochen von Marmelade! Herausgekommen sind eine Erdbeer-Rhabarber-Marmelade mit toller Vanillenote und eine fruchtige Quitten-Marmelade mit herbstlichen Gewürzen. Neue Sorten für nächstes Jahr sind schon in Planung – Ihr dürft also gespannt sein!

Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Immer wenn ich denke, es gab gar keine lustigen Suchbegriffe, stoße ich in den Untiefen meiner Blogstatistik doch auf ein paar richtige Schenkelklopfer:

  • Fränkische Brotzeit lustige – Eine Brotzeit wird in Franken lustig, wenn man ein paar „Seidla“ dazu trinkt. Bei der guten Bierauswahl sollte das – zumindest in der Fränkischen Schweiz – kein großes Problem sein.
  • Käsespätzle gesund – Dieser Suchbegriff ist wirklich sehr beliebt, taucht er doch alle Jahre wieder in der Statistik auf. Aber glaubt mir, so oft Ihr auch danach googelt: Wirklich gesund sind Käsespätzle wohl (leider) nicht! ;-)

Was wünschst du dir und deinem Blog für 2019?

Wie jedes Jahr wünsche ich mir wieder viel Inspiration & interessierte Leser, die meine Blogartikel gerne und regelmäßig lesen. Auch möchte ich mir weiterhin wenig Druck beim Bloggen machen: Das Schreiben und Fotografieren ist mein Hobby, nicht mein Broterwerb. Der Blog ist und bleibt ein großes Hobby von mir!

Travel Guide | Oxford

Das war sie wieder, meine persönliche #foodblogbilanz18!

Solltet Ihr auch eine Foodblogbilanz veröffentlicht haben, hinterlasst gerne einen Link hierauf in den Kommentaren! Der kleine Blog macht jetzt ein bisschen Winterschlaf, Mitte Januar geht es aber munter weiter! Herr Wallygusto und ich wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr & freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Euch!

Das Foto von Erwan Hesry habe ich auf Unsplash gefunden.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Mac’n’Cheese im Raclette-Pfännchen

14. Dezember 2018
Raclette mal anders: Mac'n'Cheese im Raclette-Pfännchen | Rezept auf www.wallygusto.de

Keine Jahreszeit eignet sich so perfekt für Raclette wie der Winter. Stundenlang mit lieben Leuten im Kreis um den Raclette-Grill hocken und Pfännchen um Pfännchen mit Käse gratinieren: Schon allein der Gedanke daran verursacht bei mir ein wohliges Gefühl. Und weckt Gelüste.

Bei Herrn Wallygusto und mir gibt’s tatsächlich nur einmal im Jahr Raclette, und zwar an Silvester. Bei vielen von Euch wird aber wahrscheinlich auch an Weihnachten ein großes Gelage mit vielen, vielen Pfännchen stattfinden. Kein Wunder, halten sich doch die Vorbereitungen auch für mehrere Leute in überschaubaren Grenzen. Außerdem muss der Gastgeber nicht ständig zwischen Küche und Esstisch hin und her wuseln.

Normalerweise befüllen Herr Wallygusto und ich unsere Raclette-Pfännchen mit viel Gemüse, Kartoffeln und natürlich viel, viel Käse. Dazu gibt’s Himbeerketchup und Apfel-Salbei-Chutney aus eigener Herstellung. Dieses Jahr haben wir uns aber etwas ganz besonderes einfallen lassen: Mac’n’Cheese im Raclette-Pfännchen! Seit unserem Urlaub in Schottland sind wir nämlich süchtig nach dem beliebten Soulfood aus Nordamerika und Großbritannien!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ein Teil der von mir verlinkten Beiträge enthält bezahlte Werbung. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

Mac’n’cheese im Raclette-Pfännchen

Menge: ca. 12 Pfännchen

Raclette mal anders: Mac'n'Cheese im Raclette-Pfännchen | Rezept auf www.wallygusto.de

Zutaten

  • 150 kleine Nudeln, gekocht
  • 1 Becher Sahne
  • Süßes Geräuchertes Paprika-Pulver
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 TL hellle Sojasauce
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 35 g Parmesan, gerieben
  • 60 g Cheddar (Vintage)

Zubereitung

  1. Pasta nach Packungsanweisung kochen, abgießen und ordentlich abschrecken. Anschließend zur Seite stellen und gut auskühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Sahne mit Paprika, Salz, Pfeffer und Sojasauce würzen, gut mit dem Schneebesen verrühren. Mit Knoblauch und Käse mischen und zur Pasta geben.
  3. Nudelmischung in eine Raclette-Pfanne und nach Belieben mit Brokkoli, Tomate, Pilzen, oder Frühlingszwiebeln kombinieren. Oder gibt noch eine Extraportion Käse oben drauf. Im Raclette-Grill backen, bis der Käse den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat.
https://wallygusto.de/2018/12/14/macncheese-im-raclette-pfaennchen/

Mein Tipp

Ich glaube, es gibt nichts, was sich so vielseitig gestalten lässt, wie ein Raclette-Pfännchen. Euren Ideen sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Wenn Ihr keine Lust habt, Euch groß Gedanken zu machen, findet Ihr hier weitere Ideen für außergewöhnliche (nicht vegetarische) Raclette-Pfännchen zu Weihnachten und oder Silvester:

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss

10. Dezember 2018
Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn ich rückblickend auf den Speiseplan der letzten Monate blicke, stelle ich fest, dass es mindestens einmal die Woche ein Gericht mit Kürbis gegeben hat. Zweimal die Woche waren aber auch keine Seltenheit. Die Auswahl reichte dabei von Kürbissuppe über Kürbisrisotto bis hin zu  indischem Kürbis-Kartoffel-Curry. Gern gegessen haben wir auch One-Pot-Pasta mit Kürbis und Salbei  [Werbung | Verlinkung] – einfach traumhaft! Und wo wir schon bei Pasta sind: Kürbis-Pesto mit Walnuss ist immer ein kleines Highlight!

