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Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Pasta mit Rote Bete, Ziegenkäse und Salbei

22. Februar 2018
Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei | Vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn ich früher mit Rote Bete in Berührung kam, dann war das eigentlich immer die vorgekochte Variante in irgendwelchen langweiligen Beilagensalaten. Erst später lernte ich Rote Bete auch als tolles Gemüse für diverse Gerichte (zum Beispiel Rote-Bete-Suppe) kennen. Denn Geschmack und natürlich die Farbe sind wirklich fast einzigartig! Vor allem als frische Variante, welche deutlich roter und aromatischer daherkommt als die gekochte. Die vielseitige Verwendbarkeit dieses Wurzelgemüse stellt die „Barbabietola rossa“ auch in der italienischen Küche unter Beweis: Sei es in einem leckeren Rote-Bete-Risotto oder wie in dieser leckeren Pasta mit Rote Bete, Ziegenkäse und Salbei.

Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei

Menge: 2 Personen

Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei

Zutaten

  • 150 g frische Rote Bete
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 55 g getrocknete Kichererbsen (oder 1/2 Dose gekochte)
  • 1 rote Zwiebel, in feinen Ringen
  • 5 Salbeiblätter
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 220 g Pasta, z.B. Strociapretti

Zubereitung

  1. Kichererbsen für 12 -24 Stunden in Wasser einweichen. Wer etwas Natron zur Hand hat, kann auch noch etwas Natron hinzufügen - das verkürzt die anschließende Garzeit.
  2. Zunächst Rote Beete abwaschen sowie Wurzel und Blätter entfernen. Dabei aufpassen, dass man die Schale möglichst nicht beschädigt. Ansonsten verliert sie beim Kochen ihre schöne Farbe. Die Rote Bete im kochenden Salzwasser für ca. 35 - 40 Minuten gar kochen. Anschließend aus dem Wasser holen und etwas abkühlen lassen, Enden abschneiden, Haut entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Parallel zum Kochen der Rote Bete auch die Kichererbsen in ca. 20 Minuten gar kochen.
  4. Jetzt die Zwiebel mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig andünsten.
  5. Während die Zwiebeln andünsten, die Pasta aufsetzen.
  6. Als nächstes die Rote Bete und die Kichererbsen zu den Zwiebeln geben und für ca. 5 Minuten mit braten.
  7. Dann das Ganze mit einem Schöpfer Nudelwasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze köcheln lassen.
  8. Kurz bevor die Pasta al dente ist, den Ziegenfrischkäse und den Salbei zum Gemüse geben und unterrühren.
  9. Abschließend Pasta abtropfen lassen, ebenfalls in die Pfanne geben, gut umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
https://wallygusto.de/2018/02/22/pasta-mit-rote-bete-ziegenkaese-und-salbei/

Meine Tipps

Es gibt „Rote“ Bete noch in einigen anderen interessanten Varianten. Optisch wirklich toll ist die weiß-rot geringelte „Tonda di Chioggia“ aus Italien. Aber auch die verwandte gelbe Bete ist eine schöne Variante. So kann man auch in Gerichte mit Rote Bete auf einfache Art und Weise, zumindest optisch, Abwechslung bringen.

Wer die frische Bete nicht erhält, kann natürlich auch auf die vorgekochte Variante zurückgreifen. Die Pasta ist dann aber nicht ganz so farbintensiv und auch der typische Rote Bete Geschmack kommt nicht so gut zur Geltung.

Weitere köstliche Gerichte mit Roter Bete (oder Lauch) findet Ihr heute auch bei diesen tollen Foodblogs:

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Vegan

Marokkanischer Kichererbsen-Eintopf mit Salzzitronen

16. Februar 2018
Marokkanischer Kichererbsen-Eintopf mit Salzzitronen

Auf Salzzitronen warten ist schon so eine Sache: Die Vorfreude ist groß und so möchte man am liebsten täglich mal das Glas rausholen und nachschauen, wie sie den mittlerweile aussehen. Aber das Warten auf diese marokkanische Köstlichkeit lohnt wirklich! Als Belohnung für Eure Geduld habe ich das perfekte Rezept, um die ersten selbst eingelegten Salzzitronen zu testen: Der Marokkanischer Kichererbseneintopf wird Euch dank der Salzzitronen die eingemachte Sonne auf Eure Teller zaubern.

Geteilte Freude ist doppelte Freude – oder wie ein Marokkanisches Sprichwort so schön sagt: „Essen für einen reicht für zwei und Essen für zwei reicht für drei.“
Dieser Eintopf eignet sich auch ideal, um auch eine größere Anzahl an Freunden auf recht einfache Weise mit den unglaublichen vielfältigen Aromen der Marokkanischen Küche zu beglücken und mit dem gewissen Etwas der Salzzitronen zu verzaubern. Probiert es aus!

