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„Dolci, Tartes und zauberhafte Kuchen backen“ von Melissa Forti | Kurzvorstellung

16. Oktober 2017
Dolci Tartes und zauberhafte Kuchen backen von Melissa Forti

Wer mich kennt, weiß, dass ich zwar gerne Kuchen esse, Backen aber nicht zu meinen größten Leidenschaften zählt. Schon oft habe ich mir in den letzten Jahren vorgenommen, mehr zu backen – umgesetzt habe ich diesen guten Vorsatz letzten Endes aber nie dauerhaft. Das Erstlingswerk Dolci, Tartes und zauberhafte Kuchen backen von Melissa Forti soll mir nun helfen, dieses Ziel zu erreichen!

Nach längeren Aufenthalten in London und Los Angeles ist Melissa Forti in der ligurischen Kleinstadt Sarzana sesshaft geworden. Dort hat sich die Kuchendesignerin, wie sie sich selbst nennt, mit Melissa’s Tea Room and Cakes einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Schon allein diese Tatsache macht die Dame sehr sympathisch, denn ein eigenes Cafe ist ein lang gehegter Traum von mir.

In ihrem ersten Backbuch, das den Zauber ihres romantischen Tea Rooms einzufangen weiß, finden sich ihre 100 besten und beliebtesten Rezepte. Grandios-atmosphärische Aufnahmen der zauberhaften Köstlichkeiten in zeitgemäßer Bildsprache, verwoben mit Einblicken in die romantische Welt von Melissa Forti, verführen dazu, dass selbst ich sofort zu Rührbesen und Backform greifen möchte. Als erstes habe ich den Schokoladenkuchen mit Basilikum und Szechuanpfeffer gebacken. Diese Kombination klingt erst mal ziemlich ungenießbar. Tatsächlich harmoniert der Kakao aber perfekt mit dem würzigen Pfeffer und dem frischen Basilikum. Und wie es aktuell aussieht, wird mein nächstes süßes Werk wohl ein Gries-Ricotta-Kuchen werden. Oder backe ich doch lieber einen Whisky-Schokoladen-Gugelhupf? Am besten probiere ich wohl beide aus. 😉

Vielen Dank an den Prestel Verlag, der mir freundlicherweise das Buch für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Brot | Brötchen Buchvorstellungen Lieblingsrezepte

Kerne-Samen-Brötchen | Buchvorstellung

12. Oktober 2017
Kerne-Samen-Brötchen | Brot-Brötchen | Buchvorstellung | www.wallygusto.de

Vor gar nicht allzu langer Zeit holten Herr Wallygusto und ich uns am Wochenende immer eine Tüte Semmeln beim Bäcker unseres Vertrauens. Was schon eine immense Verbesserung zu ganz früher darstellte, als wir uns mit Aufbacksemmeln oder Toasties über Wasser gehalten haben. Von Ausflügen zur nahen SB-Bäckerei mal abgesehen. Inzwischen haben wir aber festgestellt, dass nichts über selbstgebackenes Brot oder Semmeln geht. Und das es eigentlich sehr einfach ist, frische Frühstücksbrötchen selbst zu backen. Für Leute, die das ganz genauso sehen hat der FONA Verlag das Buch Brot-Brötchen herausgebracht. 😉

Autor

Ihre Leidenschaft fürs Kochen und Backen entdeckte Marianna Buser vor Jahren während eines Fahrradurlaubs in Italien. Mammas und Nonnas brachten sie dort auf den Weg ihrer Großmutter. Heute ist sie eidg. dipl. Koch und hat ein Kurs- und Gastlokal und ist viel beschäftigte Party- und Starköchin.

Optik

Brot-Brötchen kommt als handliches Hardcover (185 x 245 mm) daher und umfasst 128 Seiten. Von den insgesamt 40 Farbfotos sind 30 ganzseitig, was ich – als großer Liebhaber von Rezeptfotos – natürlich toll finde. Die Optik des Buches – wie übrigens auch der Fotos – ist klar und schnörkellos.

