Süßkartoffel Vindaloo | Rezept auf www.wallygusto.de
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Süßkartoffel-Vindaloo

22. April 2019

Der erste Anlaufpunkt eines jeden Urlaubes auf der britischen Insel ist für Herrn Wallygusto und mich ein indisches Restaurant: Die Auswahl an vegetarischen Gerichten ist immer sehr vielseitig und das intensiven Aroma der Gewürze ist ohnehin einzigartig. Vor allem in Edinburgh haben wir in einem rein vegetarischen indischen Lokal so vorzüglich gegessen wie selten zuvor. Umso mehr verwundert es, dass wir auch hier nicht in den Genuss eines Süßkartoffel-Vindaloo gekommen sind.

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

England versteht man unter einem Vindaloo ein höllisch scharfes Curry, das war aber nicht immer so. Begonnen hat alles im 16. Jahrhundert, als die portugiesischen Entdecker das beliebte Gericht “Carne de Vinho e Alhos” nach Goa mitbrachten. Der Eintopf aus Schweinefleisch, Wein und Knoblauch erfuhr eine linguistische und kulinarische Transformation: Namentlich wurde aus dem Rezepte erst „Vindalho“, dann das heutige „Vindaloo“. Statt Schwein wird Rind oder oft auch Geflügel (bei Hindus und indischen Muslimen) mit Weißweinessig, Knoblauch und einem wärmenden Massala aus Pfeffer, Nelken und Zimt kombiniert.

Dieses Rezept für eine vegetarische Variante stammt aus dem wundervollen Kochbuch “Indisch vegetarisch” von Meera Sodha. Süßkartoffeln, Gewürze und Tomaten kommen hier zu einem traumhaft aromatischen Curry zusammen, das gleichzeitig süß, sauer und scharf ist.

Mein Tipp

Das Süßkartoffel-Vindaloo ist durch die kohlenhydrathaltigen Süßkartoffeln bereits seine eigene Beilage. Trotzdem reichen Herr Wallygusto und ich gerne Basmati-Reis dazu.

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