Marokkanischer Kichererbsen-Eintopf mit Salzzitronen

Menge: 2 Personen

Marokkanischer Kichererbsen-Eintopf mit Salzzitronen

Zutaten

  • 180g Kichererbsen getrocknet, über Nacht in Wasser mit etwas Natron eingeweicht (oder 1 Dose)
  • 1 Aubergine, geviertelt und in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Karotte, in Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1/6 - 1/4 Salzzitrone, abgespült und gehackt
  • 1 Chilischote, gehackt
  • 1 Dose Tomaten
  • 2 TL Tomatenmark
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen, zerstoßen
  • 2 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 2 Pimentkörner, zerstoßen
  • 1 TL Minze, getrocknet
  • 5 Nelken, zerstoßen
  • 10 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1 TL Paprikapulver, süß
  • 1/2 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1/4 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • Pflanzenöl

Zubereitung

  1. Zunächst die Zwiebeln bei mittlerer Hitze in einen großen Topf mit etwas Öl ca. 3 Minuten andünsten. Dann die Auberginen hinzugeben und bei gelegentlichem Umrühren solange mit anbraten bis sie weich werden.
  2. Die Karottenscheiben hinzugeben und ebenfalls ca. 3 Minuten mit anbraten.
  3. Jetzt die Gewürze, die Hälfte der Salzzitronen und das Tomatenmark hinzufügen und kurz mit anbraten, anschließend mit den Dosentomaten ablöschen. Nun Kichererbsen, den Zimt und ca. 75 ml Wasser dazugeben und für ca. 20 Minuten bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Umrühren im geschlossenem Topf vor sich hin köcheln lassen.
  4. Abschließend die restlichen Salzzitronen hinzugeben und nochmal ca. 5 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse und die Kichererbsen weich sind.
https://wallygusto.de/2018/02/16/marokkanischer-kichererbsen-eintopf-mit-salzzitronen/

Mein Tipp:

Die klassisch marokkanische Beilage schlecht hin ist natürlich Couscous. Als Alternative eignet sich jedoch auch hervorragend Hirse.
Auch wenn Hirse das wohl älteste Nahrungs-Getreide der Menschheit ist, passt es gut zur modernen und gesunden Küche. Sie ist eiweiß- und mineralstoffreich und auch B-Vitamine kommen nicht zu kurz. Und quasi als i-Tüppfelchen bekommt man Hirse oft auch aus der Region, bzw. zumindest aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Das macht Hirse auch zu einer echten Alternative zu Getreide und Reis aus fernen Ländern.

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone

9. Februar 2018
Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone | Ein vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Je länger der Winter dauert, desto mehr sehnen wir uns nach Sommer, Sonne und vielleicht ein bisschen Italien. Mit Pizza, einem Glas Rotwein oder einem Veneto Spritz gemütlich draußen sitzen und einen lauen Sommerabend und das Leben genießen. Aber es ist halt einfach nun mal Winter. Aber warum nicht einfach ein bisschen Sommer, Sonne und Italien in die Küche holen! Und dabei trotzdem zumindest ein wenig auf Saisonalität achten. Geht nicht? Und ob das geht! Hier ist das ultimative Sommer-Sonne-Urlaub-Gute-Gewissen-Italien-Winter-Gericht: Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone.

Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone

Menge: 1 Blech

Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone

Zutaten

    Für den Teig:
  • Für den Pizzateig:
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 400 g Pizzamehl (Typ 00) oder Dinkelmehl (Typ 630)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
    Für den Belag:
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Grünkohl (frischer oder TK, aufgetaut)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Salzzitrone, abgespült
  • 12 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1 Prise Muskat
  • 2 Piment, zerstoßen
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen

Zubereitung

  1. Zunächst für den Teig die Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet.
  2. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.
  3. Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den frischen Grünkohl in Salzwasser kurz blanchieren, in einem Sieb abtropfen lassen und dann klein hacken (bei Tiefkühl-Grünkohl entfällt dieser Schritt).
  5. Nun den Grünkohl mit den Gewürzen vermischen und die Zwiebel in feine Ringe schneiden.
  6. Das Fruchtfleisch der Zitrone entfernen und die Schale in feine Streifen schneiden.
  7. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.
  8. Jetzt den Ricotta auf den ausgerollten Teig gleichmäßig verteilen.
  9. Anschließend darauf 1 EL-große Grünkohlmischungs-Kleckse verteilen.
  10. Nun auch die Zwiebelringe und die Salzzitronen auf der Pizza verteilen.
  11. Abschließend die Pizza für ca. 24 Minuten im Backofen knusprig backen.
https://wallygusto.de/2018/02/09/pizza-bianca-mit-gruenkohl-und-salzzitrone/

Mein Tipps

Für einen noch intensiveren Salzzitronen-Geschmack, verarbeitet einfach das Fruchtfleisch der Zitronen mit.

Wer es gerne scharf mag, der kommt hier auch nicht zu kurz: Denn Peperoniöl oder eine Peperoni-Paste passen auch erstaunlich gut dazu.