Aus dem Inhalt

  • Einführung | Backzutaten | Der gesundheitliche Wert des Getreides | Die Getreidesorten und ihre Backeigenschaften | Brot-Abc
  • Grundrezepte Step by Step
  • Aus echtem Schrot und Korn
  • Brötchen
  • Für besondere Anlässe
  • Aus den Regionen und aus aller Welt

Rezepte

Aus dem eigenen Backofen Brot und Brötchen selber backen liegt voll im Trend. Kein Wunder, schmeckt frisches Backwerk doch um Längen besser als solches, dass den halben Tag oder länger bei der Bäckerfiliale im Regal liegt. Immer mehr VerbraucherINNEN kommen auf den Geschmack, denn man muss kein Nostalgiker sein, um sich für Brot und Brötchen aus dem eigenen Ofen begeistern zu können. Was aus der Hausbäckerei kommt, ist aus natürlichen Zutaten entstanden und unwiderstehlich gut. Eine breite Getreidepalette, getreideverwandte Produkte, Nüsse, Samen, Gewürze und viele Zutaten mehr sind die Basis für die große Brotvielfalt.

In Brot-Brötchen stellt uns Marianna Buser für jeden Anlass das richtige Brot vor. Dabei lehrt sie uns, dass die Zutaten das Eine, die Zeit das Andere ist. Beim Brotbacken gehören Aktivität (rühren, kneten, formen usw.) und Ruhepausen (Teigruhe zum Aufgehenlassen) zusammen und müssen unbedingt eingehalten werden; nur so gelingt das Backen von Brot.

Kurzprofil

Titel: Brot – Brötchen
Autor: Marianna Buser
Herausgeber: FONA Verlag
ISBN: 978-3-03780-590-9
Preis: € 19,90

Ausprobiert

Wie bereits angesprochen, essen Herr Wallygusto und ich gerne frische, selbst gebackene Semmeln zum Frühstück. Wir haben daher bereits vor einiger Zeit Kerne-Samen-Brötchen ausprobiert. Das Ergebnis war okay, aber „unsere“ Quarkbrötchen sagen uns einfach mehr zu – auch, weil die Zubereitung um einiges schneller geht.

Kerne-Samen-Brötchen | Brot-Brötchen | Buchvorstellung | www.wallygusto.de

Zutaten für 10 Brötchen
  • 5 EL Leinsamen
  • 100 ml Wasser
  • 15 g frisch Hefe
  • 1 TL Honig
  • 100 ml (lauwarmes) Wasser
  • 400 g Dinkelvollkornmehl
  • 1,5 TL Meersalz
  • 1 EL Sesamsamen
  • 1 EL Mohnsamen
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Kürbiskerne

Zubereitung

Leinsamen über Nacht im Wasser einweichen.

Frische Hefe mit Honig und Wasser verrühren.

Mehl in eine Rührschüssel geben und eine Vertiefung hinein drücken. Hefeflüssigkeit in die Vertiefung geben und 1 TL Mehl unterrühren. Vorteig mit einem feuchten Geschirrtuch zudecken und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Meersalz unter den Vorteig rühren. Leinsamen mit Flüssigkeit zugeben und in der Küchenmaschine in ca. 4 Minuten zu einem Teig verkneten. Samen und Kerne (außer Kürbiskernen, die kommen bei uns auf die Brötchen) in den Teig einarbeiten und anschließend wieder mit einem feuchten Tuch zudecken. Vorteig an einem warmen Ort auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 230 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Teig in 10 gleich große Portionen teilen, Kugeln formen und auf ein eingefettetes Blech leben. Mit Wasser bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen. Nochmals 10 Minuten gehen lassen.

Brötchen auf der mittleren Schiene bei 230 Grad 10 bis 12 Minuten im Ofen backen.

Fazit

Obwohl ich Brot – Brötchen beim ersten Durchblättern recht ansprechend fand, wollte der Funke letzten Endes dann doch nicht überspringen. Das – zusammen mit fehlender Zeit und Bequemlichkeit – sind auch der Grund, warum wir bisher nur dieses eine Rezept ausprobiert habe. Ich denke aber trotzdem, dass es ein schönes Buch für alle ist, die sich einmal an selbst gebackenen Brot und Brötchen aus dem eigenen Ofen versuchen wollen.

