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Mataji’s Kitchen | Schwabing 

16. Juni 2017

Lacht mich bitte nicht aus, aber für mich ist indisches Essen Foodporn pur! Schon allein beim Gedanken an sämige, aromatische Curries & duftendes Naan lässt mir das Wasser im Munde zusammen. Herrn Wallygusto geht es da nicht besser! Ein Glück, dass es in München genügend indische Lokale gibt, in denen wir diese kulinarischen Gelüste stillen können. Eines davon ist mataji’s kitchen in Schwabing.

Drinnen

Das Lokal ist klein und modern eingerichtet. Schreiend bunte Wände und kitschige Deko, wie beim Inder gerne üblich, sucht man in matajis kitchen vergeblich. Dass es sich um ein indisches Lokal handelt, sehen wir nur anhand der Landschaftsbilder und den vereinzelten Götterstatuen. Die Atmosphäre ist schick und modern, aber ohne unterkühlt zu wirken. Das Publikum an diesem Sonntagabend besteht vorrangig aus jungen Päarchen und solchen in den besten Jahren.

Speisekarte

Beim Studium der Speisekarte erfahren wir, dass mataji auf Hindi die respektvolle Anrede für Mutter und Großmutter ist. In Indien ist es Tradition, dass sich die Mutter um das leibliche Wohl der Familie kümmert. In matajis kitchen hat man sich anscheinend viel von den Müttern angeschaut, denn gekocht wird nach der indischen Familienrezepten. Zum Glück hat die mataji neben Fleisch- und Fisch-Spezialitäten auch eine große Anzahl an vegetarischen und veganen Rezepten überliefert. Ganz besonders toll finden wir, dass davon einige hausgemachten Frischkäse beinhalten, den wir sehr gerne essen, aber aus Faulheit nie zuhause machen.;-)

Geschmack

Auch in mataji’s kitchen grüßt die Küche mit knusprigen Waffeln aus Linsenmehl, den so genannten Papadam. Dazu werden drei aromatische Saucen gereicht, bei denen wir sofort sehen, dass bei der Herstellung erfreulicherweise keine künstlichen Farbstoffe verwendet wurden. Auch spricht man sich in der Speisekarte ausdrücklich gegen Geschmacksverstärker aus.

Die Pakoras sind dünn paniert und nicht zu fettig. Dazu gibt’s frischen Salat mit Joghurtdressing. Der im Tandoori gegrillte, hausgemachte Frischkäse mit Cashew, frischem Koriander und der fruchtigen Tomaten-Masalasoße (Paneer Tikka Masala) ist einfach ein Traum! Die frischen, im Tandoori-Ofen gegrillten und mit Zwiebeln und Tomaten pürierten Auberginen (Baigan Ka Bharta), sind kräftig gewürzt und überzeugen durch ihre feine Textur. Das Garlic Naan, auf das wir in letzter Zeit nicht verzichten können, ist herrlich weich und fluffig.

Der Weissburgunder ist schön kühl und süffig, der Blaue Zweigelt war ganz okay, jedoch leider ein bisschen zu warm.

Service

Wir werden den ganzen Abend sehr freundlich und aufmerksam bedient. Und beim Bezahlen fragt uns der Chef persönlich, wie es uns geschmeckt hat. Natürlich lautet unsere Antwort: „Alles super!“.

Preise

Vorspeisen gibt es in matajis kitchen für € 5,00 – € 6,00, die vegetarischen Curries kosten zwischen € 10,00 – € 12,00. Zusätzliche Beilagen wie unser Naan mit Knoblauch kosten € 2,50 — € 3,50. Auch an den Weinen gibt es preislich nichts auszusetzen (Weissburgunder 0,2 € 4,50 / Blauer Zweigelt 0,2 € 4,90).

Fazit

mataji’s kitchen ist ohne Zweifel einer der besten Inder der Stadt. Und unglaublich beliebt, denn ständig waren verschiedenste Lieferdienste da, um hungrige Menschen daheim mit indischen Köstlichkeiten versorgen. Da Laim wahrscheinlich eher nicht zum Liefergebiet gehört, werden wir auf jeden Fall wieder persönlich vorbei kommen. Der Weg quer durch die Stadt lohnt definitiv!

