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Brot | Brötchen

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Kerne-Samen-Brötchen | Buchvorstellung

12. Oktober 2017
Kerne-Samen-Brötchen | Brot-Brötchen | Buchvorstellung | www.wallygusto.de

Vor gar nicht allzu langer Zeit holten Herr Wallygusto und ich uns am Wochenende immer eine Tüte Semmeln beim Bäcker unseres Vertrauens. Was schon eine immense Verbesserung zu ganz früher darstellte, als wir uns mit Aufbacksemmeln oder Toasties über Wasser gehalten haben. Von Ausflügen zur nahen SB-Bäckerei mal abgesehen. Inzwischen haben wir aber festgestellt, dass nichts über selbstgebackenes Brot oder Semmeln geht. Und das es eigentlich sehr einfach ist, frische Frühstücksbrötchen selbst zu backen. Für Leute, die das ganz genauso sehen hat der FONA Verlag das Buch Brot-Brötchen herausgebracht. 😉

Autor

Ihre Leidenschaft fürs Kochen und Backen entdeckte Marianna Buser vor Jahren während eines Fahrradurlaubs in Italien. Mammas und Nonnas brachten sie dort auf den Weg ihrer Großmutter. Heute ist sie eidg. dipl. Koch und hat ein Kurs- und Gastlokal und ist viel beschäftigte Party- und Starköchin.

Optik

Brot-Brötchen kommt als handliches Hardcover (185 x 245 mm) daher und umfasst 128 Seiten. Von den insgesamt 40 Farbfotos sind 30 ganzseitig, was ich – als großer Liebhaber von Rezeptfotos – natürlich toll finde. Die Optik des Buches – wie übrigens auch der Fotos – ist klar und schnörkellos.

Aus dem Inhalt

  • Einführung | Backzutaten | Der gesundheitliche Wert des Getreides | Die Getreidesorten und ihre Backeigenschaften | Brot-Abc
  • Grundrezepte Step by Step
  • Aus echtem Schrot und Korn
  • Brötchen
  • Für besondere Anlässe
  • Aus den Regionen und aus aller Welt

Rezepte

Aus dem eigenen Backofen Brot und Brötchen selber backen liegt voll im Trend. Kein Wunder, schmeckt frisches Backwerk doch um Längen besser als solches, dass den halben Tag oder länger bei der Bäckerfiliale im Regal liegt. Immer mehr VerbraucherINNEN kommen auf den Geschmack, denn man muss kein Nostalgiker sein, um sich für Brot und Brötchen aus dem eigenen Ofen begeistern zu können. Was aus der Hausbäckerei kommt, ist aus natürlichen Zutaten entstanden und unwiderstehlich gut. Eine breite Getreidepalette, getreideverwandte Produkte, Nüsse, Samen, Gewürze und viele Zutaten mehr sind die Basis für die große Brotvielfalt.

In Brot-Brötchen stellt uns Marianna Buser für jeden Anlass das richtige Brot vor. Dabei lehrt sie uns, dass die Zutaten das Eine, die Zeit das Andere ist. Beim Brotbacken gehören Aktivität (rühren, kneten, formen usw.) und Ruhepausen (Teigruhe zum Aufgehenlassen) zusammen und müssen unbedingt eingehalten werden; nur so gelingt das Backen von Brot.

Kurzprofil

Titel: Brot – Brötchen
Autor: Marianna Buser
Herausgeber: FONA Verlag
ISBN: 978-3-03780-590-9
Preis: € 19,90

Ausprobiert

Wie bereits angesprochen, essen Herr Wallygusto und ich gerne frische, selbst gebackene Semmeln zum Frühstück. Wir haben daher bereits vor einiger Zeit Kerne-Samen-Brötchen ausprobiert. Das Ergebnis war okay, aber „unsere“ Quarkbrötchen sagen uns einfach mehr zu – auch, weil die Zubereitung um einiges schneller geht.

