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Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit grünem Spargel & Kräuter-Frischkäsecreme

18. Mai 2018
Pizza mit grünem Spargel & Kräuter-Frischkäsecreme | Rezept auf www.wallygusto.de

Seit ich meine Abneigung gegen Spargel überwunden habe, freue ich mich jedes Jahr darauf, wenn die grünen und weißen Stangen wieder Saison haben. Ich muss allerdings gestehen, dass mich die klassische Kombination von weißem Spargel mit neuen Kartoffeln und Sauce hollandaise immer noch nicht wirklich anmacht. Auch zu Spargelsuppe sage ich weiterhin gerne nein.

Viel lieber packe ich grünen Spargel auf den Grill. Oder lasse mir von Herrn Wallgusto ein köstliches Frühlings-Risotto mit grünem Spargel, Erbsen & Ingwer zaubern. Aber es gab bei uns auch schon Spargel auf der Pizza – zusammen mit Cocktailtomaten und roten Zwiebeln eine unwiderstehliche Mischung. Als ich dann über dieses Rezept für White Pizza mit grünen Spargel gestolpert bin, das es auch simpler und dennoch lecker geht.

Das statt der von Monica verwendeten italienischen Kräuter Dill und Estragon in die Kräuter-Frischkäsecreme durften, hat folgenden Hintergrund: Herr Wallygusto und ich fragen uns nämlich schon lange, was außer Lachs noch zu Dill passen könnte. Ein Blick in unsere Vegetarische Aroma-Bibel (ein ganz tolles Buch!!) verriet uns, dass grüner Spargel und Dill perfekt zusammenpassen. Der Estragon kam ins Spiel, da er bei uns sowieso zu wenig ins Essen kommt. Die passende Kräutermischung war also gefunden!

Pizza mit grünem Spargel & Kräuter-Frischkäsecreme

Menge: 1 Backblech

Pizza mit grünem Spargel & Kräuter-Frischkäsecreme

Zutaten

    Für den Pizzateig:
  • • 200 ml lauwarmes Wasser
  • • 1 TL Zucker
  • • 21 g frische Hefe
  • • 200 g Dinkelmehl
  • • 200 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • • 4 El Olivenöl
  • • 1 TL Salz
    Für die Frischkäsekreme:
  • • 100 g Frischkäse (die leichte Variante)
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • • 1 TL Dill (TK)
  • • 1 TL Estragron (getrocknet)
  • • Salz
  • • Pfeffer
    Für den Belag:
  • • 12 Stangen grüner Spargel, längs halbiert
  • • 1 rote Zwiebel, in dünnen Ringen
  • • 1 Kugel Büffelmozzarella

Zubereitung

  1. Zunächst für den Teig die Hefe in 200 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.
  2. Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Kräuter-Frischkäsekreme zubereiten: Dafür einfach alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und gründlich miteinander vermengen.
  4. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.
  5. Die Kräuter-Frischkäsecreme auf den ausgerollten Teig streichen und mit Spargelstreifen und Zwiebelringen belegen. Den Mozzarella zerrupfen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Nun das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Pizza in 20 – 25 Minuten backen.
https://wallygusto.de/2018/05/18/pizza-mit-gruenem-spargel-kraeuter-frischkaesecreme/

Meine Tipps

Natürlich könnt Ihr auch nur Dinkel- oder Weizenmehl verwenden, wenn Euch Vollkorn zu „gesund“ schmeckt. Die Wassermenge verringert sich dann auf 175 ml. Auch bei den Kräutern könnt Ihr gerne auf die Standard-Pizzagewürze Oregano und Majoran zurückgreifen!

Sollte es in der Wohnung keinen wirklich warmen Ort zum Hefeteig gehen lassen geben, dann habe ich folgenden Kniff für Euch! Einfach die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vorheizen und den Teig mit der Schüssel in den Ofen geben. Bei ausgeschaltetem Ofen für 1 Stunde darin gehen lassen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Kartoffelwaffeln mit Karotten & Joghurtdip

14. Mai 2018
Kartoffelwaffeln mit Karotten & Joghurtdip | Rezept auf www.wallygusto.de

Liebt Ihr Waffeln auch so sehr wie Herr Wallygusto und ich? Entfacht wurde unsere Liebe bereits vor etlichen Jahren in Norwegen. Kaum ein anderes Gebäck ist dort so verbreitet und beliebt wie die Waffel. Besonders bei Ausflügen in die norwegische Natur – egal, ob auf Skiern oder zu Fuß – kommt sie mit in den Rucksack. Auch auf (fast) jeder Berghütte ist sie erhältlich und wird dort mit Erdbeermarmelade und Sahne als fester Bestandteil des Nachmittagskaffees serviert. Die Waffel ist quasi die norwegische Antwort auf den Kaiserschmarrn. Ihr könnt Euch also vorstellen, dass wir unsere Wanderungen mit vielen luftigen Waffeln versüßt haben!