Vielen Dank an den FONA Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Pesto mit Salbei & Ingwer

6. Oktober 2017
Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer (3)

Es gibt Leute, die freuen sich das ganze Jahr auf Spargel – ich hingegen kann es kaum erwarten bis die ersten Kürbisse am Feldrand bzw. im Supermarkt liegen. Das eigentlich Erstaunliche daran ist, dass es zuhause bei meinen Eltern nie Kürbis gab. Mein einziger Berührungspunkt mit diesen Gewächsen war damals der süß-sauer eingelegte Kürbis meiner Oma. Der ist mir anscheinend so gut in Erinnerung geblieben, um den Grundstein für meine jetzige Leidenschaft zu legen!

Was wiederum kein wirkliches Wunder ist – Kürbis ist unglaublich vielseitig! Und so lag es für Herrn Wallygusto und mich auch nahe, ihn mal zu einem cremigen Kürbis-Pesto zu verarbeiten. Für das besondere Geschmackserlebnis sorgen frischer Ingwer und eine Handvoll Salbeiblätter.

Hokkaido-Kürbis schmeckt übrigens nicht nur gut, sondern weist zudem eine hohe Nährstoffdichte aus: Neben Beta-Karotin – dem er seine leuchtend orangerote Farbe verdankt – hat der Hokkaido noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten. Ursprünglich aus Japan stammend wjrd er inzwischen seit über 20 Jahren auch in Deutschland angebaut. Er ist also ein richtiges „heimisches Superfood“ und wie gemacht für das gleichnamige Blogevent von Giftigeblonde und The Apricot Lady! 😉

Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer

Zutaten für 2 Personen:

  • nach Bedarf Olivenöl
  • 25 g + 10 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe, in dünnen Scheiben
  • 1 großes Stück Ingwer, in dünnen Scheiben
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 100 ml heißes Wasser
  • 30 g Parmesan, grob zerkleinert
  • 6-8 große Salbeiblätter
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben Pfeffer

Zubereitung:

Kürbiskerne in einer tiefen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Nun etwas Olivenöl in die Pfanne geben und Kürbiswürfel sowie Knoblauch ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Ingwer dazugeben und kurz mit braten. Mit dem heißen Wasser ablöschen, bei niedriger Hitze köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz vor Ende der Garzeit die Salbeiblätter zugeben.

Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (am besten Spaghetti oder Linguine) darin al dente kochen.

Parallel die Kürbismischung, 25 g Kürbiskerne, Parmesan und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kürbis-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Kürbiskernen bestreut servieren.

Blogevent „heimisches Superfood“

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Vegan

Indisches Kürbis-Kartoffel Curry

22. September 2017
Indisches Kürbis-Kartoffel Curry | Rezept auf www.wallygusto.de

Wallygusto hat es in der Kürbisrezeptsammlung schon so schön beschrieben: Es ist Herbst … und damit Kürbis-Zeit. Gleichzeitig beginnt mit dem Herbst auch die Zeit, in der es oft kühl und feucht ist. Also die ideale Zeit um mit Hilfe heißer und feuriger Gerichte dem Körper wieder ein bisschen einzuheizen. Und was eignet sich dazu besser als ein würziges, indisches Curry? Nicht viel – und daher möchte Ich Euch auch nicht eines unserer Lieblings-Herbst-Kürbis-Gerichte vorenthalten, unser Indisches Kürbis-Kartoffel Curry.

Ich verwende für dieses Gericht gerne einen Hokkaido-Kürbis, da er nicht nur sehr schmackhaft ist und auch dem Curry eine schöne Farbe gibt, sondern vor allem weil man ihn mit Schale zubereiten kann. Der Hokkaido ist aber nicht die einzige Kürbis-Sorte, die man mit Schale essen kann: Eine Übersicht über mögliche Alternativen findet Ihr z.B. auf Utopia.de.