Adresse: Schleißheimer Str. 121, 80797 München

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Samrat | Altstadt

20. Oktober 2013

Meine neueste Entdeckung für ein gutes und günstiges Mittagessen in der Münchner City ist das „Samrat“ in der Papa-Schmidt-Strasse. Für € 6,50 bekommt man vegetarischen „Business Lunch“ mit Salat oder Tagessuppe und einem kleinen Getränk.

Okay, der Salat war recht lieblos angerichtet und ließ wirklich das Allerschlimmste für das Hauptgericht erwarten. Hier wurde ich jedoch eines besseren belehrt, denn das „Palak Shabsi“ aus gemischtem Gemüse mit orientalischen Spinat war pikant und lecker. Und schön satt machte es auch. Das traf übrigens laut meinen Kollegen auch auf das „Chicken Korma“ (Hähnchenbrustfilet in Joghurt-Sauce mit Kaschmir-Gewürzen) zu. Sehr gut war auch der Basmati-Reis, der mit irgendetwas (Lebensmittelfarbe? Kurkuma?) eingefärbt war und somit unsere Geschmacksknospen etwas verwirrt. Zu viert saßen wir da und probierten den Reis immer wieder, kamen aber nicht darauf, mit was oder ob überhaupt er gewürzt war.

Ein kleines Manko war allerdings der Service: Für die Mittagspause dauerte es vom Bestellen bis zum Bezahlen einfach zu lange. Außerdem bekam ich statt Cola eine Apfelschorle serviert. Und mit viel Begeisterung war die Dame leider auch nicht zu Gange.

Da Preis-Leistung aber auf jeden Fall stimmen, will ich mal nicht so sein und drücke ein Auge zu :-). Auf jeden Fall war das bestimmt nicht meine letzte Mittagspause im „Samrat“.

Adresse: Papa-Schmid-Str. 1, 80469 München

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Sidhartha | Obermenzing

17. September 2013
Sidharta

Traditionell gehen wir am Vorabend eines jeden Urlaubs bei unserem kleinen Thai um die Ecke zum Essen. Leider wurde daraus diesmal nichts, denn auch Restaurants gönnen sich eine Sommerpause. So mussten wir uns nach einer geeigneten, sprich leckeren und nah gelegenen, Alternative umsehen. Da wir ein paar Tage zuvor mit dem Fahrrad beim Sidhartha vorgefahren sind und ein Blick durchs Fenster sehr vielversprechend aussah, war eine Ausweichlösung sehr schnell gefunden. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich hierbei von den Kronleuchtern habe beeinflussen lassen :-).

Das Sidhartha ist ein nordindisches Restaurant und direkt an der Würm gelegen. Eigentlich würde man in diesem Teil von Obermenzing eine eher rustikale Gaststätte erwarten, schließlich sind der Alte Wirt und der Weichandhof in unmittelbarer Nachbarschaft. Leider war es bei unserem Besuch schon etwas kühler, so dass wir nicht in dem traumhaften Gastgarten am Flusslauf sondern im eleganten Innenraum nahmen. Die Einrichtung ist sehr schlicht, den sonst gerne in indischen Lokalen verwendeten Schnickschnack sucht man hier vergeblich. Die Wände sind in dunkelrot gehalten, einige wenige Bilder mit indischen Motiven sowie ein paar Holzfiguren sorgen für schöne Akzente. Auch besagte Kronleuchter tragen zum stilvollen Ambiente bei. Auf den kleinen Tischen liegen dicke Stoffservietten und kunstvoll arrangiertes Geschirr.

