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Pasta

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | August

7. September 2018
Lieblingslinks | August

Der August startet schön – Herr Wallygusto und ich verbringen gleich das erste Wochenende in Dublin. Ansonsten plätschert dieser Sommermonat dank der Hitze so dahin: Arbeit, Essen, Wandern, Sport. Ich bin selbst ganz erstaunt darüber, wie oft ich trotz der hohen Temperaturen in der Muckibude war. Anscheinend hat aber die Gewohnheit endgültig über die Faulheit gesiegt. Unabhängig davon blieb genug Zeit, ein paar interessante Sachen in Sachen Kulinarik für Euch zu sammeln! Wo kämen wir denn da hin, wenn es wegen dem bisschen Sommer keine Lieblingslinks geben würde! ;-)

[Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unbezahlte & nicht beauftragte Werbung in Form von Verlinkungen! Meine Meinung bleibt davon unberührt, und ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.]

  • Gastrotipps gibt’s auf Wallygusto ja inzwischen keine mehr: Wer dennoch in München ausgehen und anschließend satt und glücklich sein möchte, sollte sich das neue Ausgehportal der Süddeutschen Zeitung zu Gemüte führen. Das Foodportal bietet sogar einen kostenlosen Mail-Newsletter, der Euch jede Woche mit einem Update mit den neusten Nachrichten, Testberichten und Empfehlungen versorgt.
  • Die Pasta Grannies sind genial – die älteste Dame zählt sage und schreibe 95 Lenze! Hier könnt Ihr Frauen kennenlernen, die ihre Pasta noch per Hand herstellen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass diese Tradition leider auch in Italien immer mehr ausstirbt. Zeit, dem entgegenzuwirken und mal wieder selbst Pasta zu machen!
  • Ehrlich gesagt war mir bei der Hitze im August wenn überhaupt eher nach Wein. Aber meine Mitmenschen hatten angesichts des Mangels an Pfandflaschen Angst, kein Bier mehr zu bekommen. Als ob man verdursten würde, wenn man einmal kein Bier mehr trinkt – es gibt doch auch Leitungswasser. ;-)
  • Mit dem Essen über den Wolken ist es ja immer so eine Sache. Fakt ist, dass 85 Prozent der angebotenen Speisen in Airlines von den Passagieren verzehrt werden. Ist das Essen an Bord nun Zeitvertreib oder macht Fliegen tatsächlich hungrig? Hier gibt’s ein paar Fakten und Mythen zum Thema Bordverpflegung.
  • Noor Murad ist bei Ottolenghi für die Entwicklung neuer Rezepte zuständig. Ihre Kreationen könnt ihr regelmäßig auf Instagram bewundern – aber Vorsicht: Heißhunger garantiert! Ich sag nur: „Eat The Rainbow!“
  • Ich bin Fan von einfachen, aber dennoch raffinierten Gerichten: Diese Hummus-Pasta mit getrockneten Tomaten & Rucola ist also genau nach meinem Geschmack! So habt Ihr Spaghetti noch nie gegessen, versprochen! ;-)
  • Lange Zeit haben wir um das georgische Restaurant in der Nachbarschaft einen großen Bogen gemacht! Jetzt haben wir das Sabatono endlich ausprobiert & wurden positiv überrascht! 😊 Die gemütliche Sonnenterrasse, die vorzüglichen vegetarischen Vorspeisen und das mit Käse gefüllte & überbackene Brot ließen keine Wünsche offen. 🤗

Das Beitragsbild von Adam Wilson habe ich – mal wieder – auf Unsplash gefunden.

Buchvorstellungen Lieblingsrezepte Magazin Nudeln | Reis

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

27. August 2018
Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung | Rezept auf www.wallyusto.de

Seid Ihr Team Obst oder Team Gemüse? Ich muss ja gestehen, dass ich mit Obst rein gar nichts anfangen kann. Es sei denn, es versteckt sich in Kuchen oder Desserts. Ganz klar. Schon als Kind konnte ich mit Obst nicht viel anfangen und da half es auch nichts, wenn meine Mutter mir frische Erdbeeren mit Zucker bestreut schmackhaft machen wollte. Inzwischen weiß ich, dass meine Abneigung gegen Obst gesundheitliche Gründe hat, denn der Fruchtzucker verursacht mir gerne mal mehr oder weniger große Probleme. Dafür esse ich aber sehr, sehr gerne Gemüse: Wenn man mir eine Karotte und einen Apfel unter die Nase halten würde, fiele meine Wahl daher auch immer auf die Karotte. Mit ihrem Buch Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte trifft Erica Bänziger also zu 100% meinen Geschmack.

Autor

Erica Bänziger ist diplomierte Ernährungs- und Gesundheitsberaterin. Sie arbeitet als selbständige Referentin, Ausbildnerin und Kochbuchautorin. Die Köchin aus Leidenschaft beweist mit ihren Rezepten immer wieder, wie lustvoll gesunder Genuss sein kann. Im Fona Verlag sind bereits zahlreiche erfolgreiche Kochbücher von Erica Bänzer erschienen.

Schon als Kind war sie ein Gemüsefan und hat diese Begeisterung offensichtlich an ihre beiden Söhne vererbt, die schon im Babyalter gute Gemüseesser waren. Die Rezepte sind also durchaus auch eine Einladung für Familien, die Vielseitigkeit von Gemüse zu entdecken.

Optik

Mit einem Format von 200 × 280 mm und 272 Seiten ist Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ein ordentlicher Wälzer geworden. Wie man es für ein Buch dieses Umfangs erwartet, ist die Verarbeitung sehr hochwertig: Der Einband ist robust, die Buchseiten haben eine angenehme Papierstärke.

Die 65 Food- und 50 Gemüsefotos von Andreas Thumm sind geradlinig, aber ansprechend. Aber mit zu wenig Chichi hatte ich noch nie ein Problem, im Gegenteil. Schade finde ich nur, dass nicht jedes Rezept ein eigenes Foto hat. Wer mich kennt weiß, dass das ein kleiner Spleen von mir ist.