Indisches Kürbis-Kartoffel Curry | Rezept auf www.wallygusto.de

Zutaten für 3 Personen:

  • 350 g Zwiebeln, gehackt
  • 40 g Kokosraspeln
  • 3 – 5 Chilis, rot (getrocknet oder frisch).
  • 3 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 1 EL Ingwer, grob gechackt
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1/3 TL schwarze Senfkörner
  • 2/3 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 2 cm Zimstange
  • 10 Pfefferkörner
  • 5 Nelken
  • 3 Kardamomkapseln, Samen zerstoßen
  • 1/4 TL Mangopulver
  • 3/4 TL Kurkuma (Tumeric), gemahlen
  • 3/4 TL Paprikapulver, mild
  • 250 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend, geschält und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten
  • 1 TL Salz
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 480 g Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne, ca. ein kleiner Kürbis), in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 2 Loorbeerblätter
  • 4 Curryblätter
  • Pflanzenöl

Zubereitung:

Zunächst die Hälfte der Zwiebeln mit etwas Öl in einer Pfanne für ca. 5 Minuten andünsten, herausnehmen und in ein Püriergefäß geben. Nun die Kokosraspeln für 3 Minuten anrösten bis sie leicht braun werden und dann ebenfalls in das Gefäß geben. Anschließend die Gewürze – bis auf Mango-, Paprikapulver und Kurkuma – mit dem Ingwer, Chilischoten und dem Knoblauch für ca. 30 Sekunden scharf anbraten. Die angebratenen Gewürze jetzt mit dem Mango-, Paprikapulver und Kurkuma in das Püriergefäß geben und mit 175 ml Wasser mit Hilfe eines Stabmixers zu einer dickflüssigen Currypaste verarbeiten. Fertige Currypaste auf die Seite stellen.

Nun die restlichen Zwiebeln in einem großen Topf glasig anbraten, die Currypaste hinzugeben, und unter gelegentlichem umrühren für 2 Minuten mit anschwitzen. Jetzt die Kartoffelstücke mit etwas Wasser hinzugeben, so dass die Kartoffeln leicht bedeckt sind und für weitere 5 Minuten köcheln lassen. Das Salz und ca. 125 ml Wasser hinzufügen und bei kleiner bis mittlerer Hitze im zugedeckten Topf für etwa 5-6 Minuten kochen.

Zuletzt noch den Kürbis, Kokosmilch, Lorbeer- und Curryblätter und bei Bedarf etwas Wasser (Kürbis und Kartoffeln sollen mit Flüssigkeit bedeckt sein, das Curry aber leicht dickflüssig sein) dazu und bei kleiner Hitze kochen bis Kürbis und Kartoffeln gar sind.

Was gibt’s dazu?

Chawal (Reis) oder auch ein leicht gewürzter Reis: Zum kochenden Reis 1 TL Koriandersamen, 3 Nelken, 1 Sternanis und 3 Kardamomkapseln (die Schale leicht angedrückt) hinzugeben.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Auberginen nach Sichuan-Art

15. September 2017
Auberginen nach Sichuan-Art | www.wallygusto.de

Nachdem ich vor einiger Zeit wieder leckere Auberginen nach Sichuan-Art im Mai Garten gegessen habe, musste ich gleich auf der Website von essen & trinken ein wenig zum Thema Sichuan Küche recherchieren. Der Sichuan Küche eilt – dank des berühmten Sichuanpfeffers – der Ruf voraus sehr, sehr scharf zu sein. Im Pure Veggie House in Hongkong konnten Herr Wallygusto und ich uns davon überzeugen, dass die Sichuan Küche tatsächlich eine sehr schweißtreibende Angelegenheit sein kann. Doch wusste sie uns auch durch ihre vielen verschiedenen Aromen zu beeindrucken! Beliebte Zubereitungsmethoden der Sichuan Küche sind Braten, Beizen, Räuchern und Lufttrocknen. Eingelegtes Gemüse, wie etwa Bambus oder Kohl, ist ebenfalls typisch für diese Region. Die Gerichte werden gerne kräftig mit Sichuan Pfeffer (ach ne), Ingwer, Knoblauch, Sternanis, Chili und vergorene Sojabohnen gewürzt.