Bei der Kürbissorte sind wir weniger abwechslungsreich unterwegs! Bei uns landet eigentlich immer Hokkaido auf den Tellern. Warum ist schnell erzählt: Wir Wallygustos sind in der Küche meist sehr faul unterwegs und Hokkaido muss man nicht schälen. Dabei gibt es so viele andere Sorten, die es wert sind, probiert zu werden! Beispielsweise der Butternut-Kürbis, der sich super wie ein Schnitzel panieren lässt. Oder den Spaghetti-Kürbis, den Ihr als Ganzes garen könnt.

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss

Menge: 2 Personen

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss | Rezept auf www.wallygusto.de

Zutaten

  • 25 g + 15 g Walnusskerne, grob gehackt
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, grob gehackt
  • 100 ml heißes Wasser
  • 1 cm großes Stück Ingwer, in dünnen Scheiben
  • 1/8 Salzzitrone, abgespült, Schale gehackt
  • 5 Kaffir-Limettenblätter, eingeweicht
  • 20 g Pecorino, grob gehackt
  • 10 g Pecorino, gehobelt
  • 1 Pimentkorn, zerstoßen
  • 1 Kardomkapsel, Samen zerstoßen
  • 10 aromatische Pfefferkörner, z.B. Timut Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Walnusskerne in einer tiefen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.
  2. Nun etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze in die Pfanne geben und Zwiebel ca. 3 Minuten anschwitzen.
  3. Dann Kürbiswürfel für weitere 3 Minuten mit anbraten. Ingwer und Salzitrone dazugeben und kurz mitbraten. Mit dem heißen Wasser ablöschen, bei niedriger Hitze köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz vor Ende der Garzeit die eingeweichten Kaffir-Limettenblätter zugeben.
  4. Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (am besten Spaghetti oder Linguine) darin al dente kochen.
  5. Parallel die Kürbismischung, 25 g Walnusskerne, 20 g Pecorino, die Gewürze inklusive Salz und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Kürbis-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit gehobelten Pecorino und den restlichen Walnusskernen bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/12/10/zitroniges-kuerbis-pesto-mit-walnuss/

Mein Tipp

Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer und eine unserer Entdeckungen dieses Jahres ist der Timut-Pfeffer aus Nepal. Dieser, mit dem Szechuanpfeffer verwandte Pfeffer, weißt ein ein tolles und intensives Zitronen- bzw. Limettenaroma auf. Aber lasst Euch davon nicht täuschen: Der handverlesene, sonnengetrocknete und naturbelassene Timut-Pfeffer kann aber auch mit einer beißenden Schärfe aufwarten.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spaghetti mit Pilzen und Zitrone

9. November 2018
Spaghetti mit Pilzen und Zitrone | Rezept auf www.wallygusto.de

Herr Wallygusto bringt von Dienstreisen immer ein kleines Souvenir mit: Aus Italien Rotwein, interessante bis seltsame Knappereien aus China oder auch mal Baumkuchen aus Japan. Und ab und an auch eine neue Ideen für Rezepte, wie dieses Radicchio-Pesto. Sein neuestes Mitbringsel sind Spaghetti mit Pilzen und Zitrone. Estragon rundet dieses schnelle und einfache Gericht ab. Überhaupt geht im Moment in unserer Küche ohne Estragon (fast) gar nichts mehr!

Finger weg vom Parmesan!

Gehören Meeresfrüchte oder Fisch zum Gericht, hat Parmesan nichts auf dem Teller verloren. Und wie Herr Wallygusto nun in Padua lernen durfte, gilt dies wohl auch für Spaghetti mit Pilzen und Zitrone: Gleich zweimal wurde er dort in einer kleinen Trattoria ermahnt, ja die Finger vom Parmesan zu lassen! Bei Tomaten- oder Sahnesaucen dürfen es aber gerne ein paar Raspeln sein.

Spaghetti mit Pilzen und Zitrone

Menge: 2 Personen

Spaghetti mit Pilzen und Zitrone | Rezept auf www.wallygusto.de

Zutaten

  • 250 g Spaghetti
  • 2 + 4 EL Olivenöl
  • 250 g braune Champignons, in Scheiben
  • 1 Knoblauchzehen, in Scheiben
  • 1 Bio Zitrone, Saft und abgeriebene Schale
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • nach Belieben Estragon, gehackt

Zubereitung

  1. Spaghetti nach Packungsanleitung zubereiten. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Champignonscheiben und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze für 6 Minuten andünsten. Die Champignons sollten nicht zu weich sein.
  2. Fertige Spaghetti abgießen und zurück in den Topf geben. Champignonscheiben mit restlichem Olivenöl, Zitronensaft und –schale, Salz, Pfeffer und Estragon würzen und sofort unter die Spaghetti heben. Nach Bedarf noch einmal salzen und pfeffern.
https://wallygusto.de/2018/11/09/spaghetti-mit-pilzen-und-zitrone/

Mein Tipp

Selbstverständlich könnt Ihr die Nudeln auch mit Parmesan servieren! Ich empfehle Euch aber eindringlich, auf Käse zu verzichten: Das feine Aroma von Zitrone und Estragon kommt ohne viel, viel besser zur Geltung!