Aus dem Inhalt

Gemüse und Rezepte | Artischocke | Aubergine | Blumenkohl | Bodenkohlrabi | grüne Bohne | Brokkoli | Catalogna | Chicorée | Chinakohl | Cima di Rapa | grüne Erbse | Fava | Feder-/Grünkohl | Fenchel | Gurke | Kardy | Karotte | Kefe/Zuckerschote | Knollensellerie | Kohlrabi| Kürbis | Lauch | Krautstiel/Stielmangold | Mönchsbart | Barba di Frate | Mairübe | Oka | Pak Choi | Pastinake | Peperone/Gemüsepaprika | Radicchio | Radieschen | Rande/ Rote Bete | Rettich | Rotkabis/-kohl | Rosenkohl | Schwarzwurzel | Spargel | Spinat | Stachy | Stangen-/Staudensellerie | Süsskartoffel | Tomate | Topinambur | Weisskabis/-kohl | Wirz/Wirsing | Zucchino | Zwiebel

Rezepte

200 Saisonrezepte zeigen Erica Bänzigers Liebe für Gemüse. Sie kommt ins Schwärmen, wenn sie von der Vielfalt, den gesunden Inhaltsstoffen und der einfachen Zubereitung erzählt.

Gerade beim Gemüse ist weniger oft mehr! Gemüse soll sein typisches Aroma behalten oder dieses idealerweise noch verstärkt werden. In vielen Rezepten schwingt die mediterrane Küche mit, denn Olivenöl und Kräuter sind wichtige Zutaten. Auch ermuntert die Autorin dazu, Gemüse öfter roh zu essen. Dazu eignen sich nicht nur Kohlrabi, Karotten und Sellerie. Auch das kommt mir sehr entgegen, esse ich doch in der Mittagspause bevorzugt Rohkost mit Hüttenkäse oder bunte Salate.

Dass saisonal zu kochen keine Hexerei ist, weiß ich. Leider bin ich selbst oft zu bequem und zu verwöhnt ob der allzeit umfangreichen Auswahl im Supermarkt. Dank Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte könnte damit jetzt endlich Schluss sein. Die saisonale Zuteilung der Gemüse basiert hier auf der Tabelle des Verbandes der Schweizer Gemüseproduzenten. Kleine und größere Zeitabweichungen diktiert die Natur respektive das Wetter. Ich persönlich orientiere mich gerne am Saisonkalender von Alnatura. Selbstverständlich gibt es auch Gemüse, das natürlicherweise eine längere Saison hat oder sogar ganzjährig im Angebot ist.

Kurzprofil

Titel: Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte
Autor: Erica Bänziger
Herausgeber: Fona
ISBN: 978-3-03780-633-3
Preis: € 38,00

Ausprobiert

Herr Wallygusto und mich hat gleich das erste Rezept, das wir ausprobiert haben, schwer begeistert: Das Auberginen-Tomaten-Ragout ist einfach und schnell zubereitet. Außerdem passt es hervorragend zu Pasta. Das Originalrezept haben wir ein klein wenig verändert, denn bei uns kommt statt Büffelmozzarella Burrata zum Einsatz. Die Autorin empfiehlt, statt Auberginen auch mal Kürbis auszuprobieren. Oder einfach nur Tomaten zu verwenden.

Auch das Rezept für Blumenkohl mediterran hat hervorragend funktioniert und geschmacklich voll überzeugt. Kaum zu glauben, wie vielseitig diese weißen Röschen sein können!

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

Menge: 2 Personen

Auberginen-Tomaten-Ragout | Buchvorstellung

Zutaten

  • 220 g Penne
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 kleine rote Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, klein gewürfelt
  • 1 Peperoncino
  • 1 mittelgroße Aubergine, klein gewürfelt
  • etwas Gemüsebrühe
  • 200 g Cherrytomaten, halbiert
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Kugel Burrata, zerpfückt
  • Nach Belieben Basilikumblätter, in feinen Streifen

Zubereitung

  1. Penne nach Packungsanleitung kochen, abgießen, zurück in den Topf geben und zugedeckt zur Seite stellen.
  2. Zwiebeln, Knoblauch, Peperoncino und Auberginen im Öl einige Minuten andünsten, mit Gemüsebrühe ablöschen, Tomatenhälften zugeben und 10 bis 15 Minuten weiterdünsten. Wenn die Auberginen gar sind, mit Salz und Pfeffer würzen, Penne zugeben und erhitzen.
  3. Burrata unterrühren und sofort mit Basilikum bestreut servieren.
  4. Wer mag, gibt jetzt auch noch ein wenig Sbrinz (Hartkäse aus der Schweiz) und Olivenöl darüber.
https://wallygusto.de/2018/08/27/auberginen-tomaten-ragout-buchvorstellung/

Fazit

Gemüse 50 Sorten – 200 Saisonrezepte ist eine praktische Hilfe, um den täglichen Gemüsekonsum genussvoll, saisonal und abwechslungsreich zu gestalten. Und das mit einfachen Rezepten, die unglaublich gut schmecken. Herr Wallygusto und ich sind von dem Kochbuch schwer angetan. Ich bin mir sicher, dass wir noch lange Freude ob der Vielfalt der Gemüsesorten und Rezepte darin haben werden.

Vielen Dank an den Fona Verlag, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos & unverbindlich für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Italienischer Tortellini-Salat | Buchvorstellung

20. August 2018
Italienischer Tortellini-Salat aus Yummy! Ganz easy Pause

Wenn ich an meine Pausenbrote aus der Schulzeit zurückdenke, erfasst mich leichtes Schaudern – viel zu oft war es das ohnehin schon fade und labbrige Hausbrot, belegt mit Cervelatwurst vom Discounter. Fast noch schlimmer war, wenn es mit Schmelzkäse bestrichen daher kam. Zum Glück konnte ich meinem Eltern irgendwann Geld für den Brotzeitstand der Schule abringen, so dass meine Verpflegung bald aus knusprigen Leberkässemmeln oder überbackenden Käsesemmeln mit Salami bestand.