Sidharta Pakora

Wie erhofft bot uns die Speisekarte eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten, so dass wir tatsächlich die Qual der Wahl hatten. Da Wallygustos bekennende „Wiederholungstäter“ sind, bestellten wir – wie immer beim Inder – Pakora (Gemüse in Kichererbsenteig, € 4,60) und Samosa (Teigtaschen mit Gemüse, € 4,60). Besonders die Gemüsetaschen waren sehr pikant gewürzt und in der Füllung waren sogar Cashewkerne . Eigentlich hätte es die Vorspeise ja gar nicht gebraucht, denn vorneweg wurde Chapati mit dreierlei Soßen serviert. Da alles aber so unglaublich lecker war, haben wir unsere Entscheidung nicht allzu stark bereut :-). Weiter ging es nun mit Karahi Paneer und Taj Mahal Koftas  (jedes Gericht € 12,50). Dazu bestellten wir Weizenbrot, das ordentlich mit angebratenen Knoblauch bestreut war (Lassan Klucha, € 3,20). Das in Nordindien sehr bekannte Gericht Karahi Paneer bestand hauptsächlich aus Tomatensoße mit großen Käsestücken und war sehr interessant gewürzt. Ich glaube, wir haben nie zuvor bewusst schwarzen Kardamom gegessen. Um herauszufinden, um was es sich bei dieser komischen „Blüte“ eigentlich genau handelt, mussten wir sogar erst beim hilfsbereiten Ober nachfragen. Die Koftas schwammen in einer feinen Tomaten-Sahne-Soße und schmeckten ebenfalls herrlich. Bisher dachte ich, die Gemüsebällchen im Swagat wären die besten meines Lebens gewesen, aber an diesem Abend wurde ich eines besseren belehrt. Normalerweise bekommt man standardmäßig normalen gekochten Reis serviert, so dass der zum Hauptgericht gereichte Gewürzreis ein besonderes Highlight war.

Der Service hat uns anfangs ein wenig links liegen gelassen, agierte dann aber sehr schnell und professionell. Generell waren alle Bedienungen etwas unterkühlt.

Alles in allem ist das Sidhartha eine Offenbarung für die Sinne und deswegen auch längst kein Geheimtipp mehr! Das Lokal selbst sowie der Gastgarten waren an diesem Freitagabend sehr gut besucht, man sollte also wohl auf jeden Fall reservieren. Zumindest, wenn man an einem Wochenende hier speisen möchte. Da wir nach unserem Abend hier glücklich und zufrieden nach Hauser rollten, werden wir dies auf jeden Fall bald wieder tun!

Adresse: Zehentstadelweg 12, 81247 München

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Swagat | Bogenhausen

3. Juni 2012

Für viele Münchner ist das „Swagat“ der beste Inder der Stadt. So viel Lob bekommt das Restaurant von mir zwar nicht, denn dazu kenne ich einfach nicht genug indische Lokale, aber lecker speisen kann man hier auf jeden Fall.

Wie eigentlich immer beim Inder ist die Auswahl an vegetarischen Gerichten sehr groß und wird auch noch durch eine Tageskarte ergänzt. Die Wahl der Vorspeisen fiel uns wie immer sehr leicht, denn wir bestellten mal wieder „Vegetable Pakora“ (frisches gemischtes Gemüse, frittiert in Kichererbsenteig ) und „Vegetable Samosa“ (2 Pastetchen mit frischem Gemüse gefüllt). Dazu gab’s dünnes Brot – ich glaub‘ das heißt „Papadam“ und 3 Soßen auf’s Haus. Im Anschluß ließen wir uns „Palak Kofta“ (Gemüsebällchen in Spinat) und „Chilli Paneer“ (frischer hausgemachter Käse, zubereitet in Tomaten-Chilli-Sauce) servieren. Beides sind Speisen aus der nordindischer Küche, für die wir hoffentlich schnell die Rezepte im Internet finden…einfach hervorragend!! Das Gericht mit dem Käse wird in der Speisekarte zurecht als „scharf“ bezeichnet und war ein bisschen zu rot, wahrscheinlich hat man ein bisschen mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen. Das Bällchen-Curry schmeckte ganz fein und schade, dass das Schälchen so schnell leer war. 🙂

Wie’s drinnen aussieht weiß ich nicht, denn wir saßen im Gastgarten direkt. Da ist es recht schön, wenn auch durch die vielen vorbeifahrenden Autos und den Linienbus a bisserl laut.

Der Service war eine seltsame Mischung aus aufmerksam, höflich und dann doch irgendwie nicht auf Zack, denn wir saßen teilweise schon ganz schön lang vor leeren Gläsern. Auch die Preise sind recht hoch, aber was will man von der exquisiten Lage vis-à-vis dem Prinzregenten-Theater auch erwarten? Aber egal…ich komme bestimmt ganz schnell wieder hier vorbei; schließlich will ich die anderen vegetarischen Gericht unbedingt auch noch ausprobieren. 🙂

Wer mehr Infos möchte, schaut am besten mal auf www.swagat.de vorbei. Die Daten sind allerdings nicht mehr ganz aktuell, so wird z.B. kein Augustiner sondern Spaten ausgeschenkt.