Kerne-Samen-Brötchen | Brot-Brötchen | Buchvorstellung | www.wallygusto.de

Zutaten für 10 Brötchen
  • 5 EL Leinsamen
  • 100 ml Wasser
  • 15 g frisch Hefe
  • 1 TL Honig
  • 100 ml (lauwarmes) Wasser
  • 400 g Dinkelvollkornmehl
  • 1,5 TL Meersalz
  • 1 EL Sesamsamen
  • 1 EL Mohnsamen
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Kürbiskerne

Zubereitung

Leinsamen über Nacht im Wasser einweichen.

Frische Hefe mit Honig und Wasser verrühren.

Mehl in eine Rührschüssel geben und eine Vertiefung hinein drücken. Hefeflüssigkeit in die Vertiefung geben und 1 TL Mehl unterrühren. Vorteig mit einem feuchten Geschirrtuch zudecken und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Meersalz unter den Vorteig rühren. Leinsamen mit Flüssigkeit zugeben und in der Küchenmaschine in ca. 4 Minuten zu einem Teig verkneten. Samen und Kerne (außer Kürbiskernen, die kommen bei uns auf die Brötchen) in den Teig einarbeiten und anschließend wieder mit einem feuchten Tuch zudecken. Vorteig an einem warmen Ort auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 230 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Teig in 10 gleich große Portionen teilen, Kugeln formen und auf ein eingefettetes Blech leben. Mit Wasser bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen. Nochmals 10 Minuten gehen lassen.

Brötchen auf der mittleren Schiene bei 230 Grad 10 bis 12 Minuten im Ofen backen.

Fazit

Obwohl ich Brot – Brötchen beim ersten Durchblättern recht ansprechend fand, wollte der Funke letzten Endes dann doch nicht überspringen. Das – zusammen mit fehlender Zeit und Bequemlichkeit – sind auch der Grund, warum wir bisher nur dieses eine Rezept ausprobiert habe. Ich denke aber trotzdem, dass es ein schönes Buch für alle ist, die sich einmal an selbst gebackenen Brot und Brötchen aus dem eigenen Ofen versuchen wollen.

Vielen Dank an den FONA Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

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Rote Buns mit Körnern und Gewürzen 

21. Dezember 2015

Vor einem Jahr habe ich Euch das kleine, aber feine Kochbuch Veggie Burger aus dem Hädecke Verlag vorgestellt. Dazu gab es leckere Kürbis-Burger mit Joghurt-Sesam-Sauce und – natürlich – selbst gebackene Brötchen oder Buns. Das Rezept für die Buns habe ich damals ja nicht gepostet, Euch aber versprochen, dies schnell nachzuholen.

Veggie Burger HÄDECKE

Die Tage, Wochen und schließlich Monate zogen ins Land, ohne dass ich mein Versprechen wahr gemacht habe. Zu viele andere Themen haben mich das letzte Jahr sowohl auf dem Blog als auch im Leben 1.0 bewegt. Aber zum Glück werden Rezepte ja nicht schlecht und kann ich Euch heute zeigen, wie Ihr die die weltbesten bunten Buns mit Körnern und Gewürzen in der heimischen Küche selbst zubereiten könnt!

Buns mit Körnern und Gewürzen

Für 6 Buns

  • 500 g Weizenmehl ( Type 550)
  • 1 TL feinkörniges Salz
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 20 ml flüssiger Honig
  • 75 ml lauwarmes Wasser
  • 120 ml Dickmilch
  • 1 Ei
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • 2 EL Kürbiskerne*

*Da wir keine Kürbiskerne vorrätig hatten, haben wir Sonnenblumenkerne verwendet. Die passen auch ganz wunderbar!

Zubereitung

In einer großen Rührschüssel Mehl, Salz und Paprikapulver vermischen.

In einer kleinen Schüssel Trockenhefe mit Honig und lauwarmen Wasser anrühren und fünf Minuten stehen lassen. Wenn es leicht schäumt, Dickmilch, verquirltes Ei und Öl untermischen.