Aus diesem Grund haben wir uns nach dem Urlaub natürlich gleich ein eigenes Waffeleisen zugelegt! Neben süßen Waffeln wagen wir uns seit einigen Wochen auch an herzhafte Waffeln mit Gemüse und Käse heran. Dieses Rezept für Kartoffelwaffeln mit Karotten & Joghurtdip haben wir vor kurzem im Internet entdeckt und an unseren Gusto angepasst.

Durch die Kartoffeln im Teig erinnern diese Waffeln in Konsistenz und Geschmack ein wenig an Rösti: Die Karotten sorgen für eine leicht fruchtige Note, die perfekt durch den frischen Joghurtdip abgerundet wird.

Kartoffelwaffeln mit Karotten & Joghurtdip

Menge: 2 Personen

Kartoffelwaffeln mit Karotten & Joghurtdip

Zutaten

    Joghurtdip
  • 300 g Joghurt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Minze getrocknet
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
    Kartoffelwaffeln
  • 250 g Karotten, geschält und fein gerieben
  • 250 g Kartoffeln (überwiegend festkochend), geschält und fein gerieben
  • 1 Zwiebel, geschält und fein gerieben
  • 150 g Bergkäse, fein gerieben
  • 5 EL Dinkelvollkornmehl
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Szechuanpfeffer
  • Paprika edelsüß
  • Chili
  • Ingwerpulver
  • Thymian getrocknet
  • Minze getrocknet
    Zum Anrichten
  • Frische Sprossen nach Wahl

Zubereitung

  1. Für den Joghurtdip alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.
  2. Aus Karotten, Kartoffeln, Zwiebel, Bergkäse, Dinkelvollkornmehl und Eiern einen Teig herstellen. Dabei darauf achten, dass alle Zutaten gut miteinander vermengt sind. Kräftig mit den Gewürzen abschmecken.
  3. Waffeleisen vorheizen und mit so viel Teig befüllen, bis das Waffeleisen komplett bedeckt ist.
  4. Waffeln ca. 10 Minuten backen. Fertige Waffeln auf einen Teller geben und bei niedriger Temperatur im Backofen warm halten.
  5. Kartoffelwaffeln mit Joghurtdipp und Sprossen servieren.
https://wallygusto.de/2018/05/14/kartoffelwaffeln-mit-karotten-joghurtdip/

Mein Tipp

Zusätzlich zum Joghurtdip könnt Ihr auch Linsenaufstrich oder (selbstgemachtes) Ketchup zu den herzhaften Kartoffelwaffeln reichen.

Brot | Brötchen Indisch Lieblingsrezepte

Knoblauch Naan – ein herzhaftes indisches Fladenbrot

11. Mai 2018
Knoblauch Naan garlic | Rezept auf www.wallygusto.de

Knoblauch ist, mit Ausnahme der vedischen Küche, ja ein sehr häufiger Bestandteil der indischen Küche. Man könnte meinen, neben Zwiebeln und Chilis sogar einer der wichtigsten. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es vom auch so schon recht leckerem Naan auch eine Variante mit Knoblauch gibt. Knoblauch Naan eignet sich nicht nur als Beilage für Currys, sondern auch als Begleiter zum Dippen von eher milden Joghurtsaucen und feurigen Chutneys.

Unsere Variante wird noch durch Frühlingszwiebel und schwarzem Sesam aufgepeppt, was dem Knoblauch Naan einen gewissen Twist gibt. Es wird Euch sicher genauso gut schmecken wie uns. Falls Ihr dennoch lieber ein gewöhnliches Naan sucht, dann schaut mal hier.

Knoblauch Naan - ein herzhaftes indisches Fladenbrot

Menge: 4 Naan

Knoblauch Naan - ein herzhaftes indisches Fladenbrot

Zutaten

  • 80 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 80 g Dinkelmehl
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 1-2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feinen Scheiben
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1,5 TL Joghurt
  • 1 TL Öl
  • 1/2 TL Salz
  • 50 ml Wasser, lauwarm
  • 2 TL schwarzer Sesam
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung

  1. Zunächst die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen und etwa 10 Minuten stehen lassen bis die Hefe zu Arbeiten beginnt und sich ein Schaum auf der Flüssigkeit bildet.
  2. Dann Mehl, die zerdrückte Knoblauchzehe, Joghurt, Salz und Öl in eine Rührschüssel geben und die Hefe-Flüssigkeit hinzufügen. Das Ganze in einer Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verrühren. Sollte der Teig zu trocken, d.h. bröselig, sein, noch etwas Wasser hinzufügen.
  3. Anschließend den Teig mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen.
  4. Nachdem der Teig schön aufgegangen ist, er sollte sich im Volumen etwa verdoppelt haben, den Teig in 4 Teile zerteilen und die Teile zu Kugeln formen. Die Teigkugeln nochmal für 30 min gehen lassen.
  5. Als nächstes die Frühlingszwiebeln mit dem Knoblauch und dem Sesam vermischen.
  6. Jetzt Öl bei mittlerer bis hoher Stufe in einer Pfanne erhitzen und parallel dazu die erste Teigkugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte zu einem etwa 5mm dünnen Fladen ausrollen.
  7. Den Fladen mit der Frühlingszwiebel-Knoblauch-Sesam-Mischung bestreuen und diese mit dem Nudelholz leicht in den Fladen drücken.
  8. Sobald das Öl heiß ist, den ersten Fladen hineingeben und solange anbraten, bis sich auf der Oberfläche Blasen bilden und die Unterseite schön gebräunt ist. Nun den Fladen wenden und die andere Seite ebenfalls schön braun anbraten.
  9. Mit den übrigen Teigkugeln entsprechend fortfahren.
https://wallygusto.de/2018/05/11/knoblauch-naan-ein-herzhaftes-indisches-fladenbrot/