Sollte es in der Wohnung keinen wirklich warmen Ort zum Hefeteig gehen lassen geben, dann habe ich folgenden Kniff für Euch! Einfach die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vorheizen und den Teig mit der Schüssel in den Ofen geben. Bei ausgeschaltetem Ofen für 1 Stunde darin gehen lassen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Januar

5. Februar 2018
Lieblingslinks | Januar

Das große Fressen hat ein Ende, alle Raketen sind verschossen, alles geht wieder seinen normalen Gang. Zumindest fast – auch im Januar haben es sich Herr Wallygusto und ich es uns nicht nehmen lassen, neue Locations auszuprobieren. Unsere guten Vorsätze wie etwa „weniger Alkohol“, „weniger Kalorien“ und „nicht zu viel Süßes“ haben wir daher erst einmal auf Eis gelegt. Wäre ja zu schade, zu indischen Köstlichkeiten oder Spinatkäsespätzle nein zu sagen, oder? Wie haltet Ihr es mit den guten Vorsätzen?

  • 2018 geht schon gut los – so zaubert mir die #KyloRenChallenge auf Instagram schon recht früh im Jahr ein breites Lächeln auf die Lippen.
  • An unserem 17. Jahrestag probieren wir einen (für uns) neuen Inder aus: Das Ashoka in Haidhausen überzeugt uns mit frischen Pakoras, dicken Samosas & aromatischen Curries. Nur der Service war ein wenig enttäuschend – höflich ja, aber ein wenig mehr Aufmerksamkeit würden wir uns beim nächsten Besuch schon wünschen.
  • Kaum zu glauben, aber München soll tatsächliche so etwas wie eine Kaffeehauskultur besitzen! Wir werden uns im Laufe des Jahres die Tipps der SZ mal näher anschauen und Euch berichten, was tatsächlich dran ist. 😉
  • Natürlich geht es Anfang des Jahres vor allem um eines – die Trends des neuen Jahres! Als Foodblogger interessieren mich natürlich zum einen die Gastronomie-Trends 2018 als auch die Spirituosen-Trends 2018. Wobei ich gestehen muss, dass mir Trends meistens schnurzpiepegal sind – und Herrn Wallygusto sowieso.
  • Der Ederwirt stand schon lange auf meiner To-Do-Liste – im Januar klappt es endlich mit einem Besuch: Spinatkäsespätzle und Kaspressknödel sind einfach köstlich, das Craftbier vom Fass ist ein weiteres Plus für das moderne Wirtshaus im Westend.
  • Herr Wallygusto und ich essen für unser Leben gern Linsen – dass man die nicht nur mit Pasta sondern auch mit Pilzen und Rahm kombinieren kann, war uns bisher neu. Zum Glück gibt es Sabine, die uns mit ihren Rezept für Spaghetti mit Linsen-Pilz-Rahm-Sauce eines besseren belehrt hat.
  • Wie wir alle wissen, hat es die Subkultur in München nicht (immer) leicht. Zwischennutzungen sind deswegen optimale Alternativen für Künstler und Veranstalter. Die SZ hat den Überblick über diese besonderen Orte in der Stadt – hier wird gefeiert bis zum Abriss. Im wahrsten Sinne des Wortes.
  • Lust auf Kiwi-Vögel oder Bananen-Pinguine? Dann solltet Ihr mal auf dem Instagram-Channel von Foodbites vorbeischauen!
  • Wir haben aber nicht nur viel geschlemmt, sondern waren auch kulturell unterwegs: Die Ausstellung Souvenir – A Photographic Journey von Martin Parr zieht uns im Kunstfoyer in ihren Bann. Von seinem schonungslosen Blick auf die Realität waren wir schwer begeistert.
  • Ein Meister seines Fachs, der französische Starkoch Paul Bocuse, ist mit 91 Jahren gestorben. Aber mal ehrlich – er wird unsterblich sein. Vor allem, bei so einem Nachruf wie dem von Stevan Paul: Seine „Begegnung mit Gott“ ist witzig, zeugt aber gleichzeitig auch von dem großen Respekt, den er für den „König der Köche“ empfindet.

Das Beitragsfoto stammt von Bethany Newman, entdeckt auf Unsplash.

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Magazin Salate | kleine Gerichte

Kohlrabischnitzel mit Kartoffelbrei | Buchvorstellung

2. Februar 2018

Bayerisches Essen hat ja nicht gerade den Ruf, besonders gut für Vegetarier geeignet zu sein: Oft gibt es in traditionellen Wirtshäusern nur verkochtes Gemüse mit Spiegelei. Und wenn nicht nur Käsespätzle sondern auch Rahmschwammerl mit Semmelknödel auf der Speisekarte stehen, kommt dies schon fast einem Festmahl gleich. Dabei ist auch die bayerische Küche reich an traditionellen vegetarischen Köstlichkeiten – anscheinend ist aber die Nachfrage nach Schweinshaxen und Zwiebelrostbraten einfach größer.