Zum Glück habe ich meine Verpflegung inzwischen schon lange selbst in der Hand und schnipple für Herrn Wallygusto und mich (fast) jeden Tag fröhlich Rohkost und Salate. Damit die Inspiration nicht erlischt, gibt es mit Yummy! Ganz easy Pause leckere Pausenbrot Rezepte, um dem Schulkiosk und der Kantine Lebewohl zu sagen! Hier findet jeder das Richtige zum snacken. Von Brotaufstrichen, Salaten und Wraps bis zu Suppen, Smoothies oder süßen Kleinigkeiten – einfache Pausenbrot Rezepte für jeden Geschmack.

Autor

Multitasking ist für Christiane Kührt ein Kinderspiel! Die freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt Ernährung, Essen & Trinken arbeitet als Redakteurin für die Zeitschriften Eltern und Eltern family. Daneben konzipiert sie Broschüren für Unternehmen der Lebensmittelbranche und schreibt für diverse Online-Verlage. Als leidenschaftliche Köchin und Bäckerin puzzelt sie gerne an neuen Rezeptideen.

Optik

Yummy! Ganz easy Pause überzeugt durch sein handliches Format und die qualitativ hochwertige Herstellung. Durch das Hardcover liegt das Buch gut in der Hand, die Seiten haben eine angenehme Dicke. Mir gefällt vor allem die klare, schnörkellose Optik, die sich konsequent durch die 96 Seiten zieht.

Leider hat nicht jedes Rezept ein Foto. Die Rezepte, die ein Foto abbekommen haben, wurden vom Fototeam aber sehr appetitlich in Szene gesetzt. Zwischen den Rezepten finden sich immer wieder auch Bastelideen, die gut verständlich erläutert werden und ebenfalls sehr hübsch sind. Das einzige, was mich ein wenig stört ist, dass Yummy! Ganz easy Pause ein bisschen zu rosa ausgefallen ist – aber das ist schließlich Geschmackssache.

Yummy! Ganz easy Pause | Buchvorstellung

Aus dem Inhalt

Gewusst wie
Belegt & gefüllt
Gerührt & geschnippelt
Süß & saftig
Register

Rezepte

Mit mehr als 50 kreativen, schnell gemachten Pausenbrot Rezepten von Christiane Kührt lässt Yummy! Ganz easy Pause keine Wünsche offen: Das Mittagessen wird sowohl für Süßmäuler als auch herzhafte Schlemmer zum wahren Genuss. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten, kommen doch viele der Rezepte ohne Fisch oder Fleisch aus.

Dabei interessieren mich weniger Pausenbrote und Süßkram – der Fokus liegt bei mir ganz klar auf der Rubrik „Gerührt & geschnippelt“. Diese Rubrik kann (wie der Name schon sagt) neben Suppen mit einigen rein vegetarischen Salaten aufwarten. Als Beispiel seien Bohnen-Tomaten-Salat, Couscous-Salat mit Minze oder (wirklich außergewöhnlich aromatisch) Spanischem Sommersalat genannt. Dazu werden jede Menge Variationsmöglichkeiten und Rezepte für Dressings aufgezeigt. Die Portionen – wie etwa beim Sommersalat – kommen mir teilweise recht übersichtlich vor. Aber hier kann ja jeder selbst schnell Abhilfe schaffen!

Neben den Rezepten gibt die Autorin in Yummy! Ganz easy Pause auch Tipps für die optimale Verpackung und den Transport der Pausensnacks. Um wertvolle Minuten am Morgen zu sparen (die zumindest ich gerne länger im Bett verbringe) rät sie, so viel wie möglich am Vorabend vorzubereiten. Ich muss gestehen, dass ich unsere Lunchboxen immer schon abends vorbereite, da mir morgens einfach die Nerven für Gemüse schneiden und Dressing machen fehlt.

Italienischer Tortellini-Salat aus Yummy! Ganz easy Pause

Kurzprofil

Titel: Yummy! Ganz easy Pause
Autor: Christiane Kührt
Herausgeber: ZS Verlag
ISBN: 978-3-89883-733-0
Preis: € 14,99

Ausprobiert

Wenn ich Salat für die Lunchbox vorbereite, ist neben dem Geschmack, vor allem eins wichtig: Schnell muss es gehen. Der Italienische Tortellini-Salat erfüllt diese Voraussetzung mit Leichtigkeit! Der Tortellini-Salat ist nicht nur super für die Mittagspause, sondern auch als schnelles Abendessen oder Mitbringsel für eine Grillfeier bestens geeignet! Da sich die Tortellini gerne voll saugen, sollte man den Salat allerdings nicht zu lange im Voraus zubereiten. Dann lieber die Sauce in einem extra Gefäß verpackt mitnehmen.

Wer mag verwendet, wie im Rezept angegeben, frische Tortellini. Ich finde allerdings, dass getrocknete Tortellini mehr in Form bleiben und daher besser für Salat geeignet sind. Wer mag, halbiert die Mini-Mozzarellakugeln noch, aber meiner Meinung nach ist das unnötig und kostet nur Zeit.