Mein Tipp

Wer lieber frische als trockene Hefe verwendet: 1 TL trocken Hefe entspricht etwa der Wirkung von 8 g frischer Hefe.

Sollte es in der Wohnung keinen wirklich warmen Ort geben, um den Hefeteiges gehen zu lassen, dann habe ich einen Kniff für Euch! Einfach die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vorheizen und den Teig mit der Schüssel in den Ofen geben. Bei ausgeschaltetem Ofen für 1 Stunde darin gehen lassen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

Natürlich muss nicht Dinkel- und auch kein Vollkornmehl verwendet werden. Jedoch passt meines Erachtens die Mischung super zu Naan und den Speißen zu denen man Naan bzw. Fladenbrot isst.

Aus dem Ofen Indisch Lieblingsrezepte

Bharwan Mirch – Indische gefüllte Paprika in Cashew-Masala Sauce

4. Mai 2018
Bharwan Mirch stuffed chili | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn wir auf Reisen sind halten wir natürlich immer die Augen nach neuen Köstlichkeiten und Geschmackssensationen auf. Als ich dieses Jahr für ein paar Tage nach Singapur reisen durfte, war schnell klar, dass ich auch eines der zahlreichen indischen Restaurants in “Little India” aufsuchen muss. Denn die indischen Restaurants in Singapur – und vor allem die im indischen Viertel – zählen gemeinhin als sehr gute Orte um authentische indische Küche außerhalb Indiens essen zu können.

Nachdem ich nur einen Nachmittag zur freien Verfügung hatte, konnte ich leider nur ein Restaurant besuchen und ich wurde mit meiner Wahl zum Glück nicht enttäuscht. Im Khansama Tandoori Restaurant habe ich zum ersten mal Bharwan Mirch genießen dürfen. Noch vor Ort habe ich mir die wichtigsten Bestandteile, die ich erkennen und erschmecken konnte, notiert. Ergänzt um ein bisschen Recherche habe ich mich daran gemacht, dieses Geschmackserlebnis zuhause nach zu kochen. Und was soll ich sagen- das Ergebnis kann sich durchaus mit dem Erlebnis im Khansama Tandoori messen. Also wenn ihr nicht extra nach Nord-Indien oder Singapur reisen möchtet um Bharwan Mirch zu probieren, dann findet Ihr hier zumindest das Rezept zum selber ausprobieren.

Bharwan Mirch – Indische gefüllte Paprika in Cashew-Masala Sauce

Menge: 3 - 4 Personen

Bharwan Mirch – Indische gefüllte Paprika in Cashew-Masala Sauce

Zutaten

    Für die gefüllten Paprika
  • 8-12 süße/milde grüne Peperoni (z.B. Jalapenos) oder 5-6 Paprika (je nach Größe, ich verwende kleine grüne türkische Paprika bzwl. kleine grüne türkische Spitzpaprika)
  • 100 g Panneer (ersatzweise eignet sich auch Ricotta)
  • 1 mittlere Kartoffel, halb-festkochend
  • 1 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Senfkörner
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 1 Kardamomsamen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 3/4 EL Sultaninen
  • 1/4 TL Mango Pulver (kann auch weggelassen werden)
  • 1 EL Cashew Kerne
  • 1/2 TL Salz
    Für die Zwiebel-Tomaten-Paste:
  • 2 TL Öl
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 5 große Tomaten, fein gehackt
  • 2 cm Ingwer, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
    Für das Cashew-Masala (400ml)
  • 100 g Cashew-Kerne
  • 1,5 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 3 cm Zimtstange
  • 1 große Zwiebel, feingehackt
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Kurkuma (Tumeric), gemahlen
  • 1,5 TL Kashmiri Chilli Pulver (oder eine Mischung aus 1/2 TL Chillipulver und 1/2 TL mildes Paprikapulver)
  • 3/4 TL Koriander, gemahlen
  • 3/4 TL Garam Masala
  • 3/4 TL Salz
  • 450 ml Wasser
  • 1/2 Becher Schmand
  • 2 TL getrocknete Bockshornklee Blätter (kasuri methi), zerstoßen
  • 1 TL Koriandergrün, gehackt
  • Öl