Neben scharfen Geschmacksnoten werden süße und saure Aromen mit verschiedenen Zubereitungstechniken zu Gerichten wie eben dieser leckeren Auberginen vereint. Was eigentlich schon fast erstaunlich ist, denn in dieser Region wird überdurchschnittlich viel Fleisch verzehrt. Dieses Rezept stammt übrigens von dem Blog www.gustoaroma.at. Vielen Dank an dieser Stelle dafür! Ich habe nur ein paar kleine Änderungen vorgenommen: Anstelle der Chillipaste mit Knoblauch habe ich rote Currypaste verwendet. Manchmal muss man eben ein wenig improvisieren! 😉

Auberginen nach Sichuan-Art

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 EL Erdnussöl oder Rapsöl
  • 500 g Auberginen gewürfelt
  • 4 Knoblauchzehen in dünnen Scheiben
  • 1 EL Ingwer, klein gewürfelt
  • 1 rote Chili, in feinen Ringen
  • 6 Frühlingszwiebeln, in dünnen Ringen
  • 3 TL rote Currypast
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1/2 TL Zucker
  • 2 EL chinesischer weißer Reiswein
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 EL Sesamöl

Zubereitung:

Die Auberginen in ein Sieb geben und mit Wasser abspülen, gut abtropfen lassen!

Für die Sauce rote Currypaste, Sojasauce, Zucker, Reiswein, Gemüsebrühe und Sesamöl mit Gemüsebrühe mischen, beiseite stellen.

Öl in einem Wok oder einer tiefen Pfanne erhitzen, Aubergine anbraten. Knoblauch, Ingwer, Chili und Frühlingszwiebeln zufügen und bei starker Hitze 3 Minuten rühren.

Sauce dazugeben, Hitze reduzieren und zugedeckt ca. 20 Minuten schmoren, dabei ab und zu umrühren. Mit gedämpften Jasminreis servieren.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte Vegan

Kichererbsensalat mit Kidneybohnen

4. September 2017
Rezept für Kichererbsensalat mit Kidneybohnen | www.wallygusto.de

Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und Bohnen sind nicht nur köstlich sondern auch wahre Kraftpakete: Die kleinen Kerlchen enthalten jede Menge wertvolles pflanzliches Eiweiß, reichlich gut sättigende Kohlenhydrate und bis zu 20 Prozent Ballaststoffe. Noch dazu sind Hülsenfrüchte sehr reich an Eisen. Im Rahmen einer vegetarischen Ernährung ist es daher besonders gut, viele Hülsenfrüchte zu sich zu nehmen. Die Frooteria, wo ich mich ab und an mal mit einem Salat eindecke, nennt ihren Kichererbsensalat mit Kidneybohnen also nicht umsonst „Proteinbombe“. Und weil die echt lecker ist, habe ich mir erlaubt, einen ähnlichen Salat für meine Lunchbox nachzumachen. Der Kichererbsensalat ist aber auch eine hervorragende Beilage für den nächsten Grillabend oder die Brotzeit im Biergarten. P.S. Natürlich findet Ihr auf dem Blog noch viel mehr Rezepte für köstliche & einfache Salate! 😉

Rezept für Kichererbsensalat mit Kidneybohnen | www.wallygusto.de

Zutaten

Für den Salat
  • 1 Dose Kichererbsen, gewaschen und abgetropft
  • 1 Dose Kidneybohnen, gewaschen und abgetropft
  • 1/2 Gurke, in kleinen Würfeln
  • 7 Cocktailtomaten, geviertelt
  • Petersilie, fein gehackt
Für das Dressing
  • Saft von 1 Zitrone
  • 4 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz
  • Kreuzkümmel

Zubereitung

Zutaten für den Salat in eine Schüssel geben und gut vermischen.