Italienischer Tortellini-Salat

Menge: 2 Personen

Italienischer Tortellini-Salat

Zutaten

  • 250 g Vollkorn Dinkel Tortellini mit Spinat-Ricotta-Füllung (z.B. von Alnatura)
  • Salz
  • 130 g Mini-Pflaumentomaten, halbiert oder geviertelt
  • 1 Becher Mini-Mozzarellakugeln (125 g Abtropfgewicht)
  • Nach Belieben Basilikum, in Streifen
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico Bianco oder Weißweinessig
  • 1 EL Orangensaft
  • 1 EL (grober) Senf
  • Zucker
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

  1. Tortellini in einem großen Topf mit Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest garen. Nudeln in ein Sieb gießen und abtropfen lassen.
  2. In einer großen Schüssel Olivenöl mit Essig, Orangesaft, Senf, einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer verquirlen.
  3. Tortellini, Tomaten, Mozzarellakugeln und Basilikumstreifen dazugeben und vorsichtig unter die Sauce heben. Salat in verschließbare Gläser oder Schüsseln füllen und kühl stellen.
https://wallygusto.de/2018/08/20/italienischer-tortellini-salat/

Fazit

Yummy! Ganz easy Pause hat mich mit alltagstauglichen, einfachen und dennoch köstlichen Ideen für die Lunchbox überzeugt: Ein dauerhafter Platz in meinem Kochbuchregal ist dem kleinen, aber feinen Kochbuch somit sicher!

Vielen Dank an den ZS Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Pasta mit Zucchini-Erdnuss-Sauce

13. August 2018
Pasta mit Zucchini-Erdnuss-Sauce | Rezept auf www.wallygusto.de

Dieses Rezept beginnt mit einem Geständnis: Als Kind kannte ich Spaghetti nur mit der berühmt-berüchtigten Fertig-Tomatensauce eines US-amerikanischen Lebensmittelkonzerns. Das hat sich zum Glück inzwischen geändert – wie Ihr an Pasta mit Kichererbsen & getrockneten Tomaten oder Avocado-Basilikum-Pesto sehen könnt! Ein ganz besonders interessantes Rezept ist aber diese Pasta mit Zucchini-Erdnuss-Sauce. Das erste Mal durfte ich dieses ausgefallene Gericht vor etlichen Jahren auf der Geburtstagsfeier vom Luftschubser kosten. Das ursprüngliche Rezept stammt von den Küchengöttern – ich habe dieses ein wenig angepasst.

Als Vegetarier kochen wir sowieso oft mit Zucchini – warum also nicht mal mit Erdnuss? Und dazu ein wenig Petersilienwurzel, die kommt in unserer Küche eh immer ein wenig zu kurz. Die Kombination mag im ersten Augenblick ein wenig befremdlich klingen, ist jedoch perfekt! Das würzige Aroma der Petersilienwurzel ist eine optimale Ergänzung zur milden, nussigen Zucchini, wunderbar abgerundet durch die Erdnussbutter.

Ein weiteres, meiner Meinung nach geniales Rezept mit Erdnussbutter und Spaghetti ist Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce! Oder Ihr wagt Euch gleich an bunte Gemüsenudeln mit Tofu & Tamarinden-Erdnusssoße! Lasst Euch auf keinen Fall von ungewöhnlichen Mischungen abschrecken!

Pasta mit Zucchini-Erdnuss-Sauce

Menge: 2 Personen

Pasta mit Zucchini-Erdnuss-Sauce

Zutaten

  • Salz
  • 220 g Vollkorn-Linguine oder Spaghetti
  • 1 großer Zucchino
  • 2 kleine Petersilienwurzeln oder Pastinaken
  • 1/2 Bund Koriandergrün
  • Rapsöl
  • 2 EL helle Sojasauce
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Erdnussmus
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Sambal Oelek

Zubereitung

  1. Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen lassen. Linguine darin nach Packungsangabe kochen.
  2. Zucchino und Pastinake waschen, Pastinake schälen. Beides mit einem Sparschäler in Streifen schneiden. Koriander waschen, trocken schütteln und die Blättchen fein hacken.
  3. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und Gemüsestreifen darin ca. 5 Min. anbraten. Mit Sojasauce und Brühe ablöschen, Deckel drauf und aufkochen lassen.
  4. Erdnussmus einrühren. Sauce mit Salz, Pfeffer und Sambal Oelek würzen. Kurz vor dem Servieren einen Teil des Koriandergrüns untermischen.
  5. Nudeln abgießen, mit der Sauce vermischen und Koriander bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/08/13/zucchini-erdnuss-sauce/

Mein Tipp

Wer keinen Koriander mag, kann stattdessen auch Petersilie verwenden. Als Ersatz für das Erdnussmus geht natürlich auch Erdnussbutter (creamy oder crunchy).

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Pasta mit Ofentomaten, Mozzarella und Salzzitrone

16. Juli 2018

Das Schöne an Pasta ist ja, dass es sich in der Regel um eher einfache und schnelle Rezepte handelt. Die meist auch noch sehr gut schmecken! Diese Pasta mit Ofentomaten, Mozzarella und Salzzitrone ist auf jeden Fall unglaublich lecker. Denn durch das Schmoren der Tomaten zusammen mit etwas Honig oder Zucker kommt deren Eigengeschmack toll zur Geltung. Unterstrichen wird das Ganze noch durch den tollen Geschmack der Salzzitronen. Das Gericht ist dafür nicht ganz so einfach und schnell wie unser “Schnellkochklassiker” Pasta aglio, olio e peperoncino. Bei uns kommt die Pasta dennoch häufig auf den Tisch, auch weil der leckere Geruch beim Schmoren einem schon das Wasser im Munde zerlaufen lässt!