Zubereitung

    Für die gefüllten Paprika
  1. Zunächst die Kartoffel in Wasser gar kochen, etwas abkühlen lassen und mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Dann den Deckel der Paprika abschneiden und die Kerne entfernen. Bei Spitzpaprika oder Peperoni die Schote der Länge nach aufschneiden und ebenfalls die Kerne entfernen.
  3. Nun in einer kleinen Pfanne die Cashew-Kerne ohne Öl bei mittlerer Hitze bräunen (am besten auch gleich die Cashew-Kerne für die Sauce mit anbraten).
  4. Als nächstes die Senfkörner, Koriander-, Kreuzkümmel- und Kardamomsamen in der Pfanne mit einem TL Öl anbraten bis die Senfkörner das springen beginnen. Die Gewürze in einem Mörser zerstoßen.
  5. Jetzt die Kartoffelmasse mit den übrigen Zutaten und Gewürzen gut vermischen. Die Masse in die Paprikas füllen und dabei richtig fest drücken.
  6. Nun die gefüllten Schoten in eine Auflaufform mit etwas Öl geben und zugedeckt (Deckel oder mit Alufolie) zunächst für 30 Minuten bei 175°C Umluft im Backofen garen.
  7. Dann den Deckel entfernen und nochmal 10 Minuten bei 200°C und eingeschaltetem Grill garen so dass die Paprika durchaus etwas anbräunt.
    Für das Cashew-Masala
  1. Zunächst die Zwiebel-Tomaten-Paste zubereiten. Dazu die Zwiebel, die Tomaten zusammen mit Knoblauch, Ingwer und dem Öl zu einer feinen Paste pürieren.
  2. Als nächstes die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten, aus der Pfanne nehmen und zur Seite Stellen.
  3. Nun 1 TL Öl in der Pfanne erhitzen und Kreuzkümmelsamen, Zimtstange und das Lorbeerblatt hinzugeben und kurz anbraten, die Zwiebeln hinzufügen und glasig andünsten.
  4. Als nächstes die vorbereitete Tomaten-Zwiebel-Paste hinzufügen und anschwitzen bis die Paste andickt.
  5. Jetzt bei niedriger Hitze Kurkuma, Chilipulver, Korianderpulver und Salz hinzufügen und für 1 Minute bei gelegentlichem Rühren mitköcheln.
  6. Als nächstes Wasser und Schmand dazugeben und solange rühren bis das Ganze homogen vermischt ist.
  7. Die Cashewkerne unterrühren und dann bei geschlossenem köcheln lassen. Nach 5 Minuten das Garam Masala hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  8. Abschließend Bockshornkleeblätter und Koriandergrün unterrühren und für 2 Minuten bei ausgeschaltetem Ofen ziehen lassen und zu den Barwan Mirch servieren.
https://wallygusto.de/2018/05/04/bharwan-mirch-indische-gefuellte-paprika-in-cashew-masala-sauce/

Meine Tipps

Als Beilage schmeckt uns dazu am besten ein indisches Naan oder Knoblauch-Naan.

Alternativ zum Garen der Paprika im Backofen kann man sie auch in der Pfanne zubereiten. Dazu etwas Öl bei mittlerer Hitze erhitzen und die Paprikas nach und nach für ca. 2 Minuten (bis die Haut leichte Blasen wirft) auf allen Seiten leicht anbraten. Die Paprika gibt man, nachdem man die Cashewkerne untergerührt hat, in die Sauce und lässt sie darin fertig garen.

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | April

2. Mai 2018
Lieblingslinks | April mit türkischen Vorspeise & neuen Erkenntnissen zum Bierbauch! ;-)

Der April began recht schleppend, denn ein grippaler Infekt fesselte mich eine Woche lang auf die Couch. Schlechter hätte der Frühling nicht beginnen können! Aber zum Glück ging es danach aufwärts – sowohl mit der Gesundheit als auch mit dem Wetter! Und auch kulinarisch war dann wieder so einiges geboten!

  • Yeah – endlich ist der da, der Frühling! Zeit, sich in die Sonne zu setzen und ein Eis zu schlecken. Zum Glück für alle Naschkatzen gibt es gleich 11 Eisdielen in München, in denen wir 2018 unbedingt Eis essen wollen.
  • Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist in aller Munde. Und je mehr darüber gesprochen wird, desto panischer werden die Leute. Sara hat mir mit ihrem Blogbeitrag DSGVO für Hobby-Blogger sehr geholfen, meinen Blog an die neue Verordnung anzupassen. Seitdem kann ich auch wieder ruhiger schlafen.
  • Wir haben es ja schon längst gewusst: Ein dicker Bauch durch Craft Beer wirkt 30 Mal attraktiver als ein herkömmlicher Bierbauch! Schade nur, dass der Artikel nicht ernst gemeint ist.
  • Viele Flüchtlinge aus Syrien eröffnen in der Hauptstadt ihre eigene Gastronomie und bringen den Berlinern so den Geschmack der Heimat näher. Bald werden syrische Lokale die Esskultur der Berliner ebenso prägen wie zuvor die von Griechen, Türken oder Inder. Und wir Wallygustos hoffen, dass auch die Münchner Gastronomie hier ein bisschen profitiert.
  • Eine Kombination, der ich einfach nicht widerstehen kann, ist Spinat mit Blätterteig. Da ich mit dieser Leidenschaft nicht allein bin, finden sich im Netz sehr viele Rezepte damit – so wie dieser griechische Spinatkuchen mit Namen Spanakopita.
  • Fast könnte man meinen, die Leute hätten Angst, dass sie versehentlich etwas ohne Fleisch essen und elendig daran zugrunde gehen könnten. Anders kann ich es mir wirklich nicht erklären, dass Frankreich Begriffe wie Tofuwürstchen bei Strafe verbietet.
  • Eine liebgewonnene Routine ist für mich inzwischen der Foodbloggerstammtisch: Einmal im Monat trifft sich eine sympathische Runde Münchner Foodies in einem anderen Lokal und tauscht sich über Essen und Bloggen aus. Im April waren wir in der Taverna Diyar in Haidhausen. Bei bunten Vorspeisentellern und anderen türkischen Köstlichkeiten lässt es sich gleich viel besser fachsimpeln!