Für Dressing das Dressing alle Zutaten mit einem Schneebesen miteinander verrühren.

Das fertige Dressing über den Salat geben und alles gut umrühren. Den fertigen Salat im Kühlschrank (mindestens 1 Stunde) durchziehen lassen und ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Wer mag, richtet den Kichererbsensalat mit Kidneybohnen noch mit einem Klecks Joghurt und einem bisschen Petersilie an. Ohne schmeckt er aber auch so ganz hervorragend! 😉

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone

21. August 2017
One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone

Vor einigen Jahren machte ein Trend die Runde, dem auch ich mich nicht ganz entziehen konnte: One-Pot-Pasta! Man nehmen einen Topf, fülle ihn mit Pasta, Gemüse und Parmesan und köchle das Ganze, bis es gar ist. Ich muss gestehen, dass ich mich bisher nur 2, 3 mal daran versucht habe und fast eben so oft kläglich daran gescheitert bin. Wie ich so ein simples Gericht vergeigen konnte? Ganz einfach! Ich habe mich nicht an den ehernen Grundsatz gehalten, das Wasser genau abzumessen und habe meine Zutaten darin ertränkt. 😉

Inzwischen hat die Begeisterung für dieses schnelle, einfache Gericht aber ohnehin abgenommen. Umso erstaunlicher ist es, dass Anna Jones in ihrem neuen Kochbuch A Modern Way To Cook ein eben solches Gericht in petto hat. Weil wir noch Grünkohl im Tiefkühlfach hatten, haben Herr Wallygusto und ich die One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone einfach mal ausprobiert. Und Anna Jones hat nicht zuviel versprochen: Dieses Gericht ist wirklich eine Offenbarung und hat sich deswegen spontan (daher auch das Balkonfoto) noch einen Platz unter unseren Lieblingsrezepten verdient.

Für 2 Personen

  • 200 g Spaghetti
  • 200 g Kirschtomaten, halbiert
  • abgeriebene Schale von 1 großen unbehandelten Zitrone
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 gehäufter TL Meersalz (bei feinem Tafelsalz etwas weniger)
  • 200 g Spinat oder Grünkohl, von harten Stielen und Blattrippen befreit & grob zerpflückt*

*Gemüse aus der Tiefkühltruhe geht auch, jedoch solltet Ihr es vorher auftauen

Zubereitung

Wasserkocher füllen und einschalten. Alle Zutaten und Gerätschaften bereitlegen. Am besten verwendet Ihr eine große, tiefe Pfanne mit Deckel, damit die rohen Spaghetti „ausgestreckt“ bequem Platz haben.

Spaghetti in die Pfanne legen. Tomatenhälften darüber verteilen, mit Zitronenschale bestreuen, Olivenöl darübergießen und salzen. Nun 1/2 Liter heißes Wasser zugeben, Deckel auflegen und das Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser aufwallt, Deckel abnehmen und alles 6 Minuten sprudelnd vor sich hin kochen lassen. Pasta alle 30 Sekunden mit einer Küchenzange wenden.

Kohl nach Ablauf der 6 Minuten in die Pfanne geben und 2 Minuten mitgaren.

Wenn das Wasser fast vollständig verkocht ist, die Pfanne vom Herd nehmen. Pasta mit der Sauce auf zwei Schüsseln verteilen und nach Belieben mit Pecorino bestreuen.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Radicchio-Pesto

14. August 2017
Rezept für Radicchio-Pesto | www.wallygusto.de | Der Blog, der durch den Magen geht

Das letzte Wochenende im Juli war eines voller Premieren: Ich habe das erste Mal in meinem Leben mit Pinsel & Farbe einen Fotountergrund erstellt. Das mag jetzt nach nichts Besonderem klingen, aber mit meinen beschränkten handwerklichen Fähigkeiten ist das wirklich eine große Leistung. Auch wenn ich zugeben muss, dass mich Herr Wallygusto tatkräftig beim Streichen unterstützt hat. Natürlich bin ich nicht alleine auf so eine Idee gekommen, sondern war in Gesellschaft vieler lieber BloggerkollegINNEN.