Anschließend die Mischung auf das Mehl gießen und ca. 10 Minuten durchkneten. Wenn der Teig nicht mehr an den Fingern klebt, Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und Teig etwa eine Stunde an einem warmen Ort ohne Zugluft gehen lassen.

Nun den Teig in sechs gleich schwere Portionen (jeweils ca. 110 g) aufteilen und leicht abgeflachte Kugeln daraus formen. Die Teiglinge mit der Naht nach unten und mit ausreichend Platz zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Jetzt müsst Ihr die Buns abgedeckt eine weitere Stunde an einem warmen Ort gehenlassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 190 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Buns mit Eigelb bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen. Dabei die Sonnenblumenkerne leicht andrücken, damit diese nicht gleich wieder runterkullern! Anschließend Buns 12-15 Minuten backen. Fertig!

Vor dem Durchschneiden und Belegen lasst Ihr die Buns am besten etwas abkühlen. Und dann steht dem perfekten Burger-Genuss wirklich nichts mehr im Weg! 🙂

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Schnelle Quarkbrötchen à la KÜCHENZAUBER

23. März 2015

Eigentlich wollte ich im neuen Jahr nicht mehr ganz so viele Klatsch- und Kochzeitschriften kaufen. Erste verdummen den Geist und aus zweiten koche ich einfach zu wenig nach. Und außerdem stapeln sich zuhause mal wieder die Kochbücher.

Als ich dann aber vor ein paar Wochen auf der Suche nach einer Fernsehzeitung am Kiosk meines Vertrauens vorbeikam, war es um diese guten Vorsätze geschehen. Dort sprang mir die rosa KÜCHENZAUBER (Ausgabe 1-2015) mit der Verheißung „Selbst gebackenes Brot“ ins Auge. Und weil ja ein ganz großer Vorsatz für dieses Jahr ist, mehr zu backen, musste die einfach mit. Zusammen mit zwei Promi-Magazinen. Eh klar. 🙂

Da es morgens schnell gehen muss, kommt uns das Rezept für diese Quarkbrötchen gerade recht! Die Zubereitung ist wirklich einfach und geht ratzfatz: Ofen vorheizen, Teig zusammenrühren, Brötchen formen, backen!

Und das beste daran: Das Ergebnis kann sich absolut sehen & schmecken lassen! Die schnellen Quarkbrötchen passen zu wirklich jedem Belag: Käse, Herrn Wallygustos Lieblings-Nuss-Nougat-Creme, Marmelade…ganz egal. Außerdem machen sie – trotz ihrer geringen Größe – pappsatt.

Wir haben jetzt Blut Mehl geleckt und werden uns ab jetzt garantiert öfter unsere Frühstücksbrötchen selbst backen!

Schnelle Quarkbroetchen KUECHENZAUBER

Zutaten für 8 Brötchen

  • 250 g (Dinkel-)Vollkornmehl
  • 250 g Magerquark
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Ei
  • nach Belieben Sesam und/Dinkelflocken

Zubereitung

Backofen auf 190 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät aus Mehl, Quark, Salz, Backpulver und Ei einen Teig herstellen.

Aus dem Teig 8 Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Brötchen mit etwas Wasser einpinseln und mit Sesam oder Dinkelflocken bestreuen.

Quarkbrötchen in dem Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen.

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Kaspressknödel mit Sauerkraut und Zwiebelsauce

19. Januar 2015

Wallygusto und ich sind immer wieder bei unseren Nachbarn in Tirol unterwegs und nicht nur wegen den schönen Bergen, Seen und den tollen Wandermöglichkeiten, nein auch wegen den tollen vegetarischen Leckereien welche die Österreichische Küche so mit sich bringt. Und da wir aus unserem Urlaub in Südtirol ein schönes Stück Graukas mitgebracht haben, war es nahe liegend mal wieder eines dieser leckeren Gerichte zu zubereiten.

Als Grundlage für die Kaspressknödel dient das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept welches bei uns Wallygustos für alle möglichen Semmelknödel-Variationen zum Einsatz kommt.