Das Foto für diesen Blogbeitrag stammt von Maarten van den Heuvel auf Unsplash.

Brot | Brötchen Indisch Lieblingsrezepte Vegan

Naan – ein universelles indisches Fladenbrot

30. April 2018
Naan indisches Fladenbrot | Rezept auf www.wallygusto.de

Naan kennt wahrscheinlich wirklich jeder, denn dieses indische Fladenbrot ist neben Reis sicherlich die häufigste Beilage, die in indischen Restaurants dazu bestellt wird. Und das durchaus zu Recht: Es gibt zwar eine Vielzahl von indischen Brotvarianten, aber das leicht gesäuerte und durchaus fluffige Brot ist ein universeller Begleiter zu den meisten indischen Speisen. Und nicht nur für diese, denn Naan ist auch eine häufige Beilage in anderen Regionen Süd- und Zentralasiens sowie dem des vorderen Orients.

Traditionell bereitet man Naan im Tandur, einem speziellen Backofen, zu, indem der Brotteig an die oberen Innenwände gedrückt wird. Ein Prozedur, der ich immer wieder gerne zuschaue – und bei der mir auch immer das Wasser im Munde zusammen läuft. Zum Glück lässt sich Naan aber auch leicht in Pfanne zubereiten. Unsere Version nutzt eine Mischung aus Dinkel- und Vollkorn-Dinkelmehl, was es meines Erachtens noch herzhafter macht.

Naan - ein universelles indisches Fladenbrot

Menge: 4 Naan

Naan - ein universelles indisches Fladenbrot

Zutaten

  • 80 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 80 g Dinkelmehl
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1,5 TL Joghurt
  • 1 TL Öl
  • 1/2 TL Salz
  • 50 ml Wasser, lauwarm
  • 1 TL Sesam
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung

  1. Zunächst die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen und etwa 10 Minuten stehen lassen bis die Hefe zu Arbeiten beginnt und sich Schaum auf der Flüssigkeit bildet.
  2. Dann Mehl, die zerdrückte Knoblauchzehe, Joghurt, Salz , Sesam und Öl in eine Rührschüssel geben und die Hefe-Flüssigkeit hinzufügen. Das Ganze in einer Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verrühren. Sollte der Teig zu trocken, d.h. bröselig, sein, noch etwas Wasser hinzufügen.
  3. Anschließend den Teig mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen.
  4. Nachdem der Teig schön gegangen ist - er sollte sich im Volumen etwa verdoppelt haben - den Teig in 4 Teile zerteilen. Die Teile zu Kugeln formen und diese nochmal für 30 Minuten gehen lassen.
  5. Jetzt Öl bei mittlerer bis hoher Stufe (das Öl soll nicht das rauchen anfangen) in einer Pfanne erhitzen und parallel dazu die erste Teigkugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte zu einem etwa 5 mm dünnen Fladen ausrollen.
  6. Sobald das Öl heiß ist, den ersten Fladen hineingeben und solange anbraten, bis sich auf der Oberfläche Blasen bilden und die Unterseite schön gebräunt ist. Nun den Fladen wenden und die andere Seite ebenfalls schön braun anbraten.
  7. Mit den weiteren Teigkugeln entsprechend fortfahren und die fertigen Naans möglichst warm servieren.
https://wallygusto.de/2018/04/30/naan-ein-indisches-universal-fladenbrot/

Mein Tipp

Wer lieber frische als trockene Hefe verwendet: 1 TL trocken Hefe entspricht etwa der Wirkung von 8 g frischer Hefe.