Die zweite Premiere stellt Radicchio-Pesto dar. Wie das kommt? Obwohl ich fast alles an Gemüse und Salat gerne esse, hasse ich Radicchio wie die Pest. Der bittere Geschmack ist mir ein Graus! Ausnahmen machte ich bei dem purpurnen Gewäschs bisher nur selten – zum Beispiel in Südtirol auf Pizza oder bei Walnuss-Majoran-Pesto mit Radicchio. Nachdem Herr Wallygusto von seiner letzten Dienstreise aus Italien aber die Lust auf Radicchio-Pesto „mitbrachte“ und es eh zu heiß für ein anderes Essen war, haben wir ein wenig in der heimischen Küche experimentiert. Herausgekommen ist dieses tolle, herbe Pesto, das auch ganz hervorragend zu Vollkornspaghetti passt!

Natürlich nutze ich gleich die Gelegenheit, um Euch nicht nur dieses köstliche Gericht sondern auch gleich meinen neuen Fotountergrund zu präsentieren. Wie findet Ihr das Gesamtarrangement? Meiner Meinung nach ist es wirklich sehr gelungen! 😉

Rezept für Radicchio-Pesto | www.wallygusto.de | Der Blog, der durch den Magen geht

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel, geviertelt und in feinen Streifen
  • 1 kleiner Kopf Radicchio, halbiert und in feinen Streifen
  • 1 Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 1/2 EL Zucker
  • 1 Hand Walnusskerne
  • 50 g Parmesan, in mittelgroßen Stücken
  • nach Belieben frische Kräuter (z.B. Zitronenmelisse, Rosmarin, Thymian, Basilikum)
  • 1/2 TL Salz
  • 4 Pfefferkörner
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Anschließend Radicchio, Knoblauch, und Walnüsse zugeben und ebenfalls anbraten. Wenn der Radicchio zusammenfällt, mit Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen.

Nun den Inhalt der Pfanne in einen Mixbecher geben und zusammen mit den restlichen Zutaten fein pürieren. Falls nötig, noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

Radicchio hat gerade Saison, weswegen das Radicchio-Pesto beim Blog-Event World Wide Summerfood auf kochtopf.me mitmachen darf, dass die liebe Birgit von Backen mit Leidenschaft gerade dort ausrichtet. Ob es in Italien regelmäßig im Sommer gegessen wird, weiß ich allerdings nicht, aber wenn es warm ist, müssen zumindest meine Speisen schnell und einfach sein. 😉

Lieblingslinks

Lieblingslinks | Juli

4. August 2017

Achtung – die Lieblingslinks im Juli sind sehr Berlin-lastig! Wir waren nämlich nicht nur wegen einem Konzert in der deutschen Hauptstadt, sondern haben auch kulinarisch einige Entdeckungen gemacht. Natürlich sind wir auch viel in Berlin rumgelaufen und haben viele, viele Eindrücke gesammelt. Aber keine Sorge – das ein oder andere neue Rezept könnt Ihr hier auch finden!

  • Gleich zu Beginn rocken wir mit unserer Lieblingsband Arcade Fire die Kindl-Bühne in Berlin. Sehr geil!
  • Das Okay Café in Neu-Kölln versprüht einen Hauch von Stockholm – in schicker, gemütlicher Atmosphäre werden kleine Mini-Pancakes, Zimtschnecken & allerlei anderes schwedisches Gebäck serviert. Außerdem gibt es herrliche Sandwiches und sehr guten Cappuccino.
  • Endlich: Ich einfach unverbesserlich 3  läuft in den deutschen Kinos an! Minions forever, sag ich da nur!
  • Das ultimative Pastoding geht in die nächste Runde & ich bin schwer inspiriert von diesem köstlichen Rucolapesto!
  • Der Juli beginnt heiß – Zeit für ein Eis! Der praktische Eisdielenfahrplan von muenchen.de hilft bei der Orientierung!
  • Mit dem Schiller-Bräu hat ein rustikales Lokal mit modernem Ambiente am Münchner Hauptbahnhof seine Pforten geöffnet. Das handgebraute Bier ist sehr süffig – besonders empfehlenswert ist das Weißbier!
  • Erfolg auf Bestellung: MUCBOOK erklärt uns, warum Münchner Food-Startups neue Städte erobern.
  • Steffen ist süchtig. Nach Donuts. Inzwischen steht er öffentlich dazu und präsentiert uns zudem ein Rezept für köstliche Brombeer-Donuts!
  • Mein Lieblingsblog des Monats ist A decent cup of tea:  Wenn Ihr also Sandras & meine Liebe für Großbritannien und die Briten teilt, solltet Ihr unbedingt mal reinklicken. 