Pasta mit Ofentomaten, Mozarella und Salzzitrone

Menge: 2 Personen

Pasta mit Ofentomaten, Mozarella und Salzzitrone

Zutaten

    Für die Ofentomaten
  • 12 Cocktailtomaten, halbiert
  • 1/8 Salzzitrone, Schale fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben
  • 2 Schalotten, in Ringe
  • 2 + 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • 1 TL Honig
  • 1 Chilli, getrocknet zerrieben
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Pfeffer
    Für die Pasta
  • 220 g Pasta
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 Büffel-Mozzarella
  • 2 Zweige Basilikum, frisch
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zunächst 2 EL Öl in eine backofenfeste Form geben und verteilen.
  2. Nun Rosmarinnadeln, Salzzitronen und die Knoblauchscheiben ebenfalls in der Form verteilen.
  3. Darauf nun die Cocktailtomaten mit der Schnittfläche nach unten plazieren und die Schalotten gleichmäßig darüber streuen.
  4. Das Ganze mit etwas Pfeffer bestreuen und mit Alufolie gut abdecken.
  5. Die Form nun für 25 Minuten auf die Mittlere Schiene in den nicht vorgeheizten Backofen bei 190°C Umluft geben.
  6. Parallel dazu nun den Honig mit dem restlichen Olivenöl, dem Chilli und dem Balsamico verrühren.
  7. Nach Ablauf der 25 Minuten die Alufolie entfernen und mit der Öl-Essig Mischung begießen und anschließend für weitere 20 Minuten ohne Folie im Ofen schmoren lassen.
  8. Während die Tomaten schmoren die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten und den Mozzarella in kleine Stücke rupfen.
  9. Rechtzeitig vor Ablauf die Nudeln kochen und kurz vor dem Abgießen der Nudeln 2-3 EL Nudelwasser entnehmen und in die Form im Backofen geben.
  10. Jetzt die Ofentomaten mit der Flüssigkeit zu den Nudeln geben und alles gut vermischen.
  11. Nun die Nudeln anrichten und mit darübergestreuten Mozzarella und Pinienkerne servieren.
https://wallygusto.de/2018/07/16/pasta-mit-ofentomaten-mozzarella-und-salzzitrone/

Meine Tipps

Für alles die es nicht so scharf mögen, auch die Pasta schmeckt auch ohne Chili super lecker.

Die Pasta lässt sich auch einfach vegan zuzubereiten: Man lässt einfach den Mozzarella weg und ersetzt den Honig durch eine vegane Variante. Gut eignet sich Agavendicksaft oder man bestäubt die Tomaten vor dem Schmoren mit Puderzucker.

Die Variante mit Puderzucker ist auch generell eine tolle Sache, da der Zucker beim Schmoren auf den Tomaten lecker karamellisiert.

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis Vegan

Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce & Chili

9. Juli 2018
Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce & Chili | Rezept auf www.wallygusto.de

Es war einmal eine bekannte amerikanische Fernsehköchin mit dem Namen Martha Stewart. Die kam eines Tages auf die Idee, Pasta mit klein geschnittenen Zutaten in – man höre und staune – eine Pfanne zu geben und alles gemeinsam zu garen. Kaum zu glauben, aber das Rezept funktionierte und wurde darum auch gleich als “One-Pan Pasta” veröffentlicht. Das einfache und schnell zubereitete Nudelgericht fand großen Anklang bei ihren Fans. Und auch in die Küchen der Foodblogger hielt es bald darauf zahlreich Einzug. Ein neuer Trend war geboren! Und wenn sie nicht gestorben ist, dann köchelt die One Pot Pasta noch heute! ;-)

Wenn ich mich recht erinnere, begann das Märchen der One-Pot-Pasta bereits 2013 – und so richtig aus dem Netz verschwunden ist sie seitdem nicht mehr! Die Blogs und Kochzeitschriften sind inzwischen voll mit mehr oder weniger kreativen Rezepten für dieses simple Gericht, das nicht nur Geschirr sondern auch Zeit spart. Selbst hier auf dem Blog gibt es mit One-Pot-Pasta mit Zucchini & Cocktailtomaten und One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten- und Zitrone bereits zwei Varianten dieses – sagen wir mal – „Klassikers der modernen Küche“. Mit Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce & Chili bekommen diese Gerichte jetzt ausgefallene Gesellschaft!

Gefunden habe ich das Rezept bereits vor einiger Zeit bei der Küchenchaotin – gekocht wurde es bislang leider nur 2x mal. Was aber nicht etwa daran liegt, dass die Kombination aus Pasta, Erdnuss und Chili nicht schmecken würde! Vielmehr ist die Thai Style One Pot Pasta eine ganz besonders köstliche Vertreterin ihrer Art: Die Mischung aus cremigem Erdnussmus, fruchtiger Paprika, knackigen Karotten und würzigen Frühlingszwiebeln ist einfach unschlagbar!

Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce & Chili

Menge: 2 Personen

Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce & Chili

Zutaten

  • 1 kleine Karotte, in Scheiben
  • 1 rote Paprika, halbiert und in feinen Streifen
  • 3 Frühlingszwiebeln, längs aufgeschnitten und in Stücken
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, fein gewürftelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1-2 getrocknete Chilis, zerbröselt
  • 220 g Linguine
  • 1 EL Erdnussmus
  • 1 MSP Mangopulver
  • 1 Prise Zucker
  • 60 g geröstete, gesalzene Erdnüsse
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL helle Sojasauce
  • Saft einer Limette
  • Nach Belieben Thai-Basilikumblätter
    Für obendrauf
  • nach Belieben geröstete, gesalzene Erdnüsse
  • nach Belieben Korianderblätter, ganz oder grob gehackt

Zubereitung

  1. Alle Zutaten (bis auf Thai-Basilikum und Koriander) in einen großen Topf geben,
  2. Deckel drauf und Herd auf höchster Stufe anschalten. One Pot Pasta einmal sprudelnd aufkochen, anschließend für circa 10 Minuten mit Deckel leise köcheln lassen. Regelmäßiges Umrühren nicht vergessen!
  3. Thai-Basilikum zugeben und ohne Deckel weiterköcheln, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz und die Linguine die gewünschte Bissfestigkeit erreicht hat.
  4. One Pot Pasta mit Erdnüssen und Koriander bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/07/09/thai-style-one-pot-pasta-mit-erdnusssauce-chili/

Mein Tipp

Statt Mangopulver könnt Ihr auch 1 EL Tamarindenpaste verwenden. Und statt Erdnussmus natürlich “richtige” Erdnussbutter!