Sollte es in der Wohnung keinen wirklich warmen Ort geben, um den Hefeteiges gehen zu lassen, dann habe ich einen Kniff für Euch! Einfach die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vorheizen und den Teig mit der Schüssel in den Ofen geben. Bei ausgeschaltetem Ofen für 1 Stunde darin gehen lassen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Erbsen-Zitronen-Sauce

27. April 2018
Erbsen-Zitronen-Sauce | Rezept auf www.wallygusto.de

Erbsen sind zart und süß – je frischer sie sind, desto besser. Sie schmecken als Gemüsebeilage, im Salat, in Eintöpfen und vielen anderen köstlichen Speisen. Besonders lecker sind auch Zuckerschoten, bei denen es sich um eine Erbsensorte handelt. Eines unserer absoluten Lieblingsrezepte ist diese Erbsen-Zitronen-Sauce. Ich habe das Rezept vor Jahren im Internet gefunden und eine Zeitlang gab es dieses wunderbare Gericht mindestens 1x im Monat bei uns. Probiert sie mal aus – Ihr werdet erstaunt sein, wie lecker so ein einfaches Gericht sein kann!

Die Saison der Erbse ist übrigens kurz. Aber die meisten essen Erbsen das ganze Jahr aus der Dose, denn diese sind eben das ganze Jahr verfügbar. Herr Wallygusto und ich bevorzugen die tiefgekühlte Variante, von der wir immer einen Beutel im Gefrierschrank haben. Von Mai bis August aber, wenn die Gartenerbsen ihre Hochsaison haben, sollte man die eingefrorene Verwandtschaft aber ebenso vergessen wie diejenige aus Dosen. Die frisch aus den Schoten geholten Erbsen haben mehr Aroma, sie sind zarter und verfügen über die delikatere Fruchtsüße. Nur die frischsten Erbsen sind so unvergleichlich zart und süß und sollten deshalb auch sofort verbraucht werden! Beim Lagern reifen Erbsen nach. Sie holen sich ihre Nahrung aus den Schoten, mit denen sie quasi durch eine Nabelschnur verbunden sind. Dabei wandelt sich der den Geschmack der Erbsen bestimmende Zucker in Stärke um, was unweigerlich dazu führt, dass auch die zarteste und süßeste Erbse bitter und mehlig wird. (Quelle: chefkoch.de).

Erbsen-Zitronen-Sauce

Erbsen-Zitronen-Sauce

Zutaten

  • Rapsöl
  • 250 g Erbsen (Tiefkühl)
  • 1 Knoblauchzehe, in feinen Streifen
  • 200 g Sahne
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 - 3 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Rapsöl in einem Topf erhitzen. Erbsen und Knoblauch dazu geben, 1 bis 2 Minuten dünsten.
  2. Sahne und Brühe zugeben, alles in 5 bis 6 Minuten cremig einkochen lasssen.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  4. Erbsen-Zitronen-Sugo mit Pasta nach Wahl servieren. Wer mag, streut noch ein wenig geriebenen Parmesan darüber.
https://wallygusto.de/2018/04/27/erbsen-zitronen-sauce/

Mein Tipp

Zu Erbsen-Zitronen-Sauce schmecken alle Formen von kurzen Nudeln! Herr Wallygusto und ich verwenden am liebsten Torchiette oder Fusilli.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Deftiger Käseschmarrn mit Lauchzwiebeln

16. April 2018
Deftiger Käseschmarrn mit Lauchzwiebeln | Ein tolles vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Das erste – und eigentlich einzige Mal – durfte ich Käseschmarrn auf der Albert-Link-Hütte am Spitzingsee verspeisen. Bis zu diesem Tag kannte ich nur den obligatorischen Kaiserschmarrn (gerne auch mit Apfel & Rosmarin). Die wohl bekannteste Mehlspeise der österreichischen Küche ist auch auf bayerischen Berghütten heimisch und erfreut sich bei hungrigen Wanderern großer Beliebtheit.

Herr Wallygusto und ich absolvierten bei besagter Hütte an einem eisig kalten Wintertag einen Lawinenrettungskurs. Nach einem Vormittag im tiefen Schnee waren wir entsprechend erschöpft und durchgefroren. In der Mittagspause musste also unbedingt etwas heißes, deftiges zu Essen her. Zwischen Käsespätzle, Spinatknödel und etlichen Kaiserschmarrn-Variationen erspähten meine gierigen Augen eben jenen Käseschmarrn. Wie bereits erwähnt, war mir dieses Gericht bis dato vollkommen unbekannt! Aber da ich eine Schwäche für (warmen) Käse habe, musste ich nicht lange überlegen, was mein Mittagessen sein sollte! Als der Käseschmarrn dann serviert wurde, fielen mir fast die Augen aus dem Kopf: Die Portion war riesig, die Teigfetzen goldbraun! Und der Geschmack – einfach himmlisch!

Wenn Ihr also mal bei der Albert-Link-Hütte halt machen solltet: UNBEDINGT den Käseschmarrn probieren! Oder einfach selbst machen! Es geht tatsächlich ganz einfach!