Die bayerische Küche ist eine ehrliche, bodenständige und in den Ursprüngen bäuerliche Küche. Viele klassische Gerichte sind wandlungsfähig und die traditionelle Brotzeitkultur verfügt über eine Vielzahl an vegetarischen Speisen. Außerdem gibt es kaum jemanden, der keinen Gefallen an bayerischen Mehlspeisen wie Rohrnudeln, Zwetschgendatschi oder Apfelstrudel findet.

Ihre liebsten bayerisch vegetarischen Rezepte hat Birgit Fazis jetzt in ihrem ersten Buch Bayerisch vegetarisch gesammelt. Meiner Meinung nach könnten ein paar traditionelle Wirtshäuser in München & Umgebung gerne mal ein Blick dort hineinwerfen. Ein bisschen Inspiration schadet schließlich nie! 😉

Bayerisch vegetarisch von Birgit Fazis

Autor

Birgit Fazis ist Pädagogin und widmet sich seit der Eröffnung ihres Food- und Lifestyleblogs Emma Bee im Jahr 2010 ganz dem Kochen und Backen. Ihre Leserschaft erfreut sich an ihrer Verwöhnküche, DIYs und Geschichten aus dem Alltag. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern am schönen Ammersee.

Optik

Bayerisch vegetarisch kommt als hochwertige Klappenbroschur daher. In den Umschlagklappen sind ein kleines Biergarten-Latein sowie eine Übersicht der Rezepte nach Jahreszeit untergebracht. Sehr praktisch!

Auf 128 Seiten zeigen 88 stimmungsvolle Farbfotos, wie köstlich bayrische Schmankerl ohne Fleisch aussehen können. Nicht einmal auf das geliebte „Schnitzel“ müsst Ihr verzichten! Als großen Fan von Rezeptfotos freut es mich natürlich ganz besonders, dass jedes Rezept einzeln dargestellt wird.

Aus dem Inhalt

  • Einleitung (Vorwort und „Noch ein paar Tipps bevor es losgeht“)
  • Brotzeiten und Salate
  • Suppen und warme Kleinigkeiten
  • Bayerische Schmankerl zum Sattessen
  • Süße Mehlspeisen, Desserts & mehr

Kohlrabischnitzel mit Rahmschwammerl | Rezept auf www.wallygusto.de

Rezepte

Zünftig, bayerisch und vegetarisch – in diesem Buch trifft echte Liebe zur weiß-blauen Hausmannskost auf einen fleischlosen Einkaufszettel. Birgit Fazis zeigt uns in Bayerisch vegetarisch eindrucksvoll, wie unsere bayerischen Lieblingsschmankerl zum vegetarischen Gaumenschmaus werden.

Die 50 Rezepte in Bayerisch vegetarisch sprechen den interessierten Leser durch ihre bunte Mischung aus heiß geliebten Klassikern und modern interpretierten Köstlichkeiten an: Vom ofenfrischen Radieschen-Flammkuchen bis zum Bienenstich im Glas. Die weiß-blauen Schmankerl kommen dabei ganz ohne exotische Zutaten, Gewürze oder Ersatzprodukte aus.

Ein kleiner Wermutstropfen sind die immer wieder vorkommenden Fertigprodukte. Versteht mich nicht falsch, auch Herr Wallygusto und ich verwenden gerne gekauften Blätterteig, aber bei Röstzwiebeln aus dem Glas vergeht es uns. Ferner fallen leider auch einige Rezepte etwas zu simpel aus – beispielsweise Bayerische Schnittlauchhäppchen mit Butter, Salz, Schnittlauch, Pumpernickel und Radieschen. Oder auch das Bauernbrot mit Avocado & Ei.

Bayerischer Gemüseeintopf | Rezept auf www.wallygusto.de

Kurzprofil

Titel: Bayerisch vegetarisch
Autor: Birgit Fazis
Herausgeber: Verlag Eugen Ulmer
ISBN: 978-3-8001-0295-2
Preis: € 17,90

Ausprobiert

Beim Ausprobieren der Rezepte fällt auf, dass die Beschreibungen verständlich und stimmig sind. Die Zubereitung geht einfach und schnell von der Hand. Alle Rezepte, die Herr Wallygusto und ich ausprobieren, funktionieren auch. Als glorreiches Beispiel sei an dieser Stelle der herrliche Bayerische Gemüseeintopf genannt. Oder der Kartoffelkäs!

Für das Rezept, dass ich Euch heute aus Bayerisch vegetarisch vorstelle, brauche ich eigentlich kein Rezept. Kohlrabischnitzel mit Kartoffelbrei gab es bei Herrn Wallygusto und mir aber schon lange nicht mehr, daher fiel unsere Wahl trotzdem darauf. Die Handvoll Kartoffelchips für die Panade haben wir allerdings weggelassen – Semmelbrösel pur behagen uns mehr. Und wir nutzen das Wasser zum Kochen der Kartoffeln auch gleich zum blanchieren der Kohlrabischeiben – wir sind ja praktisch veranlagt. Als Beilage machen wir uns statt Salat lieber Rahmschwammerl (nur ohne Seitan).