Rezept für 8-10 Kaspressknödel mit Kraut und Zwiebelsauce für 2-3 Personen

Für das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept:
  • 10 alte Semmeln (es dürfen ruhig auch ein paar Vollkornsemmeln dabei sein)
  • 3 Eier
  • 125 ml Milch
  • 1-2 EL Peterle gehackt
  • evtl. Semmelbrösel
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Prise Pfeffer (ich mag ihn auch in Semmelknödel durchaus grobgemahlen)
  • 1/4 TL Salz
Zusätzlich für die Kaspressknödel:
  • 150 g klein geschnittener, reifer Graukäse (Alternativ geht auch reifer Harzer ohne Kümmel oder ein ähnlicher Käse verfeinert mit einem Stück Parmesan)
  • Mehl
  • Pflanzenöl
Für die Sauce:
  • 4 Zwiebeln
  • Öl (z.B. Rapsöl)
  • 1 Prise Zucker
  • Mehl
  • ein Schuß Wein (weiß oder rot) – kann auch weggelassen werden
  • 1 TL Kümmel
  • Pfeffer
  • Salz
Für das geschmorte Sauerkraut (nach einem Rezept aus Kochen! Das Gelbe von GU*)
  • 1 Packung Sauerkraut (500 g)
  • 1 säuerlicher Apfel (kann auch weggelassen werden)
  • 1 Zwiebel
  • etwas Rapsöl
  • Salz
  • 1 kräftige Prise Zucker
  • 4 Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/4 l Gemüsebrühe

Zubereitung:

Zuerst solltet Ihr das Sauerkraut aufsetzen! Hierzu Sauerkraut in einem Sieb abtropfen lassen und mit einer Gabel auflockern. Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Schnitze schneiden. Zwiebel schälen und klein würfeln.

Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebelstücke darin glasig braten. Sauerkraut dazugeben und bei mittlerer Hitze kurz mitbraten. Anschließend mit Salz und Zucker würzen und Apfelschnitze, Wacholderbeeren und Lorbeerblatt zugeben. Gemüsebrühe angießen. Nun das Sauerkraut zugedeckt bei mittlerer Hitze in etwa 1 Stunde weich dünsten. Dabei immer wieder umrühren und nach Bedarf auch etwas Flüssigkeit (am besten die Abtropfflüssigkeit) angießen, damit das Kraut nicht anbrennt.

Für die Kaspressknödel zunächst die Semmeln halbieren und die Hälften in dünne Scheiben schneiden (je trockener die Semmeln sind, desto einfacher geht das). Die Semmelscheiben zusammen mit den 3 Eiern in eine Schüssel geben. Die Milch erhitzen (ich mache das immer mit dem Milchaufschäumer der Espressomaschine, das geht einfach und schnell für eine solche kleine Menge Milch) und darüber gießen. Käse, Peterle, Salz und Pfeffer dazugeben und nun einige Minuten ordentlich durchkneten bis eine schöne Masse entsteht. Falls die Masse zu feucht ist, so lange Semmelbrösel hinzugeben bis die Masse nur noch leicht an den Händen klebt.

Aus der Masse 8-10 Knödel formen und diese platt pressen. Wasser erhitzen, Salz hinzugeben und die Knödel ca. 20 Minuten im Wasser gar ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln zur Hälfte in Halbringe und zur anderen Hälfte in kleine Würfel schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten, die Prise Zucker hinzugeben noch ein paar Sekunden die Zwiebeln karamellisieren, mit Mehl bestäuben, kurz mit anschwitzen und mit dem Wein ablöschen. Mit ca. 200 ml Wasser aufgießen, den Kümmel dazu geben und auf kleiner Hitze köcheln lassen. Noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun die garen Knödel aus dem Wasser holen und in einem Sieb abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die abgetropften Knödel in etwas Mehl wenden und in der Pfanne goldgelb rausbraten. Zusammen mit dem Kraut und der Soße servieren.

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Die Knödel, die Ihr nicht gleich verdrückt, kalt werden lassen und einfrieren. Sie ergeben eine sehr leckere Suppeneinlage.