Deftiger Käseschmarrn mit Lauchzwiebeln

Menge: 2 Personen

Deftiger Käseschmarrn mit Lauchzwiebeln

Zutaten

  • 3 Eier (Größe M)
  • 120 ml Milch
  • 120 g Dinkelmehl
  • 75 g Bergkäse, gerieben
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskat, gemahlen
  • 1+1 EL Rapsöl
  • 4 Lauchzwiebeln, in dünnen Ringen

Zubereitung

  1. Eier trennen. Eigelbe, Milch, Mehl und Bergkäse miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Eiweiß mit dem Schneebesen der Küchenmaschine steif schlagen. Eischnee unter die Mehl-Eier-Milch-Mischung heben.
  2. 1 EL Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Teig hineingeben und bei mittlerer Hitze braten, bis er am Rand fest wird. Mit einem Pfannenwender vierteln und wenden. Wenn der Teig stockt, mit dem Pfannenwender oder zwei Gabeln in mundgerechte Stücke rupfen.
  3. Währenddessen in einer zweiten Pfanne 1 EL Rapsöl erhitzen, Lauchzwiebeln zugeben und 2–3 Minuten unter Wenden braten. Schmarrn auf zwei Tellern verteilen. Mit Lauchzwiebeln bestreut servieren. Dazu passt Feldsalat mit einer einfachen Vinaigrette.
https://wallygusto.de/2018/04/16/deftiger-kaeseschmarrn-mit-lauchzwiebeln/

Mein Tipp

Solltet Ihr – im Gegensatz zu Herrn Wallygusto und mir – im Besitz einer feuerfesten Pfanne sein, könnt Ihr den Käseschmarrn, wie im Originalrezept auf LECKER angegeben, zubereiten:

Hierfür das Rapsöl in der ofenfesten Pfanne erhitzen. Teigmischung hineingeben und bei mittlerer Hitze braten. Wenn er am Rand fest wird, mit einem Pfannenwender in der Mitte teilen und wenden. Anschließend in der Pfanne im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 10 Minuten backen. Käseschmarrn aus dem Ofen nehmen und mit zwei Gabeln in Stücke zupfen.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Pasta mit Kichererbsen & getrockneten Tomaten

13. April 2018
Pasta mit Kichererbsen | Rezept auf www.wallygusto.de

Wie es sich für einen ordentlichen Foodblogger gehört, besitze ich eine recht ansehnliche Anzahl an Kochbüchern. Die Auswahl reicht dabei von Alpenküche vegetarisch bis hin zu Tapas vegetarisch. Seltsamerweise probiere ich aber sehr wenig daraus aus: Viel lieber gehe ich im Internet auf die Suche nach neuen Rezepten. Das mag oft daran liegen, dass wir die ein oder anderen Reste zuhause haben. Und das Internet einfach schneller ein geeignetes Gericht parat hat. Wenn ich dann doch mal etwas aus Kochbüchern koche, sind es oft dieselben Rezepte. Eines dieser besagten Kochbücher ist aus Das große Pasta-Buch. Ich habe bisher genau zwei Rezepte daraus ausprobiert – welche ich aber regelmäßig immer wieder gerne auf den Tisch bringe: Sauce aus gebackenem Gemüse und Pasta mit Kichererbsen. Letzteres Rezept ist mein absolutes Highlight – und das möchte ich Euch heute gerne vorstellen!

Natürlich habe ich dieses Gericht ein bisschen angepasst: So kommen bei uns Herr Wallygustos wunderbare Salzzitronen zum Einsatz, die für das gewisse Etwas sorgen. Auch verwende ich keine Conchiglie (kleine Muschelnudeln), sondern Orechiette. „Orecchiette“ bedeutet auf Italienisch „Öhrchen“. Den Namen verdankt die Pasta ihrer Form: Durch den verdickten umlaufenden Rand und der leicht gerunzelten Oberfläche erinnern Orechiette tatsächlich ein wenig an kleine Ohren. Sie stammen übrigens aus Apulien und sind dort so etwas wie ein Nationalgericht.

Kichererbsen passen übrigens nicht nur ganz hervorragend zu Pasta sondern machen als Veggie-Burger eine gute Figur. Und geröstete Kichererbsen sind ein köstlicher und gesunder Snack.

Pasta mit Kichererbsen

Menge: 2 Personen

Pasta mit Kichererbsen

Zutaten

  • 250 g Orecchiette
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, halbiert und in feine Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht), abgebraust und abgetropft
  • 40 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und in dünnen Streifen
  • 1 rote Chili
  • 1/8 Salzzitrone, abgewaschen und fein gewürfelt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL frischen (oder getrockneten) Oregano
  • 1 EL Petersilie, feingehackt
  • Pfeffer
  • Salz
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und Orecchiette darin al dente kochen. Abtropfen lassen und wieder in den Topf geben.
  2. Während die Pasta kocht, Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln weich und goldbraun dünsten.
  3. Knoblauch ebenfalls in die Pfanne geben und 1 Minute dünsten. Kichererbsen, getrocknete Tomaten, Chili und Salzzitrone dazugeben und bei starker Hitze erwärmen. Anschließend Zitronensaft, Oregano und Petersilie untermischen.
  4. Pasta zu der fertigen Sauce in die Pfanne geben und gut verrühren, mit Pfeffer und ggf. noch etwas Salz abschmecken. Mit Parmesan bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/04/13/pasta-mit-kichererbsen-getrockneten-tomaten/

Mein Tipp

Und wenn Ihr keine Salzzitronen im Haus haben solltet, verwendet einfach ein bisschen mehr Zitronensaft und Salz! Und wenn Ihr es vegan mögt, lässt den Parmesan einfach weg bzw. verwendet eine Alternative Eurer Wahl!