Kohlrabischnitzel mit Kartoffelbrei

Menge: 2 Personen

Kohlrabischnitzel mit Kartoffelbrei

Zutaten

    Für den Kartoffelbrei
  • 500 g mehligkochende Kartoffeln, gewaschen, geschält und in groben Stücken
  • Salz
  • 125 ml Milch
  • 25 g Butter, in Flöckchen
  • Muskatnuss, (frisch) gerieben
    Für die Kohlrabischnitzel
  • 1 Kohlrabi (ca. 400 g), in 1 cm dicken Scheiben
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 2 EL Öl

Zubereitung

  1. Kartoffelstücke in wenig Salzwasser circa 20 Minuten weich kochen.
  2. Währenddessen Milch erwärmen.
  3. Sobald die Kartoffelstücke gegart sind, mit einer Schaumkelle aus dem Wasser und in einen separaten, kleinen Topf geben. Kochwasser nicht wegschütten, dass braucht Ihr gleich noch für die Kohlrabischeiben! Sofort warme Milch und Butterflöckchen zu den Kartoffeln geben und mit einem Kartoffelstampfer zu einem glatten Kartoffelbrei verarbeiten. Mit Salz und etwas Muskat abschmecken. Kartoffelbrei warmhalten.
  4. Kohlrabischeiben in das noch kochende Kartoffelwasser geben und etwa 3 Minuten blanchieren. Anschließend herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  5. Mehl auf einen tiefen Teller geben. Ei auf einen zweiten Teller geben und gut verquirlen. Semmelbrösel auf einen weiteren Teller geben.
  6. Blanchierte Kohlrabischeiben erst in Mehl, dann im Ei und zum Schluss in Semmelbröseln wenden und Panade gut andrücken.
  7. Kohlrabischnitzel in einer beschichteten Pfanne in etwas heißem Öl von beiden Seiten goldbraun anbraten, dann mit Kartoffelbrei und Rahmschwammerl oder einem kleinen Salat servieren.
https://wallygusto.de/2018/02/02/kohlrabischnitzel-mit-kartoffelbrei-buchvorstellung/

Fazit

Bayerisch vegetarisch ist ein wunderschönes Kochbuch vor allem für Kochanfänger, die sich ohne viel Aufwand in die vegetarische Küche vortasten wollen.

Vielen Dank an den Birgit Fazis & den Verlag Eugen Ulmer, die mir freundlicherweise das Buch für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt haben. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

26. Januar 2018
Spaghetti mit Linsen-Bolognese | Rezept auf www.wallygusto.de

Herr Wallygusto und ich haben ein Problem: Wir haben eine Speisekammer. Und diese Speisekammer ist voll. Sehr voll. Dort stapelt sich nämlich nicht nur Pasta-Päckchen auf Pasta-Päckchen, auch die Menge an Hülsenfrüchten hat inzwischen ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Keine Ahnung wieso, aber die kleinen, runden Dinger üben eine unheimliche Anziehungskraft auf uns beide aus! Eigentlich jedes Mal, wenn wir einen Bioladen betreten (und das ist ziemlich oft) wandert eine Packung bunte Linsen oder Bohnen in unserem Einkaufswagen. Keine Wunder also, das bei uns häufig Linsen-Kartoffel-Eintopf und Honiglinsen auf den Tisch kommen. Oder seit neuestem auch mal Spaghetti mit Linsen-Bolognese.

Eigentlich eine Fleischsauce, ist die Bolognese einer DER Klassiker der italienischen Küche. Die beliebte Sauce stammt ursprünglich aus dem norditalienischen Bologna. Dort serviert man sie traditionell mit Eiernudeln, vorzugsweise Tagliatelle. Obwohl die Zutatenliste recht übersichtlich ist, braucht die Zubereitung ein wenig Zeit: Eine gute Sauce Bolognese wird bei niedriger Temperatur nämlich mehrere Stunden gegart. Wenn es also mal schnell gehen soll und zudem vegan sein darf, ist Linsen-Bolognese mit roten Linsen ist eine gute Alternative: Die Kochzeit ist kurz, sie beträgt knapp eine halbe Stunde!

Linsen sind übrigens nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund: Trotz eines niedrigen Fettanteils enthalten sie viel Eiweiß und Kohlenhydrate. Somit sind sie vor allem für Vegetarier eine wichtige Eiweißquelle. Nicht vergessen sollte man auch den recht hohen Anteil an B-Vitaminen, denen eine positive Auswirkung auf Nerven- und Gehirnzellen nachgesagt wird. Linsen-Bolognese kann also ruhig öfter auf die Teller kommen! Wem unsere Variante dann zu langweilig werden sollte, der kann mit dieser vegetarischen Bolognese auf Blumenkohlbasis wieder ein wenig Abwechslung auf den Speiseplan bringen.

