Lasagne mit Chicorée, Gorgonzola und Walnüssen | Ein vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de
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Lasagne mit Chicorée, Gorgonzola und Walnüssen

23. Dezember 2020

Ich habe es sicherlich schon mal erwähnt, aber ich hasse Challenges wie die Pest. Die einzige Ausnahme bildet die ein oder andere Instachallenge, wie zum Beispiel #OneCookbookRecipeAWeek. Trotzdem habe ich vor einigen Jahren beschlossen, meinen Speiseplan vor neue Herausforderungen zu stellen. Und zwar verwende ich bewusst Zutaten die ich eigentlich nicht leiden kann. Aktuell ist Chicorée an der Reihe. Und schon das erste Rezept hat auf der ganzen Linie überzeugend: Lasagne mit Chicorée, Gorgonzola und Walnüssen.

Chicorée führt ein Schattendasein

Warum ich Chicorée nicht mag? Wahrscheinlich weil er so bitter schmeckt. Denn mit bitteren Lebensmitteln kann ich nur sehr wenig anfangen. So wundert es nicht, dass Lasagne mit Chicorée bisher nicht zu meinen Leibspeisen zählte. Ähnlich ging es mir mit Radicchio, den ich inzwischen als Pesto oder in Risotto sehr zu schätzen gelernt habe.

Mit meiner Abneigung gegenüber Chicorée bin ich nicht alleine: Der Pro-Kopf-Verzehr in Deutschland liegt bei durchschnittlich nur 300 Gramm im Jahr. Aber nicht nur durch seine Unbeliebtheit führt der Chicorée ein wahres Schattendasein: Er wächst im Dunkeln und verträgt kein Sonnenlicht. Dabei steckt in ihm viel Gesundes: Seine Bitterstoffe sind gut für Verdauung, Stoffwechsel und Kreislauf. Zudem ist er reich an Kalium, Folsäure und Zink, liefert auch die Vitamine A, B und C (Quelle: ndr.de).

Ran an das Wintergemüse!

Chicorée hat von Oktober bis Mai Saison. Und nachdem das Rezept für Lasagne mit Chicorée, Gorgonzola und Walnüssen ein voller Erfolg war, wird es das bittere Blattgemüse in diesem Winter noch öfter bei uns geben.

Habt Ihr auch Lebensmittel, die Ihr früher gar nicht gerne gegessen habt? Und ohne die Ihr jetzt gar nicht mehr könnt?

Mein Tipp

Im Möhreneck findet Ihr eine vegane Chicorée-Lasagne mit Walnüssen. Auch spannend ist diese Variante mit Birne und Scamorza.

2 Kommentare

  • Antworten
    Nadine | Möhreneck
    23. Dezember 2020 at 9:39

    Liebe Karin,
    deine Version mit Gorgonzola sieht klasse aus und ist gewiss für Leute, die es nicht so bitter im Geschmack mögen, klasse!
    Danke fürs Verlinken.

    Ich wünsche euch schöne Festtage – lasst es euch gut gehen.
    Alles Liebe
    Nadine

    • Antworten
      Karin
      25. Dezember 2020 at 16:06

      Hallo liebe Nadine,
      das denke ich auch! Wenn es bei mir funktioniert hat, dann klappt es auch bei anderen als “Einstiegsdroge”.:-)
      Auch Dir schöne Feiertage & einen guten Rutsch ins neue Jahr!
      Viele Grüße, Karin

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