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Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry

29. Januar 2016
Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry | Vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Es ist ja kein Geheimnis mehr, wir Wallygustos lieben die indische Küche. Das liegt natürlich auch an dem sehr hohen Anteil an vegetarischen Gerichten. Aber auch an den vielen tollen Gewürzen wie Kardamom, Senfsaat, Nelken, Sternanis, Zimt und viele mehr, die hier Verwendung finden. Sie lassen einem schon bei der Zubereitung der Gerichte das Wasser im Mund zusammen laufen. Das wir gerne auch scharf bis sehr scharf essen, ist bei der indischen Küche ebenso von Vorteil. Natürlich gibt es auch herrlich milde Gerichte gibt.

Das hier vorgestellte Soja-Linsenbällchen-Curry gehört jedoch eher in die Kategorie würzig-scharf und kommt in dieser oder anderer Form immer wieder bei uns auf den Tisch. Inspiriert wurden wir hierbei durch das Curry mit Sojabällchen aus dem tollen Kochbuch Indische Currys von Camellia Panjabi* aus dem Kaleidoskop Buch Verlag.

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry

Menge: 3 Personen

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry

Zutaten

    Für die Bällchen:
  • 50 g Soja-Schnetzel
  • 30 g rote oder gelbe Linsen
  • 1,5 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), zerstoßen
  • 2 grüne Kardamomkapseln, Samen zerstoßen
  • 10 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1/2 TL Senfsaat braun, zerstoßen
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 20 - 30 Blätter Koriandergrün
  • 10 Minzblätter
  • 4 grüne Chilis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3/4 TL Salz
  • 1 Ei
  • ca. 2-3 EL Kichererbsenmehl (oder Semmelbrösel)
  • Pflanzenöl
    Für die Sauce:
  • 3 Tomaten, klein gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
  • 1/2 TL Kurkuma (Turmeric), gemahlen
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 10 Blätter Koriandergrün
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 400 ml Wasser
  • Pflanzenöl

Zubereitung

  1. Zunächst die Sojaschnetzel und die Linsen in ca 300 ml Wasser einige Stunden einweichen (am besten 6 bis 12 Stunden). Dann in einem Topf kochen bis das Wasser vollständig aufgenommen ist und die Linsen weich sind.
  2. Die Masse zusammen mit dem Ei, Knoblauch, Koriandergrün und den Gewürzen in eine Küchenmaschine (oder mit einem Zauberstab) zu einer glatten Masse verarbeiten.
  3. Soviel Kicherbsenmehl dazugeben bis die Masse nur noch leicht feucht ist und sich gut mit der Hand zu etwa walnussgroßen Bällchen formen lässt (Tipp: Lieber etwas kleinere als zu große Bällchen formen).
  4. Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Soja-Linsenbällchen goldbraun braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf Seite stellen.
  5. Für die Sauce zunächst die Zwiebeln fein hacken und in einem hohen Topf in etwas Öl glasig andünsten.
  6. Anschließend Ingwer, Knoblauch, Koriandersamen, Kurkuma, Chilipulver und das Lorbeerblatt hinzugeben und unter ständigem Rühren ca. 1 - 2 Minuten mit anschwitzen.
  7. Tomatenmark hinzufügen und weitere 30 Sekunden unter Rühren anschwitzen.
  8. Nun die Tomaten hinzugeben, kurz kräftig mit anschwitzen und dann 5 Minuten bei niedriger Hitze und geschlossenem Topf schmoren lassen. Sollte es zu dickflüssig sein und zum Ansetzen neigen, ein klein wenig Wasser hinzufügen.
  9. Jetzt das Wasser und das Salz hinzugeben. Zum Kochen bringen, Garam Masala hinzugeben und für 10 Minuten bei geschlossenem Topf köcheln lassen.
  10. Jetzt die Bällchen in die Sauce geben und bei niedriger Hitze für 5 Minuten ziehen lassen. Abschließend mit Koriandergrün bestreuen und das Soja-Linsenbällchen-Curry zugedeckt bei ausgeschalteter Herdplatte für weitere 30 Minuten ziehen lassen.
  11. Währenddessen die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden
  12. Abschließend auf Teller servieren und mit den Frühlingszwiebeln bestreuen.
https://wallygusto.de/2016/01/29/indisches-soja-linsenbaellchen-curry/

Mein Tipp

Als Vorspeise eignen sich hervorragend selbstgemachte Samosa.

Zum Curry passen sehr gut Raita (Gurkensalat in Joghurt) mit Roti (indisches Fladenbrot) oder Chawal (Reis).

Dieses Curry lässt sich auch sehr gut am nächsten Tag aufwärmen oder einfrieren.

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2 Kommentare

  • Reply Katrin 31. Januar 2016 at 11:43

    Wie lecker das Gericht ausschaut. Mhhhh!

    • Reply Karin 1. Februar 2016 at 11:10

      Dann musst Du es unbedingt mal nachkochen!!;-)

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