Adresse: Prinzregentenplatz 13, 81675 München

Das Foto für diesen Beitrag stammt von Pexels und bildet NICHT das hier vorgestellte Restaurant ab.

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Rajasthan | Unterhaching

20. Mai 2012

Der Sitz der Könige („Rajasthan“) befindet sich seit einigen Jahren am Rathausplatz in Unterhaching. Und wer keine Lust mehr hat auf Käsespätzle im „Althaching“ oder auf eine Pizza im „Barrissimo“ kann hier wahrlich königlich speisen. Schon allein der Empfang lässt gutes erahnen, denn er ist herzlich und zuvorkommend. Die Einrichtung selbst ist angenehm unaufdringlich, also nicht so schrecklich bunt wie man das vielleicht beim Inder erwarten würde. Auswahl – auch an vegetarischen Gerichten – gibt es genug und wir sich wie wir nicht entscheiden kann, ist mit einem „Vegetable Thali“ gut beraten. Es besteht nämlich aus 6 verschiedenen Gemüsegerichten sowie Raita (Gurken – Joghurt) und Salat. Dazu gibt es Basmatireis. Lecker war’s – genauso übrigens wie die „Vegetable Samosa“ (2 Pastetchen mit frischem Gemüse gefüllt). Preislich gibt’s auch nix zu meckern, denn Vorspeisen kosten um die € 5 und vegetarische Hauptgerichte zwischen € 9 und € 11. Mehr Infos und die umfangreiche Speisekarte findet Ihr unter Mehr Infos und die umfangreiche Speisekarte findet Ihr unter www.rajasthan-muc.de.

Adresse: Rathausplatz 4, 82008 Unterhaching

Das Foto für diesen Beitrag stammt von Pexels und bildet NICHT das hier vorgestellte Restaurant ab.

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Ghazal | Laim | Leider inzwischen für immer geschlossen

25. April 2011

Dieses indische Lokal hat vor Kurzem in unserem Viertel eröffnet und natürlich konnten wir kaum erwarten, es zu testen. Leider waren wir die einzigen Gäste, aber am frühen Sonntagabend ist das wohl auch nicht anders zu erwarten. Draußen im Gastgarten kann man schön sitzen, auch wenn man dank des roten Fußbodens ein wenig  an die Aschenbahnen auf Sportplätzen erinnert wird und die Landsberger Straße eine erstaunliche Präsenz hat.

Die Einrichtung drinnen ist recht einfach und in warmen Gelb-und Rottönen gehalten und an den Wänden hängen ein paar Bilder mit indischen Motiven. Der untere Bereich, in dem sich die Toiletten befinden, ist zwar sauber, schreit aber nach einem „Facelift“. Der Ober war freundlich und zuvorkommend, wir haben uns gleich gut aufgehoben gefühlt. Die Speisekarte ist sehr umfangreich und bietet auch für Vegetarier eine große Auswahl. Wir wählten „Vegetable Samosa“  (Gemüsetaschen) und „Vegetable Pakoras“ (fritiertes Gemüse in Kichererbsenteig) sowie als Hauptgang „Alu Gobhi“ (Blumenkohl und Kartoffeln in pikanter Soße) und „Karahi Paneer“ (hausgemachter Käse mit Paprika und Zwiebeln). Pakoras und vorallem die riesigen Samosa schmeckten nicht schlecht, waren allerdings leider etwas kalt. Die Hauptgerichte waren solide zubereitet, ließen allerdings ein wenig die indischen Gewürze vermissen.  „Karahi Paneer“ konnte eine angenehme Schärfe und sehr große Käsestücke aufweisen. Alles in allem bekamen wir eine anständige Leistung zu üblichen Preisen (Vorspeise € 4,20 – 4,60, Hauptgang 9,50 – 10,20) geboten. Gespannt darf man sein, ob sich dieser Inder behaupten kann, denn rein gefühlsmässig würde ich einem „Nachbarschaftsitaliener“ größere Chanchen einräumen. Wir würden dem „Ghazal“ auf jeden Fall nochmals einen Besuch abstatten.