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Menge: 2 Personen

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Zutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 große Karotte, klein gewürfelt
  • 1 Stange Staudensellerie, klein gewürfelt
  • 125 g Rote Linsen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomatenstücke
  • 5 getrocknete Tomaten, gewürfelt
  • nach Belieben getrockneten Oregano, Rosmarin, Thymian
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 getrocknete Chili
  • Salz
  • Pfeffer
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin kurz andünsten.
  2. Knoblauch, Karotte, Sellerie, Linsen und Tomatenmark hinzufügen. Kurz anbraten, dann mit Gemüsebrühe und gehackten Tomaten ablöschen. Getrocknete Tomaten, Kräuter, Paprikapulver und Chili zugeben.
  3. Linsenbolognese 10 Minuten köcheln lassen, dann weitere 5 ohne Deckel reduzieren. Sollte es zu dick werden, etwas Nudelwasser hinzugeben. Die Linsen sollten weich, aber nicht matschig sein.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Spaghetti genießen. Wer mag, hobelt jetzt noch ein wenig Parmesan darüber.
https://wallygusto.de/2018/01/26/spaghetti-mit-linsen-bolognese/

Mein Tipp

Wenn Ihr frische Kräuter verwendet, gibt diese erst am Ende der Garzeit dazu – sie verlieren ansonsten ihr Aroma.

Buchvorstellungen Magazin

„Blaubeeren & Schneeflocken“ von Alina Neumeier | Kurzvorstellung

22. Januar 2018
Blaubeeren & Schneeflocken von Alina Neumeier | Kurzvorstellung

Wie an unseren Reiseberichten unschwer zu erkennen ist, lieben Herr Wallygusto und ich Skandinavien – bereits dreimal sind wir gemeinsam in den hohen Norden gereist, um die unberührte Natur dort zu genießen. Mit der Küche dort konnten wir bisher nicht so viel anfangen – süße Ausnahmen wie Mustikkapullat (Blaubeerbrötchen) und natürlich Kanelbullar (Zimtschnecken) bestätigen dabei die Regel. Ein Buch, das Blaubeeren & Schneeflocken heißt, kommt also wie gerufen, um uns zu beweisen, dass die nordische Küche noch viel mehr zu bieten hat.

Die Autorin hört auf den Namen Alina Neumeier und war für zwei Monate als Au-Pair-Mädchen in Junosuando, Lappland. Während dieser Zeit verliebte sie sich nicht nur in Schweden und seine Einwohner – auch in die traditionellen Küchentechniken haben es ihr angetan. Mehrere Male kehrte sie bereits nach nordisch Lappland zurück und konzipierte und fotografierte direkt vor Ort ihre Rezepte, Porträts und Geschichten so authentisch, dass man bereits beim Durchblättern von „Hygge“, der Lebensart der glücklichen Skandinavier, erfüllt wird.

In Blaubeeren & Schneeflocken nimmt uns Alina Neumeier mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise in die sagenhafte Weite Lapplands. Die Autorin sammelte auf ihren Reisen nach Lappland alte Rezepte, ließ sich von typisch skandinavischen Zutaten inspirieren und kreierte eine modernere Version der ursprünglichen Speisen. Von traditionellen Rezepten wie karelischen Piroggen über zeitgemäße, alltagstaugliche Gerichte wie Gerstenrisotto bis hin zu lecker süßen Blaubeerkuchen – das sind Gerichte zum einfach Glücklichsein!

Herr Wallygusto und ich werden die nächste Zeit fleißig Rezepte Blaubeeren & Schneeflocken ausprobieren. Ob dieses Kochbuch auch bei uns das „hyggellige“ Lebensgefühl auf den Tisch bringt, erfahrt Ihr dann auf dem Blog. 😉

Vielen Dank an den ZS Verlag, der mir freundlicherweise das Buch und die Fotos für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

18. Januar 2018
Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone | Rezept auf www.wallygusto.de

Auberginen im Dezember, Erdbeeren im Januar? Klar, kein Problem – die Auswahl an Obst und Gemüse in deutschen Supermärkten ist immer gleich umfangreich. Es gibt einfach immer alles, egal welche Jahreszeit wir haben. Ich muss gestehen, dass ich auch oft nicht darüber nachdenke, wenn ich sommerliche Gemüsesorten in meinen Einkaufskorb lege: Wenn ich Lust auf Zucchini & Paprika habe, kaufe ich sie mir einfach. Mich plagen dabei oft Gewissensbisse, denn diese vermeintliche Freiheit beim Einkaufen macht uns komplett abhängig von Importen. Welche wiederum durch die Emissionen ihrer teilweise irrsinnig langen Transportwege das Klima zerstören.

Dabei wäre dies gar nicht nötigt, denn jede Saison für sich hat ihren ganz eigenen Reiz. Außerdem – und darum sollte man eigentlich beim Einkauf darauf achten – ist Saisongemüse- und Obst am besten für Umwelt und Gesundheit. Wer so wie ich manchmal unsicher ist, was man denn mit gutem Gewissen essen kann, findet im Internet entsprechende Saisonkalender für Gemüse & Obst.

Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Saisonkalender

Saisonale Küche ist natürlich auch unter Foodbloggern ein großes Thema: Im Janaur startet daher die erste Runde bei „Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Saisonkalender“! Zusammen mit vielen anderen Bloggern werde ich Euch nun jeden Monat ein neues Rezept mit einem ausgewählten Saisongemüse präsentieren: Den Anfang macht Rosenkohl!

Die Entscheidung, was ich damit kochen soll, fiel mir sehr leicht! Ich liebe Rosenkohl und will schon sehr lange ein Pesto damit machen. Das Rezept für mein Rosenkohl-Pesto ist an das Rosenkohl-Risotto von Ottolenlenghi angelehnt: Thymian & Estragon sind einfach perfekte Begleiter für die grünen Kerlchen! Ich bin mir sicher, mit diesem Rezept könnt Ihr auch den größten Rosenkohlhasser umstimmen. 😉

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

Menge: 2 Personen

Rosenkohl-Pesto mit Thymian, Estragon & Zitrone

Zutaten

  • 500 g Rosenkohl, geputzt
  • 60 g Pinienkerne
  • 220 g Spaghetti oder Linguine
  • 60 g Pecorino,in groben Stücken
  • 4 Zweige Estragon, Blätter abgezupft
  • 1 TL Thymianblättchen
  • 1/2 Bio-Zitrone, die Schale fein gerieben und den Saft
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Rosenkohl in kochendem Salzwasser 10 - 15 Min. blanchieren. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und Pasta darin al dente kochen.
  2. Währenddessen Rosenkohl, 2/3 der Pinienkerne, Pecorino, Estragonblätter, Thymianblättchen, Zitronensaft und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Rosenkohl-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Pinienkernen und Zitronenabrieb bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/01/18/rosenkohl-pesto-mit-thymian-estragon-zitrone/

Mein Tipp

Rosenkohl ist sehr vielseitig und passt auch gut zu Tortellini oder Gnocchi. Oder Ihr probiert einfach eines dieser köstlichen Gerichte:

afrikanisch Eingemachtes Lieblingsrezepte Vegan

Eingelegte Salzzitronen – eine marokkanische Köstlichkeit

8. Januar 2018
Eingelegte Salzzitronen - eine marokkanische Köstlichkeit

Auch wenn wir Wallygustos ja schon mehrfach mit nordafrikanisch bzw. arabisch angehauchter Küche in Berührung gekommen sind, hat es dann doch relativ lange gedauert bis unser Kismet zugeschlagen und uns ins gleichnamige Lokal in München geführt hat. Dabei ist Kismet so etwas wie das unausweichliche Schicksal, welches in unserem Fall in Form von Salzzitronen daherkam. Denn diese sauer-bitteren und gleichzeitig auch süß-salzig eingelegten Zitronen mit ihrer herrlich zarten Schale haben aus einer eher einfahen Tajine eine wirklich Gaumenfreude gezaubert.

Seit diesem Besuch hat mich der Geschmack der Salzzitronen nicht mehr losgelassen, so dass ich letztendlich an einem grauen Winternachmittag losgezogen bin, Zitronen und Salz gekauft und uns daraus ein bisschen Sonne ins Glas gezaubert habe.

Und das beste daran: Salzzitronen lassen sich wirklich leicht selbst ansetzen – und zwar auf Vorrat. Dabei halten sie sich lange und geben nicht nur marokkanischen Gerichten das Gewisse etwas. Wer es nicht glaubt kann sich z.B. schon mal in Alexandra’s Kitchen ein paar Anregungen holen.
In ca. 6 Wochen (so lange brauchen die Zitronen bis sie fertig sind) geht es dann auch hier in unserem Blog mit dem ersten Rezept auf Basis von Salzzitronen los. Und weitere werden folgen, Versprochen!

Das folgende Rezept ist auf unser Einmachglas abgestimmt. Es passen dort etwa 6 frische (kommt etwas auf die Größe der Zitronen an) bzw. 8 Salzzitronen rein. Also einfach ausprobieren und das Rezept gegebenenfalls an Eure Gläser anpassen.