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | Mai

15. Juni 2018
Lieblingslinks | Mail mit Pasta, Craftbier & einem neuen Café für Giesing

Der Mai macht nicht nur alles neu, sondern beglückt uns auch mit den ersten Erdbeeren! Da ich die süßen Früchtchen leider nicht besonders gut vertrage, konzentriere ich mich lieber auf grünen Spargel. Oder Rhabarber, den ich dieses Jahr erstmals zu Chutney verarbeitet habe. Aber auch sonst haben Herr Wallygusto und ich im Mai so einiges entdeckt und sogar schon ausprobiert. Und weil wir so fleißig waren, machen wir jetzt erst mal ein bisschen Pause – aber schon im Juli gibt’s hier wieder viele Lieblingsrezepte!

  • Ich leide an Perfektionismus und Harmoniesucht. Dass mich diese Eigenschaften weder persönlich noch beruflich wirklich weiterbringen, merke ich in zunehmenden Alter immer mehr. Wenn es Dir ähnlich geht, kann ich Dir diesen lesenswerten Artikel aus dem Business Punk wärmstens ans Herz legen: Sechs Eigenschaften, von denen ihr euch trennen solltet, um erfolgreich zu sein.
  • Ab Juni gibt es einen weiteren Grund, öfter mal in Giesing auf Kneipentour zu gehen: Die Betreiber des Riffraff eröffnen ein Café am Nockherberg. In dem ehemaligen Toilettenhäuschen warten ab Juni Craft Beer, hausgemachte Pizza & frische Waffeln am Stiel auf die hungrigen Gäste.
  • Auf der Braukunst Live konnten wir mit dem neuen Bier der Munich Brew Maffia nicht viel anfangen: In zwischen finden wir Das Kriminelle aber richtig gut.
  • Es geht wieder los! Endlich startet die zweite Staffel des Podcasts Talk Big! Janina und Sabine blicken zurück auf ihre Erfahrungen mit der ersten Blog Big. Zudem gibt es einen Einblick und kurze Ausschnitte der ersten Podcastepisoden, die die beiden Mädels für uns uns aufgenommen haben. Und: Trommelwirbel – ein erster Teaser für die zweite Blog Big – euere Bloggerkonferenz in München – die am Samstag, den 23. Juni in München stattfinden wird.
  • Endlich gibt es auch ein Pasing eine richtig schicke Eisdiele! Die Sweet Monkeys verführen uns mit handgemachten Eiskreationen und frischen, heißen Waffeln. Das Schöne daran: Die kleinen Köstlichkeiten sind frei von künstlichen Aromen, Konservierungsstoffen, Farbstoffen und allem anderen Schnickschnack.
  • Einfache & schnelle Gerichte finden Herr Wallygusto und ich einfach toll – was unschwer an unseren Lieblingsrezepten zu erkennen ist. Ganz besonders gut gefällt und daher Cacio e Pepe con Limone. Ihr könnt Euch sicher denken, dass diese Pasta inzwischen ganz, ganz oft bei uns auf den Tisch kommt.
  • Dank meines Fußpflegers und seinem umfangreichen Sortiments an Klatschzeitschriften bin ich meistens umfassend über das Treiben des europäischen Hochadels informiert. Klar, dass ich mich im Mai auch für die Hochzeit von Harry & seiner Megan interessiert habe. Sandra war in Windsor live vor Ort und verrät uns gerne ihre persönlichen Highlights der Royal Wedding.

Die hübschen Früchtchen für diese Beitrag habe ich – wie schon so viele hübsche Bilder – bei Jez Timms auf Unsplash gefunden.

Großbritannien Unterwegs

Oxford – Eine Reise nach Wales (7)

7. Mai 2018
Travel Guide Oxford

Schweren Herzens lassen wir den Snowdonia Nationalpark hinter uns und machen uns auf dem Rückweg nach London. Vorher legen wir aber noch eine Übernachtung in Oxford ein. Oxford? Warum ausgerechnet Oxford? Ganz einfach: Auf dem Weg nach London kommt man eh dort vorbei – und als große Fans der Fernsehserie “Lewis – Der Oxford Krimi” lassen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen! Oxford ist vor allem als Sitz der ältesten Universität in der englischsprachigen Welt bekannt. Von den knapp 135.000 Einwohnern sind ca. 18.000 eingeschriebene Studenten, die an den sage und schreibe 39 Colleges der Universität studieren. Die im Jahre 1167 gegründete Universität hat im Laufe der Zeit viele berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht. So haben in den letzten Jahrhunderten sechs Könige, fünf Staatspräsidenten, 46 Nobelpreisträger und 25 britische Premierminister in Oxford studiert.

Travel Guide | Oxford

Leider sind wir (natürlich) nicht die einzigen Touristen, die uns die pittoreske Stadt anschauen wollen: Oxford platzt gefühlt aus allen Nähten, gemütliches Bummeln durch die geschichtsträchtigen Straßen ist quasi nicht möglich. Wir beschließen daher recht schnell, uns eher früher als später den bereits erwähnten Pubs zuzuwenden.

Travel Guide | Oxford

Sehenswertes

Tatsächlich sieht es in der Universitätsstadt genauso aus, wie wir sie aus dem Fernsehen zu kennen glauben: Universität reiht sich an Universität. Oxford ist nicht umsonst bekannt als „city of dreaming spires“ – ein Begriff, den Matthew Arnold aufgrund der harmonischen Architektur der Universitätsgebäude prägte. Wo Universitäten sind, braucht es auch Bibliotheken: Und so wundert es nicht, dass die beeindruckende Radcliffe Camera ursprünglich eine Bibliothek beherbergte. Heute wird das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gebäude als Lesesaal verwendet.

Travel Guide | Oxford

Travel Guide Oxford | Radcliffe Camera

Mit richtig viel Elan gehen wir die Stadtbesichtigung allerdings nicht an: Wir lassen uns einfach durch die Menschenmassen treiben bzw. schieben. Etwas anderes bleibt uns bei den vielen Menschen, die die Straße von Oxford bevölkern, auch nicht übrig. Vielleicht sind wir auch aufgrund der vielen Wanderungen, die wir die letzten Tage gemacht haben, ein wenig erschöpft: Trotzdem ist es uns gelungen, ein wenig „Universitätsluft“ zu schnuppern und schöne Eindrücke von Oxford festzuhalten. Ganz besonders einprägsam ist dabei sicherlich das freche Hörnchen, das Herrn Wallygusto in den University Parks förmlich in die Kameralinse springt.