Adresse: Veldener Str. 140, 81241 München

Das Foto für diesen Beitrag stammt von Pexels und bildet NICHT das hier vorgestellte Restaurant ab.

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Satyam | Berg am Laim

16. März 2011

Irgendwie lässt sich die Fastenzeit diesmal recht zäh an, denn auf einen Besuch im „Satyam“ konnte ich vor dem Konzert von Hurts dann doch nicht verzichten. Wie hätte man denn sonst auch die Zeit bis dahin sinnvoll überbrücken können?

Das indische Restaurant liegt verkehrsgünstig in der Berg-am-Laim-Str., denn die Haltestelle der Tram 19 liegt direkt vor der Haustür. Was schon beim Betreten des recht großen Gastraumes auffällt ist, dass zwar nicht auf die obligatorischen indischen Dekorationselemente verzichtet wurde, das Ambiente aber keineswegs überfrachtet oder gar kitschig wirkt. Die Speisekarte ist recht umfangreich, so dass das intensive Studium derselben ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Aufgefallen ist mir die große Auswahl an Suppen und vegetarischen Speisen. Da wir uns nicht entscheiden konnten, wählten wir der Einfachheit halber „Vegetable Thali“ für 2 Personen mit 6 verschiedenen Gemüsegerichten, Gurken Raita, Salat und Naan. Reis soviel man essen kann ist im Preis von € 27,50 enthalten. Die Gerichte waren bis auf eine Ausnahme aromatisch gewürzt und sehr lecker. Der Service war die ganze Zeit über sehr nett und aufmerksam, auch wenn er uns nicht glauben wollte, dass wir „scharf“ meinen, wenn wir „scharf“ sagen. Obwohl wir nämlich „extra scharf“ bestellt hatten, kam man unserem Wunsch trotz intensiver Versicherung, dass wir wissen auf was wir uns einlassen, nicht nach. Der gute Mann war einfach zu besorgt, dass das Essen uns dann nicht schmeckt. Wir bekamen dann aber auf Anfrage ein Schälchen mit scharfer Soße, mit dem wir uns dann selbst den letzten „Pep“ verpassen konnten. Obwohl die Lage jetzt nicht wirklich spitze ist, sind die Preise relativ hoch: € 3,10 fürs normale Bier bzw. € 3,20 fürs alkoholfreie finde ich jetzt für ein Speiselokal nicht wirklich günstig und die vegetarischen Gerichte kosten großenteils um die € 10. Aber die Portionen sind wirklich ordentlich, Hunger hatte von uns echt keiner mehr. Und ich will eigentlich auch gar nicht meckern, denn mir hat’s im „Satyam“ echt gut gefallen und beim nächsten Mal wäre ich bestimmt wieder dabei!

Adresse: Berg-am-Laim-Str. 53, 81673 München

Das Foto für diesen Beitrag stammt von Pexels und bildet NICHT das hier vorgestellte Restaurant ab.

 

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Deeba | Maxvorstadt

6. Januar 2011

Seit 17 Jahren gibt es das pakistanische Restaurant Deeba in Maxvorstadt schon.  Mit schöner Regelmäßigkeit verschlägt es uns seit 10 Jahren an unserem Jahrestag hierher. Früher, als wir noch um die Ecke wohnten, waren wir nur einmal hier, aber diesen Rückstand haben wir in den letzten Jahren mit Leichtigkeit aufgeholt. Es gibt halt Rituale und Gewohnheiten, mit denen man nicht brechen sollte – zumal wenn das Essen so gut schmeckt wie in diesem pakistanischen Restaurant. Außerdem ist der Service immer freundlich und aufmerksam und man fühlt sich, als würde man nicht nur einmal im Jahr kommen sondern als wäre man wirklich Stammgast, der einmal die Woche vorbeischaut.