Eingelegte Salzzitronen, eine marokkanische Köstlichkeit

Menge: 8 Zitronen

Eingelegte Salzzitronen, eine marokkanische Köstlichkeit

Zutaten

  • 9 Zitronen, bio, möglichst dünnhäutig
  • Salz

Zubereitung

  1. Zunächst ein Einmachglas, welches ca. 6-7 ganze Zitronen fasst, mit kochenden Wasser auswaschen. Danach die Zitronen ebenfalls heiß waschen und abtrocknen.
  2. Jetzt die erste Zitrone mehrfach über Kreuz einschneiden, so dass sie in 8 Segmente geteilt ist. Wichtig dabei ist, die Zitrone nicht komplett durchzuschneiden: Die 8 Segmente sollen noch an einer Stelle leicht zusammen halten.
  3. Nun zwischen die Segmente Salz "stopfen" bis nichts mehr geht und die Zitrone ins Glas geben. Sollte etwas Salz aus den Segmenten rausgerieselt sein, ruhig nochmal etwas Salz drüber streuen.
  4. Jetzt nach und nach mit den übrigen Zitronen fortfahren, bis keine Zitrone mehr ins Glas passt. Die Zitronen dabei ruhig etwas ins Glas reinpressen. Am Schluss sollte aber noch ein klein wenig Platz bis zum Deckel sein - das ist nach 6 evtl. 7 Zitronen der Fall.
  5. Zuletzt noch eine Zitrone auspressen und den Saft dazuschütten, das Glas verschließen und an einen dunklen Ort stellen.
  6. Nach etwa drei bis 4 Tagen sollten sich die Zitronen bereits etwas gesetzt haben. Nun eine weitere Zitrone wie gehabt vorbereiten und ebenfalls ins Glas quetschen. Sollte das Glas nun noch nicht randvoll mit Zitronen und Flüssigkeit sein, das Glas mit kochenden Wasser aufgießen. Deckel drauf und wieder an einen dunklen Ort stellen.
  7. Jetzt heißt es 5-6 Wochen warten, bis die Salzzitronen fertig sind. Dabei wird die Schale zart und die Zitronen können sich (müssen aber nicht unbedingt) auch deutlich bräunlich verfärbt haben.
  8. Ab jetzt das Glas zur besseren Haltbarkeit von mehreren Monaten im Kühlschrank aufbewahren.
https://wallygusto.de/2018/01/08/eingelegte-salzzitronen-eine-marokkanische-koestlichkeit/

Mein Tipp

Nachdem man wohl selten eine ganze Salzzitrone verwenden wird, kann man die Zitronen beim Achteln auch vollständig durchschneiden. Die Achteln schichtet man dann einfach nach und nach mit Salz bestreut ins Glas. Dadurch vermeidet man, dass man beim Rausholen und Abschneiden der gewünschten Menge und dem erneuten Reinlegen der restlichen Zitrone das ganze verschmutzt und eventuell die Haltbarkeit reduziert. Der einzige Nachteil ist, dass sie dann nicht mehr so schön klassisch aussehen.

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Seitan-Stroganoff – die vegetarische Variante eines Klassikers

2. Januar 2018
Seitan-Stroganoff - die vegetarische Variante eines Klassikers | Rezept auf www.wallygusto.de

Bœuf Stroganoff ist ja auch so ein Klassiker, den wahrscheinlich fast jeder von Euch kennt. Dieses Gericht hat seinen Ursprung in Russland und wird – wie der Name schon sagt – im Original mit Rindfleisch (Bœuf) zubereitet. Jedoch begründet sich die Beliebtheit des Gerichtes in erster Linie auf den „Stroganoff“-Teil des Gerichtes: Eine eher säuerlich abgeschmeckte Sauce, die es in diversen Varianten gibt. Und um die soll es auch in dieser vegetarischen Variante mit Pilzen, Paprika, Gewürzgurken und Seitan gehen.

Seitan-Stroganoff

Menge: 2 Personen

Seitan-Stroganoff

Zutaten

  • 200g Seitan
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 250 g braune Champignons, in breiten Scheiben
  • 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
  • 100 ml Rotwein
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 65 g saure Sahne
  • 3 Gewürzgurken, in Stifte geschnitten
  • 1/2 TL Zucker oder Honig
  • 1/2 TL Paprikapulver, süß
  • 1 TL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Pflanzenöl

Zubereitung

  1. Zunächst die Zwiebeln bei mittlerer Hitze in einer großen Pfanne mit etwas Öl glasig andünsten , dann die Seitan-Würfel, die Paprikastreifen und Champignons hinzugeben und bei mittlerer Hitze ca. 3-5 Minuten anbraten.
  2. Den Zucker hinzugeben und unter Rühren kurz karamellisieren, mit Mehl bestreuen und das Ganze noch für eine weitere Minute unter Rühren anschwitzen bis das Mehl anbräunt.
  3. Mit dem Wein ablöschen, Gemüsebrühe und Paprikapulver hinzugeben und bei geschlossenem Deckel ca. 10-15 Minuten sanft köcheln lassen - die Paprika soll durchaus etwas Biss haben.
  4. Nun Sahne unterrühren und die Gurkenstifte hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist das Seitan-Stroganoff.
https://wallygusto.de/2018/01/02/seitan-stroganoff-die-vegetarische-variante-eines-klassikers/

Mein Tipp

Zu dem leckeren Seitan-Stroganoff passen Spätzle oder Reis. Weißer Reis bildet einen schönen optischen Kontrast, geschmacklich empfehle ich aber Vollkornreis. Dessen leicht nussiger Geschmack passt einfach fantastisch gut zu den Pilzen und dem säuerlichen Geschmack der Gurken.

Und wer nicht extra eine Flasche Rotwein aufmachen möchte, ersetzt den Rotwein durch einen Schuss Sherry und eine entsprechende Menge Wasser.