Travel Guide | Oxford

Essen & Trinken

Die Dichte der Pubs in Oxford ist wirklich beeindruckend – aber irgendwo müssen sich die armen Studierenden ja von den Strapazen des Bücherwälzens erholen! Fast jedes Pub hat einen mehr oder weniger großen Gastgarten, in dem es sich bei schönem Wetter sehr gut aushalten lässt. Weil Herr Wallygusto und ich gerne draußen sitzen, finden wir das natürlich wunderbar. Das Royal Oak und The Cape of Good Hope – die beide auch über eine gute Auswahl an Fassbieren verfügen – und das The Head of the River seien hier nur als Bespiele genannt.

Travel Guide Oxford | The Cape of Good Hope

Travel Guide Oxford | The Head of the River

Den ganzen Urlaub über habe ich von Macaroni and Cheese geträumt und war sehr enttäuscht, dass sie in ganz Wales in keinem einzigen Pub auf der Speisekarte zu finden waren. Meiner ganz persönlichen Meinung nach ist dieses Gericht einfach unwiderstehlich! In der gut versteckten Turf Tavern ist es dann endlich soweit: Ich kann endlich meine heißgeliebten Mac ‘n’ Cheese essen, auf die ich mich schon die ganze Zeit wie ein kleines Kind gefreut habe. Legendär ist „The Turf“ natürlich nicht wegen der mit Käse mit überbackenen Pasta! Vielmehr ist es das älteste Pub Oxfords, in dem schon viele Prominente zu Gast waren – so speisten & tranken hier schon Richard Burton und Elisabeth Taylor. Und außerdem stillte der durstige Cast der Harry-Potter-Filme hier während der Drehpausen seinen Durst.

Travel Guide Oxford | The Turf Tavern

Travel Guide Oxford | Macaroni Cheese in der Turf Tavern

Das Pub The Gardeners Arms entdecken wir leider erst nach dem Abendessen und mit vollen Bäuchen. Die Speisekarte hier ist nämlich rein vegetarisch – teilweise sind die Gerichte sogar vegan. So begnügen wir uns lediglich mit einem Bierchen und einer kleinen Tüte Chips, während an den Nebentischen dicke Veggieburger und köstlich aussehende indische Thalis verzehrt werden. Wir verbringen leider nur einen Abend in Oxford, so dass wir leider keine Gelegenheit haben, das Versäumte nachzuholen. Beim nächsten Mal werden wir diesen Fehler nicht machen! Aber auch so ist es im idyllischen Gastgarten des The Gardeners Arms sehr gemütlich.

Travel Guide Oxford | The Gardeners Arms

Schlafen

Über Expedia entdeckt Herr Wallygusto zu einem superduper Angebotspreis das exklusive Cotswold Lodge Hotel. Untergebracht in einem imposanten viktorianischen Herrenhaus befindet es sich in einem pittoresken Wohngebiet, das zum Bummeln und Häuser gucken einlädt. Vor dem Gebäude befindet sich ein großer, hauseigener Parkplatz. Positiv zu erwähnen ist auch die Nähe zum Stadtzentrum Oxfords, das nur 13 Gehminuten entfernt liegt. Auch viele andere Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Pitts Rivers Museum, das Oxford University Museum of Natural History oder Sheldonian Theatre sind fußläufig schnell erreichbar. In der Nähe gibt es mehrer Pubs, Cafés und kleine Läden für Dinge des täglichen Bedarfs.

Travel Guide Oxford | Rund um das Cotswold Lodge Hotel

Die eleganten Zimmer mit ihren Strukturtapeten und den vielen bunten Bildern sind typisch englisch. Wer auf Kitsch steht, ist hier richtig! Unser Zimmer ist zwar nicht groß, aber mit edlen Möbeln ausgestattet und sehr, sehr sauber. Außerdem verfügt es über kostenloses WLAN und Satelliten-TV sowie eine Möglichkeit, Tee und Kaffee zu kochen. Erfreulicherweise wartet pro Person auch eine Flasche Mineralwasser, die wir nach der langen Autofahrt gierig hinunterstürzen.

Das Frühstück wird in einem mondänen Restaurant mit Erkerfenstern serviert. An einem Buffet versorgen wir uns mit Obst, Cerealien, Quark, Käse, Brötchen und Croissants. Erfreulicherweise ist es auch möglich, warmes Frühstück am Tisch zu bestellen: Full Englisch Breakfast – auch als vegetarische Variante, Eggs Benedict und – der Klassiker des englischen Frühstücks schlechthin – Porridge. Alles wird frisch zubereitet und vom freundlichen Service heiß serviert. Auch geschmacklich gibt’s nichts auszusetzen.

Travel Guide Oxford | Frühstück im Cotswold Lodge Hotel

Liste der oben genannten Lokale & Unterkünfte und deren Adressen

Wer jetzt Lust auf einen Urlaub in Wales bekommen hat, sollte unbedingt auch meine anderen Reiseberichte lesen:

London Travel Guide
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Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Erbsen-Zitronen-Sauce

27. April 2018
Erbsen-Zitronen-Sauce | Rezept auf www.wallygusto.de

Erbsen sind zart und süß – je frischer sie sind, desto besser. Sie schmecken als Gemüsebeilage, im Salat, in Eintöpfen und vielen anderen köstlichen Speisen. Besonders lecker sind auch Zuckerschoten, bei denen es sich um eine Erbsensorte handelt. Eines unserer absoluten Lieblingsrezepte ist diese Erbsen-Zitronen-Sauce. Ich habe das Rezept vor Jahren im Internet gefunden und eine Zeitlang gab es dieses wunderbare Gericht mindestens 1x im Monat bei uns. Probiert sie mal aus – Ihr werdet erstaunt sein, wie lecker so ein einfaches Gericht sein kann!