Drinnen

Das Restaurant ist recht klein und im Sommer kann man auch draußen sitzen, wobei es nur ein paar Tische gibt und die Barerstraße zu stark befahren ist, um gemütlich zu sein. Anscheinend wurde hier mal griechisch gekocht, denn die Bar ziert ein Dachgiebel, der stark an die Akropolis erinnert. Ansonsten wird hier auf Dekoration weitestgehend verzichtet, es gibt ein, zwei Wandbilder und ein paar Fotos. Gesessen wird an 2er-oder 4er-Tischen, wenn das Deeba gut besucht ist, kann’s auch schon mal kuschelig eng werden. Reservieren – vor allem an Wochenende – ist dringend empfohlen!!

Speisekarte

Die Speisekarte des Deeba bietet eine große Auswahl an Fleisch- und Fischgerichten, aber als Vegetarier kommt man trotzdem voll auf seine Kosten: Bei mindestens 10 vegetarischen / veganen Hauptgerichten, Vorspeisen und Suppen nicht mitgerechnet, fällt die Auswahl wirklich schwer. Bei unserem letzten Besuch vor ein paar Tagen wählten wir als Vorspeise MIXED VEGETABLE PAKORA (Gebackenes Gemüse in Kichererbsenteig) und SABSI SAMOSA (2 Teigtaschen mit Gemüse gefüllt) sowie LASAN NAN (Brot aus Hefeteig mit Knoblauch). Eigentlich braucht man die gar nicht, denn zu jedem Essen wird ein kleiner gemischter Salat mit PAPADAM (Dünnes Fladenbrot aus Linsenmehl) serviert, aber die Augen sind wie so oft größer als der Magen. 🙂 Danach gab’s ALU CHANA MASALA (Kartoffeln und Kichererbsen in Masalasoße mit frischen Tomaten und Ingwer) und PANEER MASALA (Hausgemachter Käse in Ingwer, Paprika und Garam – Masalasoße).

Geschmack

Die Gerichte waren gut gewürzt und wie immer sehr, sehr lecker! Gut finde ich, dass man beim Bestellen immer gefragt wird, wie scharf man sein Essen möchte. Natürlich gibt es auch von Haus aus sehr milde Gerichte mit Joghurt- oder Sahnesoße. Vorneweg bekommt man immer einen kleinen Salat und „Chapati“, das ist ein Grobweizenbrot aus dem Tandoor, serviert. Dazu werden dreierlei Soßen, nämlich Joghurt mit Minze, süß-sauer und ein sagenhaft leckeres Chutney mit Kapernäpfeln, gereicht. Eigentlich könnte man deswegen auch auf eine Vorspeise verzichten, aber daheim bereiten nie Pakoras (gebackenes Gemüse in Kichererbsenteig) und Samosas (Teigtaschen mit Gemüse gefüllt) zu. Wir bestellen sie daher im Deeba immer :-). Danach folgten „Vegetable Jalferezi“ (gemischtes Gemüse mit Paprika, Tomaten und Käse) und „Alu Chana Masala“(Kartoffeln und Kichererbsen in Masalasoße mit frischen Tomaten und Ingwer) mit Reis und Nan. Und was soll ich sagen? Alles war vorzüglich – wie jedes Jahr.

Service

Der Service ist sehr nett und aufmerksam, man fühlt sich gleich gut aufgehoben. Auch mit Reklamationen – ich habe erst ein falsches Gericht serviert bekommen – wird professionell umgegangen und man erhält ohne Probleme ein anderes bzw. das richtige Essen.

Preise

Die Preise der Speisekarte wurden schon ewig nicht mehr angepasst, zumindest kam uns das so vor. Vorspeisen kosten € 3,65, Hauptgerichte ca. € 11 und Nan € 2. Auch die Getränkepreise sind mit € 3,80 für den halben Liter San Pellegrino und € 3,30 für ein alkoholfreies Weißbier okay. Einzig den „Espresso danach“ für € 1,95 kann man getrost vergessen: Der schmeckte nämlich gar nicht.

Fazit

Herr Wallygusto und ich gehen seit Jahren regelmäßig ins Deeba und sind begeistert: Wir mögen die Art des Wirtes, der Service ist freundlich und aufmerksam, die Qualität der Speisen lässt nichts zu wünschen übrig. Wer gerne Pakistanisch oder Indisch isst, sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen.

Internet: www.deeba.de
Adresse: Barerstr. 42, 80799 München

Da ich leider nie Fotos gemacht habe, gibt es einen schönen Platzhalter von Pexels.