Berlin Foodie Guide | Berlin kulinarisch
Deutschland Unterwegs

Berlin kulinarisch | Unsere Tipps für entspannte Tage in Berlin (2)

16. September 2019

Berlin glänzt nicht nur dank seiner vielen Sehenswürdigkeiten, auch kulinarisch ist einiges geboten: Die Zeiten von Würzfleisch mit Toast sind vorbei, an jeder Ecke gibt es einladende Restaurants, gemütliche Kneipen oder Imbissbuden. Auch gehört es in Berlin zum guten Ton, Vegetariern und Veganern eine ordentliche Auswahl an Speisen zu bieten. Zugegeben ist das Restaurantangebot in München schon ziemlich gut, aber in Berlin befinden wir uns im vegetarischen Food Heaven!

Für den letzten Schliff sorgen etliche Craftbier-Bars und Brewpubs, mit denen wir uns ebenfalls intensiv auseinander setzen. Das Bedürfnis nach konventionellen Bieren wie Kindl, Beck’s und Co. kam also gar nicht erst auf.

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung in Form von Ortsnennungen und Verlinkungen. Alles wurde selbst finanziert.

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Frühstück

Vollkornbäckerei Hartwich | Warschauer Str. 72, 10243 Berlin

In der Vollkornbäckerei Hartwich in Friedrichshain gibt es von Montag bis Samstag frische Brötchen, leckeres Brot und Gebäck. Die Mandelhörnchen sind einfach fantastisch! Gerne hätte ich auch eines der üppig belegten Sandwiches probiert, aber mein Bauch war leider schon zu voll.

Silo Coffee | Gabriel-Max-Straße 4, 10245 Berlin

Das minimalistisch gestaltete, stylishe Silo Coffee serviert Avocado-Sandwiches und sehr guten Kaffee. Als Avocado-Lover komme ich hier voll auf meine Kosten: Knuspriges Brot, cremige Avocado, fruchtige Granatapfelkerne, Hummus und ein pochiertes Ei sorgen für den perfekten Frühstücksgenuss!

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 Haferkater Mauerpark | Eberswalder Str. 26, 10437 Berlin

Der stylische, kleine Haferkater ist die perfekte Location zum Frühstücken. Neben diverser süßer und auch salziger Porridge-Varianten stehen Bowls und Sandwiches auf der Speisekarte. Cappuccino und Porridge lassen Herrn Wallygusto und mich schwärmen. Wer morgens nicht so viel Hunger hat, sollte einen kleine Haferkater bestelle: Die Porridges sind sehr üppig und machen pappsatt.

Café Mugabri | Görlitzer Str. 58, 10997 Berlin

Das beste Frühstück in Berlin genießen wir aber im Café Mugabri! Das moderne Restaurant serviert israelische und nordafrikanische Küche in urbanem Ambiente. Klar, dass wir uns gleich eine arabischen Kaffee mit Kardamom bestellen. Green Shakshuka und Fattoush lassen uns kugelrund und sehr, sehr glücklich das Lokal verlassen.

Essen

Sigiriya | Grünberger Str. 66, 10245 Berlin

Im gemütlichen, kleinen Sigiriya werden traditionelle Curry-Gerichte aus Südindien und Sri Lanka serviert. Die Auswahl an vegetarischen Gerichten ist riesig, wir haben also die sprichwörtliche Qual der Wahl! Schließlich entscheiden wir uns für „Polos Hodhi mit Paripoo Hodhi“ (Currygericht aus Jackfrucht mit Goraka, Kardamom und Karapincha gewürzt, dazu ein mildes Rote-Linsen-Curry) und „Alu Kessel“ (pikantes Kochbananen-Curry in Kokosmilch). Beide Gerichte werden mit Sini Sambole, einer süß-scharfen Beilage aus karamelisierten Zwiebeln, Chili und Tamarinde und Reis serviert. Wir haben selten so gut gewürzt und interessant gegessen!

Burgeramt | Krossener Str. 21-22, 10245 Berlin

Das Burgeramt in Friedrichshain ist beliebt. Und zwar so beliebt, dass wir zwei Anläufe brauchen, bis wir in dem coolen Fast-Food-Restaurant in einen dicken Burger beißen dürfen. Der Hype ist durchaus gerechtfertigt, denn die vegetarischen Burger mit Halloumi oder Gemüsepatty munden uns. Das könnte vor allem an der genialen Erdnusssauce liegen, mit der beide Veggieburger versehen sind. Die Portion Pommes ist sehr groß und schmeckt besser, als sie aussehen: Sie sind außen knusprig und innen schön weich und saftig.