Die Saison der Erbse ist übrigens kurz. Aber die meisten essen Erbsen das ganze Jahr aus der Dose, denn diese sind eben das ganze Jahr verfügbar. Herr Wallygusto und ich bevorzugen die tiefgekühlte Variante, von der wir immer einen Beutel im Gefrierschrank haben. Von Mai bis August aber, wenn die Gartenerbsen ihre Hochsaison haben, sollte man die eingefrorene Verwandtschaft aber ebenso vergessen wie diejenige aus Dosen. Die frisch aus den Schoten geholten Erbsen haben mehr Aroma, sie sind zarter und verfügen über die delikatere Fruchtsüße. Nur die frischsten Erbsen sind so unvergleichlich zart und süß und sollten deshalb auch sofort verbraucht werden! Beim Lagern reifen Erbsen nach. Sie holen sich ihre Nahrung aus den Schoten, mit denen sie quasi durch eine Nabelschnur verbunden sind. Dabei wandelt sich der den Geschmack der Erbsen bestimmende Zucker in Stärke um, was unweigerlich dazu führt, dass auch die zarteste und süßeste Erbse bitter und mehlig wird. (Quelle: chefkoch.de).

Erbsen-Zitronen-Sauce

Erbsen-Zitronen-Sauce

Zutaten

  • Rapsöl
  • 250 g Erbsen (Tiefkühl)
  • 1 Knoblauchzehe, in feinen Streifen
  • 200 g Sahne
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 - 3 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Rapsöl in einem Topf erhitzen. Erbsen und Knoblauch dazu geben, 1 bis 2 Minuten dünsten.
  2. Sahne und Brühe zugeben, alles in 5 bis 6 Minuten cremig einkochen lasssen.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  4. Erbsen-Zitronen-Sugo mit Pasta nach Wahl servieren. Wer mag, streut noch ein wenig geriebenen Parmesan darüber.
https://wallygusto.de/2018/04/27/erbsen-zitronen-sauce/

Mein Tipp

Zu Erbsen-Zitronen-Sauce schmecken alle Formen von kurzen Nudeln! Herr Wallygusto und ich verwenden am liebsten Torchiette oder Fusilli.

Kartoffeln | Hülsenfrüchte Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Pasta mit Kichererbsen & getrockneten Tomaten

13. April 2018
Pasta mit Kichererbsen | Rezept auf www.wallygusto.de

Wie es sich für einen ordentlichen Foodblogger gehört, besitze ich eine recht ansehnliche Anzahl an Kochbüchern. Die Auswahl reicht dabei von Alpenküche vegetarisch bis hin zu Tapas vegetarisch. Seltsamerweise probiere ich aber sehr wenig daraus aus: Viel lieber gehe ich im Internet auf die Suche nach neuen Rezepten. Das mag oft daran liegen, dass wir die ein oder anderen Reste zuhause haben. Und das Internet einfach schneller ein geeignetes Gericht parat hat. Wenn ich dann doch mal etwas aus Kochbüchern koche, sind es oft dieselben Rezepte. Eines dieser besagten Kochbücher ist aus Das große Pasta-Buch. Ich habe bisher genau zwei Rezepte daraus ausprobiert – welche ich aber regelmäßig immer wieder gerne auf den Tisch bringe: Sauce aus gebackenem Gemüse und Pasta mit Kichererbsen. Letzteres Rezept ist mein absolutes Highlight – und das möchte ich Euch heute gerne vorstellen!

Natürlich habe ich dieses Gericht ein bisschen angepasst: So kommen bei uns Herr Wallygustos wunderbare Salzzitronen zum Einsatz, die für das gewisse Etwas sorgen. Auch verwende ich keine Conchiglie (kleine Muschelnudeln), sondern Orechiette. „Orecchiette“ bedeutet auf Italienisch „Öhrchen“. Den Namen verdankt die Pasta ihrer Form: Durch den verdickten umlaufenden Rand und der leicht gerunzelten Oberfläche erinnern Orechiette tatsächlich ein wenig an kleine Ohren. Sie stammen übrigens aus Apulien und sind dort so etwas wie ein Nationalgericht.

Kichererbsen passen übrigens nicht nur ganz hervorragend zu Pasta sondern machen als Veggie-Burger eine gute Figur. Und geröstete Kichererbsen sind ein köstlicher und gesunder Snack.

Pasta mit Kichererbsen

Menge: 2 Personen

Pasta mit Kichererbsen

Zutaten

  • 250 g Orecchiette
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, halbiert und in feine Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht), abgebraust und abgetropft
  • 40 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und in dünnen Streifen
  • 1 rote Chili, in dünnen Ringen
  • 1/8 Salzzitrone, abgewaschen und fein gewürfelt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL frischen (oder getrockneten) Oregano
  • 1 EL Petersilie, feingehackt
  • Pfeffer
  • Salz
  • Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

  1. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und Orecchiette darin al dente kochen. Abtropfen lassen und wieder in den Topf geben.
  2. Während die Pasta kocht, Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln weich und goldbraun dünsten.
  3. Knoblauch ebenfalls in die Pfanne geben und 1 Minute dünsten. Kichererbsen, getrocknete Tomaten, Chili und Salzzitrone dazugeben und bei starker Hitze erwärmen. Anschließend Zitronensaft, Oregano und Petersilie untermischen.
  4. Pasta zu der fertigen Sauce in die Pfanne geben und gut verrühren, mit Pfeffer und ggf. noch etwas Salz abschmecken. Mit Parmesan bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/04/13/pasta-mit-kichererbsen-getrockneten-tomaten/

Mein Tipp

Und wenn Ihr keine Salzzitronen im Haus haben solltet, verwendet einfach ein bisschen mehr Zitronensaft und Salz! Und wenn Ihr es vegan mögt, lässt den Parmesan einfach weg bzw. verwendet eine Alternative Eurer Wahl!