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola

6. April 2018
Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola | Rezepte auf www.wallygusto.de

Als Kleinkind konnte ich Spinat nicht ab. Wenn meine Mutter mir liebevoll versuchte, einen kleinen Löffel mit dem grünen Blattgemüse in den Mund zu schieben, schaltete ich auf stur. Wenn sie es doch schaffte, etwas davon in mich hineinzukriegen, entledigte ich mich laut prustend wieder davon! Aber meine Mutter teilte damit sicher kein Einzelschicksal, mögen doch viele Kinder keinen Spinat. Diese Zeiten haben sich inzwischen glücklicherweise geändert! Inzwischen esse ich sehr gerne Spinat – vor allem, wenn es um Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola handelt. Die Kombination aus dem leicht bitteren Spinat, würzig-pikantem Gorgonzola & knusprigem Blätterteig ist einfach unschlagbar. ;-)

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola schmecken warm oder kalt. Zusammen mit einem einfachen Joghurt-Dip (Joghurt, Salz, Pfeffer, Kräuter nach Belieben – fertig) und/ oder einen Feldsalat ergeben sie eine perfekt kleine Mahlzeit. Oder Ihr reicht die Blätterteigtaschen auf Eurer nächsten Party als Fingerfood!

Spinat schmeckt aber nicht nur wunderbar, sondern ist noch dazu sehr gesund. Zwar ist sein hoher Eisenwert ein längst widerlegter Mythos – ein besonders wertvolles Gemüse ist der Spinat aber trotzdem! Spinat liefert alle Mineralstoffe in reichem Maße, allen voran das Spurenelement Zink, das an der Regulation vieler Stoffwechselmechanismen beteiligt ist. Auch reichliche Mengen an Vitaminen, wie etwa Beta-Carotin und Vitamin C und E kann das beliebte Grünzeug aufweisen.

Übrigens wird vermutet, dass Spinat ursprünglich von den Persern kultiviert wurde. Über die Araber gelangte er dann irgendwann nach Spanien und schließlich auch zu uns. Aus heimischen Anbau bekommt Ihr Spinat von März bis Dezember – seine Hochsaison hat er im April und Mai. Spinat ist übrigens sehr vielseitig und macht sich auch ganz hervorragend im Kichererbseneintopf oder als Knödel!

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola

Menge: 2 Personen

Blätterteigtaschen mit Spinat & Gorgonzola

Zutaten

  • 500 g Blattspinat
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 1 Knoblauchzehe, in feinen Würfeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • 1 Kugel Büffelmozzarella, in kleinen Würfeln
  • 65 g Gorgonzola, in groben Würfeln
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 Handvoll Basilikumblätter, grobgehackt
  • nach Belieben Paprikapulver edelsüß
  • 1 Packung Blätterteig
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch

Zubereitung

  1. Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch goldgelb andünsten. Spinat dazugeben und bei großer Hitze zusammenfallen lassen, salzen und pfeffern. Mehrmals gut umrühren und möglichst viel Flüssigkeit verdampfen lassen. Sollte noch zu viel Flüssigkeit vorhanden sein, Spinatmischung in ein Sieb geben und gut ausdrücken. In eine Schüssel geben und zur Seite stellen.
  2. Büffelmozzarella, Gorgonzola, Oregano und Basilikum unter den Spinat mischen. Kräftig mit Paprikapulver und Muskatnuss abschmecken, eventuell auch noch mal salzen und pfeffern!
  3. Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Blätterteig darauf ausrollen und in 6 etwa gleich große Quadrate schneiden. Ei trennen, Eigelb mit Milch verquirlen. Jeweils eine Portion Spinatmischung in die Mitte eines jeden Teigquadrates geben, die Ränder gut mit Eiweiß einpinseln.
  4. Nun vorsichtig die Seiten diagonal zu einem Dreieck zusammenklappen. Dabei achten, dass die Seiten gut zusammenkleben, ggf. die Kanten umschlagen. Blätterteigtaschen gleichmäßig mit Eigelbmischung bestreichen, in den Backofen schieben und ca. 20 Minuten goldgelb backen.
  5. Vor dem Servieren auskühlen lassen, Ihr verbrennt Euch sonst den Mund - wir sprechen aus Erfahrung! ;-)
https://wallygusto.de/2018/04/06/blaetterteigtaschen-mit-spinat-gorgonzola/

Mein Tipp

Statt frischen Spinat könnt Ihr auch 300 g Tiefkühl-Spinat verwenden! Diesen vorher auftauen und gut abtropfen lassen! Sollte Euch Gorgonzolo zu rass sein, ersetzt Ihn einfach durch 2 Esslöffel Ricotta – das schmeckt auch sehr fein!