Ali Baba Friedrichshain | Krossener Str. 17, 10245 Berlin

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei Ali Baba um einen arabischen Imbiss. In dem kleinen, bunt dekorierten Gastraum lassen wir uns einen köstlichen vegetarischen Mix für Zwei aus Falafel, Grillgemüse, Halloumi, Salat, Humus, Joghurt, scharfer Sauce und Brot für sagenhaft günstige 13 Euro schmecken!

Ilsebill | Kastanienallee 100, 10435 Berlin

Hübscher als das Ilsebill in Prenzlauer Berg kann ein Lokal kaum sein! Vor der bunten Blumentapete in Türkis und Pink verkommen Fleisch und Fisch zur Beilage – hier stehen vegetarische Hauptgerichte im Fokus. Wir kommen also an einem vorzüglichen 3-Gang-Menü mit sehr guter Weinbegleitung nicht vorbei.

Vöner | Boxhagener Str. 56, 10245 Berlin

Wie das Wortspiel bereits vermuten lässt, gibt es im Vöner vegetarischen Döner. Auch Suppen oder Burger kommen in diesem urbanen Imbiss ganz ohne tierische Produkte aus. Wir sind aber wegen der viel gelobten Currywurst hier! Serviert wird das wirklich gute Stück mit Bio-Pommes und einer Sauce, die ruhig ein klein wenig pikanter hätte sein dürfen.

 (Kaffee) trinken

Café Aprilkind | Simon-Dach-Straße 15, 10245 Berlin

Das Café Aprilkind gefällt durch Shabby Chic und sehr guten Cappuccino. Wir bleiben tapfer und widerstehen den Verlockungen der ansprechend gefüllten Kuchentheke.

Frau Honig | Straßmannstraße 1, 10249 Berlin

Das Café von Frau Honig ist so gemütlich, dass wir gleich zweimal auf einen Cappuccino vorbeikommen. Außerdem gibt es eine tolle Auswahl an Gebäck und Kuchen: Zitronenkuchen und die kleine, warme Zimtschnecke sind einfach ein Gedicht!

Zeit für Brot | Konstanzer Str. 1, 10707 Berlin

Zeit für Brot gibt es insgesamt dreimal in Berlin. Ich stolpere nach meinem Gewaltmarsch über den Ku‘damm erschöpft in die Fiale in der Konstanzer Straße, wo ich schon vor der Tür vom Duft von Frischgebackenem und Zimt begrüßt werde. Obwohl gestärkt mit einem leckeren Petit mit Käse und einer großen Tasse Cappuccino in der Hand, kann ich den Blick nicht von der großen Auswahl an Brot, Brötchen und Gebäck abwenden.

Five Elephants | Reichenberger Str. 101, 10999 Berlin

Das Farbigste in dem minimalistischen Coffeeshop von Five Elephants ist die Kuchentheke, die mit allerlei süßen Verlockungen gefüllt ist. Und vielleicht die große Weltkarte an der Wand dahinter. Wir entscheiden uns für den berühmten Philadelphia-Cheesecake und einen tollen, nicht zu süßen Apple Pie. Filterkaffee und Kuchen werden dem sehr guten Ruf von Five Elephants übrigens mehr als gerecht! Auf die kulinarischen Berlin-Tipps von Jäger & Sammler kann man sich also auf jeden Fall verlassen! 

(Craftbier) trinken

Biererei Store | Oranienstraße 19, 10999 Berlin

Der Biererei Store in Kreuzberg ist nicht nur stylisch, sondern hat jede Menge Craftbier zu bieten. Außerdem versorgt uns der nette Typ hinter dem Tresen brav mit Salzstangen. :-)

Soylent Bar | Gabriel-Max-Straße 3, 10245 Berlin

Urban Art an den Wänden, Vintage-Sofas und elektronischer Musik aus einem alten Ghettoblaster – das ist die Soylent Bar in Friedrichshain. Ergänzt wird das hippe Angebot durch Wedding IPA vom Fass und andere Craftbiere.