 

Lieblingsrezepte Soja | Tempeh | Seitan Vegan

Vegane Grillzylinder oder wie auch immer vegane Grillwürste heißen dürfen

31. Juli 2017
Vegane Bratzylinder oder wie auch immer vegane Bratwürste heißen dürfen

Wir Wallygustos haben schon mehrfach mit Seitanpulver herumexperimentiert, aber irgendwie sind wir nicht besonders warm damit geworden. Das hat sich in diesem Sommer grundsätzlich geändert. Mit den ersten schönen Abenden wurde auch bei uns der Grill angeschürt und neben das für uns schon obligatorische, marinierte Gemüse sollten diesmal auch ein paar vegane Bratwürste Bratzylinder mit auf den Grill. Und da es ja Dank unseres Ernährungs- bzw. Verbraucherministeriums nicht so ganz einfach ist, bei Fertigprodukten sicher zu sein, dass kein Sche.. also keine unnötigen bzw. von uns ungewollten Inhaltsstoffe enthalten sind, sind wir dazu übergegangen immer mehr Lebensmittel selbst herzustellen – sei es Senf, Chutney, Semmeln oder eben die hier vorgestellten Brat- bzw. Grillzylinder.

Vegane Bratzylinder oder wie auch immer vegane Bratwürste heißen dürfen

Zutaten für 12 vegane Bratzylinder:

  • 300 g Seitanpulver (Weizengluten-Pulver)
  • 300 ml Wasser
  • 3 Knoblauchzehen, püriert
  • 1 Zwiebel, püriert
  • 1/2 TL Brühe
  • 3/4 TL Ingwerpulver
  • 2 TL Paprikapulver süß
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver süß
  • 3/4 TL Senfkörner schwarz, zerstoßen
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen, zerstoßen
  • 2 Pimentkörner, zerstoßen
  • 6 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1 TL Chilipulver bzw. 4 getrocknete Chili zerstoßen
  • 4 Kardamom, zerstoßen
  • 3 TL getrockneter Majoran
  • 30 g Hefeflocken (eventuell durch die Zugabe von etwas mehr Salz und Gewürzen ersetzen)
  • 6 EL Öl
  • 3 TL Salz
  • 5 EL Tomatenmark
  • 1 Bogen Backpapier
  • Alufolie

Zubereitung:

Zunächst das Seitanpulver mit allen anderen Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine zu einem relativ zähen und „gummeligen“ (kommt vom Klebereiweis) Teig verkneten. Den Teig in 12 gleiche Portionen teilen und mit Hilfe des Backpapiers zu einem ca. 2-2,5 cm dicken Zylinder rollen. Den Zylinder fest in Alufolie wickeln, die Enden verzwirbeln und auf ein Backblech geben. Im Ofen bei 180°C 50 Minuten backen und dann im ausgeschalteten Rohr noch 15 Minuten ruhen lassen. Schließlich die Zylinder aus dem Ofen nehmen und auswickeln. Die Alufolie kann mehrfach verwendet werden.

Zuletzt die Zylinder nur noch auf den Grill geben, damit es auch wirklich Brat- bzw. Grillzylinder werden. Solltet Ihr nicht alle gleich grillen wollen, lassen sich die Zylinder auch gut bis zum nächsten Grillabend einfrieren.