Stone Brewing Tap Room | Oderberger Str. 15, 10435 Berlin

Schön ist er geworden, der Stone Brewing Tap Room in Prenzlauer Berg! Und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln viel besser zu erreichen als das ehemalige Stammhaus im entlegenen Mariendorf, das mittlerweile geschlossen und vom Konkurrenten Brew Dog übernommen wurde. Aber 27 Zapfhähne, die gemütliche Atmosphäre und der super Service müssen uns sogar zweimal über den herben Verlust hinwegtrösten! 

Hopfenreich | Sorauer Str. 31, 10997 Berlin

Das Hopfenreich in Kreuzberg macht seinem Namen alle Ehre! Die urige Kneipe überzeugt uns mit einer großen Auswahl an Flaschen- und mehr als einem Dutzend internationalen Fassbieren. Die originelle Zapfanlage und der sympathische Typ dahinter tun ihr übriges. Kein Wunder, dass das Hopfenreich DIE Craftbier-Bar in Berlin ist.

Mikkeller Berlin | Torstraße 102, 10119 Berlin

Dass Mikkeler nicht die günstigsten Craftbiere im Sortimant hat, wissen wir seit Dublin: Dort bewahrte mich ein Barkeeper davor, 20 Irische Pfund für ein Halfpint der dänischen Mikrobrauerei auszugeben. Die Berliner Weisse mit Ananas, die ich in der kleine, gemütlichen Craftbier-Bar in Berlin-Mitte trinke, ist dagegen fast ein Schnäppchen. Ich kann mich aber trotzdem beherrschen, die restlichen 23 Biere vom Fass zu probieren.

Hops & Barley | Wühlischstraße 22/23, 10245 Berlin

Mit dem Hops & Barley entdecken wir eine richtige Wohlfühlkneipe mit Festsitz-Potential! Ein weiteres Plus: Hier wird selbstgebraut! Das Friedrichshainer Dunkel kommt aus der hauseigenen Brauerei und erinnert mit seinen ausgeprägten Röstaromen an meine Lieblingsbiersorte Stout.

Brew Dog Mitte | Ackerstraße 29, 10115 Berlin

Schottisches Bier in Berlin, muss das sein? Klar, wenn es nach uns ginge, auch gerne in München! Schließlich ist Brew Dog seit unserem Besuch in Edinburgh eine unserer absoluten Lieblingsbrauereien! Das wir mit unserer Liebelei nicht alleine sind, beweist die Vielzahl an Gästen, die den Taproom der geschäftstüchtigen Schotten auch unter der Woche bevölkern.

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Schlafen

Michelberger | Warschauer Str. 39-40, 10243 Berlin

Im originellen Michelberger Hotel werden wir schon am Empfang sehr, sehr freundlich in Empfang genommen. Die trendige Café-Bar ist gleich nebenan und sehr gut besucht. Auch hier fällt auf, das viele vegetarische und vegane Speisen angeboten werden. Wie das Frühstück ausfällt, können wir nicht beurteilen. Wir ziehen es vor, in Cafés in Kreuzberg, Friedrichshein oder Prenzlauer Berg die erste Mahlzeit des Tages einzunehmen.

Unser kleines, gemütliches Zimmer ist mit einem eigenem, winzigen Bad und einem Flachbildfernseher ausgestattet. Die Einrichtung ist dahingehend unkonventionell, da sich Waschbecken und Spiegel im Schlafraum befinden. Von der Dusche aus haben wir einen tollen Blick auf das große Doppelbett – eine Glasscheibe macht’s möglich. Bin ich froh, dass ich die nicht jeden Tag putzen muss! ;-)

Das Hotel ist dank der gegenüber liegenden U-Bahn-Station Warschauer Straße perfekt an das Zentrum von Berlin angebunden. Zudem gibt es gleich vorm Haus eine Trambahn-Haltestelle. Die beliebte East Side Gallery ist 10 Gehminuten entfernt. Auch nach Kreuzberg ist es nur ein Katzensprung.

Berlin kulinarisch | Unsere Tipps für entspannte Tage in Berlin (2)

Wir haben aber nicht nur ganz vorzüglich gegessen und getrunken, sondern auch ein paar der vielen Sehenswürdigkeiten in Berlin aufgesucht.

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